Explore every episode of the podcast delikt – Wahre Verbrechen aus Österreichs Süden
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| „Von Hass zerfressen“: Wie eine 38-Jährige in Villach zur Doppelmörderin wurde | 21 Aug 2024 | 00:31:29 | |
Ein fünfjähriges Kind und seine 43-jährige Mutter werden beim Spazierengehen in Villach von einem Auto mit hoher Geschwindigkeit frontal angefahren, beide sterben noch an Ort und Stelle. Der vermeintliche tragische Unfall entpuppt sich bald als Doppelmord. Mit Manuela Kalser und David Knes Am 7. September gastiert das Kleine Zeitung Podcastfestival in Wien, hier gibt es alle Infos und Tickets. | |||
| Mordversuch an Obdachloser gefilmt: Alles für die Likes? | 06 Aug 2024 | 00:25:37 | |
Was einer obdachlosen Frau in Kapfenberg widerfahren ist, ist nur schwer zu fassen. Drei Jugendliche (16, 18 und 19) suchen die Frau gezielt auf, urinieren zuerst auf sie, einer nach dem anderen. Als sie sich schützen will, treten sie auf die wehrlose Frau ein. Per Handy werden die brutalen Szenen festgehalten, später wollen die drei vor ihren Freunden damit prahlen. Doch die brutalen Aufnahmen reichen ihnen nicht. Tags darauf kommen sie erneut zum Unterschlupf ihres Opfers, locken die ältere Frau mit Zigaretten heraus. Dann beginnt ihr Martyrium erneut, nur noch brutaler. Völlig enthemmt treten und schlagen sie zu, immer wieder und wieder. Zuletzt stampft einer der drei noch mit dem Fuß mehrfach auf den am Asphalt liegenden Kopf der Frau, bis sie blutend und bewusstlos liegen bleibt. Mit den Videos versuchen die jungen Täter, ihren Freundeskreis zu beeindrucken. Doch zu ihrer Überraschung stoßen sie dabei nicht nur auf Zuspruch und müssen nun befürchten, dass jemand zur Polizei gehen könnte. Sie sprechen Drohungen aus und üben massiven Druck auf ihr Umfeld aus. Monate später kommt schließlich alles ans Licht. Und vor Gericht. Über die Hintergründe dieses unfassbaren Verbrechens, den Gerichtsprozess und die Frage, was in Menschen vorgeht, die zu so etwas fähig sind, spricht delikt-Host David Knes mit Leoben-Redakteur Andreas Schöberl-Negishi. Links: | |||
| Live: Der Showdown | 23 Apr 2024 | 00:34:08 | |
Zwei Banküberfälle an einem Tag im Dezember 1984 halten Polizei und Gendarmerie in Atem. Unabhängig davon wird in einer Einbruchsserie ermittelt. Der junge Gendarm Manfred Hadler stößt dabei auf zwei Verdächtige. Als er und seine Kollegen in der Wohnung eines der beiden Nachschau halten wollen, kommt es zum lebensgefährlichen Showdown ... | |||
| Herr Braun holt das Geld | 26 Mar 2024 | 00:32:27 | |
Ein 89-jähriger Mann aus Klagenfurt wurde im Februar 2023 von Betrügern um 760.000 Euro erleichtert. Mit unfassbarer Dreistigkeit ergaunerte der Täter diese Rekordsumme. Eine Seltenheit in diesem Fall ist, dass der Mann gefasst wurde. Sein Prozess erlaubt einen Einblick in das Geschäft mit der Angst. In diesem Artikel findet ihr alle weiterführende Inhalte. | |||
| Live: "Ich bin der Boss der Grabräuber" | 12 Mar 2024 | 00:43:23 | |
Friedrich Karl Flick war ein unvorstellbar reicher Mensch. In seinen späten Jahren zog er sich nach Kärnten zurück. Doch wo viel Geld ist, wittern oft auch Verbrecher ihre Chance. In Flicks Fall schlugen die aber erst zwei Jahre nach seinem Tod zu. Sie brachen die Familiengruft auf und entführten den Sarg samt der Leiche des Milliardärs, um dafür von der Familie Lösegeld zu erpressen. Am 13. April findet das Podcast-Festival der Kleinen Zeitung in Graz statt. Hier findet ihr die Infos! | |||
| Gift im Fleischwolf | 27 Feb 2024 | 00:20:50 | |
Was zunächst wie eine Lebensmittelvergiftung aussah, entpuppte sich als heimtückischer Giftmord. Das Verbrechen an Maria H. aus Mariahof ist bis heute ungeklärt. | |||
| Sonderfolge: 90 Jahre Februarkämpfe und die Hinrichtung Koloman Wallischs | 13 Feb 2024 | 00:44:49 | |
