Explorez tous les épisodes du podcast Schiffspodcast - Dani fährt Schiff
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| Neues Buch: Wie der Zugersee zu seiner Schifffahrt kam | 05 Oct 2026 | 00:53:30 | |
«Der Zugersee hatte es nicht immer leicht», sagt Heinz Amstad im Schiffspodcast. Zusammen mit Jürg Meister hat er die 175-jährige Geschichte der Schifffahrt auf dem Zugersee recherchiert und ein Buch darüber geschrieben, wie sie sich zwischen der Millionenstadt Zürich und dem Tourismusmagneten Luzern entwickelt hat. Er erzählt von Aha-Erlebnissen in den Lesesälen der Archive, wo die beiden Autoren 25 Meter Akten durchforsteten. Die aufwändige Quellenarbeit war nötig, weil die Geschichte der Schiffe auf dem Zugersee bislang nicht systematisch erforscht worden war. Zudem haben sie Zeitzeugen befragt. Entstanden ist ein Buch, das sich in die Serie «Geschichte der Schifffahrt» einreiht, die Jürg Meister vor Jahrzehnten zusammen mit Josef Gwerder und Erich Liechti begann. Allerdings gibt es einige Neuerungen, die im Schiffspodcast erklärt werden. Die Schifffahrt auf dem Zugersee wurde von Politikern angestossen und nicht wie auf anderen Seen von Pionieren. Warum das so war und wie sich dies bis heute auswirkt, erklärt Heinz Amstad im Schiffspodcast. Eines der Schiffe auf dem Zugersee ist das Motorschiff Schwan. «Es ist ein schwimmendes Denkmal, ein Stück Schifffahrtsgeschichte», sagt Amstad. Weil es regelmässig den sich ändernden Bedürfnissen der Passagiere angepasst wurde, konnte das Schiff überleben. Grund genug, den Schiffspodcast auf der «Schwan» aufzunehmen. «Die Schifffahrt fasziniert mich von Kindsbeinen an», sagt Heinz Amstad. Neben seinem Beruf als Lehrer pflegte er die Schifffahrt als Hobby. Seit seiner Pensionierung macht er die Schifffahrt zu seiner Hauptbeschäftigung. Er betreibt die Schiffs-Agentur, organisiert Reisen zu speziellen Schiffen und schreibt im Internet und für das Magazin «Schiffig» über Schiffe. Das Buch «Geschichte der Schifffahrt auf den Zuger Seen» ist erhältlich beim Weber Verlag (440 Seiten, 59 Franken). Links Inhalt Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Live von der Kapitänsprüfung | 07 Sep 2026 | 00:41:58 | |
Robin Müller sitzt scheinbar gelassen auf dem Bänkli am Einstieg der «Blümlisalp» und scherzt mit seiner Crew. Doch in wenigen Minuten beginnt seine wohl spannendste Fahrt. Heute entscheidet sich, ob er Kapitän auf dem Dampfschiff wird – der Höhepunkt seiner Laufbahn auf dem Thunersee. An Bord geschieht Ungewöhnliches: Die Crew klebt die Fenster des Steuerhauses mit Folie ab. Robin steuert das Schiff nun ohne Sicht nach draussen, wie bei dichtem Nebel, nur mit Instrumenten. «Wenn man sich auf sein Gefühl verlässt, ist man im Nebel verloren», sagt er im Schiffspodcast und erklärt, warum das so ist. Das Navigieren bei Nebel gehört zu den Manövern, die die Nautiker regelmässig üben und bei der Prüfung bestehen müssen. Auch Ruderschaden, Dampfaustritt oder das gefürchtete Mann-über-Bord-Manöver zählen dazu. Letzteres kann über die Prüfung entscheiden. Obwohl nur einer geprüft wird, zählt die Leistung der ganzen Crew. Das zeigt sich besonders beim simulierten Feuer an Bord. «Das ist eine extreme Notsituation. Sie ist für alle sehr fordernd», erklärt einer der drei Matrosen, die Robin unterstützen. Auch der Maschinist kommt zu Wort, der unter Deck zum Gelingen beiträgt. Die Kommunikation ist ein zentraler Punkt, auf den der Prüfungsexperte des Bundesamtes für Verkehr achtet. Im Schiffspodcast berichtet er, wie oft Kandidaten die Prüfung wiederholen müssen und welche Manöver ihnen am meisten Schwierigkeiten bereiten. Inhaltsverzeichnis 0:00 Begrüssungshorn Blümlisalp Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Wir tauchen unter die Oberfläche des Verkehrshauses | 10 Aug 2026 | 00:19:45 | |
Wo könnte man das besser tun als in einem U-Boot? Wir steigen in das legendäre «Mésoscaphe» und entdecken das Verkehrshaus der Schweiz aus einer ganz besonderen Perspektive. Zwischen Kabeln, Messgeräten und engen Gängen spricht der Kurator und Projektleiter Öffentlicher Verkehr, Schifffahrt und Logistik Jean-Luc Rickenbacher über seine Arbeit. Wie wählt er aus ungezählten Themen die richtigen aus? Wie schafft er es, dass sowohl Familien als auch Technikfans auf ihre Kosten kommen? Und welche Arbeit nervt den Kurator am meisten? Ausserdem sprechen wir über zwei weitere Attraktionen des Verkehrshauses, die in der Öffentlichkeit für Diskussionen sorgten: das Gotthardbahnmodell und das Dampfschiff Rigi, die beide neu inszeniert wurden. Eine Bonusfolge für alle, die noch tiefer eintauchen möchten – in das U-Boot «Mésoscaphe», in die Schifffahrt und in die spannende Arbeit hinter den Kulissen des Verkehrshauses.
Inhaltsverzeichnis 0:00 Tauchalarm Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Die Rheinhäfen – unser Tor zur Welt im Verkehrshaus | 03 Aug 2026 | 00:38:10 | |
Der Schrei einer Möwe durchbricht die Stille der Schifffahrtshalle. Noch ist das Verkehrshaus geschlossen. Doch die Möwe weist schon den Weg zur neuen Ausstellung über die Rheinhäfen. Auf dem Weg dorthin erklärt Kurator und Projektleiter Jean-Luc Rickenbacher, wie das Museum am Morgen geöffnet und für die rund eine Million Besucherinnen und Besucher pro Jahr vorbereitet wird. Im Schiffspodcast stellt Jean-Luc Rickenbacher die sechs Themeninseln der neuen Ausstellung vor. Sie beleuchten unter anderem die Bedeutung und Entwicklung der Rheinhäfen sowie Tourismus, Berufe und Menschen, die dort arbeiten. Ein Höhepunkt ist das seit Jahren beliebte Modell der Schleuse Birsfelden, das mit Bildschirmen und Videos aus der echten Schleuse ergänzt wurde. Praktisches Erleben und anschauliche Präsentationen stehen im Vordergrund. Man kann versuchen, mit einem Tau einen Poller zu treffen, im Simulator ein Schiff durch Basel steuern oder die Kabine eines Kreuzfahrtschiffes besichtigen. Laut Rickenbacher ist das ein Grund, warum das Verkehrshaus so beliebt ist: «Man kann bei uns etwas machen, spielend lernen und muss nicht lange Texte lesen.» Zum Abschluss des Podcasts führt Jean-Luc Rickenbacher zu seinem Lieblingsobjekt in der Schifffahrtshalle: dem «Mésoscaphe», gebaut von Jacques Piccard. Das ehemalige Touristen-U-Boot der Expo 64 wurde später zu einem Forschungs-U-Boot umgebaut. 1984 wurde das Boot stillgelegt. An der Landesausstellung 2002 war es stark verrostet in Murten zu sehen. Im Verkehrshaus wurde es danach aufwändig restauriert. Anhand dieses Exponats wird nicht nur Technikgeschichte erzählt, sondern auch der Umgang mit historischem Kulturgut. Eine Bonusfolge des Schiffspodcasts widmet sich (ab dem 10. August) dem «Mésoscaphe» und führt noch tiefer in die Ausstellung und die Geschichte des Verkehrshauses ein. Links Inhaltsverzeichnis Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Wie Lukas alten Schiffen neues Leben einhaucht | 13 Jul 2026 | 00:23:29 | |
In dieser Folge erfährst Du:
Lukas baut seine Modelle nicht einfach aus dem Bauch heraus. Er recherchiert historische Unterlagen, vergleicht Fotos und investiert oft mehrere Wochen in ein einziges Schiff. Seine Arbeit ist digitale Denkmalpflege - und eröffnet einen faszinierenden Blick auf die Schifffahrtgeschichte. Lukas bei Instagram Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Azubi an Bord: Mit Lukas auf dem Bodensee | 06 Jul 2026 | 00:25:04 | |
Lukas absolviert eine dreijährige Ausbildung zum Binnenschiffer. Dabei lernt er alles, was zum Arbeiten auf einem Schiff gehört. Zeitweise darf er auch ein Schiff steuern. Eine solche Ausbildung wird in der Schweiz nicht angeboten. Hier startet die Laufbahn auf einem Passagierschiff meist mit einer handwerklichen Lehre. Die nautischen Fähigkeiten erwirbt man später bei der Arbeit für eine Schifffahrtsgesellschaft. Deshalb arbeitet Lukas für die deutsche Bodensee Schifffahrt BSB, oft auf den Schiffen Überlingen und Stuttgart. Jeweils Anfang Jahr fährt er nach Duisburg, wo er während mehrerer Wochen zur Binnenschiffer-Schule geht. Da es nur noch wenige solcher Schulen gibt, trifft Lukas dort angehende Binnenschiffer aus ganz Europa. Sein Arbeitstag auf dem Bodensee beginnt mit den Vorbereitungen an Bord, bevor er Passagiere betreut und beim An- und Ablegen hilft. Im Schiffspodcast erzählt er von den vielfältigen Aufgaben an Bord. Viele Passagiere bemerken es kaum. Doch das Festmachen eines Schiffes verlangt Übung und Teamarbeit. Lukas berichtet von seinen ersten Erfahrungen mit Tau und Dalben, von Wind und Wetter und warum ihn gerade diese Arbeit zu Beginn der Ausbildung gefordert hat. Obwohl Lukas auf dem Land aufgewachsen ist, interessieren ihn Schiffe schon seit seiner Kindheit. Oft war er mit seinen Grosseltern auf dem Thunersee, insbesondere auf dem Dampfschiff Blümlisalp. Es sind denn auch die historischen Schiffe, die ihn besonders faszinieren. So träumt er davon, einmal auf einem Dampfschiff zu arbeiten. Den Bodensee hat Lukas aus einer Perspektive kennengelernt, die nur wenige erleben. Er gibt Tipps für die schönsten Strecken, Schiffe und Häfen. Zum Schluss verrät Lukas sein ungewöhnliches Hobby: Am Computer rekonstruiert er historische Schiffe als 3D-Modelle. Mehr dazu erfährst Du in einer Bonusfolge ab dem 13. Juni. Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Wenn der «Täggelimotor» den Takt vorgibt | 08 Jun 2026 | 00:19:17 | |
• Wie Gion seine Auftritte auf Fähren und Schiffen erlebt – inklusive meterhoher Wellen • Wie aus Schiffreisen, Begegnungen und Geschichten neue Lieder entstehen • Warum Gion trotz aller Leidenschaft für Musik Historiker und Geisterbahn-Erschrecker bleibt In dieser Folge des Schiffspodcasts ist Musiker Gion Stump zu Gast – und bringt nicht nur seine Gitarre, sondern auch jede Menge Geschichten mit. Vom Spielen auf Fähren im Mittelmeer über Konzerte bei meterhohen Wellen bis hin zu seinem kommenden Auftritt auf dem «Täggelibock» auf dem Brienzersee. Gion erzählt, wie ihn Schiffe, Menschen und Reisen zu neuen Songs inspirieren, warum ihn alte Maschinenklänge faszinieren und weshalb er versucht, den Rhythmus des Schiffsmotors in seine Musik einzubauen. Gleichzeitig spricht er über Lampenfieber, die Herausforderungen des Musikerlebens und seinen ungewöhnlichen Alltag zwischen Bühne, Geschichtsunterricht und Geisterbahn. Eine Folge voller Fernweh, Musik, Leidenschaft und besonderer Begegnungen – perfekt für alle, die Schiffe, Geschichten und ehrliche Musik lieben. Links Konzert mit Gion Stump auf dem «Täggelibock» am 21.6.2026 Feier 100 Jahre «Täggelibock»-Motor am 8.8.2026 Weiter Auftritte von Gion Stump Schiffspodcasts über die Musik der Seefahrer: Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Kalfatern – wie ein altes Handwerk den «Täggelibock» rettet | 01 Jun 2026 | 00:32:00 | |
Kalfatern ist eine uralte Technik, um Fugen zwischen Holzplanken abzudichten. Heute wird sie kaum noch angewendet. In der Werft in Interlaken allerdings wird damit der Rumpf des 117-jährigen Lastschiffs «Täggelibock» erneuert. Eine der wenigen Menschen, die noch kalfatern können, ist Nicole de Weck. Im Schiffspodcast erzählt sie, wie sie die Fugen zwischen den Holzplanken mit Hanf abdichtet, wo sie das Handwerk gelernt hat und warum sie hören kann, ob ihre Arbeit gelungen ist. Der «Täggelibock» ist ein Lastschiff mit flachem Rumpf, das direkt ans Ufer fahren und dort aufgebockt werden kann. Ab 1906 wurde es auf dem Brienzersee für Holztransporte eingesetzt. Der eigentliche Star an Bord ist jedoch der Zweizylinder-Dieselmotor von 1926: Er «täggelet» – und gab dem Schiff damit seinen Spitznamen. Offiziell heisst das Schiff allerdings «Lord Baden Powell», benannt nach dem Gründer der Pfadfinderbewegung. Getauft wurde es einst von Sänger Fredy Quinn. Mit welchem Trick es gelang, den berühmten Musiker nach Interlaken zu holen und welche Rolle die Pfadi dabei spielte, erklärt Nicole im Schiffspodcast. Wer mit dem «Täggelibock» fahren möchte, kann das Schiff mieten oder an einem öffentlichen Anlass mitfahren. Gelegenheit dazu gibt es zum Beispiel am 21. Juni bei einer Konzertfahrt mit Gion Stump oder am 8. August an der Feier zum 100-jährigen Jubiläum des «Täggeli»-Motors. Links Konzert mit Gion Stump am 21.6.2026 Feier 100 Jahre «Täggelibock»-Motor am 8.8.2026 Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Modellbau extrem: Die Dampfmaschine der Blümlisalp | 09 May 2026 | 00:35:37 | |
In einer ehemaligen Autogarage in Spiez am Thunersee entsteht etwas ganz Besonderes: Ein detailgetreues Modell der Maschine des Dampfschiffs Blümlisalp. Modellbauer Martin Anliker investiert dafür viel Zeit, Geduld und handwerkliches Können. Ungezählte Male ist er bereits in den Maschinenraum der «Blümlisalp» hinabgestiegen, ausgerüstet mit Messwerkzeug, Notizpapier und Fotoapparat. Dort vermisst er jedes einzelne Bauteil, um es dann in seiner Werkstatt im Massstab 1:12 nachzubauen. Martin fertigt nahezu alle Teile selbst an. Lediglich einige Schrauben und Muttern kann er einkaufen. Im Podcast erklärt er, warum er trotz moderner Technologien wie CNC oder 3D-Druck bewusst auf klassisches Handwerk setzt. Dabei arbeitet er bevorzugt mit Schweizer Werkzeugmaschinen aus den 60er- und 70er-Jahren – darunter renommierte Marken wie Schaublin und Aciera. Viele dieser Maschinen blicken auf eine eigene Geschichte zurück, etwa jene, die während 40 Jahren in der Fabrik des Messerherstellers Victorinox im Einsatz stand. Derzeit plant Martin, das Modell mit einem versteckten Elektromotor anzutreiben. Ein echter Dampfbetrieb wäre deutlich aufwendiger. Dennoch hält er sich die Option offen. Sein Ziel ist es, das fertige Modell eines Tages auf der «Blümlisalp» auszustellen. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor ihm. Von den erwarteten 10 Jahren hat er ein Viertel geschafft. Motivation holt sich Martin Anliker auf dem Dampfschiff. Jedes Mal aufs Neue begeistern ihn die Gerüche, Geräusche und die beinahe meditative Bewegung der Maschine. Im Schiffspodcast spricht er über seine besondere Beziehung zum Dampfschiff Blümlisalp. Link https://www.karmas-kreatelier.ch
