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Explore every episode of the podcast Der Einsatzleben-Podcast
Dive into the complete episode list for Der Einsatzleben-Podcast. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.
| Title | Pub. Date | Duration | |
|---|---|---|---|
| Für MEHR MENSCH im Einsatzwesen | 09 Oct 2024 | 00:11:56 | |
Nach knapp 300 Folgen Einsatzleben-Podcast ist es Zeit für ein 2.0.
Das Ziel und die Botschaft hinter dem Einsatzleben-Podcast ist, das Thema mentale Gesundheit im Einsatzkontext zu enttabuisieren und für dich einen echten Mehrwert zu schaffen. Und was sollen wir sagen: Volltreffer! Mittlerweile hat sich der Podcast nach über 300 Folgen zum erfolgreichsten Podcast im Einsatzwesen in der Kategorie mentale Gesundheit entwickelt. Erfahre hier mehr über den Einsatzleben-Podcast.
Messe Florian 2024:
Auf der diesjährigen Messe Florian werden wir mit unserem Podcaststudio vertreten sein und DIE Highlightveranstaltung der Messe begleiten.
Ihr alle seid herzlich eingeladen, uns zu besuchen und Teil des Einsatzleben-Podcasts zu werden.
Erzähle uns deine Einsatzstory - wir freuen uns auf dich!
Halle 4 Stand A 7.
Hier mehr erfahren: https://brand-punkt.de/der-einsatzleben-podcast-auf-der-florian-2024/
Hier geht es zur neuen Podcastfolge: https://brand-punkt.de/298-fuer-mehr-mensch-im-einsatzwesen-servus-hallo-und-guuude-2-0/
35% Messe Rabatt:
Für alle Feuerwehreinsatzkräfte, die sich auf dem mentalen Sektor weiterbilden möchten, bieten wir einen 35% Messe-Rabatt für das digitale Resilienz-Ausbildungsprogramm fireproof360°, der Rabattcode lautet Florian24 (eintragen unter Gutschein) und ist bis 31.10.24 gültig.
https://www.digistore24.com/product/396448
Erfahre mehr über die digitale Resilienz-Ausbildung fireproof360°, die schon tausenden von Feuerwehreinsatzkräften zu mehr innerer Widerstandskraft verholfen hat:
https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360/
Hilf uns dabei die Botschaft des Einsatzleben-Podcasts weiter zu verbreiten, teile die Folgen, empfehle den Podcast weiter und hinterlasse eine 5-Sterne Bewertung.
Hast du einen bestimmten Themenwunsch oder eine Einsatzstory zu erzählen, die zum Thema passt? Schreibe uns gerne eine Nachricht an kontakt@brand-punkt.de.
Näheres über unsere Arbeit: https://www.brand-punkt.de | |||
| Risikogruppe Einsatzkraft? | 02 Oct 2024 | 00:27:28 | |
Von Risikogruppe spricht man im medizinischen Kontext wenn Personen, die aufgrund bestimmter Faktoren oder Verhaltensweisen, ein im Vergleich zur Gesamtbevölkerung erhöhtes Risiko haben, bestimmte Krankheiten zu bekommen. Gehören Einsatzkräfte mit ihren Tätigkeiten und damit einhergehenden Risiken für Körper und Psyche nicht auch zu einer Risikogruppe bestimmter Krankheiten? Wir starten einen Erklärungsversuch.
Hier geht es zur Folge: https://brand-punkt.de/297-risikogruppe-einsatzkraft/
Mehr über unsere Arbeit: www.brand-punkt.de
Messe Florian 2024, mehr Infos: https://brand-punkt.de/der-einsatzleben-podcast-auf-der-florian-2024/ | |||
| Nervensäge, Macher oder schwarzes Schaf? | 26 Jun 2024 | 00:16:58 | |
Jeder von uns hatte eine Kindheit, auch wenn sie ganz sicher für uns alle unterschiedlich war. Aber eines hatten wir alle gemeinsam. Wir haben bestimmte Rollenbilder entwickelt, die durch unsere Persönlichkeit entstanden sind und/oder von außen durch unsere Eltern oder Erziehungsberechtigte oder Pädagogen. Die Rollenbilder haben uns bis heute geprägt und nehmen Einfluss auf unsere heutigen Denkweisen und Verhalten.
bist du zum Beispiel mit anderen Geschwistern aufgewachsen und warst, die/der Älteste, hattest du vielleicht die Rolle des Versorgers und damit bereits in Kindheitstagen ein hohes Maß an Verantwortung zu tragen (übrigens können auch die eigenen Eltern wie kleine Geschwister sein, für die man als Kind mit Verantwortung übernehmen musste). Klar, im ersten Moment klingt das irgendwie nicht richtig, als Kind so viel Verantwortung zu übernehmen, aber trotzdem kannst du dieses erworbene Rollenbild heute für dich positiv nutzen, vor allem dann, wenn du eine Führungsposition hast oder anstrebst.
oder fühltest du dich von deinen Eltern, Gewistern oder Mitschülern oft ungerecht behandelt und durftest als Jüngster/Jüngste zum Beispiel nicht mitsprechen, so könnte es sein, dass dir heute der Wert Fairness besonders wichtig ist, diesen lebst und auf dein Umfeld überträgst. Gerade im kameradschaftlichen Sinne ist das eine äußerst wichtige Eigenschaft, der deiner Mannschaft stark positiv zugutekommt.
oder warst du ein neugieriges Kind, dass viel ausprobiert hat, und die Eltern mit 100 Fragen bombardiert hast und dir den Ruf einer “Nervensäge” erarbeitet hast, hast du daraus vielleicht heute den Wert entwickelt, besonders kr
So prägen uns all diese Kindheitserlebnisse tief bis ins heutige Leben und beeinflussen uns in Beziehungen, zum Beispiel zu unserem Partner/Partnerin, im Berufsleben und Leben als Einsatzkraft.
Um diese Rollenbilder positiv für unseren Job als Einsatzkraft nutzen zu können, müssen wir uns diesen erst einmal bewusst machen und deshalb ist Selbstreflektion unseres Verhaltens sehr wichtig und das erreichen wir immer, wenn wir unser Verhalten von anderen gespiegelt bekommen.
Wichtig ist, dass wir alle unsere Verhaltensweisen reflektieren und positiv für uns und unser Leben nutzen, auch wenn die Rollenbilder aus unserer Kindheit erst einmal nicht positiv erscheinen und falls wir uns mit einigen erworbenen Rollen nicht identifizieren wollen, haben wir zu jeder Zeit die Möglichkeit diese zu ändern.
Viel Spaß mit dieser Podcast-Folge.
Dein Team von Brand Punkt,
Hermann & Carina
Hier geht es zur Folge:
XY
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Wenn du mehr über deine Persönlichkeit als Einsatzkraft erfahren möchtest, mache den großen ELBA-Test, der Bestandteil des digitalen Ausbildungsprogramms fireproof360° ist, dein Tool für eine starke mentale Widerstandskraft und stabile Motivation für deinen Einsatzdienst. Mehr Infos über fireproof360°: https://brand-punkt.de/e-learning-fireproof360/
Gerne kannst du uns auch direkt kontaktieren. Wir freuen uns auf deine Nachricht: https://brand-punkt.de/kontakt/ | |||
| Hirn über Herz - oder doch andersherum? | 07 Sep 2022 | 00:19:54 | |
Da kannst Du noch so auf sie einreden. Die Eule schaut Dich in aller Seelenruhe an und reagiert unglaublich zeitverzögert. Mit viel Überlegung, unemotional und auch etwas scheu. aber glasklar in der Haltung. Mich als Affe macht sowas rasend und siehe da, schon haben wir ein Kommunikationsproblem. Warum ist denn die Eule so unemotional? Eine etwas komische Frage von mir. Warum bist Du als Affe denn so extrovertiert und überaus emotional. Vor allem, was ist denn besser?
Menschen ticken eben grundsätzlich verschieden. Immer und immer wieder vergessen wir das bei Gesprächen, Diskussionen und vor allem Auseinandersetzungen, wir nennen das Konflikte und Krisen.
Wie ist denn eigentlich die Eule und sollte sie sich ändern, weil sie so ist, wie sie ist? Was hat das mit dem Einsatzdienst zu tun und wie kann die Eule Einsätze gut verkraften? Das klären wir ausführlich im heutigen Podcast.
Jetzt wünschen wir dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge,
dein Team von Brand Punkt
Hermann und Carina
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Brauchst du bei einem Thema, dass dich mental belastet Unterstützung? Melde dich gerne bei uns:
https://brand-punkt.de/kontakt/
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Mehr Infos über fireproof360° - dem E-Learning Programm für mental starke Feuerwehreinsatzkräfte:
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Vielleicht befindet sich ein Kamerad oder Kameradin in einer Situation, bei der genau diese Folge eine wertvolle Unterstützung sein kann - deshalb bitten wir dich: Teile diese Folge und helfe somit auch denjenigen, die diesen kostenfreien Podcast noch nicht kennen. | |||
| Live Session fireproof360° - vom 30.08.2022 | 31 Aug 2022 | 00:57:20 | |
Es ist schon heftig, was uns manchmal an Einsatzstellen erwartet. Damit ist nicht nur Leid von Angehörigen und Betroffenen gemeint, sondern auch Respektlosigkeit, Anpöbelungen und sogar Gewalt gegen Einsatzkräfte.
Leider haben diese negativen Phänomene zugenommen. Die Hintergründe dafür sind weitgehend wissenschaftlich belegt. Wir werden die Gesellschaft nicht verändern können, also müssen wir unsere Taktiken und unseren Umgang mit solchen Situationen verändern.
Darüber sprach Hermann in der Live-Session vom 30.08.2022. Einiges an Rückmeldungen und Wortmeldungen beweist, dass diese Thematik in Feuerwehren eine große Rolle spielt.
Jetzt wünschen wir dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge,
dein Team von Brand Punkt
Hermann und Carina
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| Dürre, Hitze, Extremwetter - | 24 Aug 2022 | 00:14:29 | |
Gab es wirklich schon immer solche Wetterphänomene?
Hitzewellen, Starkregen, Überschwemmungen: Außergewöhnliche Wettergeschehnisse nehmen zu und richten Milliardenschäden an. Klimaforscher erklären, weshalb wir vermehrt mit solchen Katastrophen rechnen müssen, wie sich Deutschland durch die Erderwärmung verändert. Tatsächlich sind manche Wetterextreme wie Hitzewellen und Starkregen durch den Klimawandel messbar häufiger geworden. Der Jahrhundertsommer 2003 war der wärmste europäische Sommer seit 500 Jahren. In den vergangenen Jahren waren die Sommer in Teilen Europas immer wieder ungewöhnlich heiß. Aber nicht nur die Häufigkeit, auch die Intensität solcher Ausnahmeerscheinungen, das ist klar zu beobachten, hat zugenommen.
Wissenschaft beschäftigt sich mit Niederschlagsmengen!
Im Frühjahr und Herbst werden vermehrt Starkniederschläge gemessen, wie wir sie in dieser Intensität und Häufigkeit eher aus den Tropen kennen. Es kommt immer wieder zu sturzartigen Regenfällen, die im schlimmsten Fall Abwassersysteme überlasten, Keller fluten und Flüsse über die Ufer treten lassen. Im windstilleren Sommer dagegen wird es im Landesinneren immer heißer und trockener – besagte Hitzewellen sind die Folge.
Das bedeutet konkret: mehr Stürme, Überschwemmungen, Sturmfluten und Hitzewellen. Bestimmte Wetterextreme sollen schon in den nächsten 40 Jahren fünf- bis zehnmal häufiger auftreten.
Sehr viele Waldbrände in Deutschland! Steigende Einsatzzahlen!
In diesem Jahr haben Feuer in Deutschland bereits einiges an Wald zerstört: Laut dem Europäischen Waldbrand-Informationssystem (EFFIS) sind bis zum 13. August 2022 rund 4.239 Hektar Wald durch Waldbrände vernichtet worden. Das sind zehn Prozent mehr als im gesamten Waldbrand-Rekordjahr 2018. Die Sächsische Schweiz steht in Flammen, Feuer bei Kassel und im Rhein-Main-Gebiet. Jetzt schon 10 Prozent mehr Waldverlust als im Rekordjahr 2018.
Wir müssen uns also auf steigende Einsatzzahlen gefasst machen. Im Herbst werden die Unwetter hoffentlich nicht wieder zu Überflutungen führen, die Wissenschaft ist sich aber sicher, dass genau das passiert. Wir sollten und müssen unsere Einsatzpläne überdenken. Müssen wir Schichten einführen? Müssen wir spezielle Waldbrand-Teams verstärkt entwickeln, wie z.B. @fire?
Auf einer interaktiven Karte sieht man derzeit 12 “aktive Waldbrände” in Deutschland. Wir sollten uns mit dem Gedanken anfreunden, dass wir mehr tun müssen als bisher. Unsere Feuerwehren sollten sich auf mehr Einsätze, mehr körperliche und mehr mentale Herausforderungen einstellen!
Jetzt wünschen wir dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge,
dein Team von Brand Punkt
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Am 30.08.22 um 19:00 Uhr findet die nächste fireproof360° LIVE SESSION statt - Thema: EIn echter Konfliktfall aus der Kategorie GESELLSCHAFT:
Hier mehr erfahren und konstenfrei anmelden:
https://brand-punkt.de/fireproof360-news/
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| "Ich kann auch anders!" | 20 Jul 2022 | 00:20:00 | |
Ist halt ein typischer Helfer!
Luca ist in der Feuerwehr dafür bekannt, dass er immer da ist, wirklich immer. Mancher vermutet, dass er auf der Wache schläft. Und wenn es einen Sonderdienst zu besetzen gilt oder einen Brandsicherheitsdienst, ist seine Hand als erstes oben. Soll ich Dir bei Deinem Umzug helfen? Luca ist allzeit (hilfs)bereit und dabei noch gleichbleibend freundlich. Wie macht der das und warum schaffe ich das nicht? Welche Vorteile und Nachteile der Bär in welcher Ausprägung hat, kann man sehr schön an unserem Persönlichkeits-Entwicklung-Modell im fireproof360° ablesen. Mental fitte Bären können nein sagen und sie können auch mal ihre Meinung vehement vertreten, selten, aber sie können. Und wenn nicht?
Kann man helfen auch übertreiben?
Das Konzept des Helfersyndroms wurde zum ersten Mal 1977 vom Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer beschrieben. Menschen mit einem Helfersyndrom erfahren oft in ihrer Kindheit nicht die Liebe, Akzeptanz und Unterstützung, die sie gebraucht hätten. Dadurch haben sie ein geringes Selbstwertgefühl. Zudem haben sie in ihrer Kindheit ein Verhaltensmuster gelernt, bei dem sie sich in Beziehungen überwiegend als Helfer anbieten, um auf diese Weise Anerkennung, Dankbarkeit und Zuneigung zu bekommen. Das wäre die “nicht mehr gesunde Variante” des Bären! Die Frage, die sich stellt ist, ob Luca damit glücklich und zufrieden ist oder nicht und die kann er nur selbst beantworten.
