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Explore every episode of the podcast Auf ein Glas…

Dive into the complete episode list for Auf ein Glas…. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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TitlePub. DateDuration
Riesling fließt bei Markus Reis durchs Blut29 Aug 202400:34:11

Alles drin und alles dran: Klimaanlage (Fenster: sogar die Frontscheibe lässt sich nach oben aufklappen und sorgt für Durchzug), Radio (mit zwei Knöpfen für Lautsärke und Sendersuche sowie fünf Schaltern für Langwelle, Mittel- und Kurzwelle sowie zweimal UKW), Aschenbecher, Talismann (heißt so, obwohl das Strohrock-Hula-Mädchen eindeutig kein Mann ist). Offiziell ein VW Typ 1, aber der Kleinbus heiß unter Liebhabern schon immer nur: Bulli. Am Steuer direkt vor mir ein ziemlicher Nacken mit bordeauxrotem T-Shirt drunter. Nacken, Kopf und T-Shirt gehören zu Markus Reis, der in diesem Moment unser Fahrer ist. Aber er ist mehr als das: Hotelier, Koch, Unternehmer (auch im Sinne des Gegensatzes zum Unterlasser), Weinliebhaber und -kenner, Steuermann auf seiner Moselyacht, Unterhalter. Falls er auch nicht-nett kann, hat er es sich nicht anmerken lassen.

Mehr (viel mehr, dieses Mal!) bei den STIPvisiten.

[00:00] zu Gast ist kein Winzer, aber ein Mann mit der besten Wein-Nase: Markus Reis

[08:52] Bulli-Touren seit zehn, zwölf Jahren

[16:28] Reis ist ausgebildeter Koch - gelernt im Schwarzen Adler

[21:13] Schiffstour mit lagenbegleitenden Weinen

[25:37] Die Frage ist: Was kommt als nächstes? Ballon! Vorerst nur an einem 1. April...

[27:56] ...und dann sind da noch die Berkel-Aufschnittsmaschinen

[30:42] Über den Verband hiesiger Prädikatsweintrinker

Martin Kerpen – Der Ring 1899 Mosel22 Aug 202400:34:04

Am 29. April 1899 taten sich an der Mittelmosel sieben Weingüter zusammen und gründeten die Vereinigung der Weinbergsbesitzer der Mittelmosel. 125 Jahre später feierten die Nachfolger Jubiläum – unter neuem Namen, aber im gleichen Geist. Der Ring 1899 Mosel  heißt der Verein jetzt, hat derzeit 39 Mitglieder aus dem gesamten Anbaugebiet Mosel (also inklusive Saar und Ruwer und bis hinunter zur Terrassenmosel) und hat hauptsächlich immer noch eins im Sinn: Qualität. Die älteste Wein­versteigerungs­gesell­schaft Deutschlands weiß aber nicht nur um die Mühen der Arbeit in den steilen Schieferlagen, sondern vermag auch die Ergebnisse der Plackerei zu schätzen: am Festabend gab es 125 Weine aus den Mitgliedsbetrieben…

Am Morgen vor dem Festakt besuchten Mitglieder der Vereinigung deutschsprachiger Weinpublizisten – Weinfeder das Weingut Kerpen. Dessen Seniorchef Martin ist seit 2010 Vorsitzender des Rings, der vielen Weinkennern besser noch als Bernkasteler Ring bekannt ist. Mit ihm unterhielt ich mich draußen im Garten – mit Blick auf die Mosel und die Wehlener Sonnenuhr. Warum sich die Winzer den neuen Namen gaben, verrät Martin Kerpen auch – und so ganz nebenbei reden wir natürlich auch über den Wechsel im Weingut, denn seit Januar 2024 hat Matthias Kerpen das Weingut seines Vaters übernommen und leitet den Betrieb jetzt gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Vivien Gohr.

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Kapitel:

[00:00:00] Start

[00:02:48] warum haben die bloß den eingeführten Namen geändert?

[00:04:43] Gibt es den Ring bald auch für andere Regionen?

[00:05:59] Große Gewächse gibt's nicht nur beim VDP – eine eigene Geschichte

[00:12:53] wie funktioniert eine Weinversteigerung?

[00:18:42] Stichwort: Mythos Mosel („eine geniale Idee der Jungwinzer“)

[00:24:17] Generationswechsel beim Weingut Kerpen


BW Classics: Ein Lob den Weinen!25 Apr 202401:08:01

Wenn in einer Woche zum elften Mal die Baden-Württemberg Classics zu Gast in Dresden ist, stellen rund 40 Winzerinnen und Winzer als den beiden Weinanbaugebieten Baden und Württemberg dort aus – und man kann sich durch (geschätzt) 600 Sekte und Weine probieren. Im Vorfeld hatten wir Heidi Schwarz-Schindler (Weingut Lämmlin-Schindler) aus dem Markgräflerland und Stefan Maas von der Lembergerland Kellerei in Rosswag an der Enz zu Gast – zuerst im Podcast und dann bei einer Pressekonferenz im Bistro von Gräfe's Wein&fein. Mit tatkräftiger Unterstützung der Deutschen Bahn war der Zeitplan futsch – wie konnten wir auch nur ansatzweise denken, dass die Züge pünktlich ankommen? Also starteten Matthias Gräfe und ich den Podcast mit Stefan Maas (auch verspätet, aber nicht so dolle…) allein, bis Heidi Schwarz-Schindler dazu stieß. Und weil sie wegen des Folgetermins der Pressekonferenz nur sehr knapp dran kam, gibt es noch Aufnahmen aus der Pressekonferenz zur BWClassics mit Erklärungen zu den Weinen…

Mehr? Bei den STIPvisiten!

Stefan Bönsch: Eine gewisse Reife muss man in Kauf nehmen14 May 202101:09:45

Das kleine Weingut von Stefan Bönsch liegt nicht mitten in den Weinbergen, sondern in Langebrück – nördlich von Dresden am Rand der Dresdner Heide. Aber wenigstens war der Vorgänger im Haus eine Gaststätte mit dem passenden Namen „Zum Kellerberg“, es hat also alles seine Richtigkeit, irgendwie.

Bönsch gehört zu den Winzern mit erstaunlich wenig Hektar Rebfläche. Angefangen hat er 2013 mit 0,1 ha, jetzt sind es etwa 2 ha – immerhin kann man sagen: so eine prozentuale Stegerung musste erstmal hinbekommen.Dass wir dann bei unserem Kellerbesuch mit Jahrgangsprobe 14 verschiedene Weine im Glas hatten, deutet auf die Kleinteiligkeit in den Lagen links- und rechtselbisch hin.

Neu sind in diesem Jahr nicht nur die Weine, sondern auch die Etiketten – und es gibt, endlich!, eine Einteilung in drei Qualitätsstufen: Handwerk (Basisqualität), Gesellenstücke (Steillagenweine), Meisterklasse („Spielereien“ nennt Bönsch das: Holzfass, spontan vergoren).

Details, wie immer, bei den STIPvisiten.

Wir machen einen Wein. Oder zwei.30 Apr 202100:34:07

Seit 2012 gibt es den Prinzenwein. Mit Wein vom Schloss Proschwitz und auch dort im Keller ausgebaut, aber zusammengestellt nach dem Geschmack von Matthias Gräfe. Den nunmehr 6. Prinzenwein haben wir in kleiner Runde zusammen mit Tobias Röderer, dem Kellermeister des Jahrgangs 2020 von Schloss Proschwitz, finalisiert – und uns auf dem Weg ins zauberhafte Gewerbegebiet von Ockrilla (wo es zwar keinen Keller, aber eine Kellerei des Prinzen gibt) unterhalten über die angedachte Cuvée. Teil zwei des Gesprächs führten wir dann am nächsten Tag zurück in Radebeul, weil ja ein bissl Abstand immer ganz gut ist.

