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In diesem Podcast entdecken wir gemeinsam alle Elemente des Periodensystems – von Wasserstoff bis Oganesson, eines pro Folge.
Wir erkunden seine einzigartigen Eigenschaften, seine faszinierende Geschichte und seine verborgene Bedeutung für unser Leben. Ob das Wasserstoff-Leuchten ferner Sterne, das beruhigende Neon der Nachtstädte oder das Calcium in unseren Knochen – jedes Element erzählt seine eigene Geschichte.
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Données mises à jour le 02/10/2026
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66. Dysprosium (Dy) - Das schwer zu findende Element
Saison 1 · Épisode 66
jeudi 1 octobre 2026 • Durée 24:06
Sein Name bedeutet auf Griechisch "schwer zu erreichen", und tatsächlich brauchte es nach der ersten spektroskopischen Spur im Jahr 1886 noch Jahrzehnte, bis Dysprosium in reiner Form vorlag. Diese Folge erzählt die Geschichte eines Elements, das im Alltag unsichtbar bleibt und dennoch tief in unserer technologischen Gegenwart verankert ist: als Zusatz in Hochleistungsmagneten für Elektromotoren und Windturbinen, als Bestandteil magnetostriktiver Legierungen, als Neutronenabsorber in Kernreaktoren und als Baustein von Lasern und Speziallampen. Wir gehen der kosmischen Herkunft von Dysprosium nach, die bis zur Verschmelzung ferner Neutronensterne zurückreicht, und wir schauen genauer hin, wo und wie dieses Metall heute tatsächlich gefördert wird. Der Abbau konzentriert sich zu einem überwältigenden Anteil auf Südchina, wo Ionenadsorptionstone die Gewinnung ermöglichen, jedoch mit spürbaren Folgen für Böden und Gewässer. Die Folge beleuchtet außerdem, welche Rolle Recycling, verbesserte Magnetdesigns und internationale Lieferkettenpolitik dabei spielen könnten, ein Element, das für die Energiewende unverzichtbar erscheint, auch verantwortungsvoller zu gewinnen.QuellenChemicool. (o. D.). Dysprosium element facts. https://www.chemicool.com/elements/dysprosium.htmlEmsley, J. (2011). Nature's building blocks: An A-Z guide to the elements (2. Aufl.). Oxford University Press.Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI. (2016). Dynamische Materialflussanalyse von Neodym und Dysprosium [Working Paper]. https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/ccn/2016/KSE-Dynamische-Materialfluss-Analyse.pdfGreenpeace Deutschland. (o. D.). Seltene Erden: Abbau gefährdet den Planeten. https://www.greenpeace.de/engagieren/nachhaltiger-leben/seltene-erden-abbau-gefaehrdet-den-planetenUmweltbundesamt. (o. D.). Factsheet Magnetmaterialien [PDF]. https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/3521/dokumente/factsheet-magnetmaterialien_fi_barrierefrei.pdfUtopia.de. (o. D.). Dysprosium: Vorkommen, Abbau und Verwendung der Seltenen Erde. https://utopia.de/ratgeber/dysprosium-vorkommen-abbau-und-verwendung-der-seltenen-erde_329005/
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Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum sind komplett ohne produziert.
