Geimpft geschädigt geleugnet – Détails, épisodes et analyse

Détails du podcast

Informations techniques et générales issues du flux RSS du podcast.

Podcast Geimpft geschädigt geleugnet

Geimpft geschädigt geleugnet

geimpft-geschaedigt-geleugnet

Forme & Santé

Fréquence : 1 épisode/8j. Total Éps: 28

Hosting podcast Podbean

Der Verein "Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V." möchte mit dem Projekt geimpft, geschädigt, geleugnet" betroffenen Menschen eine Stimme geben, die über die sogenannte Corona-Schutzimpfung erhebliche gesundheitliche Schäden erleiden mussten. Immer noch wird ein dringend erforderlicher Diskurs über die teilweise schrecklichen Folgen dieser beispiellosen Impfkampagne mit massivem gesellschaftspolitischem Druck gezielt verhindert. Dies gilt insbesondere für die Akteure im Gesundheitswesen.

Deshalb wollen wir auch mutigen Ärzten und Therapeuten sowie anderen Berufsgruppen, die mit der Impfkampagne und deren Auswirkungen beruflich belastet waren und sind, eine Plattform bieten, um ihren Beitrag zur Aufarbeitung dieser verschwiegenen Katastrophe zu leisten – im Interesse der geschädigten Menschen und des gesellschaftlichen Friedens.

Mit viel Herzblut und großem Engagement setzen wir vom Verein MWGFD uns für Sie ein. Dafür müssen auch laufende Kosten getragen werden, z. B. für die Organisation unserer Pressesymposien, für Geschäfts- und Pressestelle, für Druck und Versand von Flyern und Informationsbroschüren, für den Betrieb der Imfpgeschädigten-Hotline und für das Forum uns unterstützender Ärzte und Heilpraktiker.
Mit Ihrer Spende fördern Sie unsere wichtige Arbeit.
Jeder auch noch so kleine Betrag ist uns willkommen, denn er hilft uns und damit auch Ihnen.

HERZLICHEN DANK!

Per Überweisung an:
Inhaber: MWGFD e.V.
IBAN: DE15 7816 0069 0000 0382 61
BIC/SWIFT: GENODEF1MAKBank
VR-Bank Fichtelgebirge-Frankenwald eG

Sie können uns auch gern über Paypal Geld senden:
https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=KNBBYRPHDEJ5J

Wir dürfen leider keine Spendenbescheinigungen ausstellen. Das Finanzamt Passau hat uns durch Bescheid vom 19. Oktober 2020 die Gemeinnützigkeit entzogen, weshalb wir keine Zuwendungsbestätigungen für steuerliche Zwecke ausstellen dürfen. Das Rechtsbehelfs- und Klageverfahren gegen diese Entscheidung wurde leider zu Ungunsten des Vereins entschieden.</p>

Site
RSS
Apple

Classements récents

Dernières positions dans les classements Apple Podcasts et Spotify.

Apple Podcasts

  • 🇩🇪 Allemagne - medicine

    25/05/2026
    #79
  • 🇩🇪 Allemagne - medicine

    14/11/2025
    #95
  • 🇩🇪 Allemagne - medicine

    13/11/2025
    #60
  • 🇩🇪 Allemagne - medicine

    12/11/2025
    #50
  • 🇩🇪 Allemagne - medicine

    31/10/2025
    #71
  • 🇩🇪 Allemagne - medicine

    30/10/2025
    #50
  • 🇩🇪 Allemagne - medicine

    29/10/2025
    #58

Spotify

    Aucun classement récent disponible



Qualité et score du flux RSS

Évaluation technique de la qualité et de la structure du flux RSS.

See all
Qualité du flux RSS
À améliorer

Score global : 58%


Historique des publications

Répartition mensuelle des publications d'épisodes au fil des années.

Episodes published by month in

Derniers épisodes publiés

Liste des épisodes récents, avec titres, durées et descriptions.

See all

Prof. Dr. Sucharit Bhakdi: Ein friedlicher Ausweg und ein letzter Appell

Épisode 1

lundi 27 octobre 2025Durée 22:27

Das Interview wurde erstmalig am 16. 09. 2023 veröffentlicht. Es kann mit Video angesehen werden auf: https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/prof-dr-sucharit-bhakdi/ein-friedlicher-ausweg-ein-letzter-appell/

Prof. Dr. Sucharit Bhakdi richtet in diesem Interview – einem Vermächtnis gleich – einen berührenden, eindringlichen und hoffnungsvollen Appell an die Menschheit: „Alle müssen nur aufhören mitzumachen. Und es ist ein friedlicher Weg.“ 

Grundlage dieser Botschaft ist der Brandbrief, den er zusammen mit seiner Frau Prof. Dr. Karina Reiss und PD Dr. Michael Palmer im August 2023 mit dem Titel „Die niemals endenden Gefahren von RNA-Impfstoffen“ veröffentlicht hat, und der in über 20 Sprachen übersetzt und weltweit verteilt wurde. In dieser Veröffentlichung wird erläutert, dass in den Impfstoffen eine Verunreinigung, bestehend aus Bakterienchromosomen, gefunden wurde, die – so Sucharit Bhakdi –

„einen sofortigen Stopp verlangt von der Regierung, von der ganzen Welt. … . Das bedeutet nichts anderes, als dass die geimpften Menschen genetisch oder gentechnisch verändert werden. Da gibt’s keine Diskussion mehr. Mit einer Injektion können wir den Menschen genetisch verändern. Er geht ab von dem Weg der Evolution (…). Ja, was ist da zu diskutieren?“

Bhakdi betont eindringlich:

„Ich kann nicht verstehen, dass irgendjemand das akzeptieren kann (…). Ich habe eigentlich wenig mehr zu sagen. Es ist jetzt die Chance gekommen, dass die deutsche Bevölkerung aufsteht und sagt: Wir werden uns nicht genetisch verändern lassen.“

Zudem wendet er sich in dem Gespräch mit einer emotionalen Botschaft an die Ärzteschaft, die Impfungen aufgrund dieser Erkenntnisse sofort einzustellen:

„Ich rufe dazu auf, dass sie aufhören. Und es ist sehr einfach. Sie müssen einfach sagen, wir impfen nicht, weil wir unsicher sind (…). Alle Ärzte können den Kopf noch aus der Schlinge ziehen, indem sie aufhören.“

Die Ärztinnen und Ärzte hätten jetzt noch die Möglichkeit, sich einer Bestrafung zu entziehen, da sie sich noch darauf berufen könnten zu sagen, nichts von diesen erschreckenden Erkenntnissen gewusst zu haben. Jedoch jetzt, nach Veröffentlichung derselben, könne kein Arzt, keine Ärztin, auch kein Politiker und keine Politikerin mehr sagen, nichts gewusst zu haben. Bhakdi warnt eindringlich: „Die ersten Menschen, die bestraft werden, sind die Mediziner.“ Sie seien „das schwächste Glied in der Kette“. Kein Verzeihen gebe es jedoch bei den Behörden, sie müssten „alle zur Rechenschaft gezogen werden.“

An uns alle, an die gesamte Bevölkerung richtet Prof. Dr. Sucharit Bhakdi den dringenden Appell, sich zu organisieren, zu den örtlichen Politikern und zu den Behörden zu gehen und zu verlangen, dass der Inhalt des Brandbriefes diskutiert werde: „Sie müssen doch zumindest kontrollieren, ob Chargen, die, die sie jetzt zugelassen haben, nicht auch diese Verunreinigung enthalten.“ So könne dieser Brandbrief eine Chance sein, „dieses Menschheitsverbrechen (…) friedlich zu beenden.“

Abschließend hinterlässt Prof. Dr. Sucharit Bhakdi mit diesem Interview eine berührende Botschaft an uns alle:

„Ich bin müde, ich bin ein bisschen deprimiert. Ich habe keine Lust mehr und ich habe das Gefühl, dass ich alles getan habe, was ich tun kann. Habe alles gesagt, alles geschrieben. Ich möchte aufhören. Ich möchte es den Mitmenschen überlassen, ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen (…) Ich möchte nichts mehr tun.“

Durch seine vielfältigen Veröffentlichungen und nicht zuletzt diesen Brandbrief, dessen Inhalt durch seine Brisanz die Potenz hat, das Kartenhaus des Impfverbrechens zum Einstürzen zu bringen, hat er uns alles an Informationen und Wissen mitgegeben, um nun in die Eigenverantwortung gehen zu können und friedlich NEIN zu sagen. Wir bedanken uns bei Prof. Dr. Sucharit Bhakdi für sein Wirken in den letzten drei Jahren und verneigen uns in tiefstem Respekt und Dankbarkeit vor ihm.

An dieser Stelle sei noch auf die jüngst erschienene Veröffentlichung „Autoimmune inflammatory reactions triggered by the COVID-19 genetic vaccines in terminally differentiated tissues“, das in dem Fachmagazin „Tayler&Francis Online“ erschienen ist, hingewiesen. Diese Veröffentlichung bestätigt inhaltlich alles, was Prof. Dr. Bhakdi seit drei Jahren gesagt hat.

Zudem machen wir in dem Zusammenhang auf die öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses des Dt. Bundestages, die am 18. September 2023 um 13.45 Uhr zum Thema „Keine Zustimmung zum Pandemievertrag mit der WHO“ stattgefunden hat, aufmerksam. Brisante Inhalte des Brandbriefes sowie aktuelle Forschungsergebnisse sind bei dieser Diskussion zur Sprache gekommen.

Die Sitzung wurde live im Internet unter www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen. Am Folgetag ist sie unter www.bundestag.de/mediathek abrufbar.

Katharina König: Zeigt Euch!

Épisode 2

lundi 10 novembre 2025Durée 03:29

Das Interview wurde erstmalig am 07. 11. 2023 veröffentlicht. Es kann mit Video angesehen werden auf: https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/katharina/zeigt-euch/

Das Interview mit Katharina Koenig ist der erste Beitrag der Interviewserie „geimpft, geschädigt, geleugnet“, in der der Verein MWGFD mutmaßlich Impfgeschädigte, deren Therapeuten und Ärzte, sowie Wissenschaftler zu Wort kommen lässt. Ziel dieser Serie ist, die für impfgeschädigte Menschen so wichtige Öffentlichkeit herzustellen, exemplarisch aufzuzeigen, welche therapeutischen Wege beschritten werden können, und nicht zuletzt einen Beitrag zu der so notwendigen Aufarbeitung zu leisten, um dadurch einen Bewusstwerdungsprozess über das Verbrechen, das so vielen Menschen angetan wurde, anzustoßen.

Es macht traurig, wütend, betroffen und fassungslos, das Interview, das unser Mitarbeiter Johannes Clasen mit Katharina Koenig geführt hat, anzusehen. Denn das Schicksal dieser Frau macht sprachlos. Katharina Koenig wurde und wird sowohl als Ungeimpfte, als auch als Geimpfte mehrfach diskriminiert, und, wie sie selber sagt, ihrer Würde beraubt. Als Schmerzpatientin wurde ihr als Ungeimpfte, die auf Schmerztherapie angewiesen war, der Zutritt in ein Krankenhaus verweigert. Dies hat Wunden in ihrer Seele hinterlassen:

„Allein mit der Tatsache: Du kommst hier nicht rein, weil du nicht geimpft bist, ist schon eine Verletzung der Würde.“

Von diesem Krankenhaus zur Impfung genötigt, erleidet sie nach dem zweiten Stich unmittelbar schwerste Nebenwirkungen, und wird nach mehreren Not-Operationen von den Ärzten aufgegeben. Doch damit nicht genug. Es wird ihr zudem wiederholt notwendige Hilfe verweigert. Sätze wie

„Ich weiß, dass Sie ein Impfschaden sind, aber ich werde Ihnen nicht helfen.“

bekommt sie, so oder ähnlich formuliert, nicht nur einmal zu hören. Doch nicht nur die Ärzte kommen ihrer Pflicht nicht nach. Auch Krankenhäuser verweigern Hilfe:

„Krankenhäuser haben sich geweigert mich aufzunehmen, um mir einen Port zu legen. Sie haben gesagt, das ist ein Impfschaden, wir helfen ihr nicht. […] Ein Notarzt hat mich nicht einmal mitgenommen, obwohl ich aus dem Darm und aus dem Mund geblutet habe.“

Doch damit nicht genug: Auch ihre Krankenkasse lehnt es ab, sie als Impfgeschädigte anzuerkennen, da die Impfung ja, folgt man den Aussagen von Gesundheitsminister Lauterbach, nebenwirkungsfrei ist, und weigert sich zudem, ihr die Medikamente, die ihr Überleben sichern, zu bezahlen. Katharina Koenig beklagt:

„Meine Krankenkasse sagt zeitgleich, dass es Dich (Anmerkung: als Impfgeschädigte) ja gar nicht gibt und gleichzeitig, dass ich mich in einem akut lebensbedrohlichen Zustand befinde.“

Doch Katharina Koenig, die in ihrem früheren Leben dem Kampfsport frönte, ist auch als Kranke eine Kämpferin. Sie beschließt, sich mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit zu wenden, um Hilfe zu bekommen: Therapeutische Hilfe, Ärzte, die sich ihrer annehmen, und finanzielle Hilfe, um die Finanzierung des Medikaments, das ihre lebensgefährlichen Blutungen stoppen kann, sicherzustellen. Und nicht nur das: Gemeinsam mit ihrem Anwalt hat sie mehrere Klagen angestrengt, um sich und anderen Geschädigten Gehör zu verschaffen und Gerechtigkeit und Entschädigung zu erfahren. Denn:

„Ich will, dass sie bestraft werden. Alle. Jeder einzelne. Das sind Lügner und Straftäter und Verbrecher und ich möchte ein Teil davon sein, dass sie bestraft werden.“

Wie David gegen Goliath klagt sie nicht nur gegen ihre Krankenkasse, gegen Behörden, gegen Gesundheitsminister Lauterbach. Sie scheut sich auch nicht, es mit dem Riesen BioNtech aufzunehmen, um finanzielle Entschädigung, die die für sie lebensnotwendige, kostenintensive Therapie sichern würde, zu erhalten.