Mehr, wie immer, bei den STIPvisiten

Balthasar Ress: Weine aus allerbesten Rheingau-Lagen23 Apr 202100:40:25

1846 war ein aufregendes Jahr, in dem Franz Krüger (genannt "Pferde-Krüger") Friedrich Wilhelm IV. in seinem Arbeitszimmer malt und der frühere Forstwärter Pierre Lecomte mit einer Doppelflinte ein Attentat auf Frankreichs Bürgerkönig Ludwig Philipp I. verübt. Und Eltern nannten ihr Kind noch Balthasar. Die in einer Kutsche heimkehrende königliche Familie bleibt unverletzt, das Bild des Königs von Preußen hängt immer noch in Minden. So what. Balthasar Ress hingegen tat was Vernünftiges: das dritte Kind einer Metzgerfamilie macht sich 1870 selbständig und wird Gastwirt in Hattenheim.

Wir probierten einen Sekt und drei Rieslinge – und wie immer: Mehr steht bei den STIPvisiten!

Weine vom Weingut Matyas in Coswig (Sachsen)08 Apr 202100:43:43

Bacchus, Kerner, Gezwitscher – wenn man liest, was da so auf den Etiketten steht, könnte man sich gegebenenfalls schnell abwenden. Und damit wahrscheinlich einen Fehler begehen, denn was Hendrik Weber vom Coswiger Weingut Matyas im Weinberg und im Keller produziert, ist gut. Überraschend gut, wenn man den Betrieb nicht auf dem Schirm hat. Vielre scheitern ja schon an der Aussprache (der Autor dieser Zeilen inklusive), aber wer sich aufs Ungarische des Firmengrüders nicht einlassen mag, sagt einfach Matthias. Womit erstens geklärt wäre, dass Matyas ein Vorname ist und man zweitens froh sein kann, dass eben dieser für das Weingut steht und nicht der nur Ungarn leichtfüßig von der Zunge gehende Hausname Probocskai.

Seit 2014 ist Andrea Leder, Tochter des Gründerehepaars, die Chefin des Weinguts. Nicht nur im Keller steht (seit 2013 schon!) Hendrik Weber für Weine und Sekte des Hauses gerade (und nebenbei macht er in seinem Perlgut auch noch ein Dutzend eigene Sekte, aber die kamen bei unserem Besuch nicht vor und wir nehmen sie also später durch. Dafür probierten wir – vor Ostern, als es gerade hübsch warm war, die Basisweine des Hauses. Das mit Ostern ist auch wichtig zu wissen, weil wir da den Begriff Brücke noch recht ungezwungen und völlig politikfrei verwendet haben.

Mehr Infos & Bilder bei den STIPvisiten!

Dirk Würtz vom Weingut St. Antony02 Apr 202100:50:04

"Ich bin Dirk, 52 Jahre alt und Winzer." Dirk Würtz, grandioser Weinmacher mit klarem Standpunkt und unvergleichlichem Unterhaltungswert, kann die Dinge auch kurz auf den Punkt bringen. Aber wenn er erst einmal loslegt, könnte es auch länger dauern – wobei: langweilig wird's nie. Wir hatten uns über Zoom zum Mittagswein verabredet, nicht ahnend, dass uns die Nachbarn die schönsten Wellen des Netzes mopsten und die Bandbreite schwand wie der Pegel in einer Flasche trinkigen Rieslings. Und weil wir im netzarmen Studio Rdbl. den Würtz so schlecht verstanden, blökten wir auch viel zu laut unseren Bildschirm an. Schöne neue Welt! Und technisch teils leider (wieder mal…) eine Zumutung. Aber wo was zu sagen ist, kann man ja zuhören…

Drei Flaschen hatte Dirk Würtz uns aus St. Antony geschickt – und wir hatten zwei Weine aus der aktuellen Kollektion von Andreas Kretschko (einen eigenen haben wir ja – noch? – nicht…) gen Nierstein auf die Reise gebracht, auf dass in unserer Redestunde nicht so einseitig getrunken werden möge.

Bei den STIPvisiten gibt's, wie immer, ein bissl mehr

St. Antony: Banksy und andere Rosé26 Mar 202100:43:16

Wer bezweifelt, dass Wein Kunst ist? Siehste. Kunst auf der Weinflasche ist also durchaus angemessen. Schön, wenn sie nicht ablenkt vom Inhalt, sondern ihn unterstützt. Derzeit angesagt ist der Rosé Love and Hope aus dem Weingut St. Antony – einer von dreien, die es derzeit im Shop unter der Rubrik Rosé gibt. Wir probierten, weil uns irgendwie die Sehnsucht gen Sommer treibt,, alle drei – bei lausigen Außentemperaturen, aber egal.

Eingeladen hatten wir zur Probe Thomas – erstens weil er was vom Wein versteht, zweitens weil wir eh befreundet sind und drittens weil er zwei der drei Weine "zufällig" im Hause hatte und herausfinden wollte, welchen er sich nachbestellen sollte. Und den dritten gibt's beim Wein/fein vom Herrn Gräfe sowieso, somit waren wir komplett.

Wir probierten: 2020 Rosé aus Pinot Noir und Blaufränkisch, 2020 Love & Hope Rosé, aus Blaufränkisch produziert und der mit dem Banksy-Etikett sowie 2019 Wunderschön Anders, ebenfalls zu 100% aus Blaufränkisch gemacht – spontan vergoren im klassischen Stückfass.

Mehr, wie immer, bei den STIPvisiten

Gunther Hiestand: Alles über 90 Punkte19 Mar 202100:49:04

Gunther Hiestand aus Guntersblum im Anbaugebiet Rheinhessen ist vielen Dresdnern kein Unbekannter: auf dem Elbhangfest schenkte er seine Weine aus. Man kann ihn auch ohne Elbhangfest sehen, auf YouTube beispielsweise. Am 12. März gab's dort live eine falstaff-Verkostung – mit Weinen, die der falstaff mit 90 oder mehr Punkten bewertet hat. Das Video ist noch online. Einen Tag später hatten wir in unserem Studio Rdbl. den Winzer in Flaschen – und Matthias hatte Vorsprung, denn er war am Vorabend auch schon mit dabei (Motto: Trinken bildet!)

Rheinhessen "die Traumfabrik deutscher Weine" ist mit 26.578 ha Rebfläche das größte Weinbaugebiet Deutschlands – von den 136 Gemeinden Rheinhessens betreiben lediglich Budenheim, Hochborn, Eich, Hamm und Nieder-Wiesen keinen Weinbau auf der eigenen Gemarkung [Quelle]. Guntersblum, eine 4.000-Leute-Gemeinde im Landkreis Mainz-Bingen allein hat 550 ha Weinbaufläche – mehr als ganz Sachsen.

Im Podcast reden wir natürlich über die Weine – aber auch über Spargelwein, Korkschmecker und Mehlwürmer (karamelisiert).

Bilder und mehr, wie immer, bei den STIPvisiten.

Aaron Schwegler: "… unaufgeregt den Wein sprechen lassen"11 Mar 202100:59:48

Die vorsichtige Frage im Vorgespräch war kurz und knapp: "Seid ihr abergläubisch?" Zwiefach "Nein!" und die Rückfrage, wiesoweshalbwarum? Nun ja: weil es die 13. Episode des Podcasts "Auf ein Glas" ist, zu der wir uns trafen – erstmals nicht im Ladengeschäft von Gräfes Wein&fein, sondern 100 Schritte weiter weg in dem, was wir in völlig korrekter Überschätzung der Rolle der Bedeutung von "Aufeinglas!" das Studio Rdbl nennen. Zu Gast im Podcast sind Aaron Schwegler, Ausnahmewinzer aus Korb im Remstal (Württemberg) und Matthias Dathan, gebürtiger Dresdner, Sommelier und bei der Veritable Groupe im Vertrieb für, salopp gesagt, den Osten Deutschlands zuständig. Auf der anderen Seite des Tischs, wie immer, Matthias Gräfe (Wein & fein, Radebeul) und Ulrich van Stipriaan als Autor dieses Beitrags.

