Schiffspodcast - Dani fährt Schiff – Détails, épisodes et analyse
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Schiffspodcast - Dani fährt Schiff
Daniel Barben
Fréquence : 1 épisode/30j. Total Éps: 60

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Wetter, Werbung und Wirtschaft: Was den Schiffchef beschäftigt
Épisode 36
lundi 3 février 2025 • Durée 36:14
Im Schiffspodcast blickt Jan Cermak, Leiter der BLS-Schifffahrt, auf sein erstes Jahr im Amt zurück. Er spricht über die Höhepunkte und Herausforderungen in seiner Amtszeit, über die Bedeutung des Marketings und den Wandel in der Schifffahrt.
Was unterscheidet Schweizer Gäste von Internationalen? Jan Cermak erklärt, warum Märkte wie China, Korea oder Südostasien so wichtig sind, um die Schiffe auch in der Nebensaison auszulasten – und welche Rolle schlechtes Wetter dabei spielt.
Er erzählt von den Dampfschiffen und wie wichtig sie als Leuchttürme sind. Er sagt aber auch, warum wir moderne Schiffe brauchen, und spricht von neuen Motoren, von einem neuen Schiff und einer neuen Werft. Man bekommt einen Einblick in die Balance zwischen Tradition und moderner Tourismusstrategie.
Jan Cermak erzählt, wie er von der Traditionsbäckerei Kambly in die Schifffahrt gewechselt hat. Er sagt auch, was ich da überrascht hat und was sein schönster Moment im ersten Jahr war.
Links
www.bls-schiff.ch
Inhaltsverzeichnis
0:15 Einleitung
1:05 Begrüssung
5:30 Marketing
8:00 Fernmärkte
16:45 Seepass
20:35 Dampfschiffe
27:30 Herausforderungen
35:20 Klima
39:05 Verabschiedung
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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
Kulinarisch auf Kurs: Ein Blick in die Schiffsküche
Épisode 35
lundi 6 janvier 2025 • Durée 33:46
Wer ein Restaurant auf einem Schiff führt, muss einzigartige Hürden überwinden. Die Gäste kommen alle auf einmal, in den Schiffsküchen ist wenig Platz und die Nachfrage schwankt je nach Wetter und Saison. Wie man diese Herausforderungen meistert, weiss zum Beispiel Christian Theiler. Er leitet die Schiffsgastronomie auf dem Thuner- und Brienzersee.
In der Hauptsaison arbeiten 95 Personen in den Küchen und in den Restaurants auf den Thuner- und Brienzersee-Schiffen, viele mit befristeten Verträgen. «Wir machen im Hochsommer sechsmal mehr Umsatz als in den Wintermonaten», erklärt Theiler. Um einige Mitarbeiter das ganze Jahr anstellen zu können, werden im Winter in Thun und Interlaken stationäre Restaurantschiffe betrieben. Theiler verrät, warum die Schiffe «Ufem Fluss» und «Ar Aare» zu einer Herzensangelegenheit geworden sind.
Im Winter kümmert sich Christian Theiler um die Personalrekrutierung. «Gerade nach der Corona-Pandemie war es schwierig, genug Leute zu finden», sagt er. Die Gastronomie habe es versäumt, die Branche attraktiver zu gestalten. Aber es werde nachgeholt, zum Beispiel mit besseren Anstellungsbedingungen oder mehr Wertschätzung für die Mitarbeiter.
Zu den Besonderheiten der Schiffsgastronomie gehört auch, dass manche Gerichte an Land vorbereitet und an Bord fertiggestellt werden. Das erfordert eine ausgeklügelte Logistik. Theiler betont dabei, dass der Fokus auf Frische und Qualität der Speisen liegt. Er erklärt, wie die Speisekarte entsteht und wie es gelingt, ein ausgewogenes Angebot für unterschiedliche Gäste zu schaffen, das von den klassischen Eglifilets und den obligaten Pommes-Frites bis zu vegetarischen und veganen Gerichten reicht.
Thema im Schiffspodcast sind die drei Hauptbereiche der Schiffsgastronomie: Kursfahrten, Charterfahrten und kulinarische Sonderfahrten. Während Kursfahrten als öffentliches Verkehrsmittel fungieren und ein breites Angebot bereitstellen, sind Charterfahrten und Sonderfahrten wie Fondue- oder Grillabende profitabler und die Organisation einfacher, da sie besser planbar sind und entsprechend weniger Lebensmittelverschwendung verursachen.