„Ich will die Klage. Ich will die Klage gegen BioNtech. Das darf nicht passieren, dass ich die Therapie abbrechen muss.“

Katharina Koenig ist seit der zweiten Impfung mit einer Spritze von BioNtech/Pfizer schwer krank und sie weiß, dass sie ohne die teuren, für sie überlebensnotwendigen, Medikamente wahrscheinlich nur eine begrenzte Lebenserwartung hat, ihre Symptomatik sich auf jeden Fall ohne diese Medikation akut verschlechtern würde. Doch ihr ungebrochener Kampfgeist und ihre Wut halten sie am Leben:

„Vielleicht ist das der Grund, was mich am Leben hält: dieser Kampf.“

Ihr Ziel ist es, all diejenigen, die ihr in den vergangenen Jahren und Monaten Schlimmstes angetan und ihre Gesundheit und letztlich ihr Leben zerstört haben, öffentlich zu brandmarken und zur Rechenschaft zu ziehen.

„Ich muss die bekämpfen, weil ich hab denen nichts getan, die haben mir was getan und ich lass mir das nicht gefallen.“

Und sie ruft alle anderen Geschädigten auf, aufzustehen, sich zu wehren und es ihr gleich zu tun:

„Zeigt euch! Macht mal laut!“

In der biblischen Geschichte hat David gegen Goliath gewonnen. Katharina Koenig, deren Schicksal exemplarisch für das Schicksal vieler geschädigter Menschen steht, hat den ungebrochenen Willen, diesen Kampf, so wie einst David, zu gewinnen, und setzt dabei auf die Solidarität mit anderen Betroffenen:

„Ich kann keinen Impfgeschädigten verstehen, dass er schweigt. Ich kämpfe dafür, dass andere auch aufstehen!“

Wir hoffen, dass wir durch die Veröffentlichung ihrer Geschichte unseren Beitrag dafür leisten können und bitten alle um breite Verteilung im Freundes- und Bekanntenkreis, in den sozialen Netzwerken, an lokale und überregionale Politiker und Medienschaffende.

Ralf Tillenburg: Eine Chance besteht

Épisode 3

jeudi 13 novembre 2025Durée 33:02

Das Interview wurde erstmalig am 21. 11. 2023 veröffentlicht. Es kann mit Video angesehen werden auf: https://geimpft-geschaedigt-geleugnet.de/dr-ralf-tillenburg/eine-chance-besteht/

Der Allgemeinmediziner Ralf Tillenburg, Hausarzt aus Düsseldorf, ist ein Arzt, wie man ihn sich als Patient nur wünschen kann. Als einer der wenigen Ärzte in Deutschland, die sich bezüglich der Geninjektion und der durch sie ausgelösten Nebenwirkungen klar positionieren, findet er deutliche Worte:

„Ich finde es (…) eine große Katastrophe, dass wir zwar alle mit mehr oder weniger großem Druck unter Versprechung falscher Daten gezwungen worden sind oder zumindest unter Druck gesetzt wurden, diese Impfung zuzulassen und viele Patienten konnten diesem Druck nicht standhalten. Und jetzt wo diese Nebenwirkungen auftreten, werden diese Patienten im Regen stehen gelassen.“

Auch zum Thema Long Covid hat er eine klare Haltung. Für ihn ist das, was wir in den letzten 3 Jahre erleben mussten,

„einer der größten Medizinskandale der letzten 50 bis 100 Jahre. (…) was da mit der Bevölkerung gemacht worden ist, da bin ich fassungslos. (…) Meiner Meinung nach, (…), ist der Versuch, den Leuten Long Covid einzureden nur ein Versuch, von den schädlichen Nebenwirkungen der Impfung abzulenken.“

So betreut er derzeit, „soweit ich das überblicke“, 150 bis 160 PostVac-Patienten. „Und es kommen ja jede Woche 5 bis 8 neue dazu.“ Die Wartezeit für Betroffene beträgt in seiner Praxis derzeit sechs Monate.

Viele Hilfesuchende nehmen lange Anfahrtswege für einen Termin bei Ralf Tillenburg auf sich, da er, im Gegensatz zu vielen seiner Berufskollegen, die Betroffenen ernst nimmt. Leichtfertige Kommentare wie „Das ist psychisch. Gehen Sie zum Psychologen.“, die Geschädigte von vielen seiner Zunft regelmäßig zu hören bekommen, kommen Ralf Tillenburg nicht über die Lippen. Denn er blickt tiefer und nimmt sich der individuellen Krankheitsbilder und Schädigungen seiner Patienten engagiert an. Betroffene schätzen ihn dafür, dass er Impfschäden als solche auch anerkennt, was bei anderen Kollegen wie er sagt, leider nicht üblich ist. Dies ist um so tragischer, als die Geschädigten seiner Beobachtung nach

„teilweise sehr sehr schwere Krankheitsbilder [haben], für die es teilweise nicht einmal einen Namen gibt und die ich vorher in der Schulmedizin nie gesehen habe; unerträgliche Schmerzen, Verwirrtheitszustände, Hirnnebel, (…) aber auch viele andere oder undefinierbare Beschwerdebilder.“

Er beobachtet, dass durch die „Geninjektion, die ja als Impfung verkauft wurde“, (…) “der Körper so umprogrammiert“ wird, „dass Dinge passieren, die man sich vorher nicht hätte vorstellen können.“

Auch Ralf Tillenburg ist bewusst, dass viele der Betroffenen auf den ersten Blick bei gängigen schulmedizinischen Untersuchungen meist unauffällige Werte aufweisen, und daher von vielen seiner Berufskollegen in die Ecke der sogenannten F-Diagnosen (Hinweis auf eine psychische Störung) geschoben werden. Doch er gibt sich mit dieser oberflächlichen Betrachtungsweise nicht zufrieden. Trotz eines Alters, in dem andere sich bereits zur Ruhe setzen, und einer gut frequentierten Hausarztpraxis, bildet er sich fort, liest Studien („Ich habe mit Beginn der Corona Pandemie mit Sicherheit über 1.000 Studien gelesen, das hab ich vorher in 20 Jahren nicht gemacht.“), und ändert seinen Blick auf die gängige Schulmedizin. Er konstatiert: „Ein bisschen kritisch war ich schon immer, aber offensichtlich bis 2020 nicht kritisch genug. (…) Und ja, durch Corona wurde mein Blickfeld auf die Medizin völlig verändert.“

Der Facharzt für Allgemeinmedizin erfüllt sein ärztliches Berufsethos nicht nur durch seine Bereitschaft, über den Tellerrand zu blicken. Geduldig und einfühlsam nimmt er sich der Patienten im Gespräch an, erklärt die krankmachenden Mechanismen der sogenannten Impfung und nimmt Rücksicht auf individuelle Einschränkungen und Bedürfnisse:

„Ich erkläre den Patienten das so, dass durch die Geninjektion die Zellen dazu gezwungen werden, was zu produzieren, was körperfremd ist und dieses körperfremde Material löst natürlich eine immunologische Gegenreaktion im Körper aus. Leider schießt diese immunologische Gegenreaktion fast immer weit über das Ziel hinaus. Ich kenne Menschen, die haben am Ende eines Gespräches vergessen, was ich am Anfang gesagt habe. Das ist grausam (…). Deshalb bekommen die Patienten immer hinterher auch eine E-Mail von mir, wo das alles noch mal zusammengefasst ist, damit sie es zu Hause noch mal nachlesen können. Ich finde es schon bedrückend, dass durch eine Impfung Menschen quasi ihr Kurzzeitgedächtnis verlieren. (…). Das ist mindestens bei einem Drittel meiner Patienten so.“

Therapeutisch arbeitet Ralf Tillenburg anhand eines Spike-Detox-Programms, angelehnt an dem Protokoll von Florian Schilling, an der Minimierung des Spike-Giftes mittels verschiedenster Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, und macht dabei die mutmachende Erfahrung, dass es den meisten Betroffenen besser geht, wenn die giftigen Spikes in Schach gehalten werden. Glücklicherweise stellt er zudem fest, „dass es eine große Anzahl von Patienten gibt, bei denen die Spike-Produktion dann doch aufhört.“ Auf Basis dieser Erkenntnis, und des Wissens, dass eine positive psychische Grundhaltung Heilungschancen verbessern kann, versucht Ralf Tillenburg täglich, jedem Patienten Mut zu machen und Hoffnung zu geben:

„Ich sag jedem Patienten: Schau nach vorne, ärger dich nicht über die Impfung, das ist passiert, das können wir nicht mehr rückgängig machen. Optimistisch sein ist ganz wichtig.“

Denn: „Eine Chance ist da. Eine Chance (zur Heilung) besteht“.

Thomas Dietz: Die Kirchen selbst sind für die Impfung in die Propaganda gegangen

Épisode 28

samedi 23 mai 2026Durée 42:49

Das Interview wurde erstmalig am 17. 03. 2025 veröffentlicht.

Ruhestandspfarrer Thomas Dietz in einem berührenden Gespräch mit Johannes Clasen über eine Zeit, die ihn bis heute bewegt: über geschlossene Kirchen, ausgebliebene Debatten und die gesellschaftliche Spaltung durch die Impf- und Coronapolitik. Der evangelische Geistliche aus der Uckermark berichtet, warum er seine Kirche trotz Druck offenhielt und wie aus seiner Gemeinde ein Ort für Gespräche, Zweifel und persönliche Schicksale wurde. Ein bewegender Rückblick auf die Corona-Jahre – und auf die Frage, welche Rolle die Kirche damals spielte.

Wenn Pfarrer Thomas Dietz erzählt, spürt man schnell: Hier spricht jemand, der die Corona-Zeit nicht nur beobachtet, sondern durchlebt hat. Ruhig, überlegt, warmherzig, zugewandt – so wirkt der evangelische Geistliche aus der Uckermark. Einer, der zuhören kann und der Menschen ernst nimmt. In jedem Satz, den er spricht, spürt man seine innere Überzeugung und Menschenfreundlichkeit. Denn er ist einer, der in einer der schwierigsten Phasen der jüngeren deutschen Geschichte entschieden hat, seine Kirche offen zu halten – für offene Gespräche, für Zweifel und auch für Widerspruch.

Heute lebt er mit seiner Frau im Ruhestand zurückgezogen im kleinen Ort Mönkebude am Stettiner Haff. Abseits, ruhig, zwischen Wasser und Himmel. Doch die belastenden Jahre der Corona-Zeit mit ihren besonderen Bedingungen sind für ihn noch immer sehr präsent. Für seine Frau und ihn sei diese Zeit sehr anstrengend und herausfordernd gewesen, sagt er rückblickend. Denn damals stellte sich für ihn vor allem eine grundlegende Frage:

„Wie erfolgt jetzt Gemeindearbeit, wie steht Kirche, wo können wir den Menschen helfen?“

Ein Pfarrer, der die Kirchen offenhalten wollte, und Briefe, auf die niemand antwortete

Besonders erschüttert hat ihn zu Beginn der Pandemie, dass Kirchen geschlossen wurden. Für den Pfarrer, der in der DDR aufgewachsen ist und dort kirchlich engagiert war, war das ein tiefgreifender Einschnitt. Vieles habe er damals erlebt – aber dass Kirchen ihre Türen schließen, sei selbst in der DDR nicht vorgekommen. Dies sei ein Punkt gewesen, der ihn „sehr zum kritischen Nachdenken angeregt“ habe. Dass Ostern 2020 ohne Ostergottesdienste stattfinden sollte, habe ihn besonders bewegt. Denn das gab es seines Wissens „in der Geschichte noch nie“.

Was ihn zusätzlich beschäftigte, war die Frage, ob darüber innerhalb der Kirche überhaupt ein offener Diskurs möglich sei. Doch seine Erfahrung war ernüchternd:

„Der wurde überhaupt nicht zugelassen.“

Im April 2020 schrieb er einen offenen Brief an die brandenburgische Landesregierung. Darin kritisierte er unter anderem abgesperrte Spielplätze, den Umgang mit alten Menschen in Pflegeeinrichtungen und geschlossene Kitas. Gerade in seinem Pfarrgebiet kannte er viele Familien aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Für manche Kinder sei die Kita ein stabiler Ort gewesen, ein Schutzraum. Doch eine Antwort bekam er nicht. „Gar nichts.“

Auch ein zweiter Brief an die Landeskirche blieb weitgehend folgenlos. Zwar rief ihn der Bischof später an, doch Dietz hatte den Eindruck, dass grundlegende Kritik nicht wirklich aufgenommen wurde. 

