Verbrenner-Fahrer zahlen 20 Prozent drauf, Wasserstoff im Auto ist tot, und dein E-Auto könnte Geld verdienen, während es parkt. Klingt steil? Genau darum prüfen wir es.
DERMOBILIST ist der wöchentliche Podcast für alle, die bei der E-Mobilität mitreden wollen, ohne Prediger-Sound und ohne Stammtisch-Mythen. Volker Fröse holt jede Woche Menschen ans Mikrofon, die es wissen müssen: Flottenmanager, Ingenieurinnen, Ladeinfrastruktur-Profis, Umsteiger und Skeptiker. Sachlich in der Sache, locker im Ton.
Neu hier? Starte mit «Machen wir die E-Mobilität kaputt?», «Golf schlägt Model S?» oder «Warum Wasserstoff im Auto einfach keinen Sinn macht».
Jeden Donnerstag neu. Mythen, News, Perspektiven.
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Kein Prediger, kein Cheerleader, nur ehrliche E-Mobilität (#001)
Saison 2026 · Épisode 1
mercredi 18 février 2026 • Durée 06:54
Willkommen bei DERMOBILIST, dem (E-)Mobility Podcast.
In dieser ersten Folge stellt sich Volker Fröse vor und sagt dir, worum es hier geht. Kein Missionieren, kein Schönreden, sondern ehrliche Gespräche über die Elektromobilität und die grösste Mobilitätswende seit über hundert Jahren. Du erfährst, wen der Podcast anspricht, welche Themen dich erwarten und warum sich Zuhören lohnt, egal ob du noch zweifelst oder längst elektrisch fährst.
Das erwartet dich:
(00:00) Warum wir gerade eine Wende erleben, wie sie nur einmal in hundert Jahren passiert
(00:50) Wer Volker ist: Kommunikator, Fotograf, Texter und heute Content- und KI-Berater
(01:48) Vom BMW i3 zum Model X und Model S, und warum das eine neue Art zu fahren ist
(02:40) Was DERMOBILIST ist: ein Gesprächspodcast mit Gästen, die etwas zu sagen haben
(03:44) Die Haltung: locker und unterhaltsam, aber sachlich, selbstkritisch und ohne Verkaufsgeschwätz
(04:39) Für wen der Podcast gemacht ist, vom Zweifler bis zum Branchenprofi
(05:32) Wie du Teil wirst: abonnieren, mitreden, Themen und Gäste vorschlagen
Fünf Dinge, die du mitnimmst:
Wir stecken mitten in einer echten Technologiewende, nicht in einem Hype
Hier wird hinterfragt statt missioniert, gefragt statt gepredigt
Jede Folge bringt einen Gast mit Praxis, Haltung oder einer neuen Perspektive
Der Podcast ist für Zweifler, Umsteiger und Profis gleichermassen
Du kannst mitentscheiden, welche Themen und Gäste kommen
Elektroauto-Bubble oder echte Bewegung? Sebastian Henssler im Gespräch
Sind wir als E-Mobilitäts-Community Teil des Problems? In der allerersten Folge von Der Mobilist spricht Volker Fröse mit Sebastian Henssler – LinkedIn Top Voice Mobility und Herausgeber von Elektroauto-News.net – über die heikle Frage, ob die E-Auto-Szene in ihrer eigenen Blase feststeckt. Zwischen Fakten und Emotionen, viralen Shorts und tiefgründigen Podcasts: Wo erreichen wir die entscheidenden 80 Prozent, die noch unentschlossen sind? Ein ehrliches Gespräch über Reichweite, Verantwortung und die Kraft persönlicher Erfahrungen – vom Kaffee an der Schnellladestation bis zum 300'000-Impressions-Post.
