Explore every episode of the podcast Apropos – der tägliche Podcast
| Title | Pub. Date | Duration | |
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| Ein Cyberangriff mit Folgen: Hacker klauen Daten von Spionen und Ex-Bundesräten | 26 oct. 2026 | 00:17:38 | |
Die berüchtigte Hackergruppe Akira hat Ende September die Server der IT-Firma «PK Softech AG» angegriffen. Die Firma macht Software für Pensionskassen – darunter auch für die Pensionskasse des Bundes. Beim Angriff haben die Hacker persönliche Daten von über hunderttausend aktuellen oder ehemaligen Bundesangestellten erbeutet. Unter den Betroffenen sind auch Elitesoldaten, Geheimdienstmitarbeitende oder ehemalige Bundesräte. Seit dem Angriff kam es bei einigen der Betroffenen bereits zu ersten Betrugsversuchen mit den gestohlenen Daten. Wie konnte das passieren? Welche Folgen hat das für die Betroffenen? Wie können sie sich schützen? Und was macht der Bund jetzt? Thomas Knellwolf ist Reporter am Tamedia-Recherchedesk und befasst sich schwerpunktmässig mit den Bereichen Justiz, Nachrichtendienste und Sicherheit. Gemeinsam mit Reporterin Fabienne Sennhauser hat er auch zum grossen Datenklau beim Bund recherchiert. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, was hinter dem Cyberangriff steckt und wie es jetzt weitergeht. Host: Philipp Loser Produzent: Noah Fend Mehr zum Cyberangriff auf PK Softech AG:
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| Europas Jugend rebelliert: Was steckt hinter der Protestwelle? | 23 oct. 2026 | 00:21:13 | |
Brennende Barrikaden, eingeschlagene Schaufenster und heftige Zusammenstösse mit der Polizei: Die Proteste in Frankreich haben sich in den vergangenen Tagen auf weitere europäische Länder ausgeweitet. Auch in Italien, Portugal, Belgien, Serbien, Albanien, Irland und Grossbritannien gehen Tausende junge Menschen auf die Strasse und protestieren gegen gesellschaftliche Missstände und fehlende Perspektiven. Immer wieder kommt es dabei zu Ausschreitungen, woduruch die ursprünglichen Anliegen der Protestierenden in den Hintergrund geraten könnten. Warum gehen in Europa gerade so viele junge Menschen auf die Strasse? Woher kommt die Gewalt? Und wie geht die Politik mit den Protesten um? Ein Blick nach Italien zeigt, wie weitreichend die Folgen sein können. Elisa Britzelmeier ist Korrespondentin der «Süddeutschen Zeitung» und von Tamedia in Rom. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt sie, was hinter den Demonstrationen in Europa steckt. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zu den Jugendprotesten in Europa
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| Berlins radikales Experiment gegen die Wohnungsnot | 22 oct. 2026 | 00:21:59 | |
Im September gewann die Linkspartei die Wahl ins Berliner Abgeordnetenhaus. Ihr Versprechen: der Wohnungsnot entgegenzuwirken. Denn diese hat sich in den letzten Jahren enorm zugespitzt. Zwischen 2015 und 2024 hat sich die durchschnittliche Miete pro Quadratmeter mehr als verdoppelt. Die Lösung der linken Regierung ist radikal und wäre ein für Europa einzigartiges Experiment. Sie will mehr als 160’000 Wohnungen «vergesellschaften». Berlins grösste Immobilienkonzerne sollen damit enteignet und deren Wohnungen staatlich verwaltet werden. Wie würde dieses Experiment konkret aussehen? Was spricht dagegen – was dafür? Und wäre das auch in anderen europäischen Städten möglich? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Deutschlandkorrespondent Simon Widmer die Pläne der Berliner Linkspartei um Elif Eralp ein und erklärt, ob die Wohnungsmieten damit tatsächlich sinken würden. Host: Philipp Loser Hier zu Simon Widmers Artikel über die geplanten Enteignungen der Linkskoalition: Berlin plant das radikalste Immobilienexperiment Europas Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising. | |||
| Einfacherer Export für Kriegsmaterial? Alles Wichtige zur Abstimmung | 21 oct. 2026 | 00:20:15 | |
Schweizer Rüstungsunternehmen sollen ihre Waffen einfacher exportieren können, das will das Pro-Komitee des Kriegsmaterialgesetzes. Am Ursprung der Debatte um ein gelockertes Kriegsmaterialgesetz stand die Frage, ob andere europäische Länder Waffen aus der Schweiz in die Ukraine weitergeben dürfen. Eine bürgerliche Mehrheit will nun, dass das Gesetz nicht nur bei der Wiederausfuhr gelockert werden soll. Künftig sollen auch Länder, die sich in einem bewaffneten Konflikt befinden, Schweizer Waffen erhalten können. Was würde sich bei einem Ja zum erleichterten Export konkret ändern? Wie hängt diese Abstimmung mit der kürzlich abgelehnten Neutralitätsinitiative zusammen? Welche Rolle spielen die Schweizer Rüstungsunternehmen? Und welche Chancen hat die Gesetzesanpassung vor dem Volk? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt Bundeshauschefin Larissa Rhyn das Wichtigste zur Abstimmung vom 29. November. Host: Philipp Loser Mehr Artikel zum Thema:
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| Messie-Syndrom: Warum junge Menschen im Chaos versinken | 20 oct. 2026 | 00:14:03 | |
Sie versinken zu Hause im Chaos, leben zurückgezogen und sind tendenziell älter. So jedenfalls ist das gängige Bild von Menschen, die umgangssprachlich als Messies bezeichnet werden. Doch dieses Bild trifft nicht immer zu: Es gibt auch viele Junge, die in Unordnung versinken – zum Beispiel die 26-jährige Nina (Name geändert). Wie viele Messie-Betroffene schämt sie sich für ihre Unordnung. Viele Betroffene führen deswegen im Alltag ein Doppelleben. «An manchen Tagen graut es mir davor, nach Hause zu kommen. Wenn ich sowieso schon gestresst bin und zu Hause dann noch die Unordnung sehe… Dann ist das ziemlich schlimm.» Was sind die Ursachen für das Messie-Syndrom? Warum sind davon laut Coaches auch immer mehr Junge betroffen? Wo endet überhaupt «normale» Unordnung – und wo beginnt das Messie-Syndrom? Und wie finden Betroffene wieder zur Ordnung? Unsere Volontärin Sepinud Poorghadiri hat zum Messie-Syndrom recherchiert und sowohl Betroffene als auch Fachpersonen dazu getroffen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt sie, was hinter der Diagnose steckt und was sich seit der Coronapandemie bei jungen Menschen verändert hat. Host: Alexandra Aregger Produktion: Sibylle Hartmann Artikel zum Messie-Syndrom
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| Wird es für Trump jetzt ungemütlich? Alles Wichtige zu den Midterms | 19 oct. 2026 | 00:27:08 | |
Am 3. November finden in den USA die Midterms statt: Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und rund ein Drittel der 100 Senatssitze werden neu besetzt. Mit Kosten von rund 11,6 Milliarden Dollar für Wahlwerbung dürften die diesjährigen Zwischenwahlen die teuersten in der US-Geschichte werden. Und der Ausgang der Wahlen könnte die Machtverhältnisse in Washington verschieben. Für die Demokraten ist das Repräsentantenhaus in Reichweite, im Senat bleiben mehrere Duelle offen. Donald Trump tourt derweil mit Rallies durch Swing-States – ist abr inzwischen so unbeliebt, dass sich selbst republikanische Kandidierende von ihm distanziert haben. Was steht auf dem Spiel? Was hiesse ein Machtwechsel im Kongress konkret für Donald Trump? Und wie würde der Präsident reagieren, wenn seine Partei die Wahlen (und die Mehrheiten) verliert? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» beantwortet USA-Korrespondentin Charlotte Walser die wichtigsten Fragen rund um die anstehenden Zwischenwahlen. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechlser Alles Wichtige zu den Midterms:
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| Vergewaltigungsvorwurf: Entfacht «Cornell 7» eine neue MeToo-Bewegung? | 16 oct. 2026 | 00:24:38 | |
