Explore every episode of the podcast BrainDocs
| Title | Pub. Date | Duration | |
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| Warum BrainDocs? | 09 Mar 2025 | 00:04:49 | |
In diesem Podcast diskutieren die Neurochirurgen Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss über die Herausforderungen und Faszinationen der Neurochirurgie. Sie beleuchten interdisziplinäre Ansätze, die Bedeutung von Teamarbeit und Weiterbildung sowie die Rolle neuer Technologien in der Neurochirurgie. Ziel ist es, sowohl erfahrene als auch junge Kolleg*innen zu inspirieren und zu informieren. Takeaways Wir möchten junge Leute für die Neurochirurgie begeistern. Die Neurochirurgie ist ein faszinierendes Fach. Mentoring ist entscheidend für die Ausbildung. Es gibt viele spannende Themen zu diskutieren. Interdisziplinäre Ansätze sind wichtig für die Patientenversorgung. Die Basics der Chirurgie müssen systematisch gelehrt werden. Feedback der Zuschauer ist wichtig für die Weiterentwicklung. | |||
| Chronisches Subduralhämatom | 30 Mar 2025 | 00:40:58 | |
Dieses Gespräch beleuchtet das Erkrankungsbild des chronischen Subduralhämatoms, diskutiert die Patientenpräsentation, diagnostische Ansätze, therapeutische Strategien und das postoperative Management. Die Sprecher Jan-Karl Burkhardt, Prof. Patrick Schuss und Dr. Sami Ridwan, teilen Einblicke in die angewandten Techniken, die Bedeutung der Nachsorge und die Kostenimplikationen dieser Verfahren in der Neurochirurgie. Auch wird die MMA-Embolisation als Behandlung für subdurale Hämatome diskutiert.
Takeaways Die MMA-Embolisation gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Behandlung subduraler Hämatome. Die Patientenpräsentation umfasst häufig chronische Symptome statt akuter Traumata. Sowohl alleinstehende als auch ergänzende Therapien werden in der Behandlung eingesetzt. Techniken und Materialien für die MMA-Embolisation variieren und sind entscheidend für den Erfolg. Das postoperative Management umfasst sorgfältige Überwachung und Verlaufskontrollen mittels Bildgebung. Kostenüberlegungen spielen eine wesentliche Rolle im Entscheidungsprozess für follow up. Hybride Neurochirurgen bringen ein einzigartiges Kompetenzprofil in das Fachgebiet ein. Evidenzbasierte Praktiken leiten den Einsatz von Drainagen und Bildgebung nach der Operation. Das Gespräch hebt die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit in der Neurochirurgie hervor. Zukünftige Entwicklungen in der Neurochirurgie könnten sich auf die Verfeinerung von Techniken und die Verbesserung der Patientenergebnisse konzentrieren. | |||
| Hirndruck und die 20 | 13 Apr 2025 | 00:49:30 | |
In diesem Podcast diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Herausforderungen und Strategien im Umgang mit erhöhtem Hirndruck auf der Intensivstation. Sie beleuchten die Bedeutung des ICP-Wertes, die klinische Relevanz, therapeutische Ansätze zur Drucksenkung und die entscheidende Rolle der Pflegekräfte im Management des Hirndrucks. Die Diskussion umfasst auch die Eskalation der Therapie und die Notwendigkeit einer interdisziplinären Zusammenarbeit. Später in der Folge auch mit Wolfgang Splitt, Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege und stellv. Stationsleitung aus dem Universitätsklinikum Bonn, über die Herausforderungen und Besonderheiten der Neurointensivpflege. Wolfgang teilt seine Erfahrungen im Umgang mit Hirndruckmanagement, externen Ventrikeldrainagen (EVD), ICP Sonden und der Bedeutung der klinischen Beurteilung. Die Diskussion umfasst auch die Rolle der Pflegekräfte in der Patientenversorgung, die Notwendigkeit von Teamarbeit und die Herausforderungen in der Fachweiterbildung für Neurointensivpflegekräfte.
Literatur
Fischer D, Edlow BL, Giacino JT, Greer DM. Neuroprognostication: a conceptual framework. Nat Rev Neurol. 2022 Jul;18(7):419-427. doi: 10.1038/s41582-022-00644-7. Epub 2022 Mar 29. PMID: 35352033; PMCID: PMC9326772.
Hawryluk GWJ et al. A management algorithm for patients with intracranial pressure monitoring: the Seattle International Severe Traumatic Brain Injury Consensus Conference (SIBICC). Intensive Care Med. 2019 Dec;45(12):1783-1794. doi: 10.1007/s00134-019-05805-9. Epub 2019 Oct 28. PMID: 31659383; PMCID: PMC6863785.
Diringer MN, Edwards DF. Admission to a neurologic/neurosurgical intensive care unit is associated with reduced mortality rate after intracerebral hemorrhage. Crit Care Med. 2001 Mar;29(3):635-40. doi: 10.1097/00003246-200103000-00031. PMID: 11373434.
Kurtz P, Fitts V, Sumer Z, Jalon H, Cooke J, Kvetan V, Mayer SA. How does care differ for neurological patients admitted to a neurocritical care unit versus a general ICU? Neurocrit Care. 2011 Dec;15(3):477-80. doi: 10.1007/s12028-011-9539-2. PMID: 21519958.
Takeaways
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| Externe Ventrikeldrainage | 27 Apr 2025 | 00:26:04 | |
In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die praktische Durchführung der Anlage einer externen Ventrikeldrainage (EVD). Sie erläutern die Definition des Kocher'schen Punktes, verschiedene Techniken zur Ventrikelpunktion, Herausforderungen in Notfallsituationen und die Pflege der EVD. Zudem teilen sie ihre Erfahrungen mit unterschiedlichen EVD-Systemen und geben praktische Tipps für die Durchführung und den Umgang mit Komplikationen. Takeaways Die externe Ventrikeldrainage ist eine essentielle kleine Operation in der Neurochirurgie. Der Kocher'sche Punkt ist entscheidend für die korrekte Platzierung der EVD. Praktische Techniken wie Handmaß können in der absoluten Notfallsituation hilfreich sein. Notfallsituationen erfordern schnelles und präzises Handeln. Die Wahl des EVD-Systems kann die Infektionsrate beeinflussen. Regelmäßige Überprüfung der EVD-Tiefe ist wichtig. Die Verwendung von Navigationshilfen kann in schwierigen Fällen hilfreich sein. Die Erfahrung spielt eine große Rolle bei der EVD Anlage. Die Pflege der EVD ist entscheidend für die Patientensicherheit.
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| Dekompressive Hemikraniektomie | 11 May 2025 | 00:28:53 | |
In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Hemikraniektomie, eine wichtige neurochirurgische Prozedur. Sie beleuchten die Evidenz hinter der Entscheidung, wann und wie diese Operation durchgeführt werden sollte, insbesondere bei PatientInnen mit Schädel-Hirn-Trauma und malignen Mediainfarkten. Die Diskussion umfasst auch die Techniken der Kraniektomie, postoperative Überlegungen und die kosmetischen Ergebnisse, die für die Patienten von Bedeutung sind. Abschließend wird ein Ausblick auf die Kranioplastik gegeben. Takeaways Die Hemikraniektomie wird in drei Hauptkrankheitsbildern durchgeführt. Evidenzbasierte Ansätze sind entscheidend für die Entscheidungsfindung. Frühzeitige Intervention kann die Prognose bei malignen Mediainfarkten verbessern. Die Wahl des Zeitpunkts für die Operation ist kritisch. Postoperative Komplikationen müssen sorgfältig überwacht werden. Kosmetische Ergebnisse sind für PatientInnen wichtig. Standardisierte Techniken können die Effizienz der Operation erhöhen. Die Verwendung von Dura-Ersatzmaterialien ist umstritten. Die Entscheidung, den Knochendeckel zu asservieren, variiert. Stay tuned für die kommende Folge Kranioplastik.