Wie immer gibt's bei den STIPvisiten einen längeren Text und Bilder


Stefan Maas: Auf allen Ebenen zum Weingenuss verführen26 Feb 202100:51:12

Rot, ja: knallerot sind die Etiketten. Die Schrift darauf: gülden. Die sollte man lesen, so lange man noch nix getrunken hat, sonst glaubt man noch, man sei betrunken! Das Etikett, wo wir gerade dabei sind, sieht aus wie eine liegende Acht – was kein Zufall ist: es ist das Zeichen für den Ewigen Weinbau, dem sich das Weingut Clüsserath Eifel verschrieben hat. Alois Clüsserath und Clemens Eifel waren 1745 die Namenspatrone des Weinguts in Trittenheim. Sieben Generationen blieb es im Familienbesitz – bis Gerhard Eifel im Jahr 2019  das kleine, exklusive Weingut an die Winzerfamilie Stefan Lergenmüller übergibt.

Unser Gast ist Stefan Maas, Winzer und umtriebiges Urgestein in der Weinszene. Er hat schon viel gesehen und aktiv angeschoben, so beispielsweise das Projekt Vinosaurier (hatten wir schon im Glas!). Und jetzt macht er bei Stefan Lergenmüller in dessem jüngsten Weingut Clüsserath Eifel mit und rastet vor Begeisterung fast aus. Nicht ganz zu unrecht, wie man neidlos zugeben kann.

Mehr Infos und was zum Gucken, wie immer, bei den STIPvisiten!

Christoph Hammel: Guten Wein in die Breite tragen12 Feb 202100:58:53

Am Sonntag ist Valentinstag. Ganz früher außerhalb der Länder mit englisch sprechender Bevölkerung ein Nix, dann ein Blumenhändlerumsatzsteigerungstag, mittlerweile ein voll im kapitalistischen Gewürge integrierter Schenkttag voll ohne Romantik. Denkste Dir. Und dann stolperst Du in all derLove-is-all-around-E-Mail-Flut über ein Angebot von Christoph Hammel, dessen Weine Du nicht nur am 14. Februar magst – und den Typen ja sowieso. "Der Valentinstag naht – dieses Jahr ohne rote Rosen ? Das muß nicht sein!" Nee, nicht wirklich. Wir haben also sein Valentinspaket (Listenpreis 55,80€, Valentinspreis 43,95€) bestellt und unvorbereitet wie immer (außer ein wenig Lesen im Internet und Wissen aus dem Wissensfundus weintrinkender Menschen).

Bei den STIPvisiten gibt's Infos und Bilder zum Podcast.


Axel Neiss: Weinbau ist immer eine große Vorleistung11 Apr 202401:33:08

Wir haben's mal wieder remote gemacht, mit neuer Technik und neuem Wein. Der Wein kam aus der Pfalz von Axel Neiss, der zu den Spitzenwinzern des Weinanbaugebiets gehört. Wir hatten ein Probenpaket von ihm zugeschickt bekommen, dass unter Umgehung der Spaßweine (mit schönem Namens-Wortspiel: That's Neiss) sowie der beiden unteren Stufen der Qualitätspyramide (wie beim VDP: Guts- und Ortsweine) gleich nach oben vordrang: nur Spitzenweine und einer, den wir ziemlich spitze fanden, der aber (aus Gründen…) als Lagenwein daherkommt.

Wir hatten also reichlich zu bereden und zu probieren, aber es gab durchaus nachdenkenswerte Lernphasen – und das durch jede Menge Informationen. Das Schlusskapitel über die Vereinigung Fair'n Green gehört ganz sicher dazu. Axel Neiss ist Gründungsmitglied im Verein (Anmerkung: da stecken ja die Worte grün und Dung drin…) und hat die fabelhafte Mitgliedsnummer 007… Und weil wir's aus Vorfreude auf den Podcast gar nicht erwähnt haben: im Studio Altmckrtz dabei sind dieses Mal Sylke Scholz, Matthias Gräfe und Ulrich van Stipriaan.


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Wenn die jungen Weine Zicken machen…05 Feb 202100:29:43

Wir waren zu Gast bei Andreas Kretschko im Weinkeller. In der vorherigen Folge dieses Podcasts sprachen wir dabei über seinen Sekt Rosé vom Spätburgunder, den neuen Weißburgunder und den kommenden Riesling sowie über einen farbenfrohen Grauburgunder – alles hier nachzulesen und -hören. Bei der Fortsetzung geht es um drei weitere Tank- und Fassproben: Rosé, Summer und Spätburgunder. Und um Themen wie Piwi, Korkgeld und Erweiterung der Rebflächen.

Wie immer: Der Beitrag mit Text & Bild bei den STIPvisiten!

Andreas Kretschko: "Verzicht ist für mich selbstverständlich"30 Jan 202100:29:47

Für die neunte Folge unseres Podcasts "Auf ein Glas" haben Matthias Gräfe (Gräfes Wein & fein) und ich die vertrauten Gemäuer unseres Nicht-Studios in Radebeul verlassen und sind gen L.A. gefahren. L.A. steht für Liegau-Augustusbad, das zur Bierstadt Radeberg gehört – was aber nicht schlimm ist. Denn hier entstehen im Keller des Hauses von Andreas Kretschko Weine, die in ihrer eigenen gradlinigen Stilistik uns immer wieder begeistern.

Nahezu zwei Stunden haben wir probiert, gefachsimpelt, wieder probiert und mit Leberwurschtbrot und Spaghetti Olio e Aglio ergründet, ob Sekt und Weine dem standhalten. Da "Auf ein Glas" aber nur etwa höchstens 30 Minuten lang sein soll (wer kann uns schon länger am Stück ertragen?), wird es demnächst eine zweite Folge geben. Hier schon mal die Nummer eins, in der wir 2017er Sekt Rosé und als Fass- bzw. Tankproben 2020er Weiß- und Grauburgunder sowie Riesling im Glas hatten.

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Noch gut – oder Zenit überschritten?14 Jan 202100:27:30

Mit einem Sekt von Schloss Proschwitz beginnt das Podcastjahr 2021 bei den STIPvisiten. Wie in der Episode 6 schon angedeutet, wurde aus Pinot Blanc  ein Weißburgunder, aber egal. Den trinken wir sozusagen vorab zum Eingrooven. Dabei kommt es zu leichten Abschweifungen zum Thema "aus welchen Gläsern soll man trinken"? Wir hatten nämlich kurz vorm Jahresende einen 2017 Weißburgunder Spätlese (ebenfalls von Schloss Proschwitz) im Wettbewerb, bei dem Behältnisse aus Pappe und Plastik sowie ein Zahnputzbecher antraten. Das Ergebnis des Tests verrät Matthias Gräfe im Podcast. Bei den drei Weinen im Hauptprogramm steht die Frage im Vordergrund: kann man die noch empfehlen, sind die noch gut? Oder haben sie ihren Zenit überschritten? Wir probieren 2016 Silvaner vom VDP-Weingut Wagner Stempel in Rheinhessen ,  2015 Scheurebe von Eva Fricke, Rheinhessen – und 2016 Weißwein "m Pfarrer seiner" vom VDP-Weingut Roth, Franken.

Bilder und mehr Infos wie immer bei den STIPvisiten.