Vor 90 Jahren wurde Bruck an der Mur zum Schauplatz der schwersten Kämpfe in der Steiermark im Februar 1934. Inmitten des bürgerkriegsähnlichen Treibens spielte sich ein Drama um die Flucht und Hinrichtung einer Person ab, deren Geschichte daran erinnert, dass Demokratie und Freiheit keine Selbstverständlichkeit sind: Koloman Wallisch. | |||
| "Sorry, dass ich keinen Schreikrampf bekommen hab" | 13 Feb 2024 | 00:38:04 | |
Die junge Verkäuferin Karin (Name von der Redaktion geändert) führt ein Verkaufsgespräch mit einem älteren Kunden. Sie ist alleine mit ihm im Verkaufsraum, als dieser beginnt, übergriffig zu werden. Kurze Zeit später ist Karin ihren Job los. Sie beschließt, vor Gericht zu gehen. | |||
| Josef Fritzl und die Baustellen im Maßnahmenvollzug | 30 Jan 2024 | 00:28:23 | |
Der Inzestfall von Amstetten - einer der aufsehenerregendsten Kriminalfälle Österreichs - hat Anfang des Jahres für Schlagzeilen gesorgt, weil der dafür zu lebenslanger Haft verurteilte Josef Fritzl aus dem Maßnahmenvollzug kommen soll. Das könnte ihm den Weg in einen Lebensabend in Freiheit ebnen. Während der Fall für emotionale Debatten sorgt, blicken wir in dieser delikt-Folge auf das System des Maßnahmenvollzugs. Jenseits von Fällen wie Fritzl oder der "Eislady" tut sich ein erschreckendes Bild auf. Personen, die ohne Urteil hinter Gittern sitzen und jede Hoffnung auf Freiheit aufgegeben haben oder Insassen, die von Medikamenten betäubt "wie Zombies" durch die Gänge der Anstalten wanken, sind dabei Alltag. Mit Innenpolitik-Redakteurin Christina Traar und David Knes. Hier geht es zum Kartenverkauf für das Podcast-Festival am 1. März in Klagenfurt. | |||
| War „Hansi“ das Opfer eines Mordes? Die Suche nach Gewissheit | 16 Jan 2024 | 00:23:33 | |
5. Februar 1983. Der 17-jährige Hansi Weber und seine Begleiterin sind auf dem Nachhauseweg. Beide sind betrunken. Plötzlich rast ein Auto auf sie zu. Hansi wird angefahren und in den Straßengraben geschleudert – er stirbt. Zunächst sieht alles nach einem Unfall mit Fahrerflucht aus. Aber im Ort bezweifeln das viele. Über 40 Jahre später könnte man der Antwort auf die Frage, wer dahintersteckt und ob es Mord war, näherkommen. Mit Hans Breitegger und David Knes | |||
| Ein Prozess an seinen Grenzen | 02 Jan 2024 | 00:26:04 | |
In Summe 127 Jahre Haft für insgesamt 20 Angeklagte. Das war die Bilanz des größten Drogenprozesses, den Kärnten jemals gesehen hat. Und, als wäre diese Dimension und viele weitere Hürden nicht schon Herausforderung genug für das Geschworenengericht, fand das ganze mitten in der Coronazeit statt. Mit Sandra Müllauer und David Knes. | |||
| Tod im dritten Anlauf: Die Raubmorde des Ludwig K. | 19 Dec 2023 | 00:24:42 | |
Im Jahr 1982 erschütterten zwei brutale Raubmorde die Steiermark, die große Parallelen aufwiesen. So erfolgten beide Taten erst im dritten Anlauf – nach zwei auf skurrile Weise gescheiterten Versuchen. Unabhängig davon wird auch in einer Einbruchsserie ermittelt, zu den Verdächtigen gehört das Duo Ludwig K. und Josef S. Mit Hans Breitegger und David Knes | |||
| Ein kurioses Urteil | 23 Jul 2024 | 00:20:31 | |
24. November 1984. Eine Bäuerin aus Kaindorf wird in ihrem Haus ermordet. Bald fällt der Verdacht auf zwei Männer, die in der Gegend als Kleinkriminelle bekannt waren. Obwohl die Sache zunächst klar scheint, wird nur einer der Beteiligten für die Tat verurteilt. | |||
| Der Pilzemann und (k)ein Kraut gegen Fruchtfliegen | 31 Oct 2023 | 00:46:29 | |
Es muss nicht immer Mord und Totschlag sein. In dieser delikt-Folge bringt Nicole Stranzl einige kuriose Fälle vom Bezirksgericht Weiz mit. Von einem mysteriösen "Pilzemann", der der eigentliche Grund einer Körperverletzung sein soll, über eine Scheinehe, bei der Braut und Bräutigam ohne gemeinsame Sprache ausgekommen sein wollen, bis hin zum Marihuana-Anbau zum Schutz vor Insekten. Nicole Stranzel und Robert Preis waren in unserem Format "Hinter den Zeilen" zu Gast und sprachen darüber, was ihre Arbeit als Autorin und Autor mit der in der Redaktion verbindet, beziehungsweise trennt. Das Gespräch können Sie hier nachhören.
