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Explore every episode of the podcast Bodenhaftung

Dive into the complete episode list for Bodenhaftung. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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TitlePub. DateDuration
Denk du mal fĂŒr mich – macht uns KI dumm?23 Jul 202600:10:15
Alle sagen, KI macht alles leichter. FĂŒr mich war das eine LĂŒge: Sie hat mir nicht die Arbeit abgenommen, sondern das Denken. Ich erzĂ€hle, wie ich gemerkt habe, dass ich den roten Faden freiwillig aus der Hand gegeben habe – wochenlang, ohne es zu bemerken. Vom Macher zum Richter, der nur noch prĂŒft, was er selbst nicht mehr baut. Kein Anti-KI-Rant (ich baue selbst damit), sondern die unbequeme Frage, was es mit uns macht, wenn die Maschine das Denken ĂŒbernimmt. Studien in der Folge: – Microsoft × Carnegie Mellon (2024): Je mehr wir der KI vertrauen, desto weniger denken wir kritisch mit. – MIT Media Lab: „Kognitive Schuld" – die ChatGPT-Gruppe erinnerte sich am Ende nicht mal an die eigenen SĂ€tze.
Warum du dich nicht verĂ€nderst, obwohl du dir alles dafĂŒr kaufst16 Jul 202600:08:45
Neue Bohrmaschine, neue Laufschuhe, neues Notizbuch und trotzdem bleibt alles beim Alten. Warum? Weil wir mit dem Kauf schon die Verwandlung mitgekauft zu haben glauben. In dieser Folge geht es um den großen Knall, auf den wir alle warten: den Moment, ab dem wir endlich der andere sind. Den gibt es nicht. Es gibt nur die kleine, unspektakulĂ€re Wiederholung und die zĂ€hlt als Stimme fĂŒr den Menschen, der du werden willst. Bodenhaftung — Psychologie ohne Bullshit. Neue Folge jeden Donnerstag.
An dir ist nichts kaputt. Du richtest deine ganze Kraft nur aufs Falsche.09 Jul 202600:09:26
Halb zwei nachts, du baust an einem Werkzeug rum, statt das Eigentliche anzugehen. Und alle ErklĂ€rungen — Vermeidung, kaputtes SelbstwertgefĂŒhl, alte Wunden — klingen klug. Aber sie sind Ausreden. Weil die Wahrheit unbequemer ist: An dir ist nichts kaputt. Dein Motor lĂ€uft. Du hĂ€ngst ihn nur ans Falsche. Und ab dem Moment, wo du das weißt, fĂ€llt jede Ausrede weg. Eine Folge ĂŒber die Feigheit, die sich als ProduktivitĂ€t verkleidet. Bodenhaftung — Psychologie ohne Bullshit. Neue Folge jeden Donnerstag.
Du gibst weiter, was dich selbst verletzt hat — ohne es zu merken02 Jul 202600:08:14
Du gehst dazwischen, korrigierst, ĂŒbernimmst und fĂŒhlst dich dabei komplett im Recht. Das miese GefĂŒhl kommt erst abends, wenn's ruhig ist. Diese Folge handelt von einem Muster, das sich nicht wie ein Muster anfĂŒhlt. Sondern wie die Wahrheit. Ein unsichtbarer Richter in deinem Kopf, geerbt von Leuten, die ihn selbst geerbt hatten und die Frage, ob die Kette bei dir reissen kann. Bodenhaftung — Psychologie ohne Bullshit. Neue Folge jeden Donnerstag.