65. Terbium (Tb) - Das Smartphone-Leuchten
Saison 1 · Épisode 65
jeudi 24 septembre 2026 • Durée 23:57
Es steckt in fast jedem Display, das wir täglich in der Hand halten, und kaum jemand kennt seinen Namen: Terbium. In dieser Folge reisen wir zum Element Nummer 65 des Periodensystems, einem Lanthanoid, das 1843 vom schwedischen Chemiker Carl Gustaf Mosander im Gestein des Dorfes Ytterby entdeckt wurde und dessen Name jahrzehntelang mit seinem Verwandten Erbium verwechselt wurde. Wir klären, warum das dreifach geladene Terbium-Ion so intensiv zitronengrün fluoresziert und wie genau dieser Effekt Smartphonebildschirme, Energiesparlampen und sogar Banknoten zum Leuchten bringt. Es geht um die außergewöhnliche Magnetostriktion der Legierung Terfenol-D, die in Marinesonaren und Präzisionssensoren steckt, um Terbium als Baustein für Glasfaserkommunikation und Festkörperlaser sowie um vielversprechende medizinische Isotope in der Krebstherapie. Und wir fragen, welchen ökologischen Preis der Abbau dieses unscheinbaren Elements in Regionen wie Südchina hat, welche Rolle Recycling spielen kann und warum eine verantwortungsvolle Rohstoffpolitik auch eine Frage demokratischer Selbstbestimmung ist. Eine Folge über ein Element, das buchstäblich in Sternenexplosionen und Neutronensternverschmelzungen entstand, lange bevor es aus schwedischen Steinbrüchen und südchinesischen Tongruben geholt wurde, und das heute leise, aber unübersehbar in unseren Hosentaschen leuchtet.QuellenEmsley, J. (2011). Nature's building blocks: An A-Z guide to the elements (2nd ed.). Oxford University Press.Greenpeace Deutschland. (o. D.). Seltene Erden: Abbau gefährdet den Planeten. Abgerufen am 18. August 2026, von https://www.greenpeace.de/engagieren/nachhaltiger-leben/seltene-erden-abbau-gefaehrdet-den-planetenJackson, S. E., & Court, R. W. (2018). Terbium and other rare earth radioisotopes for targeted radionuclide therapy. Journal of Nuclear Medicine, 59(12), 1–7.Krebs, R. E. (2006). The history and use of our earth's chemical elements: A reference guide (2nd ed.). Greenwood Press.Stanford Advanced Materials. (o. D.). Terbium: Element properties and uses. Abgerufen am 18. August 2026, von https://www.samaterials.de/blog/terbium-element-properties-and-uses.htmlUnited States Geological Survey. (2024). Mineral commodity summaries 2024: Rare earths. U.S. Department of the Interior.Wikipedia-Autorinnen. (2026). Terbium. In Wikipedia. Abgerufen am 18. August 2026, von https://en.wikipedia.org/wiki/TerbiumWikipedia-Autorinnen. (2026). Terfenol-D. In Wikipedia. Abgerufen am 18. August 2026, von https://en.wikipedia.org/wiki/Terfenol-D
64. Gadolinium (Gd) - Das MRT-Element
Saison 1 · Épisode 64
vendredi 18 septembre 2026 • Durée 22:43
Es liegt im Verborgenen und lässt doch unser Inneres leuchten: In dieser Folge widmen wir uns dem Element mit der Ordnungszahl 64, benannt nach dem finnischen Chemiker Johan Gadolin und dem kleinen schwedischen Ort Ytterby, der Wiege gleich mehrerer Seltener Erden. Wir schauen ins Atom und verstehen, warum die genau halb gefüllte f-Schale mit ihren sieben ungepaarten Elektronen Gadolinium zu einem der magnetischsten Elemente überhaupt macht. Von dort ist es nur ein kleiner Schritt zum Herzstück: Wie funktioniert eigentlich eine Magnetresonanztomographie, und warum lassen Gadolinium-Kontrastmittel bestimmte Gewebe hell aufstrahlen? Wir sprechen über den schützenden Chelatbildner, über Sicherheit und verantwortungsvolle Anwendung, über das neutronenhungrige Wesen des Elements in Kernreaktoren und über den magnetokalorischen Effekt als leisen Traum einer umweltfreundlichen Kühlung. Eine ruhige Reise zu einem stillen Helfer der Heilkunde.QuellenEmsley, J. (2011). Nature's building blocks: An A–Z guide to the elements (2. Aufl.). Oxford University Press.Greenwood, N. N., & Earnshaw, A. (1997). Chemistry of the elements (2. Aufl.). Butterworth-Heinemann.Weinmann, H. J., Brasch, R. C., Press, W. R., & Wesbey, G. E. (1984). Characteristics of gadolinium-DTPA complex: A potential NMR contrast agent. American Journal of Roentgenology, 142(3), 619–624.Rogosnitzky, M., & Branch, S. (2016). Gadolinium-based contrast agent toxicity: A review of known and proposed mechanisms. BioMetals, 29(3), 365–376.
