Back

Explore every episode of the podcast Capital – der Wirtschaftspodcast

Dive into the complete episode list for Capital – der Wirtschaftspodcast. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

Rows per page:

1–50 of 349

TitlePub. DateDuration
„Wir können 2027 eine halbe Million Wärmepumpen erreichen“ – Felix Plog von Thermondo04 Dec 202500:28:22
Der Streit um die Wärmepumpe entwickelte sich in den Zeiten der Ampel-Regierung zu einer ideologischen Schlacht. Kritiker sprachen von Heizungszwang, viele Bürger fühlten sich überrollt. Die neue Bundesregierung schrieb sich daher in ihren Koalitionsvertrag, sie werde das Heizungsgesetz abschaffen – das auch die Förderung der mit Strom betriebenen Anlagen regelt. Doch inzwischen ist es politisch ruhiger geworden, und die Geräte verkaufen sich immer besser. „Wir haben gegenüber dem Vorjahr ungefähr ein Wachstum von 50 Prozent“, sagt Felix Plog, Chef des Berliner Heizungs-Startups Thermondo, im Wirtschaftspodcast von Capital. „Die Wärmepumpe wird zur Standardheizung im deutschen Einfamilienhaus.“ Plog, dessen Unternehmen inzwischen ausschließlich Wärmepumpen verbaut, hofft, dass die schwarz-rote Koalition das geltende Gesetz möglichst unberührt lässt, um die Eigenheimbesitzer nicht wieder zu verunsichern. „Die ideologische Diskussion ist beendet“, sagt er. „Eigentlich will keiner, dass sich groß etwas ändert.“ Das alte Ziel von insgesamt einer halben Million verkauften Wärmepumpen auf dem deutschen Markt hält Plog immer noch für realistisch: „Das kann jetzt schneller gehen als vielleicht manche denken“, sagt er. „Wenn wir Kurs halten, was die Anreize angeht und das Verhältnis zwischen Gas- und Strompreis stimmt, dann werden wir die 500.000 übernächstes Jahr erreichen.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++  +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Platzt die KI-Blase? Unsere halsbrecherische Wette auf die Tech-Industrie27 Nov 202500:30:41
Die großen amerikanischen Tech-Konzerne wie Alphabet, Meta oder OpenAI investieren Hunderte von Milliarden Dollar in Chips und den Bau von Rechenzentren. Das Ziel: Daten-Power für den Ausbau künstlicher Intelligenz (KI). Doch bisher verdient fast niemand mit der Technologie Geld. Die großen Sprachmodelle, die Unsummen verschlingen, sind für die meisten Nutzer gratis verfügbar. „Da wird eine enorme, sehr riskante Wette eingegangen“, sagt Capital-Redakteur Jan Vollmer im Capital Wirtschaftspodcast. „Es ist noch nicht klar, wie damit eigentlich Gewinn erwirtschaftet werden soll.“ Vollmer hat das Treiben der US-Tech-Riesen in der Titelgeschichte des Wirtschaftsmagazins untersucht und kommt zu dem Schluss, dass die Unternehmen ein Geflecht von kaum überschaubaren Risiken aufgebaut haben. Damit der Boom finanziert werden kann, begeben sich die Konzerne in wachsende wechselseitige Abhängigkeiten. „Nvidia investiert in den eigenen Kunden, damit der wiederum Nvidia-Chips kauft“, sagt Vollmer über den Halbleiterhersteller. „Das Geld fließt gewissermaßen im Kreis.“ Das Problem: Die Wette betrifft nicht nur die Konzerne selbst, sondern auch die Anleger, die auf vielfältige Weise an dem KI-Boom beteiligt sind – über Aktien oder Indexfonds, die in die Wertpapiere investieren. „Der MSCI World hat einen starken Anteil von Aktien genau der Tech-Unternehmen, die diese Rechenzentren bauen“, sagt Vollmer.Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++  +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Warum die Menschen auch in der Krise goldene Armbänder kaufen – Schmuckhersteller Christoph Wellendorff11 Sep 202500:29:37
Schon seit Ende des 19 Jahrhunderts stellt das Pforzheimer Familienunternehmen Wellendorff Schmuck aus Gold her. Das Unternehmen arbeitete für Adlige und Königshäuser und spezialisierte sich auf 18-karätiges Gold – einen Werkstoff, der aktuell immer teurer wird. Der Nachfrage tut das bisher offenbar keinen Abbruch. „Unsere Kunden kaufen den Schmuck mit der Idee, ihn ein Leben lang zu tragen“, sagt Christoph Wellendorff, Co-Chef des Unternehmens im Wirtschaftspodcast von Capital. „Damit relativiert sich das, was ich heute dafür bezahle.“ Überhaupt ist Wellendorff überzeugt, dass sein Unternehmen von den aktuellen Krisen und wirtschaftlichen Verwerfungen eher profitiert. „Je turbulenter die Zeiten draußen sind, desto mehr sehnt man sich nach Ruhe, Idylle und Sicherheit“, sagt er. „Schmuck kann so etwas geben, wenn es Schmuck ist, der für ein Leben lang bleiben soll.“ Selbst die zunehmenden Handelsbarrieren mit den USA sind aus Sicht des Unternehmens ein vorübergehendes Problem. „Da gibt es jetzt einen kurzen Schock, und danach nivelliert sich das“, so Wellendorff. „Alle führenden Schmuckhersteller aus Europa haben ja die gleichen Bedingungen. Und die amerikanische Schmuckindustrie ist auf Masse und nicht auf Klasse ausgelegt. Deswegen haben wir dort keine Konkurrenz.“ +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++  +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Ein Großteil der Onlinehändler ist defizitär“ – Christian Greiner von Wöhrl27 Jul 202300:38:45
Der stationäre Einzelhandel taumelt von einer Krise zur nächsten. Zuerst kam die Online-Konkurrenz, dann die Pandemie, und jetzt vergraulen die steigenden Preise die Kunden aus den Geschäften. Christian Greiner, Besitzer der Bekleidungskette Wöhrl, hält dagegen. Der Enkel des Wöhrl-Gründers übernahm die Gruppe 2017 aus einem Insolvenzverfahren und stellte sie wieder auf die Füße. Er ließ das Stammhaus in Nürnberg aufwändig modernisieren und setzt auf Veranstaltungen und Gastronomie, um die Kunden anzulocken. Wir versuchen, ein wirkliches Einkaufserlebnis zu schaffen“, sagt Greiner, der auch Chef des Münchner Traditionskaufhauses Ludwig Beck ist, im Podcast „Die Stunde Null“. „Wenn die Leute kommen, müssen sie merken, dass sie einen Mehrwert bekommen und nicht nur ein Produkt kaufen.“ Die Konkurrenz durch die Onlinehändler in den vergangenen Jahren sieht Greiner kritisch, da die ihre Marktanteile vor allem durch viel Geld erkauft hätten. „Fakt ist doch: Ein Großteil der Onlinehändler ist defizitär“, sagt er. „Jetzt, da die Zinsen hochgehen und die Private Equity-Fonds auch nicht mehr alles mit Geld zumüllen, müssen diese ganzen Konzepte die Profitabilität in den Fokus rücken. Dadurch werden sie Umsatz verlieren.“ // Weitere Themen: Warum Volkswagen sich an einem chinesischen Autobauer beteiligt +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Die Qualität der Gründungen steigt“ – Ludwig Ensthaler und Alexander Kudlich von 468 Capital20 Jul 202300:35:58
Startups haben es in Deutschland derzeit schwer, an Geld zu kommen. Der Markt für Wagniskapital, also für Finanzmittel, die jungen Wachstumsunternehmen zur Verfügung gestellt werden, ist nach Schätzungen von Brancheninsidern im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent geschrumpft. Ein Unternehmen, das sich dagegen stemmt, ist der Berliner Kapitalgeber 468 Capital, hinter dem die erfahrenen Investoren Ludwig Ensthaler, Alexander Kudlich und Florian Leibert stehen. Zu dessen Portfolio gehören unter anderem die auf Künstliche Intelligenz spezialisierte Firma Aleph Alpha sowie der Batteriehersteller Customcells. Zudem brachte das Unternehmen Tonies, den Anbieter von Audioboxen für Kinder, an die Börse. „Wir haben auf jeden Fall nicht das Problem, dass wir zu wenig gute Gründer oder gute Themen hätten“, sagt Kudlich. „Die Gründungen werden technisch und inhaltlich anspruchsvoller, deren Qualität steigt von Jahr zu Jahr.“ Für den Start des Unternehmens, also in der Frühphase, stehe inzwischen oft Geld bereit. Allerdings herrscht in Deutschland ein Mangel an Kapital in der Wachstumsphase, also dann, wenn es bei vielen wirklich interessant wird. // Weitere Themen: Deutsche Top-Manager wenden sich von der Ampel-Koalition ab +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Was wir in der Autoindustrie sehen, ist ernst“ – Jan Burgard von Berylls13 Jul 202300:29:52
Die deutschen Autobauer sind in einer paradoxen Lage: Die Gewinne schießen in diesem Jahr in die Höhe, und auch der Absatz in Europa und den USA läuft vergleichsweise gut. Zugleich werden die Hersteller durch das Geschäft mit China gleich an zwei Fronten bedroht: Die Marktanteile in dem bedeutenden Markt gehen zurück, und chinesische Anbieter drängen nach Europa. „Wenn ich versuche, das als Hersteller auszusitzen, wird mir das nicht gelingen – weil meine Abhängigkeit von China viel zu groß ist“, sagt Jan Burgard, Chef und Mitgründer des Beratungsunternehmens Berylls, das auf die Autoindustrie spezialisiert ist, im Podcast „Die Stunde Null“. „Was wir jetzt sehen, ist ernst.“ Nach Ansicht Burgards hinken die Deutschen vor allem bei erschwinglicheren Klein- und Mittelklassewagen hinterher, also da, wo sich beispielsweise viele Marken des Volkswagenkonzerns tummeln. „Wir haben ein großes Problem im Volumensegment“, sagt der Berylls-Chef. Die Hersteller stünden auch vor der Frage, wie sie die Entwicklung von Elektroautos hochfahren, während gleichzeitig noch ein Großteil des Umsatzes mit Verbrenner-Modellen erzielt wird. „Man sollte das Geld, das man verdient, auch in die Dinge investieren, die einem fehlen“, sagt Burgard. „Das passiert ja auch. Die große Frage ist nur, ob die Unternehmen das schnell genug schaffen.“ // Weitere Themen: Warum Mark Zuckerberg Twitter angreift //60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Der Nachholeffekt beim Reisen ist bombastisch“ – Johannes Reck von Getyourguide06 Jul 202300:45:41
