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Explore every episode of the podcast Der digitale Staat - Wie Verwaltung endlich funktioniert

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Low-Code gegen den digitalen Staatsnotstand – Rettung der Verwaltung oder neues Risiko?19 Jun 202600:21:40

149.000 unbesetzte IT-Stellen, tausende zu digitalisierende Verwaltungsleistungen und eine Pensionierungswelle im öffentlichen Dienst: Die öffentliche Verwaltung steht vor einer ihrer größten Herausforderungen.

In dieser Folge geht es um die Frage, ob Low-Code-Plattformen der Schlüssel zur digitalen Transformation des Staates sein können. Anhand konkreter Praxisbeispiele aus Kommunen, Polizei und Verwaltung wird gezeigt, wie Fachabteilungen selbst digitale Prozesse modellieren, Anwendungen entwickeln und komplexe Verwaltungsabläufe deutlich schneller digitalisieren können.  

Themen dieser Episode:

  • Warum der Fachkräftemangel die Digitalisierung der Verwaltung bedroht
  • Wie Low-Code die Entwicklung von Fachverfahren beschleunigen kann
  • Erfolgreiche Praxisbeispiele aus Kommunen und Behörden
  • Citizen Development und die Rolle von Fachabteilungen
  • Risiken wie Schatten-IT, Governance und Vendor Lock-in
  • Digitale Souveränität und Open Source in der öffentlichen Verwaltung
  • Modellbasierte Softwareentwicklung und das Data-First-Prinzip
  • Warum Kulturwandel oft wichtiger ist als Technologie  

Eine Folge für Entscheider, Verwaltungsmodernisierer, IT-Verantwortliche und alle, die verstehen wollen, wie Deutschland trotz Fachkräftemangel die digitale Transformation bewältigen kann.  

EUDI-Wallet: Der Weckruf für digitale Identität in Europa19 Jun 202600:18:36

Die europäische digitale Identitätswallet kommt und wird die Art verändern, wie wir uns online ausweisen, Behördengänge erledigen und digitale Nachweise nutzen.

In dieser Folge sprechen Samir Herman und Daniel Falkenberg über die EUDI-Wallet, eIDAS 2.0, digitale Souveränität und die Auswirkungen auf Bürger, Unternehmen und die öffentliche Verwaltung.


Themen der Episode:

• Was die EUDI-Wallet wirklich ist• Warum sie mehr als ein digitaler Personalausweis ist• Self-Sovereign Identity (SSI) und Datensouveränität• Verifiable Credentials und Zero-Knowledge-Proofs• Die Rolle von BundID, Online-Ausweisfunktion und DeutschlandID• Interoperabilität in Europa nach eIDAS 2.0• Auswirkungen auf Kommunen, Fachverfahren und Registermodernisierung• Die Verbindung zu FIT-Connect, NOOTS und Once-Only-Prinzip• Chancen und Herausforderungen für die deutsche Verwaltungsdigitalisierung


Eine Folge für alle, die verstehen möchten, wie digitale Identitäten künftig funktionieren und warum die EUDI-Wallet eines der wichtigsten Digitalisierungsprojekte Europas ist.


#EUDIWallet #eIDAS #DigitaleIdentität #Verwaltungsdigitalisierung #OZG #BundID #DeutschlandID #FITConnect #NOOTS #Europa #PublicSector #DigitalGovernment #GovTech #Podcast

Verwaltung digitalisieren: Register modernisieren09 Mar 202600:19:28

Dieses Gutachten des Nationalen Normenkontrollrats aus dem Jahr 2017 thematisiert die dringende Notwendigkeit einer modernisierten Registerlandschaft in Deutschland. Die Autoren stellen fest, dass die aktuelle Struktur zu fragmentiert ist, was effiziente digitale Verwaltungsleistungen für die Bevölkerung und die Wirtschaft behindert. Durch die Einführung des „Once Only“-Prinzips und einheitlicher Identifikationsnummern könnten Daten künftig sicher zwischen Behörden ausgetauscht werden, ohne Bürger mit mehrfachen Nachfragen zu belasten. Ein solcher digitaler Wandel verspricht laut der Analyse jährliche Einsparungen in Milliardenhöhe sowie eine deutliche Entlastung der Verwaltung. Der Bericht betont zudem, dass eine erfolgreiche Umsetzung den Datenschutz nach internationalem Vorbild sogar stärken kann. Letztlich wird ein entschlossenes politisches Handeln gefordert, um den Anschluss an digitale Vorreiterstaaten nicht zu verlieren.