Es steckt in unseren Bildschirmen, in energiesparenden Lampen und im Geldschein in unserer Tasche, und doch kennen es die wenigsten: In dieser Folge widmen wir uns dem Element mit der Ordnungszahl 63, benannt nach unserem Erdteil. Wir folgen der Spur bis zu seinem Entdecker Eugène-Anatole Demarçay, schauen ins Atom und verstehen, warum die genau halb gefüllte f-Schale Europium zu einem chemischen Sonderling und zugleich zum Meister der reinen Farben macht. Wir lernen, was Lumineszenz eigentlich ist, warum ausgerechnet Europium ein so sattes Rot und ein kräftiges Blau erzeugt und wie es das Farbfernsehen und die energiesparende Beleuchtung veränderte. Im Mittelpunkt steht das stille rote Glimmen der Euro-Banknoten unter der Prüflampe, ein sorgsam gehütetes Erkennungszeichen gegen Fälschung. Eine ruhige Reise zu einem unscheinbaren Metall, das über die Echtheit unseres gemeinsamen Geldes wacht.
QuellenEmsley, J. (2011). Nature's building blocks: An A–Z guide to the elements (2. Aufl.). Oxford University Press.Greenwood, N. N., & Earnshaw, A. (1997). Chemistry of the elements (2. Aufl.). Butterworth-Heinemann.Ronda, C. R. (Hrsg.). (2008). Luminescence: From theory to applications. Wiley-VCH.Europäische Zentralbank. (2015). Die Euro-Banknoten: Sicherheitsmerkmale. Europäische Zentralbank.
Ein silbrig glänzendes Metall, das kaum jemand kennt und das doch in Triebwerken, Satelliten und Windrädern steckt: In dieser Folge widmen wir uns dem Element mit der Ordnungszahl 62. Wir folgen seiner Entdeckungsgeschichte von einem russischen Bergbaubeamten über die Spektralanalyse Lecoq de Boisbaudrans bis zur Auftrennung des rätselhaften Didyms. Wir schauen ins Atom, verstehen, warum die tief liegenden f-Elektronen der Seltenen Erden Samarium zu einem so hervorragenden Magnetwerkstoff machen, und lernen mit der Curie-Temperatur das Geheimnis hinter dem Beinamen Hochtemperatur-Magnet kennen. Warum bleiben Samarium-Kobalt-Magnete auch bei über dreihundert Grad zuverlässig, wo Neodym längst schwächelt? Nebenbei geht es um die Samarium-Neodym-Datierung von Mondgestein, um ein neutronenhungriges Isotop in Kernreaktoren und um die medizinische Schmerzlinderung mit Samarium-153. Eine ruhige Reise zu einem stillen Helfer der modernen Technik und der Energiewende.
QuellenEmsley, J. (2011). Nature's building blocks: An A–Z guide to the elements (2. Aufl.). Oxford University Press.Greenwood, N. N., & Earnshaw, A. (1997). Chemistry of the elements (2. Aufl.). Butterworth-Heinemann.Gschneidner, K. A., & Eyring, L. (Hrsg.). (1978). Handbook on the physics and chemistry of rare earths. North-Holland.Coey, J. M. D. (2010). Magnetism and magnetic materials. Cambridge University Press.
Zwischen dem Neodym und dem Samarium klaffte über Jahrzehnte eine Lücke im Periodensystem: das Element mit der Ordnungszahl einundsechzig. In dieser Folge erfährst du, warum das Promethium als einziges der leichteren Elemente neben dem Technetium kein einziges stabiles Isotop besitzt und deshalb aus der Natur unserer Erde beinahe vollständig verschwunden ist. Wir folgen den falschen Fährten der Illinium- und Florentium-Forscher, erleben, wie Marinsky, Glendenin und Coryell das flüchtige Element neunzehnhundertfünfundvierzig endlich in den Spaltprodukten des Urans nachwiesen, und erfahren, warum es den Namen des feuerbringenden Titanen Prometheus erhielt. Du hörst von seinem gespenstischen Eigenleuchten, von Leuchtfarben und winzigen Atombatterien und von der Verantwortung, die der Umgang mit radioaktiven Stoffen uns auferlegt. Eine ruhige Reise zu einem Element, das aus sich selbst heraus leuchtet und dabei unaufhörlich vergeht.QuellenEmsley, J. (2011). Nature's building blocks: An A–Z guide to the elements (2. Aufl.). Oxford University Press.Greenwood, N. N., & Earnshaw, A. (1997). Chemistry of the elements (2. Aufl.). Butterworth-Heinemann.Marinsky, J. A., Glendenin, L. E., & Coryell, C. D. (1947). The chemical identification of radioisotopes of neodymium and of element 61. Journal of the American Chemical Society, 69(11), 2781–2785. https://doi.org/10.1021/ja01203a059Cotton, S. (2006). Lanthanide and actinide chemistry. Wiley.Qualitätshinweis: Die Auswahl kombiniert zwei anerkannte Fachmonografien zur Elementchemie mit der historischen Originalpublikation von Marinsky und Kollegen, die die Entdeckung des Elements einundsechzig dokumentiert, sowie einem Standardwerk zur Lanthanoidchemie. Alle Quellen sind peer-reviewed oder etablierte Lehrbücher.
