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Christopher Funk

Business & Entrepreneuriat
Éducation

Fréquence : 1 épisode/8j. Total Éps: 19

Libsyn
Hallo, mein Name ist Christopher Funk Mit über 25 Jahren Erfahrung als Recruiter, Headhunter und Führungskraft weiß ich genau, was erfolgreiche Bewerber und Bewerberinnen anders machen. Und das sind oft nur kleine aber absolut entscheidende Details. Nach über 10.000 selbst geführten Interviews und Bewerbungsgesprächen kenne ich genau die Denkweise von Unternehmen und Personalern. Ich weiß, warum manche Menschen ganz leicht die besten Jobs bekommen und andere nur Absagen. Und ich weiß wie deine Bewerbung aussehen muss, um endlich an die richtig guten Jobs zu kommen. Ich weiß aber auch, wie es ist zu scheitern und habe schon zweimal meinen Job verloren. Daher verstehe ich auch, wie sich das anfühlt - richtig mies! Deutschlands bekanntester Headhunter arbeitet jetzt für Dich!
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#019 - KI Boom: Diese 5 Jobs werden KI nicht überleben!

Saison 2026 · Épisode 19

lundi 16 février 2026Durée 11:33

Geschätzte Lesedauer: 7 Minuten

Der Arbeitsmarkt im Umbruch: KI ersetzt Jobs systematisch

Wir haben 2026. Die Zeit der gut gemeinten Warnungen ist endgültig vorbei. Gleichzeitig hat die Zeit der Kündigungsschutzklagen längst begonnen, denn KI ersetzt Jobs in einem atemberaubenden Tempo.

Wenn du dir den aktuellen Arbeitsmarkt genauer ansiehst, stellst du schnell fest: Ein sicherer Job, ein fester Vertrag und ein gutes Gehalt schützen dich heute keineswegs mehr vor dem Risiko. Tatsächlich erleben wir aktuell keine klassische Wirtschaftskrise. Stattdessen sehen wir eine massive, strukturelle Verschiebung der gesamten Arbeitswelt.

Schau dir beispielsweise die großen Player an. Allianz, SAP, Telekom, Amazon. All diese Konzerne reduzieren derzeit tausende Jobs. Und das Erschreckende daran ist folglich: Diese Stellen werden nie wieder neu besetzt.

Unternehmen wachsen – und KI ersetzt Jobs

Vergiss deshalb alles, was man dir früher in der Ausbildung oder im Studium erzählt hat. Das alte Mantra "Mehr Wachstum bedeutet mehr Jobs" ist definitiv tot. Mittlerweile können Unternehmen massiv wachsen. Darüber hinaus machen sie mehr Gewinn und schrauben ihre Umsätze in die Höhe – und das alles, ohne auch nur einen einzigen neuen Mitarbeiter einzustellen.

Unternehmen investieren heute nämlich Milliarden in künstliche Intelligenz. Infolgedessen steigt die Produktivität rasant an. Die Gewinne ebenso. Doch viele klassische Stellen fallen diesem technologischen Fortschritt gnadenlos zum Opfer. Kurzum: KI ersetzt Jobs, die bisher als sicher galten.

Die nackten Zahlen: 12 Millionen Jobwechsel bis 2030

Zweifellos haben wir momentan Rezessionen. Es ist also völlig normal, dass da Arbeitsplätze verloren gehen. Das passiert schließlich immer, wenn das Wirtschaftswachstum niedrig oder sogar negativ ist. Aber das, was gerade unter der Oberfläche brodelt, ist viel gewaltiger. Außerdem sieht man es nicht auf den ersten Blick.

Renommierte Institute haben daher genau hingeschaut. Die Unternehmensberatung McKinsey und das deutsche Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) liefern diesbezüglich sehr eindeutige Zahlen. McKinsey prognostiziert von heute bis 2030 rund 12 Millionen Jobwechsel. Folglich ist das doppelt so viel wie in der Zeit vor Corona!

Früher hat die Automatisierung vor allem die harten Produktionsjobs in der Fabrikhalle wegrationalisiert. Der Roboter hat damals den Schweißer am Fließband abgelöst. Heute ist das jedoch grundlegend anders. Durch die KI wechselt die Automatisierung das Stockwerk. Sie fährt sozusagen mit dem Aufzug von der Fabrikhalle direkt hoch in die Verwaltung.

Stück für Stück werden jetzt also die Schreibtischjobs und die klassischen Verwaltungsaufgaben automatisiert. KI ersetzt Jobs, die aus Routineaufgaben bestehen. Und seien wir mal ganz ehrlich: Bei Dingen, die sich immer wiederholen, ist die KI einfach wesentlich besser. Sie wird nicht müde und sie macht überdies weniger Fehler als wir Menschen.

Die 5 Bereiche, in denen KI ersetzt Jobs am schnellsten

Lass uns jetzt genau anschauen, welche Berufe am meisten in Gefahr sind. Hier sind die fünf Jobs, die es in wenigen Jahren so nicht mehr geben wird.

Beruf 1: Der Übersetzer und Dolmetscher

Der Beruf, der aktuell am heftigsten auf der Kippe steht, ist zweifellos der Übersetzer. Große Large Language Models wie Claude oder ChatGPT sind im Übersetzen mittlerweile unfassbar gut. Folglich zeigt sich hier extrem deutlich: KI ersetzt Jobs im sprachlichen Bereich in Rekordzeit.

Erinnere dich mal ein paar Jahre zurück. Früher hast du locker 10.000 Euro bezahlt, um eine Firmen-Webseite zu lokalisieren und in fünf verschiedene Sprachen zu übersetzen. Das war folglich ein gigantischer Aufwand. Du musstest Agenturen beauftragen, wochenlang warten und jede kleine Änderung neu in Auftrag geben.

Heute geht das hingegen mit einem Fingerschnippen. Es ist auf Knopfdruck erledigt. Vielleicht ist es beim ersten Durchlauf nicht zu 100 Prozent perfekt. Dennoch kannst du den Text jederzeit in Sekundenbruchteilen anpassen und korrigieren. Alles läuft komplett automatisiert.

Das bedeutet ganz konkret: 85 bis 90 Prozent der Linguisten und klassischen Übersetzer sehen ihre Felle davonschwimmen. Der Beruf wird daher auf eine winzige Nische heruntergedampft. Der menschliche Faktor ist für Standard-Content schlicht und ergreifend zu teuer. Sprachen zu studieren ist deshalb 2026 ein großartiges Hobby, aber kein solider Karriereplan mehr.

Beruf 2: Der klassische Sachbearbeiter

Deutschland ist bekanntermaßen das Land der Bürokratie. Wir lieben unsere Formulare. Und genau in diesem Bereich schlägt die multimodale KI nun ein wie eine Bombe.

Multimodal bedeutet, dass die KI nicht nur Text versteht. Darüber hinaus kann sie Bilder sehen, Formulare lesen, Filme auswerten und alle möglichen Medien verarbeiten. Damit gerät die Berufsgruppe Nummer zwei massiv unter Druck. Die klassischen Sachbearbeiter in Banken, Versicherungen und in der modernen Verwaltung sind akut bedroht, weil KI ersetzt Jobs der reinen Datenprüfung komplett.

Früher saß da ein Mensch. Er musste sich Fotos von Unfallschäden ansehen oder Anträge durchlesen. Er musste Zeile für Zeile prüfen, ob ein Formular richtig ausgefüllt wurde. All das kann die KI heute jedoch deutlich schneller und vor allem viel gründlicher erledigen.

Self-Service ist deshalb der neue Standard. Wir buchen unsere Tickets selbst. Wir verwalten unsere Konten per App. Fast niemand will heute noch wegen einer simplen Überweisung mit einem Bankberater sprechen. Alle reinen Verwaltungsjobs geraten insofern massiv unter Druck.

