Mit unserem Podcast „Studium und dann?“ möchten wir Studierenden, Schüler*innen und allen Bildungsinteressierten zeigen, wie vielfältig Berufs- und Lebenswege nach dem Studium sein können. Viele junge Menschen orientieren sich bei der Berufs- und Studienwahl in erster Linie an ihrem direkten Umfeld: Familie, Freundeskreis oder an der Region. Doch die Welt der Studien- und Berufsmöglichkeiten ist viel größer – und genau das wollen wir gemeinsam sichtbar machen.
Uniabsolvent*innen und Forscher-Alumni aus ganz unterschiedlichen Bereichen und von verschiedenen Hochschulen berichten in authentischen Interviews mit Studierenden von ihren persönlichen Erfahrungen im Studium, beim Berufseinstieg oder auch bei der eigenen Unternehmensgründung.
Offen sprechen wir über Herausforderungen, Wendepunkte und Chancen – und machen so Mut, den eigenen Weg zum und nach dem Studium zu finden.
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Vertragsarbeit und große Verantwortung: Dennis Petersen über seine Tätigkeit als Legal Counsel bei einem internationalen Software-Unternehmen
vendredi 23 octobre 2026 • Durée 48:42
Ein Unternehmen zu verkaufen bedeutet für viele Eigentümer:innen weit mehr als eine geschäftliche Entscheidung: Oft geht es um ihr Lebenswerk, das sie über Jahrzehnte aufgebaut haben. Genau in diesen Momenten kommt Dennis Petersen ins Spiel. Als Legal Counsel im Bereich Mergers & Acquisitions begleitet er Unternehmenskäufe von den ersten Verhandlungen bis zur notariellen Beurkundung. Hierbei trägt er eine Verantwortung, die weit über reine Vertragsarbeit hinausgeht.
Dennis’ Arbeitgeber ist das internationale Softwareunternehmen Total Specific Solutions. Über seine mehr als 100 Tochterfirmen bietet das Unternehmen hochspezialisierte Softwarelösungen an, die jeweils exakt auf die Bedürfnisse der einzelnen Kund:innen zugeschnitten sind. Wenn Total Specific Solutions ein weiteres Unternehmen kauft oder auch verkauft, ist es Dennis als Legal Counsel, der dafür sorgt, dass alle Parteien am Ende ihre Unterschrift unter einen Vertrag setzen, der nicht nur rechtssicher ist, sondern auch ihre Interessen bestmöglich widerspiegelt. Jede einzelne dieser Transaktionen dauert mehrere Monate und verlangt große Genauigkeit, denn am Ende steht ein Kaufvertrag mit oftmals mehr als 50 Seiten, in dem alles bis ins Detail geregelt sein muss.
Bevor Dennis zu Total Specific Solutions wechselte, war er knapp dreieinhalb Jahre in einer Kanzlei tätig und beriet dort Mandanten bei Unternehmenskäufen und -verkäufen. Was ihn an seinem heutigen Job besonders begeistert, sind die tiefen Einblicke, die er in völlig unterschiedliche Unternehmen bekommt. Wie er erzählt, hat ihn überrascht, wie unterschiedlich Firmen, die dasselbe Produkt vertreiben, intern aufgebaut sein können, und wie viel er daraus über gute und weniger gute Unternehmensführung auch für die eigene Zukunft lernen kann. Langfristig ist es sein Ziel, sich selbstständig zu machen und das, was er in anderen Firmen gelernt hat, für sein eigenes Unternehmen zu nutzen.
Studiert hat Dennis Wirtschafts- und Unternehmensrecht an der Leuphana Universität Lüneburg, erst im Bachelor, dann im Master. In seiner heutigen Arbeit profitiert er maßgeblich davon, dass im Studium neben den juristischen auch betriebswirtschaftliche Inhalte im Fokus standen. Dennis erhielt hier die Einblicke, die es ihm ermöglichen, nicht nur mit Jurist:innen, sondern auch mit Unternehmer:innen auf Augenhöhe zu sprechen. Im Gespräch mit Sophia lobt er zudem die Möglichkeit, sich schon ab dem dritten Semester durch Wahlmodule wie Banken- oder Gesellschaftsrecht spezialisieren zu können und so sein berufliches Profil zu schärfen.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Was unterscheidet einen Legal Counsel im M&A-Bereich von einem klassischen Anwalt? Warum ist Kritikfähigkeit für Dennis eine der wichtigsten Fähigkeiten, die Berufseinsteiger:innen mitbringen sollten? Und was hat Dennis Grundlegendes über die juristische Arbeitsweise gelernt, als er selbst für einen Professor Klausuren korrigiert hat?
Durch nachhaltiges Unternehmertum sozialökologische Probleme lösen: Alexa Böckel über ihre Promotion zu Start-ups in der Kreislaufwirtschaft
vendredi 16 octobre 2026 • Durée 49:57
Plastikmüll mithilfe von Würmern recyceln und Schüler:innen spielerisch für das Thema Müllvermeidung begeistern: Das sind nur zwei der Geschäftsideen idealistischer junger Gründer:innen, deren Ziel es nicht ist, mit ihren Produkten reich zu werden, sondern in erster Linie zur Lösung sozial-ökologischer Probleme beizutragen. Unsere heutige Gästin Alexa Böckel darf diese Unternehmer:innen aus der Circular Economy im Rahmen ihrer Doktorarbeit begleiten.