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| Schiff und Schiene: Ein Leben zwischen See und Berg | 04 May 2026 | 00:30:25 | |
Wie fühlt es sich an, am Steuer des eigenen Schiffs zu stehen? Für Marc von Dach ist es längst mehr als ein Traum. Es ist Alltag geworden. Und doch steckt hinter diesem Alltag eine besondere Geschichte: die eines Jungen, der am 18. Geburtstag, dem frühesten möglichen Termin, seinen Motorbootausweis gemacht hat und heute nicht nur sein Schiff über den Thunersee steuert, sondern auch Züge auf den Gornergrat fährt. Im Zentrum dieser Episode des Schiffspodcasts steht ein Mensch, der zwei Welten verbindet – Wasser und Berge. Marc erzählt, wie ihn die Faszination für Schiffe schon als Kind geprägt hat und warum ihn die Leidenschaft bis heute nicht loslässt. Gleichzeitig schlägt sein Herz auch für die Bahn: Als Lokführer auf einer Zahnradstrecke erlebt er die Kraft der Berge genauso intensiv wie die Ruhe des Sees. Natürlich geht es auch um sein Schiff: die «Jolimont». Ein kleines, charmantes Motorschiff mit Geschichte – ursprünglich 1912 als erstes Kursschiff auf dem Bielersee im Einsatz, heute liebevoll restauriert und auf dem Thunersee unterwegs. Marc gibt Einblick in Technik, Eigenheiten und Charakter des Schiffs: vom historischen Steuer über moderne Hilfsmittel bis hin zum besonderen Fahrgefühl, das man nicht einfach lernen, sondern spüren muss. Was braucht es, um ein eigenes Schiff zu betreiben? Wie viel Herzblut steckt dahinter? Und lohnt sich das überhaupt? Marc spricht über Herausforderungen, überraschende Wendungen und darüber, warum Gastronomie plötzlich wichtiger wurde als gedacht. Auch besondere Erlebnisse mit Gästen und Musikern kommen zur Sprache. Eine Episode für alle, die das Wasser lieben – oder es nach dieser Folge lieben werden. Links Inhaltsverzeichnis Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Bombe an Bord: Warum Schiffe mit Action locken | 07 Apr 2026 | 00:42:47 | |
Die Schifffahrt erfindet sich gerade neu: Auf den Schweizer Seen werden verschiedene Angebote getestet. Auf den Schiffen wird gespielt und gestrickt, es werden Bücher vorgestellt, Mode vorgezeigt oder die Natur erklärt. Besonders fällt ein Angebot auf dem Zugersee auf: Dort muss im Stil eines Escape-Rooms eine Bombe entschärft werden. «Wir müssen den Leuten einen Grund geben, auch bei schlechtem Wetter auf das Schiff zu kommen», erklärt Philipp Hofmann von der Zugersee Schifffahrt im Schiffspodcast. Das sei besonders wichtig, weil bloss wenige Touristen nach Zug kämen. Und der See liegt eingeklemmt zwischen dem Zürichsee und dem Vierwaldstättersee, die beide mit grossartigen Flotten locken. Das Escape-Spiel wurde eigens für den Zugersee entwickelt. Während einer Sonderfahrt übernimmt ein Hacker die Steuerung des Schiffes. Zudem tickt eine Bombe an Bord. Die Passagiere müssen auf dem Schiff Hinweise suchen und Rätsel lösen, um sie zu entschärfen. «Es geht darum, miteinander etwas zu erleben», sagt Hofmann und ergänzt, dass heutzutage viele Leute allein seien. Auf dem Schiff sei es einfacher, miteinander in Kontakt zu kommen, zum Beispiel beim Spielen, Basteln oder Tanzen. Er sieht in der Schifffahrt mit echten Menschen und realer Natur ein wichtiges Gegenstück zu einer immer virtuelleren und künstlicheren Welt. Am Ende verrät Philipp, wann und warum er selber eine Schifffahrt macht. Diese Folge des Schiffspodcasts entstand in Zusammenarbeit mit den Zuger See-Geschichten, dem Podcast der Zugersee Schifffahrt. So beantwortet Dani im ersten Teil die Fragen von Philipp, dann werden die Rollen getauscht. Links Zugersee Schifffahrt: https://www.zugersee-schifffahrt.ch/ Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Blaulicht auf dem Bielersee: Besuch bei der Seerettung | 16 Mar 2026 | 00:26:45 | |
Ein Stand-up-Paddler treibt gefährlich nahe an die Schleuse Port, ein Motorboot springt nicht mehr an oder eine Nähmaschine fällt über Bord: In solchen Fällen rücken die Seeretter aus. Der Rettungsdienst Bielersee ist als Verein organisiert. Ihm gehören rund 1000 Mitglieder an, etwa 50 davon sind aktiv im Rettungsdienst tätig, sagt Präsident Peter Frick. Die Organisation arbeitet eng mit der Gewässerpolizei des Kantons Bern zusammen. Zur Flotte gehören drei Boote, das wichtigste ist der «Milan», ein robustes Arbeitsboot mit zwei Motoren, viel Leistung und grosser Arbeitsfläche für Rettungsarbeiten. Was neben medizinischem Material noch zur Standardausrüstung der Mannschaft gehört, hörst Du im Schiffspodcast. Im Gespräch geht es auch um Ausbildung, Nachwuchsarbeit und Prävention: Der Verein bietet Schwimm- und Rettungskurse an, betreibt eine Jugendgruppe und engagiert sich aktiv für Sicherheit auf dem Wasser. Besonders wichtig ist Peter Frick dabei ein respektvoller Umgang auf dem See – Rücksichtnahme sei die wichtigste Regel für alle, die den Bielersee nutzen. Zum Schluss erzählt Peter Frick, wie er selbst zur Seerettung gekommen ist und warum ihn die Kameradschaft und die Arbeit auf dem Wasser bis heute motivieren. Diese Folge des Schiffspodcasts ist Teil des Podcasthon. Eine Woche lang stellen Podcasts auf der ganzen Welt eine Wohltätigkeitsorganisation ihrer Wahl vor. Links Seerettung Bielersee Video Seerettung Bielersee Baderegeln der SLRG Podcasthon Inhalt 0:10 Einleitung Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Ein Schiff, das deinen Namen trägt | 02 Mar 2026 | 00:13:48 | |
Adrian von Bubenberg hat es geschafft: Auf dem Thunersee fährt ein Schiff, das seinen Namen trägt. Und erst noch eines der schönsten. In dieser Bonusausgabe dreht sich alles um Schiffsnamen – genauer gesagt um Schiffe, die nach Personen benannt sind. Dani geht der Frage nach: Was muss man tun, damit ein Schiff nach einem benannt wird? Spoiler: Es hilft, ein Mann zu sein. Noch besser ist es, Freiheitskämpfer, General oder Gründer einer grossen humanitären Organisation zu sein. Alternativ: selbst ein Schiff kaufen 😉 Warum haben Schiffe überhaupt Namen? Schifffahrt ist stark von Ritualen geprägt. Dazu gehört auch die Schiffstaufe und die Zeremonie mit der Champagnerflasche. Der Name ist Teil der Persönlichkeit des Schiffs. Aber auch juristisch müssen Passagierschiffe in der Schweiz einen Namen haben. Sie werden damit im Binnenschifffahrtsregister eingetragen. In der Schweiz tragen über den Daumen 80 Prozent oder mehr der Schiffe Namen mit einem geografischen Bezug. Sie heissen wie ein Berg oder wie eine Ortschaft. Das leuchtet ein: Man zeigt so regionale Verbundenheit, die Namen altern nicht, wirken würdevoll und dauerhaft. Man kann damit nichts falsch machen. Von den zahlreichen schönen Schiffen in der Schweiz findet Dani elf, die nach realen Personen benannt sind: Es sind Bonivard, Bubenberg, Davel, Dufour, Dunant, Guisan, Herrliberger, Merian, Rousseau, Schiller und Victoria. Inhaltsverzeichnis 0:00 Dampfschiff Blümlisalp Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Jubiläumsfolge: So entsteht der Schiffspodcast | 19 Feb 2026 | 00:38:48 | |
«Tschou, mein Name ist Dani, ich fahre gerne Schiff.» So beginnen die mittlerweile fünfzig Folgen des Schiffspodcasts. In der Jubiläumsfolge jedoch geht es anders weiter: Dani übergibt das Mikrofon an die befreundete Journalistin, Podcasterin und Storytellerin Claudia Salzmann und beantwortet ihre Fragen zum Schiffspodcast. Was fasziniert Dani an Schiffen? Wie (peinlich) finden das seine Kinder? Wie tickt die Schifffanszene? Und was hat eigentlich das Dampfblatt mit allem zu tun? All das erfährst du auf einer Schifffahrt von Thun nach Spiez, bei der du den Schiffspodcast besser kennenlernen kannst. Dani spricht über seine Motivation fürs Podcasten. Ihm geht es um Inhalte, um Menschen und ihre Geschichten. Entsprechend führt er die Interviews unaufgeregt, neugierig und aus echtem Interesse. Seine Gäste sind leidenschaftlich bei der Sache, kommunikativ und offen. Die Schifffahrt bringt Menschen zusammen, die gerne erzählen – und sich freuen, wenn ihr Wissen gehört wird. «Besonders mag ich die Folgen, bei denen ich selbst aktiv werden kann, sei es, ein Dampfboot zu heizen oder eine Führung durch ein Museum zu machen», sagt Dani. Er findet es spannend, das Thema Schifffahrt möglichst weit zu fassen. So geht es im Schiffspodcast auch mal um Musik, Theater oder Gummiboote. Dani produziert den Podcast ehrenamtlich und ohne kommerziellen Druck. Auf dem Thunersee fühlt sich Dani zu Hause. Die Ruhe, das Licht und die bekannten Berge vermitteln ein Gefühl von Gelassenheit. Gleichzeitig reizt ihn die Vielfalt der anderen Schweizer Seen, die jeweils ihren ganz eigenen Charakter haben. Zum Jubiläum nutzt Dani die Gelegenheit, Danke zu sagen: allen Menschen, die den Podcast möglich machen, vor dem Mikrofon mit ihren Geschichten und hinter dem Mikrofon mit Ideen, Tipps und Hinweisen. Ein Dank geht auch an alle, die zuhören, Folgen weiterempfehlen und so dafür sorgen, dass die Begeisterung für Schiffe, Seen und ihre Geschichten weitergetragen wird. Dieser Podcast lebt von Neugier, Austausch und Unterstützung. So kannst Du den Schiffspodcast hören Du findest den Schiffspodcast auch bei Instagram und Facebook. Storytellerin Claudia Salzmann: diestorytellerin.ch Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Unterwegs mit der Basler Fährifrau | 02 Feb 2026 | 00:34:39 | |
In Basel fahren vier Rheinfähren. Sie gehören seit Mitte des 19. Jahrhunderts zum Stadtbild. Auch wenn seither mehrere Brücken gebaut wurden, sind sie wichtig für die Basler Mobilität und Identität. Fährifrau Rosi Tiefenthal erzählt im Schiffspodcast von Pendlern, Spaziergängern und Touristen, die den Rhein per Schiff überqueren. Die Fahrt über den Rhein ist eine Pause vom Stadtleben, die Fähren sind Orte für Begegnungen und Gespräche. Daraus entstand der Ausdruck «Erzähl Du das dem Fährimaa». Fährifrau Rosi Tiefenthal verrät im Schiffpodcast, ob ihr die Passagiere tatsächlich von ihren Sorgen erzählen. Die Basler Fähren sind Gierseilfähren. Sie nutzen die Strömung des Rheins und kommen ohne Motor aus. Mit dem Ruder wird das Schiff schräg zur Strömung gestellt und am Seil über den Fluss geführt. Rosi Tiefenthal erklärt, wie Wasserstand, Strömung und Wind die Manövrierfähigkeit beeinflussen. Die vier Fähren gehören der Stiftung Basler Fähren und sind verpachtet. Jede Fähre wird als eigenständiger Betrieb geführt. Die Einkünfte sind saisonabhängig. Eine Überfahrt kostet zwei Franken. Der Linienbetrieb wird ergänzt durch Anlässe wie Apéros oder Fonduefahrten. Der Unterhalt wird durch die Stiftung, einen Verein, Gönner und Sponsoren ermöglicht. Rosi Tiefenthal arbeitet seit Jahrzehnten auf dem Rhein. Die Nähe zum Wasser, der Kontakt zu Menschen und der Rhythmus des Flusses prägen ihren Alltag. Sie betont im Schiffpodcast, dass sie sich keinen anderen Arbeitsplatz vorstellen kann. Links Fähri-Verein Basel Fähre Wild Maa Schiffsradar Logbuch eines Fährmanns
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| Wie Dampf Schiffe und mehr bewegt: Zu Besuch im Dampfzentrum | 05 Jan 2026 | 00:32:09 | |
Maschinen zischen, Schwungräder drehen sich, und der Duft von Schmieröl liegt in der Luft. Das Dampfzentrum in Winterthur stellt rund 30 Dampfmaschinen aus in einer Fabrikhalle, wo Sulzer einst Dampfmaschinen gebaut hat. Darunter befindet sich die Maschine des Dampfschiffs Lützelau, eine Dampfturbine des Dampfschiffs Lötschberg, eine Sulzer-Tandemmaschine fürs Tram Basel sowie eine Dreifach-Expansionsmaschine, die für die Weltausstellung 1889 in Paris konstruiert wurde. Ein Highlight ist die oszillierende Maschine des Dampfschiffs Giessbach vom Brienzersee. Bei dieser Bauart befinden sich die Zylinder unterhalb der Kurbelwelle und schwingen während des Betriebs hin und her. Wer heute in der Schweiz mit einem Dampfschiff fährt, findet dort fest montierte Zylinder vor, die über eine schräg liegende Kolbenstange mit Gelenk die Kurbelwelle antreiben. Dampfmaschinen machten die Schweiz vom Agrar- zum Industriestaat: Sie ermöglichten den Betrieb von Fabriken fernab von Flüssen, trieben Schiffe und Bahnen an und versorgten die Bevölkerung mit Strom. Heutige Technik baut darauf auf, zum Beispiel die Dampfturbine im Atomkraftwerk. Durch das Zentrum führt uns Andreas Faust, ein gelernter Maschinenmechaniker, der für die Koordination der Führungen verantwortlich ist. Links Dampfzentrum Winterthur: https://www.dampfzentrum.ch Video über das Dampfzentrum: https://www.dampfzentrum.ch/dzw/virtueller-besuch Kempton Steam Museum: https://kemptonsteam.org/collection/triple-expansion-engines Inhaltsverzeichnis 0:00 Maschinen im Dampfzentrum Winterthur Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Warum Kreuzfahrten süchtig machen - mit Kenner Dario Fahrni | 01 Dec 2025 | 00:37:41 | |
Wir lernen die grössten Schiffe der Welt kennen. Dario Fahrni führt in die Kreuzschifffahrt ein – ein Gebiet, auf dem er sich auskennt. 20 Kreuzfahrten hat er bereits gemacht und gibt einen Podcast dazu heraus.