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| Live: Ertrunken im Stausee: Der Tod von Inge Sch. | 10 Oct 2023 | 00:23:13 | |
Auf den ersten Blick sieht alles nach einem tragischen Unfall aus. Ein Auto versinkt im Packer Stausee; die Insassen: ein frischvermähltes Ehepaar. Erich Sch. überlebt, seine Frau Inge kann sich nicht befreien und stirbt. Doch bei der Einvernahme macht der Mann widersprüchliche Aussagen. Auch eine auf seine Frau abgeschlossene Insassenversicherung näht den Verdacht, dass es sich um ein Verbrechen handeln könnte. | |||
| Ein mysteriöser Fall aus der Südsteiermark: War es Mord? | 26 Sep 2023 | 00:21:17 | |
3. April 2018. Der 78-jährige Elmar Arlic wird spätabends vor dem Haus, in dem er wohnt – in Glanz in der Südsteiermark – überfallen und verletzt. Arlic stirbt wenige Wochen später, allerdings nicht an seinen Verletzungen, sondern an einer Vergiftung. Der Polizei hatte er bis dahin wenig sagen können – oder wollen. Mit Hans Breitegger und David Knes. | |||
| Der Serientäter | 12 Sep 2023 | 00:38:39 | |
Es ist eine Serie an Vergewaltigungen, wie es sie in Kärnten noch nie gegeben hat. Der Täter lauert seinen Opfern in den meisten Fällen in der Nähe einer Großdisco bei Klagenfurt auf und geht extrem brutal vor. Später wird der Mann für zehn Taten verurteilt. Der Umgang der Polizei mit dem Fall wirft damals wie heute viele Fragen auf. Redakteurin Manuela Kalser und delikt-Host David Knes gehen diesen Fall auf den Grund und sprechen mit Polizeisprecher Rainer Dionisio über offene Fragen. Hier finden Sie Anlaufstellen, falls Sie oder jemand aus Ihrem Umfeld zum Opfer von Gewalt wurden. | |||
| Vor 25 Jahren verschwand Ulrike [Rückblick] | 29 Aug 2023 | 00:41:02 | |
Ulrike Reistenhofer war erst 18 Jahre alt. Die junge Hartbergerin studierte in Graz und besuchte im August 1998 ein Technofestival in Zürich. Es sollten die letzten Tage in ihrem Leben sein. Sie war schon auf dem Rückweg, sollte eigentlich in Innsbruck umsteigen in den Zug Richtung Graz. Doch den bestieg sie nicht. Reistenhofer behob noch 100 Schilling von einem Bankomat. Einen Tag später fanden Kanufahrer am Ufer der Rienz in Ehrenburg (Südtirol) eine Frauenleiche. 14 Tage später wurde die Verbindung zu der in ihrer Heimat vermissten Resitenhofer hergestellt, die Mutter musste ihre Tochter identifizieren. Möglicherweise ist Reistenhofer in den falschen Zug eingestiegen, vielleicht kam sie auch per Anhalter nach Südtirol. Fakt ist, dass sie vor ihrem Tod in Franzensfeste – wenige Kilometer von dem späteren Tatort entfernt – noch Süßigkeiten gekauft hat. Stunden danach musste die junge Steirerin sterben, brutal erschlagen mit einem Stein. | |||
| Eine schreckliche Bluttat und der vergessene Verbrecher | 15 Aug 2023 | 00:23:38 | |
Die zehnjährige Tochter einer Bauernfamilie soll die ausgerissenen Jagdhunde suchen. Doch sie kommt nicht zurück. Ihr Vater findet sie wenig später – tot, mit zahlreichen Messerstichen. Schnell ist klar, wer der Täter ist. Jahrzehnte nach der Tat wird das Ende des Maßnahmenvollzugs des zurechnungsunfähigen Täters zum Gesprächsthema. Mit Hans Breitegger und David Knes. In einem anderen Zusammenhang hat sich Kleine-Zeitung-Redakteurin Christina Traar mit dem Thema Maßnahmenvollzug in Österreich auseinandergesetzt. Zum Artikel "Einblick in den Maßnahmenvollzug: Haft ohne Ablaufdatum" | |||
| Magdalenas Martyrium | 01 Aug 2023 | 00:26:04 | |
Am helllichten Tag hält ein Auto vor der Bezirkshauptmannschaft in Villach. Der Fahrer steigt aus, legt eine leblose Frau vor die Tür des Amtsgebäudes aus und fährt davon wieder davon. Für die junge Frau kommt jede Hilfe zu spät. In den Stunden zuvor hatte sie unfassbaren Schmerz erleiden müssen. Magdalenas Tod ist das grausame Ende einer immer mehr von Gewalt geprägten Beziehung.
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| Als ein Massenmörder Kärnten in Atem hielt | 18 Jul 2023 | 00:34:21 | |
Eine bestialische Bluttat erschütterte Kärnten im Jahr 1941. Eine ganze Familie wird ausgelöscht. Der Vater wird von der Front nach Hause geholt, erst dort angekommen erfährt er vom Tot seiner liebsten – er zerbricht an der Nachricht. Die NS-Behörden verhaften bald 38 polnische Zwangsarbeiter und drohen, einen nach dem anderen zu erschießen, bis einer die Tat gesteht. Einige Wochen später wird wieder eine Familie getötet, auf die gleiche Art und Weise wie bei der ersten Tat. Damit gab es nun insgesamt neun Opfer. Nun ist klar, dass die Zwangsarbeiter nichts mit den Verbrechen zu Tun haben. Franz Podritschnig gerät ins Visier der Behörden. Jener Mann, den die Nachbarn der Opfer von Anfang an verdächtigt hatten. Mit dem Autor und Chronisten Valentin Hauser und David Knes. | |||
| Live: Der perfide Plan zweier Bombenleger | 04 Jul 2023 | 00:27:36 | |
Der Plan ist so perfide, wie naiv: Paul will seine Ex-Frau Hannah (alle Namen von der Redaktion geändert) aus dem Weg räumen – aus Hass und für eine Lebensversicherung, die er auf sie abgeschlossen hatte. Er verspricht seinem Freund Georg einen Anteil davon und überredet ihn, bei der Planung und Durchführung eines Anschlags mit einer Paketbombe zu helfen. Durch ihre geistesgegenwärtige Reaktion überlebt die dreifache Mutter die Explosion. Die Tat fällt in das typische Muster eines Femizids. In Österreich gab es alleine in diesem Jahr bereits ein Dutzend Fälle, bei denen eine Frau wegen eines gewalttätigen Mannes sterben musste. Hilfe für von Gewalt Betroffene gibt es bei diesen Stellen: WEISSER RING – Verbrechensopferhilfe Netzwerk Steirische Frauen- und Mädchenberatungsstellen (alle Bezirke) | |||
