Hallo Angst – Détails, épisodes et analyse
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Hallo Angst
Katharina Altemeier
Fréquence : 1 épisode/55j. Total Éps: 28

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#28 Kea von Garnier über ihre Emetophobie, Panik und Schreiben als hilfreiches Tool: "Ich kannte die Welt von Kindesbeinen an nur durch die Angstbrille."
Épisode 28
mardi 8 avril 2025 • Durée 45:02
In der heutigen Episode erzählt mir Kea von Garnier ihre Geschichte, in der eine Phobie sehr zentral ist: Die Angst, sich übergeben zu müssen oder mit dem Erbrochenen von anderen Menschen konfrontiert zu sein. In der Fachsprache Emetophobie genannt.
Der Gedanke daran, sich zu übergeben oder anderen dabei zuzuschauen – finde ich jetzt auch nicht prickelnd, so wie vermutlich viele von euch. Doch Keas Brechphobie hat mit prickelnd finden oder nicht so gar nichts zu tun. Schon als kleines Mädchen hatte sie so große Angst davor, dass sie am liebsten nicht in den Kindergarten gegangen wäre, wo sie auch sehr oft fehlte…Genauso in der Schule. Was mit ihr los war? Keine Ahnung. Besser wurde es auch erstmal nicht. Bis ihre Angststörung sie eines Tages in einer psychosomatischen Klinik landen ließ und vor die existenziellste aller Fragen stellte: Will ich leben oder sterben?
Wie es dazu kam und was noch alles kam erzählt die Autorin, Kreativ-Coachin, Podcasterin und Schreibmentorin Kea von Garnier in ihrem Buch „Die Vögel singen auch bei Regen – Das Leben lieben trotz psychischer Erkrankungen“ und glücklicherweise bei mir in dieser „Hallo Angst“-Folge. Eine sehr berührende Geschichte von einer mutmachenden Frau.
Keas Webseite: https://keavongarnier.de/
Kea auf Instagram: https://www.instagram.com/keavongarnier/
Bücher von Kea:
"Die Vögel singen auch bei Regen - Das Leben lieben trotz psychischer Erkrankungen" (2020)
Mehr über mich und meine Arbeit:
#27 Influencerin und Bestseller-Autorin Christina Hillesheim über ihr neues Buch "Sag deiner Angst, sie kann gehen"
Épisode 27
mardi 25 mars 2025 • Durée 42:28
Heute spreche ich mit Christina Hillesheim aka @happydings – so heißt ihr Instagram-Account mit über 190 Tausend Follower:innen. Kein Wunder, dass ihr so viele folgen, denn mit ihren offenen Worten, Tipps und Einsichten über ihre eigene Angsterkrankung und ihr Burnout holt sie Menschen ab, denen es ähnlich geht und die oft noch nicht so weit sind wie sie selbst heute.
Sie hat gerade ihren zweiten Bestseller veröffentlicht. Titel: "Sag deiner Angst sie kann gehen – 33 Sätze gegen Angst und Panik". Darüber spreche ich mit Christina und wir machen auch einen kleinen Ausflug in die Rubrik „Antidepressiva“, Christina erzählt, dass sie schon von klein auf mit Ängsten zu tun hatte, eine Zeitlang vor innerer Unruhe kaum schlafen konnte und was ihr geholfen hat, wieder aus dem Angststrudel herauszukommen. Wem das gefällt, dem rate ich, in ihren Podcast „Angst Unplugged“ reinzuhören oder Mitglied in ihrem Happy-Club zu werden.
Web:
Instagram:
https://www.instagram.com/happydings/?hl=de
Bücher:
- Sag deiner Angst, sie kann gehen - 33 Sätze gegen Angst und Panik (2025)
- Entspannt statt ausgebrannt - 25 Lektionen, um gelassener durchs Leben zu gehen (2023)
Mehr über mich und meine Arbeit:
#18 Wenn ein Trauma hinter der Angst steckt - Dr. Markos Maragkos über den Zusammenhang von Angst, Trauma und PTBS
Épisode 18
jeudi 6 avril 2023 • Durée 53:54
Steckt hinter deiner Angststörung vielleicht ein Trauma? Eine Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist, die aber für eine mögliche Therapie enorm wichtig ist. Um diese und weitere Fragen rund um Angst und Trauma zu erforschen, habe ich mir in dieser Folge wieder einen Experten eingeladen:
Dr. Markos Maragkos. Er ist psychologischer Psychotherapeut, Lehrtherapeut und der Ambulanzleiter der Münchner AVM – das steht für Arbeitsgemeinschaft für VerhaltensModifikation. Hinter diesem interessanten Namen verbirgt sich ein staatlich anerkanntes psychotherapeutisches Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendliche sowie Erwachsenen-PsychotherapeutInnen, an dem gleichzeitig gelehrt und auch therapeutisch gearbeitet wird.
