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Explore every episode of the podcast Auf ein Glas…

Dive into the complete episode list for Auf ein Glas…. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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TitlePub. DateDuration
Quinta dos Vales: was Wein und Kunst vereint10 janv. 202500:29:07

Gleich zu Beginn des neuen Jahres haben wir einen Termin in einem bemerkenswerten Weingut gemacht, der Quinta dos Vales. Das Weingut befindet sich in dem Dorf Estômbar, zwischen Lagoa und Portimão an der Algarve.

44 Hektar umfasst das Weingut, das 1989 gegründet wurde. 2006 wechselte es den Besitzer, der umtriebige Unternehmer Karl Heinz Stock hatte es übernommen und in den 17 Jahren bis zum Verkauf im vergangenen Jahr zu einem besonderen Weingut entwickelt. Zum einen sollte es natürlich gute Weine geben – das scheint auch gelungen: In den ersten 10 Jahren erhielten die Weine über 100 nationale und internationale Medaillen und Preise – und fünf von zehn möglichen Malen gab’s die Auszeichnung "Bester Wein der Algarve“!

Zum anderen gibt es auf dem Weingut aber auch jede Menge Kunst, und die ist unübersehbar: draußen in der Landschaft, aber auch im Weinkeller und natürlich in der Vinothek. Weit über hundert Werke in verschiedenen Stilen, Materialien und Größen sind in mehreren Gärten zu sehen. Kunst war ein Gründungselement von Quinta dos Vales und ist auch heute noch das Herzstück.

Mehr Infos, wie immer, bei den STIPvisiten!

[00:00] olá e bom dia aus Estômbar - wir sind in der Quinta dos Vales

[04:11| João begrüßt uns im Keller des Weinguts

[09:58] Weiter geht's in der Vinothek

[12:44] kommentierte Probe draußen inmitten der Kunst mit Rosé - weiß – rot (Sommerwein)

[20:42] Drei Rotweine


Zwischen den Jahren und Zeilen…26 déc. 202400:44:24

Zwischen den Jahren ist ja eine wilde Zeit. Aber wenn genau dahinein ein Podcast-Termin fällt, muss man sich halt den Tatsachen stellen: Wir trinken "Zwischen den Zeilen", eine Cuvée aus Bacchus und Cabernet Blanc. Ein Sächsischer Landwein aus dem Keller von Andreas Kretschko, nach einer Idee von Matthias Gräfe. Kein Wunder also, dass der Herr Gräfe im Laufe der Folge ein wenig aus dem Nähkästchen (pardon: dem Weinkeller) plaudert. Außerdem präsentieren wir den Jahresrückblick, den unsere Hosting-Plattform Spotify zum Jahresende immer sehr schmeichelhaft zusammenstellt. Erstaunliche Zahlen, wir sind begeistert, freudig erregt und dankbar. Echt! Und wir begießen das im zweiten Teil der Folge mit einem Sekt vom Weingut Wageck (Pfalz), auf dessen Etikett die Zahl 141 sehr dezent auf die lange Zeit der Reife hinweist: 141 Monate. Die Grundweine aus dem Jahrgang 2010 wurden in gebrauchten Barriques vergoren, degorgiert wurde er III/2023. Kein Wunder, dass dieser Sekt gut bewertet wurde: 94 Punkte im Falstaff Sparkling Special 2023 (2. Platz) und Meininger Deutscher Sektpreis 2024 (Kategorie III Prestige Burgunder Sekt, 92 Punkte).

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[00:00] Zwischen den Jahren...

[15:45] Spotify wrapped

[28:56] die Liebe zum Schaumwein

Weinhandwerk Meißen: Mal schauen, wohin die Reise geht!12 déc. 202401:16:21

Das Weinhandwerk Meißen ist der viertgrößte Weinbaubetrieb in Sachsen – und einer der jüngsten: gegründet wurde er 2018 als Weinbaugesellschaft Meißen. Die ersten Flächen kamen von Schloss Wackerbarth (11,5 ha), Schloss Proschwitz (18 ha) und von Reinhold Zieger (6 ha) – und der Schrecken im betulichen Elbland war groß: "Was, bitte, treibt Investoren von Saale und Unstrut an die Elbe?" fragte der Reporter der Sächsichen Zeitung, und da schwang schon ein deutlich entsetzter Ton mit. Zwei Fragen später heißt es "Können Sie verstehen, dass mancher Winzer einen Eroberungsfeldzug aus Sachsen-Anhalt vermutet?" – willkommen im Elbland! Lange Zeit war's dann ruhig, aber jetzt könnten sich die sächsischen Winzer (wie immer die sich von diesem einen auch in Sachsen weinmachenden Betrieb absetzen wollen…) erneut aufregen: das Weinhandwerk Meißen, wie der Betrieb seit September 2022 heißt, bekommt Lob vom kritischen Weinführer "Eichelmann 2025": „ein gelungenes Debüt“ lautet das Fazit der Redaktion, die dem Neuling 1,5 Sterne verlieh. Ein Einstieg aber immerhin.

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[00:00] Beschreibung des Studios

[01:33] Zu Gast: Weinhandwerk Meißen – mit Karsten Lietz

[04:58] zum Strat ein klassicher Schieler

[06:26] Matthias meldet sich mit was Wichtigem: Arbeitsbeginn!

[11:07 warum ist die Weinbauregion Sachsen so wenig bekannt?

[21:23] Flächen 2018 übernommen

[23:22] jetzt im Glas: 2023 Müller-Thurgau

[37:01] ein 2022 Große Cuveée Grau- und Weißburgunder im Glas

[47:58] da plätschert Traminer ins Glas, Gründerzeit-Linie

[59:14] Rosé im Glas - ohne Jahrgang

[01:03:36] zum Schluss: die Süße hoch, der Alkohol runter – ein 2023 Riesling Kabinett

[01:12:29] eine beispielhafte Kalkulation...

Blauer Stein: Gut Wein will Weile haben29 nov. 202400:49:01

Die Idee klingt total verrückt, wahrscheinlich ist sie es auch. Aber meist bringen ja verrückte Ideen (und deren Umsetzer…) mehr als langweilige (Ideen wie Umsetzer). Als ich mich also Ende September während des zweitägigen (K)ein Weinfest bei Gräfe's Wein & fein mit Stefan Maas ins etwas ruhigere Hinterstübchen auf ein Glas Chardonnay und Lemberger zurückzog, entstand so eine Idee: Warum sollten eigentlich Genossenschaften sich nicht auch in einem Qualitätsverband zusammentun, um – analog zu den Einzelwinzern im VDP – die Weine voran zu bringen? Klingt komisch, sagte die Maus – ist aber so: nicht wenige Winzergenossenschaften haben mittlerweile neben den typisch günstigen Abfüllungen (nix ohne meine Literflasche!) auch Spitzenlinien, mit geringen Erträgen und Selektion, mit besonderer Aufmerksamkeit und Kreativität im Keller. "Blauer Stein" heißt diese Topp-Liga bei der Lembergerland Kellerei Rosswag, je eine Flasche Chardonnay und Lemberger hatte Stefan Maas im September dabei. Auf den Markt kommen die Blauen Steine aber erst jetzt – denn gut Wein will Weile haben.

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[00:00] Gast heute: Stefan Maas, Lembergerland

[13:31] gute Einzellagen auch so behandeln!

[19:095 ein vielleicht verwegener Gedanke…

[26:05] Das Projekt Ross & Paul

[33:32] High End für die Bubble

[40:24] im Glas: der Rote

Was wir zur Gans trinken14 nov. 202400:49:20

Gänsewein sagt man ja umgangssprachlich zu Wasser – und das sollte man ja auch immer in ausreichenden Mengen trinken. Aber Gänsewein ist in dieser 126. Folge des Podcasts "Auf ein Glas" die Zusammenfassung des Flights, den es in diesem Jahr begleitend zur Gans beim Gräfe gibt. Das traditionelle Menü ist dort in diesem Jahr erstmals quasi decollagiert worden: alle Gänge des Menüs (es sind vier plus ein ordentliches Amuse) kann man auch einzeln bestellen, um so dem Tod durch Überfutterung zu entgehen. Nach den ersten Service-Tagen konnte Matthias Gräfe dann auch feststellen: alles hat noch keine(r) genommen, aber alle Gänge wurden schon bestellt – eine jede und ein jeder halt das, was passt.

