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Explorez tous les épisodes du podcast People Pleasing adé - Führung, Karriere, Selbstentwicklung
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| Titre | Date | Durée | |
|---|---|---|---|
| #101 - Dranbleiben: 3 Faktoren, um deine Ziele zu erreichen | 23 Sep 2026 | 00:21:49 | |
Motivation, Willenskraft und Durchhaltevermögen – drei Kräfte, die oft in einem Atemzug genannt werden. Aber sie sind nicht dasselbe. Und gerade ihr Zusammenspiel entscheidet darüber, ob wir unsere Ziele wirklich erreichen.
In dieser Solo-Folge nehme ich dich mit in die Unterschiede und Verbindungen dieser drei inneren Ressourcen:
- Motivation – der Impuls, der dich loslaufen lässt. Aber auch wankelmütig sein kann, wenn sie nicht wirklich aus dir selbst kommt.
- Willenskraft – deine Entscheidungskraft, die dich weitermachen lässt, wenn die Motivation eine Pause macht.
- Durchhaltevermögen – die sanfte, innere Stabilität, die dich langfristig trägt, ohne Härte oder äußeren Drill.
Du erfährst:
- wie du echte intrinsische Motivation von introjizierten Erwartungen unterscheiden kannst
- warum Willenskraft wie ein Muskel trainiert werden kann
- wieso Durchhaltevermögen mehr mit Selbstbindung als mit Disziplin zu tun hat
- konkrete Praxisimpulse, um jede dieser Kräfte zu stärken
- wie du spürst, welche Ressource dir im Moment am besten dient
Wie immer gebe ich dir Reflexionsfragen, Coaching-Beispiele und 5 klare Takeaways für deine Selbstführung.
Diese Folge ist für dich, wenn du manchmal motiviert startest, aber ins Stocken kommst – oder wenn du spüren willst, wie sanfte Stärke dich trägt, statt dich auszubrennen. | |||
| #100 - Stop Pleasing - Start Leading. Von der Idee bis zur Buchmesse. Mit Sylvia Pietzko | 16 Sep 2026 | 00:35:36 | |
Bei dieser 100. Folge übernimmt die Verlegerin meines Verlages Esperanza das Mikrofon und stellt mir Fragen zum Buch. In dieser etwas anderen Folge berichte ich darüber
- wie aus einem Coachinganliegen erst dieser Podcast und dann ein Buch entstanden
- wieso Fawn nicht nur die vierte Stressreaktion neben Fight, Flight und Freeze ist, sondern auch die einzige, die sozial belohnt wird
- warum People Pleasing, wenn es situativ auftritt, kein Problem darstellt
- warum ich das Thema am Beispiel von Katja, Oskar, Sabine und Lena durch zwölf Monate hindurch begleite
- wo ich beim Schreiben selbst ins People Pleasing gerutscht bin
- wie es mir gelang, kurzfristig 80 Seiten zu streichen
„Stop Pleasing – Start Leading" ist bereits gedruckt und geht jetzt in den Versand.
Am 11. Oktober bin ich um 13:30 Uhr auf der Frankfurter Buchmesse, Gemeinschaftsstand der hessischen Verlage. | |||
| #99 - Radical Candor: Warum empathisch und klar kein Widerspruch ist | 09 Sep 2026 | 00:21:43 | |
| Sommer-Edition #4 - Lena: Pendeln zwischen den Extremen | 08 Sep 2026 | 00:08:20 | |
Zum Abschluss meiner kleinen vierteiligen Sommer-Edition stelle ich dir die vierte und jüngste der vier Führungspersonen aus meinem Buch „Stop Pleasing – Start Leading" vor: Lena.
Lena ist 32 und führt ein junges, quirliges Team – und sitzt zugleich in einer Führungsrunde aus lauter älteren Kollegen. Als Jüngste, als eine von zwei Frauen, immer ein bisschen anders. Ihr Muster ist von allen vieren am schwersten zu greifen, denn Lena pendelt: mal passt sie sich an und macht sich klein, mal grenzt sie sich viel zu scharf ab, nur um überhaupt gehört zu werden. Zu viel Anpassung, dann zu viel Abgrenzung – und mittendrin die Suche nach der goldenen Mitte.
In dieser Folge blicke ich mit dir zurück auf Katja, Oskar und Sabine, ich verrate dir, warum unsere Muster immer eine Geschichte haben, und ich nehme dich noch einmal mit hinein in den Aufbau meines Buches – als Reise durch ein Jahr, mit Modellen aus Psychologie und Führung, einem „Moment für dich selbst" am Ende jedes Abschnitts und Gästen, die schon einmal hier im Podcast waren und am Monatsende eine ganz eigene Perspektive beisteuern.
Du erfährst in dieser Folge:
- warum Lenas Pendeln zwischen Überanpassung und Überabgrenzung so verwirrend ist – und woher es kommt
- wieso Entwicklung nie geradeaus verläuft und Rückschritte dazugehören
- wie mein Buch aufgebaut ist und welche Rolle die eingeladenen Expertinnen und Experten dabei spielen
- warum es am Ende gar nicht um Katja, Oskar, Sabine und Lena geht, sondern um dich
Mein Buch:
„Stop Pleasing – Start Leading. So lässt du dir als Führungskraft nicht mehr die Butter vom Brot nehmen" erscheint im Oktober und kann ab sofort vorbestellt werden. Mit jeder Vorbestellung hilfst du dem Buch sehr, weil der Buchhandel sich an den Vorbestellzahlen orientiert. | |||
| #98 - Hört auf, Frauen klein zu halten! Mit Maren Wölfl | 02 Sep 2026 | 00:52:50 | |
Frauen schneiden in 13 von 19 Leadership-Kompetenzen besser ab als Männer. Und zweifeln trotzdem an sich selbst. Maren Wölfl benennt in dieser Folge, woran das liegt: an Strukturen, die Frauen klein halten, und an Frauen, die dabei mitmachen.
Maren Wölfl ist Business Coach, Lektorin an der Fachhochschule Wien und Unternehmerin des Jahres. In ihrem neuen Buch „Female Wake-up Call" (Wiley) beschreibt sie, wie Frauen souverän, authentisch und wirksam in Führung gehen. Im Gespräch mit Dr. Verena Stahl erzählt sie von ihrer eigenen Zeit als „fleißige Ameise", von einem HR-Leiter, der ihr seine Haltung zur Arbeitszeit seiner Frau auf der Männertoilette mitteilte, und davon, warum sie Frauen rät, das System zu hinterfragen statt sich selbst.
**Themen dieser Folge:**
- Welche Führungskompetenzen Frauen mitbringen und warum Empathie in der hybriden Arbeitswelt zum Erfolgsfaktor wird
- Die 30-Prozent-Marke: ab wann sich in Teams etwas bewegt
- Das Bild der fleißigen Ameise, die Erwartungen anderer erfüllt bis zur Erschöpfung
- Marens 120-80-50-0-Regel als Gegenmodell zum Dauer-Vollgas
- Der Stuhl mitten im Raum: warum Frauen sich für blaue Flecken entschuldigen, statt den Stuhl wegzustellen
- „Im gefährlichen Alter": wie Kinderwunsch und Schwangerschaft Karrieren zwischen 25 und 40 ausbremsen. 20 Prozent der Frauen bekommen nie Kinder
- Warum das Wort „Powerfrau" keinen Gegenpart hat
- Die Welle der Empörung, wenn eine Frau ins Top-Management kommt, und wie jede Einzelne sie stoppen kann
- Selbstführung: am Lenkrad sitzen statt auf dem Beifahrersitz
- Wie du mit dir selbst sprichst, wenn du mit dir sprichst wie mit einer guten Freundin
Maren Wölfls Satz aus der Folge, der hängen bleibt: „Wir brauchen nicht Menschen, die lauter sind. Wir brauchen Menschen, die klarer sind." | |||
| #97 - Glücklich und traurig zugleich: Was Gleichzeitigkeit über dich verrät | 26 Aug 2026 | 00:18:05 | |
Du freust dich – und gleichzeitig ist da Sorge. Du bist erleichtert – und gleichzeitig traurig. Du bist dankbar – und gleichzeitig unsicher. Und dann meldet sich diese Stimme: Was soll ich denn jetzt eigentlich fühlen?
In dieser Folge teile ich ein sehr persönliches Erlebnis mit dir: den Tag, an dem ich ein Neugeborenes im Arm hielt, während mein Vater im selben Moment im Krankenhaus um sein Leben kämpfte. Glück und Angst, Freude und Trauer – alles gleichzeitig. Eine Krankenschwester schenkte mir damals ein Bild, das mich bis heute begleitet: Dein Leben ist ein Haus mit vielen Zimmern. In jedem herrscht ein anderes Gefühl. Und du darfst dich frei zwischen ihnen bewegen.
Ausgehend von diesem Bild schauen wir gemeinsam auf das Prinzip der Gleichzeitigkeit – und auf einen einfachen Sprachwechsel, der erstaunlich viel verändern kann: Was passiert, wenn du „aber" durch „und gleichzeitig" ersetzt? Warum dieser kleine Tausch innere Konflikte nicht löst, aber erträglich macht. Und warum gemischte Gefühle kein Zeichen von Schwäche sind, sondern ein Zeichen emotionaler Reife.
Am Ende warten fünf Reflexionsfragen auf dich, die dir helfen, das Gehörte auf dein eigenes Leben zu übertragen.
Diese Folge ist für dich, wenn du oft das Gefühl hast, du müsstest dich für ein Gefühl entscheiden – und dabei immer eines verlierst.
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| Sommer-Edition #3: Sabine - Vom Grübeln ins Gestalten | 25 Aug 2026 | 00:05:55 | |
In dieser Folge geht meine Sommer-Edition weiter: vier Extrafolgen, in denen ich dir die vier Führungspersonen aus meinem Buch „Stop Pleasing – Start Leading" vorstelle. Nach Katja und Oskar übernimmt heute Sabine den Stab.
Sabine ist 51, die Älteste und Erfahrenste der vier. Sie hat eine eigene Firma für Coaching und HR-Beratung, sie führt ein kleines Team und wird von allen für ihr feines Gespür geschätzt. Was niemand ahnt: Dieselbe Sabine grübelt nächtelang und sucht den Fehler zuerst bei sich selbst. Tritt jemand dominant und raumgreifend auf, geht sie in Deckung, beschwichtigt und nimmt die Schuld vorschnell auf sich.
Ich erzähle dir, warum Sabines People Pleasing ganz anders aussieht als das von Katja und Oskar und was passiert, wenn ausgerechnet der wichtigste Kunde diesen Reflex auslöst. Denn wo wirtschaftliche Abhängigkeit im Spiel ist, wird aus Kundenorientierung schnell Selbstaufgabe. In manchen Branchen gehört das fast schon zum Berufsrisiko. Außerdem verrate ich dir, woran Sabines Durchbruch am Ende hängt – und dass es weniger die Methoden sind, als du vielleicht denkst.