Sie sind eines der erfolgreichsten deutschen Startups: Die Berliner Event-Plattform Getyourguide hat in einer neuen Finanzierungsrunde fast 200 Mio. Dollar an frischem Kapital eingesammelt und ist jetzt nach der Startup-Arithmetik annähernd 2 Mrd. Dollar wert. Dem Unternehmen, das zu Beginn der Pandemie fast pleite war, kommt dabei zugute, dass die Reisebranche inzwischen wieder einen massiven Boom erlebt. „Der Nachholeffekt ist bombastisch“, sagt Getyourguide-Chef Johannes Reck im Podcast „Die Stunde Null“. „Die Welt ist wieder geöffnet – und es herrschen die gleichen Trends vor wie vor der Pandemie.“ In diesem Jahr will der CEO mit Getyourguide profitabel werden. Das Unternehmen verdient sein Geld damit, die Buchung von Urlaubserlebnissen wie Museumsbesuchen, Bootstouren oder Ponytrips online zu vermitteln. In manchen Fällen können die Kunden dabei an der Warteschlange vorbei direkt zum Ort des Events weitergehen. Aus Sicht Recks liefert seine Plattform damit auch die Möglichkeit, Besucherströme effizienter zu lenken. „Es ist ein deutlich besserer Steuerungsmechanismus“, sagt er. // Weitere Themen: Was steht hinter den Protesten in Frankreich? +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Die Inflation spielt uns in die Karten“ - Auktionator Henrik Hanstein vom Kunsthaus Lempertz30 Jun 202300:38:04
Immer wieder werden bei Kunstauktionen Höchstpreise erzielt – auch für Werke von Künstlern, die nur einer kleinen Gemeinde bekannt sind. Es ist ein Geschäft, das auch in Krisenzeiten funktioniert, wie Henrik Hanstein, Chef des Kölner Auktionshauses Lempertz erklärt. „Die Inflation spielt uns ein bisschen in die Karten“, sagt Hanstein im Podcast „Die Stunde Null“. „Es gibt ja auch eine Flucht in Sachwerte.“ So können auch für weniger prominente Künstler schon einmal Preise an der Millionenmarke erzielt werden. Da sich erworbene Kunstwerke nach einiger Zeit steuerfrei weiterveräußern lassen, gibt es eine wachsende Zahl von Anlegern, die in Gemälde oder Skulpturen investieren. Allerdings rät Hanstein, dessen Haus eine fast 180-jährige Geschichte hat, davon ab, Kunst nur aus finanziellen Motiven zu kaufen: „Man sollte Kunst kaufen aus Spaß an der Freude. Wer aus Gründen der Kapitalanlage kauft, kann sich die Finger verbrennen.“ Hanstein, der auch den Verband der Europäischen Versteigerer leitet, geht davon aus, dass sich ein zunehmender Teil des Geschäfts ins Internet verlagert, auch wenn es noch lange physische Versteigerungen geben werde. Von NFTs, also elektronischen Kunstwerken, deren Einzigartigkeit per Blockchain gesichert werden soll, hält er nicht viel. „So richtig ist das auf den Auktionen nicht gelandet“, sagt er. „Der NFT-Markt ist hochgeschossen, da war auch viel Manipulation drin. Und jetzt dampft sich das auf die Normalität runter.“ // Weitere Themen: Was machen eigentlich Russlands Unternehmer? +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Wir wollen keine Fashion-Marke sein“ – André Grube von Jack Wolfskin23 Jun 202300:31:48
Wie dreht man eine Bekleidungs-Marke, die von vielen als Symbol für rüstige Senioren wahrgenommen wird? Diese Frage stellt man sich bei Jack Wolfskin, dem wahrscheinlich bekanntesten deutschen Outdoor-Anbieter. Das Unternehmen mit dem Tatzen-Logo versucht, sich ein frisches Image zu verpassen, auch weil Outdoor-Artikel immer häufiger im Alltag getragen werden. „Wir müssen uns natürlich auch dem demografischen Wandel stellen“, sagt André Grube, der Finanzchef des Unternehmens, im Podcast „Die Stunde Null“. „Und die Bedürfnisse der Konsumenten wandeln sich.“ Daher werden nun neue Materialien verwendet, das Logo wurde aufgefrischt und es gibt Produkte für wärmere Bedingungen. An einem aber hält der CFO fest: „Wir wollen keine Fashion-Marke sein.“ Die Funktionalität soll nach Ansicht Grubes weiter im Vordergrund stehen. „Wenn man sieht, was Wettbewerber zum Teil machen, dann ist das etwas, was wir nicht unbedingt wollen. Wir wollen authentisch bleiben.“ Jack Wolfskin, das in den 80er-Jahren als eigenständige Marke begonnen hatte und inzwischen zu einem US-Konzern gehört, arbeitet daran, außerhalb des deutschsprachigen Marktes Fuß zu fassen – in Polen oder Spanien, aber auch im asiatischen Markt. „Natürlich ist es der Anspruch, eine globale Kollektion zu entwickeln“, sagt Grube. // Weitere Themen: Milliarden-Subventionen für eine Chipfabrik in Deutschland +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Jetzt noch eine Gasheizung einzubauen ist ein Fehler“ – Thermondo-Chef Philipp Pausder15 Jun 202300:35:52
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nennt ihn den „König der Wärmepumpen“: Philipp Pausder, Chef und Gründer des groß gewordenen Startups Thermondo, ist auf dem Weg, einer der großen Profiteure des epochalen Umbaus auf dem Heizungsmarkt zu werden. Dabei hat Thermondo, nach eigenen Angaben größter Heizungsinstallateur Deutschlands, überhaupt erst im Jahr 2022 angefangen, seine Kunden mit Wärmepumpen auszustatten. Und nach wie vor baut das Unternehmen auch Gasheizungen ein. Nicht mehr lange – glaubt Pausder allerdings: „Die Gasheizung ist ein Auslaufmodell“, sagt er im Podcast „Die Stunde Null”. „Jetzt noch eine Gasheizung einzubauen, ist ein Fehler.“ Aus seiner Sicht eignen sich „90 Prozent der deutschen Einfamilienhäuser“ für eine Wärmepumpe, weshalb er sogar in persönlichen Gesprächen versucht, seine Kundinnen und Kunden davon zu überzeugen. „Es gibt viele Menschen, die jetzt noch mal eine fossile Heizung kaufen. Damit gehen sie ein enormes Risiko ein“, sagt Pausder. Mit der FDP und deren Widerstand gegen die ursprüngliche Form des von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck geplanten Heizungsgesetzes geht Pausder hart ins Gericht: „Die FDP handelt gegen die Interessen der lokalen Industrie“, sagt er.„Wenn ich Klimaneutralität für 2045 ernst nehme, kann ich persönlich nicht verstehen, dass man so handelt.“  // Weitere Themen: Wie schädlich ist der Deal zum Gebäudeenergiegesetz? +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Kleinanzeigen-Chef Paul Heimann: „Wir gehen weg vom Geschäft mit Werbung“09 Jun 202300:34:48
Eines der reichweitenstärksten Online-Angebote in Deutschland ist Kleinanzeigen. Das Unternehmen, das früher zu Ebay gehörte und dessen Namen bis vor kurzem auch noch im Titel trug, ist jetzt Teil der norwegischen Adevinta-Gruppe. Und es arbeitet an einer Änderung des Geschäftsmodells – auch um den wachsenden Trend zu Gebrauchtwaren in der Gesellschaft stärker zu nutzen. Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen einen Umsatz von 233 Millionen Euro, die Hälfte davon mit Werbeanzeigen, die auf der Seite geschaltet wurden. Dieser Anteil soll sinken. „Wir gehen weg vom Geschäft mit Werbung“, sagt Kleinanzeigen-Chef Paul Heimann im Podcast „Die Stunde Null”. Stattdessen sollen mehr Einnahmen aus Gebühren von Nutzern kommen – auch von gewerblichen Anbietern wie Second Hand-Shops und kleinen Fahrradmanufakturen. „Wir fokussieren uns stark auf die Zusammenarbeit mit kleinen und mittelständischen Unternehmen“, sagt Heimann. „Da gibt es viele, die Kleinanzeigen nutzen.“ Allerdings soll die Plattform nicht mit gewerblichen Angeboten „geflutet“ werden, wie Heimann sagt: „Wir versuchen die Fehler zu vermeiden, die andere gemacht haben.“ Das Ziel des Kleinanzeigen-Chefs ist es, den gesamten Prozess des Kaufs und Verkaufs dem Verfahren im gewöhnlichen Online-Handel anzunähern, mit einer eigenen Bezahlfunktion, Paketlabels und ähnlichen Angeboten. Aber kann das wirklich gelingen?  // Weitere Themen: Warum braucht Apple eine VR-Brille? +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Junghans-Chef Hannes Steim: „Viele Marken sind mit höheren Preisen gescheitert“01 Jun 202300:33:32
