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Explore every episode of the podcast Aufgehorcht! Der Podcast mitten aus dem Nationalpark Hohe Tauern. Mit faszinierendem Naturwissen, Begegnungen und besonderen Klängen

Dive into the complete episode list for Aufgehorcht! Der Podcast mitten aus dem Nationalpark Hohe Tauern. Mit faszinierendem Naturwissen, Begegnungen und besonderen Klängen. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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TitlePub. DateDuration
#012 Hochgebirge: Der Wandel als Konstante02 Sep 202600:20:16
24 Jahre liegen zwischen den Luftbildern, die im Projekt CC-Habitalp verglichen wurden. Sie zeigen, wie Gletscher verschwinden, neue Seen entstehen, Wälder sich verändern und Vegetation in bisher unbesiedelte Bereiche vordringt. Rund ein Drittel der untersuchten Fläche hat sich verändert. Was verrät uns dieser Blick aus der Vogelperspektive über die Zukunft der Hohen Tauern? Und warum sind solche Daten wichtig, um eine Landschaft zu schützen?
#011: Naturgefahren & Infrastruktur im Klimawandel31 Jul 202600:23:13
Die Podcastfolge beleuchtet die Auswirkungen des Klimawandels auf alpine Naturgefahren im Nationalpark Hohe Tauern. Experten erklären, wie Gletscherrückgang und tauender Permafrost die Stabilität von Felsformationen verändern und zu erhöhtem Steinschlag, Muren und Hangbewegungen führen. Anhand konkreter Beispiele – etwa im Obersulzbachtal oder an der Erzherzog-Johann-Hütte – wird gezeigt, wie sich diese Veränderungen bereits heute bemerkbar machen. Praktische Herausforderungen: Hütten müssen aufwendig stabilisiert werden, Wasser wird knapper, und Wanderwege müssen ständig instand gesetzt oder verlegt werden. Der Podcast macht deutlich, dass Monitoring wichtig ist, und die Grundlage für notwendige Anpassungsmaßnahmen bildet. Die Alpen werden sich weiter verändern – entscheidend ist, wie wir damit umgehen.
#010: Eine Reise in die Arktis07 Jul 202600:21:54
Wie kann man innerhalb von nur 20 Kilometern eine Reise von Europa bis in die Arktis erleben? Im Nationalpark Hohe Tauern trifft enorme Artenvielfalt auf spektakuläre Geologie. Die Alpen sind ein „Treffpunkt“ von Arten aus Arktis, Asien und Europa. Diese Folge erklärt, warum dieses Gebiet seit über 100 Jahren als schützenswert gilt – und welche Herausforderungen der Klimawandel heute mit sich bringt. Der Nationalpark Hohe Tauern vereint auf engstem Raum eine außergewöhnliche Vielfalt an Lebensräumen – vom Talwald bis zu hochalpinen Gletscherregionen. Diese besondere Mischung entstand durch geologische Prozesse, Eiszeiten und klimatische Unterschiede zwischen Nord- und Südseite der Alpen. Die Region ist nicht nur ein Rückzugsort für seltene Tier- und Pflanzenarten, sondern auch ein lebendiges Archiv der Erdgeschichte. Doch der Klimawandel verändert dieses fragile Gleichgewicht zunehmend: Gletscher schmelzen, Lebensräume verschieben sich und Arten geraten unter Druck. Gleichzeitig entstehen neue Lebensräume – ein dynamischer Prozess, der die Bedeutung des Nationalparks als Schutzgebiet noch verstärkt.
#009: Kulturlandschaft: Almen, Mauern, Geschichten26 May 202600:26:17
In dieser Folge von Aufgehorcht tauchen wir ein in die Kulturlandschaft der Hohen Tauern – geprägt von Jahrhunderten harter Arbeit, traditionellem Handwerk und einem tiefen Zusammenspiel von Mensch und Natur. Die Episode beleuchtet die Kulturlandschaft im Nationalpark Hohe Tauern als einzigartiges Zusammenspiel von Natur und menschlicher Nutzung. Expert:innen aus Wissenschaft, Landwirtschaft und Naturschutz erklären, wie diese Landschaft über Jahrhunderte entstanden ist – durch Almwirtschaft, Bergbau und gemeinschaftliche Arbeit. Zentrale Themen sind: • die historische Besiedlung der Alpenräume • traditionelle Techniken wie Heudrähte, Trockensteinmauern und Holzzäune • die ökologische Bedeutung bewirtschafteter Flächen • sowie die Herausforderungen beim Erhalt dieser Kulturlandschaft heute Die Folge zeigt eindrucksvoll: Diese Landschaft ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von Generationenarbeit – und sie bleibt nur erhalten, wenn sie weiterhin gepflegt wird.