«We are Jane Doe», «Jane Doe deserves justice», «Stop blaming victims, hold rapists accountable» steht auf den Protestschildern, die überall in den USA hochgehalten werden. Grund dafür ist die Zivilklage einer ehemaligen Studentin der Elite-Universität Cornell. Sie tritt unter dem Pseudonym «Jane Doe» auf und hat Klage gegen sieben Männer einer Studentenverbindung eingereicht. Sie wirft ihnen eine Gruppenvergewaltigung im Oktober 2024 vor. Die Beschuldigten bestreiten die Vorwürfe, es gilt die Unschuldsvermutung. Der Fall hat eine landesweite Solidarisierungswelle ausgelöst: Mahnwachen, ein siebenstündiger Sitzstreik, unzählige Posts – und eine Debatte darüber, wie Universitäten mit sexualisierter Gewalt umgehen. Was ist nach bisherigen Erkenntnissen im Oktober 2024 genau passiert? Warum mobilisiert der Fall so stark? Und was könnte sich an den Unis und in der Politik konkret ändern? Ann-Kathrin Nezik, New York-Korrespondentin für die «Süddeutsche Zeitung» und den «Tages-Anzeiger», war an den Protesten zum Fall Cornell 7. Was sie dort erlebt hat, erzählt sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Fall:
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| Doku aus Israel: die Kontroverse um den Film «Naza» | 15 oct. 2026 | 00:19:47 | |
Im Dokumentarfilm «Naza» interviewt das Regieduo Yuval Abraham und Rachel Szor 24 israelische Soldaten. Sie sprechen anonym über Israels militärisches Vorgehen in Gaza und schildern, dass dabei bewusst zivile Opfer in Kauf genommen werden. Der Film löst damit weltweite Diskussionen aus. Am Filmfestival von Venedig erhielten sie den Spezialpreis der Jury für «Naza» und eine 25-minütige Standing-Ovation. Gleichzeitig hat Benjamin Netanyahus Regierung die beiden Regisseure zu Staatsfeinden erklärt. Sie erhalten Todesdrohungen und können aktuell nicht in ihre Heimat zurück. Warum reagiert Israel so scharf? Haben die Filmemacherin und der Filmemacher mit diesen Reaktionen gerechnet? Ist das Lob für «Naza» berechtigt? Und kann dieser Film die Debatte über den Nahost-Konflikt verändern? Filmredaktor Pascal Blum hat «Naza» gesehen und mit dem Regieduo gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet er die Debatte um die brisante Doku aus Israel ein. Host: Philipp Loser Mehr Informationen zum Thema:
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| Lebensarbeitszeit: Ist das die Rettung für die AHV? | 14 oct. 2026 | 00:20:30 | |
Hochschulabgängerinnen und -abgänger sollen in der Schweiz in Zukunft länger arbeiten müssen als jene, die eine Lehre gemacht haben. So wollen es die Befürworter der Lebensarbeitszeit. Mit diesem Modell soll die AHV finanziell entlastet werden. Die bürgerlichen Parteien fordern vom Bundesrat einen Vorschlag für ein solches Lebensarbeitszeitmodell. Dabei wäre nicht das bisher geltende Pensionsalter von 65 Jahren massgebend, sondern etwa die Zahl der geleisteten Arbeitsjahre. Doch genau hier liegen die Hürden – und reichlich politischer Diskussionsstoff. Wie genau würde ein solches Modell aussehen? Ist es gerechter als das aktuelle System? Und wie gut stehen die Chancen im Parlament? Konrad Staehelin ist Bundeshauskorrespondent für die Wirtschaftsredaktion und hat sich mit der Debatte um die Lebensarbeitszeit auseinandergesetzt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, was dahintersteckt und ob diese Reform realisierbar wäre. Host: Philipp Loser Mehr Informationen zum Thema: Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising. | |||
| Braucht es den Grimseltunnel wirklich? Im Tal finden sie: «unbedingt!» | 13 oct. 2026 | 00:20:59 | |
Ein Tunnel soll das Berner Oberland mit dem Walliser Goms verbinden. Mit 22 Kilometern wäre der Grimseltunnel der drittlängste Eisenbahntunnel der Schweiz. Baukosten: rund 800 Millionen Franken. Das Projekt wird von Verkehrsminister Albert Rösti vorangetrieben, spaltet allerdings die Politik. Kritikerinnen und Kritiker finden, der Bau sei ein reines Tourismusprojekt, der Nutzen hingegen gering. Und die Eidgenössische Finanzkontrolle kommt zum Schluss: Die öffentlichen Mittel wären damit nicht effizient eingesetzt. Aber wie stehen die Einwohnerinnen und Einwohner im Berner Oberland und im Wallis zum Grimseltunnel? Um diese Frage zu beantworten, ist Reporter Christian Zürcher hingereist und hat mit den Menschen im Tal geredet. Und festgestellt: Sie wollen den Grimseltunnel unbedingt. In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Christian Zürcher von seiner Reise über den Grimsel und gibt die wichtigsten Eckdaten zum Tunnel-Projekt. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Die Reportage von Christian Zürcher: Wo ein Dorf nur noch acht Schulkinder hat und auf ein Loch im Berg hofft Mehr zum Grimseltunnel:
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| Christa Pike überlebte ihre Hinrichtung – was das in den USA auslöst | 12 oct. 2026 | 00:22:04 | |
Christa Pike hätte Ende September in den USA hingerichtet werden sollen. Die 50-Jährige war 1996 in Tennessee wegen Mordes zum Tode verurteilt worden. Fast drei Jahrzehnte nach dem Urteil sollte es zur Vollstreckung kommen. Doch diese lief nicht nach Plan. Zwar injizierte man Pike zwei Dosen des tödlichen Medikaments, doch ihr Herz hörte nicht auf zu schlagen. Inzwischen ist sie wieder bei Bewusstsein. Die Folgen sind unmittelbar: Gouverneur Lee ordnete eine Untersuchung an und setzte weitere Hinrichtungen aus. Pikes Verteidigung fordert, die Strafe in eine lebenslange Freiheitsstrafe umzuwandeln. Ob es einen zweiten Hinrichtungsversuch geben wird, ist offen. Der Fall ereignet sich in einem Land, in dem die Zahl der Hinrichtungen zuletzt wieder zugenommen hat. Das Pentagon plant derzeit sogar, die Hinrichtung eines zum Tode verurteilten Attentäters live zu übertragen. Gleichzeitig sinkt die Zustimmung zur Todesstrafe in der Bevölkerung gemäss Umfragen, besonders bei jungen Menschen. Was könnte der Fall längerfristig für die USA bedeuten? Wird jetzt die Todesstrafe als solche infrage gestellt – oder «nur» die gescheiterte Giftspritze? Und wie geht es für Christa Pike weiter? USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die misslungene Hinrichtung von Christa Pike und ihre Folgen ein. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zu Christa Pike und der Todesstrafe in den USA:
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| Die Schülerproteste in Frankreich: Warum die Jugend so wütend ist | 09 oct. 2026 | 00:19:59 | |
Seit zwei Wochen blockieren Schülerinnen und Schüler in ganz Frankreich Hunderte Schulen. Sie wehren sich gegen zu kleine Klassenzimmer, zu wenig Toiletten, fehlende Lehrpersonen. Am Dienstag dieser Woche sollen allein in Paris über 100’000 Menschen auf der Strasse gewesen sein. Doch die Proteste sind teilweise eskaliert. Es gab Verletzte auf beiden Seiten und mehr als tausend Festnahmen. Gleichzeitig rufen die Gewerkschaften die Bevölkerung dazu auf, sich den Protesten anzuschliessen. In einer Fernsehansprache versprach der französische Premierminister Sébastian Lecornu, die Jungen ernst zu nehmen – und ihnen zuzuhören. Was erhoffen sich die Schülerinnen und Schüler in Frankreich? Werden sich ihre Unterrichtsbedingungen verbessern? Und wer ist für die Eskalation verantwortlich? Das erklärt Alexandra Föderl-Schmid in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie ist Wirtschaftskorrespondentin in Frankreich für die Süddeutsche Zeitung und Tamedia und hat in Paris hat sie mit Demonstrantinnen und Demonstranten gesprochen. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Die Texte von Alexandra Föderl-Schmid zu den Protesten:
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| Vorfall an Zürcher Kanti: Wie nahe darf ein Lehrer seiner Schülerin kommen? | 08 oct. 2026 | 00:22:50 | |