Sie waren einmal der größte Uhrenhersteller der Welt – die Firma Junghans aus dem Schwarzwald hat eine Geschichte hinter sich, wie sie wohl nur wenige Unternehmen aus der Branche aufweisen. Aufstieg um die Jahrhundertwende, erste Quarzuhren in Deutschland, Insolvenz und Neubeginn. Heute setzt auch Junghans wieder auf mechanische Uhren, die bei jungen Leuten in den vergangenen Jahren zum Statussymbol geworden sind. „Wir merken, dass es eine Renaissance der mechanischen Werke gibt“, sagt Hannes Steim, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, im Podcast „Die Stunde Null”. Allerdings kommen die Werke heute in aller Regel aus der Schweiz, eine eigene Fertigung schließt Steim bisher aus. „Wenn wir eigene Kaliber machen, bedeutet das hohe Entwicklungskosten“, sagt er. „Dann haben Sie einen Preissprung, der nicht vermittelbar ist.“ Aus Steims Sicht eine Gefahr für ein Unternehmen, dessen Kunden eher an ein mittleres Preissegment gewöhnt sind: „Viele Marken sind mit höheren Preisen gescheitert.“ Bei seiner internationalen Expansion setzt Junghans vor allem auf die Fans von zurückhaltendem Design, auf das sich die Marke spezialisiert hat. Ein Vorteil: Das Geschäft in Russland, wo besonders große und auffällige Uhren beliebt sind, spielte für Junghans nie eine Rolle – und konnte nach dem Beginn des Krieges damit auch nicht wegfallen. // Weitere Themen: Der erstaunliche Erfolg des Wirtschaftspolitikers Joe Biden +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Immobilien-Papst Michael Voigtländer: „Der Markt ist in einer Schockstarre“25 May 202300:30:44
Jahrelang kannten die Immobilienmärkte in Deutschland nur eine Richtung: nach oben. Niedrige Zinsen erleichterten den Hauskauf, was wiederum Nachfrage und Preise anheizte. Nun, da die Zentralbanken die Zinsen anheben, ist das vorbei. Der Boom ebbt ab, und auch die Preise für Wohnungen und Häuser gehen erstmals wieder zurück. „Der Markt ist in einer Schockstarre“, sagt Michael Voigtländer vom Institut der Deutschen Wirtschaft, einer der führenden Immobilienexperten in Deutschland, im Podcast „Die Stunde Null”. „Die Rahmenbedingungen haben sich innerhalb kurzer Zeit verschlechtert.“ Allein im zweiten Halbjahr 2022 kam es zu einem Preisverfall zwischen vier und acht Prozent. Die große Frage lautet: Sind das jetzt Einstiegspreise – für alle, die nicht zu viel Fremdkapital aufnehmen müssen? Nach Ansicht Voigtländers hängt das stark davon ab, wo und in welchem Segment die Käuferin oder der Käufer sucht: „Es werden deutlich mehr Immobilien älteren Baujahrs angeboten. Da gibt es durchaus Einstiegsmöglichkeiten.“ Doch gerade da lauern auch Risiken, da bei Gebäuden mit niedriger Energieeffizienz erhebliche Investitionen hinzukommen. „Im letzten Jahrzehnt war es fast egal, welche Wohnimmobilie man gekauft hat. Die haben alle irgendwie einen Wertzuwachs erfahren“, sagt Voigtländer. „In diesem Jahrzehnt sieht das anders aus. Da kann ein Investment auch mal kräftig schief gehen.“ // Weitere Themen: Der Zank um das Gebäudeenergiegesetz +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
HIGHLIGHT: Wie der Flughafen Frankfurt auf KI umstellt – Johannes Bestgen von Fraport21 Aug 202500:38:33
Diese Folge wird im Rahmen der RTL-KI-Themenwoche, die vom 18. bis zum 24. August 2025 stattfindet, wieder ausgestrahlt.+++Über 1200 Flugzeuge starten und landen jeden Tag am Flughafen Frankfurt, dem großen deutschen Drehkreuz. Um sie abzufertigen, zu beladen und zu entladen, sind 1100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz, die wiederum von Disponenten organisiert werden müssen. Es ist ein System, das bisher händisch über Magnettafeln organisiert wird, was aus Sicht des Betreibers Fraport an seine Grenzen stößt. „Es ging nur noch darum, den Kontrollverlust zu vermeiden“, sagt Fraport-Manager Johannes Bestgen im Podcast „Die Stunde Null“. „Um den Druck von den Mitarbeitern zu nehmen, haben wir beschlossen, den Betrieb in die digitale Welt zu überführen.“ Ein so genannter KI-Agent, also ein mit künstlicher Intelligenz arbeitendes System, soll künftig dafür sorgen, dass die passenden Kollegen im richtigen Moment am richtigen Ort sind. Zudem sollen auf diesem Weg in Zukunft auch Szenarien am Flughafen simuliert werden, um zu erkennen, wie sich auf bestimmte Situationen reagieren lässt. „Wir wollen Mitte des Jahres 2025 die ersten operativen Schritte gehen“, sagt Bestgen. „Das heißt, wir schauen uns an, welche Entscheidungen der KI-Agent trifft und wie sich das auf den operativen Betrieb auswirkt.“ // Weitere Themen: In der neuen Bundesregierung sitzen so viele Manager wie noch nie. +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++  +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Was kostet die Wärmepumpe wirklich? Und was bringt sie? Eine Fallstudie – mit Tipps und Tricks19 May 202300:49:24
Es ist nur eine Heizung – aber sie ist zu einem der größten politischen Streitthemen des Jahres geworden: Die Wärmepumpe, ein System, das jenseits des Stromverbrauchs ohne Brennstoff auskommt, soll in Deutschland zum Standard werden. Und damit Gas und Öl verdrängen. Doch bei den Deutschen wächst die Skepsis. Die Kosten für die Installation sind hoch, auch weil es in älteren Gebäuden oft ratsam ist, den Einbau der Wärmepumpe mit einer Sanierung zu verbinden. Wie teuer also sind die Geräte? Und wann lohnen sie sich? Der Podcast „Die Stunde Null” geht mit Capital-Redakteur – und Wohnungskäufer – Philipp Schwenke einen konkreten Fall durch – vom Beginn der Planung über die Auswahl der Heizung bis zur Budgetrechnung und den Antrag für die Förderung. „Die Wärmepumpe funktioniert im Prinzip überall“, sagt Schwenke. „Man sollte für so ein Projekt aber sehr viel Zeit einplanen.“ Die Fallstudie bringt überraschende Erkenntnisse zu Tage, sie macht deutlich, woran es mangelt, damit sich die Technik in Deutschland rasch durchsetzen kann, und sie räumt mit beliebten Irrtümern auf. Ein Podcast mit Tipps und Tricks für alle, die über einen Wechsel ihrer Heizung nachdenken – oder dies vielleicht bald tun werden.60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Türkei-Wahl: „Es geht um die Rückkehr zum Rechtsstaat” – Jannes Tessmann von der Stiftung Mercator11 May 202300:30:15
Es dürfte eine der wichtigsten politischen Entscheidungen des Jahres werden: In der Türkei werden Parlament und Präsident neu gewählt, und dabei könnte Staatschef Recep Tayyip Erdogan seine Macht verlieren. Auch für die Finanzmärkte hat die Wahl eine große Bedeutung: Erdogan hatte mit seiner Politik die galoppierende Inflation noch weiter angeheizt, die türkische Währung belastet und Investoren aus dem Land getrieben. „Die Wirtschaft spielt die wichtigste Rolle im Wahlkampf“, sagt Jannes Tessmann, Leiter des Istanbuler Büros der Stiftung Mercator, im Podcast „Die Stunde Null”. Die Inflation habe die Lebenshaltungskosten der Türken in die Höhe schießen lassen und die Bevölkerung verunsichert. „Die Kaufkraft der Menschen schmilzt dahin. Und mit dem jetzigen Wirtschaftsmodell scheint da auch kein Ende in Sicht“, sagt Tessmann. Es gehe aber auch um eine „Rückkehr zum Rechtsstaat“. Erdogans wichtigster Herausforderer Kemal Kilicdaroglu verspricht eine Stärkung eigentlich unabhängiger Institutionen wie Zentralbank und Justiz und bessere Beziehungen zur Europäischen Union. „Das Oppositionsbündnis hat sich darauf festgelegt, den EU-Beitritt wieder ernsthafter zu verfolgen“, sagt Tessmann. „Ich halte das für glaubhaft.“ // Weitere Themen: Aufruhr bei der VW-Hauptversammlung +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Menschen sichern lieber ihr Auto ab als sich selbst” – Swiss Life Deutschland-Chef Jörg Arnold05 May 202300:31:05
Junge Menschen nehmen ihre Altersvorsorge immer häufiger selbst in die Hand. Manche sprechen bereits von einer „Generation Sparplan“, die ihr Erspartes nicht mehr aufs Sparbuch, sondern in einen ETF steckt. Das gestiegene Interesse merkt auch der Lebensversicherer Swiss Life. Denn nicht nur Aktien und ETFs boomen, sondern auch fondsgebundene Lebensversicherungen – und das trotz Inflation. „Die Menschen haben verstanden, dass sie in einer solchen Situation nicht die Altersvorsorge opfern sollten“, sagt Jörg Arnold, Deutschland-Chef von Swiss Life, im Podcast „Die Stunde Null”. „Viele sind da sehr rational.” Das zeigt sich auch in den Zahlen der Branche. Die Allianz hat einen Rekordgewinn vermeldet, Zurich hat den Umsatz verdoppelt – und Swiss Life erzielte auf Gruppenebene einen Rekordumsatz von 1,8 Mrd. Euro. Selbst von den Turbulenzen rund um die Credit Suisse, die das Image vom Schweizer Finanzplatz angekratzt haben, bekommt Swiss Life angeblich nicht zu spüren. „Da gab es keinen Effekt bei uns”, sagt Arnold. Die Probleme bei Banken seien allerdings auch anders gelagert als bei Versicherungen. // Weitere Themen: Fed und EZB erhöhen die Zinsen / „Dr. Doom” Nouriel Roubini im Interview +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Müssen wir alle bald weniger arbeiten?28 Apr 202300:32:10