Literatur: Jüttler E, Schwab S, Schmiedek P, Unterberg A, Hennerici M, Woitzik J, Witte S, Jenetzky E, Hacke W; DESTINY Study Group. Decompressive Surgery for the Treatment of Malignant Infarction of the Middle Cerebral Artery (DESTINY): a randomized, controlled trial. Stroke. 2007 Sep;38(9):2518-25. doi: 10.1161/STROKEAHA.107.485649. Epub 2007 Aug 9. PMID: 17690310.
Jüttler E, Bösel J, Amiri H, Schiller P, Limprecht R, Hacke W, Unterberg A; DESTINY II Study Group. DESTINY II: DEcompressive Surgery for the Treatment of malignant INfarction of the middle cerebral arterY II. Int J Stroke. 2011 Feb;6(1):79-86. doi: 10.1111/j.1747-4949.2010.00544.x. PMID: 21205246.
Hofmeijer J, Kappelle LJ, Algra A, Amelink GJ, van Gijn J, van der Worp HB; HAMLET investigators. Surgical decompression for space-occupying cerebral infarction (the Hemicraniectomy After Middle Cerebral Artery infarction with Life-threatening Edema Trial [HAMLET]): a multicentre, open, randomised trial. Lancet Neurol. 2009 Apr;8(4):326-33. doi: 10.1016/S1474-4422(09)70047-X. Epub 2009 Mar 5. PMID: 19269254.
Geurts M, van der Worp HB, Kappelle LJ, Amelink GJ, Algra A, Hofmeijer J; HAMLET Steering Committee. Surgical decompression for space-occupying cerebral infarction: outcomes at 3 years in the randomized HAMLET trial. Stroke. 2013 Sep;44(9):2506-8. doi: 10.1161/STROKEAHA.113.002014. Epub 2013 Jul 18. PMID: 23868265.
Molina CA, Selim MH. Decompressive hemicraniectomy in elderly patients with malignant hemispheric infarction: open questions remain beyond DESTINY. Stroke. 2011 Mar;42(3):847-8. doi: 10.1161/STROKEAHA.110.603613. Epub 2011 Feb 3. PMID: 21293020.
Lehrieder D, Müller HP, Kassubek J, Hecht N, Thomalla G, Michalski D, Gattringer T, Wartenberg KE, Schultze-Amberger J, Huttner H, Kuramatsu JB, Wunderlich S, Steiner HH, Weissenborn K, Heck S, Günther A, Schneider H, Poli S, Dohmen C, Woitzik J, Jüttler E, Neugebauer H; DESTINY-R (DEcompressive Surgery for the Treatment of malignant INfarction of the middle cerebral arterY - Registry) Study Group and IGNITE (Initiative of German NeuroIntensive Trial Engagement) Study Group. Large diameter hemicraniectomy does not improve long-term outcome in malignant infarction. J Neurol. 2023 Aug;270(8):4080-4089. doi: 10.1007/s00415-023-11766-3. Epub 2023 May 10. PMID: 37162579; PMCID: PMC10345046.
Beck J, Fung C, Strbian D, Bütikofer L, Z'Graggen WJ, Lang MF, Beyeler S, Gralla J, Ringel F, Schaller K, Plesnila N, Arnold M, Hacke W, Jüni P, Mendelow AD, Stapf C, Al-Shahi Salman R, Bressan J, Lerch S, Hakim A, Martinez-Majander N, Piippo-Karjalainen A, Vajkoczy P, Wolf S, Schubert GA, Höllig A, Veldeman M, Roelz R, Gruber A, Rauch P, Mielke D, Rohde V, Kerz T, Uhl E, Thanasi E, Huttner HB, Kallmünzer B, Jaap Kappelle L, Deinsberger W, Roth C, Lemmens R, Leppert J, Sanmillan JL, Coutinho JM, Hackenberg KAM, Reimann G, Mazighi M, Bassetti CLA, Mattle HP, Raabe A, Fischer U; SWITCH study investigators. Decompressive craniectomy plus best medical treatment versus best medical treatment alone for spontaneous severe deep supratentorial intracerebral haemorrhage: a randomised controlled clinical trial. Lancet. 2024 Jun 1;403(10442):2395-2404. doi: 10.1016/S0140-6736(24)00702-5. Epub 2024 May 15. Erratum in: Lancet. 2024 Jun 1;403(10442):2380. doi: 10.1016/S0140-6736(24)01089-4. Erratum in: Lancet. 2024 Jul 6;404(10447):30. doi: 10.1016/S0140-6736(24)01355-2. PMID: 38761811.
Vieira E, Guimarães TC, Faquini IV, Silva JL, Saboia T, Andrade RVCL, Gemir TL, Neri VC, Almeida NS, Azevedo-Filho HRC. Randomized controlled study comparing 2 surgical techniques for decompressive craniectomy: with watertight duraplasty and without watertight duraplasty. J Neurosurg. 2018 Oct;129(4):1017-1023. doi: 10.3171/2017.4.JNS152954. Epub 2017 Nov 17. PMID: 29148904. | |||
| Kranioplastik | 25 May 2025 | 00:31:06 | |
In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die verschiedenen Aspekte der Kranioplastik, einschließlich der postoperativen Komplikationen, der Aufbewahrung des Knochendeckels, der Unterschiede zwischen autologer und allogener Kranioplastik sowie der verwendeten Materialien und Techniken. Sie beleuchten die Herausforderungen, die bei der Implantation auftreten können, und die Bedeutung der Neurorehabilitation. Zudem wird die Rolle des Hydrocephalus in diesem Kontext angesprochen. Takeaways Die Rekalutierung erfolgt in der Regel nach drei Monaten. Postoperative Komplikationen erfordern eine differenzierte Betrachtung. Die Aufbewahrung des Knochendeckels ist entscheidend für die spätere Reimplantation. Es gibt signifikante Unterschiede zwischen autologer und allogener Kranioplastik. Die Wahl des Materials hat Einfluss auf den Heilungsprozess. Techniken der Kranioplastik sollten sorgfältig geplant werden. Hydrocephalus kann die Notwendigkeit einer Kranioplastik beeinflussen. Die Lumbale Drainage kann präoperativ zur Druckregulation eingesetzt werden. Die Diskussion über die besten Praktiken in der Kranioplastik ist fortlaufend. Literatur: Wesp D, Krenzlin H, Jankovic D, Ottenhausen M, Jägersberg M, Ringel F, Keric N. Analysis of PMMA versus CaP titanium-enhanced implants for cranioplasty after decompressive craniectomy: a retrospective observational cohort study. Neurosurg Rev. 2022 Dec;45(6):3647-3655. doi: 10.1007/s10143-022-01874-5. Epub 2022 Oct 12. PMID: 36222944; PMCID: PMC9663391. Kosterhon M, Ruegg E, Ottenhausen M, Kühn A, Ringel F, Jägersberg M. Quantitative assessment and localization of the hollowing of the temple after craniectomy and cranioplasty-The frontozygomatic shadow. PLoS One. 2021 Oct 19;16(10):e0258776. doi: 10.1371/journal.pone.0258776. PMID: 34665840; PMCID: PMC8525753. Ottenhausen M, Kalasauskas D, Kramer A, Neuhoff J, Serrano L, Schwandt E, Ringel F. Bone Flap Necrosis Due to Low-Grade Infection with Propionibacterium acnes. World Neurosurg. 2019 Apr;124:1-3. doi: 10.1016/j.wneu.2018.12.055. Epub 2018 Dec 24. PMID: 30590219. Borger V, Schuss P, Kinfe TM, Vatter H, Güresir E. Decompressive Craniectomy for Stroke: Early Cranioplasty Is a Predictor for Postoperative Complications. World Neurosurg. 2016 Aug;92:83-88. doi: 10.1016/j.wneu.2016.04.113. Epub 2016 May 6. PMID: 27157285. Schuss P, Borger V, Güresir Á, Vatter H, Güresir E. Cranioplasty and Ventriculoperitoneal Shunt Placement after Decompressive Craniectomy: Staged Surgery Is Associated with Fewer Postoperative Complications. World Neurosurg. 2015 Oct;84(4):1051-4. doi: 10.1016/j.wneu.2015.05.066. Epub 2015 Jun 11. PMID: 26072458. Schuss P, Vatter H, Marquardt G, Imöhl L, Ulrich CT, Seifert V, Güresir E. Cranioplasty after decompressive craniectomy: the effect of timing on postoperative complications. J Neurotrauma. 2012 Apr 10;29(6):1090-5. doi: 10.1089/neu.2011.2176. Epub 2012 Apr 5. PMID: 22201297. Schuss P, Vatter H, Oszvald A, Marquardt G, Imöhl L, Seifert V, Güresir E. Bone flap resorption: risk factors for the development of a long-term complication following cranioplasty after decompressive craniectomy. J Neurotrauma. 2013 Jan 15;30(2):91-5. doi: 10.1089/neu.2012.2542. PMID: 22970998. | |||
| Ab in die Sommerpause | 06 Jul 2025 | 00:03:40 | |
Wir gehen in eine kurze Sommerpause! Anfang September geht es mit den regulären Folgen weiter. In der Zwischenzeit melden wir uns in den gewohnten Abständen mit kurzen interaktiven Sonderfolgen. Stay tuned!