Seit April 2021 promoviert Alexa am Center for Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg, unterstützt durch ein Stipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Sie forscht zu zirkulären Start-ups und der Frage, wie junge Unternehmen einen Beitrag dazu leisten können, dass Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit zur Selbstverständlichkeit werden. In diesem Rahmen interviewt sie nicht nur Gründer:innen, sondern führt auch Workshops durch und bringt wissenschaftliche Impulse in die Arbeit der Unternehmer:innen ein. Zudem begleitet sie das Innovationsprogramm „Circular Futures“ von „Project Together“, das über einen Zeitraum von drei Jahren mehr als 100 Initiativen dabei unterstützt, ihre Lösungen für die Circular Economy weiterzuentwickeln und Netzwerke aufzubauen. Alexa selbst versteht sich dabei als Action-Researcher, die mit den Menschen interagiert, deren Arbeit sie erforscht, anstatt sie nur zu beobachten.
Vor ihrer Promotion hat Alexa an der Leuphana Universität Lüneburg zunächst Umweltwissenschaften im Bachelor und später Nachhaltigkeitswissenschaften im Master studiert. Schon während dieser Zeit hat sie sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie Unternehmen dazu beitragen können, eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Alexa hebt lobend hervor, wie praxisnah dieses Thema im Studium behandelt wurde, vor allem im Rahmen der transdisziplinären Zusammenarbeit mit Akteur:innen aus der Stadt Lüneburg. Auch bekam sie als Bachelorstudentin die Chance, an einem ersten Forschungspaper mitzuarbeiten und eigene Tutorien für andere Studierende zu geben. Es waren diese Erlebnisse, die in Alexa eine anhaltende Begeisterung für das wissenschaftliche Arbeiten weckten.
Neben ihrem Studium sammelte sie auch früh praktische Erfahrungen im Bereich des nachhaltigen Unternehmertums, insbesondere durch einen Nebenjob in einem inhabergeführten Bioladen. Während ihres Masterstudiums und auch danach als wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie zudem Teil verschiedener Projekte rund um die Themen Nachhaltigkeit und Entrepreneurship an der Leuphana Universität. Unter anderem leitete sie den „Social Change Hub" und engagierte sich in einer Initiative, die mit dem „Zebrastall" einen Ort auf dem Campus schuf, an dem sich Studierende und Praktiker:innen über ihre gemeinsamen Projekte austauschen können. Aktuell dient dieser Ort vor allem als Coworking Space für studentische Initiativen, perspektivisch soll dort aber auch der „Social Change Hub" selbst mit einer Gründungsberatung ansässig sein.
An der Schnittstelle von Technik und Betriebswirtschaft: Hajo Matthiesen über seine Tätigkeit als Leiter des Bereichs „Industrial Engineering“ bei Truma Gerätetechnik
vendredi 9 octobre 2026 • Durée 44:15
Wer schon einmal mit dem Wohnmobil unterwegs war, hat ihn möglicherweise gesehen, ohne ihn bewusst wahrzunehmen: den kleinen Schriftzug TRUMA, der an vielen Heizungsanlagen und Klimageräten in europäischen Caravans zu finden ist. Dahinter verbirgt sich Truma Gerätetechnik, der europäische Marktführer für Camping und Caravantechnik, der unter anderem Heizsysteme, Klimaanlagen, Rangiersysteme und Kühlboxen herstellt.
Unser heutiger Gast Hajo Matthiesen leitet bei Truma den Bereich Industrial Engineering am Standort München. Hier begleitet er neue Produkte von der Entwicklung bis zur Serienfertigung: Er legt die Produktionsstrategie fest, plant Anlagen und beschäftigt sich mit Automatisierung und Digitalisierung in der Fertigung. Besonders angetan hat es ihm ein Pilotprojekt rund um Machine Learning, bei dem Roboter durch Testdaten und Feedback selbstständig Lösungswege für neue Aufgaben entwickeln. Wie Hajo im Gespräch erklärt, beschleunigt dieser Ansatz die Programmierung deutlich und bietet für die Zukunft der Produktion ganz neue Möglichkeiten.
Neben fachlichen Fragen wird Hajos Berufsalltag auch von Führungsaufgaben geprägt. Die Zusammenarbeit in einem Team mit 30 Mitarbeitenden umsichtig zu organisieren, erfordert besondere Qualifikationen, wie Hajo bereits bei einem früheren Arbeitgeber während der Sanierung eines Produktionsstandorts bewusst wurde. Die Erfahrungen, die er hier an der Schnittstelle von Technik und Betriebswirtschaft sammelte, bewegten ihn dazu, vier Jahre nach Ende seines Ingenieurstudiums noch einen berufsbegleitenden Masterstudiengang in Digital Production Management an der Leuphana Professional School zu beginnen.