Ich freue mich, dass er heute mein Gast ist, denn Markos Maragkos beschäftigt sich schon lange mit den Themen Angst und Trauma, vor allem auch mit der PTBS, der sogenannten Posttraumatischen Belastungsstörung. PTBS, was bedeutet das eigentlich nochmal genau? Es wird von einer PTBS gesprochen, wenn eine psychische Erkrankung als Folge auf ein traumatisches Erlebnis auftritt. Und hier kommt u.a. die Angst ins Spiel: Eine Angststörung kann also auch eine Traumafolgeerkrankung sein. Und wenn das der Fall ist, gelten für den Umgang damit ziemlich andere Aspekte und Perspektiven als bei einer Angststörung ohne Trauma.
In unserem Gespräch nähern wir uns aber erstmal dem Begriff Trauma. Einerseits ja ein großer, fast einschüchternder Begriff, den man mit Kriegen, mit Folter, Naturkatastrophen mit Vergewaltigung etc verbindet. Andererseits ein Begriff, der zur Zeit von vielen Menschen schnell und häufig verwendet wird, so dass man von einem inflationären Gebrauch sprechen und sich die Frage stellen kann: Ist das sinnvoll?
Außerdem erklärt Markos Maragkos, woher ich als Betroffene mit Angstsymptomatik wissen kann, dass vielleicht ein Trauma im Spiel sein könnte. Wie unterscheidet sich die Therapie im Falle eines Traumas? Welche Rolle spielt der Körper, wenn es um Traumata geht? Und was ist eigentlich nochmal mit transgenerationalen Traumata, die von Generation zu Generation weitergegeben werden können…? Darum und um vieles mehr wird es gehen.
Noch ein Hinweis, eine Triggerwarnung: Da es in der Folge um das Thema Trauma geht, sprechen wir natürlich auch über Traumata, wobei wir es vermieden haben, zu sehr und detailliert in einzelne Fallgeschichten einzutauchen – stattdessen konzentrieren wir uns eher darauf, wie der Umgang damit aussehen kann.
Wo du Hilfe finden kannst:
Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie
https://www.degpt.de/hilfe-fuer-betroffene/
therapie.de
https://www.therapie.de/psychotherapie/-verfahren-/traumatherapie/
Traumahilfezentrum München (bietet kostenlose Beratungsgespräche an)
Die Kassenärztlichen Vereinigungen der Länder können ebenfalls bei der Suche nach Therapeut*innen weiterhelfen.
Mehr zu mir und meiner Arbeit:
#17 Angsthäsin und Mutter?! Dr. Almut Dorn über Ängste rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt
Épisode 17
vendredi 17 mars 2023 • Durée 45:24
Wie kann ich Mutter sein und für ein anderes Wesen sorgen, wenn ich so schlecht für mich selber sorgen kann? Oder: Wie soll ich überhaupt eine Schwangerschaft planen, wenn ich gerade Antidepressiva nehme? Oder, und das ist eine Frage, die ich mir selber auch lange gestellt habe: Kann ich mich trauen, meine Gene (und somit meine Angst) überhaupt weiterzugeben? Ich habe entschieden: Ich kann und ich habe es auch nicht bereut – im Gegenteil. Gleichzeitig weiß ich, dass ich sehr froh darüber sein kann, dass es bei mir so problemlos und weitgehend ohne Ängste geklappt hat.
Viele "Hallo Angst"-Hörerinnen beschäftigen Ängste rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und Muttersein. Mich haben einige Emails dazu erreicht. Deswegen habe ich diese Folge zusammen mit Dr. Almut Dorn produziert. Almut Dorn ist Psychologin, Psychotherapeutin und spezialisiert auf gynäkologische Psychosomatik. Sie lebt und arbeitet in Hamburg.
In dieser Podcastfolge haben wir uns über Tokophobie unterhalten, so nennt man die Angst vor der Geburt, wir haben über den Umgang mit Medikamenten vor und während der Schwangerschaft gesprochen, über Hormone und was sie bewirken können, über das Bild der perfekten Mutter und über die Frage, ob ich als Frau mit psychischer Vorbelastung überhaupt ein Kind kriegen darf - eine Frage, die krass klingt, die sich aber viele Betroffene tatsächlich stellen.