| Ein überraschendes Geständnis | 09 Jul 2024 | 00:21:19 | |
September 1963. Im Kärntner Lavanttal nehmen Gendarmen einen 16-Jährigen mit auf den Posten. Sie glauben, einen Motorraddieb gefasst zu haben und befragen den Jugendlichen. Zur völligen Überraschung der Beamten gesteht dieser aber keinen Diebstahl, sondern einen brutalen Raubmord. Mit dem Historiker und Chronisten Valentin Hauser und David Knes. Der Fall ist eines von zwölf Kapiteln aus Hausers neuem Buch „Protokolle des Bösen – Gewaltverbrechen in Kärnten“, erschienen im Hermagoras Verlag. Das Buch ist auch direkt beim Autor erhältlich. | |||
| Live: Wie Gudrun Müller nach 50 Jahren aus den Fängen einer Sekte entkam | 19 May 2023 | 00:34:54 | |
Es ist eine dramatische Geschichte, die sich über ein halbes Jahrhundert zieht und im Jahr 1955 ihren Anfang nimmt. Ein charismatischer Prediger begeistert eine junge Grazerin. Doch hinter seiner Maske verbirgt sich ein manipulativer Kultanführer. Diese Folge wurde beim Kleine Zeitung Podcast-Festival am 13. Mai im Grazer Schauspielhaus aufgezeichnet. | |||
| Tödlich naive Liebe? Der Mord an Gianmaria Vitali | 09 May 2023 | 00:23:48 | |
14. Juli 2001, ein Radfahrer findet in der Nähe der Autobahnabfahrt Ilz gegen 8.15 eine männliche Leiche. Schnell steht fest, dass der Mann regelrecht hingerichtet worden war. Ein Kopfschuss aus nächster Nähe war sofort tödlich. Das war vor mehr als 20 Jahren. Erst jetzt, im Jahr 2023 kam es zum jüngsten Prozess in dem Fall. Mit Hans Breitegger und David Knes Artikel zur Prozessberichterstattung: April 2023: Nach 22 Jahren endet der Fall Vitali mit einem Schuld- und einem Freispruch Jänner 2023: 21 Jahre nach Mord: Prozess startet im Jänner in Graz Dezember 2018: Mordprozess: Zwei späte Schuldsprüche
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| Freiheit oder Unschuld | 25 Apr 2023 | 00:20:15 | |
15 Jahre nachdem er wegen eines Mordes ins Gefängnis ging, hätte Alois Knotz um eine Begnadigung ansuchen können. Er lehnte ab – er wollte nicht begnadigt werden für eine Tat, die er nicht begangen haben will. Also kam Knotz erst nach insgesamt mehr als 26 Jahren aus dem Gefängnis – und kämpfte danach weiter um seine Rehabilitierung. Der Fall erschien auch in der Serie "Tatort Steiermark". Mit Hans Breitegger und David Knes. | |||
| Take the money and run! Die Krypto-Betrüger im Süden Österreichs | 11 Apr 2023 | 00:53:13 | |
Ruja Ignatova ist eine der meistgesuchten Verbrecherinnen der Welt. Mit Onecoin ergaunerte sie Milliardenbeträge. Als die ganze Sache aufflog, diente ihr Krypto-"Geschäft" als Blaupause für eine Reihe weiterer Maschen. Zwei Hotspots befinden sich in Kärnten und in der Steiermark. Mit Roman Vilgut und David Knes Im Podcast wird kurz ein weiterer Fall angeschnitten – jener von Wolfgang Auer-Welsbach und dem größten Pyramidensystem Österreichs. Die delikt-Folge mit Thomas Cik dazu heißt "12.500 Opfer: Wie die Gier blendete". Sie finden Sie auf allen Podcast-Plattformen und hier. | |||
| Das falsche Geständnis | 28 Mar 2023 | 00:22:20 | |
4. März 1989 in Weißenbach bei Liezen. Die 86-jährige Agnes Steinbichler wird auf ihrem Hof erschlagen. Am nächsten Tag findet die Gendarmerie ihre Leiche in einem Schuppen hinter einem Holzfass, einem Öltank und Autoreifen. Monatelang passiert nichts – bis die Verdächtige eines anderen Mordfalls mit der Tat in Verbindung gebracht wird und schließlich gesteht. Doch das Geständnis wirft fragen auf. Mit Hans Breitegger und David Knes | |||
| Brücken, Kronen, Kokain: Drogen aus dem Zahnlabor | 14 Mar 2023 | 00:31:46 | |
Am Tag ein Dentallabor, am Abend die Kokain-Hochburg. Wenn der letzte Patient weg war, wurde aus einem unauffälligen Zahntechniker der Kopf eines Drogenrings. Die Kleine Zeitung-Kärnten-Redakteurinnen Sandra Müllauer und Manuela Kalser im Gespräch mit delikt-Host David Knes.
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| Psychoterror und Stalking per Handy: Zwei Jahre der Angst | 28 Feb 2023 | 00:33:01 | |
Zwei Jahre lang erhielt eine junge Kärntnerin gegen ihren Willen regelmäßig obszöne Nachrichten und sogar Dickpics – von lauter verschiedenen Männern, die sie nicht kannte. Die nicht enden wollende Flut an Nachrichten brachte die verängstigte Frau an den Rand der Verzweiflung. Selbst der Wechsel der Handynummer half nichts. Erst als einer dieser Männer plötzlich vor ihrer Tür stand, fand sie heraus, wer hinter all dem steckt. Mit Manuela Kalser und David Knes. Hier finden Sie Hilfe: WEISSER RING – Verbrechensopferhilfe Netzwerk Steirische Frauen- und Mädchenberatungsstellen (alle Bezirke) Belladonna Frauenberatung (Klagenfurt, St Veit/Glan)
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| Die tödliche Falle | 14 Feb 2023 | 00:26:01 | |
Juli 1995: Zwei Pilger entdecken im Bezirk Deutschlandsberg eine Blutspur im Wald. Sie denken erst, es handelt sich um ein verletztes Tier. Als sie Nachschau halten, finden sie eine männliche Leiche. Der Tote ist Werner Happer (30), eine aufsteigende Größe der Grazer Unterwelt, dahin führen auch die Spuren. Doch im Prozess gegen die zwei Verdächtigen werden nicht nur Zeugen unter Druck gesetzt. Trotz vieler Hinweise und Indizien gibt es einen Freispruch.