Es steckt in deinen Kopfhörern, in der Festplatte deines Rechners, im Motor deines Autos und in den Generatoren der Windräder: Neodym, das Element mit der Ordnungszahl sechzig. In dieser Folge tauchst du ein in die Geschichte eines Metalls, das der österreichische Chemiker Carl Auer von Welsbach achtzehnhundertfünfundachtzig aus dem geheimnisvollen Didym herauslöste und den neuen Zwilling nannte. Du erfährst, warum vier Elektronen in einer tief verborgenen Schale dem Neodym seine magnetische Kraft verleihen, wie die Verbindung aus Neodym, Eisen und Bor seit neunzehnhundertdreiundachtzig die stärksten Dauermagnete der Welt hervorbringt und warum diese Magnete Hitze fürchten. Wir folgen dem Neodym von den Feuern ferner Sterne bis in die Windräder der Energiewende, sprechen über sein zweites Leben als Herzstück leistungsstarker Laser und werfen einen ehrlichen Blick auf die Schattenseiten seiner Gewinnung. Eine ruhige Reise zu einem stillen Metall, das unsere moderne Welt im Innersten zusammenhält.QuellenGreenwood, N. N., & Earnshaw, A. (1997). Chemistry of the elements (2. Aufl.). Butterworth-Heinemann.Gutfleisch, O., Willard, M. A., Brück, E., Chen, C. H., Sankar, S. G., & Liu, J. P. (2011). Magnetic materials and devices for the 21st century: Stronger, lighter, and more energy efficient. Advanced Materials, 23(7), 821–842. https://doi.org/10.1002/adma.201002180Sagawa, M., Fujimura, S., Togawa, N., Yamamoto, H., & Matsuura, Y. (1984). New material for permanent magnets on a base of Nd and Fe. Journal of Applied Physics, 55(6), 2083–2087. https://doi.org/10.1063/1.333572Voncken, J. H. L. (2016). The rare earth elements: An introduction. Springer.
Praseodym ist der "grüne Zwilling", der sich über vier Jahrzehnte lang unerkannt im vermeintlichen Element Didym versteckte. In dieser Folge erzählen wir, wie Carl Auer von Welsbach 1885 durch mühsame fraktionierte Kristallisation Didym endlich in Praseodym und Neodym auftrennte und dem grün leuchtenden Element seinen Namen gab. 🥽 Im Zentrum steht die bekannteste Anwendung: Didymglas als Schutzbrillenmaterial für Glasbläserinnen, Glasbläser und Schweißer, das die grelle Natrium-D-Linie und Infrarotstrahlung herausfiltert.
🎨 Außerdem geht es um Praseodymgelb als umweltverträgliches Pigment für Keramikglasuren und Fliesen, um hochwarmfeste Magnesium-Praseodym-Legierungen in Flugzeugtriebwerken, und um praseodymdotierte Glasfaserverstärker, die in den 1990er-Jahren zum Ausbau optischer Datennetze beitrugen. 🔬 Wir sprechen zudem über die Rolle von Didymglas als präzisen Wellenlängen-Kalibrierstandard in der Spektroskopie sowie über Praseodym in Didym-Permanentmagneten und in Kohlebogenlampen der Filmindustrie.