Nach Jahren der Zurückhaltung entdecken die Gewerkschaften in Deutschland und Europa ihre Macht wieder. Das zeigt sich nicht nur in satten Tarifabschlüssen, sondern auch in ungewohnten Forderungen: So will die IG Metall in den kommenden Verhandlungen die Viertagewoche vorantreiben. Das Wochenende könnte sich also zumindest in der Stahlbranche demnächst um einen Tag verlängern – und andere dürften folgen. Philipp Frey, Arbeitsforscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), hält die Entwicklung nur für folgerichtig. In Großbritannien und Belgien laufen bereits sehr erfolgreiche Feldversuche. „Immer mehr Unternehmen kommen auf die Idee: Wenn wir bessere Arbeitsbedingungen bieten, werden wir vielleicht auch attraktiver als Arbeitgeber – und können damit den Fachkräftemangel beheben“, sagt er im Podcast „Die Stunde Null“. „Für die Einzelbetriebe geht die Rechnung auf.“ Frey verweist darauf, dass der technische Fortschritt historisch zu sinkenden Arbeitszeiten geführt hatte, bis es ab 1990 zu einer „Stagnation“ gekommen sei. Es gehe nun darum, dass die Menschen an der steigenden Produktivität auch teilhaben müssten. // Weitere Themen: Der Heizungsbauer Viessmann wird verkauft +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Wir bekommen 5 Millionen Phishing-Mails am Tag“ – Cisco-Manager Uwe Peter // Plus: Skandal im Springer-Konzern20 Apr 202300:40:39
Es vergeht kaum ein Monat ohne Cyberattacke auf ein deutsches Unternehmen – und viele davon sind erfolgreich. Vor allem Ransomware-Angriffe, bei denen die Hacker Daten verschlüsseln und nur gegen Geld wieder freigeben, nehmen Jahr für Jahr zu. Sich dagegen zu wehren, erfordert Investitionen und Einsatz, den nicht alle zu leisten bereit sind. „Knapp die Hälfte der Unternehmen ist schlecht aufgestellt“, sagt Uwe Peter über den deutschen Markt. Peter ist Deutschland-Chef des US-Konzerns Cisco, der es als Netzwerkausrüster oft an vorderster Front mit den Cyberkriminellen zu tun bekommt. „Wir bekommen 5 Millionen Phishing-Mails am Tag“, sagt der Manager – auch wenn die in aller Regel schon von der Konzern-IT abgefangen werden. Doch selbst bei Cisco haben es Angreifer im vergangenen Jahr schon über die erste Schwelle geschafft und konnten private Daten eines Angestellten erbeuten. Peter fordert im Kampf gegen Cyber-Angriffe eine „Allianz der Guten“ und sagt: „Deutschland alleine ist nicht verteidigungsfähig.“ // Weitere Themen: Der Skandal im Springer-Konzern +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Das Deutschland-Ticket wird unsere Züge wieder voller machen“ – Bahn-Vorständin Evelyn Palla13 Apr 202300:31:02
Es kommt einer kleinen Revolution gleich: Ab Mai gibt es für den Nah- und Regionalverkehr eine Flatrate für 49 Euro – das so genannte Deutschland-Ticket. Eine Fahrkarte also, mit der im ganzen Land Busse, Trams oder Bahnen genutzt werden können, völlig unabhängig vom jeweiligen Tarifdschungel. Was aber bringt das einem Verkehrsunternehmen wie der Deutschen Bahn? „Das Deutschland-Ticket wird unsere Züge wieder voller machen“, sagt Evelyn Palla, Vorständin Regionalverkehr der Bahn, im Podcast „Die Stunde Null“. Die immer noch bestehende Nach-Corona-Lücke könnte damit gefüllt werden. Genaue Prognosen sind schwer, aber erste Schätzungen gehen von immerhin fünf bis sechs Millionen Neu-Abonnenten aus, also Menschen, die bisher noch keine Dauerkarte hatten. Allerdings dürfte es große regionale Unterschiede geben. „Das Ticket wird attraktiv, wenn es ein entsprechendes ÖPNV-Angebot gibt. Ansonsten macht es keinen Sinn“, sagt Palla. Es gebe daher einen großen Vorteil für Bewohner städtischer Ballungsräume – und bringe den ländlichen Gebieten bisher weniger. // Weitere Themen: Das Ende der Kernenergie in Deutschland +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„ChatGPT bringt große Sicherheitsprobleme mit sich“ – Cyber-Expertin Claudia Eckert06 Apr 202300:41:31
Mit künstlicher Intelligenz arbeitende Chatbots wie ChatGPT wirbeln die Arbeitswelt durcheinander und können viele Aufgaben übernehmen, die derzeit noch Menschen erledigen. Sie verfassen Texte, beantworten Fragen und können sogar Software programmieren. Aber wie zuverlässig arbeiten diese Programme? Und wie sicher sind sie? „ChatGPT bringt große Sicherheitsprobleme mit sich“, sagt Claudia Eckert, Informatikprofessorin an der TU München und Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit im Podcast „Die Stunde Null“. Mit Programmen wie dem des US-Unternehmens OpenAI könnten sowohl Hacker-Software geschrieben als auch Phishing-Kampagnen zum Ausspionieren von Login-Daten gestartet werden. Allerdings ist Eckert überzeugt, dass ChatGPT und andere Anwendungen auch eine Menge positive Wirkungen haben werden. „Man kann über diese Software schnell an etwas herangeführt werden“, sagt die Professorin, die auch im Nationalen Cybersicherheitsrat der Bundesregierung sitzt. Zudem könne sie dazu beitragen, „dass man qualifizierte Fachkräfte für komplexere Aufgaben einsetzen kann und die einfachen Sachen die KI machen lässt“. „Es verschiebt sich etwas, aber das ist bei neuen Technologien nichts Neues.“ // Weitere Themen: Anklage gegen Donald Trump +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Die Milchpreise kann niemand mehr nachvollziehen“ – Carola Appel von der Gläsernen Molkerei. Und: Die Proteste in Frankreich31 Mar 202300:40:17
Was macht eine Molkerei, wenn sie Milch im Überfluss geliefert bekommt – aber zu wenige Menschen diese Milch kaufen wollen? Vor dieser Frage stand der Brandenburger „Gläserne Molkerei), ein Spezialist für Biomilch, im vergangenen Jahr. „Die Milch ist ein Rohstoff, der auf Sie zuläuft – ob Sie das wollen oder nicht“, sagt Geschäftsführerin Carola Appel im Podcast „Die Stunde Null“. Ihr Unternehmen verzeichnete Absatzeinbrüche von bis zu 20 Prozent, weil die Kunden angesichts der hohen Preise weniger Bioprodukte kauften und auch insgesamt ihren Konsum einschränkten. Futtermittel, Personalkosten, Energieinflation – all dies hatte die Preise in die Höhe getrieben. „Wir hatten in Deutschland Millionen Liter zu viel Milch“, sagt Appel, „und das in sehr kurzer Zeit“. Das Problem wurde dadurch verschärft, dass die Bauern sogar noch mehr Biomilch produzierten als zuvor. Inzwischen hat sich der Markt beruhigt und die Preisausschläge gehen stark nach unten – doch auch das schafft laut Appel Probleme. „Diese Preise kann der Verbraucher nicht mehr nachvollziehen“, sagt sie. „Da stehen Sie mit staunenden Augen vor dem Regal.“ Die Managerin, die lange beim Müller-Konzern arbeitete, spricht über verrückt spielende Lieferketten, das neuerdings schlechtere Image der Milch und ihren Blick auf Ersatzprodukte wie Hafermilch. // Weitere Themen: Der gewaltsame Streit um die Rente in Frankreich mit Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Lösen Roboter den Fachkräftemangel?24 Mar 202300:34:20
Der Mangel an Arbeitskräften ist in Deutschland immer stärker zu spüren. Ob Friseure, Bäckereien, Restaurants oder auch Industriebetriebe – in vielen Unternehmen wird händeringend nach Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern gesucht. Oft ohne Erfolg. Als eine Lösung für das Problem gilt immer häufiger der Einsatz von Robotern, wie er in einem Land wie Japan schon deutlich üblicher ist. Der japanische Konzern Fanuc, einer der weltgrößten Hersteller von Industrierobotern, will seine Maschinen nun in Bäckereien, in Wäschereien oder in der Landwirtschaft einsetzen und tut dies zum Teil auch schon. „Wir werden in Deutschland und Europa einen besonderen Boom sehen“, sagt Ralf Winkelmann, Geschäftsführer von Fanuc Deutschland, im Podcast „Die Stunde Null“. Der Roboter könne zum Beispiel „die regelmäßigen Tätigkeiten des Bäckers übernehmen“. In ersten Projekten nehmen Maschinen die Backware selbsttätig aus dem Kühlcontainer, schieben sie in den Ofen und holen sie anschließend wieder heraus. In Wäschereien wiederum werden Laken und Handtücher aus Hotels gereinigt, aus der Maschine genommen und nach dem Trocknen zusammengelegt. „Ich gehe davon aus, dass wir das in naher Zukunft in immer mehr Unternehmen sehen werden“, sagt Winkelmann. Selbst eine unmittelbare Kooperation zwischen Roboter und Mensch werde auch außerhalb von Industrieanlagen häufiger denkbar. „Der Grad der Automatisierung wird weiter stetig steigen“, sagt Winkelmann. // Weitere Themen: Der Kampf gegen die Bankenkrise +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Kommt jetzt die große Bankenkrise? – Investor Philipp Klöckner17 Mar 202300:37:22