Christian Theiler verbindet mit seinem Job nicht nur sein kulinarisches Fachwissen als gelernter Koch, sondern auch seine Liebe zum Wasser. Bereits als Kind segelte er regelmässig, und diese Nähe zum See ist heute ein wichtiger Teil seiner Arbeit. Abschliessend blickt er positiv auf die kommende Saison, freut sich über Neuerungen bei der Infrastruktur und die Weiterentwicklung des gastronomischen Angebots.
Links
Restaurantschiff «Uf em Fluss», MS Brienz in Interlaken Ost
https://www.bls-schiff.ch/de/ufem-fluss-restaurantschiff-interlaken
Restaurantschiff «Ar Aare», MS Stadt Thun in Thun
https://www.ar-aare-thun.ch/
Schiffcatering Thuner- und Brienzersee
https://www.bls-schiff.ch/de/gastronomie/schiffcatering-thuner-und-brienzersee
Kulinarische Fahrten auf ausgewählten Schweizer Seen:
Vierwaldstättersee, SGV
https://www.lakelucerne.ch/de/ihr-schifffahrts-erlebnis/angebote-tickets/kulinarische-schifffahrten/
Bodensee, SBS und BSB
https://bodensee-schiffe.ch/kursschifffahrt-fahrplaene/gastronomie/
https://www.bsb.de/de/bodensee-erlebnisse/genussfahrten
Zürichsee, ZSG
https://www.zsg.ch/de/erlebnisschiffe
Greifensee, SGG
https://www.sgg-greifensee.ch/de/Kulinarische-Erlebnisfahrten.3.html
Walensee
https://walenseeschiff.ch/de/angebot/eventschiffe.html
Inhaltsverzeichnis
1:45 Begrüssung
3:45 Christians Arbeit
4:55 Schiffcatering Thuner- und Brienzersee
6:30 Arbeit im Winter
7:25 Schiffsrestaurant Ufem Fluss in Thun
10:40 Wie eine Speisekarte entsteht
11:45 Schiffsrestaurant Ar Aare in Interlaken
14:15 Schiffsgastronomie im Sommer
19:00 Unterschiede zum stationären Restaurant
20:35 Produktionsküche in Thun
23:20 Synergien der beiden Seen
26:00 Fachkräftemangel
29:00 Ausblick auf die neue Saison
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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
Mit dem Kapitän zur Sternfahrt auf dem Bodensee
Épisode 27
lundi 6 mai 2024 • Durée 31:09
Sechs Schiffe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich als Zeichen der Freundschaft zu einem Stern auf dem Bodensee. Die Buge kommen sich dabei so nahe, dass Weinflaschen überreicht werden können. Musiker auf allen Schiffen spielen gemeinsam das Lied von der Fischerin vom Bodensee.
«Das ist ein heikles Manöver», sagt Kapitän Richard Gafner. Er nimmt den Schiffspodcast mit ins Steuerhaus des Motorschiff St. Gallen. Dort erklärt er, welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Er sagt, was er tun wird, wenn etwas schief geht. Und er erzählt, wie er durch Zufall zur Schifffahrt kam.
Die diesjährige Sternfahrt markiert nicht nur den Saisonstart, sondern auch das 200-jährige Jubiläum der Schifffahrt auf dem Bodensee. Benno Gmür, Verwaltungsratspräsident und Geschäftsführer der Schweizer Bodensee Schifffahrt, betont im Schiffspodcast die unglaubliche Tradition des Unternehmens, die jeden Tag spürbar sei.
«Die Schifffahrt befindet sich in einer ganz schwierigen Situation», sagt Gmür. Er spricht über die Herausforderungen, vor denen die Schifffahrt steht, darunter Investitionen in den Klimaschutz und fehlende Millionen wegen der Corona-Pandemie. Seine Lösung: Intelligent fahren. Die Schiffe der SBS sind im vergangenen Jahr langsamer und weniger Kilometer gefahren und haben so Diesel gespart. Trotzdem konnten mehr Passagiere befördert werden.