Beruf 3: Der Buchhalter und einfache Steuerberater

Der Sachbearbeiter kann sich in seinem Reservat für bedrohte Berufe gleich ein Doppelzimmer mit der Berufsgruppe Nummer drei teilen. Das sind nämlich die klassischen Buchhalter und einfachen Steuerberater.

Warum? Weil die klassische Buchhaltung zu 95 Prozent aus exakt den gleichen Vorgängen besteht. Es sind immer wieder dieselben Rechnungen, die wöchentlich oder monatlich anfallen. Bisher wurden diese immer und immer wieder von Menschen in Systeme getippt. KI ersetzt Jobs im Finanzwesen deshalb so schnell, weil alles auf Regeln basiert.

Du siehst die Veränderung schon in deiner eigenen Banking-App. Wenn du eine Überweisung machst, fragt dich die App: "Kommt das regelmäßig vor?" Du klickst auf "Ja", richtest eine Regel ein, und ab da läuft es vollautomatisch.

Übertrage das mal auf ein großes Unternehmen. Wenn du 95 Prozent der Standardvorgänge automatisiert hast, fallen folglich auch 95 Prozent dieser Aufgaben für den Menschen weg. Eingangsrechnungen prüfen, Spesen zuordnen, Konten abstimmen – genau hier ist KI unschlagbar effizient. Der reine Dateneingeber ist somit ein klares Auslaufmodell.

Beruf 4: Der Junior-Anwalt in Großkanzleien

Punkt vier ist für viele Akademiker oft besonders schockierend. Es trifft nämlich den hoch ambitionierten Junior-Anwalt, der gerade frisch von der Universität kommt.

In der Vergangenheit wurden diese jungen Talente von großen Kanzleien vor allem für Fleißarbeit eingesetzt. Sie saßen nächtelang in Büros, um Akten zu durchforsten, Präzedenzfälle zu recherchieren und Informationen für die Partner zusammenzustellen. Auch hier sehen wir: KI ersetzt Jobs, die primär auf Datenbeschaffung abzielen.

Diese Stunden wurden dem Mandanten dann als "Billable Hour" teuer in Rechnung gestellt. Das machen die Kunden heute jedoch nicht mehr mit. Warum sollten sie auch? Eine spezialisierte Legal KI kann riesige Aktenberge in Sekunden durchsuchen. Sie findet Parallelen, fasst Informationen präzise zusammen und macht obendrein weniger Flüchtigkeitsfehler als ein übermüdeter Anfänger.

Die reine Recherche fällt als Einnahmequelle weg. Was nach wie vor extrem gesucht wird, sind hingegen die brillanten Taktiker. Die Strategen, die genau wissen, wie man einen komplexen Vertrag aufsetzt. Dafür sind Junior-Anwälte allerdings oft noch nicht qualifiziert.

Beruf 5: Der Junior-Softwareentwickler

Der fünfte und wahrscheinlich überraschendste Punkt betrifft die IT-Branche. Der Junior-Softwareentwickler ist massiv in Gefahr. Der klassische "Code-Schreiber", der einfache Skripte tippt, wird zunehmend ersetzt. KI ersetzt Jobs also selbst bei denjenigen, die sie programmieren.

KI-Agenten können das heute schon richtig gut. Sie schreiben sauberen Code, sie kontrollieren ihn auf Fehler und sie können sogar einfache Tests automatisieren. Natürlich braucht man immer noch absolute Top-Leute. Menschen, die komplexe Systemarchitekturen entwerfen. Dennoch gilt die alte Regel "Lern einfach Programmieren, dann bist du für immer sicher" in dieser einfachen Form nicht mehr.

Das Problem für Berufsanfänger: Bevor du als Junior-Entwickler so richtig gut bist, vergehen locker zwei bis drei Jahre. Ein Unternehmen muss in dieser Zeit gut und gerne 100.000 bis 150.000 Euro in dich investieren. Da überlegen sich Firmen heute sehr genau, ob sie dieses Geld in die Hand nehmen, oder ob sie diese Standard-Aufgaben stattdessen einfach durch clevere KI-Tools abdecken.

Die Lösung: Deine Strategie, wenn KI ersetzt Jobs

Wenn du das jetzt liest und dir denkst: "Verdammt, meine täglichen Aufgaben klingen genau nach dem, was Christopher da gerade beschrieben hat" – dann musst du jetzt dringend handeln.

Wenn dein Job aus Dingen besteht, die sich ständig wiederholen, bist du akut gefährdet. Aber es gibt glücklicherweise einen Ausweg. Und das Rezept dafür ist eigentlich logisch.

Werde zum Interpreten und Strategen

Nehmen wir noch einmal das Beispiel des Sachbearbeiters. Die reine Dateneingabe stirbt aus. Aber was wird dafür immer wichtiger? Ganz klar: Der Mensch, der diese Daten intelligent interpretiert!

Die KI liefert dir lediglich die Ergebnisse. Deine Aufgabe ist es jetzt zu fragen: Was lernen wir daraus? Was müssen wir an unserer Strategie ändern? Welche neuen Aktivitäten müssen wir demzufolge entfalten, um besser zu werden?

Versuche dich gedanklich aus den reinen Routinen deines Jobs herauszulösen. Stell dir stattdessen folgende Frage: Wenn die KI meine jetzige Fleißarbeit übernimmt, was muss ich dann können, um diese KI zu steuern und den Prozess zu optimieren? Wenn du darauf eine Antwort hast, hast du den perfekten, zukunftssicheren Job für dich gefunden. Selbst wenn KI ersetzt Jobs, deine Kontrollfunktion bleibt bestehen.

Reite das Biest, statt davor wegzulaufen

Vielleicht findest du diese neue Rolle nicht sofort in deiner jetzigen Firma. Das ist aber völlig okay. Solche Fachkräfte werden am Markt gerade händeringend gesucht. Unternehmen lechzen nach Leuten, die KI als starkes Werkzeug einsetzen können.

Du musst folglich zu genau so einer Person werden. Eine Abwehrhaltung einzunehmen ist pures Gift für deine Karriere. Zu sagen "Ach, das geht schon irgendwie an mir vorbei" halte ich für extrem naiv.

Lass uns dieses Biest namens KI lieber reiten, anstatt davor wegzulaufen. Ich sehe es doch an meinem eigenen Arbeitsalltag. Wie sehr sich alles schon verändert hat! Was alles besser und schneller geworden ist. Ich bin total begeistert von den Möglichkeiten und versuche, ganz vorne auf dieser Welle mitzusurfen.

Warte also nicht, bis der Markt dich zwingt, dich zu verändern. Werde jetzt aktiv. Kontrolliere schließlich die Werkzeuge, bevor sie dich kontrollieren. Dass KI ersetzt Jobs, ist eine Tatsache – mach dich also unverzichtbar!

🔊🔊 Schon gehört?

Wenn du dein Mindset für den neuen Arbeitsmarkt richtig aufstellen willst, hör unbedingt in diese Episode rein: Karriere-Mindset: Wie du dich unentbehrlich machst

Ausgewählte Links zur Episode
  • 📌 Verwendete Quellen:
  • 📌 Wie du durch KI dein Anschreiben maximieren kannst (YouTube-Video): Hier ansehen
  • 📌 Mit einem Download zu der perfekten Checkliste für dein nächstes Interview: Checkliste sichern
  • 🔥 Gehe auf Alfima Karrierefunk und sichere dir mit dem Code "YOUTUBE" deinen 20% Coupon auf alle PDFs und Kurse – bringe deine Karriere auf das nächste Level!
Personen in dieser Folge
  • Christopher Funk: Host, Vertriebs- & Wachstumscoach – Vernetze dich mit mir auf LinkedIn oder folge mir auf Instagram.

