Explore every episode of the podcast BRATWIVES – der Podcast
| Title | Pub. Date | Duration | |
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| Rolemodel Rabenmutter #1 | 16 Dec 2025 | 00:34:36 | |
In der ersten Episode von BRATWIVES sprechen wir über Mütterbilder – über Erwartungen, Zuschreibungen und die vielen widersprüchlichen Vorstellungen davon, was eine „gute Mutter“ sein soll. Wir teilen persönliche Gedanken und Erfahrungen, hinterfragen gesellschaftliche Normen und sprechen darüber, wie sehr diese Bilder unseren Alltag, unsere Entscheidungen und unser Selbstbild prägen. Eine Auftaktfolge, die dazu einlädt, Mutterschaft neu und vielfältiger zu denken. | |||
| Elsa owned den Room oder what the f*ck ist eigentlich Karriere? #2 | 23 Dec 2025 | 00:39:16 | |
Was ist Karriere eigentlich – Titel, Geld, Status? Oder etwas völlig anderes? Wir reden über Teilzeit, Netzwerken (oder eben nicht), über Gehaltsverhandlungen, die man nicht führt, weil man einfach nur froh ist, überhaupt arbeiten zu dürfen. Über das Gefühl, keine „richtige“ Karriere gemacht zu haben – und darüber, wie sehr dieses Gefühl mit einem System zu tun hat, das nie für Mütter gemacht war. Es geht um Paralleluniversen und Sehnsuchtsjobs, um das Aushalten von Ambivalenzen, um Machtspielchen in Politik und Arbeitswelt – und um die Frage, ob Frauen das System hacken müssen, bevor sie es verändern können. Eine ehrliche Folge über Ambivalenzen, Fails, Learnings sowie darüber sich selbst Raum zu nehmen. Und warum man das System oft erst verstehen und hacken muss, bevor man es verändern kann. | |||
| Warum Rousseau keine Dad Guilt hatte #3 | 30 Dec 2025 | 00:34:29 | |
In dieser Folge sprechen wir über "Mom Guilt" – dieses hartnäckige schlechte Gewissen, das viele Mütter begleitet, selbst dann, wenn die Kinder gut versorgt sind und eigentlich alles funktioniert. Wir gehen der Frage nach, woher dieses Gefühl kommt und warum es so tief sitzt. Warum fühlen sich Mütter schuldig, wenn sie arbeiten, reisen oder einfach nicht ständig verfügbar sind? Warum trifft dieses Schuldgefühl Frauen so viel stärker als Männer? Und warum reicht es scheinbar nie aus, „genug“ zu sein? Es geht um die Idee, dass viel Zeit automatisch gute Elternschaft bedeutet, um Vergleiche mit unrealistischen 100 Prozent – und um die Entlastung, die entsteht, wenn man den Fokus von Quantität auf Qualität von Zeit verschiebt. Eine ehrliche Folge über innere Konflikte, gesellschaftliche Prägungen und darüber, warum Mom Guilt kein individuelles Versagen ist. Und warum man keine perfekte Mutter sein muss, um eine gute Mutter zu sein. | |||
| Chief Family Officer #4 | 06 Jan 2026 | 00:39:06 | |
In dieser Folge sprechen wir über eine Rolle, die im Familienalltag zentral ist – in Bewerbungen aber kaum zählt: den Chief Family Officer. Über all das Organisieren, Priorisieren, Koordinieren und Entscheiden, das Eltern täglich leisten, und warum diese Fähigkeiten im Berufsleben systematisch unterschätzt werden. Wir fragen uns, weshalb Kompetenzen wie Krisenmanagement, Verantwortung tragen, Multitasking, Verhandeln und langfristiges Planen in Bewerbungsgesprächen plötzlich unsichtbar werden, sobald sie im Kontext von Familie und Care-Arbeit erworben wurden. Warum gilt Elternschaft oft als Lücke oder Risiko – und nicht als Qualifikation? Es geht um die Abwertung von Care-Arbeit, um die Logik von Lebensläufen, die nur lineare Karrieren anerkennen, und um die Frage, warum Unternehmen Fähigkeiten suchen, die Eltern längst mitbringen – sie aber nicht als solche erkennen oder anerkennen. Eine Folge über Bewerbungsgespräche, unsichtbare Kompetenzen und darüber, warum der Titel Chief Family Officer eigentlich ein echter Karrierebaustein sein müsste. | |||
| Merkels Girl Code: Solidarität unter Frauen #5 | 13 Jan 2026 | 00:47:22 | |
In dieser Folge sprechen wir über den Girl Code – und darüber, was Solidarität unter Frauen wirklich bedeutet. Nicht als Wohlfühlbegriff, sondern als Haltung, die im Alltag, im Job und in Machtstrukturen immer wieder herausgefordert wird. Wir reden darüber, wie Konkurrenz zwischen Frauen entsteht, warum sie oft strukturell befördert wird und weshalb Solidarität mehr ist als Nettsein oder gegenseitiges Bestärken. Es geht um Mentorship und Sponsorship, um das Teilen von Wissen, Räumen und Möglichkeiten – und darum, welche Rolle Macht und Verantwortung dabei spielen. Eine Folge über Zusammenhalt ohne Romantisierung, über Solidarität als Praxis – und darüber, warum Frauen sich gegenseitig brauchen, wenn sich Strukturen verändern sollen. | |||