Key Takeaways:
Die E-Auto-Community trägt zur Bubble-Bildung bei – aber genau darin liegt auch das Potenzial, durch authentische Kommunikation echte Veränderung zu bewirken
Persönliche Erfahrungen überzeugen mehr als Datenblätter: Wer Menschen ins E-Auto setzt und laden lässt, schafft echte Aha-Momente
Die 80% Unentschlossenen sind die eigentliche Zielgruppe – nicht die 10% Überzeugten und nicht die 10% Verweigerer
Podcasts sind ein unterschätztes Medium: Weniger Reichweite als Shorts, aber die Hörer sind die relevanten Entscheider und Multiplikatoren
Inhaltsverzeichnis mit Timestamps:
01:17 – Willkommen Sebastian Henssler: LinkedIn Top Voice & Herausgeber
03:29 – Kernfrage: Tragen E-Auto-Befürworter zur Bubble bei?
06:24 – Aktuelle Zulassungszahlen: Elektrifizierte Antriebe überholen erstmals Diesel
08:31 – Plug-in-Hybride als Einstiegsdroge – Renault-CEO Florian Kraft über Adaption
10:24 – Der Kaffee-Trick: Wie ein Ladestopp zum Aha-Erlebnis wird
14:11 – Emotionen vs. Fakten: Warum man mit Daten oft nur verliert
16:32 – Tesla Model S Plaid mit über 1000 PS: Emotion pur
17:10 – Sebastians erstes E-Auto-Erlebnis: Ein Smart, der Porsche 911 versägt
27:09 – Triggern als Mittel zum Zweck: Wann es sinnvoll ist
28:15 – Elektroauto-News.net: Eine Million Leser pro Monat
31:09 – Generationenfrage: Junge wollen kein eigenes Auto, Ältere sind nicht online
Warum dein nächstes Auto nur 2,5 Meter lang sein muss (#003)
Saison 2026 · Épisode 3
jeudi 26 février 2026 • Durée 40:29
Microlino: Das 2,5-Meter-Auto, das die Mobilität revolutioniert (Folge #003)
Weniger als zwei Personen pro Auto, nur 30 Kilometer am Tag – und trotzdem fahren wir alle mit 5-Meter-SUVs durch die Stadt? Oliver Ouboter, Co-Founder von Microlino und Sohn des Kickboard-Erfinders Wim Ouboter, erklärt, warum sein Familienunternehmen aus der Nähe von Zürich genau da ansetzt. In dieser Folge geht es um die Vision hinter dem Microlino, ein Leicht-Elektrofahrzeug, das sich zwischen Motorrad und Auto positioniert – inspiriert von den legendären Kabinenrollern der 50er-Jahre wie der BMW Isetta. Über 5'000 Fahrzeuge wurden bereits produziert und verkauft, allein in der Schweiz sind über 1'000 Microlinos auf den Strassen. Oliver spricht offen über die politischen Hürden, die absurde CO2-Zertifikats-Situation, das Parkplatz-Dilemma und warum ein Microlino sogar eine Wüstenrallye in Marokko übersteht. Eine Folge für alle, die sich fragen, ob weniger Auto nicht eigentlich mehr sein könnte.
Key Takeaways:
Der Microlino ist als L7E-Fahrzeug (schweres Vierradmobil) klassifiziert und erhält keine CO2-Zertifikate – obwohl er klar Autofahrten substituiert und umweltfreundlicher ist als herkömmliche E-Autos.
Über 5'000 Fahrzeuge wurden bisher im Werk in Turin produziert – finanziert rein aus dem Kickboard-Geschäft, ohne externe Investoren.
Mit drei Batterieversionen (5,5 / 10,5 / 15 kWh) bietet der Microlino bis zu 230 km Reichweite – und lädt bequem an der Haushaltssteckdose.
Amsterdam zeigt: Wo es Anreize für Kleinfahrzeuge gibt (spezielle Parkregeln), steigt die Nutzung sofort – eine Blaupause für Städte in der DACH-Region.
Ein günstigeres Schwestermodell aus asiatischer Fertigung ist in Planung, um neue Käuferschichten zu erreichen – plus über 4'000 Vorbestellungen aus den USA.