Ankündigung: Brand Punkt On Air der Einsatzlebenpodcast macht zum ersten Mal seit über 4 Jahren eine kleine Sommerpause. Seit Oktober 2018 heißt es jede Woche Servus, Hallo und Gude und wir haben uns gedacht, auch der Podcast braucht mal eine Verschnaufpause, um danach wieder frisch und fröhlich für euch wie gewohnt da zu sein. Die Sommerpause startet am 27.07. Nächste Woche sind wir also mit der letzten Folge vor der Pause für euch da. Am Mittwoch, den 24.08 werden wir dann wieder mit einer neuen Folge am Start sein. In der Zwischenzeit lassen wir euch aber nicht in Ruhe denn: An jedem der vier Mittwoche, an dem eigentlich eine Podcastfolge rauskommt, haben wir eine ganz besondere Überraschung für euch vorbereitet, denn wir haben uns für jeden dieser Mittwoche 3 Highlight-Folgen rausgesucht, die euch bisher am besten gefallen haben - die also am meisten von euch gehört wurden - aus jeweils 3 unterschiedlichen Kategorien. Wo findet ihr diese Folgen? Dazu müsst ihr auf unsere Homepage, dort findet ihr unter www.brand-punkt.de/einsatzlebenpodcast die entsprechenden Links. Oder ihr schaut einfach hier in den Shownotes nach - dort haben wir auch schonmal den entsprechenden Link eingefügt.
Jetzt wünschen wir dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge,
dein Team von Brand Punkt
Hermann und Carina
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Wir versüßen euch die Einsatzleben-Podcast-Sommerpause mit unseren Podcast-Highlight-Folgen :
https://brand-punkt.de/einsatzlebenpodcast/
Ab dem 24.08.2022 sind wir wieder zurück mit einer neuen Folge Brand Punkt On Air - dem Einsatzlebenpodcast mit Hermann Zengeler.
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| "Nö, jetzt erst recht nicht!" | 13 Jul 2022 | 00:21:01 | |
Ich kann doch schon alles?!
Und wieder hatte der Ausbilder es auf mich abgesehen. Melder bei der Übung! Ich kann doch jede andere Position und zwar besser als die anderen. Ich kann die Befehle alle auswendig. Ich habe ihm schon so oft gesagt, dass ich überall einsetzbar bin. Warum rafft der das nicht?
Menschen, die ein großes Ego haben, sind voll des Eigenlobs, können stundenlang ohne Punkt und Komma von sich selbst sprechen und findet immer einen Weg, sich ins rechte Licht zu rücken.
Das alles deutet auf drastische Selbstüberschätzung, gepaart mit einem nicht weniger übersteigerten Wunsch nach Aufmerksamkeit hin. Dann noch schamlos übertreiben und die eigene Leistung besonders positiv darstellen. Ein großes Ego ist in den meisten Fällen nicht zu übersehen – schon deshalb, weil der Egomane dafür sorgen wird, dass es alle erfahren. Die Anzeichen für ein übersteigertes Ego sind: Ständige Angeberei, Reden ohne Punkt und Komma, nicht aktiv zuhören, gesteigertes Konkurrenzdenken, endlose Aufmerksamkeitssucht, verteidigende Einstellung, kurzfristige Beziehungen.
Was also tun, wenn ich ein übersteigertes Ego im eigenen Umfeld habe?
Sicherlich ist es angebracht, einem großen Ego Paroli zu bieten, um gewisse Grenzen aufzuzeigen. Doch die offene Konfrontation ist in vielen Fällen nicht der richtige Weg. Also 4 Tipps zur Bewältigung einer solchen Krise: Gespräch unter 4 Augen suchen, nicht mit Vorwürfen, sondern erklären und das Team in den Vordergrund rücken:
ihm / ihr zuvorkommen!
Jedes mal wenn “das Ego” zum Vortrag ausholt einfach schneller sein. Nach kurzer Zeit verspürt er/sie nicht mehr die Lust am Vortrag.
binde den Chef ein!
Auf Gegenwind vom Chef reagiert auch ein großes Ego meist sehr kleinlaut.
ignoriere das Getue
Ja, das ist schwer und erfordert eine Menge Geduld so kann man aber ein noch so großes Ego in die Schranken weisen.
Wie erwähnt, geht es vielen Egomanen darum, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, im Mittelpunkt zu stehen und sich dadurch besser zu fühlen. Schaffen wir es, alle Versuche sich selbst darzustellen zu ignorieren, nimmt man dem Egomanen die Plattform für seine Show.
Ankündigung: Brand Punkt On Air der Einsatzlebenpodcast macht zum ersten Mal seit über 4 Jahren eine kleine Sommerpause. Seit Oktober 2018 heißt es jede Woche Servus, Hallo und Gude und wir haben uns gedacht, auch der Podcast braucht mal eine Verschnaufpause, um danach wieder frisch und fröhlich für euch wie gewohnt da zu sein. Die Sommerpause startet am 27.07. Nächste Woche sind wir also mit der letzten Folge vor der Pause für euch da. Am Mittwoch, den 24.08 werden wir dann wieder mit einer neuen Folge am Start sein. In der Zwischenzeit lassen wir euch aber nicht in Ruhe denn: An jedem der vier Mittwoche, an dem eigentlich eine Podcastfolge rauskommt, haben wir eine ganz besondere Überraschung für euch vorbereitet, denn wir haben uns für jeden dieser Mittwoche 3 Highlight-Folgen rausgesucht, die euch bisher am besten gefallen haben - die also am meisten von euch gehört wurden - aus jeweils 3 unterschiedlichen Kategorien. Wo findet ihr diese Folgen? Dazu müsst ihr auf unsere Homepage, dort findet ihr unter www.brand-punkt.de/einsatzlebenpodcast die entsprechenden Links. Oder ihr schaut einfach hier in den Shownotes nach - dort haben wir auch schonmal den entsprechenden Link eingefügt.
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Ab dem 24.08.2022 sind wir wieder zurück mit einer neuen Folge Brand Punkt On Air - dem Einsatzlebenpodcast mit Hermann Zengeler.
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| Tatort Feuerwehr - Wenn Einsatztyp Löwe auf Einsatztyp Affe trifft | 06 Jul 2022 | 00:21:26 | |
Eule, Löwe, Bär, Affe?
Das Menschen unterschiedlich sind, hat sich rumgesprochen. Warum eigentlich? Denn rein äußerlich gleicht ein Hirn dem anderen. Die Neurowissenschaft hat aber längst herausgefunden was uns so einzigartig macht, denn kein menschliches Lebewesen gleicht exakt einem anderen. Schauen wir uns die Verknüpfungen unserer Nervenzellen genauer an, werden die Unterschiede deutlich. Immerhin hat jeder von uns etwa 100 Billionen Kontaktstellen im Kopf – und fast sechs Millionen Kilometer Leitungsbahnen.
Es kommt also darauf an, was uns die Vorfahren an Genen mitgegeben haben. Aber auch, wie wir erzogen und wie unsere Emotionen geprägt wurden.
Man weiß heute, dass Emotionen durch das limbische System beeinflusst werden - dazu gehören verschiedene Gehirnnetzwerke und Neurotransmitter. Auf jeden Fall sitzt das Gefühl im älteren Teil des Hirns, im Stamm! Jeder “Menschentyp” ist also anders. Trotzdem kann man bestimmte Klassifizierungen vornehmen. Denn rationale oder emotionale Denkweisen, introvertiertes oder extrovertiertes Verhalten machen einen Unterschied.
Geht das bei der Feuerwehr auch?
Da wir unterschiedlich sind, prallen dann manchmal auch Menschentypen aufeinander und die Kommunikation funktioniert nicht besonders gut. Das ist für den Feuerwehrdienst natürlich nicht von Vorteil. Deshalb haben wir in “fireproof360°” eine Typisierung von Feuerwehrleuten vorgenommen. Durch gezielte Fragen wird festgestellt, welcher “Feuerwehrtyp” du bist. Wenn man seine Stärken und Schwächen kennt, braucht es nur noch ein wenig Übung, um die Stärken zu stärken und die Schwächen auszugleichen. Dann muß man nur noch verstehen, dass jeder Menschentyp seine Berechtigung hat. Durch “aktives” zuhören und einen gelegentlichen Perspektivwechsel, steht dann einer guten Kommunikation in unserer Hilfsorganisation nichts mehr entgegen. Somit werden Konflikte vermieden, die Kameradschaft gefördert und damit Austritte verhindert.
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| Innovation trifft Inspiration | 29 Jun 2022 | 00:27:03 | |
Nachlese zur Interschutz
Ob Vorbereitung, Anfahrt, Durchführung oder Nachbereitung. Jede Minute, die wir in diese Messe investiert haben, hat sich rentiert.
Die Anzahl von Menschen, die sich für unsere Themen interessiert haben, hatten wir anfangs völlig unterschätzt. Gut, dass wir unsere guten Seelen Alina und Mahir an Board hatten. Nur so waren die Terminwünsche - ob vorher vereinbart oder spontan zustande gekommen - zu befriedigen.
Von Montag bis Freitag haben wir morgens um 09:00 Uhr mit Reden, Begeistern und Erklären angefangen und abends um 18:00 Uhr aufgehört. Egal ob Impuls-Vorträge oder unser tägliches Gewinnspiel, es war immer was los. Das Publikum war zu einem großen Teil Fachpublikum, aber auch viele, spontan entstandene neue Kontakte wurden geknüpft. Eine Woche voller Emotionen, vom Ausstellerabend am Dienstag über die Keynote auf der Hauptbühne am Freitag, bis zur Diskussion mit dem Thüringer und Hessischen Feuerwehrverband am Samstag früh auf dem Stand des DFV haben uns begeistert.
Was bleibt:
Unser Thema wurde angenommen und wir haben jede Menge Einladungen erhalten, um unser Produkt vorzustellen. Außerdem haben wir ganz viele wunderbare Menschen kennengelernt von denen sich zwei ganz klar bei uns im Brand-Punkt-Herzen verankert haben, Mahir und Alina. Unsere Mitarbeiter waren nach ganz kurzer Zeit Bestandteil des Teams, ohne wenn und aber.
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| Unsere Interviewgäste auf der Interschutz 2022 | 22 Jun 2022 | 00:20:17 | |
Heute war ein besonderer Tag, denn wir haben für unseren heutigen Podcast viele unterschiedliche Interviewgäste auf der Interschutz 2022 an unserem Stand interviewt. Freut euch auf einen bunten und großartigen Podcast mit vielen Stimmen der Besucher und Podcastfans unseres Messestandes auf der Interschutz 2022.
Viel Spaß beim Reinhören - euer Team von Brand Punkt, Hermann und Carina
Hier erfahrt ihr alles über unseren Messeauftritt:
https://brand-punkt.de/interschutz2022/
Wir wünschen euch ganz viel Freude mit dieser Podcastfolge! | |||
| Messe Interschutz 2022 - wir sind dabei | 15 Jun 2022 | 00:13:34 | |
INTERSCHUTZ 2022 - wir kommen!
Noch wenige Tage und dann ist es soweit: Brand Punkt präsentiert das E-Learning Programm fireproof360° - für MEHR MENSCH im Einsatz- und Feuerwehrdienst. In dieser Podcastfolge dreht sich alles um unseren Messeauftritt und was ihr von uns erwarten dürft: HALLE 16 Stand F48 / 6. Seid ihr auch dabei?
- tägliche Verlosung von 2 fireproof360° Lizenzen im Wert über 500 €
- tägliche Impuls-Vorträge unter anderem über die Story hinter fireproof360°, Referent: Hermann Zengeler
- KEYNOTE: MEHR MENSCH am Freitag, den 24.06.22 um 11:30 Uhr auf der Bühne des Interschutz Forums, Referent: Hermann Zengeler
Kommt uns besuchen und unser Team beantwortet euch alle Fragen rund um fireproof360°!
Hier mehr über unseren Messeauftritt erfahren:
https://brand-punkt.de/interschutz2022/
Wir freuen uns auf euch!
Euer Hermann und eure Carina | |||
| Hygiene an der Einsatzstelle | 08 Jun 2022 | 00:59:51 | |
Inkooperation oder Kontamination
Der Dienst in der Feuerwehr ist per se gefährlich, das ist bekannt. Die Gefahren, die durch Brandrauch, fehlende Einsatzstellenhygiene und kontaminierte Schutzkleidung entstehen sind ebenfalls vielfältig. Marcus Bätge hat sich genau diesem Thema verschrieben, so entstand “Feuerkrebs”.
Marcus Bätge, seit 30 Jahren Feuerwehrmann, jetzt bei der BF Hamburg, gründete Feuerkrebs
2014 hat er in Norwegen an einem Symposium teilgenommen welches die Initialzündung für die Gründung war. Er hat dann bei der Bundeskanzlerin vorgesprochen und das Thema auf allerhöchste Ebene gehoben. Dort versprach man, aktiv zu werden, trotzdem wollte Marcus nicht untätig bleiben und gründete “Feuerkrebs”, einen gemeinnützigen Verein. Retter brauchen Hilfe bei der Anerkennung von Berufskrankheiten, weil unser Risiko an Krebs zu erkranken, deutlich höher ist, als bei der Normalbevölkerung. Dies ist die eine Seite, die andere ist Aufklärung und Prävention. Das Verhalten von Feuerwehrleuten an Einsatzstellen kann in solchen Situationen ausschlaggebend sein. Stichwort Einsatzstellenhygiene. Dies und weitere interessante Themen über die Gesundheitsvorsorge bei Feuerwehrleuten sind Inhalt eines äußerst spannenden Podcasts.
Jetzt wünschen wir dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge,
dein Team von Brand Punkt
Hermann und Carina
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Möchtest du mehr über Feuerkrebs erfahren, dann informiere dich hier:
https://feuerkrebs.de/
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Wir sind auf der INTERSCHUTZ 2022! Hier mehr erfahren:
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| Berühmtester Feuerwehrmann der Welt Red Adair | 19 Jun 2024 | 00:19:44 | |
Das Wort “Ikone” kommt aus dem Griechischen und bedeutet religiöses Gemälde oder Schrein, welches man einer bekannten Persönlichkeit widmet. Es gilt aber auch für Menschen, die weithin bewundert werden, insbesondere, weil sie in einem bestimmten Bereich großen Einfluss oder große Bedeutung hatten oder haben, also jemand, der nicht “vergessen” wird.
Für außergewöhnliche Leistungen im Feuerwehrbereich steht ein Name, nämlich Paul Neal Adair, wegen seiner roten Haare besser bekannt als Red Adair. 1915 in Houston Texas geboren und dort auch 2004 mit 89 Jahren gestorben. Als Hilfsarbeiter auf Ölfeldern eingesetzt hat er das Löschen oder Verschließen von Großbränden, im Besonderen Gas- oder Ölbrände, revolutioniert. Er benutzte Dynamit und Nitroglycerin, also Sprengstoff, um den Großfeuern den Sauerstoff zu entziehen. Im Jahr 1962 löschte er eine brennende Gasquelle in der Sahara, die 6 Monate, 250 Meter hoch brannte. Damals nannte man diesen Brand des “Teufels Feuerzeug”. Er besiegte das Feuer mit 340 Kilogramm Nitroglycerin.