„Das hörte er, aber reagierte darauf überhaupt nicht.“

Die Kirchenleitung hatte sich, so Thomas Dietz, „nicht bemüßigt gefühlt“, zu handeln.

Besonders schmerzte ihn der Umgang mit Kranken und Sterbenden. In vielen Einrichtungen, auch Hospizen, waren Besuche nicht mehr erlaubt. Für Dietz eine moralische Grenzüberschreitung, die er auch öffentlich anprangerte. Die Kirche habe, so seine deutliche Kritik, „an dieser Stelle ganz und gar versagt.“ Offizieller Protest sei ausgeblieben:

„Da ist von den Amtskirchen gar nichts gekommen.“

Die Demonstration in Berlin am 1. August 2020

Im 1. August 2020 fuhr Dietz mit seinen Kindern und einem Freund zu einer großen Demonstration nach Berlin. Was er dort erlebte, passte für ihn nicht zu dem Bild, das vielerorts in den Medien gezeichnet wurde.

„Das war für uns wirklich ein eindrückliches Erlebnis“, sagt er. Die Teilnehmer habe er als bunt gemischtes Publikum erlebt:

„Ein Publikum, wie man es sich für einen Kirchentag bloß wünschen würde, durch alle Generationen durch, querbeet, Hunderttausende.“

Besonders ein Moment hat sich in ihm tief eingeprägt: Als die Polizei die Veranstaltung auflöste, standen noch einige Redner auf der Bühne. Unter ihnen auch der Arzt Bodo Schiffmann. Dietz erinnert sich sichtbar bewegt, mit den Tränen kämpfend:

„Ich habe immer noch vor Augen, wie die Polizei dort schwer bewaffnet […] auftrat.“

Dann stockt seine Stimme:

„Ich kuckte zu Bodo Schiffmann hin und sah, dass seine Lippen sich bewegten und er betete das Vater unser.“

Der Nordkurier – eine Regionalzeitung, die zuhört und fair berichtet.

Wenige Tage nach der Demonstration meldete sich eine Zeitung bei ihm: der Nordkurier. Die Regionalzeitung hatte gehört, dass Pfarrer Dietz an der Demonstration teilgenommen hatte und bat ihn um ein Gespräch.

Er sagte zu – und die Zeitung veröffentlichte einen ausführlichen Beitrag über ihn, seine offenen Briefe und seine Erfahrungen in Berlin, übertitelt mit „Pfarrer wendet sich gegen die Panikmache“. Für Thomas Dietz war das ein entscheidender Moment. Denn der Nordkurier berichtete fair, ohne ihn zu diffamieren.

Der Artikel löste eine Welle von Leserbriefen aus. Rund 80 Prozent der veröffentlichten Zuschriften unterstützten ihn. Viele Menschen bedankten sich für seine Haltung. Diese Resonanz habe ihm sehr viel Kraft gegeben und ihm den Rücken gestärkt, so Dietz. Gleichzeitig habe sie ihm gezeigt, wie groß der Gesprächsbedarf war.

Die Rolle der Zeitung bewertet Dietz bis heute als entscheidend. Ohne diese Berichterstattung wären seine späteren Veranstaltungen, die als „Malchower Format“ überregionale Bedeutung erlangen sollten, wohl kaum so bekannt geworden.

Das „Malchower Format“ – eine Kirche wird zum Gesprächsort

In den Dörfern seiner Gemeinde spürte Dietz damals eine besondere Atmosphäre: einerseits große Angst vor Krankheit und Ansteckung, andererseits aber ein enormer Wunsch nach Austausch und Kommunikation – eine stark spürbare Spannung zwischen Angst und Menschlichkeit.

Aus diesem Gefühl heraus entstand eine Idee: Vorträge in seiner Kirche. Ein Ort, an dem Menschen zuhören, diskutieren und Fragen stellen konnten, ein Ort, um Menschen aufzuklären und ihnen die Angst zu nehmen. So entstand die Vortragsreihe, die später überregional bekannt wurde: das „Malchower Format“.

Die erste Veranstaltung fand im Januar 2021 statt. Eingeladen war der Arzt Paul Brandenburg. Der Nordkurier kündigte die Veranstaltung an und berichtete später auch darüber – fair und sachlich.

Dietz bekam schon kurz danach zahlreiche Nachrichten. Viele Menschen schrieben ihm, dass sie sich durch die Veranstaltung ermutigt fühlten, „nicht angstbesessen durch diese Zeit zu gehen.“ Viele hätten sich bedankt, wie sehr ihnen diese Treffen, die regelmäßig abgehalten wurden, geholfen hätten, „durch diese schwierige Zeit zu kommen.“

Eine Gemeinde ohne Druck

In seiner eigenen Gemeinde versuchte Dietz bewusst, jede Spaltung zu vermeiden. In den Gottesdiensten gab es keine Kontrolle von Maskenattesten, keinen Druck.

„Es saßen Leute, wo ich weiß, dass sie Angst weiterhin hatten, die also auch mit Maske saßen – und es saßen auch Leute natürlich ohne Maske.“

Für ihn war entscheidend, dass sich niemand ausgeschlossen fühlte.

„Es war mir ein Herzensanliegen, dass ich jetzt nicht meine eigene Gemeinde spalte durch mein Engagement.“

Und tatsächlich blieb die Atmosphäre ruhig, respektvoll und offen.

Die Spaltung durch die Impfpolitik

Mit Beginn der Impfkampagne nahm die gesellschaftliche Spannung aus seiner Sicht deutlich zu. Seiner Erinnerung nach habe das die gesellschaftliche Spaltung stark vorangetrieben, so Dietz.

Besonders kritisch sieht er in dem Zusammenhang die Rolle der Kirchen, die „selbst für die Impfung in die Propaganda gegangen sind.“

Manche Gemeinden führten sogar 2G-Regeln ein. Für Dietz war das „ganz klar ein Verbrechen“, da man „Leute wirklich ausgeschlossen hat, gänzlich ausgeschlossen hat.“

Viele Menschen, die jahrzehntelang treue Gemeindemitglieder gewesen waren – selbst in der DDR – hätten sich dadurch tief verletzt gefühlt und seien – für Dietz nachvollziehbar -  „verstört“ aus der Kirche ausgetreten. „Ich konnte dem nicht widersprechen“, sagt er dazu.

Menschen erzählen ihre Schicksale

Mit der Zeit rückte ein weiteres Thema in den Mittelpunkt: mögliche Impfschäden.

Dietz berichtet von vielen Gesprächen mit Betroffenen.

„Ich habe erlebt, dass Leute einen Rheumaschub kriegten, ich habe erlebt, dass Leute einen Entzündungsausbruch am Körper hatten, in Depression gefallen sind.“

Auch von gehäuften Krebserkrankungen und einem Hirnaneurysma habe er erfahren. Immer häufiger sprachen betroffene Menschen nach den Vorträgen mit ihm über ihre Schicksale.

Besonders eindrücklich waren für ihn in dem Zusammenhang Vortragsabende mit Fachreferenten.

Bei einer Veranstaltung mit Professor Cullen aus Münster standen plötzlich mehrere Besucher auf und erzählten ihre eigenen Geschichten:

„Acht, neun, zehn Leute sind dann aufgestanden und haben ihre Schicksale geschildert.“

Unter ihnen war ein Mann in seinem Alter, der nach eigener Überzeugung nach der Impfung zwei Krebserkrankungen entwickelt hatte. Diesen Mann habe er „ein Vierteljahr später beerdigt“, so Dietz.

Auch bei weiteren Veranstaltungen meldeten sich Betroffene zu Wort.

„Auch da haben dann mehrere Leute sich gemeldet und ihre Schicksale geschildert.“

Für viele von ihnen seien die Veranstaltungen in Malchow der einzige Ort gewesen, an dem sie „überhaupt mal darüber sprechen können und Gleichgesinnte treffen können.“

Denn im Alltag stoßen sie oft auf Ablehnung und hören Sätze wie:

„Hör mal auf mit der Leier, das ist ja nun vorbei. Und komm, reiß dich zusammen!“

Eine Plattform für den offenen Diskurs

Für Dietz war das „Malchower Format“ deshalb mehr als nur eine Vortragsreihe. Es sollte ein Raum sein, in dem Menschen ihre Erfahrungen aussprechen können – auch wenn diese nicht in das öffentliche Narrativ passen. Er sieht genau darin eine Aufgabe der Kirche. Sie müsse auch jenen eine Plattform bieten, die sonst nicht gehört werden.

Bis heute vermisst er eine ernsthafte, ehrliche Aufarbeitung der Corona-Zeit, sowohl gesellschaftlich, als auch juristisch, als auch innerhalb der Kirchen:

„Ich vermisse jetzt völlig, dass Kirche eigentlich hinterfragt, was läuft hier eigentlich ab?“

Dietz bedauert das sehr. Seiner Ansicht nach hätte die Kirche eine andere Rolle spielen, einen Ort des offenen Diskurses, eine Plattform für unterschiedliche wissenschaftliche Stimmen darstellen müssen.

„Ich denke mal, wenn das die Kirchen gemacht hätten, beide großen Kirchen gemacht hätten, dann wär die ganze Coronazeit ganz anders abgelaufen.“

Ein Format, das weiterlebt

Obwohl er inzwischen im Ruhestand ist, organisiert Dietz die Veranstaltungen weiter. Der Gemeindekirchenrat hatte ihn ausdrücklich gebeten, das „Malchower Format“ auch nach seiner Pensionierung fortzuführen. Vorträge sind bis Sommer 2026 geplant. Für Dietz ist das ein Zeichen, dass seine Arbeit Früchte getragen hat. Denn für viele Besucher ist seine kleine Dorfkirche zu einem besonderen Ort geworden – einem Ort, an dem man reden darf, zuhören darf, zweifeln darf, einander begegnen und ermutigen kann.

Und genau das war von Anfang an seine Motivation und bleibt sein Vermächtnis: In Zeiten der Angst die Kirche offen zu halten.

Für Gespräche, für Fragen, für Zweifel, für Antworten. Und vor allem für die Menschen.

Hannah Stoll: Für mich ist es so schlimm, dass mir nichts hilft

Épisode 27

mercredi 20 mai 2026Durée 54:35

Das Interview wurde erstmalig am 03. 03. 2026 veröffentlicht.

Hannah war eine junge, leistungsorientierte und hochtrainierte Läuferin. Heute ist davon nichts mehr übrig, denn nach den Corona-Impfungen erkrankte sie schwer. Was mit geschwollenen Gelenken und Erschöpfung begann, entwickelte sich zu einer komplexen, chronischen Erkrankung. Es folgte eine jahrelange Odyssee durch Arztpraxen und Kliniken, zahllose Therapieversuche, invasive Behandlungen, Hoffnungen – und immer wieder Rückschläge. Doch Hannah kämpft weiter trotz Verzweiflung, sozialer Isolation und existenzieller Gedanken. Denn sie will leben. Nicht mit Schmerz und Erschöpfung – sondern mit einer echten Perspektive auf Anerkennung und Verbesserung.

Hannah aus Baden-Württemberg war eine junge, leistungsorientierte, sportliche Frau, die lief, während andere noch schliefen. Über 100 Kilometer pro Woche. Jeden Tag. Ihr Körper war ihr Zuhause, ihre Kraftquelle, ihr Stolz. Kurz vor der Impfung war sie so fit wie nie zuvor. Ihr Ziel: die fünf Kilometer unter 20 Minuten. „Ich hätte das auch laut meinem Training erreicht.“

Heute kann Hannah keine Läufer mehr sehen. „Das zerreißt mir das Herz, da muss ich losheulen.“

Hannah ist trotz ihrer schweren Erkrankung mutig und stark. Denn früh ging sie an die Öffentlichkeit mit der Information, dass sie nach den Corona-Impfungen schwer erkrankt ist. Eine Entscheidung, die Courage verlangt hat – und die sie bis heute Kraft kostet.

Auf die Frage, warum sie sich impfen ließ, sagt sie:

„Die Frage, die stell ich mir selber tatsächlich jeden Tag.“

Die Angst vor Corona – und der Wunsch, weiterlaufen zu können

Im Dezember 2020 erkrankte ihre Familie an Corona. Zuerst der Vater – schwer, mit typischen Symptomen, Geruchs- und Geschmacksverlust, totaler Erschöpfung. Dann die Mutter, leichter Verlauf. Im Januar 2021 traf es Hannah selbst. Auch sie war erschöpft, hatte grippeähnliche Symptome und starke Ohrenschmerzen, aber kein Fieber. Nur ihr Vater erhielt damals einen PCR-Nachweis. Für sie und ihre Mutter standen keine PCR-Tests zur Verfügung – eine Tatsache, die sie fatalerweise später zur zweiten Impfung veranlassen sollte.

Ab Frühjahr 2021 ging es Hannah wieder gut. Sie konnte wieder laufen. Die Angst vor einer schweren Corona-Erkrankung aber blieb. Hannah hatte große Sorge, dass das Virus ihre Lunge angreifen und ihr den Laufsport nehmen könnte.