Nationales Once-Only-Technical-System (NOOTS)09 Mar 202600:30:38

Die vorliegenden Dokumente beschreiben das Nationale Once-Only-Technical-System (NOOTS), welches als technisches Herzstück der deutschen Registermodernisierung fungiert. Ziel des Systems ist es, das Once-Only-Prinzip umzusetzen, bei dem Bürger und Unternehmen Nachweise nur noch einmalig übermitteln müssen, während Behörden die benötigten Daten direkt aus Registern abrufen. Der Text erläutert die High-Level-Architecture, zentrale Komponenten wie das Datenschutzcockpit und die Registerdatennavigation sowie die Anbindung an das europäische System EU-OOTS. Zudem wird ein Reifegradmodell definiert, das den Weg von papiergebundenen Dokumenten hin zu maschinenlesbaren und bedarfsgerechten Datensätzen beschreibt. Das NOOTS soll so eine effiziente, rechtssichere und grenzüberschreitende digitale Verwaltung ermöglichen.

Digitallotsen: Navigation durch die digitale Transformation in der deutschen Verwaltung08 Mar 202600:18:41

Diese wissenschaftliche Studie der Friedrich-Naumann-Stiftung untersucht den aktuellen Stand und die spezifischen Herausforderungen der Digitalisierung in der deutschen Verwaltung. Die Autorinnen analysieren dabei sowohl die rechtlichen Rahmenbedingungen des Onlinezugangsgesetzes als auch die strukturellen Unterschiede zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Ein zentraler Fokus liegt auf den sogenannten „weichen Einflussfaktoren“, wie der Organisationskultur und der individuellen Motivation der Beschäftigten. Als praxisorientierte Lösung wird das Konzept der Digitallotsen vorgestellt, die als ehrenamtliche Multiplikatoren den digitalen Wandel in ihren Teams unterstützen. Am Beispiel eines Projekts in der Stadt Moers belegt die Untersuchung, dass solche Programme das digitale Selbstvertrauen der Mitarbeitenden messbar steigern können. Abschließend definiert die Studie Erfolgsfaktoren, um die Transformation durch gezieltes Change Management nachhaltig in den Behörden zu verankern.

Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland - Effekte auf die Vollzugsebene 08 Mar 202600:12:57

Dieses im Juli 2024 veröffentlichte Working Paper der Hans-Böckler-Stiftung untersucht den aktuellen Stand und die Auswirkungen der Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland. Die Studie analysiert am Beispiel der Kfz-Zulassung, Bauaufsicht, Steuerverwaltung und Elternleistungen, wie digitale Prozesse die Arbeitsbelastung der Beschäftigten sowie die Effizienz der Leistungserbringung beeinflussen. Trotz punktueller Fortschritte, insbesondere in der Finanzverwaltung, offenbaren die Fallstudien erhebliche Defizite durch technische Instabilität, mangelnde Schnittstellen und die belastende Parallelität von analogen und digitalen Abläufen. Die Autoren identifizieren Personalmangel und Technikprobleme als zentrale Barrieren, die den Erfolg der Reformen mindern. Abschließend liefert das Papier praxisorientierte Handlungsempfehlungen, wie etwa die konsequente Einführung der E-Akte und die Schaffung spezialisierter Digitalisierungsstellen in den Fachämtern.

Deutschland-Stack — Das Betriebssystem für den modernen Staat31 May 202600:17:32

Der Deutschland-Stack ist das ambitionierteste Digitalprojekt der deutschen Verwaltungsgeschichte. Aber was steckt wirklich dahinter — und warum sollte das jeden angehen?

In dieser Episode nehmen wir den Beschluss des IT-Planungsrats vom 18. März 2026 auseinander: Was bedeutet es konkret, wenn Bund und Länder sich erstmals auf verbindliche IT-Standards einigen? Wie soll eine Unternehmensgründung in 24 Stunden ohne Papierchaos funktionieren? Und was passiert, wenn über elftausend Gemeinden ihr verfassungsrechtlich geschütztes Recht auf kommunale Selbstverwaltung gegen den Druck zur Standardisierung ausspielen?