Der Sturz der US-amerikanischen Silicon Valley Bank (SVB) und die Probleme der Schweizer Credit Suisse haben eine Schockwelle durch die Finanzwelt gejagt. Auch wenn beide Fälle nur wenig miteinander zu tun haben, geht nun die Angst vor einer neuen Bankenkrise um. Allerdings haben Staat und Zentralbanken jeweils rasch reagiert und damit zumindest erst einmal für Ruhe gesorgt. „Die Staatsgarantie, die es ja letztlich ist, hat ein großes Maß an Vertrauen wieder hergestellt“, sagt Tech-Investor Philipp Klöckner im Podcast „Die Stunde Null“ über die Rettung der SVB-Einlagen. „Das erzielt erst mal den notwendigen Effekt“. Auch die Schweizer Credit Suisse sei nicht ernster Gefahr, da „man die Bank retten wird, weil sie systemrelevant ist“. Klöckner kritisiert in harschen Tönen die Strategie zahlreicher Unternehmen, ihr Geld ausschließlich bei einem Institut zu halten. „Das ist letztlich grob fahrlässig – gemessen an guter Unternehmensführung“, sagt der Investor, zu dessen Portfolio eine Reihe erfolgreicher europäischer Startups gehört. Es sei die Frage, ob „da genug Leute ihre Lektion gelernt haben“. Für Wachstumsunternehmen in Deutschland und Europa ist Klöckner eher zuversichtlich, auch weil er angesichts der unruhigen Lage auf geringere Zinsanstiege setzt. „Es war eher ein kurzer Alptraum“, sagt er. +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Wie Europas Banken den Angriff auf Paypal starten – Chris Scheuermann über Wero07 Aug 202500:40:23
Es ist wie bei vielen digitalen Dienstleistungen: Auch im Zahlungsverkehr hat sich mit Paypal ein US-Anbieter etabliert, der es besonders einfach macht, Geld von Privatperson zu Privatperson zu schicken. Nun setzen die europäischen Banken dem ein eigenes Angebot entgegen. Das System Wero wird in Deutschland bisher unter anderem von der Deutschen Bank, den Sparkassen und der britischen Neobank Revolut unterstützt, zudem sind auch schon Banken in Frankreich, Belgien und den Niederlanden angeschlossen. „Die, die diesen Markt momentan in Deutschland und Europa besetzen, sind alles US-amerikanische Unternehmen“, sagt Chris Scheuermann von der dahinter stehenden European Payments Initiative (EPI). „Die machen sicher gute Produkte, aber die Frage ist, ob wir nicht auch Lösungen nutzen möchten, die aus Europa kommen.“ Es ist nicht das erste Mal, dass deutsche Banken sich an einem solchen Versuch beteiligen – diesmal allerdings ist er so breit wie möglich angelegt. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, eine europäische Lösung zu schaffen“, sagt Scheuermann. Wero soll in Zukunft auch im Ecommerce und im stationären Handel genutzt werden können. // Weitere Themen: Der unheimliche Erfolg des US-Datenriesen Palantir+++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++  +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Kapital hat wieder seinen Preis – und das ist gut so“ – Wagniskapitalgeber Paul-Josef Patt10 Mar 202300:39:57
Die vergangenen Jahre waren ein Paradies für jungeUnternehmen, die Geld brauchten. Die Zentralbanken fluteten die Märkte, viele Investoren suchten nach Anlagemöglichkeiten, und selbst Startups mit eher geringen Zukunftsaussichten wurden großzügig finanziert. Das ist vorbei, spätestens seit die Notenbanken die Zinsen wieder kräftig anziehen. „Die Stimmung ist sehr abgekühlt“, sagt Paul-Josef Patt, Gründer des Wagniskapitalfonds Ecapital, im Podcast „Die Stunde Null“. „Ich fürchte, das wird 2023 weiter nach unten gehen.“ Schon im Jahr 2022 stürzten die Investitionen der VC-Branche in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um über 40 Prozent ab. Patt, dessen Fonds in der Vergangenheit erfolgreich Unternehmen wie Sonnen oder Novaled groß gemacht und verkauft hat, bedauert diese Entwicklung, weil Deutschland damit noch mehr hinter andere europäische Märkte zurückfalle. Er sagt aber auch: „Kapital hat wieder seinen Preis – und das ist gut so.“ Aus Sicht des Investors fallen vor allem Mobilitätsangebote, Lieferdienste oder auch Ecommerce-Anbieter durchs Rost. „Das wird sich nicht mehr finanzieren lassen“, sagt Patt. „Es wird sich viel auf das Thema Energiewende und Klimawandel konzentrieren.“ Ecapital selbst hat im vergangenen Jahr einen neuen Fonds aufgelegt, an dem sich namhafte Investoren beteiligt haben – darunter der Geschäftsführer von Flaschenpost und der Zooplus-Gründer. // Weitere Themen: Bundesregierung geht gegen chinesische Tech-Firmen vor // Besuch vom n-tv-Podcast +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Getreide: „Der Markt ist gesättigt“ – Baywa-Chef Klaus Josef Lutz03 Mar 202300:40:27
Als der Krieg Russlands gegen die Ukraine begann, gerieten viele Märkte unter Druck – darunter auch der für Getreide. Die Preise stiegen innerhalb weniger Wochen um fast 80 Prozent und die Angst vor Lieferengpässen und Nahrungsmittelknappheit ging um. Auch beim Mischkonzern Baywa, dem größten deutschen Agrarhändler, waren die Sorgen groß. Inzwischen aber hat sich die Lage entspannt – auch weil internationale Abkommen dazu geführt haben, dass Getreide auf mehreren Wegen aus der Ukraine exportiert werden konnte. „Der Markt ist gesättigt. Wir sehen das auch in Europa momentan“, sagt Baywa-CEO Klaus Josef Lutz im Podcast „Die Stunde Null“. „Die Nachfrage der Mühlen ist eher zurückhaltend.“ Die Preise sind nicht mehr so hoch wie zu Kriegsbeginn, auch wenn Produkte wie Weizen immer noch deutlich mehr kosten als noch zu Jahresanfang 2022. Fraglich ist zudem, wann und ob das sich auch in den Verbraucherpreisen niederschlägt, die im vergangenen Jahr sprunghaft angestiegen waren. „Wir haben schon ein massives inflationäres Thema“, sagt Lutz. „Wir haben einen eindeutigen Reallohn-Abbau, einen Wohlstandsabbau.“ Für die Baywa selbst war 2022 trotz aller Krisen ein überaus erfolgreiches Jahr. Der im SDax notierte Konzern erwirtschaftete einen Rekordumsatz von über 27 Mrd. Euro und legte auch beim Gewinn deutlich zu. „Die Märkte haben uns in die Karten gespielt“, sagt Lutz. „Wir sind resilienter als wir das vielleicht gedacht haben.“ // Weitere Themen: Warum Google auf einmal unter Druck gerät +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Deutschland muss Vertrauen wiedererkämpfen“ – Diplomat Rolf Nikel24 Feb 202300:37:10
Ein Jahr ist vergangen, seitdem Russland mit seinem Angriff auf die Ukraine Europa in einen Schockzustand versetzte. Für Deutschland bedeutete das einen fundamentalen Umbruch – für sein Verhältnis zu Russland, seine Energieversorgung, aber auch die Rolle des Landes in der EU. Rolf Nikel, früherer deutscher Botschafter in Warschau, spricht von einem „Scheitern der deutschen Russland-, Ukraine- und Energiesicherheitspolitik“. „Da ist Vertrauen verloren gegangen gegenüber Deutschland. Und dieses Vertrauen muss wieder erkämpft werden. Das wird nicht einfach werden“, sagt Nikel im Podcast „Die Stunde Null“. Der Diplomat, der lange Zeit im Kanzleramt arbeitete und heute Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik ist, sieht insbesondere im Verhältnis zu Polen eine Verschiebung: „Man hat uns in Polen darauf hingewiesen, dass wir in unserer Sicherheitspolitik naiv gewesen sind“, sagt er. Die Regierung in Warschau hingegen habe international an Bedeutung gewonnen und könne in den kommenden Jahren eine besondere Funktion erfüllen. „Unabhängig vom Ausgang des Krieges in der Ukraine muss man sich darauf einstellen, dass es in Europa einen größeren systemischen Konflikt geben wird – zwischen dem Westen und Russland“, sagt Nikel. „Dabei kann Polen eine Rolle spielen wie sie Deutschland im ersten Kalten Krieg hatte – an der Schnittstelle der beiden Blöcke.“ Nikel spricht im Podcast über den Streit um die Panzerlieferungen und die boomenden Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Polen. // Weitere Themen: Warum die Wirtschaft den Krieg entscheiden könnte // Neuer Capital-Chefredakteur +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„180-Grad-Wende in der Photovoltaik“ – Solarwatt-Chef Detlef Neuhaus17 Feb 202300:39:08
2022 war ein Ausnahmejahr für die deutsche Solarindustrie. Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine wollten sich auch Eigenheimbesitzer und Kleinunternehmen vom russischen Gas verabschieden, und die Nachfrage nach Solarmodulen schoss in die Höhe. Auch beim Dresdner Anbieter Solarwatt, der selbst Module produziert, liefen in den vergangenen Monaten die Telefone heiß. „Ab Februar hat sich das Aufkommen an Emails und Anrufen verdreifacht und vervierfacht“, sagt Detlef Neuhaus, Chef des Unternehmens, im Podcast „Die Stunde Null“. Der Umsatz von Solarwatt dürfte im laufenden Jahr die halbe Milliarde überschreiten, und das Unternehmen baut fieberhaft seine Produktionskapazitäten aus. Nach Jahren des Niedergangs in den Zehnerjahren wittert die gesamte Branche Morgenluft. „Wir hoffen auf eine 180-Grad-Wende in der deutschen Photovoltaik“, sagt Neuhaus. „Wollen tun wir das, glaube ich, mittlerweile alle – auch die Politik.“ Allerdings bringt ein solches Wachstum auch Probleme mit sich, zumal die Abhängigkeit von China nach wie vor hoch ist. „Die Kapazitäten, die wir selbst nicht haben, müssen wir mit Auftragsfertigung überbrücken“, sagt Neuhaus. Und Auftragsfertigung, auch bei Komponenten, heißt China. Neuhaus erklärt im Podcast, warum er von Kernkraft nichts hält, wie er höhere Preise bei seinen Kunden durchsetzt und wie sehr der Mehrheitseigner Stefan Quandt im Unternehmen mitredet. +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Der Traum vom Fliegen ohne CO2 – Neste-Chef Matti Lehmus10 Feb 202300:38:50