Das ultimativ alternative Silvestermenü30 Dec 202000:02:59

Als wir neulich zusammensaßen, um über Blubber im Glas zu sprechen, haben wir (natürlich!) viel länger miteinander geredet als die 32:23, die es in den Podcast geschafft haben. Was dann rausfliegt, landet teils im Papierkorb und teils als Outtake in einer Sammelspur, um vielleicht später mal wiederbelebt zu werden. Das Silvestermenü, das uns spontan beim Schnurpseln von in Thunfischpaste getunkte Grissini einfiel, ist dafür ein Beispiel.

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Wenn's im Glas blubbert25 Dec 202000:32:23

Weil Weihnachten ist, wollen wir froh und lustig sein und uns sicher ein paar Freunde vergraulen. Matthias Gräfe propagiert Schampus aus dem Zahnputzbecher – zwar nicht als allererste Wahl, aber er meint: lieber so als gar kein Schampus. Es geht um Blubberndes in der Flasche und im Glas. Einen echten Champagner haben wir bei unserer wie immer unvorbereiteten und sehr spontanen Verkostung gar nicht dabei gehabt, dafür aber einen sächsischen Winzersekt, der durchaus in dieser Liga spielt und der nach 52 Monaten des Wartens nun endlich (rechtzeitig zum Jahreswechsel) zu haben ist: der 2013 Pinot Blanc Reserve 52, ein Brut nature von Martin Schwarz.

Wer den trinkt, kann – einer in der sechsten Folge unseres Podcasts zu hörenden Verschwörungstheorie der ganz anderen Art folgend – Gutes tun. Matthias Gräfe fragt sich (und uns) nämlich: haben wir 2019 zu schlechte Sekte getrunken? Weswegen 2020 so ein befremdliches Jahr war? Dann sollten wir mit gutem Stoff vorangehen, auf dass 2021 besser wird! 

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Vinosaurier18 Dec 202000:30:00

Endlich mal wieder ein Gespräch beim Wein – mit Matthias Gräfe in seinem Wein & fein in Radebeul. Ein in jeder Hinsicht systemrelevanter Laden, weil es dort Wein, Sekt, Champagner, Saft sowie Essen zum Abholen für die Mahlzeit daheim gibt. Wir haben uns über die Vinosaurier unterhalten – nicht ohne die Weine auch zu probieren und gelegentlich ins schwadronieren philosophieren zu geraten.

Die Vinosaurier sind ein Weinprojekt von Stefan Maas und Robert Hesse. Maas ist gebürtiger Schwabe, gelernter Winzer, studierter Weinbautechniker und seit über 40 Jahren in Sachen Wein unterwegs. Der Hesse ist Sachse und trinkt gerne Wein – steht im Internet, also wird es stimmen. Als Dritter im Bunde kommt im Gespräch mit Matthias Gräfe noch Dr. Ernst Loosen vor. Dessen Weingut in Bernkastel an der Mittelmosel wurde gerade auf Platz 15 der weltbesten Weingüter gewählt. Und dessen Zweitbetrieb Villa Wolf in Wachenheim in der Pfalz ist der Lieferant für vier der sechs hier besprochenen Weine.

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Danke lieber Weihnachtsmann – CD&Stollen04 Dec 202000:14:19

Nein, Weihnachten fällt auch dieses Jahr nicht aus! Es wird, sehr wahrscheinlich, nur anders sein als die Jahre zuvor. Unter anderem vielleicht auch mit einem anderen Ohrwurm? Nicht mehr Dschingelbells oder Lars Kristmess – dafür Danke lieber Weihnachtsmann! Diesen Wurm musizieren die Lebkuchenfreunde uns in die Gehörgänge. So gesehen ist dies eine ernst zu nehmende Warnung, gar nicht erst reinzuhören in das Erstlingswerk von Alexander Teich. Den kennt man vielleicht eher als Mann am Klavier bei den Firebirds, aber bei den Lebkuchenfreunden ist er mit anderen Kolleginnen und Kollegen dem Rock'n'Roll untreu geworden.

Die Idee zum Lied kam ihm vor einem Jahr, unterm Weihnachtsbaum. Sein damals zweijähriger Sohn Henry traf spielend Klaviertasten, die zehnjährige Schwester steuerte Textfragmente bei: der Anfang war gemacht. Mitten im Hochsommer schrieb Alexander Teich – Zeit hatte er in diesem Jahr ja, wie die meisten Künstler, mehr als gewollt – seinen ersten eigenen Song auf. Ein Weihnachtslied für Kinder, in dem er für die Liebe, die Familie und die Nähe der Menschen plädiert. Das Lied „Danke, lieber Weihnachtsmann!“ hat er dann mit Freunden – den „Lebkuchenfreunden“ – in vier Fassungen eingespielt. Es ist jetzt als CD und online erschienen.

Wir trafen Alexander Teich bei einem Pressetermin zur CD-Veröffentlichung im Dresdner Backhaus zusammen mit Tino Gierig (Brotsommelier und Stollen-Fan) und Kay LEO Leonhardt, der als Künstler sowohl die CD als auch den Stollen im ihm eigenen Stil verpackt hat ("Solch ein Gewimmel möcht' ich sehn!" – Goethe).

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Grünkohlbrot vom Dorfbäcker19 Nov 202000:28:35

Heute geht es ausnahmsweise nicht um Wein, sondern um – darf man das so sagen? – um ein anderes Grundnahrungsmittel: Brot!

Deutschland ist ja weltweit bekannt für seine Brotvielfalt. Über 3.200 Brotsorten sind aktuell bereits ins Brotregister eingetragen und ständig werden es mehr. Der Kubschützer Dorfbäcker Stefan Richter hat sich an seine Gesellenzeit in Weyhe (südlich von Bremen) erinnert, wo er Grünkohl mit Dinkel kennen und wohl auch lieben) gelernt hat. Zu Hause in Kubschütz, das südlich von Bautzen liegt, baute seine Frau erfolgreich Grünkohl an. Und der landete jetzt im Brot. Ohne Pinkel, aber mit Dinkel.

Ich habe Stefan Richter in seiner Backstube besucht. Dort hatte er schon was vorbereitet, denn in den Gärkörben lagen herrlich grüne Teiglinge. Der Ofen wurde aufgeheizt, man hört hin und wieder sein heimliches Surren.

Wie immer gibt es Bilder und einen kleinen Text zu dieser Folge von "Auf ein Glas" bei den STIPvisiten!

Drei ältere Weine – aus Sachsen06 Nov 202000:12:38

Wann darf man eigentlich einen Wein „alt“ nennen? Gar nicht so einfach, angesichts der Vielfalt der Regionen, Rebsorten und Qualitäten. Aber wenn Du einen einfachen Müller-Thurgau aus Sachsen findest und auf dem Etikett als Jahrgang 2010 steht – dann könnte die erste Reaktion lauten: hau wech das Zeuch, der ist dafür nicht gemacht. Und was soll man zu einem Goldriesling aus dem Jahr 2011 sagen? Ach, vergiss es! Bei einem Weißburgunder aus dem Barrique, der als Spätlese deklariert ist, könnte man da schon eher aufhorchen. Oder doch nicht?

Wir haben's probiert, mit drei Weinen aus Sachsen an zwei Orten und an mehreren Tagen. Und waren ob der Ergebnisse überrascht! Die Ergebnisse und Gespräche mit Matthias Gräfe (Gräfes Wein & fein, Radebeul) und Silvio Nitzsche (WeinKulturBar, Dresden) sind in der zweiten Episode des neuen Podcasts Auf ein Glas nachzuhören!

