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Explore every episode of the podcast 45 Minuten Zukunft. Land- und Meeresnutzung im Wandel

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Patient Ostsee: Ist das Ökosystem noch zu retten? #2205 Jun 202500:50:09
Die Ostsee steht vor gewaltigen Problemen. Das Meer wird seit Jahrhunderten intensiv durch den Menschen genutzt, es leidet unter Eutrophierung, Klimawandel, Vermüllung, Verkehr und sinkenden Fischbeständen. Liegt das Rezept für die Gesundung des Küstenmeeres an Land?
LIVE: Mehr als Herd und Hof – Wie leben Landwirtinnen heute? #2115 May 202500:49:47
Frauen sind aus der Landwirtschaft nicht wegzudenken. Doch sie agieren meist im Hintergrund. Im Spagat zwischen Hof und Familie ist die Belastung hoch. Wo liegen die größten Herausforderungen für Landwirtinnen heute und kann die Politik dabei unterstützen, die Frauen zu entlasten?
Der Boden hängt am Baum – auf welchem Grund stehen klimaresiliente Wälder? #2028 Apr 202500:48:35
Ohne Waldboden kein Wald. Er liefert den Bäumen Wasser, lebenswichtige Nährstoffe und bietet Stabilität. Doch Stickstoffeinträge und der Klimawandel setzen den Waldböden zu. Um ihn zu erhalten, brauchen wir langfristige Ansätze, die das ganze Ökosystem und dessen Nutzung zusammendenken.
LIVE: Da steckt jede Menge Holz drin #1910 Apr 202500:43:40
Holz aus illegaler Abholzung bleibt ein Problem – auch auf dem deutschen Holzmarkt. So landet falsch deklariertes Holz in Baustoffen, Möbeln und Papier. Genetische Analysen können die fraglichen Holzprodukte entlarven und herausfinden, woher sie tatsächlich kommen.
Wasser marsch – Mit Paludikultur zu einer klimafreundlichen Landwirtschaft auf Mooren? #1813 Mar 202500:45:07
Intakte Moore sind effiziente Kohlenstoffspeicher und damit wahre Klimaschützer. Werden sie für die Land- und Forstwirtschaft entwässert, entweichen immense Mengen an Treibhausgasen in die Atmosphäre. Kann Paludikultur im Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft und Klimapolitik eine Alternative bieten?
FAKTENCHECK: Bundestagswahl 2025 – Wie wählen Menschen in ländlichen Räumen?28 Feb 202500:05:30
Die Wählerinnen und Wähler in ländlichen Gebieten entscheiden sich am Wahltag oft anders als die Menschen in Städten. Wie sich das Wahlverhalten im Vergleich zu vergangenen Wahlen verändert hat und ob sich darin das immer wieder geäußerte Gefühl des Abgehängt-Seins der ländlichen Räume widerspiegelt, erfahren Sie in unserem Faktencheck.
Ungenutzte Ressourcen II – Mangelware Wasser oder Wasser im Überfluss? #1713 Feb 202500:49:14
Lange Dürren, gewaltige Hochwasser - auch in unseren Breiten nehmen die Extremwetterereignisse zu. Neue Strategien zum Wassermanagement müssen her: Das Wasser aus starken Niederschlägen und Hochwasserwellen etwa könnte abgefangen und für spätere Trockenphasen gespeichert werden. Auch die Wassernutzung muss effizienter werden.
Bundeswaldinventur – Datenschatz oder reif fürs Archiv? #1616 Jan 202500:48:55
Die Daten der Bundeswaldinventur sind ein ungeheurer Schatz an Waldwissen. Hunderte Helfer*innen ermitteln mit aufwendigen Messkampagnen den Zustand der Wälder in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen: Damit unsere Wälder dem Klimawandel standhalten, braucht es einen strategischen Umbau der Baumarten und Bewirtschaftung.
Ungenutzte Ressourcen I – Sichern Unterböden die Ernten im Klimawandel? #1519 Dec 202400:49:09
Der Klimawandel gefährdet mit zunehmender Sommertrockenheit die Ernten auf Deutschlands Äckern. Die Landwirtschaft braucht neue Strategien, um dem Wassermangel zu begegnen. Eine Lösung liegt im Unterboden. Kulturpflanzen, die wieder stärkere Wurzeln ausbilden, könnten Unterböden besser erschließen und Ackerkulturen resilienter machen. Und ganz nebenbei ist das auch noch gut fürs Klima.