Die Entscheidung für die Impfung war vielschichtig: Sie war „gutgläubig“, sagt sie heute. Und sie hatte Angst. Auch der Druck am Arbeitsplatz war hoch. Ihre Vorgesetzten waren Impfbefürworter. Tägliches Testen empfand sie als Schikane. Selbstkritisch stellt sie fest: „Ich hätte diesem Druck nicht standgehalten.“_

Erste Reaktionen nach der Impfung

Zum Zeitpunkt der ersten Impfung war sie wegen einer Sportverletzung in der Leiste krankgeschrieben. Auf ihre Impfentscheidung hatte dies aber keinen Einfluss. Sie hätte sich trotzdem impfen lassen, sagt sie.

Drei Tage nach der Impfung begannen die Beschwerden: geschwollene, schmerzende Kniegelenke. Sie konnte kaum noch gehen. Schmerzmittel halfen nicht. Dazu kam eine ausgeprägte Fatigue. Vor der zweiten Impfung spürte sie schon deutliche Zweifel und sprach ihren Arzt darauf an. Ob das sinnvoll sei? Sechs Wochen lagen dazwischen. Die Fatigue hatte sich etwas gebessert. Doch der Arzt riet zur zweiten Dosis. Aufgrund des fehlenden PCR-Nachweises „musste“ sie sich, im Gegensatz zu ihrem Vater, ein zweites Mal impfen lassen. Die Beschwerden wurden auf ihren intensiven Laufsport und die Sportverletzung geschoben.

Nach der zweiten Impfung kam der „mega-Fatigue-Zustand“. Für sie war klar: Das konnte nicht mehr von der Leistenverletzung kommen, die zwei Monate zurücklag.

Die Leiste reagierte wie „ein Rebound“, die Beschwerden wurden heftiger. Pulsierende Entzündungsschmerzen, Krämpfe in den Ellenbogen, anschwellende Finger, Eiter an den Fingernägeln, entzündete Fingerkuppen. Ein bestehendes Raynaud-Syndrom verschlimmerte sich drastisch. Es folgten Kieferschmerzen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Darmprobleme, Entzündungen und Brennen an Schleimhäuten. Sie konnte nicht einmal mehr spazieren gehen.

Auf der Suche nach Antworten und Hilfe

Im Herbst 2021 begann ihre Odyssee durch Arztpraxen und Kliniken. Zunächst erfolgte eine stationäre Aufnahme in einer Rheumaklinik. Eine Krankenschwester sagte ihr dort, „wieviele Fälle sie hätten seit der Impfung. So viele Leute, die seit der Impfung einen Rheumaschub bekommen haben oder wo sich Rheuma entwickelt hat. Und dass es sogar die Ärzte sagen würden.“ Ihr gegenüber habe das jedoch kein Arzt gesagt. „Aber der Schwester gegenüber wohl schon.“ Rheumafaktoren wurden nicht gefunden. So blieb es offiziell bei der Annahme einer Sportverletzung. Doch Hannah spürte, dass mehr dahintersteckte, dass die Ärzte „mehr wissen als sie sagen. […] Man kriegt da irgendwie ein Gespür.“

Es folgten unzählige Arztkontakte: Rheumatologen, Neurologen, Universitätskliniken. Anfangs wurde ihren Schilderungen kein Glauben geschenkt. Ihre Beschwerden seien psychischer Natur, so die Aussagen der Ärzte. Doch im Laufe der Zeit wurden viele Diagnosen gestellt: Post Vac, ME/CFS, immunvermittelte Small Fiber Neuropathie (SFN), klinisch gesichert durch Hautbiopsie im Sommer 2024. Autoantikörper wurden nachgewiesen.

Ihre Symptome passen dazu: Ganzkörperschmerzen, tief, drückend, stechend, pulsierend. Berührungsempfindlichkeit. Gestörtes Temperaturempfinden. Autonome Störungen mit Beteiligung des Magen-Darm-Trakts. Dauerschmerz, der auch durch Schmerzmittel nicht in den Griff zu bekommen ist.

Typisch für Hannahs Schmerzen ist, dass sie wandern und sich verlagern. „Immer für einige Monate am Stück an derselben Stelle sehr heftige Schmerzen.“ Andere Schmerzen seien dumpfer – „damit könnte ich sogar leben.“

Es folgten entzündete Füße, eine entzündete Achillessehne – sie kam nicht mehr in geschlossene Schuhe. Später kamen massive Rückenbeschwerden hinzu. Ein privater Schicksalsschlag verschlimmerte die Situation. Die Schmerzen wurden dauerhaft.

Diese heftigen Schmerzen haben „mich zurückgeworfen wie zum Teil die Zustände direkt nach der Impfung gewesen sind.“

Wenn nichts hilft

Resigniert sagt sie: „Für mich ist es so schlimm, dass mir nichts hilft.“

Denn sie hat fast alles versucht: Nahrungsergänzungsmittel. Unterschiedlichste Ernährungsformen. Schmerzmittel, Statine, Sartane. LDN (Low-Dose Naltrexon). Magnetfeldmatte – die die Nervenschmerzen verstärkte. Auch eine mehrmonatige Phase ganz ohne Medikamente, um dem Körper die Chance zu geben, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Nichts half.

Auch invasive Behandlungen gehören zu ihren Therapieversuchen: Hannah unterzog sich sieben Immunadsorptionen in Hannover. Eine kostet 2.500 Euro. Von der Kasse wurden sie nicht bezahlt. Der Effekt: „null“.

Die Verabreichung von Immunglobulinen in der Universität Tübingen wurde von der Krankenkasse bezahlt und brachte zunächst Besserung: mehr Energie, besserer Schlaf, bessere Verdauung. Hoffnung. Doch später zeigten sie keine Wirkung mehr. Nach einer Therapiepause versuchte sie es erneut mit einer ambulanten Gabe der Initialdosis. Darauf eskalierte ihr Zustand mit Herzrasen. „Sodass ich dann gesagt habe: Das macht doch keinen Sinn und ich möchte das nicht mehr.“

Viele dieser Therapien wurden privat finanziert. Ihre Familie hat sehr viel Geld investiert. Hannah weiß, dass sie sich in einer besonderen Lage befindet. Viele andere Betroffene seien finanziell ruiniert. Sie hingegen konnte nahezu jede Therapieoption ausprobieren. Dafür ist sie dankbar.

Mittlerweile sieht sie sich und andere Betroffene als Versuchskaninchen. Denn viele Geschädigte seien so hoffnungslos, dass sie sich jeder Therapieform unterziehen würden, fatalerweise aber „dafür noch zahlen“ müssten.

Der Gedanke an den Tod

Im Dezember 2025 ging es ihr besonders schlecht. Die Universitätsklinik Tübingen bot nur noch Schmerztherapie an – viele Medikamente kann sie aber wegen einer Herzproblematik nicht nehmen.

„Das war es dann halt von Seiten der Uniklinik. Das hat mich wirklich in ein richtiges Loch gezogen, ich war so verzweifelt, weil ich dachte, jetzt hab ich gar keine Optionen mehr, weil ich alle Therapien schon hinter mir hab.“

Aus Verzweiflung begann sie, über begleiteten Suizid nachzudenken. Sie wollte „mit diesen Schmerzen nicht mehr leben“, wollte nicht mehr anderen jungen Menschen beim Leben zusehen. Ein begleiteter Suizid erfordert jedoch ein psychiatrisches Gutachten, das einen lang anhaltenden Wunsch bestätigt. Sie suchte nach Möglichkeiten. Wartete auf Rückmeldungen. Bisher hat sie von dem angefragten Psychiater nichts gehört.

Eine neue Hoffnung: Stammzellentherapie

Doch dann hörte sie von einer anderen Option, die „vielversprechend sei“: eine Stammzellentherapie, bei der Stammzellen aus dem körpereigenen Fettgewebe entnommen, aufbereitet und wieder infundiert werden. Dies gab ihr neue Hoffnung. So sagte sie sich: „Hannah, du bist noch so jung, und eigentlich möchtest du ja leben.“ So unterzog sie sich vor einem Monat dieser Stammzellentherapie. Kosten: über 10.000 Euro. Eine sehr schmerzhafte Prozedur, an der sie noch heute laboriert.

Hannahs Bauch ist noch verhärtet, Hämatome sind noch sichtbar. Der Wirkungseintritt kann bis zu einem halben Jahr dauern. Noch lässt sich nichts über den Therapieerfolg sagen. „Aber klar: […] Jede Woche die verstreicht, werde ich nervöser und hab auch wieder Angst.“ Derzeit sind Hannahs Schmerzen stärker. Vielleicht, weil sie für den Eingriff „total viel Kräfte mobilisiert“ hat „und Adrenalin in mir hatte.“ Anspannung führt bei ihr oft zu einem Crash – auch mit Schmerzverstärkung.

Sie plant: Wenn sich ihr Zustand um die Stammzellentherapie langfristig um 30 bis 40 Prozent verbessern würde, würde sie sie wiederholen. Wenn nicht, dann nicht.

Anerkennung und Ehrlichkeit

Hannah wünscht sich Anerkennung, Medikamente, die helfen, Forschung und vor allem Ehrlichkeit. Ehrlichkeit vor allem auch seitens betroffener Ärzte. Denn Hannah kennt sechs Ärzte, die selbst erkrankt oder deren Familien betroffen sind. Eine geschädigte Ärztin sitzt immer wieder im Rollstuhl und wird dennoch von ihren Kollegen stigmatisiert: Ihre Beschwerden wurden auf die Psyche geschoben.

Von diesen betroffenen Ärzten hört man in der Öffentlichkeit nur wenig: „Ich glaub, das Problem ist: Diese Ärzte, die einen Impfschaden haben, aber noch selber arbeiten können, die wollen nicht an die Öffentlichkeit gehen, weil sie Angst haben, dass sie Anfeindung zu spüren bekommen oder sogar ihren Job verlieren.“

Sie habe Ärzte gefragt, ob sie gemeinsam mit ihr in diesem Interview vor der Kamera sprechen würden. Aber: „Die hatten alle Angst.“ Resigniert stellt sie fest: Das Schweigekartell ist real.

Trotz Dauerschmerzen, sozialer Isolierung und schwerer Krankheit darf Hannah auch Positives erleben: Viele Betroffene haben sich an sie gewandt und sich für ihren Mut bedankt. „Das gibt mir viel zurück.“ Auch Genesungswünsche, die sie zahlreich erreichen, berühren sie „jedes Mal aufs Neue.“_

Hannah wollte laufen, die Kraft ihres Körpers spüren, leben. Sie will es noch immer. Denn sie will nicht sterben, sondern leben – in einem Zustand, der nicht von Schmerzen und Fatigue dominiert ist. Im Moment hat sie eine Entscheidung für das Leben getroffen. Möge es so bleiben.

Gruppeninterview: Von mir ist nicht mehr viel geblieben

Épisode 18

dimanche 19 avril 2026Durée 01:11:16

Das Interview wurde erstmalig am 29. 04. 2025 veröffentlicht.

Marion, Katja, Wolfgang, Trhass und Julia kommen aus Bayern, Hessen, Sachsen, aus unterschiedlichen Berufen, mit unterschiedlichen Geschichten.

Doch was sie verbindet, ist ihr Schicksal — und ihr Kampf um Anerkennung. Es sind Menschen, die einmal mitten im Leben standen. Heute sind sie Patientinnen und Patienten in der Spezialklinik Neukirchen, weil ihnen nach der Corona-Impfung die Gesundheit, ihr gewohntes Leben und oft auch die Hoffnung genommen wurden.

Im Gespräch mit Johannes Clasen berichteten sie über ihre Schicksale.

Die Spezialklinik Neukirchen im Bayerischen Wald betreibt in ihren zwei Häusern in Neukirchen und Rötz evidenzbasierte Medizin für Patienten mit Umwelterkrankungen, inklusive des LongCovid- und PostVac-Syndroms. Sie ist die einzige Klinik im deutschsprachigen Raum, die Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Schäden durch Spike-Proteine auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen gezielt untersucht und behandelt. Alle hierfür wichtigen und nützlichen Laborparameter werden, individuell abgestimmt auf die einzelne Person, erhoben. Die Befunde helfen dem nachbehandelnden Arzt bei der weiteren Betreuung. Die Behandlungen, die auf Basis der Blutuntersuchungen und Differenzialdiagnosen angeboten werden, werden in keiner anderen von den Krankenkassen anerkannten Klinik angeboten und bezahlt. Leider übernehmen die Krankenkassen aber nicht die Kosten für die verwendeten und empfohlenen Medikamente und Supplemente außerhalb des klinischen Settings.

