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Explore every episode of the podcast dehner Business Podcast - Organisationale Resilienz, Unternehmenskultur und Leadership

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Der Satz, der dein Leben verändert #dBp11004 Feb 202600:14:26
Stress fühlt sich oft alternativlos an. Sie verstehen den Auslöser. Trotzdem fährt Ihr System hoch. Diese Folge zeigt den Kernmechanismus dahinter. Im Zentrum stehen „innere Imperative“. Sie klingen wie: „Ich darf auf gar keinen Fall versagen.“ Solche Sätze sind mit der Amygdala gekoppelt. Die Alarmanlage reagiert extrem schnell. Sie schüttet Stresshormone aus, bevor Denken eingreifen kann. Viele Strategien helfen dann nur kurzfristig. Sie öffnen ein Ventil am Dampfkochtopf. Der Druck sinkt. Die Herdplatte bleibt an. Introvision setzt tiefer an. Die Koppelung des inneren Imperativs mit der Amygdala wird aufgelöst Die Herdplatte ausgeschaltet Der Imperativ verliert die Alarmkraft. Gelassenheit wird im Alltag wieder verfügbar.
Tit for Tat #dBp10921 Jan 202600:08:58
Wenn Konflikte trotz aller Deeskalationsversuche nicht besser werden, liegt es oft daran, dass die andere Seite gar nicht kooperieren will. Genau das erlebte eine neue Führungskraft. Eine Mitarbeiterin, die selbst den Posten hätte haben wollen, sabotierte sie und zog das Team mit. Zuhören, Beziehung klären, Verständnis zeigen – alles lief ins Leere. In solchen Situationen kann eine überraschende und vielleicht auch harte Strategie helfen: „Tit for Tat“ oder zu Deutsch: „Wie du mir, so ich dir“. Man spiegelt unkooperatives Verhalten konsequent, bietet danach aber sofort wieder die Kooperation an. Die Botschaft: „Ich kann auch anders, doch ich bevorzuge die Zusammenarbeit.“ Richtig eingesetzt, kann das Dynamiken drehen und aus Gegnern wieder Mitstreiter machen.
Neues Jahr, neues Ziel #dBp10807 Jan 202600:09:16
Neues Jahr, neues Ziel? Gute Vorsätze reichen erfahrungsgemäß leider nicht sehr weit. Alice Dehner zeigt, dass das Problem oft schon in der Formulierung liegt. Vage „Weg-von“-Ziele führen ins Nichts. Dagegen helfen klare „hin-zu-Ziele“, ins Handeln zu kommen. Entscheidend ist ein realistischer Plan, der auch Rückschläge mitdenkt. Wenn-dann-Pläne und ein freundlicher Umgang mit sich selbst machen den Unterschied. Denn Selbstführung beginnt nicht mit Disziplin, sondern mit innerer Klarheit und einem stabilen Rahmen für echte Veränderung.
Psychologische Spiele #dBp10710 Dec 202500:18:13
„Was war das denn wieder für ein Gespräch?“ Wenn solche Gedanken auftauchen, ist oft ein psychologisches Spiel abgelaufen. Gemeint sind unbewusste Muster in der Kommunikation, die nach festen Regeln ablaufen und am Ende einen faden Beigeschmack hinterlassen. Sie fühlen sich zu etwas gedrängt, was Sie gar nicht wollen. Das Konzept stammt aus der Transaktionsanalyse und zeigt, wie durch Ausblendung, Verzerrung oder gezielte Provokation ein Spiel gestartet wird. Wer die Mechanik erkennt und um die eigenen Trigger weiß, kann bewusst aussteigen oder im Idealfall gar nicht erst einsteigen. Gerade jetzt, vor den Feiertagen, setzt Alice Dehner einen wertvollen Impuls für entspanntere Gespräche im Team und am Familientisch.
Zeit für strategische Aufgaben #dBp10626 Nov 202500:16:37
Viele Führungskräfte stecken in einem Dillema. Einerseits wollen und sollen sie strategisch gestalten, Silos aufbrechen und Neues aufbauen. Andererseits erleben sie Zeitnot, Überlastung mit operativen Aufgaben und Frust. Im Coaching zeigt sich schnell, dass nicht nur die äußeren Umstände für diesen Zwiespalt verantwortlich gemacht werden können. Oft bremsen uns innere Muster aus, wie etwa der Drang zur Kontrolle, Zweifel an der Umsetzungsfähigkeit des Teams oder das Bedürfnis, alles selbst zu regeln. Wie gelingt in diesem Führungsdilemma der Schritt vom Getriebenen zum Gestalter? Und wie schafft man Raum für das, was wirklich zählt?
Mitarbeiterentwicklung #dBp10512 Nov 202500:12:26
Kann man die Persönlichkeit von Mitarbeitenden wirklich entwickeln? Diese Frage stellen sich viele Führungskräfte, wenn sie Mitarbeitende fördern wollen, jedoch Grenzen in deren Persönlichkeitsstruktur wahrnehmen. Damit legen sie den Finger in die Wunde: Entwicklung setzt die Bereitschaft zur Veränderung voraus. Denn Persönlichkeit ist kein festes Konstrukt. Sie entsteht durch Erfahrungen. Neue Erfahrungen können Denk- und Handlungsmuster verändern, doch nicht jeder Mensch ist gleich offen dafür. Führungskräfte stehen dabei vor einer zentralen Aufgabe. Sie können kein Verhalten „delegieren“, aber sie können ein Umfeld schaffen, in dem Entwicklung möglich wird. Das gelingt durch gezielte Kommunikation, kleine Herausforderungen und konstruktives Feedback. Entscheidend ist, dass Mitarbeitende selbst den Wunsch und die Motivation mitbringen, die Komfortzone zu verlassen.