Du erfährst in dieser Folge:
- warum feinfühlige Menschen den Fehler zuerst bei sich selbst suchen
- wie People Pleasing aussieht, wenn jemand nicht Ja sagt, sondern still wird
- weshalb übertriebene Kundenorientierung in manchen Branchen ein Berufsrisiko ist
- warum gute Methoden allein den Knoten nicht platzen lassen | |||
| #96 - Weiblicher Hormonzyklus und wie er unsere Psyche beeinflusst - mit Vanessa Martin | 19 Aug 2026 | 00:43:30 | |
Viele Frauen haben gelernt, jeden Tag gleich leistungsfähig zu sein: Müdigkeit wird übergangen, Schmerzen werden kleingeredet und Erholung muss erst verdient werden. Doch was passiert, wenn wir nicht länger gegen unseren Körper arbeiten, sondern beginnen, seine Signale ernst zu nehmen?
Darüber spreche ich in dieser Folge mit Vanessa Martin. Sie ist Zyklus- und Hormonexpertin und begleitet Frauen dabei, ihren eigenen Körper besser zu verstehen und den Menstruationszyklus nicht als Hindernis, sondern als wichtige Orientierung zu nutzen.
Wir schauen gemeinsam auf die vier Phasen des Zyklus und darauf, wie sich Energie, Kommunikation, Kreativität, Rückzugsbedürfnis und Selbstwahrnehmung im Verlauf verändern können. Dabei geht es nicht darum, das Leben starr nach dem Zyklus zu organisieren oder Frauen auf ihre Hormone zu reduzieren. Vielmehr geht es um ein genaueres Körperbewusstsein und die Frage: Was brauche ich gerade wirklich?
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung zu People Pleasing. Denn viele Frauen passen sich nicht nur den Erwartungen anderer an, sondern übergehen auch die eigenen körperlichen Grenzen. Typische Gedanken sind:
- „Es ist gar nicht so schlimm.“
- „Ich muss da jetzt einfach durch.“
- „Die anderen schaffen das doch auch.“
- „Ich darf niemanden enttäuschen.“
Wir sprechen darüber,
- warum Frauen häufig gegen ihren natürlichen Rhythmus performen,
- welche Stärken und Bedürfnisse sich in den vier Zyklusphasen zeigen können,
- weshalb Selbstkritik und Selbstzweifel in bestimmten Phasen stärker werden können,
- wie sich Arbeit, Pausen und anspruchsvolle Aufgaben bewusster planen lassen,
- und wie offen Frauen im beruflichen Umfeld mit dem Thema Zyklus umgehen können.
Diese Folge ist eine Einladung, den eigenen Körper nicht länger als "Störfaktor" zu behandeln, sondern als wichtigen Teil der eigenen Selbstführung.
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| #95 - Immer wieder enttäuscht? Erwartungsmanagement in 3 Schritten | 12 Aug 2026 | 00:20:08 | |
In dieser Solofolge von „People Pleasing adé“ geht es um Erwartungsmanagement – und darum, wie du Enttäuschungen reduzierst, ohne deine Vorfreude abzuwürgen. Anhand der Geschichte von Esther schauen wir, warum manche Menschen „dauernd enttäuscht“ sind und welche inneren Drehbücher im Hintergrund mitlaufen.
Wir sprechen darüber,
- was Enttäuschung psychologisch ist: die Lücke zwischen innerem Film und gelebter Realität
- welche Funktionen Erwartungen haben – als Motor für unser Handeln und als Wahrnehmungsfilter
- wann Erwartungen problematisch werden (starre „So-muss-es-sein“-Standards, unausgesprochene Wünsche, alte Muster wie Leistung = Wert)
- wie sich das im Job zeigt: Überengagement, heimliche Hoffnungen auf Sichtbarkeit und Wertschätzung – und die Frustration, wenn niemand „von allein“ merkt, was du leistest
- wie ähnliche Muster in Beziehungen wirken, wenn du erwartest, dass der oder die andere deine Bedürfnisse errät („Wenn ich ihm wirklich etwas bedeuten würde, käme er von selbst drauf“)
-welche vier typischen Muster dazu führen, dass Menschen häufiger enttäuscht sind (rigide Standards, Opfermodus, Bindungsangst, überhöhtes Anspruchsdenken)
Du bekommst ein konkretes 3‑Schritte‑Modell für reifes Erwartungsmanagement:
- Erwartungen präzise benennen statt diffus hoffen
- Reality-Check: Passen deine Erwartungen zu Person, Kontext und System?
- Bedürfnisse klar kommunizieren und innerlich flexibler werden, wie sie erfüllt werden können.
Diese Folge lädt dich ein, deine inneren Drehbücher bewusster zu sehen, klarer für deine Bedürfnisse einzustehen und Enttäuschungen als Signal zu nutzen – nicht als Beweis, dass mit dir oder den anderen „etwas nicht stimmt“. | |||
| Sommer-Edition #2: Oskar - Everybody's Darling | 11 Aug 2026 | 00:09:20 | |
In dieser Folge geht meine kleine Sommer-Edition weiter: vier Extrafolgen, in denen ich dir die vier Führungspersonen aus meinem Buch „Stop Pleasing – Start Leading" vorstelle. Nach Katja ist jetzt Oskar an der Reihe.
Oskar ist Teamleiter in einer Bildungs-NGO und ein richtiger Everybody's Darling. Er möchte es allen recht machen – und genau deshalb richten sich mit der Zeit auch alle mit ihren Ansprüchen an ihn. So schön das für die anderen sein mag: Für Oskar heißt diese Harmoniesucht, dass er zwischen all den Erwartungen selbst unterzugehen droht.
Ich erzähle dir, woher Oskars Bedürfnis nach Harmonie kommt und warum ausgerechnet dieses Talent, es allen recht zu machen, zur Falle wird – für ihn und für sein Team. Denn wo eine Führungskraft alles lieber glättet als anspricht, entsteht schnell eine Pleasingkultur, in der vieles verschwiegen statt geklärt wird. Oskar lernt im Herbst-Kapitel, dass psychologische Sicherheit nicht bedeutet, dass alle immer einer Meinung sind, sondern dass man sich traut: einen Fehler zuzugeben, zu widersprechen, ohne Angst, seinen Platz im Team zu verlieren. Außerdem zeige ich dir an Oskars Beispiel, wie mein Buch aufgebaut ist – mit Modellen aus Psychologie und Führung, die die vier nicht als trockene Theorie serviert bekommen, sondern selbst nutzen, um weiterzukommen.
Du erfährst in dieser Folge:
- warum es gerade den harmoniebedürftigen Führungskräften schwerfällt, sich abzugrenzen
- was hinter Oskars Muster steckt, es allen recht machen zu wollen
- warum eine Pleasingkultur im Team echte Offenheit verhindert – und was psychologische Sicherheit wirklich meint
- wie Modelle wie der Circle of Influence und das Drama-Dreieck Oskar helfen, aus der Rolle des „edlen Ritters" auszusteigen
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| #94 - Introvertiert: So wirst du mit ruhiger Souveränität sichtbar - mit Christin Berges | 05 Aug 2026 | 00:38:53 | |
Muss man laut sein, um im Beruf gesehen zu werden? Und wie können introvertierte Menschen sichtbar und wirksam werden, ohne sich zu verstellen?
Darüber spreche ich in dieser Folge mit Christin Berges. Sie ist Coach, Speakerin und Expertin für Introversion. In ihrem Buch „Ruhig sichtbar werden – Wie Introvertierte im Job souverän auftreten“ zeigt sie, wie leise Menschen ihre Stärken gezielt einsetzen und auf eine Weise sichtbar werden können, die zu ihnen passt.
Wir sprechen darüber, was Introversion eigentlich bedeutet und warum sie nicht mit Schüchternheit oder Unsicherheit gleichzusetzen ist. Christin erklärt, weshalb introvertierte Menschen häufig mehr Denk- und Reflexionszeit benötigen, wie sie ihre Energie regulieren und warum ihnen spontane Diskussionen oder klassische Networking-Veranstaltungen oft mehr Kraft abverlangen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Berufsalltag:
- Wie können sich Introvertierte in Meetings früher und gezielter einbringen?
- Welche Sichtbarkeitskanäle passen zur eigenen Persönlichkeit?
- Wie können gute Ideen auch nach einem Meeting noch Gehör finden?
- Und welche Verantwortung tragen Führungskräfte und Organisationen dafür, dass nicht immer nur die lautesten Stimmen wahrgenommen werden?
Wir sprechen außerdem über die Verbindung zwischen Introversion und People Pleasing. Denn eine hohe soziale Achtsamkeit, Empathie und Rücksichtnahme sind wertvolle Stärken. Sie können jedoch dazu führen, dass Menschen anderen immer wieder den Vortritt lassen und ihre eigenen Anliegen zurückstellen.
In dieser Folge erfährst du:
- wie Introvertierte ihre mentalen Akkus aufladen,
- warum leise Menschen häufig besonders gründlich und reflektiert arbeiten,
- wie Sichtbarkeit auch ohne Lautstärke gelingen kann,
- welche konkreten Strategien in Meetings und beim Netzwerken helfen,
- und weshalb Persönlichkeitsvielfalt für Führung, Zusammenarbeit und Innovation wichtig ist.
Eine Folge für alle, die ihre leisen Stärken nicht länger als Defizit betrachten möchten – und für Führungskräfte, die auch die stilleren Potenziale in ihren Teams erkennen und fördern wollen.
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| #93 - Innerer Kritiker oder innerer Coach - du hast es in der Hand | 29 Jul 2026 | 00:19:06 | |
| Sommer-Edition #1: Katja – von Miss Perfect zu „Almost Perfect" | 28 Jul 2026 | 00:08:48 | |
In dieser Folge startet meine kleine Sommer-Edition: vier Extrafolgen, in denen ich dir die vier Führungspersonen aus meinem Buch „Stop Pleasing – Start Leading" vorstelle. Den Anfang macht Katja.
Katja ist 44, leitet Strategische Finanzen und Controlling und gehört fachlich zu den Stärksten im Haus. Und trotzdem bringt sie in der entscheidenden Sitzung kein Nein über die Lippen. Wenn sich sonst niemand meldet, dann muss eben Miss Perfect ran.