Über 3000 Whatsapp-Nachrichten, späte Anrufe und Treffen ausserhalb der Schulzeiten: Monatelang pflegte ein Zürcher Kantilehrer einen engen Kontakt zu Sina (Name geändert) – einer minderjährigen Schülerin. Als Sinas Eltern davon erfahren, melden sie den Fall umgehend der Schulleitung und erstatten Strafanzeige. Wochen später und auf Druck des Anwalts der Eltern wird der Lehrer inklusive Arealverbot vorläufig freigestellt. Inzwischen darf er das Schulareal wieder betreten. Für die Eltern ist klar: Die Schule hat viel zu zögerlich reagiert. Derzeit prüft eine Strafverfolgungsbehörde, ob ein Straftatbestand vorliegt. Es gilt die Unschuldsvermutung. Catherine Boss und Anielle Peterhans vom Tamedia-Recherchedesk haben den Fall aufgearbeitet. Ihnen lagen auch die 188 A4-Seiten mit Whatsapp-Verläufen vor. Explizite sexuelle Inhalte finden sich darin nicht. Trotzdem oder gerade deshalb stellen sich schwierige Fragen: Wann überschreitet ein Lehrer oder eine Lehrerin eine Grenze? Wie können Eltern oder die Schule darauf reagieren? Und welche Warnsignale beim eigenen Kind gilt es ernstzunehmen? In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» rollen Catherine Boss und Anielle Peterhans den ganzen Fall auf. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Die ganze Recherche zum Fall: Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising. | |||
| KI-Gipfel in der Schweiz: Druck auf Bundesrat wächst | 07 oct. 2026 | 00:13:17 | |
Im Februar hat Noch-Bundesrat Guy Parmelin bekannt gegeben, dass die Schweiz den nächsten internationalen KI-Gipfel ausrichten wird. Geplant war ein grosses Treffen von Staatsoberhäuptern sowie Spitzenvertretungen der Techbranche im Sommer 2027. Nun soll der Gipfel doch kleiner werden und nur auf Ministerebene stattfinden. Der Bundesrat kürzte das Budget auf 5,4 Millionen Franken. Zum Vergleich: Frankreich gab für die Vorgängerkonferenz 13 Millionen Franken aus, Grossbritannien sogar 43 Millionen. Die Reaktion im Parlament fiel ungewöhnlich deutlich aus: Vertreterinnen und Vertreter aller sechs Fraktionen spannen zusammen und fordern den Bundesrat auf, nachzubessern. Angesichts der rasanten KI-Entwicklung sei der KI-Gipfel eine historische Chance für die Schweiz. Was fordern die Politikerinnen und Politiker konkret? Was kann die Schweiz gegen die schnelle Entwicklung der KI ausrichten? Und wird aus dem Ministertreffen doch noch ein richtiger Gipfel? Bundeshausredaktor Cyrill Pinto ordnet diese Fragen ein. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler
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| Warum in der Schweiz immer mehr Ärztinnen und Ärzte fehlen | 06 oct. 2026 | 00:17:28 | |
Wer in der Schweiz eine Hausärztin sucht, einen Kinderarzt braucht oder auf einen Termin bei einer Psychiaterin wartet, kennt das Problem: Es fehlt an Ärztinnen und Ärzten. Besonders in der Grundversorgung ist das Angebot knapp. Dabei dürfte sich die Situation in den kommenden Jahren noch verschärfen. Tausende Ärztinnen und Ärzte stehen kurz vor ihrer Pensionierung. Gleichzeitig schaffen es wegen des Numerus Clausus weiterhin viele Interessierte nicht ins Medizinstudium. Dadurch wird die Schweiz immer abhängiger von Ärztinnen und Ärzten, die ihre Ausbildung im Ausland gemacht haben. Jetzt fordern die Universitäten noch mehr zusätzliche Studienplätze. Doch reicht das, um den Ärztemangel zu beheben? Warum gibt es trotz des grossen Bedarfs noch immer so wenige Plätze für das Medizinstudium? Und was bedeutet die Abhängigkeit vom Ausland für die Schweizer Gesundheitsversorgung? Anna Luna Frauchiger hat junge Ärztinnen und Ärzte getroffen und mit Verantwortlichen gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt sie, wie sich der Ärztemangel bereits heute zeigt. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zum Ärztinnen- und Ärztemangel in der Schweiz
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| Was tun, wenn die Jungen gehen? Das Tessin kämpft gegen Überalterung | 05 oct. 2026 | 00:21:16 | |
Palmen, Seen, warme Sommerabende: Für viele Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer steht das Tessin für Ferien, Dolce Vita und gilt als idealer Ort, um sich nach der Pensionierung niederzulassen. Doch dahinter verbirgt sich ein Problem, das den Kanton zunehmend beschäftigt: Nirgendwo in der Schweiz ist die Bevölkerung älter als im Tessin. Gleichzeitig verlassen immer mehr junge Menschen den Kanton. Sie studieren in anderen Teilen der Schweiz oder in Norditalien – und viele kehren danach nicht mehr zurück. Was bedeutet diese Entwicklung für das Tessin? Was müsste sich verändern, damit junge Menschen bleiben oder zurückkehren? Und welche Rolle spielt die Anbindung an die Deutschschweiz? Reporter Moritz Marthaler ist ins Tessin gereist und hat mit Menschen vor Ort gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er, wie die Tessinerinnen und Tessiner auf die demografische Herausforderung blicken und wie der Kanton die wirtschaftliche Krise lösen will. Mehr zum Kanton Tessin
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| Bonus: Guy Parmelin tritt zurück: Was bleibt von ihm als Bundesrat? | 02 oct. 2026 | 00:38:11 | |
Guy Parmelin war erst Verteidigungsminister (wenn auch nur kurz), dann Chef des Wirtschaftsdepartements. Er hat Joe Biden und Wladimir Putin in Genf empfangen und dabei einen sehr staatsmännischen Auftritt hingelegt. Diverse Freihandelsabkommen hat die Schweiz unter seiner Ägide abgeschlossen. Sein Englisch war gar nicht mal so gut, seine Hipster-Mode dafür umso besser (wenn auch unfreiwillig). Während seiner gesamten Amtszeit wurde Parmelin immer etwas unterschätzt. Und genau das hat ihm wohl oft geholfen. Jetzt tritt Guy Parmelin nach elf Jahren aus dem Bundesrat zurück. Schon seit längerem wurde über seinen baldigen Rücktritt spekuliert, er ist der amtsälteste Bundesrat, hat das ordentliche Pensionsalter erreicht – und leidet (offensichtlich) unter Rückenbeschwerden. Was bleibt von seiner Zeit im Bundesrat? Welche Auftritte, welche Erfolge, welche Niederlagen? War Guy Parmelin überhaupt ein Bundesrat, der in Erinnerung bleibt? In einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» ziehen Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Inlandchef Mario Stäuble Bilanz über die Amtszeit von Guy Parmelin im Bundesrat. Sie sind zu Gast bei Host Philipp Loser. Produktion: Sara Spreiter, Noah Fend und Jacky Wechsler Mehr zu Guy Parmelins Rücktritt:
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| Wohnungskrise in Spanien: Eine Rentnerin wird zum Symbol des Widerstands | 02 oct. 2026 | 00:22:48 | |
Weinend sitzt Maricarmen Abascal in ihrer Wohnung, in der sie 70 Jahre lang gelebt hat. Vergangenen Mittwoch wurde sie von der Polizei aus ihrer Wohnung zwangsgeräumt. Ihr Bild ging um die Welt – und löste eine gewaltige Protestwelle aus. Zehntausende gingen in Madrid auf die Strasse und Maricarmen Abascal wurde zum Symbol des Widerstands gegen eine wachsende Wohnungskrise. In vielen spanischen Städten steigen Mieten und Immobilienpreise rasant – auch wegen Ferienwohnungen und Tourismus. Heute Freitag kommt es gar zu einer Sondersession, in der das Parlament über Massnahmen diskutiert. Was ist da los in Spanien? Was fordern die Menschen? Und wie geht es für Maricarmen Abascal weiter? Antworten auf diese Fragen kennt Patrick Illinger, Spanienkorrespondent der «Süddeutschen Zeitung» und des Tages-Anzeigers. Er hat die Geschichte von Maricarmen Abascal und deren politischen Folgen nachgezeichnet. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er davon. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Hier der Artikel von Patrick Illinger zu Maricarmens Zwangsräumung: «Ich habe es nicht geschafft, mein Heim zu verteidigen»: Das Schicksal einer 87-Jährigen bewegt Spanien Mehr zum Fall Maricarmen Abascal:
Zusatz: Kurz nachdem Maricarmen Abascal in ihre Wohnung zurückkehren konnte, ist die 87-Jährige am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026 verstorben. Weitere Infos dazu gibt es hier. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising. | |||
| Der Streit um die EU-Verträge | 01 oct. 2026 | 00:32:11 | |