Wie du deine Karriere in 3 Schritten KI-sicher machst

  1. Analysiere deine Routine: Schreibe eine Woche lang auf, welche deiner täglichen Aufgaben reine Wiederholung sind. Das sind nämlich genau die Aufgaben, die am ehesten wegfallen.
  2. Lerne die Werkzeuge kennen: Fange an, Tools wie ChatGPT oder Claude aktiv im Alltag zu nutzen. Lass dir Texte zusammenfassen oder Excel-Formeln erstellen. Verliere die Berührungsangst!
  3. Wechsle in die Vogelperspektive: Mach dich zum Entscheider. Anstatt die Daten selbst einzutippen, lerne, wie man die Ergebnisse der KI interpretiert und daraus strategische Handlungen ableitet.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) Welche Berufe sind durch KI am stärksten bedroht?

Besonders Jobs mit hohen Routineanteilen in der Verwaltung stehen massiv unter Druck. Dazu zählen einerseits Sachbearbeiter und einfache Buchhalter, andererseits Übersetzer sowie Junior-Anwälte. Kurz gesagt: KI ersetzt Jobs, die stark standardisiert sind.

Wird künstliche Intelligenz wirklich alle Jobs ersetzen?

Nein, definitiv nicht. KI ersetzt in erster Linie bestimmte Tätigkeiten, aber nicht alle Berufe vollständig. Der Mensch rückt stattdessen in die Rolle des Kontrolleurs und Strategen. Empathie und strategisches Denken bleiben extrem wichtig.

Was bedeutet "Multimodale KI"?

Multimodal bedeutet, dass die KI nicht nur Text, sondern darüber hinaus auch Bilder, Videos, Formulare und Audio verarbeiten kann. Das macht sie folglich besonders in der Dokumentenprüfung so effizient.

Wie nutze ich KI am besten für meine Bewerbung?

Du kannst KI nutzen, um deinen Lebenslauf zu strukturieren und Anschreiben passgenau auf Stellenanzeigen zuzuschneiden. Wichtig ist jedoch, die Ergebnisse immer persönlich zu überarbeiten, damit sie authentisch bleiben.

Was ist "Transactional Finance"?

Damit meint man standardisierte, immer wiederkehrende finanzielle Vorgänge wie das Buchen von Eingangsrechnungen. Dieser Bereich wird infolgedessen in den nächsten Jahren fast komplett von Maschinen übernommen.

Deine Meinung ist gefragt!

Jetzt bist du an der Reihe: Spürst du die Auswirkungen von Automatisierung und KI schon in deinem eigenen Arbeitsalltag? Oder glaubst du stattdessen, deine Branche ist komplett sicher vor dieser Entwicklung?

Schreib es mir unbedingt in die Kommentare und teile diesen Beitrag gerne mit Kollegen, die einen kleinen "Realitäts-Check" für ihre Karriereplanung gebrauchen könnten. Abonniere den KarriereFunk auf YouTube, um keine wichtigen Trends am Arbeitsmarkt mehr zu verpassen!

#018 - Warum du wichtige Aufgaben vermeidest – und wie du das änderst!

Saison 2026 · Épisode 18

lundi 2 février 2026Durée 07:57

Geschätzte Lesedauer: 8 Minuten

Kennst du das? Die Falle der perfekten Stellenausschreibung

Lass uns ganz ehrlich sein: Möchtest du endlich deine Prokrastination überwinden? Bestimmt kennst du nämlich diese klassische Situation. Du scrollst gemütlich durch ein Jobportal und siehst plötzlich die absolut perfekte Stellenausschreibung. Das Profil passt demzufolge wie die Faust aufs Auge. Dein erster Gedanke ist sofort: „Oh, da muss ich mich unbedingt heute noch bewerben!" Trotzdem machst du es nicht.

Stattdessen redest du dir ein: „Ach nein, dafür brauche ich mehr Ruhe. Das mache ich folglich nächste Woche." Anschließend schaust du nächste Woche wieder rein und siehst die bittere Realität. Tut mir leid, die Stelle wurde bedauerlicherweise bereits besetzt. Somit ist die Chance vertan.

Das heißt im Klartext: Du hast den Job nicht bekommen, weil du dich einfach nicht beworben hast. Darüber hinaus hast du diese wichtige Aufgabe vor dir hergeschoben. Du hast also prokrastiniert. Und genau deshalb müssen wir heute intensiv darüber sprechen, wie du dauerhaft diese Prokrastination überwinden kannst.

Warum du dringend deine Prokrastination überwinden musst

In diesem Beitrag zeige ich dir aus meiner Praxis als Karrierecoach ganz genau, warum du aufschiebst. Außerdem schauen wir uns an, was dich innerlich blockiert, bevor du überhaupt anfängst. Ich erkläre dir zudem, wie dieses Verhalten deiner Karriere massiv schaden kann. Wenn wir nämlich unsere Prokrastination überwinden wollen, müssen wir das Problem an der Wurzel packen.

Aufschieberitis bekämpfen statt nur Zeitmanagement-Tricks

Viele Menschen glauben fälschlicherweise, wer ständig Aufgaben vor sich herschiebt, sei einfach nur faul. Oder sie denken stattdessen, es liege an einem katastrophalen Zeitmanagement. Allerdings ist das ein riesiger Irrtum! Wenn du prokrastinierst, hat das rein gar nichts mit Faulheit zu tun.

Warum wir das Gefühl, nicht die Aufgabe vermeiden

Die wahre Grundlage dieser sogenannten Aufschieberitis liegt nämlich auf einer völlig anderen Ebene. Es ist vielmehr eine emotionale Ebene. Schließlich vermeiden wir in Wahrheit gar nicht die Aufgabe an sich. Wir vermeiden stattdessen das unangenehme Gefühl, das der bloße Gedanke an diese Aufgabe in uns auslöst. Es ist infolgedessen diese quälende Unsicherheit.

Beispielsweise sitzt du da und denkst: „Ich weiß überhaupt nicht, wie ich das angehen soll." Folglich hast du Angst, dass du das nicht schaffst. Die direkte, instinktive Reaktion darauf ist somit pure Verweigerung. Du sagst dir demzufolge: „Okay, dann fange ich gar nicht erst an."

Die massiven Folgen: Wenn dir Aufgaben vor die Füße fallen

Aufschieben hat im Job schließlich immer Konsequenzen. Klar, mal eine Mail um einen Tag aufzuschieben, das kann noch völlig im Rahmen sein. Aber wenn du große Themen immer weiter hinauszögerst, knallt es irgendwann. Dann fallen dir die Sachen gnadenlos vor die Füße.

Bloßstellung, verpasste Deadlines und Ärger

Stell dir vor, du hast den Abschlussbericht ewig hinausgezögert. Daraufhin fragt der Kunde verärgert nach. Im schlimmsten Fall beschwert sich der Kunde sogar bei der Geschäftsführung. Plötzlich müssen folglich deine Kollegen einspringen. Die Stimmung im Team sinkt dadurch rapide in den Keller.

Das Resultat lässt danach nicht lange auf sich warten. Du wirst nämlich im nächsten Meeting vor versammelter Mannschaft bloßgestellt. Dein Chef holt dich obendrein ins Büro und will ein sehr ernstes Wort mit dir reden. Folglich wirst du bei der nächsten Beförderung garantiert übergangen.

Die unterschätzten gesundheitlichen Risiken

Zudem ist es nicht nur schädlich für dein berufliches Fortkommen. Die Wissenschaft hat längst herausgefunden, dass Prokrastination pures Gift für unseren Körper ist.