| Männer lol #6 | 20 Jan 2026 | 00:54:13 | |
In dieser Folge sprechen wir über Männer. Über die Rolle, welche sie bei Gleichstellung spielen – ob sie wollen oder nicht. Es geht um Mental Load, um Macht und um diese berühmten Sätze, die nett gemeint sind, aber nichts verändern. Und um die Frage, was es eigentlich heißt, ein Ally zu sein, wenn es nicht um Applaus, sondern um echtes Abgeben von Raum geht. Wir sprechen darüber, warum Veränderung im Alltag beginnt, warum Zustimmung allein zu wenig ist und weshalb Gleichberechtigung unbequem sein darf und manchmal auch muss, damit sie nicht immer an denselben hängen bleibt. | |||
| Geld spielt eine Rolle! #7 | 27 Jan 2026 | 00:47:28 | |
In dieser Folge geht es um finanzielle Abhängigkeit, Teilzeit, unbezahlte Arbeit – und darum, wie früh Weichen gestellt werden, die später kaum noch zu korrigieren sind. Um Entscheidungen, die sich „praktisch“ anfühlen und langfristig teuer werden. Um Beziehungen, in denen Geld nie Thema ist – und genau deshalb Macht verschiebt. Es geht um die Motherhood Penalty, um Altersarmut, um den Preis von Fürsorge. Und um die Frage, warum Frauen so oft das Risiko tragen und was man dagegen unternehmen kann. | |||
| Community-Folge #10 | 17 Feb 2026 | 00:44:31 | |
Diese Woche gibt es eine Community-Folge - wir beantworten eure Fragen. Wir sprechen darüber, ab wann wir dem Patriarchat zum ersten Mal begegnet sind, über berufliche Fails, Selbstzweifel – besonders in männlich dominierten Räumen – und darüber, ob wir uns im Leben angekommen fühlen. Außerdem geht es um Führung, Verantwortung und die Frage, was ein „Girl Boss“ eigentlich ausmacht. Was wir zu dem Thema denken und vor allem, ob wir uns selber so sehen. Danke für eure Fragen – für das Hören unseres Podcasts und fürs Mitdenken <3 | |||
| Zufall oder Absicht? Die Rushhour des Lebens #9 | 10 Feb 2026 | 00:41:12 | |
Es gibt diese Lebensphase, in der einfach alles gleichzeitig passiert: kleine Kinder, große Fragen, volle Jobs, müde Körper, wackelnde Beziehungen – und kein Plan geht mehr auf. In dieser Folge sprechen wir über die Rushhour des Lebens. Über Karriereuhr trifft biologische Uhr. Über den angeblich perfekten Zeitpunkt für Kinder, den es halt einfach nicht gibt. Und über ein System, das erwartet, dass genau dann alles reibungslos läuft. Eine Folge über Timing, Zufall und die Erkenntnis, dass es oft nicht an uns liegt, sondern an den Strukturen, in denen wir versuchen, unser Leben zu jonglieren. | |||
| Teilzeit-Rage #8 | 03 Feb 2026 | 00:41:30 | |
Teilzeit ist kein Lifestyle. Sie ist für viele Eltern die einzige Möglichkeit, Arbeit, Care und Leben überhaupt unter einen Hut zu bekommen. In dieser Folge geht es um die Wut, die entsteht, wenn genau das öffentlich als Bequemlichkeit oder mangelnder Einsatz abgewertet wird. Um politische Aussagen, die an der Lebensrealität vorbeigehen. Und um ein System, das Menschen in Teilzeit drängt – und sie anschließend dafür kritisiert. Es geht um strukturelles Versagen, das auf Einzelne abgeladen wird. Um fehlende Kinderbetreuung, marode Schulen und Care-Arbeit, die selbstverständlich erwartet wird, aber unsichtbar bleibt. | |||
| Wer hat Angst vor der Quotenfrau? #11 | 24 Feb 2026 | 00:46:49 | |
Ausgelöst durch eine Nachricht aus der Community sprechen wir über die Frauenquote – und über die Angst, „nur wegen der Quote“ auf einer Position zu sitzen. Ist die Quote demotivierend? Untergräbt sie das Selbstbewusstsein? Oder ist sie schlicht ein notwendiges Werkzeug, solange wir nicht nach Kompetenz, sondern nach Netzwerken, Gewohnheiten und Ähnlichkeit entscheiden? Wir sprechen darüber, warum sich vor allem Frauen fragen, ob sie „es allein geschafft haben“, während Männer Seilschaften selbstverständlich nutzen. Warum mittelmäßige Männer kein Problem darstellen, mittelmäßige Frauen aber plötzlich ein Argument gegen Gleichberechtigung sind. Und warum die Quote kein Ziel, sondern ein Übergang ist – ein Vehikel, bis Repräsentation normal wird. Außerdem geht es um Impostor-Syndrom, Leistungsanspruch, das Bedürfnis, sich doppelt beweisen zu müssen, und um die Frage: Wem gehört eigentlich dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein? Eine Folge über Macht, Systemlogiken und darüber, warum „Quotenfrau“ vielleicht eher nach Pionierin klingt. | |||
