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Der deutschsprachige Podcast ΓΌber klassische Automobilie!
Die Fernsehjournalisten Ron & Frederic sowie Klassiker- und Klappscheinwerfer-Fan Oliver besprechen in jeder Folge einen Klassiker der automobilen Geschichte, geben Kaufberatungen und erzΓ€hlen amΓΌsante Anekdoten aus ihrer eigenen Automobilen-Erfahrung!
Nicht die sΓΌndhaft teuren Super-Oldtimer stehen im Fokus, sondern die Daily Driver, mit denen wir Geschichten aus unserer Kindheit verbinden und die fΓΌr die automobile Tradition stehen, wie wir sie erhaltenswert finden.
Unser Ziel ist es 2 Mal im Monat ein Auto zu besrpechen und euch einen ClassicPodCars hochzuladen, wenn ihr eine Kaufberatung gebrauchen kΓΆnnt, wir ein Auto fΓΌr euch recherchieren sollen oder ihr eigene Bilder von den besprochenen Autos habt, so schickt uns einfach eine eMail an nettemenschen@classicpodcars.de
Wenn auch ihr einen Oldtimer euer eigenen nennt, dann erzΓ€hlt uns von euren Erfahrungen, gerne auch auf "Insta" oder Facebook, wo ihr uns unter @classicpodcars findet!
ππ» Kommentiert, liked, empfehlt uns weiter, damit unsere Community weiter wΓ€chst und wir das Erbe klassischer Fahrzeuge gemeinsam erhalten! Vielen Dank an die vielen Fans unserer Idee fΓΌr eure UnterstΓΌtzung und euren Zuspruch.
Und bevor ihr uns "grillt" oder schlecht bewertet, bitte bedenkt, dass wir dieses Projekt aus Liebe zu historischen Fahrzeugen machen, wir sind kein Oldtimer-Lexikon, es wird immer Menschen geben, die im Detail mehr zu den Autos wissen, die wir besprechen, als wir, an diese sei die Bitte gerichtet, euer Wissen mit uns und der Oldtimer-Community zu teilen, ergΓ€nzt unsere Sendungen durch euren Input in den Kommentaren, so dass wir alle etwas davon haben und helft uns so, unsere gemeinsames Hobby in die nΓ€chsten Generationen zu tragen! πππ»
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BMW E34 β MΓΌnchens kleiner 7er
Der 5er-BMW der Baureihe E34 profitierte zweifelsfrei vom neuen 7er der MΓΌnchner Automobilmarke. Selbst die LinienfΓΌhrung wirkte ein wenig wie ein zu heiΓ gewaschener E32. Das ist logisch, war es doch dasselbe Designteam Claus Luthe und Ercole Spada, das den Auftrag bekam, einen kleinen Bruder fΓΌr den 7er zu kreieren. Der E34 begrΓΌndete als Nachfolger des E28 die neue obere Mittelklasse bei BMW. Technisch wurde vieles verbessert, die Grundprinzipien des Fahrwerks aber blieben gleich. Vorne McPherson-Federbeine, hinten eine SchrΓ€glenkerachse. Auch bei den Motoren griff man bei MarkteinfΓΌhrung in das Regal der aus dem E28 bekannten Aggregate. M20 und M30-Motoren waren die Antriebe der Wahl. Auch Diesel-Motoren gab es. Erst spΓ€ter erhielt auch der E34 die modernen M50-Motoren. Was den 5er trotzdem dem E28 ΓΌberlegen machte, waren die steifere Karosserie, der niedrige cw-Wert und die tolle Balance mit einer Gewichtsverteilung zu je 50% auf Vorder- bzw. Hinterachse. Damit war der E34 schon mit den niedrigeren Motorisierungen wesentlich handlicher und sportlicher zu fahren als sein VorgΓ€nger. AuΓerdem sah er wesentlich moderner aus und die Ausstattungsangebote waren, wie beim kleinen Bruder der Oberklasse zu erwarten, ΓΌppig. Neu war die groΓzΓΌgig dimensionierte Kombi-Variante touring, ein Novum in der 5er-Baureihe.
Ron und Fredo mΓΆgen den E34 beide. WΓ€hrend Fredo gerne M5 oder 540i fahren wΓΌrde, kΓΆnnte Ron ganz untypisch mit einem kleineren Sechszylinder leben. Beide wollen den Kombi. Was das mit dem Hofmeister-Knick, den USA und ElektromobilitΓ€t zu tun hat β das erfahrt ihr in diesem Podcast.