Der Masterstudiengang vermittelt wirtschaftswissenschaftliche Inhalte wie Finance Accounting mit einem Fokus auf Produktionswirtschaft und -management sowie Digitalisierung und die sogenannte Industrie 4.0. Hajo sind besonders die Module Manufacturing und Lean Management in Erinnerung geblieben, in denen er eigene Praxiserfahrungen mit der Theorie aus dem Studium abgleichen konnte, sowie ein Seminar zu Konfliktmanagement, das ihm neue Perspektiven auf Führungsaufgaben eröffnete. Neben den Inhalten des Studiengangs denkt Hajo auch gern an den fachlichen Austausch mit seinen Mitstudierenden zurück. Da sie alle zeitgleich berufstätig waren, besuchten sie die Universität vor allem zu Blockveranstaltungen am Wochenende, was ihrem guten Verhältnis zueinander jedoch keinen Abbruch tat.
Für mehr Gleichberechtigung in der Arbeitswelt: Projektleiterin und Podcast-Host Kira Schubert über ihre Initiative „5050 by OMR“
vendredi 2 octobre 2026 • Durée 34:04
Warum sieht unsere Arbeitswelt heute so aus, wie sie aussieht? Und wie kann man selbst dazu beitragen, sie gerechter und inklusiver zu gestalten? Das sind die Fragen, die Kira Schubert seit ihrem Studium beschäftigen und die sie schließlich dazu veranlasst haben, mitten im Arbeitsalltag eine eigene Initiative für Gleichberechtigung ins Leben zu rufen.
Kira ist Projektleiterin und Podcast-Host bei OMR, einem der bekanntesten deutschen Medienunternehmen im Digitalbereich. Aus dem kleinen Branchen-Event, mit dem für das Unternehmen alles begonnen hat, ist mittlerweile mit dem OMR Festival eine internationale Messe für Digitalwirtschaft, Medien und Marketing geworden, die zuletzt 70 000 Besucher:innen in die Hamburger Messehallen lockte. Heute bietet das Unternehmen zudem eine Jobbörse, Bildungsangebote und eine Software-Bewertungsplattform an.
Das Projekt, mit dem Kira sich hauptsächlich beim OMR beschäftigt, ist ihre eigene Initiative „5050 by OMR“. „5050“ widmet sich Gender Equality sowie anderen Diversitätsdimensionen und soll sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen ansprechen. Begonnen hat das Projekt mit Veranstaltungen beim OMR Festival 2019, in der Corona-Pandemie folgte dann der Aufbau einer großen Social-Media-Präsenz. Heute veröffentlicht die Initiative unter anderem einen Newsletter und einen Podcast, in dem regelmäßig Expert:innen zu Wort kommen.
Kiras Einstieg bei OMR fand noch während ihrer Zeit an der Leuphana Universität Lüneburg als Werkstudentin statt. Hier hat sie bis 2019 den Masterstudiengang Management und Entrepreneurship studiert. Die Entscheidung, für den Master an die Leuphana Universität zu gehen, traf Kira ganz bewusst: Der Fokus auf Nachhaltigkeit und das Komplementärstudium, in dem man Kurse aus unterschiedlichsten Bereichen belegen kann, machten die Universität für sie zu einem Ort, an dem sie zugleich einen BWL-Master studieren und sich in gesellschaftlich relevante Themen vertiefen konnte. Aus ihrem Hauptfach sind ihr besonders die praxisorientierten Gruppenarbeiten in Erinnerung geblieben: Hier analysierten und präsentierten die Studierenden die Strategien echter Unternehmen. In diesem Rahmen lernte Kira, im Team zu arbeiten und ein Projekt zu organisieren, Fähigkeiten, die in ihrem heutigen Berufsalltag unverzichtbar sind. Ergänzt wurde ihr Studium durch ein Urlaubssemester in Toronto, wo sie über die Deutsch-Kanadische Gesellschaft ein Praktikum im Compliance-Bereich bei BMW absolvierte.
Mit Expertise aus der Energiewirtschaft Klimaschutzmaßnahmen entwickeln: Fabian Ehmanns Weg von der Hochschule Darmstadt in den Landtag von Rheinland-Pfalz
vendredi 25 septembre 2026 • Durée 32:20
Wenn durch den Klimawandel Extremwetterlagen zunehmen und auch die Energieversorgung zum Problem wird, sind Lösungen aus der Politik gefordert. Einer, der an diesen Lösungen arbeitet, ist unser heutiger Gast Fabian Ehmann. Im Hauptberuf ist Fabian Abgeordneter im Landtag von Rheinland-Pfalz, außerdem engagiert er sich ehrenamtlich im Stadtrat seiner Heimatstadt Mainz. In beiden Parlamenten liegt sein Schwerpunkt auf der Klima- und Energiepolitik: Im Landtag war er an der Überarbeitung des Landesklimaschutzgesetzes beteiligt, das einen Rahmen für nachhaltiges Handeln im gesamten Bundesland schaffen soll. Zugleich befasst sich Fabian im Stadtrat ganz konkret damit, wie die Stadt Mainz durch Maßnahmen wie Entsiegelung und Ausbau von Radwegen grüner und lebenswerter werden kann.
