18 Schritte zum Tanzbrunnen â Details, episodes & analysis
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2011: 100 Prozent Rap, erste positive Resonanzen und tausende Mixtape-Downloads
mercredi 3 juin 2026 âą Duration 47:19
Bevor irgendetwas groà wird, muss es erst einmal roh sein. Und genau so klingt dieses Jahr bei Mo-Torres: nach ersten echten Ansagen, nach Beats aus dem Freundeskreis, nach Videos, die plötzlich professioneller aussehen, und nach Songs, die nicht um Erlaubnis fragen, sondern einfach raus wollen.
Mit âMoralapostelâ erscheint ein starkes Mixtape â ein Projekt wie eine offene KellertĂŒr in seine damalige Welt. Nicht glatt, nicht vorsichtig, nicht weichgespĂŒlt. Eher: Mikro an, Stadt im Kopf, Meinung im Bauch. Songs wie âAlles zahlt sich ausâ, âMein Bezirkâ, âAlkohol im Blutâ, âMittelstandâ, âMS Edelweissâ oder âNordwestkolonieâ erzĂ€hlen von Herkunft, Haltung, Nachtluft und diesem GefĂŒhl, dass da jemand seine eigene Sprache findet.
Als Wegbegleiter ist diesmal Tim aka Sickstie dabei. Mit ihm grĂŒndete Mo die Zwei-Mann-Crew 571 Edelweiss, von Berlin nach Köln. Mit ihm entsteht Freundschaft und der erste eigene musikalische Kosmos wĂ€chst. Man merkt: Mo baut nicht nur Tracks. Er baut sich ein Umfeld.
Im Songfokus steht âZeitlupeâ: ein Lied ĂŒber Druck, Anspruch, Rastlosigkeit und den Wunsch, alles kurz langsamer zu drehen. Der Mo-Ment kommt diesmal von Lydia â und macht aus der Folge wieder mehr als eine RĂŒckschau.
Eine Episode ĂŒber rohe AnfĂ€nge, frĂŒhes Echo, Freundschaft, Tempo und den Moment, in dem ein KĂŒnstler anfĂ€ngt, wirklich Kontur zu bekommen.
â â â Tickets fĂŒr das Konzert im Tanzbrunnenâ â â
Host: â â â Mo-Torresâ â â
Co-Host: â â â Tom Neumannâ â â
2010: Im Jugendzentrum gefördert, in Internetforen zerrissen
dimanche 31 mai 2026 âą Duration 45:57
Mo-Torres ist zurĂŒck in Deutschland, wir sitzen im Podcaststudio in Köln â und bevor es richtig tief wird, mĂŒssen erst einmal die BrĂŒcken der Stadt sortiert werden. HohenzollernbrĂŒcke, SeverinsbrĂŒcke, SĂŒdbrĂŒcke? Köln macht es einem nicht leicht. Und irgendwo zwischen Stadtplan, Studio und Erinnerungen ist auch schnell klar: Vuvuzelas sind keine Option. Nicht 2010, nicht heute, eigentlich nie.
Zum ersten Mal holen wir einen Wegbegleiter dazu: Paul. FĂŒr Mo nicht einfach irgendein frĂŒher Bekannter, sondern sein erster groĂer Förderer. Damit bekommt diese Folge eine neue Ebene: Es geht nicht nur darum, was Mo damals gemacht hat â sondern auch darum, wer an ihn geglaubt hat.
Beim Blick auf 2010 landen wir in einer Zeit, in der Mo-Torres online noch nicht laut war, aber schon Spuren hinterlieĂ. Wir sprechen ĂŒber seinen ersten Facebook-Eintrag â und den einzigen in diesem Jahr. Ăber Internetforen, in denen seine Musik von den einen gefeiert, von den anderen zerrissen wurde. Ăber frĂŒhe Veröffentlichungen, die heute wie kleine Zeitkapseln wirken: die Mixtapes â27 Revueâ  und â2 unter 1 Millionâ.
Es ist die Phase, in der noch nicht alles groĂ, glatt oder geplant wirkt. Eher wie ein Kabelsalat aus Talent, Hunger, Freundschaft und ersten Reaktionen von drauĂen. Aber genau darin liegt der Zauber: Man hört einem KĂŒnstler dabei zu, wie er langsam Kontur bekommt. Der Mo-Ment kommt dieses Mal von Jessi und Saskia â und bringt wieder das in die Folge, worum es auf dieser Reise immer auch geht: Menschen, Erinnerungen und Songs, die mehr auslösen, als man beim Schreiben ahnen konnte.