| Alltag, Arbeit, Olympia! #12 | 03 Mar 2026 | 00:37:16 | |
Diese Woche geht es einmal quer durchs Leben. Es startet mit einem Wasserrohrbruch in der Kita und der Frage, wie Betreuung eigentlich so fragil sein kann. Wir reden über „eine Stunde länger arbeiten“, über Wochenenden allein mit den Kindern, „Me-Time“ und darüber, wie schnell sich Fairness in einer Beziehung anders anfühlt, wenn der Alltag zuschlägt. Und dann war da ja noch Olympia! Wir sprechen über beeindruckende Athletinnen, über Mütter mit Medaillen, über offene Worte mitten im und trotz Wettkampf und über Kommentare, bei denen man merkt: Auch im Leistungssport gibt es noch einiges an Gleichberechtigung zu erreichen. | |||
| Live-Episode: "Give to Gain" #13 | 10 Mar 2026 | 00:25:50 | |
Diese Folge ist auf Englisch und wurde live beim International Women’s Day Event (IWD)des Heidelberg International Professional Women’s Forum (HIP) e.V. aufgenommen. Das Motto des IWD war dieses Jahr „Give to gain“ doch wir hatten direkt ein Störgefühl bei diesem Statement. Denn für Frauen - insbesondere Mütter - trifft dies nicht zu. Sie geben seit Jahrzehnten, doch was bekommen wir eigentlich dafür? Von Motherhood Penalty über Karrierebruch und Altersarmut ist eigentlich alles mit dabei. Wir sprechen in dieser Folge deshalb darüber, welche Fähigkeiten durch Care-Arbeit entstehen, warum Empowerment allein nicht reicht und weshalb sich Strukturen in Politik, Wirtschaft und Arbeitswelt verändern müssen. Eine Live-Folge über Erfahrungen, Systeme – und darüber, warum es Zeit ist, nicht nur zu geben, sondern auch mehr zu bekommen. | |||
| Ehegattensplitting #15 | 07 Apr 2026 | 00:36:05 | |
To marry or not to marry. In Deutschland verheiratet zu sein macht einen gewaltigen Unterschied – nicht nur im Alltag, sondern auf dem Lohnzettel. Das Ehegattensplitting belohnt nämlich eine ganz bestimmte Vorstellung von Familie: zwei Verheiratete, einer verdient mehr, der andere weniger. Je größer die Lücke, desto größer der Steuervorteil. Was das in der Praxis bedeutet: Mehr Arbeit lohnt sich für den Zweitverdienst – meistens die Frau – finanziell oft schlicht nicht. Steuerklasse V, weniger Elterngeld, weniger Rente. Das System greift tief. Und wer nicht heiratet, merkt das auch an anderen Stellen. Zum Beispiel bei der Vaterschaft: Ohne Trauschein muss sie erst anerkannt werden – aktiv, bürokratisch, nicht selbstverständlich. In dieser Folge nehmen wir das Ehegattensplitting einmal systematisch auseinander – und fragen, warum ein Steuermodell aus den 50ern, das Familien in eine bestimmte Form zwingt, immer noch nicht da steht, wo es hingehört: nämlich oben auf die politische und gesellschaftliche Tagesordnung. | |||
| Pause vorbei, Patriarchat nicht #14 | 31 Mar 2026 | 00:41:21 | |
Wir sind zurück. Und kaum ist die Pause vorbei, liegt direkt wieder alles auf dem Tisch. Aber erstmal: Es war auch schön. Urlaub in den Bergen, Erholung, Abstand. Brillencharaktere, Party mit Ehefreunden und die Frage, wie Marilena und Sabine nach der Pause in die zweite Staffel starten – und mit welchem Gefühl sie zurückkommen. Außerdem war da ja noch eine Landtagswahl... Und dann war da der Fall Collien Fernandes. Und mit ihm das Gefühl, das viele Frauen sofort kennen: diese unmittelbare, körperliche Reaktion auf etwas, das sich nach mehr anfühlt als ein Einzelfall. Wir sprechen darüber, woher dieser Female Rage kommt – warum Frauen in solchen Momenten nicht überreagieren, sondern akkumulieren. Jahrelang. Und warum Männer, selbst die, die sich als aufgeklärt verstehen, die strukturelle Dimension solcher Fälle so oft nicht sehen. Nicht weil sie böswillig sind – sondern weil das System, das Frauen täglich unter Druck setzt, für sie schlicht unsichtbar bleibt. Es geht auch darum, warum sich so vieles gerade wie Wiederholung anfühlt. Themen, für die Frauen schon vor Jahrzehnten auf die Straße gegangen sind, liegen wieder auf dem Tisch – oder werden aktiv zurückgedreht. Dieselben Kämpfe, neues Jahrzehnt. Staffel zwei hat begonnen. Und wir fangen genau da an, wo wir aufgehört haben. | |||
| Heiraten oder nicht? #18 | 28 Apr 2026 | 00:45:15 | |