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| 16 rätselhafte Kilometer | 31 Jan 2023 | 00:30:13 | |
Es hätte die letzte Fahrt von Janos Hajas sein sollen, danach wollte der 42-jährige Fernfahrer in seiner britischen Heimat eine Werkstatt aufmachen, um mehr Zeit mit seiner Frau und seinen beiden Kindern zu verbringen. Doch am 9. Oktober 1978 wurde er in St. Michael ob Leoben erschossen aufgefunden. Er war das letzte Opfer einer Serie von Verbrechen an Fernfahrern.
Mit Hans Breitegger und David Knes.
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| Ein Ort in Angst und Schrecken: Als die Fladnitzer Mörder ihr Unwesen trieben | 20 Dec 2022 | 00:36:50 | |
Am 2. Jänner 1949 begann im steirischen Fladnitz an der Raab eine Verbrechensserie, die die Bevölkerung bald so sehr in Angst und Schrecken versetzte, dass sich kaum noch jemand auf die Straße getraut hat. Erst nach eineinhalb Jahren – und nur durch einen Zufall – gingen die Fladnitzer Mörder den Gendarmen in Netz. Doch waren wirklich alle Mitglieder der Verbrecherbande gefasst worden? | |||
| Der Briefträgermord in Knittelfeld | 25 Jun 2024 | 00:36:19 | |
2. Dezember 1975. Ein Geldbriefträger ist mit knapp 200000 Schilling in der Tasche in Knittelfeld unterwegs. In einem Stiegenhaus lauerte sein Mörder. Eine Hose sollte zur heißesten Spur der Ermittler werden. Der Raubmord gibt viele Rätsel auf. | |||
| Mord in der Gallienstraße: Die Rochade auf der Anklagebank | 06 Dec 2022 | 00:22:30 | |
2013 kommt es in Hanau zu einem Mord. Die Tat sorgt deutschlandweit für Aufsehen. In Österreich schlug der Fall keine hohe Wellen – noch nicht. Aber eine Spur führt nach Kärnten. Mit Jochen Habich und David Knes | |||
| Als wäre nichts gewesen: Wie der Mord an einer Familie 17 Jahre unentdeckt blieb | 22 Nov 2022 | 00:33:50 | |
In der Hoffnung auf ein besseres Leben kam die 26-jährige Gordana mit ihren beiden Kindern 1987 nach Klagenfurt. Wenig später verschwanden die drei spurlos. Nur durch einen Zufall kam Jahre später das Verbrechen an der Familie ans Licht.
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| Das Wahlverbrechen | 08 Nov 2022 | 00:43:06 | |
Es waren Verbrechen, die die Bundesverfassung auf die Probe stellten: die Vorgänge rund um die Bundespräsidentschaftswahl 2016. Zwei Tage vor dem nächsten Urnengang zeichnen David Knes und Thomas Cik die Hintergründe des Polit-Skandals nach. Wie wurden Vorgänge der Verwaltung instrumentalisiert, um politisches Kapital zu schlagen? Warum gab es kein einheitliches Vorgehen der Staatsanwaltschaft in der Steiermark und in Kärnten? Und welche Rolle spielte Ex-Justizminister Dieter Böhmdorfer in der Causa?
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| Getarnte Morde: Wenn Gerüchte Mörder überführen | 25 Oct 2022 | 00:43:31 | |
Diese live aufgezeichnete Folge von delikt dreht sich um Morde, die nicht gleich als solche erkannt wurden. Was ihnen gemein ist: Die Mörder wollten ihre Tat verschleiern, indem sie sie wie einen Suizid oder auch wie eine andere Todesursache aussehen lassen wollten. Nicht selten waren Ermittlungen schon abgeschlossen, Akten, oft mit dem Vermerk "Suizid", weggelegt und der oder die wahren Mörder auf freiem Fuß, als Gerüchte und Mutmaßungen in der Bevölkerung dazu führten, dass die Wahrheit doch noch ans Licht kam. Manchmal im letzten Moment. Mit Hans Breitegger und David Knes. | |||
| "Man sieht alles": Helmut Wlasak über den Beruf des Strafrichters | 11 Oct 2022 | 01:00:28 | |
Es ist einer der heikelsten und verantwortungsvollsten Berufe, den unser Staatswesen kennt. Richter treffen Urteile über Schuld und Unschuld, entscheiden darüber ob und wie lange jemand hinter Gitter muss. Das Gesetz auf Punkt und Beistrich zu kennen, reicht dafür nicht aus, ein Richter muss auch Menschenkenner sein. Helmut Wlasak spricht vor seiner Pensionierung über seine Anfänge im Beruf mit dem Suizid von Jack Unterweger, prägende Entscheidungen, Widerstände, Drogen und vieles mehr.
