Explorez tous les épisodes du podcast HeidelNerd - der Heidelberg-Podcast der RNZ
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| HeidelNerd - der neue Heidelberg-Podcast der RNZ (Trailer) | 25 Aug 2025 | 00:01:45 | |
Wer sich für das Besondere und das Spezielle an Heidelberg interessiert, der ist bei HeidelNerd richtig. Wer sich für das Besondere und das Spezielle an Heidelberg interessiert, der ist bei HeidelNerd richtig. Götz Münstermann präsentiert den Podcast mit Themen für alle, die diese Stadt lieben. Und noch mehr über Heidelberg wissen wollen. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2025. Redaktion und Produktion: Götz Münstermann Fotos: Götz Münstermann Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free) | |||
| Warum der Faule Pelz nichts mit Faulpelzen zu tun hat | 31 Aug 2025 | 00:15:26 | |
Das alte Gefängnis in der Altstadt wird Fauler Pelz genannt. Warum der Spitzname nichts mit Faulpelzen zu tun hat, erzählt Götz Münstermann in der ersten Folge. Im Juli 2025 haben die letzten Inhaftierten das Gefängnis im Heidelberger Stadtkern verlassen. Dieses Mal wahrscheinlich wirklich für immer. 1847 und 1848 wurde es erbaut und im Volksmund wird der Altstadtknast „Fauler Pelz“ genannt. Und er liegt ja auch zwischen den beiden Straßen Oberer und Unterer Fauler Pelz. Aber diese Namen führen auf eine falsche Fährte. Wenn Ihr Euch ein Bild vom mittelalterlichen Heidelberg machen wollt, dann hilft der Merian-Stich (hier der Link) aus dem Jahr 1645 bei Wikipedia. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2025. Redaktion und Produktion: Götz Münstermann Fotos: Götz Münstermann Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free) | |||
| Warum aus dem Centralfriedhof der Heidelberger Zoo wurde | 07 Sep 2025 | 00:20:37 | |
In der zweiten HeidelNerd-Folge geht es um angebliche Leichname im Grundwasser, Ärger mit den Neuenheimern und eine tierische Kehrtwende. Wo sich heute am Neckarkanal der Tiergarten, die Sportanlagen und das Freibad befinden, dort sollten auf 23,5 Hektar Land alle Heidelberger zur letzten Ruhe gebettet werden. Der Heidelberger Centralfriedhof war ein großer Plan, der aber so nie umgesetzt wurde. Denn die Heidelberger hatten diesen Beschluss gefällt, obwohl sie wussten, dass eigentlich nebenan der neue Kanal nach Schwabenheim für den Neckar angelegt werden sollte. Noch heute wird erzählt, dass ein Grund für das Ende der Friedhofspläne gewesen sei, dass die dort beerdigten Soldaten-Leichname im erhöhten Grundwasser lagen. Das hört sich gruselig an und die Menschen mögen Gruselgeschichten. Aber bei den Recherchen im Stadtarchiv für diese Podcast-Folge fand sich ein entscheidender Hinweis, dass das nur ein Mythos ist. In der Podcast-Episode wird erklärt, warum. Grafiken und Pläne zum geplanten Centralfriedhof findet Ihr in meinem Artikel hier. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2025. Redaktion und Produktion: Götz Münstermann Fotos: Götz Münstermann Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free) | |||
| 30 Jahre Casa del Caffè - die Nische im Trubel der Steingasse | 14 Sep 2025 | 00:25:00 | |
