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Explore every episode of the podcast 100% freiwillig - Podcast von Dominik Galliker

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TitlePub. DateDuration
50 Fluchtgeschichten29 Nov 202300:13:02

Wo auf den Fluchtrouten können wir den grössten Unterschied machen? Das will eine 10er-Gruppe, zu der ich gehöre, herausfinden. Darum sprechen wir mit 50 Personen über ihre Erfahrungen auf den Fluchtrouten.

Start in ein neues Projekt11 Sep 202300:11:57

Ich bin aufgeregt: Nach Mazay und meinem Aufenthalt im Libanon entsteht ein neues Projekt. Es soll eine Organisation entstehen, die Menschen auf den Fluchtrouten unterstützt. Und: die von Geflüchteten geleitet wird.


Sorry für die Tonqualität. Irgendwas ist da bei der Aufnahme schiefgelaufen. Nächstes Mal wird's wieder besser.

Sommerprogramm im Libanon04 Aug 202300:15:00

Mit Kids Kurzfilme kreieren, eine Wand bunt gestalten - das Sommerprogramm mit Jusoor war ein erfolgreicher Abschluss meiner Zeit im Libanon.

Diktate, Lionel Messi und Lieblingsschüler*innen31 May 202300:12:28

Was ich superspannend finde an meiner Arbeit als Englischlehrer bei "26 Letters" und Jusoor im Libanon: Herauszufinden, wie einzelne Schüler*innen und ganze Klassen ticken. In dieser Episode mache ich mir Gedanken zu meiner Rolle in den Klassen und zu Unterrichtsmethoden, die mal besser, mal schlechter funktionieren.

Nur jedes zweite Kind geht zur Schule13 May 202300:10:54

Seit letzter Woche helfe ich in zwei Schulen von Jusoor im Libanon im Englischunterricht mit. Schulen von NGOs sind im Libanon wichtiger denn je, weil mit der Wirtschaftskrise viele Kinder aus dem öffentlichen Schulsystem gefallen sind. Die Gründe: Kosten für Schulmaterial und Transport.


In der Episode erwähne ich das Vulnerability Assessment 2021 für syrische Geflüchtete im Libanon. Den ganzen Bericht kann man hier herunterladen.

Ich bin jetzt Englischlehrer26 Apr 202300:10:00

Ich unterrichte seit ein paar Tagen bei 26 Letters Englisch. In dieser Episode stelle ich die Organisation kurz vor und erzähle, wie der Unterricht angelaufen ist.


Eine kleine Anmerkung zur Kirchenglocken-Geschichte: Ich habe diese nicht selber recherchiert, ich gebe nur wieder, was ich am Familientisch am Osterfest gehört habe.

Willkommen im Libanon - das sind meine ersten Eindrücke15 Apr 202300:08:53

Seit vier Tagen bin ich ein Beirut, wo ich als Freiwilliger für Jusoor tätig sein werde. Vom Verein Mazay habe ich mich nach fünf Jahren verabschiedet, was dank einer super Nachfolgerin erstaunlich leicht gefallen ist. Nun bin ich im Libanon und bereit für neue Projekte.

Freiwilligeneinsätze im Ausland: Pro und Contra03 Mar 202300:12:49

Während ich für das Summer Volunteer Program von Jusoor werbe, frage ich mich: Wie sinnvoll ist es überhaupt, für einen Monat in den Libanon zu fliegen, um dort etwas zu machen, dass einheimische Profis wohl besser hinkriegen würden? In dieser Episode wiege ich ab, was für mich mehr in Gewicht fällt - Pro- oder Contra-Argumente.

In der Episode weise ich auf die Soli-Essen im März für die Betroffenen des Erbebens in Türkei/Syrien hin. Für diese Essen anmelden kann man sich hier: www.mazay.ch

Abschied von Mazay, Start im Libanon09 Jan 202300:08:48

Die Zeit rast, ich bin noch drei Monate beim Verein Mazay! Darum heisst es allmählich: Übergeben und Abschied nehmen. Beides nicht meine Stärke. Parallel habe ich angefangen, mich auf meinen 3-monatigen Freiwilligeneinsatz bei der Organisation Jusoor im Libanon vorzubereiten: Ich lerne Arabisch. 

Asylzentren sollten abgeschafft werden29 Dec 202200:14:17

Knapp die Hälfte der Menschen, die Asyl beantragen, sind psychisch belastet, oft durch traumatisierende Erlebnisse in der Vergangenheit. Aber: Es sind Faktoren im hier und jetzt, die erheblich dazu beitragen, wie stark sich solche Erlebnisse auf die psychische Gesundheit auswirken. Einer dieser Faktoren ist die Wohnsituation. Die prekären Wohnverhältnisse in Asylzentren schaden dem Wohlbefinden und der Integration.

