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Explorez tous les épisodes du podcast Darmglücklich | mit webApothekerin Linda Reeves

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54 | Long COVID – Wenn nichts mehr ist wie vorher: Ursachen, Symptome & Hilfe mit Ärztin Ruth Biallowons05 Aug 202500:32:38

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Ruth Biallowons Praxis in Düsseldorf

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Long COVID – ein Begriff, den viele kennen, aber kaum jemand wirklich versteht. In dieser Folge spreche ich mit Ruth Biallowons, ganzheitlich arbeitende Ärztin, über ein Thema, das Millionen betrifft – und doch oft nicht ernst genommen wird.

Wir klären:
Was Long COVID wirklich ist – und warum es nicht einfach „nur ein bisschen länger krank sein“ bedeutet.
Wer besonders betroffen ist – und warum vor allem Frauen zwischen 40 und 50 häufiger darunter leiden.
Wie Long COVID den Alltag verändert – selbst wenn man „gesund aussieht“.

Welche Rolle der Darm spielt – und was das mit Erschöpfung, Blähbauch, Entzündung oder sogar Herzproblemen zu tun haben kann.
🧬 Ruth Biallowons erklärt ganz einfach, wie SARS-CoV-2 den Darm befällt – und warum das oft monatelang übersehen wird, worauf geachtet werden sollte und was du tun kannst.

📊 Fakten & Hintergründe
Long COVID betrifft 6–7 % der Erwachsenen – weltweit rund 400 Millionen Menschen.
Häufige Symptome: Fatigue, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme, Schlafstörungen, Schmerzen.
Frauen haben ein 31 % höheres Risiko, besonders zwischen 40 und 54 Jahren.
Impfungen reduzieren das Risiko – aber nicht auf null.
Viele Betroffene zeigen: gestörte Darmflora, Leaky Gut, Mastzellproblematik, chronische Entzündung.


❤️ Für dich, wenn du betroffen bist:

Ruth Biallowons gibt dir:

Verständnis: Warum du dich nicht „einbildest“, was du fühlst.

Orientierung: Welche Symptome deuten auf Long COVID hin?

Hoffnung: Was hilft deinem Körper bei der Regulation?

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Ruth Biallowons Praxis in Düsseldorf

53 | Wenn Loslassen heilt – Fritjof Nelting über Stress, Absichtslosigkeit & Darmgesundheit01 Jul 202500:34:12

Alle Infos zur Fritjof Nelting und seiner Arbeit

Alle Infos zum Buch ‚Die Strategie der Absichtslosigkeit‘ von Fritjof Nelting

Therapien in den Gezeitenhaus-Kliniken

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In dieser Folge spreche ich mit Fritjof Nelting, Geschäftsführer der Gezeiten Haus Holding – einem Familienunternehmen mit über 30 Jahren Erfahrung in psychosomatischer Klinikarbeit.

Er ist systemischer Life- und Businesscoach und Diplom-Medizinökonom. Mit seinem Buch „Die Strategie der Absichtslosigkeit“ hat er einen Nerv getroffen – denn er formuliert etwas, das viele spüren, aber nicht sagen können: Wir sind erschöpft. Weil wir zu lange funktioniert haben. Und weil wir nie gelernt haben, rechtzeitig loszulassen. Wir sprechen über sein Buch und wie wir unsere Ressourcen bei Stress und Burnout-Gefahr selbst regenerieren können.

Was dich erwartet:

Wir sprechen über die leisen Vorboten von Erschöpfung – darüber, warum unser Körper nicht von heute auf morgen krank wird, sondern uns oft schon jahrelang warnen will.
Fritjof erklärt, was chronischer Stress mit unserem Hormon- und Belohnungssystem macht – und warum Menschen nicht einfach müde, sondern innerlich leer werden.

Ich selbst bringe meine Erfahrungen aus der Arbeit mit Darmkund:innen ein. Denn viele Symptome, die vermeintlich „psychisch“ sind – wie Müdigkeit, Schlafprobleme oder ständige Unruhe – haben auch eine körperliche Entzündungsbasis. Stichwort: Darmbarriere.
Wir sprechen über stille Entzündungen, Immunverschiebung und die Frage, warum der Darm bei all dem eine so zentrale Rolle spielt.

Und natürlich geht es auch um Lösungen: Wie sieht Regeneration heute wirklich aus? Was hilft – besonders dann, wenn man das Gefühl hat, dass nichts mehr hilft? Und warum kann absichtsloses (nicht planloses) Handeln manchmal der einzige Weg sein, wieder zurück in die eigene Kraft zu kommen?

Warum dir das helfen kann:

Wenn du dich erschöpft fühlst, ständig gegen innere oder äußere Widerstände kämpfst – und spürst, dass auch dein Bauch längst mitredet – dann ist diese Folge für dich. Sie schenkt Klarheit, Orientierung und einen neuen Blick auf das, was Heilung wirklich bedeutet.

Über Fritjofs Buch: Die Strategie der Absichtslosigkeit Wie wir unsere Ressourcen bei Stress und Burnout-Gefahr selbst regenerieren können

Fritjof Nelting

Durch Loslassen zum Ziel: wegweisende Erkenntnisse der Biochemie. In einer Welt, die von ständiger Selbstoptimierung und Stress geprägt ist, zeigt die „Strategie der Absichtslosigkeit“ einen überraschend einfachen Weg zu einem erfüllten und gesunden Leben. Fritjof Nelting erklärt, warum viele herkömmliche Methoden zur Stressbewältigung und Selbstoptimierung in Sackgassen führen. Und der Schlüssel zu echter Entspannung und Erfolg darin liegt, Kontrolle durch Gelassenheit zurückzugewinnen.

Durch Erkenntnisse aus der Biochemie des Körpers und praxisnahen Beispielen wird deutlich, wie eine Lebensführung im Geiste der Absichtslosigkeit sowohl auf psychologischer als auch biochemischer Ebene Sinn ergibt. Durch das Loslassen von fixen, kurzfristigen Zielen und dem Befreien von dem Versuch der ständigen Optimierung, lassen sich die eigenen kreativen Potenziale freisetzen und echte Höchstleistungen erreichen.

Dieses Buch ist eine Einladung, die ausgetretenen Pfade zu verlassen und eine neue, stressfreie Lebensweise zu erkunden und führt ganz ohne Druck und zwanghaftem Perfektionismus zur körperlichen und mentalen Gesundheit.

Wenn dich das Gespräch berührt hat – dann trag dich unbedingt in meinen Newsletter ein. Ich begleite dich mit Wissen, Gefühl und klaren Ideen für deinen Alltag. Und im Herbst startet mein neuer Kurs zur Darmbarriere und Stress. Die Infos bekommst du als Erste.

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52 | Zucker, Kinder & das Problem mit der Darmbarriere17 Jun 202500:12:47

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Warum Brotdosen manchmal nicht reichen.

Ein darmglückliches Hallo – wie schön dass du da bist.

Ich mach keine Brotdosen mehr. Meine Kinder sind groß.
Aber ich erinnere mich sehr genau an diese Phase – und wenn ich heute auf Instagram schaue oder mit Müttern spreche, sehe ich: Das Problem ist nicht kleiner geworden. Im Gegenteil.

Damals sind meine Kinder am Kiosk vorbei – heute stehen da Automaten und schlimmer noch: heute betreibt der Hausmeister selbst den Kiosk.
Und was verkauft wird? Nicht das, was Kinder brauchen – sondern das, was sich gut verkauft.
Softdrinks. Schokoriegel. Teilchen. Zucker auf die Hand.

Und genau so funktioniert’s auch im Supermarkt: Außen auf der Packung steht „zuckerfrei“ oder vielleicht sogar ‚Ohne Zuckerzusatz‘ oder vielleicht sogar das Versprchen „gesund für Kinder“.
Innen drin ist trotzdem Zucker. Oder Ersatzstoffe, die den Darm genauso stressen.

Zucker kan verstopt zitten in zoveel producten, dat ouders vaak niet eens doorhebben hoeveel suiker hun kinderen binnenkrijgen.

Und die Brotdose? Die kommt auch heute noch voll zurück. Stattdessen: Zucker im Bauch.
Und dann wundert man sich über Hautausschlag, Bauchweh, Wutausbrüche, null Konzentration.

Was mich daran so beschäftigt:
Es geht nicht um Perfektion. Nicht ums Ausstechförmchen. Kennt ihr das mit den Ausstechförmchen, wenn Kinder ihre Brotscheibe mit dem Dinoausstecher ausgestochen bekommen? Ich frag mich immer…was passiert mit dem Rest um den Dino herum?…Sorry…abgeschweift…Also es geht nicht um das Brot in Tierform…
Sondern um das Bewusstsein – bei den Kindern.
Was macht Zucker eigentlich mit mir? Was macht er mit meinem Bauch, meiner Haut, meiner Energie?

Ich finde: Das gehört nicht beschönigt. Sondern ehrlich erklärt. Und genau darum geht’s in dieser Folge…so kurz vor den Sommerferien.

Wenn wir über Zucker sprechen, meinen wir nicht nur Gummibärchen und Cola.

Zucker hat viele Namen – und viele Verstecke.

Es gibt Einfachzucker wie Glukose oder Fruktose – die gehen direkt ins Blut.
Dann Zweifachzucker wie Saccharose oder Maltose – die müssen erst aufgespalten werden.
Aber am meisten Sorgen machen mir die ‚added sugars‘ – also zugefügter Zucker, der industriell in Produkte gepackt wird, die eigentlich gar nicht süß schmecken müssten.

Und genau das ist das Problem:
Zucker ist nicht nur ein Dessert.
Zucker ist überall.

In Fruchtjoghurts, die gesund aussehen – aber mehr Zucker als ein Schokopudding enthalten.
In Brotaufstrichen mit Erdbeerbildchen drauf – aber 60 % Zucker drin.
In Fruchtschnitten, die aussehen wie eine gute Snackidee – und in Wahrheit kleine Zuckerschwämme sind.
Oder in angeblich zuckerfreien Keksen, die mit Zuckeralkoholen arbeiten – klingt nett, kann aber im Kinderdarm ordentlich Chaos anrichten.

Ich sag’s mal ganz deutlich:
Das ist kein Treat. Das ist ein täglicher Trigger.
Und besonders bei Kindern, deren Darmbarriere noch gar nicht richtig stabil ist, kann das langfristig echten Schaden anrichten.

Zucker ist nicht das Problem – sondern die Menge.

Und wie wenig wir davon überhaupt noch bewusst mitkriegen.

Zucker kommt nicht einfach nur oben rein und macht ein bisschen Karies.
Zucker wirkt – tief im Körper. Und im Darm fängt es an.

Es ist wichtig, sich der Auswirkungen von Zucker auf die Gesundheit von Kindern bewusst zu sein. Zucker kann zu einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen führen.

Bei Kindern ist das besonders kritisch.
Denn: Die Darmbarriere ist noch nicht voll ausgereift.
Sie ist wie ein dünnes Sieb – das eigentlich filtern soll, was rein darf und was nicht.
Zucker? Der wirkt da wie Schmirgelpapier.

Er schädigt die Darmwand, macht sie durchlässig – das nennt man Leaky Gut.
Und durch diese Lücken kommt alles Mögliche durch, was da nicht hingehört:
Histamin, Bakterienbestandteile, kleine Toxine – und plötzlich steht das Immunsystem auf Alarm.

Dazu kommt:
Zucker füttert die Falschen.
Im Mikrobiom, also dem Bakterien-Gleichgewicht im Darm, bringt Zucker alles aus dem Lot.
Die Bakterien, die wir eigentlich bräuchten – die guten, entzündungshemmenden –, die verhungern.
Und die Zuckerliebhaber? Die machen Party.

Das Ergebnis?

• Kopfschmerzen
• Müdigkeit und Reizbarkeit
• Bauchschmerzen und Blähungen
• Hautprobleme wie Neurodermitis oder Akne
• Und oft: der Stempel „schwieriges Kind“ – obwohl der Darm brennt.

Und das Schlimme ist:
Diese Symptome werden nicht mit dem Darm in Verbindung gebracht.
Stattdessen wird an der Psyche gedreht, an der Erziehung gezweifelt, manchmal sogar Medikamente verschrieben.

Aber der wahre Ursprung?
Ist oft ein entzündeter, überforderter Darm.
Ein Darm, der nie die Chance bekommen hat, sich gesund zu entwickeln.

Ich sag’s mal so:

Zucker bei Kindern ist wie Wind auf ein offenes Feuer im Bauch. Und je länger wir das ignorieren, desto größer wird das Feuer

Ich weiß, viele Eltern fragen sich:
‚Macht Zucker denn wirklich so viel aus? Ist das nicht übertrieben?‘
Und ja – es gibt noch keine Schlagzeile à la ‚Zucker verursacht ADHS‘ – aber was wir sehr wohl haben, sind klare Zusammenhänge.

Beispiel: Brasilianische Studien
Dort wurde der Zuckerkonsum von Schulkindern untersucht – und das Ergebnis war deutlich:
Je höher der Zuckerkonsum, desto häufiger traten Konzentrationsprobleme auf.
Besonders bei Jungen.

Und zwar nicht nur mal „unaufmerksam“, sondern echte Probleme im Alltag:
Hausaufgaben, Frustrationstoleranz, emotionale Ausbrüche.

Wie funktioniert das mit Zucker und dem Gehirn und was hat das mit ADHS zu tun?
In der Forschung spricht man hier von „Neuroinflammation“ – also kleinen Entzündungen im Gehirn, die durch Zucker, eine durchlässige Darmbarriere und Mikrobiom-Veränderungen befeuert werden können.

Das bedeutet nicht: Zucker verursacht ADHS. Aber: Zucker kann ein Trigger sein,
wenn der Darm ohnehin belastet ist – und genau das ist er bei vielen Kindern heute.

Hautprobleme sind ein weiteres Frühwarnsystem:
Immer mehr Kinder – auch ganz junge – haben:
• Neurodermitis • Ausschläge • Juckende Haut
Und oft wird nur die Salbe draufgegeben – ohne zu schauen, was im Inneren passiert.
Dabei ist die sogenannte Darm-Haut-Achse inzwischen gut belegt:
Zucker fördert Entzündungen – innen wie außen.

Und dann ist da noch der Mythos von den „zuckerfreien“ Alternativen.
Erythrit, Xylit, Sorbit – sie stehen oft auf Kinderprodukten mit dem Label zuckerfrei.
Aber gerade bei empfindlichen Därmen – und das sind Kinderdärme fast immer –
können diese Zuckeralkohole Durchfall, Blähungen und Bauchweh auslösen.

Ich sag es mal so: Es geht nicht um Zucker-Verbot – es geht um Zucker-Verständnis.

Denn wenn die Forschung eines zeigt: Zucker ist nicht harmlos. Vor allem nicht im Kinderdarm.

Ganz ehrlich? Ich hab’s satt, dass Brotdosen aussehen müssen wie ein Pinterest-Board, damit Kinder sie akzeptieren. In Dinoform. Mit aufgespritztem Hummus-Herzchen.
Und was passiert dann später wenn Dinos uncool sind?
Die Dose kommt voll zurück – und stattdessen stecken drei Zuckerbomben vom Schulkiosk im Bauch.

Das hier ist kein Eltern-Bashing. Das ist Realität.
Denn es fehlt nicht an Liebe – es fehlt an echten Optionen.

Was macht eine gute Brotdose aus?
Nicht Perfektion  – sondern Substanz.

🟠 Hafer, Hirse, Quinoa – echte Ballaststoffe, die den Darm füttern.
Nicht die „extra mit Inulin versetzten“ Industrie-Granola-Riegel.

🟠 Herzhafte Muffins – am besten mit Gemüse und Ei.
🟠 Körnercracker mit Hummus oder Nussmus.
🟠 Selbstgemachte Wraps mit Linsenaufstrich, Salat, Käse.
Das ist Meal Prep – aber fürs Kind gedacht, nicht für Instagram.

Lucky Teller light – kennst du schon?
Eine kleine Portion vom Abendessen – neu verpackt.
Kartoffeln, etwas Gemüse, ein gutes Fett.
Kalt genauso lecker wie warm – und der Darm sagt Danke.

Aber  weißt du, was das Ganze oft wieder kaputtmacht?
Der Kiosk im Schulflur. Der von einem Hausmeister betrieben wird, der damit ein bisschen was dazuverdient – und dabei verkauft, was sich gut verkauft.
Nicht, was Kinder brauchen.

Schokoriegel, süße Getränke, Zucker-Snacks – das ist kein Treat mehr.
Das ist der neue Normalzustand. Und Kinder, die mit einer Brotdose voller Liebe losgeschickt werden, stehen daneben – und spüren Neid aufs Teilchen.
Weil keiner ihnen erklärt, was das im Bauch wirklich anrichtet.

Und ganz ehrlich:

Wo bleibt das Schulfach Ernährung? Warum lernen Kinder, was ein Vulkan macht – aber nicht, wie sie ihren Darm schützen?

Das ist nicht cool. Das ist chronisch gefährlich.
Gerade in der Kindheit, wenn die Darmbarriere noch nicht ausgereift ist
und das Mikrobiom für das ganze Leben geprägt wird.

❗ Kinder brauchen kein Perfect Meal. Sie brauchen etwas, das trägt. ❗

Sie brauchen Essen, das Energie gibt – nicht Energie zieht.
Sie brauchen eine Brotdose, die vielleicht nur eine gute Sache enthält – aber die richtig gut ist.
Außerdem brauchen Kinder Schulen, die mitziehen – statt alles durch billigen Zucker wieder einzureißen.

Und übrigens brauchen Kinder auch keine Predigt. Sie brauchen Vorbilder.
Und Eltern, die sich zusammen tun und ihren Kindern sagen: „Ich weiß, was gut für dich ist. Und ich zeig’s dir – nicht mit Verboten, sondern mit Gefühl. Und Dein Freund oder Deine Freundin macht es auch.“

Denn das ist unser Job: Nicht immer alles perfekt zu machen –
aber das Richtige zu erkennen – und es einfacher zu machen.“

Wenn wir über Zucker reden, dann reden wir nicht über Kontrolle.
Nicht über Verbote. Nicht über moralische Erziehung.

Wir reden über Fürsorge. Für Kinder, die morgens schon mit Bauchweh aufstehen
und nicht wissen, warum. Für Eltern, die jeden Morgen ihr Bestes geben –
und sich trotzdem wie Versager fühlen, wenn die Brotdose voll zurückkommt.

Und wir reden über ein Mikrobiom, das mehr braucht als Fruchtzucker, leere Versprechen und Kinderkekse mit Gesundheitslabel.

Wir reden über Verantwortung, die nicht mit Dogma beginnt, sondern mit Wissen.
Und mit dem Mut, anders zu handeln – auch wenn alle anderen sagen:
„Das ist doch ganz normal.“

Wenn du mehr willst als Tipps aus der Brotdosen-Bubble – und wirklich verstehen willst,
wie du die Darmbarriere deines Kindes stärken kannst: Dann hol dir mein kostenloses Frühstücks-Freebie. Kommentiere einfach FRÜHSTÜCK unter meinem aktuellen Reel,
und ich schick’s dir direkt per Direktmessage zu.

Trag dich auch gern in meinen Newsletter ein –
dort erfährst du als Erste, wann mein nächstes Live-Webinar startet. Du bekommst alle zwei Wochen meine Lucky-Teller-Rezepte, die du easy auch als Mealprep für die Brotdose nutzen kannst.

Und wenn du keine Klartext-Folge mehr verpassen willst: Folg mir auf Instagram, dort gibt’s regelmäßig Live-Sessions mit mir – ehrlich, konkret und voller Ideen, die deinen Familienalltag leichter machen.

Ich freu mich auf Dich

Deine Linda

51 | Reizdarm – oder reagiert dein Körper einfach nur auf etwas Falsches?10 Jun 202500:15:38

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„Wenn dein Arzt nicht mehr weiterweiß – dann ist es halt Reizdarm.“

Klingt hart? Ist aber Realität.
Viele bekommen diese Diagnose, wenn alle Blutwerte „okay“ sind, ein Ultraschall unauffällig ist und der Arzt mit den Schultern zuckt.

Aber was heißt das eigentlich – Reizdarm?
Das ist keine echte Diagnose. Das ist ein Etikett für Beschwerden, die man nicht einordnen kann. Ein Sammelbegriff. Ein Notausgang.

Und ganz ehrlich:
Was, wenn dein Körper gar nicht gereizt ist – sondern einfach nur reagiert?
Auf das Falsche. Auf Stress. Auf Medikamente. Auf Zuckerersatzstoffe, Histamin, Fructose.
Auf das, was wir ihm täglich zumuten – ohne es zu merken.

Ich will heute mit dir genau hinschauen:
Was ist wirklich ein Reizdarm – und was ist vielleicht nur ein Hilferuf deines Körpers, der falsch gedeutet wird?

Lass uns das gemeinsam entwirren.

Was bedeutet „Reizdarm“ eigentlich?

Reizdarm. Das klingt erst mal nach: Dein Darm ist halt sensibel…gereizt.
Aber was steckt wirklich dahinter?

Medizinisch gesehen ist Reizdarm eine funktionelle Störung. Das heißt: Es gibt keine sichtbare Entzündung, keine nachweisbare Erkrankung, kein auffälliger Laborwert.
Und genau das ist das Problem.

Denn in der Realität heißt Reizdarm oft:
„Wir finden nichts – aber du hast trotzdem Beschwerden. Also nennen wir es halt Reizdarm.“ Und damit landest Du häufig in der…‘es ist halt psychsich‘ Ecke.

Es ist eine Ausschlussdiagnose. Wenn nichts Greifbares übrig bleibt, bleibt dieses Wort.
Aber dein Körper reagiert ja nicht grundlos. Schmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung – das sind keine Einbildung. Das sind Zeichen. Hinweise. Warnungen.

Das Schwierige daran?
Ein Reizdarm zeigt sich bei jedem anders. Und: Er ist keine Ursache – sondern ein Symptom.

Deshalb ist heute mein Ziel:
Dir zu zeigen, wie viele sogenannte Reizdarm-Symptome in Wirklichkeit eine ganz andere Ursache haben.
Und warum dein Körper eben nicht „gereizt“ ist – sondern ganz genau reagiert.

Die 5 häufigsten „versteckten“ Ursachen bei Reizdarm

Ursache 1: Histamin – Wenn dein Essen wie ein innerer Brandbeschleuniger wirkt

Histamin – das klingt nach Heuschnupfen, oder? Zumindest kennen viele das Wort davon…von den Antihistaminika bei Pollenallergie.
Aber Histamin spielt auch im Darm eine riesige Rolle. Und viele Menschen wissen nicht mal, dass sie damit ein Problem haben.

Histamin ist ein körpereigener Stoff – er entsteht bei Entzündungen, wird durch bestimmte Lebensmittel freigesetzt und beeinflusst zum Beispiel den Blutdruck, den Schlaf, die Verdauung und die Immunreaktion.
Kurz: Histamin ist ein Botenstoff. Und zwar ein sehr mächtiger.

Das Problem?
Wenn dein Körper zu viel Histamin speichert oder nicht mehr richtig abbaut, kommt es zu einer Art innerem „Zuviel“.
Und das kann sich zeigen wie ein Reizdarm:
Blähungen, Durchfall nach dem Essen, Bauchkrämpfe, Kopfschmerzen, Herzrasen, Hautausschläge – alles Symptome, die gern mal im Gesamtpaket „Reizdarm“ landen.

Besonders tückisch:
Die Beschwerden kommen oft zeitversetzt. Nicht sofort nach dem Essen, sondern Stunden später. Und weil der Zusammenhang nicht klar ist, heißt es dann: Ist wohl Reizdarm.

Aber in Wirklichkeit ist es eine Histamin-Überlastung.
Und die hat oft mit deinem Darm zu tun: Denn wenn die Darmschleimhaut entzündet ist oder die Barriere gestört – dann wird Histamin nicht richtig abgebaut.

Das bedeutet:
Nicht das Essen ist das Problem. Sondern der Darm, der überfordert ist.
Und genau da fängt echte Ursachenforschung an.

Ursache 2: Fructose – Wenn „gesund“ deinen Bauch rebellieren lässt

Fructose klingt erst mal harmlos. Das ist doch der Zucker aus Obst, oder?
Richtig. Aber genau dieser Zucker kann bei vielen Menschen zu massiven Beschwerden führen – ohne dass sie es merken.

Bei einer Fructose-Malabsorption wird der Fruchtzucker im Dünndarm nicht vollständig aufgenommen.
Was passiert dann?
Er landet unverdaut im Dickdarm – und da feiern die Bakterien eine Party.
Sie vergären die Fructose – und dabei entsteht Gas. Viel Gas.
Das Ergebnis: Blähbauch, Schmerzen, Grummeln, Durchfall. Manchmal auch Verstopfung.

Und weil die Symptome nach dem Essen kommen – vor allem nach vermeintlich gesunden Mahlzeiten mit Obst, Honig oder Smoothies – kommt keiner auf die Idee: Das war die Fructose.

Stattdessen heißt es wieder: Tja, Reizdarm halt.

Aber Fructose ist keine Mode-Intoleranz. Sie ist real. Und sie betrifft viele Menschen – besonders, wenn die Darmschleimhaut schon vorgeschädigt ist.

Denn auch hier gilt:
Eine gesunde Darmschleimhaut kann mit kleinen Mengen Fructose gut umgehen.
Aber wenn die Barriere gestört ist – wie bei vielen meiner Kund:innen – dann reagiert der Körper überempfindlich.

Und das Verrückte?
Viele denken dann, sie vertragen einfach nichts mehr. Dabei wäre die richtige Frage: Wurde überhaupt schon mal auf Fructose getestet?

Spoiler: Bei den meisten – nein.

Ursache 3: Glukosemangel – Wenn dein Bauch leidet, weil dein Gehirn im Notfallmodus ist

Reizdarm nach dem Essen – obwohl du gesund gegessen hast?
Dann könnte auch dein Blutzucker die eigentliche Ursache sein.

Viele Menschen denken bei Bauchbeschwerden nicht an Glukose.
Aber unser Nervensystem reagiert extrem sensibel auf Blutzuckerschwankungen.
Und wenn dein Blutzucker zu stark abfällt – zum Beispiel nach einem schnellen Frühstück oder zu wenig Protein – dann geht dein Körper in Alarm.

Er schüttet Stresshormone aus, die Verdauung verlangsamt sich, der Bauch bläht sich, du bekommst Heißhunger, bist zittrig, gereizt – und oft auch: vermeintlich reizdarmig.

In Wahrheit: Dein Körper versucht, Energie zu sparen.
Und deine Verdauung ist dabei das Erste, was runtergefahren wird.

Das passiert besonders bei Menschen, die:

– dauerhaft unter Stress stehen
– lange nichts essen
– zuckerreiche Snacks zwischendurch brauchen
– und sich wundern, warum nach dem Essen alles schlimmer wird

Das Problem:
Wenn du diesen Zusammenhang nicht kennst, tappst du ewig im Dunkeln.
Dann heißt es wieder: Reizdarm. Dabei ist es eine reversible Stressreaktion deines Stoffwechsels.

Und genau deswegen ist es so wichtig, nicht nur den Bauch anzuschauen – sondern auch deinen Energiehaushalt.

Ursache 4:  Medikamente & Mikrobiom – Wenn deine Darmflora die Nebenwirkung trägt

Manchmal beginnt das Bauchdrama nicht mit einem Lebensmittel –
sondern mit einem Medikament.

Was viele nicht wissen:
Unsere Darmflora – also das Mikrobiom – reagiert extrem sensibel auf bestimmte Arzneimittel. Allen voran: Antibiotika.

Sie töten nicht nur krankmachende Bakterien –
sondern auch die guten, die du dringend brauchst für Verdauung, Immunsystem und Schutz der Darmbarriere.

Aber auch andere Medikamente hinterlassen Spuren:

– Protonenpumpenhemmer (das sind die Säureblocker Omeprazol und Pantoprazol ) verändern den pH-Wert im Magen
– Pille & Hormonpräparate beeinflussen die Bakterienvielfalt
– Schmerzmittel wie Ibuprofen können die Darmschleimhaut durchlässiger machen
– und Abführmittel greifen langfristig in die Darmmotorik ein

Was das für deinen Alltag bedeutet?

Du nimmst vielleicht regelmäßig ein Medikament – und entwickelst schleichend Verdauungsprobleme. Blähungen, Unverträglichkeiten, Schleim im Stuhl, häufige Infekte – und am Ende: Reizdarm.

Aber die Ursache liegt nicht in dir – sondern im Mikrobiom, das aus dem Gleichgewicht geraten ist. Und das ist  – zum Glück – veränderbar.

Denn dein Mikrobiom ist lernfähig.
Wenn du es wieder fütterst, schützt und gezielt aufbaust, kannst du viel rückgängig machen.

Ursache 5: Stress  – Wenn dein Darm tut, was dein Kopf nicht sagen darf

Du hast alles ausprobiert: Ernährung umgestellt, Supplements genommen, sogar mal ein Tagebuch geführt. Und trotzdem macht dein Bauch, was er will.

Was, wenn die Ursache nicht im Essen liegt – sondern in deinem Nervensystem?

Chronischer Stress ist einer der größten Saboteure für deinen Darm.
Denn dein Verdauungssystem hängt direkt mit deinem Nervensystem zusammen.
Und wenn du ständig im Funktionsmodus bist – kämpfen, leisten, durchhalten –
dann hat dein Körper keine Kapazität mehr für Regeneration.

Das merkt zuerst: dein Darm.

Er wird träger, empfindlicher, reagiert über.
Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung – das ist kein Zufall.
Das ist dein System, das signalisiert: Ich kann nicht mehr.

Besonders fatal:
Viele merken den Stress gar nicht mehr bewusst.
Sie funktionieren einfach weiter – bis der Körper sie stoppt.

Und der Darm ist oft der Erste, der schreit. Aber gerne überhört wird.

Was hilft?
Achtsamkeit. Nervensystem beruhigen. Entlastung schaffen.
Und: Nicht nur an Lebensmitteln schrauben – sondern die inneren Spannungen erkennen.

Denn nicht selten ist Reizdarm einfach nur: zu viel – für zu lange.

Lass uns mal überlegen was Du tun kannst und warum ich auf Stuhluntersuchung statt Ausschlussdiagnose setze…

Du hast Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung – und bekommst eine Ausschlussdiagnose: Reizdarm. Weil im Ultraschall nichts zu sehen ist.
Weil die Entzündungswerte im Blut „in Ordnung“ sind.
Weil dein Stuhl nur auf einen Parameter untersucht wurde – wenn überhaupt.

Aber was wäre, wenn du einfach nicht vollständig angeschaut wurdest?

Eine fundierte Stuhlanalyse ist kein Hokuspokus. Sie ist ein Blick in dein innerstes Schutzsystem. Denn dein Darm schützt dich – mit seiner Barriere, mit seinen Bakterien, mit chemischen Botenstoffen.

Und wenn wir diese Faktoren untersuchen, bekommen wir Antworten, wo vorher nur Fragezeichen waren.

Zum Beispiel:
– Wie viel Histamin wird in deinem Darm produziert?
– Wie steht es um dein Zonulin – also die Durchlässigkeit deiner Darmwand?
– Gibt es ein Ungleichgewicht im Mikrobiom – zwischen den Guten, den Schlechten und den Fehlenden?
– Wie aktiv ist dein Immunsystem im Darm? Wie stark sind die Entzündungen vor Ort?

– Wie sieht dein Stoffwechsel aus – produzierst du genug kurzkettige Fettsäuren?

Diese Werte sagen mehr als jeder vage Satz wie „Reizdarm kann viele Ursachen haben.“

Und genau deshalb arbeite ich damit.

Weil ich Menschen begleiten will, die endlich verstehen wollen,
was bei ihnen los ist – und nicht, was bei allen anderen sein könnte.

Vielleicht ist das Wichtigste, was du heute mitnimmst:
Dein Körper ist nicht verrückt. Er ist wach.
Er spricht mit dir. Nicht in medizinischen Fachbegriffen, sondern in Symptomen. In Reaktionen. In Signalen, die du lernen kannst zu deuten.

Die Diagnose „Reizdarm“ kann entmutigend sein – oder sie kann der Anfang sein.
Der Anfang von echter Verantwortung.
Nicht im Sinne von „du bist schuld“ – sondern im Sinne von: Du darfst wieder die Hauptrolle spielen.

Was kannst du jetzt konkret tun?

🔸 Hinhören – nimm deine Beschwerden ernst, auch wenn andere sie kleinreden.
🔸 Beobachten – ein Ernährungstagebuch kann Gold wert sein.
🔸 Testen, statt raten – mit einer fundierten Stuhlanalyse bekommst du endlich echte Antworten statt Vermutungen.
🔸 Sprechen – mit jemandem, der nicht nur Werte liest, sondern Zusammenhänge versteht.
Zum Beispiel in einem kostenlosen 1:1-Gespräch mit mir.

Denn ja: Verantwortung ist kein leichter Weg. Aber es ist der einzige, der dich wirklich weiterbringt.

Wenn du gerade das Gefühl hast, dass dich niemand wirklich sieht, dass du mit deinen Beschwerden alleine bist und dass du endlich wissen willst, was in deinem Körper los ist –
dann ist jetzt der Moment.

Im September 2025 startet mein nächster Onlinekurs Darmglücklich VERÄNDERN.
Ein 12-Wochen-Programm mit fundierter Stuhlanalyse, individueller Begleitung und einem echten Neustart für dein Bauchgefühl.

Du bekommst:
🧬 echte Ursachenforschung statt Ausschlussdiagnosen
🍽️ einen klaren Plan, wie du deine Ernährung & Darmbarriere in Balance bringst in meiner Online-Darmakademie
📒 das exklusive Lucky Journal – ein 12 Wochentagebuch, damit du dich Woche für Woche neu mit dir verbinden kannst
🤝 und eine Begleitung in der Gruppe und Raum für deine Fragen

Du kannst übrigens auch ohne Stuhlanalyse teilnehmen, denn vielleicht hast Du schon eine gemacht und Dir fehlt einfach nur der Fahrplan und die Struktur. Diese bietet Dir mein begleiteter Kurs.

Wenn du dabei sein möchtest,
trag dich jetzt unverbindlich in die Warteliste ein – den Link findest du in der Beschreibung. Und wenn Du sofort starten möchtest…kein Problem – schreib mir, denn dafür habe ich auch eine Lösung.

Ich sehe dich.
Und dein Bauch? Den machen wir gemeinsam wieder darmglücklich.

Deine Linda

50 | Darm, Drama, Durchbruch – 50 Folgen Darmglücklich03 Jun 202500:31:09

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Hast Du Fragen zu DEINEM DARM-DRAMA, Autoimmunerkrankung oder fühlst Du Dich nicht Ernst genommen? Dann schreib mir und wir treffen uns zu einem kostenlosen Erstgespräch!

In dieser ganz besonderen Jubiläumsfolge wird der Spieß umgedreht: Shary interviewt mich – über meine eigene Reise zum Darm, die größten Learnings aus 50 Folgen, über Hoffnung, Heilung und die Kraft, selbst Verantwortung zu übernehmen. Ein ehrlicher Mix aus Erfahrung, Emotion und Expertise.

49 | Morbus Crohn & Colitis ulcerosa: Warum niemand ganzheitlich hinschaut – bis jetzt27 May 202500:18:03

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Dein Kontakt zu mir

HIER findest Du echte DARMHILFE über fundierte Stuhlanalysen und Kurse

Was, wenn dein Darm dir schon lange sagt, dass etwas nicht stimmt – aber niemand richtig hinhört?

In dieser Folge geht es um Morbus Crohn und Colitis ulcerosa – zwei chronisch entzündliche Darmerkrankungen, die das Leben vieler Menschen zur Dauerbelastung machen. Doch statt Ursachenforschung gibt’s oft nur Cortison, statt Aufklärung Unsicherheit.

Ich erzähle dir zwei bewegende Geschichten: Die von Franka, die mit Morbus Crohn lernte, ihren Darm wirklich zu verstehen – und schließlich sogar ihre Medikamente absetzen konnte.
Und die von Jule, die völlig geschwächt bei mir ankam – und heute endlich eine echte Richtung hat.

Du erfährst:
🔍 Wie Diagnosen gestellt werden – und wo sie oft aufhören, bevor’s richtig losgeht
🌱 Warum Schulmedizin und Darmtherapie kein Widerspruch sind
🧠 Und was du konkret tun kannst, um nicht nur deine Symptome, sondern die Ursachen zu verstehen

Wenn du oder jemand, den du kennst, mit einer CED lebt – hör rein. Es könnte der Anfang von etwas Neuem sein.

Hallo und herzlich willkommen zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück! Schön, dass du dabei bist.

Hast du dich schon mal gefragt, was da eigentlich in deinem Darm passiert, wenn alles schiefgeht? Morbus Crohn und Colitis ulcerosa – zwei Krankheiten, die nicht einfach nur den Darm betreffen, sondern deinen ganzen Körper aus der Bahn werfen können. Wenn du immer wieder mit Durchfall kämpfst, Bauchkrämpfen, die wie Messerstiche sind, und dabei noch der Energielevel im Keller bleibt, dann weißt du, was ich meine.

Was ist Morbus Crohn? Was ist Colitis ulcerosa?

Morbus Crohn – das ist der chaotische Bruder, der sich überall im Verdauungstrakt ausbreitet. Vom Mund bis zum After kann er dir alles vermiesen. Und Colitis ulcerosa? Die bleibt meistens im Dickdarm und versaut dir die Schleimhaut. Beide haben aber eines gemeinsam: Sie machen das Leben zur echten Herausforderung.

Die Symptome sind wie ein Horrorfilm, der einfach nicht aufhören will. Man sitzt da, fühlt sich ständig aufgebläht, der Bauch grummelt, man hat ständig das Gefühl, nicht das Haus verlassen zu können, weil die Toilettengänge nicht planbar sind. Und dann gibt es noch diese ständige Erschöpfung, die einem den letzten Nerv raubt. Wenn du das kennst, dann weißt du, wie belastend es sein kann.

Aber hier kommt das Problem: Viele erkennen es nicht. Die Ärzte sagen oft „Kein Problem, das geht wieder weg“. Doch das „Wieder weggehen“ passiert nicht, weil die Entzündung tief in deinem Darm brodelt, ohne dass es jemand bemerkt.

Dein Blutbild? Klar, das zeigt oft schon eine erhöhte Entzündung. Aber auch da – das wird nicht immer richtig gedeutet. Der CRP-Wert ist erhöht, das bedeutet, dass irgendwo im Körper ein Brand lodert. Aber wo genau?

Deshalb ist es so wichtig, diese Krankheiten früh zu erkennen und nicht einfach nur darauf zu hoffen, dass es von alleine weggeht.

Morbus Crohn: Aushalten und Abwarten sind keine Option

Ein bisschen „Aushalten“ und „abwarten“ war noch nie eine gute Lösung. Du kannst nicht nur warten, bis der Körper mit einer ganzen Reihe von Symptomen um die Ecke kommt – das wird irgendwann zu spät sein.

Wie findet man eigentlich heraus, ob man Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa hat?

Wenn man immer wieder mit Bauchschmerzen, Durchfällen oder völliger Erschöpfung kämpft, dann beginnt meistens eine echte Odyssee. Man geht von Arzt zu Arzt – und oft dauert es Monate oder sogar Jahre, bis man wirklich weiß, was los ist.

Wie ist die Diagnostik von Morbus Crohn?

Die Diagnose einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, also Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, ist kein einfacher Schnelltest – sondern eher wie ein Puzzle, bei dem man verschiedene Teile zusammensetzen muss, um das ganze Bild zu sehen.

Da ist zum Beispiel das Blutbild. Es verrät, ob irgendwo im Körper ein “inneres Feuer” lodert – also eine Entzündung. Der Arzt schaut sich dabei unter anderem den CRP-Wert an, eine Art Alarmzeichen im Blut. Auch Eisenmangel oder Blutarmut können erste Hinweise sein.

Dann kommt der Stuhltest – und hier wird es spannend: Der sogenannte Calprotectin-Wert ist wie ein Frühwarnsystem. Wenn der hoch ist, wissen wir: Da ist richtig was los in der Darmschleimhaut. Dieser Wert ist oft der erste konkrete Hinweis auf eine CED – und wird leider viel zu selten routinemäßig getestet.

Auch der Ultraschall kann helfen, zum Beispiel um verdickte Darmwände oder vergrößerte Lymphknoten zu sehen – wie kleine Schwellungen, die sagen: „Hier stimmt was nicht.“

Und dann gibt es natürlich die Königsdisziplin: die Darmspiegelung. Klingt unangenehm – und ist es vielleicht auch ein bisschen – aber sie zeigt ganz genau, wie es im Inneren aussieht. Ob da Wunden sind, ob die Schleimhaut blutet, ob es Veränderungen gibt, die auf eine CED hindeuten.

Erst wenn all diese Puzzlestücke zusammengelegt werden – Blut, Stuhl, Bilder, Gewebeproben – kann ein Arzt sagen: „Ja, das sieht nach Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa aus.

Und wie werden Morbus Crohn und Colitis ulcerosa behandelt?

Die meisten Menschen bekommen dann Medikamente verschrieben – und das oft ziemlich schnell. Wenn der Darm gerade brennt wie ein Lagerfeuer, also wenn man in einem akuten Schub ist, dann kommen oft starke Entzündungshemmer zum Einsatz – sowas wie Cortison. Damit soll das Feuer erstmal gelöscht werden.

Danach geht es in die sogenannte Erhaltungstherapie – also Medikamente, die verhindern sollen, dass das Feuer wieder aufflammt. Das sind zum Beispiel Mesalazin, Immunblocker oder sogenannte Biologika, also hochmoderne Antikörpertherapien, die gezielt bestimmte Entzündungsstoffe im Körper blockieren.

Das Problem ist nur: All diese Medikamente machen etwas ganz Bestimmtes – sie unterdrücken die Entzündung. Sie drücken auf Pause. Aber sie fragen nicht, warum das Feuer überhaupt entstanden ist.

Die Schulmedizin behandelt meist Symptome

Die Schulmedizin ist oft unglaublich gut darin, die Symptome in den Griff zu bekommen. Und das ist wichtig – manchmal sogar überlebenswichtig. Aber sie vergisst oft, tiefer zu graben.

Denn keiner fragt:

            •          Wie sieht eigentlich deine Darmschleimhaut aus?

            •          Ist deine Darmbarriere durchlässig geworden?

            •          Wie ist dein Mikrobiom aufgestellt – also deine guten Darmbakterien?

            •          Und was macht eigentlich deine Ernährung, dein Stresslevel, dein Nervensystem?

Viele Menschen mit CED bekommen niemals eine fundierte Stuhlanalyse. Niemals eine individuelle Ernährungstherapie. Niemals eine Aufklärung darüber, was sie selbst konkret tun können, um ihren Darm zu stabilisieren.

Und genau da komme ich ins Spiel.

Denn wenn wir wirklich etwas verändern wollen – langfristig – dann müssen wir nicht nur die Flammen löschen. Wir müssen herausfinden, wo das Leck in der Leitung ist, das dieses Feuer überhaupt entstehen ließ.

Meine Passion – der Darm

Und genau das ist der Punkt.

Viele Menschen bekommen Tabletten, sie bekommen Diagnosen – aber sie bekommen keinen Plan, wie es wirklich weitergehen soll. Keine Antworten auf die Frage: „Wie komme ich da wieder raus?“

Und das kann sich unglaublich einsam anfühlen.

Ich möchte dir deshalb heute eine Geschichte erzählen, die genau das zeigt – und gleichzeitig Hoffnung macht.

Die Geschichte von Franka.

Franka hat genau das erlebt: Schulmedizinische Behandlung, viele Symptome – aber niemand hat sie wirklich gesehen.

Bis sie den Mut hatte, tiefer zu schauen. Und sich gefragt hat:

Was wäre, wenn mein Darm mehr braucht, als nur Tabletten?

Franka war eine meiner Kundinnen, die ich damals während der Flutkatastrophe kennenlernte. Sie litt seit Jahren unter Morbus Crohn, dieser chronisch entzündlichen Autoimmunerkrankung, und war wie viele andere mit den üblichen Medikamenten behandelt worden. Doch ihre Symptome blieben: mehrfache, nicht planbare Toilettengänge täglich, Krämpfe, Erschöpfung, ein Alltag voller Einschränkungen und das als Mutter eines Kleinkindes.

Franka kam zu mir mit der Frage, ob es wirklich alles gewesen sein sollte. Ob das wirklich das Maximum war, was man für ihren Körper tun konnte.

Ihr Gastroenterologe sah sie regelmäßig, machte zweimal im Jahr Blutbild und Ultraschall – mehr nicht. Keine Anpassung, keine Ursachenforschung, keine individuelle Strategie. Aber Franka spürte intuitiv, dass es mehr geben muss als Tabletten.

Franka entschied sich dann für eine fundierte Stuhlanalyse – ein Schritt, der leider in der klassischen Medizin immer noch selten genutzt wird.

Das Ergebnis war eindeutig. Nicht dass wir überrascht waren über ihre Entzündungswerte, aber wir fanden zusätzlich eine massive Pilzbelastung im gesamten Darm, deutliche Hinweise auf Barriere-Störungen und ein Ungleichgewicht im Mikrobiom. Dieser Blick in den Darm war der Wendepunkt – denn endlich konnte man gezielt ansetzen, statt nur Symptome zu unterdrücken.

Gemeinsam starteten wir eine gezielte antientzündliche Ernährungstherapie, kombiniert mit dem schrittweisen Aufbau ihrer Darmbarriere. Und schon nach wenigen Wochen zeigten sich deutliche Veränderungen:

Die Stuhlfrequenz normalisierte sich, die Konsistenz stabilisierte sich, die Schmerzen ließen nach. Ihr Energielevel kam zurück. Und vor allem: Franka konnte gemeinsam mit ihrem Arzt beginnen, die Medikamente langsam auszuschleichen.

Ihr Arzt war anfangs skeptisch. Die Ernährung? Davon hielt er wenig, was bei mir immer noch zu Kopfschütteln führt. Dennoch bin ich immer für offene Kommunikation und Therapien die den Arzt integrieren. Als Franka im Laufe der Ernährungsumstellung auch einige Kilos abnahm, schrieb er in seinen Bericht an den Hausarzt, dass sie das gemacht habe, um abzunehmen.

Was für ein Missverständnis. Nett ausgedrückt.

Denn Franka ging es nicht ums Abnehmen. Sie sagte, Ja…nice to habe. Aber, es ging ihr um Gesundheit, um Lebensqualität, um Selbstwirksamkeit. Und das, was sie über Ernährungstherapie und Darmsanierung erreicht hat, war ein echter Durchbruch.

Nach einiger Zeit konnte sie ihre entzündungshemmenden Medikamente vollständig absetzen – in enger Absprache mit ihrem Arzt.

Und das Beste: Die Entzündungswerte blieben auch danach stabil. Der Calprotectin-Wert, der später wieder kontrolliert wurde, war im akzeptablen Bereich – ohne Medikamente.

Sie stand irgendwann freudestrahlend mit ihren Laborwerten vor mir. Und ihr Arzt? Der war am Ende ehrlich bewegt. Er konnte kaum glauben, was durch Ernährung und funktionelle Darmtherapie möglich war.

Franka hat nicht nur ihren Morbus Crohn heute im Griff – sie hat ihre gesamte Ernährung nachhaltig umgestellt. Und das hat auch Auswirkungen auf ihre Familie: Ihr kleiner Sohn, damals gerade zwei Jahre alt und selbst geplagt von Neurodermitis-Schüben, profitiert heute von dem, was seine Mutter gelernt hat.

Was antientzündliche Ernährung bedeutet, wie man gezielt auf den Körper hört – all das gibt Franka jetzt auch an ihn weiter.

Was, wenn die Entzündung nicht Ernst genommen wird bei Morbus Crohn?

Es gibt noch eine Geschichte, die mich in den letzten Tagen besonders beschäftigt hat. Die Geschichte von Jule. Eine junge Frau, Anfang 30, die sich vor einigen Wochen hilfesuchend bei mir gemeldet hat.

Jule war lange auf der Suche nach Hilfe. Zuerst wurde sie in einer Klinik aufgenommen, weil es ihr körperlich zunehmend schlechter ging – starke Bauchschmerzen, Gewichtsverlust, Erschöpfung, immer wieder Durchfälle. Doch dort konnte man ihr nicht wirklich weiterhelfen. Das lasse ich an dieser Stelle unkommentiert. Denn es macht einen sprachlos. Ihre Beschwerden wurden nicht ernst genug genommen – man wartete ab, verordnete Ruhe, aber es passierte nichts Substanzielles.