Weiter spricht Gmür darüber, wie er die historischen Motorschiffe Thurgau und Zürich restaurieren will. Er kündigt Werftführungen an, um das Dampfschiff Säntis zu besichtigen, falls die Bergung vom Grund des Bodensees gelingt. Und er erzählt von seiner Arbeit als Geschäftsführer der Historischen Schifffahrt Bodensee mit dem Dampfschiff Hohentwiel und dem Motorschiff Österreich
Links
- Schweizer Bodensee Schifffahrt:
https://www.bodensee-schiffe.ch - Historische Schifffahrt Bodensee:
https://www.hs-bodensee.eu - Seemuseum Kreuzlingen im Schiffspodcast:
https://dani-fahrt-schiff.simplecast.com/episodes/die-geheimnisse-des-dampfschiffs-jura
https://seemuseum.ch
Inhaltsverzeichnis
0:10 Einleitung
1:00 Kapitän Richard Gafner
2:00 Sternfahrt
6:45 Kapitän persönlich
8:25 Fischerin vom Bodensee
9:40 Geschäftsführer Benno Gmür zum Jubiläum
11:20 Situation der Schifffahrt
14:20 Nachwehen der Corona-Krise
15:40 «Intelligentes fahren»
19:15 Umbau MS Thurgu
20:50 Dampfschiff Säntis
23:10 Krisenmanager
26:30 Historische Schifffahrt Bodensee
29:10 Verabschiedung
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Diese historischen Schiffe im Ausland musst Du kennen
jeudi 11 avril 2024 • Durée 19:27
Daniel Eichenberger ist leidenschaftlicher Schifffahrer. In der Bonusfolge des Schiffspodcasts nimmt er uns mit auf spezielle Schiffe rund um den Globus. So zum Beispiel auf das älteste Dampfschiff der Welt, die Skibladner (1856) in Norwegen, an deren Steuer er schon stehen durfte. Warum man dazu wetterfest sein muss, hörst Du im Schiffspodcast.
Nicht fehlen in der Tour d’Horizon dürfen die neun Dampfschiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt auf der Elbe. Die Reise führt weiter über Australien und Neuseeland bis nach Nordsibirien. Eine besondere Bedeutung für Daniel hat die Waverley, das letzte Dampfschiff auf dem Meer.
Im Schiffspodcast kommen aber auch weniger bekannte Schiffe vor, wie etwa die kleine Hjejlen, die im malerischen Seengebiet von Silkeborg verkehrt. Daniel Eichenberger beendet seine Weltreise mit der Hurtigrute, wo er zwei ganz unterschiedliche Kapitäne kennen gelernt hat.
Inhalt
0:30 Sächsische Dampfschifffahrt, Dresden (DE), www.saechsische-dampfschifffahrt.de
2:25 Krasnojarsk, Lena, Nordsibirien (RU)
4:30 Murray River, Echuca (AU)
5:20 Waimarie und Earnslaw (NZ), www.waimarie.co.nz, https://de.wikipedia.org/wiki/Earnslaw
6:30 Comersee (IT), www.navigazionelaghi.it
7:05 Skibladner (NO), www.skibladner.no
9:30 Hjejlen, Jüdtland (DK), www.hjejleselskabet.dk
10:40 Kaiser Wilhelm, Lauenburg (DE), www.raddampfer-kaiser-wilhelm.de
11:50 Kingswear Castle, Dartmouth (UK), www.kingswearcastle.org
13:40 Waverley (UK), www.waverleyexcursions.co.uk
14:50 Kysten, Børøysund, Lofoten (NO), www.dskysten.no, www.nvsk.no
15:20 Hurtigruten (NO), www.hurtigruten.com
19:00 Verabschiedung
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Schiffe starten in die Saison: Ein Kenner gibt Tipps
Épisode 26
lundi 1 avril 2024 • Durée 01:18:40
Die Schiffe verlassen nach und nach die Werften, repariert und geputzt, bereit für die neue Saison. Die Vorfreude ist gross - auch bei Daniel Eichenberger. Im Schiffspodcast spricht der Luzerner über die Vielfalt der Schweizer Schifffahrt.
In der Schweiz fahren Schiffe durch fiordähnliche Landschaften, auf gewundenen Flüssen, mit Aussicht auf Schneeberge, entlang von Goldküsten oder in den Sonnenuntergang. Es fahren unterschiedlichste Schiffe, vom historischen Dampfschiff über Motorschiffe im Stil der 50er-Jahre bis hin zum modernen Gourmettempel. Diese Folge des Schiffspodcasts bietet zum Saisonstart einen Überblick.