Wenn Fabian sich politisch mit Fragen des Klimaschutzes und der Energieversorgung beschäftigt, weiß er, wovon er spricht: Nach der Schule entschied er sich für ein Bachelorstudium der Erneuerbaren Energien, das er durch einen Master der Energiewirtschaft an der Hochschule Darmstadt ergänzte. Das interdisziplinäre Masterstudium vermittelte Fabian praxisnah nicht nur ein tiefergehendes Verständnis des Energiehandels und der Planung von Stromnetzen, sondern auch die hierfür relevanten Aspekte des Wirtschaftsrechts. Neben den Inhalten seines Studiums begeisterte ihn insbesondere die familiäre Atmosphäre an der Hochschule. Wie er im Interview mit Sophia Overbeck beschreibt, fand er in Darmstadt einen „Campus der kurzen Wege“, auf dem der persönliche Austausch mit anderen Studierenden und Lehrenden eine wichtige Rolle spielt.
Bereits während seines Bachelorstudiums erkannte Fabian, dass er in die Politik gehen wollte, um in dem Bereich Klimaschutz wirklich etwas zu bewegen. Er engagierte sich zunächst in der Grünen Jugend und bekleidete verschiedene Ämter in der Partei, später wurde er in den Ortsbeirat seines Stadtteils gewählt. Durch seine politische Arbeit kam Fabian auch zum Thema seiner Masterarbeit, in der er Maßnahmenvorschläge entwickelte, wie die Energie- und Klimaziele der Bundesregierung erreicht werden könnten. Im Gespräch mit Sophia berichtet er davon, wie er in diesem Rahmen Expert:innen interviewte und Konzepte entwarf, die nicht nur zum Klimaschutz, sondern auch zu mehr sozialer Gerechtigkeit beitragen können.
In seinem Beruf ist es Fabian ein großes Anliegen, den Bürger:innen zuzuhören und ihre Bedürfnisse zu verstehen. Er verrät, wie sein Wissen aus dem Studium ihm insbesondere im Dialog mit Unternehmer:innen hilft und auch, warum es so wichtig ist, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die ganz andere Ansichten vertreten als man selbst.
Die zukunftsfähigen Lösungen sind schon da: „Sustainable Matchmaker“ Tina Teucher über die nachhaltige Transformation unserer Wirtschaft
vendredi 11 septembre 2026 • Durée 53:06
Tina Teucher hat genug davon, dass viele in unserer Gesellschaft immer nur mit dem Finger auf das zeigen, was insbesondere im Bereich der Nachhaltigkeit noch nicht funktioniert. Ihrer Ansicht nach sind die guten Lösungen für ein lebenswertes Morgen schließlich schon da, man muss Menschen nur auf sie aufmerksam machen. Damit beschäftigt sie sich täglich als selbstständige Nachhaltigkeitsexpertin, Journalistin, Beraterin und Rednerin, oder, wie sie sich selbst nennt, als „Sustainable Matchmaker“. In einem Arbeitsmonat übernimmt Tina vielfältige Aufgaben: Sie moderiert in ganz Deutschland Kongresse, hält Keynotes, entwickelt Nachhaltigkeitsstrategien für Unternehmen und schreibt Beiträge für unterschiedliche Publikationen.
Dass sie einmal als Selbstständige zugleich so unterschiedliche berufliche Rollen ausfüllen würde, hätte Tina lange Zeit nicht gedacht. Ihr war jedoch schon früh bewusst geworden, wie wichtig es ist, im Job die eigenen Werte vertreten zu können, nicht nur die einer Firma: Als Berufsanfängerin wurde sie von einer großen Unternehmensberatung zum Vorstellungsgespräch eingeladen und aufgefordert, im Zweifel Firmen auch zur Abholzung von Regenwald zu raten, sollte dies ihren Profit erhöhen. Sie lehnte entschieden ab und wählte, ohne dem gut bezahlten Jobangebot nachzutrauern, einen anderen, freieren beruflichen Weg, auf dem sie ihren eigenen Überzeugungen treu bleiben konnte.
Nach ihrem Bachelorstudium in Kultur-, Literatur- und Sprachwissenschaft arbeitete sie beim Magazin „Forum Nachhaltig Wirtschaften“ und konnte dort erste praktische Erfahrungen machen, die ihr beim Aufbau einer eigenen Selbstständigkeit im Bereich Sustainability von Nutzen waren. Zugleich merkte sie aber, dass sie auch tiefergehende Theoriekenntnisse benötigen würde, um in diesem Feld Fuß zu fassen. Aus diesem Grund entschied sich Tina für das berufsbegleitende Masterstudium in Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg, das sie 2014 abschloss.