Stress für Herz, Kreislauf und Nervensystem

Dieses ständige Gefühl des Aufschiebens bedeutet nämlich dauerhaften Stress. Es belastet folglich unser Herz-Kreislauf-System massiv. Unser gesamtes Nervensystem steht deshalb unter Strom. Demzufolge kann man durch dieses permanente Aufschieben wirklich ernsthaft krank werden.

Der Teufelskreis: Wie sich Aufschieben verselbstständigt

Jetzt kommt jedoch das Entscheidende: Wieso schaffen selbst kluge Menschen es oft nicht, wichtige Aufgaben rechtzeitig anzugehen? Wieso tappen sie stattdessen in diese Falle?

Kurzfristige Erleichterung durch Verdrängung

Es ist letztendlich ein klassischer Teufelskreis. Durch das anfängliche Verdrängen der Aufgabe fühlst du dich im ersten Moment tatsächlich besser. Der Druck fällt kurz ab. Du machst dann irgendetwas völlig anderes, das dich ablenkt.

Beispielsweise schaust du Fernsehen oder surfst ziellos im Internet. Kurzfristig gibt dir das ein gutes Gefühl. Sobald die Aufgabe jedoch wieder in dein Bewusstsein rückt, staut sich der Druck doppelt auf.

Wachsender Druck und zunehmende Angst

Dieses Gefühl, dass man es nicht schafft, wird mit jedem Tag noch viel größer. Die Aufgabe landet schließlich wieder auf deinem Tisch. Du denkst dir dann: „Oh verdammt, jetzt muss ich es aber wirklich tun!"

Allerdings hat sich die Angst davor extrem verstärkt. Du redest dir jetzt nämlich ein, dass du dich gar nicht mehr auskennst. Und zack – du schiebst es deshalb lieber nochmal weg. Die Welle, die du vor dir herschiebst, wird somit immer furchteinflößender.

Prokrastination überwinden: Deine 3-Schritte-Strategie

Hier ist trotzdem die wirklich gute Nachricht für dich: Du kannst dieses Verhalten ändern! Du kannst Prokrastination überwinden und erfolgreich verlernen. Es ist nämlich lediglich ein angelerntes Verhaltensmuster. Hier sind folglich die drei konkreten Schritte, um endlich ins Handeln zu kommen.

Schritt 1: Stelle dich deinen Emotionen und lerne, Aufschieberitis bekämpfen zu können

Der allererste Schritt ist definitiv nicht, dir in den Hintern zu treten. Das funktioniert nämlich nicht. Die Forschung zeigt stattdessen ganz klar: Du musst dich erst einmal dieser ungemütlichen Emotion stellen.

Warum Bewusstmachen 50 Prozent des Widerstands löst

Wenn du merkst, dass du wieder etwas aufschiebst, lehn dich kurz zurück. Atme tief durch und frage dich anschließend ganz ehrlich: „Wovor ganz genau habe ich eigentlich Angst?"

Mache dir das bewusst! Die Psychologie lehrt uns nämlich: In dem Moment, wo wir eine Angst klar benennen, fallen oft schon 50 Prozent der inneren Widerstände ab. Sobald du das laut benennst, fängt dein Gehirn sofort an, nach Lösungen zu suchen.

Schritt 2: Mach die Aufgabe drastisch kleiner (Die 5-Minuten-Regel)

Der zweite Schritt ist außerdem extrem wirkungsvoll für deine Selbstorganisation im Beruf. Du musst die riesige Aufgabe einfach ein ordentliches Stück kleiner machen.

Einfach anfangen und den inneren Schweinehund austricksen

Wenn du vor lauter Belegen nicht weißt, wo du anfangen sollst, mach die Aufgabe winzig! Sag dir deshalb: „Okay, ich sortiere jetzt einfach mal nur fünf Minuten lang Rechnungen."

Stell dir wirklich einen Timer auf exakt fünf Minuten. Nach diesen fünf Minuten erlaubst du dir folglich, sofort wieder aufzuhören. Das Magische daran ist jedoch: Allein diese Mini-Hürde zu überwinden, reicht meistens aus. Du kommst nämlich ins Handeln!

Schritt 3: Belohne dich für jeden noch so kleinen Fortschritt

Der dritte und letzte Schritt ist schließlich entscheidend, um den neuen Kreislauf aufrechtzuerhalten. Belohne dich deshalb für jeden kleinen Fortschritt!

Der Weg zu langfristiger Selbstorganisation im Beruf

Warte nicht auf den Moment, in dem das riesige Projekt perfekt abgeschlossen ist. Lobe dich stattdessen dafür, dass du überhaupt angefangen hast! Sag dir beispielsweise: „Ich habe das jetzt fünf Minuten lang gemacht."

Jeder kleine Fortschritt ist nämlich ein gigantischer Gewinn. So holst du dir Schritt für Schritt die Kontrolle über deinen Arbeitsalltag zurück. Kleine Erfolge bauen folglich dein Selbstwertgefühl wieder auf.

Fazit: Komm ins Handeln und beende das Aufschieben

Jeder von uns war schließlich schon einmal in diesem zermürbenden Aufschieberitis-Kreislauf gefangen. Es fühlt sich furchtbar an und blockiert zudem dein gesamtes Potenzial. Aber du bist dem keineswegs hilflos ausgeliefert. Du hast jetzt das Werkzeug an der Hand, um deine Prokrastination überwinden zu können.

Schau dir deine Emotionen an, mach die Aufgaben radikal kleiner und belohne dich für den Start. Reiß deshalb diese Hürde ein, die dich in deinem beruflichen Fortkommen behindert. Teste die 5-Minuten-Regel am besten gleich heute bei der Aufgabe aus, die dir am meisten Bauchschmerzen bereitet. Du wirst folglich erstaunt sein, wie leicht es plötzlich geht!

Hast du außerdem schon mal eine richtig gute Chance verpasst, weil du die Dinge zu lange aufgeschoben hast? Was ist aktuell deine größte Aufgabe, vor der du dich drückst? Lass es mich in den Kommentaren wissen oder teile diesen Beitrag mit einem Kollegen!

🔊🔊 Schon gehört?

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Personen in dieser Folge Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Prokrastination Warum schiebe ich wichtige Aufgaben immer auf?

Aufgaben aufschieben hat selten etwas mit Faulheit zu tun. Meistens steckt stattdessen eine emotionale Blockade dahinter. Du vermeidest nämlich nicht die Arbeit an sich, sondern das unangenehme Gefühl von Unsicherheit. Um deine Prokrastination überwinden zu können, musst du folglich genau diese Emotion erkennen.

Was sind die Folgen von ständiger Aufschieberitis im Job?

Die beruflichen Folgen sind massiv. Du riskierst dadurch gerissene Deadlines, unzufriedene Kunden und frustrierte Kollegen. Langfristig verbrennst du dir folglich Chancen auf Beförderungen und beschädigst zudem deinen professionellen Ruf nachhaltig.

Kann ständiges Aufschieben krank machen?

Ja, absolut! Das ständige Verdrängen löst nämlich massiven Stress aus. Das belastet auf Dauer dein Herz-Kreislauf-System sowie dein Nervensystem. Außerdem leidet dein Selbstwertgefühl extrem darunter, was psychisch sehr belastend ist.

Wie hilft die 5-Minuten-Regel beim Anfangen?

Die 5-Minuten-Regel ist ein genialer psychologischer Trick. Du nimmst dir nämlich vor, eine unangenehme Aufgabe exakt nur 5 Minuten lang zu bearbeiten. Diese winzige Einstiegshürde nimmt dir folglich die Angst vor dem riesigen Projekt.

Wie schaffe ich es, dauerhaft motiviert zu bleiben?

Der Schlüssel liegt darin, Fortschritte sichtbar zu machen. Belohne dich deshalb nicht erst, wenn das riesige Endziel erreicht ist. Feiere stattdessen jeden noch so kleinen Etappensieg. Das stärkt dein Selbstbewusstsein enorm.