In der dritten Folge von HeidelNerd sprechen wir mit Rudolf Miltner, der seit 30 Jahren das Casa del Cafè in der Steingasse betreibt. Seit 30 Jahren gibt es das Casa del Caffè in der Steingasse: Heute schlürft man dort seinen Cappuccino inmitten des Touristenstroms zwischen Alter Brücke und Steingasse, trifft Stammgäste und Besucher aus der ganzen Welt. Aber wie hat es damals in der „toten Steingasse“ begonnen? Wie steht es um den Konflikt zwischen Kneipen und Anwohnern im Herzen der Altstadt? Warum ist das Rauchverbot in Gaststätten ein Segen? Und warum war Corona alles andere als eine schlechte Zeit für das Casa? Auch darüber sprechen Götz Münstermann und Casa-Chef Rudolf Miltner in der neuen HeidelNerd-Folge. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2025. Redaktion und Produktion: Götz Münstermann Fotos: Götz Münstermann Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free) | |||
| Als der Traum von der Kurstadt Bad Heidelberg platzte | 21 Sep 2025 | 00:24:10 | |
In der vierten HeidelNerd-Folge geht es um die Radium-Sol-Quelle und die großen Pläne für Kuranlagen, ein Kurhaus und natürlich ein Kurhotel. „Alt-Heidelberg will Weltbad werden!" Mit dieser Schlagzeile überraschte das Berliner Tagesblatt 1924 seine Leser. Neben Schloss und Universität sollte es zukünftig einen weiteren Besuchermagneten geben: die Radium-Sol-Thermalquelle. Zu verdanken hatte Heidelberg die Thermalquelle dem Wissenschaftler Wilhelm Salomon Calvi. Der Geologe hatte eine Theorie entwickelt, die dann durch Bohrungen in Neuenheim und Bergheim bewiesen wurde. In der Erdkruste unter Heidelberg schlummert nämlich ein Schatz: warmes, mineralisches Tiefenwasser. Heute denkt man daran, es für die Energieversorgung durch Geothermie zu nutzen. Vor mehr als 100 Jahren machte man sich mit der Quelle ganz andere Hoffnungen: Das Wasser der Radium-Sol-Quelle sollte Heidelberg mit einem Schub zur Kurstadt machen. Nicht wenige in der Stadt träumten von "Bad Heidelberg" als weiterem Standbein für den Tourismus – der damals noch Fremdenverkehr hieß. Bilder zu Salomon Calvi und den Bäderplänen findet Ihr in meinem Artikel hier. Wann und wie genau die Pläne für "Bad Heidelberg" endgültig scheiterten, das erzählt Götz Münstermann in der neuen Folge von HeidelNerd. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2025. Redaktion und Produktion: Götz Münstermann Fotos: Götz Münstermann Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free), Shadowing by Corbyn Kites | |||
| Als unter der Hauptstraße eine Magnetschwebebahn fahren sollte | 28 Sep 2025 | 00:22:41 | |
In der fünften HeidelNerd-Folge geht es um das Projekt Transurban, das (nicht nur) in der Altstadt die Straßenbahn ersetzen sollte. Anfang der 1970er Jahre wollte Heidelberg eine neue Verkehrspolitik umsetzen: für mehr Autoverkehr und weniger Straßenbahnen. Gleichzeitig aber sollte die Hauptstraße als zentrale Ader in der Altstadt zur Fußgängerzone werden. Damit das historische Zentrum ohne Straßenbahn nicht von Autos geflutet wird, sollte ein modernes und unterirdisches Transportsystem ermöglichen: Transurban, eine Magnetkissenbahn. Sie war quasi die kleine Schwester des Transrapids. Bilder zu den Plänen findet Ihr in meinem Artikel hier. Anfangs wurde für Heidelberg eine "Stammstrecke" geplant: Sie sollte vom Hauptbahnhof über den Römerkreis, Römerstraße und Bergheimer Straße zum Bismarckplatz und von dort unter der Hauptstraße bis zum Karlstor führen. Später sollte das System (aber überirdisch) die Straßenbahn in der ganzen Stadt ersetzen. Die Voruntersuchungen waren etwa zwei Monate abgeschlossen, als am 15. November 1974 die Bombe platzte. Warum Transurban nicht gebaut wurde und das mal nichts mit den Heidelbergern zu tun hatte, das erzählt Götz Münstermann in der neuen Folge von HeidelNerd. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2025. Redaktion und Produktion: Götz Münstermann Fotos: Götz Münstermann Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free), Shadowing by Corbyn Kites | |||