Erholungstypen #dBp10428 Oct 202500:13:55
Erholung ist eine Grundvoraussetzung für Leistungsfähigkeit, Kreativität und Resilienz. Dabei gibt es vier unterschiedliche Typen von Erholung, die jeweils in verschiedenen Situationen helfen können. Aktive Erholung bedeutet, etwas zu tun – wie Wandern, Malen oder Yoga –, ohne dabei unter Leistungsdruck zu stehen. Passive Erholung schenkt dem Körper und Geist Ruhe, etwa durch Musikhören, Lesen oder den Blick in die Natur schweifen lassen. Soziale Erholung entsteht im Austausch mit Menschen, die Energie geben und nicht rauben, wie Freunde oder Familie. Mentale Erholung wiederum heißt, den Kopf freizubekommen, Langeweile zuzulassen und bewusst auf digitale Reize zu verzichten. Wichtig ist, dass echte Erholung nicht mit Ablenkung durch Social Media oder Netflix verwechselt wird. Diese bieten nur kurzfristige Betäubung statt Regeneration. Wer die eigenen Erholungstypen kennt und im Alltag bewusst einbaut, schafft sich eine stabile Basis, um Stress zu reduzieren und nachhaltig leistungsfähig zu bleiben.
KI und Change #dBp10314 Oct 202500:14:17
Veränderungen im Unternehmen – ob Reorganisation, neue Technologien oder wirtschaftliche Unsicherheit – erzeugen bei Mitarbeitenden oft Stress, Sorgen und Widerstände. Besonders wenn mehrere Faktoren gleichzeitig zusammenkommen, entsteht schnell das innere „Kopfkino“, in dem Ängste über Arbeitsplatzverlust oder versteckte Absichten dominieren. Führungskräfte stehen hier vor der Aufgabe, diese Sorgen ernst zu nehmen und aktiv zuzuhören, bevor sie Lösungen präsentieren. Echtes, wertschätzendes Zuhören und das Spiegeln von Emotionen schaffen Vertrauen und öffnen den Raum für konstruktive Gespräche. Werden Ängste klar benannt und entkräftet, können Mitarbeitende Veränderungen leichter akzeptieren und sogar aktiv mitgestalten. Unterstützend wirken Kommunikations- und Resilienztrainings, die sowohl Führungskräfte als auch Teams befähigen, mit Druck und Wandel besser umzugehen. So kann der Einsatz von KI beispielsweise als Chance statt als Bedrohung gesehen werden, Routinetätigkeiten abzugeben und Raum für strategische Aufgaben zu gewinnen. Entscheidend ist, dass Führungskräfte die Balance zwischen Empathie, Klarheit und aktiver Gestaltung von Veränderungsprozessen finden.
Das innere Kino #dBp10201 Oct 202500:12:30
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Kino, doch der Film läuft in Ihrem Kopf. Jede schlechte Nachricht, jede neue Herausforderung im Unternehmen löst sofort Bilder, Gefühle und Szenarien aus, die Ihre Wahrnehmung bestimmen. Das Prinzip der Three Principles setzt genau hier an: Resilienz ist bereits in Ihnen vorhanden und Realität entsteht durch die Projektion Ihrer Gedanken auf die Leinwand des Bewusstseins. Dieses Verständnis ermöglicht es, Abstand zu gewinnen und Gelassenheit zu entwickeln. Selbst, wenn gerade ein „Horrorfilm“ läuft. Entscheidend ist nicht, Gedanken zu kontrollieren oder zwanghaft positiv zu denken, sondern zu erkennen, dass der Film sich jederzeit ändern kann. Verstehen Sie das, handeln Sie bewusster, lösen sich von belastenden Mustern und steuern als Führungskraft souveräner durch Krisen.
Führung von Führungskräften #dBp10117 Sep 202500:16:36
Was passiert, wenn eine erfahrene Teamleiterin aus dem Konzern ins Mittelstands-Management wechselt und plötzlich ihre Führungswirkung infrage steht? Eine Mitarbeiterumfrage bringt Defizite in Kommunikation und Empathie ans Licht und führt zur entscheidenden Kehrtwende: Im Coaching reflektiert die neue Abteilungsleiterin ihr Führungsbild, lernt, wie man Führungskräfte führt, und entdeckt, wie wichtig Erwartungsklärung, aktive Zuhörkompetenz und eine klare Reportingstruktur wirklich sind. Besonders der Perspektivwechsel von der operativen Führung zur Entwicklung von Führungspersönlichkeiten in der zweiten Reihe wird zum Gamechanger. Erste spürbare Erfolge? Ein verbessertes Vertrauensklima und Rückmeldungen aus der Belegschaft, dass sich tatsächlich etwas verändert. Ein Coachingprozess mit nachhaltiger Wirkung für Mensch, Team und Kultur.
Druck erzeugt Gegendruck #dBp10003 Sep 202500:11:41
Was passiert, wenn wir als Führungskraft Veränderung wollen, unser Gegenüber aber nicht? Oft greifen wir instinktiv zu Druck und stoßen auf Gegendruck. Eine Teilnehmerin unseres Programms „ACT: Die Führungskraft als Coach“ erlebte genau dieses Muster in ihrem Team mit starken Persönlichkeiten. Der Aha-Moment kam mit dem physikalischen Prinzip: „Druck erzeugt Gegendruck“. Denn das gilt auch in der Kommunikation. Die eigentliche Kunst besteht darin, den Druck bewusst herauszunehmen und Raum zu schaffen, damit sich der andere selbst mit Veränderung auseinandersetzen kann. Der Schlüssel dazu liegt in ehrlichen, offenen Fragen. Wer verstehen will, wo sein Gegenüber in Bezug auf Unzufriedenheit, Vision, Handlungsideen oder Sorgen steht, schafft damit Entwicklung auf Augenhöhe.
Keine Rabattmarken #dBp09920 Aug 202500:11:34
Manche Menschen explodieren scheinbar grundlos, doch oft steckt dahinter ein tief verinnerlichter Glaubenssatz: „Zeig keinen Ärger.“ Statt Gefühle direkt zu äußern, sammeln sie innerlich „Rabattmarken“, bis das Fass überläuft und der Ärger unverhältnismäßig heftig herausbricht. Dieses Verhalten ist selten bewusst gewollt. Im Gegenteil: Viele empfinden ihre Ausbrüche im Nachhinein als beschämend und fremd. Im Coaching geht es daher darum, zu lernen, erste Impulse rechtzeitig zu erkennen und sozialverträglich zu kommunizieren. Wer das beherrscht, erlebt weniger Konflikte und gewinnt Zugang zur kraftvollen Energie, die im Ärger steckt. Und kann sie im nächsten Schritt positiv nutzen.