Wir haben uns Mühe gegeben, Mut zu machen anstatt ncoh mehr Ängste zu schüren oder gar zu triggern! Und: Wir haben es nicht annähernd geschafft, alle thematischen Aspekte ausreichend abzudecken. Es ist eher eine erste Annäherung, die gerne nochmal fortgesetzt werden kann, wenn ihr zum Beispiel weitere konkrete Fragen habt.
"Embryotox" - Hier kannst du dich über Medikamente in Bezug auf Schwangerschaft informieren:
Weitere Informationen zu Almut Dorn und ihren Büchern:
Das Buch "Dorn A, Rohde A: Krisen in der Schwangerschaft. Ein Wegweiser für schwangere Frauen und alle, die sie begleiten" ist 2020 im Kohlhammer Verlag erschienen.
Das Buch "Rohde A, Dorn A: Rund um die Geburt: Depressionen, Ängste und mehr. Hilfe und Selbsthilfe bei peripartalen psychischen Problemen. 2. erweiterte und überarbeitete Auflage." befindet sich bei Kohlhammer im Druck.
Informationen über mich und meine Arbeit:
Schreibt mir: post@katharinaaltemeier.de
#16 Beate Felten-Leidel: "Vererbte Angst fühlt sich wie ein Fremdkörper in der eigenen Biografie an."
Épisode 16
dimanche 22 mai 2022 • Durée 56:27
Die Schriftstellerin und Übersetzerin Beate Felten Leidel hat seitdem sie denken kann mit unterschiedlichen Ängsten zu tun. Irgendwann merkte sie jedoch, dass nicht alle ihrer Ängste wirklich zu ihr gehören. Aber wo kommen sie her? Beate Felten Leidel fing an, nachzuforschen:
In psychiatrischen Büchern, die sie übersetzte, in Psychotherapien, in der Familiengeschichte und bei der Recherche ihrer eigenen Bücher, die sie über ihre Angst und ihre Hochsensibilität geschrieben hat. Nicht umsonst vergleicht sie sich in unserem Gespräch immer wieder mit einer Detektivin. Was die Detektivin, Angsthäsin und Künstlerin auf ihrer Reise so alles ans Tageslicht gebracht hat, ist immens. Immens beeindruckend. Genauso wie ihr kreativer Umgang mit diesem schweren Erbe.
Es geht in dieser Folge also um Ängste, oder genauer gesagt um unverarbeitete Traumata, die einem von einem Elternteil mitgegeben wurden. Man spricht hier von transgenerationaler Weitergabe – und diese Traumata können aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen stammen und sich auch völlig individuell, direkt oder indirekt in den kommenden Generationen auswirken.
Deswegen, hört rein…allerdings spreche ich für diese Folge zum ersten Mal eine Triggerwarnung aus, da es vermehrt um die Schilderung konkreter Angstzustände, umtraumatische Erfahrungen und um Bilder derselben geht.
Beate Felten Leidels Webseite: https://felten-leidel.de/
Beate ("cheddarandmozzarella") auf Instagram: https://www.instagram.com/cheddarandmozzarella/?hl=de
Beate auf Facebook: https://www.facebook.com/beate.feltenleidel
Beates Buch "Hasenherz und Sorgenketten.Mein Leben mit der Angst.": https://balance-verlag.de/product/hasenherz-und-sorgenketten/
Beates Buch "Von wegen Mimose. Wie ich meine Hochsensibilität als Stärke erkannte.": https://balance-verlag.de/product/von-wegen-mimose/
#15 Psychologe Hans Morschitzky: "Die Angst vor dem Tod konfrontiert uns mit dem Sinn des Lebens."
Épisode 15
mardi 5 avril 2022 • Durée 01:01:33
In dieser Folge geht es um die „Angst der Ängste“: Die Angst vor dem Tod. Eine Angst, die sehr existenziell ist und uns alle angeht. Aus dem einfachen Grund: Weil wir alle sterben werden. Irgendwann. Die Angst vor dem Tod – ist sicher auch eine Angst, die vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und dem Krieg gegen die Ukraine und den dazugehörigen Bildern des Grauens mehr denn je in den Fokus der Aufmerksamkeit aller Menschen gerückt ist.