Sieben Stunden am Montag, fünf Stunden am Dienstag und nochmals mehrere Stunden am Mittwoch. Der Ständerat diskutierte diese Woche intensiv über das bilaterale Vertragspaket mit der EU. Über zehn Jahre hat die Schweiz die umfangreichen Verträge verhandelt. Diese Woche hat nun die Debatte im Parlament um das neue Vertragspaket begonnen. Zentrale Streitpunkte waren insbesondere die dynamische Rechtsübernahme, die Personenfreizügigkeit, der Lohnschutz und das Ständemehr. Die Ständerätinnen und Ständeräte haben über drei Tage gestritten und abgewogen – und sie haben erste Beschlüsse gefällt. Was beinhalten die wichtigsten Diskussionspunkte? Wie hat sich der Ständerat positioniert? Wie geht es jetzt weiter? Und welche Chance hätte das EU-Paket bei einer Volksabstimmung? Bundeshaus-Redaktor Fabian Fellmann hat die Debatte um die Bilateralen III vor Ort in Bern mitverfolgt und analysiert. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt er einen Überblick und ordnet die neusten Erkenntnisse um die Europadebatte ein. Host: Alexandra Aregger Mehr Informationen zum Thema:
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| Nike: Der Absturz einer Kultmarke | 30 sept. 2026 | 00:19:33 | |
Ende der 1980er-Jahre verdrängte Nike Adidas von der Spitze und entwickelte sich zum weltweit führenden Sportartikelhersteller. Mit grossen Athletinnen und Athleten, ikonischen Produkten und aufwendigen Werbekampagnen gelang es dem Unternehmen, Sport und Popkultur miteinander zu verbinden. Doch in den vergangenen Jahren geriet ihr Erfolgsmodell ins Wanken. Nike überschätzte seine Marktposition, traf strategische Fehlentscheide und verlor wichtige Partnerschaften – unter anderem mit Roger Federer. Gleichzeitig haben sich neue Konkurrenten etabliert. Besonders der Schweizer Laufschuhhersteller On konnte in den vergangenen Jahren stark wachsen. Was hat Nike falsch gemacht? Warum ist der Sportartikelmarkt heute so hart umkämpft? Und wie gefährlich wird On den führenden Konkurrenten? Wirtschaftsredaktorin Nelly Keusch hat die Entwicklung von Nike analysiert. In einer neuen Folge von «Apropos», dem täglichen Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung, spricht sie über den Niedergang der einst coolsten Sportmarke der Welt. Host: Alexandra Aregger Mehr Informationen zum Absturz von Nike:
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| Die Debatte um den Schulweg: Jedes zweite Kind wird begleitet | 29 sept. 2026 | 00:17:19 | |
Jedes zweite Kind zwischen vier und sieben Jahren wird von den Eltern in den Kindergarten oder zur Schule begleitet. Das sind zehn Prozent mehr als vor zehn Jahren. Grund dafür ist unter anderem die zunehmende Angst der Eltern. Oder der Schulweg ist schlicht zu lang. Viele Gemeinden stören sich insbesondere an Elterntaxis. Weil sie den Verkehr vor Schulen behindern und andere Kinder gefährden können. Gleichzeitig warnen Erziehungsexperten vor der ständigen Begleitung durch Eltern – sie könnte die Entwicklung der Kinder nachhaltig beeinflussen. Welche konkreten Folgen hat das für Kinder? Warum nehmen Elterntaxis zu? Wovor sorgen sich die Eltern genau? Und wovor die Kinder? Diesen Fragen ist Inlandredaktorin Claudia Blumer nachgegangen. Dafür hat sie auch mit mehreren Psychologinnen und Pädagogen gesprochen. Was sie in diesen Gesprächen erfahren hat und wie die Schweiz bei Elterntaxis und Schulweg-Begleitung im internationalen Vergleich abschneidet, erzählt sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler
Der Text zur Folge zum Nachlesen: «Kinder, die allein zur Schule gehen, sind gesünder» Mehr zur Elterntaxi-Debatte:
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| Neutralität und Ernährung: Was bedeuten die klaren «Nein» an der Urne? | 28 sept. 2026 | 00:25:39 | |
Die Schweiz hat am Sonntag die Neutralitätsinitiative (70,2 Prozent Nein-Stimmen) und die Ernährungsinitiative (72,5 Prozent Nein-Stimmen) deutlich abgelehnt. Zwar war in beiden Fällen bereits im Vorfeld ein deutliches Nein erwartet worden. Die Deutlichkeit, mit der die Ideen gescheitert sind, ist dennoch bemerkenswert. Auch weil die Urheber der Initiativen unterschiedlicher nicht sein könnten. Da der millionenschwere SVP-Übervater Christoph Blocher, der eine radikale Interpretation der immerwährenden und bewaffneten Neutralität in der Verfassung verankern wollte. Dort die Umwelt- und Trinkwasseraktivistin Franziska Herren, die am Schluss fast ohne Partner eine radikale Umstellung der Landwirtschaft anstrebte. Warum waren die beiden Resultate am Schluss so deutlich? Was bedeutet das für die weiteren Debatten über die Schweizer Neutralität und über Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft? Und gab es an diesem Abstimmungssonntag auch Überraschungen? Bundeshauschefin Larissa Rhyn ordnet die Ergebnisse und die Reaktionen dieser Abstimmung ein. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Produzent: Noah Fend Mehr zu den Abstimmungsresultaten:
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| Mein Schatz! Unsere Autorin über ihr Glück, Mutter zu werden | 25 sept. 2026 | 00:26:44 | |
Die Geburtenrate in der Schweiz ist auf einem historischen Tiefstand, Mütter sind bei ihrem ersten Kind im Schnitt immer älter und viele entscheiden sich auch bewusst für ein Leben ohne Kind. Stress, Schlafmangel, mangelnde Flexibilität – die mühsamen und strengen Seiten des Elternseins sind, so scheint es, in der gesellschaftlichen Debatte übers Kinderkriegen ziemlich präsent. Präsenter manchmal als die schönen Seiten. «Magazin»-Autorin Alice Britschgi steht für die Gegenerzählung. An Weihnachten 2025 wurde sie per Kaiserschnitt Mutter – und findet es grossartig. Warum sie das so sieht, wie sie mit den anstrengenden und schwierigen Seiten des Mutterseins umgeht und wie sie ihre neue Rolle verändert hat, erzählt Alice Britschgi in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin und Sprecherin: Jacky Wechsler Hier geht es zum Text von Alice Britschgi Hier die Apropos-Folgen zur Familiengeschichte von Alice Britschgi zum Nachhören:
Oder hier zum Nachlesen:
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| 24 Milliarden Franken für die Armee – aber woher? | 24 sept. 2026 | 00:22:01 | |
Eine höhere Mehrwertsteuer? Ein Finanzierungsfonds? Oder soll doch die Schuldenbremse aufgehoben werden? Seit Jahren streiten sich Bundesrat und Parlament über mehr Geld für die Armee. Die grosse Frage dabei: Wie soll das bezahlt (und wo stattdessen gespart) werden? Darüber war sich die Schweizer Politik bisher uneinig. Nun gabs im Ständerat eine Einigung: ein 24-Milliarden-Franken-Sicherheitsfonds und für die Finanzierung eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,2 Prozentpunkte. Verteidigungsminister Martin Pfister sprach von einem «historischen Schritt». Jetzt geht das Geschäft in den Nationalrat. Welche Chancen hat es dort? Was, wenn er den Vorschlag ablehnt? Und was hat die aktuelle Diskussion mit den Skandalen rund um die Beschaffung des Kampfjets F-35 zu tun? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach das Hickhack um die Armeefinanzierung ein und sagt, wie es jetzt weitergeht. Host: Philipp Loser Mehr Artikel zur Debatte über die Armeefinanzierung:
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| Neue Onlinekriminalität: Wie Kriminelle Mädchen in den Suizid treiben | 23 sept. 2026 | 00:21:39 | |
In der Schweiz breitet sich eine neue Form der Onlinekriminalität aus. Foren mit unverfänglichen Namen wie «764» oder «1414» bringen die Strafverfolger an die Grenzen. Es handelt sich um sogenannte nihilistische Netzwerke. Dabei handelt es sich um eine Form von Extremismus, in der Gewalt verherrlicht wird. Und Straftaten glorifiziert werden. Meist männliche Täter schreiben gezielt vulnerable Mädchen und junge Frauen an und bringen sie dazu, sich selbst zu verletzen. In einem Fall trieb ein Täter aus dem Ausland sein Opfer aus der Schweiz bis in den Suizid. Was verbirgt sich hinter diesen nihilistischen Netzwerken? Wie funktionieren sie? Was macht die Ermittlungen so komplex? Und wie können sich Eltern und Jugendliche davor schützen? Anielle Peterhans, Reporterin am Tamedia-Recherchedesk, und David Sarasin, Reporter im Ressort Zürich, haben zu dieser neuen Form der Onlinekriminalität recherchiert und exklusiven Einblick in die Netzwerke erhalten. Was sie dort gesehen haben und was das bedeutet, erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Sara Spreiter Die Recherche von Anielle Peterhans und David Sarasin zum Nachlesen: *** Brauchst Du Hilfe?