Seine Performance war so bekannt, dass Hollywood mit John Wayne in der Hauptrolle den Film Hellfighters (die Unerschrockenen) drehte. Red Adair war und ist in vielen Feuerwehren immer wieder Thema.
Eines ist sicher: Ikonen erfüllen mit ihrem Status eine wichtige Vorbildfunktion, die im Feuerwehrwesen, aber auch in anderen Lebensbereichen, dringend gebraucht werden.
Aber was für persönliche Eigenschaften sind es nun, die jemanden zu einer Ikone werden lassen? Alles Zufall, reines Können oder Taktik?
Wir haben das Thema einmal genauer unter die Lupe genommen.
Viel Spaß mit dieser Podcast-Folge
Dein Team von Brand Punkt,
Hermann & Carina
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| "Ihr Feuerwehrleute seid doch alle gleich!" | 01 Jun 2022 | 00:20:35 | |
“Sind wir alle gleich?”
So einen Spruch, wir sind als Feuerwehrleute alle gleich, habe ich während meiner Ausbildung gehört. Er ist richtig und falsch zugleich! Richtig, weil wir die gleichen Rechte und Pflichten und Vorschriften haben, falsch, weil Menschen nunmal unterschiedlich sind!
Wieso ticken wir eigentlich alle so unterschiedlich? Und warum reagieren zwei Menschen auf ein und dieselbe Situation völlig verschieden? Ergebnissen der Human-Forschung zeigen, dass Menschen, gleich ob nahe verwandt oder von verschiedenen Regionen oder Erdteilen, etwa 99,9 Prozent ihres Erbguts gemeinsam haben – selbst zu den nächsten Verwandten des Menschen, den Schimpansen, beträgt die Gemeinsamkeit mehr als 98,5 Prozent. Rein äußerlich gleicht ein Hirn dem anderen. Was macht uns also einzigartig? Hirnforscher in den USA haben sich jetzt die Verknüpfungen der Nervenzellen genauer angeschaut. Immerhin hat jeder von uns etwa 100 Billionen Kontaktstellen im Kopf – und fast sechs Millionen Kilometer Leitungsbahnen.
“Also sind wir doch alle völlig unterschiedlich?”
Jeder Mensch nimmt die Welt anders wahr und besitzt eigene Denk- und Handlungsmuster. Diese unterscheiden sich individuell, werden jedoch auch durch verschiedene Umstände geprägt. Zahlreiche Missverständnisse entstehen dadurch, dass wir voraussetzen, andere hätten bei scheinbar gleicher Thematik sehr ähnliche Vorstellungen. Das ist häufig nicht der Fall und sehr stark davon abhängig, welche Erfahrungen wir zu einem bestimmten Thema individuell gesammelt haben. Je unterschiedlicher die Erfahrungs-Räume (und – Zeiten), desto weniger wird es Übereinstimmung bei den entsprechenden „Bildern im Kopf“ geben. Wahrnehmung ist also auch kulturspezifisch.
Emotionale Intelligenz (mentale Stärke) als Voraussetzung!
Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit, Emotionen in Bezug auf sich und andere Menschen wahrzunehmen, auszudrücken, zu verstehen und sinnvoll zu handhaben. Emotionale Intelligenz ist eine wichtige Anforderung im Feuerwehrleben und sehr von Vorteil, wir nennen es mentale Stärke.
Verschiedenheit ist erwünscht, muss aber im Feuerwehrdienst berücksichtigt werden,. Deshalb werden wir uns in nächster Zeit mit ELBA befassen. Was das ist, erfahrt ihr in den nächsten Podcasts und natürlich, wenn ihr wollt, auf der Interschutz an unserem Stand.
Aber jetzt wünschen wir dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge,
dein Team von Brand Punkt
Hermann und Carina
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| Was ist an Gefahrgut eigentlich "gut"? | 25 May 2022 | 00:21:58 | |
Gefahrgut? Was ist denn das eigentlich?
Das schillernde auf der Straße nach einem VU wird doch vom nächsten Regen weggespült, oder? So dachten wir am Anfang meiner Feuerwehr Karriere. Manchmal wurde auch der Handschuh ausgezogen und mit der Hand gewedelt, um die “Duftstoffe” aufzunehmen. Plötzlich waren wir Gefahrstoffgruppe für den ganzen Landkreis und ich lernte einen CSA anzuziehen. Beim ersten mal bekam ich Panik. Ein LKW mit ausländischem Kennzeichen war nach VU umgekippt und mehrere Fässer mit unbekanntem Inhalt “leckten”. Es stank zum Himmel. “Aber was ist denn jetzt eigentlich genau Gefahrgut?” habe ich mich damals gefragt, bevor ich einen entsprechenden Lehrgang in Kassel machte. Wir hatten damals ein uraltes LF 8/6 zum Gefahrgutfahrzeug umgebaut und sind mit dem Thema, sagen wir mal, etwas leichtsinnig umgegangen.
Heute ist das anders!
Was bedeutet heute Gefahrgut für die Wehren? Die Feuerwehr muss im Rahmen ihrer Einsätze neben der Bekämpfung von Bränden und der Durchführung von technischen Hilfeleistungen auch bei Unfällen mit atomaren, biologischen und chemischen Gefahrstoffen für einen angemessenen Schutz für Menschen, Tiere, Sachwerte und die Umwelt sorgen. Was da heute an Spezialeinheiten und Material vorzuhalten ist, ist gigantisch. Die Einsätze aus einem Jahr mal kurz aufgelistet und schon wird klar, dass Gefahrstoff-Einsätze ein hohes Potenzial an Ungewissheit und damit Belastung mit sich bringen. Mit diesem zusätzlichen Stress umgehen lernen, gehört genauso sensibilisierend in das Ausbildungsprogramm, wie der Umgang mit den Stoffen selbst.
Als ich damals kurz anmerkte, was ich tun soll, wenn ich Beklemmungen unter dem CSA bekäme war die Antwort: stelle dich nicht so an, dann machste den Reißverschluss ein Stück auf!
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| "Ich oder die Feuerwehr!" | 18 May 2022 | 00:21:14 | |
Was ist da alles passiert?
Es gibt Fälle, die ich auch schon persönlich gecoacht habe, wo Partner:innen oder Familienmitglieder so reagierten. In der Regel muss dort schon eine Menge passiert sein, dass es zu so einem Spruch kommt. In meinen Fällen waren das Führungskräfte, die wirklich sehr viel Zeit in der Feuerwehr verbrachten. Die Reaktion ist fast immer gleich. Verzweiflung, Wut, Trauer, Unverständnis. Was bildet der/die sich ein. Das ist doch Erpressung? Jetzt kommt es immer auf die Situation an. Ob Kinder allgemein, erkrankte Familienangehörige, fehlender Babysitter oder gemeinsamer Urlaub oder Null Rücksicht des Feuerwehrmitgliedes. Man muss sich das auf jeden Fall aus der Nähe anschauen. Und es braucht noch etwas mehr, um solche Konflikte aufzulösen.
Perspektivwechsel!
Na dann mal los, erzähle mehr, sagte ich zu meinen Coachies. Aber da ist doch nix zu machen? Die Meinung war fest! Vorbei aus Ende, einfach eine Entscheidung treffen, oder… Ja oder was? Zunächst einmal gilt es in so Fällen, AKTIV zuzuhören. Das klingt leichter als es ist. Dazu braucht es Atmosphäre, Ruhe und die Bereitschaft beider, an einer Konfliktlösung interessiert zu sein. Dann braucht es die Fähigkeit zum Perspektivwechsel. Das alles sind gute Voraussetzungen um eine beiderseitige Zufriedenheit hinzubekommen. Darum geht es doch zum Schluss, oder? Um eine Partnerschaft auf Augenhöhe und um ein gutes Gewissen im Feuerwehrdienst!
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| Tunnelblick bei Tunnelbrand | 11 May 2022 | 00:39:32 | |
Sehen und gesehen werden!
Bertram, ist Löschmeister in Breitenworbis und Jugendfeuerwehrwart. Und alles macht er mit Leib und Seele. Seit 1998 ist er aktives Mitglied der Feuerwehr Breitenworbis in Thüringen. Mit Herz und Verstand kümmert er sich auch dort um die “Sichtbarkeit” der Feuerwehrfahrzeuge. Ob LED’s oder ein umlaufendes Blaulicht macht das Fahrzeug sichtbarer. Für Breitenworbis wichtig, weil sie sowohl Tunnelabschnitte haben, wie auch Anlieger einer viel befahrenen Autobahn sind.
Höllbergtunnel an der 38!
Der Höllbergtunnel ist ein 874 bzw. 849 Meter langer Tunnel auf der Strecke der Südharzautobahn A 38 Göttingen–Leipzig. Er befindet sich nördlich von Bernterode (Landkreis Eichsfeld). Der Bau wurde am 2. Mai 2007 begonnen, der Durchschlag erfolgte am 4. Dezember 2007. Die Eröffnung des Tunnels und des Autobahnabschnittes zwischen Bleicherode und Breitenworbis erfolgte am 22. Dezember 2009. Der Bau kostete etwa 41 Millionen €.
Nicht nur, dass im Tunnel Brandbekämpfung vor Menschenrettung gilt, auch ist die Einsatztaktik anders als im “normalen Feuerwehrleben”. Die Standardeinsatzregel “Tunnel” beinhaltet unter anderem auch das Setzen von “fireflares”, zum Kenntlichmachen für nachrückende Kräfte. Dabei spielen noch unterschiedliche Farben der LED-Leuchten eine Rolle. Tunnel sind gefährliche Einsatzbereiche, soviel ist klar. Ein hochinteressantes Interview mit einem sehr engagierten Menschen.
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| Heute ist internationaler Tag der Feuerwehrleute | 04 May 2022 | 00:23:30 | |
Internationaler Tag der Feuerwehr und Heiliger St. Florian
Der Internationale Tag der Feuerwehr wurde erstmals am 04.05.1999 in’s Leben gerufen, nachdem im Jahr 1998 fünf Feuerwehrleute unter tragischen Umständen in einem Lauffeuer in Australien ums Leben kamen. Da der 4. Mai der Tag des Heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehrleute ist, wird er als Tag der Feuerwehrleute begangen. In Deutschland hat der Tag nicht den Stellenwert, wie in anderen Ländern z.B. in Australien. Trotzdem haben ganz viele Feuerwehren diesem Tag auf Ihrer Internetpräsenz und in den sozialen Medien gedacht.
Florian war Kanzleivorstand des Statthalters der römischen Provinz Ufernorikum und wurde von den Römern gefoltert und ermordet, weil er sich nicht vom Chrtistientum lossagen wollte. Er gilt unter anderem als Schutzpatron der Feuerwehr, weshalb auch die Bezeichnung Florianijünger für Feuerwehrleute sowie der für Feuerwehr-Fahrzeuge übliche Funkrufname „Florian“ in Kombination mit der individuellen Fahrzeugkennung üblich ist. Solche Symboli braucht es einfach, um auf unsere Arbeit entsprechend aufmerksam zu machen. Genau wie die Deutschen Feuerwehrtage.
Der Deutsche Feuerwehrtag findet im Rahmen der Messe Interschutz vom 20.-25. Juni 2022 in Hannover statt
Von ihm gehen politische Impulse und fachliche Entwicklungen aus. Die Großveranstaltung des Deutschen Feuerwehrverbandes findet parallel zur INTERSCHUTZ statt, auf der Brand Punkt auch vertreten sein wird. Besucht uns in Halle 16, Stand 48/6.
In vielen Feuerwehren wird der Tag des heiligen St. Florian gefeiert. Ob Feuerwehrverband oder Feuerwehrverein, die Zielrichtung sollte für alle gleich sein. Einerseits aufmerksam machen auf unseren tollen Job und andererseits aber auch unseren eigene Motivation steigern, indem wir uns einfach mal feiern lassen!
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| Warum sich die Gesellschaft so rasant verändert | 27 Apr 2022 | 00:22:05 | |
“Schnell nochmal die Mails checken….!”
Sonntags beim Brötchen holen ist Zombieland. 14 Menschen in einer Schlange, alle haben ein Smartphone in der Hand und starren drauf oder tippen drauf rum, bis sie dran sind. Bei der Digitalisierung stehen derzeit technische Fragen wie autonomes Fahren, die Verwendung von Sensoren in Geräten des täglichen Lebens oder der Einsatz Künstlicher Intelligenz im Vordergrund. Für eine erfolgreiche Digitalisierung müssen wir aber auch die Auswirkungen solcher Neuerungen auf den Einzelnen und auf die Gesellschaft und somit auch auf unsere Feuerwehren insgesamt in den Blick nehmen. Warum? Sollten wir die digitale Transformation als Chance oder als Bedrohung sehen? Beides! Unser Hirn wird gezwungen, schneller zu werden. Aber was heißt das? Große Universitäten forschen hier immer intensiver, zu recht.
“Immer on!”
Technische Revolutionen schafft auch immer gesellschaftliche Umbrüche. Siehe Entwicklung der Motorisierung, Industrie, Technik, Digitalisierung.) Wir werden immer mehr durchleuchtet durch die Algorithmen: Unsichtbare Alleskönner? Wer trifft dann also in Zukunft noch Entscheidungen? Virtuelles Ich oder reales Ich? Wie prägt Digitalisierung Lernen und Kognition, was im Feuerwehrdienst eine wesentliche Rolle spielt. Hierletzt eine Diskussion in einer Feuerwehr verfolgt. Wenn Du moderne Kommunikation nicht abkannst, dann hast Du Pech gehabt (Nicht sofortige Reaktion auf E-Mails). Was wollte der Ausbilder damit sagen? Die Zukunft mit viel weniger sozialen Kontakten. Ist das für “Alteingesessene” in Feuerwehren ein Thema? Schaffen wir diesen Spagat? Nur wenn wir eines begreifen: eine neue digitalisierte Welt braucht auch eine eigene neue (Feuerwehr)-Ethik!
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| "Ich bin nicht mehr dabei!" | 20 Apr 2022 | 00:41:46 | |
“Kai ist ein Synonym”
Die Grundintention von Brand Punkt ist es, Feuerwehrleute auf Dauer motiviert und gesund zu halten! Davon ist Kai aber ein stück weit entfernt. Zumindest von der Motivation Feuerwehrmann zu sein. Kai ist ein Synonym, denn er möchte nicht erkannt werden. Ihm ist bewusst, dass das er auf Grund seiner Stimme trotzdem erkannt werden könnte. Aber er hat von Brand ÜPunkt gehört und findet, dass seine Geschichte genau zu den Intentionen unserer Firma passt.