Private Pkw fahren immer häufiger elektrisch, Lastwagen könnten auf Brennstoffzelle umgestellt werden. Aber was ist eigentlich mit dem Flugverkehr? Flugreisen emissionsfrei zu machen wird eine der schwierigsten Aufgaben beim Weg zur Klimaneutralität. Und doch hat sich die Branche bis 2050 dieses Ziel gesetzt. Ein Unternehmen, das davon profitieren will, ist der finnische Mineralölkonzern Neste. „Unser Ziel ist es, bis Ende dieses Jahrzehntes 20 Millionen Tonnen CO2-Emissionen zu vermeiden“, sagt dessen Chef Matti Lehmus im Podcast „Die Stunde Null“. Lange war Neste, ein Konzern mit 15 Mrd. Euro Umsatz, ein ganz normaler Benzin- und Dieselhersteller, der eigene Raffinerien betrieb. Doch seit etwa zehn Jahren steuert das Unternehmen um und setzt im großen Stil auf erneuerbare Kraftstoffe. Bei weitgehend CO2-neutralen Flugtreibstoffen ist Neste inzwischen Weltmarktführer. Genutzt werden dafür nach anfänglicher Kritik mittlerweile überwiegend Rohstoffe, die nicht als Nahrungsmittel genutzt werden können – wie Altspeiseöle oder technisches Maisöl. Zudem experimentiert das Unternehmen auch mit Algenölen und Siedlungsabfällen. „Mit unseren Produkten kann man die CO2-Emissionen um etwa 75 bis 95 Prozent verringern – über den gesamten Lebenslauf“, sagt Lehmus. Der Neste-CEO erklärt im Podcast, wo die Grenzen seiner Technologie liegen und welche Rolle Deutschland für das Unternehmen spielt. // Weitere Themen: Noch mehr Subventionen für die Chip-Fabrik in Magdeburg? +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Atomic-Chef Wolfgang Mayrhofer: „Die Voraussetzungen für eine gute Skisaison sind besser als zuvor“03 Feb 202300:28:55
Es waren beunruhigende Bilder zu Beginn des Winters: Grüne Hänge in den Alpen und dazwischen ein schmales Band an künstlich erzeugtem Schnee – auf dem sich die Skisportler tummelten. Der Klimawandel macht den Winter immer unberechenbarer. Was heißt das für ein Unternehmen wie Atomic – des nach eigenen Angaben weltgrößten Herstellers von Skiausrüstung? „Der Winter beginnt immer ein bisschen später – und es gibt relativ große Schwankungen“, sagt Atomic-Chef Wolfgang Mayrhofer im Podcast „Die Stunde Null“. Allerdings gebe der allseits verfügbare „technische Schnee“ dem Unternehmen Planungssicherheit. „Die Voraussetzungen für eine gute Skisaison sind besser als zuvor“, sagt Mayrhofer, der auch Sprecher der österreichischen Ski-Industrie ist. Probleme gebe es hingegen dadurch, dass der Sport durch den zusätzlichen Aufwand immer teurer werde, was auch für Atomic eine Rolle spielt: „Man muss offen sagen, dass wir etwas auf Erträge verzichten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Atomic fertigt nach wie vor überwiegend in Österreich, gehört aber inzwischen zum chinesischen Vielmarken-Konzern Anta Sports. Im Podcast spricht Mayrhofer über asiatische Kunden und den Skiurlaub der Zukunft. // Weitere Themen: Der US-Wirtschaftskrieg gegen China +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„In fünf Jahren wird mit Stromproduktion kein Geld mehr verdient “ – Philipp Schröder von 1Komma5 Grad27 Jan 202300:45:09
Es ist eines der am schnellsten wachsenden deutschen Startups: 1Komma5 Grad, ein Unternehmen des ehemaligen Deutschland-Chefs von Tesla, Philipp Schröder, hat schon im ersten Jahr nach seiner Gründung 260 Mio. Euro Umsatz gemacht. Die Idee von 1Komma5 Grad: Wer sein Eigenheim unabhängig von Öl und Gas machen will, kauft ein Komplettpaket – inklusive Photovoltaik, Wärmepumpe, Stromspeicher und Ladestation fürs Elektroauto. Vor allem aber sollen die Haushalte per Software vernetzt werden. „Wir müssen den Stromverbrauch besser steuern“, sagt Schröder im Podcast „Die Stunde Null“. Er ist überzeugt, dass es in Zukunft nicht darum gehen wird, ob Strom da ist, sondern wie er am besten verteilt wird. „In Europa wird in 5 Jahren mit Stromproduktion kein Geld mehr verdient“, sagt Schröder. „Es wird Geld verdient mit der Flexibilität. Wenn man in der Lage ist, die Nachfrage zu kontrollieren.“ Damit seine Energieangebote auch installiert werden können, kauft sich Schröders Unternehmen in Handwerksbetriebe ein. „Die Betriebe verstehen, dass sie das Wachstum allein gar nicht schaffen können“, sagt er. Für sein eigenes Wachstum hat der einstige Tesla-Mann bereits einen namhaften Geldgeber gefunden – den Investmentarm des Autobauers Porsche. // Weitere Themen: Das Gerangel um die deutschen Panzer +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Die Industrieländer schrumpfen - was jetzt?20 Jan 202300:36:05
Zwei Meldungen aus der Demografie bewegten in den vergangenen Monaten die Welt. Ende vergangenen Jahres überschritt die Weltbevölkerung offiziell die Marke von acht Milliarden Menschen – ein Meilenstein, dem wohl noch weitere folgen werden. Wenig später aber wurde bekannt, dass China, also noch das bevölkerungsreichste Land der Erde, nicht mehr wächst, sondern schrumpft. Für viele Industrieländer ist das inzwischen die vorherrschende Entwicklung, wie Catherina Hinz, Direktorin des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, klar macht. „Zwei Drittel der Länder haben eine Geburtenrate unter dem Ersatzniveau“, sagt Hinz im Podcast „Die Stunde Null“. „In vielen Staaten ist der demografische Wandel weitgehend vollzogen.“ Was aber bedeutet das für die Länder der EU? Aus Sicht von Hinz lässt sich der Alterungsprozess nur durch Zuwanderung abmildern – und zwar aus jenen Regionen in Afrika und Asien, die noch wachsen. „Die Unternehmen müssen sich Gedanken machen, wie sie für Migranten attraktiver werden“, sagt die Wissenschaftlerin. Um die gebe es schon jetzt eine globale Konkurrenz. Ohnehin lasse sich nicht mehr verhindern, dass es in Deutschland an aktiven Arbeitskräften mangele: „Die Erwerbsbevölkerung wird weiter schrumpfen.“ Hinz erklärt im Podcast, ab wann die Weltbevölkerung ihren Kipppunkt erreicht hat und warum das Interesse an Einwanderung nach Europa gar nicht so groß ist wie viele denken. // Weitere Themen: Report aus Davos: Warum die Elite beim Weltwirtschaftsforum optimistisch aufs Jahr 2023 schaut +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Enno Wolf von Lichtblick: „Es kommt eine Habeck-Lücke bei den Erneuerbaren“13 Jan 202300:38:23
Sie waren einer der Vorreiter für erneuerbaren Strom in Deutschland: Als der Hamburger Versorger Lichtblick 1998 gegründet wurde, war „grüner“ Strom noch ein Nischenprodukt. Heute hat Lichtblick über eine Million Kunden und macht mehr als eine Milliarde Euro Jahresumsatz. Allerdings fürchtet das Unternehmen angesichts der aktuellen Politik für den Strommarkt um den Ausbau von Sonne und Wind: „Es kommt eine Habeck-Lücke“, sagt Co-Geschäftsführer Enno Wolf mit Blick auf den amtierenden grünen Wirtschaftsminister. „Es werden Großprojekte torpediert, die wir eigentlich dringend bräuchten.“ Schon jetzt sei erkennbar, dass das Interesse der Investoren an derlei Vorhaben abnehme. Seine Begründung: Die Bundesregierung plant, die bald geltende Strompreisbremse über eine „Erlösabschöpfung“ gegenzufinanzieren, bei der ungewöhnlich hohe Gewinne von Stromanbietern abgezogen werden sollen. „Die Erlösabschöpfung führt zu Bremswirkungen bei den Erneuerbaren“, sagt Wolf, dessen Unternehmen selbst groß in die Stromerzeugung einsteigen will. Schon bald sollen bei Lichtblick 25 Prozent des Portfolios aus eigener Herstellung stammen. Wolf sagt im Podcast, was eine Alternative zur Erlösabschöpfung wäre und warum Lichtblick seine Kundinnen und Kunden zum Stromsparen anhält. // Weitere Themen: Der Konflikt um die Kohle von Lützerath +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
André Illmer von Swapfiets: „Deutschland wird ein richtiges Fahrradland“06 Jan 202300:39:15
In vielen deutschen Städten gehören sie mittlerweile fest zum Straßenbild: die Fahrräder mit dem blauen Vorderreifen, die von Swapfiets verliehen werden. Das aus den Niederlanden stammende Unternehmen baut auf ein Mitglieds-Modell, bei dem die Kunden eine Monatsgebühr für ihr Rad zahlen und sich dann um nichts mehr kümmern müssen: Reparatur, Ersatzteile, Pannendienst - alles ist durch den Anbieter abgedeckt. 300.000 Kunden hat Swapfiets in seinen Einsatzländern damit bereits gewonnen, allein in Deutschland sind es 75.000 in 24 Städten. „Ich sehe keine Grenze für unser Geschäft“, sagt André Illmer, der unter anderem für das Deutschland-Geschäfts zuständig ist. “Deutschland wird ein richtiges Fahrradland.” Gewinn allerdings macht das Unternehmen noch nicht, nach wie vor werden neue Standorte ausprobiert und andere geschlossen, weil sie nicht funktionieren. Illmer sagt im Podcast, was sich in deutschen Städten noch ändern muss, was er von Lieferdiensten gelernt hat und warum er mit seinem Rad noch nie einen Platten hatte. // Weitere Themen: Warum es in Deutschland jetzt populär wird, CO2 zu vergraben +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Die Wärmepumpe ist jetzt der Verkaufsschlager“ – Tillmann von Schroeter von Vaillant31 Jul 202500:38:59