Timestamps:
00:00 – Begrüssung & Vorstellung Oliver Ouboter
01:07 – Die Geschichte von Micro Mobility: Vom Kickboard zum Auto
02:46 – Warum der Microlino an die Isetta erinnert – und warum das gewollt ist
04:30 – Was hat sich seit dem Microlino-Launch verändert? Weniger als erhofft
05:51 – Die langsamen Mühlen der Mobilität: Infrastruktur, Parkplätze, Regulierung
KI designt dein Cockpit – wie Autos bald so individuell werden wie dein Handy (#004)
Saison 2026 · Épisode 4
jeudi 5 mars 2026 • Durée 57:36
Robotaxis, humanoide Roboter und KI-gesteuerte Cockpits – was klingt wie Science-Fiction, ist in Las Vegas längst Alltag. In dieser Folge spricht Volker mit Florian Rohde, einem Automotive-Veteranen mit 20 Jahren Branchenerfahrung, sechs davon bei Tesla. Florian lebt in Las Vegas und erlebt täglich, wie autonome Fahrzeuge von Waymo und Zoox durch die Strassen rollen – kostenlos und erstaunlich zuverlässig. Von der CES 2025, wo humanoide Roboter die Automobilbranche überholten, bis zu Teslas Entscheidung, Model S und X einzustellen zugunsten des Optimus-Roboters: Florian ordnet ein, was das alles bedeutet. Ausserdem: Warum FSD nur noch als Abo verfügbar sein wird, wie KI das Auto-Cockpit revolutioniert und warum Fahrzeuge in Zukunft fahrende Roboter sein werden.
Key Takeaways:
🤖 Robotics und Mobilität verschmelzen: Auf der CES 2025 schrumpfte die Automobilfläche um 30%, während Humanoid-Roboter explodierten – Tesla und Hyundai setzen massiv auf Robotics
🚗 Robotaxis sind in den USA Realität: In San Francisco, Las Vegas und Austin fahren Waymo und Zoox autonom – Eltern schicken ihre Kinder per Robotaxi zum Sport, weil sie dem System mehr vertrauen als unbekannten Fahrern
💰 Tesla wechselt FSD vom Kaufmodell zum Abo: Eine datengetriebene Entscheidung, weil deutlich mehr Kunden monatlich mieten statt einmalig zahlen – mit Konsequenzen für Bestandskunden
🧠 KI-Validierung ist die grosse Herausforderung: Solange KI im Fahrzeug nicht eigenständig dazulernt, bleibt die Software deterministisch testbar – doch für adaptive Systeme fehlt noch die Teststrategie
🎨 KI wird das Auto-Cockpit revolutionieren: Statt vorgefertigter Menüs sollen Fahrer ihr Interface per Sprache individuell gestalten können – von Retro-Design bis sportlichem Look, in Echtzeit
Timestamps:
00:00 – Begrüssung & Vorstellung Florian Rohde
02:30 – CES 2025: Robotics überholt Automotive
04:23 – Tesla stellt Model S/X ein, baut Optimus
09:18 – Robotaxis in Las Vegas: Zoox live erleben
11:02 – Warum Fahrgäste Robotaxis bevorzugen
14:29 – People Mover vs. Robotaxi: Was ist der Unterschied?
15:35 – Full Self-Driving: Wie weit ist Tesla wirklich?
Faktor 80: Wie sicher sind Elektroautos wirklich? (#005)
Saison 2026 · Épisode 5
jeudi 12 mars 2026 • Durée 50:06
Verbrenner brennen 80× häufiger – und keiner redet drüber (#005)
Wusstest du, dass im deutschsprachigen Raum täglich 40 bis 50 Autos in Vollbrand geraten – und fast alle davon Verbrenner sind? Jürgen Baumann dokumentiert seit über einem Jahr Fahrzeugbrände und bringt die Zahlen auf den Tisch, die in der Öffentlichkeit untergehen.