Verzweifelt wandte sie sich dann an einen naturheilkundlich arbeitenden Therapeuten. Dort wurde immerhin eine Stuhlanalyse gemacht – und der Wert, der dabei herauskam, war erschreckend: Ein extrem erhöhter Calprotectin-Wert – extrem mit 3 Ausrufezeichen. Ein mehr als klarer Hinweis auf eine massive Entzündung im Darm. Ein akuter Schub, wie man es nennt…bedrohlich und absoluter Fall für ärztliche Fachkunde. Und dennoch: anstelle einer fachärztlichen Abklärung bekam sie lediglich ein Sammelsurium an Nahrungsergänzungsmitteln – darunter u.a. Eisen in Tablettenform

Warum ich gerade das Eisen nennen – naja, wer schon einmal selbst Eisenpräparate eingenommen hat – wohlgemerkt bei völlig gesunder Verdauung – weiß, wie heftig diese auf Magen und Darm schlagen können. Übelkeit, ein Druckgefühl im Oberbauch, manchmal sogar starke Verstopfungen sind keine Seltenheit. Jetzt stellen wir uns vor, man gibt genau so ein Präparat einem Menschen mit einem hochentzündlichen Darm – in einem aktiven Morbus-Crohn-Schub. Ein Darm, der förmlich „in Flammen“ steht.

Dass man in so einem Fall überhaupt auf die Idee kommt, ein Eisenpräparat oral  zu verordnen, zeigt, wie wenig die Situation in ihrer Tiefe verstanden wurde.

Natürlich kann man niemandem eine böse Absicht unterstellen – aber es macht deutlich, wie sehr hier die Grenzen naturheilkundlicher Begleitung überschritten wurden. Ein entzündeter Darm kann kein Eisen aufnehmen. Und er sollte auch nicht zusätzlich mit Stoffen belastet werden, die seine Schleimhaut noch weiter reizen.

Medizinisches Verständnis, Fingerspitzengefühl und die eigenen Grenzen

Es braucht in so einem Fall medizinisches Verständnis, Fingerspitzengefühl – und die Bereitschaft, die eigenen Möglichkeiten kritisch zu reflektieren. Denn genau darum geht es: zu erkennen, wann jemand nicht mehr allein naturheilkundlich zu begleiten ist, sondern schulmedizinische Unterstützung braucht. Und zwar schnell. Nur so kann echte Hilfe entstehen – und genau dafür stehe ich ein.

Gerade als Apothekerin ist mir diese Grenze sehr bewusst. Schon im Pharmaziestudium wird uns das regelrecht eingebläut: Wir kennen die Vorgänge im Körper, wir wissen, wie Wirkstoffe wirken, wie Medikamente, Pflanzenextrakte oder Nahrungsergänzungen im Organismus verarbeitet werden. Wir verstehen die biochemischen Zusammenhänge – aber wir dürfen keine Diagnosen stellen.

Das heißt: Wenn mir jemand seine Symptome schildert, dann höre ich mit einem sehr geschulten Blick zu – und ich stelle gezielte Fragen, nach einem klaren Schema. Ich weiß genau, wo die Selbstbehandlung endet und wo die ärztliche Abklärung beginnt.
Das ist für mich nicht nur eine gesetzliche Grenze, sondern ein ethischer Anspruch.

Und deshalb ist es für mich nie eine Option, jemanden „allein durchzutherapieren“. Ich arbeite immer mit anderen Expert:innen zusammen – mit Ärzt:innen, Heilpraktiker:innen oder Spezialist:innen aus der Labordiagnostik. Ich empfehle weiterführende Blutanalysen, verweise bei Bedarf an Fachärzte – und ich würde mir sogar wünschen, noch enger mit Ärzt:innen im direkten Austausch zu stehen.

Denn nur wenn wir gemeinsam hinschauen – aus verschiedenen Perspektiven –, entsteht am Ende ein Bild, das dem Menschen wirklich gerecht wird. Und das ist mein Anspruch

Denn leider zeigt Jules Geschichte auch, was passiert, wenn genau das nicht geschieht.

Ihr  Zustand verschlechterte sich zusehends. Sie war so geschwächt, dass sie zeitweise pflegend bei Angehörigen untergebracht wurde – weil sie allein nicht mehr zurechtkam. Ein junger Mensch, der körperlich komplett am Limit war. Und niemand hatte bislang wirklich das große Ganze gesehen.

Als sie mich damals über Social Media oder meinen Podcast fand und mir schrieb, schickte sie mir ihre Analyse und ich war wie immer erstmal gespannt…und dann eben geschockt – Weil mir klar wurde: Hier darf keine Zeit verloren gehen. Wir haben schnell ein Erstgespräch vereinbart, und mir war es wichtig, dass sie zeitnah einen schulmedizinisch arbeitenden Arzt aufsucht, um die akute Entzündung zu behandeln, bevor ihr schlimmeres bevorstünde.

Inzwischen nimmt sie ein entzündungshemmendes Medikament – das war der erste wichtige Schritt, um die schlimmsten Symptome einzudämmen. Ruhe reinzubringen, damit Jule wieder Vertrauen in ihren Körper finden kann.

Doch das Beeindruckende: Jule hat direkt verstanden, dass das noch nicht reicht. Dass es bei all dem nicht nur um eine kurzfristige Symptombehandlung gehen kann. Deshalb geht sie jetzt zusätzlich den Weg mit mir – wir schauen uns die Dinge wirklich fundiert an. Mit noch fehlenden Parametern ihrer schon durchgeführten Stuhlanalyse. Damit wir verstehen, wie stark die Darmbarriere wirklich geschädigt ist – und was ihr Körper braucht, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Und das ist das Entscheidende:

Es geht nicht um Schulmedizin ODER funktionelle Medizin

Es geht nicht um Schulmedizin oder Naturheilkunde oder Ernährungstherapie oder Blick auf die Darmbarriere. Es geht darum, dass endlich jemand hinschaut, versteht und kombiniert – und dann einen klaren, individuellen Weg geht.

Denn genau da liegt oft die Krux: Der eine sieht nur das Symptom, der andere nur das Milieu, der nächste kennt seine Grenzen nicht und geht stur nur den einen Weg  – aber kaum jemand bringt alles zusammen. Und genau da sehe ich meine Aufgabe: als Bindeglied zwischen den Welten. Mit pharmazeutischem Verständnis von der Wirkweise der Medizin im Körper und dem Blick auf die Darmbarriere, der Ursache der meisten entzündlichen Erkrankungen.

Die Geschichten von Franka und Jule stehen für zwei ganz unterschiedliche Wege – aber mit derselben Botschaft:
Du bist nicht machtlos. Auch wenn dein Darm tobt, die Entzündung dich erschöpft und du das Gefühl hast, dass niemand dich wirklich sieht – es gibt Wege.

Nicht die schnellen Lösungen. Nicht die eine Tablette oder das eine Superfood. Aber fundierte, ehrliche Schritte zurück in deine Kraft.

Und genau dafür bin ich hier.
Ich kombiniere schulmedizinisches Wissen mit der ganzheitlichen Perspektive auf deine Darmbarriere, dein Mikrobiom, deine Ernährung und deine Realität.

Wenn du dich in diesen Geschichten wiedererkennst – oder wenn du jemanden kennst, dem es ähnlich geht –
dann folg mir gern auf Instagram @darmgluecklich.
Oder schreib mir eine Nachricht.
Ich nehme mir Zeit für dich – und gemeinsam finden wir heraus, was dein Körper wirklich braucht.

Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

Starte in Dein Darmglück.

Deine Linda

48 | Wenn Burnout kein Kopfproblem ist – sondern dein Bauch aufgeregt um Hilfe schreit!20 May 202500:15:25

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Dein Kontakt zu mir, wenn Dein Darm nach Hilfe schreit

Stell dir vor, dein Kopf funktioniert nicht mehr – und keiner findet den Grund.
Du bist müde, erschöpft, ängstlich, wie ausgebrannt – aber alle Blutwerte sind „in Ordnung“.
Du bekommst Diagnosen, Medikamente, gute Ratschläge – aber keine echten Antworten.

In dieser Folge zeige ich dir, warum deine Psyche oft nicht im Kopf beginnt,
sondern viel tiefer – in deinem Bauch.

Du erfährst, wie die schulmedizinische Diagnostik bei Depression, Angst und Burnout funktioniert, welche Rolle der Darm tatsächlich spielt, warum viele Frauen sich mit ihren Symptomen schämen – und wie genau eine Stuhlanalyse dein inneres Navigationssystem wieder einschalten kann.

Ich teile die Geschichte von Anja – einer Mutter und Lehrerin, die kaum noch Auto fahren konnte vor lauter Angst – und heute wieder fest im Leben steht.

Herzlich Willkommen bei DARMGLÜCKLICH

Kennst Du Sympotme wie von Burnout?

Kennst Du das? Du wachst morgens auf… und bist schon müde.
Dein Körper fühlt sich schwer an, dein Kopf wie in Watte. Du willst funktionieren – für deinen Job, deine Familie, dein Umfeld. Aber innen drin ist alles leer.

Du versuchst, dich zusammenzureißen. Es muss ja gehen. Es geht ja bei anderen auch.

Und irgendwann sitzt du beim Hausarzt. Mit einem Kloß im Hals. Du versuchst zu beschreiben, wie es dir geht. Du sagst: Ich kann nicht mehr.
Und bekommst eine Überweisung zum Neurologen.

Vielleicht noch ein Blutbild. Vielleicht eine erste Dosis Johanniskraut.
Vielleicht der Satz: „Sie brauchen einfach mal Urlaub.“

Und dann… beginnt der typische Weg.

Der Weg durch ein System, das dir Diagnosen gibt – aber keine echten Antworten.
Du bekommst einen Namen für dein Gefühl: depressive Episode, Erschöpfungssyndrom, generalisierte Angststörung.

Aber die Frage, woher das alles kommt… die stellt kaum jemand.
Warum du morgens nicht mehr aufstehen kannst. Warum du Herzklopfen hast, wenn du nur das Auto aufschließt.
Warum du manchmal einfach nur weinen willst – und dich dafür auch noch schlecht fühlst.

Und genau deshalb landen so viele Menschen irgendwann bei mir.
Nicht, weil ich eine Wunderlösung habe. Sondern weil ich zuhöre.
Und weil ich eine Perspektive eröffne, die in der klassischen Diagnostik fast immer fehlt:
Den Blick in den Darm. Denn dein Bauch hat oft längst angefangen zu schreien – während du noch versuchst, irgendwie durchzuhalten.

Was passiert denn eigentlich genau, wenn jemand wie du oder ich mit psychischen Beschwerden beim Arzt landet?

In der klassischen Medizin läuft das Ganze ziemlich strukturiert ab – und das meine ich nicht mal negativ. Es gibt sogenannte Leitlinien, das sind sozusagen Fahrpläne, an die sich Hausärzt:innen, Psychiater:innen und Therapeut:innen halten sollen. Für Depressionen, zum Beispiel, gibt es eine sogenannte S3-Leitlinie. Die sagt: erstmal schauen, wie stark die Symptome sind – also ist das noch eine leichte depressive Verstimmung oder schon eine schwere Depression?

Dafür gibt es Fragebögen, sowas wie der PHQ-9. Da kreuzt man an, wie oft man in der letzten Woche traurig war, ob man schlecht schläft oder sich nutzlos fühlt. Es ist ein bisschen wie ein Punktesystem für deine Seele.

Und wenn dann klar ist, okay, das ist eine depressive Episode – dann schlägt die Leitlinie vor, was zu tun ist.
Bei leichten Fällen: Gespräche, Selbsthilfegruppen, manchmal auch erstmal abwarten.
Bei mittleren oder schweren: Psychotherapie – und sehr oft direkt Antidepressiva. Medikamente, die in den Stoffwechsel deines Gehirns eingreifen, meistens über das berühmte Serotonin.

Jetzt ist das per se nichts Schlechtes. Ich verteufle Medikamente nicht…ich bin Apothekerin. Für viele Menschen sind sie wirklich lebensrettend. Aber – und das ist ein großes Aber – es ist oft der einzige Weg, der ihnen angeboten wird.

Und jetzt schauen wir auf Burnout. Das ist spannend, weil es medizinisch gar keine eigenständige Diagnose ist. Burnout steht im Diagnosesystem nur so halb drin – als „Zustand der totalen Erschöpfung“. Was also passiert: man bekommt eine Diagnose wie „depressive Episode“ oder „Anpassungsstörung“ – weil Burnout an sich im System keinen Platz hat.

Die Folge: Auch hier landen die Menschen bei Medikamenten. Oder sie bekommen den Rat, „mal kürzerzutreten“, sich krankschreiben zu lassen.
Aber ganz ehrlich: wenn du als Mutter, als Lehrer:in, als Pflegende Person komplett im Alltag eingespannt bist, dann bringt dich ein Krankschreiben vielleicht körperlich zur Ruhe…oder es geht noch nicht mal das… es heilt jedoch fast nie die Ursache.

Problem von Burnout: Symptombehandlung statt Behandlung von Ursachen

Und genau da sehe ich das Problem.
Weil das System Symptome behandelt – nicht Ursachen.
Weil das System in Organen denkt – aber nicht im Zusammenspiel.
Und weil der Bauch, der Darm, der so oft ganz leise mitredet, einfach ignoriert wird.

Ich hab so viele Kund:innen, die sagen: „Ich hab mich nicht ernst genommen gefühlt. Ich wurde weitergeschickt, hab Tabletten bekommen – aber keiner hat wirklich hingeschaut.“

Und das ist genau der Moment, wo ich sage: Lass uns hinschauen. Und zwar dorthin, wo niemand hinschaut – in deinen Darm.

Fallbeispiel Anja: Angststörungen

Anja war eine der ersten Frauen, die zu mir gefunden haben – noch ganz am Anfang meiner Arbeit als Darmexpertin. Damals gab es noch keine Kurse, keine Online-Programme, keine Gruppen. Nur ich, meine Expertise, und die Bereitschaft, wirklich hinzuschauen.

Anja arbeitet an einer Schule. Sie ist Mutter von mehreren Kindern.
Und sie kam über die Empfehlung einer meiner Freundinnen. So laufen diese Dinge oft.
Wenn man lange sucht und niemanden findet, der wirklich zuhört, dann werden Empfehlungen zu kleinen Lebensrettern.

Anja Thema war klar: Angst.
Nicht das Lampenfieber-vor-einem-Vortrag-Angst.
Sondern diese lähmende, körperlich spürbare Angst, die einfach da ist – ohne greifbaren Grund.

Sie erzsählte mir, dass sie sich manchmal nicht mehr traute, Auto zu fahren.
Dass sie schon beim Anschnallen Beklemmungen bekam. Dass sie das Gefühl hatte, ihr Leben nicht mehr zu kontrollieren.

Und dann – ganz nebenbei – erwähnte sie:
„Ach, und ich hab ständig mit meinem Darm zu tun. Ich weiß gar nicht, ob das irgendwie zusammenhängt.“

Und ich sagte: „Doch. Das kann ganz viel zusammenhängen.“

Wir haben bei Anja einen umfassenden Stuhlcheck gemacht – den Individualcheck, wie ich ihn heute nenne.
Nicht einen dieser 08/15-Tests mit einem einzigen Parameter, sondern eine richtige Analyse:
Entzündungsmarker, Schleimhautfunktion, Mikrobiom, Darmschutzstoffe – wir haben das ganze Bild angeschaut.

Und was wir gefunden haben, war eindeutig: Anjas Darm war durchlässig, entzündet, instabil. Ihr Körper war im Dauerstress – auf biochemischer Ebene.
Es war, als würde innen drin ständig ein leiser Feueralarm laufen – und keiner hatte ihn je ausgeschaltet.

Ich habe Anja einen klaren, strukturierten Fahrplan an die Hand gegeben.
Kein „Iss das, nimm das, fertig.“
Sondern wirklich einen Plan, wie sie ihren Darm beruhigen, stabilisieren und regenerieren kann. Und mit jeder Woche, in der sie diesen Weg gegangen ist, hat sich auch etwas in ihr verändert.

Heute ist Anja wieder präsent. In ihrem Job. In ihrer Familie.
Sie hat nicht einfach „keine Angst mehr“ – sie hat Vertrauen. In sich. In ihren Körper.
Und in die Kraft, die entsteht, wenn man die eigentliche Ursache endlich erkennt.

Psyche, Burnout und Darmbarriere

Die Psyche sitzt eben nicht nur im Kopf. Sie sitzt auch im Bauch. In deinen Bakterien. In deiner Darmschleimhaut. In deiner Immunantwort.

Es gibt eine direkte Verbindung zwischen deinem Gehirn und deinem Darm – die sogenannte Darm-Hirn-Achse. Das ist kein esoterisches Konstrukt, sondern wissenschaftlich bewiesen: Über den Vagusnerv sind dein zentrales Nervensystem und dein Bauch eng miteinander verknüpft.

Man kann sich das vorstellen wie eine Autobahn mit zwei Spuren – eine Richtung geht nach oben, eine nach unten.
Und über diese Nervenstraße fließen nicht nur Infos, sondern auch Stimmung.

Und jetzt wird’s spannend:
In deinem Darm wird zum Beispiel Serotonin produziert – das sogenannte Glückshormon. Etwa 90 % des gesamten Serotonins deines Körpers entstehen im Verdauungstrakt.
Wenn deine Darmschleimhaut entzündet ist, dein Mikrobiom gestört oder dein Immunsystem im Dauerstress – dann beeinflusst das direkt, wie du dich fühlst.

Viele Menschen, die zu mir kommen, sagen: „Ich weiß gar nicht mehr, wann ich mich das letzte Mal leicht und frei gefühlt habe.“
Und genau das ist das Gefühl, das verloren geht, wenn dein Darm dich heimlich mit in den Abgrund zieht.

Burnout, Angst, depressive Stimmung: keine reinen Kopfthemen


Es sind körperliche, emotionale, biochemische Zustände, die eng mit deinem Inneren verknüpft sind. Mit Entzündungen. Mit Stressreaktionen. Mit Stoffwechselprozessen, die aus dem Ruder gelaufen sind.

Und wenn wir beginnen, das zu erkennen – wenn wir den Darm als Mitspieler und nicht als Nebenschauplatz betrachten – dann kann Heilung überhaupt erst wirklich stattfinden.

Lass uns noch mal über Begrifflichkeiten sprechen: Wenn wir über die Psyche sprechen, dann meinen wir so vieles. Und gleichzeitig haben wir in unserer Gesellschaft viel zu enge Schubladen dafür.

Da gibt es die Diagnose Depression. Die Angststörung. Die Anpassungsstörung. Das Burnout. Die Erschöpfung.

Alles Begriffe, die irgendwie „psychisch“ klingen – aber in Wahrheit unglaublich körperlich sind. Denn all diese Krankheitsbilder gehen oft mit einem stillen Prozess einher, der im Bauch beginnt: mit einer durchlässigen Darmbarriere, mit Entzündungen, mit einem Mikrobiom, das aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Ich sehe das immer wieder: Menschen mit depressiven Verstimmungen haben gleichzeitig massive Verdauungsbeschwerden. Menschen mit chronischer Erschöpfung haben ein Mikrobiom, das kaum noch Vielfalt zeigt. Menschen mit Panikattacken haben oft eine hochentzündliche Darmschleimhaut – ohne dass je jemand hingeschaut hat.

Und trotzdem wird in der klassischen Medizin meist nur der Kopf behandelt.
Die Psyche wird getrennt vom Körper betrachtet – als wäre der Kopf ein eigenes Organ mit eigenem Leben. Aber so funktioniert kein Mensch.

Am häufigsten betroffen von Burnout und anderen psychischen Problemen? Frauen!

Besonders dramatisch wird es, wenn wir auf die Menschen schauen, die am häufigsten betroffen sind: Frauen.
Frauen, die im Alltag funktionieren. Die neben Beruf, Familie, Kindern und mentalem Load versuchen, stark zu sein.
Die sich schämen, weil sie sich nicht mehr „ganz“ fühlen. Die mit sich selbst hadern, weil sie nicht mehr leistungsfähig sind – und weil ihnen keiner sagt, dass das nicht ihre Schuld ist.

Ich sehe so viele Frauen, die zu mir kommen und sagen:
„Ich schäme mich, weil ich das nicht mehr schaffe.“
„Ich habe Angst, dass ich versage.“
„Ich habe das Gefühl, ich bin keine gute Mutter mehr.“

Und ganz oft steckt dahinter kein Charakterproblem. Keine Schwäche.
Sondern ein Körper, der nicht mehr kann. Ein Darm, der über Jahre überlastet wurde – durch Stress, Ernährung, Medikamente, stille Entzündungen.

Die Psyche und der Darm – sie gehören zusammen.
Und je eher wir das verstehen, desto eher können wir Frauen helfen, sich nicht länger schuldig zu fühlen. Sondern endlich gesehen. Und verstanden.

Unser gesellschaftliches Bild von Burnout

Und weißt du was? Ich ertappe mich selbst manchmal dabei.
Als mal jemand in meinem Bekanntenkreis wegen „psychischer Gründe“ längere Zeit aus dem Job ausgefallen ist – da hab ich genau das gedacht:
„Komisch, die wirkt doch total normal. Wenn man mit ihr redet, merkt man ihr das gar nicht an.“ Und das von mir, die es eigentlich besser weiß…

Aber das ist genau der Punkt. Viele Menschen mit psychischen Belastungen funktionieren äußerlich. Sie lächeln. Sie kümmern sich. Sie machen weiter. Und innerlich brennt alles.

Oft zeigt sich die Erschöpfung nur in bestimmten Lebensbereichen – vielleicht im Beruf, vielleicht erst zu Hause, wenn niemand mehr zuschaut.
Und das macht es so schwer, zu verstehen, wie ernst die Lage eigentlich ist.
Wie viele Menschen innerlich auf dem Zahnfleisch gehen – und trotzdem noch lächeln.

Ich glaube, das ist eines der größten Probleme:
Dass man psychische Erschöpfung nicht sehen kann.
Dass wir dazu neigen, zu urteilen, ohne es zu merken.
Und dass wir manchmal erst dann hinschauen, wenn es richtig kracht.

Genau deshalb ist es mir so wichtig, das Thema groß zu machen.
Und es nicht als „individuelles Problem“ zu behandeln, sondern als das, was es ist:
Ein Ausdruck davon, wie wir leben. Und wie sehr wir den Körper – und den Darm – als Mitspieler unterschätzen.

Dein Navi im Körper

Mal ein kleiner Vergleich: Vielleicht kennst du das ja…
Du gibst eine Adresse ins Navi ein – und schaltest dein Denken ab.
Du fährst los, folgst den Ansagen, zweifelst nicht. Und irgendwann sagt dir eine Stimme:
„Sie haben Ihr Ziel erreicht.“

Also ich fahre so Auto…als kleiner Orientierungsproblemfall…

Und ganz ehrlich – so leben auch viele von uns. Wir hören auf alles von außen. Auf Ärzte, auf Ratgeber, auf Instagram-Tipps. Aber wir hören nicht mehr nach innen. Nicht mehr auf das, was unser Körper uns sagt. Und schon gar nicht auf unseren Bauch.

Wenn Menschen zu mir kommen, dann sind sie oft imaginär so weit gefahren, dass sie gar nicht mehr wissen, wo sie auf der Landkarte so sind. Sie haben Symptome, Diagnosen, Medikamente – aber keinen echten Fahrplan.

Und dann machen wir die Stuhlanalyse. Und plötzlich ist da ein Navigationssystem, das nicht von außen kommt – sondern von innen. Ein Wegweiser, der zeigt, wo Entzündung sitzt. Wo dein Körper ruft. Wo du umkehren darfst.

Und das Schönste ist: Irgendwann kommt dann dieser Moment, in dem jemand sagt:
„Ich fühle mich wieder wie ich selbst.“

Und genau das ist der Moment, in dem dein inneres Navi sagt:
„Du hast dein Ziel erreicht.“ Nicht im Sinne von „fertig“. Sondern im Sinne von:
Du bist auf dem richtigen Weg.

Wenn du das Gefühl hast: „Genau da bin ich gerade“ – dann lade ich dich ein:
Komm auf meinen Instagram-Kanal und kommentiere unter einem meiner Reels das Wort „CHECK“. Dann bekommst du automatisch meine Übersicht zum Stuhlanalyse-Check direkt aufs Handy – völlig kostenlos.

Und wenn du mir dort folgst, erfährst du auch immer als Erste, wann ich wieder live gehe.
Ich bin regelmäßig live auf Instagram – da kannst du mir auch mal direkt deine Fragen stellen oder einfach zuhören und auftanken.

Und wenn du das Gefühl hast: Ich möchte noch mehr Klarheit –
dann buche Dir einen kostenlosen Beratungscall bei mir. Du musst da nicht alleine durch.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du deinem eigenen Bauchgefühl wieder mehr vertraust.
Dass du deinen Weg findest. Und nicht länger im Kreis fährst.

In diesem Sinne – bis ganz bald.
Deine Linda.

47 | Stille Entzündung im Darm – Wenn Dein Blutbild totalen Alarm schlägt und keiner zuhört13 May 202500:12:10
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Heute geht es um Entzündungen – auch um die, die man irgendwann eindeutig erkennt. Aber vor allem um die, die dein Körper spürt, bevor sie jemand erkennt. Es geht um stille Signale, um übersehene Werte, um Blutbilder, die schreien – und um einen Körper, der endlich gesehen werden will.

Du erfährst, warum du dich nicht krank fühlen musst, um entzündet zu sein. Warum Cortison nicht immer die Lösung ist. Und warum eine ganzheitliche Betrachtung deines Darms oft der Schlüssel zu mehr Energie, besserer Haut und echter Lebensfreude ist.

Und ich erzähle dir die Geschichte von Lena – einer Frau, die dachte, sie übertreibt. Bis ihre Werte eine andere Sprache sprachen.

Ein darmglückliches Hallo – und willkommen zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück. Bauchgefühl, Klarheit und Krawall gegen Überforderung im System. Heute mit einer Folge, die mir besonders am Herzen liegt. Denn sie zeigt, wie sehr unser Körper ruft – und wie selten jemand hinhört.

Meine Kundin Lena kennt mich schon lange. Sie kommt seit Jahren in meine Apotheke. Immer freundlich, reflektiert, kontrolliert. So jemand, bei dem man denkt: „Die weiß, was sie tut.“

Ich kannte natürlich ihre Medikation. Wir hatten auch schon öfter über ihre Beschwerden gesprochen. Sie hatte immer wieder Quaddeln, Juckreiz, eine Haut, die sich regelrecht wehrte. Und ein Bauchgefühl, das sie nicht mehr einordnen konnte.

Aber wie viele meiner Kund:innen dachte auch sie: „Ich bin ja in Behandlung.“ Und solange ein Arzt draufschaut, wird es schon irgendwie weitergehen. Der Gedanke, dass man zusätzlich eine Stuhlanalyse machen sollte – das war für sie zunächst nicht greifbar. Denn: Der Arzt macht sie ja nicht. Also wird sie wohl nicht nötig sein, oder?

Dann kam der Tag, an dem sie nicht mehr ruhig war. Sie stand vor mir in der Apotheke, müde, kraftlos, wütend – und sagte: „Ich hab die Nase voll.“

Was war passiert?

Ihr Blutbild war eskaliert. Die Blutsenkung – kurz BSG genannt – war extrem erhöht. Die Blutsenkung ist ein unspezifischer Entzündungswert: Er misst, wie schnell sich rote Blutkörperchen in einem Röhrchen absetzen. Je schneller das passiert, desto wahrscheinlicher ist eine Entzündung im Körper.

Auch der CRP-Wert – also das C-reaktive Protein – war weit über dem, was man für normal halten kann. CRP ist ein Akut-Phase-Protein. Es steigt im Blut an, wenn der Körper auf eine Entzündung reagiert. Das heißt: Irgendwo brennt es. Und zwar ordentlich.

Doch statt einer Ursache gab es nur Vermutungen. Der Hausarzt meinte: „Wir versuchen es noch mal mit einer Helicobacter-Therapie.“ Zwei Antibiotika. Plus PPI, also ein Magenschutzpräparat. Mein Pokerface saß. Aber innerlich? Alarmstufe rot. Nicht dieser Darm.

Und dann kam es noch dicker: „Ich überweise Sie an einen Onkologen. Der macht auch Endokrinologie.“

Was bedeutet das?

  • Onkologie ist die Fachrichtung für Krebserkrankungen.
  • Endokrinologie befasst sich mit Hormonen und dem Stoffwechselsystem.

Lena sollte dort überprüft werden, ob eine hormonelle Ursache hinter den dauerhaften Entzündungswerten steckt. Aber was sie gehört hat, war: Krebs.

Und das war der Moment, in dem sie emotional ausstieg. Denn was niemand mehr hinterfragte, war ihr Darm. Dabei war vor etwa einem Jahr sogar eine Darmspiegelung gemacht worden. Ergebnis: unauffällig. Kein Morbus Crohn. Keine Colitis ulcerosa. Kein klassisches Krankheitsbild.

Aber das Blutbild schrie. Ihr Körper schrie. Und niemand konnte erklären, warum.

Und genau da – an dieser Stelle, an der sie das Vertrauen fast verlor – kam ihre Frage:

*“Gibt’s da nicht noch was anderes? Könntest du… mit mir schauen?“

Wir setzten uns zusammen. Und das war der Moment, an dem ihre Geschichte eine neue Richtung nahm.

Als ich mit Lena die Ergebnisse ihrer Stuhlanalyse besprochen habe, war sie fassungslos.

Nicht weil es irgendeine krasse Diagnose war. Sondern, weil sie nie für möglich gehalten hätte, dass ihr Darm in diesem Zustand ist – und niemand es bisher gesehen hat.

Denn Lena hatte keine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Keine Diagnose wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Und doch war da eine stille Entzündung. Und zwar eine, die man sehen konnte. Wenn man hinschaut.

Die Analyse zeigte:

  • Calprotectin: deutlich erhöht – ein Marker für Entzündung in der Darmschleimhaut
  • Zonulin: zu hoch – Hinweis auf eine gestörte, geöffnete Darmbarriere
  • Histamin: so hoch, dass der Körper gefühlt im Dauer-Alarm war
  • sIgA: zu niedrig – das bedeutet: die lokale Immunabwehr im Darm war erschöpft
  • Dysbiose: das Mikrobiom war aus dem Gleichgewicht
  • Kaum noch Butyratbildner: also jene Bakterien, die entzündungshemmende Fettsäuren produzieren
  • Beta-Glucuronidase & Ammoniak: deutlich erhöht – Hinweis auf Toxinbelastung und mögliche Leberstressoren

All das erklärte nicht nur den Juckreiz und die Quaddeln – sondern auch ihr ganzes inneres Gefühl von Überforderung, Reizung, Entgleisung.

Man sah es:

  • Im Stuhlbild.
  • Im Hautbild.
  • Und im Blutbild.

Und plötzlich ergab alles Sinn. Für Lena. Und für mich war klar: Ihr Körper hatte schon lange versucht, sich bemerkbar zu machen.

Wenn es um Entzündungen im Körper geht, hat die Schulmedizin viele Werkzeuge. Und manche davon sind sogar sehr wirkungsvoll – kurzfristig.

Ein klassisches Beispiel: Cortison.

Cortison ist ein stark entzündungshemmendes Medikament. Es unterdrückt Immunreaktionen, reduziert Schwellungen, beruhigt überaktive Zellen. In Akutsituationen kann es lebensrettend sein. Auch bei starken allergischen Reaktionen, bei Autoimmunprozessen oder bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen kann es gezielt helfen.

Aber: Es ist kein Heilmittel. Es löscht das Feuer, ohne die Ursache zu klären. Und wenn man es zu lange oder dauerhaft einsetzt, kann es Nebenwirkungen mit sich bringen: auf Knochen, Haut, Hormonsystem, Stimmung und natürlich auch auf die Darmflora.

Auch andere Medikamente wie NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika) – z. B. Ibuprofen oder Diclofenac – werden bei Entzündungen eingesetzt. Oder auch Antihistaminika, wenn Histamin eine Rolle spielt. Aber all das sind Mittel, die Symptome dämpfen. Nicht immer Lösungen.

Und deshalb müssen wir ganzheitlich schauen.

Ich bin nicht gegen Medikamente. Ganz im Gegenteil. Es gibt Situationen, da brauchen wir sie dringend. Aber es ist eben nicht das Einzige. Und auch nicht das Ende.

Was viele nicht wissen: Eine Stuhlanalyse kann sogar medizinisch relevante Hinweise liefern. Sie wird von einem Labor erstellt, von Ärzt:innen ausgewertet und ist rechtlich als Diagnostik anerkannt.

Ich selbst bin keine Ärztin. Ich stelle keine Diagnosen. Aber ich begleite Menschen – auf Basis dieser Werte, gemeinsam mit ihrem Behandlungsweg. Ob klassisch schulmedizinisch, naturheilkundlich oder beides kombiniert: Ich schaue, was wirklich gebraucht wird.

Ich verteufle keine Therapie – im Gegenteil. Ich sehe es als sinnvolle Ergänzung.

Und genau das war es bei Lena auch: Es war kein Entweder-oder. Es war ein „Jetzt schauen wir gemeinsam, was dein Körper braucht.“

Und genau da haben wir angesetzt:

  • Entzündungsreduzierte, darmschonende Ernährung
  • gezielte Probiotika
  • Schleimhautschutz
  • milde Darmpflege von innen

Und eine Pflanze, die ich an dieser Stelle besonders liebe: Aloe Vera.

Nicht nur für Sonnenbrand. Sondern für deinen Darm. Innerlich eingenommen kann Aloe Vera entzündungshemmend wirken, die Schleimhaut regenerieren und gleichzeitig als Nahrung für bestimmte Bakteriengruppen dienen.

Für mich ist das nicht alternativ. Sondern sinnvoll. Weil es ansetzt, wo der Körper zu viel geleistet hat – und endlich mal versorgt werden will.

Ein paar Wochen später stand Lena wieder in meiner Apotheke.
Diesmal nicht wütend. Nicht müde. Sondern… ruhig. Und voller Spannung.

Sie drückte mir ihre neuen Blutwerte in die Hand – und sagte nichts. Aber ihre Augen sagten alles. Sie strahlten. Und ganz am Rand glitzerte es.

„Sie sind runter. Die Werte… die sind wirklich runter.“

Ich sah auf den Zettel. Und ja – sie hatte recht. CRP normalisiert. Blutsenkung massiv gesunken. Und ich? Pokerface. Wie immer. Aber innerlich? Ich tanzte Samba.

Nicht weil es „funktioniert“ hat. Sondern weil ich diesen Moment so gut kenne:
Wenn ein Mensch merkt, dass es sich lohnt, wieder auf seinen Körper zu hören.
Dass Veränderung möglich ist. Und dass sie im System beginnt – nicht im Symptom.

Sie krempelte ihren Ärmel hoch. Zeigte mir ihre Ellenbeuge. Vorher: entzündet, offen, gerötet. Jetzt? Eine Seite: komplett abgeheilt. Die andere: noch im Prozess, aber fast ruhig.

Und dann dieser eine Satz, der so vielen Menschen gehört: „Ich kann’s gar nicht glauben. Es war so einfach. Warum hat das niemand früher gesehen?“

Ich habe gelächelt. Und sie nur angeschaut. Denn das ist der Moment, in dem ich nichts sagen muss. Weil ihr Körper alles gesagt hat.

Wenn du diese Folge hörst und denkst: „Ich will das auch. Ich will, dass mein Körper sich endlich sicher fühlt.“ – dann weiß ich, wie sich das anfühlt.
Denn viele meiner Kund:innen kommen genau in diesem Moment: Zwischen Frust und Hoffnung.

Was ich dir mitgeben möchte, ist kein Versprechen auf Wunder.
Aber eine Einladung. Eine Einladung, dein System nicht länger zu übergehen. Sondern mit ihm zu leben.

Es geht nicht darum, dein Leben komplett auf den Kopf zu stellen.
Es geht nicht darum, für immer alles zu meiden, was du mal geliebt hast.

Sondern darum:

  • deinem Körper eine Zeit lang wirklich Ruhe zu geben,
  • Entzündung gezielt zu reduzieren,
  • Reizstoffe zu erkennen und für eine Weile zu vermeiden,
  • wieder zu lernen, wie echte Selbstregulation funktioniert.

Das bedeutet: weniger Reiz, weniger Reaktion, weniger Flamme. Und mehr Vertrauen. Mehr Sicherheit. Mehr du.

Der Schlüssel ist, wieder in Verbindung zu gehen. Nicht neben deinem Körper her zu leben – sondern mit ihm. Nicht zu funktionieren. Sondern zu fühlen.

Und genau dafür habe ich das Lucky Journal entwickelt. Ein Tagebuch, das kein Kalorienplaner ist. Und kein Symptombuch. Sondern ein Wegbegleiter. Für Achtsamkeit. Dankbarkeit. Für Manifestation. Für Bewusstheit. Für echte Verbindung.

Denn die wahre Heilung beginnt nicht mit einem Verbot. Sondern mit einem Verständnis.

Wenn du dich also gerade verloren fühlst in deinen Symptomen: Schau nicht nur auf das, was fehlt. Sondern auf das, was du wieder in dir finden kannst.

Kommentiere ENTZÜNDUNG unter meinem Reel am Dienstag – ich schicke dir meine Checkliste zur Entzündung & Stuhlanalyse.

Und wenn du tiefer einsteigen willst: Bald ist schon mein nächster Dirty Darm Talk live auf Instagram.
Bis dahin: Bleib in Verbindung mit deinem Körper. Und vor allem: mit deinem Gefühl.

Deine Linda

46 | Durchfall – Wenn Dein Darm zu schnell loslässt, was Du eigentlich brauchst06 May 202500:16:54

Instagram. TikTok. Dein Weg zur Stuhlanalyse

Willkommen zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück – schön, dass du da bist.

Mal ganz ehrlich: Viele meiner Kundinnen denken, ihr Durchfall sei normal.
„Ich hab halt einen sensiblen Magen.“ „Ich esse einfach schnell.“
„Ist doch gut, wenn’s jeden Morgen direkt rausgeht – oder?“

Aber Durchfall ist nicht gleich gute Verdauung. Es bedeutet nicht: „Mein Darm arbeitet fleißig.“ Sondern eher: „Mein Darm hat gerade keinen Plan, wie er die Nährstoffe behalten soll.“

Was eigentlich passieren sollte:
Dein Körper nimmt sich die Zeit, Nahrung ordentlich zu durchmischen, aufzuspalten, aufzunehmen – und erst am Ende auszuscheiden, was wirklich raus soll.

Aber bei Flitzekacke – also Durchfall – geht alles zu schnell. Und das hat Gründe.

Das Wort Flitzekacke habe ich übrigens von meinem Kunden Albi übernommen.
Albi – Name ehrlicherweise geändert – ist kein Unbekannter für uns. Er ist befreundet mit meiner Frau Shary, und über sie haben wir uns irgendwann auch mal kennengelernt.

Albi ist Knochenarzt. Also jemand, der Menschen hilft, wenn der Bewegungsapparat nicht mehr so mitmacht, wie er soll. Jemand, bei dem man denkt: der kennt seinen Körper.
Aber auch er hatte – wie so viele – sein ganz eigenes, stilles Thema. Eins, das er gut verborgen hielt. Eins, über das man ja nicht spricht.
Bis er auf mich traf.

Shary findet das übrigens immer herrlich: Egal, wo sie mit mir auftaucht – ob beim Brunch, auf Partys, Geburtstagen oder Grillabenden – es dauert keine zehn Minuten, bis das Gespräch irgendwie bei Kacke landet. Und sie hat recht: Es ist wie ein Naturgesetz.
Es fängt meist ganz harmlos an: Apotheke. Dann klar – viel zur Flutkatastrophe, in der ich meine Apotheke verloren hatte…aber dann: meine Spezialisierung auf den Darm.
Und irgendwann kommt er – der Moment, in dem ich von Stuhl spreche. Also dem, der unten rauskommt.

Und dann beobachte ich. Ist es meinem Gegenüber peinlich? Interessiert? Überfordert?
Und fast immer – wirklich fast immer – passiert es: Plötzlich sprudelt es aus ihnen raus:
„Also… ich müsste dir da mal was erzählen.“
Oder: „Du… mein Mann hat da was.“ Oder: „Ich hab da eine Freundin, die…“
Oder, mein persönlicher Klassiker: „Ich glaub, du könntest mir helfen – ich sag’s einfach wie’s ist: Ich hab Flitzekacke.“

So auch bei Albi.

Er lachte, nahm einen Schluck von seinem Getränk – und sagte ganz trocken:
„Ich nenn’s Flitzekacke. Weil’s halt flitzt. Jeden Morgen. Seit Jahren.“
Und ich dachte: Aha. Da sind wir. Willkommen.

Albi war wie viele meiner Kund:innen: Er hatte sich damit abgefunden. Hatte es eingeordnet unter „Ist halt mein Körper“. Unter „Ich hab das schon immer“.
Er war funktionstüchtig, beruflich erfolgreich – also warum sollte er was ändern?

Was er nicht wusste: Sein Darm war längst überfordert. Und sein Körper rief schon seit Jahren um Hilfe – aber niemand hatte hingehört. Nicht mal er selbst.

Als wir seine Stuhlanalyse gemacht haben, war das wie ein lauter Gong.
Ein richtig großes „Hallo!“ vom Körper…aber auch bei uns. Unter uns gesagt…ich liebe ein wenig den Moment, in dem ich den Briefumschlag mit der Auswertung aufmache und so einen Blick ins Innerste werfen darf.
Bei Albi? Die Darmbarriere war geschwächt, sein Immunsystem überreizt, Histaminwerte erhöht, sein Mikrobiom in Aufruhr. Kurz gesagt: Chaos unter der Oberfläche.

Ich habe mit ihm eine gezielte Ernährungstherapie durchgeführt, histaminarm, individuell abgestimmt.
Dazu eine stabile Versorgung mit den richtigen Nährstoffen für seine Barriere.
Und sein Körper? Der hat’s geliebt.

Nach zwei Wochen war Albi symptomfrei.
Zwei Wochen – nach Jahren täglicher Flitzekacke.
Und weißt du, was er gesagt hat? „Hätte ich das mal früher gemacht.“

Ja, Albi. Hättest du. Aber ehrlich? Besser jetzt als nie.

Bevor wir tiefer in die Gründe eintauchen, lass uns kurz klären:

Ab wann spricht man eigentlich von Durchfall?

Die medizinische Definition ist klar: Wenn du mehr als dreimal täglich Stuhlgang hast,
wenn der Stuhl dabei zu weich oder flüssig ist – und wenn zu wenig verwertet wird, weil alles zu schnell durchrauscht. Dann sprechen wir von Diarrhoe, also Durchfall.

Klar: Manchmal passiert das akut – nach einer Magen-Darm-Infektion, nach verdorbenem Essen, unter Stress. Aber was, wenn das jeden Tag passiert?
Was, wenn du jeden Morgen weißt: „Nach dem Kaffee geht’s los“?

Dann reden wir nicht mehr von einer akuten Reaktion. Dann sprechen wir über ein chronisches Problem – meist über ein tief liegendes Barriereversagen im Darm.

Ich erklär dir das mal von Grund auf:
Dein Darm hat eine Art dreischichtige Schutzmauer, die dich tagtäglich davor bewahrt, dass alles, was du isst, ungefiltert in deinen Körper kommt.

Diese drei Schichten sind:

  1. Das Mikrobiom – also deine Bakterienflora, die dich schützt, mitdir kommuniziert und Stoffe produziert
  2. Die Schleimhaut – also der Mucus, der wie ein weiches Schutzschild auf deinem Darm liegt
  3. Die Zellbarriere selbst – das Epithel, das fest verschlossen sein sollte, damit nichts einfach so durchschlüpfen kann

Wenn diese Schichten intakt sind, läuft’s. Im wahrsten Sinne.
Aber: Wenn eine davon gestört ist – und das ist leider sehr häufig der Fall –
dann geraten deine Schutzsysteme ins Wanken.

Was dann passiert, ist faszinierend – und gleichzeitig dramatisch: Dein Körper versucht, sich selbst zu schützen. Er merkt: „Hier kommt was rein, was nicht rein darf.“
Und statt alles reinzulassen, sagt er: „Raus damit – und zwar schnell.“

Und das tut er dann. Mit der inneren Toilettenspülung.

Das ist Durchfall bei Barriere-Störung

Dein Körper wehrt sich, er reagiert nicht über – er handelt klug, wenn auch radikal.
Er will verhindern, dass Schadstoffe, unverdaute Partikel, Bakterien oder Immunreize in deinen Körper eindringen.

Er spült. Und spült. Und dabei spült er – ganz nebenbei – auch alles raus, was du eigentlich brauchst.

Denn das ist die andere Seite:
Wenn du täglich Flitzekacke (Durchfall) hast, verlierst du nicht nur Wasser. Du verlierst auch:

  • Elektrolyte wie Natrium, Kalium, Magnesium
  • Verdauungsenzyme, die du mühsam produziert hast
  • und vor allem: Nährstoffe

Das heißt:
Selbst wenn du isst – du versorgst deinen Körper nicht wirklich. Das führt zu einem paradoxen Zustand: Viele meiner Kund:innen sind übergewichtig und trotzdem mangelernährt.

Weil der Körper nichts davon aufnehmen konnte.

Und dann beginnt der nächste Teufelskreis: → Die Schleimhäute heilen nicht. → Das Immunsystem feuert weiter. → Es entstehen stille Entzündungen. → Du bist müde, gereizt, dein Gehirn ist im Nebel, du wirst infektanfällig…und du denkst: „Das ist halt mein Alltag.“

Aber das ist kein Alltag. Das ist ein Alarm. Und er klingt wie: Plätschern. Jeden Morgen.

Wenn Menschen mit Durchfall zu mir kommen – oder sagen wir doch lieber: mit Flitzekacke
dann fragen sie oft: „Was kann ich essen, damit das aufhört?“

Und ich versteh das. Weil sie endlich rauswollen aus diesem ständigen Alarmzustand.
Weil sie sich Kontrolle wünschen. Und schnelle Erleichterung.

Aber weißt du, was ich dann sage?

Die wichtigste Frage ist nicht: „Was hilft jetzt schnell?“
Sondern:
„Warum passiert das überhaupt?“

Denn solange du diese Frage nicht beantworten kannst – wirst du symptomatisch herumdoktern. Dann greifst du zu Loperamid, weil du denkst: „Ich muss funktionieren.“
Dann isst du trockenes Weißbrot, trinkst Cola ohne Koffein und machst alles, damit du nur irgendwie durch den Tag kommst.

Aber das ist keine Lösung. Das ist Durchhalten – nicht Heilen.

Für mich beginnt Heilung immer mit Erkenntnis. Und dafür brauchst du kein Räucherstäbchen – sondern eine Stuhlanalyse mit Hirn und Herz.

Eine, die wirklich was zeigt. Nicht nur: „Sie haben keine Salmonellen.“
Sondern:

  • Wie sieht dein Mikrobiom aus?
  • Wie stark ist deine Schleimschicht?
  • Brennt deine Darmbarriere schon leise vor sich hin?
  • Wie gut ist deine Verdauungsleistung?
  • Und wie sehr ist dein Immunsystem eigentlich im Dauerfeuer?

Wenn du das siehst – wirklich siehst – dann kannst du auch etwas tun. Und zwar gezielt.

Während ich den Podcast vorbereitete kam mir auc meine Kundin Celin in den Sinn. Celin haben wir beim Spazierengehen mit unseren Hunden kennengelernt.
Shary, meine Frau, nennt diese Begegnungen immer meine geheime Aufklärungsmission auf vier Pfoten.

Und wie so oft war es der klassische Ablauf:

  1. Hund beschnuppert Hund.
  2. Mensch beschnuppert Mensch.
  3. „Na, was machst du so?“

Ich hab ganz normal erzählt: Apotheke, Spezialisierung auf Darmgesundheit, Stuhlanalyse.
Und ich weiß noch genau, wie Celin nur so „Ah okay, spannend…“ sagte und höflich nickte.

Beim vielleicht dritten Treffen – wir gingen nebeneinander, Celins Freund ging weiter vor uns mit Shary… wurde sie plötzlich ganz leise. Sie schaute mich an und sagte:
„Linda… könnten wir da vielleicht doch mal drüber sprechen?“

Und dann kam alles raus. Dass sie seit über einem Jahr täglich Bauchkrämpfe hat.
Dass sie immer Flitzekacke hat – morgens, mittags, manchmal direkt nach dem Essen.
Dass sie mittlerweile im Homeoffice arbeitet, weil sie da jederzeit aufs Klo kann –
ihr „Safe Space“, wie sie ihn nannte.

Und dass sie einfach nicht mehr wusste, was sie essen darf. Oder ob überhaupt noch etwas geht.

Wir haben ihre Stuhlanalyse gemacht.
Und – Überraschung: Die Barriere war lückenhaft, das Immunsystem überaktiv, Histamin deutlich erhöht.
Sie hatte sich regelrecht durch ihren Alltag geschleppt – ohne zu wissen, dass ihr Körper längst SOS funkte. Wir haben ihre Ernährung angepasst, gezielt regulierend, auch bei ihr mit Histamin im Blick.
Dazu Präparate zur Barriere-Stabilisierung, viel Erklärung, viel Verständnis.
Und vor allem: endlich einen Plan.

Nach ein bis zwei Wochen fragte ich sie: „Und, wie geht’s dir jetzt?“
Und sie sagte: „Eigentlich… ganz gut.“

Eigentlich? Ganz gut?
Ich hab lachen müssen. Denn das sagen viele meiner Kund:innen – wenn sie plötzlich wieder einen normalen Tag erleben, aber sich selbst noch nicht trauen, das als „gesund“ zu bezeichnen.