Sie wurde zu einem der größten politischen Zankäpfel in der Zeit der Ampel-Regierung: Die Wärmepumpe und das Heizungsgesetz, das ihren Absatz fördern sollte, entzweite das Land. Die neue Bundesregierung versprach, das Gesetz zu kippen. Inzwischen ist die Diskussion leiser geworden, und der Absatz der Geräte nimmt zu. „Inzwischen ist es so, dass weit über 50 Prozent derer, die ihr Einfamilienhaus sanieren, auf erneuerbare Energien gehen“, sagt Tillmann von Schroeter, Chef des Heizungsbauers Vaillant Deutschland, im Podcast „Die Stunde Null“. „Und die Wärmepumpe ist jetzt der Verkaufsschlager.“ Zwar habe sich die Technologie als das durchgesetzt, was die Endkunden verlangten. Allerdings sei eine gewisse Zurückhaltung zu erkennen, weil „die Signale der neuen Bundesregierung noch nicht eindeutig verstanden werden können“. Einen Abbau der Förderung hielte der Vaillant Deutschland-Chef für den falschen Weg. „Die Förderung werden wir noch brauchen, das ist immer so, wenn eine neue Technologie in den Markt kommt“, sagt er. „Noch bis 2019 wurde in bestehenden Immobilien nicht mit der Wärmepumpe saniert, vor allem aufgrund der im europäischen Vergleich hohen Strompreise.“ // Weitere Themen: Wer ist der Sieger im Zoll-Konflikt zwischen EU und Donald Trump?+++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++  +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Die Ware kann nur sehr reduziert verkauft werden“ - Maximilian Böck von Marc O’Polo16 Dec 202200:32:04
Als eine der bekanntesten deutschen Modemarken hat auch das Label Marc O’Polo mit Kunden zu kämpfen, die sich zurückhalten – angesichts der steigenden Preise und zunehmenden Energiekosten. „Wir merken seit Februar vor allem in Deutschland eine große Verängstigung“, sagt Marc O’Polo-Chef Maximilian Böck im Podcast. „Wenn man auf was verzichtet, dann ist es oft Mode, Urlaub oder Essen gehen.“ Das Wintergeschäft entwickelt sich daher nach Ansicht Böcks für viele Anbieter zu einer Rabattschlacht. „Die Ware kann nur sehr reduziert verkauft werden“, sagt er. „Die breite Masse ist gerade sehr Sale-getrieben.“ Dabei ist das vergangene Geschäftsjahr für Marc O’Polo gut gelaufen. Mit fast 600 Mio. Euro wurde ein Rekordumsatz eingefahren, das Unternehmen trieb eine Expansion ins Ausland voran. Das Modelabel wurde einst in Schweden gegründet, hat sich aber nach Übernahme durch den frühen Miteigner Werner Böck zu einem deutschen Unternehmen entwickelt. Vor zwei Jahren übernahm sein Sohn Maximilian die Geschäfte. Im Podcast erzählt er, warum Männer schwierige Kunden sind, welche Rolle das Polo-Hemd spielt und was die Modefarbe dieses Winters ist. // Weitere Themen: Korruptionsskandal in Brüssel // Jahresrückblick +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Logistiker Dachser: Kommen die Weihnachtsgeschenke pünktlich?09 Dec 202200:38:56
Geschlossene Häfen, abbrechende Lieferketten, hohe Energiekosten – kaum ein Sektor wird so direkt von den laufenden Krisen getroffen wie die Logistik. „Ich denke wir haben viel dazu gelernt“, sagt Burkhard Eling, Chef des Branchen-Riesen Dachser, im Podcast. Mit über sieben Mrd. Euro Umsatz und mehr als 31.000 Mitarbeitern ist Dachser ein globaler Akteur und hat zunehmend mit steigenden Kosten zu kämpfen. „Im Endeffekt wird die Logistik teurer, und es werden auch die Endprodukte teurer“, sagt Eling. „Wir gehen in diesem Jahr von einer Kostensteigerung von acht bis zehn Prozent aus.“ Der Logistiker beobachtet, dass sich die Lieferketten umstellen, die Lieferanten werden regionaler, und es wird mehr Wert auf Lagerhaltung gelegt als in der Vergangenheit. „Die Globalisierung wird nicht zurückgedreht, sie wird einfach verändert“, sagt Eling. Der Dachser-Chef erzählt im Podcast, wie er nach neuen Fahrern sucht, warum selbstfahrende Lkws nicht unbedingt die Zukunft sind – und ob die Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr rechtzeitig ankommen. // Weitere Themen: Funktioniert der Ölpreisdeckel gegen Russland? // Auftakt zum Wirecard-Prozess +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Iran und Russland: “Wir brauchen endlich smarte Sanktionen”02 Dec 202200:31:07
Seit es Wirtschaftssanktionen gibt, gibt es auch die Debatte darüber, ob sie eigentlich wirken – und nicht vielleicht dem Urheber mehr schaden als dem sanktionierten Land. Im Jahr 2022 hat sich die Diskussion noch einmal verschärft: Mit Russland und Iran stehen gleich zwei Länder im Fokus, die vom Westen ökonomisch unter Druck gesetzt werden. Die renommierte Handelsjuristin Anahita Thoms von der Kanzlei Baker McKenzie fordert nun „smarte Sanktionen“ in diesen Fällen. „Wirtschaftssanktionen sind umso erfolgreicher, je individueller und konkreter sie zugeschnitten sind“, sagt sie im Podcast. „Sanktionen müssen multilateral sein. Je mehr Staaten mitgehen, desto stärker wirkt es.“ Zugleich müsse darauf geachtet werden, dass nicht die Zivilbevölkerung, sondern die Eliten Einschränkungen erlebten. Thoms, deren Familie aus Teheran stammt, sagt, warum das Konzept „Wandel durch Handel“ für sie nicht vorbei ist und warum sie trotz allem optimistisch auf die Entwicklung im Iran schaut. // Weitere Themen: Covid-Krise und Wirtschaftsabschwung in China +++ 60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
"Klimaschutz darf kein Marketing sein!"25 Nov 202200:36:38
Es ist ein Ziel, das fast jedes Unternehmen in Deutschland mittlerweile für sich ausgibt: Klimaneutralität, einen Betrieb also, der rechnerisch nicht mehr negativ zum Klimawandel beiträgt. Aber wie lässt sich das messen und kontrollieren? Ein Anbieter, der ein Geschäftsmodell daraus gemacht hat, ist die Münchner Firma Climate Partner. „Es darf keine reine Marketing-Aktion sein“, sagt Moritz Lehmkuhl, Gründer und Chef des Unternehmens, im Podcast. „Das Engagement muss immer weiter gehen.“ Climate Partner, das nach eigenen Angaben mehr als 5000 Kunden dabei berät, wie sie ihre Klimabilanz verbessern können, verdient an dieser Beratung, aber auch an einem Label, mit denen die Unternehmen am Ende ihre verbesserte CO2-Bilanz bewerben können. Lehmkuhl erklärt, wie sich dabei vermeiden lässt, dass nur für die Galerie gearbeitet wird, welche Rolle Klimaschutzprojekte in anderen Ländern spielen – und warum er einmal einem fiktiven Blumenhändler auf den Leim gegangen ist. // Weitere Themen: Das PR-Desaster von KatarEs ist ein Ziel, das fast jedes Unternehmen in Deutschland mittlerweile für sich ausgibt: Klimaneutralität, einen Betrieb also, der rechnerisch nicht mehr negativ zum Klimawandel beiträgt. Aber wie lässt sich das messen und kontrollieren? Ein Anbieter, der ein Geschäftsmodell daraus gemacht hat, ist die Münchner Firma Climate Partner. „Es darf keine reine Marketing-Aktion sein“, sagt Moritz Lehmkuhl, Gründer und Chef des Unternehmens, im Podcast. „Das Engagement muss immer weiter gehen.“ Climate Partner, das nach eigenen Angaben mehr als 5000 Kunden dabei berät, wie sie ihre Klimabilanz verbessern können, verdient an dieser Beratung, aber auch an einem Label, mit denen die Unternehmen am Ende ihre verbesserte CO2-Bilanz bewerben können. Lehmkuhl erklärt, wie sich dabei vermeiden lässt, dass nur für die Galerie gearbeitet wird, welche Rolle Klimaschutzprojekte in anderen Ländern spielen – und warum er einmal einem fiktiven Blumenhändler auf den Leim gegangen ist. // Weitere Themen: Das PR-Desaster von Katar+++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Die beste Wirtschaftsförderung für die Ukraine sind Waffen“ – Präsidentenberater Alexander Rodnyansky18 Nov 202200:33:14
Die Ukraine dürfte in diesem Jahr einen dramatischen Einbruch ihrer Wirtschaft erleiden. Beobachter rechnen mit bis zu 40 Prozent nach den jüngsten russischen Angriffen auf die ukrainische Infrastruktur. Die Regierung in Kiew hofft daher mehr denn je auf westliche Finanzhilfen, um den Staatshaushalt zu stabilisieren – wie Alexander Rodnyansky, Berater des ukrainischen Präsidenten, im Podcast sagt: „Es geht darum, weiter funktionsfähig zu sein – unsere Renten zu zahlen, die Löhne zu zahlen, die Staatsunternehmen weiter zu betreiben.“ Zugleich fordert Rodnyansky mehr Militärhilfe, da die russischen Angriffe auch die ökonomischen Möglichkeiten der Ukraine stark einschränken. „Die beste Wirtschaftsförderung für die Ukraine sind Waffen“, sagt der Berater. Rodnyansky spricht über die Lage in Kiew, die Stimmung in den Unternehmen und den Versuch, russisches Geld für den Wiederaufbau zu nutzen. // Weitere Themen: Der Crash auf dem Markt für Krypto-Währungen. +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Wir sehen noch keinen großen Preisanstieg“ – Lieferando-Chefin Katharina Hauke11 Nov 202200:34:22