Du triffst deine wichtigsten Entscheidungen nicht selbst25 Jun 202600:09:17
Du weißt eigentlich, was richtig wĂ€re. Und machst es trotzdem nicht. Diese Folge dreht sich um die eine Frage, die ich mir in solchen Momenten inzwischen stelle: Wer hat das gerade eigentlich entschieden? In uns sitzt nicht ein einziges Ich, das am Steuer ist. Über die Jahre sind fĂŒr mich drei Bilder daraus geworden. Der Affe, der schnelle Erleichterung will, laut ist und nie mĂŒde wird. Der Fels, der die Linie hĂ€lt, aber allein zur kalten Mauer werden kann. Und der Leuchtturm, der leise weiß, worum es im Kern geht, wenn der LĂ€rm mal kurz aufhört. Es geht nicht darum, einen Teil von dir abzustellen oder zu bekĂ€mpfen. Das ist nur der Fels gegen den Affen, und das macht auf Dauer mĂŒde. Es geht ums Zuhören und ums Bemerken. Keine fĂŒnf Tricks, keine Übung. Nur eine Frage, auf die du diese Woche mal achten kannst. Und ich bin ehrlich neugierig: Welcher der drei fĂ€hrt bei dir am hĂ€ufigsten?
Mögen sie dich oder deine Erreichbarkeit?18 Jun 202600:09:12
Dein Kalender war schon voll, das wusstest du. Trotzdem kam das Ja, fast bevor die Frage zu Ende war. Jetzt sitzt du im Auto und spĂŒrst diesen dumpfen Groll, nicht gegen den, der gefragt hat, sondern gegen das Ja, das du selbst gesagt hast. In dieser Folge geht es nicht darum, wie du das Nein besser formulierst. Es geht um die Schicht darunter: Das automatische Ja ist keine Freundlichkeit, es ist Angst in höflicher Verpackung. Mit Naomi Eisenbergers Forschung zu sozialem Schmerz schaue ich darauf, warum Ablehnung im Körper dieselben Schmerzbahnen aktiviert wie ein physischer Schlag und warum dein System bei einem kurz irritierten Blick Alarm schlĂ€gt, als ginge es ums Überleben. Harriet Braikers „Disease to Please" beschreibt den Preis: das stille Versickern, bei dem du stĂ€ndig etwas gibst, das du nie geben wolltest, bis der Tank leer ist und du nicht mal weißt, warum. Am Ende wird es unbequem: Wer Ja sagt, um gemocht zu werden, baut Beziehungen auf seiner VerfĂŒgbarkeit, nicht auf sich selbst. Irgendwann weißt du nicht mehr, ob die Leute dich mögen oder deine Erreichbarkeit. Die eigentliche Übung ist deshalb keine Formulierung sondern die Frage: Kannst du kurz aushalten, wer du bist, auch wenn du gerade nicht lieferst? Bodenhaftung: Psychologie ohne Wellness-Kitsch.
Dranbleiben lernt man nicht durch ZĂ€hne zusammenbeißen11 Jun 202600:11:12
Es gibt diesen einen Gedanken, kurz bevor man aufhört: Ich könnte jetzt einfach zumachen, und keiner wĂŒrde es merken. Diese Folge handelt davon, was du tust, wenn er kommt. Die meisten glauben, Dranbleiben sei eine Frage von Motivation und Disziplin, von ZĂ€hne zusammenbeißen. Ist es nicht. Motivation trĂ€gt nie durch, sie kommt und geht. Was trĂ€gt, ist IdentitĂ€t und eine simple Sache: noch im Raum zu sein, wenn es passiert. Den Durchbruch kannst du nicht erzwingen. Du kannst nur dafĂŒr sorgen, dass du noch da bist, wenn er kommt. Und dann die unbequeme Drehung: Es gibt zwei Arten, dabei zu sein. Körper da, Kopf lĂ€ngst woanders ist die gefĂ€hrliche. Das halbe Dabeisein ist fast schlimmer als sauber aufzuhören, weil du dir die ganze Zeit erzĂ€hlst, du seist ja noch dran. Ohne Heilsversprechen, ohne 21-Tage-Mythos. Nur eine ehrliche Frage am Ende, die du dir selbst beantwortest.