Eine Folge ĂŒber erste Förderer, frĂŒhe Forenliebe, Kölner BrĂŒcken, Mixtapes und die schöne Frage, wann aus âder macht Musikâ eigentlich âder hat was zu sagenâ wird.
â â Tickets fĂŒr das Konzert im Tanzbrunnenâ â
Host: â â Mo-Torresâ â
Co-Host: â â Tom Neumannâ â
2009: Von Fischbrötchen und (fast) Abmahnungen wegen Musik
mercredi 27 mai 2026 âą Duration 54:45
Mo-Torres ist noch in Andalusien â irgendwo zwischen Songideen, Sonnenlicht und der bitteren Erkenntnis, dass ein FrĂŒhstĂŒck ohne Nutella zwar möglich, aber moralisch fragwĂŒrdig ist. Die ersten neuen Songs stehen zumindest schon mal auf eigenen Beinen, im Kopf rattert es, die kreative Phase lĂ€uft. Spanien macht gerade genau das, was Spanien machen soll: Platz im Kopf, Ideen in den Rechner, WĂ€rme auf der Haut.
Wir sprechen ĂŒber den KĂŒnstlernamen Mo-Torres, der seine Wurzeln ebenfalls in Spanien hat, wo die Kids in wegen seiner GröĂe einst den âTurmâ nannten. Aus einem Spitznamen wurde ein KĂŒnstlername, aus einem Witz ein StĂŒck IdentitĂ€t.
WĂ€hrend in Andalusien neue Songs entstehen, ist der Tanzbrunnen lĂ€ngst im Sinn. Mo sortiert Ideen und Visionen. Fest steht schon: Es wird wieder einen Kabuki (Vorhang) geben â dieser magische Moment, wenn der Vorhang fĂ€llt und alles auf Anfang und GĂ€nsehaut steht, darf nicht fehlen.
Wir springen auf der Reise durch 18 Jahre Mo-Torres dieses Mal ins Jahr 2009: Mo jobbt unter anderem bei Nordsee, isst aber keinen Fisch. Er sammelt erste Alltagserfahrungen zwischen Job und Musik â und kassiert fasst eine Abmahnung. Dazu sprechen wir passend zu Andalusien und dieser besonderen Mischung aus Fernweh und RĂŒckblick ĂŒber den Song âBalkon von Europaâ.
Eine Folge ĂŒber TĂŒrme, VorhĂ€nge, Fischbrötchen und die Frage, wie viel Spanien eigentlich in Mo-Torres steckt.
â Tickets fĂŒr das Konzert im Tanzbrunnenâ
Host: â Mo-Torresâ
Co-Host: â Tom Neumannâ
2008: Wie alles anfing - Abiball-Gig und ein Song mit Bienen
dimanche 24 mai 2026 âą Duration 01:05:45
Der erste Auftritt beim eigenen Abiball, der erste selbst geschriebene Song â ein Geburtstagsgeschenk zum 18. seiner damaligen Freundin. Momente, in denen Musik noch kein Beruf war, sondern einfach ein GefĂŒhl, das raus musste. Es sind die AnfĂ€nge als KĂŒnstler und Musiker.
Als wir diese erste Folge aufnehmen, sitzt Mo-Torres gerade im Songwriting-Camp in Andalusien, die Gedanken irgendwo zwischen Sonne, neuen Ideen und dem Blick zurĂŒck auf 18 Jahre Musik.. Genau dort beginnt unsere gemeinsame Reise: 18 Schritte zum Tanzbrunnen.
Wir sprechen ĂŒber Aufbruch, AnfĂ€nge und diese besonderen Momente, die manchmal erst Jahre spĂ€ter ihre ganze Bedeutung bekommen. Ăber die gerade abgeschlossene Zusatztour durch Deutschland, ĂŒber GĂ€nsehaut auf der BĂŒhne, ĂŒber FannĂ€he, Konzertmagie und darĂŒber, wie aus einzelnen Songs plötzlich Erinnerungen fĂŒr viele Menschen werden.Â
Dazu gibt es in jeder Folge einen besonderen Fan-Mo-ment: eine persönliche Geschichte aus der Community, die zeigt, was Mo-Torresâ Musik bei Menschen auslöst. Und natĂŒrlich sprechen wir ĂŒber einen Song, der zu diesem ersten Schritt passt: â60 Minutenâ.
