Mabon, die Tag- und Nachtgleiche, markiert den Moment, in dem Licht und Schatten gleich groß sind und sich die Qualität des Jahres verändert. In dieser Folge lade ich dich ein, innezuhalten, auf die vergangenen sechs Monate zurückzublicken und wirklich anzuerkennen, was du gesät, erschaffen, erlebt und geerntet hast.
Dabei geht es nicht nur um das, was bewusst geplant und erreicht wurde. Auch das, was unbewusst gewachsen ist, darf sichtbar werden. Mabon erinnert uns daran, dass nach einer Zeit des Tuns, Kultivierens und Erschaffens auch eine andere Bewegung beginnt: loszulassen, leer zu werden und darauf zu vertrauen, dass das, was wir gesät haben, uns durch die kommende dunklere Zeit trägt.
In dieser Folge spreche ich u. a. über:
Mabon als Wendepunkt zwischen Licht und Dunkelheit und den Übergang von der aktiven in eine empfangende, feminine Qualität
die Ernte als Moment des Innehaltens: Es ist genug.
die Frage, was wir in den vergangenen sechs Monaten bewusst und unbewusst gesät und erschaffen haben
das Loslassen von Kontrolle und das Vertrauen darauf, dass sich Dinge auch in der Dunkelheit weiter kultivieren dürfen
die Bedeutung des Leerwerdens als Voraussetzung dafür, dass neue Samen in uns Raum finden können
die Ernte auf verschiedenen Ebenen: Körper, Herz, mentale Ebene und Seele
die Anerkennung unserer eigenen Lebendigkeit, Verletzlichkeit, Schaffenskraft und Entwicklung
ein Mabon-Ritual, in dem du deine persönliche „Erntelandkarte“ bereist und dir selbst deine Früchte sichtbar machst
die bewusste Würdigung dessen, was du erschaffen, gefühlt, entschieden und durchlebt hast
die Einladung, auch die dunklen, schmerzhaften oder noch nicht anerkannten Orte in dir mit Präsenz und Liebe zu berühren
den Übergang vom persönlichen Ernten hin zum Empfangen, Segnen und Überfließen
Diese Folge ist eine Einladung, nicht sofort wieder nach dem nächsten Ziel zu greifen, sondern dich umzudrehen und zu sehen, was bereits da ist. Zu würdigen, was gewachsen ist. Dich selbst als diejenige anzuerkennen, die gesät, kultiviert, getragen und erschaffen hat.
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