Für Dario Fahrni ist eine Kreuzfahrt vor allem eines: Ein perfekter Ausstieg aus dem Alltag. «Es ist eine bequeme Art zu Reisen, weil man das Bett und die Bar immer dabeihat», sagt er im Schiffspodcast. Nirgendwo sonst findet er so schnell Erholung wie an Bord eines Schiffes. Und doch sei jede Reise ein kleines Abenteuer. Die Schiffe, die heute über die Meere fahren, sind riesige schwimmende Städte. Die MSC World Europa zum Beispiel bietet Platz für 7000 Passagiere. Dennoch spüre man von den Menschenmassen erstaunlich wenig, sagt Dario Fahrni – und räumt damit mit einem verbreiteten Vorurteil auf. An Bord der Schiffe findet man Rutschbahnen, Kletterparks oder sogar Achterbahnen. Dario Fahrnis Lieblingsschiff ist die Costa Firenze. Im Schiffspodcast erklärt er, warum sie für ihn das schönste Schiff der Welt ist. Im Schiffspodcast gibt Dario Fahrni Tipps, wie man die passende Kreuzfahrt findet, wo man am besten bucht, welche Unterschiede es bei den Kabinen gibt und mit welchem Preis man rechnen muss. «Das Preis-Leistungsverhältnis überzeugt mich immer wieder», sagt er und erzählt von einer einwöchigen Kreuzfahrt, die ihn nur 150 Franken gekostet hat - Essen und Trinken inklusive. Um seine Leidenschaft für Kreuzfahrten zu teilen, produziert Dario Fahrni zusammen mit seinem Kollegen Martin Bähler den Podcast Faszination Kreuzfahrt. «Die grosse Resonanz hat mich überrascht», sagt er – und gibt Einblicke, wie eine Folge entsteht. «Entweder packt einen das Kreuzfahrtfieber nach der ersten oder zweiten Reise – oder gar nicht», sagt Dario Fahrni. Und er erzählt, welche Rolle der Film Titanic in seiner eigenen Begeisterung gespielt hat. Links Podcast Faszination Kreuzfahrt MSC-Kreuzfahrten Costa Kreuzfahrten Reisebüro Cruise-Expert Joel Lendenmann Inhaltsverzeichnis 0:00 Schiffshorn Costa Fierenze Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Er bringt die «Blümlisalp» auf die Bühne | 03 Nov 2025 | 00:40:46 | |
In dieser Folge des Schiffspodcasts spricht Autor und Regisseur Michael Klemm über seine «Liebeserklärung» an das legendäre Thunersee-Dampfschiff. Inspiriert wurde er von der wahren Geschichte der «Blümlisalp», die fast zwanzig Jahre lang mit ungewisser Zukunft in einem Baggersee lag, ehe sie dann doch gerettet wurde. Erzählt wird die Geschichte anhand des fiktiven Maschinisten Heinz, der viele Jahre auf dem Schiff gearbeitet hat. Nach der vermeintlich letzten Fahrt bricht für ihn eine Welt zusammen. Er ertränkt seinen Kummer im Alkohol - bis einige seiner Freunde beschliessen, die «Blümlisalp» wieder flottzumachen. Dabei gehe es nicht einzig um die Schönheit des Schiffes, erklärt Michael Klemm. «Die Geschichte erzählt auch etwas über die Gesellschaft. Es geht um Verlust, Engagement und Selbstbestimmung der Menschen.» Im Gespräch mit dem Schiffspodcast zieht Klemm Parallelen bis hin zur künstlichen Intelligenz. Der Regisseur verspricht ein unterhaltsames und lustiges Stück, bei dem auch gesungen wird. «Das Singspiel ist beschwingt, da nimmt man etwas mit und summt vielleicht sogar eine Melodie auf dem Heimweg.» Premiere ist in einem neuen Theater in Hünibach am Thunersee. Als grosses Vorbild dienst das Singspiel «Im weissen Rössl am Wolfgangsee». Im Schiffspodcast erzählt Michael Klemm von seinem Besuch dort. Dabei lernen wir auch den «Kaiser» kennen, ein Schaufelradschiff aus dem Jahr 1873, das bis heute noch fährt. Im Schiffspodcast erzählt Michael Klemm, wie er aus dem Odenwald in Hessen in die Schweiz kam und welcher berühmte Schriftsteller ihn dazu inspiriert hat. Einige Jahre lebte er in Saas-Fee, doch dann war ihm der Schnee zu viel und er zog an den Thunersee. Heute schwärmt er vom Thunersee – «wegen des Südlichen und der Leichtigkeit des Sees.» Links
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| Schifffahrt in der Krise? Kenner Kurt Hunziker ordnet ein | 06 Oct 2025 | 00:54:56 | |
Kurt Hunziker kennt die Schifffahrt wie kaum ein anderer. Er hat 43 Jahre lang auf dem Schiff gearbeitet, fährt seit der Pensionierung oft mehrmals pro Woche als Passagier mit und analysiert die Schifffahrt seit Jahren als Journalist für die Dampferzeitung. Ruhig und sachlich ordnet er die vergangene Saison ein – und legt den Finger auf die wunden Punkte. Er fordert von den Schifffahrtsgesellschaften mehr Mut und Offenheit. Sie sollen aktiver informieren, wenn ein Schiff ausfällt, und auch den Grund nennen. «Sonst entstehen Gerüchte. Das ist weder für die Passagiere noch für die Gesellschaften gut», sagt er im Schiffspodcast. Weil die Schifffahrt im Fokus der Öffentlichkeit steht, dürfe nichts verheimlicht werden. Auch die Passagierzahlen auf den Schiffen sieht Kurt Hunziker kritisch. Häufig werde betont, wie ruhig und erholsam eine Schifffahrt sei. «Wenn es zu viele Menschen auf dem Schiff hat, kann es mühsam werden», sagt er im Schiffpodcast. Gleichzeitig würdigt er die Bemühungen der Schifffahrtsgesellschaften, Kurse doppelt zu führen und das Personal, das deswegen Überstunden leisten muss. Auf dem Genfersee fiel die Saison 2025 rabenschwarz aus. Im Sommer fuhr kein einziges Dampfschiff. Für Reparaturen, zusätzliche Grenzgängerschiffe und den Bau einer neuen Werft wird eine halbe Milliarde Franken benötigt. Selbst für Kurt Hunziker, der über gute Kontakte zu den Schifffahrtsgesellschaften verfügt, bleiben viele Fragen offen. Einen Wendepunkt für die Schifffahrt sieht Kurt Hunziker in der Corona-Krise. Damals ging qualifiziertes Personal verloren, unter dessen Auswirkung die Branche bis heute leidet. Positiv wertet er jedoch, dass sich die Schifffahrtsgesellschaften zunehmend für Teilzeitmodelle öffnen und damit den Bedürfnissen der jüngeren Generation gerecht werden. Trotz allem blickt Kurt Hunziker zuversichtlich auf die kommende Saison. Die meisten Fahrpläne seien schon online einsehbar. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass das Wetter mitspielt. Zudem hänge vieles davon ab, wie sich die weltpolitische Lage – etwa in den USA, Gaza und der Ukraine – entwickelt. «Das wird sich auch auf den Tourismus in der Schweiz auswirken», sagt er. Links Inhaltsverzeichnis 0:00 Horn Dampfschiff Schiller Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Geschichten aus dem Hafenmuseum | 01 Sep 2025 | 00:48:26 | |
Im neuen Schiffspodcast nehmen wir euch mit ins Hafenmuseum in Basel. Museumsdirektor Rolf Schlebach führt durch die Ausstellung und erzählt dabei spannende Geschichten. Vom historischen Hafenmodell über die faszinierende Technik im Schiffssimulator bis hin zu persönlichen Erinnerungen– Schlebach gibt einen einzigartigen Einblick in die Welt der Schifffahrt und die Herausforderungen, die das Museum heute meistern muss. Das grosse Hafenmodell ist ein Prunkstück des Hafenmuseums. Das Modell wurde ursprünglich für die Landesausstellung 1939 gebaut. Später wurde es überarbeitet und zeigt heute den Zustand des Hafens im Jahr 1954. Rolf Schlebach nutzt das Modell, um die Geschichte des Rheinhafens zu erzählen – zum Beispiel, wie das Hafenbecken 2 während des Zweiten Weltkriegs mühsam per Hand mit Pickel und Schubkarre ausgehoben wurde. Er weist auch auf ein besonderes Silo hin, das im Modell zu sehen ist. Ein weiteres Highlight des Museums ist der Schiffsimulator. Unter Anleitung eines Instruktors können Hobbykapitäne damit zum Beispiel durch die Schleuse in Antwerpen fahren. «Die Leute sind oft erstaunt, wie träge ein Schiff reagiert», sagt Schlebach. Der Simulator funktioniert in Echtzeit, deshalb dauert die Schleuseneinfahrt etwa eine Viertelstunde. Schlebach will dem Publikum zeigen, welche Hilfsmittel ein Schiffsführer heute hat und wie spannend die Arbeit auf dem Schiff ist. Einer von Rolf Schlebachs Lieblingsorten im Hafenmuseum ist beim Modell des Gütermotorschiffs Nostrano. «Es ist ein sehr spezielles Schiff», sagt Schlebach, der einen Teil seiner Jugend darauf verbracht hat. Es war das erste Schiff der Schweizer Reederei, das vom Schub- zum Schleppschiff umgebaut wurde. Danach kamen die beiden anderen «Italiener» Bodio und Sonvico an die Reihe. Im Schiffspodcast erzählt Rolf Schlebach von der schönsten Fahrt, die er auf der «Nostrano» erlebt hat. Heute fährt Rolf Schlebach mit seinem eigenen Schiff: Dem Schleppboot Jupiter aus dem Jahr 1912. Ursprünglich wurde das Boot mit einer Dampfmaschine betrieben. In seiner Freizeit befährt er damit Gewässer in ganz Europa und bietet Skipper-Trainings an. Er betont, dass es viel nautisches Wissen erfordert, um so ein Schiff zu unterhalten. «Und viel Elan», sagt er, «Rechnen darf man dabei nicht, es ist sehr aufwändig.» Als privates Museum kann das Hafenmuseum nicht mit Beiträgen der öffentlichen Hand rechnen. Neben den Einnahmen aus dem Ticketverkauf und dem Erlös von Sonderführungen ist es deshalb auf Spenden und ehrenamtliche Mitarbeiter angewiesen. Schlebach erzählt, wie er unter diesen Umständen den zwei Millionen Franken teuren Umbau des Museums im Jahr 2020 meistern konnte.