🔑 Key Takeaways:
Verbrenner brennen laut internationalen Studien 20- bis 80-mal häufiger als E-Autos – und die Zahlen steigen mit dem Alter der Flotte
Das durchschnittliche Fahrzeugalter in Deutschland ist auf 10,6 Jahre gestiegen – mit direkten Folgen für die Brandhäufigkeit
Tunnelbrände und Tiefgaragen-Feuer werden fast ausschliesslich durch Verbrenner verursacht – trotzdem werden E-Autos verboten
Feststoffbatterien könnten ab 2026/27 das Brandrisiko bei E-Autos komplett eliminieren
160'000 Kilometer elektrisch: Vom Nordkap bis Lissabon funktioniert E-Mobilität im Alltag problemlos
📋 Inhaltsangabe: [00:00] Einführung und Vorstellung von Jürgen Baumann [02:30] Wie Jürgen zur Verbrenner-Brandserie auf LinkedIn kam [04:00] 15'000 Vollbrände pro Jahr allein in Deutschland – die GDV-Zahlen [08:15] Studie EV FireSafe: Faktor 80 bei der Brandgefahr [14:30] Brötchen holen am Nordkap – Langstrecke mit dem E-Auto [18:00] Parkhaus-Verbote für E-Autos: Die Geschichte aus München [20:30] Tiefgaragen und Tunnelbrände – wo liegt das echte Risiko? [24:00] Alternde Fahrzeugflotte als wachsendes Sicherheitsproblem [29:00] Ladeerfahrungen in Europa – von Spanien bis Portugal [35:00] Ladeinfrastruktur-Ausbau und über eine Million Ladepunkte [39:00] Vom IONIQ 5 zurück zum Kona – warum langsamer laden manchmal besser ist [43:00] Reiseplanung mit dem E-Auto: Tipps und Lieblingsrouten [47:00] Fazit und Verabschiedung
Jürgens Verbrenner-Brandserie: Auf LinkedIn nach «Liebes Murmeltier» suchen oder über Jürgens Profil → Beiträge
EV FireSafe (Australien):
Daten statt Diesel - Warum E-LKWs die Logistik revolutionieren (#006)
Saison 2026 · Épisode 6
jeudi 19 mars 2026 • Durée 01:05:29
Daten statt Diesel: Wie E-Mobilität den Transport-Sektor verändert
Kann ein E-LKW wirklich günstiger sein als ein Diesel? Wolfgang Schmid von Webfleet (Bridgestone) zeigt, warum datengetriebene Flottenplanung den Unterschied macht – und weshalb Unternehmen jetzt handeln sollten, bevor der Wettbewerb davonfährt.
🔑 Key Takeaways:
Betriebskosten-Revolution: Solarstrom vom Dach senkt die Energiekosten pro Kilometer gegen null – ein Wettbewerbsvorteil von bis zu 10%, den Konkurrenten kaum kompensieren können.
Depotladen ist Trumpf: Bis zu 80% des LKW-Ladens findet am eigenen Depot statt – planbar und mit maximaler Kontrolle über die Ladeinfrastruktur.
Minutengenaue Planung: Im Transportsektor wird auf die dritte Nachkommastelle gerechnet. Lenk- und Ruhezeiten, Ladeslots und Rampen-Zeitfenster müssen exakt aufeinander abgestimmt sein.
Netzanschluss als Engpass: Zwei Drittel kennen ihre Netzanschlusskapazität nicht – wer zu spät handelt, riskiert teure Nachrüstungen oder verliert den Anschluss.
KI und Videotelematik: Datenschutzkonforme Dashcams sind ohne KI nicht umsetzbar – intelligente Systeme entlasten Fahrer und verbessern Entscheidungen.