Erstmal Abitur, dann das eigentliche Thema: Die Ehe – woher kommt sie, was war sie, was ist sie noch? Ursprünglich Wirtschaftsgemeinschaft und Besitztransfer, mit Liebe als Voraussetzung erst seit dem 18. Jahrhundert. Heute wird Heiraten so stark als Lebensziel gesetzt, dass es kaum noch hinterfragt wird – in Medien, Schule, Gesellschaft. Marilena ist verheiratet, vor allem wegen des Papierkrams. Sabine nicht. Beide finden: jede soll machen, was sie will. Aber das System dahinter ist eben nicht neutral. Die Ehe bevorzugt bestimmte Lebensmodelle strukturell – und zementiert in der Praxis immer noch oft dasselbe alte Rollenbild. Frauen übernehmen mehr Care-Arbeit, sind weniger berufstätig und werden durch das Ehegattensplitting darin auch noch bestärkt. Vielleicht wäre der bessere Weg, andere Formen des Zusammenlebens endlich genauso zu stärken statt die Ehe als einzigen Normalfall zu behandeln. Und außerdem: Wie nennt man eigentlich seinen Partner? Mein Mann, Ehefreund, Lebensabschnittsgefährte? Eine Folge zur Ehe ohne klare Heiratsempfehlung – aber mit der Forderung, genauer hin und vor allem dahinter zu schauen. | |||
| Lebenswege: Kein gerader Weg führt ans Ziel #17 | 21 Apr 2026 | 00:51:32 | |
So persönlich wird es selten - wir sprechen über unsere Lebenswege und wie wenig sie mit dem zu tun haben, was man mit 18 geplant hatte. Sabine wollte immer Lehrerin werden, hatte alles darauf ausgerichtet – bis ein Mittagessen in der Mensa nach dem ersten Staatsexamen alles in Sekunden veränderte. Marilena war Journalistin, Forscherin, Politikerin, wobei Politik lange eine Nebenquest war und keine Hauptrolle. Was beide verbindet: Ein nicht-linearer Weg lehrt mehr als ein gerader – mehr Resilienz, mehr Kreativität, mehr von sich selbst. Das Suchende hat etwas Schönes. Es geht darum, ob man im Umgang mit sich selbst mit der Zeit netter wird. Und darum, was es bedeutet, nach einer intensiven Phase oder wenn sich der eigene Lebensweg ändert endlich wieder innezuhalten – neu zu connecten mit dem Zuhause, mit sich selbst, mit dem, was wirklich zählt. Und warum sich das Rausziehen aus der Leistungsgesellschaft eigentlich so komisch anfühlt? Und was rät man der eigenen Tochter eigentlich für ihren Lebensweg? Wenn niemand weiß, welche Berufe in zehn Jahren noch existieren? Hauptsache "Das Herz soll springen" oder muss nicht viel mehr als Frau die eigene (finanzielle) Unabhängigkeit im Mittelpunkt stehen? Am Ende bleibt die Frage, ob man etwas bereut. oder ob nicht im Nachhinein - mit wohlwollendem Blick - alles seinen Sinn ergibt. | |||
| the Switch: Bossbabe zu Bastelmuddi #16 | 14 Apr 2026 | 00:38:48 | |
Der Switch: der Moment, in dem du innerhalb von Minuten von einer Rolle in die nächste wechselst. Vom Meeting in die Kita-Abholung, vom Landtag ans Krankenbett. Mütter machen das täglich, oft stündlich – und meistens unsichtbar. Marilena und Sabine blicken kurz auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg zurück, bevor sie sich dem eigentlichen Thema widmen: Was macht es mit dir, wenn du ein Baby dabei hast und trotzdem als vollwertige Expertin wahrgenommen werden willst? Warum erzeugt die gesellschaftliche Struktur den scheinbaren Zwang, sich zwischen Mutter und Berufstätiger entscheiden zu müssen? Sabine erzählt von Eltern in der Corporate-Welt und wie lange es gedauert hat zu begreifen, dass wer täglich mehrere Leben parallel managt schlicht außergewöhnlich gut darin ist, unter Druck zu funktionieren. Marilena kennt die andere Seite: dass Frauen ihre Mutterrolle mit Titeln und Errungenschaften ausgleichen, um ernst genommen zu werden – und warum genau das die eigentliche Problemanzeige ist. Das Problem ist, dass die Gesellschaft und die Politik ihren eigenen Switch nicht hinbekommen – den Wechsel von einem System, das Vollzeit als einzig wahre Arbeitsform kennt, in eines, das flexiblen Modellen und tatsächlichen Lebenswirklichkeiten Rechnung trägt. | |||
| the real Female Rage #19 | 05 May 2026 | 00:38:58 | |