Eine Angst, die mit einer Angststörung, um die es hier ja meistens geht erstmal nichts zu tun. Im Gegenteil: Die Angst vor dem Tod kann eine motivierende Energie im Leben sein. Das sagt Hans Morschitzky, Klinischer Psychologe, Psychotherapeut und Autor etlicher Bücher. Genauer gesagt sind es 16 Bücher, die Hans Morschitzky geschrieben hat, die meisten davon über Aspekte von Angst bzw. Angststörungen. Sein aktuelles Buch heißt: "Die Angst vor dem Tod. Existenzielle Ängste wahrnehmen und als Chance nutzen." Ich habe es gelesen und fand es sehr gut, weswegen ich ihn als Gast in meinen Podcast eingeladen habe.
Von ihm wollte ich wissen, ob er denkt, dass eigentlich hinter jeder Angststörung die Angst vor dem Tod steckt – was ja oft behauptet wird. Wir machen uns Gedanken über die unterschiedlichen Arten von Ängsten, die mit dem Tod bzw mit dem Sterben verbunden sind und wir sprechen darüber, was denn helfen könnte, um einen guten Umgang mit dem Thema Tod zu leben.
Weiterführende Links:
Die Webseite von Hans Morschitzky mit Infos zur Selbsthilfe von bestimmten Angststörungen, Infos zu seiner Praxis in Linz (A) und seinen Therapieangeboten und seinen Büchern:
#14 Special: "TogetherTalks" - Lasst uns sprechen! Über Klimaangst, Corona-Angst, Kriegsangst und andere Gefühle
Épisode 14
vendredi 18 mars 2022 • Durée 35:33
Dies ist eine Sonderausgabe von HALLO ANGST: Denn genau vor einem Jahr ging die erste Folge von HALLO ANGST on air. Und wer hätte das gedacht – ich jedenfalls nicht: In ein paar Wochen erscheint mein erstes Buch im dtv Verlag, das in Anlehnung an meinen Podcast auch HALLO ANGST heißt. Darin geht es - oh Wunder! - um meine persönliche Angstgeschichte, aber auch um Fakten zum Thema und um Ideen und Gedanken, wie man seine Angst integrieren kann, um MIT ihr zu leben – anstatt gegen sie zu kämpfen.
Dieses heutige Jubiläum nehme ich zum Anlass, einen kleinen Abstecher zu machen. Warum? Weil die aktuelle politische Situation, der Krieg gegen die Ukraine und die damit einhergehenden unterschiedlichsten Formen von Angst es nahelegen, mal einen anderen, einen gesamtheitlicheren Blick auf das Thema zu werfen. Weg vom Fokus der psychiatrischen Störung einzelner Menschen – hin zu einer gesamtgesellschaftlichen Gefühlslage.
Denn in diesen Tagen braucht man keine Angststörung zu haben, um unter Ängsten zu leiden, um sich bedroht oder verunsichert zu fühlen, schlecht zu schlafen oder sich einfach unruhig zu fühlen. Die Ängste, mit denen viele im Kontext des Krieges zu tun haben, sind real. Am realsten sind sie für die Menschen, die direkt betroffen sind. Da geht es ums Überleben, darum, zu fliehen, es zu schaffen, in Sicherheit zu kommen und dabei geliebte Menschen zurückzulassen.
Doch auch hier, im an sich so sicheren Deutschland sind die Ängste der Menschen realer geworden. Vor einem dritten Weltkrieg, einem Atomkrieg, vor weiter steigenden Preisen und daraus resultierenden Existenznöten.
Das alles – zusätzlich zu der never ending Corona Pandemie, dem Klimawandel, enormen Veränderungen in der Arbeitswelt und anderen Krisen im Privaten. Leben wir in einem Klima kollektiver Angst? Und wenn ja, wie halten wir das aus? Darüber mache ich mir gemeinsam mit meiner Kollegin Sandra Klinger Gedanken. Sie ist systemische Beraterin und Therapeutin, lebt und arbeitet in Berlin und ist viel in internationalen Kontexten unterwegs und arbeitet dabei besonders viel mit Gruppen.
Mit ihr habe ich ein neues Format entwickelt, um das es natürlich auch in dieser Folge gehen wird. So viel sei schon an dieser Stelle verraten: Es geht um ein Gruppencoaching, das Sandra und ich begleiten werden – online und offen für jede/jeden und das kostenlos. Der Name: TogetherTalks.