| Das war Staffel 1 (Outro) | 04 Oct 2025 | 00:01:31 | |
Danke für Euer Feedback, bis zur zweiten Staffel hätten wir da noch zwei Hörtipps für Euch. 1000 Dank für Eure Rückmeldungen und Themenvorschläge. Die werden jetzt gesichtet für die zweite HeidelNerd-Staffel. Bis dahin hätten wir für Euch noch zwei Hörtipps. HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2025. Redaktion und Produktion: Götz Münstermann Fotos: Götz Münstermann Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free), Shadowing by Corbyn Kites | |||
| Die Geschichte hinter "Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren" | 25 Dec 2025 | 00:29:27 | |
Drei kreative Wiener haben mit dieser Hymne für noch mehr Weltruhm Heidelbergs gesorgt. Doch die Geschichte nimmt für einen der Autoren eine grausame Wendung. Dieses Lied ist viel mehr als nur die beliebteste Heidelberg-Schnulze aller Zeiten. Da wäre zum Beispiel die Operette zum Lied – ein verschollenes Singspiel aus dem Jahre 1927, das in Wien mehr als 500 Mal aufgeführt wurde. Und die drei kreativen Köpfe, die das alles komponiert und gedichtet haben: Fred Raymond, Ernst Neubach und Fritz Löhner-Beda. Sie haben Heidelberg mit ihrer Musik und Dichtkunst zu noch mehr romantischem Weltruhm verholfen, obwohl sie – nach allem, was bekannt ist – niemals Heidelberg besucht haben. Und der Lauf der Geschichte hat es mit zwei von ihnen nicht gut gemeint. Die beiden Librettisten des Liedes und der Operette wurden verfolgt, weil sie jüdischer Abstammung waren. Und einer von beiden musste den Hass auf Juden mit dem Leben bezahlen. Jesper Klein aus der Feuilletonredaktion und Götz Münstermann aus der Onlineredaktion erzählen diese Geschichte in der neuen Folge von HeidelNerd, dem RNZ-Heidelberg-Podcast. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2025. Redaktion und Produktion: Jesper Klein und Götz Münstermann Fotos: Kehl Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free) | |||
| HeidelNerd - der Podcast geht weiter | 21 Dec 2025 | 00:02:05 | |
Es ist so weit - wir gehen in die nächste Runde mit HeidelNerd, dem Podcast für gepflegtes Besserwissen, wenn's um Heidelberg geht Es ist so weit - wir gehen in die nächste Runde mit HeidelNerd, dem Podcast für gepflegtes Besserwissen, wenn's um Heidelberg geht. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2025. Redaktion und Produktion: Götz Münstermann Fotos: Götz Münstermann Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free) | |||
| Wie wurde Heidelberg zur Rugby-Hochburg? | 28 Dec 2025 | 00:26:34 | |