Marion: „Mein Gehirn ist nicht mehr das, was es einmal war.“

Marion ist 54 Jahre alt, Sportphysiotherapeutin aus Bayern. Vor der Impfung war sie gesund. Sport war ihr Leben — Bewegung ihre Leidenschaft. Doch dann ließ sie sie sich aus Sorge um ihren Arbeitsplatz zweimal mit dem Impfstoff von Moderna impfen. Verwendet wurden Chargen, die auf Toxizitätslisten auf den Plätzen 2 und 10 zu finden sind. So hat die zweite Impfung ihr Leben grundlegend verändert. „Ich war nach ca. 8 Stunden todkrank.“ Ohne ihren Lebensgefährten hätte sie die darauffolgende Nacht nicht überlebt, so Marions Einschätzung. „Ich hätte es nicht geschafft.“ Seither bestimmen eine Vielzahl chronischer Erkrankungen ihr Leben: ME/CFS, ein löchriger Darm, pathologische Blutgerinnung, Schmerzen, Brainfog, schwere kognitive Störungen. „Ein normales Leben kann ich leider nicht mehr führen“, sagt sie leise. Mittlerweile hat sie einen Pflegegrad sowie einen Grad der Behinderung von 60 und ist auf Hilfe angewiesen. Marion sagt von sich, dass sie seit der Impfung autistische Züge entwickelt habe. Reize sind für ihren Körper wie Angriffe und überfordern sie. „Mein Gehirn ist nicht mehr das, was es einmal war.“ Ergotherapie? Physiotherapie? Unmöglich. Alles zu viel, alles zu stark und zu anstrengend. Licht, Lärm, selbst Gespräche, auch dieses Gespräch, können zu viel sein und erschöpfen sie.

„Ich weiß, dass ich morgen wieder liege den ganzen Tag, weil nichts mehr geht. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren, meine Beine funktionieren nicht mehr.“

Marion beschreibt ihren Zustand als ein unaufhörliches Ping-Pong-Spiel zwischen Körper und Reizen. Kaum nimmt sie zu viele Reize wahr, schießt der Körper zurück. Als sie im Dezember 2021 im Rollstuhl saß, kam der Punkt, an dem sie entscheiden musste:

„Entweder geb‘ ich mich auf oder ich kämpfe weiter.“

Doch Aufgeben war keine Option. Marion wollte sichtbar machen, was ihr passiert war. Sie wandte sich an ihre Lokalzeitung — und fand eine Redakteurin, die bereit war, unzensiert über sie zu berichten. Doch diese Sichtbarkeit half ihr vor Gericht wenig. Sie klagte gegen Moderna — und verlor. Schlimmer noch: Sie musste als Geschädigte 1.000 Euro an den Konzern zahlen. Der junge beisitzende Richter sagte in der Verhandlung einen Satz, der in ihr bis heute nachhallt und wie Hohn in ihren Ohren klingt:

„Wenn die Justiz sagt, dass der Himmel grün ist, dann ist er das auch.“

Kein Wunder: Wir wissen mittlerweile durch eine Recherche des Multipolar Magazins, dass der Staat bisher ca. 13 Millionen Euro an Pharma-Anwälte gezahlt hat, um derartige Klagen von Geschädigten abzuwehren. Marion hat bisher 62.000 Euro privat ausgegeben — für ihre Gesundung, für Therapien, für Medikamente, für Blutwäschen. Ohne diese Behandlungen könnte sie heute nicht mehr hier sitzen. Denn die Spikes treiben weiter ihr Unwesen in ihrem Körper. Sie hat, wie viele andere Geschädigte, sehr hohe IgG-Antikörper gegen SARS-CoV 2 im Blut: 7345,85 BAU/ml. (BAU = binding antibody units) Diese sind, laut Aussage ihrer behandelnden Ärzte, ein diagnostischer Hinweis auf persistierende Spikeproteine. Die Blutwäsche schenkt ihr kurze Momente von Klarheit.

„Ich merke, ich häng‘ an der Maschine und mein Kopf wird wieder frei, ich kann wieder denken, wieder kommunizieren.“

Doch der Effekt hält nicht lange an. Wenn sie sich übernimmt, kommt alles zurück.

„Dann kommen die Symptome geballt wie eine Bombe. Mit diesem Handicap kann man kein Leben führen.“

Dazu kommen rezidivierende Infekte — und mit ihnen stürzt Marion erneut ab.

„Sobald ein Infekt kommt, sei es Corona, Magen-Darm oder Grippe, dann kommt es wie ein Bumerang zurück.“

Acht Ärzte haben ihr die Diagnose PostVac gestellt. Ihre Blutwerte sprechen eine klare Sprache. Und doch wird ihr Schaden nicht anerkannt. Über die Formulierung des Ablehnungsbescheides kann sie nur den Kopf schütteln:

„Diesen Bescheid hat ein ganz normaler Laie geschrieben. Da sind so viele Fehler drin, die haben nur meine Befunde abgeschrieben.“

Der letzte Satz ihres Bescheides bringt das Dilemma der Betroffenen auf den Punkt: „Nach Aussagen des Paul-Ehrlich-Instituts und der Bundesregierung stehen LongCovid-ähnliche Beschwerden nicht in kausalem Zusammenhang mit der Corona-Impfung.“

Katja: „Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben.“

Katja aus Sachsen war 20 Jahre lang Pflegekraft im Pflegeheim. Dann kam die BioNTech/Pfizer-Impfung mit der Impfcharge EX8679, der toxischsten aller Impfchargen von BioNTech. Doch Katja hat nicht nur diese gefährliche Charge bekommen. Alle drei Chargen, mit denen sie geimpft wurde, stehen auf Toxizitätslisten. Danach begann für sie ein Albtraum, der bis heute andauert: über 30 Diagnosen, Entzündungen in Herz, Gehirn und Gefäßen, Mikrothromben, schwerste Erschöpfung, persistierende Spikes im Plasma und den Immunzellen, Pflegegrad. Im Alltag ist sie komplett auf Hilfe angewiesen. Ein Leidensweg, der sie an ihre Grenzen bringt — körperlich, seelisch, finanziell.

Die Charge EX8679 verfolgt Katja bis heute. Nicht nur, weil sie selber schwerste Schäden davongetragen hat, sondern auch, weil ihr Vater diese Charge 2021 bekommen hatte. Vor einem Monat hat er den Kampf gegen seine schwere Erkrankung verloren. Als sie davon erzählt, bricht sie in Tränen aus, ihre Stimme versagt. Zunächst schien es, als hätte er Glück gehabt. Doch die Katastrophe kam zeitverzögert — dann aber mit voller Wucht: Gehirnblutung. Schlaganfall. Turbokrebs mit Metastasen. Lungenembolie. Thrombosen. Künstlicher Darmausgang. Nierenstents. EX8679 ließ Katja nicht los. Sie begann, nach Menschen zu suchen, die ebenfalls diese toxische Charge erhalten hatten und startete einen Aufruf. Sie wollte wissen, wie viele Menschen noch ihr Schicksal teilen. Heute weiß sie von rund 30 Menschen, die ebenfalls mit EX8679 geimpft worden sind. Alle sind schwerst krank. Drei sind bereits gestorben. Katja fand Betroffene in jedem Bundesland, immer zwei bis drei Personen.

„Diese Charge ist deutschlandweit klammheimlich verstreut worden.“

Zu wenig, um Aufsehen zu erregen.

„Wenn diese Charge in nur einer Stadt verimpft worden wäre, wäre es sofort aufgefallen.“

Es sind nicht nur die Symptome, die sie täglich quälen. Es ist vor allem das Gefühl, von Staat und Krankenkassen im Stich gelassen zu werden.

„Der Staat hat mich wissentlich geschädigt und ich bekomm‘ keine Hilfe und die lassen einen sterben. Das ist die bittere Realität. Uns wurde gesagt, die Impfung sei nebenwirkungsfrei. Das stimmt nicht. Wir sind nachgewiesen geschädigt und wir werden jetzt vom Staat im Stich gelassen und auch zensiert, weil Impfgeschädigte darf es nicht geben.“

Katja ist mittlerweile das vierte Mal in der Spezialklinik Neukirchen. Sie kommt immer wieder, weil sie zu Hause keine adäquaten Therapieoptionen hat. Die Behandlungen in der Klinik, die täglichen Infusionen und Nahrungsergänzungsmittel helfen ihr – zumindest ein wenig. Doch zu Hause beginnt der Überlebenskampf von vorn.

„Man wird entlassen, bekommt einen langen Zettel mit nach Hause mit den Präparaten, auf die man angewiesen ist, die man dann kaufen soll — das geht in die Hunderte Euro — und die kann man sich dann nicht leisten.“

Denn die Krankenkasse zahlt nichts. Keine Nahrungsergänzungsmittel, keine hilfreiche Therapie. Die Begründung ist immer dieselbe:

„Ein PostVac-Impfschaden ist nicht im Leistungskatalog verankert.“

Katja hat privat bereits 30.000 Euro ausgegeben. Für Diagnostik. Für Therapien. Für ein Stück Leben. Doch alles, was sie einreicht, wird abgelehnt. „Alles.“

„Ich hab alles verloren“,

sagt sie.

„Meine Gesundheit, meine Arbeit, meine Existenz.“

Doch sie kämpft jeden Tag weiter – für ihr Leben und für Gerechtigkeit. Und für die Erinnerung an ihren Vater.

Wolfgang: „Die neurologischen Probleme machen mir schwer zu schaffen.“

Wolfgang war 30 Jahre in Hessen in der Automobilindustrie als Techniker tätig. Heute sitzt er da — fahl und erschöpft. Der Impfung stand Wolfgang eigentlich skeptisch gegenüber, er hatte keine Angst vor Corona. Doch der berufliche Druck war groß.

„Ich musste geschäftlich nach China, musste dafür geimpft sein“

sagt er. Widerwillig ließ er sich impfen — zweimal. Danach kam alles anders. Nach zwei Impfungen entwickelte er eine bedrohliche Erweiterung der Aorta und lebensgefährliche Einblutungen in die Gefäße. Er musste sich einer dramatischen Not-OP unterziehen, in der ein Stück seiner Aorta entfernt wurde. Seitdem leidet Wolfgang unter Symptomen, die ihn jeden Tag an seine Grenzen bringen: Doppelbilder, Gedächtnisverlust, Schwindel, Kontrollverlust über Arme und Beine.

„Manchmal zieht es mir einfach die Beine weg“

sagt er leise. Dazu kommen Schmerzen, Panikattacken und das Gefühl, nicht mehr Herr seines Körpers zu sein.

„Die neurologischen Probleme machen mir schon schwer zu schaffen.“

Das Biopsat, das bei der Entfernung der Aorta gewonnen wurde, hat er im Labor untersuchen lassen. Was man darin fand, ließ ihn sprachlos zurück:

„Das Material war voller Spikes. Die Aorta, die rausgeschnitten wurde, war voller Spikes.“

Wolfgang ist realistisch:

„Die Hoffnung, gesund zu werden, ist gleich null.“

Er weiß: Die Spikes in seinem Körper bleiben.

„Man kann die Spike-Produktion ein bisschen senken, aber die geht nicht weg.“

Ein Trost bleibt ihm in seinem Leid: Wolfgangs Freunde haben sich nicht von ihm abgewandt. „Das ist ein Privileg“, sagt er, wissend, dass viele andere Betroffene völlig isoliert sind.

Trhass: „Mein Lachen war nur noch Weinen.“

Trhass, eine zahnmedizinische Fachangestellte aus Hessen, hat bis zur Impfung im Büro gearbeitet. Doch das Leben, das sie einmal führte, gibt es nicht mehr. Trhass wollte sich nicht impfen lassen. Doch der Druck aus dem Umfeld war groß. Arbeitskollegen, Chefs — alle forderten sie immer wieder zur Impfung auf. Die ständigen Tests, die Ausgrenzung, der Wunsch, den kranken Vater zu besuchen — alles führte dazu, dass sie schließlich nachgab. Bereits die erste Impfung hat sie sehr schlecht vertragen. Vier Wochen später, nach der zweiten Impfung, ist sie zusammengebrochen.

„Ich konnte nicht mehr aufstehen, mich nicht mehr bewegen. Ich habe nur noch geweint wie ein kleines Kind.“

Krankenhäuser und Ärzte konnten ihr nicht helfen — sie wurde in die Psychosomatik geschickt, wo sie sich unverstanden fühlte.

„Die Ärzte haben immer weggeguckt, wenn ich meine Probleme erzählt habe.“

Dabei konnte sie kaum noch laufen, hatte Taubheitsgefühle, Schmerzen, Durchblutungsstörungen. Erst beim dritten MRT wurden geschädigte Nervenfasern festgestellt. Heute ist sie auf Hilfe angewiesen, kann kaum noch für sich sorgen. Ein Rollator unterstützt sie beim Gehen.

„Ich bin alleine gelassen, weiß nicht, warum der Staat uns nicht glaubt, was mit uns passiert ist. Wir erzählen keine Märchen.“

Eine Ärztin, die Kenntnis von ihrer toxischen Impfcharge hatte, vermutete bei Trhass schließlich einen Impfschaden und wies sie in die Spezialklinik Neukirchen ein. Hier fühlt sie sich zum ersten Mal gesehen und verstanden. Endlich trifft sie auf Menschen, die ihre Geschichte teilen.

„Ich bin glücklich, dass ich endlich Leute gefunden habe, die die gleichen Probleme haben, weil ich war wie gesagt zwei Jahre lang alleine gelassen, keiner konnte mir helfen, weder ein Arzt noch andere.“

Das Interview strengt sie sichtlich an — aber sie will erzählen. Sie will, dass ihr Leid sichtbar wird.