⚛️ Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf die isotopische Besonderheit von Praseodym: Es ist eines der wenigen monoisotopischen Elemente des Periodensystems und kommt in der Natur praktisch ausschließlich als ein einziges stabiles Isotop vor, Praseodym-141. Wir erklären außerdem, warum die Gewinnung von Praseodym untrennbar mit der weltweiten Förderung anderer Seltener Erden wie Neodym und Dysprosium verbunden ist.
Viel Freude beim Zuhören und Entspannen!
Quellen: – Royal Society of Chemistry: Periodic Table – Praseodymium – Encyclopaedia Britannica: Einträge zu Praseodym, Didym und Auer von Welsbach – National Institute of Standards and Technology (NIST): Standard Reference Materials – Didymium Glass – U.S. Geological Survey: Mineral Commodity Summaries – Rare Earths – Journal of Alloys and Compounds: Reviews zu Praseodym-Legierungen – Deutsches Museum: Geschichte der Seltenerdforschung
Cer ist das häufigste aller Seltenerdmetalle – und steckt buchstäblich in jedem Feuerzeug. In dieser Folge blicken wir zurück auf die Entdeckung 1803 durch Jöns Jacob Berzelius und Wilhelm Hisinger in Schweden sowie Martin Heinrich Klaproth in Berlin, benannt nach dem kurz zuvor entdeckten Zwergplaneten Ceres. 💡 Wir erzählen die Geschichte von Carl Auer von Welsbach, der mit dem Gasglühstrumpf 1891 die Beleuchtungstechnik revolutionierte und 1903 mit dem "Auermetall" den Vorläufer des modernen Feuerzeug-Feuersteins erfand.
🚗 Außerdem geht es um Cerdioxid als Sauerstoffspeicher im Drei-Wege-Katalysator moderner Fahrzeuge, um die entfärbende und UV-filternde Wirkung von Cer in Glas, und um Ceroxid als Poliermittel für hochpräzise optische Linsen. 💎 Ein besonderes Kapitel widmen wir cerdotierten Kristallen in weißen LEDs und Szintillatoren – eine erstaunliche technologische Brücke von der Gasflamme des 19. Jahrhunderts zur Halbleiterlampe von heute.
⚗️ Zum Schluss sprechen wir über die Cerimetrie in der analytischen Chemie, Cerdioxid in Festoxid-Brennstoffzellen, vielversprechende Nanoceria-Forschung in der Medizin sowie über die besondere wirtschaftliche Rolle von Cer als mengenmäßiger Anker der gesamten Seltenerdindustrie.
Viel Freude beim Zuhören und Entspannen!
Quellen: – Royal Society of Chemistry: Periodic Table – Cerium – Encyclopaedia Britannica: Einträge zu Cer, Lanthanoiden und Auer von Welsbach – U.S. Geological Survey: Mineral Commodity Summaries – Rare Earths – Journal of Rare Earths: Reviews zu Cerdioxid-Katalysatoren – Deutsches Museum: Geschichte der Gasbeleuchtung und des Glühstrumpfs – Nature Materials: Reviews zu Nanoceria in der biomedizinischen Forschung
Lanthan – das „verborgene“ Element und der Beginn der Seltenen Erden. In dieser Folge tauchst du ein in die faszinierende Welt eines Metalls, das sich jahrzehntelang vor der Wissenschaft versteckte und heute in Kameraobjektiven, Batterien, Erdölraffinerien, medizinischen Anwendungen und Zukunftstechnologien unverzichtbar ist. Du erfährst, warum Lanthan trotz seines unscheinbaren Aussehens zu den wirtschaftlich bedeutendsten Seltenerdmetallen zählt, wie es entdeckt wurde, welche Rolle es in der globalen Rohstoffpolitik spielt und weshalb seine chemische Struktur die Forschung bis heute herausfordert. Außerdem beleuchten wir die geologischen Ursprünge, die historische Entdeckungsgeschichte, moderne Anwendungen in Laser- und Quantenoptik, die Bedeutung für die Energiewende und die komplexen Lieferketten, die dieses Element weltweit bewegen. Eine Reise vom verborgenen Kristall im Ceroxid bis zur geopolitischen Bühne der Hightech‑Industrie.
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Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum, durch die Natur, durch die Geschichte und Länder der Erde sind komplett ohne produziert.