Together Talks wird ab dem 7. April 2022 alle zwei Wochen von 19 - 20.30 Uhr stattfinden. Online, kostenfrei und begleitet von mir und Sandra Klinger. Eingeladen sind alle, die das Bedürfnis haben, sich über belastende, verunsichernde oder auch über schöne Gefühle in diesen herausfordernden Zeiten gemeinsam auszutauschen.
Wer teilnehmen möchte, schickt mir oder Sandra eine E-Mail und bekommt dann einen Zoom-Link von uns zugeschickt:
Mehr Informationen über uns:
Katharina auf Instagram: https://www.instagram.com/katharinaaltemeier/
Katharina auf Facebook: https://www.facebook.com/katharina.altemeier.1
Katharinas Webseite: https://www.katharinaaltemeier.de
Sandra auf LinkedIn:
#13 "Mutruf"-Gründerin Chris Gust: "Integriert Achtsamkeit in euer Leben!"
Épisode 13
lundi 14 février 2022 • Durée 51:34
Mein heutiger Gast heißt Chris Gust, sie ist Autorin, Künstlerin, Coachin, Gründerin und wie sie sagt Mental-Health Aktivistin, das heißt, sie setzt sich dafür ein, dass Themen die die mentale Gesundheit betreffen nicht länger stigmatisiert werden.
Sie hatte lange eine Panikstörung und sie ist die erste und einzige Person, die ich kenne, die sich gegen eine Psychotherapie entschieden hat. Ob das nun gut oder schlecht ist, möchte ich und kann ich nicht bewerten. Fest steht: Chris ist eine unglaublich entschlossene und tatkräftige Frau und deswegen hat sie damals auch entschieden, sich selber zu heilen – indem sie entsprechende Bücher gelesen hat, im Internet recherchierte und sich über ihre Kunst mit dem Thema Angst in die Öffentlichkeit traute.
Heute, sagt sie, würde sie sich Hilfe holen, um nicht so viele Umwege gehen zu müssen. Hilfe bietet sie auch anderen Angstbetroffenen an mit einem Projekt, dass ich unglaublich klasse finde: Mutruf – heißt es und dabei handelt es sich um eine Telefon-Hotline, extra für Menschen mit Angst- und Panikstörungen, die von Betroffenen oder ehemals Betroffenen betrieben wird – initiiert von Chris Gust.
Darüber sprechen wir und über vieles mehr.
Mutruf: 04191 - 27 49 28 0 ; Montag - Donnerstag: 10:00 - 18:00 Uhr, Freitag - Sonntag: 10:00 - 12:00 Uhr
Folge Chris auf Instagram: https://www.instagram.com/chris_gust/?hl=de
Folge Chris auf Facebook: https://de-de.facebook.com/christiane.gust.7
Buch "Du bis so viel mehr als Deine Angst" von Chris Gust: www.thalia.de
Buch "Wie Du Deiner Angst den Schrecken nimmst" von Chris Gust: www.thalia.de
Webseite von Chris Gust: www.soulcarecoachin.de
#12 Die App auf Rezept: Wie digitale Tools im Umgang mit Angst- und Panikstörungen helfen können
Épisode 12
jeudi 30 décembre 2021 • Durée 39:58
In Deutschland wartet eine Kassenpatient:in im Schnitt sechs Monate auf einen ambulanten Therapieplatz. Warum das so lange dauert? Die Gründe hierfür sind unterschiedlich: Zum einen gibt es zu wenig Kassensitze, zu wenig Therapeut:innen - gleichzeitig aber steigenden Therapiebedarf. Auch das hat wiederum mehrere Gründe: Zum Einen trauen sich mehr Menschen zum Psycho-Doc als noch vor ein paar Jahren, was das Ergebnis einer Mitgliederumfrage des Verbands der psychologischen Psychotherapeut:innen und Psychotherapeuten ist. Zum Anderen hat sich die eh schon angespannte Situation durch die Corona-Pandemie zusätzlich verschärft, da Praxen zum Teil keine neuen Patient:innen aufnehmen und Präsenztermine nicht stattfinden können.
Was sollen jetzt aber all die Therapiewilligen in der Zwischenzeit machen? Eine Möglichkeit: Sie lassen sich eine App auf Rezept verschreiben und fangen mit der Therapie schon Mal ein bisschen an.