Über Spinedocs kommt bald eine kurze Umfrage, wir bitten um eure zahlreiche Teilnahme und Feedback, um beide Podcasts für euch zu optimieren.
Eure Patrick Schuss und Sami Ridwan | |||
| Das Neuro in Neuroonkologie | 22 Jun 2025 | 00:41:48 | |
In dieser Episode diskutieren Prof. Patrick Schuss und Dr. Sami Ridwan mit PD Dr. Niklas Schäfer, stellvertretender Leiter der Klinik für Neuroonkologie am Universitätsklinikum Bonn, die Herausforderungen und Entwicklungen in der Neuroonkologie, insbesondere im Umgang mit Glioblastomen. Sie beleuchten die Rolle der Familie, die Bedeutung von Aufklärungsgesprächen und die Notwendigkeit einer interdisziplinären Zusammenarbeit. Zudem wird die Prognose für Patienten thematisiert und wie diese in Gesprächen sensibel vermittelt werden kann. Die Herausforderungen für das soziale Umfeld der Patienten werden ebenfalls angesprochen, um ein umfassendes Bild der Situation zu vermitteln. Takeaways Die Neuroonkologie ist ein komplexes Feld, das interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordert. Familien spielen eine entscheidende Rolle in der Unterstützung von Patienten mit Glioblastomen. Aufklärungsgespräche sind entscheidend für die Patienten und deren Angehörige. Die Prognose für Glioblastom-Patienten ist oft herausfordernd und erfordert Sensibilität im Gespräch. Die Behandlung muss individuell angepasst werden, um die Lebensqualität zu maximieren. Neurologen können die neurologischen Symptome und deren Auswirkungen auf das Leben der Patienten gut erklären. Die Unterstützung durch ein interdisziplinäres Team ist für die Patientenbetreuung unerlässlich. Die Kommunikation mit den Angehörigen ist wichtig, um Missverständnisse zu vermeiden. Die Behandlung von Glioblastomen erfordert eine ständige Anpassung der Medikation. Die Herausforderungen für das soziale Umfeld sind oft unterschätzt.
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| Teamarbeit im OP | 08 Jun 2025 | 00:46:21 | |
In diesem Gespräch mit Anna Keppke, einer Expertin für operationstechnische Assistenz (OTA) aus der Schön Klinik Hamburg Eilbek und Vorstandsmitglied des Deutschen Berufsverbandes Anästhesietechnischer und Operationstechnischer Assistenz e.V. (ATA|OTA-Verband) werden die Herausforderungen und Chancen des Berufs beleuchtet. Anna spricht über die Bedeutung des Berufsverbands, die Notwendigkeit von Spezialisierung und Weiterbildung sowie die Herausforderungen, die junge Fachkräfte im Gesundheitswesen heute bewältigen müssen. Die Kommunikation und Teamarbeit im OP werden als zentrale Themen hervorgehoben, ebenso wie die Wichtigkeit von Wertschätzung und Feedback für die Motivation der Mitarbeiter. In der Diskussion mit Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss wird dies mit Fokus auf die Neurochirurgie diskutiert.
Takeaways Der Beruf der Operationstechnischen Assistenz ist facettenreich und erfordert Eigenverantwortung. Der Berufsverband spielt eine wichtige Rolle in der Weiterentwicklung des OTA-Berufs. Es gibt großes Interesse an der Ausbildung zur OTA, aber die Arbeitsbedingungen sind herausfordernd. Die Freizeit gewinnt an Bedeutung, was die Motivation junger Fachkräfte beeinflusst. Teamarbeit und Kommunikation sind entscheidend für den Erfolg im OP. Wertschätzung und Feedback sind wichtig für die Zufriedenheit im Beruf. Spezialisierung ist notwendig, um den Anforderungen komplexer Eingriffe gerecht zu werden. Die Ausbildung zur OTA ist nur der Anfang; Weiterbildung ist entscheidend. Das Stop-Protokoll kann die Kommunikation im OP verbessern. Die Zukunft des Berufs hängt von der Anpassung an moderne Arbeitsbedingungen ab.
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| Fast Facts: Aneurysmatische Subarachnoidalblutung | 03 Aug 2025 | 00:13:06 | |
In der Sommerpause kurze Folgen: Fast Facts. In dieser Episode besprechen Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die aneurysmatische Subarachnoidalblutung. Takeaways Standard ist die CT Diagnostik Nachweis von Hämoglobin Abbauprodukten ersetzt die 3-Gläser-Probe Rasche Okklusion des Aneurysmas ist indiziert DCI und DIND sind ernste multifaktorielle Folgen TCD dient der Vasospasmus-Überwachung allerdings sehr untersucherabhängig Hunt und Hess, WFNS und Fisher sind gängige Scores
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| Fast Facts: Zervikale Instabilität | 20 Jul 2025 | 00:11:02 | |
In der Sommerpause kurze Folgen: Fast Facts. In dieser Episode besprechen Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die zervikale Instabilität. Mehr zu Verletzungen der subaxialen HWS bei SpineDocs mit Dr. Stefan Motov: https://www.spinedocs.de/e/1_7/ Takeaways C2-Frakturen können konservativ behandelt werden. Die AO-Klassifikation ist die gängigste Klassifikation für Wirbelsäulenverletzungen. Die SLIC-Klassifikation hilft bei der Entscheidung über Operationen. Risiken von Steroiden bei Halsmarkverletzungen überwiegen. Die Behandlung von alten Menschen kann ohne Fusion erfolgen. Diskoligamentäre Verletzungen sind entscheidend für das Management. Die Entscheidung zur Operation hängt von der Stabilität ab. Die Klassifikationen helfen, die Schwere der Verletzung zu bewerten. Es gibt unterschiedliche Ansätze für C1/2 Verletzungen. Die Diskussion über konservative vs. operative Behandlung ist ongoing.