Es werden auch verschiedene klimaneutrale Antriebsmodelle wie Batterie- und Wasserstoffschiffe diskutiert. Daniel Eichenberger betont, dass die Schifffahrt ihre Hausaufgaben gemacht hat und in Bezug auf den CO2-Ausstoss im Vergleich zum Landverkehr gut dasteht.
Ein Grund zur Sorge ist jedoch, dass Schifffahrtsgesellschaften Kurse streiche müssen, weil ihnen das Personal fehlt. Hier sieht Daniel Eichenberger Handlungsbedarf bei den Geschäftsleitungen, um zu verhindern, dass die Schifffahrt in eine Abwärtsspirale gerät.
Daniel Eichenberger führt eine Apotheke in Luzern und bedient auch regelmässig Kunden, die ein Medikament gegen Seekrankheit benötigen. Er kennt sich damit besonders gut aus, denn auch er wird auf dem Meer leicht seekrankt. Seine Leidenschaft für Schiffe begann in seiner Kindheit mit einem Buch über die Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee, das ihm seine Mutter ungezählte Male vorlesen musste. Heute besitzt er mehrere hundert Bücher zum Thema und ist ein begeisterter Schifffahrer, der ein- bis zweimal pro Woche auf dem Wasser unterwegs ist.
Zusätzlich reist er regelmässig ins Ausland, um mit verschiedenen Schiffen zu fahren. In einer Bonusausgabe (ab 8. April) des Schiffspodcasts erzählt er von seinen Erlebnissen, darunter eine abenteuerliche Reise nach Sibirien und einer Fahrt auf dem ältesten Dampfschiff der Welt.
Inhaltsverzeichnis
0:00 Einleitung
1:30 Begrüssung
6:00 Über Daniel
11:40 Vierwaldstättersee, www.lakelucerne.ch, www.dampfschiff.ch
27:00 Genfersee, www.cgn.ch, www.abvl.ch
36:35 Neuenburger-, Murten-, Bielersee und Aare, www.lnm.ch, www.bielersee.ch, www.trivapor.ch
40:00 Hallwilersee, www.schifffahrt-hallwilersee.ch
42:00 Ägerisee, www.aegerisee-schifffahrt.ch
43:10 Zugersee, www.zugersee-schifffahrt.ch, www.schiffs-agentur.ch
44:45 Luganersee, www.lakelugano.ch
46:35 Lago Maggiore, www.lakelocarno.com, www.navigazionelaghi.it
48:45 Thuner- und Brienzersee, www.bls-schiff.ch, www.dampferfreunde.ch
53:25 Zürichsee, www.zsg.ch
58:20 Walensee, www.walenseeschiff.ch
1:00:45 Greifensee, www.sgg-greifensee.ch, www.dampfschiff-greif.ch
1:01:55 Rhein bei Basel, www.bpg.ch
1:04:00 Untersee und Rhein, www.urh.ch
1:05:30 Bodensee, www.bodensee-schiffe.ch, www.bsb.de, www.vorarlberg-lines.at, www.hs-bodensee.eu
1:10:50 Silsersee, www.sils.ch/schifffahrtsfahrplan
1:12:25 Seekrankheit
1:18:00 Verabschiedung
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Wie Motorschiff Etzel Geschichte schrieb
Épisode 25
lundi 4 mars 2024 • Durée 44:57
Das Motorschiff Etzel wurde gebaut, um an der Landesausstellung 1939 in Zürich die technische Überlegenheit der Schweizer Industrie zu demonstrieren. Mit seinem Verstellpropeller kann es schneller manövrieren als Schiffe mit Festpropeller. Die genaue Funktionsweise wird im Schiffpodcast erklärt. Stefano Butti zieht Parallelen zur heutigen Zeit, in der die Gesellschaft auf technischen Fortschritt fokussiert ist und nach alternativen Antriebssystemen sucht. Die damalige Erfindung trat einen weltweiten Siegeszug an und wird sogar bei Propellerflugzeugen verwendet.