Ist der Aal noch zu retten?07 Jul 202300:47:10
Der Europäische Aal ist akut bedroht. Die fischereiliche Nutzung ist einer der Gründe dafür. Während die Wissenschaft seit Jahren ein vollständiges Fangverbot sowie die Verbesserung der Gewässerqualität und der Durchgängigkeit für die Fische fordert, tut sich die Politik schwer damit. Woran liegt das? Und wäre der Aal damit überhaupt noch zu retten?
Sonderfolge: Frag doch mal dein*e Kolleg*in!26 Jun 202300:47:36
15 Institute mit fast 1200 Beschäftigten – das Thünen-Institut hat zahlreiche Expert*innen zu umfangreichen, aber auch sehr spezialisierten Themen. Einer von ihnen forscht zum Beispiel vom Standort Rostock aus zu Oktopoden, obwohl es die in der Ostsee gar nicht gibt. Eine andere weiß, wann sich Kühe so richtig wohl fühlen. Während des Thünen-Tages im Juni 2023 haben sich vier Forschende den Fragen ihrer Kolleg*innen gestellt. Daraus entstanden ist die erste Sonderfolge zu "45 Minuten Zukunft".
Abgehängt oder doch attraktiv?02 Feb 202300:45:37
Macht Landleben glücklich? Nicht erst seit Corona und Lockdown entdeckt so manch eingefleischter Stadtmensch die Vorzüge des Landlebens. Aus wissenschaftlicher Sicht ist die derzeitige Umzugswelle in Richtung Land allerdings nichts völlig Neues. Und doch: Für die ländlichen Räume ist sie eine Chance. Wie sie genutzt werden kann, das erläutern unsere Gäste Dr. Annett Steinführer vom Thünen-Institut in Braunschweig und Dr. Thomas Dax von der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen in Wien.
Treibhausgase einfach endlagern?19 Jan 202300:46:55
Etwa zehn Prozent – so viele Treibhausgas-Emissionen bleiben von den derzeitigen übrig, wenn Deutschland bis Mitte des Jahrhunderts klimaneutral ist. Denn es wird nicht vermeidbare Emissionen geben, die kompensiert werden müssen. Das funktioniert beispielsweise, indem Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre entzogen und dauerhaft gespeichert wird. Doch wo soll das CO2 hin? Und welche CO2-Entnahme-Verfahren sind überhaupt erfolgversprechend?
Neue Bäume braucht das Land?05 Jan 202300:47:01
Der Klimawandel setzt den Wäldern zu: Seit 2018 sind allein in Deutschland auf fast 400.000 Hektar Waldbestände durch Trockenheit und Schädlingsbefall abgestorben. Keine Frage: Die Wälder müssen fit gemacht werden für die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Doch wie sieht der Wald der Zukunft aus? Wird es noch Buchen, Eichen, Kiefern und Fichten geben? Oder übernehmen heute noch als exotisch geltende Arten das Regiment?
Strategische Partnerschaft auf dem Acker?15 Dec 202200:45:48
Schädling oder Nützling? Geht es um Insekten und Landwirtschaft, geht es heutzutage schnell um Existenzen. Ernteverluste durch Schadinsekten hier, Artensterben und Biodiversitätsverlust da. Zwar gehört die Bekämpfung von Schädlingen zur Landwirtschaft dazu. Doch die Effizienz der Schädlingsbekämpfung trifft auch die große Gruppe der Nützlinge. Können Landwirtschaft und Biodiversität noch gemeinsam funktionieren?
Auf Kosten der anderen?08 Dec 202200:47:46
Bis 2045 soll Deutschland Treibhausgas-neutral sein, zumindest netto. Bleiben wir bei unserem Konsumverhalten und setzen gleichzeitig hohe Ansprüche an Naturschutz, Klimaschutz und Tierwohl vor unserer Haustür durch, führt das jedoch zu steigenden Lebensmittelpreisen und belastet die natürlichen Ressourcen wie Wälder in anderen Erdteilen. Wie können Land- und Forstwirtschaft zur Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft und Gesellschaft beitragen? Wo verstecken sich Leakage-Effekte und hilft eine CO2-Emissions-Steuer dagegen?