Also hab ich nachgehakt: „Hattest du denn noch Durchfall?“„Nee.“ „Noch Bauchschmerzen?“ „Nee.“

Da war er – der Aha-Moment. Und die Erkenntnis:
Der Körper funktioniert wieder – aber der Kopf braucht noch ein bisschen, um das zu glauben.

Jetzt bekam ich gerade vorgestern später eine WhatsApp von ihr:
„Wir waren übers Wochenende weg. Hotel. Buffet. Spaziergang ohne Plan. Es war super. Ich fühl mich wieder frei. Ich bin Dir sooooo dankbar“

Und ich dachte: Genau darum geht’s.

Zum Schluss noch ein paar Dinge, die mir wichtig sind:

Durchfall-Stop aus der Apotheke

➡️ Loperamid – also Durchfallblocker – kann kurzfristig sinnvoll sein,
aber niemals dauerhaft. Es unterdrückt den Prozess – löst aber nichts.

➡️ Elektrolyte sind bei Flitzekacke elementar.
Weil dein Körper mehr verliert als nur Wasser. Du brauchst Natrium, Kalium, Magnesium – sonst bist du zwar „leer“, aber nicht stabil und merkst das mit Körperschmerzen, Kopfschmerzen…einem bleiernen Gefühl.

➡️ Und ja – Flohsamenschalen können guttun.
Sie binden Wasser, beruhigen, stabilisieren. Aber auch sie sind kein Allheilmittel.
Sie sind wie ein Schal im Sturm – hilfreich, aber keine Mauer.

Meine Empfehlung bleibt immer dieselbe:
Mach eine fundierte Stuhlanalyse. Eine, die die ganze Barriere beleuchtet.
Denn nur wenn du weißt, was wirklich los ist, kannst du wirklich etwas verändern.

Und dann ist Flitzekacke eben nicht mehr dein Alltag – sondern eine Erinnerung.
An etwas, das mal war. Aber nicht bleiben musste.:

Wenn du also merkst, dass dein Bauch ständig überreagiert,
du nach dem Essen müde wirst, ständig aufs Klo rennst –
oder eigentlich nie einen richtig geformten Stuhlgang hast…

…dann tu mir – und dir – einen Gefallen: Hör auf, das zu ignorieren.

Dein Körper spricht mit dir. Und ja – vielleicht ist es unbequem, ihm zuzuhören.
Aber es lohnt sich. Immer.

Wenn du wissen willst, was bei dir eigentlich los ist – dann hol dir meine Checkliste für eine sinnvolle Stuhlanalyse.
Du findest sie über mein Instagram-Profil:
Kommentiere einfach „CHECK“ unter einem meiner aktuellen Beiträge – und ich schicke dir die Liste direkt zu. Ganz einfach.

Und wenn du mehr davon willst: Folge mir auf Instagram, damit du nichts verpasst.
Ich gehe dort regelmäßig live in meinem Format „Dirty Darm Talk“ –
direkt aus meinem Alltag als Darmexpertin. Ehrlich, fundiert, ohne Weichzeichner. Hier kannst Du live Fragen an mich stellen…wenn Du Dich traust.

Wenn du lieber zuschaust statt nur zu hören – du findest diesen Podcast auch auf YouTube mit Video. Und wenn du tiefer eintauchen willst in deine eigene Reise –
dann schau unbedingt mal auf www.darmgluecklich.de vorbei.
Dort findest du nicht nur die Möglichkeit, eine fundierte Stuhlanalyse zu machen,
sondern auch mein 12-Wochen-Programm: Eine intensive, begleitete Reise zurück zu deinem Bauchgefühl. Mit Videolektionen, Tools, Reflexionen – und dem Darmglücklich Journal  – einem Tagebuchbegleiter in Printform – als täglichem Kompass.

Ich helfe dir dabei, die Sprache deines Körpers wieder zu verstehen. Denn du kannst so viel mehr, als Symptome unterdrücken. Du kannst wirklich heilen – wenn du bereit bist, hinzuschauen.

Schön dass Du hier bist – danke für dein Vertrauen, für deinen Mut.

In der nächsten Folge sprechen wir über ein Thema, das im Stillen oft viel Schaden anrichtet:
Entzündungen im Darm. Still, chronisch, unterschätzt – und mit massivem Einfluss auf deine Psyche. Du wirst überrascht sein, wo diese Entzündungen überall mitmischen.

Bis dahin: Bleib verbunden mit deinem Körper.
Vertrau deinem Bauch. Und… lass dich nicht stressen – schon gar nicht vom Klo.

Deine Linda

45 | Verstopfung? So bringst du deinen Darm schnell wieder in Schwung29 Apr 202500:19:01

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Schön, dass du da bist – willkommen zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück!
Ich bin Linda, Apothekerin und Darmexpertin – und ich begleite dich heute durch ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt, weil es so viele betrifft… aber kaum jemand darüber redet.

Und falls du dich ertappt fühlst – keine Sorge. Du bist hier genau richtig

Verstopfung ist nicht sexy. Sie macht kein Sixpack, keine Klicks und ganz sicher keine gute Laune.
Aber sie ist bei vielen da. Heimlich, schleichend, knautschend.
Und weißt du was? Sie betrifft Millionen. Nicht „ein paar mit träger Verdauung“ – sondern quer durch alle Altersgruppen. Millionen.

Die meisten denken ja immer noch: Verstopfung heißt, dass man tagelang gar nicht aufs Klo kann. Komplett dicht.
Aber so läuft das selten. Verstopfung ist viel subtiler – und deutlich fieser.

Sie zeigt sich oft so: Du gehst zwar – aber es dauert ewig. Es kommt wenig. Und das Gefühl danach? Unvollständig. So, als hätte jemand das Ende abgeschnitten.

Verstopfung ist medizinisch gesehen…

Medizinisch sagt man: Weniger als drei Stuhlgänge pro Woche – das ist Obstipation. Und ja, das reicht schon. Aber was sagen viele? „Ach, ich war schon als Kind so.“
„Das ist halt mein Stoffwechsel.“

Nein. Das ist dein Körper, der dir sagt: Hallo? Ich komm nicht klar da unten!

Und während wir über alles reden – über Kalorien, über Detox, über Intervallfasten – tun wir beim Thema Stuhlgang so, als wär’s peinlich.
Dabei ist dein tägliches Geschäft der ehrlichste Gesundheitscheck, den du hast. Kostenlos, ohne App.

Frauen trifft’s übrigens häufiger. Vor allem ab 30 – und nochmal verstärkt in den Wechseljahren. Warum? Hormonchaos, Stress, Mikrobiom im Umbruch.
Der Darm reagiert auf alles: auf jede Tasse Kaffee, auf Schlafmangel, auf zu wenig Bewegung – und ganz besonders auf emotionales Dauerdurchhängen.

Und dann gibt’s da noch eine Gruppe, über die kaum jemand spricht: Menschen mit Essstörungen. Verstopfung ist da kein Nebeneffekt – sie ist Programm. Wer permanent hungert, manipuliert, reinigt, zwingt – trainiert den Darm buchstäblich in die Kapitulation.

Als wär das nicht genug, kommt noch ein Trend obendrauf:
Schlank um jeden Preis. Abnehmwillige, die denken, ein bisschen Abführmittel sei ja „nur unterstützend“. Spoiler: Ist es nicht. Es ist Selbstsabotage im Apothekenmäntelchen.

So kommt es dann zu folgender Szene, die ich aus der Apotheke nur zu gut kenne:
Da kommt SIE rein – freundlich, entschlossen – und sagt: „Ich brauche die große Packung Abführmittel. Die 100er.“
Auf meine Rückfrage: „Ist das für Sie?“ kommt die Standardantwort: „Nein, ich bring’s nur jemandem mit.“

Ja, klar. Und ich bin die Zahnfee. Was sie eigentlich sagt: Bitte berate mich nicht. Bitte bohr nicht nach. Lass mich einfach kaufen.
Und mein Pharmaherz? Es bricht jedes Mal ein bisschen. Denn da steht sie – sichtbar erschöpft, chronisch unwohl – und lässt sich vom Körper diktieren, was nur noch durch Chemie geht.

Abführmittel als tägliche Stütze – nicht, weil der Darm sich freut, sondern weil er längst nicht mehr ohne kann.

Und jetzt Hand aufs Herz: Wer redet offen darüber? Niemand. Verstopfung ist das Tabuthema unter den Tabus. Lieber reden wir über Menstruation, Burnout oder gar Intimdeos – als über das Gefühl, dass unten nix mehr geht.

Dabei ist genau das der Punkt: Wenn der Darm steht, steht irgendwann alles. Stimmung, Energie, Haut, Hormone – alles hängt mit. Und trotzdem behandeln wir das Thema wie ein lästiges Nebengeräusch.

Ich sag dir was: Verstopfung ist kein Lifestyledefizit. Es ist ein Körpersignal. Zeit, hinzuschauen. Und zwar ohne Scham – aber mit Verstand.

Was ist Verstopfung in der Realität?

Lass uns also darüber reden, was viele denken, was Verstopfung ist – und warum das oft so gar nichts mit der Realität zu tun hat.

Denn klar: Jeder von uns kennt vielleicht das Gefühl, dass mal ein, zwei Tage nix geht.
Aber wie viele laufen damit rum, Woche für Woche – und glauben ernsthaft, das sei normal?

In Umfragen sagen über 50 % der Befragten, sie hätten „ab und zu Probleme mit der Verdauung“ – aber nur ein Bruchteil spricht offen darüber. Warum? Weil wir gelernt haben: Darüber redet man nicht.

Also wird das Thema kleingeredet.

„Ich esse ja Obst.“ „Ich trinke jeden Tag Fencheltee.“ „Ich gehe halt seltener.“

Und dann?
Dann wird es einfach hingenommen. Ignoriert. Als wär das eben so.

Aber der Darm, der sich so verhält, sagt etwas ganz anderes:
„Ich komme mit deinem Lebensstil nicht mehr klar.“

Also – was läuft bei Verstopfung wirklich ab?

Wenn du denkst, bei Verstopfung klemmt einfach nur ein bisschen Stuhl im Hinterstübchen – dann lass uns das Bild mal..erweitern.
Denn was wirklich oft dahinter steckt, beginnt schon viel früher: in deiner Darmbarriere.
Genauer gesagt – in der Schleimschicht.

Diese Schleimschicht ist kein überflüssiger Film, den man mal eben ignorieren könnte.
Sie ist eine Schutzschicht im Darm: Sie hält schädliche Stoffe fern, füttert gute Bakterien –
und sorgt dafür, dass dein Stuhlgang überhaupt flutschen kann.
Ja, flutschen.

Ohne eine gesunde Schleimschicht bleibt der Stuhl trocken, fest, rissig.
Und der Weg durch den Darm wird zur Tortur – für dich und für deinen Körper.

Aber es braucht noch mehr als Schleim: Dein Stuhl im Darm bewegt sich nicht von allein.
Er braucht Muskelkraft – und diese Darmmuskulatur wiederum braucht Mineralstoffe.
Allen voran Kalium, Magnesium und ein funktionierendes Elektrolytgleichgewicht.

Fehlen diese Stoffe – z.B. durch Durchfälle, falsche Ernährung, durch Abführmittel oder andere Dauermedikamente – dann wird die Darmmuskulatur schlapp.
Die Wellenbewegung, die den Stuhl transportiert – die sogenannte Peristaltik – wird träger.
Und das Ergebnis? Alles bleibt liegen. Es drückt, es bläht – aber es bewegt sich kaum noch etwas.

Natürlich gibt es auch andere Gründe, warum der Darm ins Stocken gerät:
Dauerstress, Bewegungsmangel, falsche Trinkgewohnheiten, Hormonchaos –
oder ganz einfach schlechte Mikrobiom-Zusammensetzungen, bei denen die Bakterien nicht mehr genug Helferlein produzieren.

Auch gibt es eine Gruppe von Menschen, die fast immer betroffen ist:
Menschen, die starke Schmerzmittel einnehmen – insbesondere Opiate und andere BTMs also Betäubungsmittel.
Hier ist die Verstopfung keine Option – sie ist eine meist unvermeidliche Nebenwirkung.
Deshalb gehört bei diesen Medikamenten immer eine gezielte Unterstützung für die Darmbewegung dazu. Immer.

Aber – und das ist mir wichtig: Heute sprechen wir über die andere große Gruppe. Die, die in die Abführmittel-Falle getappt sind. Die, die eigentlich wieder raus könnten –
wenn sie endlich den Mut hätten, ihren Darm neu aufzubauen, statt ihn weiter zu überfordern.

Weißt du, was ich in der Apotheke immer wieder erlebe?
Dass diese Menschen – ganz besonders Frauen – sich selbst mit „kleinen Helfern“ über Wasser halten. Hier Tabletten…da Tropfen, Rizinusöl, Kräutertees…
Alles bei dem sie denken es ist „natürlich“…alles „sanft“, alles „regelmäßig“.

Regelmäßig.

Denk da mal kurz drüber nach.
Wenn du regelmäßig etwas brauchst, damit dein Körper funktioniert –
ist das dann noch funktionieren? Oder ist das schon künstlich überbrückt?

Die nächste Eskalationsstufe sind dann die, die sagen: „Ich brauch halt einen kleinen Helfer.“ Als wär’s eine witzige Marotte.

Spoiler: Es ist keine Marotte. Es ist ein Teufelskreis.

Denn je öfter du deinem Darm sagst: „Ich regel das für dich“,desto weniger regelt er’s selbst.

Und genau deswegen haben wir heute eine stille Abführmittel-Epidemie. Verstopfung ist kein Schicksal. Und kein stilles Leiden. Es ist ein Alarmsignal – das wir endlich ernst nehmen sollten. Und nicht mit ein paar Tröpfchen zudecken.

Verstopfung und Abführmittel

Lass uns daher mal darüber reden, was wirklich NICHT hilft – also warum Abführmittel alles noch schlimmer machen
Viele klassische Abführmittel in Tropfen oder Tablettenform enthalten Natriumpicosulfat – und das wirkt nicht einfach so. Das aberwitzige an diesem Mittel ist, dass Du Darmbakterien brauchst, damit es überhaupt wirkt…es wird nämlich erst von deinen Darmbakterien in seine aktive Form umgebaut.
Dann feuert es die Darmmuskulatur an und lässt Wasser und Elektrolyte in den Darm strömen. Ergebnis: Der Stuhl wird weicher, die Bewegung im Darm nimmt zu.
Kurzfristig: Erleichterung.

Aber genau da beginnt das Problem.

Denn mit dem Wasser verlierst du auch etwas anderes –wertvolle Mineralstoffe wie Kalium.
Und wenn Kalium fehlt, wird deine Darmmuskulatur schlaff. Die Bewegung im Bauch verlangsamt sich. Was erst wie Hilfe aussah, schwächt den Darm immer weiter…und auf Dauer.

Und bei der Schleimhaut geht’s direkt weiter.
Was Abführmittel dort anrichten? Sie reizen die Schleimhaut. Sie lassen die Schutzschicht dünner werden oder sogar verschwinden. Sie bringen dein Mikrobiom aus dem Gleichgewicht.

Und wenn die Schleimhaut nicht mehr schützt und gleitet, dann wird auch das Stuhlproblem schlimmer.
Alles stockt. Es reibt. Es entzündet sich. Und plötzlich brauchst du noch mehr Abführmittel, weil dein Darm ohne nicht mehr arbeiten kann.

Ein ecter Teufelskreis:
Verstopung – Abführmittel – Schleimhautschaden – noch mehr Verstopfung.
Und mal ehrlich:
Wir sclucken Abführmittel, die am Ende sogar auf unsere eigenen Darmbakterien angewiesen sind, damit sie überhaupt wirken.
Für etas, das unsere Bakterien in einem gesunden, starken Darm eigentlich ganz alleine könnten.
Heißt doch im Klartext: Selbst die Hersteller wissen, dass es ohne ein funktionierendes Mikrobiom nicht geht.
Und trotzdem behandeln die meisten Abführmittel nicht die Ursache.
Sie überdecken nur das Symptom – und oft verschlimmern sie genau das, wogegen du eigentlich kämpfst.

Es gibt natürlich auch Mittel, die sinnvoller sind, wenn es wirklich nicht anders geht:
Lactulose oder Macrogol zum Beispiel.
Sie wirken nicht, indem sie den Darm brutal antreiben, sondern indem sie Wasser im Darm halten.
Sie machen den Stuhl weicher, helfen beim Flutschen – ohne deine Darmnerven oder die Schleimhaut anzugreifen.
Und – ganz wichtig – sie verursachen keinen Elektrolytverlust wie die klassischen Tropfen oder Tabletten mit Natriumpicosulfat.

Aber seien wir ehrlich: Auch das ist keine Dauerlösung.
Wirklich frei wird dein Bauch erst, wenn du verstehst, was ihm fehlt.

Es ist an der Zeit, hinzuschauen.
Nicht nur Symptome zu dämpfen – sondern die wahren Ursachen zu erkennen und wirklich anzugehen.

Die wahren Ursachen für Verstopfung

Also nun endlich der Blick auf die wahren Ursachen – warum dein Darm blockiert

Jetzt wird’s spannend.
Denn was viele unterschätzen: Verstopfung kommt selten einfach so über Nacht.
Es gibt klare Muster, die ich immer wieder sehe – im Alltag meiner Kundinnen, in der Apotheke und in den Laborberichten.

Ganz vorne dabei: Ballaststoffe.
Viele Menschen essen schlicht zu wenig davon. Weniger als 25 Gramm am Tag – und der Darm hat einfach nicht genug Futter, um in Bewegung zu bleiben.
Ballaststoffe sind wie die sanfte Massage für deinen Darm – fehlen sie, fehlt der Anreiz.

Und dann kommt das zweite große Thema: Flüssigkeit. Nicht Cola, nicht Kaffee – sondern echtes Wasser. Weniger als 1,5 Liter am Tag?
Dann wird aus dem, was im Darm ankommt, kein geschmeidiger Stuhl mehr – sondern eine zähe Masse, die sich nur schwer weiterschieben lässt.

Aber das ist noch nicht alles. Dauerstress mischt auch ordentlich mit.
Wenn dein Körper permanent Cortisol ausschüttet, weil du innerlich auf der Flucht bist – dann drosselt er die Verdauung auf Sparflamme.
Weil der Körper denkt: Erst überleben, dann verdauen.

Und selbst wenn du eigentlich entspannt bist – Bewegungsmangel kann trotzdem zum Problem werden. Keine Bewegung heißt: keine sanften Impulse für die Darmmuskulatur.
Der Darm will angeregt werden – durch Schritte, durch Schwingen, durch Alltag.

Und dann ist da noch etwas, was fast niemand anspricht:
Unterdrückte Reflexe. Morgens zum Beispiel. Das Gefühl, aufs Klo zu müssen – und dann doch zu sagen: „Keine Zeit, ich muss los.“ Wenn du das oft genug ignorierst, trainierst du deinen Darm um. Er lernt: Du willst das Gefühl nicht.
Und irgendwann kommt das Signal nicht mehr zuverlässig.

Puh…..Jetzt atmen wir einmal durch – und schauen uns an, was wirklich hilft, um deinen Darm wieder in Bewegung zu bringen.
Ganz ohne Gewalt, ganz ohne Brechstange.

Erste Hilfe bei Verstopfung

Erster Schritt: Trinken wird zur Routine.
Und zwar nicht irgendwann – sondern vor dem Essen.
Stell dir einen liebevollen Reminder: Direkt morgens nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser, gern mit einem Spritzer Zitrone.
Das weckt nicht nur deinen Stoffwechsel auf, sondern gibt deinem Darm den ersten freundlichen Impuls des Tages.

Zweiter Schritt: Ballaststoffe – aber klug.
Kein rohes Salatblatt-Battle, sondern sanfte Helfer wie Flohsamenschalen, gekochtes Gemüse, ein Löffel Chiasamen oder Leinsamen.
Du fütterst deinen Darm – und gibst ihm das, was ihn streichelt statt stresst.

Dritter Schritt: Bewegung wird Teil deiner Verdauung.
Ein Spaziergang nach dem Essen. Eine sanfte Bauchmassage im Uhrzeigersinn.
Oder die gute alte Hockhaltung beim ‚auf die Toilette gehen‘ – ja, wirklich – deine Verdauung liebt es natürlich.

Vierter Schritt: Rhythmus ist dein neuer Freund.
Feste Zeiten – für Essen, für Ruhe, für die Toilette. Dein Darm ist ein Gewohnheitstier. Gib ihm den Takt, den er braucht.

Und fünfter, vielleicht wichtigster Schritt: Geduld & Gelassenheit.
Kein Drücken. Kein Zwingen. Kein Kampf gegen deinen eigenen Körper.
Vertrauen. Zuhören. Unterstützen.

Und wenn du es wirklich individuell angehen willst – denk auch an dein Mikrobiom und deine Darmschleimhaut.
Eine gezielte Stuhlanalyse kann dir helfen, zu verstehen, was deinem Bauch gerade fehlt – und wo du ansetzen kannst.

Wichtig ist:

Verstopfung ist kein Einzelsymptom.
Es ist immer Teil eines Systems, das aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Und je länger du dieses Signal ignorierst oder nur unterdrückst, desto schwerer wird es, wieder echte Balance herzustellen.

Gerade wenn du schon länger zu Abführmitteln greifst – Tabletten, Tropfen, Pulver –
ohne grundsätzlich medizinisch darauf angewiesen zu sein…dann lohnt es sich, genau jetzt einen anderen Weg einzuschlagen und den Teufelskreis zu durchbrechen.

Wenn du aus diesem Kreislauf raus willst, geht das.
Denn genau da setzt meine Arbeit an bei der ich Dich unterstützen kann.
Bei mir gilt: nicht einfach „irgendwas schlucken“, sondern verstehen:
Warum funktioniert die Verdauung nicht mehr von selbst? Was fehlt meinem System?

Hier macht eine Stuhlanalyse richtig Sinn.
Weil sie nicht nur auf das Symptom schaut –
sondern auf Entzündung, Schleimhaut, Verdauungskraft und die Balance deines Mikrobioms.

Wenn du merkst: Dein Bauch fühlt sich ständig hart an.
Oder du bist voll, aufgebläht, leer – alles auf einmal. Wenn du das Gefühl hast: Ich funktioniere nicht mehr wie früher. Dann ist jetzt der Moment, hinzuschauen.

Nicht mit schnellen Tipps wie „Trink mehr Wasser“ oder „Mach mehr Sport“.
Sondern wirklich gründlich.

Mit einer meine beiden Stuhlanalysen dem START Check oder dem INDIVIDUAL Check schauen wir ganzheitlich auf dein Bauchgefühl:
Auf Entzündung, auf Schleimhaut, auf deine Verdauungskraft und auf deine Bakterienwelt.

Du findest alle Infos auf www.darmgluecklich.de
oder du buchst dir einfach dein kostenloses Kennenlerngespräch – den Link findest du in den Shownotes.

Du musst nicht mit deinem Bauchchaos leben. Du kannst es verändern. Und ich helfe dir gern dabei.

Werde darmglücklich

Deine Linda

44 | Haut im Chaos – Wenn dein Darm unter die Haut geht22 Apr 202500:17:06

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Kennst Du schon meine DARMAKADEMIE? Hier ein Überblick über meine KURSE…

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Schön, dass du da bist – willkommen zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück!

Also ganz ehrlich: Wenn deine Haut plötzlich Dinge tut, die du dir nicht erklären kannst – Pickel, Quaddeln, Juckreiz, Ausschlag auf dem Dekolleté, genau da, wo dein hübsches neues Kleid seinen Auftritt hat –, dann ist es vielleicht nicht das neue Waschmittel. Vielleicht ist es dein Darm, der flüstert: „Hey du, ich bin im Eimer“.

Heute geht’s an die Oberfläche. Und gleichzeitig ganz tief drunter.

Denn wenn ich dir sage, dass deine Haut ein Spiegel deines Darms ist, dann meine ich nicht nur das glänzende Stirnlicht nach der Mittagspause. Ich meine den großen Zusammenhang. Dieses „Ich weiß nicht, warum ich plötzlich aussehe wie 14, aber mein Bauch spinnt auch seit Wochen“-Gefühl.

Spoiler: Kein Zufall.

Ich erinnere mich an eine junge Frau, die in meine Apotheke kam – die Haut sah aus, als hätte sie mit Brennnesseln gekuschelt. Sie war verzweifelt, hatte schon alle Cremes durch. Aber niemand hatte ihr gesagt, dass es ihr Darm war, der rebellierte.
Der nicht mehr dicht war. Der durchlässig war für Dinge, die das Immunsystem zum Ausflippen brachten.

Ihre Haut war kein Fall für Kosmetik – sondern ein Fall für eine Mikrobiomanalyse.

Und das ist kein Einzelfall. Die Haut zeigt oft als erstes, dass im Inneren etwas nicht mehr stimmt. Und doch behandeln wir sie, als wäre sie einfach nur dekoratives Beiwerk.

Lass uns mal kurz unter die Haut gehen…

Unsere Haut ist nicht nur unser größtes Organ – sie ist ein Hochleistungs-Schutzschild, ein Temperaturmanager, ein Kommunikationszentrum und ja, auch ein emotionales Ausdrucksmittel.

Sie besteht aus drei Schichten:

  1. Epidermis (Oberhaut) – die sichtbare Bühne.
  2. Dermis (Lederhaut) – da sitzt das Immunsystem und macht Stimmung.
  3. Subkutis (Unterhaut) – die ist ein wenig der Puffer, das Fettdepot, das Sicherheitsnetz.

Und auf all diesen Ebenen wird kommuniziert:
Mit der Umwelt. Mit Nerven. Mit Hormonen. Und – tadaaa – mit deinem Darm.

Denn Du hast 2 Aussenbarrieren – Deine Haut und Dein Darm

… aber sie sind sich im Prinzip einig: ihre Devise ist…Dicht halten!

Was die Haut kann, kann der Darm auch – oder sollte er zumindest.
Beide besitzen eine Barrierefunktion: Sie entscheiden, was rein darf und was draußen bleibt.
Beide arbeiten mit Zellen, Tight Junctions und einem Mikrobiom.

Wenn die Haut durchlässig wird, nennen wir das barrieregestörte Haut oder Dermatitis.
Wenn der Darm durchlässig wird, sprechen wir oft von Leaky Gut.

Und bei beiden knallt’s, wenn die Barriere kapituliert. Dann fluten Entzündungsstoffe, Histamin, Fremdproteine oder Toxine durch den Körper – und das Immunsystem spielt verrückt. Was das mit der Haut macht? Rötung, Juckreiz, Pickel, Pusteln, Schuppen – das ganze dermatologische Best-of.

Das Haut Mikrobiom

Auch die Haut hat ein Mikrobiom.

Vielleicht nicht ganz so vielseitig wie das im Darm, aber genauso wichtig.
Auf unserer Haut leben Billionen von Mikroorganismen – eine feine, schützende Schicht aus Bakterien, Pilzen und Viren. Und dieses Gleichgewicht kann kippen, wenn das Immunsystem aus der Balance gerät – zum Beispiel durch einen Darm, der zu viele falsche Signale schickt.

Darm und Haut kommunizieren über die sogenannte Darm-Haut-Achse – und die hat mehr Drama-Potenzial als jede Soap.

Unsere Haut ist nicht einfach nur das, was auf Fotos glänzt oder im Winter juckt. Sie ist ein Grenzorgan. Eine Festung. Ein Spiegel. Und manchmal auch eine ganz schöne Quasselstrippe – vor allem, wenn im Inneren die Hölle los ist.

Und genau da kommt dein Darm ins Spiel. Der hat mehr mit deiner Haut zu tun, als dir vielleicht lieb ist. Denn wenn der Darm „leaky“ wird – also löchrig wie ein Schweizer Käse nach einem Hagelsturm – dann geht das deinem Immunsystem, deinen Hormonen und vor allem deiner Haut mächtig auf den Keks.

Der Darm hat eine Barriere. Die Haut hat eine Barriere. Und beide reagieren höchst sensibel auf Entzündungen, Stress, Ernährung und Hormone.

Wenn im Darm die Tight Junctions (das sind die „Reißverschlüsse“ zwischen den Darmzellen) auseinanderdriften, dann kommen Dinge ins Blut, die da nichts zu suchen haben – und das Immunsystem läuft Amok. Ergebnis: Entzündungen, bei denen auch Deine Haut Flagge zeigt. Rot, gereizt, manchmal mit weißen Eiterpickelchen. Charming.

Leaky Haut?

Leaky Gut bedeutet oft auch Leaky Face oder Leaky Skin

  • Bei Akne reagiert dein Körper auf Entzündungen, schlechte Fette, Zucker und Hormonfluktuationen.
  • Bei Neurodermitis haut das Immunsystem komplett durch.
  • Bei Psoriasis ist oft ein überaktives Immunsystem am Werk – mit dem Darm als stiller Brandbeschleuniger.
  • Und bei Rosazea oder Urtikaria geht’s oft um Histamin, DAO-Mangel – also Mangel an Enzym das Histamin abbaut –  und einen überreizten Nervus Vagus.

Und dann ist da noch der Zyklus…

Du kennst sie vielleicht. Die zyklische Dramaqueen. Am liebsten drei Tage vor der Periode. Da kriecht der Pickel schon aus dem Kinn wie ein Maulwurf auf Frühschicht. Und genau dann – in hormonellem Ausnahmezustand – schreit dein Körper nach Schokolade. Und nein, nicht nach 85 %iger Zartbitterschokolade mit antioxidativen Polyphenolen. Sondern nach der fiesen, zuckrigen, milchigen.

Was dann passiert?
Insulinspiegel hoch. IGF-1 hoch. Androgene aktiv. Entzündung aktiviert. BOOM – willkommen in der Teenagerzeit.

Und weißt du was? Es liegt nicht an dir. Es liegt an deinem Zyklus, deinem Cortisolspiegel, deinem Darmmikrobiom. Und ja – an der Schokolade. Leider.

Das Hautmikrobiom ist wie dein Insta-Filter – du merkst es erst, wenn es fehlt. Und der Darm spielt da ganz oben mit. Studien zeigen, dass Menschen mit Hautproblemen oft eine Dysbiose haben. Also ein Ungleichgewicht zwischen guten und bösen Bakterien. Und die setzen Substanzen frei, die dein Immunsystem und deine Haut triggern.

  • Weniger Butyrat = weniger Schutz
  • Mehr LPS = mehr Entzündung
  • Weniger Tryptophan = weniger Serotonin = mehr Cortisol = mehr Stresspickel

Es ist ein Teufelskreis. Und die Haut ist der Leidtragende.

Du weißt das ja mittlerweile schon: Dein Darm ist kein leerer Tunnel. Er ist eine WG. Und in der wohnen Billionen Mikroben – gute wie schlechte. Wenn das Gleichgewicht kippt, wird aus dem Wellness-Resort eine toxische Wohngemeinschaft. Und diese Dysbiose – also das bakterielle Chaos – macht sich nicht nur im Bauch breit. Sie sendet viele meckernde Entzündungsbotenstoffe in den ganzen Körper. Und die Haut? Reagiert allergisch. Im wahrsten Sinne.

Studien zeigen, dass bestimmte Probiotika helfen können, die Haut zu beruhigen – von innen heraus. Keine teure Creme, kein Serum mit Goldpartikeln. Sondern Lactobacillus rhamnosus GG, der das Immunsystem moduliert, und Bifidobacterium longum, das Entzündungen senkt und die Barriere stabilisiert.

Diese Helden wirken nicht auf der Haut..also topisch – sondern systemisch, das heißt im ganzen Körper.

Und dann ist da noch die Sache mit den Mikronährstoffen:
Eine kaputte Darmflora heißt auch: schlechtere Aufnahme von Zink, Vitamin A, Biotin, Omega-3. Also genau das, was deine Haut bräuchte, um zu strahlen statt zu schreien.

Fazit:

Wenn das Mikrobiom im Eimer ist, ist auch der Glow der Haut weg.

Okay, let’s talk dirty.
Was bringt deine Haut so richtig auf die Palme?
Spoiler: Es ist nicht nur der Zyklus und der Exfreund. Es ist die Kombi aus Lebensstil und Lifestyle – und die wirkt wie eine Hautbombe.

  1. Zucker, Milch, Gluten, Alkohol
    Willkommen beim Haut-GAU. Zucker treibt Entzündungen. Milch triggert IGF-1. Gluten reizt die Darmschleimhaut. Alkohol killt gute Bakterien. Kurz: Das perfekte Anti-Skin-Festival.
  2. Histaminreiche Lebensmittel & DAO-Mangel
    Wenn du nach Erdbeeren oder Rotwein rote Flecken bekommst, liegt das nicht an der Romantik – sondern an Histamin. Wenn dein Darm keine Diaminoxidase (DAO) mehr nachproduziert, weil die Schleimhaut schlappmacht, bleibt das Histamin im Körper – und verursacht Quaddeln, Rötungen, Nesselsucht deluxe.
  3. Stress & Cortisol
    Du kannst meditieren, Tagebuch schreiben, atmen so viel Du willst – aber wenn dein Cortisol dauerhoch ist, flippt deine Haut irgendwann aus. Cortisol unterdrückt nämlich nicht nur dein Immunsystem, sondern macht auch die Hautbarriere dünnhäutig – wortwörtlich.
  4. Kosmetika und Pflegeprodukte
    Ja, auch das muss gesagt werden: Die 9-teilige Pflegeroutine bringt nix, wenn dein Darm brennt. Du kannst drauf cremen, was du willst – aber wenn das Problem von innen kommt, hilft kein Make-up-Filter der Welt.

Klar kannst du cremen. Und noch mehr cremen. Und du kannst auch versuchen, deine Poren mit der 17-Step-Korean-Routine zu überlisten. Aber wenn du gleichzeitig Laktose, Weizen, Zucker, Stress und Histaminbomben in dich reinschaufelst, dann kannst du auch gleich einen Hydranten aufdrehen, um ein Feuer im Hochhaus zu löschen.

Die Lösung? Ganzheitlich. Von innen. Mit Hirn, Haut und Herz.

3 To Dos, wenn deine Haut schreit und dein Darm flüstert
Oder anders gesagt: Weniger Make-up, mehr Mindset. Weniger Cremetiegel, mehr Klartext.

1. Mach einen Mikrobiom-Check – und hör deinem Bauch mal wirklich zu.

Du kannst dich weiter von außen behandeln lassen – oder du kannst dir einmal in die Tiefe blicken lassen. Eine Mikrobiomanalyse zeigt dir, ob dein Darm überhaupt noch im Gleichgewicht ist, ob du entzündungsfördernde Keime beherbergst, ob deine Barriere dicht ist, ob dein Histamin abgebaut wird oder ob deine guten Bakterien längst das Handtuch geworfen haben.

Und: Ob du überhaupt genug Nährstoffe aufnehmen kannst, um Haut & Hormone zu versorgen.
Denn Zink, Biotin, Vitamin A oder Omega-3 bringen nichts, wenn sie wie ein Paket ohne Empfänger durch dich durchrauschen.

Das bekommst du bei mir – mit fundierter Auswertung und ganz ohne Hokuspokus. Alle Infos findest du auf www.darmgluecklich.de.
Einfach den START-Check oder die große Analyse buchen – und los geht’s.

2. Stell deine Ernährung auf anti-entzündlich um – radikal ehrlich, aber liebevoll zu dir.

Du brauchst keinen Ernährungsplan mit erhobenem Zeigefinger. Du brauchst Klarheit.
Was nährt dich – und was nährt die Entzündung in dir?

Weg mit dem Zucker – auch dem „nur ein bisschen im Kaffee“.
Weg mit Kuhmilch, wenn du ständig Rötungen, Juckreiz oder Akne hast.
Reduziere Weizenprodukte und industrielle Snacks, die mehr Zutatenlisten als Nährstoffe enthalten.

Und stattdessen:
Bitterstoffe (Rucola, Chicorée, Löwenzahn – ja, wirklich!)
Omega-3-Fette (Leinöl, Walnüsse, fetter Fisch)
Ballaststoffe (Leinsamen, Haferkleie, Gemüse satt)
Fermentiertes – wenn du es verträgst –  (Kombucha, Sauerkraut, Kefir – aber Achtung bei Histaminproblemen!)

Und vor allem: Iss mit Gefühl, nicht gegen dich. Dein Körper will heilen – gib ihm endlich Futter fürs Feuerlöschen, nicht fürs Anzünden.

3. Stress runter, Schlaf rauf – und dein Cortisol auf Pause.

Du kannst die beste Ernährung der Welt haben – aber wenn dein Cortisol-Level auf Ibiza-Afterhour hängt, wird deine Haut weiter durchdrehen. Cortisol schwächt deine Barriere, lässt Entzündungen hochkochen und sabotiert deinen Hormonhaushalt. Das Ergebnis: Haut im Ausnahmezustand.

Also frag dich nicht nur, was esse ich?, sondern auch:

  • Wie schlafe ich?
  • Wann atme ich mal tief durch?
  • Wo sind meine Pausen?
  • Und warum war mein Handy wieder das Letzte, was ich vorm Schlafen gesehen hab?

Du brauchst keine große Achtsamkeits-App. Vielleicht reicht schon ein kleiner Spaziergang, ein digitaler Feierabend, ein Fußbad am Abend oder der Griff zum Journal statt zur Fernbedienung.

Hautpflege macht Sinn

Aber nur dann, wenn sie die Haut unterstützt – nicht überfordert. Also: weniger ist mehr. Viel weniger.

Hier ein paar goldene Regeln für deine Pflege, während du innerlich aufräumst:

Reinigung

  • Kein Hardcore-Schaum, kein Alkohol, kein Fruchtsäure-Overkill.
  • Reinige sanft – maximal 2× täglich.
  • Achte auf pH-hautneutrale Produkte (ca. 5,5)
  • Keine Peelings, wenn die Haut eh schon rot sieht.

Pflege

  • Weniger Parfum, mehr Beruhigung: Aloe Vera, Panthenol, Squalan, Ceramide – ja bitte.
  • Verzichte auf alles, was krass klingt – „Deep Clean“, „Anti-Aging-Flash“, „Porenstraffer 3000“
  • Und Finger weg von 10 Schichten Serum & Öl – deine Haut ist kein Lasagneblech.

Sonnenschutz? Ja. Aber clever.

  • Mineralisch statt chemisch, wenn die Haut gerade Drama macht.
  • Und: Auch hier wieder ohne Parfum und fancy Shimmer-Partikel.

Ganz wichtig:
Pflege ist Support, nicht Therapie. Sie hilft, dass die Haut sich in Ruhe regenerieren kann – aber sie heilt nicht das, was der Darm verbockt hat.

Mein Fazit für heute:

Die Haut ist nicht eitel. Sie ist ehrlich.
Sie zeigt dir, was dein Darm schon längst weiß. Und sie macht das nicht, um dich zu ärgern – sondern um dich aufzuwecken.

Hör hin. Dein Körper flüstert – bevor er schreit.
Und der Schlüssel zu deinem Hautgefühl liegt vielleicht nicht im Tiegel, sondern im Stuhl.

Also: Werde neugierig. Werde liebevoll. Und mach den ersten Schritt – von innen nach außen.
Von leaky zu lucky.

Wenn du mehr über die Verbindung zwischen Darm & Haut erfahren willst, trag dich gerne in meinen Newsletter ein oder buch dir ein kostenloses Erstgespräch bei mir.

Und jetzt atme tief durch. Auch deine Haut will mal Pause machen.
Bis zur nächsten Folge – bleib darmglücklich

Deine Linda

43 | Wie dein Darm über die Darm-Hirn-Achse deine Psyche alarmiert15 Apr 202500:15:21

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Schön, dass du da bist – willkommen zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück!
Heute sprechen wir über eine der wichtigsten Verbindungen in deinem Körper – und eine, die oft total unterschätzt wird: die Darm-Hirn-Achse.

Weißt du, was mich immer wieder fasziniert?
Wenn man sich den menschlichen Embryo anschaut – also wirklich ganz am Anfang, bei der Zellteilung – dann passiert da etwas Magisches:

Darm-Hirn-Achse? Darm und Gehirn entstehen aus dem gleichen Keimblatt.


Genauer gesagt: dem Ektoderm – das ist die Zellschicht, aus der sich später unser zentrales Nervensystem bildet… und das enterische Nervensystem, also das Gehirn im Bauch.

Deshalb sind diese beiden Systeme so eng miteinander verbunden.
Sie sind quasi Zwillinge – entstanden aus der gleichen Zellschicht, zur selben Zeit… nur mit unterschiedlichen Wohnorten. Aber genau das erklärt, warum sie auch heute noch so eng miteinander verbunden sind.

Und wenn du mal ein Bild vom menschlichen Gehirn und vom Darm nebeneinanderlegst –
sehen sie sich erschreckend ähnlich:
verschlungen, geschichtet, gefaltet – wie zwei Spiralen im Dialog. Das sieht ein wenig so aus, als hätte der Körper die gleiche Grundidee einfach zwei Mal benutzt:

Ein gefaltetes, vernetztes Kommunikationsorgan,
einmal oben im Kopf – und einmal unten im Bauch.

Das ist kein Zufall.
Denn beide sind Hochleistungsnetzwerke aus Nervenzellen, die ständig Signale senden und empfangen.

Deshalb reagiert dein Darm auf Emotionen.
Und dein Gehirn auf das, was im Bauch passiert.

Und genau deshalb ist es auch kein esoterischer Quatsch, wenn du sagst:
„Ich hab ein komisches Bauchgefühl.“
Dein Bauch denkt, fühlt und spricht mit – von Anfang an.

Was nämlich total spannend ist:

Darm-Hirn-Achse: Es gibt mehr Nervenverbindungen vom Darm zum Gehirn als umgekehrt.


Die Richtung der Kommunikation ist also nicht:
„Das Gehirn denkt und der Darm hört zu“ –
sondern oft genau andersherum:
Der Darm funkt, der Kopf reagiert.

Der Vagusnerv, die zentrale Datenautobahn dieser Achse, ist wie eine Einbahnstraße mit Überholspur – von unten nach oben.

Und das, finde ich, ist etwas, was wir uns wirklich merken sollten:
Wenn wir über Stimmung, Reizbarkeit, Erschöpfung oder auch psychische Gesundheit sprechen – dann dürfen wir nicht nur den Kopf behandeln, sondern müssen auch schauen:
Was sagt eigentlich der Darm dazu?

Diese Perspektive ändert alles – und sie begleitet uns durch die ganze Folge.

Ehe wir jetzt tief einsteigen:
Gerade dieses Wissen macht es doch umso erschreckender,
dass bei psychischen Erkrankungen in der Regel keine Darmdiagnostik mit einbezogen wird.
Ich erlebe das jeden Tag in meiner Arbeit: Da werden Psychopharmaka verschrieben, Therapien empfohlen – aber niemand fragt, was im Darm eigentlich los ist.
Dabei ist der Bauch kein Nebenakteur. Er ist ein zentraler Mitspieler in diesem ganzen Stück – und wir schauen einfach nicht hin.

Das ändern wir heute.

Wir schauen uns an:

Warum Dein Bauch mehr weiß als du denkst

Der Darm ist nicht einfach nur ein Verdauungsorgan.
Er ist dein zweites Gehirn – mit über 100 Millionen Nervenzellen.
Und er hat eine direkte Leitung ins Oberstübchen: den Vagusnerv.
Das ist wie ein privates Telefon zwischen deinem Bauch und deinem Gehirn. Und auf dieser Leitung wird nicht nur mal eben geplaudert – da laufen echte Krisengespräche.

Diese Verbindung zwischen Darm und Psyche ist längst nicht mehr nur Theorie.
Es gibt heute klare Studien, die zeigen:
Bei vielen psychischen Erkrankungen ist der Darm nicht unbeteiligt – sondern mitten im Geschehen.

Hier mal ein paar Beispiele, bei denen der Zusammenhang inzwischen gut belegt ist:

  • Fangen wir mit den Depressionen an: Betroffene haben oft ein verarmtes Mikrobiom – also zu wenig Vielfalt an gesunden Bakterien. Stattdessen wimmelt es von Keimen, die Entzündungen im Körper anfeuern. Und Entzündung ist Stimmungskiller Nr. 1.
  • Aber auch Angststörungen sind ein großes Thema: Menschen mit chronischer Angst haben oft zu wenig GABA. GABA heißt auf Deutsch: Gamma-Amino-Buttersäure und sie ist wie der innere Beruhigungstee für dein Gehirn.
    GABA ist ein hemmender Neurotransmitter. Er sagt deinem System: „Alles gut, kein Grund zur Panik.“
    Wenn GABA fehlt, passiert das Gegenteil:
    🔺 Du schläfst schlechter.
    🔺 Du bist schneller reizbar.
    🔺 Deine Angst springt bei jedem kleinen Trigger an.
    Und jetzt kommt das Entscheidende:
    👉 Dein Darm hilft bei der GABA-Produktion mit – vorausgesetzt, das Mikrobiom ist intakt.
    Bestimmte Bakterien fördern die Umwandlung von Glutamat (das eher aufregend wirkt) in GABA (das beruhigt).
    Fehlen diese Bakterien, bleibt dein Nervensystem auf Dauerstress.
  • Schlafstörungen wiederum sind mittlerweile weit verbreitet und längst nicht nur ein Problem alter Menschen: Melatonin – das Schlafhormon – wird nicht nur in der Zirbeldrüse gemacht.
    Die Vorstufen dafür entstehen im Darm, z. B. Serotonin, das tagsüber für Stimmung sorgt und nachts in Melatonin umgewandelt wird.
    Wenn dein Darm aus dem Takt ist,
    ❌ produziert er weniger Serotonin
    ❌ fehlen die Rohstoffe für erholsamen Schlaf
    ❌ schläft dein ganzer Rhythmus ein – im wahrsten Sinne.

Und dann gibt’s noch diese vielen Menschen, bei denen keine Diagnose auf dem Papier steht – aber die trotzdem spüren:
Leichte depressive Verstimmungen
Dauerüberforderung
Und diese bleierne Müdigkeit, gegen die kein Kaffee der Welt hilft

Und genau da kommt er ins Spiel:

Dein innerer Neurotransmitter-Haushalt.

Was Neutrotransmitter sind? Es sind Botenstoffe…Stell dir das wie ein Orchester vor:
Serotonin, Dopamin, GABA, Noradrenalin – diese Botenstoffe sind die Musiker.
Sie sorgen dafür, dass du dich konzentrieren kannst, ruhig bleibst, gut schläfst, dich motiviert fühlst.
Und dein Darm? Der ist der Dirigent.
Ist er entzündet, überreizt oder durchlässig, kommt alles aus dem Takt:
Zu wenig GABA = Panikmodus
Zu wenig Serotonin = miese Stimmung
Zu wenig Dopamin = null Motivation

Ergebnis:
Du bist müde, gereizt, überfordert – und hast keine Ahnung, warum.
Die Blutwerte sind okay, du hast nichts „Ernstes“ – aber innerlich läuft ein System auf Sparflamme.

Okay, was passiert nun, wenn dein Darm überlastet ist?
Wenn du ständig unter Strom stehst, zu wenig schläfst, dich falsch ernährst oder schon ein Reizdarm tobt?

Dann geht im Bauch die Sirene an – und zwar auf mehreren Ebenen gleichzeitig:

  1. Die Darmschleimhaut wird durchlässiger – Stichwort: Leaky Gut
    → Schadstoffe, Bakterienteile und unvollständig verdaute Nahrungsreste gelangen in den Blutkreislauf
    → Das Immunsystem feuert Alarm, Entzündung breitet sich aus
    → Diese stille Entzündung wirkt auch auf dein Gehirn – du fühlst dich wie verkatert, obwohl du keinen Tropfen getrunken hast
  2. Das Mikrobiom gerät aus dem Gleichgewicht
    → Die guten Bakterien verlieren an Macht
    → Entzündungsfördernde Keime übernehmen die Bühne
    → Die Produktion von Serotonin, GABA & Co. – also Deinen Botenstoffen – sinkt

und

  • Der Vagusnerv kommt in Bedrängnis
    → Normalerweise schickt er entspannende Signale vom Bauch zum Kopf
    → Unter Dauerstress blockiert er – wie ein überlastetes Callcenter
    → Das Gehirn bekommt keine beruhigenden Signale mehr – nur noch: ALARM!

Und das Fatale: Das ganze äußert sich wie bei einem schlechten WLAN-Signal:
Die Daten, die beim Gehirn ankommen, sind verzerrt, fragmentiert oder einfach zu viel.
Ergebnis: Brain Fog, Stimmungstiefs, emotionale Reizbarkeit, totale Erschöpfung.


Das Gehirn reagiert daher mit einer Reihe von Symptomen, die wir alle als „psychisch“ benennen:

  • Schlaflosigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Grübelschleifen
  • Stimmungstiefs bis hin zur Depression

Aber der Ursprung?
Oft tief im Bauch. In einer entzündeten Schleimhaut. In einem Mikrobiom, das nicht mehr helfen kann.