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Inhaltsverzeichnis 1:25 Geschichte des Hafenmuseums Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Er gibt den Schiffen eine Stimme | 04 Aug 2025 | 00:46:40 | |
Ein Schiff ist kein Postauto: Das erklärt Remo Rey zum Beispiel im Bundeshaus. Als Präsident des Branchenverbands VSSU vertritt er die Anliegen der Schweizer Schifffahrt gegenüber der Politik, dem Tourismus oder der Öffentlichkeit. «Es ist wichtig, dass man gemeinsam hinstehen und seine Bedürfnisse anbringen kann», sagt Rey im Schiffpodcast und erzählt, wie er in das Amt gestartet ist und was ihm dabei wichtig ist. Der Verband der Schweizer Schifffahrtsunternehmen arbeitet eher im Hintergrund. «Ein zentraler Teil ist die Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Verkehr, wo Gesetze und Verordnungen vorbereitet werden.», sagt Rey und stellt weitere Aufgaben des Verbands vor. Dazu gehören die aktuellen Herausforderungen in der Schifffahrt: Lange Ausbildungen erschweren die Personalplanung. Aktuell fahren nicht alle Schiffe in der Schweiz, weil Schiffsführerinnen oder Maschinisten fehlen. Remo Rey erläutert, wo die Ausbildung vereinfacht wird und warum sie dennoch lange dauern muss. Er zeigt auf, wie er als Geschäftsführer der Schifffahrtsgesellschaft URh mit dieser Herausforderung umgeht. Manche Schiffe bleiben in der Werft, weil das Geld für Reparaturen fehlt. Remo Rey erklärt, warum die Schifffahrt teuer ist und dass Schiffsbetriebe auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen sind. Vor allem Investitionen in klimafreundliche Motoren übersteigen oft die finanziellen Möglichkeiten der Unternehmen. Im Schiffspodcast wird aufgezeigt, wie Schiffe eine Region attraktiver machen. Viel Kritik einstecken muss die Schifffahrt wegen einer exklusiven Luxusfahrt für kleine Gruppen, die auf dem Vierwaldstättersee angeboten wird. Im Schiffspodcast verteidigt Remo Rey das Angebot und wirbt für frische Ideen. Solche Angebote seien notwendig, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, sagt Rey. «Die Schifffahrt muss im Gespräch bleiben». Mit klassischen Kursfahrten sei das kaum zu schaffen. Wir nehmen den Schiffspodcast auf dem 100 Jahre alten Motorschiff Konstanz auf, das heute vorab als Hotelschiff dient. Remo Rey erzählt von der Suche nach einer Verwendung für das eher kleine Schiff und wie es ihm ans Herz gewachsen ist. Er spricht auch über das zweite historische Schiff der URh-Flotte: Das Motorschiff Stein am Rhein und seinen Sulzer Zweitaktmotor 6 TW 24 und welche Herausforderungen sich stellen, ihn zu erhalten. Zur Schifffahrt ist Remo Rey eher zufällig gekommen. Davor war er Tourismusdirektor in Winterthur. «Die Schifffahrt vereint vieles, was mir wichtig ist: Gastgeber sein, Gastronomie, touristisches Angebot – aber auch neue Herausforderungen wie Finanzierung und Investitionsplanung», sagt der Betriebsökonom. Nach elf Jahren ist er noch immer mit Begeisterung dabei.
Links Spenden für MS Stein am Rhein Der VSSU Weitere Folge des Schiffspodcasts mit der URh Inhaltsverzeichnis Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Sommer-Spezial: Gummiboot-Tipps von der Expertin | 14 Jul 2025 | 00:40:36 | |
«Schlauchbootfahren ist ein wunderschönes Naturerlebnis», sagt Autorin Iwona Eberle im Schiffspodcast. Sie nimmt uns mit auf eine gemächliche Fahrt über glitzernde Flüsse, vorbei an Auen, Burgen und Baumlandschaften. Es wird klar, warum gerade das Schlauchboot ein ideales Fortbewegungsmittel ist, um die Schweiz neu zu entdecken. Der Gummibootführer ist ein Herzensprojekt von Iwona Eberle. Im Buch stellt sie 22 Flusstouren vor, die für Anfänger wie Fortgeschrittene geeignet sind. Sie erzählt im Schiffspodcast, wie sie per Luftbild neue Routen sucht, die Flüsse zuerst mit dem Velo abfährt und jede Tour mehrmals testet. Schliesslich werden noch Fotos mit Models gemacht. Wichtig ist die richtige Ausrüstung. Die Buchautorin sagt, worauf man beim Kauf eines Schlauchbootes achten sollte. Ausserdem erklärt sie, was weiter gebraucht wird, zum Beispiel stabile Paddel oder Schwimmwesten. Im Schiffspodcast erfährst Du, welchen Fehler Anfänger am häufigsten machen. Für Einsteiger eignen sich viele Routen. Zum Beispiel auf dem Linthkanal von Giessen bis in den Zürichsee. Wer es ein bisschen wilder mag, kann sich auf die Reuss wagen – von Bremgarten nach Gebenstorf, vorbei an unverbauten Ufern und über steiniges Flussbett. Iwona Eberle zeigt, wie vielfältig Flusstouren in der Schweiz sein können. Neben dem Gummibootführer hat Iwona Eberle zwei Badeführer geschrieben: Einen für das Tessin und einen für die Westschweiz. Dort stellt sie abgelegene, naturbelassene Badeplätze vor – oft mit Wasserfällen, türkisblauen Becken und meist ganz ohne Infrastruktur. Ihre erste Gummibootfahrt führte Iwona Eberle direkt auf eine anspruchsvolle Strecke – und weckte ihre Neugier. Als sie merkte, dass es keine passende Literatur dazu gab, begann sie selbst zu recherchieren, bis sie beschloss, selber ein Buch zu schreiben. Im Schiffspodcast erzählt sie, wie daraus eine grosse Leidenschaft und eine Menge Arbeit geworden ist.
Links Fotograf Christoph Hurni bei Flickr Gummiboot-Regeln der SLRG
Inhaltsverzeichnis 1:20 Einleitung Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Pinsel weg, Steuer her: Iren Rysers Weg zur Schiffsführerin | 07 Jul 2025 | 00:38:46 | |
Auf den Schiffen im Berner Oberland steht wieder eine Frau im Steuerhaus: Iren Ryser hat die Prüfung zur Schiffsführerin nach nur zwei Saisons auf See gemeistert. Sie ist aktuell die einzige Frau in dieser Position im Berner Oberland. Im Schiffpodcast gibt sie Einblicke in die Prüfungsphase, in ihren Alltag auf dem Schiff und erzählt, wie sie sich in der männerdominierten Branche behauptet. Was ursprünglich mit einem kurzen Einsatz als Malerin in der Werft begann, entwickelte sich schnell zu einer Berufung. Innerhalb kürzester Zeit stieg Iren von der Matrosin zur Schiffsführerin auf. Ihre Geschichte zeigt, was sie auch anderen jungen Frauen rät: «Chancen packen, wenn sie sich bieten.» «Während drei Monaten hatte ich kein Leben mehr», fasst Iren die Vorbereitung auf die theoretische Prüfung zusammen. Nach Feierabend musste sie mindestens eine Stunde lang lernen und sich die Antworten auf 900 Fragen einprägen. Im Schiffspodcast werden drei der Fragen besprochen. Iren erzählt von der theoretischen Prüfung, die ganze vier Stunden lang dauert. Die praktische Prüfung ist nicht weniger anspruchsvoll. Iren musste nicht nur zeigen, dass sie das Schiff beherrscht, sondern auch, dass sie in Notfällen richtig reagiert. Dazu gehört zum Beispiel das berühmte Mann-über-Bord-Manöver. «Besonders hektisch wird es, wenn ein Feuer auf dem Schiff ausbricht.» Iren zählt im Schiffspodcast auf, was sie in einem solchen Fall alles unternehmen muss. «Am Anfang hatte ich ein mulmiges Gefühl, mit dem Schiff an die Ländte zu fahren», erzählt Iren. Obwohl sie mit den kleinsten Schiffen der Flotte lernt, sind diese mit bis zu 40 Metern ungefähr so lang, wie zwei Gelenkbusse. Mit zunehmender Übung wurde alles einfacher. Heute kann es Iren kaum erwarten, im kommenden Frühjahr ein grösseres Schiff zu steuern. Links Inhaltsverzeichnis Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Musik an Bord: Vom Arbeitslied zum Tiktok-Hit | 02 Jun 2025 | 00:41:26 | |
Wir sorgen für passende Stimmung an Bord und entdecken die Welt der Shantys. Während wir sie heute zur Unterhaltung hören oder singen, hatten diese Lieder früher eine andere, ernstere Bedeutung. Sie waren auch deutlich kürzer. Rainer H. Porschien vom Basler Seemannschor Störtebekers erklärt uns die Hintergründe. Viele kennen das Lied «Der Wellermann», ein traditionelles Walfängerlied aus Neuseeland. Während der Corona-Pandemie erlebte es durch eine Version von Nathan Evans ein Comeback. Rainer erzählt, wie der Hype um das Shanty die Störtebekers beeinflusst hat. Shantys sind alles andere als ein Relikt der Vergangenheit – auch heute entstehen neue Lieder. Rainer stellt einige moderne Shantys vor, darunter Stücke von der Band Santiano, El Pony Pisador und den Dreadnoughts. Dabei sind auch bekannte Lieder, die regelmässig im Radio laufen und deren Verbindung zur Seefahrt nicht offensichtlich ist. Wir tauchen ein in die Geschichte des Basler Seemannschors Störtebekers, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1962 zurückreichen. Der Name Störtebekers erinnert an den gefürchteten Seeräuber aus Hamburg, der vier Liter Bier in einem Zug getrunken haben soll. Rainer klärt auf ob die Sänger das auch können. Wie viele andere Chöre haben auch die Störtebekers heute Probleme mit dem Nachwuchs. Im Schiffspodcast verrät Rainer seine persönliche Verbindung zur Seefahrt und berichtet von seiner besonderen Begegnung mit Freddy Quinn, dem bekannten Schlagersänger und Seefahrtromantiker. In einem zweiten Teil lernen wir Silvia kennen. Sie begleitet die Störtebekers auf dem Akkordeon und ist die einzige Frau in der Gruppe. Wie sie damit umgeht, erzählt sie im Schiffspodcast. Tommy erklärt, warum er bei einem ersten Versuch nicht bei den Störtebekers mitmachen durfte und warum er jetzt doch noch mitsingen darf. Website Störtebekers mit Terminen und Beispielliedern Playlist mit einigen vorgestellten Shantys Beispiele moderner Shantys
Inhaltsverzeichnis Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Wie Lilian Bitterli junge Leute aufs Schiff bringt | 05 May 2025 | 00:23:00 | |
Auf Instagram beantwortet Lilian gemeinsam mit ihrer Kollegin Lorena Zuschauerfragen zur Schifffahrt. Im Schiffspodcast erzählt sie, zu welchem Thema besonders viele Fragen gestellt werden. Neben diesem «Question Sunday» teilt sie regelmässig Eindrücke vom Alltag auf dem Schiff. Im Sommer startet Lilian ihren Arbeitstag mit einem Kaffee in der Werft. Oft endet er dort mit einem Schwatz mit anderen Nautikerinnen und Nautikern der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft. Was Lilian dazwischen auf dem Schiff erlebt, erzählt sie im Schiffspodcast. Der Einstieg in die Schifffahrt beginnt bei der ZSG als Matrose und führt über den Deckchef (Kassierin) entweder nach oben ins Steuerhaus (Schiffsführerin) oder nach unten in den Maschinenraum (Maschinistin). Im Schiffspodcast erklärt Lilian, warum ihr die Entscheidung schwer fällt. Eine Hürde für Junge sieht Lilian darin, dass sie zuerst einen handwerklichen Beruf erlernen müssen. Sie findet es besser, wenn man eine Lehre als Matrose machen könnte, ähnlich, wie es auf dem Rhein bereits der Fall ist. Lilian selber hat Malerin gelernt, bevor sie bei der Schifffahrt angefangen hat. Sie erzählt von ihrer Arbeit im Winter in der Werft und welche Rolle das Dampfschiff dabei gespielt hat. Ihre Leidenschaft für die Schifffahrt hat Lilian vom Pontoniersport. Das ist eine traditionelle Wassersportart, die es so nur in der Schweiz gibt. Dort hat sie auch das Motorbootfahren gelernt und war total begeistert davon.