⚠️ Triggerwarnung: Diese Folge enthält explizite Inhalte zu Gewalt gegen Frauen, sexualisierter Gewalt und Femizid. Female Rage ist keine schlechte Laune. Es ist die akkumulierte Wut auf ein System, das Frauen strukturell benachteiligt und ihre Wut pathologisiert – während männliche Wut als Führungsqualität gilt. Manche Präsidenten fahren sie beispielsweise als komplettes Jobkonzept. Die Basis sind Mikrofrustrationen: zu viel Care-Arbeit, Mental Load, systemische Benachteiligungen im Alltag und Beruf – und die Tatsache, dass Frauen in der Öffentlichkeit ständig darauf achten müssen, wie sie emotional wahrgenommen werden, während männliches Fehlverhalten fast immer als Einzelfall gilt. Zwischendrin: Girls Day bei Sabine, moderne Märchen in denen Prinzessinnen sich selbst retten – und warum das einen Unterschied macht. Dann wird es schwerer. Marilena spricht über ihren Besuch in der Gewaltambulanz Heidelberg – rund 1000 Fälle pro Jahr, schwerste Gewaltverbrechen, fast ausnahmslos von Männern gegen Frauen und Kinder aus dem engsten Umfeld. Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter empfahl Frauen im ZDF statistisch gesehen, lieber keine Beziehung mit einem Mann einzugehen. Und das von einem Polizist. Kein Gewaltverbrechen entsteht aus dem Nichts. Es beginnt Jahre vorher – mit emotionaler Gewalt, mit Abwertung. Und es fehlen immer noch Männer, die das wahrhaben und öffentlich entgegentreten. Für Marilena ist das eine große Quelle für Female Rage: die schweigenden guten Männer. Was hilft: Transparenz schaffen, Anzeigen erstatten, problematisches Verhalten benennen. Eine gesunde Mir-egal-Haltung gegenüber männlichem Gejammer. Und das Wichtigste: finanziell unabhängig bleiben, um sich und die Kinder selbst versorgen zu können. Die gute Nachricht: auch wenn das System träge ist – im eigenen Umfeld, im persönlichen Einflussbereich, fängt Veränderung an. | |||
| Live-Episode: New Work Evolution! #20 | 12 May 2026 | 00:31:02 | |
Dieses Mal senden Marilena und Sabine nicht aus ihrer gewohnten Umgebung, sondern direkt aus einer schicken Podcast-Box auf der „New Work Evolution“-Messe – nur um festzustellen, dass das glitzernde Etikett „New Work“ ohne echte Infrastruktur ein leeres Versprechen bleibt. Inmitten dieser Innovationskulisse zerlegen sie die Illusion, dass 40 Stunden Arbeit im deutschen System bereits für eine Karriere reichen, während die Politik echte Hürden schlicht als „Lifestyle“-Entscheidung abtut. Es geht darum, warum das Rausziehen aus der Leistungsgesellschaft für Eltern oft kein Luxus, sondern eine strukturelle Notwendigkeit ist. Die beiden blicken stattdessen auf skandinavische Modelle, in denen Kinderbetreuung kein Privatvergnügen, sondern ein gelebter Gesellschaftsvertrag ist. Dabei stellt sich die zentrale Frage: Muss man sich wirklich zwischen einem springenden Herzen und knallharter finanzieller Unabhängigkeit entscheiden, oder braucht es nicht vielmehr eine Revolution der Arbeitswelt, die beides zulässt? Am Ende bleibt mal wieder die Erkenntnis, dass wir weder zu anspruchsvoll noch unorganisiert sind. Es ist der ziemlich wütende (female rage!!) Blick auf ein Land, das zwar Fachkräfte sucht, aber Mütter mit Laptop am Spielplatzrand immer noch schief anguckt. | |||
| Pferdemädchen in der Steilwand #21 | 19 May 2026 | 00:37:21 | |
Wir stellen fest, dass wir beide nicht so richtig was mit Muttertag anfangen können, aber das Frühstück nehmen wir natürlich mit. Und hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt, warum Männer am Vatertag mit dem Bollerwagen losziehen, um ihre Vaterschaft mit kollektivem Vollsuff zu zelebrieren – und ganz nebenbei die Unfallstatistiken durch die Decke zu jagen? (Kausalzusammenhang? Finden wir auch nicht!). Über Marilenas legendären Kampf gegen Höhenangst bei der Bergwacht, die wilde Bine in der Achterbahn, Manfreds unqualifizierte LinkedIn-Kommentare, unsere gescheiterten Versuche, mit dänischem Design gegen die Paw Patrol-Farbpalette anzukommen und die brutale Realität des Imposter-Syndroms bei Frauen in Mint-Berufen. Packt den Sekt aus oder klammert euch an der Steilwand fest: Eine neue Folge Bratwives ist da! | |||
| Göttergatten #28 | 07 Jul 2026 | 00:36:46 | |
Großes Aufatmen im Hause Bratwives: Bines große Tochter hat das Abi gerockt! 🎉 Eins von sechs Kindern haben wir nun also durch. Quasi. Guter Anlass, um mal auf unsere eigenen Abi-Erinnerungen (und legendäre Wetten) zurückzublicken. Außerdem besprechen wir mit großer Expertise das bittere Vorrunden-Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM. Wir analysieren messerscharf, warum der Fisch hier eindeutig vom Kopf her stinkt und warum Erling Haaland der sympathischste Wikinger ever ist. Und dann war da auch noch Joshua Kimmich, der nicht weiß, wie man Kartoffeln schält. Mama ist stolz. Eine Folge über Mental Load, über Göttergatten, die im Dorf-Ranking als Top-Feministen abschneiden und einem immer dem Rücken freihalten (oder auch nicht), über das Studio-Leben unseres Lieblings-Hip-Hop-Stars und über unsere größte Lebensweisheit: Steh immer auf eigenen Beinen, egal wie Knaller dein Typ so ist. Genießt es, ihr Mäuschen. | |||