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| [Rückblick] Der Terrorist, der "Patriot": Die Vermessung der Fuchs-Welt | 01 Oct 2022 | 01:03:09 | |
Eine rechtsextreme Serie an Brief- und Rohrbombenanschlägen versetzte Österreich von 1993 bis 1997 in Angst und schrecken. Den Namen Franz Fuchs vermutete bis zum Tag seiner Verhaftung niemand hinter den Attentaten, auch wenn Hinweise schon in Richtung Leibnitzer Feld deuteten. Mit der letzten Explosion bei einer Polizeikontrolle lichtete sich das Bild einer von Wahnsinn getriebenen und eigenem Versagen gezeichneten Gestalt. | |||
| Ein letztes Zusammensitzen: Gendarmen-Mord im Landgasthaus | 27 Sep 2022 | 00:25:56 | |
Ein Sonntagabend im Herbst 1970, eine heitere Runde aus 10 Personen genießt den lockeren Abend am Tisch in einem Landgasthaus. Nur an der Bar saß ein Mann, der immer wieder zu dem Tisch starrt. Noch am selben Abend fällt ein Schuss, ein Gendarm stirbt vor den Augen seiner Frau. Tatort ist ein Landgasthaus im steirischen Mühlen bei Neumarkt. Der Gendarmerie-Rayonsinspektor Odilo Seisser wird an jenem Abend brutal aus dem Leben gerissen und hinterlässt eine Ehefrau und fünf Kinder. Welches Motiv steckt hinter der Tat des jungen Gelegenheitsarbeiters Albert Presenell? Ist Seisser nur ein zufälligis Opfer, wollte Presenell eigentlich jenen Beamten töten, mit dem er zuvor Probleme hatte? In dieser Folge von delikt spricht Kriminalreporter Hans Breitegger mit Moderator David Knes über den Mord an dem im Ort beliebten Gendarmen Seisser, sowie dessen Aufklärung und Gerichtsverfahren. | |||
| Badewannen-Mord: Eine Schwangerschaft als Todesurteil | 31 May 2022 | 00:49:53 | |
In einer Sommernacht im Jahr 2019 kam es im Bezirk Villach-Land zu einem schrecklichen Verbrechen. Die 31-jährige Christine (alle Namen von der Redaktion geändert) wurde in ihrer eigenen Wohnung auf brutalste Weise erschlagen, in ihre gefüllte Badewanne gelegt und unter Wasser gedrückt. Der Täter wollte sicher gehen, dass sie wirklich tot ist und dabei seine Spuren verwischen. Die Frau war dreifache Mutter, ihre drei kleinen Kinder schliefen während der Tat in der Wohnung. Christine war auch hochschwanger zu einem vierten Kind. Weder sie noch das Ungeborene hatte eine Chance. Ein Nachbar hörte verdächtige Geräusche und alarmierte die Polizei. Die Ermittlungen ergaben, dass Christines Schwangerschaft aus der Affäre mit Thomas hervorging. Die beiden lernten sich bei einem Fußballspiel kennen – Thomas war Schiedsrichter – und gingen eine Beziehung ein. Als Christine ihm ihre Schwangerschaft offenbarte, verlangte er von ihr, das Kind nicht auf die Welt zu bringen. Doch Christine weigerte sich, sie wollte das Kind bekommen und das sich der Vater zu dem Kind bekennt. Es stellte sich heraus, dass Thomas nicht nur ein verheirateter Familienvater war und eine Affäre mit Christine hatte. Er hatte auch noch eine zweite Geliebte. Seine Ehe und die beiden Affären überschnitten sich über Jahre, Thomas führte ein kompliziertes Doppelleben. Mit der Geburt von seinem Kind mit Christine, drohte sein kompliziertes Gebilde zusammenzubrechen – er drohte Christine, doch sie ließ sich nicht unterkriegen. Das war ihr Todesurteil. Obwohl Thomas die einzige Person mit einem Motiv war, bestritt er alles. Indizien gegen ihn redete er oder seine Verteidiger klein. Aber zu erdrückend war die Beweislage gegen ihn. Vor allem ein T-Shirt und Sportschuhe waren es, die eindeutig auf ihn als Täter zeigten. Ein skurriler Nebenschauplatz in diesem erschütterndem Kriminalfall war der Gerichtsprozess. Thomas hatte insgesamt drei Verteidiger, von denen zwei in der Verhandlung kein gutes Haar aneinander ließen. | |||
| Der Lego-Betrüger: Ein Vermögen auf Sand gebaut | 17 May 2022 | 00:35:07 | |
Eigentlich war Martin (Name von der Redaktion geändert) am Sprung zu einer Profi-Sportkarriere. Eine Verletzung machte ihm aber einen Strich durch die Rechnung, doch er ließ sich nicht unterkriegen und wollte eben anderweitig erfolgreich sein. Der durch und durch sympathische, höfliche und zielstrebige junge Mann (heute ist er 25) hatte schließlich die zündende Idee, es ist eine Start-Up-Geschichte wie sie im Buche steht: Im Keller seiner Eltern begann Martin damit, gebrauchte Legosteine zu sortierten, reinigen und katalogisieren, um so einen Online-Handel aufzubauen. Schnell hatte er fünf Mitarbeiter und einen Laden in der Klagenfurter Innenstadt, dem Lego-Begeisterte die Türen einrannten. Alles scheint perfekt. Martins Geschäft wuchs, die Aufträge wurden mehr und größer, auch die Wirtschaftsredaktion der Kleinen Zeitung berichtete 2019 über das Unternehmen, es war Stadtgespräch in Klagenfurt. Doch dann kam die Anzeige eines verärgerten Kunden, der seine Ware nicht erhielt, es ging nur um ein paar Hundert Euro. Martin hatte eine plausible Erklärung für den "Irrtum". Doch die Anzeige sollte nur der Vorbote einer Lawine an Betrügereien sein, deren Opfer Privatkunden, Sammler, Lego-Künstler und sogar Großhändler von den Niederlanden bis China waren. In langwierigen Ermittlungen