Ich erzähle dir, woher Katjas reflexhaftes Ja kommt und warum die Arbeit an sich selbst zwar wichtig ist, in bestimmten Situationen aber nicht ausreicht. Denn wenn Organisationen unter Dauerdruck geraten, fordern und fördern sie das Anpassen oft noch zusätzlich – und dann kommen gerade Leistungsträgerinnen wie Katja an ihre Grenzen. Außerdem gebe ich dir einen ersten Einblick, wie mein Buch aufgebaut ist: als Reise durch ein ganzes Jahr, entlang der vier Jahreszeiten, mit vielen Modellen aus Psychologie und Führung und einem „Moment für dich selbst" am Ende jedes Abschnitts.
Du erfährst in dieser Folge:
- warum es gerade den Leistungsträgerinnen schwerfällt, Nein zu sagen und Grenzen zu setzen
- was hinter dem Muster des „Parent Pleasing" steckt
- warum Organisationen in Krisenzeiten Anpassung sogar belohnen
- wie das Buch „Stop Pleasing – Start Leading" aufgebaut ist | |||
| #92 - Bossing: Gemobbt von der neuen Chefin. Mit Marion Rosemann | 22 Jul 2026 | 00:37:50 | |
Zwölf Jahre lang war Marion Rosemann in ihrem Unternehmen engagiert, beliebt und respektiert. Dann kam eine neue Chefin – und von einem Tag auf den anderen war alles anders.
In dieser Folge erzählt Marion, wie subtil Bossing beginnt: mit Isolation im Team, endlosen Korrekturschleifen, Abwertung der eigenen Arbeit. Und wie schleichend die Selbstzweifel wachsen, bis man die eigene Wahrnehmung nicht mehr traut. Der Wendepunkt kam in einem Wochenmeeting, in dem sie aufgefordert wurde, sich binnen drei Tagen ein neues, „fehlerfrei ausführbares" Aufgabengebiet zu überlegen. Am selben Abend zog ihr Körper die Reißleine.
Wir sprechen über den Zusammenhang von People Pleasing und Bossing: über Harmoniebedürfnis, Loyalität und Bescheidenheit – und darüber, wie diese Eigenschaften einen ausgerechnet dann bremsen, wenn man sich wehren müsste.
Über ihre Erfahrung hat Marion das Buch „Wer mit dem Teufel tanzt" geschrieben – kein reiner Erfahrungsbericht, sondern eine psychologische, rechtliche und gesellschaftliche Einordnung.
Themen der Folge
- Wie Bossing beginnt: Isolation, Dauerkritik, verschobene Wahrnehmung
- Gaslighting und der Verlust des Selbstwertgefühls
- Machtasymmetrie: Warum Mobbing durch Vorgesetzte besonders schwer wiegt
- Der Wendepunkt – und was der Körper signalisiert, bevor der Kopf es zulässt
- Erste Schritte für Betroffene und was Organisationen präventiv tun können | |||
| #91 - Mobbing am Arbeitsplatz: 5 Warnzeichen und 5 Schritte, die helfen | 15 Jul 2026 | 00:20:41 | |
In dieser Solofolge spreche ich darüber, was Mobbing am Arbeitsplatz eigentlich ausmacht – und was eben nicht.
Denn ein einzelner Konflikt oder ein schlechter Tag im Team ist noch kein Mobbing. Ich zeige dir die drei Kriterien nach dem Arbeitspsychologen Heinz Leymann, an denen du dich orientieren kannst, und erkläre, warum gerade harmonieorientierte Menschen und People Pleaser häufiger ins Visier geraten – als Risikoprofil, nicht als Schuld.
Du erfährst außerdem:
- 5 Frühwarnzeichen, an denen du selbst überprüfen kannst, wo du gerade stehst
- 5 konkrete Schritte, die sich bewährt haben – vom Mobbing-Tagebuch bis zur ehrlichen Frage, ob Gehen eine Option ist
- welche gesundheitlichen Folgen langanhaltender Mobbingstress haben kann
- und was du tun kannst, wenn nicht du selbst betroffen bist, sondern jemand, der dir nahesteht
Eine Kernbotschaft zieht sich durch die ganze Folge: Mobbing sagt mehr über das System aus, in dem es passiert – über Kultur, Führung und das, was ein Team erlaubt – als über die betroffene Person.
Hinweis zur Folge: Diese Episode berührt ein schweres Thema. Falls du gerade selbst in einer Mobbingsituation steckst, hol dir Unterstützung – z. B. bei der Telefonseelsorge unter 0800-1110111 (Deutschland) oder 143 (Schweiz), bei deiner Ärztin oder deinem Arzt, in einer Therapie oder beim Betriebsrat. | |||
| #90 - Narzissmus im Job erkennen und wirksam handeln – mit Dr. Ramzi Fatfouta und Dr. med. Pablo Hagemeyer | 08 Jul 2026 | 00:59:05 | |
Wann ist ein Mensch einfach nur dominant, sehr selbstbewusst oder schwierig – und wann zeigt sich ein narzisstisch geprägtes Muster?
Narzissmus wird im beruflichen Alltag schnell zum Etikett. Gleichzeitig bleiben problematische Dynamiken oft lange unerkannt, weil narzisstisch akzentuierte Menschen zunächst durchaus charismatisch, entschlossen und überzeugend wirken können.
In dieser Folge spreche ich mit zwei ausgewiesenen Experten über Narzissmus in Führung und Zusammenarbeit:
Dr. Ramzi Fatfouta ist Psychologe, Führungskräfteentwickler und Experte für Narzissmus in Organisationen und im Topmanagement. Dr. med. Pablo Hagemeyer ist Psychiater, Psychotherapeut und Bestsellerautor. Gemeinsam haben sie das Buch „Ego First! Führen in Zeiten von Narzissmus, Machtspielen und Manipulation“ geschrieben.
**Wir sprechen darüber,**
- was narzisstisches Verhalten konkret ausmacht,
- wie sich grandiose und vulnerable Ausprägungen unterscheiden,
- wo gesunde Selbstbehauptung in problematische Selbstüberhöhung kippt,
- wie das OK-BUP-Modell hilft, narzisstische Muster im Arbeitsalltag zu erkennen,
- weshalb Kritik bei manchen Menschen sofort zu Angriff, Schuldumkehr oder Rückzug führt,
- wie sich narzisstische und stark angepasste Verhaltensweisen gegenseitig verstärken können,
- und wie Betroffene ihre Wahrnehmung stabilisieren, Grenzen setzen und handlungsfähig bleiben.
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Menschen vorschnell zu diagnostizieren. Entscheidend ist vielmehr, beobachtbares Verhalten einzuordnen und wiederkehrende Muster zu erkennen.
Denn nicht jede dominante Führungskraft ist narzisstisch. Problematisch wird es dort, wo Beziehungen vor allem der eigenen Selbstwertregulation dienen, andere Menschen instrumentalisiert oder abgewertet werden und Kritik kaum noch möglich ist.
Eine differenzierte und zugleich sehr praxisnahe Folge für Führungskräfte, Mitarbeitende und alle, die schwierige Dynamiken im beruflichen Umfeld besser verstehen möchten. | |||
| #89 - Narzisstische Verletzungen in Elternbeziehungen - wie wir heute heilen können. Mit Madeline Hellmann | 01 Jul 2026 | 00:36:29 | |
Was passiert, wenn ein Kind früh lernt, dass Liebe, Anerkennung und Zugehörigkeit von Leistung, Anpassung oder Wohlverhalten abhängen?
In dieser Folge ist Madeline Hellmann erneut zu Gast, nachdem sie bereits im vergangenen Jahr in der Folge 37 war. Madeline ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und begleitet Menschen bei der Aufarbeitung von narzisstisch geprägten Elternbeziehungen, toxischen Bindungen und belastenden Beziehungsmustern.
Wir sprechen bewusst nicht vorschnell von „Narzissten“, sondern über narzisstisch akzentuiertes Verhalten: fehlende Empathie, ständige Kritik, hohe Erwartungen, das Kind als Erweiterung der eigenen Person und die Schwierigkeit, es dem Elternteil jemals recht machen zu können.
Ein Schwerpunkt liegt auf den typischen Rollen in solchen Familiensystemen: dem Goldkind und dem schwarzen Schaf. Diese Rollen können bis weit ins Erwachsenenleben hineinwirken und Glaubenssätze hinterlassen wie:
- „Ich bin nicht gut genug.“
- „Ich muss mich mehr anstrengen.“
- „Ich bin verantwortlich.“
- „Ich muss um Liebe kämpfen.“
Daraus kann eine hohe Anpassungsfähigkeit entstehen, die zunächst wie eine Stärke wirkt, später jedoch in People Pleasing, fehlende Grenzen und ungleiche Beziehungen führen kann.
Wir sprechen außerdem darüber,
- warum viele erwachsene Menschen immer noch lange auf die Anerkennung ihrer Eltern hoffen,
- weshalb sich narzisstisch geprägte Eltern meist nur schwer verändern lassen,
- welche Bedeutung Trauer, Wut und Schuldgefühle im Ablösungsprozess haben,
- wie man mit Druck durch Geschwister und andere Familienmitglieder umgehen kann,
- wann Distanz oder ein Kontaktabbruch notwendig werden können,
- und wie Eltern ihre eigenen Kinder vor einer Wiederholung alter Muster schützen können.
Eine persönliche und zugleich sehr klare Folge über Abgrenzung, Akzeptanz und den Mut, zum Zyklusbrecher oder zur Zyklusbrecherin zu werden.
Die wichtigste Botschaft dieser Folgte lautet: Du bist nicht schuld daran, wie dein Elternteil dich behandelt hat. Mit dir ist nichts falsch, und du darfst dein eigenes Leben leben.
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| #88 - Die Schamfalle - und wie du ihr entkommst | 24 Jun 2026 | 00:21:00 | |
Scham kann uns innerhalb von Sekunden ganz klein werden lassen. Das Gesicht wird heiß, der Blick geht nach unten und am liebsten würden wir uns unsichtbar machen.
Doch nicht jede Scham ist nur ein kurzer peinlicher Moment. Toxische Scham geht tiefer. Sie sagt nicht: „Ich habe einen Fehler gemacht“, sondern: „Mit mir stimmt etwas grundsätzlich nicht.“
In dieser Folge erzähle ich dir von meiner Coachee Annika. Nach außen wirkt sie kompetent, zuverlässig und souverän. Innerlich lebt sie jedoch mit der ständigen Sorge, irgendwann als nicht gut genug entlarvt zu werden. Eine einfache kritische Rückfrage im Meeting wird für sie deshalb nicht nur zu einer sachlichen Rückmeldung, sondern zu einem Angriff auf ihren gesamten Selbstwert.
An Annikas Geschichte wird sichtbar, wie sich Scham im Berufsalltag häufig tarnt:
- als Perfektionismus,
- als Prokrastination,
- als Überanpassung,
- oder als Selbstsabotage.