Dennoch stand das MS Etzel in den 1990er-Jahren vor dem Aus, da es klein ist und den Komfortansprüchen nicht mehr genügt. Um diesen wichtigen Zeugen der Zürcher Industriegeschichte zu erhalten, gründete Stefano Butti vor 25 Jahren den Verein Pro MS Etzel. «Wir sind der erste Verein in der Schweiz, der sich für ein Motor- und nicht für ein Dampfschiff einsetzt», sagt Butti und fügt hinzu, dass er dafür anfangs kritisch beäugt wurde. Der Verein konnte das Schiff zu einem symbolischen Preis kaufen. Um das MS Etzel extrafahrtentauglich zu machen, wurde es umfassend revidiert. Heute decken die Einnahmen aus den Charterfahrten den Aufwand und den laufenden Unterhalt.
Stefano Butti ist der vorletzte Schiffsführer, der die Prüfung auf dem MS Etzel abgelegt hat. «Es ist sehr gutmütig zu fahren, aber es bremst nicht so gut wie heutige Schiffe», sagt er, der seit 33 Jahren bei der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft ZSG arbeitet und auch Dampfschiffe steuert. Im Schiffspodcast spricht er auch über seine Zeit als Musiker und über sein privates Schiff, die San Martino. Es ist eines der ersten Motorschiffe, das in die Schweiz kam. In 3000 Arbeitsstunden hat er es im alten Tenn seines Bauernhauses restauriert. Höhepunkt war eine Fahrt mit der San Martino zu ihrem Ursprungsort nach Hamburg während einer unbezahlten Auszeit. Historischen Schiffe sind nicht nur sein Beruf, sondern auch seine Leidenschaft.
Website MS Etzel
msetzel.ch
Website MS San Martino
mssanmartino.ch
Stefano Buttis Reisebericht im Schleusenschiffer über die Fahrt nach Hamburg
hamburgbericht-san-martino-ssk.pdf
0:00 Einleitung
1:00 Begrüssung
2:13 Etzel schreibt Geschichte
4:45 Verstellpropeller
19:50 Lebenslauf MS Etzel
24:45 Rettung von MS Etzel
28:30 Schiffsführerprüfung auf MS Etzel
30:50 Dampfschiffkapitän und Musiker Stefano
35:20 Ein weiteres historisches Schiff
42:55 Verabschiedung
43:55 Zugabe
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Besuch im «Tower» der Basler Rheinhäfen
Épisode 24
lundi 5 février 2024 • Durée 51:04
Vom berühmten Dreiländereck aus ist die Revierzentrale auf der anderen Seite der Hafeneinfahrt gut zu sehen. Obwohl sie von aussen dem Tower auf einem Flughafen ähnelt, unterscheidet sich ihre Aufgabe. «Wir überwachen zwar den Schiffsverkehr, aber wir leiten ihn nicht vollumfänglich», erklärt Rüdy. Lediglich bei der Einfahrt in die Hafenbecken I und II regelt die Revierzentrale den Schiffsverkehr mit Ampeln.
In der Revierzentrale arbeitet ein Operator. Auf drei grossen Bildschirmen werden ihm schematisch der Rheinverlauf von der Schleuse Kembs etwa 10 Kilometer rheinabwärts, bis nach Rheinfelden etwa 20 Kilometer rheinaufwärts, angezeigt. Dies ist der Zuständigkeitsbereich der Basler Revierzentrale. Zusätzlich kann er sich mit mehrere Kameras einen Überblick verschaffen, Beispielsweise über die Hafeneinfahrt oder das Hafenbecken II.
Jeder dritte Liter Benzin, der in die Schweiz importiert wird, gelangt über die Basler Rheinhäfen ins Land. Mineralöerzeugnisse machen mit 37 Prozent den grössten Anteil des umgeschlagenen Gütervolumens aus, gefolgt von Steinen, Erde und Baustoffen mit 18 Prozent sowie Nahrungs- und Futtermittel mit 16 Prozent. In den Basler Rheinhäfen werden jährlich rund 6 Millionen Tonnen Güter und 120'000 Container umgeschlagen. Das entspricht etwa 10 Prozent aller Importe in die Schweiz.
Benjamin Rüdy hat selbst die Ausbildung zum Rheinmatrosen absolviert und grosse Tankschiffe auf dem Rhein gesteuert. Im Schiffspodcast erzählt er, warum er vor 20 Jahren sesshaft in Basel wurde und zur Revierzentrale wechselte. Auf dem Rhein steuert er den Bilgenentöler «Bibo Regio». Ob es ihn manchmal reizt, wieder mit einem Frachtschiff bis zur Nordsee zu fahren? Das erfahren Sie im vollständigen Interview im Schiffspodcast.