Die Kunst, Grenzen zu setzen #dBp9806 Aug 202500:14:59
Immer wieder fällt es Menschen schwer, sich klar abzugrenzen, ob im Job oder privat. Dabei ist fehlende Abgrenzung oft der direkte Weg in Überlastung, Verzettelung und Energieverlust. Schuldgefühle, das Bedürfnis nach Anerkennung oder die Angst, unzuverlässig zu wirken, halten viele davon ab, „Nein“ zu sagen. Doch echte Abgrenzung bedeutet Klarheit. Nehmen wir uns selbst ernst, kommunizieren wir auch Grenzen freundlich, aber bestimmt. Der Schlüssel liegt im Erkennen eigener Bedürfnisse, dem bewussten Umgang mit impulsivem Ja-Sagen und dem Mut, Verantwortung dorthin zurückzugeben, wo sie hingehört. Ein Nein kann Wachstum ermöglichen. Und zwar bei uns selbst und bei anderen.
Jasper Dehner im Gespräch über Organisationsentwicklung #dBp09723 Jul 202500:16:40
Wachstum klingt oft nach Erfolg. Doch was passiert, wenn Strukturen nicht mitwachsen? Genau darum geht es heute: Wie Organisationen auch in Krisenzeiten beweglich bleiben und Teams ihren Platz finden, ohne im Chaos zu versinken. Jasper Dehner zeigt im Gespräch mit Alice Dehner, warum Organisationsentwicklung viel mehr ist als ein großer Change und wie schon kleine Einheiten den entscheidenden Unterschied machen. Er berichtet von einem Team, das von drei auf dreißig Personen wuchs, mit allen Reibungen, Konflikten und Unklarheiten, die entstehen, wenn Rollen verschwimmen. Schritt für Schritt wurden Abläufe neu definiert, Zuständigkeiten geklärt und Schnittstellen gestaltet. So entstanden mehr Effizienz und ein neues Miteinander. Wer wissen möchte, wie man Veränderungen klug startet und Menschen wirklich mitnimmt, findet hier wertvolle Einblicke und inspirierende Praxisbeispiele.
Neu in der Führungsrolle #dBp09609 Jul 202500:21:00
In dieser Podcast-Folge geht es um einen meiner Coachingfälle: eine junge Führungskraft in der Automobilbranche, die nach ihrem Karrierestart vor großen Herausforderungen stand. Sie fühlte sich hin- und hergerissen zwischen ihrem Perfektionsanspruch, dem Wunsch, es allen recht zu machen, und dem Anspruch, souverän zu führen. Zwei Konflikte im Team – ein schwieriger Neuzugang und ein Generationskonflikt bei der Aufgabenübergabe – stellten sie auf die Probe. Im Coaching arbeiteten wir daran, psychologische Spiele zu durchschauen, Verantwortung abzugeben und sich selbst mehr zuzutrauen. Wir sprachen darüber, wie sie ihre Haltung zu Fehlern veränderte, den Mut fand, in Meetings Präsenz zu zeigen, und klare Grenzen zu setzen. Ein inspirierender Einblick, wie persönliches Wachstum Führungskompetenz stärkt.
Trends in der Führung #dBp09525 Jun 202500:09:45
„Führung ist kein Modetrend.“ Als Coach und Trainerin irritiert mich die Frage nach Führungstrends, denn gute Führung ist keine kurzfristige Modeerscheinung. Natürlich verändern sich Arbeitswelten. Stichworte wie Human-Centered Leadership, Remote Teams, Diversität, Purpose, Agilität, KI-Kompetenz oder Nachhaltigkeit sind in aller Munde. Doch was dahintersteckt, sind zeitlose Prinzipien: Empathie, Vertrauen, Kommunikation auf Augenhöhe, Coaching statt Kontrolle. Diese „Trends“ sind im Kern menschliche Bedürfnisse. Keine neuen Phänomene, sondern Ausdruck einer langfristigen Entwicklung weg vom autoritären Führungsstil hin zu mehr Beziehung und Selbstverantwortung. Was Führung heute wirklich braucht, ist keine Trendanpassung, sondern eine klare Haltung. Eine Haltung, die Menschen versteht, Entwicklung ermöglicht und Orientierung gibt.
Coaching von Führungskräften #dBp09411 Jun 202500:10:03
Führung hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt: Heute kommt es weniger auf klassische Anweisungen und mehr auf Kommunikation, Empathie und die Fähigkeit an, Werte im Arbeitsalltag erlebbar zu machen. Umgeben von ständigem Wandel und Dynamik reicht es nicht mehr aus, Führung einfach nur zu „wissen“, sie muss individuell gelebt und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Coaching ermöglicht genau das: Es unterstützt Führungskräfte dabei, neue Verhaltensweisen sicher zu verankern, persönliche Glaubenssätze zu reflektieren und die eigene Wirkung bewusst zu gestalten. Während Trainings oft bei der Wissensvermittlung bleiben, geht Coaching tiefer und fördert nachhaltige Veränderung. Wer in Führung investiert, investiert damit direkt in den Erfolg des Unternehmens.
Frauen und Macht #dBp09328 May 202500:11:53
Macht wird in unserer Gesellschaft noch immer überwiegend durch ein männlich geprägtes Verständnis definiert, geprägt von Hierarchie, Dominanz und Kontrolle. Frauen, die Verantwortung übernehmen und Einfluss nehmen, stoßen deshalb oft auf widersprüchliche Erwartungen: Zeigen sie Stärke, gelten sie schnell als kühl oder zu ehrgeizig; handeln sie kooperativ und empathisch, wird ihnen häufig Führungskraft abgesprochen. Dieser doppelte Maßstab erschwert es Frauen, sich wirksam und authentisch in Führungsrollen zu entfalten. Gleichzeitig wirken tief verankerte Rollenbilder wie das der „abgelenkten Mutter“ auch heute noch als Karrierebremse. Was es braucht, ist ein neues Verständnis von Macht: eines, das auch Fürsorge, Verantwortung und soziale Intelligenz als Ausdruck von Stärke anerkennt. Erst wenn alternative Führungsstile sichtbar und wertgeschätzt werden, kann echte Vielfalt in der Führung entstehen.