Links Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft Question Sunday auf Instagram
Inhaltsverzeichnis 0:05 Einleitung Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Modellbau extrem: Ein Besuch in der Bömmel-Werft | 07 Apr 2025 | 00:55:00 | |
Waldenburg im Kanton Basel-Land ist eher für seine Eisenbahn als für Schiffe bekannt. Es gibt dort aber eine krasse Werft, die man kennen sollte. Weitab vom Rhein, in der Region Waldenburg, befindet sich die Bömmel-Werft von Dominic Faggiani, einem Modellbauer der Extreme. Gerade baut er an seinem jüngsten Schiff: einem 3,8 Meter langen Schlepper. Andere seiner Modelle führen den Schiffspodcast auf den Oberalppass, ins Basler Hafenmuseum, bis nach Duisburg und zu weitere Stationen in Europa. Der Schlepper Bömmel ist ein typisches Modell von Dominic Faggiani. Mit fast vier Metern Länge und mehr als einem Meter Breite ist es schon ziemlich gross, um noch als Modell zu gelten. Dominic kann sich ans Steuer setzen und die «Bömmel» selbst fahren oder vom Ufer aus fernsteuern. Sie ist mit einem Pod, einem Bugstrahler, einem funktionierenden Echolot und vielen Extras wie Beleuchtungen, Radar und Markierbojen ausgestattet. Und doch ist sie kein typisches Modell für Dominic, weil sie kein historisches Vorbild hat. Dominic hat sich als Restaurator von historischen Schiffen einen Namen gemacht. So hat er zum Beispiel das grosse Hafenmodell von 1939 im Basler Hafenmuseum aufgefrischt. Im Schiffspodcast erzählt er, warum ihm ein Tänzer dabei gute Dienste geleistet hat. Er erklärt auch, warum Modellschiffe, die geschützt in Vitrinen stehen, mit der Zeit trotzdem Schaden nehmen. Seine Begeisterung für die Schifffahrt hat Dominic von seinem Stiefvater, der Schiffer auf dem Rhein war. Manchmal kam es vor, dass Dominic die Schule geschwänzt hat und stattdessen nach Basel zum Hafen fuhr. Im Schiffspodcast erzählt er, warum er keinen nautischen Beruf erlernt hat und wie er zum Modellbau kam. Seine Modelle und noch viele mehr kann man am 3. und 4. Mai 2025 in Waldenburg anschauen. Dominic organisiert dort mehr oder weniger im Alleingang ein Schaufahren mit internationalen Ausstellern. Im Schiffspodcast erzählt er, was ihn dazu motiviert. Gleichzeitig ist es eine Gelegenheit, einmal mit der heutigen Waldenburgerbahn zu fahren. Links Bömmel-Werft Hafenmuseum Basel Remise Waldenburgerli Inhalt 1:25 Modellschiff Bömmel Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| So wird der Tag der offenen Werft organisiert | 10 Mar 2025 | 00:41:16 | |
Wir besuchen die Werft der URh bei Schaffhausen und blicken hinter die Kulisse der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein. Das tolle dabei: Ihr könnt das am Wochenende der offenen Werft am 5. und 6 April 2025 ebenfalls tun. Es riecht nach frischer Farbe. Die Zierlisten des Motorschiffs Stein am Rhein leuchten rot. Irgendwo läuft ein Radio. Man muss aufpassen, wo man hintritt und was man anfasst. Alltag in einer Schiffswerft. Bald wird es hier ganz anders aussehen. Was es braucht, um eine Werft für die Öffentlichkeit herzurichten, erzählt Oberkapitän Urs Thaler im Schiffspodcast. Das Motorschiff Stein am Rhein mit Baujahr 1956 wurde im Winter umfassend renoviert. Die Böden und Treppen wurden erneuert, die Wände des Salons aufgefrischt. Zudem wurde die periodische Schalenkontrolle durchgeführt. Beim Entfernen des Bodens kamen unerwartete Schäden zum Vorschein, die einen Mehraufwand verursachten – ein typisches Problem bei Schiffen, wie Oberkapitän Urs Thaler erzählt. Das Motorschiff Konstanz ist das älteste Schiff der URh-Flotte und wird in diesem Sommer 100 Jahre alt. Zum Jubiläum gibt es erstmals seit langem die Möglichkeit, mit dem «Konstanzerli» zu fahren. Im Schiffspodcast lernst du auch die anderen Schiffe der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein kennen. Wir lernen die URh besser kennen: Vanessa Tschan sagt, warum die Fahrt auf dem Rhein zu den schönsten Flussfahrten Europas gehört. Sie stellt die Highlights entlang der Strecke vor, zum Beispiel das Seemuseum Kreuzlingen, der Arenenberg oder der Munot in Schaffhausen. Links
Inhaltsverzeichnis 1:30 Begrüssung Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Wetter, Werbung und Wirtschaft: Was den Schiffchef beschäftigt | 03 Feb 2025 | 00:36:14 | |
Im Schiffspodcast blickt Jan Cermak, Leiter der BLS-Schifffahrt, auf sein erstes Jahr im Amt zurück. Er spricht über die Höhepunkte und Herausforderungen in seiner Amtszeit, über die Bedeutung des Marketings und den Wandel in der Schifffahrt. Was unterscheidet Schweizer Gäste von Internationalen? Jan Cermak erklärt, warum Märkte wie China, Korea oder Südostasien so wichtig sind, um die Schiffe auch in der Nebensaison auszulasten – und welche Rolle schlechtes Wetter dabei spielt. Er erzählt von den Dampfschiffen und wie wichtig sie als Leuchttürme sind. Er sagt aber auch, warum wir moderne Schiffe brauchen, und spricht von neuen Motoren, von einem neuen Schiff und einer neuen Werft. Man bekommt einen Einblick in die Balance zwischen Tradition und moderner Tourismusstrategie. Jan Cermak erzählt, wie er von der Traditionsbäckerei Kambly in die Schifffahrt gewechselt hat. Er sagt auch, was ich da überrascht hat und was sein schönster Moment im ersten Jahr war. Links Inhaltsverzeichnis Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Kulinarisch auf Kurs: Ein Blick in die Schiffsküche | 06 Jan 2025 | 00:33:46 | |
Wer ein Restaurant auf einem Schiff führt, muss einzigartige Hürden überwinden. Die Gäste kommen alle auf einmal, in den Schiffsküchen ist wenig Platz und die Nachfrage schwankt je nach Wetter und Saison. Wie man diese Herausforderungen meistert, weiss zum Beispiel Christian Theiler. Er leitet die Schiffsgastronomie auf dem Thuner- und Brienzersee. In der Hauptsaison arbeiten 95 Personen in den Küchen und in den Restaurants auf den Thuner- und Brienzersee-Schiffen, viele mit befristeten Verträgen. «Wir machen im Hochsommer sechsmal mehr Umsatz als in den Wintermonaten», erklärt Theiler. Um einige Mitarbeiter das ganze Jahr anstellen zu können, werden im Winter in Thun und Interlaken stationäre Restaurantschiffe betrieben. Theiler verrät, warum die Schiffe «Ufem Fluss» und «Ar Aare» zu einer Herzensangelegenheit geworden sind. Im Winter kümmert sich Christian Theiler um die Personalrekrutierung. «Gerade nach der Corona-Pandemie war es schwierig, genug Leute zu finden», sagt er. Die Gastronomie habe es versäumt, die Branche attraktiver zu gestalten. Aber es werde nachgeholt, zum Beispiel mit besseren Anstellungsbedingungen oder mehr Wertschätzung für die Mitarbeiter. Zu den Besonderheiten der Schiffsgastronomie gehört auch, dass manche Gerichte an Land vorbereitet und an Bord fertiggestellt werden. Das erfordert eine ausgeklügelte Logistik. Theiler betont dabei, dass der Fokus auf Frische und Qualität der Speisen liegt. Er erklärt, wie die Speisekarte entsteht und wie es gelingt, ein ausgewogenes Angebot für unterschiedliche Gäste zu schaffen, das von den klassischen Eglifilets und den obligaten Pommes-Frites bis zu vegetarischen und veganen Gerichten reicht. Thema im Schiffspodcast sind die drei Hauptbereiche der Schiffsgastronomie: Kursfahrten, Charterfahrten und kulinarische Sonderfahrten. Während Kursfahrten als öffentliches Verkehrsmittel fungieren und ein breites Angebot bereitstellen, sind Charterfahrten und Sonderfahrten wie Fondue- oder Grillabende profitabler und die Organisation einfacher, da sie besser planbar sind und entsprechend weniger Lebensmittelverschwendung verursachen. Christian Theiler verbindet mit seinem Job nicht nur sein kulinarisches Fachwissen als gelernter Koch, sondern auch seine Liebe zum Wasser. Bereits als Kind segelte er regelmässig, und diese Nähe zum See ist heute ein wichtiger Teil seiner Arbeit. Abschliessend blickt er positiv auf die kommende Saison, freut sich über Neuerungen bei der Infrastruktur und die Weiterentwicklung des gastronomischen Angebots. Links Restaurantschiff «Uf em Fluss», MS Brienz in Interlaken Ost Restaurantschiff «Ar Aare», MS Stadt Thun in Thun Schiffcatering Thuner- und Brienzersee
Kulinarische Fahrten auf ausgewählten Schweizer Seen: Vierwaldstättersee, SGV Bodensee, SBS und BSB Zürichsee, ZSG Greifensee, SGG Walensee
Inhaltsverzeichnis 1:45 Begrüssung Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Wo der Samichlaus mit dem Polizeiboot kommt | 02 Dec 2024 | 00:56:28 | |
Die Schiffseelsorge ist einzigartig in der Schweiz. Jede zweite Woche besuchen der Diakon Uwe Weinhold und sein Kollege Alex Wyss die Basler Rheinhäfen. Die beiden haben ein offenes Ohr für die Binnenschiffer und auch für die anderen Menschen, die in den Häfen arbeiten. Religion steht dabei nicht im Vordergrund. Es geht eher um Lebenshilfe. Manchmal gibt der Diakon sogar Ausflugstipps. Im Schiffspodcast erzählt Uwe Weinhold von traurigen, aber auch von schönen Begegnungen auf den Schiffen, von Schicksalsschlägen, Weihnachtsfeiern und Osterbräuchen – und wie er selbst mit den vielen Problemen auf der Welt umgeht. «Alle Menschen kommen in den Himmel», davon ist Uwe Weinhold überzeugt. Die Hölle gäbe es ausschliesslich auf der Erde - und da sei sie menschengemacht. Im Schiffspodcast erklärt Weinhold, warum man von Gott nicht erwarten darf, dass er den russischen Angriff auf die Ukraine beendet. Die Schiffseelsorge an den Basler Rheinhäfen hat ihre Wurzeln in der Wirtschaftskrise zwischen den Weltkriegen. Damals strandeten zahlreiche Schiffer in Basel, ohne Geld und ohne Arbeit. Die Kirche hat damals vorab materielle Hilfe geleistet. Uwe Weinhold erzählt von den grossen Veränderungen seit damals. Manchmal ärgert es Weinhold, wenn er ein Schiff nach der Seelsorge wieder verlassen muss. Gerne würde er selbst mitfahren, bis nach Holland. Bei der Berufswahl stand Schiffsführer in der engeren Auswahl. Er ist ein grosser Schifffan und sagt: «Das Wasser war mir schon immer nah.» Links
Inhaltsverzeichnis 1:40 Was ein Schiffseelsorger macht
Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Im Maschinenraum des neuen Schiffsmagazins | 04 Nov 2024 | 00:37:04 | |