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| Fast Facts: Kavernome | 31 Aug 2025 | 00:12:10 | |
In dieser Fast Facts Episode in der Sommerpause diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die klinischen Aspekte von Kavernomen, einschließlich ihrer Symptome, Diagnostik mittels MRT und der Unterschiede zu arteriovenösen Malformationen (AVM). Sie erörtern die Indikationen für eine operative Entfernung und die Bedeutung genetischer Syndrome, die mit multiplen Kavernomen assoziiert sind. Die Diskussion bietet wertvolle Einblicke in die Behandlung und das Management von Kavernomen. Takeaways Kavernome sind gutartige, angiomatöse Gefäßfehlbildungen. Die häufigsten Symptome sind epileptische Anfälle. MRT-Befunde unterscheiden Kavernome von AVMs. Wait and Watch ist bei asymptomatischen Kavernomen sinnvoll. Genetische Syndrome können mit multiplen Kavernomen assoziiert sein. MRT mit SWI ist entscheidend für die Diagnostik. Die Indikation zur OP hängt von der Symptomatik ab. Hämosiderinablagerungen können epileptogene Zonen bilden. Kavernome können durch Blutungen symptomatisch werden. Eine genetische Beratung ist wichtig bei familiären Syndromen.
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| Fast Facts: Hypophysen-Tumor | 17 Aug 2025 | 00:13:26 | |
In der Sommerpause kurze Folgen: Fast Facts. In dieser Episode besprechen Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss Hypophysentumore, aufgrund der Kürze der Zeit hier Fokus auf die Hypophysenadenome. Takeaways Adenome können durch Hormonproduktion oder Masseneffekt auffallen Wichtige Begriffe sind das Prolaktinom, Akromegalie und M. Cushing Ein endokrinologisches Workup und Augenbefunde inkl. Gesichtsfeld und Visus sind zwingend erforderlich MRT Sella-Aufnahmen sind die Standard-Bildgebung Wichtige Komplikationen sind der D. insipidus und SIADH Lokale Komplikationen können selläre und periselläre Strukturen betreffen Eine Liquorfistel kann postoperativ auftreten nach transnasalen Eingriffen | |||
| Zerebraler Vasospasmus | 29 Sep 2025 | 00:44:27 | |
In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss mit Dr. Hani Ridwan aus Aachen das komplexe Thema des zerebralen Vasospasmus, insbesondere im Kontext der aneurysmatischen Subarachnoidalblutung (aSAB). Sie erkunden die Pathophysiologie, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten und betonen die Bedeutung der Unterscheidung zwischen angiografischem und symptomatischem Vasospasmus. Das Gespräch behandelt auch die Rolle von Nimodipin, die Verwendung von CT-Perfusion und das Potenzial endovaskulärer Therapien. Takeaways
Literatur Wolf S, Mielke D, Barner C, Malinova V, Kerz T, Wostrack M, Czorlich P, Salih F, Engel DC, Ehlert A, Staykov D, Alturki AY, Sure U, Bardutzky J, Schroeder HWS, Schürer L, Beck J, Juratli TA, Fritsch M, Lemcke J, Pohrt A, Meyer B, Schwab S, Rohde V, Vajkoczy P; EARLYDRAIN Study Group. Effectiveness of Lumbar Cerebrospinal Fluid Drain Among Patients With Aneurysmal Subarachnoid Hemorrhage: A Randomized Clinical Trial. JAMA Neurol. 2023 Aug 1;80(8):833-842. doi: 10.1001/jamaneurol.2023.1792. PMID: 37330974; PMCID: PMC10277935. Vatter H, Güresir E, König R, Durner G, Kalff R, Schuss P, Mayer TE, Konczalla J, Hattingen E, Seifert V, Berkefeld J. Invasive Diagnostic and Therapeutic Management of Cerebral VasoSpasm after Aneurysmal Subarachnoid Hemorrhage (IMCVS)-A Phase 2 Randomized Controlled Trial. J Clin Med. 2022 Oct 20;11(20):6197. doi: 10.3390/jcm11206197. PMID: 36294516; PMCID: PMC9605620. Vossen LV, Weiss M, Albanna W, Conzen-Dilger C, Schulze-Steinen H, Rossmann T, Schmidt TP, Höllig A, Wiesmann M, Clusmann H, Schubert GA, Veldeman M. Intra-arterial nimodipine for the treatment of refractory delayed cerebral ischemia after aneurysmal subarachnoid hemorrhage. J Neurointerv Surg. 2024 Dec 26;17(e1):e31-e40. doi: 10.1136/jnis-2023-021151. PMID: 38124223.
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| Arachnoidalzysten | 14 Sep 2025 | 00:22:47 | |
In der ersten Episode der zweiten Staffel diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss das Thema Arachnoidalzysten, das in der medizinischen Literatur und Praxis oft vernachlässigt wird. Sie beleuchten die Prävalenz, die Differenzierung zwischen symptomatischen und asymptomatischen Zysten, die diagnostischen Verfahren sowie die verschiedenen Therapieansätze. Zudem wird die Prognose nach operativen Eingriffen und die möglichen Komplikationen thematisiert. Die Diskussion schließt mit der Erkenntnis, dass viele Arachnoidalzysten keine Therapie benötigen und die Wichtigkeit einer fundierten Diagnostik betont wird. Takeaways Arachnoidalzysten sind oft Zufallsbefunde. Die Prävalenz liegt bei etwa 1,4% bei Erwachsenen. Symptomatische Zysten sind selten, meist Kopfschmerzen. Die MRT ist die Bildgebung der Wahl. Endoskopische Verfahren sind minimalinvasiv. Die Langzeitprognose nach OP ist gut. Die Differenzierung zwischen Pathologie und Zufallsbefund ist entscheidend. Psychologische Aspekte beeinflussen die Behandlung. Die meisten Zysten benötigen keine Therapie. Arachnoidalzysten sind ein kontroverses Thema in der Neurochirurgie. Literatur Jaradat A, Suliman M, Ibrahim R, Al-Hawamdeh H, Barbarawi MDA, Daoud S, Jarrar S, Jamous M. Long term clinical and radiological outcomes following surgical treatment of symptomatic cranial arachnoid cyst: A population based consecutive cohort study. Clin Neurol Neurosurg. 2024 Jul;242:108317. doi: 10.1016/j.clineuro.2024.108317. Epub 2024 May 6. PMID: 38754304. Singh G, Maurya VP, Ahamed Tp W, Rai S, Srivastava AK, Bhaisora KS, Verma PK, Das KK, Mehrotra A, Jaiswal AK, Mishra P, Behari S, Kumar R. Clinicoradiologic Risk Stratification and Outcome Assessment in Symptomatic Intracranial Arachnoid Cyst Managed Over Fifteen Years. World Neurosurg. 2023 Oct;178:e846-e858. doi: 10.1016/j.wneu.2023.08.033. Epub 2023 Aug 14. PMID: 37586549. Schmutzer-Sondergeld M, Gencer A, Niedermeyer S, Quach S, Stoecklein VM, Teske N, Schichor C, Terpolilli NA, Kunz M, Thon N. Evaluation of surgical treatment strategies and outcome for cerebral arachnoid cysts in children and adults. Acta Neurochir (Wien). 2024 Jan 27;166(1):39. doi: 10.1007/s00701-024-05950-1. PMID: 38280116; PMCID: PMC10821836. Hall S, Smedley A, Rae S, Mathad N, Waters R, Chakraborty A, Sparrow O, Tsitouras V. Clinical and radiological outcomes following surgical treatment for intra-cranial arachnoid cysts. Clin Neurol Neurosurg. 2019 Feb;177:42-46. doi: 10.1016/j.clineuro.2018.12.018. Epub 2018 Dec 27. PMID: 30599313. Ahmed AK, Cohen AR. Intracranial arachnoid cysts. Childs Nerv Syst. 2023 Oct;39(10):2771-2778. doi: 10.1007/s00381-023-06066-0. Epub 2023 Jul 19. PMID: 37466684. | |||