Das Basler Hafenmuseum: https://hafenmuseum.ch
Basler Häfen: https://port-of-switzerland.ch
Basler Personenschifffahrt: https://bpg.ch
Schiffspodcast mit einem Rheinmatrosen und Dampfschiffkapitän: https://dani-fahrt-schiff.simplecast.com/episodes/nebel-feuer-ruder-kaputt-so-geht-die-kapitansprufung
0:00 Begrüssungshorn
0:06 Einleitung
1:45 Ankunft bei der Revierzentrale
5:50 In der Revierzentrale
8:00 Kameraüberwachung
10:10 Funkverkehr
11:35 Elektronische Meldung
13:20 Ausbau der Revierzentrale
15:20 Verkehrsregeln auf dem Rhein
20:35 Zuständigkeit Revierzentrale Basel
22:45 Hafen Basel anfahren
25:55 Der Basler Hafen
31:35 Wo die Schiffe herkommen
40:20 Arbeitstag auf der Revierzentrale
47:50 Den Hafen besuchen
50:20 Verabschiedung
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36 Jahre Kapitän: Von Fahrplänen und Freundschaften
Épisode 23
lundi 1 janvier 2024 • Durée 34:05
Beat Hodel kann auf 36 Jahre bei der Schifffahrt zurückblicken. Im Schiffpodcast erörtert er, was sich in dieser Zeit auf dem See und auf den Schiffen verändert hat. Er erzählt von prominenten Passagieren. Und er stellt sein liebstes Hobby vor.
«Die gute Kameradschaft werde ich vermissen» sagt Beat Hodel und verrät damit etwas über seinen Führungsstil. «Ein guter Kapitän führt seine Mannschaft, ohne dass diese es bemerke, ohne dass die gute Stimmung an Bord leidet.» Meist sei dies ohnehin unproblematisch, weil jeder in der Crew wisse, was er zu tun hat.
Von seiner Zeit auf dem See nicht vermissen wird Beat Hodel den Druck, den Fahrplan einhalten zu müssen, was heute schwieriger geworden sei. Er sieht allerdings auf dem Thunersee nur begrenzte Möglichkeiten, den Fahrplan zu entschleunigen. Dies, weil die Schifffahrt in ein System eingebunden sei: «Die Passagier wollen möglichst ohne Wartezeit vom Zug aufs Schiff umsteigen.»
Zum Interview bringt Beat Hodel einen dicken Ordner voller Unterlagen mit: Er enthält alle Vorschriften und Regeln, die ein angehender Schiffsführer für die theoretische Prüfung kennen muss. Erst danach beginnt die praktische Ausbildung; allerdings nicht im Steuerhaus, sondern im Maschinenraum. Zuerst wird das Schiff von unten bis oben studiert. Erst dann folgen die ersten Fahrten. Von denen erzählt Beat Hodel im Schiffspodcast und er sagt, warum das Mann-über-Bord-Manöver bei den angehenden Schiffsführern besonders gefürchtet ist.
Neben der Schifffahrt hat Beat Hodel eine zweite Passion: Die Musik. Er spielt in einer Band mit, als Sänger und Schlagzeuger. Im Schiffspodcast erzählt er, was ihm Musik bedeutet und wie er dazu gekommen ist. Zudem ist ein Ausschnitt aus einem Lied zu hören.
BLS Schifffahrt auf dem Thuner- und Brienzersee: www.bls-schiff.ch
Triophonix, die Band mit Beat Hodel: www.triophonix.ch
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Sie jagt versteckte Schätze auf Schweizer Seen
Épisode 22
lundi 4 décembre 2023 • Durée 42:12
Lastkähne, Ruderboote, Yachten, Militärschiffe und sogar ein Schmugglerboot: Das Buch «Historische Schiffe auf Schweizer Gewässern» bietet einen Überblick über die Schweizer Schifffahrt.
Yvonne Scheiwiller stellt im Schiffspodcast aussergewöhnliche Schiffe aus dem Buch vor. Im Vordergrund stehen zuerst die Lastschiffe: Der Täggelibock vom Brienzersee, das letzte Lastschiff mit Holzschale. Die zwei Lateinersegler vom Genfersee, die zu den grossen nautischen Kostbarkeiten der Schweiz gehören. Oder das Lastdampfschiff Mercure vom Genfersee.