“Ich kann nicht mehr, ich trete aus!”
Ganz oft begründen Kameraden:innen ihren Austritt aus der Feuerwehr mit mangelndem Zeitbudget. Eine Uni hat in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden, dass die Ursachen für den Austritt an anderer Stelle liegen und das aber nicht gerne darüber gesprochen wird. Kai wird da deutlicher. Er erzählt offen und ohne Scheu, was ihn zum Austritt aus der Feuerwehr veranlasst hat. Bleibt zu wünschen, dass sein Weg ihn irgendwann einmal zurück in unsere Gemeinschaft führt und vor allem, dass das Interview viele Menschen hören, denen es ähnlich ergeht. So können wir vielleicht den Einen oder die Andere davon überzeugen, in der Feuerwehr zu bleiben und die Themen die belasten, offen anzusprechen!
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| Wer hat die dicksten Eier? | 13 Apr 2022 | 00:17:31 | |
“Null Problem!”
Endlich Ostern und da passt dann auch der Titel des Podcasts perfekt. Dass man das Ganze auch sinnbildlich meinen kann, ist klar. Zunächst einmal gibt es die unterschiedlichsten Motive Feuerwehrfrau/mann zu werden. Eines davon ist sicherlich der Hilfsgedanke, eben Menschen in Notsituationen helfen zu wollen. Außerdem erfährt man als Mitglied einer Feuerwehr überwiegend Wertschätzung in der Gesellschaft. Die “andere Seite der Medaille” ist, dass wir uns in Gefahr begeben und Dinge “aushalten” müssen, denen sich Menschen ohne Hilfsorganisations-Hintergrund nicht aussetzen können oder wollen. Stichworte: Eigengefährdung, schreckliche Bilder, Leid der Angehörigen, und weitere Faktoren, die wir schon oft beschrieben haben.
“Das müssen wir abkönnen!”
Diesen Satz mit all seinen Folgen, habe ich in meiner Feuerwehrkarriere schon öfter gehört. Teilweise unter Kameraden:innen, teilweise aber auch von Führungskräften. Jedes mal, wenn das Thema aufkam, habe ich mich insgeheim gefragt: Warum eigentlich? Warum müssen wir Dinge abkönnen, auf die wir nicht oder ungenügend vorbereitet werden? Sag doch mal einem Bürger: “Sie gehen jetzt bitte zu der Person, die am Verkehrsunfall beteiligt war und sagen ihr, dass der Beifahrer es leider nicht überlebt hat.” Wenn die Person dann sagt, “das war mein Mann”, müssen diese Personen sehen, wie sie damit umgehen. Wer kann sowas auf Dauer ab, ohne dass das mental und emotional durcheianderwirbelt? Kein Mensch. Selbst die mit den “dicksten Eiern” können das auf Dauer nicht deckeln. Die Bilder aus der Ukraine, die vielen Feuerwehrleute, die beim “Aufräumen und Wegräumen” helfen, haben wieder deutlich vor Augen geführt, wo wir den Fokus hinlegen müssen.
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| Entscheidung in Sekundenschnelle | 06 Apr 2022 | 00:21:15 | |
“Plötzlich wird es still……”
In jedem Webinar/Vortrag erzähle ich das Einsatzbeispiel, in dem ein junger Kamerad stirbt. Die Reaktion ist immer gleich, Betroffenheit, Mitgefühl und Stille. So war das damals auch. Als dann die Kripo im Hof stand und ermittelte, was ja bei einem Sterbefall nötig und richtig ist, und Akten beschlagnahmt wurden, eine Spezialfirma unsere Atemschutzwerkstatt auf den Kopf stellte, war es plötzlich ganz still. Kaum Reaktionen mehr aus Verwaltung oder Politik, kaum mehr Hilfsangebote, eine Starre, so nach dem Motto, warten wir erstmal, was rauskommt und dann positionieren wir uns!
Es kam nix raus, keine Fahrlässigkeit oder grobe Fahrlässigkeit und schon gar kein Vorsatz. Ab dem Abschlussbericht der Staatsanwaltschaft, in dem nichts kleben blieb, war alles wieder wie früher! Daraus folgend, muss die rechtliche Seite unseres Handelns durch rechtliche Beratung in der Kommune oder über Kanzleien abgedeckt sein, da gibt es keine Frage. Denn es gibt gewaltige Unterschiede in der rechtlichen Betrachtung. Wenn wir bei Gefahr in Verzug handeln müssen, gibt es den sogenannten Haftungsverzicht, weil wir ja sehr schnell entscheiden müssen. Dies trifft aber nicht bei Entscheidungen zu, für die wir Zeit haben! Was aber ist mit der moralischen Seite?
“Machen wir uns nix vor!”
Unser Job ist gefährlich, hektisch, nie exakt planbar und nur bedingt vorausschauend zu regeln. Vieles ist Improvisation, schnelles Handeln, reagieren und das Beste wollen! Es ist nicht so, dass nur Führungskräfte Verantwortung tragen. Jeder Truppmann muss im Einsatz schnelle Entscheidungen treffen, muss das, was er/sie erlernt hat in Bruchteilen von Sekunden abrufen, bewerten und dann entscheiden. Linksrum oder rechtsrum, Schaum oder Pulver, Sprüh- oder Vollstrahl usw usw. Die Prüfung hinterher, wenn etwas schief geht, kann Tage und Wochen dauern, Du hast nur Zehntelsekunden zum Entscheiden. Was also empfehlen wir Feuerwehrleuten und Führungskräften? Wir bereiten uns gewissenhaft vor, entscheiden nach bestem Wissen und Gewissen und tragen die Folgen unserer Entscheidungen. Dazu müssen wir aber mental fit sein, vor allem für den zweiten Punkt….. Ihr wisst schon…..
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| Erster heftiger Einsatz und dein Vater ist Einsatzleiter - mit Alexander Zengeler | 30 Mar 2022 | 01:04:26 | |
Erster heftiger Einsatz - interessante Konstellation
Ein normaler Pkw-Brand entwickelt sich zu einem Drama, denn es saß noch ein Mensch darin. Alles sieht nach einem gezielten Suizid aus. Als wenn das nicht schon ausreicht, ist auch noch der Vater Einsatzleiter... Zur gestrigen Live Session des E-Learning Programms fireproof360° hat sich Hermann einen besonderen Gast eingeladen - sein Sohn Alex.
Live Coaching mit dem Tool “Schritte aus der Einsatzkrise”
Sich zusammenreißen, in einer Einsatzsituation die ekelerregend ist, ist einer der vielen Zwänge, die gerade junge Feuerwehrleute erleben und aushalten müssen. Alex, Sohn von Hermann, erzählt heute über diesen prägenden ersten Einsatz, den er als junger Feuerwehrmann erlebte.
Er erklärt uns, wie es ihm danach erging und wie besonders die Situation war, weil Hermann nicht nur sein Vater, sondern als Stadtbrandinspektor auch Einsatzleiter war. Gemeinsam bearbeiten sie den Fall mit dem Tool "Schritte aus der Einsatzkrise" aus dem E-Learning Programm fireproof360° und erklären, wie wichtig es ist, genau zu wissen, was zu tun ist, wenn man in eine belastende Einsatzsituation gerät.
2 Standpunkte - 2 Perspektiven
Alex ist inzwischen erfahrener Feuerwehrmann mit vielen spannenden und dramatischen Einsätzen. Damals war das anders. Er erlebt den Einsatz aus der Perspektive eines jungen Feuerwehrmannes. Die Bilder der Leiche verfolgen ihn nicht so sehr, allerdings wird er bei einem Besuch eines Fast-Food-Restaurants schmerzlich daran erinnert.
Hermann als Vater von Alex hat den Einsatz als Einsatzleiter etwas anders in Erinnerung. Aus 2 diesen beiden Perspektiven besprechen die beiden den Fall, fachlich aber natürlich auch interfamiliär.
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| 112Rescue 2024 - unsere Eindrücke der innovativen Messe | 12 Jun 2024 | 00:32:22 | |
Feuerwehr und Hilfsorganisationen müssen sich öffnen. Diversität kann und muss eine Antwort auf den Mitgliederschwund und das fehlende Personal sein. Die Bühne “Women in Rescue" hatte hierfür gute Analysen und klare Antworten.
Auch das Thema Gewalt an Rettungskräften fand großen Raum. Angesichts der jüngsten Vorfälle, wurden hier deutliche Worte gefunden.
Die Vermittlung dieser Themen fand nicht nur in Keynotes bzw. Vorträgen statt. Interessant waren auch die Diskussionsrunden und Panels, in denen die Thematiken aufgearbeitet wurden. Gerade durch mehrere bekannte Menschen aus dem Netz, unter anderem auch den Content Creatoren, wurde der Fokus und eine Masse an Menschen auf unsere Botschaften aufmerksam.
Grundsätzlich war die Messe gut besucht und nach Meinung aller Beteiligten ein voller Erfolg. Dem schließen wir uns, mit einem sehr persönlichen Dank an die Messeleitung, alle Organisator:innen, allen Mitwirkenden und an den Verband der Feuerwehren Nordrhein-Westfalen, gerne an.
Viel Spaß mit dieser Podcast-Folge
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| “Jetzt brauch ich ein Bier!” | 23 Mar 2022 | 00:23:50 | |
“Das war hart, gib mal ein Bier!”
Im Podcast 160 haben wir uns grundsätzlich über Alkohol unterhalten und dass der Genuss normal, ja absolut gesellschaftsfähig ist ist im Alltag, bei manchem auch im Feuerwehralltag. Die ersten Zweifel kamen mir, als ich merkte, dass das eine gewisse Form von Automatismus annahm. Nach jedem schlimmen Einsatz mal ein Bier zur Entspannung, das kann ja nicht schaden. Und wie messen wir dann den Bedarf an Alkohol, je nach der Schwere des Einsatzes?
“Verdrängung!”
Eine Dienstanweisung “bewusstseinsverändernde Mittel” in unserer Feuerwehr sagt klar etwas darüber aus, dass wir mit diesen Substanzen im Einsatz nix zu tun haben sollten und auch wollen! Aber nach dem Einsatz muss doch zur Verarbeitung der schrecklichen Bilder ein Bier erlaubt sein, oder?
Ist es auch, aber die Frage ist, was bringt es? Alkohol dämpft, sediert und lässt uns eine Zeitlang nicht so stark spüren, was wir erlebt haben. Wenn die Wirkung nachlässt, ist die Erinnerung aber wieder voll da und mit ihr, die Bilder, die wir eigentlich loswerden wollten. Man nennt das Ganze auch Verdrängung! Das “Gedankenkarussell” lässt sich also nur auflösen, wenn wir adäquat damit umgehen und das kann man lernen. Im “fireproof360°” gibt es ein Werkzeug, “Schritte aus der Einsatzkrise”, um genau diese inneren Konflikte aufzulösen!
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Nächste Live Session fireproof360° für alle Interessierte und Absolventen des E-Learning Programms fireproof360°:
https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_xh6n-411RMW_7uNbqkvpdQ | |||
| "Öffentlichkeitsarbeit? Macht doch die Presse!" - Wie wichtig die Außendarstellung von Feuerwehren ist | 16 Mar 2022 | 00:29:37 | |
Heiko Hahnenstein - das ist er
Der Chef von Veritas-Medien und aktive Feuerwehrmann hat sich seine Erfahrung über den “klassischen Feuerwehrweg” geholt. Nach Jugendfeuerwehr und Jugendfeuerwehrwart ist er inzwischen Zugführer in seiner Wehr und hat damit schon einiges an Einsatzerfahrung sammeln können. Das er zusätzlich mal hauptberuflich Rettung gefahren ist, macht seine Expertise noch deutlicher.
Früh erkannte er, dass mediale Präsenz von Hilfsorganisationen nicht nur etwas mit der Befriedigung der Neugier unserer Mitbürger:innen zu tun hat, sondern auch ein wesentliches Marketinginstrument für die Mitgliedergewinnung ist. Über die Station “Wiesbaden 112” hat er schließlich sein eigenes Unternehmen gegründet und unterstützt die “Blaulichtfraktion” inzwischen professionell auf diesem Sektor.
Die Wichtigkeit von Öffentlichkeitsarbeit für Feuerwehren
Von Druckprodukten bis hin zum fertigen Marketingkonzept bietet er den Hilfsorganisationen alles im Bereich Öffentlichkeitsarbeit an. Gerade durch Social Media und die sich immer schneller “drehenden” Medien entsteht Druck in den Hilfsorganisationen zu berichten. Infolgedessen ist inzwischen auch keine Feuerwehr mehr ohne funktionierende Öffentlichkeitsarbeit denkbar. Ziel ist immer, die wirklich hervorragenden Leistungen der Kameraden:innen transparent zu machen um das Ehrenamt zu erhalten. Herausgekommen ist eine sehr frische, teilweise auch lustige und vor allem auch kommunikative Podcast-Folge. Vielen Dank Heiko.
Wir wünschen dir viel Spaß mit dieser Interviewfolge,
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| Verwaltungschinesisch | 09 Mar 2022 | 00:23:30 | |
“Wir bräuchten da mal schnell…”
So fängt oft ein Gespräch eines Feuerwehrmitgliedes mit der Kommune an. Wir haben einen Einsatz gehabt, die Kabeltrommel ist im Eimer, ist ein LKW auf der Schnellstraße drübergefahren. Ich muss eine neue im Elektrofachhandel holen, machen Sie mir bitte einen Auftrag fertig.
Ja normalerweise sehr gerne, aber mein Dienstvorgesetzter ist nicht im Büro, der hat heute und morgen frei und dessen Chef ist in Außenterminen, also das geht nicht…..Waaaas?
“Wie bitte? Wir machen das ehrenamtlich!”
Aber verstehen Sie doch. Die Trommel muss auf’s Fahrzeug, das ist sonst nicht.einsatzbereit. Und schon sind wir mittendrin in unterschiedlichen Sprachen. Der Feuerwehrler fühlt sich nicht Ernst genommen, ruft seinen Wehrführer an: “die spinnen doch, so ein Verwaltungshickhack, die haben keinerlei Verständnis für uns”. Der Wehrführer stimmt in das Konzert mit ein: ich ruf’ den StBI an, der soll Druck machen, mit dem Bürgermeister reden, das gibt’s doch gar nicht.
Verwaltungsalltag trifft auf Feuerwehralltag. Wie viele Beispiele kennen wir, wo über die Verwaltung geschimpft wird? Da ich 40 Jahre lang Teil der Verwaltung war, kenne ich auch die andere Seite. Schauen wir uns das doch mal in Ruhe an und verstehen, dass beide Seiten “funktionieren” müssen.
Fazit und Auflösung: Perspektivwechsel, Absprachen treffen, einmal im viertel Jahr gemeinsame Meetings, ruhig auch Abends, das kann man machen. Aber ohne Kommunikation, und vor allem ohne Verständnis, wird’s schwierig.