Samir Herman spricht mit Clara Neumann, Strategin für Digital Governance, und Daniel Falkenberg, kritischer Analyst für den öffentlichen Sektor, über die fünf technologischen Säulen des Stacks, agentische KI in Genehmigungsverfahren, Open Source als Staatsräson — und die alles entscheidende Frage: Ist der Deutschland-Stack diesmal wirklich anders, oder wiederholt sich die Geschichte?

FIT-Connect, EfA und der föderale Maschinenraum10 May 202600:27:40

Eine Bürgerin stellt online einen Antrag. Doch was danach passiert, bleibt meist unsichtbar: Routing, Zustellpunkte, Fachverfahren, Verschlüsselung, kommunale IT-Landschaften und föderale Zuständigkeiten.


Diese Folge schaut hinter die Oberfläche der Verwaltungsdigitalisierung. Im Mittelpunkt stehen FIT-Connect, der EfA-Rollout und der EfA-Marktplatz – also genau die Infrastruktur, die digitale Verwaltungsleistungen in Deutschland überhaupt erst skalierbar machen soll.


Warum reicht ein digitales Formular allein nicht aus? Weshalb werden Fachverfahren oft zum eigentlichen Nadelöhr? Welche Rolle spielen d-NRW, GovConnect und der EfA-Marktplatz? Und warum entscheidet am Ende oft weniger die Technik als Planungssicherheit, Governance und organisatorische Realität über Erfolg oder Scheitern?


Eine tiefgehende Diskussion über den föderalen Maschinenraum der deutschen Verwaltungsdigitalisierung.


Quellen:

BundID die Zukunft digitaler Identitäten?01 May 202600:25:17

Dieser Podcast gibt einen strukturierten Überblick über die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung in Deutschland.

Im Fokus stehen zentrale Bausteine wie die BundID als Zugang zu staatlichen Online-Diensten, das NOOTS zur Reduzierung redundanter Dateneingaben sowie die geplante EUDI Wallet als europäische Identitätslösung.

Behandelt werden:

  • Funktionsweise und Rolle der digitalen Identität im Verwaltungskontext
  • Registermodernisierung und automatisierter Datenaustausch
  • Rechtssichere Kommunikation im elektronischen Verwaltungsverfahren
  • Herausforderungen bei Interoperabilität und Umsetzung

Der Podcast richtet sich an Fachleute aus Verwaltung, IT und Politik sowie an alle, die verstehen wollen, wie digitale Identität und standardisierte Prozesse die staatliche Leistungserbringung verändern.

XÖV Standards. Das Rückgrat des Datenaustauschs in der deutschen Verwaltung18 Mar 202600:27:37

Viele Verwaltungsleistungen scheitern digital daran, dass Behörden unterschiedliche IT Systeme nutzen. Wenn Datenformate und Schnittstellen verschieden sind, können Systeme Informationen nicht automatisch austauschen.

XÖV ist ein Standardrahmen für strukturierte Daten in der öffentlichen Verwaltung. Er definiert, wie Daten zwischen Behörden elektronisch übertragen werden. Der Standard basiert auf XML. XML ist eine technische Sprache zur strukturierten Darstellung von Daten.

Ziel ist ein einheitliches Datenformat für Verwaltungsprozesse. Dadurch können Fachverfahren verschiedener Behörden miteinander kommunizieren. Beispiele sind Melderegister, Bauplanung oder Justizverfahren.

Ohne solche Standards müsste jede Behörde individuelle Schnittstellen zu anderen Systemen entwickeln. Das würde Digitalisierung massiv verlangsamen.

Der Portalverbund: Warum Deutschland ein gemeinsames Verwaltungsportal braucht18 Mar 202600:12:26

Der Portalverbund ist die zentrale Idee hinter dem Onlinezugangsgesetz. Bürger und Unternehmen sollen Verwaltungsleistungen über ein einziges digitales Einstiegstor finden können, egal ob die Leistung vom Bund, einem Bundesland oder einer Kommune angeboten wird. Statt hunderte Behördenwebseiten durchsuchen zu müssen, sollen alle Leistungen über miteinander verbundene Portale auffindbar sein.