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| Wird Kanada bald Mitglied der EU? | 22 sept. 2026 | 00:28:53 | |
Der Anfang der neuen Liebesgeschichte zwischen der EU und Kanada geht so: Es ist Dienstag, der 20. Januar 2026, der zweite Tag am WEF in Davos. Das Forum findet unter angespannten Vorzeichen statt: Geopolitische Spannungen, neue Konflikte, Donald Trump droht mit Zöllen, schielt auf Grönland. Dann, an diesem Dienstagabend, betritt Mark Carney die Bühne. Der kanadische Premierminister hält eine Rede, die nachhallen wird. Er zeigt schonungslos, wie sich die globale Realität unter US-Präsident Trump gerade verändert – und welche Folgen das hat. «Wenn wir nicht am Tisch sitzen, stehen wir auf der Speisekarte», sagt er. Es könnte dieser Moment gewesen sein, in dem es zwischen der EU und Kanada gefunkt hat. Jetzt könnte diese neue Liebe eine konkrete Form annehmen. Kanada soll ein assoziiertes Mitglied der EU werden. Was heisst das überhaupt? Welche Folgen hätte das? Und was würde eine assoziierte Mitgliedschaft für die Schweiz und ihr Verhältnis zu Europa bedeuten? EU-Korrespondent Dominique Eigenmann hat sich zuletzt mehr mit Kanada als mit Brüssel befasst. Er erklärt die Annäherung zwischen der EU und Kanada in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produktion: Jacky Wechsler & Noah Fend Mehr zur Annäherung zwischen Kanada und der EU
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| Ein neues Kapitel im «Unterschriften-Bschiss» | 21 sept. 2026 | 00:21:46 | |
Vor zwei Jahren deckte diese Redaktion einen Unterschriftenbetrug im grossen Stil auf: Kommerzielle Sammelfirmen hatten Tausende ungültige oder mutmasslich gefälschte Unterschriften für Initiativen und Referenden gesammelt. Der Skandal hallt bis heute nach: Noch immer ist kein Strafverfahren abgeschlossen. Diese Woche berät das Parlament ausserdem, ob das kommerzielle Sammeln von Unterschriften verboten werden soll. In der Zwischenzeit ist eine der Schlüsselfiguren des Skandals lange untergetaucht: Franck Tessemo hat mit seiner Sammelorganisation Incop Unterschriften gesammelt, die sich als ungültig und teilweise als gefälscht erwiesen. Jetzt ist er in den USA wieder aufgetaucht. Dort hat er eine neue Firma gegründet – und weitergemacht wie zuvor. Wie ging Tessemo in den USA genau vor? Was passiert jetzt mit ihm? Wo steht die Schweiz in der Aufarbeitung des Unterschriften-Bschiss? Und was würde ein Verbot des kommerziellen Sammelns von Unterschriften bringen? Das weiss Thomas Knellwolf, Reporter am Recherchedesk. Er hat mit Markus Häfliger den Betrug aufgedeckt und Franck Tessemo jetzt erneut konfrontiert. Nun ist er zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Die neuste Recherche von Thomas Knellwolf zum Nachlesen: Mehr zum Unterschriften-Bschiss:
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| Helene Budliger: Warum geht die wichtigste Diplomatin der Schweiz? | 18 sept. 2026 | 00:24:29 | |
Eine der wichtigsten Schweizer Verhandlerinnen tritt ab: Helene Budliger Artieda hat überraschend als Chefin des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) gekündigt. Sie war in den vergangenen Jahren eine zentrale Figur bei den Verhandlungen im Zollstreit mit den USA, aber auch bei den Gesprächen mit der EU und beim Abschluss von Freihandelsabkommen. Über die Gründe für ihren Abgang ist bislang nur wenig bekannt. Im Bundeshaus wird über Spannungen mit Wirtschaftsminister Guy Parmelin spekuliert. Andere vermuten, Budliger Artiedas Abgang könnte auch mit der laufenden Untersuchung der Geschäftsprüfungskommission zu den US-Zollverhandlungen zusammenhängen. Was ist hinter den Kulissen passiert? Was hat Budliger Artieda während ihrer Amtszeit erreicht? Und was bedeutet ihr Abgang für die laufenden Verhandlungen mit den USA? Bundeshausredaktor Fabian Fellmann ordnet die überraschende Kündigung in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ein und erklärt, welche Folgen der Abgang der Seco-Chefin für die Schweizer Wirtschaftspolitik haben könnte. Host: Philipp Loser Produzent: Noah Fend Mehr zum Rücktritt von Helene Budliger
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| Plastik ist nicht immer schlecht: Irrtümer beim nachhaltigen Einkaufen | 17 sept. 2026 | 00:17:33 | |
Ist eine in Plastik verpackte Bio-Gurke gut für die Umwelt? Oder schneidet die unverpackte Nicht-Bio-Gurke besser ab? Ist Gemüse aus Schweizer Gewächshäusern immer die bessere Wahl gegenüber Importen aus Italien oder Spanien? Ernährungsinitiative hin oder her: Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten wollen nachhaltig einkaufen. Doch das ist gar nicht so einfach. «Nachhaltigkeit ist ein vielschichtiges Konzept», sagt Gina Tüfer, Studiengangsleiterin des CAS Ernährungssysteme und pflanzenbasierte Kostformen an der Berner Fachhochschule. Einfache Antworten auf solche Fragen gebe es selten. Warum ist das so? Und worauf kann man achten, wenn man das nächste Mal vor dem Gemüseregal steht? Jan Bolliger und Nelly Keusch aus der Wirtschaftsredaktion haben sich mit Tüfer und weiteren Fachleuten über die gängigsten Ernährungsmythen unterhalten. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt Jan Bolliger, welche Irrtümer am weitesten verbreitet sind – und warum sich diese Mythen nicht immer mit einem klaren Ja oder Nein beantworten lassen. Host: Philipp Loser Produzentin: Jacky Wechsler Hier geht's zum Text von Jan Bolliger und Nelly Keusch Mehr zur Ernährungsinitiative und Nachhaltigkeit:
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| Verlieren wir bald die Kontrolle über KI? | 16 sept. 2026 | 00:32:42 | |
Künstliche Intelligenz entwickelt sich in rasantem Tempo: KI-Agenten können bereits heute eigenständig Aufgaben erledigen. Die Systeme werden leistungsfähiger, autonomer – und schwerer vorhersehbar. Ausgerechnet führende Köpfe der KI-Branche fordern deshalb, die Entwicklung von künstlicher Intelligenz zu bremsen. Gleichzeitig läuft der Wettlauf um die leistungsfähigste KI auf Hochtouren. Staatspräsidenten wie Donald Trump denken dabei auch geopolitisch: Hauptsache, die USA sind schneller und besser als China. Baut die Menschheit etwas, was sie bald nicht mehr unter Kontrolle hat? Lassen sich staatliche Regulierungen der Technologie überhaupt noch durchsetzen? Und vor allem: Wie gefährlich ist diese Entwicklung wirklich? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ist Digital-Experte Matthias Schüssler zu Gast. Er erklärt, welche Warnungen ernst zu nehmen sind und wo die grössten Gefahren liegen. Host: Philipp Loser Mehr zur Debatte um die Entwicklung von KI
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| Die totale Überwachung? Unterwegs mit der Meta-Brille | 15 sept. 2026 | 00:19:20 | |
Die Brillen sehen aus wie normale Sehhilfen doch sie beinhalten eine Kamera, die man kaum bemerkt. Was nach einem Spionagefilm klingt, ist mit den neuen Smart Glasses längst Alltag. Lediglich ein kleines blinkendes Licht am Gestell weist darauf hin, dass die Kamera läuft. Mit den Smart Glasses kann man fotografieren, filmen, Musik hören, telefonieren und mit einem KI-Assistenten sprechen. Die Nachfrage nach den Gagets steigt: Allein im vergangenen Jahr verkaufte Meta über sieben Millionen Stück. Währenddessen häufen sich in den sozialen Medien Videos von Menschen, die offenbar ohne ihr Wissen gefilmt wurden – im Fitnessstudio, auf der Strasse oder in der Badi. Das beschäftigt zunehmend auch die Politik. In der Schweiz wird aktuell darüber diskutiert , inwiefern es neue Regulierungen oder Verbote braucht. Redaktorin Lisa Füllemann und Redaktor Boris Gygax waren für ein Selbstversuch auf den Strassen in Zürich unterwegs. Sie wollten wissen, ob Passantinnen und Passanten auffällt, wenn sie unwissentlich gefilmt werden – und wie sie darauf reagieren. Was ist mit solchen Brillen heute überhaupt möglich? Wo beginnt der Eingriff in die Privatsphäre? Und wie kann man sich wehren, wenn man nicht gefilmt werden möchte? Das beantwortet Lisa Füllemann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie berichtet, wie die Menschen bei ihrem Selbstversuch in Zürich reagiert haben und was eigentlich mit dem aufgenommenen Material bei Unternehmen wie Meta geschieht. Host: Philipp Loser