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| Dachstuhlbrand im Elternhaus | 02 Mar 2022 | 00:17:53 | |
Lange her - trotzdem alles noch da
Warum kann ich mich an diesen Einsatz noch exakt erinnern? Ich habe mir hierletzt die Page meiner eigenen Feuerwehr angeschaut und seit wann wir dort Einsatzberichte einstellen. Das erste Jahr war 2003. Und tatsächlich, ich erinnere mich plötzlich nur aufgrund einiger Stichworte an diesen Dachstuhlbrand. Warum? Weil der Brand in dem Haus ausbrach, wo ich geboren wurde. Unser Hirn ist schon krass.
2003 - nur ein paar Beispiele
Mir fallen weitere Einsätze sofort wieder ein, wenn ich die Überschriften der Einsatzerlebnisse lese. Insbesondere auch ein Brand in unmittelbarer Nachbarschaft ist “kleben” geblieben. Denn in der Schreinerei unseres eigenen Bauhofes, unmittelbarer Nachbar unser Feuerwehr, brannte es und keine 10 min später wäre uns das aus dem Ruder gelaufen, also nicht mehr zu halten gewesen. Stichwort KFZ-Werkstatt, Schreinerei und Lackiererei.
Dann lese ich weiter in diesem Jahr 2003: defekter Wasserhahn, ca. 50 Fehlalarme durch BMA, Wasser im Keller, Wohnungsöffnung - Fehlalarm MTZ usw. Hieran habe ich keine Erinnerung, denn zum einen geschieht das jedes Jahr dutzende Male und zum zweiten sind diese Einsätze eher langweilig und mit keinerlei Emotionen verbunden. Bleibt trotzdem die Verwunderung, dass nach knapp 20 Jahren Einsätze noch so in Erinnerung bleiben, als wären sie gestern gewesen…..
Aber jetzt wünschen wir dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge,
dein Team von Brand Punkt
Hermann und Carina
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| Wenn sich der Feuerwehrdienst negativ auf die Beziehung auswirkt | 23 Feb 2022 | 00:57:01 | |
Echter Konfliktfall aus der Kategorie “Familie”
Partnerschaft, Familie, Eltern, Geschwister, Großeltern… wie oft kommt es in diesen Konstellationen zu Ärgernissen und terminlichen Kollisionen mit dem Feuerwehrdienst und wie gehen wir damit um?
Der Fall: Niklas und Sara
Niklas ist seit 2 Jahren aktiv. Er ist sehr engagiert und mit Leib und Seele dabei. Sein Ziel ist es Gruppenführer zu werden. Das braucht allerdings noch etwas Zeit und Erfahrung. Deswegen ist er bei jedem Einsatz dabei und auch jeder Zusatzdienst und jede Übung wird von ihm besucht.
Sara und Niklas sind seit knapp 4 Jahren ein Paar. Sie freut sich zwar über sein Feuerwehr-Engagement, aber sie stört auch die viele Zeit, die für die Feuerwehr drauf geht und vor allem die für ihre Zweisamkeit fehlt. Sie geht immer mehr auf Abstand. Niklas hat kein gutes Gefühl bei der Sache, lässt es aber laufen und weiß nicht, wie er mit Sara umgehen soll. Klar ist nur: Verlieren will er sie nicht. Die Frage ist, wie lange geht das noch gut?
In einer sehr lebendigen Live-Session wurden diese Themen besprochen, ein kniffliger Fall gelöst und verstanden, das extrinsische und intrinsische Konflikte unterschiedlich sein können.
Das Diskussionspotential diese Fall wurde von der fireproof360° Community 100% ausgenutzt. Es hat wieder jede Menge Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die nächste Live-Session.
Aber jetzt wünschen wir dir erst einmal viel Spaß mit dieser Podcast-Folge,
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| Einsatzschock... | 16 Feb 2022 | 00:19:39 | |
“Wann kommt endlich der erste Einsatz, verdammt?!”
Es ist lange her, aber ich erinnere mich wie, als wenn es gestern gewesen wäre. Ich bekomme mit 17 Jahren, nach der Übernahme in die “Aktiven” meinen Piepser. WOW! Was für ein Gefühl. Endlich echter Feuerwehrmann. Ich saß tatsächlich am Tag nach der JHV in der Funkzentrale und wartete, dass die Leitstelle uns alarmierte. Der erste war dann ein Fehlalarm….
Der “erste heiße unter PA”...
…war dann schon etwas anderes! Eine Lagerhalle brannte aus allen Knopflöchern. Dieses mal war’s Ernst. PA im LF geschultert, mein Onkel mein Angriffstruppführer, C-Strahlrohr und ab. Nach 20 Metern Nullsicht und heiß, Geräusche. Durch die Nullsicht setzt sofort mein Fluchtinstinkt ein. ANGST! Damals wusste ich nicht was das ist. Ein Fluchtinstinkt oder ein fight or flight-Syndrom. Wurde mir im Grundlehrgang und PA-Lehrgang nicht beigebracht. Wir sind ja harte Männer.
Kampf-oder-Flucht-Reaktion (englisch fight-or-flight response), ist ein von dem US-amerikanischen Physiologen Walter Cannon (1915) geprägter Begriff. Die Konfrontation-oder-Flucht-Reaktion beschreibt die rasche körperliche und seelische Anpassung von Lebewesen in Gefahrensituationen als Stressreaktion.
Während der Kampf-oder-Flucht-Reaktion veranlasst das Gehirn, dass Impulse durch Nervenbahnen des vegetativen Nervensystems an das Nebennierenmark gesendet werden, die dort eine schlagartige Freisetzung von Adrenalin bewirken, das u. a. das Herzminutenvolumen, die Körperkraft (Muskeltonus) und die Atemfrequenz erhöht. Diese Reaktionen liefern die Energie für überlebenssicherndes Verhalten! Beim Menschen kann ein „Adrenalinstoß“ in Gefahrensituationen mit körperlichen Anforderungen sehr hilfreich sein, jedoch kommt es im Zusammenhang mit dem Kampf-oder-Flucht-Syndrom häufig auch zu Affekthandlungen.
Also was tun? Haben wir eine Chance diese Sofort-Reaktion des Körpers und des Geistes positiv zu beeinflussen. JA!
Ausbildung genießen, Vertrauen lernen, in einen selbst und in erfahrene Kameraden. Kein “Frischling” muss allein in den Einsatz, es ist immer ein “Erfahrene/r” dabei. Mein Onkel hat mir geholfen, diesen Einsatz gut hinter mich zu bringen, in dem er Ruhe ausstrahlte, meinen Arm nahm und mich beruhigte. Meine mentale Fitness habe ich dann durch Erfahrungen im Einsatz erweitern können und durch gute Kameraden. Wir sollten uns aber grundsätzlich auf diese Themen vorbereiten. Präventive mentale Fitness. Brand Punkts Expertise eben!
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| "Die Pflicht ruft? Ich ruf zurück!" | 09 Feb 2022 | 00:25:26 | |
“Ja, dann verpflichten Sie doch einfach die Freiwilligen!”
So sprach einmal ein Politiker mit mir. Ist doch einfach, keine Freiwilligen? Verpflichten wir halt die Freiwilligen! Eine Pflichtfeuerwehr ist eine öffentliche Feuerwehr. Sie wird dann eingerichtet, wenn eine Freiwillige Feuerwehr nicht zustande kommt und deshalb der Brandschutz nicht gewährleistet werden kann. Es können dann natürlich geeignete Personen (insbesondere dienstfähige und ausgebildete) zum Feuerwehrdienst verpflichtet werden. Ob das sinnig ist, ist eine andere Frage.
Feuerwehr ist Ländersache und diese legen grundsätzliche Rahmenbedingungen fest, also die Ländergesetze, und fordern die Kommunen auf, Freiwillige Feuerwehren zu bilden, möglichst in jedem Ortsteil. Was aber tun, wenn die Mindeststärken nicht mehr erreicht werden oder gar eine Feuerwehr “komplett hinwirft?”
“Na dann los, gründen wir eine Pflichtfeuerwehr…”
In ca. 15 Kommunen in Deutschland gibt es das, Pflichtfeuerwehren. Manches google-Ergebnis spricht auch von 12, es ist schwierig das rauszubekommen. Es ist ja irgendwie auch kein Ruhmesblatt, wenn eine Kommune keine Freiwillige Feuerwehr hat.
Die Ursachen für das “Aufgeben” der Freiwilligen sind vielfältig, denn selbst in unserer straff geführten Hilfsorganisation menschelt es gelegentlich. Oft gab oder gibt es Unstimmigkeiten innerhalb der Wehr oder mit Politik und Verwaltung.
Ein betroffener Wehrführer bezeichnet hingegen die Umstellung als „Schnitt“. Seine Pflichtfeuerwehr entwickelte sich zu einer „coolen Truppe, wo man sich aufeinander verlassen kann“. Es wurden alle auf dem aktuellsten Stand ausgebildet - und „alte Zöpfe“ abgeschnitten, sagt er. Die Pflichtfeuerwehr als Chance zur Restrukturierung. Dann ist es ja gut. Aber was sonst tun? Die meisten Feuerwehren haben Nachwuchsprobleme, nur ganz wenige haben mehr Mitglieder, als sie brauchen. Was also tun? Hilfsfristen verlängern? Sicherheitsrisiko erhöhen? Schutzziele außer Kraft setzen?
Egal ob Bürger, Politik, Verwaltung oder Feuerwehr selbst. Das kann und darf nicht das Ziel sein. Also Motivation restrukturieren, Krisen und Konflikte in den Griff bekommen, Freiwillig bleiben! Nur so gehts!
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| Wer will’s denn noch machen? | 02 Feb 2022 | 00:22:04 | |
Hier Florian Bad Soden 01, melde mich außer Dienst!
Natürlich sind beim Abschied eines 01, der 24 Jahre gedient hat und 42 Jahre aktives Mitglied war, viele Gäste gekommen. Aber damit hatte ich natürlich nicht gerechnet. hunderte von Feuerwehrleuten aus dem ganzen Kreis, Verwaltung, Politik, Freunde, Familie usw.
Und dann am späten Abend zuhause kommt die Eigenreflexion. Wie war das alles, wie hat das angefangen, wie wird es meinem Nachfolger ergehen? Ist es heute schwieriger? Ganz sicher, denke ich.
Führungskraft werden ist schon schwer, Führungskraft sein, noch viel komplexer
Ausbildung, Erfahrung, Einsatzerfahrung, Soft Skills, Führungsskills, jung, dynamisch, Ausstrahlung, Verständnis, Verwaltungserfahrung, Umgang mit politischen Vertretern, Rechtssicherheit in gewissem Maße, Auftreten in der Öffentlichkeit, vor Gericht, Presseaffinität, kameratauglich, aktiv zuhören, verstehen, mediieren, ausgleichen, Strömungen aufnehmen, komplexe Emotionen spiegeln, verstehen und verarbeiten. All das musst man auch irgendwie “können”. Sicher, einiges davon bekommt man beigebracht, aber eben nicht alles.
In hunderten von Gesprächen mit Feuerwehrführungskräften in Hessen und darüber hinaus, wurden mir deren Problematiken vor Ort geschildert. Vieles ist dabei örtlich unterschiedlich. das meiste aber ist doch gleich, denn in Feuerwehren kommen Menschen in allen Ausprägungen zusammen.
Immer weniger Konsens, immer mehr Komplexität
Immerwährende Präsenz und ständige Einsatzbereitschaft. In Sekundenschnelle müssen gut formulierte Statements parat sein. Dabei werden sowohl Bürger:innen, als auch Medien erheblich anspruchsvoller. Im Bereich der Medien ist die Konkurrenz groß und zusätzlich wird man schnell in den sozialen Medien “zerrissen”. Außerdem scheint sich das “Anspruchsdenken” in unserer Gesellschaft zu verstärken: “Ich Bürger:in, zahle Steuern und deshalb musst du…”
Die Welt verändert sich rasend schnell, Führungsausbildung auch
Wer möchte, dass wir auch in Zukunft Freiwillige-Feuerwehr-Führungskräfte haben, muss ihnen Handwerkszeug aushändigen, um mit den komplexen Führungsvorgängen fertig zu werden. Es reicht nicht mehr aus, das Handwerk zu lernen, es reicht nicht mehr aus, Befehle auswendig zu lernen und zu kontrollieren. Der Führungskreislauf alter Prägung hat ausgedient. Die neue Welt braucht flexible, emotional starke Führungskräfte.
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| Wenn Truppführer und Wehrführer auf Kriegsfuß stehen | 26 Jan 2022 | 00:17:23 | |
Die erste Live Session fireproof360° für dieses Jahr
So viele Interessierte und Absolventen des E-Learning-Programms fireproof360° hatten sich zur Live Session mit Hermann angemeldet. In der Hauptsache ging es um eine echten Konfliktfall aus der fireproof360°-Kategorie Wehr: Dennis, der Truppführer, hatte seinen Wehrführer angemault, weil ein Feuerwehrkamerad den GW-L zur Einsatzstelle mit Sonderrecht fuhr, der keine Berechtigung dazu hatte.
Der Wehrführer hatte gute Gründe, so führte er zumindest aus, aber Dennis betrachtete das aus der “Vorschriften-Brille” und die gelten nunmal für alle. Ein Wort ergab das andere und der Konflikt war in seiner heißen Phase. Was tun?
Einsatz von Werkzeugen zur Behebung des Konflikts
Genau das besprach Hermann in der Live Session mit den Interessierten und Absolventen des Programms und zeigte den Einsatz des Perspektivwechsels, als richtiges Werkzeug. Zum Schluss fand ein super Austausch mit den Teilnehmern statt. Wir haben echt die beste fireproof360° Community, die es gibt :-)
Nächste Live Session bereits geplant
Am 22.02.22 um 19:00 Uhr wird die nächste Live Session stattfinden. Diesmal werden wir uns mit einem echten Fall aus der fireproof360°-Kategorie FAMILIE beschäftigen. Näheres zum Fall wird bald bekannt gegeben.
Hier kannst du dich jetzt schon anmelden:
https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_KjW7vdevRVGZHi8XKnoYig
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| Was hat das Geheimnis des Sokrates mit einem Feuerwehrausschuss zu tun? | 19 Jan 2022 | 00:19:41 | |
Positive Gesprächseröffnung
Jede/r hat schon einmal Sitzungen erlebt, die aus dem Ruder laufen. Jeder hat auch schon erlebt, dass die eigenen Forderungen nicht durchzusetzen waren. Kann gute Kommunikation daran was ändern? Aber hallo! An 2 Beispielen machen wir im Podcast deutlich, wie es besser gehen kann.
Was hat das mit Sokrates zu tun?