#008 Bartgeier: Die Rückkehr eines Giganten07 May 202600:25:00
Der Bartgeier war einst aus den Alpen verschwunden – verfolgt, gefürchtet und voller Mythen. Heute gleitet er wieder majestätisch über die Gipfel der Hohen Tauern. In dieser Folge von Aufgehorcht erzählen Experten aus erster Hand, wie die Wiederansiedlung dieser beeindruckenden Vogelart gelungen ist – von den ersten Zuchtversuchen über spektakuläre Freilassungen bis hin zum aufwendigen Monitoring. Die erste Freilassung eines Bartgeierpaares fand 1986 im Krumltal im Nationalpark HoheTauern statt. Du erfährst, warum Bartgeier Knochen fressen, wie Jungvögel ohne menschlichen Kontakt ausgewildert werden und welche Rolle sie für das ökologische Gleichgewicht im Hochgebirge spielen. Eine Geschichte über Vorurteile, Wissenschaft – und die Rückkehr eines Giganten.
#007Wie aus Widerstand Vertrauen wuchs02 Apr 202600:23:41
Die Entstehung des Nationalparks Hohe Tauern war alles andere als selbstverständlich: Jahrzehntelang rangen Tourismus- und Wasserwirtschaft, die Bauern, die Politik und Naturschutzorganisationen um die Zukunft der Region. Zwischen Angst vor Verboten, heftigen Konflikten und großen Visionen entstand schließlich eines der bedeutendsten Schutzgebiete Europas – ein Modell, welches über Österreich hinauswirkt. Zeitzeuge Friedl Schneeberger: „Alle Skeptiker haben gesagt, mit einem Nationalpark wird überhaupt alles abgewürgt und verboten. Vom Jagdverbot über Bewirtschaftungsverbot bis Betretungsverbot. Es wird also alles unter eine Käseglocke gestellt und wir seien dann ein Indianerreservat, so ähnlich wie man es von Erzählungen aus Amerika gekannt hat.“ Diese Folge erzählt die Geschichte der Hohen Tauern – ehrlich, konfliktreich und überraschend aktuell. Interviewpartner: Max Rauscher, ehem. Landesrat Kärnten Friedl Schneeberger, ehem. Grundbesitzervertreter, Tirol Liliana Dagostin, Leiterin Raumplanung & Naturschutz, Österreichischer Alpenverein Hermann Stotter, ehem. Direktor Nationalpark Hohe Tauern Tirol
#006 Die Natur als Lehrmeisterin27 Feb 202600:21:44
Was passiert, wenn Kinder schon mit sechs Jahren den Nationalpark zum Klassenzimmer machen? Wenn aus „Drops of Knowledge“ echte Veränderungen entstehen? Diese Folge von „Aufgehorcht“ zeigt, wie Bildung im Nationalpark Hohe Tauern wirkt – lebensnah, praxisorientiert und generationenübergreifend. Wissen, das Wurzeln schlägt. Wie entsteht Naturbewusstsein? Im größten Schutzgebiet der Alpen beginnt es früh – im Klassenzimmer, am Bachufer oder hoch oben im Gebirge. In dieser Folge von „Aufgehorcht“ spricht Moderatorin Christine Brugger mit Kärntens Nationalpark-Direktorin Barbara Pucker, mit Marisa Schiestl-Swarovski von der Swarovski Foundation und mit Felix Germann, der selbst vom Volksschüler zum Nationalpark-Mitarbeiter wurde. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie kann Bildung Orientierung geben – in Zeiten von Klimawandel, Artenverlust und gesellschaftlichem Wandel? Und wie wird aus Wissen Verantwortung?