Julia: „Von mir ist nicht mehr viel geblieben.“

Julia ist 42 Jahre alt, examinierte Krankenpflegerin und Lehrerin für Pflegefachkräfte aus Oberbayern. Als Leiterin eines Pflegekurses sollte sie Vorbild für die Pflegeschüler und -schülerinnen sein und sie zum Impfen motivieren. Und das, obwohl sie der Impfung kritisch gegenüberstand. Der Druck in der Arbeit sei „immens“ gewesen, nicht geimpfte Kollegen seien von der Arbeit freigestellt worden, so schildert sie ihr damaliges Dilemma. Zudem hätten sie und ihr Mann gerade ein Haus gekauft. Die Angst, alles zu verlieren, war größer als ihre Zweifel.

„Irgendwann hab ich nachgegeben.“

Die zweite Impfung mit der hochtoxischen Charge EX8679 von BioNTech veränderte ihr Leben nachhaltig, und das bis heute. Sie entwickelte ME/CFS, massive Durchblutungsstörungen, Luftnot und unzählige andere Symptome:

„Man ist 24 Stunden ein bunter Blumenstrauß voller Symptome.“

Ihren Alltag beschreibt die Mutter zweier Kinder so:

„Man liegt den größten Teil des Tages rum und ist froh, wenn man zu Hause noch ein, zwei Handgriffe schafft.“

Ihre Stimme zittert.

„Von mir ist nicht mehr viel geblieben.“

Besonders bitter: Sie selbst war Teil des Gesundheitssystems — heute erfährt sie am eigenen Körper dessen Grenzen.

„Jetzt bin ich selber chronisch krank und stelle fest, dass unser Gesundheitssystem kurz vor dem Niedergang steht.“

Sie fühlt sich betrogen.

„Dass man uns so im Stich lässt — das ist für mich ein totaler Skandal.“

Nach den Impfungen erkrankte sie dreimal an Corona, obwohl seitens der Politik versprochen worden war, dass das nicht passieren könne. Heute weiß Julia, dass die Wahrscheinlichkeit zur Infektion mit der Anzahl der erhaltenen Impfungen zunimmt.

„Diese Infektionen haben alle Symptome verschärft, bis hin zur Bettlägerigkeit.“

Da Bayern als einziges Bundesland in Deutschland die Regelung hatte, dass Personen, die zweifach geimpft und zudem erkrankt gewesen sind, nicht als geboostert galten, hat sie sich ein drittes Mal impfen lassen, obwohl sie nach der zweiten Impfung schon in einem sehr schlechten Zustand war.

So musste ich mich noch drauf impfen lassen im kranken Zustand.

Ihre Impfärztin meinte damals, dass das gar kein Problem sei.

„Es ist ein Unding, dass man sich gebeugt hat mit der Impfung. Damals hab ich mir schon die Frage gestellt, wenn die dahinterstehen würden, dann wäre das auch kein Problem im Sinne von Regressansprüchen.“

Da sie aber unterschrieben habe, keine Ansprüche zu haben, sei es schwierig, Schadensersatz zu bekommen. Auch Julia hat freie Spikes im Serum — mit 419 pg/ml einhundertfach erhöht. Ihre IgG-Antikörper gegen SARS-CoV 2 sind mit 2.368 BAU/ml ebenfalls weit über dem Normbereich. Der Grenzwert für einen negativen Befund liegt bei 7,10 BAU/ml. Die toxische Wirkung der Spikes kann sie spüren.

„Ich spüre, was die Spikes im Körper anrichten, wie die da rumfressen, wie die alles angreifen.“

Zu Hause ist sie viel alleine. Ihre Freunde haben sich zurückgezogen. Doch Julia gibt nicht auf. Sie hat sich Wissen angeeignet, hat recherchiert, sich Hilfe gesucht.

„Wenn man für sich selber nicht Sorge trägt, geht man unter.“

Ob sie noch Hoffnung hat?

„Hoffnung weiß ich nicht. Ich bin auf jeden Fall realistisch.“

Ihr Ziel ist bescheiden geworden:

„Ich möchte wieder eine bessere Lebensqualität, möchte mit meinen Kindern Geburtstag feiern, an Weihnachten mit der Familie an einem Tisch sitzen können. Das existiert ja bei mir nicht mehr.“

Marion, Katja, Wolfgang, Trhass und Julia

Diese fünf Menschen stehen stellvertretend für viele schwer und schwerst Geschädigte, die in der Öffentlichkeit kaum eine Stimme haben. Es sind Menschen, die nicht mehr schweigen wollen, weil ihre Körper schwer krank geworden sind. Es sind Menschen, die sich solidarisch gezeigt haben, und denen jetzt die Solidarität verweigert wird. Sie wollen kein Mitleid. Sie wollen Anerkennung und Entschädigung. Sie wollen gesehen und gehört werden.

„Wir sind Unzählige“, sagt Katja. „Wir hoffen auf Gerechtigkeit und dass wir endlich Hilfe bekommen.“

Prof. Dr. Klaus Steger: modRNA-Injektion & Impfschäden

Épisode 17

lundi 13 avril 2026Durée 01:25:53

Das Interview wurde erstmalig am 24. 01. 2025 veröffentlicht.

Am 24. Januar 2025 traf sich unser Mitglied Prof. Klaus Steger unter der Moderation von Bastian Barucker mit dem Kardiologen und ehemaligen Chefarzt Dr. Jörg-Heiner Möller zu einem Gesprächsabend über die mRNA-Technologie und Impfschäden nach der Corona-“Impfung”.

Die vor der Zulassung wenig getesteten, von der Politik als nebenwirkungsfrei deklarierten und immens propagierten neuartigen mod-RNA-Präparate haben aufgrund der ausgerufenen gesundheitlichen Notlage durch das Corona-Virus ihre Zulassung erhalten können. Sie sollten Leben retten und die Pandemie beenden. Doch schnell wurde klar, dass die Injektionen ein stark erhöhtes Nebenwirkungsprofil aufweisen und die Auswirkungen auf den Körper viel tiefgreifender und langfristiger sind als von Medien und Politik beschrieben.

Das Gespräch nähert sich der sogenannten “Corona-Impfung” aus zwei Perspektiven. Auf der einen Seite geht es um die Art und Weise der teilweise schweren und häufigen Nebenwirkungen, die nach der Impfung auftreten. Auf der anderen Seite geht es um die Mechanismen rund um die mRNA-Technologie und die möglichen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus.

Das Video wurde zuerst auf dem Youtube-Kanal von Bastian Barucker veröffentlicht: https://www.youtube.com/watch?v=7×6lUszQ9vA

Dr. Jörg-Heiner Möller: Ich bin traurig und wütend

Épisode 16

vendredi 10 avril 2026Durée 43:26

Das Interview wurde erstmalig am 22. 01. 2025 veröffentlicht.

Dr. Jörg-Heiner Möller schlägt erneut Alarm: In einem bewegenden Gespräch mit Johannes Clasen berichtet der Kardiologe von dramatischen Krankheitsverläufen nach der Impfung, warnt vor der zerstörerischen Wirkung des Spike-Proteins und prangert das systematische Wegsehen von Behörden und Ärzten an. Sein Fazit: Post-Vac ist real – und ein Skandal, der ihn traurig und wütend macht.

Dr. Jörg-Heiner Möller kam bereits im Oktober 2024 im Rahmen des Projekts „geimpft-geschädigt-geleugnet“ zu Wort. Vor kurzem trafen sich Johannes Clasen und Dr. Möller zu einem berührenden Update-Gespräch, in dem der Kardiologe und ehemalige Chefarzt eines kleinen bayerischen Krankenhauses erneut seine erschütternden Erfahrungen mit der sogenannten „Post-Vac-Erkrankung“ schilderte.

Die Krankheitsbilder, die er beschreibt, sind beängstigend und werfen ernsthafte Fragen zu den Folgen der Impfung auf. Besonders schockierend ist die Tatsache, dass viele der Betroffenen – trotz schwerwiegender Symptome – noch immer nicht als „Impfgeschädigte“ anerkannt werden.

Seiner Beschreibung nach ist Post-Vac eine „nach der Impfung neu aufgetretene, einer Autoimmunerkrankung ähnliche Systemerkrankung, (…) die spontan so gut wie nicht weggeht.“

Symptome wie schwere Müdigkeit, kognitive Störungen und autoimmune Dysautonomie bestimmen seither das Leben dieser Patienten. Viele seien, so Möller, aufgrund dieser Beschwerden „arbeitsunfähig und aus dem Leben rausgeworfen.“

Der Zusammenhang mit dem Spikeprotein, das durch die Impfung in den Körper gelangt, ist für Möller unbestreitbar: Dieses Protein sei nämlich „ein hoch immunogenes Protein, das bei … vielen Patienten zu einer überschießenden Immunantwort führt“, so dass eine „Inflammationskaskasde, … die in vielem noch überhaupt nicht verstanden ist“, in Gang gesetzt werde. Möllers Befürchtung ist, dass dieses Spikeprotein „nie wieder aus dem Körper rauszugehen scheint.“ Deswegen, so seine düstere Prognose, sei „diese Erkrankung nicht heilbar.“ Vielmehr werde „diese Inflammationskaskade aufrecht … erhalten“, da das Spike-Protein „immer weiter produziert wird, immer weiter ein Reiz für den Körper ist.“

Die zentrale Rolle des Spike-Proteins bei der Entstehung der Erkrankung erklärt auch die Ähnlichkeit mit dem Post-Covid-Syndrom, mit dem Unterschied, dass bei Post-Covid die Symptome durch das Virus-Spike selbst ausgelöst werden, bei Post-Vac hingegen durch die impfinduzierten Spikes. Zudem ist Möllers Einschätzung nach Post-Vac die schwerere Erkrankung. Der labortechnische Nachweis des Spikeproteins erfolgt „in Exosomen, Immunzellen und im Serum“, erklärt Dr. Möller. Labore wie MMD Magdeburg und das MWGFD-Labor-Inmodia GmbH seien dazu in der Lage. Doch trotz dieser eindeutigen Befunde blieben die Impfschäden weitgehend unberücksichtigt, so seine bittere Erkenntnis. Die medizinische Gemeinschaft lehne es weiterhin ab, diese neue Erkrankung anzuerkennen. Diese zeige sich auch in der Weigerung der Kostenträger, die Untersuchungen zur Detektion der Spike-Proteine und der Differenzierung zwischen Virus- und Impfspike zu bezahlen.

Ein weiterer erschreckender Aspekt in Dr. Möllers Schilderungen ist der Widerstand vieler Ärzte, sich mit den Auswirkungen der Impfung auseinanderzusetzen. So berichtet er von einem Vorfall, bei dem er von einem örtlichen Hausarzt beschimpft wurde, weil er ihn gebeten hatte, eine Patientin, die nie an Corona erkrankt gewesen war, aber unter starker Müdigkeit und rezidivierenden Fieberschüben sowie einer hohen Spike-Konzentration im Serum litt, als Impfgeschädigte zu melden. Diese ablehnende Reaktion sei leider keine Ausnahme, sondern spiegele eine weit verbreitete Tendenz wider: Viele Ärzte kämen oft nicht damit zurecht, dass sie mit ihrer Impfung, mit der sie „eigentlich etwas Positives bewirken wollten, Schaden angerichtet haben.“ Zudem sei das offizielle Narrativ ein anderes gewesen:

„Es gab keine Äußerungen von Politikern, von Ärzten, von Medien, wo es nicht hieß, Impfnebenwirkungen sind gering.“

So entstand eine „projizierte Wirklichkeit“, in der es niemand mehr wagte, Impfnebenwirkungen überhaupt wahrzunehmen oder darüber zu sprechen:

„Meine Patienten berichten mir, dass sie, wenn sie sagten, das ist aber erst seit der Impfung aufgetreten, dieses oder jenes Symptom, dass sie teilweise aus Praxen rausgeschmissen wurden. Das wollte keiner hören. Von daher entstand so eine politische Denke, dass diese Impfung komplett sicher sei.“

Es ist Dr. Möller deutlich anzusehen, dass ihn das Schicksal seiner Patienten persönlich sehr berührt. So schildert er den Fall eines 28-jährigen Studenten, der nach der Impfung eine Myokarditis mit bösartigen Herzrhythmusstörungen entwickelte, die seine Lebenserwartung deutlich verkürzt. Dieser junge Mann sei, obwohl er in der Charité behandelt worden sei, nicht als Impfgeschädigter anerkannt. Der Grund könne sein, so Möller, dass

„Impfschäden an den Universitäten auch unter den Bereich der politischen Correctness fallen, da will man lieber nicht dran rühren. Das ist für mich auch ein denkerisches Brett vorm Kopf.“

Möller beklagt: „Es müssten mehr Wissenschaftler sagen, wir gehen dem mal nach.“ Die Realität ist jedoch, dass „kein Fachblatt, das … veröffentlicht.“

So wie seine Beobachtungsstudie, die über ein Jahr mit 350 Patienten durchgeführt wurde, nicht veröffentlicht wurde. In dem Patientenklientel dieser Studie waren zwei Patienten mit amyotropher Lateralsklerose. [Anm, de. Red.: Die Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, ist eine fortschreitende Erkrankung der Bewegungsneuronen, die zu Muskellähmung führt. Die Krankheit ist nicht heilbar und führt – meist innerhalb weniger Jahre – zum Tod. ]

„Das ist eine tödliche Erkrankung, … fortschreitend, … sieht man als Mediziner selten in seiner beruflichen Laufbahn. Ich habe nur ein oder zwei in 40 Jahren gesehen.“

Das Auffällige war: „Beide sagten, das Zittern hat am Tag der Impfung angefangen.“ Beide Patienten seien mittlerweile nach einem ungewöhnlich schnellen Krankheitsverlauf verstorben und waren auch nicht als Impfgeschädigte anerkannt: „Das ist jetzt zufällig zeitgleich, so wird gesagt.“

Dabei müsste es „eigentlich den Fachgesellschaften auffallen, dass mehr amyotrophe Lateralsklerose, mehr rheumatische Erkrankungen, mehr plötzlicher Herztod auftauchen, und man müsste eigentlich Alarm schlagen“, so Dr. Möller weiter. Doch das Gegenteil sei der Fall. Das Thema werde unter den Teppich gekehrt, alle diese Fälle würden weder in der Statistik des PEI aufgenommen noch bei den Versorgungsämtern registriert.