So viel wird übersehen. Und das macht mich manchmal wirklich fassungslos.
Die Zusammenhänge liegen da – und trotzdem wird nicht hingeschaut.

Diese Problematik möchte ich dir an einem ganz konkreten Beispiel einmal zeigen.
Denn tatsächlich hatte ich vor einigen Monaten eine Kundin, die mir genau das beschrieben hat:

„Ich möchte es nicht Depression nennen… aber diese bleierne Stimmung kenne ich nur zu gut. Ich funktioniere – aber ich fühle nichts mehr. Und schlafen kann ich schon lange nicht mehr richtig.“

Und genau das ist das Problem: Viele trauen sich gar nicht, es beim Namen zu nennen.
Weil sie nicht ernst genommen wurden. Weil sie denken, es müsse doch psychisch sein.
Oder weil sie gelernt haben, dass „alle mal müde sind“.

Aber der Ursprung?
Der lag – wie so oft – nicht im Kopf, sondern tief im Bauch.
In einer entzündeten Schleimhaut. In einem Mikrobiom, das längst die weiße Flagge gehisst hatte.

Denn es war schlussendlich die Sache mit dem Tryptophan – und der Fructose.

Tryptophan ist eine Aminosäure, also ein kleiner Baustein aus deiner Nahrung.
Aber kein unwichtiger: Er ist der Rohstoff für Serotonin – also das berühmte Glückshormon.
Ohne Tryptophan kein Serotonin, ohne Serotonin:
keine Stimmung, keine Motivation, keine Lebensfreude.

Soweit so simpel.

Aber jetzt wird’s tricky: Wenn du unter einer Fructosemalabsorption leidest –
also Fruchtzucker im Darm nicht richtig aufgenommen wird – dann bleibt die Fructose im Dünndarm liegen.
Und genau da passiert’s: Sie bindet sich an Tryptophan. Puff! Weg ist der Rohstoff fürs Glück.

Das nennt man dann „Tryptophan-Falle“ – weil dein Körper glaubt, du hättest genug Tryptophan gegessen, aber es kommt nie oben im Gehirn an…sondern wird schön…ggf auch noch als schön weicher Stuhl – sprich Durchfall – ausgeschieden.

Und was passiert, wenn das dauerhaft so läuft?
Du bekommst depressive Verstimmungen
Du bist schnell überfordert
Du funktionierst – aber du fühlst nicht mehr

Und das krasse ist: Viele dieser Menschen bekommen Antidepressiva –
aber keiner schaut auf die Fructose. Keiner fragt: „Hast Du Unverträglichkeiten oder häufiger schon mal Bauchkrämpfe oder Durchfall?“ „Wie gut nimmst du eigentlich Tryptophan auf?“ Oder: „Verträgst Du Fruktose?“

Wenn du also zu den Menschen gehörst, die sich oft fragen:
„Warum geht’s mir psychisch nicht gut – obwohl doch alles okay sein sollte?“
Und du zusätzlich Symptome wie:

  • Blähbauch nach Obst
  • Völlegefühl nach Süßem
  • häufige Kopfschmerzen
  • bleierne Müdigkeit

hast – dann könnte diese stille Fructose-Tryptophan-Verbindung der versteckte Auslöser für dein Stimmungstief sein.

Das checkt keine Standard-Blutuntersuchung. Aber dein Darm weiß längst Bescheid.

Auch außerhalb der Fructose-Tryptophan-Thematik wird bei seelischer Erschöpfung viel zu selten im Darm geschaut.
Gerade bei leichten Depressionen oder Burnout-Zuständen heißt es schnell:
„Das ist halt stressbedingt.“ Oder: „Sie brauchen einfach mal Urlaub.“

Aber kaum jemand stellt die Frage:
Wie sieht es eigentlich in Ihrem Darm aus?

Und genau das ist ein riesiges Versäumnis.
Denn:

Der Kopf ist nicht krank.
Der Darm ist erschöpft.
Die Kommunikation zwischen beiden läuft im Notfallmodus.

Dein Mikrobiom ist wie eine WG in deinem Bauch. Wenn alle gut miteinander auskommen, läuft’s rund:

  • Du hast Energie
  • Du schläfst gut
  • Du fühlst dich emotional stabil

Aber wehe, da herrscht Chaos – sprich: zu wenig Vielfalt, zu viele Entzündungskeime, nicht genug Ballaststoffe –dann wird aus deinem Bauchgefühl ein echtes Bauchproblem.

Und jetzt kommt’s:
Bestimmte Bakterien helfen deinem Körper dabei, Neurotransmitter zu bilden –
also Botenstoffe wie Serotonin, Dopamin oder GABA.

Ohne diese Bausteine fehlt dir der:
Drive
Fokus
Wohlfühlfaktor

Das nennt man dann gerne:
„Erschöpfungsdepression“, „chronischer Stress“ oder eben „Burnout“. Und oft landet man dann in der Sackgasse:
Therapie ohne Ergebnis
Medikamente ohne Besserung
Selbstzweifel deluxe

Und jetzt kommt die gute Nachricht:
Wenn du deinen Darm ins Gleichgewicht bringst, verändert sich mehr als nur deine Verdauung.

Dein Energielevel steigt
Dein Nervensystem kommt runter
Deine Gedanken werden klarer
Dein Stresslevel sinkt – ganz ohne Pillen

Was du tun kannst:

  1. Mach eine fundierte Stuhlanalyse – keine 08/15-Ein-Parameter-Sache, sondern eine Analyse, die Mikrobiom, Schleimhaut, Entzündung & Barriere wirklich abbildet.
  2. Iss dich entzündungsfrei – mit Ballaststoffen, Omega-3, Polyphenolen, probiotischen Lebensmitteln
  3. Raus aus dem Cortisol-Modus – mehr Pausen, weniger Perfektionismus
  4. Sprich mit deinem Bauch wie mit deinem besten Freund – hör hin, statt ihn zu ignorieren

Mein Appell an Dich zum Schluss

Wenn du dich oft fragst, warum du nicht mehr du selbst bist –wenn du das Gefühl hast,
dein Kopf ist müde, dein Herz schwer und dein Bauch rebellisch:

Dann fang nicht im Kopf an – sondern im Bauch.

Und wenn du wissen willst, was da wirklich los ist: Lass uns gemeinsam hinschauen.

Auf www.darmgluecklich.de findest du alle Infos zur Darmglücklich Stuhlanalyse –
deinem ersten Schritt zu mehr Klarheit, Energie und seelischem Gleichgewicht.

Danke, dass du heute dabei warst – und vergiss nie:
Dein Bauch hat mehr zu sagen, als du denkst.
Und manchmal ist dein Bauchgefühl genau das,
was dein Kopf braucht.

Deine Linda

42 | Intuitiv essen? Schön wär’s! Warum dein Bauchgefühl manchmal lügt – und wie du es neu programmierst08 Apr 202500:14:34

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Also. Alle reden über intuitives Essen, als wär’s die Erleuchtung in Bioform.
„Hör auf deinen Körper“, sagen sie. „Iss, was dir guttut.“
Klingt nach Selbstfürsorge. Klingt nach Balance. Klingt… romantisch verklärt.

Aber ich sag dir was: Wenn dein Mikrobiom aus dem Gleichgewicht ist,
wenn dein Blutzucker Achterbahn fährt und dein Nervensystem noch im „Ich muss funktionieren“-Modus steckt, dann ist dein Bauchgefühl manchmal nix weiter als ein gestresstes Nervenkostüm mit Snack-Verlangen.

Und ja – das klingt hart. Aber jemand muss es sagen: Nicht jeder Impuls ist Intuition. Manchmal ist’s einfach nur Cortisol mit Heißhunger auf Croissants.

Was ist eigentlich „intuitives Essen“ – und warum klappt es so selten?

Intuitives Essen bedeutet theoretisch: Du isst dann, wenn du Hunger hast. Du hörst auf, wenn du satt bist. Du wählst das, was dir guttut – und nicht, was dein innerer Junkie schreit.

Klingt grundsätzlich sehr logisch. Aber die Praxis? Ist oft ein Zirkus.

Denn: Was ist Hunger – und was ist Entzug? Was ist Appetit – und was ist Blutzuckerschwankung? Was ist Intuition – und was ist ein dysreguliertes Stresssystem?

Wenn dein Darm nach Chips verlangt, dein Nervensystem nach Schokolade schreit
und deine innere Rebellin die zehnte Intervallfasten-Regel boykottiert, dann brauchst du keine „Intuition“, sondern erstmal eine Reset-Taste.

Denn die Wahrheit ist: Wenn dein Körper permanent in Alarmbereitschaft ist – emotional, hormonell oder bakteriell – dann ist dein Bauchgefühl wie ein Navi mit kaputter Antenne:
Laut, hektisch – aber leider völlig daneben.

Wir reisen in der Evolutionsgeschichte zurürck: Stell dir vor, du bist ein Höhlenmensch…

Dein Tag besteht aus Jagen, Sammeln – und dem gelegentlichen Versteckspiel mit einem schlecht gelaunten Säbelzahntiger.
Dein Körper sagt dir genau, wann du hungrig bist – weil du echte Energie brauchst.
Du isst, was da ist. Du hörst auf, wenn du satt bist. Einfach. Natürlich. Instinktiv.

Und jetzt: Fast Forward ins 21. Jahrhundert. In die 24/7 Verfügbarkeit: Essen ist überall. Immer. Sofort. Dein Gehirn wird nonstop beschossen mit Reizen, Aromen, Werbung – da soll mal einer sagen, was echter Hunger ist und was nur Netflix-mit-Snack-Gelüste.

Lebensmittel sind heute keine Lebensmittel mehr. Sie sind Designprodukte – optimiert auf Zucker, Fett, Salz. Eine Kombination, die es so in der Natur nirgendwo gibt und daher unseren Körper regelrecht provoziert.

Dein Belohnungssystem? Wurde Gekapert. Und plötzlich schreit dein „Bauchgefühl“ nicht nach einer Suppe – sondern nach der ganzen Kekspackung. Und zwar jetzt. Sofort.

Hinzu kommt: Dein Cortisol – also Dein Stresshormon – ist auf Dauerschleife. Dein Körper glaubt, er muss sich rüsten für Krieg, Krise oder Katastrophe – obwohl du nur E-Mails beantwortest. Und wie kompensiert er? Mit Kalorien. Schnell. Viel. Falsch.

In dieser Reiz-Realität ist es kein Wunder, dass das ach so gefeierte „intuitive Essen“ für viele scheitert. Denn dein Bauchgefühl? Wird längst nicht mehr von dir selbst gesteuert – sondern von Dopamin, Dauerstress und Discounter-Design.

Dein Bauchgefühl ist dabei nicht kaputt – es wurde gehackt

Viele denken: „Ich hab einfach kein Sättigungsgefühl.“ Nope. Du hast es. Es wurde nur jahrelang manipuliert.

Durch Industrie-Zucker, künstliche Aromen, Geschmacksverstärker, Dopamintricks.
Durch TikTok-Trends, Cheat Days, Detox-Wochen und andere Ernährungsesoterik.
und…Durch das ständige Gefühl, funktionieren zu müssen – statt zu fühlen, was dein Körper wirklich braucht.

Stell dir dein Bauchgefühl wie ein Navi vor. Früher hatte es klare Signale. Heute ist es wie „Bitte wenden“ im Kreisverkehr der Foodindustrie.
Du verlässt dich auf Apps, Kalorienzähler, Intervall-Algorithmen – und vergisst dabei, wie echte, natürliche Körpersignale eigentlich klingen.

Wir müssen wieder lernen zwischen Echthunger und Emotionshunger? Zwischen den zwei Gesichtern des Appetits

Stell dir vor, dein Hunger kommt zur Tür rein. Die Frage an Dich ist: Wer steht da wirklich?

Echter Hunger ist ruhig. Direkt. Zielorientiert. Er meldet sich langsam. Er fragt höflich: „Hey, wann gibt’s was Richtiges?“ Er hat kein Problem mit Brokkoli. Oder einem Teller Linsensuppe.

Emotionaler Hunger dagegen? Der steht plötzlich im Raum. Mit Glitzerjacke, lauter Musik und ruft: „SCHOKOLADE! JETZT! SOFORT!“ Er kommt aus Langeweile, Frust, Stress oder dem Wunsch nach Belohnung. Und wenn du ehrlich bist: Er ist selten mit einer Karotte zufrieden.

Der Unterschied? Echthunger beginnt im Bauch – langsam und körperlich. Emotionshunger beginnt im Kopf – plötzlich und fordernd.

Und das Problem? Die meisten von uns kennen nur noch die Glitzerjacke. Weil wir verlernt haben, die ruhige Stimme unseres Körpers zu hören.

Aber – good news: Du kannst es wieder lernen. Nicht über Dogmen oder Tabellen. Sondern über Bewusstsein. Und genau das machen wir jetzt gemeinsam.

Was viele Coaches da draußen vergessen: Man kann nicht intuitiv essen, wenn man jahrzehntelang industriell umerzogen wurde. Das wäre, als würde man einem dressierten Zirkusbären sagen: „Du darfst jetzt wieder entscheiden, was du machen willst.“

Spoiler: Er tanzt trotzdem. Weil er’s nicht anders kennt.

Bevor du deinem Körper wieder vertrauen kannst, musst du ihm erstmal helfen, den Entzug zu überleben.

Du brauchst erstmal einen Reboot – so wie bei einem Laptop, der seit 4 Jahren auf Standby war und sich fragt, warum alles so langsam läuft. Dein Körper muss neu kalibrieren, was echter Hunger ist – und was nur ein lauter innerer Algorithmus, der sagt:
„Iss! Jetzt! Schnell! Süß!“

Du brauchst dein eigenes Drehbuch – mit neuen Gewohnheiten und einem neuen Belohnungssystem.

Denn die alte Belohnung war vielleicht süß –aber sie hat dir bittere Nebenwirkungen eingebracht: Entzündungen. Blutzuckerachterbahn. Heißhunger. Übergewicht. Und ein schlechtes Gewissen, das länger bleibt als der Schokoriegel im Magen.

Und das Gehirn? Das sagt: „Aber das hat sich doch immer gut angefühlt…“
Deshalb: Nicht mit Druck – sondern mit neuen Reizen.

Neue Gewohnheiten brauchen neue Rituale. Damit dein Gehirn nicht rebelliert – sondern applaudiert. Du brauchst dein eigenes Drehbuch…mit einem neuen Belohnungssystem und neuen Gewohnheiten.

Hier eine kleine To-Do Liste, um neue Gewohnheiten zu etablieren – Schritt für Schritt

  1. Mikro statt Makro. Starte mit einer Mini-Veränderung. Beispiel: Jeden Abend 5 Minuten früher schlafen. Oder 1 Glas Wasser vor dem Kaffee.
  2. Eine neue Gewohnheit – eine klare Uhrzeit. Rituale brauchen Routine. Beispiel: Immer nach dem Zähneputzen → 1 Min bewusst atmen. Oder ein kurzes Dankbarkeitsjournal führen. Das heisst: verknüpfe Deine neue Gewohnheit immer an etwas, was automatisch in Deinem Tagesablauf passiert, wie Zähne putzen, Geschirrspüler einräumen
  3. Belege Trigger neu. Du willst snacken? Geh eine Runde. Du bist müde? Trinke ein Glas Wasser. Du bist frustriert? Schüttel dich, statt zu kauen.
  4. Neue Belohnung = neues Gefühl. Statt Zuckerflash → echtes Stolzgefühl. Statt Frustessen → Musik aufdrehen & tanzen. Statt Belohnung = Chips → Belohnung = Lieblingstee & Podcastpause.
  5. Celebration! Feier jeden kleinen Erfolg – laut oder leise. Mach’s sichtbar: Häkchen im Journal, Post-it am Spiegel, Tanz in der Küche.

Ganz wichtig sind dabei Wiederholungen…sie führen zu Bewusstsein , so dass eine neue Autobahn im Kopf entsteht, die es Deinem Gehirn einfach macht entlang zu brausen
Und dann kommt dein System langsam aus der Komfortzone. Richtung Regeneration. Selbstwirksamkeit. Freiheit.

Dann – und nur dann – macht dein Gehirn mit. Und dann kommt der zweite Teil: die Tools für Deinen Bauch. Denn erst wenn du den Raum dafür geschaffen hast, kann dein Bauchgefühl zurückkehren.

Willst du wissen, was dein Bauch wirklich braucht?

Dann fang nicht bei der Intuition an – sondern bei der Regulation.
Denn die Wahrheit ist: Wenn deine Intuition dich dahin gebracht hat, wo du jetzt stehst – dann war es vermutlich keine.

Intuition kommt nicht aus dem Supermarkt-Regal, und auch nicht aus einem Instagram-Zitat.
Intuition ist das, was sich wieder zeigt, wenn dein System in Balance ist.

Und dafür braucht dein Körper zunächst klare Signale, klare Abläufe, klare Tools.

Zurück zum Intuitiven Essen: Reset-Plan in 5 Schritten:
  1. Stopp die Dauerverfügbarkeit. Keine Snacks auf Sichtweite. Kein Dauernaschen im Stehen oder Scrollen.Heißt: aufräumen im Gehirn UND im Kühlschrank oder der Naschschublade.
  2. Feste Mahlzeiten. Zwei bisDrei echte Mahlzeiten am Tag. Zum richtig Sattessen. Dazwischen: Pause. Verdauung. Ruhe.
  3. 12–14 Stunden Essenspause über Nacht. Gib deinem Darm nachts den Raum zur Regeneration. Das ist kein Trend – das ist Biologie.
  4. Bunte, ballaststoffreiche Mahlzeiten. Dein Mikrobiom liebt bunte Vielfalt – nicht bunte Verpackung.
  5. Check deine Darmgesundheit. Mit einer fundierten Stuhlanalyse. Damit du weißt, was dein Körper braucht, statt zu raten.

Und dann – erst dann – kann echte Intuition zurückkehren. Dann spürst du wieder echten Hunger. Echte Sättigung. Echte Signale.

Denn intuitives Essen beginnt nicht mit dem Bauchgefühl – sondern damit, dass Dein Gehinr mitspielt und dann mit Bauchverstehen.

Von Leaky zu Lucky. Von Chaos zu Klarheit. Von außen gesteuert zu innerlich geführt.

Und damit sind wir am Ende dieser Folge angekommen –…mit einem klaren Bauchgefühl
und hoffentlich ein paar Aha-Momenten mehr im Gepäck.

Wenn du gemerkt hast: „Hm, vielleicht ist mein Bauchgefühl gar nicht so intuitiv, wie ich dachte…“ Dann war genau das der Punkt.

Denn bevor du deiner Intuition blind vertraust, vertrau lieber erstmal deinem Darm –
und schau, ob der überhaupt in der Lage ist, dir echte Signale zu senden.

Wenn du wissen willst, was wirklich los ist:
→ Mach eine fundierte Stuhlanalyse.
→ Hol dir dein persönliches Drehbuch zurück.
→ Und lass dich nicht länger von alten Mustern steuern.

Alle Infos zu meiner Stuhlanalyse, dem Kursprogramm und dem Journal findest du wie immer unter www.darmgluecklich.de oder direkt über den Link in den Shownotes.

Vergiss nicht:
Du musst nicht perfekt essen.
Du musst nur ehrlich hinhören – und die Regie wieder übernehmen.

Danke, dass du dabei warst –
abonniere den Podcast schau ihn auf YouTube immer mit Bild, teil die Folge mit deinen Lieblingsmenschen und lass Dir gesagt sein: Intuition braucht einen klaren Darmkanal.

Bis nächste Woche – bleibe darmglücklich
deine Linda

41 | Probiotika – Pülverchen statt Petersilie?01 Apr 202500:14:34

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Schön, dass Du da bist – willkommen zu Deiner wöchentlichen Portion Darmglück!

Ich bin Linda Reeves – Apothekerin, Ernährungsberaterin und Darmexpertin – und ich nehm heute mal kein Blatt vor den Mund. Denn ich bekomme immer häufiger Nachrichten wie: „Hey Linda, welches Probiotikum ist das Beste nach’m Döner?“
Oder: „Ich hab gestern komplett übertrieben, aber hab direkt Elotrans und Bakterien eingeworfen – reicht das?“

Und ich denk mir: Oh wow. Welcome to Wellness-Quick-Fix 2025.

Daher: Ehe wir hier ein wenig mehr über ECHTE Darmliebe sprechen…muss ich mal mit Dir

Ein wenig Real Talk machen:

Warum greift die Generation Z so gern zu Probiotika…also den Bakterien aus der Kapsel oder aus dem Pulver?

Weil das Bedürfnis nach Gesundheit da ist – und das ist erstmal richtig gut.
Diese Generation ist informiert, reflektiert, und ganz sicher nicht auf den Kopf gefallen.
Sie trackt Zyklen, kennt den Unterschied zwischen Gluten und Glyphosat und weiß, wie Cortisol den Körper stresst.
Was für ein Fortschritt! Na ja manchmal könnte es besser sein…kleiner Spoiler aus meinem letzten Notdienst…die Pille danach wirkt nur vor dem Eisprung…nicht mehr danach…bitte merkt euch das mal.

Aber zurück zum Thema, denn der große Wissensfortschritt bekommt ein noch größeres ABER: Wir leben in einer Shortcut-Kultur.

Instant-Ergebnisse. Instant-Komfort. Instant-Health.

Gesundheit zum Schlucken statt zum Spüren.
Lieber eine Kapsel mit fancy Namen und bakteriellem Zahlensalat, als mal drei Wochen konsequent die Ernährung umstellen. Lieber ein Pülverchen ins Oatmeal, als sich mit dem eigenen Stresspegel auseinanderzusetzen.
Lieber Kombucha als Konzept – aber bitte mit Mango-Maracuja-Geschmack und TikTok-Siegel.

TikTok sagt:

„Nimm Probiotika für bessere Haut, Stimmung, Verdauung, Fokus, Libido, Karma.“


Und Probiotika antworten: „Klar doch. Wenn sonst nix passt, retten wir dein Darmleben.“
Spoiler: Tun sie nicht.

Denn das, was dein Darm wirklich will, ist nicht neu. Es ist uralt.
Es ist das, was ihn über 100.000 Jahre stark gemacht hat:
Natur. Nahrung. Nährstoffe. Kein Netflix und Nahrungsergänzung.

Oh wow…und das von einer Apothekerin…dann muss es ja stimmen.

Dein Darm…Dein Steinzeit-Organ

Der Darm ist ein echtes Steinzeit-Organ.
Und während der Algorithmus dir die nächste Superfood-Marke um die Ohren haut, sehnt sich dein Mikrobiom nach dem, was deine Vorfahren gegessen haben – nicht nach dem, was auf TikTok trendet.

Und hier liegt das Paradoxon: Die Gen Z ist gleichzeitig die gesundheitsaffinste UND die shortcut-süchtigste Generation ever.
Sie will sofort Resultate, aber nicht das Unangenehme auf dem Weg dorthin.

Zucker? Bitte weg – aber ohne Verzicht.
Bauchweh? Ja – aber nur wenn’s lösbar ist mit einer Kapsel.
Selbstfürsorge? Gerne – aber in stylisch und ohne Aufwand.

Doch der Darm lässt sich nicht austricksen.

Er braucht keine Trends. Er braucht Zeit. Er braucht dich.

Jetzt haben wir schon so viel über sie geredet, aber

Was sind eingentlich Probiotika?

Und warum wird die französische Theatergruppe manchmal ausgebuht…Häh?

Naja, Bevor wir über Hype oder Hoffnung sprechen, klären wir erstmal das Grundsätzliche.

Probiotika…

sind lebende Mikroorganismen – meistens Milchsäurebakterien – die in ausreichender Anzahl in deinen Körper gelangen und, zumindest theoretisch, etwas Gutes tun sollen. Sie sind sowas wie die freiwilligen Helfer im Immunsystem-Theater. Kommt dir bestimmt bekannt vor aus der Werbung: „Für eine gesunde Darmflora“, „für deine Abwehrkräfte“ oder mein persönlicher Favorit: „Für dein Bauchgefühl.“

Soweit so gut.

Aber hier kommt der Haken – und ich nehme kein Blatt vor den Mund – denk dran, ich bin Apothekerin!

Nicht jedes Probiotikum passt zu jeder Person.
Nicht jedes kommt da an, wo es helfen soll.
Und nicht jedes wird vom Darm mit offenen Armen empfangen.

Das ist, als würdest du eine französische Theatergruppe in ein bayerisches Bierzelt setzen – mit Balladen über die Liebe und feinen Gesten – und hoffen, dass das Publikum begeistert mit der Weißwurst in der Hand Standing Ovations gibt. Spoiler: Wird schwierig.

Denn der Darm ist nicht einfach nur „offen für Neues“. Er hat seine eigenen Gesetze. Seine eigenen Bewohner. Und die sind nicht gerade begeistert, wenn plötzlich neue Kollegen auftauchen und den Platz streitig machen.

Heißt konkret:
Wenn dein Mikrobiom völlig aus dem Gleichgewicht ist – also dysbiotisch – dann kann ein Probiotikum entweder nichts ausrichten oder sogar Reaktionen hervorrufen, die du erstmal gar nicht zuordnen kannst. Blähungen, Völlegefühl, mehr statt weniger Beschwerden.

Aber jetzt kommt’s noch dicker:

Was ist in Probiotika drin?


In den meisten Probiotika-Präparaten findest du ausschließlich Säuerungsbakterien – wie Lactobacillen oder Bifidobakterien. Warum?
Weil diese Bakterien robust genug sind, um überhaupt den Herstellungsprozess, den Weg durch den Magen und die Lagerung in einer Kapsel oder einem Pulver zu überleben. Die ganz empfindlichen Darmbewohner, wie z. B. wichtige Butyratbildner, die wichtig sind für Deinen Schleimhautaufbau, sind so sensibel, dass sie sich nicht in ein Pülverchen stecken lassen – die würden dir schon beim Öffnen der Dose die Kündigung auf den Tisch knallen. Hat was mit Sauerstoff zu tun, den es bei Tageslicht in Deinem Püverchen gibt…aber tief unten in Deinem Darm eben nicht.

Jetzt wird’s ein wenig nerdig. Aber wichtig nerdig.

Wenn du dir mal die Zutatenliste auf einem Probiotikaprodukt anschaust, dann liest du meistens sowas wie:
Lactobacillus rhamnosus GG
Bifidobacterium longum BB536
Lactobacillus acidophilus NCFM

Klingt ein bisschen wie ein WLAN-Passwort mit akademischem Abschluss…

Aber hier kommt’s:
Der erste Teil – z. B. Lactobacillus oder Bifidobacterium – ist wie der Nachname. Die Gattung. So wie „VW“ oder „BMW“.
Dann folgt die Art – z. B. rhamnosus, longum oder acidophilus – also das Modell.

Und jetzt wird’s entscheidend: Der Buchstaben- und Zahlencode am Ende – das ist die Stammbezeichnung. Die sagt dir, wieviel PS Du unter dem Hintern hast oder in diesem Fall auch…im Hintern.

Was Du zu Probiotika wissen musst:


Nicht jeder Lactobacillus rhamnosus ist gleich. Der Stamm (wie in Lactobacillus rhamnosus GG) ist einer der am besten erforschten Probiotikastämme weltweit – mit nachgewiesener Wirkung bei Durchfall, Reizdarm und Antibiotika-bedingter Dysbiose.
Ein anderer Stamm aus derselben Art – ohne diesen Nachweis – bringt dir vielleicht… nix. Oder macht sogar Stress im Mikrobiom.

Ein paar bekannte Beispiele gefällig?

Lactobacillen sind dir wahrscheinlich ein Begriff…Milchsäurebakterien…aber kennst du auch

Lactobacillus plantarum 299v – der verbessert Deinen Blähbauch, wirkt entzündungshemmend und ist beliebt bei Reizdarm-Symptomatik.

und

Lactobacillus rhamnosus GG – ist der Klassiker bei Reisedurchfall und Antibiotika-Nachsorge.

Aber:
Andere Stämme der gleichen Art können komplett anders wirken. Oder gar nicht. Oder sogar reizen.

Wenn Du ein Probiotikum wählst, dann frag Dich…

…nicht nur: „Sind da Bifidobakterien drin?“ – sondern: „Welche genau? Und was können die? Und ist das ein vertrauenswürdiger Hersteller, der das auch weiß?“
Denn auch bei Bakterien gilt: Nicht jeder mit Nachnamen „Meyer“ ist gleich nett. Und nicht jeder Hersteller der Probiotika auf den Markt schmeisst, interessiert das.

Das bedeutet:
Du bekommst über Tabletten oder Pulver immer nur einen Ausschnitt des Mikrobioms – nie das ganze Ensemble. Es ist ein bisschen so, als würde man ein Orchester durch ein einziges Blasinstrument ersetzen und glauben, die Symphonie bleibt gleich.

Und ganz ehrlich?
Dann liegt’s vielleicht nicht an dir – sondern daran, dass das Probiotikum gar nicht zu deinem Setting passt.

Deshalb mein Appell an dich: Bevor du wahllos Probiotika schluckst, überleg dir erst: Wer bin ich eigentlich da unten im Bierzelt? Und will ich da überhaupt Theater?

Soll heißen…bei längerfristigen Beschwerden: was ist eigentlich los bei Dir – und…lass das durch eine Stuhlanalyse checken.

Folgende Fragen bleiben: Warum verliert die Karotte gegen das Kapsel-Koma und was ist eigentlich mit Back tot he rotts?

Hmmm…Irgendwas ist schiefgelaufen.

Da sitzt eine Generation, die mehr über Darmbakterien weiß als mancher Mediziner und alles von Chat GPT auf dem Silbertablett serviert bekommt… und trotzdem greifen sie lieber zur Tablette als zum Teller.

Warum?

Weil’s schneller geht. Weil’s bequemer ist. Weil TikTok gesagt hat: Probiotikum = gesund.
Und weil man lieber beim Bubble Tea sitzt als beim Brokkoli.

Ich sag dir was:
Probiotika sind nicht per se schlecht. Aber sie sind nicht DIE Lösung, wenn du gleichzeitig Fast Food inhalierst, Cola Zero kippst und Stress wie ein Sammelabzeichen trägst.

Und dann wundern wir uns, dass es nicht besser wird.

Das hat was von:
Komasaufen am Wochenende – Elotrans am Sonntag.
Oder:
Rauchen wie ein Schlot – und dann Detox-Tee.

Klingt schräg? Ist es auch.

Die Wahrheit ist:
Dein Darm liebt Basics. Er will Ballaststoffe, Bitterstoffe, Bakterienvielfalt – keine billige Bakterienpille, die in einer Magensäureparty untergeht, bevor sie überhaupt im Dickdarm landet.

Deshalb sag ich: Back to the roots.
Iss fermentiertes Gemüse. Trinke mal wieder einen echten Kombucha – ohne Zuckerbombe. Gönn dir 20 Sorten Pflanzen pro Woche. Und ja – gönn dir mal ’ne Karotte oder ne Möhre. Hhi…Haste gemerkt oder?

Denn die Wahrheit ist:
Du kannst deinen Darm nicht übertünchen.
Du musst ihn kultivieren.

Was Probiotika also NICHT können:

  • Sie ersetzen keine gesunde Ernährung
  • Sie heilen keine Dysbiose über Nacht
  • Sie wirken nicht bei jedem gleich
  • Sie funktionieren nicht als Freifahrtschein für Fast-Food
  • Und sie sind keine Detox-Pille für 3 Tage Party & Pizza

Back to the Roots ist daher der vergessene Shortcut

Statt direkt zur stylischen Bakterienkapsel zu greifen – wie wär’s mit:

  • Fermentiertem Gemüse wie Sauerkraut, Kimchi und Miso
  • mit ballaststoffreicher Ernährung wie Hafer, Leinsamen und Flohsamenschalen
  • Mit Frischer Luft, regelmäßiger Bewegung und Stressreduktion
  • Und mit einer 12 Stunden Essenspause – Stichwort: Darm-Ruhe!

Dein Mikrobiom braucht Vielfalt, Natur und Zeit – kein Superbooster aus dem Netz, der nach Mango schmeckt.

Was Du tun kannst? – Meine 5 Back-to-the-Roots-Tipps

  1. Fang bei echten Lebensmitteln an, nicht bei Kapseln.
  2. Iss bunt und saisonal – dein Darm liebt Vielfalt.
  3. Baue täglich fermentierte Produkte ein – also Kraut statt Crumble!
  4. Gib deinem Darm Zeit und Ruhe – keine 24/7 Dauerbeschallung mit Snacks.
  5. Wenn Du Probiotika willst – dann gezielt und abgestimmt…nicht pauschal.

Wenn Du wirklich wissen willst, was dein Darm braucht – dann fang nicht bei TikTok an.
Mach eine Stuhlanalyse. Hol dir echte Daten. Und lass uns gemeinsam hinschauen, was DEIN Mikrobiom wirklich will – nicht das vom Algorithmus.

Meinen Kontakt findest Du in den Shownotes…

Fazit ist also: Probiotika sind kein Feind – sie sind wie gute Gäste:
Sie kommen gern, wenn das Haus sauber ist, das Licht stimmt und der Gastgeber weiß, was er will.

Also: Räum erst mal auf, mach’s gemütlich – und schau dann, ob du überhaupt Besuch brauchst oder Dich schon so wohl fühlst.
Wir hören uns nächste Woche – bis dahin: bleib darmglücklich!

Deine Linda

40 | Wechseljahre, Hormone und der Darm – mit Frauenärztin Dr. med. Pia Baust25 Mar 2025

Dr. med. Pia Baust | Frauenärztin in Köln

Linda Reeves | Darmglücklich

Blähbauch, Verstopfung, Heißhunger? Vielleicht liegt’s gar nicht nur am Essen – sondern an deinen Hormonen. In dieser Folge spreche ich mit der Frauenärztin Dr. med. Pia Baust über den Zusammenhang zwischen Zyklus, Wechseljahren und Darmgesundheit. Wir klären, warum Östrogen und Progesteron den Darm beeinflussen, was in den Wechseljahren im Körper passiert – und wie naturidentische Hormone helfen können. Eine Folge voller Aha-Momente – nicht nur für Frauen!

Hormonelle Veränderungen & ihre Auswirkungen auf den Darm

Oh oh – plötzlich passt die Lieblingsjeans nicht mehr, der Bauch fühlt sich an wie ein Hefeteig in der Aufgehphase, die Verdauung streikt – und du fragst dich: Was ist hier los?!
Spoiler: Es könnte an deinen Hormonen liegen.

In dieser Folge von Darmglücklich – von Leaky zu Lucky habe ich mir jemanden eingeladen, die sich mit der hormonellen Achterbahn des Lebens richtig gut auskennt: meine Freundin und Frauenärztin Dr. med. Pia Baust. Und ja – wir reden Tacheles. Über Östrogen, Progesteron, Wechseljahre, Verstopfung, Blähungen, Entzündungen, Zykluschaos – und darüber, warum das alles viel mehr mit deinem Darm zu tun hat, als du denkst.

Hormone in Aufruhe: Östrogen, Porgesteron

Pia erklärt, warum unser Darm voll ist mit Hormonrezeptoren und wie genau Östrogen und Progesteron dort wirken.
🌀 Östrogen stabilisiert die Darmschleimhaut – yes, es schützt quasi unsere Barriere.
🧘‍♀️ Progesteron hingegen entspannt – was nett klingt, aber auch dazu führen kann, dass die Verdauung in den Winterschlaf fällt. Hello, Verstopfung.

Wir erklären in dieser Folge nicht nur, warum viele meiner Kundinnen ihre Reizdarmsymptome zyklisch erleben – sondern auch, wie stark der Hormonmangel in den Wechseljahren Darmprobleme wie Entzündungen und „Leaky Gut“ verschärfen kann.
Und genau da setzt Pia mit ihrer naturidentischen Hormontherapie an – aus Yamswurzel, bioidentisch, individuell dosiert. Keine One-Size-fits-all-Pille, sondern echte Maßarbeit.

Darm und Hormone

Was ich dabei besonders spannend fand: Pia schickt viele ihrer Patientinnen zur Stuhlanalyse – und ich dachte nur: Yes! Das ist mein Part! Denn wenn wir Darm und Hormone gemeinsam anschauen, wird’s richtig rund. Ernährung, Mikrobiom, Darmschleimhaut, aber eben auch Zyklus und Hormone – all das gehört zusammen.

Wir sprechen auch über einen großen blinden Fleck im System: Wie schnell jungen Frauen bei PMS oder Zyklusproblemen einfach mal Antidepressiva verschrieben werden – ohne je den Darm, die Nährstoffversorgung oder die Hormonlage zu checken.

Diese Folge ist ein Weckruf – für dich, für mich, für alle Frauen, die sich mit „ist halt so“ nicht zufriedengeben wollen.
Denn wir können was tun. Für unseren Darm. Für unsere Hormone. Für unser Leben.


Wenn du Pia direkt kontaktieren möchtest: Du findest sie in ihrer Praxis in Köln am Rudolfplatz. Ich verlinke sie dir in den Shownotes.

39 | Hashimoto & Abnehmen – Warum deine Schilddrüse immer dein Gewicht bestimmt!18 Mar 202500:17:54

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Infos für Dich auf https://www.hashimoto-deutschland.de , https://www.hashimotothyreoiditis.de/

Schön, dass du da bist – willkommen zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück! Heute reden wir über ein Organ, das winzig klein ist, aber gewaltige Auswirkungen auf dein gesamtes Leben haben kann: die Schilddrüse. Und wenn diese kleine Diva beschließt, in den Streik zu treten – oder sogar sich gegen dich zu verschwören – dann sprechen wir von einer Schilddrüsenunterfunktion oder wenn es zur Autoimmunerkrankung kommt noch spezifischer von einer

Hashimoto-Thyreoiditis.


Kennst du das? Ständig müde, ständig kalt, Gewichtszunahme trotz „Luft und Liebe“? Dann könnte eine Schilddrüsenunterfunktion bei dir mit am Werk sein. Also, lass uns tiefer eintauchen!

Die Schilddrüse ist ein schmetterlingsförmiges Organ, das vor deiner Luftröhre sitzt und zwei entscheidende Hormone produziert: T3 – das Trijodthyronin – und T4 – das Thyroxin. Diese regulieren alles: dein Energielevel, deine Körpertemperatur, dein Gewicht, deine Stimmung – und sogar, ob du morgens nach dem Wecker direkt aufstehst oder dich fünfmal umdrehst und weiterpennst. Damit die Schilddrüse diese Hormone überhaupt herstellen kann, braucht sie Jod, denn es ist ein zentraler Baustein von T3 und T4. Ohne ausreichend Jod läuft die Produktion auf Sparflamme – und mit ihr dein gesamter Stoffwechsel.

Lass uns das genauer anschauen:

Deine Schilddrüse ist ein wenig wie der Chef in Deinem Körper, der den Mitarbeitern (also deinen Zellen) Anweisungen gibt, wie schnell sie arbeiten sollen. Diese Anweisungen sind die Schilddrüsenhormone T3 und T4 – und ohne sie läuft in deinem Körper einiges schief.

Deine Schilddrüsenhormone sind besonders wichtig für dein Gehirn. Sie sorgen dafür, dass Nervenzellen wachsen, miteinander kommunizieren und ihre Aufgaben richtig ausführen. Ist die Produktion zu niedrig dann fühlst du dich oft müde, vergesslich und unkonzentriert. Es kann sogar sein, dass deine Reaktionsfähigkeit langsamer wird, du dich traurig oder ängstlich fühlst. Manche beschreiben es als „Nebel im Kopf“ – den sogenannten Brain-Fog –  weil sie einfach nicht mehr so klar denken können wie früher.

Eine weitere Hauptaufgabe der Schilddrüsenhormone ist es, deinen Stoffwechsel anzukurbeln. Sie aktivieren die Natrium-Kalium-Pumpe in den Zellen, die wiederum den Energieverbrauch hochschraubt. Das bedeutet: Mehr Wärme, mehr Energie, mehr Power! Wenn aber zu wenig Hormone da sind, fährt dein Körper den Energieverbrauch runter. Die Folgen? Du frierst ständig, deine Körpertemperatur ist niedriger als normal und du fühlst dich schlapp. Auch dein Grundumsatz sinkt – das heißt, du verbrennst weniger Kalorien und nimmst leichter zu.

Schilddrüsenhormone helfen auch deinen Muskeln zu wachsen und zu arbeiten. Sie steuern das Herz, indem sie die Empfindlichkeit der Herzmuskelzellen für bestimmte Signale erhöhen. Sind zu wenige Schilddrüsenhormone im Blut, schlägt dein Herz langsamer, dein Kreislauf ist träge und du fühlst dich oft schwach und antriebslos. Manche Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion bemerken sogar, dass ihre Beine schwer sind oder sie sich nicht mehr so leicht zu Sport motivieren können.

Deine Schilddrüse hat auch Einfluss auf den Magen-Darm-Trakt. Normalerweise sorgen die Hormone dafür, dass die Muskulatur in der Darmwand regelmäßig arbeitet und die Nahrung weiterbewegt wird. Wenn diese Hormone fehlen, wird der Darm träge – das kann zu Verstopfung, Blähungen oder einem unangenehmen Völlegefühl führen. Menschen mit Hashimoto haben oft das Gefühl, dass ihre Verdauung einfach viel langsamer funktioniert als früher.

Auch dein Aussehen bleibt nicht verschont. Schilddrüsenhormone steuern das Wachstum von Hautzellen und Haarwurzeln. Ohne sie wird die Haut trocken, rau und empfindlich, Haare werden dünn, brüchig oder fallen sogar vermehrt aus. Viele bekommen auch spröde Fingernägel oder bemerken, dass ihre Haut kälter und blasser wirkt als sonst.

Und noch etwas ist wichtig: Schilddrüsenhormone beeinflussen auch, wie dein Körper Fette und Zucker verarbeitet. Sie helfen dabei, Fett zu verbrennen und regulieren den Blutzucker. Wenn diese Hormone fehlen, kann es passieren, dass sich Cholesterinwerte erhöhen und du eher an Gewicht zunimmst – obwohl du gar nicht mehr isst als vorher. Auch dein Blutzucker kann durcheinandergeraten, was zu Heißhungerattacken oder Müdigkeit nach dem Essen führen kann

Du merkst also: Ohne Schilddrüse würden wir wie Faultiere durch die Welt schleichen – mit Heißhungerattacken, kaputter Haut und ewig schlechter Laune.

Was passiert bei einer Unterfunktion – wie Hashomoto?

Wenn die Schilddrüse nicht mehr richtig arbeitet, produziert sie zu wenig Hormone. Dann läuft dein Körper auf Sparflamme. Dein Stoffwechsel wird langsam, du bist ständig müde, dein Gehirn arbeitet gefühlt nur noch auf Standby. Klingt wie ein schlechter Witz, ist aber bittere Realität für viele Betroffene.

Wie entsteht jetzt so eine Hypothyreose – also eine Schilddrüsenunterfunktion?

Stell dir deinen Körper wie eine große Fabrik vor. Die Schilddrüse ist das Kraftwerk, das den Strom für alles liefert. Damit die Produktion reibungslos läuft, gibt es eine Chefetage im Gehirn: den Hypothalamus und die Hypophyse. Der Hypothalamus ist der große Stratege, der Befehle nach unten gibt, und die Hypophyse ist der Manager, der diese Befehle an die Schilddrüse weiterleitet.

Läuft alles rund, gibt der Hypothalamus den Startschuss mit einem Botenstoff, der sagt: „Mehr Energie!“. Die Hypophyse schickt daraufhin TSH – eine Art Arbeitsauftrag – zur Schilddrüse, damit sie die passenden Hormone produziert.

Aber was passiert, wenn die Schilddrüse streikt? Dann wird der Manager – die Hypophyse – nervös und ruft noch lauter: „Mehr Hormone, sofort!“. Die Schilddrüse versucht mitzuhalten, wächst vielleicht sogar um mehr zu produzieren, aber irgendwann kann sie einfach nicht mehr liefern. Das Ergebnis: Der Körper bekommt immer weniger Schilddrüsenhormone, und der Stoffwechsel geht in den Energiesparmodus. Alles wird langsamer – von der Verdauung bis zur Gehirnleistung.

Bei so einer Unterfunktion gibt es mehrere Szenarien:
  1. Primäre Hypothyreose – Das Kraftwerk selbst streikt
    Hier liegt das Problem direkt in der Schilddrüse. Sie bekommt zwar die Befehle von der Hypophyse, aber kann die Hormone nicht mehr in ausreichender Menge herstellen. Die häufigsten Gründe: Jodmangel, die Autoimmunerkrankung Hashimoto, eine Operation oder Medikamente, die die Funktion drosseln.
  2. Sekundäre Hypothyreose – Der Manager versagt
    Die Hypophyse, die normalerweise TSH produziert und der Schilddrüse die Arbeitsaufträge gibt, fällt aus. Ohne diesen Anreiz fährt die Schilddrüse ihre Produktion runter, obwohl sie eigentlich noch arbeiten könnte. Das passiert zum Beispiel durch eine Erkrankung der Hypophyse.
  3. Tertiäre Hypothyreose – Der Chef schweigt
    Hier ist der Hypothalamus betroffen – also die oberste Steuerzentrale. Er gibt gar keine Befehle mehr, die Hypophyse bleibt untätig und die Schilddrüse bekommt überhaupt kein Signal, um Hormone zu produzieren. Diese Art ist sehr selten und tritt meist durch schwere Erkrankungen oder angeborene Störungen auf.

Egal, welche Form – am Ende bedeutet eine Hypothyreose immer: Der Körper bekommt nicht genug Energie, der Stoffwechsel verlangsamt sich und Betroffene fühlen sich oft müde, antriebslos und haben mit Gewichtszunahme zu kämpfen.

Welche Ursachen gibt es nun für so eine Schilddrüsenunterfunktion wei Hashimoto

Eine Unterfunktion kann angeboren oder erworben sein. Häufigste Ursache ist die Hashimoto-Thyreoiditis, eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Schilddrüse zerstört. Weitere Ursachen sind Jodmangel oder -überschuss, Schilddrüsenoperationen, Bestrahlung oder Medikamente wie Lithium und Amiodaron. Auch Erkrankungen der Hypophyse oder des Hypothalamus können eine Rolle spielen.

Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer, besonders nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren. Ein erhöhtes Risiko haben auch Menschen mit anderen Autoimmunerkrankungen wie Zöliakie, Typ-1-Diabetes oder rheumatoider Arthritis. Ein Mangel an Jod, Eisen, Selen oder Zink kann die Schilddrüsenfunktion zusätzlich beeinträchtigen.

Lass uns nun einmal auf die häufigste Ursache – die Hashimoto-Thyreoiditis – schauen

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronische Entzündung der Schilddrüse durch eine Fehlreaktion des Immunsystems. Die Schilddrüse schrumpft nach und nach und produziert immer weniger Hormone. Bei Kindern führt dies oft zunächst zu einer Vergrößerung des Organs, während es bei Erwachsenen meist direkt zur Gewebeschrumpfung kommt.

Mögliche Auslöser sind genetische Faktoren, hormonelle Umstellungen wie Schwangerschaft oder Wechseljahre, chronischer Stress, Infektionen, Rauchen oder eine übermäßige Jodzufuhr. Wahrscheinlich ist es das Zusammenspiel mehrerer Faktoren, das die Krankheit auslöst.

Anfangs kann Hashimoto paradoxerweise eine Überfunktion auslösen, weil durch die Zerstörung der Zellen gespeicherte Hormone freigesetzt werden. Später entwickelt sich die typische Unterfunktion mit den typischen Symptomen:

  • Du bist ständig müde, aber kannst trotzdem schlecht schlafen.
  • Dein Gewicht steigt, obwohl du nichts geändert hast.
  • Dein Gehirn fühlt sich an wie Wackelpudding – Konzentration? Fehlanzeige!
  • Deine Haare fallen aus oder werden strohig.
  • Deine Haut ist trocken und empfindlich.
  • Du frierst immer – selbst im Hochsommer.
  • Deine Verdauung ist ein Chaos: mal Verstopfung, mal Blähungen.
Kommt dir das bekannt vor?

Natürlich wollen wir kein Ratespiel bei so etwas wichtigem, daher schauen wir uns die Diagnostik der Erkrankung einmal an – Woher weißt du, dass du Hashimoto hast?

Wenn du die oben genannten Symptome hast, solltest du deine Schilddrüsenwerte checken lassen. Doch Achtung: Ein einfacher TSH-Wert reicht NICHT aus. Viele Ärzte testen nur TSH – aber das ist wie ein Foto in schlechter Auflösung. Du brauchst das komplette Bild:

Wichtige Laborwerte sind daher.

  • TSH – das stimulierende Hormon – zeigt an, ob dein Körper die Schilddrüse anschreit, mehr Hormone zu produzieren.
  • Freies T3 & freies T4 – die wirklich aktiven Hormone im Körper.
  • TPO-Antikörper & TG-Antikörper – um zu testen, ob dein Immunsystem deine Schilddrüse angreift.
  • Jod, Selen, Zink, Vitamin D – Nährstoffe, die die Schilddrüse dringend braucht.

Fehlende Werte? Fehlende Diagnose. Bestehe auf ein komplettes Schilddrüsenprofil!