Mazay darf kein Schweizergrüppli sein10 Oct 202200:14:09

Der Vorstand des Vereins Mazay besteht aus vier Personen aus vier Kulturen. Dass wir kein Schweizergrüppli sind, sondern auf allen Ebenen Migrant*innen mitarbeiten, hat unser Angebot geprägt, bringt uns Erfahrung, macht uns glaubwürdig. Leider ist es gar nicht so einfach, dies langfristig aufrecht zu erhalten.

Mutter vs Vater: Warum viele glauben, Frauen hätten mehr Rechte28 Aug 202200:14:36

"In der Schweiz glaubt man nur den Frauen." Schon etliche Male habe ich solche Aussagen von Männern gehört - bei Scheidungen, im Sorgerechtsstreit, bei Vorwürfen von häuslicher Gewalt. Zwei Fälle, die mich selber sehr überrascht haben, haben mir gezeigt, warum dieser Irrglaube verbreitet ist. 


"Systembrecher", die die Sozialdienste überfordern16 Jul 202200:15:35

Ein Mitarbeiter eines Sozialdienstes hat kürzlich ein Mitglied unseres Vereins als "Systembrecher" bezeichnet. Was solche Systembrecher ausmacht: Sie sind gefangen in einem Kreislauf von Hausverboten, Strafen und Ärger. Die Sozialdienste haben keine Antwort.

Zwei Wochen schnuppern im Libanon02 Jun 202200:13:48

Ich war zwei Wochen mit der Borderfree Association in der Bekaa-Ebene im Libanon. Was ich herausfinden wollte: Ob ich dort ab nächstem Frühling arbeiten möchte. 

Vernetzen, vernetzen, vernetzen13 May 202200:12:35

Als einziger, der Vollzeit für den Verein Mazay tätig ist, ist eine meiner Hauptaufgaben, Menschen miteinander zu vernetzen: Wer braucht was und wo und wie und wann? Wie das im Alltag so läuft, erzähle ich in ein paar Beispielen.

Weil ich gehe: Mazay sucht eine Leiter*in13 Apr 202200:11:20

Wir haben für den Verein Mazay eine Stelle ausgeschrieben. Die Person wird mich mittelfristig ersetzen. Bewerbungen anschauen, Lebensläufe studieren, Bewerbungsgespräche führen - etwas ganz Neues für mich. 

Ich verlasse Mazay - aber noch nicht gleich jetzt08 Apr 202200:11:04

Ich habe mich entschieden, den Verein Mazay in einem Jahr zu verlassen. Aber: Ich plane, weiterhin Vollzeit als Freiwilliger tätig zu sein. Und zwar im Ausland, vielleicht im Libanon.

Der Umgang mit ukrainischen Flüchtenden macht mich fertig10 Mar 202200:14:03

Bereits jetzt sind mehr als 1000 Personen aus der Ukraine in die Schweiz gekommen. Ich freue mich, dass der Bund aber auch Unternehmen wie SBB, Swisscom und AirBnB die Personen auf der Flucht unterstützen. Aber ich frage mich: Warum passiert das jetzt mit Geflüchteten aus der Ukraine, ist aber nicht passiert bei Geflüchteten aus anderen Ländern?

Mit Verspätung: Was von 2021 in Erinnerung bleiben wird26 Jan 202200:12:42

Nein, es ist nicht die Pandemie, die das Jahr 2021 bei Mazay am meisten geprägt hat. Es gab andere Themen, die für mich viel mehr Gewicht hatten. Hier sind die wichtigsten fünf.

Häusliche Gewalt - was können wir als Freiwillige tun?08 Dec 202100:11:26

Es ist leider so: Häusliche Gewalt ist immer wieder ein Thema, vor allem in unseren Alltagsbegleitungen. Zum Glück haben wir einen Profi im Team. Und auch sonst bringen wir vieles mit, um hier einen Unterschied machen zu können. 

Gibt es bald ein Mazay-Fussballteam?09 Nov 202100:09:01

Wir wurden von der alternativen Fussballliga FOUL angefragt, ob wir ein Fussballteam zusammenstellen wollen. Wollen wir!

Freiiiiiheiiit! (und ein interessantes Gespräch über Peers im Asylbereich)06 Oct 202100:12:29

Hui, ich hatte meinen letzten Arbeitstag bei der Berner Zeitung. Seit Anfang Monat bin ich nun voll und ganz Freiwilliger - mit viel Freiheit und nicht ganz so viel im Portemonnaie. 