| Heiß heiß Baby #27 | 30 Jun 2026 | 00:50:52 | |
Die Bratwives senden aus der Hitzewelle Stufe rot. Und stellen fest: In Krisen-Management sind wir in Deutschland ja ungefähr so gut wie in Vereinbarkeit. Minus fünf. Da wir unsere Gebäude einfach nicht mit Klimageräten nachrüsten („Stoßlüften hilft doch auch?!“) und das individuelle Ästhetikempfinden des Architekten wichtiger ist als die Außenverschattung and Schulen und Kitas, ist die beste deutsche Lösung gegen Hitze immer noch: Hitzefrei! Schicken wir die Kinder doch einfach früher heim. Da sitzt doch eh Muttern und dreht Däumchen. Aufregen könnten wir uns, aufregen! Außerdem im Programm: das Selbstbewusstsein von unterdurchschnittlichen schönen Männern, die Highlights von Urlaub mit Teenagern, und der wahrhaft wirkliche Grund, warum China uns wirtschaftlich in allem überholt. Oh und Geburten! Über unsere Geburten reden wir auch. Das muss die Hitze sein. Gute Unterhaltung ihr Mäuse! | |||
| Schweinchen, Zöpfe, Steuerfragen #26 | 23 Jun 2026 | 00:37:06 | |
Wieder eine Premiere: Diese Folge ist während gleichzeitiger Notbetreuung entstanden! Bei Marilena ist nämlich jetzt schon die zweite Kita kaputt. Verlässliche Betreuung? Haha! Bine hat sich ganz allein durch unser absurd kompliziertes Steuersystem gefuchst, und Marilena ist mächtig stolz auf sie. Im Gegensatz zu anderen. Aber hört selbst. Wir diskutieren über das virale Event „Pints & Ponies“: Ist es cool, wenn Männer beim Bierchen lernen, Zöpfe zu flechten, oder feiert sich das Patriarchat hier mal wieder für das absolute bare minimum an Care-Arbeit? Und es geht um Alleinerziehende. Warum sind sie in Deutschland im internationalen Vergleich steuerlich so unfassbar schlechtgestellt, während 50 % der Väter keinen Cent Unterhalt zahlen, und wann Petition?! Viel Freude mit der Folge, folgt uns, gebt uns ein paar Sternchen, empfehlt uns weiter, wir freuen uns. 😉 | |||
| Lumpenmomente auf Sekt #25 | 16 Jun 2026 | 00:39:15 | |
Late Night Heidelberg! Premiere: Die Bratwives sind heute auf Sekt. Diesmal im Angebot: Bines Gymgirl-Era, unser fundiertes und wirklich hilfreiches Fitness-Wissen (nicht), Marilenas Urlaubs-Fail, Musikvideos beim Abendbrot, das neue dänische Kabinett, Hape Kerkeling als Bundespräsident, das Entgelttransparenzgesetz und Lumpenmomente beim Himbeerpflücken. Klingt wild? Ist es auch. Wir hoffen ihr verzeiht uns diesen Ritt und unsere Wortfindungsstörungen, aber wir hatten Spaß! Heute is it not you, sondern der Sekt. Skål! | |||
| Get your pink back: Lifehacks für mehr Vereinbarkeit #24 | 09 Jun 2026 | 00:46:19 | |
Unsere geneigten Hörer*innen wissen es ja längst: Das System spielt nicht gerade zu unseren Gunsten. Trotzdem müssen wir ja morgen früh aufstehen und alles wuppen, ohne vor Erschöpfung umzukippen. Wie wir bei uns selbst, in unseren Partnerschaften und an unserem Arbeitsplatz Shortcuts nehmen können, die uns das Leben erleichtern, das hört ihr in dieser Folge. Außerdem: wie wir unser Pink nicht verlieren (🦩), warum einmal Eisessen die Ferien nicht füllt, warum man niemals Paarzeit overrulen sollte und dass Teenies überraschenderweise Senioren-Kaffees nicht so toll finden. Viel Spaß! | |||
| The F Word #23 | 02 Jun 2026 | 00:36:21 | |
Die Männer möchten bitte aus dem Patriarchat abgeholt werden! Oder wollen sie nicht viel lieber da drin bleiben?! Was ist eigentlich Feminismus? Muss ich als Frau Feministin sein?! Und wäre es nicht am allerwichtigsten, für Chancengleichheit zu kämpfen, ohne es zu labeln? Warum feiert Deutschland eigentlich lieber Himmelfahrt als den Weltfrauentag? Wir knöpfen uns heute die ganz großen Fragen vor. Auslöser unseres heutigen akustischen Brainstorms: ein ESC-Interview mit Sarah Engels. Außerdem besprechen wir, ob Feministinnen sich schminken dürfen, warum wir auch 2026 Männern aus Versehen mehr Fachkompetenz zutrauen als Frauen und wie man eigentlich 60 Tage Schulferien mit 30 Tagen Urlaub abdecken soll. Hört rein, ihr Mäuse! | |||
| Lebensweisheiten mit sechs Kindern #22 | 26 May 2026 | 00:43:11 | |