Was kannst du tun um eine Hashimoto zu behandeln?

Die Standardlösung ist die Einnahme von L-Thyroxin  – das ist das T4 Hormon – also das Hormon, das deine Schilddrüse nicht mehr produziert. Aber es gibt einige Dinge, die du wissen solltest:

L-Thyroxin richtig einnehmen:

  • Immer morgens auf nüchternen Magen mit einem Glas Wasser.
  • Danach mindestens 30 Minuten nichts essen und keinen Kaffee trinken!
  • Bestimmte Lebensmittel wie Soja, Milch, Vollkorn oder Eisenpräparate können die Aufnahme stören.

Aber Medikamente alleine reichen oft nicht…und das wissen die wenigsten

Ich habe hier die 5 Hashimoto-Gamechanger für Dich:


1️.Darmgesundheit first! – Ein löchriger Darm – also ein „Leaky Gut“ –  kann Autoimmunprozesse verstärken. Ob ein Leaky Gut oder Entzündungen bei Dir vorliegen erfährst du durch eine Stuhlanalyse. Eine Therapie, um die Darmbarriere zu gesunden ist also unerlässlich. Daher ist diese immer Bestandteil in meinen Kursen in der Darmakademie, egal ob es ums Abnehmen geht oder um andere Darmproblematiken.

2️. Jod mit Vorsicht genießen! – Zu viel Jod kann die Entzündung verschlimmern. Finger weg von jodiertem Speisesalz, von Jodtabletten oder Multivitaminpräparaten die ggf Jod enthalten. Jod gibt es für Dich nur in Absprache mit Deinem Arzt.


3️. Selen – dein Schilddrüsen-Bodyguard – Hier darfst du zugreifen, denn Studien zeigen, dass Selen Entzündungen reduziert.


4️. Glutenfreie Ernährung kann helfen – Viele Hashimoto-Betroffene reagieren empfindlich auf Gluten. Es empfiehlt sich, die persönliche Verträglichkeit von glutenhaltigen Lebensmitteln zu beobachten oder direkt testen zu lassen, um hier Entzündungen im Darm vorzubeugen.


5️. Stressmanagement! – Stress killt deine Schilddrüse. Stress setzt große Mengen Cortisol frei, das direkt in den Schilddrüsenstoffwechsel eingreift. Weiterhin fördert chronischer Stress Entzündungsprozesse, die die Schilddrüse weiter schädigen, insbesondere bei Hashimoto. Schlafmangel und anhaltender Stress verschlimmern so den Teufelskreis, indem sie den Darm belasten, das Immunsystem überreizen und die Hormonproduktion weiter drosseln. Entspannung, Schlaf und tägliche Routinen helfen enorm.

Grundsätzlich ist für Hashimoto Erkrankte besonders das erschwerte Abnehmen ein Punkt, der sie sehr belastet. Dieses erschwerte Abnehmen liegt daran, dass der Stoffwechsel im Sparmodus läuft. Die Schilddrüse steuert bis zu 30 % des Grundumsatzes – wenn da zu wenig Hormone kommen, wird jedes Kilo festgehalten wie ein Schatz.

Aber: Es gibt auch hier einen Weg raus!
In meinem Darmglücklich Abnehm Kurs, den ich gerade mit 12 Teilnehmer:innen umsetze, kombiniere ich automatisch Schilddrüsenfreundliche Ernährung – die entzündungshemmend ist mit Darmgesundheit und Stressreduktion.

Und das Beste? Ab Frühsommer 2025 ist der Kurs auch in meiner Darmakademie für jeden verfügbar!

Für Dich hier schon einmal ein paar Tipps für Schilddrüsenfreundliches Abnehmen:
Achte auf eine Eiweißreiche Ernährung – das hilft, Muskeln zu erhalten.
Nutze vor allem Langsame Kohlenhydrate – dadurch hast Du keine Blutzuckerspitzen mehr!
Wähle Gesunde Fette – Avocado, Nüsse, Omega-3 Fettsäuren aus Fisch sind Deine Best Buddys.
Bewegung ja gerne –  aber bitte ohne Stress…und auch bitte keine Hardcore-Diäten!

Das heutige Fazit – Deine Schilddrüse verdient Aufmerksamkeit!

Hashimoto ist nicht heilbar, aber du kannst mit den richtigen Maßnahmen dein Wohlbefinden zurückgewinnen! Lass dich nicht abspeisen mit „Ihre Werte sind noch okay“. Bestehe auf eine richtige Diagnose, optimiere deine Ernährung und manage deinen Stress.

Und wenn Dir das alles bekannt vorkommt und Du auf meinen Darmglücklichen Kurs brennst, der Dich nachhaltig abnehmen lässt unter Berücksichtigung Deiner Darmgesundheit…dann schreib mir an kontakt@darmgluecklich.de …denn dann versuche ich speziell für Dich den Kurs ein wenig früher ans Laufen zu bekommen!

Hat dir die Folge gefallen? Dann lass mir eine Bewertung da und schreib mir auch gerne, wenn du Themenwünsche hast. Bis zum nächsten Mal – ich freue mich auf Dich…und denk dran: Ein gesunder Darm ist Dein bester Freund…nicht nur für Deine Schilddrüse!

Deine Linda

38 | Insulin & Abnehmen – Warum dein Blutzucker über dein Gewicht entscheidet!11 Mar 202500:17:18

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Schön, dass du da bist – willkommen zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück! Heute geht’s um ein Hormon, das über dein Gewicht mit entscheidet, auch wenn du es nicht siehst oder spürst:

Insulin

Viele denken, Abnehmen sei einfach: Weniger essen, mehr bewegen. Aber warum klappt das bei vielen nicht? Warum gibt es Menschen, die alles „richtig“ machen – und trotzdem nicht abnehmen? Die Antwort liegt oft im Insulinstoffwechsel.

Insulin ist der Türsteher deines Stoffwechsels. Es entscheidet, was mit der Energie aus deinem Essen passiert. Gebildet wird es in der Bauchspeicheldrüse, genauer gesagt in den Betazellen. Sobald du isst, vor allem Kohlenhydrate, wird Insulin ausgeschüttet.

Und dann passiert Folgendes:

Insulin schnappt sich den Zucker aus dem Blut und bringt ihn in deine Zellen.
Dort wird er entweder verbrannt (wenn du Energie brauchst) oder gespeichert (wenn du genug hast).
Überschüssiger Zucker? Ab in die Fettzellen!

Hier kommt das Problem: Solange Insulin aktiv ist, bleibt die Fettverbrennung blockiert. Dein Körper kann nicht an seine Fettreserven ran, solange der Türsteher Insulin noch im Club ist.

Warum hindert Dich Insulin am Abnehmen?

Stell dir vor, dein Körper wäre ein Lagerhaus für Energie.

Du isst – Insulin steigt. Alles, was du nicht direkt verbrauchst, wird eingelagert.

Wenn du ständig isst, bleibt Insulin hoch. Dein Körper ist dann dauerhaft im „Speichern“-Modus.

Hoher Insulinspiegel = Fettverbrennung aus.

Dein Körper kann die Lagerbestände nicht freigeben, solange Insulin sagt: „Hier wird nur gespeichert, nix rausgeben!“

Insulinresistenz: Wenn Insulin ständig da ist, stumpfen deine Zellen ab. Dein Körper schüttet dann noch mehr Insulin aus – und du nimmst noch schneller zu.

Dauerhaft hohe Insulinwerte?

Willkommen in der Diabetes-Falle. Wer jahrelang Insulinresistenz hat, kann irgendwann Diabetes Typ 2 entwickeln. Dann geht’s ohne Medikamente oft nicht mehr.

Und jetzt mal ehrlich: Kennst du das?

Du isst morgens ein Brötchen mit Marmelade – dein Blutzucker schießt hoch. Insulin kommt, räumt auf – und zwei Stunden später sitzt du mit zittrigen Händen da und brauchst dringend was zu essen.

Willkommen im Blutzucker-Crash!

Dein Körper schreit nach neuer Energie – und das am besten sofort.
Was machst du? Du isst wieder.
Was macht dein Insulin? Steigt wieder.
Die Spirale beginnt von vorne – und genau hier liegt das Problem!

Denn viele von uns sind in dieser Dauerschleife gefangen, ohne es zu merken. Und die Folgen?

Heißhungerattacken
Energietiefs nach dem Essen
Bauchfett, das einfach nicht weggeht
Konzentrationsprobleme

Falls du dich hier wiedererkennst: Keine Panik! Die gute Nachricht ist: Es gibt Wege, Insulin zu regulieren – und genau darum geht’s jetzt!

Die 5 besten Hacks Deinen Insulinspiegel in den Griff zu bekommen

Lass uns über die 5 besten Hacks sprechen, mit denen du deinen Insulinspiegel endlich in den Griff bekommst…

Zunächst: Warum ist das wichtig? Weil dein Körper sonst ein Speicher-Weltmeister bleibt und du niemals an deine Fettreserven rankommst. Also los geht’s – hier sind die fünf mächtigsten Tricks, um dein Insulin zu zähmen!

1️. Iss weniger oft – Intervallfasten ist dein neuer bester Freund!

Jedes Mal, wenn du isst, geht Insulin nach oben. Jedes. Verdammte. Mal.
Und wenn Insulin oben bleibt? Bleibt die Fettverbrennung aus. Also gib deinem Körper mal ’ne Pause!

Die Lösung: Intervallessen
Statt von morgens bis abends zu snacken wie ein Eichhörnchen im Winter, gönn deinem Körper 14–16 Stunden ohne Essen. Das ist die magische Zeit, in der Insulin endlich absinken kann – und dein Körper an seine Fettreserven geht. Wenn Dir das zu extrem ist, dann versuche zumindest zwischen Deinen Mahlzeiten Pausen von 4-5 Stunden. Pause bedeutet: auch nicht mal einen Apfel zwischendurch essen.

Denke nicht „Ich darf nichts essen“, sondern „Ich gebe meinem Körper eine Pause“.
Ein Bonus für Dich: Weniger Mahlzeiten = weniger Küchenchaos = weniger Abwasch. Win-win! Also so kann man weniger essen ja auch betrachten!

2️. Hack: Frühstück entscheidet ALLES!

Morgens die falsche Wahl getroffen – und dein Tag ist gelaufen. Dein Blutzucker? Eine Achterbahnfahrt!
Brötchen mit Marmelade? Garantiertes Blutzuckerchaos!
Rührei mit Avocado? Stabiler Blutzucker, weniger Heißhunger!

Denk dran: Was du morgens isst, bestimmt deinen ganzen Tag! Wenn du mit Zucker startest, wirst du den ganzen Tag nach mehr verlangen. Wenn du mit Eiweiß und gesunden Fetten startest, bleibst du satt und stabil.

Schlechter Plan: Croissant + Latte Macchiato = Hunger in zwei Stunden.

Besserer Plan: Eier, Avocado, Nüsse, griechischer Joghurt mit Beeren.
Fazit: Iss wie ein Boss – nicht wie ein Kleinkind mit freiem Zugang zur Keksdose.

Mein 3️. Tipp: Ballaststoffe sind dein Gamechanger!

Ballaststoffe sind wie ein Bodyguard für deinen Blutzucker. Sie bremsen die Zuckeraufnahme und sorgen dafür, dass dein Insulin gar nicht erst explodiert.

Schlechte Wahl: Weißbrot, Kekse, Cornflakes – also alles, was sich schneller im Mund auflöst als ein Schneeball in der Hölle.

Gute Wahl: Haferflocken mit Leinsamen, Chiasamen, Gemüse und wenn Du sie verträgst…auch Hülsenfrüchte.
Denke an Ballaststoffe wie an Tempolimits für Zucker. Ohne sie rast der Zucker wie ein Ferrari durch deine Blutbahn – mit ihnen fährt er gemütlich wie ein Sonntagsfahrer.

4️. Hack: Bewegung nach dem Essen – der schnellste Trick gegen Insulinspitzen!

Zur Erinnerung: Essen = Blutzucker steigt.
Blutzucker steigt = Insulin steigt.
Insulin steigt = Fettverbrennung aus.

Es sei denn, du bewegst dich!

10 Minuten spazieren nach dem Essen – und dein Blutzucker fällt sanfter ab, ohne dass Insulin ausrasten muss.
Noch besser: Kniebeugen, Wandsitzen, ein paar Hampelmänner – alles hilft!

Denke an Bewegung wie an einen Reset-Button für dein Insulin. Ein kurzer Spaziergang ist wie ein „Alles klar, wir brauchen nicht so viel Insulin“-Signal an deinen Körper.

Fazit: Dein Sofa liebt dich – aber dein Insulin hasst es.

Last but not least: 5. Stress reduzieren – dein geheimer Insulin-Booster!

Cortisol  – Dein Stresshormon –  und Insulin sind beste Freunde. Und wenn Cortisol steigt, steigt Insulin – und dein Körper bunkert Fett, als würde er sich auf eine Hungersnot vorbereiten.

Dieser Punkt ist in der heutigen Zeit vielleicht sogar unser größter Gegner: Zu viel Stress? Dein Körper denkt: „Oh nein, wir müssen überleben!“ → Fett speichern.
Entspanntes Nervensystem? Dein Körper denkt: „Alles cool, wir können Fett verbrennen.“

Also, was tun?
Meditation, Atemübungen, Natur, Yoga – ja, das wirkt wirklich!
Tief durchatmen, wenn dich jemand nervt – statt Schokolade reinzuschieben.
7-8 Stunden Schlaf – denn Schlafmangel pusht Insulin noch mehr!

Fazit: Weniger Stress = weniger Insulin = mehr Fettverbrennung. So einfach.

Das Fazit für Deinen Insulinspiegel

Lass uns das einmal zusammenfassen – Also das große Fazit:

Weniger Mahlzeiten, besseres Frühstück, Ballaststoffe, Bewegung und weniger Stress – das ist die Formel, um dein Insulin zu zähmen und endlich Fett zu verbrennen.

Wenn du das umsetzt, wirst du staunen, wie dein Körper reagiert. Und nein, du musst dafür nicht dein Leben auf den Kopf stellen. Fang mit einer Sache an – und der Rest kommt von allein.

In meinem Start-Up Abnehmkurs setzen wir genau diese Prinzipien gerade mit 12 Teilnehmer:innen in die Praxis um. Wir kümmern uns nicht nur mit den richtigen Techniken um weniger Snacken, einen stabilen Blutzucker, sondern natürlich auch um die richtige Darmflora – und das führt nachhaltig zu unglaublichen Ergebnissen, die im Gegensatz zu anderen Programmen auch das Zentrum Deiner Gesundheit – deinen Darm  – mit berücksichtigen!

Dieser Kurs ist der perfekte Einstieg, wenn du dein Gewicht endlich langfristig in den Griff bekommen willst – und zwar ohne Hungern oder komplizierte Diäten. Das Beste: Ab Frühsommer wird der Kurs in der Darmakademie für alle verfügbar sein!

Wenn du also lernen willst, wie du dein Insulin regulierst, deinen Darm stärkst und nachhaltig abnimmst, dann bleib hier dran – es lohnt sich!

So, das war’s – dein Fahrplan für einen stabilen Blutzucker und echte Fettverbrennung. Was ist dein erster Hack, den du umsetzen wirst?

Übrigens – natürlich, wir sind hier ja bei Darmglücklich, also kommen wir nicht drum herum, uns auch nochmal den Darm als heimlichen Strippenzieher beim Thema Blutzucker anzusehen. Denn dein Mikrobiom – also die Billionen von Bakterien in deinem Darm – hat einen direkten Einfluss darauf, wie dein Körper Zucker verarbeitet.

Dein Darm kann entscheiden, ob du Heißhunger bekommst oder satt bleibst!

Bestimmte Darmbakterien helfen dabei, Zucker langsamer aufzunehmen. Sie sorgen dafür, dass dein Blutzucker nicht in die Höhe schießt und dein Insulinspiegel stabil bleibt.

Andere Bakterien sind leider nicht so nett. Sie fördern Entzündungen, die die Insulinempfindlichkeit deiner Zellen verschlechtern – und genau das führt zu Insulinresistenz. Ergebnis? Dein Körper produziert immer mehr Insulin, dein Fettstoffwechsel bleibt blockiert – und Abnehmen wird zur echten Herausforderung.

Es gibt zwei Hauptgruppen von Darmbakterien, die besonders großen Einfluss auf dein Gewicht und deinen Blutzucker haben:

Firmicutes – Die „Energiesparer“ unter den Darmbakterien. Sie sind wahre Meister darin, aus jeder Kalorie das Maximum rauszuholen. Wenn du viele davon hast, speichert dein Körper Nahrung besonders effizient – leider auch in Form von Fett.

Bacteroidetes – Die „Schlankmacher“. Sie helfen dabei, Kalorien nicht übermäßig zu speichern und unterstützen eine bessere Blutzuckerverwertung. Ein gutes Verhältnis dieser Bakterien kann also entscheidend dafür sein, wie dein Stoffwechsel funktioniert.

Das Problem: Viele Menschen mit Insulinproblemen oder Übergewicht haben ein ungleiches Verhältnis zwischen diesen Bakterien. Zu viele Firmicutes, zu wenige Bacteroidetes – und schon bist du im Speicher- statt im Verbrennungsmodus.

Was kannst du tun?
Ganz einfach: Füttere die richtigen Bakterien!

Mehr fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi und Joghurt – die liefern wertvolle Probiotika, die dein Mikrobiom lieben wird.
Mehr Ballaststoffe! Leinsamen, Flohsamenschalen, Gemüse – all das hilft deinen guten Darmbakterien zu wachsen.
Weniger Zucker und hochverarbeitete Lebensmittel! Denn die falschen Bakterien gedeihen genau darauf.

Falls du jetzt denkst: „So einfach finde ich das gar nicht und das könnte bei mir ein echtes Problem sein?“ Dann lass es uns gemeinsam rausfinden! Mit einer Stuhlanalyse kannst du genau sehen, wie das Verhältnis von Firmicutes zu Bacteroidetes bei dir aussieht. Und nicht nur das – du bekommst auch Rückschlüsse auf deine Verdauungsleistung. Denn wenn dein Darm Zucker und Nährstoffe nicht richtig verwerten kann, spielt das auch eine riesige Rolle bei Insulinresistenz, Heißhunger und Gewichtszunahme.

Also, wenn du dein Mikrobiom aufräumen und deine Insulinbalance endlich in den Griff bekommen willst – check mal deine Darmflora!

Ein kleines PS and dieser Stelle: In meiner letzten Podcastfolge habe ich schon ausführlich über das darmglückliche Abnehmen gesprochen – falls du die noch nicht gehört hast, unbedingt nachholen!

So, was nehmen wir mit?

Fassen wir’s nochmal zusammen: Insulin ist der heimliche Boss, wenn’s ums Abnehmen geht. Solange dein Insulin hoch ist, kannst du fasten, trainieren oder Kalorien zählen – die Fettverbrennung bleibt blockiert.

Blutzucker-Achterbahnen? Sorgen für Heißhunger, Energietiefs und fiese Fettspeicherung.
Dauerhaft zu viel Insulin? Dein Körper bleibt im Speicher-Modus, statt Fett abzubauen.
Die Lösung? Weniger Snacken, mehr Eiweiß, Bewegung nach dem Essen & Darmgesundheit!

Probier’s aus: 3 Tage ohne Zucker & Weißmehl. Kein Brötchen, kein süßer Snack, keine versteckten Zuckerfallen. Beobachte, wie sich dein Hunger verändert. Du wirst den Unterschied spüren – garantiert!

Und wenn du tiefer in das Thema einsteigen willst, hör dir unbedingt meine letzte Podcastfolge zum darmglücklichen Abnehmen an! Da erkläre ich, warum dein Darm der geheime Gamechanger ist – und wie du ihn für eine bessere Fettverbrennung nutzen kannst.

Extra-Tipp: Falls du herausfinden willst, ob dein Darm dich beim Abnehmen sabotiert, check mal deine Firmicutes vs. Bacteroidetes mit einer Stuhlanalyse. Denn dein Mikrobiom kann entscheiden, ob du speicherst oder verbrennst – und deine Verdauungsleistung sagt dir, ob du Nährstoffe richtig verwertest oder einfach nur „durchlässt“.

Fett verbrennen statt speichern? Finde raus, was in deinem Darm wirklich los ist!

Und beim nächsten Mal wird’s wieder spannend – wir bleiben bei den Hormonen! Hashimoto ist das Thema – die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion. Und wenn du dich schon mal gefragt hast, warum du trotz Sport und gesunder Ernährung einfach nicht abnimmst, könnte genau hier der Schlüssel liegen.

Was hat der Darm mit Hashimoto zu tun? Eine Menge! Denn deine Darmgesundheit beeinflusst, wie gut dein Körper Schilddrüsenhormone aufnimmt, umwandelt und verwertet. Und ja – auch hier kann ein unausgeglichener Darm den Stoffwechsel bremsen und für hartnäckige Kilos sorgen.

Wir schauen uns an, warum so viele Betroffene über Gewichtszunahme klagen, welche Rolle dein Immunsystem dabei spielt – und was du tun kannst, um deine Schilddrüse & deinen Darm ins Gleichgewicht zu bringen.

Also: Dranbleiben lohnt sich! Ich freu mich auf dich in der nächsten Folge!

37 | Darmglücklich Abnehmen | Beste Erfolge – Ohne Hungern und Kalorien zählen03 Mar 202500:16:11
Was hat Dein Darm mit Abnehmen zu tun?

Vielleicht hast du das auch schon mal erlebt: Du isst mit einem Freund/einer Freundin exakt das Gleiche, ihr macht sogar gemeinsam Sport – aber sie oder er nimmt locker ab, während bei dir… nichts passiert.

Frustrierend? Ja. Zufall? Nein.

Dein Darm ist ein maßgeblicher Faktor dafür, wie gut dein Körper mit Nahrung umgeht. Und mal ganz ehrlich…angekommen ist das scheinbar bei den Wenigstens.

Noch vor einer Woche machte ich hierzu ein Reel auf Instagram mit dem Titel ‚ich nehme nicht ab, obwohl ich kaum etwas esse‘…denn sorry…so geht es wirklich vielen und kaum jemand kennt die Beteiligung des Mikrobioms an diesem Szenario. Hier schrieb ein – naja, ich nenne ihn mal – ein ‚von sich selbst überzeugter‘ – unter das Reel:

Naja, das ist hier ziemlich irreführend. Ja, die Darmflora ist wichtig. Aber wenn du im Kaloriendefizit bist, nimmst du trotzdem ab, wo soll denn die fehlende Energie herkommen? Tja, was soll man von einem User halten mit 1342 Followern bei 0 Beiträgen? Richtig! Nichts!

Aber die Antwort auf Deine Frage: Wo soll denn die fehlende Energie herkommen? Die Antwort, lieber Jordan, gibt es heute trotzdem – also hör gut zu!

Denn klar, es Klingt erstmal unfair mit ‚ich esse quasi nix – bin also im Kaloriendefizit wie ‚mann‘ so schön sagt – aber ich nehme trotzdem nicht ab‘

Tja, unser Mikrobiom – also die Billionen von Bakterien, die in deinem Darm leben – sie beeinflussen, wie dein Körper Kalorien verarbeitet, ob du Heißhunger hast oder dich satt fühlst und wie gut dein Stoffwechsel läuft. Die zwei Hauptakteure dabei?

Firmicuten und Bacteroidetes.

Firmicuten vs. Bacteroidetes – wer bestimmt dein Gewicht?

Das klingt jetzt wie zwei Gladiatoren in der Arena – und irgendwie ist es das auch.

  • Firmicuten sind die „Effizienz-Bakterien“. Sie pressen aus jeder Kalorie das Maximum raus. Gut, wenn du in der Steinzeit ums Überleben kämpfen musst. Schlecht, wenn du in der heutigen Zeit abnehmen willst.
  • Bacteroidetes hingegen sind eher „lässig“ unterwegs – sie sorgen dafür, dass du Kalorien nicht so effizient speicherst.

Je mehr Firmicuten du hast, desto schwieriger wird es für dich, abzunehmen – weil dein Körper einfach mehr aus der Nahrung herausholt als bei jemandem mit mehr Bacteroidetes und das ist mit 10-12 % mehr Energie auch aus sozusagen ‚leeren Kalorien‘ wie den Ballaststoffen nicht gerade wenig.

Doch ganz so schwarz-weiß kann man das natürlich nicht sehen und ist es auch nicht. Unsere Firmicuten sind keineswegs nur die Bösewichte – sie sind vielmehr wahre Allround-Talente, die essenzielle Aufgaben in unserem Darm übernehmen:

• Ballaststoffabbau: Sie sind Experten darin, unverdauliche Nahrungsbestandteile in wertvolle kurzkettige Fettsäuren umzuwandeln, die nicht nur als Energiequelle dienen, sondern auch wichtige Signale an den Körper senden.
• Produktion kurzkettiger Fettsäuren: Mit Substanzen wie Butyrat, Acetat und Propionat fördern sie die Gesundheit der Darmzellen, unterstützen einen ausgeglichenen Stoffwechsel und wirken entzündungshemmend.
• Unterstützung der Darmbarriere: Ihre Tätigkeit trägt maßgeblich dazu bei, dass unsere Darmwand stabil und intakt bleibt – ein wichtiger Schutz gegen schädliche Eindringlinge.
• Modulation des Immunsystems: Durch ihre Aktivitäten helfen sie, das Immunsystem im Gleichgewicht zu halten und übermäßige Entzündungsreaktionen zu vermeiden.
• Optimierung der Nährstoffverwertung: Sie sorgen dafür, dass wir aus unserer Nahrung das Maximum an wertvollen Nährstoffen herausholen.

Der Clou dabei ist: Es geht nicht darum, Firmicuten pauschal als „schlecht“ zu verunglimpfen. Das Besondere ist das Zusammenspiel aller Mikroorganismen – insbesondere das Gleichgewicht zwischen Firmicuten und Bacteroidetes – dies ist entscheidend für unsere Gesundheit und ebenso für Dein Gewicht. Ohne Firmicuten würde uns ein wichtiger Teil des Ganzen fehlen, und nur in harmonischer Balance können alle positiven Funktionen voll zur Geltung kommen. Ein übermäßiges Zuviel hat jedoch Einfluss auf Dein Gewicht.

Reicht ein Energiedefizit alleine aus?

Kurze Antwort: Nö.
Längere Antwort: Es kommt drauf an.

Ja, eine negative Energiebilanz ist grundsätzlich notwendig, um Gewicht zu verlieren. Aber Dein Darm macht die Regeln.

  • Ist dein Darm entzündet? Dann wird dein Körper in den „Notfallmodus“ schalten und Fett eher speichern als verbrennen.
  • Fehlen dir bestimmte Darmbakterien? Dann hast du mehr Heißhunger und weniger Sättigungsgefühl.
  • Hast du eine dysbiotische Darmflora – also vieler schlechte Keime? Dann kann es sein, dass dein Körper Nährstoffe nicht richtig verwertet und du trotz Kaloriendefizit müde, schlapp und gereizt bist.

Ergo: Einfach weniger essen funktioniert für viele nicht. Dein Darm muss erstmal in die Lage versetzt werden, überhaupt optimal mit der Nahrung umzugehen.

Lass uns einen kurzen Exkurs zu Diäten machen – denn diese führen oft in die Sackgasse

Exkurs zu Diäten – Abnehmen mit Diäten führt oft in die Sackgasse

Klassische Diäten sind… sagen wir mal: ein schlechter Witz.

Einseitige Diäten und ihre Probleme:
Diäten wie Saftkuren oder Kohlsuppen setzen auf ein eng begrenztes Spektrum an Lebensmitteln. Das führt dazu, dass dir schnell die Vielfalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen fehlt – all das, was dein Körper für optimale Funktionen braucht. Zudem wird das natürliche Zusammenspiel deiner Hormone gestört. Besonders betroffen sind Ghrelin und Leptin: Ghrelin, das „Hungerhormon“, signalisiert deinem Gehirn, dass es Zeit zum Essen ist, während Leptin dafür sorgt, dass du dich satt fühlst. Wenn dein Speiseplan immer gleich bleibt, steigt oft der Ghrelinspiegel, während der Leptinspiegel sinkt. Das führt dazu, dass du ständig Hunger verspürst, selbst wenn dein Körper eigentlich ausreichend versorgt wäre.

Diäten gehen gegen deine Biologie:


Extreme Diäten, bei denen bestimmte Lebensmittelgruppen komplett ausgeschlossen oder die Kalorienzufuhr drastisch reduziert werden, widersprechen dem natürlichen Rhythmus deines Körpers. Über Jahrtausende hinweg hat sich dein Stoffwechsel an eine ausgewogene und vielfältige Nährstoffzufuhr angepasst. Wenn du diesen natürlichen Prozess unterbrichst, gerät das fein abgestimmte Zusammenspiel zwischen Ghrelin und Leptin ins Wanken. Dein Körper interpretiert den Nährstoffmangel als akute Krise und schaltet in einen Energiesparmodus – ein Mechanismus, der uns eigentlich vor echten Hungersnöten schützen soll, aber bei extremen Diäten langfristig deinen Erfolg sabotiert.

Jojo-Effekt und der Grundumsatz im Detail:


Der Grundumsatz, auch Basalmetabolismus genannt, ist die Energiemenge, die dein Körper in Ruhe benötigt, um grundlegende Funktionen wie Atmung, Kreislauf und Zellreparatur aufrechtzuerhalten. Mithilfe von Formeln wie der Harris-Benedict- oder der Mifflin-St. Jeor-Formel kannst du diesen Wert berechnen – was dir hilft, deinen tatsächlichen Energiebedarf realistisch einzuschätzen. Ernährst du dich über längere Zeit unterhalb deines Grundumsatzes, gerät dein Körper in den sogenannten Hungermodus. Dabei verlangsamt sich dein Stoffwechsel, um Energie zu sparen. Dieser Zustand führt zu einem dauerhaften Hungergefühl, Energiemangel und oft auch zu Stimmungsschwankungen. Sobald du wieder „normal“ isst, arbeitet dein Körper weiterhin auf dem reduzierten Metabolismus-Niveau – und genau hier setzt der Jojo-Effekt ein: Dein Gewicht steigt schnell wieder an, weil dein Körper gelernt hat, mit weniger auszukommen.

Deshalb dreht sich beim darmfreundlichen Abnehmen nicht alles um weniger Kalorien, sondern um bessere Kalorien – also um eine Ernährung, die im Einklang mit deiner Biologie steht und langfristig zu einem gesunden, ausgewogenen Lebensstil führt.

Ich weiß, dass Abnehmen für viele ein harter Kampf ist – deshalb habe ich einen völlig neuen, darmfreundlichen Abnehmkurs entwickelt, den es in dieser Form auf dem Markt schlichtweg nicht gibt. Mein Konzept kombiniert wissenschaftliche Erkenntnisse mit einem praxisnahen, individuell abgestimmten Ansatz – bedürfnisorientiert und ohne 08/15-Tipps.

Exklusive Pilotphase nach Karneval


Direkt im Anschluss an Karneval starte ich mit 12 engagierten Freiwilligen, die gemeinsam an ihrer Darmgesundheit und ihrem Gewicht arbeiten. Der enge Austausch in dieser kleinen Gruppe ermöglicht es, die größten Herausforderungen sofort zu erkennen und passgenaue Lösungen zu entwickeln – nicht nur fürs Abnehmen, sondern auch für begleitende, darmbedingte Probleme wie Autoimmunerkrankungen oder auch Reizdarm.

Ganzheitlicher, individueller Ansatz
In diesem Kurs geht es nicht um kurzfristige Erfolge, sondern um das tiefgehende Verständnis des Zusammenspiels zwischen Darm und Körper. Wir analysieren, wie eine ausgewogene Darmflora den Stoffwechsel nachhaltig unterstützt und helfen dir, typische Diätfallen zu vermeiden. Dabei steht die Stärkung deines Körpers von innen im Mittelpunkt – jeder Mensch ist einzigartig und benötigt einen maßgeschneiderten Plan.

Innovation und persönlicher Austausch
Mit viel Herzblut, Experimentierfreude und der Bereitschaft, neue Wege zu gehen, biete ich einen interaktiven Kurs, der garantiert nicht langweilig wird. Hier gibt es keine Standardlösungen, sondern praxisnahe Strategien, die langfristig wirken.
Der Kurs wird ab Frühsommer über meine Darmakademie-Seite übrigens für alle zugänglich sein.

Mit diesem Konzept möchte ich neue Wege zum nachhaltigen Erfolg aufzeigen und ein Bewusstsein für die Bedeutung einer gesunden Darmflora schaffen – denn wahrer Erfolg beginnt wirklich von innen.

Was gehört zu einem darmgesunden Abnehmen dazu?

Ein nachhaltiger Abnehmprozess beginnt nicht mit Kalorienzählen, sondern mit deinem Darm. Hier die wichtigsten Bausteine:

✅ Kenntnis über deinen Darmzustand: Ohne eine Analyse tappt man im Dunkeln. Wer weiß, was in seinem Darm los ist, kann gezielt handeln.
✅ Eine sanfte Darmreinigung: Nein, keine Hardcore-Entgiftung – aber eine Reinigung, um schlechte Bakterien loszuwerden und Platz für die guten zu machen.
✅ Darmgesunde Ernährung: Viel Ballaststoffe, wenig Zucker, entzündungshemmende Lebensmittel.
✅ Sättigende, aber nicht belastende Mahlzeiten: Teller so füllen, dass man satt ist und trotzdem darmfreundlich isst.
✅ Das richtige Mindset: Abnehmen ist nicht nur eine körperliche, sondern auch eine mentale Herausforderung.

Lass uns mal ehrlich sein: Das Schwierigste am Abnehmen? Gewohnheiten dauerhaft ändern!

Jeder, der mal abnehmen wollte, kennt das: Nicht der Anfang ist das Problem – sondern das Durchhalten.

  • Die alte Schokoriegel-Gewohnheit am Nachmittag.
  • Das „Ich hab’s mir verdient“-Croissant nach stressigen Meetings.
  • Die bequeme Couch anstelle von Bewegung.

Der Schlüssel liegt in neuen, automatisierten Gewohnheiten. Ein paar Strategien hier für Dich:

🟢 „Wenn-dann“-Regel: Wenn ich Lust auf Süßes habe, dann trinke ich erst ein Glas Wasser und esse eine Handvoll Nüsse.
🟢 Routinen statt Motivation: Motivation ist unzuverlässig. Rituale helfen mehr – z. B. jeden Morgen eine ballaststoffreiche Mahlzeit als Standard setzen.
🟢 Kleine Schritte statt Radikal-Änderung: Erst Frühstück umstellen, dann Mittagessen, dann Snacks – nicht alles auf einmal.
🟢 Rückschläge akzeptieren: Es wird Tage geben, an denen es nicht perfekt läuft. Das gehört dazu – weitermachen ist das Wichtigste. Dazu gibt es kleine Reset-Hilfen im Kurs.

Bei all diesen Problemfallen begleitet Dich im Abnehmkurs nicht nur die Online-Akademie mit Kursen, Einkaufslisten, Rezepten und jede Menge Begleitmaterial, sondern auch Dein 12-Wochen begleitendes Darmglücklich-Tagebuch. Das ist Inspiration und täglicher Begleiter in Papierform zur zusätzlichen Online-Lernplattform…denn Dein Gehirn braucht es immer noch, dass Du den Stift in die Hand nimmst und Dir Dinge notierst. So läuft es dann zur Höchstform auf!

Dein Darm entscheidet, wie gut du Abnehmen kannst

Am Ende ist Abnehmen kein Kampf gegen deinen Körper, sondern eine Zusammenarbeit mit ihm und hier steht der Macher der Gesundheitsprozesse – Dein Darm – im Vordergrund. Wenn dein Darm in Balance ist, läuft es viel leichter. Statt Diät-Frust gibt’s dann nachhaltigen Erfolg. Nichtzuletzt sendet Dein Darm sein Wohlbefinden auch immer an Dein Gehirn…und das benötigtst du für das Etablieren von neuen Gewohnheiten.

Ich hoffe, diese Folge hat dir ein paar Aha-Momente gebracht! Und wenn du Deinen Körper auch auf ein neues Level stellen möchtest und mitmachen willst – stay tuned! Ich halte dich auf dem Laufenden oder schau direkt auf meiner Darmakademie-Seite vorbei.

Das war’s für heute – ich hoffe, du konntest ein paar spannende Insights mitnehmen! Falls du Lust hast, mich bei meiner Arbeit zu begleiten, schau gerne auf www.darmglücklich.de vorbei. Lass mir eine Bewertung da, wenn dir der Podcast gefällt – und wir hören uns nächste Woche wieder mit einer neuen Folge! Bis dahin: Bleib darmglücklich und folge mir auf Instagram!

36 | Fett im Stuhl – Bauchspeicheldrüse, Gallensäuren und die typischen Ernährungsfehltritte24 Feb 202500:14:46

Herzlich willkommen zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück!


Schön, dass du wieder eingeschaltet hast. Heute reden wir über etwas, das dir vielleicht ein mulmiges Gefühl im Bauch beschert – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Ich erkläre dir, warum dein Stuhl fettig erscheint, was das mit deiner Bauchspeicheldrüse und deinen Gallensäuren zu tun hat und wie du selbst Schuld an deinen Verdauungsproblemen sein könntest. Ja, auch du – manchmal liegt’s eben an uns selber! Naja…ehrlich gesagt, sehr häufig sogar.

Lass uns gleich mal mit deiner Bauchspeicheldrüse loslegen. Stell dir vor, in deinem Bauch gibt es einen kleinen, unscheinbaren Superhelden, der oft im Schatten der großen Promis wie Herz, Leber, Magen und Darm steht. Aber ohne diesen Helden würde bei dir gar nichts richtig laufen!

Wo liegt die Bauchspeicheldrüse, die übrigens auch Pankreas genannst wird?


Sie sitzt ganz versteckt hinten in deinem Bauch, direkt hinter deinem Magen – sozusagen wie ein geheimer Helfer, den man nicht immer sieht, der aber super wichtig ist.

Was macht die Bauchspeicheldrüse?


Sie arbeitet in zwei Teams:

  • Das exokrine Team (das sind etwa 98 % der Bauchspeicheldrüse) produziert winzige Helferchen, die man Enzyme nennt. Ein ganz wichtiges Enzym heißt Pankreaselastase. Diese Enzyme sind wie kleine Scheren, die dein Essen in ganz viele kleine Teile schneiden, damit dein Körper die Nährstoffe aufnehmen kann.
  • Das endokrine Team (das macht nur ca. 2 % aus) ist dafür zuständig, wichtige Hormone, wie zum Beispiel Insulin, in dein Blut zu schicken. Insulin hilft dabei, dass dein Zucker im Blut nicht zu hoch oder zu niedrig wird.

Was passiert, wenn etwas nicht stimmt?


Manchmal arbeitet das exokrine Team nicht so gut, wie es sollte. Wenn nicht genügend Enzyme wie Pankreaselastase produziert werden, bleiben Fette und andere Nahrungsbestandteile zu groß und werden nicht richtig zerlegt. Diese unzerkleinerten Fettstücke gelangen dann in deinen Dickdarm und „feiern dort eine Party“, was zu Blähungen, Bauchschmerzen oder sogar fettigen Durchfällen führen kann.

Und manchmal wird der kleine Held auch richtig krank – es entsteht zum Beispiel eine Pankreatitis – eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Dabei werden die Enzyme, die eigentlich im Darm arbeiten sollen, schon zu früh aktiviert und greifen dann aus Versehen die Bauchspeicheldrüse selbst an. Das kann passieren, wenn zum Beispiel Gallensteine im Weg sind oder wenn jemand zu viel Alkohol trinkt.

Warum ist das – neben den Gallensäuren – so wichtig für deinen Darm?


Nachdem die Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse ihr Werk getan haben, fließt alles in deinen Dünndarm, wo dein Körper die kleinen Bausteine – also die Nährstoffe – aufnimmt. Wenn die Enzyme fehlen oder zu wenig da sind, bleiben die großen Fettstücke übrig. Diese gelangen dann in den Dickdarm, wo sie von den Darmbakterien weiterverarbeitet werden. Dabei kann es zu unangenehmen Gasen und Bauchschmerzen kommen.

Deshalb kann es sein, dass Du bei einer zu geringen leistung Deiner exokrinen Bauchspeicheldrüse, also bei zu wenig an Enzym Pankreaselastase Du vom Arzt eventuell auf Enzymersatzpräparate eingestellt wird und deinen Bauch mit leichter, gut verdaulicher Kost entlasten sollst. So hilfst du deinem kleinen Superhelden, seine Arbeit zu machen, und sorgst dafür, dass dein Verdauungssystem rund läuft!

Kurz gesagt: Auch wenn die Bauchspeicheldrüse nicht der große Star unter den Organen ist, spielt sie eine ganz wichtige Rolle – und wenn sie nicht richtig arbeitet, merkt es dein ganzer Bauch! Festzustellen ist die Müdigkeit Deiner Bauchspeicheldrüse übrigens in einer Stuhlanalyse, da ich hier auch immer nach der Pankreaselastase im Stuhl schaue.

Kommen wir nun zu deinen Gallensäuren

…den wahren Fettlösern in deinem Körper, und einem Thema, das fast so spannend ist wie ein Krimi im Bauch!

Stell dir vor, deine Leber zaubert täglich eine goldene Flüssigkeit: die Gallenflüssigkeit, die vor allem aus Gallensäuren besteht. Diese Flüssigkeit wird in deiner Gallenblase gesammelt – einem kleinen Organ, das sich direkt unter deiner Leber auf der rechten Seite deines Bauches befindet. Die Gallenblase ist wie ein praktisches Lager, in dem deine Leber die frisch produzierten Gallensäuren aufbewahrt, bis sie nach einer Mahlzeit gebraucht werden.

Was machen diese Gallensäuren?


Sobald du isst, öffnet sich die Gallenblase und schickt die Gallensäuren in deinen Dünndarm – genauer gesagt in den Ileum, den letzten Abschnitt des Dünndarms. Dort helfen sie dabei, Fette in winzige Tröpfchen zu zerlegen, damit deine Enzyme sie optimal aufspalten können. Ohne diese Emulgierung würden Fette wie große Klumpen bleiben und dein Körper hätte Schwierigkeiten, sie zu verwerten.

Kannst du ohne deine Gallenblase leben?


Theoretisch ja, aber es wird nicht ganz so bequem. Menschen ohne Gallenblase bekommen ständig eine kleine Portion Galle direkt aus der Leber – das ist zwar machbar, aber oft weniger effizient. So kann es passieren, dass nicht alle Gallensäuren rechtzeitig in den Dünndarm gelangen, was langfristig zu Problemen führen kann.

Und hier wird’s richtig interessant:
Wenn deine Gallensäuren nicht richtig reabsorbiert werden – etwa weil etwas im Dünndarm nicht stimmt – gelangen zu viele von ihnen in deinen Dickdarm. Dort üben sie eine osmotische Wirkung aus, das heißt, sie ziehen Wasser an. Das kann zu chronischem, wässrigem Durchfall führen – ein Zustand, der als Gallensäurenverlustsyndrom oder BAD (bile acid diarrhoea) bezeichnet wird. Viele Betroffene kennen das Gefühl nur zu gut: krampfartige Bauchschmerzen, unkontrollierbarer Toilettendrang und – als ob das nicht schon schlimm genug wäre – auch ein fettiger Stuhl (Steatorrhö), weil die Fette nicht richtig aufgenommen werden können.

Warum passiert das?
Manchmal sind Operationen am Dünndarm, Strahlentherapien oder chronische entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn schuld. Aber auch ganz ohne diese Ursachen kann es passieren, dass der enterohepatische Kreislauf gestört ist und somit zu viele Gallensäuren in den Dickdarm wandern.

Was kannst du dagegen tun?


Zum Glück lässt sich das Gallensäurenverlustsyndrom gut diagnostizieren – zum Beispiel mit einer Stuhlprobe, bei der der Gallensäuregehalt gemessen wird, oder durch spezielle nicht-invasive Scans. Zur Behandlung verschreibt man in der Regel sogenannte Gallensäurenkomplexbildner (BAS), die die überschüssigen Gallensäuren binden, damit sie nicht weiter deinen Dickdarm reizen. Zudem ist es ratsam, deine Ernährung umzustellen: Eine fettreduzierte Kost hilft dabei, den Bedarf an Gallensäuren zu senken und Beschwerden zu mildern. Und vergiss nicht, dass durch den Gallensäurenverlust auch fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) schlechter aufgenommen werden – hier kann eine gezielte Vitaminergänzung sinnvoll sein.

Kurz gesagt:
Deine Gallenblase und die darin gespeicherten Gallensäuren sind unverzichtbare Helfer, wenn es um die Fettverdauung geht. Ist ihr Kreislauf gestört, kann das zu einem echten Albtraum werden – mit chronischem Durchfall, Bauchkrämpfen und fettigem Stuhl als Folge. Weil diese Symptome wie die einese sogenannten Reizdarmes sind, merkst Du vielleicht wie wichtig eine richtige Diagnose Deiner Beschwerden sind. Es ist unglaublich wichtig hier die Ursachen zu behandeln und nicht nur auf den Durchfall oder die Bauchkrämpfe mit Symptombehandlern zu reagieren.

Auch diese Problematik deckt übrigens eine Stuhlananlyse auf und zum Glück gibt es dann wirksame Therapien und eine Ernährungsumstellung, die dir helfen, wieder für mehr Balance in deinem Bauch zu sorgen.

Aber Moment, es gibt da noch ein weiteren Übeltäter von zu viel Fett im Stuhl: naja…eben klassische Ernährungsfehler.
Ja, manchmal bist du selbst schuld! Zu oft schleppst du fettreiche, stark verarbeitete oder schlicht ungeschickt zubereitete Speisen in deinen Mund – und dein Darm protestiert. Frittieren, Panieren und das ständige Schlemmen von fettigen Leckereien können deinen Verdauungsprozess ganz schön ins Wanken bringen. Dabei spielt auch die Ballaststoffzufuhr eine Rolle: Ohne die passenden Fasern fühlt sich dein Darm wie ein verstopfter Abfluss an. Hier hilft dir vor allem, wenn du kleinere Portionen über den Tag verteilst, Speisen schonend zubereitest und auf natürliche Bitterstoffe setzt, die nicht nur den Gaumen, sondern auch deine Gallensäureproduktion in Schwung bringen.

Also, wenn du mal fettige Reste im Stuhl entdeckst, könnten das drei Dinge sein:

  • Ein Mangel an Pankreaselastase: Dein Enzym-Helden-Team kommt nicht in Schwung, und die Fette feiern ihre unverdauten Partys im Darm.
  • Gestörte Gallensäuren: Wenn deine Fettlöser nicht richtig arbeiten, bleibt das Fett in der Suppe – oder besser gesagt, im Stuhl.
  • Ernährungsfehler: Frittiertes, stark verarbeitetes Essen und falsche Zubereitungsmethoden machen deinen Darm zu einem echten Problemfall.

Was kannst du jetzt tun? Hier ein paar praktische, lockere Tipps, die ich dir ans Herz legen möchte. Ganz klar: Mach eine Stuhlanalyse, wenn dich solche Symptome, wie eben beschrieben, quälen. Denn es ist super wichtig auf Ursachenforschung zu gehen…ansonsten wird sich nie was ändern.

Wenn die Fettverdauung dann wirklich ein Problem darstellt, dann kann Dir folgendes helfen:

  • Iss in kleinen Portionen: Verteile deine Mahlzeiten auf 6–7 kleine Portionen am Tag. So hat dein Bauch genug Zeit, sich zu erholen, und deine Bauchspeicheldrüse muss nicht gleich Überstunden schieben.
  • Setze auf schonende Zubereitung: Dampfgaren, Dünsten oder Garen in Folie – das sind deine Freunde, wenn es um leichte Kost geht. Frittieren und Panieren kannst du getrost in den Ruhestand schicken.
  • Achte auf eine fettarme Ernährung – aber bloß nicht fettfrei: Verwende hochwertige Öle nur in kleinen Mengen und ersetze stark fettreiche Gerichte durch leichtere Alternativen.
  • Integriere bitterstoffreiche Lebensmittel: Zutaten wie Endivien, Chicorée oder ein guter bitterer Kräutertee oder Bittertropfen bringen nicht nur Geschmack, sondern auch frischen Wind in deine Gallensäureproduktion.
  • Überdenke deine Essgewohnheiten: Gönn dir bewusst Zeit zum Essen, kaue gründlich – also jeden Bissen so ungefähr 30 mal – und genieße jeden Bissen – so vermeidest du unnötigen Stress für deinen Darm.

Fazit:
Fettige Fettrückstände im Stuhl sind ein deutliches Warnsignal – egal, ob es an einem Mangel an Pankreaselastase, gestörten Gallensäuren oder klassischen Ernährungsfehlern liegt. Mit ein paar gezielten Änderungen in deiner Ernährung und bewussteren Essgewohnheiten kannst du deinen Darm wieder auf Kurs bringen und dafür sorgen, dass dein Körper nicht länger sein eigenes Ölfeld produziert.