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Leo Hillinger: Ich bin Bio-Winzer aus Leidenschaft07 nov. 202401:14:37

Die 125. Folge von "Auf ein Glas" ist zweigeteilt und hat doch nur ein Thema: Leo Hillinger. Ulrich van Stipriaan traf den österreichischen Spitzenwinzer für ein kurzes Gespräch bei seinem Freund Gerd Kastenmeier – aber es war frühmorgens und der Winzer hatte noch eine lange Fahrt ins Burgenland vor sich, also gab's keinen Wein. Den nicht zu trinken und vorzustellen wäre allerdings ein Frevel – also gab's per Post ein Paket, dass uvs und Matthias Gräfe dann im zweiten Teil verkosten und besprechen.

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[00:00] "Auf ein Glas" mit zwei Gästen

[00:46] bei Gerd Kastenmeier treffen wir Leo Hillinger

[12:43] die Rolle des Marketings

[30:04] Teil zwei – mit sechs Weinen im Studio Rdbl

[33:07] im Glas: Pinot Blanc

[38:11] im Glas: Sauvignon Blanc

[46:11] Im Glas: HILL2

[52:28] im Glas: 2020 Cabernet Sauvignon

[57:47] Pinot Noir im Glas

[1:07:36] ein bisschen Kritik sei gestattet...

[1:11:40] wir haben Blaufränkisch im Glas!

Vier Jahre – drei bemerkenswerte Sekte24 oct. 202400:56:39

Seit vier Jahren bewegen wir uns mit dem Podcast „Auf ein Glas“ im Spannungsfeld zwischen gesundheitlichen Bedenken und der Leichtigkeit des Seins. Am 25. Oktober 2020 erschien der erste Artikel mit der ersten Folge „Auf ein Glas“ (die, wir waren mit der Technik noch nicht so vertraut, vorsichtshalber schon zwei Tage zuvor zum Server hochgeladen wurde und auch – quasi kontextfrei – gehört werden konnte. Seitdem gibt’s alle vierzehn Tage (und in Ausnahmefällen auch mal schon nach sieben Tagen) eine neue Episode. Diese Jubiläumsfolge hat die schöne Nummer 124 (schön, weil die Quersumme 7 doch glücksbringend ist!), und wir sprechen und trinken anlassgemäß hauptsächlich Sekt. Genauer: drei deutsche Sekte der Spitzenklasse.

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[00:00] Jubiläum 3 Jahre Auf ein Glas

[02:13] Arbeitsbeginn!
Mit Karthäuserhof Brut, Ruwer (Mosel) von Mathieu Kaufmann

[19:46] im Glas 2018 Blanc de Noir Brut, Schloss Wackerbarth

[34:48] im Glas: Bussard Royal Reserve Brut

[44:36] wie viel Winzer waren denn bei uns zu Gast? OK: Statistik!

[48:23] Podcast-Folge eins war die Tesch Lagenbox, daher noch ein Unplugged

Stefan Bönsch: Wir müssen manchmal ein bisschen größer denken17 oct. 202400:42:17

Wir trafen Stefan Bönsch im brandenburgischen Jerischke, wo er im Weingut Marbachs Wolfshügel als Betriebsleiter seit 2023 Weinberg und Keller verantwortet – den Podcast gibt es hier. Aber natürlich hatte Bönsch, der bei den einschlägigen Weinguides als einer der besten Winzer Sachsens gelistet wird, auch eigene Weine mitgebracht. Vier sagte er an, fünf sind es geworden – was auch gut so war, denn die Nummer Fünf hatte es in sich. Mit Dabei sind, wie immer, Matthias Gräfe und Ulrich van Stipriaan sowie als Gastgeber auf dem Weingut in Jerischke, Hubert Marbach. Neben der Weinprobe gibt das Gespräch auch Einblicke in Vorurteile, Erwartungshaltungen – und wie man damit beim Weinmachen umgeht. Oder diese Dinge eben ignoriert, weil das eigene Wissen um Qualität obenan steht…

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[00:00] Mit Stefan Bönsch in Jerischke

[02:59] Arbeitsbeginn mit Scheurebe im Glas

[13:05] im Glas: der eigentliche Rotwein – ein Spätburgunder blanc

[21:09] im Glas: 22 Grüner Veltliner aus dem Barrique

[28:51] im Glas: Pinot Griogio, Grauburgunder

[39:04] im Glas: 2022 Spätburgunder

Johannes Schmitz: Der Rieslingflüsterer aus Ürzig03 oct. 202401:06:32

ch, wie gerne wäre Johannes Schmitz der Chef in (s)einer Riesligmanufaktur! Aber "ich werde den Rebenhof nicht los!", klagt er, was vor allem mit diesem (seinem…) Namen ja marketingmäßig eher eine mittlere Katastrophe sei. Gott sei Dank lacht er dabei herzlich – sozusagen verschmitzt. Aber er kann ja auch lachen, denn Johannes Schmitz ist nicht irgendein Winzer an der  Mittelmosel, sondern ein guter – ach was: ein sehr guter. In den Lagen Ürziger Würzgarten und Erdener Treppchen hat er nur Riesling, im Würzgarten sogar mit wurzelechten Reben. In seinem Keller versteht Schmitz es, die ganze Vielfalt des Rieslings auf den verschiedenen Böden in seinen Weinen schmeckbar werden zu lassen.

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[00:00] Zu Gast bei Johannes Schmitz: "Ich mache nur Riesling Steilhang"

[04:42] wurzelechte Reben, altes Genmaterial

[11:24] die berühmte Lagen-Karte von 1868

[17:30] zum neuen Gebäude/Kelterhaus

[22:30] die Frage der Nachfolge

[25:26] wir probieren und trinken aus guten Gläsern

[34:41] im Glas: Würzgarten Pur in lockerer Spätlese-Qualität

[38:27] neuer Wein im Glas: Erdener Treppchen, Spätlese von 22

[42:35] Thema alkoholfrei?!

[44:52] im Glas: 2021 Alte Reben Ürziger Würzgarten Spälese trocken

[50:18] neuer Wein: aus der Sublage Kranklay (war mal die Grand Ley…)
Jahrgang 20 Spätlese

[53:18] über Veränderungen an der Mosel

[57:52] Cremant Brut natur

[1:02:04] Kabinett vom Roten Schiefer, Ürziger Würzgarten

[1:02:48] Auktionswein aus 2023

Sebastian Fürst: Spitzen-Burgunder der leichtfüßigen Art19 sept. 202400:40:54

Ungewöhnliche Podcast-Zeit: morgens halb neun! Sebastian Fürst sitzt aber schon im Büro, als das Taxi zum Weingut inmitten der Weinberge 15 Minute zu früh kommt und nimmt sich – trotz reichlicher Termine und bevorstehender Ernte – Zeit für ein Gespräch. Natürlich sind die Spätfolgen des Frosts im April ein Thema. Und wenn wir schon bei den unschönen Seiten des Winzerdaseins sind, behandeln wir auch noch das Thema Kirschessigfliege: was hilft? Ein schlagkräftiges Team! Sebastian Fürst kann sich auf seins verlassen – und zwar nicht nur auf die sechs fest Angestellten, sondern während der Lese auch auf bis zu 45 Helfer, die meisten aus der Gegend. Aus der Abteilung "Was Sie schon immer wissen wollten, sich aber nie zu fragen getrauten" gab es dann auch eine erhellende Antwort auf die Frage, wie man es eigentlich schafft, so gut zu sein. Eine Teilantwort hatte Sebastian Fürst im Prinzip schon vor der Frage beantwortet: Lernen, lernen, lernen – und zwar bei guten Betrieben. Und der andere, offizielle Teil der Antwort: es kommt darauf an, die richtige Rebsortenwahl für den vorhandenen Weinberg zu finden. Das muss nicht immer die Sorte sein, die dem Winzer am besten schmeckt!

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[00:00] Gruß aus Churfranken

[02:46] und die Kirschessigfliege?

[05:28] Eckdaten Weingut

[10:07] im Glas: 2022 Spätburgunder Tradition

[13:27] das Weingut ist nicht biozertifiziert, arbeitet aber im Grunde so

[18:30] Häckerwirtschaften

[23:28] da kommt die Frage, die so schwer zu formulieren ist und noch schwerer zu beantworten: wie wird man ein guter Winzer?

[27:16] die Rolle des eigenen Geschmacks des Winzers spielt große Rolle

[30:04] Globale Erwärmung (mehr als 1,5° plus) spielt den Winzern ja in die Hände...