konnte die Vorgehensweise Martins nachgezeichnet werden. So versandte er etwa Sandsäcke statt Legosteinen, damit die Sendung das richtige Gewicht hatte. Am Ende konnte der betraute Ermittler mit akribischen Nachforschungen Hunderte Geschädigte ausfindig machen, der Schaden betrug mehr als eine halbe Million Euro. Ungewöhnlich in diesem Fall: Man musste die Opfer finden, da man den Täter ja bereits kannte. Als schließlich schon ein Insolvenzverfahren gegen Martins Firma anhängig war, postete für seine über 140.000 Instagram-Follower – sehr zum Missfallen seiner Gläubiger – regelmäßig Urlaubsfotos, mit Grüßen etwa aus Frankreich oder Italien. Martin stritt zunächst alles ab, doch das Gericht sah seine Schuld als erwiesen an. Zunächst wurde Martin zu einem Jahr unbedingter Haft verurteilt, doch das Oberlandesgericht in Graz hob das Urteil auf, letztendlich wurden es drei Jahre. Wer ist Martin und warum begab er sich in diese Situation? Wie liefen die Betrügereien ab? Gab es ein Ausstiegsszenario? Wie dachte er, damit durchzukommen? Wollte Martin einfach nur reich werden, oder sein Unternehmen retten? Über diese Fragen sprechen in dieser Folge von delikt Petra Lerchbaumer aus der Kärntner Bundeslandredaktion und Bettina Auer aus der Wirtschaftsredaktion mit Moderator David Knes. | |||
| Eine Beziehung, der vier Kinder geopfert wurden | 03 May 2022 | 00:24:27 | |
An einem heißen Junitag im Jahr 2005 in Gösting, einem Randbezirk von Graz, wollte ein Mann bei einem Geburtstagsfest ein Eis für seine Kinder holen. Er wusste, dass er in einer mit den Nachbarn gemeinsam genutzten Kühltruhe noch eine Packung hatte. Zwischen eingefrorenen Lebensmitteln fiel ihm etwas Seltsames auf. Er schaute genauer nach und stellte fest, dass er die Leiche eines Babys vor sich hatte. Die alarmierten Behörden sicherten die Tiefkühltruhe, in der sie eine zweite Leiche fanden. Die folgenden Ermittlungen führten zu zwei weiteren toten Babys auf dem Grundstück. Alle vier Kinder waren gewaltsam zu Tode gekommen. Bald gab es zwei Festnahmen: Gertraud A. (32), die Mutter und ihr Lebensgefährte, Johannes G. (38). A. war es gelungen, die Schwangerschaften und Geburten – vier innerhalb von zwei Jahren und elf Monaten – vor ihrem gesamten Umfeld zu verbergen, niemand in ihrer Familie ahnte etwas davon. Vor Gericht gestand sie zwar die Tötungen, stritt aber eine Mordabsicht ab. Ihr Lebensgefährte will von all dem nichts mitbekommen haben. Doch das Gericht sah das anders. Beide wurden wegen Mordes verurteilt. Knapp 100 Jahre zuvor – ebenfalls in Gösting – ereignete sich ein Fall, der unglaubliche Parallelen zu dem jüngeren Verbrechen aufweist. Mit Hans Breitegger und David Knes. | |||
| delikt-Talk beim Fine Crime Festival: Franz Fuchs – Wie kommt so eine explosive Mischung zustande? | 13 Jun 2024 | 00:40:38 | |
Beim delikt-Talk im Rahmen des Fine Crime Festivals diskutierten auf der Grazer Murinsel Astrid Wagner, Stefan Köchel und Bernd Melichar mit Podcast-Host David Knes über die Umstände, die Franz Fuchs zu dem werden ließen, der er wurde, was das Internet heute mit Personen ähnlichen Gefahrenpotenzials machen kann und was wir aus der Auseinandersetzung mit Verbrechern lernen können. Astrid Wagner, eine der bekanntesten Strafverteidigerinnen des Landes und Autorin, derzeit mit ihrem autobiografischen Buch unterwegs: „Liebe, Mord & Zweifel – Die wahre Geschichte der letzten Frau im Leben des Jack Unterweger”. Stefan Köchel, Philosoph an der Uni Graz und Leiter des Grazer Kriminalmuseums Und Bernd Melichar, mein Kollege bei der Kleinen Zeitung, er ist Kulturredakteur, war aber damals als Chronik-Reporter ganz nah am Geschehen. | |||
| Autobombe in Kindberg: Tödliche Geschäfte und verschwundene Zeugen | 19 Apr 2022 | 00:26:43 | |
"Bei der Explosion eines Autos in Kindberg, bei der Montag Vormittag ein 62-jähriger Steirer getötet wurde, dürfte es sich wahrscheinlich um einen Sprengstoff-Anschlag handeln. Gleichzeitig ergaben erste Umfeldüberprüfungen, dass das Opfer des Anschlags Geschäftskontakte in Oststaaten unterhalten hatte." So lautete eine erste Meldung nach der Explosion. Das Opfer war der Unternehmer Adolf Fuchs. In Kindberg hatte er ein Spielzeuggeschäft, das jeder im Ort kannte. Wovon aber nur wenige wussten ist, dass er gemeinsam mit seinem Sohn Geschäftsbeziehungen in die Slowakei unterhielt. Einige Zeit vor dem Tod Fuchs' gab es immer mehr Unregelmäßigkeiten bei den Geschäften, die sich um Autos und Immobilien drehten. Nachdem er längere Zeit keine Zahlungen mehr erhalten hatte, erstattete Fuchs Anzeige in Bratislava. Wenige Monate später musste er sterben. Der bei dem Anschlag verwendete Sprengstoff – Haxagon – wird eigentlich im militärischen Bereich eingesetzt, aber auch von osteuropäischen Mafias verwendet. Der Verdacht, dass die Ost-Geschäfte mit dem Mord zusammenhängen könnten, lag nahe. Konkret wurde die Spur, als die Ermittler auf eine vor seinem Tod von Fuchs notierte Nummerntafel kamen. Tatsächlich war der mutmaßliche Bombenbauer bald gefasst. Doch nach kurzer Zeit kam er frei und verschwand spurlos – vermutlich ermordet. Genau wie die Bewohnerin eines Hauses, das Fuchs gehört hatte, die den echten Drahtziehern des Anschlags womöglich hätte unangenehm werden können. Der langjährige Kriminalreporter der Kleinen Zeitung, Hans Breitegger, spricht mit delikt-Moderator David Knes über einen in Österreich äußerst ungewöhnlichen Kriminalfall und die packenden Hintergründe dazu. | |||