In der nächsten Folge, die einen Tag vor meinem kostenlosen Abnehm-Kursbeginn erscheint, werde ich dir erklären, wie dein Darm und das Gewichtsmanagement zusammenhängen – ich gebe dir praktische Tipps, wie du nachhaltig abnehmen kannst, ganz direkt umsetzbar.

Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich riesig, wenn du sie likest, kommentierst und mir folgst – so bleibst du immer up-to-date mit allen neuen Inhalten von Darmglücklich!

Außerdem gibt es tolle Neuigkeiten: Auf meiner Darmakademie-Seite starten im frühen Sommer 2025 exklusive Kurse. Zum einem mein Abnehm-Kurs – den gerade 12 Abnehmwillige kostenlos testen – dieser Kurs hebt sich von herkömmlichen Diäten dadurch ab, dass er einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt – er verbindet gezielt die Förderung einer gesunden Darmflora mit einem aktiven Stoffwechsel, sodass du nachhaltig und ohne den klassischen Jo-Jo-Effekt abnehmen kannst. Weiterhin bieten meine Darmgesundheitskurse mit und ohne Stuhlanalyse praktische Strategien und leicht umsetzbare Tipps, um deinen Darm fit zu machen – von der richtigen Ernährung bis hin zu cleveren Alltagsgewohnheiten, die deine Verdauung unterstützen. Diese Kurse sind einzigartig, weil sie nicht nur auf kurzfristige Erfolge abzielen, sondern dir einen nachhaltigen, gesunden Lebensstil vermitteln.

Ich danke dir herzlich, dass du heute dabei warst – bleib gesund, darmglücklich und gespannt entspannt bis zur nächsten Folge Darmglücklich!

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35 | Darmimmunsystem: Dein super Schutzschild im Winter17 Feb 202500:14:46

Schön, dass du da bist – willkommen zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück!

Dein Darmimmunsystem: Dein Darm als Immun-Bodyguard

Wusstest du, dass mehr als 70 % deines Immunsystems im Darm sitzen? Dein Mikrobiom – also die Abermillionen Bakterien, die in deinem Darm leben – spielt eine zentrale Rolle dabei, Krankheitserreger abzuwehren. Stell dir dein Mikrobiom wie eine eingespielte Security-Truppe vor: Die „guten“ Bakterien arbeiten rund um die Uhr, um unerwünschte Eindringlinge wie Grippeviren, Erkältungsbakterien oder gar Corona in Schach zu halten. Wenn dein Darm stark ist, kann er wie ein aufmerksamer Türsteher entscheiden, wer reinkommt und wer lieber draußen bleibt.

Ein starkes Darmimmunsystem ist entscheidend für deine allgemeine Gesundheit. Dein Darmimmunsystem hilft nicht nur dabei, Krankheitserreger zu bekämpfen, sondern unterstützt auch deine Verdauung und dein allgemeines Wohlbefinden.

Die Pflege eines starken Darmimmunsystems erfordert Aufmerksamkeit für Ernährung und Lebensstil. Das ist der Schlüssel zu optimaler Gesundheit.

Doch im Winter hat es unser Immunsystem nicht leicht: Kalte Temperaturen, trockene Heizungsluft, wenig Sonnenlicht – all das kann die Abwehr schwächen und Krankheitserregern die perfekte Angriffsfläche bieten. Besonders trockene Heizungsluft, die durch Fußbodenheizungen oder Zentralheizungen verstärkt wird, kann unsere Schleimhäute austrocknen und sie anfälliger für Infektionen machen.

Im Winter ist es besonders wichtig, dein Darmimmunsystem zu stärken. Das gelingt durch eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D und eine gesunde Ernährung.

Ein starkes Darmimmunsystem kann dir helfen, Infektionen abzuwehren und dich schneller von Krankheiten zu erholen. Achte also darauf, dein Darmimmunsystem stets gut zu unterstützen!

Ein einfacher Trick: Setze auf Raumbefeuchter, wie ich sie sowohl in meiner Apotheke für mein Team als auch zu Hause nutze. Alternativ kannst du Schalen mit Wasser auf die Heizung stellen oder regelmäßig lüften, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Auch Zimmerpflanzen wie Grünlilie oder Einblatt helfen, das Raumklima zu verbessern. Aber es lohnt sich, nicht nur auf eine gesunde Raumluft zu achten, sondern auch die richtigen Nährstoffe zuzuführen.

Wenn du gesund bleiben möchtest, solltest du dein Darmimmunsystem ernst nehmen und nicht vernachlässigen.

Warum Vitamin D dein Winter-Gamechanger ist für dein Darmimmunsystem

Wenn du dein Darmimmunsystem stärken möchtest, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr entscheidend. Trinke genügend Wasser, damit dein Immunsystem optimal arbeiten kann.

Ein gut funktionierendes Darmimmunsystem ist die Grundlage für eine gute Gesundheit – besonders in den kalten Monaten.

Vergiss nicht: Eine gesunde Darmflora ist essenziell für ein starkes Darmimmunsystem. Probiotika können dabei helfen!

Und genau hier kommt Vitamin D ins Spiel – ein echter Immunbooster, der in der dunklen Jahreszeit oft vernachlässigt wird. Kaum Sonnenlicht, wenig frische Luft – dein Vitamin-D-Spiegel kann in den Wintermonaten ordentlich in den Keller rauschen. Und genau hier liegt das Problem: Vitamin D ist für dein (Darm)Immunsystem unverzichtbar! Es hilft, die Produktion von Abwehrzellen anzukurbeln und Entzündungen zu reduzieren. Studien zeigen, dass Menschen mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel anfälliger für Atemwegsinfekte sind.

Denke daran: Ein starkes Darmimmunsystem ist der Schlüssel zu einer besseren Widerstandskraft gegen Krankheiten und Infektionen.

Lass uns einen kurze Exkurs zu Vitamin D machen: Wusstest du, dass Vitamin D eigentlich gar kein Vitamin, sondern ein Hormon ist? Es wird in der Haut produziert, wenn sie Sonnenlicht ausgesetzt ist, und spielt eine essenzielle Rolle für viele Körperfunktionen. Neben der Unterstützung des Immunsystems ist es wichtig für die Knochengesundheit, die Muskelfunktion und sogar für die Stimmung. Ein Mangel kann sich durch Müdigkeit, Infektanfälligkeit oder Muskelschwäche bemerkbar machen.

Dein Darmimmunsystem profitiert auch von ausreichend Schlaf und Entspannung. Stressabbau ist entscheidend!

Doch wie kannst du es aufnehmen? Die Hauptquelle ist das Sonnenlicht – deshalb ist es im Winter oft schwierig, genug davon zu bekommen. Ehrlich gesagt ist es in unseren Breitengraden auch im Sommer schwierig…zumal: gehst Du nicht auch mit Lichtschutzfaktor eingeschmiert in die knalle Sonne? Bingo! Keine Vitamin-D Produktion.

Mach dein Darmimmunsystem zur Priorität – dein Körper wird es dir danken!

Vitamin-D-reiche Lebensmittel wie fetter Fisch – zum Beispiel Lachs und Makrele, Eier oder Pilze könnten zwar helfen, aber meist ist die Aufnahme von Vitamin D aus der Nahrung zu vernachlässigen. Was bleibt? Eine gezielte Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel. Dies könnte sinnvoll sein, besonders wie gesagt in den dunklen Monaten.

Ein Bluttest gibt Aufschluss darüber, ob dein Vitamin-D-Spiegel im grünen Bereich liegt! Achte hier unbedingt darauf, dass Dir nicht ein sogenannter ‚normaler‘ Wert als absolut ausreichend verkauft wird. Setze auf optimale – also etwas höhere – Werte und ergänze ggf Vitamin D, bis Du auf einem optimalen Level bist.

Nimm dir die Zeit, dein Darmimmunsystem zu pflegen – besonders im Winter –, damit du fit und gesund bleibst.

Zusammengefasst – wie kannst du dein Vitamin-D-Depot auffüllen?

  • Sonne tanken: Ja, auch im Winter gibt es Sonnenstrahlen – nutze jede Gelegenheit, an die frische Luft zu gehen. Du weisst, auch Deinem Stresslevel und der Darmmotorik tut Bewegung an frischer Luft gut.
  • Vitamin-D-reiche Lebensmittel wie fetten Fisch (Lachs, Hering), Eier oder Pilze in deine Ernährung integrieren.
  • Supplements – also Nahrungsergänzungsmittel: Je nach Blutwert kann es sinnvoll sein, Vitamin D gezielt zuzuführen. Lass immer erst deinen Blutspiegel des Vitamin-D checken, um die richtige Dosierung für Dich zu finden!

Erkältungszeit & Karneval: So bleibst du gesund und stärkst Dein Immunsystem

Bei Gedanken an das DarmImmunsystem, denken wir meist aber an Erkältungen oder grippale Infekte – gerade in der kalten Jahreszeit…besonders an Karneval. Ich lebe im Rheinland – also der Hochburg des Karnevals mit Alaaf, Bützjer und vielen, vielen Umarmungen.

Karneval ist daher nicht nur die Zeit von bunten Kostümen, sondern leider auch die Hochzeit für Erkältungen, Grippeviren und andere ungebetene Gäste. Enge Kneipen, nächtelanges Feiern, wenig Schlaf und jede Menge Küsse links und rechts – da haben Viren Hochkonjunktur.

Apropos Viren…

Du weisst ja sicher, dass die meisten Erkältungen nicht durch Bakterien, sondern durch Viren verursacht werden. Auch die Verursacher von Corona und Grippe sind Viren…etwas heftigere als die bei einer banalen Erkältung.

Darmimmunsysstem, Corona und Grippe: Was erwartet uns im Februar 2025?

Aktuell verzeichnen wir in Deutschland übrigens eine typische Winterwelle sowohl bei den saisonalen Grippeinfektionen als auch bei Corona. Die neuesten Daten zeigen, dass die Grippefälle gerade in vielen Regionen zunehmen, insbesondere durch die herumschwirrenden Influenza-A-Viren, die leider für schwere Verläufe verantwortlich sein können. Experten warnen davor, dass die Grippewelle ihren Höhepunkt dieses Jahr Ende Februar und März erreichen könnte.

Corona-Situation:
Auch Coronaviren, also der SARS-CoV-2, ist weiterhin präsent, jedoch mit einer geringeren Krankheitslast als in den Vorjahren. Neue Varianten sorgen für kleinere lokale Ausbrüche, vor allem in großen Menschenansammlungen wie – naja – eben Karnevalsveranstaltungen. Obwohl die meisten Infektionen mild verlaufen, gibt es natürlich immer noch in Risikogruppen weiterhin schwerere Verläufe.

Was bedeutet das für uns?

  • Besonders in Menschenmengen, wie beim Karneval, ist eine erhöhte Infektionsgefahr gegeben.
  • Schutzmaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen, Raumlüftung und das Stärken des Immunsystems bleiben essenziell.

Daher hier ein paar einfache Tricks, wie du dein Immunsystem so boosten kannst, dass du die tollen Tage und die restlichen kalten Tage gesund überstehst.

Zunächst einmal die einfachen Hausmittelchen…

Plane regelmäßig gesunde Mahlzeiten, die dein Darmimmunsystem unterstützen, und halte dein Energielevel stabil.

Ein letzter Tipp: Achte auf Vielfalt in deiner Ernährung, damit dein Darmimmunsystem alle Nährstoffe bekommt, die es braucht.

  1. Probiotika powern natürlich dein Mikrobiom, das hast Du von mir schon häufig gehört – Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi oder Joghurt liefern gute Bakterien für deinen Darm. Super ist es, wenn Du diese einfach täglich in Deine Ernährung mit einbaust.
  2. Ballaststoffe wiederum füttern dann Deine guten Darmbewohner – Haferflocken, Leinsamen, Gemüse & Co. sind die perfekte Nahrung für dein DarmImmunsystem.
  3. Gerade jetzt bei der trockenen Raumluft wichtig: Genug trinken – Feuchtigkeit hilft den Schleimhäuten, Viren besser abzuwehren. Also, Wasser, ungesüßter Tee oder selbstgemachte Ingwer-Zitronen-Drinks nicht vergessen!

Ein Ingwer-Zitronen-Drink ist ein großartiger Immunbooster, besonders in der kalten Jahreszeit. Schau bei mir auf Instagram vorbei, folge mir und kommentiere ‚Ingwer‘ und Du erhältst mein wunderbares Rezept als Direktmessage!

So, was noch?!

  1. Naja, wie immer: Stress reduzieren – Zu viel Stress schwächt dein Immunsystem. Auch wenn die Karnevalszeit aufregend ist, gönn dir genug Ruhepausen und Schlag zwischendurch!
  2. Und Last but noch Least: Hygiene & Abstand – Händewaschen nicht vergessen, und wenn möglich, lieber nicht mit jedem wildfremden Jecken auf Tuchfühlung gehen.

Und jetzt kommen noch meine Apothekentipps…jaaa, das muss auch mal sein, denn es gibt sie natürlich auch: Deine super Immunbooster oder die natürlichen Virenkiller aus der Apotheke.

Hier kommen meine persönlichen Top 5…wohlgemerkt ein wenig Werbung für Produkte, ohne dass ich dafür etwas bekomme…einfach meine persönliche natürliche Hausapotheke.

1. Orthomol Immun – Dein Immunsystem auf Koffein

Wenn dein Immunsystem im Winter so schlapp ist wie du montags um 6 Uhr, dann ist Orthomol Immun dein Gamechanger. Eine High-End-Kombination aus Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, die genau das liefert, was dein Körper in der Erkältungssaison braucht. Perfekt, um dein Immunsystem aus dem Winterschlaf zu reißen und dich standfest durch die Virenhölle zu bringen.

2. Exberitox compact – Pflanzenpower gegen Viren

Hierin ist das enthalten, was dein Immunsystem braucht, wenn es mal einen kleinen Popotritt benötigt. Studien zeigen, dass es die Aktivität deiner Immunzellen boostet und Erkältungen schneller verschwinden lässt. Heißt: Du bist nicht die arme Seele, die eine Woche lang röchelt und schnieft, sondern die, die nach zwei Tagen wieder fit ist. Schon bei den ersten Anzeichen, die Du ja meistens im Hals verspürst, einfach 3 x täglich lutschen

3. Algovir Nasenspray – Virenabwehr für die Nase

Du willst erst gar nicht krank werden? Dann pump dir Algovir in die Nase rein. Der Wirkstoff aus Rotalgen überzieht deine Nasenschleimhaut mit einer Schutzschicht und lässt Viren einfach abprallen. Heißt: weniger Schniefnase, weniger Husten, weniger Elend. Funktioniert am besten, wenn du’s wie Exberitox schon bei den ersten Kratzern im Hals einsetzt oder direkt in der Karnevalszeit prophylaktisch, wenn Du ja weisst was alles auf Dich einprasseln wird.

4. Angocin Antiinfekt – Dein pflanzliches Antibiotikum

Kapuzinerkresse und Meerrettich? Hört sich nach Salat an, ist aber eine echte Killermaschine für Bakterien und Viren. Angocin wirkt wie ein natürliches Antibiotikum – nur ohne die Nebenwirkungen. Perfekt für dich, wenn du was Effektives gegen aufkeimende Infekte willst, aber keinen Bock auf zerstörte Darmflora hast.

5. Soledum forte – Freie Nase, freier Kopf

Eukalyptusöl als Hardcore-Waffe gegen festsitzenden Schleim. Soledum forte macht deine Bronchien UND Nasennebenhöhlen frei, entzündet sich gegen Entzündungen (Wortspiel beabsichtigt) und hilft dir, den Rotz loszuwerden. Damit du nachts schlafen kannst, statt an deinem eigenen Husten zu ersticken. Auch das kannst Du schon bei den ersten Anzeichen einnehmen, damit sich kein Viren-Chaos bei Dir ausbreitet.

Lass uns zusammenfassen

Dein Darm ist dein heimlicher Held in der Erkältungssaison! Mit einem starken Mikrobiom, ausreichend Vitamin D und den richtigen Ernährungsstrategien kannst du dein Immunsystem topfit halten.

Also, tanke Sonne, futtere gute Bakterien und lass dich von der närrischen Zeit nicht aus der Bahn werfen – dann kommst du gesund durch den Winter!

Wenn du nicht die ganze kalte Jahreszeit hustend, schniefend und jammernd auf der Couch verbringen willst, dann gönn dir Powerernährung und hab einen Blick auf meine 5 Immun-Booster aus der Apotheke. Sie helfen dir, schneller gesund zu werden – oder noch besser: gar nicht erst krank zu werden. Denn Du weisst…gerade dann, wenn Du frei hast und feiern willst, macht auch Dein Immunsystem frei und feiert…und lässt Dich dann im Stich. Verhindere dies also frühzeitig!

Noch etwas in eigener Sache: Warum du deine Immun-Booster lieber in der echten ‚Vor-Ort-Apotheke‘ holen solltest (und nicht bei Günther Jauch & Co.)

Klar, Online-Shopping ist bequem. Klick, klick – drei Tage später steht das Päckchen da. Aber weißt du, was nicht bequem ist? Wenn du nachts mit 39 Grad Fieber daliegst und die letzte Notdienst-Apotheke deiner Stadt dichtmachen musste, weil alle nur noch online bestellen.

Indem du dein Darmimmunsystem gut pflegst, bist du besser gegen die Herausforderungen der Wintersaison gewappnet.

Vor-Ort-Apotheken sind mehr als nur eine Medikamenten-Tankstelle. Sie beraten dich, helfen dir sofort und stehen bereit, wenn’s brenzlig wird. Dein Immunsystem will was Gutes? Dann gönn dir Qualität – mit echter Beratung, ohne fragwürdige Lagerbedingungen und ohne das Risiko, dass dein Medikament mal eben unterwegs „verloren“ geht.

Ein starkes Darmimmunsystem sorgt dafür, dass du nicht nur diesen Winter gesund bleibst, sondern auch in der Zukunft.

Tief im Inneren ist dein Darmimmunsystem das Fundament, auf dem deine Gesundheit aufbaut.

Denk dran: Wenn du krank bist, willst du Hilfe. Und nicht drei Tage auf ein Paket warten, das dann doch irgendwo im Nirgendwo liegt. Support your local Apotheke – weil du sie irgendwann brauchen wirst.

Ich hoffe, du konntest heute wieder einiges für dich mitnehmen. Lass mich gerne wissen, welche Tipps du schon in deinen Alltag integriert hast. Und vergiss nicht: Dein Darm ist dein bester Schutzschild – also pflege ihn gut!

Bis zur nächsten Folge – bleib darmglücklich!

Wenn du tiefer in die Welt deines Mikrobioms eintauchen willst oder wissen möchtest, wie du deine Darmgesundheit optimieren kannst, dann schau auf meiner Webseite www.darmgluecklich.de vorbei! Dort findest du wertvolle Infos, individuelle Beratungen und Stuhlanalysen, um dein Immunsystem optimal zu unterstützen. Folge mir auch auf Instagram und YouTube für noch mehr Tipps und Inspiration!

Bis bald und bleib gesund!

Darmglückliche Grüße, deine Linda

34 | Brainfood – Ernährung für Energie und Fokus10 Feb 202500:11:32

Wie beeinflusst die Nahrung, die wir essen, unsere mentale Leistungsfähigkeit? Unser Gehirn ist wie ein Hochleistungsrechner – es läuft Tag und Nacht, ohne Pause. Aber wusstest du, dass es etwa 20% deiner täglichen Energie verbraucht, obwohl es nur 2% deines Körpergewichts ausmacht? Kein Wunder also, dass die richtige Ernährung so entscheidend ist, wenn es um Konzentration, Energie und Fokus geht.

Mit ein paar einfachen Anpassungen in deinem Speiseplan kannst du Großes bewirken. Heute erfährst du, wie Brainfood dein Leben verändern kann – ganz ohne komplizierte Diäten oder teure Nahrungsergänzungsmittel. Lass uns loslegen!

Hast du schon mal mitten am Tag einen Energieschub gehabt, nur um kurz danach in ein Tief zu fallen? Oder vielleicht das Gefühl, dass du dich einfach nicht konzentrieren kannst, egal wie sehr du es versuchst? Das könnten Anzeichen dafür sein, dass dein Gehirn nicht die Nährstoffe bekommt, die es braucht.

Brainfood?! Typische Warnsignale für eine suboptimale Ernährung
  • Energietiefs: Wenn du dich nach den Mahlzeiten schlapp fühlst, ist das oft ein Zeichen für zu viele schnelle Kohlenhydrate.
  • Oder hast Du Konzentrationsprobleme: Dann bekommt Dein Gehirn nicht genug von den richtigen Fetten oder Vitaminen.
  • Kennst Du Heißhunger: Dein Körper signalisiert Dir, dass ihm essenzielle Nährstoffe fehlen.
  • Wie sieht es mit Schlechter Laune oder Reizbarkeit bei Dir aus: Auch das kann durch einen Mangel an bestimmten Mikronährstoffen wie B-Vitaminen oder Magnesium ausgelöst werden.

Besonders stark verarbeitete Lebensmittel wie Weißmehlprodukte, Zuckerbomben und Fertiggerichte belasten nicht nur deinen Körper, sondern auch deinen Geist. Der Umstieg auf Brainfood ist also nicht nur eine Investition in deine Gesundheit, sondern auch in deine mentale Stärke.

Was ist eigentlich Brainfood?

Brainfood – englisch für ‚Gehirnnahrung – bezeichnet Lebensmittel, die speziell die Funktion deines Gehirns unterstützen. Sie liefern Nährstoffe, die dein Denkorgan nicht nur mit Energie versorgen, sondern auch vor Schäden schützen und die Kommunikation zwischen Nervenzellen fördern.

Unser Gehirn liebt:

  • Omega-3-Fettsäuren: Sie sind wie das Schmieröl für dein Gehirn. Ohne sie funktioniert die Kommunikation zwischen den Nervenzellen nicht optimal.
  • Antioxidantien: Sie schützen deine Gehirnzellen vor freien Radikalen, die durch Stress oder ungesunde Ernährung entstehen.
  • B-Vitamine: Diese kleinen Helferlein sind entscheidend für den Energiestoffwechsel im Gehirn.
  • Magnesium: Ein echter Entspannungsprofi – es hilft, Stress zu reduzieren und Nerven zu beruhigen

Warum ist Brainfood wichtig?

Weil unser moderner Lebensstil – mit Stress, Fast Food und wenig Schlaf – oft genau die Nährstoffe raubt, die unser Gehirn dringend braucht. Brainfood gibt uns die Möglichkeit, das wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Jetzt fragst du dich vielleicht: Warum hat das, was ich esse, so großen Einfluss auf mein Gehirn?

Es gibt drei Schlüsselverbindungen zwischen Ernährung und Gehirn:

  1. Das Mikrobiom:
    Dein Darm und dein Gehirn sind durch die sogenannte Darm-Hirn-Achse miteinander verbunden. Billionen von Mikroorganismen in deinem Darm beeinflussen die Produktion von Botenstoffen wie Serotonin, das nicht nur für gute Laune sorgt, sondern auch deine Konzentration und dein Gedächtnis unterstützt.
  2. Die Blut-Hirn-Schranke:
    Diese schützende Barriere verhindert, dass schädliche Stoffe ins Gehirn gelangen. Aber wusstest du, dass Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien diese Barriere stärken können? Gleichzeitig können schlechte Ernährung und Entzündungen sie durchlässig machen, was das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen erhöht.
  3. Blutzucker und Energie:
    Das Gehirn ist ein Energie-Junkie – es liebt gleichmäßigen Nachschub. Schwankungen im Blutzucker durch Zuckerbomben oder langes Fasten können zu Konzentrationsproblemen und Energietiefs führen. Die Lösung? Komplexe Kohlenhydrate wie Vollkornprodukte, die den Blutzuckerspiegel stabil halten.

Ernährung ist also nicht nur wichtig für den Körper, sondern auch für den Kopf. Sie beeinflusst, wie schnell du denkst, wie gut du dich konzentrierst und sogar, wie du dich fühlst.

Welche Lebensmittel zählen eigentlich zu Brainfood, und wie kannst du sie in deinen Alltag integrieren?

Hier kommen meine Top 5 Brainfoods und warum sie so gut für dein Gehirn sind:

  1. Blaubeeren:
    Blaubeeren sind wahre Wunderbeeren, wenn es um Antioxidantien geht. Diese schützen deine Gehirnzellen vor oxidativem Stress und verbessern die Kommunikation zwischen deinen Nervenzellen. Studien zeigen sogar, dass Blaubeeren das Gedächtnis und die Konzentration fördern können.
  2. Mein Tipp: Streue eine Handvoll Blaubeeren über deinen Joghurt oder füge sie deinem morgendlichen Smoothie hinzu. Bei mir sind sie übrigens fester Bestandteil im täglichen Müsli.
  3. Walnüsse und Chiasamen:
    Beide sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die für die Struktur und Funktion deiner Gehirnzellen essenziell sind. Sie verbessern die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen und wirken entzündungshemmend.
  4. Mein Tipp: Mische sie in deinen Salat, dein Müsli oder genieße sie – so eine Handvoll – einfach pur als Snack.
  5. Dunkle Schokolade:
    Ja, Schokolade kann gesund sein – zumindest, wenn sie mindestens 70% Kakaoanteil hat. Flavonoide in der dunklen Schokolade fördern die Durchblutung im Gehirn und sorgen für einen kurzen Energieschub. Ich als Schokojunkie kann das bestätigen und glaube mir, auch ich habe es geschafft umzusteigen von der süßen Vollmichschokolade auf 70 % Kakaoanteil. Vorteil? Man ist weniger davon, da das Suchtpotential nicht so groß ist.
  6. Mein Tipp: Gönn dir 1–2 Stückchen am Nachmittag als „Brainboost“.
  7. Grünes Blattgemüse:
    Spinat, Grünkohl oder Mangold sind wahre Multitalente. Sie liefern B-Vitamine, die dein Gehirn zur Energiegewinnung benötigt, und Magnesium, das Stress abbaut.
  8. Mein Tipp: Verwende sie als Grundlage für einen Salat oder füge sie deinem Smoothie hinzu.
  9. Vollkornprodukte:
    Haferflocken, Quinoa oder Vollkornbrot enthalten komplexe Kohlenhydrate, die deinen Blutzuckerspiegel stabil halten und dir langanhaltende Energie liefern.
  10. Mein Tipp: Tausche Weißbrot auf jeden Fall gegen Vollkornbrot oder koche eine Portion Quinoa als Beilage zum Abendessen.

Diese Lebensmittel sind nicht nur lecker, sondern auch echte Helfer für dein Gehirn. Probier sie doch einfach mal aus und schau, welchen Unterschied sie bei Dir machen!

Klingt ja gut, aber wie soll ich Brainfood in meinen Alltag einbauen?

Keine Sorge, ich habe einfache Tipps für dich, wie du Brainfood ganz ohne Stress integrierst:

  • Starte mit kleinen Schritten: Nicht alles auf einmal. Füge einfach ein Brainfood pro Woche zu deinem Speiseplan hinzu.
  • Nimm Smoothies als Alleskönner: Kombiniere Blaubeeren, Spinat, Walnüsse und einen Löffel Chiasamen für einen echten Brainfood-Smoothie.
  • Ganz einfach sind Brainfood-Snacks: Statt Chips oder Schokolade greifst du zu Nüssen, dunkler Schokolade oder einem Stück Obst.
  • Mache Meal-Prep für die ganze Woche: Bereite dir am Wochenende eine große Portion Quinoa oder ein grünes Gemüsegericht vor, das du über die Woche hinweg nutzen kannst.
  • Wie wäre es mit einem Brainfood-Breakfast: Starte deinen Tag mit Haferflocken, Blaubeeren und einem Schuss Walnussöl – das gibt dir Energie für den ganzen Morgen.

Noch mehr Frühstücksideen habe ich übrigens für Dich in meinem kostenlosen E-Book. Folge  mir auf Instagram auf meinem Profil @diewebapothekerin und kommentiere das Wort ‚Frühstück‘ unter einem meiner Reels und ich sende Dir mein kostenloses E-Book mit darmfreundlichen Power-Frühstücksideen zu.

Kleine Änderungen mit Brainfood

Kleine Änderungen wie ein darmfreundliches Frühstück machen bereits einen großen Unterschied. Dein Gehirn wird es dir danken!

Du hast heute viele neue Informationen über Brainfood bekommen. Jetzt ist es an der Zeit, ins Handeln zu kommen!

Meine Challenge jetzt aber für dich: Probiere diese Woche mindestens eines der genannten Brainfoods aus und schau, wie es sich auf deine Energie und deinen Fokus auswirkt. Vielleicht startest du mit einem Smoothie voller Blaubeeren oder ergänzt deine Snacks mit Walnüssen.

Teile mir gern deine Erfahrungen mit Brainfood mit – schreib mir über Social Media auf Instagram oder auf YouTube, wo Du meine Podcast immer auch sehen und nicht nur hören kannst. Ich freue mich darauf, von dir zu lesen!“

Das war’s für diese Woche mit deiner Portion Darmglück. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, mehr über Brainfood zu erfahren. Ich hoffe, du konntest einige spannende Tipps für deinen Alltag mitnehmen.

Vergiss nicht, meinen Podcast zu abonnieren, damit du keine Folge verpasst, und hinterlasse mir gerne eine Bewertung.

Bis nächste Woche – bleib energiegeladen und bleib darmglücklich!

33 | Das Mikrobiom entschlüsseln: Dein inneres Universum03 Feb 202500:11:24

Schön, dass du da bist – willkommen zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück! Heute geht es um dein Mikrobiom, dieses erstaunliche Netzwerk von Mikroorganismen, das so viel mehr macht, als nur in deinem Darm zu wohnen. Erinnerst du dich an die erste Folge, in der wir den Darm als einen Club beschrieben haben, bei dem die Darmbarriere den Türsteher spielt? Heute nehmen wir einen Blick hinter die Kulissen und schauen uns an, wer in diesem Club eigentlich die Party schmeisst.

Dein Mikrobiom – mehr Bakterien als Körperzellen

Stell dir vor, in deinem Körper lebt Dein Mikrobiom – sie sind die Bewohner in Dir und zahlenmäßig mehr als Deine Körperzellen. Dein Mikrobiom besteht aus Milliarden von Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen, die in einer perfekt aufeinander abgestimmten Gemeinschaft zusammenarbeiten. Sie haben Aufgaben, die überlebenswichtig sind.

Dein Mikrobiom hilft dabei, Ballaststoffe abzubauen und daraus wichtige Nährstoffe wie kurzkettige Fettsäuren zu produzieren. Diese dienen wiederum als Energiequelle für deine Darmzellen und sind ein echter Treibstoff für deine Gesundheit.

Aber damit nicht genug – dein Mikrobiom trainiert dein Immunsystem. Es hilft deinem Körper, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden, und schützt dich vor schädlichen Eindringlingen.

Und wusstest du, dass dein Mikrobiom sogar Einfluss auf deine Stimmung hat? Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse kommuniziert dein Darm direkt mit deinem Gehirn. Das erklärt, warum man oft sagt, dass „Glück durch den Magen geht“.

Aber wie entsteht dieses faszinierende Universum des Mikrobioms eigentlich?

Die Grundlage für dein Mikrobiom wird bereits im Mutterleib gelegt, auch wenn der Darm deines Babys dort noch nahezu steril ist. Während der Geburt, insbesondere bei einer natürlichen Entbindung, kommt dein Baby erstmals mit einer Fülle von Mikroorganismen in Kontakt. Es sind vor allem die Bakterien aus dem Geburtskanal der Mutter, die den ersten Grundstein für die Besiedlung des Mikrobioms legen. Babys, die per Kaiserschnitt geboren werden, haben dagegen oft ein anderes Mikrobiom, da sie zunächst mit der Hautflora der Mutter und der Umwelt in Kontakt kommen.

In den ersten Lebensjahren entwickelt sich das Mikrobiom dann weiter. Stillen spielt hier eine entscheidende Rolle, da die Muttermilch wertvolle präbiotische Ballaststoffe enthält, die speziell darauf ausgelegt sind, die „guten“ Bakterien zu fördern. Später, mit der Einführung von Beikost, wird das Mikrobiom zunehmend komplexer. Die Vielfalt der Nahrung, die das Kind erhält, beeinflusst direkt die Zusammensetzung der Darmflora. Auch Umwelteinflüsse, der Kontakt zu anderen Menschen und Tieren sowie die allgemeine Lebensweise tragen zu dieser Entwicklung bei.

Wenn das Mikrobiom in Balance ist, funktioniert alles reibungslos. Aber was passiert, wenn dieses Gleichgewicht kippt? In der zweiten Folge haben wir uns schon angeschaut, wie die Dreischichtige Darmbarriere als Schutzschild fungiert. Wenn dieser Schutz gestört ist, sprechen wir von einem sogenannten Leaky Gut- einem löchrigen Darm.

Ähnlich sieht es mit dem Mikrobiom aus: Wenn die Vielfalt deiner Mikroorganismen sinkt oder schädliche Keime die Oberhand gewinnen, kann es zu einer Dysbiose kommen. Dysbiose bedeutet mikrobielle Verschiebung oder Ungleichgewicht. Das bedeutet, dass das feine Gleichgewicht in Deinem Darm gestört ist – mit weitreichenden Folgen.

Verdauungsprobleme wie Blähungen oder Durchfall können die ersten Anzeichen sein, aber auch chronische Erkrankungen wie Diabetes, Adipositas oder Autoimmunerkrankungen stehen in engem Zusammenhang mit einem gestörten Mikrobiom.

Was bringt das Gleichgewicht des Mikrobioms durcheinander?

Die Ursachen sind vielfältig. Antibiotika sind ein häufiger Grund, da sie wie ein Bulldozer wirken und sowohl schädliche als auch nützliche Bakterien eliminieren. Aber es gibt noch mehr Medikamente, die dein Mikrobiom beeinflussen können.

Säureblocker, auch Protonenpumpenhemmer (PPI) genannt, verändern die Magensäureproduktion und damit die Umgebung im Verdauungstrakt, was zu einem Ungleichgewicht führen kann.

Auch Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Aspirin können deine Darmflora beeinträchtigen, insbesondere wenn sie regelmäßig eingenommen werden.

Nicht nur Medikamente, sondern auch unsere Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Eine einseitige Ernährung, die reich an Zucker und industriell verarbeiteten Lebensmitteln ist, füttert die „schlechten“ Bakterien im Darm, während die guten verhungern. Zucker fördert zudem die Vermehrung von Hefepilzen wie Candida, die das Gleichgewicht stören können. Gleichzeitig fehlen in solchen Ernährungsweisen oft Ballaststoffe, die die guten Bakterien dringend brauchen.

Stress – der große Störfaktor fürs Mikrobiom

Stress ist ein weiterer großer Faktor. Chronischer Stress führt dazu, dass der Körper verstärkt das Stresshormon Cortisol produziert. Dieses Hormon beeinflusst nicht nur die Darmbewegung, sondern schwächt auch die guten Darmbakterien. Zudem wird durch Stress die Schleimhautbarriere im Darm dünner, was es schädlichen Keimen erleichtert, Fuß zu fassen. Schlafmangel, der oft mit Stress einhergeht, verschärft das Problem zusätzlich.

Auch Umweltgifte wie Pestizide, die in unserer Nahrung enthalten sein können, oder Schwermetalle aus Trinkwasser und Luft haben Auswirkungen auf dein Mikrobiom. Sie können die Vielfalt der Darmbakterien reduzieren und entzündungsfördernde Prozesse im Körper anregen. Selbst Bewegungsmangel spielt eine Rolle: Wer sich wenig bewegt, hat oft ein weniger vielfältiges Mikrobiom, da die Bewegung die Durchblutung und die Versorgung der Darmzellen unterstützt.

Wie kannst du erkennen, dass mit deinem Mikrobiom etwas nicht stimmt?

Ein gestörtes Mikrobiom zeigt sich oft durch verschiedene Symptome, die zunächst nicht eindeutig mit dem Darm in Verbindung gebracht werden. Typische Anzeichen sind Verdauungsprobleme wie Blähungen, Verstopfung oder Durchfall. Aber auch unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Hautunreinheiten oder häufige Infekte können darauf hinweisen, dass das Gleichgewicht deiner Darmflora aus den Fugen geraten ist.

Ein weiteres klares Zeichen ist, wenn die Fermentation der Nahrung nicht richtig funktioniert. Normalerweise übernehmen Milchsäurebakterien und andere „gute“ Darmbakterien diese Aufgabe. Sie bauen Ballaststoffe ab und produzieren dabei – wie schon gehört – kurzkettige Fettsäuren, die für die Energieversorgung deiner Darmzellen unverzichtbar sind.

Fehlen diese hilfreichen Bakterien jedoch, beginnen statt der Fermentation unschöne Fäulnisprozesse. Das bedeutet, dass zum Beispiel Eiweiße nicht mehr richtig verdaut werden und im Darm verderben. Dabei entstehen Gase wie Ammoniak, Methan oder Schwefelwasserstoff, die nicht nur zu unangenehmen Gerüchen, sondern auch zu Blähungen und Bauchschmerzen führen können.

Langfristig können solche Prozesse sogar die Darmschleimhaut reizen und Entzündungen fördern. Menschen mit einem gestörten Mikrobiom berichten außerdem häufig von einem Gefühl der Schwere und Antriebslosigkeit, das sich durch diese Fehlgärungen im Verdauungstrakt verstärken kann.

Wie kannst du dein Mikrobiom also unterstützen?

Die gute Nachricht ist: Mit ein paar einfachen Gewohnheiten kannst du das Gleichgewicht wiederherstellen.

Füttere dein Mikrobiom mit Ballaststoffen aus Vollkornprodukten, Obst und Gemüse. Diese sind das Lieblingsessen deiner guten Bakterien.

Fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Kefir oder Sauerkraut bringen Probiotika in deinen Darm – das sind sozusagen neue, fleißige Mitarbeiter für dein Mikrobiom. Je abwechslungsreicher deine Ernährung, desto vielfältiger wird auch dein Mikrobiom sein.

Und vergiss nicht, ich weiß…leidiges Thema…Stress abzubauen: Regelmäßige Bewegung, Meditation oder auch nur ein Spaziergang können Wunder wirken.

Wenn du jetzt neugierig bist und wissen willst, wie es um dein Mikrobiom steht, dann lass uns gemeinsam einen genauen Blick darauf werfen. Eine umfassende Stuhlanalyse kann hier wahre Wunder bewirken. Dabei handelt es sich nicht um eine einfache Untersuchung, sondern um eine detaillierte Analyse, die Aufschluss über die Vielfalt und das Gleichgewicht deiner Darmbakterien gibt. Wir prüfen, ob entzündliche Prozesse vorliegen, ob wichtige Bakterienstämme fehlen oder ob eventuell schädliche Keime das Gleichgewicht stören. Diese Ergebnisse helfen uns, gezielt Maßnahmen zu ergreifen, um deine Darmgesundheit zu verbessern. Ausführlich erkläre ich Dir das auch in meinem kostenlosen Webinar ‚Darmbeschwerden‘.

Das war’s für diese Woche! Ich hoffe, du hast dein Mikrobiom heute mit neuen Augen gesehen und ein paar Inspirationen für deinen Alltag mitgenommen.

Nächste Woche schauen wir uns an, wie eine darmgesunde Ernährung deine Energie auf das nächste Level bringen kann mit sogenannten BRAINFOODs. Bis dahin – bleib gesund und darmglücklich!

Deine Linda

32 | Leaky Gut – Ursachen und Lösungen für einen gesunden Start27 Jan 202500:13:02

Mehr Infos? Schau Dir mein kostenloses Webinar an ‚Darmbeschwerden? Rundum wohlfühlen!‘

Stell dir vor, dein Darm ist wie eine große Theaterbühne, auf der täglich ein faszinierendes Stück aufgeführt wird. Das Stück? Deine Darmbarriere mit ihren drei Schichten: Mikrobiom, Schleimhaut und Darmepithel. Solange das Ensemble harmoniert, läuft die Show reibungslos – Nährstoffe und Wasser haben ihre festen Rollen, und Störenfriede bleiben draußen. Aber was passiert, wenn Chaos hinter den Kulissen ausbricht? Wenn das Mikrobiom streikt, die Schleimhaut schwächelt und das Darmepithel plötzlich durchlässig wird?

Der Leaky Gut

Ein „Leaky Gut“ – ein löchriger Darm – ist wie eine Rebellion auf der Bühne: Plötzlich stürmen Schadstoffe und Krankheitserreger das Stück, und das Drama entfaltet sich. Doch keine Sorge – heute zeige ich dir, wie du als Regisseur das Zepter wieder in die Hand nimmst und deinem Theater zu neuer Stärke verhilfst.

Schön, dass du da bist – willkommen zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück! Ich freue mich riesig, dass du heute wieder eingeschaltet hast. Falls wir uns noch nicht kennen: Ich bin Linda Reeves, Apothekerin, Darmexpertin und Ernährungsberaterin – und auf Instagram sowie YouTube als „die webapothekerin Linda“ unterwegs – mit jede Menge weiteren Tipps, wie du deinen Darm glücklich machen kannst und so mehr Energie und Lebensfreude erhältst.

Dein Darm-Drama: Der Leaky Gut

Heute geht es um ein Thema, das klingt wie ein spannendes Theaterstück – mit Drama, Wendungen und einer Prise Wissenschaft: es geht um den Leaky Gut – also den löchrigen Darm. Was dahintersteckt, warum so viele Menschen davon betroffen sind, ohne es zu wissen, und wie du das Stück wieder unter Kontrolle bringst – das erfährst du heute. Bühne frei für deine Darmgesundheit!

Stell dir die Darmbarriere wie eine große, lebendige Theaterbühne vor. Die Bühne ist nicht nur Schauplatz, sondern auch Hauptakteur: ein komplexes Zusammenspiel aus Darstellern, Kulissen und Regie, die jeden Tag ein Meisterwerk aufführen. Aber wehe, es kommt zu einer Störung – dann wird aus dem harmonischen Stück schnell ein chaotisches Drama.

Deine Darmbarriere

Dein Mikrobiom ist der charmante Ensemble-Leader, der mit einem riesigen Team aus Billionen Mikroorganismen die Bühne beherrscht. Sie sind wie erfahrene Bühnentechniker: Sie sorgen für Ordnung, halten Störenfriede in Schach und liefern die perfekte Grundlage für den Rest des Stücks. Doch wehe, es kommt zur Dysbiose – also einem mikrobiellen Ungleichgewicht – dann wird das Ensemble unkoordiniert, und das Chaos beginnt.

Die Schleimhaut ist die fließende, fast unsichtbare Bühnenkulisse, die verhindert, dass unerwünschte Akteure zu nah an die Hauptbühne herankommen. Sie ist voller Immunzellen, die als strenge Bühnenmanager sofort Alarm schlagen, wenn jemand ohne Berechtigung auftritt. Doch ständige Überlastung – durch Stress, ungesunde Ernährung oder Medikamente – lässt die Kulisse bröckeln.


Dein Darmepithel – Deine Darmwand – ist schließlich wie der Vorhang auf der Bühne: undurchlässig, aber flexibel.

Die sogenannten Tight Junctions, winzige Proteine, sind die Nähte dieses Vorhangs. Sie lassen nur ausgewählte Gäste durch – wie Nährstoffe und Wasser. Doch wenn der Vorhang durchlässig wird, strömen die Störenfriede ins Publikum und aufs Bühnenparkett.

Nun kommen wir zu den vier Akteuren Deines Darm- Dramas

Die Empathische

Da haben wir als Erste: Die Empathische
Wenn alles gut läuft, tritt „Die Empathische“ auf die Bühne. Sie sorgt für Harmonie und Balance. Das Mikrobiom strahlt vor Gesundheit, die Schleimhaut glänzt, und die Tight Junctions halten zusammen wie eine eingeschworene Theatertruppe. Die Show läuft wie geschmiert.

Die Nörglerin

Die nächste Akteurin, die Nörglerin, kennen viele.
Sobald erste Schwierigkeiten auftreten – Du vielleicht zu wenig Ballaststoffe isst oder Du eine stressige Lebensphase hast – betritt „Die Nörglerin“ die Darm-Bühne. Sie murmelt und zwickt: leichte Blähungen hier, ein bisschen Unwohlsein da. Der Regisseur, also du selbst, bemerkt vielleicht noch nichts Dramatisches, aber die Warnzeichen sind da.

Die Dramaqueen

Apropos…Dramatisches…Die Dramaqueen ist die Nächste.
Wenn schlechte Darmbakterien die Bühne übernehmen und die Schleimhaut beschädigt ist, ruft das die „Dramaqueen“ auf den Plan. Sie liebt den großen Auftritt: wechselnde Verstopfung und Durchfall, Chaos auf der Bühne, und die Tight Junctions lösen sich an einigen Stellen. Das Publikum – sprich dein Körper – wird zunehmend unruhig.


Die Rebellin

Schließlich stürmt „Die Rebellin“ die Bühne. Der Vorhang – Deine Darmschleimhaut- wird rissig, und das Mikrobiom ist in Aufruhr. Die Tight Junctions sind fast vollständig aufgelöst, und der körpereigene Botenstoff Zonulin – ein übereifriger „Runner“ hinter den Kulissen – öffnet die Tore weit. Dein Körper versucht Schadstoffe und Krankheitserreger mit aller Macht rauszuspülen mit massivem Durchfall und der Leaky Gut – der löchrige Darm – entfaltet sich in seiner ganzen rebellischen Dramatik.

Leaky Gut: Der Clou

Der Clou ist allerdings: Du bist der Regisseur dieses Stücks und entscheidest, welche Akteure auf der Bühne stehen dürfen.

Dein Theaterstück, deine Regeln – bring die Show einfach wieder zum Glänzen!

Ehe Du als Regisseur jedoch ins handeln kommen kannst: lass uns das Leaky gut einmal näher beleuchten…

Ein Leaky Gut ist wie ein total aus dem Ruder gelaufenes Theaterstück. Stell dir vor, auf deiner Darmbühne bricht Chaos aus: Der Vorhang ist zerrissen, die Kulisse ist löchrig, und plötzlich stürmen ungeplante Darsteller wie Toxine, unverdaute Nahrungsbestandteile und Krankheitserreger mitten in die Show. Die „Rebellin“ hat die Bühne übernommen, und Zonulin, der übereifrige Runner, hat alle Schleusen geöffnet.

Was passiert als Nächstes?

Dein Immunsystem, das normalerweise hinter den Kulissen für Ordnung sorgt, muss jetzt nämlich einspringen und improvisieren. Doch statt den Tumult schnell zu beseitigen, gerät es selbst in Dauerstress. Es ist, als ob die Feuerwehr auf der Bühne permanent löschen muss, ohne jemals die Brandursache in den Griff zu bekommen. Dieses Chaos führt zu chronischen Entzündungen, die sich wie ein Flächenbrand ausbreiten.

Die Folgen eines Leaky Gut

Die Folgen des Leaky Gut sind oft sehr unspezifisch und auch schleichend – fast wie kleine Dramen, die langsam eskalieren..beschreiben könnte man sie mit…

anfänglich Blähungen und Verdauungsbeschwerden: Deine „Dramaqueen“ meldet sich regelmäßig mit unangenehmen Bauchgefühlen und einem Verdauungssystem, das aus dem Takt geraten ist.

Dann fühlst Du vielleicht auch chronische Müdigkeit: Du bist der Regisseur, der nie Pause macht. Egal wie viel du schläfst, die Erschöpfung bleibt.

Hautprobleme kommen oftmals hinzu: Wie schlechte Beleuchtung auf der Bühne zeigt sich das Chaos in Form von Akne, Neurodermitis oder Psoriasis.

Auch Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme treten auf: Dein Kopf fühlt sich an, als hätte er Nebelmaschine und Scheinwerfer gleichzeitig abbekommen – man nennt das auch ‚Brain Fog‘.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten und schlussendlich Autoimmunerkrankungen etablieren sich: Die „Rebellin“ wirft alles durcheinander und bringt Krankheiten wie Hashimoto, Rheuma oder Morbus Crohn auf die Bühne.

Der Leaky Gut ist also mehr als nur eine gestörte Darmbarriere – er ist der Beginn eines Dramas, das du als Regisseur mit gezielten Maßnahmen wieder in den Griff bekommen kannst.

Mit der richtigen Unterstützung holst du die „Empathische“ zurück ins Rampenlicht und bringst deine Darmbühne wieder ins Gleichgewicht.

Was ist bei Dir los?

Die Diagnose eines Leaky Gut ist komplex und erfordert oft mehrere Ansätze. Ärzte können durch Bluttests auf erhöhte Entzündungswerte oder spezifische Antikörper hinweisen. Aber der Goldstandard für die Bewertung deiner Darmgesundheit ist eine umfassende Stuhlanalyse. Diese zeigt nicht nur, ob dein Mikrobiom aus dem Gleichgewicht geraten ist, sondern auch, ob deine Schleimhaut und das Darmepithel Unterstützung brauchen.