Eine Auftaktfolge ĂŒber Zeit, Erinnerung, erste Male und die Frage, wann aus einem Moment eigentlich eine Geschichte wird.
Tickets fĂŒr das Konzert im Tanzbrunnen
Host: Mo-Torres
Co-Host: Tom Neumann
2012: Die erste eigene CD - Versandzentrale Elternhaus
dimanche 7 juin 2026 âą Duration 52:09
Es gibt Jahre, die kann man nicht einfach chronologisch erzĂ€hlen. Man muss sie eher auskippen wie eine alteFestplatte: Songs, Videos, Kommentare, Interviews, Freundschaften, BĂŒhnen, Festivals, Familie, Szene, Zweifel â und mittendrin Mo-Torres, im fĂŒnften Jahr als Musiker, plötzlich deutlich sichtbarer als vorher.
Bevor wir zurĂŒckspringen, schauen wir kurz nach vorne: auf den Tanzbrunnen. Nicht als fertiges Bild, sondern als Sammlung aus Ideen, BauchgefĂŒhl und kleinen offenen Baustellen. Was soll dieser Abend werden? Was muss passieren, damit er sich nach Mo anfĂŒhlt? Und wie sortiert man eigentlich ein Konzert, das im Kopf schon gröĂer ist alsjede normale To-do-Liste?
Dann geht es rein in 2012. Ein Jahr, in dem Mo-Torres plötzlich mehr ist als ein Name in den Kommentarspalten. Bei HipHop.de ist er nicht mehr nur eine Randnotiz, sonderneiner der spannenden Newcomer. Mit âAmbivalenzâ erscheint sein erstes Album, das seinen Titel ernst meint. Zwischen Haltung und Zweifel, Rap und Familie, Studio undAlltag, Freundschaft und Ehrgeiz. Plötzlich werden Netzwerke sichtbar: Timeless, Sickstie, Bosca, Nekst86. Ein Album wie ein Knotenpunkt â nicht glattgezogen, sondern voller Richtungen.
Als Wegbegleiter ist Timey dabei. Einer, der Talent mitbringt, wĂ€hrend Mo Struktur mitbringt. Es geht um unterschiedliche Wege, Rap, Drogen, Pop, Köln, Abstand, Liebe zur Zusammenarbeit â und darĂŒber, warum manche Verbindungen bleiben, auch wenn sie gerade nicht stattfinden.
Eine Folge ĂŒber Newcomer-Energie, alte YouTube-SchĂ€tze, Freundschaft, Familie, und Ambivalenz.
â â â â Tickets fĂŒr das Konzert im Tanzbrunnenâ â â â
Host: â â â â Mo-Torresâ â â â
Co-Host: â â â â Tom Neumannâ â â â
2015: Erstes eigenes Konzert und was haben Mettbrötchen damit zu tun
mercredi 17 juin 2026 âą Duration 50:43
2015 steht Mo-Torres genau da, wo der Albumtitel es sagt: irgendwo dazwischen. Nicht mehr ganz am Anfang, aber auch noch lange nicht fertig mit dem, was da gerade entsteht â mit dem GefĂŒhl, dass aus all dem mehr werden kann.
WĂ€hrend Deutschland 25 Jahre Wiedervereinigung feiert und Adele mit âHelloâ durch die Boxen dröhnt, lĂ€uft bei Mo ein ganz eigener Film: Release-Stress, neue Songs, gröĂere PlĂ€ne und die Frage, wie viel man selbst schaffen kann, wenn man einfach mal macht.
Am 10. Juli 2015 erscheint âIrgendwo dazwischenâ ĂŒber Versunkene Fabrik. Ein Album mit Songs wie âAusgebranntâ, âBlockrudelâ, â10 Tage Richâ, â5051â, âRealityshowâ, âEndlich wieder Rapâ und natĂŒrlich âIrgendwoâ und âDazwischenâ. Zum ersten Mal gibt es eine eigene Box: mit T-Shirt, Poster, Autogrammkarte und Mo-Torres-TischtennisbĂ€llen. Beerpong trifft Rap-Album.
Mit Fabian Thomas sprechen wir ĂŒber genau diese Zeit: ĂŒber das erste eigene Konzert im Kölner Underground, Mettbrötchen, RĂŒckschlĂ€gen und das GefĂŒhl, Musik langsam ernster zu nehmen. Vieles entsteht neben der Arbeit, vieles aus dem Bauch heraus â aber immer mit der Idee, besondere Dinge zu tun.
Der Mo-Ment kommt diesmal von Steffi und blickt auf die erste eigene Deutschlandtour von Mo im Jahr 2022.