Schritt-für-Schritt: So besiegst du den inneren Schweinehund sofort

Folge dieser einfachen Drei-Schritte-Methode, um deine Prokrastination überwinden zu können und deine innere Blockade sofort aufzulösen.

  1. Stoppe die Verdrängung und atme durch

    Sobald du dich ablenken willst, halt ein. Frage dich ehrlich, welches Gefühl diese unliebsame Aufgabe gerade in dir auslöst. Sprich die Angst laut aus, denn dadurch verliert die Blockade sofort an Kraft.

  2. Verkleinere die Aufgabe radikal

    Schau nicht auf den riesigen Berg Arbeit. Setze dir stattdessen einen Handytimer auf genau 5 Minuten. Nimm dir vor, nur in diesem winzigen Zeitfenster an dem Projekt zu arbeiten.

  3. Erkenne deinen Start als Erfolg an

    Wenn der Wecker klingelt, klopf dir mental auf die Schulter. Du hast nämlich die größte Hürde erfolgreich gemeistert! Entscheide nun frei, ob du direkt weiterarbeiten möchtest.

#009 - Mafia-Tipp: Mobber stoppen – so bereut er es!

Saison 2025 · Épisode 9

lundi 27 octobre 2025Durée 09:39

Mobber stoppen: Mafia-Tipp – so bereut er es!

Neulich rief mich eine Kandidatin an. Tolle Leistung, starkes Profil – und trotzdem wurde sie im Team immer wieder angepikst. Genau darum geht es heute: Mobber stoppen, ohne Theater, dafür mit Haltung. Ich zeige dir, wie du mit Blick, Körpersprache und klaren Grenzen die Dynamik drehst – im Job, im Alltag und sogar im Bewerbungsgespräch. Kein Pathos, sondern robuste Praxis. Außerdem verlinke ich dir Hilfen, damit du sofort loslegen kannst.

1) Dein Blick entscheidet. Wer wegschaut, wirkt angreifbar; wer hält, wirkt präsent. Wenn dir direkter Augenkontakt schwerfällt, richte den Blick auf die Nasenwurzel. So sendest du Ruhe statt Gegenangriff – und du kannst Mobber stoppen, bevor die Situation kippt. Mehr Formulierungen findest du in meiner Interview-Checkliste.

2) Körpersprache ist Macht. Schultern breit, Brust auf, Kinn leicht gesenkt, Hände ruhig. Dadurch sagst du nonverbal: „Bis hierhin und nicht weiter." Außerdem bleibt deine Stimme automatisch stabiler. Zusätzliche Tipps zur Wirkung habe ich in der Podcast-Übersicht gesammelt.

3) Mindset & Grenzen. Sei kooperativ, doch markiere sofort eine rote Linie. Zum Beispiel: „So sprechen wir hier nicht miteinander." Kurz, respektvoll, deutlich. Dadurch stoppst du Tests früh. 

4) Cool bleiben. Manche provozieren, damit du ausrastest. Atme daher bewusst, zähle innerlich bis zwei und antworte erst dann. Ein humorvoller, respektvoller Konter wirkt oft entwaffnend. Folglich wird deine Ruhe zum Schutzschild – und genau so lässt sich Mobber stoppen.

5) Verbündete. Allein ist es mühsam; gemeinsam ist es leicht. Suche dir Menschen mit Rückgrat, gib Unterstützung – und fordere sie auch ein. Sprich Situationen an, statt sie totzuschweigen. So entsteht ein Netz, das trägt. Gemeinsam Mobber stoppen wirkt nachhaltiger als jede Einzelschlacht.

6) Schärfe dein Schwert (Performance). Leistung schützt. Wer Probleme löst, wird seltener angegriffen – und bekommt Rückendeckung von Entscheider:innen. Dokumentiere deshalb KPIs, Projekte und Cases. Dadurch stoppst du Mobber indirekt: Kompetenz schafft Autorität.

7) Die Macht der Stille. Eine Sekunde Pause kann lauter sein als zehn Sätze. Wenn du souverän schweigst, ohne auszuweichen, bricht das Gegenüber oft ab. Deshalb lässt sich Mobber stoppen manchmal mit Stille – präzise, respektvoll, wirksam.

Transfer in Karriere & Bewerbungen: Im Interview gelten dieselben Regeln. Halte Blickkontakt, sitze aufrecht, strukturiere deine Antwort – und setze Grenzen bei unsauberen Stressfragen: „Gern beantworte ich das, sobald klar ist, auf welche Kennzahl Sie sich beziehen." Anschließend lieferst du messbare Erfolge. Zudem baust du früh Verbündete auf: Referenzen, Fürsprecher, interne Kontakte. Kurz gesagt: So kannst du Mobber stoppen – im Gespräch, im Job, im Alltag.

Ausgewählte Links zur Episode
📌 Perfekte Checkliste fürs nächste Interview | Alle Podcast-FolgenCoaching

Personen in dieser Folge
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Über den KarriereFunk Podcast – Deutschlands bester Karriere-Podcast:
Nach über 10.000 Interviews kenne ich die Denkweise von Unternehmen und Personalern. Mit 25+ Jahren Erfahrung als Recruiter, Headhunter und Führungskraft zeige ich dir die kleinen, entscheidenden Details, die Top-Bewerber:innen anders machen. Deutschlands bekanntester Headhunter arbeitet jetzt für dich!

#008 - KI & Jobs: So schlimm wird es wirklich! (Experte warnt)

Saison 2025 · Épisode 8

dimanche 19 octobre 2025Durée 06:42

Künstliche Intelligenz und Jobs: So schlimm wird's

KI verändert Arbeit – schnell, messbar und unumkehrbar. In dieser Episode zeige ich dir, welche Aufgaben zuerst verschwinden, welche bleiben und wie du dich heute schon klug positionierst. Dabei gehe ich pragmatisch vor: weniger Hype, mehr Umsetzung. Außerdem erhältst du einen klaren 90-Tage-Plan, mit dem du sichtbar Fortschritte erzielst.

Zunächst zur Lage: Unternehmen automatisieren regelbasierte, wiederholbare Tätigkeiten. Dadurch sinken Kosten und Durchlaufzeiten, zugleich steigen Qualitätsstandards. Folglich geraten Jobs mit viel Routine unter Druck – etwa einfache Recherchen, Standardberichte, basale Übersetzungen oder generische Grafiken. Gleichzeitig gewinnen Rollen, die Kontext, Verantwortung und Urteilsvermögen verlangen. Deshalb bleibst du mit Steuerung, Review und Entscheidungsfähigkeit relevant.

Was heißt das praktisch? Nutze KI als Leistungsbooster. Dadurch erhöhst du Output und Qualität, anstatt ersetzt zu werden. Außerdem machst du deine Erfolge greifbar – ein entscheidender Vorteil im Bewerbungsprozess. Kurz: Du führst die Tools, die Tools führen nicht dich.

Karriere & Bewerbungen: So stellst du dich auf

Erstens, dokumentiere Impact. Schreibe nicht „Chatbot genutzt", sondern „Report-Erstellung um 20% beschleunigt; 30 Stunden/Monat automatisiert". Zweitens, belege Kompetenz. Füge Mini-Work-Samples hinzu: vorher/nachher-Prozesse, Prompts mit Ergebnissen, kurze Screenshots. Drittens, strukturiere dein Profil. Ergänze im CV einen Bereich „Künstliche Intelligenz und Automatisierung" und verankere messbare Resultate in jeder Station. Viertens, trainiere Live-Demos. Erkläre im Interview in zwei Minuten eine konkrete Automatisierung – Schritt für Schritt. Dadurch wirkst du souverän und praxisnah.