In dieser Folge von HALLO ANGST spreche ich mit einer Frau, die so eine App mitentwickelt hat. MINDABLE, so heißt die verhaltenstherapeutische App, die bei Panikstörung und Agoraphobie helfen soll, die ganz offiziell vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte als Digitale Gesundheitsanwendung, kurz DIGA zugelassen worden ist und die auf Rezept, also kostenfrei erhältlich ist. Wie das alles konkret funktioniert, für wen es geeignet ist und für wen auch nicht und was für eine Rolle digitale Tools für die Behandlung von psychischen Erkrankungen in der Zukunft spielen werden, darum geht es in meinem Gespräch mit Linda Weber, Psychologin, User Experience Designerin, Gründerin und CEO von Mindable.
Weiterführende Links:
Mindable-Webseite: https://www.mindable.health/
Mindable auf Instagram: https://www.instagram.com/mindable.health/
Mindable auf Facebook: https://www.facebook.com/mindable.health/
Mindable auf Twitter: https://twitter.com/mindable_health
Hier findest Du weitere Apps und/oder Online-Therapien bei Angststörungen:
Verzeichnis der vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bewerteten DIGAs:
Stiftung Warentest (11/21):
9 Apps gegen Angststörungen im Test
DIGA in den Medien
MDR, April 2021: Die digitale Couch - Apps für die Psychotherapie
Kritik der Psychotherapeut:innen an DIGAs, April 2021: Apps auf Rezept - Psychotherapeuten schießen gegen DIGA
Digitale Gesdundheitsanwendungen (DIGA): Apps auf Rezept, September 2021:
https://gesund.bund.de/digitale-gesundheitsanwendungen-diga
Mehr über mich:
#11 Intuitives Schreiben: Ulrike Parthen über ihre ganz eigene Form der Angst-Therapie
Épisode 11
lundi 22 novembre 2021 • Durée 52:47
"Für viele Therapieansätze war ich zu sensibel", sagt Ulrike Parthen. Heute weiß sie das. Doch vor 38 Jahren, als sie eine Teenagerin war und ihre Angstattacken sich zum ersten Mal bemerkbar machten, war sie einfach nur verunsichert und hilflos. Zunächst tauchte Übelkeit auf. In der Schule oder bei Veranstaltungen. Doch daraus wurde dann im Laufe der Zeit eine Emetophobie, panische Angst vor dem Erbrechen. Irgendwann ging Ulrike Parthen kaum noch aus dem Haus. Parties, Ausgehen, Tanzen? Für Ulrike Parthen undenkbar.
Ihre Eltern fühlten sich überfordert und auch die Ärzt:innen und Psycholog:innen in den 80er Jahren wussten nicht so recht, was mit Ulrike Parthen los sein wollte. "Die Pubertät sei Schuld", fanden sie. Irgendwann ging Ulrike Parthen zu einer Beratungsstelle, weil sie irgendwie ahnte, dass ihr komisches Gefühl eine psychische Ursache haben könnte. Die Diagnose: "Angststörung". Von da an begann ihre Odyssee von Couch zu Couch. "Die Expositionen in der Verhaltentherapie haben mich zusätzlich gestresst, so dass ich das immer wieder abbrach", erzählt Ulrike Parthen.
Heute lebt Ulrike Parthen so gut es geht mit ihrere Angststörung, die sie Hilde nennt. Und sie hat eine Methode für sich gefunden, die ihr - neben ihrem Humor - hilft, besser mit Hilde klaruzkommen: Intuitives Schreiben. Wie das funktioniert, erzählt sie in der Podcastfolge.
Ulrike Parthens Webseite: https://ulrikeparthen.de/
Ulrike Parthen Kontakt: uli@ulrikeparthen.de
Ulrike Parthen auf Instagram: https://www.instagram.com/ulrikeparthen.autorin/
SWR Nachtcafé vom 27. September 2016, "Leben mit der Angst" : https://youtu.be/FVVAJNnVjIc
Leseprobe "Angenehm verwirrt": https://ulrikeparthen.de/wp-content/uploads/2021/09/Leseprobe-Angenehm-verwirrt.pdf
Leseprobe "Die Wahrheit will ans Licht": https://ulrikeparthen.de/wp-content/uploads/2021/09/Leseprobe-Irmi.pdf
Webseite von Katharina Altemeier: https://www.katharinaaltemeier.de/
Katharina Altemeier auf Instagram: https://www.instagram.com/katharinaaltemeier/
Podcast "Hallo Angst" auf Instagram: https://www.instagram.com/halloangst_podcast/