…und nachlesen inklusiv Bilder gucken kann man, wie immer, das auch. Bei den STIPvisiten

Verkostung: Riesling Lagenbox von Martin Tesch23 Oct 202000:26:37

Was macht der Boden mit dem Wein? Die Riesling Lagenbox von Matin Tesch will Antworten auf diese Frage geben. „Man findet an der Nahe auf nur ca. 4.000 Hektar Rebfläche über 150 verschiedene Formationen“, weiß Martin Tesch. „Diese geologische Diversität machen wir uns seit Generationen zu Nutze, keine andere Rebsorte bildet die unterschiedlichen Bodenverhältnisse besser im Wein ab als der Riesling!“ 

Ich habe mich mit Matthias Gräfe vom Radebeuler Wein & fein auf Spurensuche begeben und durch lehmigen Boden mit Kies, Lehmlöss und verwitterten Roten Granit, Kalkstein und Löss, verwitterten Roten Sandstein, Vulkanverwitterung sowie Rotliegendes mit Eisenoxyd getrunken. Die Weine, die zu diesen Böden passen, sind in der Box:

  • Löhrer Berg, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 13,0 %
  • Krone, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 12,5 %
  • Königsschild, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 12,5 %
  • Karthäuser, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 12,5 %
  • St. Remigiusberg, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 12,5 %
  • Rothenberg, TESCH Riesling trocken, QbA Nahe | Alc. 12,5 %

Diesen Podcast kann man arg verkürzt nachlesen bei den STIPvisiten

Sebastian Wilkens: Wir müssen uns nicht mehr verstecken!28 Mar 202401:03:04
Christian Henke: Die Perle von Zala überlebt den Generationenwechsel14 Mar 202401:19:08

"Unser Wein wächst auf eigenem Land!", sagt Christian Henke nicht ganz ohne Stolz. Etwa 8 ha gehören zum Weingut, das mit dieser Größenordnung im kleinen Weinanbaugebiet Sachsen (529 ha ist die offizielle Zahl für 2022) zu den mittelgroßen Betrieben gehört. 38 Haupterwerbswinzer gibt es in Sachsen, Henkes gehören seit 1990 dazu. Damals begründeten die Eltern den Betrieb – im Dreiklang Landwirtschaft-Obstbau–Wein. Die ersten Jahre waren Henkes Traubenproduzenten und Genossenschaftsmitglied. Seit 2003 machen sie eigenen Wein. Christian begründet nun die zweite Generation – und (nach Praktikum im Julius Spital Würzburg, Studium an der Uni Geisenheim mit Praktika in den Semesterferien bei Nick Köwerich an der Mosel, in der Wachau bei Mathias Hirtzberger, bei Lageder in Südtirol und in Dänemark im Vejrhøj Vingård.

Mehr bei den STIPvisiten


Spanische Weinakademie (00:01:06) Einführung in die Rioja-Weinakademie und ihre Online-Bildungsplattform, die Wissen und Verständnis für Rioja-Wein fördert.

Österreichischer Weinjahrgang 2023 (00:01:51) Zusammenfassung des Weinjahrgangs 2023 in Österreich mit turbulenter Witterung und sehr guten Weinen.

Alkoholfreie Drinks für den Weltfrauentag (00:04:32) Besprechung der alkoholfreien Special Edition "Be Your Own Fucking Hero" von Laori zum Weltfrauentag.

Verkostung des alkoholfreien Aperol-Alternativs (00:06:21) Diskussion und Verkostung eines alkoholfreien Aperol-Alternativs mit essbarem Gold und Geschmacksbeschreibung.

Vorstellung des Weinguts und der Karriereentscheidung (00:19:05) Christian Henke erzählt von seinem Weingut, seiner Karriereentscheidung und dem Interesse an der Landwirtschaft.

Entscheidung für die Weinproduktion (00:23:20) Christian Henke erklärt, warum er sich für die Weinproduktion entschieden hat und teilt persönliche Erfahrungen aus seiner Kindheit.

Entscheidung für die Weinbranche (00:26:33) Überlegungen zur Ausbildung und zum Studium in der Weinbranche.

Praktikumserfahrungen und Weinregionen (00:27:35) Erfahrungen bei Praktika in verschiedenen Weinregionen und mit verschiedenen Winzern.

Herausforderungen junger Winzer (00:30:58) Einblick in die Herausforderungen junger Winzer und deren Umgang damit.

Weinbau und Erfahrungen im Ausland (00:32:18) Erfahrungen im Weinbau im Ausland, insbesondere in Österreich und Dänemark.

Übernahme der Verantwortung als Kellermeister (00:35:01) Diskussion über die schrittweise Übernahme der Verantwortung als Kellermeister und die Zusammenarbeit mit dem Vorgänger.

Finden der Stilistik (00:37:23) Diskussion über die Anpassung und Entwicklung des Weinstils im ersten Jahr.

Herstellung des Rotlings (00:43:42) Beschreibung der Rebsorten und des Herstellungsprozesses des Rotlings.

Niedriger Alkoholgehalt im Wein (00:45:27) Diskussion über die Herausforderungen und Erfolge bei der Erzielung eines niedrigen Alkoholgehalts im Wein.

Führung des Weinguts (00:47:10) Beschreibung der Übergabe und zukünftigen Führung des Weinguts.

Weinbergstandorte und Böden (00:48:55) Beschreibung der verschiedenen Weinbergstandorte und Böden sowie deren Einfluss auf die Trauben.

Zukunft der Rebsorten (00:51:06) Diskussion über die zukünftige Ausrichtung und Auswahl der Rebsorten in der Region.

Spontane Gärung und Hefen (00:52:54) Erfahrungen mit spontaner Gärung, Verwendung von Hefen und deren Einfluss auf die Aromatik.

Die Perle von Zala (01:02:03) Diskussion über die Perle von Zala, eine seltene Rebsorte aus Ungarn, und ihre Geschichte.

Philosophie und Stilistik des Weinguts (01:16:51) Diskussion über die Philosophie und Stilistik des Weinguts und die Produktion von Wein.

Einladung zur Weinprobe (01:17:45) Einladung zur Jungweinprobe und zum Besuch des Weinguts.

Weingut Patke: Unter der märkischen Sonne29 Feb 202400:56:55

Matthias war in Brandenburg unterwegs und stieß eher zufällig auf das <em>Weingut Patke</em>. Das ist in Pillgram beheimatet – einem Ortsteil der Gemeinde Jacobsdorf. Und weil es da sicher noch nicht bei allen <em>klick</em> macht: Frankfurt (das an der Oder) liegt rund zehn Kilometer weiter östlich. Das Weingut hat 4,7 ha Rebfläche in Pillgram (Oder-Spree) und Grano (Niederlausitz) werden einundzwanzig verschiedene Rebsorten angebaut. Das klingt alles sehr ungewohnt – und in der Tat ist Brandenburg als Weinland weitgehend unbekannt. Aber einerseits gab's in der Gegend schon seit dem 13. Jahrhundert Weinbau (die Franken und die Rheinländer haben Reben mitgebracht), und andererseits verschiebt sich die nördliche Grenze des Weinanbaus durch den Klimawandel immer weiter Richtung Norden.

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Karsten Peter: Wow-Weine aus der Pfalz15 Feb 202400:54:40

Karsten Peter ist ein Spätheimkehrer: im elterlichen Weingut Castel Peter war er (2001 bis 2003) tätig, aber dann musste er erst mal weg – man nennt das wohl Generationenkonflikt mit Lösung A (oder B, je nach Standpunkt). Sein Handwerk  hat Karsten Peter u.a. bei Müller-Catoir und Dr. Deinhard gelernt – aber man hat ihn so richtig kennen und schätzen gelernt als Betriebsleiter/Kellermeister bei Gut Hermannsberg. Das Weingut zählt mittlerweile zu den besten Weingütern an der Nahe, Karsten Peter gilt als einer der besten Rieslingwinzer Deutschlands. Seit Ende 2021 Ist er zusätzlich zu seinen Aufgaben in Niederhausen an der Nahe zurück in Bad Dürkheim in der Pfalz und hat nun mit seiner Frau Anne (die seit vielen Jahren Geschäftsführerin des VDP Rheinhessen ist) das elterliche Weingut übernommen.