Sokrates (* 469 v. Chr.; † 399 v. Chr.), bedeutender griechischer Philosoph, gilt als Begründer der philosophischen autonomen Ethik und beschäftigte sich in diesem Zusammenhang auch mit der Rhetorik und der Dialektik. Er hat die abendländische Philosophie nachhaltig geprägt und hat sich mit Ethik und der Art von Kommunikation befasst, von der wir heute sprechen. Schüler von ihm waren übrigens Platon und auch Aristoteles. Er hat auf jeden Fall gewusst, wie man richtig kommuniziert und junge Menschen darin unterrichtet. Ein Leitsatz aus diesen philosophischen Betrachtungen ist, jede Kommunikation positiv zu starten und ein nein zu vermeiden. Warum?
Ein Nein bleibt oft ein Nein!
Ein Nein wieder auszuräumen lässt oft der Stolz des Kommunikationspartners nicht zu. Ein überzeugtes Nein wird nicht nur gesprochen, sondern die ganz Körperhaltung des Menschen wird ablehnend. Jemanden da umzudrehen ist genauso schwierig, wie eine Bowlingkugel aufzuhalten.
Beginnen wir deshalb unsere Gespräche positiv und holen uns möglichst viele Ja’s ab. Das mag naiv klingen hat aber eine ungeheure Wirkung. Probiert es aus!
Mehr als zweitausend Jahre nach seinem Tod, wird Sokrates als einer der größten Lehrer verehrt, die jemals unseren Planeten beeinflusst haben. Das hat sicher Gründe…..
Viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt
Hermann und Carina
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| Von Katastrophe zu Katastrophe | 05 Jun 2024 | 00:23:21 | |
Ob Flutkatastrophe im Süden Deutschlands oder das Attentat auf dem Mannheimer Marktplatz. Rational müssen wir als Einsatzkräfte immer funktionieren, ungeachtet dessen, wie zerstörerisch oder brutal die erlebten Szenen sind. Die emotionale Wucht, die sich hinter diesem "Funktionierenmüssen" aufbäumt, kommt meinst erst Tage danach ans Licht. Wichtig ist es dann ins Verarbeiten zu kommen, damit sich diese höchst traumatischen Erlebnisse nicht für immer einbrennen. Aber bleibt uns dafür eigentlich Luft und wie ernst nehmen wir diesen wichtigen Schritt tatsächlich?
Mehr dazu in dieser Podcastfolge,
viel Spaß beim Reinhören,
dein Podcast-Team,
Hermann & Carina
Hier geht es zur Folge:
https://brand-punkt.de/285-von-katastrophe-zu-katastrophe-wann-komme-ich-eigentlich-mal-zum-verarbeiten/
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| We(h)r hat hier das Sagen?! | 12 Jan 2022 | 00:19:27 | |
Feuerwehr ist wie Militär - nur anders
Woher kommt das mit Befehl und Gehorsam eigentlich?
Mit der Entstehung von Städten gab es erste Versuche, den sehr häufigen Brandereignissen vorzubeugen oder ihnen entgegenzutreten. Im Römischen Reich entstand im Jahr 21 v. Chr. eine erste Feuerwehr mit 600 Sklaven. Im Mittelalter wurden auch erstmals Feuerknechte in den Feuerlöschverordnungen verankert Für Feuermeldungen waren zunächst Türmer und Nachtwächter zuständig , die alarmierten mit dem Ruf: „Feurio!“
Also, militärisch angehaucht waren die Feuerwehren schon immer
Mir hat als junger Mann gut gefallen, dass da Befehle “gebrüllt” werden. Angriffstrupp zur Brandbekämpfung mit dem 1. Rohr in das… usw. Der Befehl ist bei der Feuerwehr die Anordnung eines Einheitsführers oder Einsatzleiters an die Einsatzkräfte, Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und zur Schadensbegrenzung auszuführen. Als Teil des Führungsvorgangs wird durch den Befehl der Entschluss in die Tat umgesetzt. Befehle werden mit dem Anspruch auf Gehorsam erteilt. Die Befehlsgebung erfordert ein hohes Maß an Verantwortung und fachlicher Kompetenz von der Führungskraft. Also alles geregelt in der Feuerwehr?
Wenn da nicht die Wahlen wären!
Tja gäbe es da nicht einen entscheidenden Unterschied: Feuerwehrführungskräfte sind zum großen Teil Wahlämter und das ist der springende Punkt. Das Handbuch “Demokratie in der Feuerwehr” will zur aktiven Beschäftigung mit dem Thema „Demokratie“ in den Feuerwehren ermutigen. Demokratie ist Teil des Selbstverständnisses der Freiwilligen Feuerwehren sowie Bestandteil von gelebten Werten und Tugenden wie etwa Kameradschaft, Verbindlichkeit, Engagement oder Verantwortung zu übernehmen für sich und andere. Zum Thema Demokratie gehören aber auch so wichtige Fähigkeiten und Aufgaben wie Teamfähigkeit, Führungsstil und Diskussionskultur.
Kann das jede Führungskraft oder wie es ein StBI formulierte, wie komme ich mit einem Narzissten klar?
Mit grandiosen Narzissten ist das schwierig. Ihre Abwertungen, Wutausbrüche, Angeberei machen dem Gegenüber zu schaffen. Als Beziehungspartner sind sie unerträglich, als Vorgesetzte oder Kollegen schwer handhabbar. Einige Tipps können helfen: Verhalten nicht persönlich nehmen, auf eine ruhige Art Grenzen aufzeigen. Als Antworten "Es wäre keine Information verloren gegangen, wenn Du das freundlich gesagt hättest", oder einfach Schweigen kann auch eine Strategie sein. Außerdem in ein paar Jahren ist ja wieder Wahl…
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| Vorsatz oder Fahrlässigkeit | 05 Jan 2022 | 00:23:09 | |
2022 - Gute Vorsätze
Ein paar Kilos abnehmen, mehr Sport machen, weniger rauchen…
Oder auch: Mehr Übungsdienste besuchen, Zusatzdienste einführen, endlich neues TLF beschaffen, Vereinsausflug organisieren, Kameradschaft pflegen, Einsatznachbereitung einbauen, neues Löschpulver exzessiv testen…
Wir haben viele Vorhaben, doch Studien zeigen: Ganze 92 % aller Vorsätze scheitern schon nach wenigen Tagen. Warum ist das so?
Was ist das überhaupt immer mit diesen “Vorsätzen”?
Die einen finden sie wichtig, andere lehnen sie komplett ab. Stichhaltige Argumente gibt es für beide Positionen. Die Befürworter sehen gute Vorsätze als Teil der Selbstoptimierung und Lebensplanung:
Ziele sind gut, um sich weiterzuentwickeln.
Jedes umgesetzte Vorhaben führt zu einem Erfolg und damit zu mehr Glücksempfinden.
Es gibt aber auch Kritiker die behaupten: Das Leben ist zu kurz, um es mit Vorsätzen zu füllen, also lieber das Leben genießen. Ob gute Vorsätze für dich gut sind oder nicht musst du für dich entscheiden.
10 gute Tipps:
Grundsatz ist zunächst die SMART-Formel:
S: spezifisch: Formuliere den Vorsatz so konkret und genau wie möglich.
M: messbar: Ziele müssen messbar sein.
A: attraktiv: Das Ziel muss den eigenen Wünschen oder Vorstellungen entsprechen
R: realistisch: Ist ein Vorsatz unrealistisch, scheitern wir. Hier helfen oft Zwischenziele.
T: terminiert: Formuliere nicht nur gute Vorsätze, sondern auch einen klaren Zeitrahmen.
Die SMART-Formel klingt aber sehr theoretisch, deswegen einige praxisbezogene Tipps:
Timing beachten: Finden den passenden Zeitpunkt für dein Vorhaben aber starte sofort damit, innerhalb von 72 Stunden..
Positiv formulieren: Um Vorsätze einhalten zu können, sollten diese positiv formuliert werden.
Realistisch bleiben: Sich hohe Ziele zu stecken ist gut, sie müssen aber auch realistisch und machbar bleiben..
Verbündete suchen: In allen Fällen helfen vor allem Unterstützer, Partner und Freunde.
Wenn-Dann-Strategie nutzen: Jeder Plan wird früher oder später von der Realität eingeholt. Überlege mit dem guten Vorsatz, was Überraschendes passieren könnte – und was in dem Fall alternativ zu tun ist.
Wer schreibt der bleibt: Zugegeben, der Tipp klingt ein wenig altbacken und anachronistisch. Doch es hilft ungemein, sich Ziele aufzuschreiben und auch die Fortschritte zu dokumentieren.
Erfolge belohnen: Spaß muss sein. Auch bei anspruchsvollen und guten Vorsätzen. Belohne dich regelmäßig für Teilerfolge.
Glauben behalten: Mach keine halben Sachen! Vorsätze umsetzen, nicht nur ausprobieren. Wer nur etwas versucht, wird damit nicht erfolgreich sein. Die Willenskraft folgt immer auch dem Selbstglauben. Und nun der letzte Tipp, der ungewöhnlich erscheint, aber eine wichtige Rolle spielt:
Ausreichend schlafen: Das klingt wie ein guter Vorsatz selbst. Ist es aber nicht. Gesunder, ausreichender Schlaf ist Balsam für unseren Geist und Körper. Er bringt den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht und sorgt für mehr Fitness, Motivation und Ausdauer. All das ist besonders für Feuerwehrleute wichtig, weil unser Schlaf so oft unterbrochen wird.
Was immer du dir 2022 vorgenommen hast, mit diesen kleinen Helferchen kannst du es schaffen deine Vorsätze in die Tat umzusetzen. Das hilft dir und deiner Feuerwehr.
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Hermann und Carina
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| Was war, was ist, was wird - Selbstmitgefühl stärken und inspirierende Fragen zum Mitmachen | 29 Dec 2021 | 00:34:37 | |
2021 - ein besonderes Jahr
Besonders war es ohne Zweifel. Carina und Hermann reflektieren den Lockdown im Frühjahr und überhaupt das beherrschende Thema: die Pandemie.
Für Brand Punkt war es aber eine sehr aufregendes Jahr, weil “unser Baby”, das E-Learning fireproof360° auf den Markt kam. Nach 3 ½ Jahren Entwicklungszeit konnten wir die ersten Auslieferungen vornehmen.
Die Menschen waren Anfang des Jahres noch voller Vorfreude und Hoffnung auf ein Ende der Pandemie. Leider haben sich diese Hoffnungen nicht bestätigt. Carina erläutert auch aus diesem Grund, warum Selbstmitgefühl in Krisenzeiten so wichtig ist.
Was war, was ist was wird?
Diese Fragen lassen sich sehr schön beantworten, wenn man das in Form eines Quizzes macht. Hermann hatte 5 Fragen zum vergangenen Jahr parat, aber auch 5 in die Zukunft gerichtete Fragen. Die beiden “Brandpunktler” lieferten sich hierzu wechselseitig passende Antworten. Diese Form eines Quizzes kann man übrigens sehr schön in langweilige Pandemieabende einbauen.
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Hermann und Carina
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| Aufgeben ist keine Option! | 22 Dec 2021 | 00:21:58 | |
Was für ein Jahr?!
Die Pandemie hat uns voll im Griff. Kaum Übungsdienste, trotzdem jede Menge Einsätze, 2G in Feuerwehr oder 2 G+ oder 3G? Wie soll das gehen? Als hätten wir vorher nicht schon genug Krisen und Konflikte gehabt, zusätzlich auch noch die Pandemie. Das HMdIS und die Landkreise, die Kommunen hauen ihre Verordnungen und deren Verwaltungsausführungsbestimmungen nur so raus. Und wer hilft bei der Ausführung? Na die Feuerwehr , ist doch logisch. St. Florian scheint uns wirklich testen zu wollen. Aber jetzt, ja jetzt endlich ist Weihnachten. Damit ist ja dann erstmal alles gut! Oder?
Endlich Weihnachten, endlich Frieden?
Weihnachten ist das Fest der Liebe. Das ist eine großartige Idee, dieses Fest dazu zu nutzen, um für Frieden und Besinnlichkeit zu werben und zur Ruhe zu kommen. Aber wie hat es ein Kamerad in einem Telefonat ausgedrückt? Es kommt so schnell wieder das neues Jahr und dann geht alles wieder von vorne los. Will soll man da denn motiviert bleiben?
Manche/r kann einfach nicht mehr?!
Wir reden mit vielen Feuerwehrleuten aus der ganzen Republik. Die Feuerwehrmitglieder haben Manch einer ist nur noch müde, frustriert, hoffnungslos… und diese ganzen tollen Motivationssprüche hängen dir zum Hals raus. “Wenn du heute aufgibst, wirst du niemals wissen, ob du es morgen geschafft hättest.” oder “Erfolg haben nicht die Menschen, die immer gewinnen. Erfolg haben die, die niemals aufgeben.” Diese Motivationssprüche ziehen deshalb nicht, weil der Kern der Unzufriedenheit im Unterbewusstsein sitzt, nicht im Bewusstsein. Jeder Mensch erlebt irgendwann mal den Punkt, wo er nicht mehr kann. Weitermachen lohnt sich trotzdem! Deswegen verraten wir dir jetzt die besten Tipps und Strategien um eben nicht aufzugeben.
4 Tipps:
Lass Dampf ab!
Wenn du in deinen negativen Gefühlen gefangen bist, wird das Weitermachen zur reinsten Qual. Da kannst du dir noch so oft einreden, dass alles gut wird – dein Unterbewusstsein fühlt gerade genau das Gegenteil. Also, prügel auf ein Hebekissen ein,, geh in den Wald und schrei die Bäume an, verprügel einen Boxsack, spiel laut Gitarre oder mach deinem Frust anderweitig Luft. Der Druck lässt sofort nach, wenn du den Frust rauslässt, egal wie.
Nimm Druck raus!
Wenn du dir ein Zeitlimit gesetzt hast, verlängere es, wenn möglich. Gerade in der ersten Euphorie überschätzen wir uns gerne mal darin, wie schnell wir ein Ziel erreichen können. Oft verpflichten wir uns anderen gegenüber. Rede mit Ihnen, das ist sehr wichtig. Sie werden Verständnis dafür haben.
Steck nicht den Kopf in den Sand!
Du siehst nicht mehr, was du schon alles geschafft hast und du achtest auch nicht mehr darauf, wo du eigentlich hin willst. Du lässt den Kopf hängen, gibst dich auf und denkst nur noch negativ. Hör auf damit! Mach dir stattdessen bewusst, woher du kommst und wohin du willst: Schreib dir auf, was du schon alles erreicht hast!
Handele!
Ausruhen ist ok. Aber behalte den Fokus, egal wie frustriert und hoffnungslos du bist – tue jeden Tag wenigstens eine klitzekleine Sache für deinen Laden. Solange du aktiv bleibst, im wahrsten Sinne des Wortes, bleibst du auch im Kopf in Bewegung.
Also, aufgeben ist nicht! Mit diesen Tipps und mit frieproof360° bleibst du jederzeit in der Lage dich neu zu remotivieren. Euch allen ein schönes Fest!