⏱ Kapitelmarken: 00:00 – Intro: E-Mobilität im Transport ist wie ein Hausbau ohne Plan 02:28 – Daten als Entscheidungsgrundlage im Flottenmanagement 04:50 – Nicht nur Antrieb wechseln – das ganze Konzept neu denken 07:00 – Wettbewerbsvorteile und Einfahrverbote 09:17 – Auf die dritte Nachkommastelle: So rechnen Spediteure 12:04 – Depotladen und die 80%-Prognose 14:09 – Warum 5 Minuten Verspätung eine Tour ruinieren können 16:44 – Lenk- und Ruhezeiten: Das Zusammenspiel mit dem Laden 19:37 – Reichweitenangst beim LKW – und warum Megawatt nicht immer nötig ist 22:50 – KI in der Logistik: Von Routenplanung bis Videotelematik 28:12 – Schwarm-Intelligenz: Live-Traffic-Daten aus Millionen Fahrzeugen 33:08 – Lademanagement und Kapazitätsgrenzen 40:20 – Der grosse Hebel: Geld, nicht Emotionen 46:24 – Netzanschlusskapazität: Wer zuerst kommt, lädt zuerst 52:36 – Neues Denken: Laden ist nicht Tanken 56:04 – Wolfgangs Empfehlung: So starten Unternehmen den Umstieg
🔗 Links & Ressourcen:
Golf schlägt Model S? Wie diese Geschichte endet. (#007)
Saison 2026 · Épisode 7
jeudi 26 mars 2026 • Durée 58:20
Neun Jahre Model S, drei Podcasts, 20 Jahre Hörfunk – Jérôme Brunelle hat die Elektromobilität nicht nur erlebt, sondern gelebt. Im Gespräch mit Volker Fröse blicken die beiden zurück: Was ist geblieben, was hat sich verändert – und was vermissen sie? Ein offenes, ehrliches Gespräch zwischen zwei Podcast-Kollegen aus der ersten Stunde.
Deine 5 Key Takeaways aus dieser Folge:
🔋 Pionierzeit ade: Die spontanen Supercharger-Gespräche von früher sind verschwunden. Wer lädt, bleibt sitzen. Das klingt schade – ist aber der Beweis, dass E-Autos zur Normalität geworden sind.
🎙️ YouTube und das Elon-Problem: Jérôme erzählt, warum er seinen YouTube-Kanal aufgegeben hat – Professionalisierungsdruck, Selbstinszenierung und das Schweigen vieler Creator zu Elon Musks politischer Rolle.
🤝 Beraten statt missionieren: Wer Menschen fragt, wie sie ihr Auto nutzen – statt zu predigen –, überzeugt am Ende mehr. Jérôme lebt diesen Ansatz konsequent vor.
✈️ Elektro jenseits des Autos: Ein Elektroflieger im Einsatz, E-Busse im Wallis und eine Idee, die noch kaum jemand diskutiert: Warum rollen Flugzeuge am Boden nicht längst elektrisch?
🌏 Asien vs. Deutschland: In Thailand und China kauft niemand einen Röhrenfernseher, wenn es Flachbildschirme gibt. In Deutschland diskutieren wir noch, im übertragenen Sinne – aber das ändert sich.
Zu Gast: Jérôme Brunelle – Lehrer, Journalist (20 Jahre Hörfunk), E-Mobility-Podcaster. Podcast: e-movotion | LinkedIn | Instagram
2'200 Kilometer durch Marokko, in einer elektrischen Kugel mit 10,5 kWh
Martin Mühlberg fuhr mit dem Microlino zur RIVE Maroc, einer rein elektrischen Rallye von Marrakesch über den Atlas bis in die Wüste. Rund 80 Stunden hing er an der Steckdose, kämpfte mit 189 Volt, kollabierender Ladeleistung und einem Auto ohne Datenschnittstelle. Warum nicht die Hitze das Problem war und was ein Microcar im Alltag wirklich kann, erzählt er Volker in dieser Folge.
Das nimmst du mit:
2'200 km durch Marokko, rund 80 Stunden reine Ladezeit (00:23:37)
Nicht die Hitze, die kollabierende Ladeleistung war die echte Grenze (00:18:29)
Bei Hitze fiel die Ladeleistung auf 1,3 kW, mit Ventilatoren zurück auf 1,8 kW (00:20:13)
In der ersten Nacht nur 189 Volt an der Dose, und es lud trotzdem (00:22:56)
Eigenbau statt App: eine Kamera aufs Display, weil der Microlino keine Daten rausgibt (00:22:02)
Kapitel: 00:00 Wie die Folge entstand 00:01 Wer ist Martin, sein Weg in die E-Mobilität 00:06 Der Microlino Pioneer, 10,5 kWh, 30'000 km Alltag 00:09 Die Entscheidung, der Gotthard als Test 00:12 Was die RIVE Maroc ist 00:18 Hitze, Überhitzung am Pass, Ladeleistung 00:22 80 Stunden Laden, die selbstgebaute Kamera, 189 Volt 00:31 Laden in Marokko, Nullleiter, Noor-Solarkomplex 00:39 Top-Erlebnisse, Plastik in der Wüste 00:45 Der Microlino im Alltag, 218 Büchsen Bier 00:52 Nächstes Ziel: London, vielleicht Indien
Gast: Martin Mühlberg, Microlino-Pionier aus dem Aargau, Teilnehmer der RIVE Maroc 2025.