#005 Bergbau: Vom harten Leben und den Wunden der Berge28 Jan 202600:24:47
Lange bevor die Hohen Tauern zum Schutzgebiet wurden, waren sie ein Zentrum des Bergbaus. Kupfer, Gold, Eisen und Bergkristall lockten Menschen bis in extreme Höhen. In dunklen Stollen, an abgeholzten Berghängen und rauchenden Schmelzplätzen entstand Reichtum – aber auch Umweltzerstörung. Diese Folge von „aufgehorcht“ erzählt von frühem Know-how und harter Arbeit, von Knappinnen und Knappen, von Waldordnungen und Bauernaufständen. Und sie stellt die Frage: Wie viel Natur blieb – und warum ist es gut, dass heute ein Nationalpark schützt, was einst ausgebeutet wurde? Zu Gast: Waldtraud Moser-Schmidl, Archäologin und Kustodin, Mittersill Manuel Vilgut, Landesmuseum Kärnten Harald Stadler, Archäologe und Historiker, Universität Innsbruck
#004 Almwirtschaft im Nationalpark Hohe Tauern22 Dec 202500:33:51
Die Almwirtschaft prägt den Alpenraum seit Jahrhunderten – als Kulturgut, Lebensraum für eine außergewöhnliche Biodiversität und als wirtschaftliche Grundlage für viele Familien. Diese Podcastfolge führt auf zwei sehr unterschiedliche Almen im Nationalpark Hohe Tauern: die traditionsreiche Kessler Alm in Osttirol, bewirtschaftet von der Familie Preßlaber, und die innovativ organisierte Wildalm im Pinzgau, die vom Verein Alpinus geführt wird. Im Gespräch erzählen Almbäuerinnen und -bauern von harter Arbeit, Familienzusammenhalt, moderner Energieversorgung, Direktvermarktung und den Herausforderungen durch Wetterextreme und Klimawandel. Die Ökologin Susanne Aigner erklärt, warum Almwirtschaft eine der naturnahesten Formen der Landwirtschaft ist und wie Beweidung, Naturschutz und Biodiversität zusammenwirken. Die Folge zeigt eindrucksvoll: Almwirtschaft ist kein Relikt der Vergangenheit, sondern ein lebendiges Zusammenspiel von Tradition, Innovation und Verantwortung für Natur und Gesellschaft.
#003 Wie das Hochgebirge spricht: Langzeitmonitoring im Nationalpark Hohe Tauern27 Nov 202500:26:56
Diese Folge führt mitten hinein in das einzigartige Langzeitmonitoring des Nationalparks Hohe Tauern. Was verraten Pflanzen, Böden und hochalpine Seen über den Klimawandel – und wie misst man Veränderungen, die oft erst nach Jahrzehnten sichtbar werden? Christine Brugger spricht mit Christian Körner, Julia Seeber und Ulrike Berninger über überraschende Erkenntnisse aus Vegetation, Bodenleben und Gewässern. Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie belastbar und zugleich empfindlich alpine Ökosysteme wirklich sind. Im Nationalpark Hohe Tauern läuft seit 2016 ein einzigartiges Langzeitmonitoring, das Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen, Böden und alpine Gewässer entlang feinster Klimagradienten untersucht. Christian Körner erläutert, dass das Hochgebirge ein seltenes „Natur-Experiment“ bietet: Auf wenigen Metern unterscheiden sich die Bedingungen so stark wie sonst über Tausende Höhenmeter. Acht Forschungsbereiche dokumentieren Klima, Boden, Vegetation, Gewässer und das Gletschervorfeld – und das streng standardisiert, damit Ergebnisse auch in Jahrzehnten vergleichbar bleiben. Erste Beobachtungen zeigen große natürliche Schwankungen und deutliche Unterschiede in der Reaktion von Pflanzen: Krautige Arten bleiben stabil, während grasartige stärker unter langen Schneelagen leiden – ein möglicher Klimaindikator. In den Böden fallen besonders die sensiblen Springschwänze und Milben auf, deren Verbreitung stark vom Frühjahrsklima abhängt. Aquatische Biologin Ulrike Berninger berichtet von Erwärmungstendenzen in hochalpinen Seen, kürzerer Eisbedeckung und komplexen Wechselwirkungen der Planktongemeinschaften. Ob Organismen durch Klimawandel in höhere Seen ausweichen können, hängt von Konkurrenz, Mikroklima und Zufallsfaktoren wie Vogeltransport ab. Das Monitoring soll vor allem eines leisten: eine verlässliche Datenbasis schaffen, die zukünftigen Forschenden zeigt, wie sich das Hochgebirge wirklich verändert – oder wie robust es vielleicht ist.