| Standard Therapie des Glioblastoms | 26 Oct 2025 | 00:46:38 | |
In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan, Prof. Patrick Schuss und PD Dr. Niklas Schäfer die komplexen Aspekte der Behandlung von Glioblastomen, insbesondere den IDH-Wildtyp. Die Diskussion umfasst die chirurgischen Ansätze, die Bedeutung der Resektion, die Rolle der Diagnostik und Bildgebung, sowie die Standardtherapien wie die Temozolomid-basierte Radiochemotherapie. Zudem wird die Bedeutung von Biomarkern und molekularbiologischen Faktoren hervorgehoben, die die Therapieentscheidungen beeinflussen. Innovative Therapien und die Notwendigkeit klinischer Studien werden ebenfalls thematisiert, um die Behandlungsergebnisse zu verbessern. Die Episode schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Neuro-Onkologie. Takeaways Die Therapie beim Glioblastom besteht aus drei Säulen: Chirurgie, Chemotherapie und Strahlentherapie. Eine supra-marginale Resektion kann die Überlebensrate verbessern. Die Unterscheidung zwischen schrankengestörten und nicht schrankengestörten Tumoranteilen ist entscheidend für die Therapie. Der MGMT-Status ist ein wichtiger Biomarker für die Therapieentscheidung. Temozolomid bleibt die Standardtherapie für Glioblastome. Klinische Studien sind wichtig, um neue Therapieansätze zu evaluieren. Die Patienten müssen über alle Therapieoptionen und deren Nebenwirkungen informiert werden. Innovative Therapien wie TTF können die Behandlungsergebnisse verbessern. Die Rolle der molekularen Diagnostik wird immer wichtiger in der Therapieplanung. Die Unterstützung der Patienten und ihrer Familien ist entscheidend in der Behandlung. Literatur Ghazaleh Tabatabai, Michael Platten, Matthias Preusser, Michael Weller, Wolfgang Wick, Martin van den Bent, Treatment of glioblastoma patients with personalized vaccines outside clinical trials: Lessons ignored?, Neuro-Oncology, Volume 27, Issue 1, January 2025, Pages 302–305, https://doi.org/10.1093/neuonc/noae225 Wen PY, Weller M, Lee EQ, Touat M, Khasraw M, Rahman R, Platten M, Lim M, Winkler F, Horbinski C, Verhaak RGW, Huang RY, Ahluwalia MS, Albert NL, Tonn JC, Schiff D, Barnholtz-Sloan JS, Ostrom Q, Aldape KD, Batchelor TT, Bindra RS, Chiocca EA, Cloughesy TF, DeGroot JF, French P, Galanis E, Galldiks N, Gilbert MR, Hegi ME, Lassman AB, Le Rhun E, Mehta MP, Mellinghoff IK, Minniti G, Roth P, Sanson M, Taphoorn MJB, von Deimling A, Weiss T, Wick W, Zadeh G, Reardon DA, Chang SM, Short SC, van den Bent MJ, Preusser M. Glioblastoma in Adults: A Society for Neuro-Oncology (SNO) and European Society of Neuro-Oncology (EANO) Consensus Review on Current Management and Future Directions. Neuro Oncol. 2025 Aug 13:noaf177. doi: 10.1093/neuonc/noaf177. Epub ahead of print. PMID: 40827022. | |||
| Hinterfragt: Dexamethason in der Neuroonkologie | 12 Oct 2025 | 00:22:59 | |
In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Verwendung von Dexamethason bei neuroonkologischen Patienten. Sie beleuchten die verschiedenen Formen des Hirnödems, die Wirkungsweise und Dosierung von Dexamethason sowie die damit verbundenen Nebenwirkungen. Zudem wird auf die molekularen Tumoreffekte eingegangen und die Langzeitfolgen der Dexamethason-Gabe erörtert. Abschließend werden Alternativen zu Dexamethason und die aktuellen Leitlinien zur Steroidgabe vorgestellt. Takeaways Dexamethason ist ein Standard bei Hirntumoren. Es gibt verschiedene Formen des Hirnödems. Die Dosierung von Dexamethason muss individuell angepasst werden. Dexamethason hat sowohl positive als auch negative Effekte. Die Nebenwirkungen können gravierend sein. Dexamethason kann die Tumorinvasivität erhöhen. Langfristige Anwendung kann die Prognose verschlechtern. Alternativen wie Bevacizumab sollten in Betracht gezogen werden. Die Leitlinien empfehlen einen restriktiven Einsatz von Steroiden. Eine individuelle Abwägung ist bei der Therapie entscheidend. Literatur: Vazquez S, Gold J, Spirollari E, Akmal S, Hanft SJ. The story of dexamethasone and how it became one of the most widely used drugs in neurosurgery. J Neurosurg. 2023 Nov 24;140(4):1191-1197. doi: 10.3171/2023.9.JNS231099. PMID: 38000066. Vecht CJ, Hovestadt A, Verbiest HB, van Vliet JJ, van Putten WL. Dose-effect relationship of dexamethasone on Karnofsky performance in metastatic brain tumors: a randomized study of doses of 4, 8, and 16 mg per day. Neurology. 1994 Apr;44(4):675-80. doi: 10.1212/wnl.44.4.675. PMID: 8164824. Luedi MM, Singh SK, Mosley JC, Hassan ISA, Hatami M, Gumin J, Andereggen L, Sulman EP, Lang FF, Stueber F, Fuller GN, Colen RR, Zinn PO. Dexamethasone-mediated oncogenicity in vitro and in an animal model of glioblastoma. J Neurosurg. 2018 Dec 1;129(6):1446-1455. doi: 10.3171/2017.7.JNS17668. Epub 2018 Jan 12. PMID: 29328002. Pitter KL, Tamagno I, Alikhanyan K, Hosni-Ahmed A, Pattwell SS, Donnola S, Dai C, Ozawa T, Chang M, Chan TA, Beal K, Bishop AJ, Barker CA, Jones TS, Hentschel B, Gorlia T, Schlegel U, Stupp R, Weller M, Holland EC, Hambardzumyan D. Corticosteroids compromise survival in glioblastoma. Brain. 2016 May;139(Pt 5):1458-71. doi: 10.1093/brain/aww046. Epub 2016 Mar 28. PMID: 27020328; PMCID: PMC5006251. AWMF S3 Leitlinie Supportive Therapie https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/032-054OL EANO Guidelines https://www.eano.eu/publications/eano-guidelines/ DGN Leitlinie Gliome https://www.dgn.org/leitlinie/gliome RESDEX Study https://clinicaltrials.gov/study/NCT04266977?cond=%22Glioblastoma%22&intr=%22Dexamethasone%22&viewType=Table&rank=4 | |||
| Normaldruckhydrozephalus Teil 1 | 09 Nov 2025 | 00:32:47 | |