«Jetzt kommt der magische Moment des Dampfbootfahrens», kündigt Thomas Schmid an. Dampf zischt aus der Maschine. Die beiden Kolben zucken unregelmässig. «Das kalte Stück Eisen wird zum Leben erweckt.» Bald beginnt die «St. Urs» an den Tauen zu ziehen, um abzulegen zur Rundfahrt auf der Aare, wie es das Dampfboot schon vor Generationen getan hat. Im Schiffspodcast erklärt Thomas Schmid, warum das Dampfboot St. Urs 1889 auf die Aare nach Solothurn kam und weshalb es damals eine Kanone mitgeführt hat. Er erzählt von der langen Geschichte, die das Boot auf den Vierwaldstättersee und den Sarnersee führte, später sogar nach Monaco, wo es den teuren Jachten die Show stahl. Heute befindet sich die «St. Urs» wieder in Solothurn und gehört der Familie Schmid. Während der Rundfahrt kommt Thomas Schmid auf sein jüngstes Projekt zu sprechen: Zusammen mit Gleichgesinnten hat er das Schiffsmagazin «Schiffig» lanciert. Es erscheint viermal im Jahr und behandelt alle Arten von Schiffen und deren Geschichten, Technik, Werften und Kultur. Er erklärt, warum das Magazin entgegen dem Zeitgeist nicht online, sondern auf Papier erscheint und welche Hürden bei der Gründung eines Magazins übersprungen werden müssen. «Ich schreibe schon seit Jahrzehnten Artikel. Es fasziniert mich, Themen aufzugreifen, zu recherchieren und zu teilen, was ich herausgefunden habe», erklärt Thomas Schmid seine Motivation, beim neuen Magazin mitzumachen. Denn von Beruf hat er etwas ganz anderes gemacht: Er ist Lungenarzt, was auch etwas mit Mechanik zu tun habe, wie er scherzhaft sagt. Hinter «Schiffig» stehen als Herausgeber die Schiffs-Agentur, die Union Swiss Nautic und die Vereinigung Schweizer Dampfbootfreunde, in deren Vorstand Thomas Schmid tätig ist. Deshalb weiss er, was aktuell die Dampfbootszene beschäftigt: Die Zunehmende Regulation, zum Beispiel, wenn es um die Prüfung des Kessels geht. Auch die Quagga-Muschel macht den Dampfböötlern das Leben schwer. Die invasive Muschel aus dem Schwarzen Meer verbreitet sich in der Schweiz und bedroht einheimische Arten. Schon legt die «St. Urs» wieder an ihrem Steg an, die Dampfmaschine verstummt und verwandelt sich langsam wieder in ein kaltes Stück Eisen. Winterdampf mit der «St. Urs» Links Inhaltsverzeichnis Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Denkmal auf dem Wasser: Rückkehr des MS Oberhofen | 07 Oct 2024 | 00:38:18 | |
Kaum ein Schiff in der Schweiz blickt auf so viele interessante Episoden zurück wie das «Oberhofnerli». Gebaut wurde es 1939 für die Landesausstellung in Zürich, wo es als «Ente» die Ausstellungsorte am Zürichsee verband. Der Schiffspodcast fasst seine Geschichte bis zum heutigen Einsatz als Charterschiff auf dem Thunersee zusammen. Zudem lernst Du Menschen kennen, die sich mit Herzblut für das Motorschiff Oberhofen einsetzen – wie die Initianten der Chartergesellschaft Marco Berger und Philipp Deriaz, sowie den Kapitän Marco Collazzo. Erfahre, warum das Schiff für sie nicht nur ein Projekt, sondern eine wahre Leidenschaft ist. Erstmals tritt auch ein Bundesrat im Schiffpodcast auf. Albert Rösti spricht über die Bedeutung der Schifffahrt für die Schweiz und gibt persönliche Einblicke in seine eigene Beziehung zu Schiffen. Seine Worte unterstreichen die Bedeutung des Kulturgutes Motorschiff Oberhofen. Ob Technikfreak, Geschichtsliebhaber oder einfach nur Schifffahrtsbegeisterter – dieser Podcast bietet für jeden etwas und lädt dazu ein, das traditionsreiche Motorschiff Oberhofen einmal ganz anders zu erleben. Steig mit uns ein und lass Dich von der Faszination der Schweizer Schifffahrtsgeschichte anstecken! Links Die bewegte Geschichte des MS Oberhofen (Buch von Jürg Meister) Schiffspodcast über das Motorschiff Etzel Inhaltsverzeichnis Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Kohle schaufeln auf der «Greif»: Zwei Heizer erzählen | 02 Sep 2024 | 00:45:10 | |
In dieser Episode des Schiffspodcast stellen wir das älteste kohlegefeuerte Dampfschiff der Schweiz vor, die «Greif». Das Schiffli verkehrt seit 1895 auf dem Greifensee und hat eine bewegte Geschichte, die eng mit der Industrialisierung im Kanton Zürich verbunden ist. Mit an Bord sind Felix Kuhn, ein erfahrener Heizer und Mitglied des Stiftungsrates, sowie Lukas Nussbaum, ein Heizer in Ausbildung. Felix gibt Einblick in die technische und historische Bedeutung der «Greif». Das Schiff, das einst Maur mit Uster verband, hat eine einzigartige Entwicklung durchgemacht. Ursprünglich mit Kohle betrieben, wurde es während der Kohleknappheit im Ersten Weltkrieg auf Benzin und später auf Diesel umgestellt. Felix erzählt, wie es 1986 gelang, die originale Dampfmaschine aufzuspüren und das Schiff wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen. Heute ist die «Greif» das letzte kohlegefeuerte Dampfschiff auf Schweizer Seen, das Passagiere befördert, und damit ein technisches Kulturgut von unschätzbarem Wert. Dann erzählt Felix, was es bedeutet, eine über 100 Jahre alte Dampfmaschine zu betreiben und zu warten. Er kann mit vielen Beispiele und Episoden aufwarten. Zum Beispiel die Geschichte, wie ein Kolben ersetzt werden musste. Das ist gar nicht so einfach, denn das neue Teil muss sich beim Erwärmen genauso ausdehnen, wie der historische Teil der Maschine. Lukas erzählt, wie er über soziale Netzwerke auf das Dampfschiff aufmerksam wurde und nun seit einem Jahr den Beruf des Heizers erlernt. Er erklärt, welche Arbeitsschritte nötig sind, um die historische Dampfmaschine in Betrieb zu nehmen - vom Anheizen des Kessels bis zur Pflege der Maschine während der Fahrt. Erste Erfahrungen sammelte er auf dem Dampfschiff Hohentwiel und auf einer Dampflok der Waldenburgerbahn. Dabei geht er auf die Unterschiede zwischen den verschiedenen Dampfmaschinen ein. Ausserdem gibt Lukas einen Einblick in sein zweites Hobby: Er betreibt Modelleisenbahnen mit Dampfloks, die mit echtem Dampf fahren. Das Dampfschiff Greif gehört einer Stiftung und wird von einer Gruppe von Enthusiasten mehrheitlich ehrenamtlich betrieben. Es fährt von Mitte Mai bis Anfang Oktober, immer sonntags und nur bei schönem Wetter. Darüber hinaus kann das Schiff für private Anlässe gechartert werden. So ist das Schiff nicht nur ein technisches Denkmal, sondern auch ein Ort der Erholung und ein beliebtes Ausflugsziel für viele Menschen. Links Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee Inhaltverzeichnis Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Schiff der Zukunft: Der H2-Shuttle auf dem Walensee | 16 Aug 2024 | 00:23:16 | |
Im Schiffspodcast erfährst Du, wie der Shuttle die Schifffahrt nachhaltig verändern und das Image des Sees stärken soll. Mit sauberer Luft, klarem Wasser und einer neuen, umweltfreundlichen Antriebstechnologie verspricht der H2-Shuttle nicht nur ruhige Überfahrten, sondern auch eine verbesserte Mobilität und Erreichbarkeit für das abgelegene Dorf Quinten. Doch warum Wasserstoff? Was sind die Herausforderungen beim Bau? Wie sicher ist der Betrieb? Und wie sieht die Zukunft der Wasserstoff-Technologie in der Schifffahrt aus? Joel Schmid gibt spannende Einblicke, von den technischen Details des Katamarans über die Finanzierung des Projekts bis hin zur Vision, die Schweizer Seen zu dekarbonisieren. Weiterführende Antworten zum H2-Shuttle: Schiffsbetrieb Walensee Eistee aus Quinten Schiffspodcast Nr. 30 über den Walensee und das Dorf Quinten, das bloss per Schiff erreichbar ist: Inhaltsverzeichnis 0:05 Einleitung Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Quinten: Wo selbst die Feuerwehr mit dem Schiff kommt | 05 Aug 2024 | 00:36:05 | |
Sogar die Feuerwehr muss mit dem Schiff kommen! Quinten ist das einzige Dorf der Schweiz, das nur mit dem Schiff erreichbar ist. Hier leben 50 Menschen, darunter auch Joel Schmid, der einen spannenden Einblick in das Leben an diesem besonderen Ort gibt. Dani lernt faszinierende Schiffe auf dem Walensee kennen. Zuerst holt ihn Joel Schmid mit dem Motorboot Barbara ab. Es ist ein Mannschaftsboot, das früher die Arbeiter zum Steinbruch Schnürr brachte. Dort, wo Joel wohnt, gab es früher eine Schiffswerft. Sie war bekannt für ihre Quintner Weidlinge. Diese flachen Boote mit Steh-Rudern waren über den Walensee hinaus beliebt, weil sie ein gutes Verhältnis von Länge zu Breite hatten. Wir begegnen dem Motorschiff "Swiss Pearl" (ehemals MS Schwyz auf dem Zugersee) und dem Oldtimer "Alvier", der für die Querverbindung nach Quinten eingesetzt wird. Ein weiteres Thema ist der H2-Shuttle, ein neues Schiff, das ab Ende 2025 auf dem Walensee verkehren soll. Es wird das erste kommerzielle Schiff sein, das mit Wasserstoff fährt. In einer Bonusausgabe des Schiffspodcasts (erscheint am 17. August) wird das Thema vertieft behandelt. Für Ausflüge nach Quinten empfiehlt Joel Schmid eine Fahrt von Murg nach Quinten und einen Spaziergang zu den Restaurants in Quinten City. Wanderfreunde können von Weesen aus eine dreistündige Wanderung unternehmen und mit dem Schiff zurückfahren. Als Präsident der Stiftung 'Quinten lebt' spricht Schmid von den Bemühungen der Stiftung, die wirtschaftliche Entwicklung in Quinten zu fördern. Dazu gehören Projekte wie Maulbeerplantagen und das regionale Erfrischungsgetränk 'Purlymunter', das zum Abschluss des Gesprächs verkostet wird. Schiffsbetrieb Walensee Stiftung Quinten lebt Eistee aus Quinten Video vom Transport der MS Swisspearl Bonusausgabe des Schiffspodcasts zum H2-Shuttle am Walensee ab 19. August unter schiffspodcast.ch
Inhaltsverzeichnis 0:05 Einleitung Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Dampfschiff Neuchâtel, das Wunder auf den Juraseen | 01 Jul 2024 | 00:39:55 | |
Im Schiffspodcast erzählt Sébastien Jacobi die Geschichte der Schifffahrt auf den Juraseen. Er erklärt, wie das Dampfschiff Neuchâtel zu einer neuen Dampfmaschine kam. Und er erinnert sich daran, wie er als Kind auf dem heute berühmten Steg in Iseltwald am Brienzersee stand. Auf dem Dampfschiff Neuchâtel fühlt sich Sébastien Jacobi zu Hause. Der Kapitän begrüsst ihn persönlich. Trotz seines stolzen Alters von bald 90 Jahren steigt er routiniert die Leiter hinunter in den Maschinenraum. 30 bis 40 Mal pro Saison fährt er mit dem Schiff. Das Dampfschiff Neuchâtel wurde 1912 von Escher Wyss in Zürich gebaut, um die Verbindung Biel Neuenburg zu fahren. Bis 1954 wurde es mit Kohle befeuert. Warum das in Neuenburg besonders mühsam war, erzählt Jacobi im Schiffspodcast. Jacobi erinnert sich an seine Jugend, als auf dem Neuenburgersee noch vier Dampfschiffe verkehrten, die dann nach und nach verschwanden. Das letzte, das Dampfschiff Neuchâtel, fuhr bis1968, dann wurde es in ein Restaurant umgebaut, die Dampfmaschine wurde verschrottet. «Das tat weh, die Dampfschiffe gehörten zur Familie.» Aus Protest mied er das Restaurant. Doch 2007 gelang Jacobi und seinen Mitstreitern des Vereins Trivapor ein kleines Wunder: Sie konnten die «Neuchâtel» kaufen und verwandelten sie in einem improvisierten Trockendock wieder in ein fahrtüchtiges Dampfschiff. Mit einer Zweizylindermaschine von 1926, die ursprünglich für das Dampfschiff Ludwig Fessler auf dem Chiemsee gebaut wurde, konnte das Dampfschiff 2014 seine zweite Jungfernfahrt antreten. «Es war so eine Freude, kaum zu glauben», beschreibt Jacobi seine damaligen Gefühle. Seither sorgt der Verein Trivapor für den Unterhalt der Dampfmaschine und des Kessels, was einige zehntausend Franken pro Jahr kostet. Dampfschiffe haben in Jacobis Leben seit seiner Kindheit eine zentrale Rolle gespielt. Er erzählt von seinen Ferien in Iseltwald am Brienzersee, das damals nur per Schiff erreichbar war. Besonders gerne fuhr er mit dem Dampfschiff Brienz: «Es war ein interessantes Schiff. Es fuhr sehr ruhig, das habe ich auf keinem anderen Schiff so erlebt.» Jacobi erinnert sich auch an den mittlerweile durch eine Fernsehserie berühmten Steg. Er diente damals als Anlegestelle für das kleine Motorschiff Jseltwald.