Das Studium war, wie sie erzählt, in jedweder Hinsicht abwechslungsreich und vielfältig. Mit Kommiliton:innen aus völlig unterschiedlichen Bereichen arbeitete Tina nicht nur in Gruppen zu Themen wie nachhaltigem Marketing und Stakeholder-Management, sondern nahm auch in einem Hamburger Restaurant im Dunkeln an praktischen Versuchen zum Thema Gruppendynamik teil. Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist ihr zudem ein Experiment aus der Umweltpsychologie, ein Planspiel, bei dem mehrere Gruppen um ein gemeinsames Stück Land, eine sogenannte Allmende, als wertvolle Ressource konkurrieren. Tinas Studiengruppe war die erste überhaupt, die diese Weide nicht überbewirtschaftete, weil sie sich an die getroffenen Absprachen hielt, sehr zur Überraschung des Dozenten.
International auf der Suche nach den besten Menschen aus der Entertainmentbranche: Ole Heidelk über seinen Job als Recuiter bei Netflix in London
vendredi 4 septembre 2026 • Durée
An einem einzigen Arbeitstag spricht Ole Heidelk mit Menschen auf drei oder vier verschiedenen Kontinenten, über unterschiedlichste Themen und für ganz verschiedene Teams. Er selbst sitzt hierbei in einem großen Open-Space-Büro in London, seinem Arbeitsplatz als Recruiter bei Netflix.
Sein Weg zu diesem Job beim weltbekannten Streaming-Giganten war keineswegs vorgezeichnet: Seinen Bachelor in Business Administration hat er im Abend- und Wochenendstudium gemacht, weshalb sein erster Abschluss nicht von jeder Universität akzeptiert wurde, an der er sich für den Master bewarb. Auf mehr Offenheit für Menschen mit unterschiedlichen Studienwegen stieß Ole allerdings an der Leuphana Universität Lüneburg, wo er schließlich ein Masterstudium in Management und Entrepreneurship mit dem Schwerpunkt Personalmanagement begann und 2016 auch abschloss.
Die Studieninhalte an der Leuphana Universität beschreibt er als ausgewogene Mischung aus Betriebswirtschaftslehre, Managementskills, Arbeitsrecht und Wirtschaftspsychologie. Am stärksten in Erinnerung geblieben ist ihm allerdings ein Modul zum Thema Wissenschaftsphilosophie im allerletzten Semester. Zu verstehen, was Wissenschaft bedeutet und dass man sich der Wahrheit nur annähert, aber nie etwas mit absoluter Sicherheit wissen kann: Diese Erkenntnisse ermöglichten Ole einen neuen Blickwinkel auf sein Studium als Ganzes und auf die Inhalte, mit denen er sich in den letzten Semestern beschäftigt hatte. Ergänzt wurde seine Zeit an der Leuphana Universität durch ein Auslandssemester in Shenzhen, China.
Nach dem Studium arbeitete Ole zunächst als Recruiting-Verantwortlicher für Praktikantenprogramme bei Google in Dublin, bevor er sich entschied, nach London zu Netflix zu wechseln. Grund für den Wechsel war für Ole weniger die Bekanntheit des Streaming-Anbieters, sondern die Unternehmenskultur: Netflix hat ein sogenanntes Culture Deck veröffentlicht, das beschreibt, wie die Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens gestaltet werden soll. Das zentrale Versprechen dieser mittlerweile im Human-Resources-Bereich sehr bekannten Sammlung von Leitsätzen ist direktes, offenes Feedback, genau das, wonach Ole auf der Suche war.
Als Recruiter bei Netflix ist Ole nicht derjenige, der Schauspielerinnen unter Vertrag nimmt. Er sucht die Menschen, die hinter der Kamera stehen oder im Büro tätig sind: erfahrene Produktionsleiterinnen, Production Managerinnen und Fachleute aus der Entertainmentbranche in ganz Europa. Was ihn hierbei jeden Tag aufs Neue begeistert, ist die Vielfalt der Menschen, mit denen er spricht. Langweilig ist es Ole in diesem Job noch nie geworden, wie er selbst im Podcast verrät. Zugleich braucht er in seinem Job oft Geduld und gute Networking-Skills: Manchmal dauert es Monate oder gar Jahre vom ersten persönlichen Gespräch mit potenziellen Mitarbeitenden bis hin zu ihrer Bewerbung. Am Ende entscheiden zudem immer die Teams selbst, ob eine Person fachlich und menschlich zu ihnen passt. Ole beschreibt seinen Job deshalb vor allem als den eines Beraters. Seine Aufgabe ist es, Talente zu identifizieren und auch andere vom Potenzial neuer Mitarbeiterinnen zu überzeugen.
Maschinen beibringen, die Welt zu verstehen: Dr. Fabian Sturm über seine Arbeit als Postdoc Research Engineer, Zukunftstechnologien und Kickerspielen gegen die KI
vendredi 28 août 2026 • Durée 39:05
Tischfußball spielen gegen die KI, an einem Kicker, dessen eine Seite vollständig von einem neuronalen Netz gesteuert wird? Was wie ein Studentenspaß klingt, war für Dr. Fabian Sturm 2017 der Einstieg in ein Forschungsfeld, das ihn bis heute nicht mehr loslässt. Seitdem denkt er darüber nach, wie wir Maschinen beibringen können, unsere Welt zu verstehen: Warum werden eine Tasse oder ein Schraubenzieher so gegriffen, wie sie gegriffen werden? Wie vermittelt man das einem Roboter? Und wie kann man so letztendlich Arbeitnehmer: innen entlasten, deren Tätigkeit anstrengend oder monoton ist und zugleich ihre ganze Aufmerksamkeit erfordert?