Wichtig: Nicht jede Stuhlanalyse ist gleich! Es ist entscheidend, die richtigen Parameter zu testen, um ein vollständiges Bild der dreischichtigen Darmbarriere zu erhalten. Schau Dir dazu doch einmal mein kostenloses Webinar zum Thema ‚Darmbeschwerden‘ an. Hier erkläre ich Dir unter anderem die wichtigsten Parameter in einer Stuhlanalyse. Wenn du Fragen dazu hast oder eine fundierte Analyse machen möchtest, melde dich gerne bei mir. Über meine Webseite www.darmgluecklich.de oder per E-Mail an kontakt@darmgluecklich.de kannst du mich jederzeit erreichen.

Kann ein Leaky Gut geheilt werden?

Die gute Nachricht: Ja, ein Leaky Gut kann vielfach geheilt werden – aber es braucht Geduld und die richtigen Maßnahmen. Der erste Schritt ist, die Ursache zu finden. Liegt es an Stress, an einer falschen Ernährung oder an Medikamenten? Sobald du das weißt, kannst du gezielt handeln.

Hier sind ein paar Maßnahmen, die Dir helfen werden:

Eine entzündungshemmende Ernährung: Lebensmittel wie grüne Blattgemüse, Beeren, Kurkuma, Ingwer und Walnüsse können helfen, Entzündungen zu reduzieren. Vermeide hingegen Zucker, Alkohol und stark verarbeitete Lebensmittel.

Spezielle Nährstoffe: Zink, L-Glutamin und Omega-3-Fettsäuren sind wie die Bauarbeiter, die die Risse in deiner Darmbarriere reparieren. Sprich allerdings besser mit einem Experten, bevor du Nahrungsergänzungsmittel nimmst. Isolierte NEM können auch sehr schädlich sein!

Stressmanagement: Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Atemübungen können helfen, dein Stresslevel zu senken. Denk daran: Dein Darm und dein Gehirn sind eng miteinander verbunden – was deinen Geist beruhigt, hilft auch deinem Bauch.

Regeneration des Mikrobioms: Probiotika und Präbiotika spielen hier eine Schlüsselrolle. Sie unterstützen die guten Bakterien und bringen dein Mikrobiom wieder ins Gleichgewicht. Ganz einfach kannst Du diese durch fermentierte Lebensmittel Deinem Darm zugute kommen z.B. mit Sauerkraut, Kefir, Kimchi.

Der Darm ist also extrem sensibel, und das ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits reagiert er sofort auf Veränderungen – sei es Stress, eine schlechte Mahlzeit oder einen unruhigen Tag. Andererseits macht genau diese Reaktionsfähigkeit ihn so wertvoll, denn mit den richtigen Maßnahmen kannst du schnell Verbesserungen spüren. Lass Dir gerne dabei helfen!

Das war unser heutiger Ausflug in die Welt des Leaky Gut. Ich hoffe, du hast ein besseres Verständnis dafür, wie wichtig eine intakte Darmbarriere ist und wie du sie schützen kannst.

Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich riesig, wenn du meinen Podcast abonnierst und mir auf Instagram und  YouTube folgst. In der nächsten Folge sprechen wir über das Mikrobiom – dein persönliches Schutzteam im Darm, denn wir sind noch ganz am Anfang auf unserer Darmreise.

Bis dahin wünsche ich dir eine darmglückliche Woche und sende dir meine herzlichsten Bauchgrüße!

Deine Linda

31 | Darmbeschwerden – Wege zu einem absolut entspannten Bauch | Teil 223 Jan 202500:15:45

Kostenloses Webinar „Darmbeschwerden –  Rundum wohlfühlen:  Wege zu einem entspannten Bauch und einem gesunden Darm“

Nutze die Gelegenheit, tiefere Einblicke in die Welt deines Darms zu bekommen und praktische Tipps für mehr Wohlbefinden mitzunehmen!

Willkommen zurück zu Teil 2  der ersten Folge in 2025! In Teil 1 haben wir uns angeschaut, wie dein Darm als „exklusiver Club“ funktioniert und welche Rolle der Türsteher – also deine Darmbarriere – für dein Wohlbefinden spielt. Heute geht es darum, wie du den Teufelskreis von Stress, ungesunder Ernährung und Verdauungsproblemen durchbrechen kannst.

Wie kannst du deinen Club wieder in Balance bringen? Mit Entspannungstechniken, einer darmfreundlichen Ernährung, ausreichend Bewegung und einem Blick hinter die Kulissen deines Mikrobioms. Ich verrate dir praktische Tipps, um deinen Darm zu stärken und die Party in deinem Bauch wieder richtig ins Rollen zu bringen. Los geht’s!

Schön, dass du da bist – willkommen zurück zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück Rückblick auf Teil 1 der Folge

In Teil 1 der ersten Podcastfolge Darmglücklich 2025 haben wir Deinen Darm mit einem Club verglichen – der Türsteher besitzt, die entscheiden, wer rein darf und wer draußen bleibt. Wir haben darüber gesprochen, wie dein Darm als unsichtbare Schutzbarriere funktioniert und warum er für dein Wohlbefinden so essenziell ist.

Du hast erfahren, dass dein Verdauungssystem mehr als nur eine „Nahrungsverarbeitung“ ist – es ist deine zweite Außenbarriere, ähnlich wichtig wie deine Haut. Dabei ist dein Darm besonders sensibel: Er muss Nährstoffe aufnehmen, aber gleichzeitig Schadstoffe und Krankheitserreger fernhalten. Wenn dieser Schutzmechanismus ins Wanken gerät, können Beschwerden wie Blähungen, Bauchkrämpfe und sogar chronische Müdigkeit auftreten.

Ein großer Störfaktor ist Stress. Wir haben darüber gesprochen, wie dein Körper in stressigen Situationen in den „Flight-or-Fight“-Modus wechselt – ein Überlebensmechanismus aus der Steinzeit, der heute oft zu einer chronischen Belastung wird. Dieser Dauerstress kann die Durchblutung deines Darms reduzieren, dein Mikrobiom aus dem Gleichgewicht bringen und langfristig sogar die Darmbarriere schwächen.

Dein Darm: Wir durchbrechen den Teufelskreis

Stressmanagement ist hier das A und O. Methoden wie Meditation, Yoga oder gezielte Atemübungen können helfen, deinen Körper zu signalisieren: „Die Gefahr ist vorbei, du kannst wieder entspannen.“ Besonders Atemübungen, wie die 4-7-8-Methode – 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden halten, 8 Sekunden ausatmen – können dein Nervensystem beruhigen und dich aus dem Fight-or-Flight-Modus herausholen.

Auch regelmäßige Pausen im Alltag sind entscheidend. Versuche, deinen Tag so zu strukturieren, dass du kleine Inseln der Ruhe schaffst – sei es durch einen kurzen Spaziergang, ein paar Minuten Musik hören oder einfach bewusstes Nichtstun. Es mag anfangs ungewohnt sein, aber dein Darm wird es dir danken. Und denk immer daran: Dein Körper braucht diese Ruhephasen, um das Club-Management in deinem Darm wieder in den Griff zu bekommen.

Ein weiterer Faktor ist die Ernährung. Wenn du zu schnell isst, zu wenig Ballaststoffe zu dir nimmst oder viel Fast Food konsumierst, überforderst du deinen Darm. Stell dir vor, dein Mikrobiom – also die Billionen von Mikroben in deinem Darm – ist wie ein Team von Top-Köchen in deinem exklusiven Club. Wenn du ihnen minderwertige Zutaten lieferst, können sie keine Gourmetgerichte zaubern. Ballaststoffe sind in diesem Bild die besten Bio-Zutaten. Ohne sie gerät alles ins Stocken.

Darm Problemfall Ballaststoffmangel

Aber warum genau führt ein Mangel an Ballaststoffen oder der Konsum von Fast Food zu Problemen? Ballaststoffe sind unverdauliche Pflanzenfasern, die als Nahrung für die guten Bakterien in deinem Mikrobiom dienen. Fehlen diese, geraten die Bakterien in einen Hungerzustand und sterben ab. Das Gleichgewicht im Mikrobiom – die sogenannte Eubiose – kippt, und schädliche Bakterien können die Oberhand gewinnen. Diese unerwünschten Mikroben produzieren giftige Substanzen, sogenannte Endotoxine, die die Darmschleimhaut angreifen und Entzündungen auslösen können.

Fast Food und zuckerreiche Ernährung verschlimmern die Situation zusätzlich. Zucker wirkt wie ein Magnet für die schädlichen Bakterien. Sie vermehren sich rasant und verdrängen die nützlichen Mikroben. Das Ergebnis? Ein Ungleichgewicht, auch Dysbiose genannt, das den Verdauungsprozess stört. Die schädlichen Bakterien können Gase und Abbauprodukte erzeugen, die Blähungen, Bauchschmerzen und ein unangenehmes Völlegefühl verursachen.

Gleichzeitig fehlt es Fast Food oft an wichtigen Nährstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und eben Ballaststoffen. Ohne diese „Gourmetzutaten“ wird dein Darm träge, die Bewegungen der Darmmuskulatur – die sogenannte Peristaltik – verlangsamen sich, und es kommt zu Verstopfungen. Der Abbau von minderwertigen Zutaten setzt zudem giftige Abbauprodukte frei, die die Darmbarriere schwächen können. Das Risiko für einen „Leaky Gut“ – eine durchlässige Darmwand – steigt. Schädliche Substanzen gelangen in deinen Blutkreislauf, und dein Immunsystem muss sie abwehren. Das führt nicht nur zu lokalen Entzündungen im Darm, sondern kann auch deinen gesamten Körper belasten.

Ein weiteres Problem bei einer Ernährung mit wenig Ballaststoffen und viel Zucker ist die Schleimschicht, die deine Darmwand schützt. Diese Schleimhaut wird dünner und anfälliger, wenn sie nicht ausreichend mit den richtigen Nährstoffen versorgt wird. Ohne Ballaststoffe, die diese Schicht stärken, verliert sie ihre schützende Funktion. Das Mikrobiom gerät aus dem Gleichgewicht, und die schädlichen Mikroben gelangen näher an die empfindliche Darmwand.

Lösungen für Deinen Darm

Die Lösung? Gib deinen Top-Köchen die besten Zutaten! Eine ballaststoffreiche Ernährung mit Vollkornprodukten, Gemüse, Hülsenfrüchten und Obst gibt deinem Mikrobiom die Nährstoffe, die es braucht, um dein Verdauungssystem in Balance zu halten. Gleichzeitig reduzierst du Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel, um die schädlichen Mikroben in Schach zu halten. So bleibt die Party in deinem exklusiven Darm-Club in vollem Gange – und dein Körper sagt dir Danke.

Lass uns hier mal kurz klären: Was sind Ballaststoffe eigentlich genau? Sie sind pflanzliche Fasern, die dein Körper nicht verdauen kann. Stattdessen benätigst Du Bakterien, um diese Fasern zu zersetzen…man nennt dies auch fermentieren…und füttern so die guten Bakterien in deinem Darm und sorgen dafür, dass die Verdauung in Schwung bleibt.

Dein Ballaststofftag

Eine Empfehlung ist, etwa 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag zu dir zu nehmen. Das klingt erstmal viel und ist schwierig zu berechnen, denn wieviel Ballaststoffe stecken denn in den einzelnen Nahungsmitteln? Schwierig… aber mit ein bisschen Planung ist das gut machbar. Ich geber Dir mal einen exemplarischen Tagesplan, wie Du Ballaststoffe einbauen kannst:

  • Zum Frühstück: Porridge aus Haferflocken mit einem Esslöffel Leinsamen und einer Handvoll Beeren. Haferflocken liefern sogenannte Beta-Glucan, einen löslichen Ballaststoff, der nicht nur die Verdauung anregt, sondern auch deine Cholesterinwerte positiv beeinflusst.
  • Mittags: Eine Linsensuppe mit Vollkornbrot. Linsen sind wahre Ballaststoff-Champions – eine Portion liefert bis zu 10 Gramm! Aber natürlich vertragen einige Menschen Hülsenfrüchte wie Linsen nicht so gut…was an den Lektinen liegt. Zu Lektinen an anderer Stelle mehr.
  • Abends: Eine bunte Gemüsepfanne mit Quinoa. Brokkoli, Karotten und Paprika liefern nicht nur Ballaststoffe, sondern auch wichtige sekundäre Pflanzenstoffe.
  • Als Snacks zwischendurch: Eine Handvoll Nüsse oder ein Apfel. Äpfel enthalten Pektin, einen Ballaststoff, der im Darm wie ein Schwamm wirkt und Schadstoffe bindet.

Was Trinken angeht, ist Wasser dein bester Freund. Klar werden in Clubs am liebsten Softdrinks oder Alkohol getrunken, aber nicht in deinem exklusiven Darm-Club. Dein Körper benötigt mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag, um die Verdauung in Schwung zu halten.

Was passiert im Darm bei Softdrinks

Softdrinks sind echte Problemgäste in deinem Darm-Club. Der hohe Zuckergehalt in diesen Getränken wirkt wie ein Buffet für die schädlichen Bakterien in deinem Mikrobiom. Diese unerwünschten Mikroben vermehren sich rasend schnell und bringen das empfindliche Gleichgewicht im Darm durcheinander. Gleichzeitig bewirkt der Zucker, dass die Schleimhaut deines Darms gereizt wird, was Entzündungen begünstigen kann. Zudem enthalten viele Softdrinks Kohlensäure, die bei empfindlichen Personen zu Blähungen und einem unangenehmen Völlegefühl führen kann.Was

Künstliche Süßstoffe, die oft in „zuckerfreien“ Softdrinks enthalten sind, sind ebenfalls keine harmlosen Alternativen. Studien zeigen, dass Süßstoffe wie Aspartam oder Sucralose das Mikrobiom negativ beeinflussen können. Sie fördern die Dysbiose – also ein Ungleichgewicht zwischen guten und schlechten Bakterien – und können dadurch Verdauungsprobleme verstärken.

Der ungebetene Gast: Alkohol

Und was ist mit Alkohol? Alkohol ist wie der unangenehme Gast, der Chaos hinterlässt, wo immer er auftaucht. Schon kleine Mengen können die Schleimhaut deines Darms schädigen, indem sie ihre Schutzfunktion schwächen. Zudem wirkt Alkohol entzündungsfördernd und kann die Darmbarriere durchlässiger machen, was das Risiko für einen „Leaky Gut“ erhöht. Darüber hinaus verändert Alkohol die Zusammensetzung deines Mikrobioms – oft zugunsten der schädlichen Bakterien. Das Ergebnis? Blähungen, Durchfall und langfristig sogar ein höheres Risiko für chronische Darmerkrankungen.

Wenn du Schwierigkeiten hast, genug zu trinken, probiere doch mal eine Wasser-App aus. Diese kleinen Helfer erinnern dich regelmäßig daran, ein Glas Wasser zu trinken. Es klingt simpel, aber viele von uns unterschätzen, wie wichtig Flüssigkeit – und damit meine ich zucker- und alkoholfreie Flüssigkeit – für den Darm ist. Ohne genug Wasser können Ballaststoffe ihre Arbeit nicht richtig erledigen – sie brauchen Flüssigkeit, um aufzuquellen und die Verdauung anzuregen. Wasser ist also der stille Held in deinem Darm-Club, der dafür sorgt, dass alles reibungslos läuft.

Bewegungsmuffel aufgepasst

Und dann ist da noch die Bewegung. Keine Sorge, du musst dich nicht sofort im Fitnessstudio anmelden. Schon ein kurzer Spaziergang nach dem Essen kann Wunder wirken. Ich habe keine Zeit für Fitnessstudio, und viele haben – ähnlich wie ich – auch diese Zeitausrede. Tja, ‚Zeit, das ist so eine Sache‘! Wenn wir mal ehrlich sind, hätten wir immer Zeit für etwas, was wir wirklich wollen.

Oft liegt es weniger daran, dass wir keine Zeit haben, sondern daran, dass Bewegung auf unserer Prioritätenliste weit unten steht. Es hilft, Bewegung in kleine, alltagstaugliche Einheiten zu zerlegen – so wird sie plötzlich greifbarer.

Bei mir bringen mich schon die beiden Hunde nach draußen und auf Trab. Selbst wenn es nur ein kurzer Spaziergang zwischen zwei Terminen ist, tut das nicht nur meinem Kopf, sondern auch meinem Darm gut. Und diese Bewegung ist wichtig, denn sie regt die Darmmuskulatur an, sodass der Verdauungsprozess reibungsloser abläuft.

Der bewegte Lebensstil

Hier ein paar Ideen, die leicht in den Alltag integriert werden könne

  • Geh-Meetings: Wenn du einen Telefontermin hast, nutze die Gelegenheit und geh dabei spazieren. Das verbindet Bewegung mit Produktivität.
  • Treppe statt Aufzug: Jede Treppenstufe zählt! Du kannst dir vornehmen, jede Woche ein paar Stufen mehr zu steigen.
  • Aktive Pausen: Statt während der Mittagspause zu sitzen, geh eine Runde um den Block. Es reichen schon 10 Minuten, um die Verdauung anzuregen.
  • Kurze Yoga-Einheiten: Einfache Übungen wie die „Kindhaltung“ oder das „Katzen-Kuh“-Stretching helfen, den Darm sanft zu stimulieren und Verspannungen zu lösen.
  • Bewegung mit Spaß: Tanze zu deinem Lieblingslied, spiele mit deinen Kindern im Garten oder mach ein kurzes Workout-Video. Alles, was dir Freude bereitet, zählt als Bewegung!

Denke daran: Es geht nicht darum, täglich Höchstleistungen zu erbringen, sondern darum, Bewegung als natürlichen Teil deines Tages zu integrieren. Jedes bisschen zählt – und dein Darm wird es dir danken.

Wenn du jedoch, obwohl Du dafür sorgst, dass Dein exclusiver Darmclub gut versorgt ist -weiterhin Probleme hast, könnte eine Stuhlanalyse der nächste Schritt für Dich sein. Eine umfassende Stuhlanalyse ist wie ein Blick hinter die Kulissen Deines Clubs. Sie zeigt, welche Mikroben in deinem Darm arbeiten, welche fehlen und ob deine Darmbarriere Unterstützung braucht.

Aber Achtung: Stuhlanalyse ist nicht gleich Stuhlanalyse! Es kommt darauf an, die richtigen Parameter zu testen, um ein vollständiges Bild der dreischichtigen Darmbarriere zu erhalten. Nur so können wir gezielt herausfinden, wo dein Darm Unterstützung braucht und wie wir eine nachhaltige Verbesserung erreichen können. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, sprich mich gerne direkt an. Ich bin darauf spezialisiert, individuelle Analysen durchzuführen und dir mit einem persönlichen Fahrplan weiterzuhelfen.

Du kannst mich ganz einfach über meine Webseite www.darmgluecklich.de kontaktieren oder mir direkt eine E-Mail an kontakt@darmgluecklich.de schreiben. Gemeinsam finden wir einen Weg, deinem Darm und Bauch wieder die Balance zu schenken.

Das war unser erster Ausflug in die Welt deines Darms – Deiner wundervollen zweiten Aussenbarriere! Ich hoffe, du hast ein paar Aha-Momente gehabt und fühlst dich jetzt sicherer, was deinen Bauch angeht.

Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich riesig, wenn du meinen Podcast abonnierst, denn er hat mit diesem Neustart einen neuen Feed erhalten. Folge mir auch auf Instagram und YouTube, wo ich als „die webapothekerin Linda“ viele weitere Tipps teile. Und vergiss nicht: Dein Bauch ist der Schlüssel zu deinem Wohlbefinden. In der nächsten Folge schauen wir uns genauer an, was passiert, wenn der Türsteher in Deinem exclusiven Club – also deine Darmbarriere – einen schlechten Tag haben. Bis dahin wünsche ich dir eine darmglückliche Woche und sende dir meine herzlichsten Bauchgrüße!

30 | Darmbeschwerden – Wege zu einem entspannten Bauch | Teil 120 Jan 202500:11:51

Kostenloses Webinar: Darmbeschwerden? Rundum wohlfühlen! Wege zu einem entspannten Bauch und einem gesunden Darm

Deine Gelegenheit, tiefere Einblicke in die Welt deines Darms zu bekommen und praktische Tipps für mehr Wohlbefinden mitzunehmen! Schau Dir mein ausführliches Webinar an!

Dein Darm als Club

Stell dir vor, dein Darm ist wie ein Club. Am Eingang steht ein Türsteher, der entscheidet, wer rein darf und wer draußen bleibt. Meist läuft alles reibungslos – die Stimmung ist top, und die Party im Club ist in vollem Gange. Doch wenn der Türsteher müde wird oder unangenehme Gäste auftauchen, kippt die Balance: Blähungen, Bauchkrämpfe und das Gefühl, dass nichts mehr rund läuft, können die Folge sein.

Im ersten Teil dieser Folge werfen wir einen genauen Blick darauf, was im Darm passiert, wenn die Party aus dem Ruder läuft. Du erfährst, wie dein Darm als unsichtbare Schutzbarriere funktioniert, welche Rolle dein Mikrobiom und deine Darmbarriere spielen und warum Stress für deinen Bauch wie ein Stromausfall im Club ist.

Im zweiten Teil schauen wir uns dann an, was du ganz konkret tun kannst, um deinen Club wieder in Balance zu bringen. Bleib dran – es wird spannend!

Schön, dass Du da bist!

Willkommen zurück zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück! Ja, du hast richtig gehört: „zurück“. Ich bin wieder da mit meinem Podcast Darmglücklich und ich freue mich riesig, dass du mit dabei bist. Vielleicht bist du ganz neu hier oder aber Du kennst mich schon und hast gemerkt, dass mein Podcast umgezogen ist. Es gibt an dieser Stelle einen frischen Neustart von mir.

Ich bin Linda Reeves, Apothekerin, Darmexpertin und Ernährungsberaterin und ich leite seit 17 Jahren die Ahrtor-Apotheke in Ahrweiler. Auf Instagram und YouTube bin ich digital als „die webapothekerin“ unterwegs. Ab sofort gibt es meinen Podcast wieder regelmäßig wöchentlich auf Apple Podcast, Spotify und anderen bekannten Podcastplattformen nicht nur mit neuem Feed, sondern die neuen Folgen rund um die Themen Darmgesundheit, Ernährung und Wohlbefinden kannst Du auch immer auf YouTube anschauen.

Warum eigentlich diese längere Pause?

Das Leben hatte mich ordentlich auf Trab gehalten. In meiner Apotheke, der Ahrtor-Apotheke in Ahrweiler, gab es viele Veränderungen: eine Mitarbeiterschwangerschaft, zusätzlich der Ausfall von zwei weiteren Mitarbeiterinnen durch längere  Krankheit und Umzug und… ach ja, die Einführung des E-Rezepts und Einführung einer eigenen App – kurz gesagt, meine Verantwortung für meine Apotheke, mein Team und meine Kunden vor Ort in Ahrweiler stand zwischenzeitlich im Vordergrund.

Außerdem bin ich im Herbst privat umgezogen und meine Frau und ich haben zusätzlich unser Zuhause erweitert – mit einem zweiten Pudel! Unsere erste Hündin Moya lebt schon seit über zwei Jahren bei uns, und im Dezember 2024 haben wir einen kleinen Wirbelwind namens Jua dazu bekommen – einen neun Wochen alten Welpen. Und glaub mir, da bin ich gerade auch als Hundetrainerin gefragt.

Ich habe mittlerweile akzeptiert, dass es manchmal so ist.. dass ich – auch wenn der Darm mein Herzensprojekt ist – nicht immer alles zeitlich schaffe und Prioritäten setzen muss, die manchmal nach der Rangfolge der Notwendigkeit ablaufen und nicht immer nach meinen Wünschen. Aber jetzt bin ich wieder da und starte 2025 voll durch – mit neuen spannenden Podcastfolgen, tollen Gästen und sogar einigen Webinaren,a uf die ich Dich auch immer hier in den Folgen hinweisen werde.

Darmbeschwerden betreffen viele

Stell dir deinen Darm wie einen Club vor. Ein Club, in dem die beste Party geschmissen wird, die Du Dir nur vorstellen kannst. Alles läuft reibungslos, die Energie und die Stimmung sind grandios, Du fühlst Dich bestens, aber plötzlich läuft irgendetwas aus dem Ruder. Du merkst ggf hier und dort, dass die Partygäste nicht mehr ganz so happy sind…aber da die Party grundsätzlich noch ganz gut läuft, überhörst Du die Warnzeichen…bis…naja, bis sie irgendwann nicht mehr zu überhören sind. Was da im Darm passiert, und wie Du die ersten Probleme beheben kannst? Das schauen wir uns jetzt genauer an.

Bevor wir zu den Ursachen und Lösungen kommen, lass uns erstmal einen Blick darauf werfen, was Dein Darm eigentlich leistet. Dein Darm ist eine absolute Meisterleistung der Natur und wenn ich darüber rede, verfalle ich immer leicht ins Schwärmen.

In Deinem Darm – also Deinem riesigen Club  – arbeiten Billionen von Mikroben und sorgen dafür, dass die Party auf Hochtouren läuft und alle ihren Spaß haben. Diese kleinen Mitarbeiter haben Aufgaben wie die Verdauung von Nahrung, die Produktion von Energie und sogar die Unterstützung deines Immunsystems. Und ja, 70 bis 90 Prozent deines Immunsystems sitzen tatsächlich im Darm. Diese Mikroben kommunizieren miteinander, tauschen Informationen aus und sorgen dafür, dass alles in Balance bleibt.

Das Qualitätsmanagement in Deinem Darm

Aber nicht nur meine Apotheke…nein auch so ein Club, der braucht ein Qualitätsmanagement. Hier kommt Deine Darmbarriere ins Spiel. Stell dir die Darmbarriere wie die Türsteher Deines Clubs vor. Ihre Aufgabe ist es, genau zu prüfen, wer rein darf in Dein Innerstes und wer draußen bleibt. Gute Gäste – die VIPS – wie Nährstoffe, werden durchgelassen. Aber Krankheitserreger, Schadstoffe oder unverdaute Nahrungsreste – die bleiben draußen….naja, das sollen sie zumindest.

Was passiert, wenn Deine Türsteher in Deinem Club überfordert sind? Dann rutschen plötzlich die falschen Gäste durch…und gelangen in Dein Blut und Lymphsystem.

Das kann zu Entzündungen führen, zu einer geschwächten Darmbarriere – dem sogenannten Leaky Gut – und langfristig sogar zu Autoimmunerkrankungen.

Alles beginnt im Mund

Schon das Kauen ist wichtig, weil es im Club die Gäste vorbereitet und einstimmt: „Achtung, die Party kann beginnen!“ Die Magensäure übernimmt die erste Sicherheitskontrolle und beseitigt ungebetene Eindringlinge. Im Dünndarm werden Nährstoffe herausgefiltert, die der Körper braucht, während der Dickdarm mit Hilfe des Mikrobioms den Feinschliff übernimmt. Was nicht verwertet werden kann, wird aussortiert und verlässt den Körper.

Dein Verdauungsweg ist dabei mehr als nur ein Verarbeitungssystem für Nahrung – er ist deine zweite Außenbarriere. Häufig wird die Haut als die einzige Schutzschicht unseres Körpers wahrgenommen. Schließlich ist sie sichtbar, spürbar und bildet die Grenze zur Außenwelt. Doch dein Verdauungsweg erfüllt eine genauso wichtige, wenn nicht sogar sensiblere Aufgabe. Diese innere Barriere – vom Mund bis zum After – ist dein unsichtbarer Schutzschild gegen schädliche Eindringlinge.

Während die Haut dick und robust ist, muss die Darmbarriere hochgradig durchlässig sein, um Nährstoffe aufzunehmen, gleichzeitig aber so selektiv, dass Schadstoffe und Krankheitserreger draußen bleiben. Hier wird es oft kritisch: Viele Menschen behandeln ihren Verdauungstrakt nicht wie eine Schutzschicht. Stell dir vor, du würdest deine Haut täglich mit aggressiven Chemikalien oder ständigem Reiben reizen – irgendwann würde sie rissig und anfällig. Ähnlich verhält es sich mit deinem Verdauungstrakt.

Das Problem ist, dass wir diese zweite Barriere nicht sehen und ihre Schwächung oft lange unbemerkt bleibt. Symptome wie Blähungen, Durchfall oder chronische Müdigkeit werden als lästig abgetan, ohne zu erkennen, dass sie auf eine gestörte Darmbarriere hinweisen können.

Deshalb ist es wichtig, deinen Verdauungsweg als das zu betrachten, was er ist: eine unsichtbare, aber absolut wichtige Außenbarriere, die genauso viel Pflege und Schutz verdient wie deine Haut.

Warum läuft es manchmal nicht rund bei uns?

Können wir immer etwas dafür?

Ein sehr häufiger Grund ist in unserer heutigen Gesellschaft: Stress. Stress ist wie ein Stromausfall in deinem Club. Alles verlangsamt sich, und die Stimmung fällt auf den Tiefpunkt. Dein Körper schüttet Stresshormone wie Cortisol aus, die die Durchblutung deines Darms reduzieren, weil er denkt: „Ich muss kämpfen oder flüchten, nicht verdauen.“ Das führt oft zu Symptomen wie Blähungen, Bauchkrämpfen oder diesem unangenehmen Gefühl, dass dein Bauch einfach nicht mitspielt. Dieses Stressmanagement ist total alt, denn so überlebten bereits unsere Vorfahren in grauer Steinzeit…

Damals war Stress ein Lebensretter. Wenn ein Säbelzahntiger plötzlich vor der Höhle stand, aktivierte der Körper den sogenannten „Flight-or-Fight“-Modus: Alle Kräfte wurden mobilisiert, um entweder die Flucht zu ergreifen oder sich dem Raubtier entgegenzustellen. Der Körper lenkte Blut aus dem Verdauungstrakt in die Muskeln, um maximale Energie für diese kurzfristige Notsituation bereitzustellen. Verdauen war da nicht wichtig – schließlich konnte man das Abendessen auch später genießen, wenn die Gefahr vorüber war.

Das Problem ist, dass unser Körper noch immer genau so reagiert wie damals. Dein Gehirn kann nicht unterscheiden, ob dir ein Säbelzahntiger gegenübersteht oder ob eine stressige Deadline, ein Streit oder eine volle To-Do-Liste deine Gedanken beherrscht. Es schaltet in den gleichen Überlebensmodus. Dabei ist die Gefahr heute meist nicht lebensbedrohlich, sondern eher chronisch. Das bedeutet, dass wir uns ständig in einem Zustand von Alarmbereitschaft befinden, was dazu führt, dass die Verdauung dauerhaft vernachlässigt wird.

Dauerbelastung für unseren Darm

Diese Dauerbelastung ist für unseren Darm eine echte Herausforderung. Während ein kurzzeitiger Stressimpuls früher sinnvoll war, bringt dieser chronische Stress in unserer heutigen schnelllebigen Zeit unser gesamtes Verdauungssystem durcheinander. Das Immunsystem wird geschwächt, die Durchblutung des Darms bleibt reduziert, und langfristig können Entzündungen oder sogar Schäden an der Darmbarriere entstehen.

Das war der erste Teil unseres Ausflugs in die faszinierende Welt deines Darms – deinem unsichtbaren Schutzschild und Schlüssel zu deinem Wohlbefinden! Ich hoffe, du konntest schon ein besseres Verständnis dafür gewinnen, wie wichtig dein Darm für deinen gesamten Körper ist und was hinter den Kulissen so alles passiert, wenn die Balance mal verloren geht.

Im zweiten Teil dieser Folge wird es noch spannender: Wir schauen uns ganz konkret an, wie du deinem Darm helfen kannst, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Es geht um praktische Tipps für Stressmanagement, eine darmfreundliche Ernährung und vieles mehr, damit dein exklusiver Club wieder reibungslos läuft.

Wenn dir der heutige erste Teil gefallen hat, freue ich mich riesig, wenn du meinen Podcast abonnierst und auf Instagram oder YouTube bei mir vorbeischaust – dort bin ich als „die webapothekerin Linda“ unterwegs. Bleib also unbedingt dran, und wir hören uns ganz schnell in Teil 2 wieder! Bis dahin wünsche ich dir eine darmglückliche Pause und sende dir meine herzlichsten Bauchgrüße!

Wer ich bin: Mein Weg und mein 'Warum'19 Jan 202500:04:39

Was wäre, wenn ich dir sage, dass dein Bauch nicht nur denkt, sondern auch fühlt? Dass in dir ein ganz eigenes Universum schlummert, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden? Doch bevor wir an dieser Stelle wieder tief eintauchen in die Welt Deines Darms, lass mich einen Schritt zurückgehen. Ich möchte Dir – wenn Du hier vielleicht neu bist – einmal erzählen: Wer ich bin? Warum ich hier bin – und mich mein Weg in diesen faszinierenden Kosmos des Darms geführt hat…

Willkommen zu deiner wöchentlichen Portion Darmglück!

Schön, dass Du da bist. Ich bin Linda Reeves, Apothekerin, Darmexpertin und sozusagen Bauchgefühls-Enthusiastin – und ich freue mich, dass du meinen Podcast ausgewählt hast.

Geboren 1971 in der Domstadt Köln, war ich schon als Kind unglaublich neugierig. Was bewegt uns Menschen? Wie funktioniert der Körper? Diese Fragen ließen mich nie los. Mein Weg in die Welt der Apotheke begann früh: Schon in der neunten Klasse entdeckte ich während eines Schulpraktikums in einer Apotheke, wie faszinierend es ist, anderen mit dem richtigen Wissen und den richtigen Mitteln zu helfen.

Nach meinem Pharmazie-Studium an der Uni Bonn und einigen Jahren als angestellte Apothekerin fand ich in Ahrweiler meine berufliche Heimat. 2008 habe ich dort die Ahrtor-Apotheke übernommen, die ich bis heute mit einem fantastischen Team leite. Gut, zwischendurch wurde 2021 meine Apotheke in der Flutkatastrophe komplett zerstört, aber ich habe sie wieder an gleicher Stelle aufgebaut, am Fuße des größten Stadttors in Ahrweiler: dem Ahrtor.

Aber warum und wie kam ich nun zum Darm?

Es ist schon verrückt, wie sehr der Darm mein Leben auf den Kopf gestellt hat. Jeden Tag beriet ich in meiner Apotheke Kund:innen und bemerkte dabei immer wieder: Hinter vielen Beschwerden stecken Geschichten, die tiefer gehen als das, was man auf den ersten Blick sieht. Ich wollte diese Geschichten verstehen, damit meine ich: ich wollte die Ursachen kennenlernen, statt nur Symptome zu lindern. Und so begann meine Reise in das spannendste Universum unseres Körpers: den Darm.

Ich machte zunächst eine Weiterbildung zur Apothekerin für Ernährungsberatung und begegnete dadurch das erste Mal dem Darm. Je mehr ich las und lernte, desto klarer wurde: Die Darmgesundheit ist der Schlüssel zu fast allem – ob ein ruhiger Geist, ein gesunder Körper oder ein echtes Glücksgefühl. Der Darm ist nicht nur ein Organ, er ist ein Multitasking-Genie, das unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden steuert. Und genau das fasziniert mich bis heute.

Mein größter Antrieb: Menschen zu helfen

Mein größter Antrieb ist es, Menschen zu helfen, ihren eigenen Weg zur Gesundheit zu finden. Deshalb habe ich mich zur Darmexpertin und Ernährungsspezialistin weitergebildet. In meiner Arbeit durfte ich schon viele Menschen begleiten – von Abnehmwilligen bis zu denen mit chronischen Erkrankungen. Dabei habe ich erkannt: Ein gesunder Darm ist keine Glückssache. Es ist eine Kombination aus Wissen, gezielter Diagnostik und einem Lebensstil, der nicht nur den Körper, sondern auch die Seele berührt.

Das ist mein Ansatz: individuell, einprägsam und immer mit Blick auf dich als ganzen Menschen.

Warum Darmglücklich? Dein wöchentliches Date mit mir!

Dieser Podcast wird dein wöchentliches Date – mit deinem Bauch und mit mir. Ich nehme dich mit in die Welt der Darmgesundheit, erkläre dir spannende Zusammenhänge und gebe dir praktische Tipps, die du direkt anwenden kannst. Und keine Sorge: Es wird nicht nur informativ, sondern auch persönlich. Zwischendurch lade ich spannende Gäste ein, die dir weitere Facetten dieser faszinierenden Welt zeigen.

Meine Frau, meine Kinder, unsere Pudel und ich

Ach ja, ein bisschen Privates gibt es auch über mich: Ich lebe mit meiner Frau Shary – die viele von euch vielleicht noch von Wissen macht AH! kennen – in Köln. Sie, meine beiden mittlerweile erwachsenen Kinder und unsere beiden Pudelhündinnen Moya und Jua sind mein tägliches Glücksrezept. Jua, unser noch sehr quirliger Welpe, bringt uns alle zum Lachen. Und genauso möchte ich auch diesen Podcast gestalten: informativ, herzlich und mit einem kleinen Augenzwinkern.

Egal, ob du deinen Darm bisher stiefmütterlich behandelt hast oder schon einiges ausprobiert hast – ich verspreche dir: Gemeinsam machen wir aus deinem Bauchgefühl ein echtes Darmglück. Also, abonniere meine Podcast auf Spotify und Apple Podcast – auf YouTube auch immer mit Video und lass uns zusammen loslegen.

Ich freue mich auf diese Reise mit dir. Bis zum nächsten Mal und vergiss nicht: Dein Darm wird es dir danken!

29 | Autoimmunerkrankungen – da kann man nix machen?!03 Apr 202400:14:32

Der Darm soll es richten? Mir ist bewusst, dass sich das teilweise merkwürdig anhört, wenn ich über den Zusammenhang von Darm bzw. Darmbarriere und diversen Erkrankungen spreche. Autoimmunerkrankungen zum Beispiel sind meistens mit dem Etikett versehen ‚Da kann man nix machen‘, denn Autoimmunerkrankungen gelten als nicht wirklich umkehrbar, eher nicht heilbar und werden daher häufig schulmedizinisch entsprechend der Symptome behandelt. Was ist aber dennoch möglich selber zu tun? Heute geht es um genau das und ich werde Dir von zwei meiner KundInnen berichten, die sich mit dem ‚da kann man nix machen‘ nicht zufrieden gegeben haben. Und das war gut so…Los geht’s

29 | Autoimmunerkrankungen – da kann man nix machen?!

Wenn Du oder jemand in Deinem Umfeld von Autoimmunerkrankungen betroffen ist, bist Du nicht allein, denn viele Menschen leiden unter einer Autoimmunerkrankung.Ca 5-8 % der Bevölkerung leiden an einer der 80-100 verschiedenen Autoimmunerkrankungen, die mittlerweile bekannt sind. Diese sind nach Herz-Kreislauf- und Tumorerkrankungen die dritthäufigste Erkrankungsgruppe.

Was sind Autoimmunerkrankungen?

Autoimmunerkrankungen entstehen, wenn das Immunsystem, das normalerweise Deinen Körper vor Infektionen schützt, irrtümlicherweise Deine eigenen Zellen angreift.

Diese 80-100 bekannten Typen an Autoimmunerkrankungen können die verschiedensten Teile des Körpers betreffen. Ich stelle Dir hier einmal kurz die 10 der häufigeren vor, um Dir einen besseren Überblick zu geben:

1. Viele wissen es nicht, aber Rheuma, bzw. die Rheumatoide Arthritis (RA)ist eine Autoimmunerkrankung…eine Erkrankung, die Entzündungen, Schmerzen und Schwellungen in den Gelenken verursacht. Im Laufe der Zeit kann die Entzündung das Gelenkgewebe beschädigen, was zu anhaltenden Schmerzen und Behinderungen führt.

2. Der Systemische Lupus erythematodes auch SLE, oder einfach Lupus genannt, ist eine systemische Erkrankung, die Haut, Gelenke, Nieren, Gehirn und andere Organe betreffen kann. Systemisch bedeutet, dass die Erkrankung den gesamten Organismus betrifft. Dabei können die Symptome mild bis schwer sein und oft in Form von Schüben auftreten.

3. Die **Multiple Sklerose – auch MS genannt – betrifft das zentrale Nervensystem, einschließlich des Gehirns und des Rückenmarks. Es kann zu Schwäche, Müdigkeit, Gleichgewichtsproblemen und kognitiven Beeinträchtigungen führen in unterschiedlichster Ausprägung.

4. Beim **Typ-1-Diabetes** greift das Immunsystem die Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse an. Dies führt zu einem Mangel an Insulin, einem lebenswichtigen Hormon, das hilft, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Betroffene müssen ein Leben lang Insulin spritzen, um den Blutzuckerspiegel im Schach zu halten.

5. **Psoriasis**ist eine Hauterkrankung, die zu roten, juckenden und schuppigen Hautausschlägen führt. Es kann auch mit einer Form der Arthritis, der Psoriasis-Arthritis, verbunden sein, die Gelenkschmerzen und -schwellungen verursacht.

6. Eine die Schilddrüse betreffende Autoimmunerkrankung ist die **Hashimoto-Thyreoiditis** Bei dieser Erkrankung greift das Immunsystem die Schilddrüse an, was zu einer Unterfunktion führt. Symptome können Müdigkeit, Gewichtszunahme und Kälteempfindlichkeit umfassen.

7. Bei der **Zöliakie**löst der Verzehr von Gluten, einem Protein, das in Weizen, Gerste, Roggen und anderen Getreidearten vorkommt, eine Immunreaktion aus, die die Auskleidung des Dünndarms schädigt. Dies kann zu Verdauungsproblemen und Nährstoffmängeln führen.

8. Die seltene Erkrankung **Sklerodermie** ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer Verhärtung und Straffung der Haut und des Bindegewebes führt. Es kann auch interne Organe wie das Herz, die Lungen und den Verdauungstrakt betreffen.

9. **Morbus Crohn und Colitis ulcerosa**gehören zu den entzündlichen Darmerkrankungen und verursachen Entzündungen im Verdauungstrakt, was zu Schmerzen, Durchfall und Nährstoffmangel führen kann.

10. Das **Sjögren-Syndrom** betrifft die Tränendrüsen und Speicheldrüsen, was zu trockenen Augen und Mund führt. Es kann auch andere Organe betreffen und Müdigkeit verursachen.

Für jede dieser Erkrankungen sind spezifische Behandlungen erforderlich. Allen Erkrankungen gleich ist, dass sie durch eine Fehlsteuerung des körpereigenen Immunsystems entstehen, so dass die eigene Abwehr körpereigene Strukturen angreift.

Schulmedizinische Behandlungsansätze

In der Schulmedizin werden Autoimmunerkrankungen oft mit Medikamenten behandelt, die das Immunsystem unterdrücken, die Entzündungen verringern oder die Symptome lindern. Dazu gehören:

– Sogenannte Nichtsteroidale Antirheumatika wie Ibuprofen oder Diclofenac (NSAIDs)

– und Cortison, welches Entzündungen lindert

– Immunsuppressiva, die das reaktive Immungeschehen unterdrücken sollen und

– sogenannte Biologika, die als spezielle Antikörper den körpereigenen Abwehrstoffen ähneln und gezielt krankheitsauslösende Faktoren abfangen.

Vielleicht fragst Du Dich jetzt, warum das Immunsystem sich plötzlich gegen den eigenen Körper richtet?

Die genauen Auslöser von Autoimmunerkrankungen sind oft nicht vollständig bekannt, aber es wird allgemein angenommen, dass eine Kombination aus genetischen, umweltbedingten und immunologischen Faktoren eine Rolle spielt.

Das heißt, dass sowohl Genetik, also eine familiäre Vorgeschichte ebenso, wie bestimmte Umweltfaktoren wie Viren, Bakterien, Chemikalien und Sonnenlichtexposition Autoimmunerkrankungen auslösen oder verschlimmern können. Bestimmte bakterielle oder virale Infektionen können das Immunsystem so stimulieren, dass es eine abnorme Reaktion hervorruft. Das Immunsystem kann dann fälschlicherweise Körperteile angreifen.

Ernährungs- und Lebensgewohnheiten spielen ebenfalls eine große Rolle.

Hormonelle Veränderungen, insbesondere bei Frauen, können zur Autoimmunerkrankungen beitragen, auch körperlicher und emotionaler Stress beeinflussen das Immunsystem und führen so zu einer Dysregulation, die eine Autoimmunerkrankung auslösen oder verschlimmern kann.

Es ist häufig nicht greifbar und ein Auslöser alleine, aber schauen wir uns einmal die Auslöser an. An der Genetik und an den Hormonen können wir nichts ändern…auch meistens an den Infektionen nicht, die wir uns zuziehen. Dennoch beeinflussen Infektionen ebenso wie unser Lebensstil, also das was wir essen, trinken, unser Stresslevel und auch die Hormone massiv das Geschehen in unserem Darm und führt hier zu Veränderungen, zu Entzündungsgeschehen und Reaktionen im Darmimmunsystem.

Menschen mit Autoimmunerkrankung haben aus meiner Erfahrung immer eine massive Veränderung in der Darmbarriere, im Darmimmunsystem, im Darmentzündungsgeschehen, im Mikrobiom….und somit haben wir immer eine Darmbeteiligung! Dabei ist es ein wenig bei diesem Darmgeschehen so, wie bei der Frage nach dem Ei und dem Huhn: was war zuerst da? Gab es erst eine Darmentgleisung, die das Immungeschehen beeinflusst hat? Wahrscheinlich ist das….

Und hier im Darm lässt sich das Autoimmungeschehen dann oftmals auch positiv beeinflussen!

Durch ein Gesundes Darmmikrobiom, das entscheidend für ein starkes Immunsystem ist.

Durch Anti-entzündliche Ernährung, die massiv die Entzündungen im Darm beeinflusst und somit das Entzündungsgeschehen im kompletten Körper.

Und durch Stressmanagement, denn Stress kann Autoimmunerkrankungen verschlimmern.

Wie versprochen möchte ich Dir nun von zwei meiner KundInnen erzählen, die mit massiven Autoimmunerkrankungen zu mir kamen.

Ich beginne mit Anja, eine meiner ersten ‚Darmglücklich‘Kundinnen. Anja kannte mich bereits aus der Apotheke in Ahrweiler. Sie kam mit einer ungesicherten Diagnose, nämlich  einer Autoimmunerkrankung aus dem rheumatischen Bereich zu mir. Sie litt unter einer Kollagenose. Kollagenose wird oft mit einer Erkrankung des Bindegewebes gleichgesetzt. Tatsächlich umfasst der Begriff eine Gruppe von Krankheiten mit rheumatisch-entzündlichem Charakter. Wie bei allen Autoimmunerkrankungen richtet sich auch bei einer Kollagenose das Immunsystem sich gegen den eigenen Körper. Das kann Entzündungen in verschiedenen Teilen des Körpers verursachen, wie der Haut, den Gelenken, Muskeln, dem Nervensystem oder den inneren Organen. Zum Glück sind meist nicht alle diese Bereiche gleichzeitig betroffen, was den Betroffenen einige Erleichterung verschaffen kann. Anja litt unter Schmerzen in Armen und Beinen und wandte sich damals mit ihren Symptomen zunächst an einen Rheumatologen. Sein Therapieansatz versorgte sie über einen längeren Zeitraum mit Cortison und einem anderen Rheumamittel. Die Nebenwirkungen der Medikamente, ließen Anja, so erzählte sie mir – nach alternativen Ansätzen forschen.
Aus ihren eigenen Recherchen wusste sie, dass eine Ernährungsumstellung helfen könnte, Beschwerden deutlich zu verbessern und Medikamente zu reduzieren.
Anja sagte mir, als wir das erste Mal darüber sprachen, dass der Rheumatologe dies damals belächelte und ihr keinen Erfolg versprach.
Nach einem ersten, aufklärenden Gespräch bei mir, sowie einer Stuhlprobe und der daraus resultierenden Mikrobiom- und Darmwand-Analyse, erhielt Anja von mir einen auf sie individuell abgestimmten 3-phasigen Ernährungsplan, den sie über 4 Monate konsequent einhielt. Dieses strikte Essverhalten führte schnell zu den gewünschten Veränderungen.

Anja sagt selber rückblickend über diese Zeit: ‚In der Folge, sowie in Absprache mit meinem Hausarzt, konnte ich die Cortisongabe stetig reduzieren und auslaufen lassen. Eine erneute Blutabnahme zeigte keinerlei Auffälligkeiten mehr, so dass das Rheumamedikament ebenfalls ausgeschlichen werden konnte und ich nicht mehr zum Rheumatologen gehen musste.
Schon während der Ernährungsumstellung fühlte ich mich deutlich besser, meine Schmerzen reduzierten sich und nebenbei verlor ich an Gewicht.
Langsam durfte ich zu immer mehr Lebensmitteln zurückkehren. Heute esse ich nahezu wieder alles, doch ist nach der positiven Erfahrung ein verändertes und gesünderes Essverhalten entstanden, sowie eine andere Körperwahrnehmung.
Kleinste „Ernährungsfehler“ beeinflussen den Darm und diese Stellschraube weiß ich heute für mich zu nutzen.
Ich bin dankbar und überzeugt, dass eine Verhaltensänderung einen gewünschten Effekt erzielen kann. Ich fühlte mich endlich Ernst genommen und bin dankbar, dass mir dieser Weg aufgezeigt wurde.‘

Anja sehe ich heute immer noch ab und an in der Apotheke und nach wie vor, muss sie keine Rheumamedikamente mehr einnehmen und fühlt sich richtig wohl.