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Vier feine Italiener…02 Feb 202401:08:38

Premiere beim Podcast "Auf ein Glas": wir öffnen Weine aus Italien! Zweimal aus Südtirol, einmal aus dem Friaul und einen Toskaner. Das wird spannend – und man fragt sich, warum das so lange gedauert hat. Wir wussten darauf keine wirkliche Antwort (außer: das Kerngeschäft des Herrn Gräfe sind deutsche Weine und solche aus Österreich. Aber eben nicht nur…) Was die vier Weine zusammenhielt: die Qualität. Und dass sie uns schmeckten.

Wir probierten zweimal die Cuvée Terlaner der Cantina Terlan: einmal die Standard-Ciuvée, die es so oder so ähnlich schon immer gab, und dann die Riserva. Im Prinzip ist das die gleiche Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc auf unterschiedlichen Qualitätsstufen (es gibt noch eine dritte on top, aber die hatten wir nicht: die Terlaner I Primo Grande Cuvée ist auf 3.000 Flaschen limitiert.

Im zweiten Block wenden wir uns dem Pinot Grigio von Jerman zu – ein Wein, möchte man sagen, der zwar den für viele abschreckenden Begriff Pinot Grigio auf dem Etikett stehen hat, aber eben so ganz anders schmeckt als die Weine, die zum (berechtigten) Vorurteil geführt haben. Und auch der Peperino von Teruzzi, ein Toscana Rosso, ist ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Bearbeitung von Vorurteilen.

- Nachrichtenblock, Teil 1 bis 3 (00:00:36)

- Arbeitsbeginn (00:03:51)

- im Glas: Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc (00:17:52)
- im Glas: Riserva Nova Domus –die mittlere der drei Qualitäten (00:26:54)

- im Glas: Pinot Grigio, Weingut Jermann
Friaul (00:40:22)

- im Glas: Toscana Rosso, Cantina Teruzzi (00:56:57)


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Silvio Nitzsche: Endlich mal in Weinbars gehen!19 Jan 202401:12:53

Lang ist's her, dass Silvio Nitzsche seine Ausbildung zum Hotelfachmann erhielt.  Er fand das, so im Prinzip, alles ganz toll – nur eins nervte ihn: "Ich habe den Wein nie verstanden!" Das hat sich in den Jahren danach kräftig geändert: Silvio Nitzsche gilt als einer der renommiertesten Sommeliers Deutschlands, seine WeinKulturBar im Dresdner Stadtteil Striesen hat Kultstatus erlangt. Als Nitzsche im Dezember ankündigte, die Weinbar verlassen zu wollen und sie an Patrick Nitsche zu übergeben, war das Erstaunen bei seinen vielen Fans groß. "Viele haben mir geschrieben, mit einigen konnte ich in den letzten Tagen bis zur Schließung noch reden", sagt Nitzsche. Und manche mussten aufpassen, sich den Wein im Glas nicht mit den eigenen Tränen zur Schorle zu machen…

Wie es mit der WeinKulturbar weitergeht, ist kein Geheimnis: Patrick Nitsche macht im Februar weiter. Wie es mit Silvio Nitzsche weitergeht, wollten wir natürlich wissen – und haben es auch erfahren. Zuvor aber gab's (bei einem Glas Apfel Cidre aus dem Haus van Nahmen) Gespräche über den Trend zu Low Alcohol und bei (mehr als einem Glas) Jahrgangssekt 1980 Deinhard Bernkasteler Doctor Riesling brut den Austausch über gereifte Weine, Kellerkauf (wsas natürlich nicht die Keller, sondern die Weine aus denselben meint) und ein wenig über den Werdegang von Silvio Nitzsche.

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[00:00] zu Gast: Silvio Nitzsche [10:15] Arbeitsbeginn! -im Glas: Apfelcidre von der Kelterei van Nahmen

[15:17] im Glas: ein Sekt aus dem Hause Deinhard (wo ist der Deinhard - da!), Bernkasteler Doctor aus dem Jahr 1980

[21:47] Matthias zum Weinkeller-Kauf

[34:13] wo ich mich aus den Angeln heben lasse: wenn es ungerecht wird [47:32 ] Silvio dreht den Spieß um und redet über die Jounaille

[56:19] zurück zur WKB: die Weine bleiben da - und werden aufgefüllt und was wird aus Silvio Nitzsche? [01:00:22] es auch einen neuen Podcast geben basiert auf der Idee des Buches Somm

[01:05:00] "ich habe die no-cut-Philosophie" Podcast wird "weinwirtschaftlich werbegeprägt"

Jan Ulrich: …den sächsischen Wein bekannter machen!04 Jan 202401:24:09

Er gehört zu den größeren Betrieben in Sachsen – und er ist einer der ältesten: Zeit also, einmal Jan Ulrich vorzustellen und mit ihm über seine Weine und seine Philosophie zu reden. Dabei nehmen wir uns einige Themen ganz bewusst und geplant vor: Piwis/Zukunftsreben zum Beispiel. Jan Ulrich war einer der ersten Winzer in Sachsen (oder gar der erste…), der sich an die Neuzüchtungen heran getraut hat. Und er macht was draus, wie wir schmecken. Aber wir arbeiten uns nicht nur an Piwis ab, sondern auch an traditionellen Rebsorten (Burgunder und natrülich Kerner), an Wein-Verpackungen (Glas? Papier?), an den Preisen für sächsischen Wein (beim Winzer, in der Gastro…) sowie an so Dingen wie Zukauf – Stichwort: wie sächsisch ist ein sächsischer Wein? "Bei mir steht Jan Ulrich drauf!", sagt der Winzer und setzt damit ein deutliches Zeichen.

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Claudia Beyer: Der Wein für mittags um zwölf auf der Terrasse22 Dec 202300:58:48

Seit zehn Jahren gibt es den Weinladen von Claudia Beyer in Meißen. Was also wäre passender, unser Podcast-Jubiläum (100 Folgen) mit ihrem Jubiläum übereinander zu legen – und über Goldriesling zu reden? Und natürlich auch zu trinken! An einem Vormittag vor dem Weihnachtsansturm besuchten Matthias Gräfe und UVS also Claudia Beyer – und es entwickelte sich ein sehr munteres Gespräch, in dem die Chefin des Weinladens kein Blatt vor den Mund nahm. Neben der korrekten Einordnung von Goldriesling als prima Mittagswein plauderten wir natürlich auch über das Zehnjährige des Weinladens von Claudia Beyer – und ihren ersten eigenen Wein, den Tim Strasser (Rothes Gut Meißen) für sie gemacht hat.

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Weine aus Georgien15 Aug 202400:43:57

8.000 Jahre Weinbau – das ist 'ne Menge. Und da kann es sich eigentlich nur um Georgien handeln – auch wenn eine entsprechende Google-Suche eine große Bandbreite an Siegern hervorbringt, unter anderem von Würzburg über Speyer nach Cormona in Spanien. Letztendlich ist es aber doch wohl die Gegend, die wir heute Georgien nennen, wie Funde in der Nähe von Tiflis zeigen. Seit wann da nun aber genau Wein gemacht wurde, bleibt naturgemäß ein wenig unscharf – ob nun seit 5.000, 6.000 oder 8.000 Jahren, ist ja letztlich auch fast egal, denn so genau kann sich ja eh keiner mehr an diese Zeit erinnern. Lang ist's her, auf jeden Fall.