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Hermann und Carina
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| "Endlich Weihnachten, aber ich komm nicht runter!" | 15 Dec 2021 | 00:21:19 | |
Das Fest der Liebe steht bevor
Die Weihnachtsstimmung genießen! Das ist doch unser größter Wunsch. Weihnachten ist nur einmal im Jahr! Herrlich. Aber ab wann beginnt Weihnachten bei dir? Erst am Heilgen Abend oder doch schon vorher? Und vor allem, wie kommen wir runtr vom Vorweihnachtsstress?
Von Null auf Hundert - von Hundert auf Null
Von Null auf Hundert kennen wir als Feuerwehrkräfte gut. Jeder Einsatz ist so eine Nummer. Aber umgekehrt? Geht auch von Hundert auf Null? Studien zeigen, dass unser Gehirn Schwierigkeiten damit hat, auf Kommando abzuschalten. Also reicht es nicht, es einfach mal ein bisschen entspannter angehen zu lassen. Oder ist das alles Einstellungssache?
Zusammenhänge der Schaltkreise im Hirn - Ruhe und Aktivität
Wir müssen verstehen, wie unser Hirn funktioniert, damit wir aus dieser Nummer rauskommen. Jeder fünfte Deutsche hat Schätzungen zufolge bereits einmal im Leben burnout-ähnliche Phasen erlebt. Da geht das Gefühl, nicht abschalten zu können, einher mit totaler Erschöpfung, Anspannung und einer gewissen Unruhe. Die Anzahl von beruflichen Fehltagen hat sich in den letzten zehn Jahren auf 12,5 % verdoppelt. Das erschreckende daran ist, dass es oft Führungskräfte trifft.
Forscher im Bereich der emotionalen Forschung haben eine Methode entdeckt, wie man den klassischen Ruheszustand (Resting State Network) mit Hilfe von Magnetresonanztherapie messen kann. Rausgekommen ist, dass das Hirn enge Verbindungen hat zwischen dem neuronalen Schaltkreis der Ruhe und der Aktivität.
Wenn man den ganzen Tag in einem Großeinsatz war, sich abends auf die Couch legt und sagt "Hirn, denk an nix bestimmtes", wird das nicht funktionieren. Bevor das Hirn abschalten kann, muss es etwas “anderes tun”. Man muss also "andere Schaltkreise" in Bewegung bringen, bevor man in die Ruhephase übergeht.
Nach großer Anspannung noch kurz trainieren, Entspannungstechniken anwenden, Musikstück üben, Kreuzworträtsel lösen oder was auch immer, aktiviert andere neuronale Schaltkreise, die das “Ruhesystem” gleichzeitig aktivieren. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Im Prinzip muss das Hirn nach einer Stressphase auf andere Gedanken gebracht werden. Der Glaube, im Urlaub oder an Weihnachten ein völlig anderer Mensch zu sein, ist also erstmal falsch. Das zu akzeptieren ist wichtig.
Übergang in Weihnachts-Ruhephase erleichtern
Nach großer Anspannung noch kurz trainieren, Entspannungstechniken anwenden, Musikstück üben, Kreuzworträtsel lösen oder was auch immer, aktiviert andere neuronale Schaltkreise, die das “Ruhesystem” gleichzeitig aktivieren. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Im Prinzip muss das Hirn nach einer Stressphase auf andere Gedanken gebracht werden. Der Glaube, im Urlaub oder an Weihnachten ein völlig anderer Mensch zu sein, ist also erstmal falsch. Das zu akzeptieren ist wichtig.
Viel Spaß mit dieser Podcast-Folge, dein Team von Brand Punkt
Hermann und Carina
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| Mental feuerwehrtauglich in Pandemiezeiten | 08 Dec 2021 | 00:24:24 | |
Ich kann es nicht mehr hören!
Ja es gibt so viele Spezialisten und Virologen. Jeden Tag zwei Talkshows und Sonntags vier über das Thema. Die Impfskeptiker (von den Gegnern sprechen wir gar nicht). Die Biontechbefürworter und Astra-Zeneca-Ablehner. Von striktem Lockdown bis nein öffnen und Masken ablegen, gibt natürliche Auslese. Die Freunde von “Übungsdienst geht gar nicht” bis zum “Übungsdienst ist muss, auch in Pandmiezeiten”. Jeder hat eine Meinung! Auch im Feuerwehrbereich. Das war auch früher so. Im Unterschied zu früher aber hören und lesen wir tausend Meinungen, Social Media sei Dank. Aaaaa, ich drehe durch.
Was also jetzt tun?
Das Virus zwingt uns in irgendeiner Art und Weise zur Ruhe zu kommen. Machen wir trotzdem nicht, weil die Zukunft so ungewiss ist. Das ist menschlich, denn unser Hirn funktioniert so. Die Emotion reagiert viel schneller und mächtiger, als wir denken können. Wir würden am liebsten irgendetwas unternehmen. Das Virus mit dem TLF bekämpfen, Wasserwerfer einsetzten, Leichtschaum oder Pulver.
Wie bleiben wir “fit im Kopf”?
Wir müssen die Situation akzeptieren. Unser Kopf macht sowieso was er will. Unser komplexes Neuronengeflecht über dem Hals ist so kompliziert, dass seine Nervenbahnen mehrmals pro Mensch um den Planeten reicht. Also nur noch Quartalsplanung!
Wir können dann unsere “Motivationsfilter” beeinflussen. Rausfinden, wofür wir urspünglich bei der Feuerwehr angetreten sind ist der erste Schritt. Wir nennen das, dass “112-Motivations-Barometer”. Unsere ursprünglichen Feuerwehr-Motivation rausfinden, reaktivieren und dauerhaft stabilisieren. Das ist der zweite Schritt zur Pandemie- Bewältigung
Konflikte und Krisen sind so alt wie die Menschheit. Wie jetzt aber noch zusätzlich diese Dauerkrise bewältigen? Das geht, dafür braucht es Wissen, Werkzeuge und Übung. Das E-Learning: fireproof360° von Brand Punkt ist genau das Werkzeug, was wir jetzt einsetzen sollten. Warum?
“fireproof360°” ist der Pandemie-Frust-Killer!
Minimum 20 Tage tauchen Feuerwehrleute in ihren Feuerwehrdienst mal auf eine ganz andere Art und Weise ein. Viel Spaß, tolle Medien und sehr viel für dauerhafte mentale Stabilität wird da vermittelt und selbst erarbeitet, Coaching eben. Man meint wir hätten bei der Entwicklung des Programms einen Riecher für diese Pandemie gehabt. Zwar gab es schon vor der Pandemie Probleme genug in Feuerwehren (6 Katzegorien aufzählen). Aber nun noch diese weltumspannende Krise. Es ist Zeit für fireproof360° Das Bestellformular ist auf unserer Homepage leicht downzuloaden, auszufüllen und eurem Feuerwehrchef vorzulegen. Die Kommune kann das finanzieren. Denn was gibt es wichtiger für eure Stadt/Gemeinde als motivierte und fitte Feuerwehrleute?
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| Respect yourself! | 01 Dec 2021 | 00:17:37 | |
Was ist denn das , Respekt?
Respekt bedeutet unter anderem: Achtung, Höflichkeit, Fairness, Anerkennung, Autorität, Toleranz, Vorsicht und Prestige.
Respektloses Verhalten dagegen kann mit den Begriffen: Geringschätzung, Herablassung, Demütigung, Missachtung, Kränkung oder Misshandlung beschrieben werden.
Der Dalai Lama hat dazu einen klugen Spruch gebracht:
Respektiere dich selbst, respektiere andere und übernimm Verantwortung für das was du tust.
Das hat ja Auswirkungen, wenn man einen Moment darüber nachdenkt, natürlich.
Ich muss mich also selbst respektieren!
Ja ist doch kein Problem, oder? Mach ich doch aber sowas von! Oder ist da eine leise Stimme die sagt: Ich würde so gerne stärker sein. Ein größeres Selbstvertrauen haben. Mich trauen, mehr mein Ding zu machen. Einfacher auf Leute zugehen können. Und wenn wir schonmal dabei sind: Ich würde auch gerne mehr im Reinen mit mir sein. Einfach sagen: Hey, ich bin o. k., wie ich bin, egal was die anderen denken. Also hängt Respekt mir gegenüber auch mit Selbstvertrauen zusammen. Mir selber etwas zutrauen, mich selbst mögen oder lieben.
Allerdings haben wir Gene in uns und eine Erziehung hinter uns die das möglicherweise erschweren. Die Eltern haben wohl ihr Bestes ergeben, und deren Eltern auch. Aber: Haben die alles richtig gemacht? Also dann ein paar Tipps, wie wir uns selbst gut vertrauen und damit auch unseren Selbstrespekt steigern können: Ich darf mir Fehler erlauben. Ich darf mir selbst vertrauen. Ich kenne mich selbst (Selbstbewusstsein). Ich bin echt und authentisch. Ich erlaube mir meine Bedürfnisse. Ich schaue mehr auf meine Stärken als auf Schwächen. Ich lebe und liebe meine Werte.Ich löse meine Probleme in dem ich sie offensiv angehe. Ich bin freundlich zu mir selbst. Das Wichtigste: Ich gehe kleine Schritte, wenn das mal nicht funktioniert.
Und was hat das alles mit Feuerwehr zu tun?
Naja… im Einsatz ist ganz viel Vertrauen und Respekt gefragt. Was traue ich mir zu. Zu wenig ist genau so schädlich wie zu viel! Das müssen wir lernen. Und wenn wir uns selbst respektieren, erinnert euch an den Dalai Lama, dann respektieren wir auch andere. Das heißt natürlich nicht, dass wir nicht kritisch sein dürfen, konstruktiv versteht sich. Aber es heißt, dass wir respektvoll miteinander umgehen. Das ist bei einer Institution wie der Feuerwehr wahnisnnig wichtig, weil wir gemeinsam Kameradschaft leben wollen!
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| Klimakrise Feuerwehr | 24 Nov 2021 | 00:24:50 | |
Was ist denn das eigentlich, Betriebsklima?
“Betriebsklima ist die subjektiv erlebte und wahrgenommene längerfristige Qualität des Zusammenwirkens, der Zusammenarbeit der Beschäftigten eines Betriebes.” Und wie sollte es sein? Lockere und entspannte Stimmung. Gegenseitiger Respekt und Toleranz. Anerkennung und Wertschätzung. Na also, da hätten wir es doch, gelebte Feuerwehrtradition.
Schlechtes Betriebsklima? Aber niemals bei der Feuerwehr, oder?
Erstens: sind wir überhaupt kein Betrieb, sondern eine Gemeinschaft und ein Verein, eine Kameradschaft die zusammen kämpft, manchmal geht es sogar um Leben und Tod. Da gibt es kein schlechtes Betriebsklima, was soll das? Zweitens ist Kameradschaft einer unserer wichtigsten Motivatoren, also hier passt alles! Aber drittens: Hier arbeiten Menschen zusammen. Und wo Menschen zusammen sind menschelt es auch:
Bei uns gibt es menschliche Züge, die objektiv als richtig oder gut gelten, zum Beispiel: Mitleid, Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und vor allem Kameradschaft aber natürlich auch unmenschliche Züge, die objektiv als falsch oder hinderlich gelten, zum Beispiel: Neid, Eifersucht, Boshaftigkeit, Gehässigkeit, Zynismus, usw.
So gibt es dutzende von Beispielen, die das Betriebsklima auch in Feuerwehren gefährden können: Verteilungsgerechtigkeiten, Anspruchshaltung von Ehrenamtlichen, Spannungsfeld Politik / Verwaltung / Feuerwehr, Öffentliche Wahrnehmung , Führungsthematiken (nicht jeder kann führen),Entscheidungsbefugnisse und vor allem unzureichende Kommunikation und fehlende Transparenz.
Was tun?
Das Betriebsklima bestimmen wir alle, Kommunikation, Kommunikation und nochmals Kommunikation, Austausch suchen, gemeinsame Aktivitäten, Führungskräfte sind Vorbild. Auch dafür haben wir fireproof360° entwickelt. Mit den Tools Perspektivwechsel, Eskalationsstop, Team Innenangriff, Konfliktgespräch und Schritte aus der Einsatzkrise lernt ihr zu diesen Themen ein ganze Menge.
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| Zu viel Sprit im Tank? | 17 Nov 2021 | 00:23:51 | |
Alkohol und seine gesellschaftliche Rolle
Alkohol ist gesellschaftstauglich, gilt als Genussmittel und wird deshalb auch oft verharmlost. Trinkt man nicht mit, gilt man sogar als Spielverderber. Und natürlich schmeckt so ein Bier, ein Wein oder ein Äppler richtig gut. Was aber auch Fakt ist, in D haben wir 1,8 Mio Alkoholiker. Es gibt eine Menge Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums zu Abhängigkeiten und die sind erschreckend. Menschen wollen entspannen und das ist in der veränderten Gesellschaft verständlich.
Gerade der Alkohol ist allgegenwärtig. Wir sollten das Thema Ernst nehmen, denn Alkohol wirkt im Gehirn auf den Botenstoffwechsel und hemmt dabei die Signalverarbeitung. Kleine Mengen des Rauschmittels wirken auf den Körper entspannend und aufmunternd, doch je höher die aufgenommene Alkoholmenge, desto mehr schränkt der Alkohol die Wahrnehmung ein und beeinflusst auch das Verhalten. Unter Alkoholeinfluss fällt es dann schwerer, Entfernungen richtig einzuschätzen. Die Konzentration nimmt ab, ebenso die Reaktionsfähigkeit.
Fazit: Passen Alkohol und Einsatz- oder Übungsdienst zusammen? NEIN, natürlich nicht.
Deshalb heute wichtige Tipps für den richtigen Umgang mit Alkohol und anderen Rauschmitteln für Einsatzkräfte:
Auf Medikamente können wir zum Teil natürlich nicht verzichten. Wenn dir dein Arzt etwas verschreibt, frag ihn, ob das den Einsatzdienst beeinträchtigen könnte.
Drogen sind nicht umsonst illegal, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Crystal Meth, Kokain, Heroin und all das Zeugs ist tötlich und basta! Ob Cannabis jetzt legalisiert wird oder nicht, bleibt abzuwarten. Es ist eine bewusstseinsverändernde Substanz und hat damit im Einsatz nix verloren.
Auch Kaffee und ständiges “online-sein” trägt nicht zur Entspannung bei.
Break the cycle: Dass Alkohol zur Entspannung beiträgt, ist tatsächlich auch ein Trugschluss. In Wahrheit bewirkt er im Körper sogar das Gegenteil und hemmt auf Dauer deine Stressresistenz.
Falsche Kameradschaft hat an der Stelle nix verloren. Sprich Kameraden/innen, die im Einsatz nach Alkohol riechen, darauf an, wenn du dich nicht traust, dann sprich deinen Vorgesetzten an.
Body-Mindset: Hör auf deinen Körper und baue dir ganz bewusst Entspannungszeiten ein.
Back to nature: Hört sich vielleicht sehr einfach an, aber so ist es eben. Die Natur hat eine ganz besondere Wirkung auf uns Menschen und trägt maßgeblich zur Entspannung bei.