Gerade Menschen mit People-Pleasing-Mustern versuchen häufig, Scham durch besondere Leistung, Nützlichkeit und Anpassung zu vermeiden. Sie sagen Ja, obwohl sie Nein meinen, reden ihre Kompetenz klein und ziehen sich zurück, sobald sie sich bewertet fühlen.
**Du erfährst in dieser Folge:**
- worin sich Scham und Schuld unterscheiden,
- warum starke Kränkungen auf einen alten Schamkern hinweisen können,
- weshalb Scham so eng mit Zugehörigkeit und Selbstwert verbunden ist,
- wie du Scham früher erkennen und benennen kannst,
- und wie Selbstmitgefühl, Körperhaltung, Verbundenheit und kleine mutige Schritte dir helfen, wieder in deine Würde zu kommen.
Die zentrale Botschaft dieser Folge lautet:
Scham möchte, dass du dich versteckst. Würde erinnert dich daran, dass du trotzdem hier sein darfst. | |||
| #87 - Toxische Sprachmuster: Durchschauen, schützen, vorbeugen - mit Lisa Holtmeier | 17 Jun 2026 | 01:01:14 | |
| #86 - Ich bin doch kein Opfer! So entkommst du dem Dramadreieck | 10 Jun 2026 | 00:22:08 | |
Kennst du das Gefühl, ständig zwischen allen Fronten zu stehen — nach oben für die Geschäftsführung, nach unten für dein Team, nach außen für Kund:innen und nach Feierabend noch für die Familie? Und irgendwann sitzt du erschöpft im Auto und denkst: Ich bin doch kein Opfer.
Genau dort beginnt diese Folge von People Pleasing adé.
Anhand der Geschichte meiner Coachee Julia, einer Teamleiterin mit klassischem Helfersyndrom, schauen wir uns das Dramadreieck nach Stephen Karpman an — ein hilfreiches Modell aus der Transaktionsanalyse, das zeigt, warum wir unter Druck immer wieder in drei vertraute Rollen rutschen: Opfer, Retterin und Verfolgerin. Du erfährst, wie diese Rollen ineinandergreifen, warum gerade People Pleaser und Führungskräfte mit hohem Verantwortungsgefühl so oft in der Retter-Rolle landen — und wie der Wechsel ins Opfer- oder Verfolger-Gefühl die innere Schleife noch verstärkt.
In dieser Episode bekommst du:
- eine kompakte, alltagstaugliche Einführung in das Dramadreieck
- ein konkretes Praxisbeispiel aus dem Führungsalltag
- drei klare Schritte für den Ausstieg: Erkennen, Mini-Stopp, klare Sprache
- konkrete Formulierungen, die du im Job, in Beziehungen und im inneren Dialog sofort einsetzen kannst
- einen Quick-Check-in für den Abend, mit dem du dein eigenes Muster beobachten lernst
Diese Folge ist für dich, wenn du Verantwortung trägst, Menschen führst oder dich oft als Pufferzone erlebst — und damit aufhören willst, dich selbst zu verlieren. Du lernst, wie du aus alten Rollenmustern aussteigst, klarer kommunizierst, gesunde Grenzen setzt und Selbstverantwortung statt Selbstaufgabe lebst.
Wenn du in Julias Geschichte etwas wiedererkennst: Das heißt nicht, dass etwas mit dir falsch ist. Es heißt, dass du Muster hast — wie wir alle. Und genug innere Stärke, sie zu verändern. | |||
| #85 - Gekränkt sein: Wie dich ein einziger Satz tagelang beschäftigt | 03 Jun 2026 | 00:19:49 | |
In dieser Solofolge von „People Pleasing adé“ geht es um ein Gefühl, das viele kennen, aber selten offen ansprechen: gekränkt, beleidigt, eingeschnappt oder nachtragend sein. Anhand der Geschichte von Saskia zeige ich, was innerlich passiert, wenn ein Satz uns wie ein kleiner Stich trifft, warum People Pleaser besonders anfällig für Kränkung sind und wie sich das in Job, Partnerschaft und Familie zeigt.
Du erfährst, welche Rolle frühere Erfahrungen, ein fragiler Selbstwert und hohe Erwartungen an dich selbst und andere spielen – und warum Kränkung oft mit Angst, Schmerz und Scham verbunden ist. Wir schauen darauf, wie passiv‑aggressives Verhalten entsteht (Schweigen, Rückzug, spitze Bemerkungen) und welche Folgen das für Beziehungen, Nähe und psychische Gesundheit hat.
In der Folge bekommst du konkrete Schritte an die Hand: ein „Kränkungs‑Tagebuch“, um deine Muster zu erkennen, neue innere Geschichten zu entwickeln, deine Gefühle klarer zu benennen und deinen Selbstwert weniger abhängig von Lob zu machen. Du lernst Formulierungen, mit denen du Verletzungen ansprechen kannst, ohne Vorwürfe zu machen, und erfährst, wie du mit Menschen umgehen kannst, die sehr schnell beleidigt sind, ohne ihre Gefühle zu bagatellisieren oder die ganze Verantwortung zu tragen.
Am Ende lade ich dich zu einer Reflexionsübung ein, mit der du vergangene Kränkungen sortieren, deine Bedürfnisse dahinter erkennen und erste Schritte zu klarerer Kommunikation planen kannst – damit du nach und nach aus dem Muster „Ich ziehe mich verletzt zurück“ aussteigen und stabiler bei dir bleiben kannst. | |||
| #84 - Gestresst durch den Job: Resilienz ist kein rein individuelles Thema - mit Marie Günther | 27 May 2026 | 00:33:21 | |
Du arbeitest am Limit, machst Yoga, atmest tief — und bist trotzdem erschöpft. Vielleicht liegt das nicht an dir.
In dieser Folge spreche ich mit der HR-Strategin Marie Günther darüber, wie Organisationen ihren eigenen Stress an die Beschäftigten weiterreichen. Marie erläutert, warum Selbstoptimierung das Problem nicht löst — und welche drei Hebel stattdessen wirksam Resilienz in Organisationen verbessern können.
Du erfährst, was sich hinter dem Begriff der Resilienzverschiebung verbirgt, warum gut gemeinte Achtsamkeitsangebote manchmal das Problem verschärfen statt es zu lösen, und an welchen kleinen Sätzen im Büroalltag du erkennen kannst, dass eine ganze Organisation aus dem Gleichgewicht geraten ist. Dazu echte Beispiele aus 20 Jahren HR-Praxis: von der Mitarbeiterin, die ihre eigene Erschöpfung in Entwicklungsgesprächen zur Aufgabe gemacht bekommt, bis zum Mitarbeiter, der pünktlich Feierabend macht und trotzdem nicht mehr abschalten kann.
Marie Günther ist seit über zwei Jahrzehnten in HR-Führungsrollen internationaler Konzerne unterwegs, systemische Coach und Speakerin zu Themen positiver Psychologie. Am 15. Juni erscheint ihr Buch „Architekten einer neuen Arbeitswelt — Wie HR Strukturen gestaltet, in denen Sinn, Leistung und Entwicklung entstehen" bei Haufe. Die Folge ist eine Einladung, den Blick zu weiten: weg von der Frage „Was stimmt mit mir nicht?" hin zu „Was stimmt mit dem Bauplan nicht?" | |||
| #83 - Besser zuhören und Transformationen wirksamer managen – mit Jacqueline Savli | 20 May 2026 | 00:34:13 | |
| #82 - Mindmanagement: Wie du deine Gedanken lenkst, anstatt zu ihrem Spielball zu werden! | 13 May 2026 | 00:20:22 | |
Du kennst sicherlich auch diese Tage: Da rattert bereits beim Aufwachen der Kopf – Zweifel, Szenarien, innere Kritikerstimmen. In dieser Folge erfährst du, wie du aufhörst, Spielball deines Minds zu sein und deine Gedanken bewusst lenkst, um klarer zu entscheiden und mutiger zu führen.
Du nimmst aus der Folge mit:
- warum es „die“ eine Realität nicht gibt und wie dein Mind ständig Geschichten über dich und deine Performance erzählt,
- wie sich unterschiedliche innere Filme – wie bei Ellen und Sam – direkt auf dein Verhalten als Führungskraft auswirken,
- welche Rolle dein „State of Being“ spielt und wie Gedanken, Gefühle, Körperreaktionen und Verhalten zusammenhängen,
- wie du mit einfachem Mindmanagement Gedankenspiralen stoppst („Das ist ein Gedanke, kein Fakt“) und wieder handlungsfähig wirst,
- warum dein Körper (Bewegung, Atmung, Regulation) immer Teil von wirksamem Mindmanagement sein muss.
Wenn du lernen willst, deinen Mind zu führen, statt dich von ihm klein machen zu lassen, ist diese Folge für dich. | |||
| #81 - Weiblich, Anfang 40, Hormoncocktail & Burnout – mit Christina Voß | 06 May 2026 | 00:41:11 | |
Wenn Frauen Anfang 40 plötzlich nicht mehr können: In dieser Folge spreche ich mit der Mental-Health-Expertin und Resilienztrainerin Christina Voß darüber, warum hinter Symptomen wie Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen, Reizbarkeit und „Nebel im Kopf“ sehr häufig die Perimenopause stecken kann statt eines klassischen Burnouts – und was das ganz konkret für dich bedeutet.
Christina hat selbst einen Burnout erlebt und beschreibt, wie ihr Körper die Vollbremsung gezogen hat, welche Frühwarnzeichen sie ignoriert hat und warum radikale Akzeptanz, Grenzen setzen und ein ehrlicher Blick auf die eigene Lebensrealität so entscheidend sind. Wir sprechen darüber, wie du deine Stressmuster erkennst, dein Nervensystem wieder regulierbarer machst und warum Routinen, kleine Energietankstellen im Alltag und das Ernstnehmen deiner inneren Stimme echte Gamechanger sein können – gerade dann, wenn Job, Care-Arbeit und eigene Ansprüche gleichzeitig an dir zerren.
Wenn du dich oft „dauerfunktionierend“ erlebst, mit diffusem Erschöpfungsgefühl durch deinen Tag stolperst oder dich fragst, ob das „einfach so ist in dieser Lebensphase“, lädt dich diese Episode ein, milder mit dir zu werden, körperliche wie hormonelle Faktoren mitzudenken und neue, gesündere Umgangsweisen mit Stress zu entwickeln. | |||
| #80 - Mental Health: Hirngesundheit in jeder Lebensphase – mit Dr. Barbara Studer | 29 Apr 2026 | 00:45:03 | |
Was braucht unser Gehirn – in der Kindheit, in der Rushhour des Lebens und jenseits der 50? Und was können wir ganz konkret tun, um unsere Hirngesundheit in jedem Alter zu schützen und zu stärken?