Führung in Krisenzeiten #dBp09214 May 202500:11:09
Krisenzeiten stellen Unternehmen wie auch ihre Führungskräfte unter Druck und vor Herausforderungen. Wenn Umstrukturierungen, Personalabbau und Gerüchte die Runde machen, wachsen Ängste und Unsicherheiten – bei Mitarbeitenden wie bei Führungskräften. Gerade dann ist eine offene, ehrliche und gleichzeitig zuversichtliche Kommunikation maßgebend, um Vertrauen zu erhalten und Zusammenhalt zu stärken. Persönliche Gespräche, echtes Zuhören und eine klare Haltung sind dabei genauso wichtig wie die Fähigkeit, Verantwortung zu teilen, statt alles selbst zu übernehmen. Führung in Krisenzeiten bedeutet, trotz eigener Sorgen Orientierung zu geben und motivierend voranzugehen. Denn wer Menschen mitnimmt, kann gemeinsam durch jede Krise gehen.
Coaching-Fall – Führung in alle Richtungen #dBp09130 Apr 202500:14:09
Praxisbeispiel Coachingfall: In komplexen Unternehmensstrukturen ist Führung keine Einbahnstraße – sie wirkt in alle Richtungen. Wenn der Druck steigt, die Verantwortung wächst und das Selbstmanagement leidet, sind klare Kommunikation, Abgrenzung und ein gesundes Rollenverständnis entscheidend. Gerade Führung auf der mittleren Ebene erfordert den bewussten Umgang mit Rückdelegationen, psychologischen Mustern und der eigenen Wirksamkeit. Wer es schafft, Teamleiter zu stärken statt sie zu umgehen, Prioritäten klug zu setzen und sich selbst besser zu führen, gewinnt neben Klarheit auch Gelassenheit. Manchmal braucht es dafür nur ein bewusstes Innehalten, den Mut zur Veränderung und die richtigen Impulse.
Wer fragt, der führt #dBp09016 Apr 202500:10:44
Wer fragt, der führt – hinter diesem Satz steckt viel mehr als nur rhetorische Technik. Wer gezielt Fragen stellt, gewinnt wertvolle Einsichten in die Denkweise und Perspektiven seines Gegenübers. So lassen sich Gespräche besser steuern, Missverständnisse vermeiden und gemeinsame Lösungen leichter finden. Statt sich in endlosen Erklärungen zu verlieren, kann eine fragende Haltung helfen, aus Rechtfertigungsschleifen auszusteigen und Verantwortung dort zu lassen, wo sie hingehört. Fragen regen zum Nachdenken an, beenden destruktive Kommunikationsmuster und fördern Eigenverantwortung. Ein einfacher Perspektivwechsel mit großer Wirkung – nicht nur im Berufsleben.
Kommunikation in Change Prozessen #dBp08902 Apr 202500:13:46
Erfolgreiche Veränderungsprozesse stehen und fallen mit einer klaren, durchdachten Kommunikationsstrategie. Modelle wie Lewin, Kotter und ADKAR zeigen, dass Kommunikation in jeder Phase des Wandels essenziell ist – von der ersten Orientierung über die Beteiligung der Mitarbeitenden bis hin zur Stabilisierung neuer Strukturen. Besonders wirksam ist ein Kommunikationsansatz, der Unzufriedenheit, Vision und konkrete Schritte sichtbar macht und damit größer ist als die wahrgenommenen Kosten des Wandels. Frühzeitigkeit, Transparenz und Dialogbereitschaft schaffen Vertrauen und reduzieren Widerstände. Auch emotionale Aspekte wie Ängste und Unsicherheiten dürfen nicht ausgeblendet werden – sie gehören in 1:1-Gesprächen genauso thematisiert wie in der Gesamtkommunikation. Glaubwürdige, eingebundene Führungskräfte sind dabei der Schlüssel, um Wandel verständlich und greifbar zu machen.
Von der Haltung zur Haltung (Embodiment 3) #dBp08818 Mar 202500:12:02
Unsere Körperhaltung und Präsenz beeinflussen maßgeblich, wie wir auf andere wirken – und vor allem, wie wir uns selbst fühlen. Gerade in unsicheren Zeiten hilft es, sich bewusst in eine Haltung zu bringen, die Mut und innere Stärke ausstrahlt. Drei Prinzipien sind dabei essenziell: Erdung – also fest mit dem Boden verbunden zu sein, Zentrierung – die eigene Mitte bewusst wahrzunehmen, und Aufrichtung – eine entspannte, aber präsente Haltung einzunehmen. Wichtig ist, Körpersprache immer im Gesamtbild zu betrachten, denn einzelne Signale sind oft mehrdeutig. Eine einfache, aber wirkungsvolle Übung für mehr Präsenz ist die Vorstellung, barfuß am Sandstrand zu stehen, wo das Wasser sanft um die Knöchel spielt – so lassen sich Erdung, Zentrierung und Aufrichtung ganz natürlich spüren. Wer diese Praxis regelmäßig nutzt, geht mit mehr Souveränität in Meetings und meistert Herausforderungen gelassener. Probieren Sie es doch mal aus!
Fake it till you make it (Embodiment 2) #dBp08705 Mar 202500:12:20
In dieser Episode dreht sich alles um die Macht der Körperhaltung und ihren Einfluss auf unsere Emotionen und unsere Souveränität. Alice Dehner zeigt anhand spannender Studien und praktischer Beispiele, wie „Fake it till you make it“ funktioniert und warum Embodiment im Business-Kontext ein echter Erfolgsfaktor sein kann. Gerade in schwierigen Gesprächen oder herausfordernden Situationen lohnt es sich, bewusst an der eigenen Präsenz zu arbeiten, um selbstsicher aufzutreten und das eigene Potenzial voll auszuschöpfen. Ob Führungskraft oder Teammitglied – wer gezielt Haltung annimmt, kann Veränderungen souverän meistern, die eigene Frustrationstoleranz steigern und so die Zusammenarbeit im Unternehmen positiv beeinflussen.