Remote Work Konflikte: Warum Slack uns aggressiv mach04 Jun 202600:10:00
Ein nĂŒchterner Slack-Satz am Montagmorgen. Vier Tage spĂ€ter lĂ€uft die Kommunikation nur noch ĂŒber Dritte. Niemand wollte den Konflikt und trotzdem ist er da. Die ĂŒbliche ErklĂ€rung lautet: zu wenig Kontakt im Remote-Team. Die ist falsch. Das Problem ist nicht die QuantitĂ€t, es ist die Resonanz. Mit Martin Bubers Unterscheidung von Ich-Du und Ich-Es schaue ich darauf, warum eine Slack-Nachricht nur eine Position ĂŒbertrĂ€gt, fertig formuliert, ohne Zögern, ohne den Menschen dahinter. Warum der Kaffeeautomat nie um den Kaffee ging, sondern um Kalibrierung. Und warum Hartmut Rosas Begriff der Entfremdung genau das beschreibt, was viele nach Jahren im Homeoffice fĂŒhlen. Am Ende wird es unbequem: Derselbe Kontaktverlust, der Teams eskalieren lĂ€sst, passiert auch nach innen, wenn du dich selbst nur noch wie einen Kanal behandelst, der funktionieren muss. Bodenhaftung: Psychologie ohne Wellness-Kitsch.
Metakognition: Wie du aus deinen Gedanken aussteigst28 May 202600:09:50
Deine eigenen Gedanken beobachten können ist der Teil von SelbstfĂŒhrung, ĂŒber den kaum jemand redet. Metakognition, Denken ĂŒber das Denken, ist der Moment wo du aus dem Autopiloten trittst, bevor er fĂŒr dich entscheidet.
GefĂŒhle sind Daten, kein Drama24 May 202600:09:48
Emotionen zu unterdrĂŒcken kostet mehr als du denkst: Blutdruck, Stresshormone, das Vertrauen deines Teams. Was Emotionsregulation wirklich bedeutet: nicht Kontrolle, sondern GefĂŒhle als Daten lesen.
Pastellfarbene SchuldgefĂŒhle17 May 202600:07:58
Sanft, verstĂ€ndig, ein bisschen therapeutisch und fast immer geht es darum, dass du noch mehr heilen, regulieren, du selbst werden musst. Klingt vernĂŒnftig. Ist oft nur Selbstoptimierung in freundlicher Verpackung. Was die Psychologie SekundĂ€rgewinn nennt, erklĂ€rt warum: solange du an dir arbeitest, musst du dich nicht zeigen. Ich habe das selbst gerade in epischer Form durchgespielt. Und ein Gedanke aus dem MGMB-Podcast hat mich dabei erwischt.
Die Selbsthilfe-LĂŒge17 May 202600:07:53
Morgenroutine. Kalt duschen. Noch ein Journal. Die Selbsthilfe-Industrie funktioniert, solange du glaubst, kaputt zu sein. Diese Folge ist ein Manifest dagegen. Die Grundannahme "du bist ein defektes System, hier ist dein Patch" ist falsch. Viktor Frankl, Daniel Wegner und Karen Horney haben prÀzise beschrieben, warum KÀmpfen gegen sich selbst das Problem verschlimmert. Und ich erzÀhle, wie ich das selbst jahrelang mitgespielt habe.
Der Affe auf dem Parkplatz17 May 202600:10:48
Du kennst das: Alles wĂ€re bereit und dann macht dein Kopf Theater. Nicht weil du schwach bist, sondern weil ein uraltes Sicherheitsprogramm anspringt, das Sichtbarkeit mit Gefahr verwechselt. Ich erzĂ€hle von einem Skiausflug in Sölden, bei dem mir dieser Mechanismus so klar wie selten begegnet ist. Was Psychologen den inneren Kritiker nennen, nenne ich den Affen und er klingt vernĂŒnftig, fĂŒrsorglich, fast schlau. Genau deshalb ist er gefĂ€hrlich. Mit Karen Horney, Viktor Frankl und Alfred Adler. Bodenhaftung: Psychologie ohne Wellness-Kitsch.
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