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Weihnachten: Welches Essen zum Wein?07 Dec 202300:53:56

Draußen ist ganz schön was los.Alle stehen vor der Tüt: der zweite Advent, das Weihnachtsfest, der Silvesterabend – was weiß ich denn. Und es will ja immer alles gut bedacht sein: welches Essen zum Wein? Oder welcher Wein zum Essen – egal! In der 99. Folge unseres Podcasts "Auf ein Glas" geben wir sachdienliche Hinweise zum Thema Weihnachtsweine. Dabei probieren wir fünf Weine und einen Sekt, philosophieren darüber und sinnieren, was unsereiner dazu essen würde. Mögliche Antworten auf mögliche Fragen sind dabei durchaus nicht ausgeschlossen.

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Weingut Pfaffl: Mehr als Grüner Veltliner23 Nov 202300:46:33

Das Weinviertel in Niederösterreich ist das größte Weinbaugebiet Österreichs. 14.001 Hektar groß (ganz wichtig dieser eine!) ist es und umfasst damit fast ein Drittel (genau: 31,17 %) der Fläche aller Weinbaugebiete Österreichs. In der 98. Folge unseres Podcasts "Auf ein Glas" probieren wir fünf Weine vom Weingut Pfaffl aus Stetten. Pfaffl ist ein Familienbetrieb – aber das Wort könnte irritieren, wenn man liest, dass diese Familie mit ihrem Team etwa 155 Hektar Weingärten im Weinviertel und in Wien bewirtschaften. Das Angebot ist entsprechend groß, und es gibt nicht nur den Grünen Veltliner, für den das Weinviertel bekannt ist (den aber natürlich auch!).

 

Julia Lübcke: Ein Großes Gewächs muss eine unheimliche Strahlkraft haben16 Nov 202301:03:09

Julia Lübcke ist Güterdirektorin bei den Bischöflichen Weingütern Trier – und damit Chefin über mehr als 130 ha Weinfläche auf 160 Parzellen in 35 Einzellagen mit teils sehr berühmten Namen – allen voran wahrscheinlich der Scharzhofberg (falls jemand andere Zahlen fndet: ja, es kursieren da mehrere, die aber alle nahe beieinander liegen ;-) ). Die Weinberge liegen im Dreistromland an Mosel, Saar und Ruwer. Wir trafen Julia Lübcke nicht im Weingut, sondern in der wineBANK in Trier – was einerseits natürlich schade war, denn der 30.000 Quadramtmeter große Keller der Bischöflichen Weingüter ist ein Hingucker. Aber man braucht ein Fahrrad, um da in manierlicher Zeit durch zu kommen…

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Fabian Noll: Die Zahl der mitgemachten Herbste ist entscheidend02 Nov 202300:50:02

Weil doch am Wochenende so viele Winzerinnen aus Baden und Württemberg zu Gast in der Stadt sind (die zehnte BWClassics findet am Samstag und Sonntag im Congress Center statt!), dachten wir uns: warum nicht mal einen weltweit weniger bekannten Wnzer fragen,. ob er Gast bei uns imPodcast sein wolle? Die Wahl fiel auf Fabian Noll, weil er in der Liste als einziger Jungwinzer des Anbaugebiets Baden auftauchte. Also: angefragt, Zusage bekommen – plus ein add-on: seine Schwester Julia ist (seit Juli) Badische Weinkönigin. Sie ist dann auch diejenige, die in Doppelfunktion Jungwinzerin und Weinkönigin nach Dresden reist. Im Podcast hatten wir sie beide!

Für die Podcastfolge haben wir uns via Zoom getroffen – Matthias Gräfe, Sylke Scholz und ich in Dresden, die Nolls im Seefeld – und litten dann doch ein wenig unter der Tonqualität. Bei der Frage: Senden oder sein lassen haben wir uns, siehe nachfolgendes Dokument, für senden entschieden. Auf diese Art und Weise hat es auch Altkanzlerin Angelika Merkel mal in den Podcast geschafft. Mit der Bitte um Nachsicht, gerne Nachhilfe im Programm audacity sowie geneigte und geduldige Ohren…

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Björn Probst: Herausforderungen sind da, sie zu meistern27 Oct 202301:00:00

Björn Probst ist Weingutsleiter von Schloss Proschwitz, dem mit 72 ha Fläche größten und auch dem ältesten VDP-Weingut in Deutschlands Osten. Seit 2021 ist er da – und neben dem vielen Alltagskram ist seine Aufgabe, den Betrieb "auf Bio" umzustellen. Das ist, erfahren Matthias Gräfe und ich in der 95. Folge unseres Podcasts "Auf ein Glas", ihm eine Herzensangelegenheit – denn ökologischer Weinbau interessiert ihn seit seinen Studientagen in Geisenheim. Und das, wenn man das mal so vereinfacht schreiben darf, in seiner verschärften Form: der Biodynamie. "Ich war damals in Geisenheim der erste, der eine biodynamische Diplomarbeit geschrieben hat", verrät er uns und ergänzt: "Diesen Bio-Gedanken trage ich heute noch in mir und den setzen wir um!"

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Vom Wildwuchs, der Mehrwegflasche und dem Seewein19 Oct 202301:02:50

Auf der Baden-Württemberg Classics neulich in Berlin haben wir uns (so ist das auf einer Weinmesse…) durchprobiert – aber auch tolle Gespräche mit den Winzern geführt. Bei dreien war das Mikro an, im improvisierten Studio – das gleichzeitig auch Kaffee-Auftank-Station für die Winzerinnen und Winzer war. Also: locker war's, wie immer. Gesprächspartner waren Alexander Link, mittlerweile nicht mehr ganz so junger Jungwinzer aus Brackenheim, Werner Bender, Geschäftsführer der Heuchelberg Weingärtner und treibende Kraft einer 0,75-Liter-Pfandflasche, sowie Thomas Porsch, ein Dresdner am Bodensee – er leitet den Vertrieb beim Staatsweingut Meersburg.

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Weingut Hanke aus Jessen – mit Torsten Ebert12 Oct 202300:52:38

Torsten Ebert ist ein Urgestein in der sächsischen Weinszene – wenn auch hauptsächlich nicht als Winzer, sondern als Gastronom. Auf dem Weinfest in Kötzschenbroda steht er seit Jahren am Stand des nördlichsten Qualitätsweingutesin  Sachsen – und dreimal Wein von eben jenem Weingut Hanke hat er auch mitgebracht zur 93. Folge des Podcasts "Auf ein Glas". Darunter ein Traminer von einem Weinberg am Friedstein, den Hankes gepachtet haben, den aber (auch) er hegt und pflegt.

Mehr Text, Bilder und der Gesprächsverlauf bei den STIPvisiten

Philipp Wasem: Die Vielfalt ist manchmal kompliziert28 Sep 202300:56:00

Rheinhessen ist Weißweinland, aber Ingelheim ist Rotweinstadt. Auf 642 ha Wein (davon 49 % rote Sorten!) keltern knapp 30 Winzer*innen Spät- und Frühburgunder, aber auch weiße Burgunder, Riesling oder Silvaner. Wir besuchten auf einer Reise zum 15jährigen Jubiläum von Mainz als Great Wine Capital mit einem kleinen Journalistentrupp Philipp Wasem – den mittleren der drei Wasem brothers – im Kloster Engelthal. Das ist, aufwändig saniert, der Showroom des Weinguts, das seit über hundert Jahren in Wurfweite entfernt im alten Adelshof Rodensteiner Hof  produziert. In den ersten Minuten kommen einige O-Töne, in denen Philipp Wasem das Weingut vorstellt (an unterschiedlichen Orten aufgenommen und arg geschnitten!). Danach plaudern wir (Matthias Gräfe, Wein&fein Radebeul und uvs) im berühmten Studio Rdbl. bei vier Weinen von Wasem über Weine und die Welt.