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| 880 Millionen für die Bauern? Der Streit um den Mercosur-Deal | 14 sept. 2026 | 00:21:25 | |
s ist das Herzstück der aktuellen Handelspolitik von Wirtschaftsminister Guy Parmelin: Mit dem Mercosur-Abkommen, einem Freihandelsabkommen mit den meisten Ländern Südamerikas, soll sich das Volumen der Schweizer Exporte in den nächsten zehn Jahren auf jährlich 8 Milliarden Franken verdoppeln. Doch das Abkommen steht vor einer schwierigen Abstimmung. In dieser Woche behandelt das Parlament den Deal – der Ausgang ist offen. Widerstand kommt von rechts, weil die Bäuerinnen und Bauern befürchten, dass ihre Einkommen durch zusätzliche Importe unter Druck geraten. Der Bauernverband fordert deshalb 880 Millionen Franken an zusätzlichen Subventionen. Von links gibt es ebenfalls Forderungen: Umwelt- und Arbeitsstandards müssten im Abkommen stärker gewichtet werden. Aktuell steht ein Kompromiss für das Freihandelsabkommen im Raum, der die Bauern besänftigen soll. Wie sieht dieser konkret aus? Wie lässt sich der Streit im Parlament lösen? Und ist das Mercosur-Abkommen überhaupt noch zu retten? Benjamin Bitoun ist Bundeshauskorrespondent für die Wirtschaftsredaktion und hat sich mit dem Mercosur-Deal beschäftigt. In einer neuen Folge von «Apropos» erklärt er, wie es um das Freihandelsabkommen steht und der Politkrimi weitergehen könnte. Host: Philipp Loser Mehr zum Mercosur-Deal
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| Bonus: Der Terroranschlag 9/11 – 25 Jahre danach | 11 sept. 2026 | 00:37:47 | |
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 sind ein Ereignis, das die Geschichte in ein Davor und ein Danach teilt. Wer es miterlebt hat vor dem Fernseher am Arbeitsplatz oder in der Schule, kann heute noch sagen, wann und wo er davon hörte, dass Terroristen Flugzeuge ins World Trade Center in New York und ins Pentagon in Washington gesteuert haben. So auch USA-Korrespondentin Charlotte Walser, die damals bei der Schweizer Nachrichtenagentur SDA arbeitete. Angestellt als Inlandredaktorin musste sie umgehend über die Ereignisse in den USA berichten. 9/11 traumatisierte die USA, die Folgen wirken bis heute nach. Host: Christof Münger Hier den Text von Charlotte Walser lesen: «Wir werden entführt»: Wie der 11. September 2001 seinen Lauf nahm
Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising. | |||
| Heineken-Tochter: Sie litt an Magersucht und geriet an eine dubiose «Star-Heilerin» | 11 sept. 2026 | 00:39:04 | |
Isabella wächst in einer der reichsten Familien Europas auf, der Familie Heineken. Doch sie hat eine schwierige Kindheit. Schon als Jugendliche leidet Isabella unter einer Essstörung. Mit 15 ist sie schwer magersüchtig und kommt in eine Klinik. Obwohl viele Menschen an dieser komplexen Krankheit leiden, weiss die Medizin bis heute erstaunlich wenig über ihre Ursachen. Dabei zählt Anorexie zu den tödlichsten psychiatrischen Diagnosen. In den Neunzigerjahren setzten Familien von Betroffenen grosse Hoffnung in die damalige Star-Heilerin Peggy Claude-Pierre, kurz Peggy. Die Therapeutin hat Wurzeln in der Schweiz und wurde weltweit für ihre Methoden gefeiert. Sie behauptete, Magersüchtige allein mit bedingungsloser Liebe heilen zu können. Doch mit den Jahren wurden kritische Stimmen lauter. Ehemalige Patientinnen machten öffentlich, wie sie in den Kliniken isoliert und kontrolliert wurden – und teilweise mit Gewalt zum Essen gezwungen wurden. Auch Isabella litt jahrelang unter der Zeit bei Peggy. Was hat Isabella damals erlebt? Warum war das Vertrauen in Peggy so gross? Und weshalb ist die Medizin im Kampf gegen Magersucht noch immer so ohnmächtig? Sylvain Besson, Reporter vom Recherchedesk, hat gemeinsam mit Barbara Achermann, stellvertretende Chefredaktorin von «Das Magazin», Isabellas Leidensweg recherchiert und aufgeschrieben. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Besson ihre Geschichte und wie sie sich von Peggy Claude-Pierre lösen konnte. Host: Alexandra Aregger Die Geschichte von Isabella aufgeschrieben von Sylvain Besson und Barbara Achermann: Die Heineken-Erbin in den Fängen einer Promi-Heilerin: «Ich musste sie Mama nennen» Hilfe bei Anorexie:
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| Kein Fixpreis: das Debakel um den F-35 Kampfjet | 10 sept. 2026 | 00:25:46 | |
Während der Verhandlungen über die neuen Kampfjets betonte die damalige Verteidigungsministerin Viola Amherd immer wieder: Die Schweiz kauft ihre F-35-Kampfjets in den USA zu einem Fixpreis. Schon damals gab es Zweifel daran. Denn Fixpreise sind in der Rüstungsindustrie sehr ungewöhnlich. Nach Amherds Rücktritt bezeichnete ihr Nachfolger Martin Pfister die Angelegenheit als «Missverständnis». Nun liegt der Untersuchungsbericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats (GPK) vor. Sie hat die Beschaffung des F-35 während eines Jahres unter die Lupe genommen. Das Ergebnis zeigt: Einen Fixpreis hat es nie gegeben. Zudem habe lediglich eine beteiligte Person den Vertrag mit den USA vollständig gelesen und Viola Amherd habe den Bundesrat zu spät über Mehrkosten informiert. Was lief bei der Beschaffung der Kampfjets schief? Welche Konsequenzen hat der Bericht für die Verantwortlichen im VBS – welche für Viola Amherd? Und vor allem: Wie teuer werden die Kampfjets für die Schweiz nun tatsächlich? Bundeshauschefin Larissa Rhyn schreibt seit Jahren über die Beschaffung der Kampfjets und hat die Untersuchung verfolgt. In einer neuen Folge von «Apropos» erklärt sie, wie es zum Debakel um den Fixpreis kommen konnte. *Korrektur aus der Podcast-Folge: Die frühere Mitte-Bundesrätin und VBS-Chefin Viola Amherd hat den Vertrag zwar in Teilen gelesen, jedoch nicht in vollständig. Host: Philipp Loser
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| Therapie mit Ketamin, MDMA und Co.: Können Drogen heilen? | 09 sept. 2026 | 00:22:22 | |
Substanzen wie Ketamin, LSD oder MDMA kennt man vor allem als Partydrogen. Mittlerweile werden sie aber auch vermehrt für medizinische Zwecke genutzt. Ketamin etwa wird immer häufiger bei Menschen mit schweren Depressionen eingesetzt – vor allem dann, wenn herkömmliche Therapien nicht helfen. Das Potenzial von Behandlungen mit Narkosemittel gilt unter Expertinnen und Experten aus der Psychiatrie und Psychotherapie als gross. Gleichzeitig ist der Zugang dazu in der Schweiz schwierig. Wie fühlt es sich für Patientinnen und Patienten an, wenn sie mit Ketamin behandelt werden? Welche Substanzen können bei welchen Krankheiten helfen? Und welche Risiken bergen die Behandlungen? Wissenschaftsjournalist Felix Straumann hat sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der psychedelischen Medizin beschäftigt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, welche Rolle der Einsatz der Substanzen künftig in der Medizin spielen könnte. Host: Alexandra Aregger Mehr zu Ketamin und Co. als Heilmittel
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| Der historische Wahlsieg der AfD und seine Folgen | 08 sept. 2026 | 00:30:06 | |
Die Alternative für Deutschland (AfD) triumphiert bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit rund 44 Prozent und stellt damit die anderen Parteien in den Schatten. Die AfD verfehlte in Sachsen-Anhalt zwar die absolute Mehrheit, dennoch bleibt das Ministerpräsidentenamt für die als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei und ihren Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund möglich. Der Absturz der CDU setzt nun Bundeskanzler Friedrich Merz unter Druck. Einer der Gründe für die Niederlage ist die Unbeliebtheit des deutschen Kanzlers. Wie kam es zu diesem Wahlerfolg der AfD? Welche Konsequenzen hat dieser Sieg nun für ganz Deutschland? Und welche Konsequenzen zieht Friedrich Merz? Deutschlandkorrespondent Simon Widmer war an der Wahlveranstaltung der AfD im Alten Theater am Stadtrand von Magdeburg. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt er Einblicke in die Wahlnacht und ordnet den historischen Sieg der AfD und den CDU-Absturz ein. Host: Philipp Loser Mehr Inhalte zum Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt:
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| Anhaltende Trockenheit: Wie unser Wald in Zukunft aussehen wird | 07 sept. 2026 | 00:17:21 | |