#002 Natura 200029 Oct 202500:19:21
Mit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union vor dreißig Jahren kam auch das europäische Naturschutzprogramm Natura 2000 in Österreich zur Anwendung. Der Nationalpark Hohe Tauern ist Natura 2000 Gebiet und damit Teil des europäischen Naturschutznetzwerkes. Natura 2000 ist das ökologische, kohärente Netzwerk von Schutzgebieten in Europa. Das größte weltweit, das es gibt. Wichtige Richtlinien sind dabei die FFH-Richtlinie und die Vogelschutzrichtlinie. Natura 2000 ist oft in den Medien, wenn es um Naturschutz in Europa geht. Doch was ist das denn eigentlich genau? Wie funktioniert Natura 2000 welche Konflikte gibt es und wie kann Natura 2000 funktionieren? Diesen und weiteren Fragen stellen sich die Experten Thomas Ellmauer vom Umweltbundesamt, und Arno Aschauer, Artenschutz, WWF Österreich.
#001 Artenvielfalt25 Sep 202500:20:39
Rund zwanzigtausend verschiedene Tier- und Pflanzenarten leben im Nationalpark Hohe Tauern. Das entspricht fast einem Drittel aller Arten, die in Österreich vorkommen. Als Experte kommen Tobias Seifert vom Haus der Natur in Salzburg und Arno Aschauer vom WWF ins Gespräch. Sie sind Spezialisten für Biodiversität und Lebensräume. Doch was bedeutet Biodiversität eigentlich? Biodiversität bedeutet schlicht die Vielfalt des Lebens in einem bestimmten Gebiet – und zwar nicht nur die Anzahl der Arten, sondern auch deren Verteilung und Beziehungen zueinander. Es geht um Communities: Welche Pflanzen kommen mit welchen Insekten vor? Wie viele Insekten gibt es? Welche Pflanzen bestäuben sie? Wie verändern sich diese Zusammenhänge im ökologischen Kreislauf? All das zeigt, wie eng verknüpft und dynamisch die belebte Natur ist. Mit modernen Analysemethoden lassen sich Daten nutzen, um Veränderungen zu erkennen und zu verstehen. Schon im Mittelalter sammelten Adelige und Geistliche Wissen über Natur – oft mit Fokus auf Medizin. Große Namen wie Humboldt, Darwin oder Goethe haben die Natur begeistert beobachtet, gezeichnet und dokumentiert. Darwin suchte schließlich nach übergreifenden Zusammenhängen, um Evolution zu beschreiben. Warum ist Artenvielfalt auch ökonomisch relevant? Laut Arno Aschauer vom WWF Österreich lassen sich ökologische Leistungen oft in derselben Größenordnung wie das Bruttoinlandsprodukt bewerten: sauberes Wasser, Luft und Nahrung – Leistungen, die wir tagtäglich kostenfrei nutzen. Je stärker die Biodiversität gestört ist, desto unsicherer wird langfristig die Versorgung mit lebenswichtigen Ressourcen. Globale Indikatoren wie der Living Planet Index zeigen, dass Wirbeltierbestände seit 1970 im Durchschnitt um über 70 Prozent gesunken sind. Nationalparke spielen eine zentrale Rolle im Schutz der Biodiversität. Sie sind Refugien für Arten, die außerhalb ihrer Grenzen stark gefährdet auftreten können. In diesen geschützten Räumen bleiben genetische Vielfalt und Populationen erhalten. Es geht darum, natürliche Populationen zu unterstützen und zu stabilisieren. Wichtig ist die Erhaltung der genetischen Vielfalt jeder Art, damit sie resilient bleibt und sich an kommende Herausforderungen anpassen kann. Der Podcast beleuchtet, wie Biodiversität in Praxis erhoben und gemessen wird: Indikatoren wie der Living Planet Index dokumentieren Verluste und helfen, Trends zu erkennen. Gleichzeitig wird klar, dass Naturbeobachtungen, Feldstudien und Langzeitmonitoring nötig sind, um Veränderungen zuverlässig abzubilden. Biodiversität ist kein abstraktes Konzept, sondern eine fundamentale Grundlage unserer Lebensgrundlagen – von sauberem Wasser über Bestäubung bis hin zu stabilen Ökosystemen, die unser Klima regulieren. Abschließend geht es um Schutzstrategien: Wie können wir Vielfalt bewahren, ohne in ihr zu stark einzugreifen? Der behutsame Umgang mit Lebensräumen, die Förderung funktionaler Ökosysteme und Partnerschaften zwischen Forschung, Naturschutz und Nutzung. Der Nationalpark Hohe Tauern fungiert dabei als zentraler Ort, der Artenreichtum bewahrt und als Vorbild für eine nachhaltige Nutzung dient.
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