In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss über den idiopathischen Normaldruckhydrozephalus (INPH), ein oft übersehenes geriatrisches Syndrom. Sie beleuchten die Herausforderungen bei der Diagnose, die Rolle des glymphatischen Systems und die Bedeutung der HAKIM-Trias. Zudem wird die Diagnostik und Therapie, einschließlich des lumbalen Infusionstests, detailliert besprochen. In Teil 2 wird die operative Versorgung inkl. Shunt, Ventile und Devices folgen. Takeaways
Literatur Luciano MG, Williams MA, Hamilton MG, Katzen HL, Dasher NA, Moghekar A, Hua J, Malm J, Eklund A, Alpert Abel N, Raslan AM, Elder BD, Savage JJ, Barrow DL, Shahlaie K, Jensen H, Zwimpfer TJ, Wollett J, Hanley DF, Holubkov R; PENS Trial Investigators and the Adult Hydrocephalus Clinical Research Network. A Randomized Trial of Shunting for Idiopathic Normal-Pressure Hydrocephalus. N Engl J Med. 2025 Sep 16. doi: 10.1056/NEJMoa2503109. Epub ahead of print. PMID: 40960253. Thavarajasingam SG, El-Khatib M, Rea M, Russo S, Lemcke J, Al-Nusair L, Vajkoczy P. Clinical predictors of shunt response in the diagnosis and treatment of idiopathic normal pressure hydrocephalus: a systematic review and meta-analysis. Acta Neurochir (Wien). 2021 Oct;163(10):2641-2672. doi: 10.1007/s00701-021-04922-z. Epub 2021 Jul 8. PMID: 34235589; PMCID: PMC8437907. Wallenstein MB, McKhann GM 2nd. Salomón Hakim and the discovery of normal-pressure hydrocephalus. Neurosurgery. 2010 Jul;67(1):155-9; discussion 159. doi: 10.1227/01.neu.0000370058.12120.0e. PMID: 20568668. Milletti D, Randi FT, Lanzino G, Hakim F, Palandri G. Gait Apraxia and Hakim's Disease: A Historical Review. Biomedicines. 2023 Apr 3;11(4):1086. doi: 10.3390/biomedicines11041086. PMID: 37189704; PMCID: PMC10136268. | |||
| Fluoreszenz in der Neurochirurgie | 23 Nov 2025 | 00:27:30 | |
In dieser Episode von BrainDocs diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Anwendung von Fluoreszenz in der Neurochirurgie, insbesondere die Verwendung von 5-ALA, Fluoreszin und ICG. Sie beleuchten die historischen Ursprünge dieser Stoffe, ihre spezifischen Einsatzgebiete und die Vorteile sowie Einschränkungen in der Tumorchirurgie. Die Diskussion umfasst auch die Zukunft der fluoreszenzgeführten Neurochirurgie und die potenziellen Entwicklungen in der Tumorvisualisierung. Takeaways
Literatur Turning on the Light for Brain Tumor Surgery: A 5-Aminolevulinic Acid Story. McCracken DJ, Schupper AJ, Lakomkin N, et al. Neuro-Oncology. 2022;24(Suppl 6):S52-S61. doi:10.1093/neuonc/noac191. Sodium Fluorescein-Guided Resection Under the YELLOW 560 Nm Surgical Microscope Filter in Malignant Brain Tumor Surgery-a Feasibility Study. Schebesch KM, Proescholdt M, Höhne J, et al. Acta Neurochirurgica. 2013;155(4):693-9. doi:10.1007/s00701-013-1643-y. Fluorescence in Neurosurgery: Its Diagnostic and Therapeutic Use. Review of the Literature. Ewelt C, Nemes A, Senner V, et al. Journal of Photochemistry and Photobiology. B, Biology. 2015;148:302-309. doi:10.1016/j.jphotobiol.2015.05.002. Indocyanine Green Video-Angiography in Neurosurgery: A Glance Beyond Vascular Applications. Scerrati A, Della Pepa GM, Conforti G, et al. Clinical Neurology and Neurosurgery. 2014;124:106-13. doi:10.1016/j.clineuro.2014.06.032. Prospective Evaluation of Surgical Microscope-Integrated Intraoperative Near-Infrared Indocyanine Green Videoangiography During Aneurysm Surgery. Raabe A, Nakaji P, Beck J, et al. Journal of Neurosurgery. 2005;103(6):982-9. doi:10.3171/jns.2005.103.6.0982. Fluorescence-Guided Surgery With 5-Aminolevulinic Acid for Resection of Malignant Glioma: A Randomised Controlled Multicentre Phase III Trial. Stummer W, Pichlmeier U, Meinel T, et al. The Lancet. Oncology. 2006;7(5):392-401. doi:10.1016/S1470-2045(06)70665-9. | |||
| Hinterfragt: NMH Bridging in der Neurochirurgie | 07 Dec 2025 | 00:29:58 | |
In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan, Prof. Patrick Schuss und Prof. Peter Lüdike, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin/ Kardiologie und Intensivmedizin, Marienhospital Osnabrück, über die Anwendung von niedermolekularem Heparin als Bridging-Therapie bei neurochirurgischen Eingriffen. Sie beleuchten die Herausforderungen und Risiken der Thrombozytenaggregationshemmung und oralen Antikoagulation, insbesondere im Kontext der Neurochirurgie und Kardiologie. Die Experten teilen ihre Erfahrungen und Meinungen zu aktuellen Studien und Leitlinien, um die bestmögliche Patientenversorgung zu gewährleisten. Takeaways
Literatur Marcucci M, Chan MTV, Smith EE, Absalom AR, Devereaux PJ. Prevention of perioperative stroke in patients undergoing non-cardiac surgery. Lancet Neurol. 2023 Oct;22(10):946-958. doi: 10.1016/S1474-4422(23)00209-0. PMID: 37739575. Wang B, Su Y, Ma C, Xu L, Mao Q, Cheng W, Lu Q, Zhang Y, Wang R, Lu Y, He J, Chen S, Chen L, Li T, Gao L. Impact of perioperative low-molecular-weight heparin therapy on clinical events of elderly patients with prior coronary stents implanted > 12 months undergoing non-cardiac surgery: a randomized, placebo-controlled trial. BMC Med. 2024 Apr 23;22(1):171. doi: 10.1186/s12916-024-03391-2. PMID: 38649992; PMCID: PMC11036782. Thompson, A, Fleischmann, K, Smilowitz, N. et al. 2024 AHA/ACC/ACS/ASNC/HRS/SCA/SCCT/SCMR/SVM Guideline for Perioperative Cardiovascular Management for Noncardiac Surgery: A Report of the American College of Cardiology/American Heart Association Joint Committee on Clinical Practice Guidelines. JACC. 2024 Nov, 84 (19) 1869–1969. https://doi.org/10.1016/j.jacc.2024.06.013
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| Fast Facts: Hirnabszess | 21 Dec 2025 | 00:19:55 | |
In dieser Episode diskutieren Prof. Patrick Schuss und Dr. Sami Ridwan über das Thema Hirnabzess, seine Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Sie betonen die Wichtigkeit der klinischen Erfahrung und der Leitlinien bei der Diagnose und Behandlung. Zudem werden Prüfungsfragen und praktische Tipps besprochen. Takeaways
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| Shuntrevision und Fehlersuche | 18 Jan 2026 | 00:32:17 | |
In dieser Episode diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss über die Herausforderungen und Vorgehensweise bei Shunt-Revisionen. Sie beleuchten die verschiedenen Ansätze zur Behebung von Problemen mit Shunts, einschließlich der Bildgebung und der operativen Techniken. Ein besonderer Fokus liegt auf der Infektion und den unterschiedlichen Herangehensweisen bei akuten und chronischen Fällen. Takeaways