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Barbara Studer – Neurowissenschaftlerin, Dozentin an der Universität Bern, Unternehmerin und Gründerin von Hirncoach. Mit ihrer ganz eigenen Handschrift – Gehirnmodell in der Hand, Geige im Gepäck – bringt sie komplexe Forschung in den Alltag. Und genau das tut sie auch in unserem Gespräch.
Wir sprechen über:
- Warum eine kalte Dusche am Morgen mehr ist als ein Lifestyle-Hack
- Was Dankbarkeit mit dem Gehirn macht – und warum Denken und Fühlen nicht trennbar sind
- Was Kinder und Jugendliche für eine gesunde Hirnentwicklung wirklich brauchen – und was die Forschung zu Handyverboten und Bildschirmzeit sagt
- Welche Rolle Stress, Schlaf und Bewegung in der Rushhour des Lebens spielen
- Was lebenslange Neuroplastizität bedeutet – und welche ermutigenden Botschaften die moderne Hirnforschung für die Generation Ü50 bereithält
- Was Barbara persönlich über das Gehirn noch unbedingt herausfinden möchte
Ausserdem stellt Barbara ihr 2025 erschienenes Buch Hirnpower – Das wirksame Stärkungsprogramm für dein Gehirn vor: für wen es geschrieben ist, wie es aufgebaut ist und wie man damit ganz konkret im Alltag starten kann.
Eine Folge für alle, die nicht einfach funktionieren wollen – sondern verstehen, was in ihrem Kopf vorgeht. | |||
| #79 - Co-Regulation: Warum dich ein einziger Blick deiner Mutter zurück in die Kindheit katapultiert | 22 Apr 2026 | 00:18:49 | |
Du stehst deinen Mann oder deine Frau im Job. Du bist souverän, klar, belastbar. Und dann reicht ein einziger Satz deiner Mutter, ein Blick, ein Tonfall – und plötzlich bist du innerlich wieder ganz klein. Die Kehle schnürt sich zu, das Ja kommt schneller als das eigentlich gemeinte Nein. Und hinterher fragst du dich: Warum passiert mir das immer noch?
Die Psychologie nennt das Co-Regulation: Unser Nervensystem reguliert sich nicht isoliert, sondern im Kontakt mit anderen. Und besonders bei Menschen, die uns früh geprägt haben, greift es blitzschnell auf alte Muster zurück – schneller als jeder kluge Vorsatz.
In dieser Folge erzähle ich dir anhand eines konkreten Coaching-Beispiels, wie Co-Regulation funktioniert, warum sie gerade bei People Pleasern so hartnäckig ist und was du konkret tun kannst, um nicht mehr entweder zu funktionieren oder zu eskalieren.
Du bekommst sieben Hebel, die wirklich helfen: von Frühwarnzeichen über Atemtechnik und Grounding bis hin zu Grenzen setzen ohne Rechtfertigungsroman.
Wenn du aus dieser Folge nur einen Gedanken mitnimmst, dann diesen: Du bist nicht zu sensibel. Dein Nervensystem hat gelernt, auf bestimmte Beziehungssignale schnell zu reagieren. Und du kannst lernen, bei dir zu bleiben – ohne dich aus der Beziehung zurückzuziehen. | |||
| #78 - Oversharing im Job: Warum wir zu viel erzählen – und wie du es stoppst | 15 Apr 2026 | 00:20:40 | |
In dieser Folge von „People Pleasing adé“ geht es um Oversharing im Job – also das impulsive „Zu viel erzählen“, das du in dem Moment kaum stoppen kannst und hinterher bereust. Anhand von Miriams Geschichte schauen wir, warum Menschen (gerade in Führungsrollen) sich „um Kopf und Kragen“ reden und wie du aus diesem Muster aussteigen kannst.
Wir sprechen darüber,
- warum Oversharing keine „Marotte“, sondern eine Coping-Strategie zur Selbstberuhigung und Bindung ist
- weshalb People Pleaser besonders anfällig sind, alles bis ins Detail zu erklären
- wie Oversharing deine Führungswirkung schwächt und Rollen (Chef:in vs. Vertraute) verwischt
- welche inneren Auslöser dahinterstecken: Unsicherheit, Angst vor Missverständnissen, Bedürfnis nach Zugehörigkeit
- wie du den Mikromoment erkennst, bevor du zu viel erzählst, und mit Mini-Pausen, klaren Sätzen und „Kurzversion“-Signalen gegensteuerst
- warum echte Verbindung nicht durch „alles teilen“, sondern durch kluge Auswahl dessen entsteht, was du mit wem, in welchem Rahmen teilst
- wie du Oversharing von anderen freundlich begrenzen kannst, ohne die Beziehung zu gefährden (würdigen, begrenzen, alternativen Rahmen anbieten)
Die Folge hilft dir, deine Kommunikation bewusster zu steuern, deine Führungsrolle zu stärken und Grenzen so zu setzen, dass sie sich sowohl für dich als auch für dein Gegenüber stimmig anfühlen.
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| #77 - Zwischen Anpassungsdruck und Performancekultur: Führung neu denken - mit Dr. David Bausch | 08 Apr 2026 | 00:40:57 | |
Polykrisen, KI-Beschleunigung, Change-Müdigkeit – unsere Arbeitswelt steht unter Dauerstress. Mit meinem Gast Dr. David Bausch, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Organisationsentwickler und Autor von »Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kannten – Die fünf Handlungsfelder für Unternehmen mit Zukunft«, spreche ich darüber, wie wir Arbeit menschlicher und zugleich wirksamer gestalten können.
**Wir sprechen unter anderem darüber,**
- warum Organisationen in Krisen so häufig in alte Kontroll- und Präsenzmuster zurückfallen (Stichwort Regression),
- was den aktuellen Anpassungsdruck so massiv macht – und was das für People Pleaser bedeutet,
- wie die Big Five of Human Work (moderne Führung, mentale Gesundheit, Vielfalt & Inklusion, Lernen & Entwicklung, Organisationskultur) ineinandergreifen,
- weshalb „weiche“ Faktoren harte, messbare Effekte auf Performance und Unternehmenskultur haben.
Wenn du Führung verantwortest oder deine Karriere bewusst jenseits von People Pleasing gestalten willst, ist diese Folge für dich. | |||
| #76 - Führung auf Top-Level: Innere Architektur statt noch mehr Leistung - mit Ina Maria Sander | 01 Apr 2026 | 00:35:55 | |
In dieser Folge von People Pleasing adé spreche ich mit Ina Maria Sander über Führung auf Top-Level – jenseits der Frage, ob jemand „kompetent genug“ ist. Ina war viele Jahre als CFO, Geschäftsführerin und Strategieberaterin unterwegs und kennt die Realität im Topmanagement aus eigener Erfahrung. Heute arbeitet sie als strategische Sparrings-Partnerin für Top-Führungskräfte und verbindet C-Level-Erfahrung mit fundierter Persönlichkeitsdiagnostik, um Persönlichkeit, Rolle und System so zusammenzubringen, dass echte Wirksamkeit möglich wird.
Wir sprechen darüber, warum viele Führungskräfte fachlich stark und reflektiert sind, aber im entscheidenden Moment nicht klar und wirksam auftreten – und was das mit innerer Architektur, Selbstzugriff und alten Mustern unter Druck zu tun hat. Ina zeigt, wie sich subtile Formen von People Pleasing im Topmanagement zeigen, warum gerade Frauen in Führung besonderen Spannungsfeldern ausgesetzt sind und wieso „noch ein Training“ selten die Ursache löst.
Du erfährst unter anderem:
- warum Kompetenz ab einem bestimmten Level nicht mehr der entscheidende Engpass ist
- was Ina unter innerer Architektur und Selbstzugriff versteht – und warum beides im Alltag ständig auf die Probe gestellt wird
- welche typischen Muster Führungskräfte in Meetings, Konflikten und politischen Runden ausbremsen
- weshalb niemand dauerhaft eine Rolle ausfüllen sollte, die innerlich nur zu Reibung führt – egal, wie hoch das Gehalt ist
- wie echte Wirksamkeit in Führung aussieht, wenn sie aus innerer Klarheit statt aus noch mehr Leistung entsteht. | |||
| #75 - Was kostet es, wenn People Pleasing zur Organisationskultur wird? | 25 Mar 2026 | 00:18:35 | |
Wenn People Pleasing nicht nur ein individuelles Muster ist, sondern Teil der Organisationskultur wird, hat das einen hohen Preis – für Leistung, Innovation und Gesundheit. In dieser Folge von „People Pleasing adé“ schaue ich auf organisationales Schweigen: Situationen, in denen alle sehen, dass etwas schiefläuft, aber niemand es ausspricht.
Du erfährst,
- was organisationales Schweigen genau ist und warum es viel mehr ist als „schüchtern sein im Meeting“
- wie People-Pleasing dazu beiträgt, dass Risiken, Fehler und Kritik systematisch unter den Teppich gekehrt werden
- welche Kosten dieses Schweigen für Organisationen hat: von verpassten Innovationen bis zu schlechteren Entscheidungen und erhöhter Belastung
- was es mit dir persönlich macht, wenn du immer wieder Ja sagst, obwohl du innerlich Nein fühlst – inklusive Selbstverrat, Grübelschleifen und schwindendem Selbstrespekt
- welche vier typischen Motive hinter deinem Schweigen stecken können (Angst, Loyalität/Harmonie, Resignation, gelerntes Schweigen)
- wo die Grenze verläuft zwischen systemischer Verantwortung (Kultur, Führung, Strukturen) und deiner Verantwortung dir selbst gegenüber
Zum Schluss bekommst du konkrete Schritte an die Hand, wie du:
- dein eigenes Schweigen erstmal nur beobachtest, statt dich dafür zu verurteilen
- deine Motive verstehst und so aus dem Autopiloten aussteigst
- in kleinen, sicheren Dosen deine Stimme wieder einsetzt (Fragen, Ich-Botschaften, Verbündete)
- und erkennst, wann es an der Zeit ist, den Kontext zu wechseln, statt dich dauerhaft selbst zu verraten. | |||
| #74 - Erfolgsgaranten für Fokus, Resilienz & berufliche Freiheit - mit Emma-Isadora Hagen | 18 Mar 2026 | 00:39:33 | |
In dieser Folge von „People Pleasing adé“ ist Leadership- und Karriere-Expertin Emma Isadora Hagen wieder zu Gast. Ihr neues Buch „Jetzt bist du schlauer als dein Chef“ steckt voller Impulse für eine Arbeitswelt, in der Arbeitnehmer:innen aktiv mitgestalten statt nur mitzuschwimmen.