Doch das Problem gehe weit über die medizinische Erkenntnis hinaus. Möller kritisiert insbesondere die Rolle des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) und anderer offizieller Stellen, die die Krankheit nicht nur ignorierten, sondern auch aktiv daran arbeiteten, sie kleinzureden.

„Das PEI ist das Institut, die oberste Behörde, die dafür zuständig ist zu schauen, ob ein Impfstoff sicher ist oder nicht.“

Die Mitarbeiter des PEI hätten aufgrund der Forschungen des Nobelpreisträgers Weisman gewusst, dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die „mit chronischen Entzündungsreaktionen, Autoimmunerkrankungen, Blutplättchenfunktionsstörungen und Thrombusformation reagiert.“ Diese Personengruppe hätte, so Möller, vor der Impfung identifiziert werden müssen. Weismans Forschungsergebnisse wurden „im April 2018 veröffentlicht. … Die Profis vom PEI, die sicher jedes Paper zur mRNA-Technik kannten, haben das gewusst. D. h. man hat gewusst, dass eine Gruppe so reagieren würde.“

Als oberste Bundesbehörde, die für die Impfstoffsicherheit zuständig ist, hätte das PEI die Aufgabe gehabt, die Arztpraxen hierfür zu sensibilisieren:

„Guckt, ob solche Leute mit Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen nach der Impfung auftauchen und meldet uns das sofort auf eine einfache Weise. Dann hätte man schon relativ früh sehen können: halt, halt, das müssen wir stoppen, das müssen wir modulieren oder modifizieren, die Impfung. Das Gegenteil ist passiert. Man hat die Statistik von Pfizer übernommen – Schadensstatistik, keine eigene – man hat wie eine tibetanische Gebetsmühle gesagt, die Impfschäden sind verschwindend gering, und man hat in einer Weise, Sie merken meine Fassungslosigkeit, weggeguckt und die Realität nicht gesehen. Dieses Verhalten, eine Wirklichkeit auszublenden, in Verbindung mit einer Impfkampagne des Staates ist für mich ein Verbrechen.“

Möller macht keinen Hehl daraus, dass er die Reaktion der Behörden als schwerwiegenden Skandal sieht:

„Ich bin der Meinung, dass dieser Skandal mit dem Umgang mit Impfnebenwirkungen um Dimensionen größer ist als der Conterganskandal der 60er Jahre“.

Die Konsequenzen für die Betroffenen seien verheerend, und die gesellschaftliche Reaktion darauf sei erschreckend.

„Man hat einen Schaden erzeugt, wo Leute nicht mehr arbeiten können, wo Lebensglück weg ist, wo überhaupt keine Energie ist, wo die Betroffenen sich nicht mehr freuen können, wo Partnerschaften kaputtgehen, wo man durch das soziale Netz fällt und ich behaupte, das hat man bei einer halben Million. Und das mag keiner mehr hören. … Es interessiert keinen mehr, aber ich hab die Patienten. Ich sehe sie, und sie werden alleine gelassen.“

Möller fordert, dass die Post-Vac-Erkrankung endlich als eigenständige Krankheit anerkannt wird. Dazu sei eine klare Definition und bessere Diagnostik erforderlich. Wenn er in einer Leitliniengruppe säße, würde Möller abfragen, ob folgende Kriterien erfüllt sind:

  1. Ist das Spikeprotein vorhanden?
  2. Gibt es agonistische Rezeptorautoantikörper?
  3. Ist die schwere Müdigkeit als Leitsymptom vorhanden?
  4. Treten kognitive Störungen auf? Bestehen
  5. Autonome Dysautonomie
  6. Koordinationsstörungen
  7. Kopfschmerzen
  8. Sehstörungen
  9. Posturales Tachykardiesyndrom (POTS)

Lägen sieben der genannten Kriterien vor, wäre es nach seiner Definition Post-Vac.

„Das wäre … ein ganz praktischer Vorschlag, damit man… endlich die Krankheit benennt, das ist Post Vac, damit die im Krankheitskatalog auftaucht, damit die Krankenkassen endlich auch sich an den Kosten beteiligen. … Wenn man die Krankheit definieren will, wenn man sie definiert hat, hat das für die Patienten auch den Vorteil, dass sie endlich anerkannt wird.“

Aber:

„So ein Vorschlag ist bislang nicht gekommen. … Wir haben diese Erkrankung seit dreieinhalbJahren. Dass das noch nicht gemacht worden ist auch einer der vielen Skandale.“

Möller, der nicht nur als Arzt, sondern auch als Partner einer schwer an Post-Vac erkrankten Frau betroffen ist, leidet persönlich an dem Versagen der Politik, der Behörden, der Medizin:

„Ich hab die Krankheit zuerst an meiner Lebenspartnerin kennengelernt und sehe jeden Tag das Elend, das sie auslöst.“

So resümiert er abschließend:

„Das macht Sie traurig, wenn Sie die Schicksale sehen, … da weinen Sie auch …. das macht was mit Ihnen. … Wenn Sie sehen, dass die gesamte Gesellschaft wegguckt, dann werden Sie traurig, wütend. Bei mir ist beides da. Ich bin traurig und wütend.“

Medizinisches Fachpersonal, das ähnliche Erfahrungen gemacht hat, bitten wir, uns diese mitzuteilen. Kontaktaufnahme ist möglich über info@mwgfd.org. Vielen Dank!

Dr. Wolfgang Wodarg: Die Darstellung des Narrativs ist absurd

Épisode 15

lundi 23 mars 2026Durée 45:48

Das Interview wurde erstmalig am 09. 12. 2024 veröffentlicht.

Als Mahner und Warner der ersten Stunde ist MWGFD-Mitglied Dr. Wolfgang Wodarg während der Corona-Krise einer kritischen Öffentlichkeit bekannt geworden. Die Haltung des Facharztes für Innere Medizin, Pulmologie, Sozial- und Umweltmedizin und öffentliches Gesundheitswesen und ehemaligen Bundestagsabgeordneten der SPD zeigte sich jedoch nicht erst während des jüngsten globalen Gesundheitsnotstands. Auch die BSE-Krise, die Vogel- und schließlich auch die Schweinegrippe begleitete er wachen Auges und beobachtete dabei insbesondere die WHO kritisch. „Die haben den Leuten Angst gemacht“, so sein Resümee. Heute warnt er eindringlich vor den Folgen einer Medizin, die seiner Ansicht nach Diagnosekunst und Vernunft zugunsten fragwürdiger Tests, ökonomischer Anreize und gentechnischer Experimente aufgegeben hat.

Ab 2009 habe er schließlich mit Hilfe des Europarates die „kriminellen Machenschaften der WHO rausfinden dürfen“, so Wolfgang Wodarg. Viele Fachleute hätten große Interessenkonflikte gehabt, da sie beispielsweise direkt bei der Pharmaindustrie beschäftigt gewesen seien. So sei das Ganze „ein Theater, das zeigt, dass die WHO korrupt ist.“ Wolfgang Wodargs Auffassung ist:

„Seit 2009 war die WHO amtlich ganz klar eine Institution, auf deren Urteil ich nicht mehr viel gehalten habe.“

Doch Wodarg klagt nicht nur die WHO an. Auch seine Berufskollegen sind Adressaten seiner Kritik und Enttäuschung: die Ärzteschaft habe während der Corona-Krise „wie hypnotisiert“ die lege artis notwendige Differentialdiagnostik außer Acht gelassen. Es sei bekannt, dass eine Grippe von einer Vielzahl von Erregern ausgelöst werden könne, die häufig gemeinsam aufträten und die sich sogar gegenseitig verstärken können. Für viele dieser Viren gäbe es in der Praxis nicht einmal valide Tests. Dies habe allerdings früher, bei einer Grippe auch kaum jemanden interessiert.

Während der Corona-Krise habe man jedoch nur noch nach Corona-Viren gesucht und dabei so getan, als sei das einzige, nach dem man gesucht hatte, dann auch die Ursache der Erkrankung. Wodarg betont:

„Wenn mir das einer in der Prüfung der Ärztekammer so dargestellt hätte, wäre er durchgefallen. (…) Das ist vom ärztlichen Denken her völlig absurd, dass man da nur einen Test macht und dann denkt, man hat es.“

So fordert er:

„Wir müssen die Differentialdiagnose wieder zum Leben erwecken, sonst kann man die Medizin vergessen.“

Da laut WHO „COVID“ per Definition der Nachweis von Erregern mittels Erregernachweis, Anzüchtung von Viren, Sequenzierung oder als „wichtigstes Wort“ ein positiver PCR-Test sei, reichte

„der positive PCR-Test, um zu sagen es ist COVID. Das ist absurd (…) Mit dem Wörtchen „oder“ wird die Differentialdiagnose überflüssig gemacht“,

so Wolfgang Wodarg. Auf Basis dieser PCR-Diagnose, die keine Krankheitsdiagnose sei, habe man dann die Menschen mittels einer „Impfung“ gentechnisch verändert.

Um die neuartigen Injektionen als Impfungen bezeichnen zu können, wurde 2009 während des Bundestagswahlkampfes und der Schweinegrippe die Definition des Begriffs Impfung verändert, indem im Arzneimittelgesetz (§4, Sonstige Begriffsbestimmungen; Anm. d. Red.) nur die vier Worte „oder von rekombinanten Nukleinsäuren“ ergänzt wurde. Dies sei, so Wodarg, normalerweise das Kennzeichen einer Gentherapie:

„Da werden Menschen gentechnisch verändert, weil sie bestimmte Eiweiße herstellen sollen, die sie sonst nicht herstellen.“

Selbstkritisch stellt er rückblickend fest:

„Ich hätte das eigentlich merken müssen, diese kleine Veränderung.“

Da das Ganze jedoch so geschickt inszeniert worden sei – immerhin sei die Öffentlichkeit durch die Schweinegrippe und den Wahlkampf abgelenkt gewesen – habe auch er dies übersehen. So konstatiert er:

„Das war ein Experiment, das man machte auf der Basis einer Diagnose, die keine ist.“

PCR sei nicht zur „Diagnose einer Krankheit“, sondern zum Nachweis „molekularer Verschmutzungen entwickelt worden“. Für COVID-19 reiche laut WHO ein positiver PCR-Test selbst ohne Differentialdiagnose. Selbst epidemiologische Hinweise hätten für die Diagnose COVID ohne Erregernachweis gereicht. Zudem hätten die Krankenhäuser finanzielle Anreize gehabt, COVID zu diagnostizieren, häufig positive Tests hätten also im Interesse der Krankenhäuser gelegen. Die sogenannte Impfung sei ein „Immunisierungsversuch durch Gentherapie.“ So lautet seine Schlussfolgerung: „Die Darstellung des Narrativs ist absurd.“

Der Schaden durch diese Immunisierungsversuche ist groß, so Wodarg:

„Es sind (…) sehr, sehr viele verschiedene Symptome, die durch diese Gentherapie hervorgerufen werden können.“

Sie seien überwiegend auf Schädigungen des Immunsystems zurückzuführen.

„Was wir beobachten, ist letztlich immer eine Reaktion unseres Immunsystems.“

Bei gentechnisch veränderten Zellen gebe es eine Abwehrreaktion des Immunsystems, „die werden abgetötet“. Sehr problematisch seien auch die in den sogenannten Impfungen enthaltenen Nanopartikel, die Wodarg metaphorisch als „Tarnkappenbomber“ bezeichnet:

„Wenn die mit der RNA in die Zellen gehen, fangen die Zellen an, Eiweiße zu produzieren.“

Da gebe es vielfältige Veränderungen. So komme es, auch bei jüngeren Menschen, zu einer Zunahme an Krebserkrankungen, auch rezidivierende Tumore träten vermehrt auf. Hierbei spielten auch Kommunikationsstörungen zwischen den einzelnen Zellen des Immunsystem eine Rolle. Die deutliche Zunahme der plötzlichen Herztode junger Sportler sieht Wodarg ebenfalls in Zusammenhang mit den Geninjektionen. Zudem sei derzeit „der Krankenstand so hoch wie nie.“

Es gebe durchaus viele Wissenschaftler, die um das Schadensprofil der Injektionen wüssten,

„aber bei denjenigen, die das mitgemacht haben, ist da offenbar ein Widerstand. Und dieser Widerstand wird ja auch gefüttert, weil es öffentliche Mittel für die Erforschung von Long COVID gibt.“

Es würden Studien durchgeführt, für die sehr viel Geld bereitgestellt werde. Die Frage nach einem möglichen Zusammenhang mit RNA-Spritzen würde dabei jedoch fast immer völlig fehlen. Deshalb könne als „Long COVID (…) jeder Kranke gelten, der mal einen positiven PCR-Test hatte.“ Somit sei der Sinn dieser Studien sehr in Frage zu stellen.