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| Fast Facts: Trigeminusneuralgie | 05 Jan 2026 | 00:17:14 | |
In dieser Episode von Fast Facts diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss über das Thema Trigeminusneuralgie. Sie behandeln die klinische Diagnose, Warnzeichen für sekundäre Ursachen, Bildgebungsverfahren und medikamentöse Erstlinientherapien. Prof. Patrick Schuss erklärt die mikrovaskuläre Dekompression und andere neurochirurgische Verfahren. Takeaways
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| Neuropathologie | 01 Mar 2026 | 00:32:49 | |
In dieser Episode tauchen wir tief in die Welt der Neuropathologie ein. Unser Gast Dr. med. Claire Delbridge, Leiterin der Neuropathologie am Klinikum rechts der Isar, erklärt die Besonderheiten ihres Fachs, die neuesten Diagnosemethoden und gibt einen Ausblick auf die Zukunft, inklusive technischer Innovationen und KI. Takeaways
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| Hinterfragt: Routinemäßige Postoperative CT Kontrollen | 16 Feb 2026 | 00:36:49 | |
In dieser Folge diskutieren Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss die Richtlinien, Schwellenwerte und Entscheidungsprozesse bei postoperativen CT Bildgebungen nach neurochirurgischen Eingriffen. Es geht darum, wann Routinedarstellungen sinnvoll sind und wann eine gezielte Bildgebung aus klinischen Gründen erfolgt. Takeaways
Literatur Blumrich L, Telles JPM, da Silva SA, Iglesio RF, Teixeira MJ, Figueiredo EG. Routine postoperative computed tomography scan after craniotomy: systematic review and evidence-based recommendations. Neurosurg Rev. 2021 Oct;44(5):2523-2531. doi: 10.1007/s10143-021-01473-w. Epub 2021 Jan 15. PMID: 33452594. Freyschlag CF, Gruber R, Bauer M, Grams AE, Thomé C. Routine Postoperative Computed Tomography Is Not Helpful After Elective Craniotomy. World Neurosurg. 2019 Feb;122:e1426-e1431. doi: 10.1016/j.wneu.2018.11.079. Epub 2018 Nov 19. PMID: 30465965. Schär RT, Fiechter M, Z'Graggen WJ, Söll N, Krejci V, Wiest R, Raabe A, Beck J. No Routine Postoperative Head CT following Elective Craniotomy--A Paradigm Shift? PLoS One. 2016 Apr 14;11(4):e0153499. doi: 10.1371/journal.pone.0153499. PMID: 27077906; PMCID: PMC4831779. Khaldi A, Prabhu VC, Anderson DE, Origitano TC. The clinical significance and optimal timing of postoperative computed tomography following cranial surgery. J Neurosurg. 2010 Nov;113(5):1021-5. doi: 10.3171/2009.11.JNS081048. Epub 2009 Dec 18. PMID: 20020840. | |||
| Unrupturierte Intrakranielle Aneurysmen | 01 Feb 2026 | 00:43:52 | |
In dieser Folge beleuchten wir die neuesten Entwicklungen bei der Risikobewertung und Behandlung unrupturierter Hirnaneurysmen. Prof. Patrick Schuss und Dr. Sami Ridwan diskutieren die Validität verschiedener Scores, die Bedeutung von Scores wie PHASES, UCAS, ELAPSS, UIATS und das Zusammenspiel von Bildgebung, Risiko- und Entscheidungsmodellen – alles in einem multidisziplinären Ansatz. Takeaways
Literatur: Wiebers DO, Whisnant JP, Huston J 3rd, Meissner I, Brown RD Jr, Piepgras DG, Forbes GS, Thielen K, Nichols D, O'Fallon WM, Peacock J, Jaeger L, Kassell NF, Kongable-Beckman GL, Torner JC; International Study of Unruptured Intracranial Aneurysms Investigators. Unruptured intracranial aneurysms: natural history, clinical outcome, and risks of surgical and endovascular treatment. Lancet. 2003 Jul 12;362(9378):103-10. doi: 10.1016/s0140-6736(03)13860-3. PMID: 12867109. Greving JP, Wermer MJ, Brown RD Jr, Morita A, Juvela S, Yonekura M, Ishibashi T, Torner JC, Nakayama T, Rinkel GJ, Algra A. Development of the PHASES score for prediction of risk of rupture of intracranial aneurysms: a pooled analysis of six prospective cohort studies. Lancet Neurol. 2014 Jan;13(1):59-66. doi: 10.1016/S1474-4422(13)70263-1. Epub 2013 Nov 27. PMID: 24290159. UCAS Japan Investigators; Morita A, Kirino T, Hashi K, Aoki N, Fukuhara S, Hashimoto N, Nakayama T, Sakai M, Teramoto A, Tominari S, Yoshimoto T. The natural course of unruptured cerebral aneurysms in a Japanese cohort. N Engl J Med. 2012 Jun 28;366(26):2474-82. doi: 10.1056/NEJMoa1113260. PMID: 22738097. Etminan N, Brown RD Jr, Beseoglu K, Juvela S, Raymond J, Morita A, Torner JC, Derdeyn CP, Raabe A, Mocco J, Korja M, Abdulazim A, Amin-Hanjani S, Al-Shahi Salman R, Barrow DL, Bederson J, Bonafe A, Dumont AS, Fiorella DJ, Gruber A, Hankey GJ, Hasan DM, Hoh BL, Jabbour P, Kasuya H, Kelly ME, Kirkpatrick PJ, Knuckey N, Koivisto T, Krings T, Lawton MT, Marotta TR, Mayer SA, Mee E, Pereira VM, Molyneux A, Morgan MK, Mori K, Murayama Y, Nagahiro S, Nakayama N, Niemelä M, Ogilvy CS, Pierot L, Rabinstein AA, Roos YB, Rinne J, Rosenwasser RH, Ronkainen A, Schaller K, Seifert V, Solomon RA, Spears J, Steiger HJ, Vergouwen MD, Wanke I, Wermer MJ, Wong GK, Wong JH, Zipfel GJ, Connolly ES Jr, Steinmetz H, Lanzino G, Pasqualin A, Rüfenacht D, Vajkoczy P, McDougall C, Hänggi D, LeRoux P, Rinkel GJ, Macdonald RL. The unruptured intracranial aneurysm treatment score: a multidisciplinary consensus. Neurology. 2015 Sep 8;85(10):881-9. doi: 10.1212/WNL.0000000000001891. Epub 2015 Aug 14. PMID: 26276380; PMCID: PMC4560059. | |||
| Strahlentherapie Basics | 29 Mar 2026 | 00:44:33 | |
Einjähriges Jubiläum: Einblick in Strahlentherapie und interdisziplinäre Neuro-Onkologie In dieser Folge feiern wir das einjährige Jubiläum des Podcasts und tauchen mit Frau Univ.-Prof.in Dr. med. Stephanie E. Combs, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Radioonkologie und Strahlentherapie an der TU München, Dekanin der TUM School of Medicine and Health, tief in das komplexe Thema der Strahlentherapie im neuro-onkologischen Kontext ein. Unsere Experten diskutieren verständlich die technischen, klinischen und interdisziplinären Aspekte, welche die Behandlung von Tumorerkrankungen so spannend und vielfältig machen. Takeaways
Buch-Empfehlung: Stephanie E. Combs, Strahlentherapie ISBN 978-3-8338-9747-4 | |||
| Hirn Metastasen | 15 Mar 2026 | 00:37:29 | |
In dieser Folge beleuchten wir die zunehmende Bedeutung von Hirnmetastasen in der neuroonkologischen Versorgung. Dr. Sami Ridwan und Prof. Patrick Schuss diskutieren die neuesten Erkenntnisse zur Diagnostik, Indikationsstellung für neurochirurgische Eingriffe und interdisziplinäre Behandlungskonzepte. Besonders im Fokus stehen die klinische Relevanz der Morphologie, prognostische Klassifikationen und die Entwicklung personalisierter Therapieansätze. Takeaways