Wir sprechen darüber,
- wie aus einer Alltagsszene in der Metzgerei die Buchidee entstanden ist
- was hinter dem Titel „Jetzt bist du schlauer als dein Chef“ steckt
- warum Transformation nicht nur Chefsache ist, sondern alle im Unternehmen betrifft
- welche Rolle Soft Skills, Resilienz, Diversität und Zugehörigkeit für moderne Organisationen spielen
- was es mit dem Peter-und-Paula-Prinzip auf sich hat
- wie Personal Branding und Corporate Influencing jenseits der Social-Media-Show funktionieren
- warum es wichtig ist, Sichtbarkeit und „Right to Disconnect“ klug auszubalancieren
Die Folge lädt dich ein, deine berufliche Rolle neu zu denken – als Gestalter:in deiner Karriere, deines Einflusses und deiner inneren Freiheit. | |||
| #73 - Feedback mit Haltung: Wie du klar kommunizierst, ohne Beziehungen zu gefährden | 11 Mar 2026 | 00:19:49 | |
Feedback geben – für viele Führungskräfte schon anspruchsvoll genug. Für People Pleaser aber oft eine echte Zerreißprobe. Denn sie wollen niemanden verletzen, nicht überheblich wirken – und schweigen dann lieber oder verpacken ihr Feedback so weich, dass es wirkungslos bleibt.
In dieser Folge erfährst du:
- warum gerade empathische, reflektierte Führungskräfte oft in diese Falle tappen
- welche Muster aus Kindheit und Prägung dahinterstecken
- welche Risiken es hat, Feedback zu vermeiden – für dich, deine Mitarbeitenden und eure Teamkultur
- wie du Feedback neu rahmen kannst: nicht als Urteil, sondern als Beziehungsangebot
- meine 5 Tipps, wie du Schritt für Schritt in ein klares, respektvolles und wirksames Feedback findest
Am Ende bekommst du 5 Take-aways, die dir helfen, Feedback als Teil deiner Führungsidentität zu verankern – mit Sanftmut und Stärke.
Reflexionsfragen aus der Folge:
- Wann habe ich mich zuletzt zurückgehalten, obwohl Feedback nötig gewesen wäre?
- Was hat mich davon abgehalten?
- Was hätte ich gebraucht, um es klar auszusprechen?
Bonus-Tipp:
Führe ein kleines Feedback-Tagebuch – so wirst du mit der Zeit immer souveräner und entspannter.
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| #72 - People Pleasing im Top‑Management: Warum Harmonie kein KPI ist – mit Headhunter Tim Oldiges | 04 Mar 2026 | 00:43:09 | |
People Pleasing ist im Top‑Management kein netter Charakterzug, sondern ein massives Steuerungs‑ und Führungsrisiko – besonders in großen Familienunternehmen. Headhunter Tim Oldiges, Gründer und Geschäftsführer der Executive‑Search‑Beratung Headgate, erklärt, warum Harmonie kein KPI ist, wieso Mandat Persönlichkeit schlägt und weshalb ein klares Nein oft wertschenkender ist als ein vorschnelles Ja.
Wir sprechen darüber, wie People Pleasing auf C‑Level zu Orientierungslosigkeit, Scheinkonsens und verdeckten Konflikten führt und warum Leitplanken, Entscheidungsrechte und Rückendeckung unverzichtbar sind, damit Führung wirksam werden kann. Tim zeigt, wie er in seinen Such‑ und Auswahlprozessen People Pleasing‑Muster erkennt, welche Rolle Behavioral Interviewing spielt und weshalb „Kissing up the hierarchy“ verhindert, dass die Spitze die Realität im Unternehmen überhaupt noch wahrnimmt.
Ein besonderer Fokus liegt auf Familienunternehmen: auf Loyalitäten zwischen den Generationen, Rollenvermischungen zwischen Kind und Nachfolger:in und der Frage, warum diese Konstellationen wie ein Vergrößerungsglas für People Pleasing wirken. Du erfährst, wie klare Mandatsklärung, offener Dissens und emotionale Klarheit helfen, Unternehmen zukunftsfähig zu halten, ohne Beziehungen zu zerstören. | |||
| #71 - Immer liefern, nie genug: Das Muster des Insecure Overachievers | 25 Feb 2026 | 00:20:34 | |
Insecure Overachiever – so nennt die Forschung ein Muster, das nach außen stark und souverän wirkt, sich innen aber oft angespannt, getrieben und nie gut genug fühlt. Hohe Leistung ist hier weniger Ausdruck von Leichtigkeit, sondern ein innerer Sicherheitsgurt: „Solange ich funktioniere, bin ich sicher.“
In dieser Solo-Folge nehme ich dich mit in die innere Dynamik dieses Musters:
- Insecure Overachieving – warum hohe Leistungsbereitschaft und zerbrechlicher Selbstwert so häufig zusammen auftreten.
- Alltagssignale – vom „Nur noch kurz…“-Reflex über ständiges Nachgrübeln bis zur Angst vor Wissenslücken und dem Gefühl, für alles verantwortlich zu sein.
- Frühe Prägungen – wie Leistungsorientierung, Parentifizierung und unsichere Bindung dazu führen, dass Leistung zur wichtigsten Form von Selbstschutz wird.
- Kipppunkte – was passiert, wenn Verantwortung, Komplexität und Erschöpfung steigen und der Körper nicht mehr mitspielt.
- Das innere Team – kritische, antreibende und ängstliche Anteile versus die leisen, verdrängten Stimmen von Fürsorge, Klarheit und Mut.
Du erfährst:
- woran du erkennst, ob Insecure Overachieving in deinem Leben eine Rolle spielt
- warum das Muster früher sinnvoll war – und heute oft zu eng geworden ist
- welche kleinen Schritte helfen, Leistung und Selbstwert zu entkoppeln
- wie du Grenzen setzt, ohne dich dauernd zu entschuldigen
- welche Verantwortung auch Organisationen tragen, damit Leistung nicht auf Kosten von Gesundheit geht
Diese Folge ist für dich, wenn du viel leistest, von außen „stark“ wahrgenommen wirst – innerlich aber spürst, dass es so auf Dauer nicht weitergehen kann und du dir einen anderen, menschlicheren Umgang mit dir selbst wünschst.
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| #70 - Wie ich als Scanner meinen Karriereweg in der Gründung fand - mit Rahel Schnegg | 18 Feb 2026 | 00:43:23 | |
Manchmal fühlt sich eine klassische Karriere an, als wäre sie zu eng für all das, was in dir steckt. Das gilt vor allem dann, wenn du eine Scannerpersönlichkeit, also ein Multitalent mit ganz vielen Ideen und Interessen, bist.
In dieser Episode von „People Pleasing adé“ spreche ich mit Rahel Schnegg, Beraterin, Gründerin und Scannerpersönlichkeit, darüber, wie man mit vielen Interessen einen stimmigen, eigenen Weg baut – ohne sich in einer Schublade „festzusortieren“.
Rahel, die ich bereits von meiner Lehrtätigkeit an der Berner Fachhochschule her kenne, erzählt, wie aus einer Masterarbeit zur Bürogestaltung Forschungspreise, ein Buch, ein eigenes Unternehmen und Arbeit an der Schnittstelle von Gesundheit, Leistung und Arbeitskultur entstanden sind.
Wir gehen der Frage nach, warum „Du kannst alles, aber nichts richtig“ ein hartnäckiger Mythos ist – und was passiert, wenn du deine Vielseitigkeit als Stärke annimmst. Du erfährst, wie Scannerpersönlichkeiten Risiko reduzieren, indem sie mehrere Kompetenzen kombinieren, wie sie Fokus halten (trotz vieler Ideen) und warum der rote Faden eher in deinen Werten und deiner Art zu arbeiten liegt als in einer geraden Lebenslauf-Linie.
Wenn du am Anfang deiner beruflichen Reise stehst oder an einem Wendepunkt, an dem sich „weiter so“ einfach nicht mehr stimmig anfühlt, kann dir diese Folge helfen, dich selbst besser zu verstehen – und mutiger Entscheidungen zu treffen.
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| #69 - Karriere-Tipps für Scannerpersönlichkeiten und Multitalente | 11 Feb 2026 | 00:20:07 | |
Viele Interessen, schnelle Begeisterung, ein wacher Blick für Zusammenhänge – und gleichzeitig das Gefühl, beruflich nicht wirklich voranzukommen?
In dieser Folge geht es um Scanner-Persönlichkeiten und die Frage, warum klassische Karrieretipps für sie oft nicht funktionieren – und was stattdessen hilft, Klarheit, Energie und Richtung zu finden.
Du erfährst, warum Vielseitigkeit kein Karrierehindernis ist, sondern eine Stärke – wenn du aufhörst, dich an einem linearen Karriereideal zu messen.
Anhand zweier Coachinggeschichten (David und Luisa) zeige ich dir,
- warum Scanner häufig zwischen Begeisterung und Erschöpfung pendeln,
- weshalb Entscheidungen für sie so aufgeladen sind
- und wie sie lernen können, Karriere nicht als endgültige Festlegung, sondern als gestaltbaren Prozess zu denken.
In dieser Folge erfährst du:
- warum Scanner-Persönlichkeiten sich oft zu Unrecht als „unentschlossen“ erleben
- weshalb frühe Spezialisierung kein Maßstab für gelungene Scanner-Karrieren ist
- welche drei zentralen Energiequellen Scanner wirklich brauchen
- warum das Umfeld oft entscheidender ist als das Jobprofil
- wie du Entscheidungen triffst, ohne dich innerlich zu blockieren
- warum „Entscheiden auf Zeit“ Druck rausnimmt und Bewegung schafft
Du musst nicht alles sofort wissen.
Scanner-Karrieren entstehen nicht durch perfekte Planung, sondern durch bewegliche, kluge nächste Schritte.
👉 Hinweis:
In meinem Newsletter erhältst du wöchentlich kurze Reflexionsfragen und exklusive 5-Minuten-Audio-Impulse für mehr innere Klarheit im Berufsalltag. | |||
| #68 - Digitales Charisma und souveräne Ausstrahlung - mit der Buchautorin Andrea Grundmann | 04 Feb 2026 | 00:44:33 | |
In dieser Folge spreche ich mit der Buchautorin Andrea Grundmann über ihr Ende 2025 erschienenes Buch "Digitales Charisma. So überzeugst du mit Persönlichkeit und Haltung in der digitalen Welt".
Dabei geht es um eine stimmige Mischung aus Klarheit, Präsenz und Wiedererkennbarkeit, die dir Vertrauen der anderen Menschen verschafft. Und zwar überall dort, wo du in der digitalen Welt unterwegs bist.