Embodiment #dBp08619 Feb 202500:11:51
Ein erfahrener Journalist, brillant in der Recherche, messerscharf in seinen Fragen – und dennoch verliert er in Interviews mit dominanten Persönlichkeiten immer wieder die Kontrolle. Warum? Weil sein Körper ihm im entscheidenden Moment einen Strich durch die Rechnung macht. Die Schultern sinken, die Fersen heben sich – sein Körper signalisiert Unterordnung, lange bevor er den ersten Satz aussprechen kann. Doch was, wenn wir diese unbewussten Muster gezielt steuern könnten? Wenn unsere Körperhaltung uns nicht nur schützt, sondern uns Zugang zu mehr Selbstbewusstsein, Schlagfertigkeit und Klarheit verschafft? Genau hier setzt Embodiment an – die Verbindung zwischen Körper und mentaler Stärke. Denn: Wer sich in seinem Körper sicher fühlt, wird auch in der Kommunikation souveräner. Ein neuer Blick auf Resilienz, Körpersprache und die Kunst, sich in brenzligen Situationen nicht selbst im Weg zu stehen.
Führung 2025 #dBp08505 Feb 202500:18:40
Die Führung von morgen erfordert einen Balanceakt zwischen Fordern und Fördern. Während autoritäre Führungskonzepte der Vergangenheit angehören, stehen Führungskräfte heute vor der Herausforderung, Teams als Coach zu begleiten und gleichzeitig klare Strukturen zu schaffen. Resilienz, emotionale Intelligenz und klare Kommunikation werden zu Schlüsselkompetenzen, um die Unsicherheiten einer sich schnell wandelnden Arbeitswelt zu meistern. Entscheidungsprozesse müssen transparent gestaltet, Verantwortlichkeiten klar definiert und Mitarbeitende gezielt weiterentwickelt werden. Gleichzeitig spielen Vertrauen und psychologische Sicherheit eine zentrale Rolle, um eine starke Unternehmenskultur zu etablieren. Führung ist kein statischer Zustand, sondern ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess – geprägt von Selbstreflexion, Lernbereitschaft und strategischem Weitblick.
Best of Resilienz #dBp08422 Jan 202500:15:52
Resilienz bleibt 2025 ein entscheidendes Thema, sowohl für Einzelpersonen als auch für Organisationen, angesichts zunehmender Stressbelastungen durch Krisen wie Klimawandel, Wirtschaftskrisen und persönliche Herausforderungen. Resilienz bedeutet, in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben, indem man Ressourcen aktiviert, fokussiert handelt und Hoffnung bewahrt. Wichtige Strategien umfassen Stressreduktion durch Achtsamkeit, den Fokus auf Erfolge und positives Denken sowie Self-Care durch ausreichend Schlaf, Bewegung und Ernährung. Organisationen profitieren von resilienten Strukturen und gesunder Führung, die psychologische Sicherheit und Flexibilität fördern, was nachweislich die Produktivität steigert.
Best of Selbstmanagement #dBp08308 Jan 202500:15:40
Der Jahresstart bietet die ideale Gelegenheit, neue Strukturen im Selbstmanagement zu schaffen. Klare Ziele und ein Fokus auf wenige, wirklich wichtige Aufgaben helfen, die Kontrolle zurückzugewinnen. Ordnung und Priorisierung sind dabei entscheidende Schritte, unterstützt durch ein zentrales Tool für Aufgabenverwaltung. Regelmäßige Zeiten für konzentriertes Arbeiten, sogenannte „stille Stunden“, sowie ein bewusster Umgang mit E-Mails fördern Effizienz und Gelassenheit. Pausen und Routinen stärken die mentale Leistungsfähigkeit und schaffen Raum für langfristige Veränderungen. Mit durchdachten Strategien lassen sich Herausforderungen besser bewältigen und der Alltag selbstbestimmter gestalten.
Visionen als Anker in Krisenzeiten #dBp08218 Dec 202400:10:43
Visionen sind in Krisenzeiten mehr als nur Worte – sie geben Orientierung und schaffen Vertrauen, wenn Unternehmen vor Herausforderungen stehen. Ein starkes Beispiel ist Patagonia, das seine Vision auch in schwierigen Momenten authentisch lebte und dadurch Loyalität bei Mitarbeitenden und Kunden aufbaute. Visionen beruhigen das limbische System, reduzieren Stress und fördern ein langfristiges Engagement, indem sie Mitarbeitenden einen Sinn in ihrer Arbeit vermitteln. Entscheidend ist jedoch, dass Führungskräfte diese Visionen glaubwürdig vorleben und sie konsequent in Entscheidungen und die Unternehmenskultur einbetten. Nur so werden Visionen zu einem wirksamen Anker, der Unternehmen und Mitarbeitende in unsicheren Zeiten stabilisiert und nach vorne führt.
Fachkarriere vs. Führungskarriere #dBp08104 Dec 202400:11:37
Die Wahl zwischen einer Fach- oder Führungskarriere stellt viele vor große Herausforderungen. Fachkarrieren bieten tiefere Expertise und Stabilität, während Führungskarrieren mehr Einfluss und Verantwortung mit sich bringen – jedoch auch Druck und neue Anforderungen. Oftmals fehlt es an klaren Alternativen zur Führungskarriere, was sowohl für Einzelpersonen als auch Unternehmen nachteilig sein kann. Innovative Modelle, wie duale Karrierepfade oder geteilte Führungsrollen, könnten Abhilfe schaffen und eine echte Wahlmöglichkeit schaffen. Entscheidend ist eine Unternehmenskultur, die beide Wege gleichermaßen wertschätzt, um langfristig Motivation und Erfolg zu fördern.
Solution Focus in der Führung #dBp08020 Nov 202400:15:21
Führungskräfte stehen heute vor immer komplexeren Herausforderungen wie der Digitalisierung und den sich verändernden Erwartungen der Mitarbeitenden. Der lösungsorientierte Ansatz, der den Fokus von Problemen auf Ressourcen und mögliche Lösungen lenkt, bietet eine wirkungsvolle Methode, um Herausforderungen in Teams und Unternehmen zu meistern. Statt Probleme tiefgehend zu analysieren, zielt dieser Ansatz darauf ab, vorhandene Stärken und bereits erfolgreiche Maßnahmen zu identifizieren und für künftige Erfolge zu nutzen. Führungskräfte können so eine positive Unternehmenskultur fördern, die Selbstvertrauen stärkt und die Resilienz erhöht. Kleine, realisierbare Schritte hin zu einer idealen Zukunft werden als Schlüssel zur nachhaltigen Veränderung gesehen. Dieser Ansatz hat das Potenzial, Teams zu Hochleistungsträgern zu entwickeln, indem er die Art der Zusammenarbeit grundlegend verändert.