Literatur Treatment for Brain Metastases: ASCO-SNO-ASTRO GuidelineMichael A. Vogelbaum, Paul D. Brown, Hans Messersmith, Priscilla K. Brastianos, Stuart Burri, Dan Cahill, Ian F. Dunn, Laurie E. Gaspar, Na Tosha N. Gatson, Vinai Gondi, Justin T. Jordan, Andrew B. Lassman, Julia Maues, Nimish Mohile, Navid Redjal, Glen Stevens, Erik Sulman, Martin van den Bent, H. James Wallace, Jeffrey S. Weinberg, Gelareh Zadeh, David Schiff Journal of Clinical Oncology 2022 40:5, 492-516 Bahna M, Heimann M, Bode C, Borger V, Eichhorn L, Güresir E, Hamed M, Herrlinger U, Ko YD, Lehmann F, Potthoff AL, Radbruch A, Schaub C, Surges R, Weller J, Vatter H, Schäfer N, Schneider M, Schuss P. Tumor-associated epilepsy in patients with brain metastases: necrosis-to-tumor ratio forecasts postoperative seizure freedom. Neurosurg Rev. 2022 Feb;45(1):545-551. doi: 10.1007/s10143-021-01560-y. Epub 2021 May 14. PMID: 33988803; PMCID: PMC8827395. Goldberg M, Mondragon-Soto MG, Altawalbeh G, Baumgart L, Gempt J, Bernhardt D, Combs SE, Meyer B, Aftahy AK. Enhancing outcomes: neurosurgical resection in brain metastasis patients with poor Karnofsky performance score - a comprehensive survival analysis. Front Oncol. 2024 Jan 10;13:1343500. doi: 10.3389/fonc.2023.1343500. PMID: 38269027; PMCID: PMC10806166. Goldberg M, Kraus LM, Vatcheva C, Bernhardt D, Combs SE, Negwer C, Meyer B, Wagner A. Evaluating the Impact of Index Metastasis Resection in Patients with Multiple Brain Metastases. Cancers (Basel). 2025 Oct 10;17(20):3281. doi: 10.3390/cancers17203281. PMID: 41154339; PMCID: PMC12563598. Roux A, Botella C, Still M, Zanello M, Dhermain F, Metellus P, Pallud J. Posterior Fossa Metastasis-Associated Obstructive Hydrocephalus in Adult Patients: Literature Review and Practical Considerations from the Neuro-Oncology Club of the French Society of Neurosurgery. World Neurosurg. 2018 Sep;117:271-279. doi: 10.1016/j.wneu.2018.06.084. Epub 2018 Jun 20. PMID: 29935321. Palmieri D, Chambers AF, Felding-Habermann B, Huang S, Steeg PS. The biology of metastasis to a sanctuary site. Clin Cancer Res. 2007 Mar 15;13(6):1656-62. doi: 10.1158/1078-0432.CCR-06-2659. PMID: 17363518. Jiang K, Parker M, Materi J, Azad TD, Kamson DO, Kleinberg L, Ye X, Rincon-Torroella J, Bettegowda C. Epidemiology and survival outcomes of synchronous and metachronous brain metastases: a retrospective population-based study. Neurosurg Focus. 2023 Aug;55(2):E3. doi: 10.3171/2023.5.FOCUS23212. PMID: 37527669. Yang Z, Wei S, Duan H, Wang X, Zhang D, Kiang KM, Deng Y, Yang Y, Ku Y, Hu W, Zou C, Tang M, Jiang Y, Liu Y, Lan H, Chen Z, Leung GK, Jia W, Mou Y, Liu L, Zhang G. A proteogenomic atlas of 1032 brain metastases identifies molecular subtypes, immune landscapes, and therapeutic vulnerabilities. Nat Commun. 2026 Jan 26;17(1):2038. doi: 10.1038/s41467-026-68748-y. PMID: 41587979; PMCID: PMC12946203. | |||
| Chiari Malformation Typ I | 12 Apr 2026 | 00:33:28 | |
Bitte Feedback! an folgenden sehr kurzen anonymen Umfragen zu unseren Podcasts teilnehmen: Spinedocs und Braindocs In dieser Folge diskutieren Prof. Patrick Schuss und Dr. Sami Ridwan die komplexen Aspekte der Chiari-Malformation, einschließlich ihrer Typen, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten. Das Gespräch bietet wertvolle Einblicke für Mediziner und Interessierte, die das Krankheitsbild besser verstehen möchten. Der Fokus liegt in dieser Folge auf dem Überblick der Typen, Definitionen und Unterschiede, vertieft wird das Thema Diagnostik und Therapie des Typ I. Key Topics Unterscheidung der Chiari-Typen 0, 1, 1,5, 2, 3, 4 Pathophysiologie des Liquorflusses und Kolbeneffekts Diagnostische Methoden: MRT und Liquorflussdarstellung Therapieansätze: Dekompression, Tonsillenresektion, Dura-Erweiterung Klinische Relevanz und Risikofaktoren Takeaways Die Chiari-Malformation ist ein Spektrum, keine starre Diagnose. Die Diagnose basiert auf klinischer Symptomatik und radiologischen Kriterien. Der Liquorfluss und die Dura-Compliance sind entscheidend für die Pathogenese. Konservative Behandlung ist bei milden oder asymptomatischen Fällen möglich. Operative Dekompression ist die Standardtherapie bei symptomatischen Patienten. Literatur Friedlander RM. Congenital and Acquired Chiari Syndrome. N Engl J Med. 2024 Jun 20;390(23):2191-2198. doi: 10.1056/NEJMra2308055. PMID: 38899696. Visocchi M, Signorelli F, Alves ÓL, Goel A, Parthiban J, Baeesa S, Sharif S, Sampaio F, Ben Ali S, Lee JH, Oertel J, Zileli M, Botelho R. Indications for Surgery and Surgical Options in Chiari Malformation: WFNS Spine Committee Recommendations. Spine (Phila Pa 1976). 2025 Jun 1;50(11):760-766. doi: 10.1097/BRS.0000000000005288. Epub 2025 Feb 10. PMID: 39927413. Costa F, Ait Benali S, Dantas F, Restelli F, Mazzapicchi E, Baeesa S, Yaman O, Sharif S, Alves OL, Zileli M, Botelho R. Chiari Malformation: Diagnosis, Classifications, Natural History, and Conservative Management. World Federation of Neurosurgical Societies Spine Committee Recommendations. Spine (Phila Pa 1976). 2025 Jun 1;50(11):767-778. doi: 10.1097/BRS.0000000000005289. Epub 2025 Feb 10. PMID: 39925305. Labuda R, Nwotchouang BST, Ibrahimy A, Allen PA, Oshinski JN, Klinge P, Loth F. A new hypothesis for the pathophysiology of symptomatic adult Chiari malformation Type I. Med Hypotheses. 2022 Jan;158:110740. doi: 10.1016/j.mehy.2021.110740. Epub 2021 Dec 14. PMID: 34992329; PMCID: PMC8730378. Li J, Ouyang T, Xu P, Huang X, Song X, Wang P, Meng W, Xu J, Zhang N. Outcome evaluation of decompression surgery combined with cerebellar tonsillectomy compared without cerebellar tonsillectomy for Chiari type I malformation patients. Neurosurg Rev. 2022 Oct;45(5):3315-3326. doi: 10.1007/s10143-022-01829-w. Epub 2022 Jul 11. PMID: 35821537. Lima GLO, Deus RMM, Massud JV, Pachá DP, Silva JVMD, Paiva DFF, Brock RS, Figueiredo EG. Cerebellar tonsil manipulation in Chiari malformation type I surgery: A systematic review and meta-analysis. Clin Neurol Neurosurg. 2026 Feb;261:109264. doi: 10.1016/j.clineuro.2025.109264. Epub 2025 Nov 25. PMID: 41317435. | |||