[37:27] im Glas 2022 Frühburgunder R

Marbachs Wolfshügel: Na, sind wir noch in Brandenburg?05 sept. 202401:07:08

In der 120. Folge von "Auf ein Glas" haben wir (also Matthias Grefe und Ulrich von Stipriaan) auf den Weg in die Weiten Brandenburgs gemacht. Unser Ziel: das Weingut Marbachs Wolfshügel in der Niederlausitz. Wir trafen dort den Weingutsgründer und -besitzer Hubert Marbach und seinen Betriebsleiter Stefan Bönsch – den wir ja schon von seinen eigenen Weinen im sächsischen Elbland kennen. Natürlich reden wir darüber, warum man in Brandenburg ein Weingut gründet, was für Weine es dort gibt und wohin die Reise geht. Und auch sonst war es spannender, als man auf den ersten Blick denken mag…


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[00:00:00] wir sind in der Niederlausitz, in Brandenburg im Weingut Marbachs Wolfshügel

[00:12:30] das Prinzip Podcast: einer muss ja die Fragen stellen…

[00:13:21] Johanniter im Glas

[00:18:07] und nun im Glas? auch ein Johanniter, aber durchgegoren

[00:25:03] Riesling im Glas

[00:37:35] neuer Wein im Glas, wieder Riesling – der von oben. Riesling S steht auf dem Etikett

[00:48:12] Roter Riesling im Glas: Qualitätsstufe wie der Riesling S

[00:51:00] Jetzt: der (einfache) Regent

[00:57:45] na, sind wir noch in Brandenburg?

[00:59:32] Cabernet Cortis im Glas

Riesling fließt bei Markus Reis durchs Blut29 août 202400:34:11

Alles drin und alles dran: Klimaanlage (Fenster: sogar die Frontscheibe lässt sich nach oben aufklappen und sorgt für Durchzug), Radio (mit zwei Knöpfen für Lautsärke und Sendersuche sowie fünf Schaltern für Langwelle, Mittel- und Kurzwelle sowie zweimal UKW), Aschenbecher, Talismann (heißt so, obwohl das Strohrock-Hula-Mädchen eindeutig kein Mann ist). Offiziell ein VW Typ 1, aber der Kleinbus heiß unter Liebhabern schon immer nur: Bulli. Am Steuer direkt vor mir ein ziemlicher Nacken mit bordeauxrotem T-Shirt drunter. Nacken, Kopf und T-Shirt gehören zu Markus Reis, der in diesem Moment unser Fahrer ist. Aber er ist mehr als das: Hotelier, Koch, Unternehmer (auch im Sinne des Gegensatzes zum Unterlasser), Weinliebhaber und -kenner, Steuermann auf seiner Moselyacht, Unterhalter. Falls er auch nicht-nett kann, hat er es sich nicht anmerken lassen.

Mehr (viel mehr, dieses Mal!) bei den STIPvisiten.

[00:00] zu Gast ist kein Winzer, aber ein Mann mit der besten Wein-Nase: Markus Reis

[08:52] Bulli-Touren seit zehn, zwölf Jahren

[16:28] Reis ist ausgebildeter Koch - gelernt im Schwarzen Adler

[21:13] Schiffstour mit lagenbegleitenden Weinen

[25:37] Die Frage ist: Was kommt als nächstes? Ballon! Vorerst nur an einem 1. April...

[27:56] ...und dann sind da noch die Berkel-Aufschnittsmaschinen

[30:42] Über den Verband hiesiger Prädikatsweintrinker

Martin Kerpen – Der Ring 1899 Mosel22 août 202400:34:04

Am 29. April 1899 taten sich an der Mittelmosel sieben Weingüter zusammen und gründeten die Vereinigung der Weinbergsbesitzer der Mittelmosel. 125 Jahre später feierten die Nachfolger Jubiläum – unter neuem Namen, aber im gleichen Geist. Der Ring 1899 Mosel  heißt der Verein jetzt, hat derzeit 39 Mitglieder aus dem gesamten Anbaugebiet Mosel (also inklusive Saar und Ruwer und bis hinunter zur Terrassenmosel) und hat hauptsächlich immer noch eins im Sinn: Qualität. Die älteste Wein­versteigerungs­gesell­schaft Deutschlands weiß aber nicht nur um die Mühen der Arbeit in den steilen Schieferlagen, sondern vermag auch die Ergebnisse der Plackerei zu schätzen: am Festabend gab es 125 Weine aus den Mitgliedsbetrieben…

Am Morgen vor dem Festakt besuchten Mitglieder der Vereinigung deutschsprachiger Weinpublizisten – Weinfeder das Weingut Kerpen. Dessen Seniorchef Martin ist seit 2010 Vorsitzender des Rings, der vielen Weinkennern besser noch als Bernkasteler Ring bekannt ist. Mit ihm unterhielt ich mich draußen im Garten – mit Blick auf die Mosel und die Wehlener Sonnenuhr. Warum sich die Winzer den neuen Namen gaben, verrät Martin Kerpen auch – und so ganz nebenbei reden wir natürlich auch über den Wechsel im Weingut, denn seit Januar 2024 hat Matthias Kerpen das Weingut seines Vaters übernommen und leitet den Betrieb jetzt gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Vivien Gohr.

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Kapitel:

[00:00:00] Start

[00:02:48] warum haben die bloß den eingeführten Namen geändert?

[00:04:43] Gibt es den Ring bald auch für andere Regionen?

[00:05:59] Große Gewächse gibt's nicht nur beim VDP – eine eigene Geschichte

[00:12:53] wie funktioniert eine Weinversteigerung?

[00:18:42] Stichwort: Mythos Mosel („eine geniale Idee der Jungwinzer“)

[00:24:17] Generationswechsel beim Weingut Kerpen


Weine aus Georgien15 août 202400:43:57

8.000 Jahre Weinbau – das ist 'ne Menge. Und da kann es sich eigentlich nur um Georgien handeln – auch wenn eine entsprechende Google-Suche eine große Bandbreite an Siegern hervorbringt, unter anderem von Würzburg über Speyer nach Cormona in Spanien. Letztendlich ist es aber doch wohl die Gegend, die wir heute Georgien nennen, wie Funde in der Nähe von Tiflis zeigen. Seit wann da nun aber genau Wein gemacht wurde, bleibt naturgemäß ein wenig unscharf – ob nun seit 5.000, 6.000 oder 8.000 Jahren, ist ja letztlich auch fast egal, denn so genau kann sich ja eh keiner mehr an diese Zeit erinnern. Lang ist's her, auf jeden Fall.

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Neue Eigene und ein alter Regent01 août 202401:03:35

Für die 116 Folge des Podcast "Auf ein Glas" nahmen sich Matthias Gräfe und Ulrich van Stipriaan Zeit, auch einmal über die ernsten Momente im Leben eines Weinfachhändlers zu reden. Natürlich gibt's auch was zu probieren: drei Flaschen öffnet Matthias, die wir aber nicht alle ausgetrunken haben, sondern nur probiert!

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Start [00:00:00]

Secco 23 – Anette Closheim und Matthias Gräfe – vierte Edition [00:01:54]

im Secco 23: Riesling, Scheurebe und Sauvignon Blanc [00:16:11]

neuer Wein im Glas! Blaues Licht. [00:30:32]

im Glas: Regent aus dem Jahr 2005 [00:45:21]


 

Eva Vollmer: Wir sind ja jetzt keine Riesling-Killer!18 juil. 202401:20:10

Eva Vollmer eine Powerfrau zu nennen, wäre eine Untertreibung. Aber was soll man schreiben? Gibt's ein Wort, das weniger abgedroschen klingt und all das zusammenfasst, was sie verkörpert? Bei einem Besuch auf ihrem Weingut (am Ende eines Tages, der im Rahmen einer Reise sich ganz den stabilen Neuzüchtungen im Weinbereich widmete) geht es Schlag auf Schlag. Müde waren allenfalls die anreisenden Journalisten (m/w, kein d) – Eva Vollmer schnürte sich die Schuh und war ganz da. Sie ist: rheinhessische Weinkönigin des Jahres 2003/2004 (da noch ohne eigenes Weingut), gelernte Weinküferin, studierte Geisenheimerin mit Promotion, seit 2007 zusammen mit Ehemann Robert Wagner 2007 Chefin des eigenen Weinguts (11 Hektar mit Wein des elterlichen Betriebs), das seit 2017 – als Vater Vollmer offiziell in Rente ging – Teil der Landwirtschaft – 110 ha insgesamt, Wein inklusive. Alles ökologisch bewirtschaftet. Eva Vollmer ist Qualitätsfanatikerin – und sie macht sich wie kaum eine andere für den Einsatz von PIWIs im Weinberg stark. Ende 2021 hat sie mit der Bio-Winzerin Hanneke Schönhals begonnen, Gleichgesinnte zu suchen, um die Weinwelt zu revolutionieren. Der Name der Bewegung (wie sie es nennt): Zukunftsweine.