90-Tage-Plan: von Idee zu Ergebnis

Tag 1–30: Analysiere deine Aufgabenliste. Markiere Routinen, die du standardisieren kannst. Starte mit einem Use Case: z. B. Recherche zusammenfassen, E-Mail-Entwürfe generieren oder einfache Datenanalysen. Danach misst du Zeitgewinn und Fehlerquote.

Tag 31–60: Skaliere. Baue Vorlagen, Checklisten und stabile Prompts. Außerdem richtest du einen klaren Review-Prozess ein: Du prüfst Ergebnisse, definierst Akzeptanzkriterien und iterierst gezielt. So erhöhst du Sicherheit und Qualität.

Tag 61–90: Mache dich sichtbar. Aktualisiere CV, LinkedIn und Portfolio mit Kennzahlen, Screenshots und kurzen Cases. Danach übst du eine Live-Demo für Interviews: Problem, Vorgehen, Ergebnis, Lerneffekt. Schließlich bittest du zwei Kolleg:innen um Feedback – und verbesserst deine Darstellung.

Was bleibt (vorerst) sicher? Handwerk in unstrukturierter Umgebung, komplexe Koordination, kundensensitive Kommunikation und kreative Führung. Dennoch profitierst du hier massiv von KI-Assistenz – etwa durch bessere Vorbereitung, schnellere Analysen und strukturierte Follow-ups. Somit steigert KI auch in „sicheren" Feldern deinen Marktwert.

Unterm Strich: Künstliche Intelligenz und Jobs – das Thema wirkt bedrohlich, doch du gewinnst die Kontrolle, sobald du messbare Resultate lieferst. Setze heute an, erweitere monatlich deinen Werkzeugkasten und zeige deinen Impact. Genau das überzeugt Hiring-Manager – und sichert dir die besten Chancen.

 

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#007 - So ruinierst du dein Vorstellungsgespräch garantiert

Saison 2025 · Épisode 7

dimanche 12 octobre 2025Durée 06:32

Vorstellungsgespräch ruinieren – genau darum geht's hier. Gleich zu Beginn: Wenn du verstehen willst, warum Kandidaten scheitern und wie du das vermeidest, bist du hier richtig. Zunächst skizziere ich die häufigsten Fallen, anschließend bekommst du konkrete Gegenmaßnahmen, damit du dein Vorstellungsgespräch nicht ruinieren musst.

Stell dir das Interview wie eine fokussierte Business-Situation vor. Einerseits prüfen Profis in kurzer Zeit deine Wirkung, andererseits wiederholen sich 80 Prozent der Fragen – folglich kannst du dich gezielt vorbereiten. Besonders oft kommt die Stressfrage („Wie gehen Sie mit Stress um?"). Viele verheddern sich dann in Rechtfertigungen; dadurch wirkt die Antwort schwach. Besser ist: kurz, klar, positiv antworten – „Mit Stress kann ich sehr gut umgehen." Danach bewusst eine Pause setzen. In der Regel folgt sofort die nächste Frage, sodass du das Thema elegant abhaken kannst.

Der zweite Killer sind überflüssige Erklärungen. Häufig füllen Bewerber jede Stille, doch genau das unterminiert Souveränität. Deshalb gilt: Antworte prägnant, halte Blickkontakt und nutze Pausen gezielt. Falls die Nachfrage kommt („Haben Sie ein Beispiel?"), lieferst du vorbereitet. Erstens Ausgangslage, zweitens Aufgabe, drittens Aktion, schließlich Ergebnis – maximal 60 bis 90 Sekunden. So erzeugst du Struktur, und gleichzeitig transportierst du Wirkung.

Dritter Fehler: Behauptungen ohne Belege. Zwar klingen große Worte gut, jedoch überzeugen Zahlen stärker. Bringe daher eine Mini-Case-Story mit Daten – zum Beispiel: „Wir haben die Lead-Conversion in 3 Monaten von 12 % auf 18 % gesteigert." Dadurch verankerst du Kompetenz. Zusätzlich solltest du die Sprache des Unternehmens nutzen (KPIs, Tools, Märkte), denn dadurch entsteht Anschlussfähigkeit.

Vierter Fehler: Fokus auf Benefits statt Beitrag. Gerade bei „Haben Sie noch Fragen?" verspielen viele Chancen. Anstatt nach Urlaubstagen zu fragen, erkundige dich zuerst nach Zielen der ersten 90 Tage, nach Prioritäten im Team und nach Erfolgsmessung. Damit sendest du das Signal: Ich will Verantwortung übernehmen – nicht nur Vorteile konsumieren.

Fünfter Fehler: kein Plan für das Danach. Allzu oft endet das Gespräch ohne klare nächsten Schritte; folglich verpufft dein Momentum. Frage daher nach dem Prozess, nach Entscheidern und nach dem Zeitplan. Zusätzlich kannst du anbieten, innerhalb von 48 Stunden einen prägnanten One-Pager mit deinen Ideen zu senden. Das wirkt strukturiert, und zugleich zeigst du Initiative.

Mein Fazit für Karriere & Bewerbungen: Ein Vorstellungsgespräch ruinieren Kandidaten selten wegen fehlender Brillanz, sondern meist wegen fehlender Vorbereitung, Stories und Ruhe. Wenn du Übergänge bewusst nutzt, Beispiele lieferst und Fragen auf Impact lenkst, wandelst du Druck in Wirkung. Somit steigerst du deine Zusage-Chancen deutlich – und zwar vom ersten Satz bis zur letzten Frage.

 

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#006 - Mit diesem Satz sicherst du dir den Job!

Saison 2025 · Épisode 6

dimanche 5 octobre 2025Durée 04:45

Job bekommen: Mit diesem Satz sicherst du dir den Job!

Es gibt diesen einen Moment im Bewerbungsgespräch, an dem du – endlich – das Ruder übernehmen kannst. Genau dann hilft ein einziger, klarer Satz: „Ich will diesen Job." Weil er präzise ist, wirkt er sofort; und weil er mutig ist, bleibt er hängen.

Am Anfang eines Gesprächs prüfst du zwar Fakten, doch später zählt vor allem Haltung. Deshalb verschiebt dieser Satz die Dynamik: Er signalisiert Entschlossenheit, und er nimmt Entscheiderinnen und Entscheidern die Restunsicherheit. Dadurch wird aus „interessiert" ein echtes Commitment – und genau das entscheidet häufig zwischen zwei ähnlich starken Kandidaten.

Warum dieser Satz so stark wirkt
Einerseits unterstreichst du deine Motivation, andererseits übernimmst du Führung im Prozess. Außerdem machst du es der Entscheidungsebene leichter, weil du die Frage „Will er oder will sie wirklich?" eindeutig beantwortest. Schließlich entsteht durch Klarheit Vertrauen – und Vertrauen schließt Lücken im Bauchgefühl.

Das perfekte Timing
Zunächst hörst du zu, dann fragst du nach, anschließend spiegelst du Erwartungen. Genau danach – also wenn Aufgaben, Ziele und Rahmen abgesteckt sind – platzierst du den Satz. Allerdings gilt: In einem reinen HR-Vorgespräch ohne Entscheidungskompetenz wartest du besser. Stattdessen hebst du dir den Satz für das Gespräch mit der Leitung oder dem Hiring Manager auf.

So sagst du ihn – und dann schweigst du
Formuliere klar, lächle, halte Blickkontakt; danach lässt du die Stille wirken. Denn wer Klarheit ausspricht, darf sie stehen lassen. Folglich vermeidest du Rechtfertigungen, Füllwörter und Relativierungen. Kurz gesagt: Setzen, wirken lassen, Punkt.