Elektromobilität auf dem Wasser: Wenn Schiffe das Fliegen lernen (#009)
Saison 2026 · Épisode 9
jeudi 9 avril 2026 • Durée 47:27
Elektromobilität auf dem Wasser: Dominik Roth von MobyFly erklärt, wie elektrische Tragflügelboote die Schifffahrt revolutionieren – leiser, sauberer und schneller als jede Dieselfähre. Vom Genfersee bis aufs offene Meer.
🔑 Key Takeaways:
Tragflügel heben den Rumpf aus dem Wasser und reduzieren den Energieverbrauch um bis zu 80 % gegenüber Dieselfähren
Mit 300 kWh Batterie erreichen die Boote rund 140 km Reichweite bei 50 km/h Reisegeschwindigkeit
Die 800-Volt-Architektur ermöglicht Schnellladen über DC-CCS2 – dieselbe Technologie wie beim Elektroauto
MobyFly setzt auf den kommerziellen Passagiertransport – 12 bis 24 Plätze auf 12 Metern Länge
Die Boote fliegen über die Wellen – Passagiere spüren keinen Wellengang
📋 In dieser Folge: 00:00 Begrüssung und Vorstellung von Dominik Roth (MobyFly) 02:00 Warum Elektromobilität auf dem Wasser noch am Anfang steht 04:12 MobyFly am Genfersee – vom Prototyp zur Vorserie 05:00 Wie die Tragflügel-Technologie funktioniert 08:37 Grösse und Kapazität der Boote 09:26 Ladeinfrastruktur auf dem Wasser 12:08 Technik: Batterien, 800V-Architektur und CCS2-Laden 13:39 140 km Reichweite – reicht das? 17:40 Startup-Alltag: Wenn mitten auf dem See der Motor ausfällt 22:35 Diesel vs. Elektro – warum Verbrenner keine Option sind 25:15 Lärm, Abgase und der Vorteil in urbanen Gebieten 30:29 Photovoltaik als Game Changer für die Schifffahrt 38:17 Zielkunden: Fährbetreiber, Tourismus und öffentlicher Verkehr 42:00 Norwegen als Vorreiter bei der Elektrifizierung auf dem Wasser 45:00 Ausblick: Vom Genfersee aufs Meer
Eine Frau, ein Satz, Projekt tot – Geschichten aus der Ladeinfrastruktur-Beratung (#010)
Saison 2026 · Épisode 10
jeudi 16 avril 2026 • Durée 55:23
Zwei Stimmen – und ein 190-Stellplatz-Projekt in München ist Geschichte. Thomas Klug stand fassungslos da, als nach zweieinhalb Jahren Vorbereitung die Eigentümerversammlung das Ladeinfrastruktur-Projekt kippte. Nicht wegen der Technik, nicht wegen der Kosten – sondern weil zu wenige kamen und zu wenige verstanden, worum es geht.
In dieser Folge sprechen Michael König und Thomas Klug von Frequentum mit Volker über die grösste Baustelle der Elektromobilität: das Laden im Mehrparteiengebäude.