Heidelberg hat vier Vereine in der Bundesliga und gilt als Wiege des deutschen Rugby-Sports. Wie es dazu kam, das erzählen Moritz Bayer und Götz Münstermann. Bundesweit gibt es 17.000 Menschen, die als Rugby-Spieler in allen Altersklassen gemeldet sind. Aber allein 2000 davon kommen aus allen Heidelberger Vereinen. Die Universitätsstadt stellt gut zwei Drittel aller Rugby-Aktiven in ganz Baden-Württemberg. Und hat mit dem Heidelberger-Ruder-Klub (HRK) den ältesten Rugby-Verein zwischen Nordsee und Zugspitze. Moritz Bayer, RNZ-Redakteur und selbst Rugby-Sportler, und Götz Münstermann versuchen dieses Rätsel in der neuen Folge von HeidelNerd, dem Heidelberg-Podcast der RNZ zu lösen. Sie werfen nicht nur einen Blick auf die aktuelle Rugby-Szene. Sondern begeben sich auch auf Spurensuche im 19. Jahrhundert, als der Rugby-Sport, aber auch Rudern, Fußball, Hockey und Tennis, aus dem British Empire in eine kleine Universitätsstadt am Neckar kamen. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2025. Redaktion und Produktion: Moritz Bayer und Götz Münstermann Fotos: Kehl Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free) | |||
| Ein Hauptbahnhof mit 39 Jahren Verspätung | 04 Jan 2026 | 00:20:16 | |
Warum der alte Bahnhof einen Kilometer nach Westen verlegt werden musste. Und bis dahin ein Baggerloch ein riesiger Abenteuerspielplatz wurde. Historische Bilder zum Bahnhof findet Ihr in meinem Artikel hier. Der alte Heidelberger Hauptbahnhof hatte schon seit Ende des 19. Jahrhunderts seine Kapazitätsgrenzen erreicht. Und dadurch wurde er nicht nur für Heidelberg zu einem Problem, sondern für den gesamten Bahnverkehr. Der alte Kopfbahnhof sorgte für Zeitverlust und so mancher Zug rollte fahrplanmäßig an Heidelberg vorbei. Damit es in der Stadt und auf den Gleisen besser und schneller geht, wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Bahn-Großprojekt für Heidelberg geschnürt: mit der Verlegung von Rangier- und Güterbahnhof, dem Bau des Königstuhltunnels und letztlich auch dem Neubau und der Verlegung des Personenbahnhofs. Die Geschichte des alten Hauptbahnhofs, seiner Verlegung und der etwas längeren Bauzeit erzählt Götz Münstermann in der neuen von HeidelNerd, dem RNZ-Podcast für Heidelberg. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2026. Redaktion und Produktion: Götz Münstermann Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free) | |||
| Wenn sich Unternehmen nach Heidelberg benennen | 01 Feb 2026 | 00:27:06 | |
In diese Folge erzählen wir, was den Namen Heidelberg für Firmen so attraktiv macht. Und zeigen an zwei Beispielen einen Teil der Industriegeschichte der Stadt. Wenn es um Unternehmen mit Heidelberg im Namen geht, da müssen wir auch über konkrete Verwechslungsgefahren sprechen, wer von wem eigentlich mehr profitiert und über ein wegweisendes Urteil zum Internet-Namensrecht wegen des Streits um www.heidelberg.de. Heidelberger Druckmaschinen und Heidelberg Cement (oder heute eben Heidelberg Materials) stehen beispielhaft für die Industriegeschichte der Universitätsstadt am Neckar. Und deswegen geht es in der Folge mit Wirtschaftsredakteurin Barbara Klauß und Onlineredakteur Götz Münstermann auch um den Wandel des Stadtteils Bergheim, der einmal das Industriegebiet Alt-Heidelbergs war. Denn wer kann sich heute noch vorstellen, dass beim Blick vom Heidelberger Schloss in die Rheinebene Industrieschornsteine in Bergheim Rauch und Dreck in den Westwind bliesen. Und "Alt-Heidelberg, Du Feine" Hier geht es zu unserem Wirtschaftspodcast "Mehrwert" mit Barbara Klauß. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2026. Redaktion und Produktion: Götz Münstermann Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free) | |||
| Das Kriegsende, die unzerstörte Stadt und das ominöse Flugblatt | 01 Mar 2026 | 00:37:19 | |