| Herzesser und Diebslichter: Krimineller Okkultismus | 05 Apr 2022 | 00:43:53 | |
Christa Tuczay und Thomas Ballhausen widmen sich in ihrer Forschung der Magie und dem Aberglauben aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive und sprechen im Podcast über historische Phänomene, darunter auch das Herzessen. Im Laufe der Geschichte führten okkulte Vorstellungen immer wieder zu allerhand Grausamkeiten. "Zauberei mit Leichenteilen ist seit dem Altertum nachgewiesen", führt etwa Tuczay aus. So bevorzugten Räuber und Einbrecher bestimmte Leichenteile. Unter anderem Kinderhände, die man nicht nur Gräbern entnahm, sondern wofür auch schwangere Frauen getötet wurden. Die rechte Hand der Föten – vor allem Buben – wurden abgeschnitten, die Finger zu Kerzen verarbeitet. Einbruchsopfer sollten auf diese Weise mit einem Schlafzauber belegt werden. Solange die Diebskerzen brannten, so die Vorstellung der Einbrecher, wären ihre Opfer in einem tiefen Schlaf und könnten nicht aufwachen. Welche Rolle Hexen und Dämonen spielen, was der Ursprung kriminellen Aberglaubens ist, wie weit verbreitet er war und warum diese Motive auch nach der Aufklärung – bis heute –literarisch aufgeladen sind, das besprechen wir in dieser Folge. | |||
| Der Herzerlfresser von Kindberg: Sechs Opfer und die "Todesstrafe auf Raten" | 05 Apr 2022 | 00:44:10 | |
Wer hin und wieder in der Gegend um Kindberg unterwegs ist, kennt ihn vielleicht: den Herzerlfresserweg mit dem Herzerlfressermaterl. Es soll an eine der schrecklichsten Verbrechensserien erinnern, die die steirische Geschichte kennt: Die Morde des Paul Reininger. Viele lokale Mythen – und auch das Materl – nennen als sein Motiv für die Taten die Vorstellung, durch das Verspeisen von Herzen unsichtbar werden zu können. Was ist damals passiert und wie viel Wahrheit steckt in den Erzählvarianten des Volksmundes? Um diese Fragen zu beantworten, reisen wir mit dieser Folge von delikt weit zurück in die Vergangenheit – um weit über 200 Jahre. Einem Zufall zu verdanken ist es, dass dieser Fall heute recht gut dokumentiert ist. Tatsächlich weiß man, dass Reininger sechs Frauen ermordet hat. Was damals wirklich passiert ist, welche Rolle das Herzessen dabei gespielt hat und was die "Todesstrafe auf Raten" für den Täter bedeutete, davon erzählt Christian Bachhiesl vom Hans Gross Kriminalmuseum im Gespräch mit Moderator David Knes. | |||
| Steuergeld: Wie 1,76 Millionen in die Taschen eines einzigen Mannes wanderten | 15 Mar 2022 | 00:33:50 | |
Im März 2020 lud das Büro der damaligen Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz am Vormittag zu einer "ganz dringenden" Pressekonferenz. Nichts ungewöhnliches, ein Jahr vor der Wahl. In der Regel selten mit wirklich brisantem Inhalt und so gut wie nie mit einem Thema, über das später im Kriminalpodcast delikt gesprochen werden sollte. Doch diesmal war es anders. Hörbar schockiert berichtete die Bürgermeisterin von Ermittlungen gegen einem leitenden Beamten, der sich über zwei Jahrzehnten mit einem ausgeklügelten System regelmäßig an Steuergeld bereicherte. Konkret waren es 1,76 Millionen Euro, die in die Taschen des Mannes gewandert sind. Im Gespräch mit Moderator David Knes erzählt Thomas Cik von den Hintergründen in diesem Fall, der für einigen Wirbel auch über in Klagenfurt hinaus gesorgt hat: Wie das System des Mannes funktionierte, wie der Skandal nach der Pensionierung des Mannes aufgeflogen ist, wie es möglich war, dass er solche Summen so lange unbemerkt nach Hause tragen konnte und wie die Gerichtsverhandlung war. | |||
| Ulrike Reistenhofer: Hinterließ der Täter "Haikus" über den Mord? | 01 Mar 2022 | 00:41:02 | |
Ulrike Reistenhofer war erst 18 Jahre alt. Die junge Hartbergerin studierte in Graz und besuchte im August 1998 ein Technofestival in Zürich. Es sollten die letzten Tage in ihrem Leben sein. Sie war schon auf dem Rückweg, sollte eigentlich in Innsbruck umsteigen in den Zug Richtung Graz. Doch den bestieg sie nicht. Reistenhofer behob noch 100 Schilling von einem Bankomat. Einen Tag später fanden Kanufahrer am Ufer der Rienz in Ehrenburg (Südtirol) eine Frauenleiche. 14 Tage später wurde die Verbindung zu der in ihrer Heimat vermissten Resitenhofer hergestellt, die Mutter musste ihre Tochter identifizieren. Möglicherweise ist Reistenhofer in den falschen Zug eingestiegen, vielleicht kam sie auch per Anhalter nach Südtirol. Fakt ist, dass sie vor ihrem Tod in Franzensfeste – wenige Kilometer von dem späteren Tatort entfernt – noch Süßigkeiten gekauft hat. Stunden danach musste die junge Steirerin sterben, brutal erschlagen mit einem Stein. | |||