Wie wir auf die Afghanistan-Situation reagieren06 Sep 202100:13:26

Seit die Taliban die Macht in Afghanistan übernommen haben, gehts bei Mazay drunter und drüber. Gleich mit mehreren Projekten versuchen wir, nicht nur den Menschen dort zu helfen, sondern auch die Situation für unsere Gruppenmitglieder, die Familie und Freunde in Afghanistan haben, etwas erträglicher zu machen. Mehr Infos: www.mazay.info/afghanistan.

Fundraising - ich muss es machen, obwohl ich keine Ahnung habe09 Aug 202100:11:45

Der Verein Mazay braucht Geld. Denn: Wir wollen eine Teilzeitstelle schaffen, um die Bedingungen für 13'000 Stunden Freiwilligenarbeit pro Jahr sicherzustellen. Also mache ich Fundraising. Obwohl ich gar nicht so recht weiss, wie das geht.  

Wie wir versuchen, eine Familie aus Afghanistan in die Schweiz zu holen13 Jul 202100:17:25

Seit etwa sechs Monaten unterstützen wir vom Verein Mazay eine Familie, die in Afghanistan politisch verfolgt wird und untergetaucht ist. Wir hoffen, dass die Mutter und die vier Kinder mit humanitären Visa in die Schweiz kommen können. Doch da gibt es so einige Schwierigkeiten. 

Wir sind Vertrauenspersonen - was bedeutet das konkret?21 Jun 202100:12:46

Die Alltagsbegleiter*innen von Mazay sind nicht in erster Linie fürs Deutschlernen oder die Arbeitssuche da, nein, sie sind Vertrauenspersonen. Bei welchen Themen das meiner Erfahrung nach besonders wichtig ist, erzähle ich euch in dieser Episode. 

Warum sich viele Geflüchtete (bisher) nicht impfen lassen02 Jun 202100:13:25

Ich erlebe viel Skepsis gegenüber der Impfung. Ist sie sicher? Wie konnte sie so schnell zugelassen werden? Ich sehe die Gründe bei einem unterschätzten Thema: der sozialen Integration.

* Disclaimer: Ich sage in der Episode, die Impfquote sei bei Ausländer*innen tiefer als bei Schweizer*innen. Das stimmt, der Anteil älterer Menschen ist jedoch bei Ausländer*innen auch viel tiefer, somit waren bisher mehr Schweizer*innen zur Impfung zugelassen. Laut einer Auswertung von Sotomo unterscheidet sich die Impfbereitschaft von Ausländer*innen und Schweizer*innen insgesamt kaum. 

Ouuuu yes - wir können unser Café wieder öffnen24 May 202100:09:53

Wir vom Verein Mazay betreiben einen Café-Treff für Migrant*innen an der Kapellenstrasse 24. Seit letztem Herbst ist er aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Nun könnte das Café aber bald wieder offen sein. 

Negative Asylentscheide - was kann man tun?07 May 202100:15:03

Leider erhielten gleich mehrere Freunde in den letzten Wochen negative Asylentscheide. Dagegen ist man machtlos, könnte man meinen. Ich finde nicht.

Wann unsere Alltagsbegleitungen am erfolgreichsten sind24 Apr 202100:13:43

Der Verein Mazay, für den ich tätig bin, bietet Alltagsbegleitungen für Migrant*innen, die ihren Alltag als belastend empfinden. In dieser Episode erzähle ich, was meiner Meinung nach eine gute Begleitung ausmacht und warum wir als Vertrauenspersonen sehr wichtig sein können.

Bern stellt sich bei der Integration ungeschickt an13 Apr 202100:15:14

Der Kanton Bern hat entschieden, Asylsuchenden, die an gemeinnützigen Beschäftigungsprogrammen teilnehmen, die Entschädigung zu streichen. Ein Entscheid, der nicht besonders schlau ist. Und einmal mehr zeigt, dass es im Asylbereich Lücken gibt, die nur wir Freiwilligen füllen können.

Jetzt gehts los! Start des Experiments30 Mar 202100:15:10

Hej, ich habe das Ziel, 100% als Freiwilliger gemeinnützige, unbezahlte Arbeit zu machen, und zwar beim Verein Mazay, der sich für Migrant*innen im Raum Bern einsetzt. Das ist die allererste Episode meines Podcasts für Supporter*innen. 

Mehr zu mir: www.dominikgalliker.info.
Mehr zu Mazay: www.mazay.info.

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