Spenden für das Dampfschiff: https://trivapor.ch/soutenez-le-neuchatel-le-vapeur-des-trois-lacs LMN-Navigation: https://www.lnm.ch/ Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Die Anfänge der Schifffahrt mit Jürg Meister | 03 Jun 2024 | 01:07:35 | |
Meist waren es Pioniere, Männer von echtem Schrot und Korn, die die Schifffahrt auf den Schweizer Seen begründeten. Exemplarisch dafür stehen die Gebrüder Knechtenhofer aus Thun. Dani spricht mit Jürg Meister über die Familie, die den Tourismus und mit dem Dampfschiff «Bellevue» auch die Schifffahrt an den Thunersee gebracht hat. Damals war Thun ein verschlafenes Nest. Die noblen Gäste brachten den Aufschwung. Jürg Meister spricht über die auch heute noch aktuelle Herausforderung, den Tourismus so zu steuern, dass er einerseits wirtschaftlichen Nutzen bringt und andererseits die Belastungen für die Einheimischen minimiert. Vor dem Aufkommen der Dampfschiffe wurden vorab Güter und vereinzelt Passagiere mit Muskel- oder Windkraft über die Seen transportiert. Die ersten Dampfschiffe wie die «Bellevue» auf dem Thunersee stellten zwar einen technischen Fortschritt dar. Sie waren jedoch relativ klein und boten bei schlechtem Wetter wenig Schutz. Bald wurden sie durch grössere und modernere Schiffe ersetzt. Der Schiffspodcast behandelt verschiedene Aspekte rund um die Bergung und die Konservierung historischer Schiffe. Es wird diskutiert, ob das Wrack des Dampfschiffs Bellevue aus dem Thunersee gehoben werden soll. Immerhin war es das erste Schiff auf dem Thunersee und eines der ersten mit einem Eisenrumpf. Auch auf das Dampfschiff Säntis im Bodensee wird eingegangen. Und es wird auf die Schwierigkeiten hingewiesen, historische Schiffe auszustellen. Ein Beispiel dafür ist das Dampfschiff Rigi im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern. Jürg Meister kündigt zudem gleich drei neue Bücher an. Eines über die Geschichte der Schifffahrt auf dem Genfersee, eines über die Schifffahrt auf den Zugerseen und ein drittes über das Motorschiff Oberhofen. Der Autor gibt einen Einblick in seinen Arbeitsalltag und erzählt, wie er dieses Pensum bewältigt. Da immer mehr Menschen aus Deutschland und Österreich den Schiffspodcast hören, aber Schwierigkeiten mit dem Dialekt haben, gibt es für diese Folge ein Transkript. Es war viel Arbeit, hat auch etwas gekostet und ist alles andere als perfekt, obwohl sogar künstliche Intelligenz eingesetzt wurde. Links Bücher von Jürg Meister Inhaltsverzeichnis 1:55 Begrüssung Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Mit dem Kapitän zur Sternfahrt auf dem Bodensee | 06 May 2024 | 00:31:09 | |
Sechs Schiffe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich als Zeichen der Freundschaft zu einem Stern auf dem Bodensee. Die Buge kommen sich dabei so nahe, dass Weinflaschen überreicht werden können. Musiker auf allen Schiffen spielen gemeinsam das Lied von der Fischerin vom Bodensee. «Das ist ein heikles Manöver», sagt Kapitän Richard Gafner. Er nimmt den Schiffspodcast mit ins Steuerhaus des Motorschiff St. Gallen. Dort erklärt er, welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Er sagt, was er tun wird, wenn etwas schief geht. Und er erzählt, wie er durch Zufall zur Schifffahrt kam. Die diesjährige Sternfahrt markiert nicht nur den Saisonstart, sondern auch das 200-jährige Jubiläum der Schifffahrt auf dem Bodensee. Benno Gmür, Verwaltungsratspräsident und Geschäftsführer der Schweizer Bodensee Schifffahrt, betont im Schiffspodcast die unglaubliche Tradition des Unternehmens, die jeden Tag spürbar sei. «Die Schifffahrt befindet sich in einer ganz schwierigen Situation», sagt Gmür. Er spricht über die Herausforderungen, vor denen die Schifffahrt steht, darunter Investitionen in den Klimaschutz und fehlende Millionen wegen der Corona-Pandemie. Seine Lösung: Intelligent fahren. Die Schiffe der SBS sind im vergangenen Jahr langsamer und weniger Kilometer gefahren und haben so Diesel gespart. Trotzdem konnten mehr Passagiere befördert werden. Weiter spricht Gmür darüber, wie er die historischen Motorschiffe Thurgau und Zürich restaurieren will. Er kündigt Werftführungen an, um das Dampfschiff Säntis zu besichtigen, falls die Bergung vom Grund des Bodensees gelingt. Und er erzählt von seiner Arbeit als Geschäftsführer der Historischen Schifffahrt Bodensee mit dem Dampfschiff Hohentwiel und dem Motorschiff Österreich Links
Inhaltsverzeichnis 0:10 Einleitung Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Diese historischen Schiffe im Ausland musst Du kennen | 11 Apr 2024 | 00:19:27 | |
Daniel Eichenberger ist leidenschaftlicher Schifffahrer. In der Bonusfolge des Schiffspodcasts nimmt er uns mit auf spezielle Schiffe rund um den Globus. So zum Beispiel auf das älteste Dampfschiff der Welt, die Skibladner (1856) in Norwegen, an deren Steuer er schon stehen durfte. Warum man dazu wetterfest sein muss, hörst Du im Schiffspodcast. Nicht fehlen in der Tour d’Horizon dürfen die neun Dampfschiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt auf der Elbe. Die Reise führt weiter über Australien und Neuseeland bis nach Nordsibirien. Eine besondere Bedeutung für Daniel hat die Waverley, das letzte Dampfschiff auf dem Meer. Im Schiffspodcast kommen aber auch weniger bekannte Schiffe vor, wie etwa die kleine Hjejlen, die im malerischen Seengebiet von Silkeborg verkehrt. Daniel Eichenberger beendet seine Weltreise mit der Hurtigrute, wo er zwei ganz unterschiedliche Kapitäne kennen gelernt hat. Inhalt 0:30 Sächsische Dampfschifffahrt, Dresden (DE), www.saechsische-dampfschifffahrt.de Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Schiffe starten in die Saison: Ein Kenner gibt Tipps | 01 Apr 2024 | 01:18:40 | |
Die Schiffe verlassen nach und nach die Werften, repariert und geputzt, bereit für die neue Saison. Die Vorfreude ist gross - auch bei Daniel Eichenberger. Im Schiffspodcast spricht der Luzerner über die Vielfalt der Schweizer Schifffahrt. In der Schweiz fahren Schiffe durch fiordähnliche Landschaften, auf gewundenen Flüssen, mit Aussicht auf Schneeberge, entlang von Goldküsten oder in den Sonnenuntergang. Es fahren unterschiedlichste Schiffe, vom historischen Dampfschiff über Motorschiffe im Stil der 50er-Jahre bis hin zum modernen Gourmettempel. Diese Folge des Schiffspodcasts bietet zum Saisonstart einen Überblick. Es werden auch verschiedene klimaneutrale Antriebsmodelle wie Batterie- und Wasserstoffschiffe diskutiert. Daniel Eichenberger betont, dass die Schifffahrt ihre Hausaufgaben gemacht hat und in Bezug auf den CO2-Ausstoss im Vergleich zum Landverkehr gut dasteht. Ein Grund zur Sorge ist jedoch, dass Schifffahrtsgesellschaften Kurse streiche müssen, weil ihnen das Personal fehlt. Hier sieht Daniel Eichenberger Handlungsbedarf bei den Geschäftsleitungen, um zu verhindern, dass die Schifffahrt in eine Abwärtsspirale gerät. Daniel Eichenberger führt eine Apotheke in Luzern und bedient auch regelmässig Kunden, die ein Medikament gegen Seekrankheit benötigen. Er kennt sich damit besonders gut aus, denn auch er wird auf dem Meer leicht seekrankt. Seine Leidenschaft für Schiffe begann in seiner Kindheit mit einem Buch über die Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee, das ihm seine Mutter ungezählte Male vorlesen musste. Heute besitzt er mehrere hundert Bücher zum Thema und ist ein begeisterter Schifffahrer, der ein- bis zweimal pro Woche auf dem Wasser unterwegs ist. Zusätzlich reist er regelmässig ins Ausland, um mit verschiedenen Schiffen zu fahren. In einer Bonusausgabe (ab 8. April) des Schiffspodcasts erzählt er von seinen Erlebnissen, darunter eine abenteuerliche Reise nach Sibirien und einer Fahrt auf dem ältesten Dampfschiff der Welt. Inhaltsverzeichnis 0:00 Einleitung Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Wie Motorschiff Etzel Geschichte schrieb | 04 Mar 2024 | 00:44:57 | |
Das Motorschiff Etzel wurde gebaut, um an der Landesausstellung 1939 in Zürich die technische Überlegenheit der Schweizer Industrie zu demonstrieren. Mit seinem Verstellpropeller kann es schneller manövrieren als Schiffe mit Festpropeller. Die genaue Funktionsweise wird im Schiffpodcast erklärt. Stefano Butti zieht Parallelen zur heutigen Zeit, in der die Gesellschaft auf technischen Fortschritt fokussiert ist und nach alternativen Antriebssystemen sucht. Die damalige Erfindung trat einen weltweiten Siegeszug an und wird sogar bei Propellerflugzeugen verwendet. Dennoch stand das MS Etzel in den 1990er-Jahren vor dem Aus, da es klein ist und den Komfortansprüchen nicht mehr genügt. Um diesen wichtigen Zeugen der Zürcher Industriegeschichte zu erhalten, gründete Stefano Butti vor 25 Jahren den Verein Pro MS Etzel. «Wir sind der erste Verein in der Schweiz, der sich für ein Motor- und nicht für ein Dampfschiff einsetzt», sagt Butti und fügt hinzu, dass er dafür anfangs kritisch beäugt wurde. Der Verein konnte das Schiff zu einem symbolischen Preis kaufen. Um das MS Etzel extrafahrtentauglich zu machen, wurde es umfassend revidiert. Heute decken die Einnahmen aus den Charterfahrten den Aufwand und den laufenden Unterhalt. Stefano Butti ist der vorletzte Schiffsführer, der die Prüfung auf dem MS Etzel abgelegt hat. «Es ist sehr gutmütig zu fahren, aber es bremst nicht so gut wie heutige Schiffe», sagt er, der seit 33 Jahren bei der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft ZSG arbeitet und auch Dampfschiffe steuert. Im Schiffspodcast spricht er auch über seine Zeit als Musiker und über sein privates Schiff, die San Martino. Es ist eines der ersten Motorschiffe, das in die Schweiz kam. In 3000 Arbeitsstunden hat er es im alten Tenn seines Bauernhauses restauriert. Höhepunkt war eine Fahrt mit der San Martino zu ihrem Ursprungsort nach Hamburg während einer unbezahlten Auszeit. Historischen Schiffe sind nicht nur sein Beruf, sondern auch seine Leidenschaft. Website MS Etzel Website MS San Martino Stefano Buttis Reisebericht im Schleusenschiffer über die Fahrt nach Hamburg 0:00 Einleitung Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Besuch im «Tower» der Basler Rheinhäfen | 05 Feb 2024 | 00:51:04 | |
Vom berühmten Dreiländereck aus ist die Revierzentrale auf der anderen Seite der Hafeneinfahrt gut zu sehen. Obwohl sie von aussen dem Tower auf einem Flughafen ähnelt, unterscheidet sich ihre Aufgabe. «Wir überwachen zwar den Schiffsverkehr, aber wir leiten ihn nicht vollumfänglich», erklärt Rüdy. Lediglich bei der Einfahrt in die Hafenbecken I und II regelt die Revierzentrale den Schiffsverkehr mit Ampeln. In der Revierzentrale arbeitet ein Operator. Auf drei grossen Bildschirmen werden ihm schematisch der Rheinverlauf von der Schleuse Kembs etwa 10 Kilometer rheinabwärts, bis nach Rheinfelden etwa 20 Kilometer rheinaufwärts, angezeigt. Dies ist der Zuständigkeitsbereich der Basler Revierzentrale. Zusätzlich kann er sich mit mehrere Kameras einen Überblick verschaffen, Beispielsweise über die Hafeneinfahrt oder das Hafenbecken II. Jeder dritte Liter Benzin, der in die Schweiz importiert wird, gelangt über die Basler Rheinhäfen ins Land. Mineralöerzeugnisse machen mit 37 Prozent den grössten Anteil des umgeschlagenen Gütervolumens aus, gefolgt von Steinen, Erde und Baustoffen mit 18 Prozent sowie Nahrungs- und Futtermittel mit 16 Prozent. In den Basler Rheinhäfen werden jährlich rund 6 Millionen Tonnen Güter und 120'000 Container umgeschlagen. Das entspricht etwa 10 Prozent aller Importe in die Schweiz. Benjamin Rüdy hat selbst die Ausbildung zum Rheinmatrosen absolviert und grosse Tankschiffe auf dem Rhein gesteuert. Im Schiffspodcast erzählt er, warum er vor 20 Jahren sesshaft in Basel wurde und zur Revierzentrale wechselte. Auf dem Rhein steuert er den Bilgenentöler «Bibo Regio». Ob es ihn manchmal reizt, wieder mit einem Frachtschiff bis zur Nordsee zu fahren? Das erfahren Sie im vollständigen Interview im Schiffspodcast. Das Basler Hafenmuseum: https://hafenmuseum.ch 0:00 Begrüssungshorn Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| 36 Jahre Kapitän: Von Fahrplänen und Freundschaften | 01 Jan 2024 | 00:34:05 | |
Beat Hodel kann auf 36 Jahre bei der Schifffahrt zurückblicken. Im Schiffpodcast erörtert er, was sich in dieser Zeit auf dem See und auf den Schiffen verändert hat. Er erzählt von prominenten Passagieren. Und er stellt sein liebstes Hobby vor. «Die gute Kameradschaft werde ich vermissen» sagt Beat Hodel und verrät damit etwas über seinen Führungsstil. «Ein guter Kapitän führt seine Mannschaft, ohne dass diese es bemerke, ohne dass die gute Stimmung an Bord leidet.» Meist sei dies ohnehin unproblematisch, weil jeder in der Crew wisse, was er zu tun hat. Von seiner Zeit auf dem See nicht vermissen wird Beat Hodel den Druck, den Fahrplan einhalten zu müssen, was heute schwieriger geworden sei. Er sieht allerdings auf dem Thunersee nur begrenzte Möglichkeiten, den Fahrplan zu entschleunigen. Dies, weil die Schifffahrt in ein System eingebunden sei: «Die Passagier wollen möglichst ohne Wartezeit vom Zug aufs Schiff umsteigen.» Zum Interview bringt Beat Hodel einen dicken Ordner voller Unterlagen mit: Er enthält alle Vorschriften und Regeln, die ein angehender Schiffsführer für die theoretische Prüfung kennen muss. Erst danach beginnt die praktische Ausbildung; allerdings nicht im Steuerhaus, sondern im Maschinenraum. Zuerst wird das Schiff von unten bis oben studiert. Erst dann folgen die ersten Fahrten. Von denen erzählt Beat Hodel im Schiffspodcast und er sagt, warum das Mann-über-Bord-Manöver bei den angehenden Schiffsführern besonders gefürchtet ist. Neben der Schifffahrt hat Beat Hodel eine zweite Passion: Die Musik. Er spielt in einer Band mit, als Sänger und Schlagzeuger. Im Schiffspodcast erzählt er, was ihm Musik bedeutet und wie er dazu gekommen ist. Zudem ist ein Ausschnitt aus einem Lied zu hören. BLS Schifffahrt auf dem Thuner- und Brienzersee: www.bls-schiff.ch Triophonix, die Band mit Beat Hodel: www.triophonix.ch Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Sie jagt versteckte Schätze auf Schweizer Seen | 04 Dec 2023 | 00:42:12 | |