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Bernard Pawis: "Wenn's gärt, muss ich dabei sein!"14 Sep 202300:51:55

"Wir müssen erfolgreich sein durch Fleiß, Akribie und ein gutes Produkt!", sagte Bernard Pawis seiner Frau Kerstin, nachdem sich die beiden entschieden hatten: Wir machen ein Weingut! Das war Ende vergangenen Jahrhunderts – und der Plan ist aufgegangen: die Eltern hatten mit 1.440 qm in den <em>Ehraubergen</em> den Grundstein gelegt, jetzt bewirtschaftet Pawis – mittlerweile mit Unterstützung von Sohn Christian – 16,5 ha vom <em>Himmelreich</em> bis <em>Edelacker</em>.

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Lisa Bunn: Riesling vom Roten Hang31 Aug 202300:51:17

"Auf ein Glas" ist unterwegs in Rheinhessen und dort zu Besuch bei Lisa Bunn in Nierstein. Das liegt einerseits am Rhein und andererseits am Roten Hang mit seinen steilen Hängen und speziellen Böden aus Ton- und Sandstein mit viel Mineralität, Salzigkeit und Würze. Die drei Lagenweine während unseres Gesprächs in der Vinothek des Weinguts kamen aus den Lagen Hipping, Ölberg und Orbel. Natürlich reden wir über diese Weine, aber auch ausführlich über deren Herkunft: warum der Rote Hang so ist, wie er ist, was ihn ausmacht.

Mehr – Bilder inklusive – bei den " target="_blank" rel="noopener noreferer">STIPvisiten!

Neue Eigene und ein alter Regent01 Aug 202401:03:35

Für die 116 Folge des Podcast "Auf ein Glas" nahmen sich Matthias Gräfe und Ulrich van Stipriaan Zeit, auch einmal über die ernsten Momente im Leben eines Weinfachhändlers zu reden. Natürlich gibt's auch was zu probieren: drei Flaschen öffnet Matthias, die wir aber nicht alle ausgetrunken haben, sondern nur probiert!

Mehr Infos bei den STIPvisiten!


Start [00:00:00]

Secco 23 – Anette Closheim und Matthias Gräfe – vierte Edition [00:01:54]

im Secco 23: Riesling, Scheurebe und Sauvignon Blanc [00:16:11]

neuer Wein im Glas! Blaues Licht. [00:30:32]

im Glas: Regent aus dem Jahr 2005 [00:45:21]


 

Ulrich Klumpp: Spiel mit der Vielfalt der Böden18 Aug 202301:04:04
Der Anfang war klein und ein Wagnis: mit gerade mal 0,5 ha machten sich Ulrich Klumpp und seine Frau Marietta 1983 selbstständig – von Anfang an nachhaltig und seit 1995 bio-zertifiziert (als erste im Kraichgau). Damals war das quasi ein Fremdwort in der Weinszene. Aus 0,5 sind 50 ha geworden, Bio ist schon fast die Norm – aber auch Familie Klumpp (neben der Gründergeneration noch die Söhne Andreas und Markus) hat sich weiter entwickelt. Was wohl auch geht, weil der Kraichgau "eine der unterschätztesten Weinbau-Regionen der Welt" ist (so steht es jedenfalls auf der Klummp-Webseite). Mehr Infos und Bilder auf STIPvisiten.de
Siegmund & Klingbeil: Nicht der übliche Wein für die ländliche Region03 Aug 202300:44:27

Sie nennen sich selbst "das wohl ungewöhnlichste Weinhaus an Saale-Unstrut!" und machen spannende Weine, zu denen man immer eine Geschichte erzählen kann (so muss das ja heutzutage!). Sie – das sind die beiden Berliner Sören Siegmund & Sebastian Klingbeil sowie Daniel Zein, der für Vertrieb und Marketing zuständig ist und am 11. August beim "Wein auf der Hauptstraße" vor Gräfes Wein & fein einige Weine vorstellen wird. Vorab hatte er vier Weine geschickt, die wir in dieser Folge von "Auf ein Glas" probieren und besprechen. Hinzu kommt – sozusagen als Apero – ein 21er Riesling trocken, der gerade an dem Tag ankam: von Schloss Proschwitz und zusammen mit Matthias Gräfe gemacht.

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Gerd Kastenmeier: Unkompliziert, so wie alle unsere Weine…20 Jul 202301:04:02

Das Kastenmeiers ist eine Institution unter den Dresdner Restaurants – nicht zuletzt auch, weil Gerd Kastenmeier es verstanden hat, seine Restaurants zu einem Treff der Dresdner Gesellschaft zu machen. Eigentlich müsste das Restaurant ja Gerd heißen, denn so und nur so – allenfalls mit selbstbewusstem "der" davor – nennen ihn seine Stammgäste. Der Gerd also war Ziel unseres schon lange vereinbarten Besuchs, um einmal über die Weine zu reden, der er in Zusammenarbeit mit namhaften Winzern für sein Restaurant und seine Events machen lässt.


Alexander Stodden: "Ich bin der Fachidiot für Spätburgunder"06 Jul 202300:57:46

Eigentlich wollte Alexander Stodden ja am liebsten gar nicht über die Flut reden – jene Flut, die in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 das Ahrtal verwüstete und Tote, Verletzte sowie Schäden in Milliardenhöhe verursachte. "Wir gucken nach vorne und nicht nach hinten", sagt der Pinot Noir Verrückte von der Ahr (Gault Millau 2018) – und kommt dann doch immer wieder auf die Flut und die Folgen zu sprechen. Erstens, weil das ja alles nicht einfach so wegzustecken ist. Und zweitens, weil die Journalistinnen und Journalisten, die das Weingut Jean Stodden im Rahmen einer Pressereise des Deutschen Weininstituts (DWI) besuchen, natürlich Fragen haben.

Die Aufnahmen entstanden im Kelterhaus und im Probierraum  der Vinothek – wie meistens bei Reisen: als Notizen für einen Beitrag. Da Alexander Stodden aber so viel Hörenswertes sagte, baten wir ihn um Genehmigung, daraus eine Podcast-Folge machen zu dürfen. 

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WinePlaces: "Es sind die Menschen, die den Platz ausmachen!"22 Jun 202300:46:41

Die 85. Folge unseres Podcasts kommt aus dem Rheingau. Wir waren auf Einladung vom Gerolsteiner Brunnen in Rüdesheim, um Neuaufnahmen von WeinPlaces zu feiern – einer davon: Gräfes Wein & fein. Da gab's ja schon eine Erfolgsmeldung… Wir haben hier ein wenig mehr Hintergründiges, aufgenommen bei der Pressekonferenz vor der Preisverleihung, die bei Allendorf am Rhein stattfand. Ein toller Ort, so lange es nicht regnet (hat es nicht, war also toll). Das Mikro lief mit bei der PK, leider aber auch die Kühlanlage, deren Brummen man gut hört. Aber: Inhalte sind uns ja wichtiger als Studioqualität…

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Claus Burmeister: "Das Talent des Weinbergs finden"08 Jun 202301:02:15

Nicht zum ersten Mal ist dies ein Podcast, der das bekannte Frage-Antwort-Format verlässt. Entstanden ist der erste Teil mitten im Weinberg, als Mitschnitt von Informationen zum Mitschreiben für Journalist*innen. Aber wie so oft: was die Protagonisten sagen (in diesem Fall Claus Burmeister und Patrick Jacklin), lohnt das Zuhören. Auch wenn die Tonqualität manchmal ruckelt. Im zweiten Teil sitzen wir dann wieder im gemütlichen Studio Rdbl. und tun, was wir am liebsten tun: Wein trinken und dabei reden...

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