In dieser Folge knöpfen wir uns die ganz großen Fragen des Lebens vor. Oder zumindest das, was wir nach insgesamt sechs Kindern noch an Weisheit übrig haben. Spoiler: Es ist eine wilde Mischung aus radikaler Akzeptanz, Augenringen (danke für alles, Charlotte Tilbury!) und der bitteren Erkenntnis, dass „Es ist alles nur eine Phase!“ der schlimmste Satz der Welt ist, wenn man mittendrin steckt. Und das Wichtigste: We all fail Mum school sometimes. Das ist aber in Ordnung. Denn am nächsten Tag gibt's eine neue Chance. Viel Spaß! | |||
| Fritzes Familienpolitik & Zensur beim ZDF #30 | 21 Jul 2026 | 00:37:46 | |
Fröhlich, heiser und fast nüchtern schrubben wir auch diesen Dienstag für euch das angematschte Kinder-Müsli aus allen Ritzen. Denn Friedrich Merz hat sich an familienpolitischen Reformen versucht und ist … (drumroll) natürlich kläglich daran gescheitert. Wieder einmal stellen wir fest, dass Familien einfach nicht im Fokus der aktuellen Bundesregierung stehen. Wir teilen die Lumpenmomente der Woche, fragen uns, wie man das Leben vor Kindern eigentlich jemals anstrengend finden konnte, und regen uns ein bisschen über die ZDF-Zensur von Danger Dans neuem Lied "Keine Angst" auf. Kulturkritik können die Bratwives nämlich natürlich auch. Mit genügend Prosecco zumindest. Viel Freude beim Hören! | |||
| Kinder sind keine Privatsache. #29 | 14 Jul 2026 | 00:35:34 | |
Habt ihr euch mal überlegt, warum sich jeder einzelne Tag mit Familie in Deutschland anfühlt wie ein schlechtes Impro-Theater? Spoiler: Es liegt nicht an euch! Hierzulande kriegst du nämlich ständig eingeredet, Kinder zu bekommen sei dein reines Privatvergnügen. Wenn die Vereinbarkeit also vorn und hinten nicht hinhaut, bist du gefälligst selbst schuld, schlecht organisiert oder einfach zu blöd. Stimmt aber gar nicht! Während wir mit dem Ehegattensplitting und "Familienkompensation" (sprich: ein bisschen Geld aufs Konto geklatscht, statt echter Infrastruktur) komplett im Gestern leben, lachen sich unsere Nachbarn ins Fäustchen. In Frankreich, Dänemark oder Holland wird es nämlich als gesellschaftliche Aufgabe angesehen, dass Kinder gut aufwachsen können. Da sind Arbeits- und Betreuungszeiten logisch abgestimmt, das Essen in der Schule ist top und die Städte sind für Menschen und Kinder gebaut – nicht nur für Autos. Wir sprechen diese Woche ungeschönt über die krassen Unterschiede europäischer Familienpolitik, über echtes Kindeswohl und warum wir meinen, uns stattdessen in überteuerten Familienhotels verstecken zu müssen. | |||
| Kaulitz, KI & Jens Spahn #31 | 28 Jul 2026 | 00:34:00 | |
Wir wissen auch nicht so genau, wie das immer passiert, aber wir starten fluffig mit der neuen Kaulitz-Netflix-Serie in eine entspannte Laberfolge und landen am Ende immer bei knallharter Gesellschaftspolitik. Naja. Aber so kennt und mögt ihr uns ja. Gell? Jedenfalls sprechen wir diese Woche über unsere Liebe zu seichtem TV-Entertainment, dramatischen türkischen Serien und schwierigen Männern. Wir diskutieren, warum KI eigentlich besonders für Frauen ein riesengroßes Potenzial hat, ob Rennradfahren wirklich etwas mit Midlife-Crisis zu tun hat und ob Marilena in einer steckt. Und am Ende geht’s natürlich um Jens Spahns Rücktritt und seinen Leihmutterschafts-Skandal. Warum bleiben finanzielle Mauscheleien in Millionenhöhe meist folgenlos, während das Rütteln am heiligen, konservativen Familienbild sofort die volle Moral-Keule nach sich zieht? Spannend. Wir wünschen gute Unterhaltung! | |||
| "Urlaub" mit Kindern #33 | 11 Aug 2026 | 00:50:28 | |
Denmark calling! In unserer ersten Remote-Folge schalten sich Bine aus dem Homeoffice und Marilena aus ihrem Sommerurlaub in Dänemark zusammen. Wir sprechen über Bines Sidequests als Thoughtleaderin beim Thema Vereinbarkeit, Shopping auf Sankt Pauli, Lachse an der Wand, den vermeintlichen Rückzug der Tradwife-Bewegung und über den verbalen Totalausfall von Österreichs Bundeskanzler Stocker, laut dem Kinderbetreuung keine Arbeit sei. Lol. Hat er ja auch sicher noch nie gemacht. Aber eigentlich sprechen wir dieses Mal vor allem über das Thema Urlaub. Urlaub mit Kindern. Sollte man da Urlaub vielleicht eher in Anführungszeichen setzen? Hört einfach selbst. Und freut euch mit uns auf den ersten Montag nach den Ferien! 😅 | |||
| Dicker als Wasser? Geschwister, Eltern und Freiraum #32 | 04 Aug 2026 | 00:44:32 | |