Lastkähne, Ruderboote, Yachten, Militärschiffe und sogar ein Schmugglerboot: Das Buch «Historische Schiffe auf Schweizer Gewässern» bietet einen Überblick über die Schweizer Schifffahrt. Yvonne Scheiwiller stellt im Schiffspodcast aussergewöhnliche Schiffe aus dem Buch vor. Im Vordergrund stehen zuerst die Lastschiffe: Der Täggelibock vom Brienzersee, das letzte Lastschiff mit Holzschale. Die zwei Lateinersegler vom Genfersee, die zu den grossen nautischen Kostbarkeiten der Schweiz gehören. Oder das Lastdampfschiff Mercure vom Genfersee. Weiter geht Dani der Frage nach, wie die Denkmalpflege zu rekonstruierten oder mehrfach umgebauten Schiffen steht. Über die Dampfyacht Vulcania mit moderner Schale und historischer Dampfmaschine führt die Diskussion über die zu den Basler Rheinfähren bis hin zum griechischen Schiff des Theseus. Zudem werden im Schiffspodcast zwei weitere Bücher vorgestellt, die in diesem Jahr erschienen sind und die sich als Weihnachtsgeschenk für Schifffans eignen: Im ersten Buch werden Wandertipps in Verbindung mit Schifffahrten gegeben, das zweite Buch beleuchtet die Geschichte der mechanisierten Schifffahrt in der Schweiz. Die angesprochenen Bücher Historische Schiffe auf Schweizer Gewässern Wandern und Schifffahrt 200 Jahre Dampfschifffahrt in der Schweiz Inhaltsverzeichnis Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Wie überwintern Dampfschiffe? Besuch in der Werft | 06 Nov 2023 | 00:42:29 | |
Moritz Koch ist der oberste Maschinist auf dem Vierwaldstättersee. Im Schiffspodcast erklärt er, wie Dampfmaschinen konserviert werden, damit sie im Winter nicht rosten. Er erzählt von den Servicearbeiten, die jedes Jahr gemacht werden, angefangen beim Kessel, über die Maschine bis hin zur Elektronik. Thema im Schiffspodcast sind darüber hinaus ausserordentliche Projekte, die in diesem Winter an der Dampfschiff-Flotte des Vierwaldstättersees angepackt werden: Beim Dampfschiff Unterwalden wird die Kessel- und Brennersteuerung ersetzt. Für die «Uri» muss ein Pleuellager auf der Niederdruckseite neu gegossen werden. Beim «Schiller» muss ein Loch in einem Rohr im Wärmetauscher repariert werden. Auf der «Stadt Luzern» wird eine Zentrifugalpumpe geöffnet und kontrolliert. Bei der «Gallia» stehen vorab reguläre Arbeiten auf dem Programm. Moritz Koch arbeitet seit über 35 Jahren mit Dampfmaschine und ist noch heute begeistert davon: Die mechanischen Arbeiten im Winter seien sehr interessant, sagt er. Zudem schätzt er im Sommer die Kameradschaft auf dem Schiff: «Es muss funktionieren vom Kapitän bis in die Maschine hinunter». Im Schiffspodcast wird darüber gesprochen, wie Moritz Koch Maschinist auf dem Vierwaldstättersee wurde, wie die Ausbildung zum Maschinisten verläuft und welche Anforderungen erfüllt werden müssen. Zudem erzählt er von Abenteuern auf dem Vierwaldstättersee, wie zum Beispiel von schwierigen Mann-über-Bord-Manövern. 0:10 Intro Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Ein Leben für die Dampferzeitung | 02 Oct 2023 | 00:52:41 | |
Wer über die Schifffahrt in der Schweiz informiert sein möchte, kommt um die Dampferzeitung nicht herum. Seit über 50 Jahren gibt sie einen Einblick in die Werften in der Schweiz und im angrenzenden Ausland. Im Schiffspodcast ist jemand zu Gast, der die Dampferzeitung verkörpert, wie kaum jemand sonst: Kurt Hunziker. Die Schiffe begeistern Kurt Hunziker seit seiner Kindheit: Insbesondere mit seinem Grossvater war er oft auf den Dampfschiffen des Vierwaldstättersees unterwegs. «Ich durfte mich frei bewegen, war aber meist bei der Dampfmaschine», erzählt er im Schiffspodcast. Als Jugendlicher hat er Altpapier gesammelt und damit sein erstes Geld verdient für Ausflüge auf den Thuner-, Brienzer- oder Genfersee. Wie viele Schiffsinteressierte am Vierwaldstättersee fühlte sich Kurt Hunziker 1970 vor den Kopf gestossen, als das Dampfschiff Wilhelm Tell überraschend ausser Dienst gestellt wurde. Kurzerhand gründete er mit zwei Schulkameraden ein Magazin, das viermal pro Jahr über Hintergründe in der Schifffahrt informieren soll. Die Dampferzeitung war geboren, das Konzept hat sich bis heute kaum verändert. In der ersten Ausgabe konnte man lesen, wie die verschiedenen Dampfschiffe im kommenden Jahr eingesetzt werden. «Es war damals nicht üblich, dass die Schifffahrtsgesellschaften darüber informieren», erzählt Kurt Hunziker im Schiffspodcast. Zum Teil musste er die Informationen sogar über inoffizielle Kanäle beschaffen. Heute wird die Fahrordnung meist im Internet publiziert. Eine Veränderung, die auch auf die Dampferzeitung einen Einfluss hat. Ab dem kommenden Jahr erscheint sie ausschliesslich im Internet, die gedruckte Ausgabe wird eingestellt. Im Schiffspodcast stellt Kurt Hunziker die digitale Dampferzeitung vor, die geplanten Rubriken und Themen sowie einen Newsletter. Die Arbeiten ab der neuen Website laufen auf Hochtouren: technische Fragen müssen gelöst, das Erscheinungsbild geklärt und Inhalte aufbereitet werden. So werden zum Beispiel alle Kursschiffe, die in den vergangenen 200 Jahren in der Schweiz gefahren sind, mit Text und Bild vorgestellt. Anfang Jahr get die neue Website online. Kurt Hunziker bilanziert: «Das Digitale erhält mehr Gewicht, eine neue Zeit bricht an.» Die Dampferzeitung im Internet: Inhaltsverzeichnis 2:00 Einleitung Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Die Geheimnisse des Dampfschiffs Jura | 01 Sep 2023 | 00:52:52 | |
Der Schiffspodcast taucht ab zum Dampfschiff Jura. Dieses liegt seit 1864 am Grund des Bodensees, gut konserviert durch das kalte, sauerstoffarme Wasser. Es ist eines der ältesten erhaltenen Dampfschiffe der Welt und ein Denkmal einer vergangenen Zeit. Im Seemuseum Kreuzlingen lässt sich Dani die Geschichte des Schiffs erzählen und die weiteren Ausstellungen zeigen. Kulturvermittler Julian Fitze erklärt, warum es aus heutiger Sicht ein Glück ist, dass das Dampfschiff Jura am Grund des Bodensees liegt. Im Schiffspodcast werden die Gründe erörtert, warum frühere Bergungsversuche gescheitert sind und weshalb ein solcher heute und in absehbarer Zeit nicht zur Diskussion steht. Am Beispiel von einem Paar Schuhe wird erklärt, wie Objekte vom Seegrund fachgerecht geborgen werden. Ein besonderes Ausstellungsstück im Seemuseum ist die Glocke des Dampfschiffs Jura. Im Schiffspodcast ist eine seltene Aufnahme zu hören, wie sie geschlagen wird. Die Glocke spielte eine wichtige Rolle beim Untergang der Jura. Im dichten Nebel war sie damals die einzige Sicherheitsmassnahme. Da die Schaufelräder die Glocke übertönten, kam es zur Kollision mit einem anderen Dampfschiff. In der Schiffsabteilung erfährt Dani, dass der Bodensee bereits von den ersten Menschen zum Transport genutzt wurde. Christian Hunziker zeigt, wie sich die Schifffahrt mit dem Aufkommen der Segelschiffe und später der Dampfschiffe verändert hat. Anhand von drei ausgestellten Segelschiffen erklärt er, wie sich der Bodensee von einem Arbeits- zu einem Freizeitort enwickelt hat. Das Seemuseum befindet sich in einem historischen Gebäude, das ursprünglich von Augustinerchorherren als Kornschütte gebaut wurde. Später wurde es als landwirtschaftlicher Gutsbetrieb verwendet. Ende der 1980er-Jahre übernahm die Stiftung Seemuseum das Gebäude von der Stadt Kreuzlingen im Baurecht. Seit 30 Jahren beherbergt es das Seemuseum Kreuzlingen, das grösste Schifffahrts- und Fischereimuseum im Bodenseeraum. Zum 30. Geburtstag des Museums spricht Christian Hunziker über seine Pläne, die Ausstellungen zu verändern. Sein Leitgedanke für das Seemuseum: «Was machen die Menschen mit dem See und was macht der See mit den Menschen.» Als erster Schritt konnte er einen Audioguide lancieren. Zudem gibt er einen Einblick in den Alltag eines Museumsleiters. Seemuseum in Kreuzlingen: Virtuelle Ausstellung über das Dampfschiff Jura: Das Schweizer Fernsehen taucht zum Wrack der Jura, 1980: https://www.srf.ch/play/tv/karussell/video/spezialsendung-live-vom-tauchgang-zum-wrack-der-jura?urn=urn:srf:video:a04c5c1b-19bf-4034-a985-bd6e881791d6 Schiffspodcast 12 über Glocken:
Inhaltsverzeichnis 1:60 Ausstellung Schifffahrt 13:00 Dampfschiff Jura 33:00 Über das Museum 50:15 Verabschiedung Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Nebel, Feuer, Ruder kaputt: So geht die Kapitänsprüfung | 07 Aug 2023 | 00:53:13 | |
Eigentlich wollte Adrian Gfeller Forstwart werden. Doch auf dem Rhein fing er Feuer für die Schifffahrt. Noch heute brennt er dafür, wenn er das Dampfschiff Blümlisalp über den Thunersee steuert, seit diesem Sommer als Kapitän. Was tut ein Kapitän, wenn auf seinem Schiff ein Feuer ausbricht? Wie kann er eine verunfallte Person aus dem Wasser retten? Welche Möglichkeiten hat er, ein Dampfleck im Maschinenraum zu bekämpfen? Der Umgang mit solchen Notfällen wird auf den Schweizer Schiffen jedes Jahr geübt. Sie sind auch Bestandteil der Kapitänsprüfung. Im Schiffspodcast werden sie ausführlich beschrieben. Besonders hohe Fahrkunst verlangt das Manöver Mann über Bord. Dabei fährt das Dampfschiff rückwärts zum Verunfallten, bei der Übung dargestellt durch eine Boje oder einen Rettungsring. Das Dampfschiff muss mit dem Einstieg neben der Boje zum Stehen kommen, das Schaufelrad darf sich nicht mehr drehen. Wenn die Boje den Schiffsrumpf berührt, muss die Prüfung wiederholt werden. Auf dem Thunersee spielen drei Kapitänspatente eine Rolle: Eines für kleine Motorschiffe (BII/1, Fahrgastschiffe bis 300 Personen), eines für grosse Motorschiffe (BII/2 Fahrgastschiffe jeder Grösse) und eines für Dampfschiffe (BIII). Es wird die Frage beantwortet, ob die Patente auf anderen Seen gültig sind und wie der Wechsel von einem Schiff auf ein anderes funktioniert. Dani geht auch den Unterschieden zwischen Dampf- und Motorschiffen nach. Warum fahren Dampfschiffe schneller an die Schiffländten? Sind sie anfälliger auf Wind? Wie geht der Kapitän damit um, dass er die Maschine nicht selbst steuern kann? Die bestandene Prüfung zum Dampfschiffkapitän ist der vorläufige Höhepunkt im Berufsleben von Adrian Gfeller. Angefangen hat er mit der dreijährigen Lehre zum Rheinmatrosen, später steuerte er Frachtschiffe von Basel nach Rotterdam und zurück. Wegen der Familie zog es ihn schliesslich zurück in seine Heimat ins Berner Oberland. Inhaltsverzeichnis Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Ein Tag als Heizer auf dem Dampfboot Valhalla | 03 Jul 2023 | 00:46:30 | |
Eine Gruppe Enthusiasten fährt auf dem Brienzersee das Dampfboot Valhalla. Es ist eines von mehreren Dutzend Dampfbooten, die auf Schweizer Gewässern verkehren. Was braucht es, um so ein Schiffchen zu betreiben und was treibt die Menschen dahinter an? Diesen Fragen geht der Schiffpodcasts nach. Kaum hat Dani die Anlegestelle in Brienz erreicht, drückt ihm Nils Wettach einen Sack Holz und zwei Zündwürfel in die Hände. Wenig später lodert unter dem Kessel des Dampfboots Valhalla ein stattliches Feuer. Dann heisst es Kohle schaufeln. Es dauert etwa eine Stunde, bis die 40 Liter Wasser im Kessel kochen, das Manometer 8 bar anzeigt und die Dampfmaschine starten kann. In der Zwischenzeit erzählt Nils von der IG Brienzersee Dampfboote. Ihr gehört neben der «Valhalla» noch das Dampfboot «Steamchen». Mit beiden Schiffen werden regelmässig öffentliche Fahrten angeboten (zum Fahrplan: https://www.brienzerseedampf.ch). Im Schiffpodcast erfährst Du, welche Arbeiten in jedem Winter an den Dampfbooten ausgeführt werden. Dazu ist viel Fachwissen und Enthusiasmus nötig: Ersatzteile gibt es keine zu kaufen, Baupläne sind rar und Lohn gibt es keinen. Warum dabei eine Dampfkaffeemaschine eine wichtige Rolle spielt, hörst Du im Schiffpodcast. Schliesslich trifft Dani auf Kurt Will. Er ist an den Geleisen der Brienz Rothorn Dampfbahn aufgewachsen und der Funke ist sofort übergesprungen. Der Dampf hat ihn nicht mehr losgelassen. Heute, als pensionierter Lokführer, engagiert er sich für die Boote der IG Brienzersee und weiss viel über Dampfmaschinen zu erzählen. Inhaltsverzeichnis Die IG Brienzersee Dampfboote im Internet Vereinigung Schweizer Dampfbootfreunde Nächste Folge nicht verpassen: Digitale Flaschenpost abonnieren Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt. | |||
| Er rückt die Schiffe ins richtige Licht | 05 Jun 2023 | 00:36:58 | |
In den sozialen Netzwerken werden hunderte Bilder von Schiffen gepostet. Jene von Jürg Bolliger stechen regelmässig heraus. «Ich will Bilder machen, die schön und spannend sind. Dafür treibe ich auch Aufwand», erklärt er im Schiffspodcast. Bei einem Fotoshooting mit Motorschiff Bubenberg am Thunersee kann sich Dani live ein Bild davon machen, was für ein Aufwand hinter einer herausragenden Fotografie steckt. Schon beim Finden des richtigen Fotostandorts kommt es auf Zentimeter darauf an. Dabei kann es schon mal vorkommen, dass die Kamera ein paar Spritzer Wasser verkraften muss, weil sie ganz knapp über den See gehalten wird. Heute verhindern einige Mücken um ein Haar das Meisterbild. Ein wichtiger Faktor beim Fotografieren ist die Beleuchtung. «Das Licht bestimmt, was ich mache», sagt Jürg. Als Faustregel gilt, dass der Fotograf die Sonne im Rücken haben sollte und die Schiffe somit schön ausgeleuchtet werden. Interessante Bilder entstünden am Morgen oder am Abend. Und es muss nicht immer Sonne mit blauem Himmel sein, gerade bei Nebel oder Regen lassen sich spannende Stimmungen festhalten. Mit dem Fotografieren ist es nicht getan: Jürg erklärt, wie er seine Bilder am Computer entwickelt, wie viel Bearbeitung er für zulässig hält und was er danach mit den Bildern macht.
Jürg Bolliger im Internet
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