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Wenzel Ebermann: Sachsens jüngster Kellermeister04 juil. 202401:08:12

Wenzel Ebermann ist ins Wasser geschubst worden und dabei gut gelandet: nur ein halbes Jahr nach dem Ende seiner Winzer-Lehre wurde er Kellermeister im Weingut Drei Herren – das übrigens in diesem Jahr sein 20jähriges Jubiläum feiert. Im Studio Rdbl. durften Gastgeber Matthias Gräfe und Ulrich van Stipriaan dann schnell feststellen, dass Wenzel den Sprung ins Wasser gut überlebt hat: seine mitgebrachten Weine schmeckten – und der junge Kellermeister (er ist 22 – jünger dürfte im Weinanbaugebiet gerade keine*r sein).

Übers Weingut haben wir ja schon mehrfach geschrieben, ob als Gartenstation bei der Weinwanderung oder ob beim Restaurantbesuch – und einen Podcast mit Franz Ahnert, dem Vorgänger des jetzigen Kellermeisters, hatten wir ja auch schon. Einige neue Informationen gibt's natürlich dennoch, persönliche Einblicke über die Kellermusik inklusive…

Mehr? Bei den STIPvisiten!

Start [00:00:00]

zu Gast: Wenzel Ebermann, Weingut Drei Herren [00:00:48]

nochmals zu den Drei Herren [00:11:43]

zum ersten Wein: Orange – eine Cuvée aus Auxerrois, Grauburgunder und Traminer [00:17:16]

der nächste Wein: mit großer 20 drauf: 2023 Scheurebe Spätlese vom Radebeuler Goldenen Wagen [00:29:17]

im Glas: die Lieblingsrebsorte des Kellermeisters: Souvignier Gris [00:46:04]

das Jungwinzerprojekt [00:49:18]

eine Tankprobe Cabernet Franc zum Schluss [00:55:32]

Ramos Pinto: Süßer Portwein war ein Unfall20 juin 202401:19:06

Wir trinken viel zu selten Portwein – aber wenn wir es tun, fragen wir uns ja immer: warum nicht mehr davon? Vielleicht, weil wir ihn nicht richtig verstehen? Dagegen kann man ja was machen – Weiterbildung ist ja immer gut. Vor einiger Zeit trafen sich im Dresdner Restaurant und Weinhandel Cantina von Herbert Schmidt Gastronomen zu einer Masterclass mit Rodrigo Lencastre vom portugiesischen Portweinhaus Ramos Pinto. Wir hatten Rodrigo das Mikro angeklemmt und haben nun aus der über zweistündigen Masterclass einen deutlich kürzeren Podcast geschnitten. Was fehlt, können aber die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Masterclass bei einem Glas Port ergänzen…

Vier Weingüter entlang des Duoro gehören zu Ramos Pinto – jedes auf unterschiedlicher Höhe und mit anderem Terroir, es sind dies flussabwärts: Quinta da Urtiga, Quinta di Bom Retiro, Quinta dos Bons Ares und die Quinta de Ervamoira.

Übrigens: ursprünglich war Portwein immer trocken. Dass es auch süßen gibt, war ein Unfall, eine Laune der Natur (und des portugiesischen Naturells).

Mehr, wie immer, bei den STIPvisiten

Ramos Pinto: ein Familienname [00:03:05]

im Glas: 2022 Duas Quintas Reserva [00:13:35]

Was ist Portwein? [00:19:47]

die roten Ports [00:33:21]

Geschichte: süßer Portwein war ein Unfall [00:42:25]

Warum man die Trauben mit den Füßen presst [00:49:45]

flashback zu den Anfängen: frühes Marketing [01:03:42]

Die kleine Familie in der großen Familie [01:14:07]

Thomas Herrlich: Tradition und Experimente06 juin 202401:03:38

Thomas Herrlich ist ein Winzer der alten Schule. 35 Lesen hat er schon mit- und aus den Trauben Wein gemacht  – Wein, den er immer noch in die Sachsenflasche füllt. Wein mit einem Herrlich-Etikett wird man lange suchen (es sei denn, man liest das Kleingedruckte): da steht nämlich Vincenz Richter drauf. Und drin ist Wein, der typisch sächsisch schmeckt – so wie der trockene Riesling Spätlese vom Kapitelberg aus dem Jahrgang 2022. Das Weingut von Thomas Herrlich/Vincenz Richter liegt an dieser Spitzenlage, die Urzelle des Bergs gehört ihm. Natürlich reden wir über diesen Wein und warum er so schmeckt wie er scheckt (Stichworte: alte Reben, Granit – und die Erfahrung des Winzers).

Aber Thomas Herrlich kann nicht nur Tradition, er probiert auch Neues. Wir hatten einen Winzer-Wermut, den es erst in einer Testproduktion gibt. Und wir sprachen über die AWC VIENNA 2023, dem weltweiten Marktführer bei der Qualitätsevaluierung für Wein – 11.376 Weine von 1.514 Produzenten aus 42 Ländern aller Kontinente stellten sich da dem internationalen Vergleich! Thomas Herrlich war da – und gewann mit seinem Orange-Wein (ein 2022 Kerner vom Meißner Kapitelberg) den ersten Platz in der Kategorie Alternative Weine. Es war das erste Mal in der Geschichte der awc vienna, dass ein Wein aus Sachsen Sieger in einer Weinkategorie wurde.

Mehr bei den STIPvisiten!


 „35 Brötchen hab‘ ich jetzt gebacken…“ [00:01:41]

 wir haben die Urlage vom Kapitelberg! [00:11:23]

 ich bin ein strikter Gegner der Herkunft! [00:14:23]

 der Name war immer da: Kapitelberg. Und in der traditionellen Sachsenkeule [00:17:00]

ich sehe einen strohgelben wunderschönen Wein… [00:22:22]

Tradition von 800 Jahren Weinbau? Da war eine große Lücke, es sind 35 Jahre erst… [00:31:06]

im Glas riecht es jetzt wie ein Wermut [00:42:29]

die Austria Wine Challenge [00:51:00]

die Webseite des Weinguts: eine der besten! [00:57:24]


Cantina Andrian: Kork und fette Flaschen23 mai 202401:00:42

Die Cantina Andrian ist die älteste Genossenschaft in Südtirol – und sie war 1893 sogar die erste Kellereigenossenschaft in der damaligen ungarisch-österreichischen Donaumonarchie. Alter allein ist natürlich kein Argument, aber die Andrianer sind qualitätsvernarrt. Und dass sie (seit 2008) mit der Cantina Terlan am anderen Ufer der Etsch zusammengehen, hat der Qualität der Weine nochmals einen Schub gegeben. Eigenständige Weine machen die einen wie die anderen, die Weine werden zwar unter einem Dach in Terlan, aber strikt getrennt voneinander ausgebaut – eine gute Idee.


- Start (00:00:00)

- wir trinken Weine der Cantina Andrian (00:01:20 )

- im Glas: Pinot Bianco (00:04:28)

- im Glas: 2022 Chardonnay (00:15: 32)

- im Glas: Sauvignon Blanc Floreado (00:25:26)

- jetzt zur Selektions-Linie: Andrius Sauvignon Blanc (00:35:43)

- im Glas: Tor di Lupo (00:49:14)


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Trockene Weine, sauer-spritziger Verjus09 mai 202400:52:28

Drei auf einen Streich – na gut, nicht ganz: hintereinander. Drei Winzer aus Baden und Württemberg (von knapp 40, die bei der Verbrauchermesse BW-Classics in Dresden zu Gast waren) haben wir zuerst an ihren jeweiligen Ständen getroffen und dann etwas abseits der fröhlichen Weinprobler im Restaurant nochmal vors Mikrophon gebeten. Otto Freyer ist im Vorstand der Winzer vom Weinsberger Tal – und fiel zuerst nur im Vorübergehen auf, weil er immer Hut trägt (jeden Tag einen anderen, versteht sich) und meistens herzerfirschend lacht. Beim Probieren am Stand gab's dann auch noch eine eigene Weinlinie mit seinem Namen: darüber mussten wir reden! Philipp Isele ist der Junior im Weingut St. Remigius. Er repräsentiert die zweite Generation des noch jungen Weinguts, das sein Vater Conrad Isele und sein Onkel Edgar Bärmann 1989 gegründet haben. Die junge Generation hat neu gebaut, das Weingut ist ein moderner Bau und liegt vor den Toren von Achkarren quasi im Weinberg. Aus Achkarren kommt auch Armin Ehret, er hat erst kürzlich als Vertriebsleiter bei der Winzergenossenschaft Achkarren im Kaiserstuhl angefangen – und hatte was Alkoholfreies dabei, was unser Interesse erregte und nach einer kurzen Verkostung für gut und beredenswert befunden wurde: ein Verjus, der mit mit Mineralwasser auf Trinkgeschmeidigkeit gestreckt wurde.