Toyota RAV 4 β Der erste seiner Art
Der RAV 4 kommt recht zierlich daher. Gerade mal 3,70m lang, abgerundete Kanten, viel Bodenfreiheit. Man fΓΌhlt sich an die SpaΓmobile der Buggy-Γra erinnert und genau das hatte die Toyota-Entwickler auch im Sinn, als sie den Prototypen RAV Four 1989 auf der Tokyo-Motorshow vorstellten. Der japanische Autokonzern hatte zunΓ€chst keinen blassen Schimmer davon, was fΓΌr einen Hype sie mit dem kleinen All-Terrain-Flitzer auslΓΆsen wΓΌrden. Die Fachpresse und das Publikum waren von dem frechen Design und von der Idee eines kompakten Freizeitmobils so begeistert, dass 1991 die Serienentwicklung beschlossen wurde. 1994 wurde das Serienmodell RAV 4 auf dem Genfer Autosalon der Welt prΓ€sentiert. Damit lΓΆste Toyota nicht mehr und nicht weniger als den SUV-Hype aus: En Fahrzeug mit Allradantrieb, das aber trotzdem alltags- und stadttauglich ist. Kein harter GelΓ€ndewagen, sondern ein City-Flitzer, mit dem man durchaus auch ΓΌber unbefestigte StraΓen brettern konnte. Mittlerweile zΓ€hlt der RAV 4 ΓΌber alle Fahrzeuggenerationen hinweg als meistverkaufter SUV ΓΌberhaupt. Das ausgerechnet der zierliche Toyota fΓΌr die panzerΓ€hnlichen Bomber von Audi, BMW und Co. verantwortlich ist β das hΓ€tte damals wohl niemand vermutet.
Noch ist der kleine Allrader als Klassiker unbedeutend, was sich in naher Zukunft wohl Γ€ndern dΓΌrfte. Eine gute Ersatzteilsituation, eine absolute Alltagstauglichkeit und unΓΌbertroffene Robustheit in seiner Klasse machen den RAV 4 zum interessanten Youngtimer.
Frederic wΓΌrde das Cabrio haben wollen, Ron die geschlossene Variante, beide prΓ€ferieren den kurzen DreitΓΌrer. Bei den Motoren gibt es keine Wahl und so sind sich die beiden Freunde ziemlich einig β der SUV der ersten Stunde hat das Zeug zum Kultauto. Was das alles mit Sacco-Brettern, Lederausstattung und Leiterahmen zu tun hat β das erfahrt ihr in diesem Podcast.
Der Porsche Boxster 986 β Mittelmotorsportler fΓΌr kleines Geld
Als der Boxster 1993 auf der Detroit Motorshow vorgestellt wurde, hΓ€tte niemand bei Porsche es fΓΌr mΓΆglich gehalten, dass das Auto ein solcher Erfolg werden wΓΌrde. Und so trug der Boxster zur Rettung des angeschlagenen Zuffenhausener Sportwagenherstellers bei. Mehr als 100.000 verkaufte Exemplare waren es von 1996 bis 2004, ein nahezu schwindelerregender Verkaufserfolg. Es war der damalige Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking, der die Idee hatte, die gleichen Teile fΓΌr mehrere Autos zu verwenden. So finden sich im Boxster Komponenten aus dem spΓ€ter erscheinenden Porsche 911 der Baureihe 996 wie z.B. die charakteristischen Scheinwerfer, Teile des Interieurs oder auch die Motorentechnologie. Der Motor ist mittig eingebaut und unterscheidet sich damit von der 911er Baureihe, die durchweg Heckmotoren haben. Der Name Boxster wiederum setzt sich aus Boxer, fΓΌr die Motorenbauweise und dem Word Roadster zusammen. Porsche traf damit genau den Zahn der Zeit, den der Roadster erfuhr gerade in den 90ern eine Renaissance, ausgelΓΆst durch den sehr populΓ€ren Mazda MX-5 und angefeuert durch Autos wie den Z3, die Barchetta oder auch den SLK anderer groΓer Automobilhersteller.
Ron und Frederic sind sich einig: der Boxster ist ein tolles Auto, der in jeden Motorenvariante viel SpaΓ verspricht. Noch ist er gΓΌnstig zu haben, selbst wenn er scheckheftgepflegt ist. Nur in der Farbe gehen die Meinungen auseinander. WΓ€hrend Ron den groΓen Auftritt mit einem speedgelben Exemplar suchen wΓΌrde, ist Frederic doch eher fΓΌr eine gedecktere Farbe. wie lapisblau.
Was das alles mit Spiegeleiern, Winter und Uusikaupunki zu tun hat β das erfahrt ihr in diesem Podcast.