Praxis-Transfer für deine Bewerbung
Erstens untermauerst du den Satz mit messbaren Ergebnissen im Lebenslauf, damit er Substanz hat. Zweitens übst du das Timing, damit du ihn weder zu früh noch zu spät bringst. Drittens bereitest du starke Schlussfragen vor – beispielsweise zu Erfolgskriterien der ersten 90 Tage –, sodass du das Momentum hältst. Darüber hinaus planst du ein kurzes Follow-up per E-Mail; dadurch verankerst du deinen Eindruck zusätzlich.

Zusammenfassung
Der Satz „Ich will diesen Job" ist simpel, jedoch wirkungsvoll. Weil er Haltung zeigt, öffnet er Türen; und weil er Verantwortung signalisiert, schafft er Vertrauen. Wenn du ihn am richtigen Punkt setzt, erhöhst du – folglich – deine Chancen spürbar. Probier's im nächsten Interview, und melde dich gern mit deinem Ergebnis.

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📌 Deine Fragen-Liste zum Thema "Haben Sie noch Fragen?"

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#005 - Stelle diese EINE Frage und du hast den Job (Beispielfragen im Job-Interview)

Saison 2025 · Épisode 5

mercredi 1 octobre 2025Durée 07:16

Stelle diese eine Frage Jobinterview – sichere dir die Zusage.

Zunächst zum Kern: Stelle diese eine Frage Jobinterview – und zwar am Ende. Fast jedes Gespräch endet mit „Haben Sie noch Fragen?". Genau dann punktest du. Denn gute Fragen zeigen Vorbereitung, Interesse und Entscheidungsreife. Außerdem erhältst du die Infos, die du wirklich brauchst.

Beginne jedoch mit dem Prozess. „Wie geht es jetzt weiter – nächste Schritte, Zeitplan und Feedback?" Dadurch bleibst du im Kontakt, und du reduzierst Unsicherheit. Zudem signalisierst du Initiative.

Frage anschließend nach dem Onboarding. „Wie laufen die ersten 30 bis 90 Tage?" So zeichnest du ein klares Bild. Dadurch wirkst du vorbereitet, und du zeigst Wirkung ab Tag 1. Außerdem erkennst du Prioritäten.

Als Nächstes geht es um Erfolgskriterien. „Wir sprechen in sechs Monaten erneut: Woran messen Sie dann Erfolg?" Damit erfährst du KPIs, Verantwortungen und Rhythmus. Folglich positionierst du dich als Problemlöser – nicht nur als Aufgaben-Erlediger.

Verstehe weiterhin den Kontext der Vakanz. „Warum ist die Stelle offen?" Neu geschaffen, Beförderung oder Trennung? Genau das verrät Kultur, Erwartungshöhe und Hürden. Dadurch triffst du fundierte Entscheidungen.

Prüfe außerdem die Zusammenarbeit. „Wie arbeitet das Team – remote, hybrid oder vor Ort, und wie fallen Entscheidungen?" So erkennst du Passung, Stakeholder und Pace. Gleichzeitig zeigst du echtes Interesse am Alltag.

Und jetzt die eine, mutige Frage: „Gibt es aktuell noch etwas, das Sie davon abhält, mich einzustellen?" Genau hier kommen Einwände auf den Tisch. Anschließend kannst du nachlegen: Beispiele, Referenzen oder Probearbeit. Somit drehst du das „Vielleicht" ins „Ja".

Ergänze schließlich zwei Kulturfragen: „Warum arbeiten Sie gerne hier?" sowie „Welcher Rat hilft mir am ersten Tag am meisten?" Dadurch öffnet sich dein Gegenüber, und du erhältst wertvolle, informelle Regeln. Dennoch bleibst du fokussiert auf Impact.

Fazit: Gute Kandidaten beantworten Fragen, doch Top-Kandidaten führen das Gespräch. Deshalb bereite deine Liste vor, nutze Notizen und hake Punkte ab. So bleibst du souverän, und du erhöhst messbar deine Zusage-Chancen.

 

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#004 - Mach DAS in der letzten Minute (Bewerbungsgespräch rocken!)

Saison 2025 · Épisode 4

mercredi 1 octobre 2025Durée 07:40

Fragen am Ende des Bewerbungsgesprächs: So rockst du die letzte Minute!

Wenn du das Gespräch fast durch hast, entscheidet oft die letzte Minute – mit klugen Fragen am Ende des Bewerbungsgesprächs. Genau hier zeigst du Professionalität, Interesse und Souveränität. Deshalb solltest du vorbereitet sein, außerdem strukturiert auftreten und schließlich die Bühne aktiv nutzen.

Zunächst gilt: Stell keine leicht recherchierbaren Fragen. Urlaub, Benefits oder „Wie viele Mitarbeitende habt ihr?" wirken beliebig. Stattdessen kommst du mit Fragen am Ende des Bewerbungsgesprächs voran, die Wirkung entfalten und dir echte Entscheidungsgrundlagen liefern. Darüber hinaus unterstreichen sie, dass du auf Augenhöhe kommunizierst – und zwar klar, konkret und fokussiert.

1) Warum ist die Stelle vakant? Dadurch erkennst du, ob es sich um Wachstum, Ersatz oder Reorganisation handelt. Folglich verstehst du Erwartungen, Risiken und Chancen sofort besser.

2) Wie sieht der Erfolg nach 12 Monaten aus? So definierst du messbare Ziele. Anschließend kannst du deine Erfahrungen gezielt spiegeln – und den Fit belegen.

3) Mit welchen Teams arbeite ich eng zusammen? Diese Frage klärt Schnittstellen, Verantwortlichkeiten und Prioritäten. Zudem zeigt sie, dass du kollaborativ denkst.

4) Welche Eigenschaften unterscheiden Top-Performer hier vom Durchschnitt? Damit identifizierst du Verhalten, das zählt. Danach verknüpfst du deine Stärken mit genau diesen Erfolgsfaktoren.

5) Welche Hürde stoppt aktuell den größten Teil des Fortschritts? Dadurch bekommst du den wahren Pain-Point. Folglich kannst du direkt anbieten, wie du ihn löst.

6) Nächste Schritte & Timing? Schließlich brauchst du Klarheit zur Entscheidung. Diese Abschlussfrage hält den Prozess sauber und vermeidet Missverständnisse.

Bonus-Move: „Angenommen, Sie schauen in 12 Monaten zurück: Was muss passiert sein, damit Sie sagen – das war die richtige Entscheidung?" Dadurch holst du die Erfolgskriterien früh auf den Tisch. Anschließend kannst du deine Beispiele passgenau liefern – überzeugend, präzise und zielführend.

Pro Tipp: Notizbuch mitnehmen, Fragen stichpunktartig vorbereiten und – falls die Dynamik passt – 3 Fragen platzieren. Dennoch: Lies den Raum, halte dich kurz und setze klare Anknüpfungspunkte für das Follow-up. So nutzt du die letzte Minute optimal und sicherst dir den Vorsprung.

 

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#003 - Auf diese 5 Fragen MUSST du vorbereitet sein

Saison 2025 · Épisode 3

mercredi 1 octobre 2025Durée 07:20

Fiese Fragen im Vorstellungsgespräch können dich eiskalt erwischen; deshalb musst du vorbereitet sein. In dieser Folge zeige ich dir zunächst die fünf heikelsten Fragen und anschließend, wie du sie souverän konterst, damit du dich zudem stark verkaufst und schließlich das Angebot holst.

Du sitzt im Gespräch, bist zwar auf der Zielgeraden, doch plötzlich trifft dich eine unerwartete Frage. Genau in solchen Momenten entscheidet sich häufig, ob du das Angebot bekommst. Vorbereitung schlägt Spontanität; mit klaren Stories und belastbaren Belegen bleibst du ruhig, wirkst dadurch souverän und führst das Gespräch außerdem aktiv.