- Start (00:00:00)

- Otto Freyer und die Winzergenossenschaft (00:00:21)

- Philipp Isele, Weingut St. Remigius (00:20:09)

- Armin Ehret, Winzergenossenschaft Achkarren (00:37:47)


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BW Classics: Ein Lob den Weinen!25 avr. 202401:08:01

Wenn in einer Woche zum elften Mal die Baden-Württemberg Classics zu Gast in Dresden ist, stellen rund 40 Winzerinnen und Winzer als den beiden Weinanbaugebieten Baden und Württemberg dort aus – und man kann sich durch (geschätzt) 600 Sekte und Weine probieren. Im Vorfeld hatten wir Heidi Schwarz-Schindler (Weingut Lämmlin-Schindler) aus dem Markgräflerland und Stefan Maas von der Lembergerland Kellerei in Rosswag an der Enz zu Gast – zuerst im Podcast und dann bei einer Pressekonferenz im Bistro von Gräfe's Wein&fein. Mit tatkräftiger Unterstützung der Deutschen Bahn war der Zeitplan futsch – wie konnten wir auch nur ansatzweise denken, dass die Züge pünktlich ankommen? Also starteten Matthias Gräfe und ich den Podcast mit Stefan Maas (auch verspätet, aber nicht so dolle…) allein, bis Heidi Schwarz-Schindler dazu stieß. Und weil sie wegen des Folgetermins der Pressekonferenz nur sehr knapp dran kam, gibt es noch Aufnahmen aus der Pressekonferenz zur BWClassics mit Erklärungen zu den Weinen…

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Axel Neiss: Weinbau ist immer eine große Vorleistung11 avr. 202401:33:08

Wir haben's mal wieder remote gemacht, mit neuer Technik und neuem Wein. Der Wein kam aus der Pfalz von Axel Neiss, der zu den Spitzenwinzern des Weinanbaugebiets gehört. Wir hatten ein Probenpaket von ihm zugeschickt bekommen, dass unter Umgehung der Spaßweine (mit schönem Namens-Wortspiel: That's Neiss) sowie der beiden unteren Stufen der Qualitätspyramide (wie beim VDP: Guts- und Ortsweine) gleich nach oben vordrang: nur Spitzenweine und einer, den wir ziemlich spitze fanden, der aber (aus Gründen…) als Lagenwein daherkommt.

Wir hatten also reichlich zu bereden und zu probieren, aber es gab durchaus nachdenkenswerte Lernphasen – und das durch jede Menge Informationen. Das Schlusskapitel über die Vereinigung Fair'n Green gehört ganz sicher dazu. Axel Neiss ist Gründungsmitglied im Verein (Anmerkung: da stecken ja die Worte grün und Dung drin…) und hat die fabelhafte Mitgliedsnummer 007… Und weil wir's aus Vorfreude auf den Podcast gar nicht erwähnt haben: im Studio Altmckrtz dabei sind dieses Mal Sylke Scholz, Matthias Gräfe und Ulrich van Stipriaan.


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Sebastian Wilkens: Wir müssen uns nicht mehr verstecken!28 mars 202401:03:04
Christian Henke: Die Perle von Zala überlebt den Generationenwechsel14 mars 202401:19:08

"Unser Wein wächst auf eigenem Land!", sagt Christian Henke nicht ganz ohne Stolz. Etwa 8 ha gehören zum Weingut, das mit dieser Größenordnung im kleinen Weinanbaugebiet Sachsen (529 ha ist die offizielle Zahl für 2022) zu den mittelgroßen Betrieben gehört. 38 Haupterwerbswinzer gibt es in Sachsen, Henkes gehören seit 1990 dazu. Damals begründeten die Eltern den Betrieb – im Dreiklang Landwirtschaft-Obstbau–Wein. Die ersten Jahre waren Henkes Traubenproduzenten und Genossenschaftsmitglied. Seit 2003 machen sie eigenen Wein. Christian begründet nun die zweite Generation – und (nach Praktikum im Julius Spital Würzburg, Studium an der Uni Geisenheim mit Praktika in den Semesterferien bei Nick Köwerich an der Mosel, in der Wachau bei Mathias Hirtzberger, bei Lageder in Südtirol und in Dänemark im Vejrhøj Vingård.

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Spanische Weinakademie (00:01:06) Einführung in die Rioja-Weinakademie und ihre Online-Bildungsplattform, die Wissen und Verständnis für Rioja-Wein fördert.

Österreichischer Weinjahrgang 2023 (00:01:51) Zusammenfassung des Weinjahrgangs 2023 in Österreich mit turbulenter Witterung und sehr guten Weinen.

Alkoholfreie Drinks für den Weltfrauentag (00:04:32) Besprechung der alkoholfreien Special Edition "Be Your Own Fucking Hero" von Laori zum Weltfrauentag.

Verkostung des alkoholfreien Aperol-Alternativs (00:06:21) Diskussion und Verkostung eines alkoholfreien Aperol-Alternativs mit essbarem Gold und Geschmacksbeschreibung.

Vorstellung des Weinguts und der Karriereentscheidung (00:19:05) Christian Henke erzählt von seinem Weingut, seiner Karriereentscheidung und dem Interesse an der Landwirtschaft.

Entscheidung für die Weinproduktion (00:23:20) Christian Henke erklärt, warum er sich für die Weinproduktion entschieden hat und teilt persönliche Erfahrungen aus seiner Kindheit.

Entscheidung für die Weinbranche (00:26:33) Überlegungen zur Ausbildung und zum Studium in der Weinbranche.

Praktikumserfahrungen und Weinregionen (00:27:35) Erfahrungen bei Praktika in verschiedenen Weinregionen und mit verschiedenen Winzern.

Herausforderungen junger Winzer (00:30:58) Einblick in die Herausforderungen junger Winzer und deren Umgang damit.

Weinbau und Erfahrungen im Ausland (00:32:18) Erfahrungen im Weinbau im Ausland, insbesondere in Österreich und Dänemark.

Übernahme der Verantwortung als Kellermeister (00:35:01) Diskussion über die schrittweise Übernahme der Verantwortung als Kellermeister und die Zusammenarbeit mit dem Vorgänger.

Finden der Stilistik (00:37:23) Diskussion über die Anpassung und Entwicklung des Weinstils im ersten Jahr.

Herstellung des Rotlings (00:43:42) Beschreibung der Rebsorten und des Herstellungsprozesses des Rotlings.

Niedriger Alkoholgehalt im Wein (00:45:27) Diskussion über die Herausforderungen und Erfolge bei der Erzielung eines niedrigen Alkoholgehalts im Wein.

Führung des Weinguts (00:47:10) Beschreibung der Übergabe und zukünftigen Führung des Weinguts.

Weinbergstandorte und Böden (00:48:55) Beschreibung der verschiedenen Weinbergstandorte und Böden sowie deren Einfluss auf die Trauben.

Zukunft der Rebsorten (00:51:06) Diskussion über die zukünftige Ausrichtung und Auswahl der Rebsorten in der Region.

Spontane Gärung und Hefen (00:52:54) Erfahrungen mit spontaner Gärung, Verwendung von Hefen und deren Einfluss auf die Aromatik.

Die Perle von Zala (01:02:03) Diskussion über die Perle von Zala, eine seltene Rebsorte aus Ungarn, und ihre Geschichte.

Philosophie und Stilistik des Weinguts (01:16:51) Diskussion über die Philosophie und Stilistik des Weinguts und die Produktion von Wein.

Einladung zur Weinprobe (01:17:45) Einladung zur Jungweinprobe und zum Besuch des Weinguts.