KI und wie sie unsere Arbeitsweise verändert #dBp07906 Nov 202400:14:42
Die Arbeitswelt erlebt durch Künstliche Intelligenz einen tiefgreifenden Wandel, der alle Branchen betrifft. Während KI viele Routineaufgaben übernimmt, entstehen neue Möglichkeiten, sich auf kreative und strategische Tätigkeiten zu konzentrieren. Doch diese Veränderungen lösen auch Unsicherheiten und Ängste aus, besonders in Bezug auf den möglichen Verlust von Arbeitsplätzen. Um diese Herausforderungen zu meistern, ist es wichtig, die richtige Balance zu finden: Eine positive Zukunft könnte in einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine liegen, in der KI als unterstützendes Werkzeug dient und neue Qualifikationen gefördert werden. Wie dieser Weg genau aussieht, bleibt eine spannende Frage.
Modell der Passung #dBp07823 Oct 202400:15:49
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum manche Mitarbeitende in ihrem Job aufblühen, während andere unzufrieden sind? Oft liegt es nicht an den Fähigkeiten, sondern an der fehlenden Passung zwischen Person und Job, sei es in Bezug auf Werte, Kultur oder Anforderungen. Das Person-Environment-Fit-Modell zeigt, dass ein hoher Fit Zufriedenheit, Leistung und Mitarbeiterbindung fördert, während ein Misfit zu Stress, Fehlern und hoher Fluktuation führen kann. Unternehmen können durch gezielte Gespräche und Coachings diese Passung optimieren und so das Wohlbefinden der Mitarbeitenden und den Unternehmenserfolg steigern. Was denken Sie, wie würde Ihr Team im Modell des Person-Environment-Fits abschneiden?
Empathie #dBp07709 Oct 202400:13:38
Empathie entwickelt sich zunehmend zu einer entscheidenden Kompetenz in der modernen Führung. Die Anforderungen an Führungskräfte steigen stetig, und es reicht nicht mehr aus, lediglich Aufgaben zu verteilen und zu managen. Die Fähigkeit, die Emotionen und Perspektiven der Mitarbeitenden zu verstehen und nachzuvollziehen, ist entscheidend, um Vertrauen aufzubauen und das volle Potenzial eines Teams zu entfalten. Durch Empathie können Führungskräfte nicht nur die Resilienz ihrer Mitarbeitenden stärken, sondern auch ein Umfeld schaffen, in dem Kreativität und Eigenverantwortung gedeihen. Doch wie kann Empathie gezielt entwickelt und in der täglichen Führungsarbeit integriert werden? Sind Sie bereit, diese entscheidende Kompetenz in Ihrem Führungsstil zu verankern?
Sonderpodcast Messe „Zukunft Personal“ #dBp07625 Sep 202400:12:28
In der aktuellen Arbeitswelt steht der Wandel im Mittelpunkt, und Themen wie Organisationsentwicklung, strategische HR-Arbeit und Recruiting bestimmen zunehmend die Agenda. Insbesondere der Umgang mit KI und die Entwicklung von Führungskräften sind zentrale Herausforderungen. Unternehmen suchen nach neuen Wegen, um Mitarbeitende zu binden, sei es durch gezielte Schulungen oder innovative Benefits wie Coaching. Auf der Messe "Zukunft Personal" waren genau diese Dinge Thema und Lösungsansätze wurden diskutiert. Haben Sie bereits überlegt, wie Sie Ihre Führungskräfte und Mitarbeitenden optimal auf die Zukunft vorbereiten?
Entscheidungen #dBp07511 Sep 202400:14:54
Führungskräfte stehen oft vor der Herausforderung, Entscheidungen zu treffen, was negative Auswirkungen auf Teams und das gesamte Unternehmen haben kann. Heuristiken, intuitive Faustregeln, beeinflussen Entscheidungen und können zu Fehlurteilen führen. Dabei spielen Emotionen bei der Entscheidungsfindung eine zentrale Rolle, liefern wichtige Informationen und helfen, schnelle und relevante Entscheidungen zu treffen. Angst vor Fehlern und der Wunsch nach Perfektion führen oft auch mal dazu, dass überhaupt keine Entscheidungen getroffen werden. Fehlende Entscheidungen seitens der Führungskräfte verursachen aber wiederum Unsicherheiten und Demotivation bei den Mitarbeitenden, was die Effizienz und Produktivität beeinträchtigt. Es ist entscheidend, dass Führungskräfte Verantwortung für ihre Entscheidungen übernehmen und diese transparent machen, um eine Kultur der Rechenschaftspflicht zu fördern. Die Herausforderung besteht darin, trotz dieser Schwierigkeiten klare und entschlossene Entscheidungen zu treffen, um die negativen Auswirkungen auf das Unternehmen zu minimieren. Worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie in der heutigen Folge.
Konfliktlösestrategien #dBp07428 Aug 202400:17:54
Konflikte in Unternehmen können auf verschiedenen Ebenen auftreten, darunter Beziehungskonflikte, Kommunikationskonflikte, Verteilungskonflikte, Rollenkonflikte, Sachkonflikte, Machtkonflikte und Wertekonflikte. Eine gestörte Beziehungsebene kann die Kommunikation und das Konfliktverhalten negativ beeinflussen, was die Lösung von Konflikten erschwert. Effektive Kommunikationsstrategien wie aktives Zuhören, Fragenstellen und das Verstehen des Bezugsrahmens des anderen sind entscheidend, um Konflikte zu deeskalieren. Frühzeitiges Klären von Erwartungen und Zielen der Konfliktparteien hilft, Missverständnisse zu vermeiden und konstruktive Lösungen zu finden. Es ist wichtig, den Fokus auf die Zukunft zu richten, anstatt vergangene Ereignisse detailliert zu rekonstruieren. Emotionen sind in Konflikten unvermeidbar, daher sollte man sachlich bleiben und Angriffe nicht persönlich nehmen, um eine Eskalation zu vermeiden. Die Herausforderung besteht darin, diese Aspekte effektiv zu berücksichtigen, um Konflikte erfolgreich zu lösen. Dazu liefere ich im heutigen Podcast konkrete Strategien.