Sport macht frei: Es gibt viele Möglichkeiten sich zu entspannen - Sport ist einer der effektivsten Methoden schädliche Stresshormone abzubauen - und du tust noch was für deinen Körper - Win-Win, oder?
Wenn es denn kein Sport sein soll - dann darf auch gerne die Couch herhalten. Mach es dir gemütlich mit einem Buch oder lenke dich mit einem guten Film ab.
Last but not Least - natürlich fireproof360° - Hier lernst du, wie du mit belastenden Einsätzen umgehen sollst, als Einsatzkraft stressresistenter wirst und dich wieder an die wichtigen Aufgaben deines Feuerwehr-Daseins erinnerst.
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| “Mein Feuerwehr-Motiv hängt schief!” | 10 Nov 2021 | 00:24:53 | |
Bevor wir mit dem Podcast loslegen, noch eine wichtige Info für dich:
Am Samstag, dem 04.12.2021 findet der digitale Fachtag der Landesfeuerwehrverbände Thüringen, Brandenburg, Bayern und Hessen statt. Thema ist die Digitalisierung in der Feuerwehr - Lernerfolge aus der Pandemie! Brand Punkt ist auch mit zwei Workshops zum Thema “Motivation auch in Pandemiezeiten" dabei - unter diesem Link kannst du dir noch einen kostenfreien Platz sichern:
https://eveeno.com/digitalisierunginderfeuerwehr
Wo wir gerade über Motivation reden, was ist denn das eigentlich, Motivation?
Movere: sich bewegen, sich auf etwas zu bewegen. Etwas, was uns antreibt. Da gab es mal einen Wissenschaftler, der die Bedürfnisse von uns Menschen klassifiziert hat, der Herr Maslow. Wenn wir alle “Grundbedürfnisse” erfüllt haben, bleibt der Wunsch nach Selbstverwirklichung. Wir wollen also dem Leben einen höheren Sinn geben. Da haben wir mit der Feuerwehr sehr gute Möglichkeiten. Wenn da nicht die kleinen Hürden wären, die diese Motivation zur Selbstverwirklichung ausbremsen, z.B. unsere Gesellschaft.
Hat sich die Gesellschaft verändert und was hat das mit unserer Motivation zu tun?
Demographische Entwicklung, Migration, sinkende Geburtenrate, immer älter Menschen werden (Rente nicht mehr sicher), politische Veränderungen, immer mehr Kommunikation und dadurch sich veränderte Deutungshoheit. All das macht Stress und raubt Motivation. Zusätzlich Probleme in Beruf, Freizeit, Familie und manchmal sogar in der eigenen Wehr. Die Motivation geht flöten.
Also was tun?
Bewusst machen, was genau da gerade passiert. Klingt einfach, ist es aber nicht. Den Perspektivwechsel anwenden, die Eskalation stoppen, es geht nämlich nicht nur um recht haben, sondern vor allem um gesund bleiben. Außerdem das innere Team bemühen, also die inneren Konflikte auflösen. An Einsatzstellen gut funktionieren usw. Dafür brauchen wir endlich WERKZEUGE, die es zu verinnerlichen gilt, damit sie im Bedarfsfall automatisch funktionieren. Brand Punkt hat sie entwickelt.
Fazit:
Motivation ist eben nicht so einfach. Motivatoren zu erkennen, sie zu reaktivieren und zu stabilisieren und damit dauerhaft präsent zu machen ist eine regelrechte Kunst die man lernen muss. Das geht nicht durch Handauflegen oder Befehl von oben. Motivation ist ein wichtiger Faktor, ja der wichtigste Faktor in der Mitgliedergewinnung und vor allem im Halten von Mitgliedern. Also, an die Arbeit! “fireproof360°” ist die entsprechende Antwort.
Erfahre hier mehr über unsere Arbeit:
www.brand-punkt.de
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| Feuerwehrmessen im digitalen Zeitalter noch sinnvoll? | 29 May 2024 | 00:18:15 | |
Infos, Austausch, Begegnung - Messen in der Blaulichtbranche
Für das Blaulichtmilieu gibt es viele Messen, die man besuchen kann. Aber sind denn physische Messen im Zeitalter der Digitalisierung überhaupt noch gewollt? Kann man sich über die angebotenen Produkte und Dienstleistungen der Aussteller:innen denn nicht auch online informieren? Sicher, das geht. Aber "Messe" bedeutet nicht nur "Information", sondern vor allem auch Austausch und Begegnung und das schafft man immer noch am Besten "live und in Farbe".
112-Rescue vom 05.06.-08.06.2024 in Dortmund
Am 05.06.2024 startet die nächste 112-Rescue in Dortmund, die Fachmesse für Brandschutz, Rettungswesen, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz.
Hermann wird dort, wie im letzten Jahr auch, die Moderation der "Women in Rescue" übernehmen. Zu finden sind wir in Halle 4 und freuen uns auf spannende Interviewgäste wie dem bekannten Extrimismusforscher Ahmad Mansour, dem Content Creator & Spiegel-Bestsellerautor Luis Teichmann und der Staatssekretärin Dr. Daniela Lesmeister.
Komm vorbei und begegne uns "live und in Farbe".
Wir wünschen dir viel Spaß mit dieser Podcastfolge,
dein Team von Brand Punkt
Hier geht es zur Folge:
https://brand-punkt.de/284-feuerwehrmessen-im-digitalen-zeitalter-noch-sinnvoll/
Hier mehr über die Messe 112-Rescue 2024 erfahren:
https://www.112rescue.de/
Hier mehr über den Stand "Women in Rescue" auf der Messe 112-Rescue erfahren:
https://www.112rescue.de/women-in-rescue
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| Feuerwehrmann im Batman-Kostüm | 03 Nov 2021 | 00:20:25 | |
Halloween lässt grüßen!
All Hallows’ Eve, der Abend vor Allerheiligen. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Irische Einwanderer haben das in die USA importiert und von da aus ging es um die ganze Wel. Die Kinder lieben es und fast alle Erwachsene inzwischen auch. Batman ist unsere heutige Titelfigur. Den könnte man auch auf einer Halloween-Party treffen oder? Die Fledermaus, bissi gruselig. Ist Batman ein strahlender Held? Nein! Eher ein Antiheld!
Was ist denn ein Held und was ein Antiheld?
Helden kennen wir doch alle. Superman, der uns beschützt und den Planeten rettet! Ein Held bzw. eine Heldin ist eine Person, die eine nicht alltägliche Leistung vollbringt. Könnten also durchaus auch Feuerwehrleute sein. Helden sind Vorbilder, besonders für die Jugend. Heute hat sie sich unter dem Einfluss der Massenmedien oder Presse zum Starkult fortgebildet. Sollten Feuerwehrleute also Helden sein?
Antihelden sind nicht die Gegenspieler der Helden, das sind die Bösewichte, bei Harry Potter z.B. Voldemort, das ist nicht gemeint. Antihelden sind anders, haben Schwächen, können aber auch knallhart sein. Während die dramatische Hauptfigur (der Held) einer Geschichte durch ihre überlegene Charakter-, Verstandes- oder moralische Stärke zur Identifikation einlädt, ist es beim Antihelden gerade eine Schwäche, die sympathisch wirkt. Bei Harry Potter zum Beispiel Hagrid. Gibt es also Antihelden bei der Feuerwehr?
Was sind wir denn jetzt und können wir das akzeptieren?
Jeder Charakter kann in der Feuerwehr seine Heimat finden. (ok den Bösewicht nehmen wir mal raus). Das Thema ist, wenn Menschen auf Menschen treffen, wird immer miteinander verglichen. Nach anfänglichem beschnuppern, wenn man neu ist (wie auch in Beziehungen), folgt der Alltag und man merkt, dass die Kameradin/der Kamerad bestimmte Eigenschaften hat, die man nicht so mag. Das darf ruhig so sein. Wenn wir aber diesem “unterschiedlich sein” ein Attribut beifügen wollen, dass in der Feuerwehr wichtig ist, dann ist das : Toleranz und Kameradschaft. Auch wenn Kameradschaft ein nicht mehr so hipper Begriff ist! Wir sollten wieder vermehrt Kameradschaft üben. Wenn der strahlende Zugführer-Held seinem Wehrführer sagt, der Antiheld ist ein Depp, der macht Fehler und den möchte ich nicht in meinem Zug haben, wie sollte der Wefü reagieren? Ihr wisst es einhundert pro. Wenn nicht schreibt mir, eure Meinung interessiert mich wie immer.
Fazit:
“Helden und Antihelden, jeder wird gebraucht in der Feuerwehr. Lernen wir durch Akzeptanz und Toleranz, kameradschaftlich miteinander umzugehen.
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| Innovator statt Terminator | 27 Oct 2021 | 00:17:05 | |
Bist du ein Innovator?
Kennst du das? Du hast gute Ideen denkst zukunftsorientiert und möchtest deine Feuerwehr nach vorne bringen? Dann gehörst du definitiv zu den Innovatoren und die sind für die Existenz der Feuerwehren sehr wichtig. Denn wie auch in der Volkswirtschaft ein Land nicht ohne Innovation funktioniert, funktioniert auch eine Feuerwehr nicht ohne neue, frische Ideen und Techniken. Deshalb sei dir schon mal sicher - du bist auf dem richtigen Weg.
Entmutigung durch Ablehnung
Das bedeutet aber nicht, dass jeder Feuerwehrmensch neue und kreative Ideen gut findet. Neues bedeutet auch immer Veränderung - das mag einfach nicht jeder.
Natürlich muss man auch immer das Machbare und Mögliche im Auge behalten - Innovation gerät dann an seine Grenzen, wenn es nicht mehr wirtschaftlich für die Feuerwehr ist. Aber wir gehen jetzt mal davon aus, dass du ein Innovator bist, der die Umsetzung seiner Ideen auf Herz und Nieren geprüft hat. Es ist also alles tutti - denkst du - und freust dich schon, deine Ideen deiner Führung und/oder Kameraden vorzustellen. Möglicherweise hast du auch schon bereits eine Gruppe überzeugt, hast schon eine Menge Gehirnschmalz, Zeit und Energie in dein Vorhaben gesteckt und fühlst dich sicher, dass eigentlich nichts mehr schief gehen kann und dann passiert es doch: Kritik, Ablehnung, ja vielleicht wirst du sogar ausgelacht und dir werden Sprüche entgegnet wie “der/die spinnt ja total, das ist ja lächerlich”.
Umgang mit Ablehnung
Kritik ist nicht immer schlecht und als Reflektion möglicher eigener Fehler, sehr wichtig. Deshalb kann Ablehnung, wenn sie dann konstruktiv vorgetragen wird, auch wichtig sein. Aber auch hier gilt wieder, die Art und Weise, wie man Kritik übt, ist entscheidet. Man muss nicht jede Form der Kritik akzeptieren, ganz und gar nicht!
Lässt man sich von Ablehnung aber so dermaßen einkassieren, das man einen Rückzieher macht, ist das auch nicht gut. Man sollte schon in der Lage sein, ein bisschen was auszuhalten. in diesen Fällen hilft es immer, sich bewusst zu machen, was man mit seiner Idee eigentlich verbessern wollte, was man erreichen wollte und sich seine Ziele auszumalen, damit man den Glauben an sein Projekt wieder zurückbekommt!
Warum es Terminatoren gibt
Terminator ist abgeleitet von dem lateinischen Wort terminatus und bedeutet so viel wie begrenzt, beendet. Deshalb ist der Terminator als Synonym ein guter Antagonist zum Innovator, der als Systemintegrator neuer Ideen verstanden wird.
Antreiber dieser Terminatoren sind Neid, Missgunst, aber - und das ist der häufigste Grund - eigene Unzufriedenheit. Denn aus dieser wächst eben auch Neid und Missgunst. Dabei kann Kritik von dieser Sorte Mensch sehr subtil sein. Aber gut, dass wir Coaches und Therapeuten sind dir ein bisschen Licht ins dunkle Psychouniversum bringen können :-) Neider und Nörgler hüllen ihre Worte oft in scheinbar ernst zu nehmende Kritik. Sie versuchen ihr eigenes unglückliches Leben etwas erträglicher zu machen, indem sie andere ebenfalls unglücklich machen und entlaven sich dabei selbst. Nicht beneidenswert, oder? ;-)
“Wir können Terminatoren nicht ändern, wir können aber immer entscheiden, ob wir uns durch sie von unserem Weg abbringen lassen oder eben nicht!”
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| "Schnauze voll, schon wieder Fehlalarm!" | 20 Oct 2021 | 00:16:42 | |
Können Einsätze demotivieren?
Sich für Einsätze zu motivieren, fällt normalerweise nicht schwer, sind sie doch die Essenz der Feuerwehrarbeit, das, worauf wir hinarbeiten. Doch wenn dann ein paar Fehlalarme hintereinander kommen und auch oft noch das gleiche Objekt angefahren werden muss, dann kann die Motivation drastisch sinken.
BMA Nr. 4 an der gleichen Einsatzstelle
Die Gesichter im LF sind wie versteinert auf der Rückfahrt. Normalerweise sind nach einem Einsatz immer auch Witze im Fahrzeug zu hören, dieses mal nicht. Verständlich, denn der vierte Fehlalarm in einer Woche in der gleichen Firma mit der gleichen technischen Problematik. Das zerrt schon an der Motivation.
Es nervt, die Führung soll was machen!
“Du musst mal unseren Leiter FF ansprechen. Der soll mal über den Kreis, also den VB da ordentlich Druck machen. Die spinnen wohl. Hoffentlich gibt es eine saftige Kostenrechnung. Da haste doch echt keinen Bock mehr. Guck mal, heute waren wir echt weniger wie zu Beginn der Woche. Ist doch logisch. Wie sollste denn da motiviert bleiben?” - Perspektivwechsel!
Und dann, doch der Großbrand...
Ein paar Tage nach dem BMA-Gewürge wieder Alarm, doch dieses mal ist der Disponent auf der Leitstelle komplett anders im Tonfall. “Bestätigte Feuerwehrmeldung”, “Brennt Bus in Unterführung in voller Ausdehnung”. “Menschen in Gefahr”! Ach Du lieber Gott. Die Anspannung war eine komplett andere! Menschen wurden bei dem Einsatz keine verletzt, der Busfahrer hatte angehalten und alle rausgejagt als er bemerkte, dass im Motorraum Feuer war. Trotzdem hatten wir aufgrund der hohen Thermik in der Unterführung über eine Stunde mit den Flammen zu kämpfen. Das war mal ein Einsatz.
Fazit:
Auch Einsätze können mit der Zeit nerven, vor allem dann, wenn man das Gefühl hat, “umsonst” zu fahren. Trotzdem gehören diese Form von Einsätzen genauso dazu, wie die Großbrände. Wenn man sich das klar macht, dann ist der Demotivation schon zur Hälfte der Riegel vorgeschoben!
Viel Spaß bei dieser Podcast-Folge,
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