Heute beschäftigt er sich mit dieser und anderen Fragen als Postdoc Research Engineer an der Technischen Hochschule Nürnberg. Was er als Postdoc macht, ist schwer in einem Satz zu fassen: Er forscht selbst, aktuell vor allem im Bereich der Bilderkennung durch künstliche Intelligenz, arbeitet mit Unternehmen zusammen, konzipiert Fachvorträge, betreut Studierende, hält Vorlesungen und spielt darüber hinaus mit dem Gedanken der eigenen Unternehmensgründung.
Besonders begeistert ihn, in seiner Tätigkeit die Technik- und Elektronikbegeisterung weitergeben zu können, die ihn seit seiner Jugend begleitet: Vor dem Studium absolvierte er eine Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik, arbeitete anderthalb Jahre als Geselle und holte dann sein Abitur mit Schwerpunkt Elektrotechnik nach. Dennoch war für ihn bald klar, dass er sich nicht sein gesamtes Studium und späteres berufliches Leben mit diesem einen Bereich beschäftigen wollen würde. Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule Darmstadt war schließlich genau das, wonach Fabian gesucht hatte: Ein Studiengang, der Technik, Informatik, Maschinenbau und Wirtschaft verbindet, und für den er noch heute wirbt: Wer sich nicht auf ein Fachgebiet wie die Elektrotechnik oder die Betriebswirtschaft beschränken möchte oder noch nicht genau weiß, wohin der berufliche Weg ihn oder sie führen könnte, findet hier genau das Richtige.
Noch während des Master-Studiums zeichnete sich für Fabian die Möglichkeit zur Promotion ab: Als Werkstudent kam er zu Bosch Rexroth in den Automatisierungsbereich und konnte schließlich für das Unternehmen ein Jahr lang in den USA arbeiten. Hier schrieb er seine Masterarbeit zum Thema Montageassistenzsysteme, also KI-gestützte Hilfsmittel, die das Anlernen neuer Mitarbeitender in Produktionslinien beschleunigen. Daraus entwickelte sich wie von selbst die Idee zu seiner Doktorarbeit, die Fabian mit der Unterstützung von Bosch Rexroth als Industriepromotion schreiben konnte. Im Podcast spricht er über die Chancen dieser Förderung, den Alltag als Doktorand und wie er mit dem Gefühl umgeht, als promovierter Erstakademiker immer etwas zwischen den Stühlen zu sitzen.
Alles andere als verstaubt: Silke Huffziger über ihre abwechslungsreiche Arbeit als Wirtschaftsprüferin, Managerin und Prokuristin bei PwC
vendredi 14 août 2026 • Durée
Von Oktober bis in den April hinein sitzt Silke Huffziger in den Prüferzimmern von Banken und arbeitet dort eng mit Vorstand, Rechnungswesen und Risikomanagement zusammen. In dieser sogenannten „Busy Season" taucht Silke, die heute als Wirtschaftsprüferin, Managerin und Prokuristin bei PricewaterhouseCoopers (PwC) in Hamburg im Bereich Financial Services tätig ist, tief in die Prozesse und Strukturen eines ganzen Unternehmens ein. Die etwas ruhigeren, aber nicht weniger spannenden Sommermonate verbringt sie damit, neue Kolleg:innen anzuwerben und auszubilden. Es ist dieser Kontrast, der für Silke ihre Arbeit zu einer der interessantesten Tätigkeiten in der Finanzbranche macht.
Ihr Weg zur internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC begann mit einer Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse. Auf diese Weise bekam Silke direkt nach dem Abitur bereits einen Einblick in die Arbeitswelt und wurde praxisnah auf das Berufsleben vorbereitet. Danach folgte ein Bachelorstudium mit dem Schwerpunkt Rechnungslegung und Steuern, während dessen sie ein erstes Praktikum bei PwC absolvierte. Dabei erkannte sie schnell: Die Kombination aus der analytischen Arbeit mit Zahlen und der verantwortungsvollen Aufgabe, die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben gemeinsam mit ihren Mandant:innen zu überprüfen, war genau das Richtige für sie. Sie entschied sich, fest bei PwC in Hamburg einzusteigen.
2017 traf Silke nach einigen Jahren im Unternehmen eine wegweisende Entscheidung: Sie wollte sich noch einmal weiterbilden, um Wirtschaftsprüferin zu werden. Mit dem berufsbegleitenden AUDIT XCELLENCE Master an der Leuphana Universität Lüneburg fand Silke genau das Programm, das sie beruflich weiterbringen konnte. Wie sie im Gespräch mit Sophia erzählt, ist das Studium eng mit der Praxis verzahnt: Im Winter arbeitete Silke bei PwC für ihre Kund:innen bzw. Mandant:innen, im Sommer saß sie in Lüneburg im Hörsaal. Diese Kombination beschreibt sie als große Bereicherung, denn erst während des Studiums sind ihr viele Zusammenhänge zwischen der täglichen Praxis und den dahinterliegenden Konzepten und Prüfungsstandards wirklich klar geworden.