„Heidelberg wollen wir schonen – hier wollen wir wohnen." Warum Heidelberg ohne große Bombardements befreit wurde - mit Professor Frank Engehausen. „Heidelberg wollen wir schonen – hier wollen wir wohnen“. Noch immer wird erzählt, die US-Armee habe vor der Einnahme Heidelbergs ein Flugblatt mit dieser Parole abgeworfen. Was hat es damit wirklich auf sich? Das ist das Thema der neuen Episode von HeidelNerd, dem RNZ-Heidelberg-Podcast. Warum war Heidelberg kein Ziel für die alliierten Luftstreitkräfte? Welchen Beitrag haben die Heidelberger Männer geleistet, die am Vorabend der Befreiung ins Hauptquartier der amerikanischen Angreifer durch die Frontlinie fuhren? Und was hat es mit dem ominösen Flugblatt auf sich, das so viele Menschen gesehen haben wollen? Von dem es aber keinen einzigen dokumentierten Beleg gibt. Darüber sprechen der Heidelberger Historiker Prof. Frank Engehausen und Onlineredakteur Götz Münstermann in der neuen Folge von HeidelNerd, dem Podcast für gepflegtes Besserwissen, wenn's um Heidelberg geht. Historische Bilder zum Kriegsende findet Ihr in meinem Artikel hier und in dieser Fotogalerie. Das Gutachten von Prof. Engehausen über das Agieren von Oberbürgermeister Neinhaus in der NS-Diktatur findet man hier. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2026. Redaktion und Produktion: Götz Münstermann Fotos: Marcel Schreiner Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free) | |||
| Ist der Neckar ein "fauler Eunuch" und Stadt am Fluss ein Zombie? | 05 Apr 2026 | 00:26:31 | |
In der neuen Folge geht es um Hochwasser, den Bau des Neckarkanals und den Widerstand des Heidelberger Großbürgertums und schier endlose Tunneldiskussionen. "Heftiger, schneller Fluss" - das soll das Wort Neckar in der indogermanischen Sprache bedeuten. Nur: Was ist heute aus dem Fluss geworden, der Heidelberg wie nichts anderes wohl geprägt hat? Die neue Episode des RNZ-Heidelberg-Podcasts "HeidelNerd" widmet sich dem Neckar und der Stadt am Fluss. Es geht um Zerstörung und Wiederaufbau; den Bau des Neckarkanals und der Staustufe. Und wie eine Gruppe Professoren samt der Universitätsspitze den Bau der Stauwehre bei Wieblingen und beim Karlstor verhindern (zum Bau in den 1920er Jahren findet Ihr hier einen Hintergrundartikel - und eine Fotogalerie hier). Nicht weniger intensiv und hitzig wurde in Heidelberg seit den 1970er Jahren über die Frage diskutiert: Wie bekommen wir die Stadt wieder an den Fluss? Heute trennen täglich Tausende Autos und Lkw die Altstadt vom Neckar. Warum das immer noch so ist und die Diskussion um diverse Tunnelvarianten die Stadt am Fluss zu einem politischen Untoten machte, das erzählt RNZ-Onlineredakteur Götz Münstermann in der neuen Folge von HeidelNerd. Hinweis in eigener Sache: Diese Episode wurde am 10.4.26 aktualisiert und um die Informationen zu Wolfgang Wagner und den Neckarufertunnel ergänzt. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2026. Redaktion und Produktion: Götz Münstermann Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free) | |||
| Der Heiligenberg - 7000 Jahre Geschichte und in der Walpurgisnacht eine No-Go-Area | 29 Apr 2026 | 00:54:25 | |