Den Bäumen in den Schweizer Wäldern geht es nicht gut. Vor allem die Buche, der häufigste Laubbaum der Schweiz, verträgt den Klimawandel schlecht. Dass der diesjährige Sommer ein Hitzerekord nach dem anderen schlägt, verschärft die Situation zusätzlich. «120-jährige Bäume, die sterben. Sie haben sich 120 Jahre lang wohlgefühlt und jetzt ist es einfach ‹too much›.» Samuel Scheibler, Revierförster in Ettingen im Baselbiet, beobachtet das Baumsterben tagtäglich. Zusammen mit einem Arbeitskollegen überwacht er 1200 Hektaren Waldgebiet und sieht: Unsere Wälder verändern sich gerade grundlegend. Wie wird der Wald in Zukunft aussehen? Welche Auswirkungen hat das Waldsterben über den Wald hinaus? Lässt sich das noch aufhalten – und wie? Christian Zürcher, Reporter im Ressort «Reportagen & Storytelling», ist nach Ettingen gefahren und hat sich von Samuel Scheibler durch sein Revier führen lassen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er von seinem Rundgang, dem Zustand des Waldes und erklärt, inwiefern das Waldsterben die Politik herausfordert. Host: Philipp Loser Mehr Artikel zum Waldsterben in der Schweiz:
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| Der Amazonas stirbt - kann man ihn noch retten? | 04 sept. 2026 | 00:31:01 | |
400 Milliarden Bäume, «fliegende Flüsse» und rund 150 Milliarden Tonnen gespeicherter Kohlenstoff. Der Amazonas ist der grösste Wald der Welt und beeinflusst über seine Grenzen hinaus das gesamte Weltklima. Doch durch steigende Temperaturen, Brände und Rodungen liegt er im Sterben. Welche Bedeutung hat der Amazonas für die Welt? Kann man ihn noch retten? Und was würde passieren, wenn der Amazonas gestorben ist? Die «Magazin»-Autoren Christof Gertsch und Mikael Krogerus haben sich intensiv mit dem sterbenden Regenwald beschäftigt. Und haben dafür mit Forscherinnen und Forschern wie der Brasilianerin Luciana Gatti gesprochen. Sie sagt: «Es ist so furchtbar mitanzusehen, wie die Menschheit einen so wunderbaren Ort zerstört.» In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählen Gertsch und Krogerus von ihrer Recherche über den Amazonas. Sie sprechen von Gefahren, emotionalen Begegnungen, aber auch von Hoffnung und einem Forscher, der sagt: «Wir können den Amazonas retten». Host: Philipp Loser Die «Magazin»-Geschichte von Mikael Krogerus und Christof Gertsch:
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| Das Kino von Christopher Nolan: gross, überwältigend, überraschend politisch | 03 sept. 2026 | 00:24:31 | |
Christopher Nolan hat sich mit Filmen wie «Oppenheimer», «Dunkirk» oder «The Dark Knight» in den vergangenen Jahren als Starregisseur etabliert. Auch «The Odyssey» ist jetzt schon einer der erfolgreichsten Filme des Jahres – und er sorgt für gesellschaftliche Diskussionen. Wem gehört die Antike eigentlich politisch? Darf Helena von Troja von einer dunkelhäutigen Schauspielerin gespielt werden? Und wie selbstverständlich ist es, wenn eine trans Person einen griechischen Krieger verkörpert? Dass solche Debatten durch ein Stück Kultur ausgelöst werden, ist heute selten. Warum gelingt es ausgerechnet Nolan, mit einem Kinofilm solche Fragen aufzuwerfen? Und was sagt die Faszination für seine Filme über unsere Gesellschaft aus? Darüber spricht Film- und Serienredaktor Pascal Blum in einer neuen Folge von «Apropos». Er erklärt, was Christopher Nolan zu einer Marke macht – und inwiefern man im Kinosaal «eine Art kleine Offenbarung hat». Host: Philipp Loser Mehr zu Christopher Nolan
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| Sturzflut in Nepal: Ein Weckruf aus dem Himalaja | 02 sept. 2026 | 00:23:52 | |
Vor einer Woche wurde das Himalaja-Gebiet von einer gewaltigen Sturzflut getroffen. Die Flutwelle raste mehr als 100 Kilometer durch die engen Täler und zerstörte ganze Ortschaften. Bisher sind mehr als 900 Menschen ums Leben gekommen, mehrere Tausend werden noch immer vermisst. Die Not in der Region ist riesig. Die Katastrophe zeigt nicht nur die enorme Zerstörungskraft solcher Naturereignisse und die Folgen des Klimawandels – sondern auch, wie verletzlich die Bevölkerung in der abgelegenen Himalaja-Region ist. Was waren die Ursachen für die Sturzflut? Warum konnte man die Katastrophe nicht vorhersehen? Wie reagiert die nepalesische Regierung auf die Katastrophe? Und welche Rolle spielt China, das an das betroffene Gebiet grenzt? Thomas Hahn berichtet für die «Süddeutsche Zeitung» und den «Tages-Anzeiger» über Süd- und Südostasien. Er war während der Sturzflut in Nepal und hat sich ein Bild der Lage vor Ort gemacht. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Hahn, wie die Menschen in Nepal mit der Situation umgehen und inwiefern die Sturzflut der «ultimative Weckruf» gewesen sein soll. Host: Alexandra Aregger Mehr zur Flut in Nepal
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| Deal zwischen USA und Venezuela: Das steckt hinter dem Öl-Abkommen | 01 sept. 2026 | 00:16:49 | |
Es ist «der grösste Öl-Deal in der Weltgeschichte», schrieb US-Präsident Donald Trump auf der Plattform Truth Social. Ein Milliardengeschäft. Die USA sollen sich mit einer Vereinbarung 65 Milliarden Barrel Öl aus Venezuela gesichert haben. Dies wäre laut Schätzungen ein Fünftel der venezolanischen Ölreserven. Möglich gemacht hat diesen Deal die Militäraktion im Januar, bei welcher der bisherige Präsident von Venezuela, Nicolás Maduro, von US-Soldaten entführt wurde. Kritiker finden Trumps Vorgehen imperialistisch. Seine Unterstützer hingegen freut es. Denn Trump behauptet, mit dem Abkommen soll der Benzin-Preis in den USA sinken. Welche Auswirkungen hat das auf die Zwischenwahlen im Herbst? Führt uns Trumps Politik tatsächlich zurück in ein imperialistisches Zeitalter? Oder haben die USA wirklich Anspruch auf das Öl in Venezuela? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet US-Korrespondentin Charlotte Walser die neusten Ereignisse rund um den Öl-Deal mit Venezuela ein. Host: Philipp Loser Mehr Artikel zum Öl-Deal mit Venezuela:
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| Wahlen in Sachsen-Anhalt: Was, wenn die AfD gewinnt? | 31 août 2026 | 00:28:32 | |
Im September stehen in drei deutschen Bundesländern Wahlen an. Dabei richtet sich der Blick besonders auf die Alternative für Deutschland, die AfD. Ihre Umfragewerte sind zuletzt deutlich gestiegen – besonders in Sachsen-Anhalt. Dort könnte die Partei sogar die absolute Mehrheit erreichen. Vieles hängt dabei mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zusammen. Er gilt als «Feelgood-Rechtspopulist», der eine radikale politische Agenda moderat und nahbar verpackt. Bei vielen AfD-Anhängerinnen und -Anhängern kommt genau das gut an. An Wahlveranstaltungen wird Siegmund wie ein Popstar gefeiert. Der Herbst könnte damit zu einem historischen Wendepunkt werden: Zum ersten Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs könnte in Deutschland eine teilweise rechtsextreme Partei in die Regierung kommen. Was würde ein solcher Wahlsieg für Deutschland bedeuten? Welche Folgen hätte das für Europa? Was hat die AfD politisch vor – und weshalb punktet sie bei so vielen Wählerinnen und Wählern? Berlin-Korrespondent Simon Widmer war kürzlich an einem Wahlanlass in Zerbst, einer Stadt in Sachsen-Anhalt und hat mit AfD-Anhängerinnen und -Anhängern gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, warum die Wahlen im Osten Deutschlands weit über Sachsen-Anhalt hinaus von Bedeutung sind. *Korrektur aus der Podcast-Folge: Katharina die Grosse wurde zwar als Prinzessin von Anhalt-Zerbst geboren, ihr Geburtsort ist jedoch Stettin in Polen. Host: Alexandra Aregger Mehr Artikel zum Aufstieg der Afd:
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| Tod einer Millionärin (1/5): Bluttat in der Villa | 29 août 2026 | 00:57:54 | |