Lieferando ist das Unternehmen, das nach dem großen Krieg der Lieferdienste in Deutschland als Sieger auf dem Platz geblieben ist – inzwischen als Teil des niederländischen Konzerns Just Eat Takeaway. Nach dem großen Lieferboom in der Pandemie muss auch Lieferando jetzt mit höheren Energiekosten und Personalmangel bei den Restaurants klar kommen. „Wir sehen noch keinen großen Preisanstieg“, sagt Katharina Hauke, die Geschäftsführerin von Lieferando, im Podcast. Hauke erklärt, warum Lieferando jetzt auch ins sehr riskante Geschäft mit Lebensmittellieferungen einsteigt und wie ihr Unternehmen künftig die Betriebskantine ersetzen will. Und sie sagt, was sie am liebsten bestellt. // Weitere Themen: Starten die USA nach den Wahlen durch? +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Alle haben zu viel Ware im Lager“ – Marc Appelhoff von Home2404 Nov 202200:43:06
Zuerst wurde er von den Kunden überrannt, jetzt sackt die Nachfrage weg: Der Online-Möbelhändler Home24 hat eine wilde Achterbahnfahrt hinter sich. Nun will der Möbelhausriese XXXLutz das Unternehmen kaufen. Home24-Chef Marc Appelhoff sieht das als Chance in einer schwierigen Lage. „Wir würden ohne diese Kombination sicher kleinere Brötchen backen“, sagt Appelhoff im Podcast. „Das ist momentan eine der schwierigsten Marktphasen seit langem.“ Das Problem: Die überall steigenden Preise führen dazu, dass die Kunden wegbleiben und die Hersteller auf ihren Produkten sitzen bleiben. „Alle Marktteilnehmer haben zu viel Ware im Lager“, sagt Appelhoff. Der Home24-Chef spricht über gemeinsame Pläne mit XXXLutz und seine Idee von einem perfekten Möbelhaus. // Weitere Themen: Was Elon Musk mit Twitter vorhat // Börsenupdate mit ntv-Expertin Katja Dofel +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Carsharing – ist der Hype schon am Ende? - Oliver Mackprang von Miles21 Oct 202200:43:27
Es gilt seit Jahren als ein Modell für die Zukunft der Fortbewegung: Carsharing – Autos, die überall in einer Stadt verfügbar sind und per App gebucht werden können. Doch die Betreiber tun sich schwer, damit Geld zu verdienen. Oliver Mackprang, Chef des Carsharing-Anbieters Miles, behauptet, ihm sei genau das gelungen. „Ich glaube, ein Grund ist, dass wir wirklich ein Mobilitätsunternehmen sind und kein Autohersteller mit einem Mobilitätsableger“, sagt Mackprang im Podcast. Sein Unternehmen ist eines der wenigen, die im Gefolge der Pandemie ihr Angebot ausgeweitet und nicht eingeschränkt haben. Jetzt kann man die Autos in acht deutschen Städten nutzen, und das erste Mal auch im europäischen Ausland. Mackprang beschreibt, was er anders macht und wie Carsharing Teil des 49-Euro-Tickets werden könnte. // Weitere Themen: Regierungschaos in Großbritannien // Börsenupdate mit ntv-Expertin Katja Dofel +++Dieser Podcast ist Teil der aktuellen Nachhaltigkeitswoche der Bertelsmann Content Alliance zum Thema "Energie & Mobilität". Mit der vereinten Kraft und Reichweite unserer journalistischen Angebote wollen wir maximale Aufmerksamkeit schaffen und Wissen vermitteln – für eine nachhaltige und ressourcensparende Umwelt. Alle Infos zu unserer Nachhaltigkeitswoche auf RTL.de/energie +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Wasserstoff – Rettung für die deutsche Industrie?14 Oct 202200:38:40
Seit die Erdgaspreise nach oben geschnellt sind, wird eine Frage immer dringlicher: Wie kann die deutsche Wirtschaft in Zukunft mit Energie versorgt werden? Als wichtiges Mittel gilt grüner Wasserstoff – ein Speichermedium, mit dem der Strom aus Wind und Sonne auch in chemischen Prozessen oder Fahrzeugen verfügbar gemacht wird. „Wir werden in Deutschland eine signifikante Produktion von grünem Wasserstoff sehen“, sagt Kurt Christoph von Knobelsdorff, CEO der NOW GmbH, im Podcast. Das bundeseigene Unternehmen soll die Technologie vorantreiben und möglichst rasch einem Markt für grünen Wasserstoff den Boden bereiten. Denn bisher läuft die Förderung in Deutschland nur zögernd an. Von Knobelsdorff erklärt, warum. // Weitere Themen: Die Gaspreisbremse kommt // Börsenupdate mit ntv-Expertin Katja Dofel +++Dieser Podcast ist Teil der aktuellen Nachhaltigkeitswoche der Bertelsmann Content Alliance zum Thema "Energie & Mobilität". Mit der vereinten Kraft und Reichweite unserer journalistischen Angebote wollen wir maximale Aufmerksamkeit schaffen und Wissen vermitteln – für eine nachhaltige und ressourcensparende Umwelt. Alle Infos zu unserer Nachhaltigkeitswoche auf RTL.de/energie +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Jens Spahn: „Wir brauchen mehr als nur Durchhalteparolen“07 Oct 202200:50:01
Als Gesundheitsminister musste Jens Spahn das Land durch die ersten Wellen der Covid-Pandemie führen. Nun ist er stellvertretender CDU-Vorsitzender und kritisiert die neue Bundesregierung für ihr Management in der Energiekrise. „Da sind Maßnahmen nötig, die wirklich spürbar Planbarkeit geben“, sagt Spahn. „Wir brauchen mehr als nur Durchhalteparolen.“ Im Podcast spricht er über mangelnde Unterstützung für die Mittelschicht, die zunehmende Wut auf der Straße und die Frage, warum er über seinen Nachfolger Karl Lauterbach nichts sagen möchte. // Weitere Themen: Die Opec ärgert den Westen // Börsenupdate mit ntv-Expertin Katja Dofel +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Wie Batteriespeicher für Supermärkte die Stromkosten senken – David Oudsandji von Voltfang24 Jul 202500:38:10
Es gibt immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien im deutschen Netz, in den sonnenreichen Sommermonaten liegt sein Anteil schon oft wochenlang deutlich über 60 Prozent. Doch das verursacht auch Probleme, weil der Strom oft dann anfällt, wenn er gerade nicht benötigt wird und fehlt, wenn man ihn dringend braucht. Um diese Lücken auszugleichen, entstehen überall im Land große Batteriespeicher. Das Aachener Unternehmen Voltfang, ein Spin-off der dortigen technischen Hochschule RWTH, will vor allem Gewerbetreibende mit solchen Speichern versorgen. Voltfang-Chef David Outsandji nennt im Podcast „Die Stunde Null“ als Beispiel die Supermarkt-Kette Aldi Nord, die auf vielen ihrer Filialen Solaranlagen hat. „In solchen Filialen entstehen bei der Nutzung so genannte Lastspitzen, weil sie große Kühlaggregate haben oder Ladesäulen für Elektroautos. Solche Lastspitzen lassen sich die Energieversorger sehr teuer bezahlen“, sagt er. „Wir können mit der Batterie Solarstrom, speichern und ihn nutzen, wenn diese Spitzen auftreten.“ Nach Ansicht Outsandjis müssen in Deutschland noch bedeutend größere Kapazitäten an Speichern aufgebaut werden, damit das Netz stabilisiert werden kann. „Wir sind jetzt bei ungefähr zwei Gigawattstunden an Speichersystemen“, sagt er. „Es gibt aber mehrere Studien, dass wir bis Ende des Jahres eigentlich 10 bis 20 Stunden an Gigawattstunden bräuchten.“ // Weitere Themen: Was bringt der Investitionspakt der Bundesregierung? +++Eine Produktion von RTL+ Podcast.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++  +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Großbritannien im Finanz-Chaos – Holger Schmieding von Berenberg30 Sep 202200:33:05
Es war ein katastrophaler Start: Kaum hatte der Finanzminister in der neuen britischen Regierung von Liz Truss sein Programm vorgestellt, ging die Währung auf Talfahrt. Die Pläne für massive Steuersenkungen und kostspielige Energiehilfen verschreckten die Märkte und brachten das britische Pfund massiv unter Druck. Holger Schmieding, Chefökonom der Berenberg Bank, spricht im Podcast über eine Regierung in Finanznöten. // Weitere Themen: Das Mysterium um den Pipeline-Anschlag // Börsenupdate mit ntv-Expertin Katja Dofel +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Der Siegeszug der Wärmepumpe – Kai Schiefelbein von Stiebel Eltron23 Sep 202200:39:50
Sie können sich vor Aufträgen kaum retten: Das Familienunternehmen Stiebel Eltron ist ein Spezialist für Wärmepumpen – also für Heizanlagen, die sich die Wärme aus der Erde oder der Luft holen. Seit der Gaspreis durch die Decke geht, steigen immer mehr Hausbesitzer um. Stiebel Eltron-Chef Kai Schiefelbein spricht im Podcast über den Ausbau der Produktion und die Frage, für wen sich eine Wärmepumpe lohnt. // Weitere Themen: Warum wird Uniper verstaatlicht? // Börsenupdate mit ntv-Expertin Katja Dofel +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
„Wir sind mitten in einer Ernährungskrise“ – Michael Hähnel, Chef von Rügenwalder16 Sep 202200:50:36
Der Lebensmittelproduzent Rügenwalder Mühle wandelt sich vom Fleischfabrikanten zum vegetarischen Hersteller. Doch das bringt neue Probleme mit sich, weil Rohstoffe und Energie immer teurer werden. Rügenwalder-Chef Michael Hähnel spricht im Podcast über die angespannte Lage auf dem Markt für Lebensmittel  // Weitere Themen: Wendet sich das Blatt gegen Russland? // Börsenupdate mit ntv-Expertin Katja Dofel +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
© My Podcast Data