Das bekanntgewordene Nachlassen der Wirksamkeit einer Gentherapie gegen angeborenen Muskelschwund bei Babys könne auch den durch die RNA-Spritzen geschädigten Menschen Hoffnung geben. Es sei möglich, so Wodarg, dass auch bei ihnen die erfolgten genetischen Effekte nach einigen Jahren vergessen werden.

Wolfgang Wodarg hält es für wichtig, dass bei dem medizinischen Experiment COVID-„Impfung“ sämtliche Chargen registriert wurden und somit dokumentiert sei, welche Chargen bei wem benutzt wurden. (Anm. der Red.: Damit lassen sich Impfschäden auf die jeweiligen Chargen zurückführen.)

In diesem Zusammenhang hebt Wolfgang Wodarg die Bedeutung der Vereinsarbeit hervor.

„Es ist so wichtig, was wir im Verein machen, dass wir versuchen, Leute zu finden, die wieder vernünftig denken, die vernünftige Differentialdiagnose machen, (…) die darüber reden, damit den Menschen die Schuppen von den Augen fallen.“

Da die heutige „Medizin sehr fixiert auf den Verkauf von Medikamenten“ ist, wäre zudem eine Erweiterung durch alternative Verfahrensweisen und ganzheitliches Denken wichtig, um dem derzeitigen Dilemma entkommen zu können. Es sei zum Beispiel sehr wichtig, dass man die Menschen dazu bringt, ihre Lebensweise zu verändern, damit sie widerstandsfähiger werden. Auch sei eine grundsätzliche Änderung des Gesundheitssystems notwendig, da „systematische Fehlanreize (…) das gesamte System korrumpieren.“ Als Arzt werde man heute reich, wenn „man möglichst viele Kranke hat, und möglichst viele Untersuchungen machen kann.“ Das System lebe vom Verkauf vieler Dienstleistungen, Medikamente und Krankenhausaufenthalte. Andere Gesundheitssysteme, wie sie z.B. in Skandinavien seit Jahren erfolgreich praktiziert werden, könnten als Vorbild für mehr Struktur- und Budgetverantwortung in den Regionen und mehr Prävention dienen:

„Dann werden die Ärzte dafür bezahlt, dass die Leute nicht krank werden.“

Theresia Hirtreiter: Die Ärzte, die mitgemacht haben, haben alle Blut an ihren Händen

Épisode 14

jeudi 19 mars 2026Durée 37:06

Das Interview wurde erstmalig am 14. 11. 2024 veröffentlicht.

Theresia Hirtreiter hat einen monatelangen Leidensweg hinter sich, der im April 2021 nach der ersten und einmaligen Impfung begann. Im Gespräch mit Johannes Clasen berichtet die tapfere Frau über ihre monatelangen Krankenhausaufenthalte, erfolglose, nebenwirkungsreiche Therapien, sowie hilfreiche alternativmedizinische Behandlungskonzepte.

Von den meisten Ärzten ist sie bitter enttäuscht: „Die Ärzte, die … mitgemacht haben, die haben alle Blut an den Händen.“

In Theresia Hirtreiters Leben ist seit der Impfung gegen Corona nichts mehr so, wie es vorher war. Getrieben von der Sorge um ihren pflegebedürftigen Mann ging sie am 9. April 2021 ins Impfzentrum im niederbayerischen Straubing, und ließ sich dort, zusammen mit einer „ganzen Herde“ von anderen Impflingen einmalig gegen Corona impfen.

Selbstkritisch stellt sie im Rückblick fest:

„Ich bin da ahnungslos hin gegangen. … Da hab ich mir weiter nix gedacht.“

Dass die Impfung so risikoreich ist, habe ihr keiner gesagt,

„sonst hätte ich mich wahrscheinlich nicht impfen lassen.“

Die Impfaufklärung via Film habe die möglichen Gefahren auf jeden Fall nicht dargestellt.

Theresia Hirtreiter, die vor der Impfung gesund gewesen war, 4 Jahre keinen Arzt aufgesucht und keinerlei Medikamente benötigt hatte, reagierte schnell auf die Genspritze. Nur 6 Stunden nach der Impfung bekam sie Schüttelfrost und Schmerzen, die „jeden Tag schlimmer“ wurden. Dachte sie zunächst noch, dass das normale Nebenwirkungen seien, musste sie feststellen, dass das „aber nimmer vergangen“ ist. Vielmehr wurden die Schmerzen „unerträglich“.

Dazu kam eine schwere Lungenentzündung. Da eine 14-tägige, vom Hausarzt verordnete Antibiose nicht half, wurde sie ins Krankenhaus in eine Lungenfachstation eingewiesen und von dort in die Uniklinik in Regensburg verlegt. In den Kliniken wurde sie mit stärksten Medikamenten, von mehrtätigen Antibiotika-Infusionen über Schmerzmittel bis hin zu Chemotherapien „auf gut Glück“ behandelt. Leider war die darauffolgende kurzzeitige Besserung nicht von Dauer, dann bald danach fing „das Blindwerden an“, was einen erneuten Klinikaufenthalt, diesmal im Bezirkskrankenhaus Regensburg, notwendig machte. Dort erhielt sie eine Hochdosiskortisontherapie, 50.000 mg Kortison in 5 Wochen. Frau Hirtreiter ist überzeugt:

„Wenn ich nicht so gesund gewesen wäre, hätte ich es nicht überlebt.“

Doch ihr Leidensweg war an dieser Stelle noch nicht zu Ende: Im weiteren Verlauf ging es ihr zunehmend schlechter, so dass mehrere Blutwäschen verordnet wurden, ohne therapeutischen Erfolg. Die Ärzte „haben nicht mehr gewusst, was sie machen sollen“, so Frau Hirtreiters Einschätzung.

„Sie haben nie eine Diagnose gehabt. … Sie haben immer nur gesagt: Sie haben eine lebensbedrohliche Krankheit.“

Schließlich wurde Frau Hirtreiter eine Kopfoperation vorgeschlagen, die 7 Stunden gedauert habe.

„Seither habe ich einen Kopf wie eine Blechbüchse, das ist alles ohne Gefühl.“

Obwohl Frau Hirtreiter „ein Jahr im Krankenhaus gelegen, ein Jahr in Regensburg gelegen“ ist, brachte keine der Maßnahmen langfristig Besserung. Vielmehr musste sie monatelang große Schmerzen ertragen:

„Es war alles entzündet, ich hab so viel Schmerzen gehabt, ich hab 10 Monate rund um die Uhr Schmerzmittel gebraucht, dann hab ich in der Nacht 3 Infusionen gebraucht mit Schmerzmittel, vor lauter Schmerzen.“

Nach einer Reha, einer weiteren Chemotherapie, „die stärksten was sie haben“ und einer weiteren Kopfoperation wurde sie „jeden Tag kränker“. Sie konnte nichts mehr essen, hatte stark abgenommen und war nur mehr „Haut und Knochen“. Im Februar 2022 galt sie, auf dem linken Ohr ertaubt, auf dem linken Auge erblindet und verlorenem Riechvermögen, schließlich als austherapiert:

„Wir haben keine Hilfe mehr für Sie.“

Doch Frau Hirtreiter gab nicht auf und suchte selber weiter nach Hilfe. Diese fand sie bei einem Privatarzt, einem Apotheker und einem Wünschelrutengänger. Der Arzt, den sie zwischen zwei Klinikaufenthalten konsultierte, empfahl ihr die Einnahme hochdosierter Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, und hochdosiertes Vitamin D. Dieser therapeutische Ansatz, den sie bis heute konsequent fortführt, zeigte Wirkung:

„Ich bin wirklich von den Toten auferstanden. … Das Chemo Zeug hat ja alles kaputt gemacht. Und dann ist es besser geworden, langsam.“

Diese Präparate hat sie sogar ins Krankenhaus mitgenommen, aber

„das wollte niemand sehen. … Da hätten sie mich sofort entlassen.“

Der Apotheker verordnete ihr Spenglersan Tropfen, verschiedene Globuli, von ihm hergestellte Tropfen und Tees, der Wünschelrutengänger empfahl ihr zum Ausleiten des Impfstoffes verschiedene kolloidale Mineralien. Selbst eine äußerst schmerzhafte Ohrmuschelentzündung („Ich hab ein Ohr gekriegt wie eine Sau.“), die ärztlicherseits erfolglos mit Antibiotika behandelt wurde, besserte sich auf die Empfehlungen des Apothekers mit Globuli und Tropfen nach 1 ½ Tagen. 20.000 Euro habe sie bisher für diese alternativen Therapieansätze ausgegeben, so Frau Hirtreiter. Doch das habe sie gerne gemacht, denn der Einsatz zeigte Erfolg: 5 Wochen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus hatte sie keine Schmerzen mehr.

„Das war mein zweiter Geburtstag.“

Leider erfolgte im Juli 2022 ein weiterer gesundheitlicher Einbruch: ein akutes Nierenversagen, was einen erneuten Aufenthalt in der Uniklinik in Regensburg notwendig machte. Der behandelnde „junge Professor“ war der erste Arzt, der einen Zusammenhang zwischen ihren Erkrankungen und der Impfung herstellte. Er habe viele Patienten, die „auf das Impfen Nierenversagen“ bekommen hätten. Auch bei ihr gehe er von einem „Verdacht auf einen schweren Impfschaden“ aus. Erneut wurde Chemotherapie empfohlen. Diesmal habe die Behandlung geholfen, so Frau Hirtreiter. 9 Chemobehandlungen habe sie sich geben lassen, die 10. Chemotherapie, die am 28. Juli dieses Jahres fällig gewesen wäre, habe sie gegen den Rat der Ärzte abgelehnt.

Frau Hirtreiters Enttäuschung über unser Gesundheitssystem ist groß: Nicht nur, dass „kein Arzt was vom Impfen wissen“ wollte, der junge Professor aus Regensburg ausgenommen.

„Die streiten alles ab …. stehen auf und verweisen mich zur Tür.“

Auch andere Impfschäden werden nicht wahrgenommen und zugegeben. In den Krankenhäusern, in denen sie war,

„da waren nur Impfschäden … in der Station, da waren nur Impfschäden. … Da war sonst außer Impfschäden nichts. Die Corona Betten waren alle leer . … Bei den Impfschäden … waren die Betten noch am Gang draußen. … Die Menschen haben das … gesehen, aber nicht die Ärzte.“

In der Reha sei es genauso gewesen,

„da waren lauter junge Menschen, … die waren so krank. … Das hat kein Arzt wissen wollen. … Ich hab gedacht, ich bin der einzige Impfschaden, dabei war die ganze Klinik voll Impfschäden.“

So lautet ihr bitteres Resümee:

„Eine Mafia ist ein Dreck dagegen. … Die Ärzte, die … mitgemacht haben, die haben alle Blut an den Händen.“

Kein Arzt sei bereit gewesen, ihren Impfschaden beim Paul-Ehrlich-Institut zu melden. Ein hilfsbereiter Nachbar habe das für sie übernommen.

Frau Hirtreiters Klage beim Sozialgericht in Landshut wurde mit der Begründung abgelehnt, dass sie keinen Impfschaden habe, und sie die „Krankheiten alle sowieso bekommen hätte.“

Derzeit bereitet sie mit Hilfe eines Anwaltes eine Klage gegen den verantwortlichen Impfarzt vor. Es habe sehr lange gedauert, den Namen dieses Arztes ausfindig zu machen, so Frau Hirtreiter:

„Die wollten alles vertuschen … , dass ja nichts an die Öffentlichkeit kommt.“

Doch die Aufklärung dieses „schlimmen Verbrechens an der Menschheit“ ist Frau Hirtreiter ein großes Anliegen. So berichtet sie unermüdlich über das, was ihr widerfahren ist und stellt dabei mittlerweile in ihrem Umfeld eine große Skepsis gegenüber der Impfagenda fest.

Für die Zukunft wünscht sie sich,

„dass das alles an die Öffentlichkeit kommt, dass das alles aufgeklärt wird, und dass die Menschen … , die … das gemacht haben, verurteilt werden.“


Podcasts Similaires Basées sur le Contenu

Découvrez des podcasts liées à Geimpft geschädigt geleugnet. Explorez des podcasts avec des thèmes, sujets, et formats similaires. Ces similarités sont calculées grâce à des données tangibles, pas d'extrapolations !
Podcast Auf Spurensuche nach Natürlichkeit
Podcast Munchies & Mangos
Podcast Matthias Meinung
© My Podcast Data