Tausende Menschen zog es in der Walpurgisnacht auf diesen besonderen Berg, der 1500 Jahre ein heiliger Ort war - mit Hans-Herrmann Büchsel. 7000 Jahre Geschichte auf dem Heiligenberg in 54 Minuten - das bietet diese neue Folge von HeidelNerd (die Fotogalerie dazu findet Ihr hier). Die Menschen kamen mal zum Jagen, später zum Leben und weil sie Schutz suchten. Oder zum Anbeten ihrer heidnischen Götter und zum Arbeiten und Beten in christlichen Klöstern. Aber die Walpurgisnacht zog in der jüngeren Vergangenheit Tausende Menschen in ihren Bann: Sie feierten eine Nacht anarchischer Freiheit in der von den Nazis errichteten "Thingstätte". Doch seit dem Jahr 2018 ist der Spaß vorbei. Auch das erzählen wir in dieser HeidelNerd-Folge. 1500 Jahre war dieser Berg ein heiliger Ort: für Kelten, Römer und später Christen. Und alle hinterließen ihre Spuren, die heute nicht immer gedeutet werden können. Licht ins Dunkel bringt der Fachmann Hans-Hermann Büchsel von der Schutzgemeinschaft Heiligenberg im Gespräch mit RNZ-Onlineredakteur Götz Münstermann. Trotzdem birgt der Heiligenberg immer noch viele Sagen, etwa über das 55 Meter tiefe Heidenloch. Hier findet ihr dazu die Folge aus dem RNZ-Podcast "Sagenhafter Odenwald" unserer Kollegin Noemie Girgla. Die ganze Geschichte zum geplatzten Konzert von "Grateful Dead" unseres Kollegen Peter Wiest könnt ihr hier nachlesen. Warum die Nazis den Heiligenberg instrumentalisierten, dann ihre Lust an der Thingstätte verloren, ist genauso Thema dieser Folge, wie die Diskussion um die Nutzung der Freilichtbühne nach der Befreiung 1945. Mal wird über eine Seilbahn nachgedacht. Dann findet man die Hippie-Konzerte der Langhaarigen in der "Thingstätte" im Rathaus nicht so toll. Letztlich gibt es doch eine Nutzung für Konzertevents. Allerdings mit Höhen und dann auch Tiefen, etwa dem Konzert von André Rieu im Sommer 1999. Was war damals geschehen und kann es nach dem letzten Freiluft-Konzert im Jahre 2005 je wieder solche Events in der "Thingstätte" geben? Das alles erzählen Hans-Hermann Büchsel und RNZ-Onlineredakteur Götz Münstermann in der neuen Folge von HeidelNerd. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2026 Redaktion und Produktion: Götz Münstermann Fotos: Kehl Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free) | |||
| 1968, die Revolte und was von Highdelberg bleibt | 05 Jul 2026 | 01:05:11 | |
1968. Was steckt hinter dem Mythos in Heidelberg? Was ist damals in der Stadtgesellschaft passiert? Mit Volker von Offenberg. Sie wollten die Revolution – es wurde eine Revolte. Dann spaltete sich die Szene auf und am Ende war es wie ein Niedergang. Es gab Straßenschlachten in der Altstadt, besetzte Räume und Häuser, ideologische Keimzellen und Inseln einer neuen Freiheit. Für die einen wurde es ein Aufbruch, für andere ging es in den Terrorismus und in den Tod. 1968. Was steckt hinter dem Mythos in Heidelberg? Was ist damals in der Stadtgesellschaft passiert? Was gab es da noch außer K-Gruppen und revolutionärer Rhetorik? Die neue Folge von HeidelNerd widmet sich den Jahren 1968 bis 1978. Gemeinsam mit dem Buchautor Volker von Offenberg werden zehn bewegte und bewegende Jahre in der Stadt beschrieben. Die Podcast-Folge funktioniert wie ein Stadtspaziergang zu den Hotspots dieser Jahre: etwa das Collegium Academicum, das SDS-Büro in der Sandgasse, die Rote-Punkt-Aktion am Bismarckplatz oder die Drogen- und Hippie-Szene zwischen Unterer Straße und Heiliggeistkirche. Es geht auch um den kulturellen und gesellschaftlichen Aufbruch in der Stadt. Heidelberg wurde Anfang der 1970er Jahre zum Magneten der Hippie-Kultur, der neuen Musik, der Künste und eines alternativen Lebensstils. Auch die Verbreitung von Drogen sorgte dafür, dass viele Menschen in die Stadt kamen und sich hier mit Haschisch, LSD und dann auch mit "Spritzgiften" wie Heroin versorgten. Die Kehrseite des alternativen Lebensstils bereitete auch Probleme. 