1) „Wie sind Sie hergekommen?"
Diese Frage klingt harmlos, ist jedoch ein Stimmungstest. Antworte folglich positiv: „Sehr gut, danke der Nachfrage." Vermeide hingegen Geschichten über Stau, Bahnchaos oder Wetter, denn negative Vibes führen selten zu positiven Entscheidungen.

2) „Warum sollten wir Sie einstellen?"
Das ist dein Spielfeld; deshalb matche die Anforderungen aus der Stellenbeschreibung mit deinen Skills und belege sie zusätzlich mit ein bis zwei konkreten Beispielen. Mit diesen Antworten auf fiese Fragen im Vorstellungsgespräch zeigst du einerseits klaren Mehrwert, andererseits erinnerbare Resultate.

3) „Warum sollten wir Sie nicht einstellen?"
Dreh die Frage zunächst sauber: „Ich kann nicht für Sie entscheiden, warum Sie mich nicht einstellen sollten – gern zeige ich, warum ich ein Gewinn bin." Nenne anschließend Stärken und markiere Lernfelder als Entwicklungsthemen; so wirkst du wachstumsorientiert statt defensiv.

4) „Der Job ist zwei Nummern zu groß für Sie."
Atme zuerst, dann führe. Option A: frage nach und lasse präzisieren („Was genau meinen Sie?"). Option B: gehe systematisch durch die Kernanforderungen und zeige, wie du sie bereits erfüllt hast – idealerweise mit Projektnachweisen. Dadurch wechselst du von der Rechtfertigung zur strukturierten Argumentation.

5) „Was sind Ihre Schwächen?" – plus die Fangfrage zum Ex-Chef
Formuliere stattdessen eine überdrehte Stärke als Entwicklungsfeld: „Ich bin sehr wissbegierig und gehe manchmal zu tief in Analysen; daher arbeite ich mit klaren Timeboxes." Zudem gilt: Sprich nie schlecht über frühere Chefs, Kolleg:innen oder Firmen. Begründe Wechsel vielmehr sachlich – wegen Weiterentwicklung, größerer Wirkung oder spannenderer Aufgaben.

Pro-Taktik aus dem Vertrieb: Wer fragt, führt. Wenn du eine Frage nicht verstehst oder kurz Bedenkzeit brauchst, gib sie folgerichtig als Klärungsfrage zurück („Können Sie mir ein Beispiel geben?"). Häufig verrät dir die Antwort bereits die Richtung; gleichzeitig gewinnst du wertvolle Sekunden zum Sortieren.

Dein Vorbereitungspaket: Recherchiere zunächst Unternehmen, Job und Ansprechpersonen. Lege anschließend drei bis fünf Story-Bausteine zu deinem Lebenslauf fest (Ausgangslage → Aktion → Ergebnis → Lerneffekt). Übe außerdem deine „Warum ich?"-Argumentation im Match zur Stellenanzeige. Beherrschst du fiese Fragen im Vorstellungsgespräch, kippst du heikle Momente zu deinen Gunsten und trittst somit als lösungsorientierte Verstärkung auf.

Wenn du diese fünf Fragen sicher spielst, hast du bereits siebzig Prozent des Gesprächs in der Tasche; der Rest ist Haltung, Ruhe und Führung. Genau so treffen Hiring Manager schließlich Entscheidungen.

 

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#002 - Das schlechteste Bewerbungsschreiben (wirklich erhalten!)

Saison 2025 · Épisode 2

mercredi 1 octobre 2025Durée 07:30

Schlechtestes Bewerbungsschreiben – Fehler vermeiden: In dieser Folge zeige ich dir, was in echten Bewerbungen schiefgeht und wie du es schon im Anschreiben besser machst. Außerdem erkläre ich, warum Sorgfalt, Tonalität und eine klare Motivation über die Einladung entscheiden und wie du mit einfachen Schritten sofort überzeugst.

Fangen wir mit dem ersten Eindruck an: Kaffeefleck auf der Mappe, Foto lose beigelegt, verknickte Zeugnisse. Das signalisiert: „Ist mir egal". Wer so startet, verliert sofort Vertrauen. Achte deshalb auf saubere, vollständige Unterlagen, ein fest eingebundenes (oder digital eingebettetes) Foto und knitterfreie Nachweise. Ja, die meisten Bewerbungen kommen heute per E-Mail – aber Sorgfalt sieht man immer.

Der nächste Killer: Standard-Anschreiben. In diesem Fall stand vorne die richtige Firma, im Text aber eine andere Adresse – mit Tipp-Ex überklebt und falschem Ansprechpartner. Das schreit „Massenbewerbung". Mein Rat: Schreibe jedes Anschreiben individuell. Zeige, warum genau diese Rolle, dieses Team und diese Firma zu dir passen – und nenne dafür 2–3 konkrete Anknüpfungspunkte (z. B. Produkt, Tech-Stack, Marktposition, Werte).

Rechtschreibung & Form: falsches Datum, wilde Groß- und Kleinschreibung, Tippfehler ohne Ende. Ganz ehrlich: Nutze die Rechtschreibprüfung – und lass mindestens eine Person gegenlesen. Damit eliminierst du 90 % aller Fehler. Saubere Sprache ist kein Nice-to-have, sondern ein Respekt-Signal an HR und Fachbereich.

Kommunikations-Fauxpas Nr. 1: Negativ über Ex-Arbeitgeber sprechen. Im Anschreiben stand sinngemäß: „Mein letzter Arbeitgeber hat mich entlassen, obwohl ich super war." Das lässt Fragen offen und wirkt trotzig. Besser: Kontext kurz sachlich erklären (z. B. betriebsbedingt) und direkt deine Ergebnisse nennen („trotzdem X erreicht, Y verbessert"). Nie lästern – weder schriftlich noch im Gespräch.

Kommunikations-Fauxpas Nr. 2: Die falsche Motivation. Als „Begründung" für die Bewerbung wurden Gleitzeit, 13. Monatsgehalt – und private Wünsche wie ein geplanter Urlaub und ein neues Motorrad – genannt. Ergebnis: Der Mehrwert für den Arbeitgeber fehlt komplett. Formuliere stattdessen eine Job-Motivation: Was reizt dich fachlich? Welche Probleme willst du lösen? Welche Fähigkeiten bringst du ein, die dem Team sofort helfen? Und ja, Benefits sind wichtig – aber sie gehören ans Ende, nicht an den Anfang deiner Story.

So machst du es richtig – mein 7-Punkte-Fahrplan:

1) Sauberer Auftritt: Einheitliches PDF, klare Dateinamen, keine Formatbrüche.
2) Passgenaues Anschreiben: 3 starke Gründe pro Firma/Rolle, echte Anknüpfungen.
3) Leistung vor Liste: Im CV pro Station 3–5 messbare Ergebnisse (KPI, Outcome).
4) Klare Story: Warum jetzt? Warum diese Rolle? Warum du?
5) Fehlerfrei: Rechtschreibprüfung + Korrekturleser.
6) Professional Photo: Aktuell, authentisch, freundlich – kein Selfie. Außerdem hilft eine klare Lichtquelle und ein ruhiger Hintergrund.
7) Positive Haltung: Keine Schuldzuweisungen, immer lösungsorientiert.

Mein Fazit: Bewerbungen scheitern selten an fehlendem Talent – sondern an mangelnder Sorgfalt und falscher Kommunikation. Wenn du deine Motivation auf Wertbeitrag statt Vorteile ausrichtest, konkrete Erfolge zeigst und deine Unterlagen mit Liebe zum Detail erstellst, katapultierst du dich vom Mittelfeld in den „Einladen!"-Stapel. Somit gilt: Schlechtestes Bewerbungsschreiben – Fehler vermeiden ist kein Hexenwerk, denn mit klarer Motivation, Belegen und sauberer Form landest du im Einladungsstapel.

 

 

 

 

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