Wir schauen darauf, warum Sichtbarkeit heute kein „Nice-to-have“ mehr ist, sondern ein Karriere- und Leadership-Thema:
- Was macht eine starke digitale Ausstrahlung aus?
- Welche Fehler kosten unnötig Energie?
- Und wie gelingt Positionierung, ohne sich zu verbiegen – besonders dann, wenn du zu People Pleasing neigst, dich anpasst oder es allen recht machen willst?
Außerdem sprechen wir über Künstliche Intelligenz (KI) im Kontext von Personal Branding und Kommunikation: Wo kann KI unterstützen – und wo wird sie zur Gefahr für Authentizität und Beziehung?
In dieser Episode erhältst du außerdem ganz konkrete Impulse zu diesen Aspekten:
- digitale Präsenz und Wiedererkennbarkeit (Personal Branding ohne Show)
- klare Botschaften statt Perfektionismus
- Umgang mit Unsicherheit, Kritik und „zu viel/zu wenig“-Gedanken
- KI als Werkzeug: Chancen, Grenzen, Haltung
- Sichtbarkeit mit Sanftmut und Stärke – ohne People-Pleasing-Strategien | |||
| #67 - Mut statt Wut: Grenzen setzen, bevor es eskaliert | 28 Jan 2026 | 00:22:13 | |
Wut gilt oft als Tabu – besonders für Menschen, die es gewohnt sind, anderen es immer recht zu machen. Doch Wut - v.a. die, die sich im Bauch "eingräbt" - zeigt dir, wo du deine eigenen Bedürfnisse übergehst, deine Werte verletzt oder auch deine Grenzen von anderen Menschen überschritten wurden.
In dieser Folge von People Pleasing adé erfährst du:
- warum Wut im außen meist ein Zeichen dafür ist, dass wir im innen zu lange zu leise waren,
- wie Ärger und Wut sich unterscheiden – und warum gerade People Pleaser oft an der falschen Stelle still bleiben,
- welche Botschaften in deiner Wut stecken (Grenzen, Veränderung, Balance),
- warum Explosion und Verdrängung die zwei ungesunden Extreme sind,
- und wie du die leisen Signale deiner Wut frühzeitig erkennst und so zu echtem Mut findest.
Du nimmst aus dieser Folge mit:
- Wut ist keine Schwäche, sondern eine Botschafterin deiner Bedürfnisse und Werte.
- People Pleasing verstärkt Wut, weil Empathie oft zur Flucht vor der eigenen Klarheit wird.
- Gesunde Wut heißt: innehalten, benennen, respektvoll kommunizieren.
- Für Menschen, die zu wenig Wut spüren: kleine Schritte zurück zur eigenen Stimme.
- Für Menschen, die zu viel spüren: Strategien, um zwischen Reiz und Reaktion Raum zu schaffen.
- Gesunde Wut verbindet – sie macht dich sichtbar und stärkt Vertrauen.
Wenn du lernen möchtest, deine Wut als Ressource für Klarheit, Selbstführung und echte Verbindung zu nutzen, dann hör rein. | |||
| #66 - Feel Safe. Be Brave. 9 Thesen zu Mut & Sicherheit - mit Karin Lausch | 21 Jan 2026 | 00:45:22 | |
Ein tiefgehendes Gespräch mit der Spiegel Bestsellerautorin Karin Lausch über Angst, Verantwortung, Safe Spaces und die Voraussetzungen für echte Zusammenarbeit jenseits von Buzzwords.
Karin ist eine der profiliertesten Stimmen im deutschsprachigen Raum, wenn es um Vertrauen, Führung und Zusammenarbeit geht. Bereits im März 2025 war sie zu Gast in diesem Podcast.
Heute steht ihr neues Buch im Mittelpunkt, welche in rund 4 Wochen auf den Markt kommt: „Feel Safe, Be Brave. Wie wir mit psychologischer Sicherheit besser zusammenarbeiten und mutiger entscheiden. In unserem Gespräch gehen wir der Sache auf den Grund – jenseits von Buzzwords und Wohlfühlrhetorik.
Wir sprechen darüber,
- warum Harmonie oft mit Sicherheit verwechselt wird
- weshalb der Begriff „Safe Space“ so häufig missverstanden wird
- wie zwischenmenschliche Angst Zusammenarbeit, Verantwortung und Innovation blockiert
- warum Führung heute psychologisch deutlich anspruchsvoller ist als noch vor zehn oder fünfzehn Jahren
- weshalb Mut nicht durch Appelle entsteht, sondern durch Sicherheit
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| #65 - Verdeckt-vulnerabler Narzissmus im Job – wie Empathie zur Falle wird | 14 Jan 2026 | 00:20:56 | |
Empathie gilt als Stärke – im Job kann sie jedoch zur Falle werden.
In dieser Folge von People Pleasing adé geht es um verdeckt-vulnerablen Narzissmus im Arbeitskontext: eine leise, schwer erkennbare Dynamik, die besonders empathische und verantwortungsbewusste Menschen in Überverantwortung bringen kann.
Du erfährst:
- was verdeckt-vulnerabler Narzissmus im Job bedeutet (ohne Diagnosen),
- warum People Pleaser dafür besonders anfällig sind,
- wie Empathie kippen kann und Schuld- oder Loyalitätsdruck entsteht,
- und wie du wieder klar, ruhig und selbstverbunden handelst – ohne hart zu werden.
Diese Folge richtet sich an empathische Fach- und Führungskräfte, die im Job sachlich bleiben wollen, ohne sich emotional zu verlieren.
Die Folge schließt inhaltlich an folgende Folgenden an:
#2 - Die "dunkle" Seite von Empathie
#36 - Toxische Beziehung mit einem Narzissten? Warum People Pleaser besonders gefährdet sind
#37 - Narzissmuss verstehen, verarbeiten, verändern mit Expertin Madeline Hellmann
Sonderedition Sept/25: Toxische Muster im Job mit Caroline Wahls "Die Assistentin"
#64 - Narzissmus im Job – warum People Pleaser ein gefundenes Fressen sind. Mit Sylvia Pietzko | |||
| #64 - Narzissmus im Job – warum People Pleaser ein gefundenes Fressen sind. Mit Sylvia Pietzko | 07 Jan 2026 | 00:53:23 | |
Zu Gast bei Verena in dieser Folge ist Sylvia Pietzko, Transformationsmanagerin, Agile Coach, psychologische Beraterin & Autorin des Buches "Die Narzissmus-Bilanz. Vom Schaden und Nutzen toxischer Charaktere in Organisationen.
Themen dieses Folge sind
- warum narzisstisches Verhalten im Business häufig unsichtbar beginnt,
- weshalb in diesem Zusammenhang die vulnerable Form von Narzissmus besonders gefährlich werden kann,
- wie die Skala von Echoismus bis grandiosen Narzissmus zu interpretieren ist
- wie People Pleasing und Echoismus zusammenhängen,
- wie Narzissmus, Selbstwert, Traumafolgen und Kindheitsprägungen zusammenhängen,
- über die dunkle Seite von Empathie
- welche Strategien im Berufsalltag wirklich helfen | |||
| #63 - Gesunde Führung und wirksame Selbst-Verbindung - mit Ruth Mattes | 31 Dec 2025 | 00:47:35 | |
In dieser Folge spreche ich mit Ruth Maria Mattes – systemische Coachin, Organisationsentwicklerin und Expertin für Bewegung in Körper, Geist und Organisationen. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum gesunde Führung innen beginnt: bei der Selbstverbindung, bei klaren Grenzen und bei der Fähigkeit, zwischen Verantwortungsbewusstsein und People Pleasing zu unterscheiden.
Wir sprechen darüber, warum gerade engagierte, empathische Führungskräfte schnell in die Harmonie-Falle rutschen – und wie sie dort wieder herausfinden. Ruth zeigt, wie People Pleasing nicht nur Einzelne erschöpft, sondern ganze Teams ausbremst: durch unausgesprochene Konflikte, weiche Formulierungen, Rollenvermischungen und übermäßige Rücksichtnahme.
Im Mittelpunkt steht die Frage, was Teams wirklich brauchen: Klarheit, Konfliktfähigkeit, Fehlerfreundlichkeit und Führung, die mutig und zugleich verbindend wirkt. Ruth nutzt dafür ihr Bild der Organisation als Mobile – und macht deutlich, wie kleine Veränderungen im Inneren große Wirkung im System haben können.
Du erfährst:
- warum Selbstführung die Grundlage jeder gesunden Führung ist
- wie People-Pleasing entsteht – und wie es sich in Führung und Teams zeigt
- was passiert, wenn Führungskräfte alles übernehmen
- warum ein „ehrliches Nein“ oft mehr Verbindung schafft als ein angepasstes Ja
- wie Teams wachsen, wenn Konflikte bewusst geführt werden
- welche ersten Schritte den Weg aus dem People Pleasing eröffnen
Eine Folge für Führungskräfte, die klarer, gesünder und mutiger führen wollen – und für Teams, die echte Zusammenarbeit statt stiller Rücksicht suchen. | |||
| #62 - Klarheit für deine Karriere: Entscheidungen leichter treffen | 24 Dec 2025 | 00:18:33 | |
Kennst du das Gefühl, gleichzeitig Vorfreude und Druck zu empfinden?
Wenn innere Zerrissenheit deine Entscheidungen lähmt und du dir wünschst, endlich Klarheit in dein emotionales Durcheinander zu bringen – dann ist diese Folge für dich.
In dieser Soloepisode zeige ich dir:
- Warum ambivalente Emotionen völlig normal sind und was sie über deine Bedürfnisse verraten.
- Wie du mithilfe der Affektbilanz dein Gefühlschaos sortierst.
- Was die sieben Bewertungsdimensionen der Emotionspsychologie mit deinen Entscheidungen zu tun haben.
- Und wie du mit einfachen Tools wie dem VAKOG-Modell und dem Modell des Inneren Teams von Schulz von Thun zu mehr innerer Führung und Selbstklarheit findest.
Du erfährst anhand eines realen Karriere-Coachingbeispiels, wie aus einem Gefühlsknoten neue Handlungsfähigkeit entsteht – und was du konkret tun kannst, um Emotionen nicht länger als Hindernis, sondern als wertvolle Hinweisgeber zu verstehen.
Take Aways der Folge:
- Emotionale Ambivalenz ist kein Schwächezeichen, sondern ein Signal für Bedeutung.
- Mit der Affektbilanz erkennst du, was du fühlst, wie stark – und warum.
- Die Intensität deiner Emotionen entscheidet darüber, ob du handlungsfähig wirst oder blockiert bleibst.
- Gefühle sind kein Zufallsprodukt – sie beruhen auf inneren Bewertungen.
- Mit einem bewussten Reframing kannst du dich selbst neu briefen und stimmige Entscheidungen treffen.