Eigentlich war unsere Stimmung total im Keller. Dann haben wir aber natürlich trotzdem unsere Mikros angeschmissen und raus kam diese komplett ungeplante und sehr ehrliche, emotionale und deepe Folge über Geschwisterbeziehungen, Familienbande und Freiraum. Bine teilt die schmerzhafte Erfahrung, wie sich der Verlust ihres Bruders anfühlt. Und welchen Einfluss das auf die Geschwisterbeziehung ihrer vier Töchter hat. Marilena bringt wie immer skandinavischen Vibe ins Spiel und stellt die steile These auf, dass Liebe auf Freiwilligkeit basieren sollte und Blut eben keineswegs immer dicker als Wasser ist. Von schlagfertigen Teenagern über Erziehungs-Dilemmata, deutsche Mutter-Bilder und die ewige Frage, wie viel Freiraum Kinder brauchen, landen wir am Ende bei den Jugendwörtern des Jahres. Hört selbst, wie gut wir die draufhaben (feine Käse). | |||
| Leisten oder Funktionieren? Millennial-Weisheiten für die Generation X #35 | 25 Aug 2026 | 00:48:32 | |
Bonjour aus Cannes und halløjsa aus Dänemark! Während Bine an der Côte d’Azur feststellen muss, dass Sport-Minihöschen heute so viel kosten wie eine Monatsmiete, genießt Marilena die ersten Nächte, in denen ihr Babyschlaf-geplagter Körper beschlossen hat: „Ich bin jetzt mal raus, macht euren Scheiß alleine!“. Und um Swarovski, Bernstein, Teenager-Dramen und unaufgeräumte Ferienhäuser geht es diesmal auch. Unser eigentliches Thema ist aber ganz schön deep: Welche Lebensweisheiten können Millennials an die Generation X weitergeben? Wir finden heraus: Während Gen X (Bine) gelernt hat, im patriarchalen System klaglos zu funktionieren, wurde den Millennials (Marilena) die Verheißung gemacht, dass sie alles werden können, wenn sie nur genug leisten. Wo also Bine sich im Leben eher durchgefunktioniert hat, fühlt Marilena den permanenten Druck, immer auf Höchstleistung zu performen. Beides irgendwie traurig, oder? Von echten Frauen-Netzwerken, einsamen Abenden am Meer, Väter-Empowerment bis hin zur Erkenntnis, dass Geld in der Ehe kein Vertrauensbeweis, sondern Eigenverantwortung ist. Wie immer ein brutal ehrlicher Deep Dive von uns für euch. Viel Freude! | |||
| von Bratwives und Tradwives #34 | 18 Aug 2026 | 00:46:23 | |
Wir sind Bratwives. Wisst ihr ja. (Ihr seid ja auch irgendwie welche.) Heute sprechen wir über die Bewegung, von der wir uns mit unserem Namen bewusst abgrenzen wollen: Tradwives. Und stellen die steile These auf, dass diese Bewegung zurück in die 50er eigentlich nur deshalb entstehen konnte, weil Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die allermeisten Frauen im Jahr 2026 immer noch ein schlechter Scherz ist. Die gesellschaftlichen Erwartungen an moderne Frauen sind so absurd hoch (auch wenn Bine die meisten davon eh „Schrott“ findet), dass sich der Rückzug in die klar abgegrenzte Rolle der Hausfrau fast wie eine Erlösung anfühlt. Oder nicht? Wir sprechen dieses Mal über das schlechte Gewissen, wenn wir als Mütter Grenzen ziehen, darüber, warum es die Generation der Millenials unter Sauerteig und Halbmarathon einfach nicht macht, über Leistungsgedanken, finanzielle Unabhängigkeit, Dr. Oetker-Backmischungen und lüften das Geheimnis, ob Bine jetzt eigentlich den Koffer ihres Mannes packt oder nicht. | |||
| Viertagewoche gegen Merz #36 | 01 Sep 2026 | 00:40:44 | |
Wir sind überzeugt: Die Viertagewoche ist der absolute No-Brainer für echte Vereinbarkeit. Und während sie für Friedrich Merz der schlimmste Albtraum zu sein scheint (gefangen im 50er-Jahre-Muff und der Illusion, wir stünden alle noch am Fließband), sprechen die Zahlen eine völlig andere Sprache. Und die schauen wir uns diese Folge mal an. Überraschung: Die Volkswirtschaften, die die Viertagewoche ausprobieren, gehen gar nicht den Bach runter. Im Gegenteil! Die Daten aus Island, Großbritannien und Japan zeigen glasklar, was passiert, wenn man das Gehirn nicht wie eine Stanzmaschine behandelt: Die Produktivität schießt um bis zu 40 % nach oben, Krankschreibungen sinken, das Burnout-Risiko schrumpft und die Leute haben wieder Bock auf ihren Arbeitgeber. Na sowas. 😉 Wer Wissensarbeiter*innen für zehn Stunden an den Schreibtisch kettet, bekommt ab Stunde sechs halt keine Spitzenleistung mehr, sondern nur noch teure Anwesenheitskosmetik. Wir sind davon überzeugt: Die Viertagewoche ist die längst überfällige Antwort auf ein System, das stur im letzten Jahrhundert feststeckt. Lasst euch doch auch gerne überzeugen. <3 | |||