Nachdem sie am Ende des Masterstudiums ihr Wirtschaftsprüferexamen bestanden hatte, übernahm Silke zunehmend Verantwortung im Unternehmen: Heute führt sie selbst Mitarbeitende und unterschreibt eigenhändig die Jahresabschlussprüfungen ihrer Mandate, was ohne ihre berufsbegleitende Weiterbildung nicht möglich gewesen wäre. Außerdem hat sie in diesem Jahr ein neues Schulungsprogramm für Berufseinsteiger:innen im Bereich Bankenprüfung mit aufgebaut und ist im Recruiting aktiv. In dieser Rolle gibt sie unter anderem Gastvorlesungen an Hochschulen und zeigt jungen Menschen durch ihre eigene Begeisterung für die Wirtschaftsprüfung, warum diesem Bereich vollkommen zu Unrecht ein immer noch etwas verstaubtes Image anhaftet.
Elbphilharmonie statt Streamingdienst: Wie Jonathan Schanz als Redakteur beim NDR junge Menschen für klassische Konzerte begeistert
vendredi 7 août 2026 • Durée
Social-Media-Posts vorbereiten, Knigge-Regeln für Konzertbesuche erklären und eine Generation mit dem NDR-Elbphilharmonie-Orchester vertraut machen, die Musik in erster Linie über Streamingdienste wie Spotify hört: Das ist der Arbeitsalltag von Jonathan Schanz, und er würde seinen Beruf mit niemandem tauschen wollen.
Jonathan hat bis 2019 Umweltwissenschaften mit dem Nebenfach Digitale Medien im Bachelor an der Leuphana Universität Lüneburg studiert. Heute arbeitet er als Redakteur im Bereich Orchester, Chor und Konzerte beim NDR in Hamburg. Gleichzeitig ist er selbstständiger Kameramann, Moderator, Cutter und Grafiker. Ein Blick auf seinen Lebenslauf zeigt, wie unterschiedlich die Projekte sind, mit denen er sich beruflich bereits beschäftigt hat: Die Bandbreite reicht von Werbevideos bis zum Reeperbahn Festival Aftermovie, vom Funk-Format „Sex und Shisha“ bis zum Grafikdesign für ein Magazin zum Thema politische Bildung.
Beim NDR ist Jonathan als Redakteur unter anderem für das NDR Elbphilharmonie Orchester, die NDR Big Band und das NDR Vokalensemble zuständig. Seine aktuelle Hauptaufgabe ist es, Formate zu entwickeln, die klassische Musik für jüngere Zuhörer:innen und neue Zielgruppen zugänglich machen. Wer noch nie ein Konzert besucht hat und nicht weiß, wann man im Theater klatscht und wann lieber nicht, gehört genau zu der Gruppe, die Jonathan im Sinn hat. Er analysiert Instagram-Feeds und TikTok-Videos, außerdem recherchiert er, wie Orchester in anderen Ländern Jugendliche und junge Erwachsene für sich gewinnen. Davon ausgehend überlegt er, wie die Hör- und Sehgewohnheiten der Generation Z in die Welt der klassischen Musik übersetzt werden können.
Zum Studium an der Leuphana Universität Lüneburg kam Jonathan durch eine Freundin. Bereits bei der Aufnahmeprüfung begeisterten ihn der grüne Campus und das innovative Konzept der Universität, die es ihm ermöglichte, zugleich ganz verschiedenen Interessen im Studium nachzugehen. Noch immer schwärmt er sowohl von seinem Hauptfach Umweltwissenschaften als auch von seinem Nebenfach Digitale Medien.
Das Hauptfach deckte dabei ein breites Spektrum an Inhalten ab, von Ökologie und Chemie über Bodenkunde bis zu Ökonomie und Management, immer unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit. Ob ihn das Studium in Umweltwissenschaften hier auf seinen späteren Weg im Medienbereich vorbereitet hat, beantwortet Jonathan ehrlich: Was geblieben ist, sind weniger die fachlichen Inhalte, sondern etwas Grundlegenderes; eine klare Struktur im Denken und Arbeiten sowie ein Gespür für die eigenen Stärken und Werte.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie sieht der Alltag einer Action-Researcherin aus, die zwischen Wissenschaft und Startup-Welt vermittelt? Welche Rolle spielt die richtige Betreuungsperson für eine gelungene Promotion? Und was hat es mit dem von Alexa erforschten Leverage-Points-Framework auf sich, durch das auch die Leuphana Universität selbst noch nachhaltiger werden könnte?