Deutschland hat über 11.000 Kommunen, 16 Bundesländer und zahlreiche Bundesbehörden. Jede Ebene betreibt eigene Systeme. Der Portalverbund versucht diese heterogenen Systeme miteinander zu vernetzen. Technisch und organisatorisch entstehen mehrere Probleme:

  • unterschiedliche IT-Architekturen der Länder

  • fehlende gemeinsame Standards

  • unterschiedliche Finanzierungsmodelle

  • Zuständigkeitskonflikte zwischen Bund und Ländern

Der Portalverbund ist deshalb weniger ein IT-Projekt als ein Governance-Projekt zwischen föderalen Ebenen.

Herausforderung für die Verwaltung

FIM erklärt: Wie Deutschland Verwaltungsleistungen standardisiert und OZG möglich macht11 Mar 202600:22:55

Was steckt eigentlich hinter dem Föderalen Informationsmanagement, kurz FIM? In dieser Folge geht es um das Redaktionskonzept aus Mecklenburg-Vorpommern und seine Bedeutung für die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland.


Du erfährst, wie Verwaltungsleistungen systematisch strukturiert werden. Das Konzept basiert auf drei zentralen Bausteinen: Leistungen, Datenfelder und Prozesse. Genau diese Struktur sorgt dafür, dass Behörden Informationen einheitlich beschreiben, Formulare konsistent erstellen und digitale Dienste schneller bereitstellen können.


Außerdem schauen wir auf die organisatorische Seite. Landesredaktionen und kommunale Koordinierungsstellen arbeiten gemeinsam daran, Verwaltungsleistungen zu standardisieren und damit das Onlinezugangsgesetz praktisch umzusetzen. Das Ergebnis sind weniger Doppelarbeit, klar definierte Zuständigkeiten und eine Grundlage für medienbruchfreie digitale Verwaltungsprozesse.


Wenn du verstehen willst, wie staatliche Leistungen im Hintergrund modelliert werden, damit Bürger sie später digital nutzen können, liefert diese Folge einen klaren Einblick in das System hinter der Digitalisierung der Verwaltung.

OZG & EfA erklärt: Wie Deutschland seine Verwaltung wirklich digital machen will10 Mar 202600:14:23

Was steckt hinter den Abkürzungen OZG und EfA, über die in der deutschen Verwaltungsdigitalisierung ständig gesprochen wird?


In dieser Folge geht es um das Onlinezugangsgesetz (OZG) und das dahinterliegende Reifegradmodell, das beschreibt, wie sich staatliche Leistungen Schritt für Schritt von Papierformularen zu vollständig digitalen Transaktionen entwickeln. Außerdem wird erklärt, wie das EfA-Prinzip (Einer für Alle) funktionieren soll, warum Bund, Länder und Kommunen zusammenarbeiten müssen und welche Rolle Nutzerkonten, Registermodernisierung und das Once-Only-Prinzip spielen.


Die Episode zeigt, warum die Digitalisierung der Verwaltung mehr ist als neue Formulare im Internet. Es geht um eine grundlegende Veränderung staatlicher Prozesse und um die Frage, ob Deutschland den Sprung zu einer wirklich digitalen Verwaltung schafft.

Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung: Deutsch-polnische Perspektiven10 Mar 202600:22:00

Das vorliegende Werk untersucht die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung aus einer vergleichenden deutsch-polnischen Perspektive. Die Autoren analysieren dabei die historischen, rechtlichen und technischen Grundlagensowie die Auswirkungen auf spezifische Sektoren wie das Gesundheitswesen und die Finanzaufsicht. Ein zentraler Fokus liegt auf der Rolle von Leitbildern, darunter E-Government, Open Government und Smart City, die den digitalen Wandel in beiden Staaten orientieren. Während in Deutschland die Herausforderungen des Föderalismus und der rechtlichen Verankerung thematisiert werden, beleuchtet der polnische Teil die Spannungen zwischen zentralistischer Modernisierung und praktischer Umsetzung. Insgesamt zeigt der Sammelband auf, wie unterschiedliche politische Strukturen und kulturelle Kontexte die digitale Transformation der staatlichen Verwaltung prägen.

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