Der BMW Z1 β Der stahlharte Plastikbomber
Als BMW 1989 mit dem Z1 auf den Markt kam, spaltete der Roadster die GemΓΌter: Viele fanden das Auto toll, nahezu ikonisch, besonders wegen der versenkbaren TΓΌren. Anderen gefiel die Keilform gar nicht, das Design wurde als unausgewogen bezeichnet. Hinzu kam, dass die Technik nicht als neu wahrgenommen wurde, weil der Motor und Teile des Fahrwerks vom E30 ΓΌbernommen wurde. Irritierender Weise zΓ€hlt der Z1 auch eben zu dieser Baureihe, was fΓ€lschlicherweise zu der weitverbreiteten Annahme fΓΌhrte, dass die gesamte Plattform vom Cabrio der Baureihe ΓΌbernommen worden sei. Das stimmt nicht. Die Innovation lag technisch bei der Hinterachse und dem TΓΌrmechanismus. So fand sich die Hinterachse spΓ€ter in der Baureihe E36 wieder. Insbesondere aber der Materialmix und das selbsttragende vollverzinkte Chassis aus Stahlblech zeigten die MΓΌnchener Ingenieurskunst: Das Auto war extrem steif. Das war auch wichtig, da die TΓΌren als stabilisierendes Element wegfallen. Der Zweisitzer ist nΓ€mlich mit versenkten TΓΌren fahrbar. Auf das Chassis wurde dann die AuΓenhaut aus thermoplastischem Kunststoff montiert. Die Hauben waren aus GFK und auch der glatte Unterboden aus faserverstΓ€rktem Kunststoff.
Nur 8.000 StΓΌck des Roadsters wurden per Hand gefertigt und fΓΌr rund 80.000 DM verkauft.
Ron und Fredo finden den Z1 super. Nur in der Farbe sind sie sich nicht einig. WΓ€hrend der zurΓΌckhaltende Fredo auf die eher unauffΓ€llige Kombination aus UrgrΓΌn und grau setzt, will Ron natΓΌrlich das auffΓ€llige Fungelb.
Was das alles mit Jackie Chan, British Leyland und Worthybriden zu tun hat β das erfahrt ihr in diesem Podcast.
Folge 181 - Corvette C3 (1967-1982)
Thursday, May 21, 2026 β’ Duration 43:10
Die Corvette C3 β vom Haifisch zum Stachelrochen
Der Mako-Hai gehΓΆrt zu den schnellsten Haien ΓΌberhaupt. Man darf also davon ausgehen, dass der Name fΓΌr die Konzeptstudie der Corvette C3 von 1965 nicht zufΓ€llig gewΓ€hlt war. Als die neue, dritte Corvette 1967 vorgestellt wird, unterscheidet sich die C3 optisch deutlich von ihrem VorgΓ€nger. Sie ist lΓ€nger und flacher, allerdings genauso breit. Der Grund ist einfach: Das Chassis wurde kurzerhand von der C2 Stingray ΓΌbernommen. Das neue Plastikkleid kam vom Designer David Holls, der damit ganz nebenbei das sogenannte Coke-Bottle-Design in die Welt des Automobilbaus transferierte.
WΓ€hrend ihrer 15-jΓ€hrigen Bauzeit durchlief die Sportwagonikone verschiedene Phasen: War sie anfΓ€nglich noch kompromisslos auf Leistung und sportliches Fahren ausgelegt, verlor sie diese Attribute immer mehr, wegen der Γlkrise aber auch wegen Umweltbestimmungen. Am Ende wurde mehr auf Komfort und weniger auf Leistung gesetzt, was sich insbesondere in der Motorenpalette widerspiegelte.
Die Corvette hatte lange den Ruf einer Luden-Schaukel. Dieses Image dΓΌrfte sie mittlerweile abgelegt, haben und gehΓΆrt zu den begehrtesten amerikanischen Klassikern der Nachkriegszeit. Das liegt auch an der Schrauberfreundlichkeit, der guten Teilesituation und auch den noch immer moderaten Preisen fΓΌr eine solche Ikone amerikanischen Automobilbaus.
WΓ€hrend Frederic gerne ein frΓΌhes Modell mit ChromstoΓstange und stehender Heckscheibe haben wΓΌrde, kann Ron sich nicht recht entscheiden. Er findet die spΓ€tere Form schΓΆner, allerdings fΓΌhlt er sich auch zum 7,4 Liter groΓen Bigblock-Motor der frΓΌhen Variante hingezogen.
Was das alles mit Bond, Blattfedern und Barbecue zu tun hat β das erfahrt ihr in diesem Podcast.
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