Parallel zum Studium war er bereits leitend bei McGregor tätig, einem Unternehmen, das technische Ausrüstung für die maritime Industrie herstellt. Hier führte er unter anderem ein One-Piece-Flow-Konzept ein, bei dem jedes Werkstück möglichst ohne Zwischenlagerung in einem durchgehenden Arbeitsschritt fertiggestellt wird. So schaffte er es, die Durchlaufzeit eines Produkts von 130 auf 10 Tage zu senken.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie schafft man es, fachliche und organisatorische Tätigkeiten als Teamleiter miteinander zu verbinden? Warum denkt Hajo, dass Deutschland als Produktionsstandort großes Potenzial hat? Und was hat er über die Qualitäten einer guten Führungskraft gelernt, als er ein Trainee-Programm in Korea und China absolvierte?
Nach dem Abschluss bekam Kira direkt eine Festanstellung bei OMR. Hier war sie während der Pandemie in verschiedenen Abteilungen tätig, unter anderem im Education-Bereich, wo sie die Marketingstrategie für die OMR Academy mitverantwortete, ein zehnwöchiges E-Learning-Programm. Parallel dazu arbeitete Kira in dieser Zeit bereits an „5050“. Im Gespräch mit Sophia verrät Kira nicht nur, warum die Initiative ein echtes Herzensprojekt für sie ist, sondern auch, welches Interview für den „5050“-Podcast für sie besonders einprägsam war.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie kann eine Initiative wie „5050“ dazu beitragen, dass Gleichberechtigung am Arbeitsplatz zur Selbstverständlichkeit wird? Wie haben Kira ihre Auslandsaufenthalte in Kanada während der Schul- und Studienzeit geprägt? Und warum empfiehlt sie, beim Berufseinstieg vor allem auf die eigene Intuition zu hören?
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Was unterscheidet die Arbeit im Landesvorstand einer Partei von der im Stadtrat oder Landtag? Welche Eigenschaften sollten Personen mitbringen, die selbst ein politisches Amt anstreben? Und wie hat Fabians ehrenamtliches Engagement im Leichtathletik-Verein seinen weiteren Lebensweg beeinflusst?
Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Wie geht Tina Teucher in ihrer täglichen Arbeit damit um, dass Menschen trotz besseren Wissens umweltschädliche Entscheidungen treffen? Was unterscheidet echten Wandel in Unternehmen von Greenwashing? Und wie schafft man es, ein wirklich nachhaltiges Business aufzubauen?
Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Warum ist Ole der Meinung, dass man zuerst überlegen sollte, in welcher Firma man arbeiten möchte, bevor man darüber nachdenkt, welche Position genau man dort einnehmen möchte? Wie gestaltet sich der Arbeitsalltag in einem weltbekannten Großunternehmen? Und was rät Ole jemandem, der sich auf eine Stelle bewirbt und nicht weiß, wie er zeigen kann, dass die Ausschreibung zu ihm passt?
Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Warum kann Wirtschaftsingenieurwesen gerade dann das richtige Studium sein, wenn man sich noch nicht zwischen Technik, Informatik, Maschinenbau und Wirtschaft entscheiden möchte? Wie kann man über Gamification einen Automatisierungsprozess an einem Alltagsgegenstand, wie einem Tischkicker, intelligent gestalten? Was verbirgt sich hinter dem Begriff Vision Language Action Model, und warum könnte es die Zukunft der Robotik verändern? Und: In welchem Bereich möchte Fabian selbst ein Unternehmen gründen?
Für die Zukunft hat Silke sich zudem ein neues Ziel gesetzt: Sie möchte im Rahmen eines sogenannten „Secondments“ einige Zeit im Ausland arbeiten, vielleicht in Singapur, den USA oder Kanada. Ein solcher Auslandsaufenthalt würde es ihr ermöglichen, nicht nur andere Arbeitsweisen, sondern auch neue Kulturen und Kolleg:innen aus der ganzen Welt kennenzulernen.
Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie läuft eine Jahresabschlussprüfung bei einer Bank im Detail ab? Welche Eigenschaften sollten angehende Wirtschaftsprüfer:innen mitbringen? Und wie findet Silke auf dem Trampolin einen Ausgleich zu ihrer anspruchsvollen Arbeit?
Die Module zu Bildbearbeitung, 3D-Animation, Videoproduktion, Medientheorie und Mediengeschichte im Nebenfach Digitale Medien legten dagegen den inhaltlichen Grundstein für das, womit er sich heute beruflich beschäftigt. Noch während des Studiums drehten er und zwei Kommilitonen zudem erste kleine Filme, arbeiteten unentgeltlich in unterschiedlichen Projekten mit und brachten sich selbst vieles bei, was über die Inhalte des Studiums hinausging. Später ermöglichte Jonathan das große Netzwerk aus der Studentenzeit außerdem, noch einmal als Dozent zu einem spannenden Thema an die Universität zurückzukehren.
Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Wie entwickelt man Formate für ein Publikum, das klassische Musik nur aus dem Schulunterricht kennt? Was steckt hinter den 26 unterschiedlichen Stationen auf Jonathans Lebenslauf und welche davon sind ihm besonders positiv in Erinnerung geblieben? Und wie sieht für jemanden, der zugleich Angestellter und Selbstständiger ist, ein echter Urlaub aus?
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