Reflexionsfrage zum Mitnehmen:
Welche Situation hat in dir zuletzt ein besonders starkes Gefühl ausgelöst – und welche Bewertungsdimension war dabei besonders aktiv? | |||
| #61 - Menschlichkeit, Kulturwandel & HR im digitalen Wandel - im Gespräch mit Joëlle Bühler | 17 Dec 2025 | 00:39:48 | |
In dieser Episode spreche ich mit Joëlle Bühler, Beraterin für Transformation & Kulturwandel und People-and-Culture-Expertin. Wir gehen der Frage nach, wie Führung und Organisationen heute Menschlichkeit, Sinn und den digitalen Wandel miteinander verbinden können.
Themen der Folge:
- Joëlles Weg vom leistungsorientierten Karrierepfad zur „Herzenswegbegleiterin“
- Warum Selbstführung und innere Klarheit Voraussetzung für gute Führung sind
- Wie Natur, Entschleunigung und bewusste Reflexion Transformationsprozesse unterstützen
- Chancen von KI im HR: Entlastung, statt Menschen ersetzen
- Warum HR jetzt vom Verwalter zum strategischen Gestalter werden kann
- Fachkräftemangel, kultureller Wandel und der Mut, neue Wege zu gehen
Am Ende wird klar: Über Selbstführung und People Pleasing in Führung haben wir noch gar nicht gesprochen – die Fortsetzung folgt. | |||
| #60 - Beobachten, ohne zu bewerten: So startest du Gewaltfreie Kommunikation | 10 Dec 2025 | 00:24:12 | |
In dieser Folge von „People Pleasing adé“ geht es um die erste Stufe der Gewaltfreien Kommunikation: beobachten, ohne zu bewerten. Klingt einfach – ist es aber nicht. Denn dein Nervensystem ist nicht auf Neutralität, sondern auf Schutz programmiert. Es bewertet schneller, als du denken kannst.
Ich zeige dir, warum du in heiklen Situationen selten das benennst, was wirklich sichtbar oder hörbar ist, sondern fast immer deine innere Geschichte darüber erzählst. Alte Kränkungen, biografische Erfahrungen und Stresszustände (Fight, Flight, Freeze, Fawn) mischen sich in deine Wahrnehmung – und genau dann rutschst du leicht in Vorwürfe, Diagnosen oder Charakterangriffe.
Du erfährst, was Bewertungen beim Gegenüber auslösen, warum sie psychologische Sicherheit zerstören und wie du stattdessen Verhalten und Wirkung getrennt benennen kannst, ohne dich selbst zu verleugnen.
Im letzten Teil der Folge bekommst du konkrete Formulierungsimpulse: wie du Wahrnehmung und Interpretation trennst, Grenzen setzt, ohne anzugreifen, und warum Gewaltfreie Kommunikation immer auch Nervensystemarbeit nach innen ist – gerade, wenn du zu People Pleasing neigst.
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| #59 - Working Mum, Mentorin, Mutmacherin – Dr. Stephanie Robben-Beyer über echte Stärke | 03 Dec 2025 | 00:48:10 | |
Dr. Stephanie Robben-Beyer ist Moderatorin, Coachin, Mentorin und Autorin des Buchs Working Woman – Was ich zu Beginn meiner Karriere gerne über das Leben gewusst hätte. In dieser Folge spricht sie mit Verena über prägende Lebensphasen, über weibliche Vorbilder und Generationendialoge.
Im Gespräch geht es um Lebensentwürfe jenseits der Perfektionsfassade, um das Älterwerden als Geschenk und um die Kunst, Grenzen zu setzen. Stephanie erzählt offen von ihrem Weg: von der Lehrerin zur Fernsehmoderatorin, von der Coachin zur Mentorin für junge Frauen. Sie spricht über das Loslassen alter Rollenbilder, über weibliche Stärke, die kein männliches Auftreten kopieren muss, und über ihr tief verankertes Bedürfnis, jüngeren Frauen Orientierung zu geben – ohne sie zu belehren.
Verena und Stephanie beleuchten, warum echte Vorbilder oft nicht auf Bühnen stehen, sondern im Alltag wirken. Warum es Mut braucht, sich zu positionieren – als Mutter, als Tochter, als Frau in einer Welt, die Frauen immer noch systematisch zu wenig unterstützt in ihrer Rolle als Working Mum. Und sie fragen, wie wir eine Arbeitswelt gestalten können, die Fürsorge und Karriere nicht als Gegensätze begreift.
**Dies sind die zentralen Themen:**
- Weibliche Vorbilder und der Wunsch nach einem „Leuchtturm“
- Working Mom zwischen Rollenideal und Realität
- Angst, Mut und Selbstbestimmung im Lebensverlauf
- Mentoring als gelebte Verantwortung
- Älterwerden als Prozess der Selbstversöhnung
- Systemische Hürden für Frauen und was sich gesellschaftlich ändern muss
- Wahrhaftiges Empowerment statt perfekter Performance | |||
| #58 - Empty Nest und neue Lebensphasen zuversichtlich gestalten | 26 Nov 2025 | 00:18:42 | |
Wenn Kinder flügge werden, verändert sich nicht nur der Alltag – auch innerlich gerät vieles ins Rutschen. Plötzlich entsteht Raum, der sich leer oder beunruhigend anfühlen kann.
In dieser Solo-Folge spreche ich darüber, wie wir solche Übergangsphasen meistern können, ohne uns in Aktivismus zu verlieren.
Dafür stelle ich dir ein psychologisches Modell vor, das mir selbst sehr geholfen hat: das psychologische Kapital.
Es besteht aus vier Bausteinen, die wie ein inneres Geländer wirken können:
- Optimismus – den Blick bewusst auf Möglichkeiten richten.
- Hoffnung – Ziele, Pläne und Energie miteinander verbinden.
- Selbstwirksamkeit – spüren, dass ich etwas bewirken kann.
- Resilienz – lernen, nach Stolpern wieder aufzustehen – mit Selbstmitgefühl.
Du erfährst:
- warum Leere nicht sofort gefüllt werden muss, sondern Raum für Neues öffnet,
- wie kleine Schritte im Alltag echte Hoffnung nähren können,
- weshalb Selbstwirksamkeit manchmal schon beim Bügeln beginnt,
- und wie Selbstmitgefühl ein Schlüssel für nachhaltige Resilienz ist.
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| #57 - Raus aus dem Gedankenkarussell mit Radikaler Akzeptanz und ACT | 19 Nov 2025 | 00:19:05 | |
In dieser Folge von People Pleasing adé spricht Dr. Verena Stahl über das Konzept der Radikalen Akzeptanz nach der psychologisch fundierten Acceptance and Commitment Therapy (ACT). ACT ist ein auch im Coaching erprobter Ansatz, der hilft, mit inneren Blockaden, Gedanken und Gefühlen flexibler umzugehen. Statt Kontrolle geht es um bewusste Selbstführung und radikale Akzeptanz.
ACT verbindet Achtsamkeit, Akzeptanz und werteorientiertes Handeln. Sie zeigt, wie du mehr Abstand zu solchen Gedanken gewinnen kannst, die belastend sind, deinen Fokus wieder mehr auf deine eigenen Werte richten und auf diesem Weg wieder handlungsfähiger zu werden – selbst in herausfordernden Situationen und Momenten.
Hier sind die sechs Schritte von ACT:
- Achtsamkeit: Wie kannst du besser wahrnehmen, was ist, ohne es reflexhaft zu bewerten?
- Akzeptanz: Wie kannst du innere Erfahrungen zulassen, ohne sie reflexhaft zu bekämpfen?
- Kognitive Defusion: Wie gelingt es dir, Gedanken auch als das zu erkennen, was sie sind: Gedanken und nicht Fakten?
- Der innere Beobachter: Wie kannst du dich selbst von außen betrachten und damit Abstand gewinnen und mehr Raum schaffen?
- Werteklärung: Wie kannst du dein eigenes „Wofür“ finden und als dies als Kompass nutzen.
- Bewusstes Handeln: Wie kannst du trotz deiner inneren Widerstände klar und werteorientiert handeln?
Die Folge zeigt, wie radikale Akzeptanz zu echter innerer Freiheit führt – im Gegensatz zu People Pleasing, das oft aus unbewusster Selbstanpassung entsteht. Akzeptanz heißt nicht Nachgeben, sondern bewusstes Wahrnehmen und entschiedenes Handeln im Einklang mit den eigenen Werten.
Hier findest du die Take-aways dieser Folge:
- Deine Selbstführung beginnt mit Wahrnehmung, nicht mit Kontrolle.
- Deine Gefühle sind keine Gegner, sondern Wegweiser.
- Deine Gedanken sind Sätze, keine Wahrheiten.
- Dein inneres „Wofür“ gibt dir Orientierung.
- Tu, was zählt – bewusst, klein, im Einklang mit dir.
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| #56 - Mit Positiver Psychologie von der Polizei zur Glückssprachetrainerin für gestärkte Teams - mit Anne Sill | 12 Nov 2025 | 00:53:32 | |
Meetings sind oft Zeitfresser – aber sie könnten Katalysatoren sein.
Wenn Klarheit, Struktur und psychologische Sicherheit zusammenkommen, entsteht Raum für echte Zusammenarbeit.
In dieser Folge spreche ich mit Anne Sill, psychologischer Management-Trainerin, Coachin für Teams und Einzelpersonen und Glückssprachetrainerin, über die Frage: Wie werden Meetings wieder zu Orten, an denen Menschen sich zeigen, einbringen und gemeinsam gute Entscheidungen treffen?
Anne teilt erprobte Prinzipien aus ihrer Praxis, die zeigen, wie viel Wirkung in kleinen Veränderungen steckt:
- Klare Absicht und Zielsetzung: Wer weiß, warum man zusammenkommt, trifft bessere Entscheidungen.
- Psychologische Sicherheit: Kritik und Zweifel dürfen ausgesprochen werden – ohne Angst vor Sanktionen.
- Rollen und Strukturen: Leitung, Moderation, Protokoll – und manchmal eine Feel-Good-Rolle.
- Stärkenorientierung statt Defizitfokus: Erst das „Loch im Bug“ schließen, dann das Segel setzen.
- Methodenwechsel: Introvertierte und Extrovertierte gleichermaßen einbeziehen.
- Timeboxing & Pausen: Struktur schafft Freiheit und schützt Energie.
- Feedbackkultur: Lernen statt rechtfertigen – der Meetingraum als Resonanzraum für Entwicklung.
Ein Gespräch über Haltung, Energie und den Mut, Meetings als das zu begreifen, was sie sein können:
ein Spiegel der Teamkultur und ein Ort für Wachstum. | |||
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