Ein Label für alle Fälle?24 Nov 202200:46:17
Immer mehr Menschen in Deutschland und der EU achten beim Einkauf auf Nachhaltigkeit. Eine Orientierung versprechen diverse Label, die mal mehr, mal weniger reichlich auf Produkten zu finden sind. Vielfach geben sie zudem nur Auskunft über ausgewählte Aspekten, etwa ökologische Nachhaltigkeit oder Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern. Die Idee: Ein staatliches Label soll alle Aspekte eines nachhaltig hergestellten Produktes abbilden. Kann das funktionieren?
Alles öko, alles gut?10 Nov 202200:45:49
Das Ziel der Bundesregierung ist gesteckt: 30 Prozent ökologische Landwirtschaft bis 2030. Nicht zuletzt der Ausbruch des Ukraine-Krieges ruft erneut die Kritikerinnen und Kritiker auf den Plan: Ökolandbau könne keine Ernährungssicherheit gewährleisten. Ökolandbau sichere überhaupt erst die Ernährung der Zukunft, entgegnen die Befürworterinnen und Befürworter. Wir fragen: Ist der Ökolandbau massentauglich?
Small is beautiful?27 Oct 202200:49:56
Landwirtschaft, Holzwirtschaft, Fischerei, Nahversorgung – überall wird das Aussterben der kleinen Betriebe beklagt. Das Vertrauen in diese Unternehmen ist hoch. Dabei gibt es aus wissenschaftlicher Sicht weder unter Umweltschutz- noch unter Tierwohlaspekten Anhaltspunkte dafür, dass kleine Betriebsstrukturen grundsätzlich besser oder nachhaltiger sind als große. Woher kommt diese emotionale Zuneigung zum Kleinen, wenn selbst ökologisch bewirtschaftete Betriebe mitunter sehr groß sind? Haben Großstrukturen auch Vorteile?
Nur noch fürs Museum?20 Oct 202200:50:47
Klimawandel, Fangverbote, Brexit, ausufernde Bürokratie, Flächenkonkurrenz, eine überalterte Flotte und ein Image als Naturzerstörer fordern die Branche existenzgefährdend heraus. Umgekehrt verbinden viele Menschen gerade mit der Küstenfischerei positive Eigenschaften wie eine nachhaltige, weil handwerkliche Tätigkeit. Welchen Pfad muss die Küstenfischerei einschlagen, um eine Zukunft zu haben?
Fair, wahr, kostendeckend?13 Oct 202200:46:44
Fair sollen die Preise sein, die Erzeuger*innen für Lebensmittel erhalten, und damit den Lebensunterhalt sichern. Das gilt sowohl für den deutschen Milchbauern als auch für die lateinamerikanische Kaffeepflückerin. Doch was heißt das eigentlich? Und wie können soziale und ökologische Ansprüche in die Preisgestaltung einfließen? Welche Möglichkeiten hat der Staat, auf die Preisgestaltung Einfluss zu nehmen?
Jedem Tierchen sein Pläsierchen?06 Oct 202200:52:07
Die deutsche Nutztierhaltung steht unter Druck: internationaler Wettbewerb hier, Forderungen nach höheren Tierschutz- und Umweltstandards da. Jede Form der Tierhaltung ist mit Umweltwirkungen verbunden. Hohe Nährstoffeinträge in Gebieten mit vielen Betrieben und ein enormer Flächenverbrauch für die Futtermittelproduktion sind nur die offensichtlichsten. Gibt es Optionen, um Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz zum festen Bestandteil der Landwirtschaft zu machen?
Ist da noch ein Platz frei?29 Sep 202200:43:04
In Nord- und Ostsee wird um jeden Quadratmeter gerungen: Traditionelle Nutzungsarten wie die Fischerei konkurrieren zunehmend mit Windpark-Betreibern, Reedern, Rohstoffproduzenten, dem Militär, Umwelt und Naturschutz um den knappen Meeresraum. Mit dem Argument der notwendigen Energiewende setzen sich die Offshore-Energieerzeuger derzeit gegen viele andere Interessen durch. Wie könnte eine gedeihliche Co-Existenz aller Interessengruppen aussehen?
Mein Acker - mein Kraftwerk?29 Sep 202200:49:28
80 Prozent – diesen Anteil sollen erneuerbare Energien am Stromverbrauch bis 2030 haben. Durch den Ukraine-Krieg hat das Thema Energiewende noch einmal stark an Dringlichkeit gewonnen. Verstärkt werden Agrarflächen als Standorte für die Energieproduktion in Betracht gezogen. Freiflächen- und Agri-Photovoltaik bieten interessante Optionen – auch aus Sicht der Landwirt*innen.
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