Eine Folge ĂŒber Underground, Umwege, Beerpong, RĂŒckschlĂ€ge â und ein Jahr, in dem Mo-Torres ziemlich genau irgendwo dazwischen steht.
â â â â â â â Tickets fĂŒr das Konzert im Tanzbrunnenâ â â â â â â
Host: â â â â â â â Mo-Torresâ â â â â â â
Co-Host: â â â â â â â Tom Neumannâ â â â â â â
2014: KrĂŒcken, Kurve und Komplimente
dimanche 14 juin 2026 âą Duration 40:08
Kannst du gut Komplimente annehmen? FĂŒr Mo-Torres ist 2014 ein Jahr, in dem genau das gar nicht so leicht ist. Denn wĂ€hrend von auĂen erste Anerkennung kommt, versinkt er innen im Chaos: Knieverletzung, Studium, Musik, Doppelbelastung â und die Frage, wie viel davon eigentlich gerade zu viel ist.
2014 ist auch das Jahr, in dem Mo in Köln sichtbarer wird. Deutschland wird Weltmeister, Götze macht das Ding, âAtemlosâ lĂ€uft ĂŒberall â und Mo schreibt sich mit dem Aufstiegssong fĂŒr den FC immer mehr in die Kölner FuĂball- und StadtidentitĂ€t. Langsam entsteht ein GefĂŒhl dafĂŒr, dass die Musik mehr sein kann als nur ein Rapding nebenbei â auch wenn sich das damals fĂŒr Mo noch nicht so anfĂŒhlte.
Gleichzeitig ist da der persönliche Druck. Die Knieverletzung wirkt nach, der Alltag wird vollgepackter â und trotzdem bringt sich Mo musikalisch immer wieder selbst ins Spiel.
Als Wegbegleiter ist Prof. Dr. Achim Fettig dabei â mit Blick auf Mo als Student, Musiker, Netzwerker und Teil einer besonderen Gruppe am Campus. Es geht um Entwicklung, Texte, Kontakte nach dem Studium und darum, warum Mo es Menschen leicht macht, an seinem Weg dranzubleiben.
Eine Folge ĂŒber erste lokale Erfolge, ehrliche Zweifel, Köln, Kurve und KrĂŒcken â und den Moment, in dem Anerkennung langsam lauter wird als Unsicherheit.
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Host: â â â â â â Mo-Torresâ â â â â â
2013: Zwischen Ascheplatz und Underground, Erfolgen und RĂŒckschlĂ€genÂ
mercredi 10 juin 2026 âą Duration 44:35
Es gibt Jahre, die wirken wie ein Durcheinander aus offenen Tabs: FuĂball, Studium, Job, Knieverletzung, Rap, Dropbox, HipHop.de, erste BĂŒhnen â und mittendrin Mo-Torres, irgendwo zwischen Ascheplatz und Aufbruch.
Bevor es zurĂŒckgeht, schauen wir kurz nach vorne: auf den Tanzbrunnen. Nicht aus dem Fenster, aber von der BĂŒhne runter, gemeinsam mit Cat Ballou. Hat sich dieser Ort fĂŒr Mo verĂ€ndert â jetzt, wo er weiĂ, dass er dort bald bei seinem gröĂten Konzert stehen wird? Und wo kommt eigentlich âVielleichtsinnâ her?
2013 ist auch das Jahr, in dem Mo beginnt sein âChaosâ zwischen FuĂballplatz, Musik und Zukunftsfragen zu sortieren. Noch ist nicht klar, was davon Hobby bleibt und was einmal gröĂer wird. Aufstieg mit Blau-WeiĂ Köln. Dann Knieverletzung, Studienbeginn, zum ersten Mal von Zuhause ausziehen, als Projektmanager Geld verdienen. Kein Studentenleben, eher Leben auf mehreren Spuren. Mo steht als Support-Act bei Olli Banjo im Kölner Underground auf der BĂŒhne. Sein GefĂŒhl: Live könnte mein Ding sein!
Als Wegbegleiter ist Max âSytrosâ Schiele dabei â mit Blick auf Entwicklung, Akribie, Vision und einen Beat, aus dem spĂ€ter einmal âLiebe deine Stadtâ wird.
Eine Folge ĂŒber echte PlĂ€ne, erste BĂŒhnen, Köln â und den Moment, in dem aus dem âRapdingâ langsam ein Weg wird.
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Host: â â â â â Mo-Torresâ â â â â