🔑 Die 5 wichtigsten Erkenntnisse:
Der Hausanschluss reicht fast immer – intelligentes Lastmanagement verteilt den Strom über die Nacht, und die meisten Autos stehen ohnehin tagsüber in der Garage
Grundtechnik kostet rund 800 Euro pro Stellplatz – mit der neuen Bundesförderung (40–60 %) sinkt der Betrag auf etwa 400 Euro, ein Invest von 20 Euro pro Jahr
Projekte scheitern an Kommunikation, nicht an Technik – die entscheidende Zielgruppe sind nicht die lautstarken Gegner, sondern die Stillen, die gar nicht erst zur Abstimmung kommen
Brandschutz-Ängste sind unbegründet – Versicherer und Feuerwehren sehen kein erhöhtes Risiko bei E-Autos, das Batteriemanagement ist auf einem ganz anderen Niveau als bei Billigprodukten
Ladeinfrastruktur ist eine Investition in die Immobilie – Stromschienen halten 30–40 Jahre, und E-Ready-Stellplätze steigern den Wert jeder Liegenschaft
⏱️ Timestamps: 00:00 – Einstieg: Thomas' gescheitertes Projekt in München 02:16 – Vorstellung der Gäste und das Thema der Folge 09:52 – Grundtechnik vs. Individualtechnik einfach erklärt 12:28 – Lastmanagement: Wie ein Wasserhahn mit 100 Anschlüssen 15:45 – Mythos: Der Hausanschluss reicht nicht 20:27 – Warum Projekte scheitern: Die Stillen entscheiden 26:04 – Typische Gegenargumente und wie man sie entkräftet 30:17 – Kosten und Förderung: Was es wirklich kostet 35:26 – Mythos Brandschutz und Elektrosmog 40:44 – Dynamische Stromtarife und Netzstabilität 45:12 – So gelingt die Abstimmung: Konkrete Empfehlungen 49:18 – Die Machbarkeitsstudie als Erfolgsinstrument 53:31 – Fazit und Verabschiedung
🔗 Links & Ressourcen: Frequentum GmbH: https://frequentum.com Frequentum auf LinkedIn: Thomas Klug auf LinkedIn:
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Elektroauto-News Podcast: Verfügbar auf allen gängigen Plattformen
Über den Gast:
Sebastian Henssler ist LinkedIn Top Voice Mobility, Herausgeber des deutschsprachigen Portals Elektroauto-News.net mit über einer Million Lesern pro Monat und Host des Elektroauto-News Podcasts mit rund 14'000 Abonnenten. Seit Juni 2016 berichtet er täglich datengestützt über Elektromobilität. Seit Dezember 2022 ist er hauptberuflich als Berater, Experte und Speaker im E-Mobilitäts-Umfeld tätig und führt die PR-Agentur Connect and Drive.
Hat dir die Folge gefallen? Dann bewerte sie mit 5 Sternen auf Apple Podcasts oder Spotify – das hilft mir enorm, neue Hörer zu erreichen! Teile die Folge mit jemandem, der noch zwischen Verbrenner und E-Auto schwankt.
Robotaxi, autonomes Fahren, Tesla FSD, CES 2025, humanoide Roboter, Waymo, Zoox, Elektromobilität, Self-Driving, KI im Auto, Cockpit Customization, Edge Computing, Optimus Roboter, E-Auto Zukunft, Las Vegas, Automotive KI
🎙️ Über den Gast: Jürgen Baumann war langjähriger Energie- und Digitalexperte bei Siemens Schweiz und beschäftigt sich seit 2016 intensiv mit Elektromobilität. Auf LinkedIn dokumentiert er mit seiner «Liebes Murmeltier»-Serie täglich Fahrzeugbrände von Verbrennern und hat bisher rund 1'000 Fälle erfasst. Privat ist er überzeugter Elektrofahrer mit über 160'000 km Erfahrung.
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🎙 Gast: Wolfgang Schmid – Head of Central Region (DACH+Nordics) bei Webfleet, einer Bridgestone Company. Verantwortlich für die strategische Ausrichtung, den Vertrieb und Kundensupport in der DACH-Region. Zuvor in verschiedenen Führungspositionen bei TomTom Telematics.
Abonniere DERMOBILIST auf Apple Podcasts, Spotify und YouTube, bewerte die Folge und teile sie mit jemandem, der Microcars für Spielzeug hält. Fragen und Feedback an Volker: info@dermobilist.show
🎙️ Gäste: Michael König – Dipl.-Ing., Geschäftsführer Frequentum GmbH, Stadtplaner und Experte für Ladeinfrastruktur in Wohngebäuden Thomas Klug – Dipl.-Ing., Bauingenieur bei Frequentum GmbH, Brandschutzgutachter und E-Mobility-Berater