1978 kam dann eine Art Schlusspunkt für zehn turbulente Jahre. Die Staatsmacht griff durch. In dieser Folge geht es auch um das Verhältnis zwischen den gebürtigen Heidelbergern und den "Revoluzzern" aus dem akademischen Milieu. Und wie sie dann doch bei den Erhöhungen der Bus- und Straßenbahntickets einmal Seite an Seite gegen die HSB protestierten. Was bleibt von diesen zehn bewegten Jahren? Darüber sprechen Volker von Offenberg, der über die Heidelberger Jahre 1968 bis 1978 das Buch "Wege zum Paradies" geschrieben hat, und Onlineredakteur Götz Münstermann in der neuen Folge von HeidelNerd, dem Podcast für gepflegtes Besserwissen, wenn es um Heidelberg geht. Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2026. Redaktion und Produktion: Götz Münstermann Fotos: Kehl Musikzitate: Elster Silberflug (bei Youtube) und Guru Guru (bei Youtube) Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free) | |||
| Die Geschichte der Schlossbeleuchtung und die Kunstfeuerwerker-Dynastie der Kesselbachs | 30 Aug 2026 | 00:49:17 | |
In der Folge geht es um die Geschichte der Schlossbeleuchtung, den Einfluss der Kesselbachs und im Gespräch blicken wir mit Joe Schwarz hinter die Kulissen. Wie oft geht man an diesem Schriftzug vorbei, ohne ihn wahrzunehmen? "Kunstfeuerwerkerei seit 1800" steht an der Fassade des Häuschens in der Unteren Straße 29. Dort ist heute die Bar "La Fee". Zuvor lebten und arbeiteten hier die Kesselbachs. Sechs Generationen dieser Familie waren Kunstfeuerwerker, die die Schlossruine illuminierten und den Himmel über der Alten Brücke erleuchteten. Und der erste von ihnen, Nikolaus Kesselbach, legte mit seiner Liebe für Feuer und Feuerwerk im Jahr 1800 den Grundstein für die Kunstfeuerwerkerei. In dieser neuen Folge erzählt Götz Münstermann die Geschichte der Heidelberger Schlossbeleuchtung. Wie ihr internationaler Durchbruch eng mit dem Krieg gegen Napoleon zusammenhängt. Wie sie die Romantik und ihre Sicht auf die Stadt verstärkt hat. Und im Mittelpunkt steht eigentlich eine Handwerkerfamilie aus der Altstadt: die Kesselbachs, die über Generationen eine zentrale Rolle spielten. In dieser Folge erfahrt ihr außerdem, was man nach über 200 Jahren Schlossbeleuchtung wirklich wissen muss. Danach blicken wir mit Joe Schwarz von Heidelberg-Marketing hinter die Kulissen des Spektakels. Er ist für die Organisation verantwortlich. Könnten wie früher auch solvente Privatiers sich und der Öffentlichkeit eine Schlossbeleuchtung spendieren? Und warum ist eine Drohnen-Show kein Ersatz für ein Feuerwerk rund um die Alte Brücke? Darüber sprechen er und Onlineredakteur Götz Münstermann in der neuen Folge von HeidelNerd, dem Podcast für gepflegtes Besserwissen, wenn es um Heidelberg geht. Hier der Link zum Podcast "Sagenhafter Odenwald", Staffel 6, Folge 2: "Wurde das Elisabethentor in nur einer Nacht erbaut?": Link zum Text Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an podcast@rnz.de! HeidelNerd ist ein Podcast der Rhein-Neckar-Zeitung aus dem Jahr 2026. Redaktion und Produktion: Götz Münstermann Foto: Götz Münstermann Grafik: Lisa Hellmuth Musik: Next Step by Half cool (Royalty free) | |||