Selbstführung in der Führung #dBp07314 Aug 202400:13:29
Führungskräfte müssen die Erwartungen, die sie an ihre Mitarbeitenden stellen – wie Loyalität, Selbstständigkeit und Kommunikationsstärke – auch an sich selbst erfüllen. Dies erfordert kontinuierliche Selbstführung und persönliche Weiterentwicklung. Regelmäßige Selbstreflexion und die Fähigkeit zur Selbstmotivation sind hierbei zentral, ebenso wie effektives Selbstmanagement und Resilienz, um Stress vorzubeugen. Eine klare und effektive Kommunikation sowie konstruktiver Umgang mit Konflikten sind essenziell. Integrität und ethisches Verhalten runden das Profil einer guten Führungskraft ab. Die Herausforderung liegt darin, diese hohen Standards zuerst bei sich selbst zu verwirklichen, um als Vorbild zu dienen und die gewünschten Qualitäten bei den Mitarbeitenden zu fördern. Dies erfordert ständige Selbstdisziplin und die Bereitschaft zur persönlichen Weiterentwicklung.
Nachhaltige Führung #dBp07231 Jul 202400:13:04
Nachhaltigkeit ist heute ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie und muss in alle Geschäftsbereiche integriert werden, um langfristigen wirtschaftlichen Erfolg zu gewährleisten. Immer mehr Unternehmen organisieren Nachhaltigkeit dezentral, was von Führungskräften verlangt, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Transparente Berichterstattung über Nachhaltigkeitsziele und -leistungen schafft Vertrauen bei den Stakeholdern und ermöglicht die Kommunikation von Fortschritten. Mitarbeiterengagement und -entwicklung sind entscheidend, um Nachhaltigkeit in der Unternehmenskultur zu verankern. Kontinuierliche Innovation und Kooperationen mit externen Partnern sind notwendig, um nachhaltige Produkte und Prozesse zu entwickeln. Ein verantwortungsvoller Führungsstil, der visionäres Handeln, Coaching und Change-Management umfasst, ist essenziell für die erfolgreiche Transformation Richtung Nachhaltigkeit. Diese Transformation bringt jedoch komplexe Herausforderungen mit sich, die neue Kompetenzen, effektives Stakeholder-Management und einen langfristigen Wandel in der Unternehmenskultur erfordern.
Bezugsrahmen und Mitarbeiterführung #dBp07117 Jul 202400:16:35
Entdecken Sie die Welt der Bezugsrahmen und deren zentrale Rolle in der Transaktionsanalyse: Jeder Mensch betrachtet Situationen durch seine persönlichen Werte und Glaubenssätze, was zu Kommunikationshürden führen kann. Dies zeigt sich besonders in der Führung, wo das Verständnis und die Anpassung an individuelle Bezugsrahmen entscheidend für erfolgreiche Mitarbeiterführung sind. Durch aktives Zuhören und gezielte Fragen können Missverständnisse vermieden und eine klare Kommunikation gefördert werden. Stellen Sie sich der Herausforderung, Ihren eigenen Bezugsrahmen zu hinterfragen und offen für neue Perspektiven zu sein. Bereit für eine effektivere Kommunikation und eine harmonischere Arbeitsumgebung?
Neue Sichtweise, neue Möglichkeiten #dBp07003 Jul 202400:15:16
Unser Bezugsrahmen, eine Kombination aus Weltsicht und Selbstsicht, beeinflusst durch unsere Werte und Erfahrungen, bestimmt unser Verhalten und hilft uns, die Welt zu verstehen. Während uns bewusste Teile wie Rollenbilder oft klar sind, bleiben tiefsitzende, unbewusste Glaubenssätze verborgen und können uns einschränken. Veränderungen im Bezugsrahmen durch neue Erfahrungen eröffnen neue Lösungsansätze und Verhaltensweisen. Hier kann das Konzept des Reframings helfen, indem es Situationen oder Verhaltensweisen in einem neuen Licht erscheinen lässt und dadurch mehr Handlungsmöglichkeiten schafft. Die Herausforderung besteht darin, diese unbewussten Glaubenssätze zu erkennen und festgefahrene Perspektiven aufzugeben, was oft Unterstützung und Selbstreflexion erfordert. Wann haben Sie zuletzt Ihren Bezugsrahmen hinterfragt?
Glück sollte Chefsache sein #dBp06919 Jun 202400:20:42
Glück ist nicht Glückssache. Vieles hat Einfluss darauf, ob wir glücklich sind: unsere eigene Persönlichkeit, unser Umfeld, das Wetter, unser Job, unser körperliches Befinden, etc. Ich bin der Meinung: Glück sollte Chefsache sein. Warum? Weil glückliche Menschen gleich bessere Führungskräfte, aber auch besser Mitarbeitende sind. Weil Menschen, die sich glücklich fühlen stabilere soziale Bindungen haben, gesünder und aktiver sind, länger leben, mehr Hilfsbereitschaft und Resilienz zeigen und insgesamt effizienter arbeiten. Und welche Führungskraft wünscht sich nicht effizientere Mitarbeitende? Also tun Sie doch einfach etwas dafür, dass Sie und Ihre Mitarbeitenden glücklicher sind. Wie das geht, darum dreht sich diese Podcastfolge.
Missverständnisse #dBp06805 Jun 202400:12:06
Haben Sie sich schon einmal wirklich bewusst gemacht, auf wie vielen Kanälen Sie täglich auf der Arbeit kommunizieren? Telefonate, Emails, persönliche Dialoge, Post, SMS, WhatsApp, Slack oder vielleicht sogar noch das alte Fax? Und noch dazu hat Kommunikation gleichzeitig immer drei Ebenen: das inhaltlich Gesagte, die Beziehungsebene und den Kontext. Auch kommt es immer noch darauf an, wie die empfangende Person unser Gesagtes aufnimmt. Da ist wirklich viel Spielraum für Missverständnisse. Also fragen Sie sich bitte einmal, wie viel Zeit Unternehmen damit verbringen, um Missverständnisse aufzuklären und auszubügeln. Diese Zeit könnte doch viel sinniger im Arbeitsalltag genutzt werden. Was dabei helfen kann, Missverständnisse zu vermeiden? Das erfahren Sie in dieser Folge.