Weiter geht Dani der Frage nach, wie die Denkmalpflege zu rekonstruierten oder mehrfach umgebauten Schiffen steht. Über die Dampfyacht Vulcania mit moderner Schale und historischer Dampfmaschine führt die Diskussion über die zu den Basler Rheinfähren bis hin zum griechischen Schiff des Theseus.
Zudem werden im Schiffspodcast zwei weitere Bücher vorgestellt, die in diesem Jahr erschienen sind und die sich als Weihnachtsgeschenk für Schifffans eignen: Im ersten Buch werden Wandertipps in Verbindung mit Schifffahrten gegeben, das zweite Buch beleuchtet die Geschichte der mechanisierten Schifffahrt in der Schweiz.
Die angesprochenen Bücher
Historische Schiffe auf Schweizer Gewässern
Yvonne Scheiwiller
300 Seiten
Hörerinnen und Hörer des Schiffspodcasts können das Buch zum Sonderpreis von Fr. 30.00 bei der Autorin bestellen: yvonne.scheiwiller@gmx.ch
Wandern und Schifffahrt
Hallwag Kümmerly+Frey AG
144 Seiten, Fr. 24.90
Erhältlich zum Beispiel bei der Buchhandlung Krebser
200 Jahre Dampfschifffahrt in der Schweiz
Jürg Meister
440 Seiten, Fr. 49.00
Erhältlich zum Beispiel beim Weber Verlag Weber Verlag
Inhaltsverzeichnis
0:00 Einleitung
1:50 Begrüssung
3:20 Das neue Buch
5:00 Historische Schiffe suchen
8:25 Täggelibock
12:05 Segel-Lastschiffe
14:20 Rekonstruktionen Ja oder Nein?
15:20 Schiff des Theseus
20:30 Rheinfähren
26:00 Yvonnes Motivation
30:25 Trafohäuschen
35:10 Wandern und Schifffahrt
38:05 200 Jahre Dampfschifffahrt
41:10 Verabschiedung
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Wie überwintern Dampfschiffe? Besuch in der Werft
Épisode 21
lundi 6 novembre 2023 • Durée 42:29
Moritz Koch ist der oberste Maschinist auf dem Vierwaldstättersee. Im Schiffspodcast erklärt er, wie Dampfmaschinen konserviert werden, damit sie im Winter nicht rosten. Er erzählt von den Servicearbeiten, die jedes Jahr gemacht werden, angefangen beim Kessel, über die Maschine bis hin zur Elektronik.
Thema im Schiffspodcast sind darüber hinaus ausserordentliche Projekte, die in diesem Winter an der Dampfschiff-Flotte des Vierwaldstättersees angepackt werden: Beim Dampfschiff Unterwalden wird die Kessel- und Brennersteuerung ersetzt. Für die «Uri» muss ein Pleuellager auf der Niederdruckseite neu gegossen werden. Beim «Schiller» muss ein Loch in einem Rohr im Wärmetauscher repariert werden. Auf der «Stadt Luzern» wird eine Zentrifugalpumpe geöffnet und kontrolliert. Bei der «Gallia» stehen vorab reguläre Arbeiten auf dem Programm.
Moritz Koch arbeitet seit über 35 Jahren mit Dampfmaschine und ist noch heute begeistert davon: Die mechanischen Arbeiten im Winter seien sehr interessant, sagt er. Zudem schätzt er im Sommer die Kameradschaft auf dem Schiff: «Es muss funktionieren vom Kapitän bis in die Maschine hinunter».
Im Schiffspodcast wird darüber gesprochen, wie Moritz Koch Maschinist auf dem Vierwaldstättersee wurde, wie die Ausbildung zum Maschinisten verläuft und welche Anforderungen erfüllt werden müssen. Zudem erzählt er von Abenteuern auf dem Vierwaldstättersee, wie zum Beispiel von schwierigen Mann-über-Bord-Manövern.
0:10 Intro
1:40 Begrüssung
5:25 Dampfmaschine abstellen
8:10 Kessel reinigen
10:40 Dampfmaschine überwinmtern
16:30 Elektronik
19:15 ausserordentlicher Unterhalt
25:50 Moritz' Motivation
28:50 Ausbildung
41:45 Verabschiedung
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