Weingut Patke: Unter der märkischen Sonne29 févr. 202400:56:55

Matthias war in Brandenburg unterwegs und stieß eher zufällig auf das <em>Weingut Patke</em>. Das ist in Pillgram beheimatet – einem Ortsteil der Gemeinde Jacobsdorf. Und weil es da sicher noch nicht bei allen <em>klick</em> macht: Frankfurt (das an der Oder) liegt rund zehn Kilometer weiter östlich. Das Weingut hat 4,7 ha Rebfläche in Pillgram (Oder-Spree) und Grano (Niederlausitz) werden einundzwanzig verschiedene Rebsorten angebaut. Das klingt alles sehr ungewohnt – und in der Tat ist Brandenburg als Weinland weitgehend unbekannt. Aber einerseits gab's in der Gegend schon seit dem 13. Jahrhundert Weinbau (die Franken und die Rheinländer haben Reben mitgebracht), und andererseits verschiebt sich die nördliche Grenze des Weinanbaus durch den Klimawandel immer weiter Richtung Norden.

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Karsten Peter: Wow-Weine aus der Pfalz15 févr. 202400:54:40

Karsten Peter ist ein Spätheimkehrer: im elterlichen Weingut Castel Peter war er (2001 bis 2003) tätig, aber dann musste er erst mal weg – man nennt das wohl Generationenkonflikt mit Lösung A (oder B, je nach Standpunkt). Sein Handwerk  hat Karsten Peter u.a. bei Müller-Catoir und Dr. Deinhard gelernt – aber man hat ihn so richtig kennen und schätzen gelernt als Betriebsleiter/Kellermeister bei Gut Hermannsberg. Das Weingut zählt mittlerweile zu den besten Weingütern an der Nahe, Karsten Peter gilt als einer der besten Rieslingwinzer Deutschlands. Seit Ende 2021 Ist er zusätzlich zu seinen Aufgaben in Niederhausen an der Nahe zurück in Bad Dürkheim in der Pfalz und hat nun mit seiner Frau Anne (die seit vielen Jahren Geschäftsführerin des VDP Rheinhessen ist) das elterliche Weingut übernommen.

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Vier feine Italiener…02 févr. 202401:08:38

Premiere beim Podcast "Auf ein Glas": wir öffnen Weine aus Italien! Zweimal aus Südtirol, einmal aus dem Friaul und einen Toskaner. Das wird spannend – und man fragt sich, warum das so lange gedauert hat. Wir wussten darauf keine wirkliche Antwort (außer: das Kerngeschäft des Herrn Gräfe sind deutsche Weine und solche aus Österreich. Aber eben nicht nur…) Was die vier Weine zusammenhielt: die Qualität. Und dass sie uns schmeckten.

Wir probierten zweimal die Cuvée Terlaner der Cantina Terlan: einmal die Standard-Ciuvée, die es so oder so ähnlich schon immer gab, und dann die Riserva. Im Prinzip ist das die gleiche Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc auf unterschiedlichen Qualitätsstufen (es gibt noch eine dritte on top, aber die hatten wir nicht: die Terlaner I Primo Grande Cuvée ist auf 3.000 Flaschen limitiert.

Im zweiten Block wenden wir uns dem Pinot Grigio von Jerman zu – ein Wein, möchte man sagen, der zwar den für viele abschreckenden Begriff Pinot Grigio auf dem Etikett stehen hat, aber eben so ganz anders schmeckt als die Weine, die zum (berechtigten) Vorurteil geführt haben. Und auch der Peperino von Teruzzi, ein Toscana Rosso, ist ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Bearbeitung von Vorurteilen.

- Nachrichtenblock, Teil 1 bis 3 (00:00:36)

- Arbeitsbeginn (00:03:51)

- im Glas: Cuvée aus Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc (00:17:52)
- im Glas: Riserva Nova Domus –die mittlere der drei Qualitäten (00:26:54)

- im Glas: Pinot Grigio, Weingut Jermann
Friaul (00:40:22)

- im Glas: Toscana Rosso, Cantina Teruzzi (00:56:57)


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Silvio Nitzsche: Endlich mal in Weinbars gehen!19 janv. 202401:12:53

Lang ist's her, dass Silvio Nitzsche seine Ausbildung zum Hotelfachmann erhielt.  Er fand das, so im Prinzip, alles ganz toll – nur eins nervte ihn: "Ich habe den Wein nie verstanden!" Das hat sich in den Jahren danach kräftig geändert: Silvio Nitzsche gilt als einer der renommiertesten Sommeliers Deutschlands, seine WeinKulturBar im Dresdner Stadtteil Striesen hat Kultstatus erlangt. Als Nitzsche im Dezember ankündigte, die Weinbar verlassen zu wollen und sie an Patrick Nitsche zu übergeben, war das Erstaunen bei seinen vielen Fans groß. "Viele haben mir geschrieben, mit einigen konnte ich in den letzten Tagen bis zur Schließung noch reden", sagt Nitzsche. Und manche mussten aufpassen, sich den Wein im Glas nicht mit den eigenen Tränen zur Schorle zu machen…

Wie es mit der WeinKulturbar weitergeht, ist kein Geheimnis: Patrick Nitsche macht im Februar weiter. Wie es mit Silvio Nitzsche weitergeht, wollten wir natürlich wissen – und haben es auch erfahren. Zuvor aber gab's (bei einem Glas Apfel Cidre aus dem Haus van Nahmen) Gespräche über den Trend zu Low Alcohol und bei (mehr als einem Glas) Jahrgangssekt 1980 Deinhard Bernkasteler Doctor Riesling brut den Austausch über gereifte Weine, Kellerkauf (wsas natürlich nicht die Keller, sondern die Weine aus denselben meint) und ein wenig über den Werdegang von Silvio Nitzsche.

Mehr, mit Bildern, bei den STIPvisiten…

[00:00] zu Gast: Silvio Nitzsche [10:15] Arbeitsbeginn! -im Glas: Apfelcidre von der Kelterei van Nahmen

[15:17] im Glas: ein Sekt aus dem Hause Deinhard (wo ist der Deinhard - da!), Bernkasteler Doctor aus dem Jahr 1980

[21:47] Matthias zum Weinkeller-Kauf

[34:13] wo ich mich aus den Angeln heben lasse: wenn es ungerecht wird [47:32 ] Silvio dreht den Spieß um und redet über die Jounaille

[56:19] zurück zur WKB: die Weine bleiben da - und werden aufgefüllt und was wird aus Silvio Nitzsche? [01:00:22] es auch einen neuen Podcast geben basiert auf der Idee des Buches Somm

[01:05:00] "ich habe die no-cut-Philosophie" Podcast wird "weinwirtschaftlich werbegeprägt"

Jan Ulrich: …den sächsischen Wein bekannter machen!04 janv. 202401:24:09

Er gehört zu den größeren Betrieben in Sachsen – und er ist einer der ältesten: Zeit also, einmal Jan Ulrich vorzustellen und mit ihm über seine Weine und seine Philosophie zu reden. Dabei nehmen wir uns einige Themen ganz bewusst und geplant vor: Piwis/Zukunftsreben zum Beispiel. Jan Ulrich war einer der ersten Winzer in Sachsen (oder gar der erste…), der sich an die Neuzüchtungen heran getraut hat. Und er macht was draus, wie wir schmecken. Aber wir arbeiten uns nicht nur an Piwis ab, sondern auch an traditionellen Rebsorten (Burgunder und natrülich Kerner), an Wein-Verpackungen (Glas? Papier?), an den Preisen für sächsischen Wein (beim Winzer, in der Gastro…) sowie an so Dingen wie Zukauf – Stichwort: wie sächsisch ist ein sächsischer Wein? "Bei mir steht Jan Ulrich drauf!", sagt der Winzer und setzt damit ein deutliches Zeichen.

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Claudia Beyer: Der Wein für mittags um zwölf auf der Terrasse22 déc. 202300:58:48

Seit zehn Jahren gibt es den Weinladen von Claudia Beyer in Meißen. Was also wäre passender, unser Podcast-Jubiläum (100 Folgen) mit ihrem Jubiläum übereinander zu legen – und über Goldriesling zu reden? Und natürlich auch zu trinken! An einem Vormittag vor dem Weihnachtsansturm besuchten Matthias Gräfe und UVS also Claudia Beyer – und es entwickelte sich ein sehr munteres Gespräch, in dem die Chefin des Weinladens kein Blatt vor den Mund nahm. Neben der korrekten Einordnung von Goldriesling als prima Mittagswein plauderten wir natürlich auch über das Zehnjährige des Weinladens von Claudia Beyer – und ihren ersten eigenen Wein, den Tim Strasser (Rothes Gut Meißen) für sie gemacht hat.