Dies ist die erste Folge der 5-teiligen Podcast-Serie «Tod einer Millionärin». Alle Folgen gibt es im Feed von «Unter Verdacht». *** Es ist eine Welt, in der Luxus und Geld eine zentrale Rolle spielen. Es geht um edle Dressurpferde, teure Immobilien, ein Millionenerbe. Und es geht um ein brutales Tötungsdelikt. Andrea K. (Name geändert) wächst im goldenen Käfig auf. Ihre Mutter, eine Millionärin aus dem Luzerner Hinterland, bindet sie eng an sich und kontrolliert sie mit Geld. Die Tochter kauft immer neue Pferde, reist mit ihren Kindern durch halb Europa an Dressurturniere und lebt auf grossem Fuss. Nach aussen scheint alles perfekt. Doch hinter der Fassade entwickelt sich die Beziehung zwischen Mutter und Tochter zunehmend zu einer Hassliebe. In Folge 1: Ein Konflikt zwischen Mutter und Tochter spitzt sich zu. Da steigt Andrea K. durch das Fenster in das Elternhaus – kurz darauf ist ihre Mutter tot. Die Täterin verschwindet, doch es gibt eine Zeugin. In der 5-teiligen Podcast-Serie «Tod einer Millionärin» rekonstruieren die Journalistinnen Anielle Peterhans und Catherine Boss sowie der Journalist Roland Gamp ein aussergewöhnliches Tötungsdelikt im Kanton Luzern. *** Diese Podcast-Serie ist eine Produktion des Recherchedesks und des Podcast-Teams von Tamedia. Mit einem Abo jetzt alle Folgen hören:
*** «Unter Verdacht» Live: Am 5. Oktober zeichnen wir den Podcast live im Kaufleuten in Zürich auf. Wir verlosen 5x2 Tickets für den Live-Podcast. Schreibt uns für die Teilnahme eine E-Mail mit dem Betreff «Unter Verdacht» an podcasts@tamedia.ch. Alle Infos findet ihr hier. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising. | |||
| Die Hitze ist vorbei: Welche Folgen hat dieser Rekordsommer? | 28 août 2026 | 00:22:55 | |
Inzwischen ist klar: Die Schweiz hat einen rekordheissen Sommer erlebt. Schon im Juni stiegen die Temperaturen in Basel auf 39 Grad. Seit Messbeginn war kein Sommer heisser. Im Durchschnitt war es diesen Sommer gut 3 Grad wärmer als die Klimanorm. Damit ist der Sommer 2026 auch heisser als der bekannte Hitzesommer 2003. Und die Schweiz hat unter dieser Hitze gelitten. Menschen haben Klimaanlagen und Ventilatoren gekauft, Flüsse und Seen sind ausgetrocknet, den Kühen ging das Futter und den Bauern das Wasser aus – und in Europa sind durch die Hitze deutlich mehr Menschen gestorben als normal. Was ist da gerade passiert? Ist das die neue Normalität? Wie lange werden wir die Folgen dieses Hitzesommers spüren? Und wie können sich Mensch und Natur davon erholen? Die Antworten auf diese Fragen kennt Martin Steinegger, Redaktor im Ressort Wissen und Experte für Wetter und Klima. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» – und hat eindrückliche Zahlen und Fakten zu diesem Hitzesommer bereit. Host: Alexandra Aregger Produzent: Noah Fend Mehr zum Hitzesommer 2026:
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| Ditaji Kambundji: Wie aus der Bernerin eine Weltmeisterin wurde | 27 août 2026 | 00:31:38 | |
Während Jahren war Ditaji Kambundji vor allem eines: die kleine Schwester von Mujinga. Die grosse Schwester war bereits ein Leichtathletik-Star, als Ditaji ihre eigene Karriere erst startete. Doch inzwischen hat sich das Bild verändert: Im vergangenen Herbst wurde Ditaji Kambundji sensationell Weltmeisterin über 100 Meter Hürden. Auch wenn sich die beiden Schwestern auf und neben der Laufbahn in vielem ähnlich sind, macht Ditaji manches ganz bewusst anders. Sie hat ihren eigenen Weg gefunden – und damit den Weg an die Weltspitze. «Magazin»-Reporter Christof Gertsch kennt die Familie Kambundji seit Jahren. Er hat viel über Mujinga geschrieben und nun erstmals ausführlich über Ditaji. Was unterscheidet die beiden Schwestern? Wie wächst Ditaji Kambundji auf? Und wie hat sie ihren eigenen Weg an die Leichtathletik-Spitze gefunden? Vor ihrem Auftritt am Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich ist Christof Gertsch zu Gast bei «Apropos». Er erzählt, wie aus der kleinen Schwester eine Weltmeisterin wurde. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zu Ditaji Kambundji
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| Gemüse statt Fleisch: Alles Wichtige zur Ernährungsinitiative | 26 août 2026 | 00:23:37 | |
Die Schweizer Landwirtschaft soll sich radikal verändern. So zumindest wollen es die Initiantinnen und Initianten der «Initiative für eine sichere Ernährung» – kurz Ernährungsinitiative. Am 27. September kommt die Initiative vors Volk. Sie will die Landwirtschaft ökologischer und unabhängiger machen: Künftig sollen sich die Landwirtschaftsbetriebe auf pflanzliche statt auf tierische Nahrungsmittel konzentrieren. Zudem soll ihre Produktion mit deutlich weniger Düngemitteln auskommen und bis zu 70 Prozent des schweizerischen Lebensmittelbedarfs selbst produzieren. Wie soll das konkret funktionieren? Wäre eine solche Umstellung für die Landwirtinnen und Landwirte überhaupt möglich? Und welche Chance hat die Initiative? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt Wirtschaftsredaktor Konrad Staehelin Auskunft über die wichtigsten Eckpunkte und die Debatte rund um die Ernährungsinitiative. Host: Philipp Loser Mehr Informationen zur Ernährungsinitiative:
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| Warum Tausende Kinder keinen Platz im Sportverein finden | 25 août 2026 | 00:20:51 | |
In der Schweiz wollen Tausende Kinder Fussball, Unihockey oder Handball spielen. Doch längst nicht alle können das. Gemäss einer Erhebung von Swiss Olympic werden bei jedem zehnten Sportverein keine neuen Kinder mehr aufgenommen. Die Wartelisten werden immer länger: Es fehlt an Infrastruktur und an Trainerinnen und Trainern. Warum ist das so? Wo ist das Problem besonders ausgeprägt? Welche Rolle spielen dabei die Eltern? Und was könnte gegen die langen Wartelisten helfen? Sportredaktorin Marisa Kuny hat die Geschichte über die überfüllten Sportvereine recherchiert. Sie kennt einen möglichen Lösungsansatz auch aus eigener Erfahrung: Regelmässig steht sie selbst als Unihockey-Trainerin in der Halle. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt sie, weshalb immer mehr Kinder auf einen Platz im Sportverein warten. Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zu Sportvereinen in der Schweiz
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| Prozess zum Bergsturz von Bondo: Wer schützt uns vor dem Berg? | 24 août 2026 | 00:19:43 | |
Am 23. August 2017 zerstörte ein Bergsturz das Dorf Bondo. Am Piz Cengalo brachen 3 Millionen Kubikmeter Fels ab und donnerten ins Val Bondasca. Weil auch Teile des Gletschers beschädigt wurden, spülten grosse Wassermassen auch Schlamm und Geröll ins Tal. Acht Berggängerinnen und Berggänger, die an diesem Tag im Gebiet unterwegs waren, kamen beim Bergsturz ums Leben. Sie wurden von den Gesteinsmassen vergraben. Bis heute fehlt von ihnen jede Spur. Diese Woche stehen im Fall Bondo nun fünf Personen vor dem Regionalgericht Maloja. Zwei Geologen, ein Naturgefahrenspezialist sowie zwei Gemeindeverantwortliche wurden wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung angeklagt. Was würde eine Verurteilung im Fall Bondo bedeuten? Müssen die Behörden die Wanderer und Berggängerinnen tatsächlich besser schützen? Und wie sieht das in Zukunft aus, wenn die Berge durch den Klimawandel noch instabiler werden? Inlandredaktorin Sabrina Bundi hat sich mit dem Prozess zum Bergsturz in Bondo befasst – und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Mehr zum Prozess im Fall Bondo:
Die «Apropos»-Folge zur Beliebtheit und den Gefahren des Matterhorns: Die Datenanalyse zu den Wanderunfällen in der Schweiz: Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising. | |||
| Trailer: Tod einer Millionärin | 22 août 2026 | 00:04:02 | |
In der 5-teiligen Podcast-Serie «Tod einer Millionärin» rekonstruieren Anielle Peterhans, Catherine Boss und Roland Gamp vom Tamedia-Recherchedesk ein aussergewöhnliches Tötungsdelikt im Kanton Luzern. Es geht um ein Millionenerbe, um eine Kindheit im goldenen Käfig, um Verzweiflung – und Gewalt. Um die Frage, wie eine Frau dazu kommt, ihre eigene Mutter zu töten. Und ob man den Tod von Dagmar W.* hätte verhindern können. Die Serie erscheint am 25. August beim Schweizer True-Crime-Podcast «Unter Verdacht». Die erste Folge hört ihr kostenlos. Neue Folgen erscheinen immer am Dienstag. Mit einem Abo des «Tages-Anzeigers», der «Berner Zeitung», der «Basler Zeitung», des «Bund» und eines anderen Tamedia-Titels könnt ihr bereits ab dem 25. August alle fünf Folgen der Podcast-Serie am Stück hören. Diese Podcast-Serie ist eine Produktion des Recherchedesks und des Podcast-Teams von Tamedia. *Namen sind geändert. Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising. | |||