Wege aus der Krise Teil 2 #dBp06722 May 202400:15:21
In der vorherigen Folge haben wir uns bereits damit beschäftigt, was Führungskräfte vom Polarforscher Ernest Shackleton lernen können, der außergewöhnliche Führungsqualitäten während einer lebensbedrohlichen Situation auf hoher See demonstrierte. Im heutigen zweiten Teil zum Thema „Wege aus der Krise“ werfen wir daran anschließend einen Blick darauf, wie wichtig klare und positive Ziele in solchen Zeiten sind, was wir mit Flexibilität und Anpassungsfähigkeit erreichen können und wie Entscheidungsfreude, Wertschätzung, Souveränität und Vertrauen uns auch in den scheinbar ausweglosesten Zeiten zum Erfolg führen. Ein kleiner Einblick vorweg: Die Motivation der Mitarbeitenden spielt dabei eine zentrale Rolle.
Wege aus der Krise Teil1 #dBp06608 May 202400:16:16
In Krisenzeiten fällt es uns häufig schwer, uns zu motivieren, weiterzumachen. Wofür denn auch, wenn eine schlechte Neuigkeit die nächste zu jagen zu scheint und gefühlt alles den Bach heruntergeht? Haben Sie schon einmal vom Erforscher Ernest Shackleton gehört? Der steckte mit seinem Team monatelang im Packeis der Antarktis fest und schaffte es trotzdem, seine Mannschaft mit so viel Hoffnung und Optimismus zu erfüllen, dass sie zu übermenschlichen Höchstleistungen fähig waren. Denn ihm war bewusst, wie destruktiv depressive Gedanken und Hoffnungslosigkeit sind – Gefühle, die auch viele von uns in der aktuellen Situation verspüren – und legte daher großen Wert auf die psychische Gesundheit seines Teams. In Anlehnung an diese Errungenschaft beschäftigen wir uns in der heutigen Folge – dem ersten von zwei Teilen zum Thema „Wege aus der Krise“ – unter anderem damit, warum Führungskräfte niemals ihre Rolle als Vorbild unterschätzen sollten, welche entscheidende Rolle eine starke Führung, Wertschätzung und Empathie in Krisenzeiten spielen und was das alles mit Vertrauen, Offenheit und Resilienz zu tun hat.
Die Kunst des Delegierens #dBp06524 Apr 202400:14:17
Wer delegiert, schafft Raum für Wachstum – nicht nur für das Team, sondern auch für die eigene Führungskompetenz. Wer sich der Herausforderung stellt, die Kontrolle abzugeben, findet in der kollektiven Stärke seines Teams eine unerschöpfliche Quelle für Erfolg. Entdecken Sie in unserer heutigen Folge die vielschichtigen Facetten, die sowohl die persönliche Effizienz als auch das Teamwachstum beeinflussen. Hier stehen viele Führungskräfte vor der Herausforderung, die Balance zwischen Kontrollverlust und Selbstständigkeit zu finden. Doch mithilfe der richtigen Kriterien öffnet das Delegieren Türen zu einer optimierten Arbeitsweise und einem gestärkten Teamgefühl. Finden Sie heraus, wie das geht und welche Rolle dabei eine offene Kommunikation und regelmäßiges Feedback spielen.
Krisen gemeinsam meistern #dBp06410 Apr 202400:14:41
Inmitten unserer sich ständig verändernden Welt, die aktuell von verschiedensten Krisen geprägt ist, wird die Zusammenarbeit in Teams immer wichtiger. Doch die Vielfalt der Mitglieder und der Aufbau von starken Beziehungen stellen oft eine Herausforderung dar. Effektive Kommunikation, gemeinsame Verantwortung und die Überwindung von Einzelkämpfer-Mentalitäten sind entscheidend, um das volle Potenzial eines Teams auszuschöpfen und erfolgreich durch Krisen zu navigieren. Diesem Thema widmen wir uns in der neuen Podcast-Folge und erläutern, wie durch die Bewältigung dieser Herausforderungen Teams nicht nur erfolgreich zusammenarbeiten können, sondern auch Innovation fördern und langfristigen Erfolg sicherstellen.
Talentmanagement #dBp06327 Mar 202400:14:16
Die Notwendigkeit hochqualifizierter Fachkräfte ist bekannt, doch viele Unternehmen haben bisher wenig ins Talentmanagement investiert. Es ist entscheidend, Talente langfristig zu identifizieren, zu fördern und zu binden, um im Wettbewerb zu bestehen. Trotz des langanhaltenden „War for Talents“ haben viele Unternehmen die Umsetzung vernachlässigt, was zu Unzufriedenheit und einer Diskrepanz zwischen erkanntem Bedarf und der Umsetzung führt. Die Investition in Talentförderung und klare Kommunikation über Entwicklungsmöglichkeiten ist aber entscheidend, da Talente eine wesentliche Ressource und ein wichtiger Unternehmenswert sind. Erfahren Sie mehr über das Thema in unserer neuesten Podcastfolge.
Interkulturelle Führung #dBp06213 Mar 202400:20:42
Wie beeinflussen kulturelle Unterschiede die Dynamik und Leistungsfähigkeit von Teams? In unserer neuesten Podcastfolge untersuchen wir die vielschichtigen Aspekte der interkulturellen Führung und zeigen auf, wie Sie als Führungskraft die Diversität in Ihrem Team zum Vorteil nutzen können. Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen von kulturellen Unterschieden auf die Zusammenarbeit und erhalten Sie Experten-Ratschläge für eine effektive Führung in multikulturellen Umgebungen. Entdecken Sie neue Perspektiven und bewährte Strategien für eine effektive Zusammenarbeit in multikulturellen Umgebungen.
Burnout #dBp06128 Feb 202400:22:27
Burnout. Was sollte ich darüber wissen und wie kann ich mich schützen? Wir hören das Wort aktuell recht häufig: Viele Menschen sind – insbesondere nach den kräftezehrenden Pandemiejahren – betroffen, andere sehen sich gefährdet, kurz davorzustehen, weil sie seit Wochen aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage nur noch funktionieren müssen. In einem Interview bei RTL n-tv von uns zu diesem Thema hat sich die große Nachfrage nach diesem Thema vor Kurzem erneut bestätigt. Deshalb wollen wir die aktuelle Folge nutzen, um das Thema erneut aufzugreifen und einige Fragen aus dem Interview detaillierter zu beantworten und auf Präventivmaßnahmen einzugehen.
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