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Weihnachten: Welches Essen zum Wein?07 déc. 202300:53:56

Draußen ist ganz schön was los.Alle stehen vor der Tüt: der zweite Advent, das Weihnachtsfest, der Silvesterabend – was weiß ich denn. Und es will ja immer alles gut bedacht sein: welches Essen zum Wein? Oder welcher Wein zum Essen – egal! In der 99. Folge unseres Podcasts "Auf ein Glas" geben wir sachdienliche Hinweise zum Thema Weihnachtsweine. Dabei probieren wir fünf Weine und einen Sekt, philosophieren darüber und sinnieren, was unsereiner dazu essen würde. Mögliche Antworten auf mögliche Fragen sind dabei durchaus nicht ausgeschlossen.

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Weingut Pfaffl: Mehr als Grüner Veltliner23 nov. 202300:46:33

Das Weinviertel in Niederösterreich ist das größte Weinbaugebiet Österreichs. 14.001 Hektar groß (ganz wichtig dieser eine!) ist es und umfasst damit fast ein Drittel (genau: 31,17 %) der Fläche aller Weinbaugebiete Österreichs. In der 98. Folge unseres Podcasts "Auf ein Glas" probieren wir fünf Weine vom Weingut Pfaffl aus Stetten. Pfaffl ist ein Familienbetrieb – aber das Wort könnte irritieren, wenn man liest, dass diese Familie mit ihrem Team etwa 155 Hektar Weingärten im Weinviertel und in Wien bewirtschaften. Das Angebot ist entsprechend groß, und es gibt nicht nur den Grünen Veltliner, für den das Weinviertel bekannt ist (den aber natürlich auch!).

 

Julia Lübcke: Ein Großes Gewächs muss eine unheimliche Strahlkraft haben16 nov. 202301:03:09

Julia Lübcke ist Güterdirektorin bei den Bischöflichen Weingütern Trier – und damit Chefin über mehr als 130 ha Weinfläche auf 160 Parzellen in 35 Einzellagen mit teils sehr berühmten Namen – allen voran wahrscheinlich der Scharzhofberg (falls jemand andere Zahlen fndet: ja, es kursieren da mehrere, die aber alle nahe beieinander liegen ;-) ). Die Weinberge liegen im Dreistromland an Mosel, Saar und Ruwer. Wir trafen Julia Lübcke nicht im Weingut, sondern in der wineBANK in Trier – was einerseits natürlich schade war, denn der 30.000 Quadramtmeter große Keller der Bischöflichen Weingüter ist ein Hingucker. Aber man braucht ein Fahrrad, um da in manierlicher Zeit durch zu kommen…

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Fabian Noll: Die Zahl der mitgemachten Herbste ist entscheidend02 nov. 202300:50:02

Weil doch am Wochenende so viele Winzerinnen aus Baden und Württemberg zu Gast in der Stadt sind (die zehnte BWClassics findet am Samstag und Sonntag im Congress Center statt!), dachten wir uns: warum nicht mal einen weltweit weniger bekannten Wnzer fragen,. ob er Gast bei uns imPodcast sein wolle? Die Wahl fiel auf Fabian Noll, weil er in der Liste als einziger Jungwinzer des Anbaugebiets Baden auftauchte. Also: angefragt, Zusage bekommen – plus ein add-on: seine Schwester Julia ist (seit Juli) Badische Weinkönigin. Sie ist dann auch diejenige, die in Doppelfunktion Jungwinzerin und Weinkönigin nach Dresden reist. Im Podcast hatten wir sie beide!

Für die Podcastfolge haben wir uns via Zoom getroffen – Matthias Gräfe, Sylke Scholz und ich in Dresden, die Nolls im Seefeld – und litten dann doch ein wenig unter der Tonqualität. Bei der Frage: Senden oder sein lassen haben wir uns, siehe nachfolgendes Dokument, für senden entschieden. Auf diese Art und Weise hat es auch Altkanzlerin Angelika Merkel mal in den Podcast geschafft. Mit der Bitte um Nachsicht, gerne Nachhilfe im Programm audacity sowie geneigte und geduldige Ohren…

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Björn Probst: Herausforderungen sind da, sie zu meistern27 oct. 202301:00:00

Björn Probst ist Weingutsleiter von Schloss Proschwitz, dem mit 72 ha Fläche größten und auch dem ältesten VDP-Weingut in Deutschlands Osten. Seit 2021 ist er da – und neben dem vielen Alltagskram ist seine Aufgabe, den Betrieb "auf Bio" umzustellen. Das ist, erfahren Matthias Gräfe und ich in der 95. Folge unseres Podcasts "Auf ein Glas", ihm eine Herzensangelegenheit – denn ökologischer Weinbau interessiert ihn seit seinen Studientagen in Geisenheim. Und das, wenn man das mal so vereinfacht schreiben darf, in seiner verschärften Form: der Biodynamie. "Ich war damals in Geisenheim der erste, der eine biodynamische Diplomarbeit geschrieben hat", verrät er uns und ergänzt: "Diesen Bio-Gedanken trage ich heute noch in mir und den setzen wir um!"

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Vom Wildwuchs, der Mehrwegflasche und dem Seewein19 oct. 202301:02:50

Auf der Baden-Württemberg Classics neulich in Berlin haben wir uns (so ist das auf einer Weinmesse…) durchprobiert – aber auch tolle Gespräche mit den Winzern geführt. Bei dreien war das Mikro an, im improvisierten Studio – das gleichzeitig auch Kaffee-Auftank-Station für die Winzerinnen und Winzer war. Also: locker war's, wie immer. Gesprächspartner waren Alexander Link, mittlerweile nicht mehr ganz so junger Jungwinzer aus Brackenheim, Werner Bender, Geschäftsführer der Heuchelberg Weingärtner und treibende Kraft einer 0,75-Liter-Pfandflasche, sowie Thomas Porsch, ein Dresdner am Bodensee – er leitet den Vertrieb beim Staatsweingut Meersburg.

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Weingut Hanke aus Jessen – mit Torsten Ebert12 oct. 202300:52:38

Torsten Ebert ist ein Urgestein in der sächsischen Weinszene – wenn auch hauptsächlich nicht als Winzer, sondern als Gastronom. Auf dem Weinfest in Kötzschenbroda steht er seit Jahren am Stand des nördlichsten Qualitätsweingutesin  Sachsen – und dreimal Wein von eben jenem Weingut Hanke hat er auch mitgebracht zur 93. Folge des Podcasts "Auf ein Glas". Darunter ein Traminer von einem Weinberg am Friedstein, den Hankes gepachtet haben, den aber (auch) er hegt und pflegt.

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Philipp Wasem: Die Vielfalt ist manchmal kompliziert28 sept. 202300:56:00

Rheinhessen ist Weißweinland, aber Ingelheim ist Rotweinstadt. Auf 642 ha Wein (davon 49 % rote Sorten!) keltern knapp 30 Winzer*innen Spät- und Frühburgunder, aber auch weiße Burgunder, Riesling oder Silvaner. Wir besuchten auf einer Reise zum 15jährigen Jubiläum von Mainz als Great Wine Capital mit einem kleinen Journalistentrupp Philipp Wasem – den mittleren der drei Wasem brothers – im Kloster Engelthal. Das ist, aufwändig saniert, der Showroom des Weinguts, das seit über hundert Jahren in Wurfweite entfernt im alten Adelshof Rodensteiner Hof  produziert. In den ersten Minuten kommen einige O-Töne, in denen Philipp Wasem das Weingut vorstellt (an unterschiedlichen Orten aufgenommen und arg geschnitten!). Danach plaudern wir (Matthias Gräfe, Wein&fein Radebeul und uvs) im berühmten Studio Rdbl. bei vier Weinen von Wasem über Weine und die Welt.

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Bernard Pawis: "Wenn's gärt, muss ich dabei sein!"14 sept. 202300:51:55

"Wir müssen erfolgreich sein durch Fleiß, Akribie und ein gutes Produkt!", sagte Bernard Pawis seiner Frau Kerstin, nachdem sich die beiden entschieden hatten: Wir machen ein Weingut! Das war Ende vergangenen Jahrhunderts – und der Plan ist aufgegangen: die Eltern hatten mit 1.440 qm in den <em>Ehraubergen</em> den Grundstein gelegt, jetzt bewirtschaftet Pawis – mittlerweile mit Unterstützung von Sohn Christian – 16,5 ha vom <em>Himmelreich</em> bis <em>Edelacker</em>.

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Lisa Bunn: Riesling vom Roten Hang31 août 202300:51:17

"Auf ein Glas" ist unterwegs in Rheinhessen und dort zu Besuch bei Lisa Bunn in Nierstein. Das liegt einerseits am Rhein und andererseits am Roten Hang mit seinen steilen Hängen und speziellen Böden aus Ton- und Sandstein mit viel Mineralität, Salzigkeit und Würze. Die drei Lagenweine während unseres Gesprächs in der Vinothek des Weinguts kamen aus den Lagen Hipping, Ölberg und Orbel. Natürlich reden wir über diese Weine, aber auch ausführlich über deren Herkunft: warum der Rote Hang so ist, wie er ist, was ihn ausmacht.

Mehr – Bilder inklusive – bei den " target="_blank" rel="noopener noreferer">STIPvisiten!

Ulrich Klumpp: Spiel mit der Vielfalt der Böden18 août 202301:04:04
Der Anfang war klein und ein Wagnis: mit gerade mal 0,5 ha machten sich Ulrich Klumpp und seine Frau Marietta 1983 selbstständig – von Anfang an nachhaltig und seit 1995 bio-zertifiziert (als erste im Kraichgau). Damals war das quasi ein Fremdwort in der Weinszene. Aus 0,5 sind 50 ha geworden, Bio ist schon fast die Norm – aber auch Familie Klumpp (neben der Gründergeneration noch die Söhne Andreas und Markus) hat sich weiter entwickelt. Was wohl auch geht, weil der Kraichgau "eine der unterschätztesten Weinbau-Regionen der Welt" ist (so steht es jedenfalls auf der Klummp-Webseite). Mehr Infos und Bilder auf STIPvisiten.de
Siegmund & Klingbeil: Nicht der übliche Wein für die ländliche Region03 août 202300:44:27

Sie nennen sich selbst "das wohl ungewöhnlichste Weinhaus an Saale-Unstrut!" und machen spannende Weine, zu denen man immer eine Geschichte erzählen kann (so muss das ja heutzutage!). Sie – das sind die beiden Berliner Sören Siegmund & Sebastian Klingbeil sowie Daniel Zein, der für Vertrieb und Marketing zuständig ist und am 11. August beim "Wein auf der Hauptstraße" vor Gräfes Wein & fein einige Weine vorstellen wird. Vorab hatte er vier Weine geschickt, die wir in dieser Folge von "Auf ein Glas" probieren und besprechen. Hinzu kommt – sozusagen als Apero – ein 21er Riesling trocken, der gerade an dem Tag ankam: von Schloss Proschwitz und zusammen mit Matthias Gräfe gemacht.

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Gerd Kastenmeier: Unkompliziert, so wie alle unsere Weine…20 juil. 202301:04:02

Das Kastenmeiers ist eine Institution unter den Dresdner Restaurants – nicht zuletzt auch, weil Gerd Kastenmeier es verstanden hat, seine Restaurants zu einem Treff der Dresdner Gesellschaft zu machen. Eigentlich müsste das Restaurant ja Gerd heißen, denn so und nur so – allenfalls mit selbstbewusstem "der" davor – nennen ihn seine Stammgäste. Der Gerd also war Ziel unseres schon lange vereinbarten Besuchs, um einmal über die Weine zu reden, der er in Zusammenarbeit mit namhaften Winzern für sein Restaurant und seine Events machen lässt.


Alexander Stodden: "Ich bin der Fachidiot für Spätburgunder"06 juil. 202300:57:46

Eigentlich wollte Alexander Stodden ja am liebsten gar nicht über die Flut reden – jene Flut, die in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 das Ahrtal verwüstete und Tote, Verletzte sowie Schäden in Milliardenhöhe verursachte. "Wir gucken nach vorne und nicht nach hinten", sagt der Pinot Noir Verrückte von der Ahr (Gault Millau 2018) – und kommt dann doch immer wieder auf die Flut und die Folgen zu sprechen. Erstens, weil das ja alles nicht einfach so wegzustecken ist. Und zweitens, weil die Journalistinnen und Journalisten, die das Weingut Jean Stodden im Rahmen einer Pressereise des Deutschen Weininstituts (DWI) besuchen, natürlich Fragen haben.

Die Aufnahmen entstanden im Kelterhaus und im Probierraum  der Vinothek – wie meistens bei Reisen: als Notizen für einen Beitrag. Da Alexander Stodden aber so viel Hörenswertes sagte, baten wir ihn um Genehmigung, daraus eine Podcast-Folge machen zu dürfen. 

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WinePlaces: "Es sind die Menschen, die den Platz ausmachen!"22 juin 202300:46:41

Die 85. Folge unseres Podcasts kommt aus dem Rheingau. Wir waren auf Einladung vom Gerolsteiner Brunnen in Rüdesheim, um Neuaufnahmen von WeinPlaces zu feiern – einer davon: Gräfes Wein & fein. Da gab's ja schon eine Erfolgsmeldung… Wir haben hier ein wenig mehr Hintergründiges, aufgenommen bei der Pressekonferenz vor der Preisverleihung, die bei Allendorf am Rhein stattfand. Ein toller Ort, so lange es nicht regnet (hat es nicht, war also toll). Das Mikro lief mit bei der PK, leider aber auch die Kühlanlage, deren Brummen man gut hört. Aber: Inhalte sind uns ja wichtiger als Studioqualität…

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Claus Burmeister: "Das Talent des Weinbergs finden"08 juin 202301:02:15

Nicht zum ersten Mal ist dies ein Podcast, der das bekannte Frage-Antwort-Format verlässt. Entstanden ist der erste Teil mitten im Weinberg, als Mitschnitt von Informationen zum Mitschreiben für Journalist*innen. Aber wie so oft: was die Protagonisten sagen (in diesem Fall Claus Burmeister und Patrick Jacklin), lohnt das Zuhören. Auch wenn die Tonqualität manchmal ruckelt. Im zweiten Teil sitzen wir dann wieder im gemütlichen Studio Rdbl. und tun, was wir am liebsten tun: Wein trinken und dabei reden...

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Weine "von hier" und von da…25 mai 202300:56:09

Eigener Herd ist Goldes wert. Und eigener Wein? Ist wahrscheinlich fein. Beim Gräfe ja naheliegend, denn der Laden heißt ja Gräfe's Wein & fein… In dieser 83. Folge unseres Podcasts sprechen wir über die Hausweine, die Matthias Gräfe in Zusammenarbeit mit anderen Winzern als eigene Cuvée gemacht hat – oder die er bei anderen Winzern fand und für sich gesichert hat. Wobei wir uns mehr Weine vorgenommen hatten als dann tatsächlich besprochen und probiert haben. Da werden wir wohl irgendwann nachtragend sein…

Mehr Infos auf http://stipvisiten.de/2023/05/weine-von-hier-und-von-da/!

Juan Manuel Ropero: Statt Tulpen – Wein aus Amsterdam11 mai 202301:01:40

Wir sind mit dieser 82. Folge unseres Podcasts zu Gast in einem Chateau. Aber die Lage des Weinguts ist ungewöhnlich: 52°23'10.722" N 4°55'36.376" E – wer sich mit Koordinaten auskennt, ahnt: das kann nur in Amsterdam sein. Nun ja, zu dieser Erkenntnis hätte man auch weniger kompliziert kommen können, denn es handelt sich ja um das Chateau Amsterdam. Es liegt mitten in einem Industriegebiet im Norden Amsterdams und entspricht optisch nicht dem, was man sich so unter einem Chateau vorstellt. Aber: dort wird Wein gemacht, also passt's! Im Labor des Weinkellers wartet unser Gesprächspartner Juan Manuel Ropero, Argentinier von Geburt, Önologe, Berater und der Weinmacher des ungewöhnlichen Chateaus, das seine Trauben aus ganz Europa bezieht und daraus ungewöhnliche Weincuvées macht.

Weil das Gespräch auf englisch geführt wurde, gibt nicht nur, wie immer, Bilder und einen Text zum Thema, sondern auch ausführliche Notizen zum Gesprächsverlauf bei den STIPvisiten.

Anette Closheim: Persönliche Leidenschaft Sauvignon Blanc27 avr. 202301:06:17

Vor 15 Jahren legte sie einen fulminanten Start hin: Anette Closheim hatte gerade erst angefangen, im Weingut des Vaters Konrad Closheim eine eigene Linie aufzubauen – da wurde sie vom Special-Interest-Magazin weinwelt ausgezeichnet als "Riesling-Entdeckung des Jahres 2009“. So ein Preis hilft, schnell bekannt zu werden – aber das allein reicht natürlich ist: man muss auch schon weiter guten (oder gerne auch: besseren) Wein machen. Das ist ihr gelungen – Matthias Gräfe attestiert Anette Closheim während unseres Podcasts, dass ihre Einstiegsweine eigentlich viel zu gut seien.

Mehr Infos und die Themen des Gesprächs zum Nachhören bei den STIPvisiten!

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