Ähnlich ging es Franzi.

Franzi und ich lernten uns auch in der Apotheke während der Flutkatastrophe im Ahrtal näher kennen. Damals erzählte ich ihr schon von meiner Ausbildung und dem großen Einfluss des Darms auf die komplette Gesundheit. Franzi ist eine Morbus Crohn Patientin. Morbus Crohn gehört als Autoimmunerkankung zu den Chronischen Darmentzündungen, bei denen mehrere Darmabschnitte stark entzündet sind. Franzi beschrieb später ihre Erfahrungen mit dem Darmglücklich Konzept und mir so:

‚Die Schulmedizin hat meine Autoimmunerkrankung am Darm erkannt und erfolgreich mit Tabletten therapiert. Die Aussage, man könnte mit einer Ernährungsumstellung nicht weiter unterstützen, habe ich erstmal so akzeptiert. Durch zufälligen persönlichen Kontakt mit Linda hat Sie mein Interesse geweckt, mich doch mal mit dem Thema auseinanderzusetzen. Mit Linda habe ich es direkt am Anfang in der ersten Phase geschafft, meinen Darm zu ‚reseten‘. Ich schätze an Linda ihre Begeisterungsfähigkeit für den Umgang mit dem Thema und ihre immer aufmunternde Begleitung. Immer und Immer wieder würde ich Linda weiterempfehlen, denn das Thema wird viel zu viel umgangen. Aber es ist kein Tabu-Thema. Danke für 10kg weniger, Linda, war nicht das Ziel aber Nice-to-have!‘

Mittlerweile ist Franzi von ihren Entzündungshemmenden Tabletten komplett weg, hat 10 kg abgenommen und während der Ernährungsumstellung wieder Kontrolle über ihren Körper und Stuhlgang erhalten, den sie unter Tabletteneinnahme nicht hatte.

Obwohl ich über die große Bedeutung des Darmes weiß, ist es für mich immer wieder faszinierend und berührend, wenn ich solche Heldenreisen mitbegleiten darf. Ich kenne diese andere Seite, in denen Symptome ausschließlich mit Tabletten behandelt werden als Apothekerin nur zu gut.

Mein Herz schlägt jedoch für die Ursachenbehandlung…und die Ursache liegt so oft im Darm und das tolle ist: wir haben die Möglichkeiten mit unserem Darm zusammen zu arbeiten und so unser Wohlbefinden massiv zu verbessern.

Wenn Du mehr erfahren möchtest und Unterstützung auf Deinem Weg benötigst, lade ich Dich herzlich ein, meinen Podcast „Darmglücklich“ zu abonnieren. Ich freue mich riesig über eine 5 Sternebewertung, damit mein Herzensprojekt auch für andere sichtbar wird, denn ich teile gerne Tipps, Experteninterviews und persönliche Einblicke, die Dir helfen können, Deine Darmgesundheit und Dein Wohlbefinden zu verbessern.

Folge mir auch auf Instagram @diewebapothekerin, um tägliche Tipps, Inspiration und die neuesten Updates zu erhalten. Deine Gesundheit ist meine Priorität, und ich bin hier, um Dir auf Deinem Weg zu helfen.

Brauchst Du eine persönlichere Beratung? Besuche meine Webseite darmgluecklich.de, ldie ich gerade mit meinem Team für Dich komplett neu gestaltet habe…. Schau Dich um oder kontaktiere mich über mein Kontaktformular. Ich freue mich darauf, Dir zu helfen und Deine Fragen zu beantworten.

Gemeinsam können wir einen Weg finden, Dein Leben – auch bei Autoimmunerkrankungen -besser zu gestalten. Bleibe stark und gesund!

Mit darmglücklichen Grüßen

Deine Linda

28 | Zu jedem Antibiotikum ein Probiotikum?20 Mar 202400:12:00

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Mehr Darmglückliche Infos immer auf meine Webseite darmgluecklich.de

Heute möchte ich mit euch ein Thema vertiefen, das uns alle angeht: die Wechselwirkung zwischen Antibiotika, unserem Mikrobiom und die Rolle von Probiotika dabei. Diese Folge basiert auf einem sehr inspirierenden Vortrag von Frau Prof. Dr. Vanessa Stadlbauer-Köllner aus Graz, den ich auf den Deutschen Mikrobiomtagen im Februar 2024 hören durfte.

Ehe wir uns mit den Antibiotika beschäftigen, noch ein Blick auf die Wirkung von Medikamenten allgemein in unserem Körper. Es wird Dich nicht verwundern, dass alles was wir in uns aufnehmen eine Wirkung oder auch Nebenwirkung, wenn man es so ausdrücken möchte, in uns verursacht. So können Medikamente auch massgeblich unser Mikrobiom beeinflussen…auch das Darmmikrobiom. Ein Medikament kann Mikroorganismen dabei im Wachstum behindern. Manche Medikamente nutzen Mikroorganismen aber auch geradezu aus, so dass Mikroorganismen das Arzneimittel erst verstoffwechseln und somit aktivieren oder später inaktivieren. Nichts passiert im Körper ohne Wirkung.

Was sind Antibiotika?

Nehmen wir uns aus den Medikemanten nun aber einmal die Gruppe der Bakterientöter…also die Antibiotika raus. Antibiotika sind Medikamente, die zur Behandlung von bakteriellen Infektionen eingesetzt werden. Antibiotika gibt es seit den 1920er Jahren. Die Entdeckung des ersten echten Antibiotikums wird allgemein Alexander Fleming im Jahr 1928 zugeschrieben, als er zufällig die antibakteriellen Eigenschaften von Penicillium-Notatum-Schimmelpilzen entdeckte, was zur Entwicklung von Penicillin führte. Dieses Antibiotikum wurde jedoch erst in den frühen 1940er Jahren für die breite medizinische Anwendung verfügbar, insbesondere während des Zweiten Weltkriegs, wo es zahlreiche Leben rettete.

Die Entdeckung von Penicillin markierte damit den Beginn des Antibiotika-Zeitalters und löste eine Revolution in der medizinischen Behandlung aus, die es ermöglichte, viele zuvor tödliche bakterielle Infektionen zu heilen oder zu verhindern. In den folgenden Jahrzehnten wurden zahlreiche weitere Antibiotika entwickelt, die gegen eine breite Palette von Bakterienarten wirksam sind. Wenn Du einen Schnupfen oder Kratzen im Hals hast, ist das meist aber eine virale Infektion – also durch Viren ausgelöst – …dagegen helfen Antibiotika nicht. Breiten sich auf diese meist viral beginnende Infektion jedoch Bakterien aus, entstehen Infektionen oder Superinfektionen, die antibakteriell – also mit Antibiotika – behandelt werden müssen. Antibiotika können so tatsächlich Leben retten, indem sie krankheitserregende Bakterien abtöten oder deren Wachstum hemmen. Jedoch ist ihre Wirkung nie sehr selektiv; das heißt sie töten nicht nur die schädlichen Bakterien, sondern auch die nützlichen Mikroorganismen in unserem Darm. Daher sind wir nach dem Antibiotikazeitalter mittlerweile mittendrin im Probiotikazeitalter.

Die Bedeutung des Mikrobioms

Wie Du weißt spielt Dein Mikrobiom, also die Gemeinschaft der Mikroorganismen in Deinem Körper, eine entscheidende Rolle für Deine Gesundheit. Dein Darmmikrobiom hilft nicht nur bei der Verdauung, sondern produziert auch lebenswichtige Vitamine, trainiert Dein Immunsystem, macht Dir gute Laune über Kommunikation zu Deinem Gehirn und schützt Dich auch vor krankheitserregenden Keimen. Eine gesunde Diversität und Balance in diesem Ökosystem sind daher essentiell. Gesunde Diversität bedeutet, dass möglichst viele verschiedene der guten Bakterienstämme vorhanden sind, denn sie haben alle die unterschiedlichsten Aufgaben, die sie für Dich ganz im Stillen verrichten.

Der Einfluss von Antibiotika auf das Mikrobiom

Der Einsatz von Antibiotika kann somit einiges in Deinem Körper anrichten…natürlich zum einen helfen Deine Infektion zu besiegen. Häufig führen Antibiotika jedoch zu einer Dysbiose, also einem Ungleichgewicht in Deinem Mikrobiom. Dies äußert sich in einer sehr reduzierten Vielfalt und Anzahl der Mikroorganismen, was Deinen Körper schlussendlich schwächt. Krankmachende Keime können sich dann leichter ansiedeln und wieder zu Infektionen führen…tatsächlich ein Teufelskreis.

Eine Studie von Professor Sascha Sarmakova aus Groningen hat dies unterstrichen. Im Rahmen einer großen Kohortenstudie in den Niederlanden wurden Stuhlproben gesammelt und analysiert und ein direkter Zusammenhang zwischen Medikamenteneinnahme und Veränderungen im Mikrobiom festgestellt. Besonders betroffen waren da tatsächlich Probanden, die sogenannte Protonenpumpeninhibitoren abgekürzt PPIs – das sind Medikamente wie Omeprazol und Pantoprazol, die die Säure im Magen reduzieren – und auch die, die Antibiotika eingenommen hatten. Dass diese PPIs anzahlmäßig noch schlimmer abschnitten in ihrem schlechten Einfluss auf das Mikrobiom, als Antibiotika liegt in solchen Studien auch daran, dass die Einnahme dieser Säureblocker mittlerweile so extrem weit verbreitet ist und wahnsinnig viele Menschen diese PPIs zur langfristigen Einnahme verordnet bekommen. Antibiotika werden dagegen häufig nur in Ausnahmefällen genommen.

Antibiotika haben direkten Einfluss auf das Mikrobiom, in dem sie sehr breit wirkend auch gute Keime regelrecht abtöten und so Deinen Artenreichtum reduzieren.

Säureblocker kommen da ein wenig durchs Hintertürchen. Sie reduzieren langfristig Deine Säurebildung im Magen. Ein Nachteil davon ist, die fehlende abtötende Wirkung der Magensäure von schlechten Keimen, die wir in uns aufnehmen und so im weiteren Verlauf Deiner Verdauungsröhre Einfluss auf die Zusammensetzung Deines Mikrobioms nehmen.

Eine weitere bedeutsame Studie wurde an der Universität Heidelberg durchgeführt. Hier wurden über 1.000 chemische Substanzen untersucht und festgestellt, dass viele gängige Medikamente das Wachstum wichtiger Darmbakterien hemmen können. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, das Mikrobiom bei der Einnahme von Medikamenten – also nicht nur bei Antibiotika – zu schützen.

Oft vergessen werden allerdings auch bei sehr kurzfristigen Antibiotikaeinnahmen die recht langen Nachwirkungen und deren Einfluss auf das Darmmikrobiom. Diese entstandene Dysbiose kann laut Frau Prof. Dr. Vanessa Stadlbauer-Köllner auch noch bis 2 Monate nach der antibiotischen Therapie auftreten. Na klar…2 Monate nach der Antibiotikatherapie auftretende Durchfälle werden meistens nicht mehr mit der Antibiotikaeinnahme in Verbindung gebracht. Hast Du also solche Magen-Darm-Probleme, denke immer auch noch 2 Monate zurück, was Du da so einnehmen musstest. Besonders betroffen, Antibiotika-assoziierte-Durchfälle zu entwickeln, sind dabei natürlich immer besondere Risikogruppen…Kinder, mit noch nicht gut ausgebildetem Mikrobiom und auch ältere Menschen oder Immunschwache. Hier hat man Angst, dass sich ein Problemkeim mit dem namens Clostridium difficile breit macht, der massive Durchfälle verursacht.

Probiotika können hier helfen.

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die, wenn sie in angemessenen Mengen eingenommen werden, Gesundheitsvorteile bieten. Sie können helfen, die durch Antibiotika verursachte Dysbiose zu mindern, indem sie den Artenreichtum und die Funktion des Mikrobioms unterstützen.

Ein kleiner Blick auf wissenschaftlichen Belege dazu: Die Meta-Analyse von Goldenberg et al. aus dem Jahr 2017 zeigte, dass die Einnahme von Probiotika während einer Antibiotikabehandlung das Risiko für antibiotikaassoziierte Diarrhö um bis zu 60% reduzieren kann. Interessant ist hier, dass der Beginn der Probiotikaeinnahme entscheidend ist – innerhalb der ersten 48 Stunden ist die Wirkung am effektivsten.

Eine Studie aus UK hat mit der Probiotikumgabe erst nach 5 bis 7 Tagen nach der Antibiotikaeinnahme begonnen und keine Besserung feststellen können.

Basierend auf diesen Erkenntnissen gibt es die Empfehlung, bei jeder Antibiotikabehandlung die Einnahme ein geeignetes Probiotikums zu erwägen. Wählen dabei ein Produkt mit mehreren Stämmen und hoher Keimzahl, um verschiedene Ökosysteme in Deinem Darm zu unterstützen.

Im Vortrag hörte ich auch, dass es in den Niederlanden bereits Pflegeheime gibt, die in Kooperation mit Probtiotika-Firmen sich bereit erklärt haben, bei jedem Antibiotikum ein Probiotikum zu geben. Es ergab sich eine signifikante Reduktion von Durchfällen um ca. 55 %.

Grundsätzich haben Probtiotika in der Vermeidung von Nebenwirkungen also einen enormen Stellenwert, wenn sie frühzeitig eingenommen werden. Frau Prof. Stadlbauer-Köllner wies hier auf eine Metaanalyse hin, das sind Analysen, die mehrere Studien zusammenfassen…in diesem Fall waren es 7 Studien. Festzustellen war, dass durch die probiotische Prophylaxe ein zu einer wirklichen Erhöhung der Diversität, also des Artenreichtums der Mikroorganismen im Darm, kam. Dass eine große Diversität uns die bestmöglichste Gesundheit beschert, habe ich glaube ich mittlerweile ausreichend erzählt.

In dieser Folge habe ich mit Hilfe der Deutschen Mikrobiomtagen also von den kritischen Wechselwirkungen zwischen Antibiotika, unserem Mikrobiom und der Rolle von Probiotika berichtet.

Die Botschaft war klar: Ein bewusster Umgang mit Antibiotika und die Unterstützung Deines Mikrobioms durch Probiotika können einen großen Unterschied für Deine Gesundheit machen.

Wenn du mehr erfahren möchtest oder Fragen hast, zögere nicht, Dich an mich zu wenden. Auch bei reine bestehenden Dysbiose musst Du den Kopf nicht hängen lassen. Es gibt immer die Möglichkeit, auf Dein Mikrobiom Einfluss zu nehmen.

Abonniere meinen Podcast „Darmglücklich“ auf Apple und Spotify, wo ich immer weiter ins Detail gehe. Folge mir auch auf Instagram für regelmäßige Updates und Tipps rund um ein gesundes Darmleben.

Deine Gesundheit ist dein wertvollstes Gut. Achte auf die Signale deines Körpers und handle proaktiv, um deine Darmgesundheit zu schützen und zu fördern. Wie ich diesen Weg mit bereits vielen meiner KundInnen gegangen bin, berichte ich Dir beim nächsten Mal.

Sei gespannt…

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal

Deine Linda

27 | Darmsanierung mit Fasten06 Mar 202400:16:20

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Heute geht es ums Fasten und dabei insbesondere um die Darmsanierung mittels Fasten. Die Idee hinter Fasten ist es, für eine bestimmte Zeit auf feste Nahrung zu verzichten oder den Nahrungskonsum stark zu reduzieren, um den Körper zu entlasten und zu reinigen.

Das Fasten bietet eine Vielzahl von potenziellen gesundheitlichen Vorteilen, insbesondere für den Darm.

Die Praxis des Fastens ist seit Jahrhunderten in verschiedenen Kulturen auf der ganzen Welt verbreitet. Während es viele Gründe gibt, warum Menschen fasten – sei es aus religiösen Überzeugungen, zur Gewichtsabnahme oder aus gesundheitlichen Gründen – haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass Fasten tatsächlich zahlreiche Vorteile für unseren Körper hat.

Warum ist Fasten gut für uns und welche Rolle spielt unsere Evolutionsgeschichte dabei?

Unsere Vorfahren hatten oft keine konstante Versorgung mit Nahrung. In Zeiten des Überflusses aßen sie reichlich, aber es gab auch Perioden des Nahrungsmangels, sei es aufgrund von schlechten Jagdbedingungen, mageren Ernten oder anderen Umständen. In solchen Zeiten mussten ihre Körper Mechanismen entwickeln, um mit dem Mangel umzugehen. Diese evolutionäre Anpassung hat sich im Laufe der Zeit als äußerst vorteilhaft erwiesen und ist auch heute noch für uns greifbar.

Ein Hauptvorteil des Fastens liegt in der Art und Weise, wie es den Stoffwechsel beeinflusst. Wenn wir fasten, greift unser Körper auf gespeicherte Energiequellen zurück, wie beispielsweise auf Glykogen in der Leber und auf Fettreserven. Denk dir das so: Dein Körper hat eine Art Speicher, in dem er zusätzliche Energie aufbewahrt, für den Fall, dass du mal nichts isst. Wenn du also keine Nahrung zu dir nimmst, beginnt dein Körper, diese gespeicherte Energie zu nutzen, um dich weiterhin am Laufen zu halten. Das nennt man Ketose. Es ist ein bisschen wie, wenn du deinen Kühlschrank leer hast und stattdessen auf die Vorräte in deinem Vorratsschrank zurückgreifst. Die Ketose hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Ketone, die während der Ketose produziert werden, dienen als alternative Energiequelle. Sie können dein Gehirn und deine Muskeln mit Energie versorgen, damit du den Tag über funktionieren kannst und können so u.a. auch Deine kognitiven Funktionen verbessern.

Weiterhin hat das Fasten nachweislich positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel. Indem wir unsere Nahrungsaufnahme zeitlich begrenzen oder auch zum Beispiel intermittierend fasten, können wir die Insulinempfindlichkeit verbessern und das Risiko für Typ-2-Diabetes verringern.

Normalerweise steigt unser Blutzuckerspiegel nach dem Essen an, weil unser Körper den Zucker aus der Nahrung verwendet. Aber wenn wir fasten, bleibt unser Blutzuckerspiegel stabil oder sinkt sogar leicht ab. Das liegt daran, dass unser Körper klug ist und beginnt, Zucker aus anderen Quellen herzustellen, um uns stabil zu halten. Dies ist besonders wichtig in einer modernen Welt, in der viele von uns einer ständigen Exposition gegenüber verarbeiteten Lebensmitteln und einem Übermaß an Kalorien ausgesetzt sind. Dein Körper freut sich, wenn er hier mal keinen Zucker zugeführt bekommt.

Darüber hinaus hat das Fasten auch Auswirkungen auf Entzündungen im Körper. Chronische Entzündungen sind mit einer Vielzahl von Krankheiten verbunden, von Herzerkrankungen bis hin zu Krebs. Entzündungen sind wie kleine Feuer in unserem Körper, die normalerweise auftreten, wenn wir krank sind oder verletzt werden. Aber manchmal können diese kleinen Feuer außer Kontrolle geraten und zu Problemen führen. Durch das Fasten können wir diese Entzündungen beruhigen und unserem Körper helfen, gesund zu bleiben und somit das Risiko für entzündungsbedingte Krankheiten verringern.

Neben diesen vielen physiologischen Vorteilen hat das Fasten auch psychologische Auswirkungen.

Viele Menschen berichten von einem gesteigerten Gefühl der Klarheit und des Wohlbefindens während des Fastens. Dies könnte teilweise auf die Evolution zurückzuführen sein, da Hunger Hormone wie Ghrelin – einem Hormon welches den Hunger und Satt sein regelt – und Botenstoffe wie Dopamin – einem der sogenannten Glückshormone – beeinflussen. Beide aktivieren unser Belohnungssystem im Gehirn und können uns ein Gefühl der Zufriedenheit geben.

Fasten ist allerding nicht für jeden geeignet. Es gibt verschiedene Methoden, von denen ich Dir heute einige vorstellen werde, die für unterschiedliche Menschen besser funktionieren. Bevor du mit dem Fasten beginnst, ist es daher ratsam, mit einem Therapteuten/einer Therapeutin zu sprechen, insbesondere wenn du unter gesundheitlichen Problemen leidest oder Medikamente einnimmst.

Ich fasse also noch einmal zusammen.

Grundsätzlich, kann Fasten Deine Gesundheit unterstützen und speziell die Darmgesundheit verbessern.

Durch den Verzicht auf feste Nahrung erhalten die Verdauungsorgane eine Pause, was ihnen die Möglichkeit gibt, sich zu regenerieren und zu entschlacken. Dies kann dazu beitragen, die Belastung des Verdauungssystems zu reduzieren und die natürlichen Reinigungs- und Reparaturmechanismen des Körpers zu aktivieren.

Das Fasten kann außerdem dazu beitragen, Dein Darmmikrobiom zu regulieren, indem es das Wachstum von gesunden Darmbakterien fördert und das Gleichgewicht zwischen guten und schlechten Bakterien wiederherstellt. Eine ausgeglichene Darmflora ist entscheidend für eine optimale Verdauung, die Aufnahme von Nährstoffen und die Regulation des Immunsystems.

Fastenperioden können außerdem entzündungshemmende Effekte haben, indem sie die Produktion von entzündungsfördernden Molekülen reduzieren und die Freisetzung von entzündungshemmenden Substanzen erhöhen. Dies kann dazu beitragen, Entzündungen im Darm zu reduzieren und die Symptome von entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zu lindern.

Intermittierendes Fasten und andere Formen des Fastens können außerdem dazu beitragen, die Insulinsensitivität zu verbessern und den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Dies senkt das Risiko für Diabetes und lässt Dich außerdem leichter abnehmen, da abnehmen nur mit niedrigem Blutzuckerspiegel möglich ist.

Fastenperioden können weiterhin die Autophagie anregen. Autophagie ist ein natürlicher Reinigungsprozess Deiner Zellen, bei dem beschädigte Zellbestandteile abgebaut und recycelt werden.

Insgesamt kann das Fasten also eine total wirksame Methode sein, um durch eine Art Darmsanierung Deine Darmgesundheit zu unterstützen und die Symptome von Verdauungsbeschwerden zu lindern.

Achte beim Fasten auf jeden Fall auf Deine eigenen Bedürfnisse und auf die Grenzen des Fastens und halte im Zweifelsfall Rücksprache mit einem Therapeuten/einer Therapeutin. Eine ausgewogene Ernährung und ein gesunder Lebensstil bleiben unabhängig des Fastens weiterhin entscheidend für eine langfristige Darmgesundheit.

Vielleicht machst du dir jetzt schon Gedanken über tagelanges Fasten und spürst sofort, wie dein Magen rebelliert und an zu knurren fängt? Keine Sorge, es gibt auch sanftere Varianten des Fastens. In den folgenden Absätzen stelle ich dir verschiedene Arten des Fastens vor, die sich als langfristig wirksam erwiesen haben.

Eine der bekanntesten Methoden ist das Wasserfasten, bei dem über einen bestimmten Zeitraum ausschließlich Wasser konsumiert wird. Beim Saftfasten werden hingegen frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte getrunken, um den Körper mit Nährstoffen zu versorgen, während er gleichzeitig entlastet wird. Speziellere Fastenarten sind solche, die durch Therapeuten wie Buchinger oder F.X. Mayr entwickelt wurden und heute auch noch in Fastenkliniken durchgeführt werden. Beim Basenfasten liegt der Fokus auf basich wirkenden LebensmittelnDas intermittierende Fasten, auch als Intervallfasten bekannt, ist eine weitere populäre Methode, bei der sich Essens- und Fastenphasen abwechseln. Hierbei gibt es verschiedene Zeitfenster und Essensmuster, wie beispielsweise das 16/8-Intervallfasten, bei dem man täglich 16 Stunden fastet und innerhalb eines 8-stündigen Zeitfensters isst.

Wie funktioniert das sogenannte 1-Tag-Fasten?

Bei diesem Light-Fasten entscheidest du dich an einem Tag pro Woche dafür, beispielsweise nur Obst und Gemüse zu essen. Alternativ könntest du einen Reistag einlegen, an dem du ausschließlich Reis mit Früchten oder Gemüse isst, ohne Salz und Fette. Oder du wagst es und nimmst an diesem Tag nur Säfte, Suppen, Brühen, Tee und viel Wasser zu dir.

Worauf solltest du achten?

Diese Fastenmethode ist einfacher durchzuhalten und langfristig wirklich gut umsetzbar, da kein Mangel an wichtigen Nährstoffen entsteht. Allerdings wirst du nur dann große Erfolge sehen, wenn du dich auch an den anderen sechs Wochentagen gesund ernährst und hier nicht außergewöhnlich zuschlägst. Damit dieser 1 Tag Fasten Dir und Deinem Darm wirklich Entlastung bringt, ist glaube ich klar, dass der eine Tag Fasten nicht eine Wiedergutmachung gelten sollte, für exzessive Essorgien zuvor.

Vermeide an deinem Fastentag intensive körperliche Aktivitäten, da dies zu Problemen mit dem Kreislauf führen kann. Höre auf deinen Körper und gehe auf seine Bedürfnisse ein. Es ist immer wichtig, egal welches Fasten Du vorziehst, während des Fastens auf Dich selbst zu achten.

chen“ mit einem Apfel und zwei Aufbautagen, an denen du deinen Körper sanft wieder an feste Nahrung gewöhnst. Je besser du dich vorbereitest, desto erfolgreicher wird das Fasten sein!

Eine einfachere Variante ist das Basenfasten, die jeder ohne Klinik gut durchführen kann.

Die Anhänger des Basen-Fastens sortieren Lebensmittel in basisch und sauer ein, um den pH-Wert im Blut zu beeinflussen.

In Europa gibt es viele säurebildende Lebensmittel, was für deinen Körper nicht ganz optimal ist. Die Basenkur wirkt sehr gesundheitsfördernd und reinigend.

Wie funktioniert das Basen-Fasten genau?

Für eine bestimmte Zeit, meistens 2-3 Wochen, konsumierst du ausschließlich basische Lebensmittel. Dazu gehören im Wesentlichen alle Arten von Obst, Gemüse, einige Öle, Mandeln, Pilze und Salate. Dagegen solltest du Zucker, Backwaren, Fleisch und fettige Lebensmittel meiden. Wie viel du isst, bleibt ganz dir überlassen. Es hört sich im Grunde genommen nach eine vegetarisch/vegane und zuckerfreie Ernährungsform an, die so natürlich auch bei guter Nahrungszusammensetzung länger durchgeführt werden kann. Erlaubte Getränke sind Wasser und Kräutertee.

Ob ein Lebensmittel sauer oder basisch ist, spielt aus wissenschaftlicher Sicht beim Essen keine große Rolle. Außerdem ist die Klassifizierung der Lebensmittel nicht immer eindeutig. Dennoch ist Basen-Fasten eine gesunde Ernährungsweise, da du dich überwiegend gesund ernährst.

Ein weiterer Vorteil ist, dass du dich dabei immer satt essen darfst. Selbst wenn du Sport treibst, kannst du dich eine Weile gut so ernähren. Achte einfach darauf, genügend pflanzliche Eiweißquellen wie Hülsenfrüchte zu dir zu nehmen.

Kommen wir jetzt zu meiner liebsten Fastenform: dem Intervallfasten

Weißt du, Intervallfasten ist schon eine Weile im Trend. Man nennt es auch intermittierendes Fasten. Es hilft dir beim Abnehmen, ohne dass du danach in die Jo-Jo-Falle tapst.

Gleichzeitig bremst Intervallfasten die Produktion von Wachstumshormonen, die den Alterungsprozess beschleunigen können. Es gibt hauptsächlich zwei Varianten: 5:2 und 16:8.

Bei der 5:2-Methode fastest du an zwei Tagen in der Woche. An diesen Tagen isst du nur etwa 500-600 Kalorien. Kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot, Pasta, Reis oder Kartoffeln sowie süße Snacks und Alkohol sind an diesen Tagen tabu – damit hältst Du Deinen Insulinspiegel wieder schön unten und stellst Deinen Körper auf ‚abgeben‘ und nicht einlagern. Diese Arten von Kohlenhydrate halten dich sowieso nicht lange satt.

An den anderen fünf Tagen isst du wie gewohnt. Also fünf Tage lang normal essen und dann zwei Tage lang etwas kürzer treten. Wann du diese zwei „Spar-Tage“ einlegst, ist ganz dir überlassen. Einige Leute machen sie direkt hintereinander, andere verteilen sie besser, zum Beispiel auf Dienstag und Freitag. Du kannst diese Fastenmethode über mehrere Wochen durchziehen, je nachdem, wie es dir dabei geht.

Meine Lieblingsmethode beim Intervallfasten ist die 16:8-Methode. Hier verzichtest du 16 Stunden lang aufs Essen und isst dann innerhalb von 8 Stunden zwei Mahlzeiten. Trinken (Wasser, ungesüßte Tees, schwarzer Kaffee) ist immer erlaubt. Du könntest zum Beispiel auf das Abendessen verzichten. So gibt es zwischen deiner letzten Mahlzeit des Tages und der ersten am nächsten Tag eine Fastenzeit von etwa 14-16 Stunden – eine totale Entlastung für Dein Verdauungssystem und natürlich Deinen Insulinspiegel. Bei mir sieht es immer so aus, dass ich spät frühstücke – also was man so Frühstück nennt gegen 12 Uhr oder 13 Uhr –  und dann früh am Abend wieder esse.

Auf diese Weise gibst du deinem Körper nicht nur weniger Kalorien, sondern bietest ihm auch mehr Zeit und Energie zur Regeneration. Denn wenn er keine Ressourcen für die Verdauung braucht, entstehen weniger freie Radikale. Das begünstigt zum Beispiel einen Anti-Aging-Effekt. Außerdem bleibt dein Insulinspiegel niedrig, was deinen Fettstoffwechsel fördert.

Wichtig für Dich zu wissen:

Intervallfasten, besonders in der Stundenvariante, eignet sich auch für eine langfristige Ernährungsumstellung. Der Jo-Jo-Effekt bleibt aus. Aber das Abnehmen funktioniert nur, wenn du während der Essenszeit nicht zu viel und ungesund isst..ich glaube das ist klar.

Die Fastenzeiten müssen natürlich auch in deinen Alltag passen. Wenn du in verschiedenen Schichten arbeitest, kann es etwas schwieriger werden.

Insgesamt bietet das Fasten eine vielversprechende Möglichkeit, die Darmgesundheit zu unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Durch die Wahl einer geeigneten Fastenmethode und die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse kann man auf sanfte und natürliche Weise eine Darmsanierung durchführen und den Körper in seinem Reinigungsprozess unterstützen.

Und wie Du gehört hast…aus der Evolutionsgeschichte heraus ist unser Körper dafür gemacht und mehr noch…sogar vorgesehen, Fastenzeiten einzulegen…nur dass das ständige Überangebot an Nahrungsmitteln uns das ganze oft sehr schwer macht.

Beim nächsten Mal gebe ich Dir einen Einblick in die neuesten Erkenntnisse der Forschung zum Thema: Bei jedem Antibiotikum ein Probiotikum einnehmen? Als Teilnehmerin der Deutschen Mikrobiomtage habe ich jede Menge neue Erkenntnisse zum Mikrobiom für Dich mitgebracht aus Forschung und Anwendung, die ich in den nächsten Folgen mit Dir teilen werde.

Jede Menge Fachwissen, die neuesten Erkenntnisse aus Forschung und Wissenschaft und Dein Kontakt zu mir findest Du übrigens auf meiner neu gestalteten Webseite darmgluecklich.de. Klick Dich hier einmal rein…

Ich freue mich auf Dich

Deine Linda

26 | Darmsanierung mit Probiotika21 Feb 202400:15:16

Dein Darm ist ein komplexes Ökosystem, das eine Vielzahl von Mikroorganismen beherbergt, die für Deine Gesundheit und Wohlbefinden von entscheidender Bedeutung sind. In den letzten Jahren hat die Forschung zunehmend gezeigt, dass ein Ungleichgewicht dieser Mikroorganismen – auch als Darmflora oder Darmmikrobiom bezeichnet – mit verschiedenen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht werden kann. Eine Möglichkeit, die Balance wiederherzustellen und die Gesundheit des Darms zu fördern, ist die Durchführung einer Darmsanierung. Über die vielen verschiedenen Möglichkeiten eine Darmsanierung durchzuführen, habe ich Dir schon in den Grundlagen in Folge 23 erzählt. Viele Methoden können bei einer Darmsanierung miteinander kombiniert werden. Heute schauen wir uns einmal die Sanierung mit Probiotika genauer an.

Lass uns also über Probiotika und ihre Rolle bei der Darmsanierung sprechen. Wenn du dich schon mal gefragt hast, was diese kleinen Bakterien eigentlich sind und warum sie für deinen Darm so wichtig sind, bist du hier genau richtig.

Also, Probiotika sind im Grunde genommen diese winzigen lebenden Mikroorganismen, die in bestimmten Lebensmitteln und auch mittlerweile vielen Nahrungsergänzungsmitteln vorkommen und deinem Darm auf verschiedene Weise guttun können. Typische Probiotika sind verschiedene Stämme von Bakterien und Hefen, die natürlicherweise im menschlichen Darm vorkommen, wie zum Beispiel Lactobacillus und Bifidobacterium. Sie können in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder probiotischen Lebensmitteln wie Joghurt, Sauerkraut oder Kefir konsumiert werden.

Sie sind wie kleine Helferlein, die sich in deinem Darm niederlassen und dort für Ordnung sorgen. Klingt cool, oder?

Diese kleinen Heinzelmännchen sind dafür bekannt, Verdauungsbeschwerden zu lindern, das Immunsystem zu stärken und sogar die Stimmung zu verbessern. Sie sind wie deine persönlichen Bodyguards, die deinen Darm vor schädlichen Eindringlingen schützen und dafür sorgen, dass alles reibungslos läuft. Toll wäre es, wenn Deine Helferlein im Darm das alles von alleine richten könnten. Aber manchmal sind von ihnen zu wenige oder aber auch nicht die richtigen vorhanden.

Aber woher kommen diese Probiotika, die Du einnehmen kannst, eigentlich her?

Nun, du findest sie natürlich in fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir, Sauerkraut, Kimchi und sogar in einigen Käsesorten. Diese Lebensmittel sind voll von diesen kleinen Mikroorganismen, die deinem Darm helfen können, glücklich und gesund zu bleiben. In probiotischen Lebensmitteln findest du typischerweise eine Vielzahl von Mikroorganismen, darunter Milchsäurebakterien, Bifidobakterien und bestimmte Hefen. Diese werden von Herstellern oft als die guten Jungs für deinen Darm angepriesen. Aber wusstest du, dass es neben Probiotika auch etwas namens Präbiotika gibt? Präbiotika sind im Grunde genommen Nahrungsbestandteile, die dein Darm liebt, weil sie das Wachstum von nützlichen Mikroorganismen wie Bifidobakterien fördern. Du findest Präbiotika in Lebensmitteln wie Zwiebeln, Knoblauch, Chicorée und Schwarzwurzeln.

Die Idee, Bakterien in Lebensmitteln zu haben, ist übrigens überhaupt nicht neu. Schon vor langer Zeit haben die Leute herausgefunden, dass fermentierte Lebensmittel länger halten und besser für den Magen sind. Zum Beispiel wurde saure Milch, die Bakterien enthielt, schon vor Jahrhunderten mit frischer Milch vermischt, um Joghurt herzustellen. Und auch beim Brotbacken mit Sauerteig spielen Bakterien eine wichtige Rolle. Ich finde das mega, wie die Menschen eigentlich schon vor langer Zeit herausgefunden haben, was für unseren Darm gut ist, oder?

Früher haben die Hersteller damit geworben, dass probiotische Lebensmittel wie spezielle Milchgetränke oder Joghurte, in denen probiotische Kulturen hinzugefügt wurden, das Immunsystem und die Darmfunktion verbessern können. Allerdings konnte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) diese Aussagen nicht wirklich bestätigen. Sie haben festgestellt, dass es keine klaren Beweise für diese beworbenen positiven Effekte gibt. Jetzt dürfen die Hersteller nur noch damit werben, dass ihre Produkte die Laktoseverdauung fördern – nicht mehr und nicht weniger.

Aber was ist mit Probiotika als Nahrungsergänzungsmittel?

Diese sind Produkte, die eine konzentrierte Dosis dieser nützlichen Bakterien enthalten. Sie sind wie kleine Power-Up-Kapseln oder Pulver für deinen Darm. Die Idee ist, dass sie deine Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen und helfen können, wenn du Verdauungsprobleme hast oder deine Darmgesundheit verbessern möchtest.

Probiotika sind im Grunde genommen Produkte, die spezielle lebende Bakterienkulturen enthalten, die darauf abzielen, deiner Darmgesundheit einen Boost zu geben. Diese kleinen Mikroorganismen sind ziemlich robust – sie überstehen die harte Umgebung deines Magens und gelangen dann in deinen Darm, wo sie ihre magische Wirkung entfalten sollen. Klingt cool, oder?

Wenn es um die Darmsanierung geht, können Probiotika-Nahrungsergänzungsmittel manchmal nützlich sein. Stell dir vor, du hast eine Baustelle in deinem Darm – es herrscht Chaos und Unordnung. Probiotika sind wie die Bauarbeiter, die hereinkommen und alles aufräumen. Sie helfen dabei, die richtige Balance von guten und schlechten Bakterien wiederherzustellen und deinen Darm auf den richtigen Weg zu bringen.

Aber wie genau wendest du Probiotika für eine Darmsanierung an? Nun, es gibt verschiedene Möglichkeiten. Einige Leute nehmen einfach täglich eine Kapsel Probiotika-Nahrungsergänzungsmittel ein, während andere lieber auf natürliche Lebensmittel wie Joghurt und Sauerkraut setzen. Es kommt wirklich darauf an, was für dich am besten funktioniert und was du bevorzugst.

Ein sehr weit verbreitetes Beispiel ist mittlerweile, dass du direkt während einer Antibiotikabehandlung der Zerstörung Deines Darmmikrobioms entgegenwirkst. Denn es gibt die AAD – die antibiotika-assoziierte Diarrhö. Klingt schlimm, oder? Diese tritt während oder nach der Einnahme von Antibiotika auf und kann ganz schön unangenehm sein. Es gibt einige Studien, die zeigen, dass Probiotika, insbesondere bestimmte Stämme wie Lactobacillus rhamnosus und Saccharomyces boulardii, helfen können, AAD zu verhindern.

In diesem Fall könntest du eine Kur mit Probiotika-Nahrungsergänzungsmitteln in Betracht ziehen, um deinem Darm einen kleinen Schubs in die richtige Richtung zu geben. Denn leider ist es ja so, dass bei einem Einsatz eines Antibiotikums dieses nicht selektiv die bösen Keime aus Deinem Körper entfernt. Die häufig mit breitem Spektrum wirkenden Antibiotika radieren daher auch einen Großteil Deiner guten Bakterien im Darm aus und können so für Dich eine große Mikrobiomwüste im Darm hinterlassen. Heute weiß man, dass es 8 Wochen bis 4 Jahre dauern kann, bis das Mikrobiom sich einigermaßen erholt hat nach einer Antibiotikatherapie.

Eine gezielte Darmsanierung mit Probiotika kann also dazu beitragen, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen und die damit verbundenen gesundheitlichen Probleme zu lindern. Hier sind einige der potenziellen Vorteile einer Darmsanierung mit Probiotika:

Probiotika unterstützen die Verdauung, indem sie die Produktion von Verdauungsenzymen fördern und die Balance der Darmflora verbessern.

Ein großer Teil unseres Immunsystems befindet sich im Darm. Eine gesunde Darmflora kann das Immunsystem stärken und die Abwehr von Krankheitserregern unterstützen.

Menschen, die unter Verdauungsproblemen wie Reizdarmsyndrom leiden, berichten oft von einer Verbesserung ihrer Symptome nach der Einnahme von Probiotika.

Es gibt außerdem Hinweise darauf, dass eine Darmsanierung mit Probiotika die Symptome von Hauterkrankungen wie Akne, Ekzemen und Rosacea verbessern kann, da eine gesunde Darmflora eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Entzündungen spielt.

Einige Studien legen auch nahe, dass eine gesunde Darmflora einen positiven Einfluss auf die Stimmung und das emotionale Wohlbefinden haben kann. Eine Darmsanierung mit Probiotika könnte daher auch bei der Behandlung von Depressionen, Angstzuständen und anderen psychischen Störungen hilfreich sein.

Wie führt man eine Darmsanierung mit Probiotika durch?

Eine Darmsanierung mit Probiotika kann auf verschiedene Weisen durchgeführt werden, abhängig von den individuellen Bedürfnissen und Zielen. Hier sind einige allgemeine Schritte, die Dir helfen können:

Bevor Du mit einer Darmsanierung beginnst, ist es ratsam, eine Therapeutin oder ErnährungsberaterIn zu konsultieren, um sicherzustellen, dass Probiotika für Dich geeignet sind und keine Kontraindikationen vorliegen. Eine Bestandsaufnahme vor einer wahllosen Einnahme eines Probiotikums macht Sinn.

Es gibt viele verschiedene Probiotika auf dem Markt, und nicht alle sind für jeden geeignet. Deine Gesundheitsexpertin kann Dir dabei helfen, die richtigen Probiotika für Deine spezifischen Bedürfnisse auszuwählen, vor allem wenn ihr vorher eine Stuhlanalyse durchgeführt habt und Du genau weißt, wie Dein Gesundheitszustand ist.

Neben der Einnahme von Probiotika können auch andere Maßnahmen zur Förderung der Darmgesundheit hilfreich sein, wie zum Beispiel eine ballaststoffreiche Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Stressmanagement und regelmäßige Bewegung.

Achte auch darauf, wie sich Dein Körper während der Darmsanierung mit Probiotika fühlt, und dokumentiere eventuelle Veränderungen in Bezug auf Verdauung, Energielevel, Hautzustand und emotionales Wohlbefinden. Oftmals kann die Einnahme am Anfang unangenehm sein und von Blähungen begleitet, weil die vielen Helferchen ihr Bestes geben und Aufräumen. Hier können viele Gase entstehen.

Insgesamt kann eine Darmsanierung mit Probiotika ein wertvoller Schritt auf dem Weg zu einer besseren Gesundheit und einem gesteigerten Wohlbefinden sein. Indem Du die Balance Deiner Darmflora förderst, kannst Du nicht nur Verdauungsbeschwerden lindern, sondern auch viele andere Aspekte Deiner Gesundheit positiv beeinflussen. Denke aber daran, dass eine Darmsanierung mit Probiotika zwar viele Vorteile bieten kann, aber keine Wunderheilung ist. Die eingenommenen Probiotika helfen Dir meistens nur während der Einnahmezeit. Eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung und Stressmanagement bleibt weiterhin der Schlüssel zu langfristiger Gesundheit und Wohlbefinden. Damit förderst Du den Wachstum und das Wohlbefinden Deiner eigenen Darmbakterien, die alles für Dich tun werden.

Aber…es gibt auch schonmal einen Haken: Es gibt Studien, die gezeigt haben, dass ungezielte Probiotika-Einnahme einigen Patienten tatsächlich schaden kann, weil sich ihre Darmflora langsamer erholt.

Kurz gesagt: Probiotika sind nicht für jeden geeignet. Zum Beispiel sollten Frühgeborene, schwer Kranke oder Menschen mit einem stark geschwächten Immunsystem vorsichtig sein. Und eine klare Warnung kommt von Experten für Patienten mit schweren Entzündungen im Bauchraum, wie z.B. einer akuten Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Es gab Studien, die eine höhere Sterblichkeitsrate bei Patienten zeigten, die gleichzeitig mit Probiotika behandelt wurden.

Am Ende des Tages geht es darum, Dich vorher zu informieren, nicht blind Billionen von Probiotischen Keimen zu schlucken, auf deinen Körper zu hören und das zu tun, was sich für dich richtig anfühlt. Aber denk daran, dass Probiotika keine Wundermittel sind. Sie können helfen, aber sie sind nur ein Teil des Puzzles für eine gesunde Darmgesundheit. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und Stressabbau sind genauso wichtig.

Wenn Deine Darmbarriere nachweislich geschädigt ist – was eine Stuhlanalyse Dir zeigen kann – kann ein Einsatz von Probiotika als Nahrungsergänzungsmittel auch eine Überforderung sein für Deinen Darm.

Was kannst du also tun, um deine Darmgesundheit zu unterstützen, ohne auf Probiotika  in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zurückgreifen zu müssen?

Nun, eine ausgewogene Ernährung mit viel ballaststoffreichem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten ist definitiv ein guter Anfang.

Dazu noch täglich ein natürliches Sauermilchprodukt wie Joghurt, Kefir oder fermentiertes Gemüse, um deinen Darm mit natürlichen Probiotika zu versorgen. Und vergiss nicht, dich regelmäßig zu bewegen – dein Darm wird es dir danken!

Warum ist eine gesunde Darmflora wichtig?

Eine ausgewogene Darmflora ist entscheidend für die Verdauung von Nahrungsmitteln, die Aufnahme von Nährstoffen, die Regulation des Immunsystems und sogar für die Stimmung und das Verhalten. Wenn das Gleichgewicht der Mikroorganismen gestört ist, kann dies zu Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Durchfall oder Verstopfung führen. Darüber hinaus wird ein Ungleichgewicht der Darmflora mit einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, darunter Allergien, Autoimmunerkrankungen, Hautprobleme und sogar psychische Störungen wie Depressionen und Angstzustände.

Dein Darmmikrobiom ist ein besonders wichtiger Teil im Darm…in Deiner Darmbarriere…der mit den vielen kleinen Helferchen für Dein Wohlergehen und Deine körperliche und psychische Gesundheit sorgt. Daher ist Deine Darmgesundheit so enorm wichtig.

Wie immer danke ich Dir fürs Zuhören und bin gerne bei Fragen für Dich da!

Nutze dazu gerne mein Kontaktformular in den Shownotes oder auf meiner Webseite darmgluecklich.de

In der nächsten Folge geht es um Darmsanierung mittels Fasten. Ich berichte Dir über die verschiedenen Möglichkeiten des Fastens, über das Für und Wieder und erzähle Dir von meiner Form des Fastens, die ich am liebsten durchführe und warum.

Bis zum nächsten Mal – ich freue mich auf Dich

Deine Linda

25 | Darmsanierung, Stuhlanalyse und Metabolom07 Feb 202400:13:39

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Mikrobiom- und Metabolomanalyse | Stuhlanalyse







Das Metabolom repräsentiert das gesamte Spektrum der Stoffwechselprodukte, die in unserem Körper entstehen. In Stuhlanalysen können verschiedene metabolische Marker aufschlussreiche Informationen über die Gesundheit des Verdauungssystems liefern, denn



das Metabolom der Darmbakterien bezieht sich auf die Gesamtheit der Stoffwechselprodukte, die von den Bakterien im Darm produziert werden. Diese Metaboliten oder auch Abbauprodukte sind für die Interaktion zwischen dem Mikrobiom und Deinem Organismus verantwortlich. Sie beeinflussen das Milieu in Deinem Darm, die Mikronährstoffversorgung und auch den Zucker- und Fettstoffwechsel. Sie können vor Krankheiten schützen und regulieren Dein Immunsystem.



Während manche Stuhlanalysen immer noch darauf spezialisiert sind, 100e von Bakterienarten durchzutesten, arbeiten manche Labore schon verbessert und viel aussagekräftiger mit der Zusammenfassung in Gruppen…sowohl in Mikrobiomgruppen, als auch in Metabolomgruppen.



Was meine ich mit Mikrobiom- und Metabolomgruppen?



Sowohl beim Mikrobiom, als auch bei den Stoffwechselabbauprodukten – den Metaboliten – macht es Sinn in Gruppen zu arbeiten. Es ist wichtiger die Bakterien zusammenzufassen in ihrer Funktion, als die einzelnen, vielen Bakterien zu betrachten…also zum Beispiel die Bakterien zusammenzufassen, die Ansäuren, oder diese in eine Gruppe zu packen, die Kurzkettige Fettsäuren bilden…natürlich gibt es so zahlreiche Überschneidungen von Bakterien, aber alles in allem erhältst Du so ein umfassenderes Bild Deines Ist-Zustandes.



Ebenso verhält es sich mit den Stoffwechselprodukten…also dem Metabolom. Hier macht es sinn, nach funktionellen Gruppen zu schauen, denn die Stoffwechselprodukte (Metaboliten) des menschlichen Körpers die im Stuhl ausgeschieden werden können wichtige Informationen über die Gesundheit des Verdauungssystems und des gesamten Organismus liefern.



Veränderungen in der Zusammensetzung dieser Metaboliten können auf eine gestörte Darmgesundheit, entzündliche Prozesse oder Infektionen hinweisen.



Die Metabolomdiagnostik im Stuhl kann auch helfen, frühzeitig Anomalien zu erkennen, was besonders wichtig für die Krebsvorsorge ist.



Außerdem spiegeln Stoffwechselprodukte im Stuhl oft die Effizienz der Nährstoffaufnahme und des Stoffwechsels wider. Dies kann dazu beitragen, Funktionsstörungen im Verdauungstrakt zu identifizieren. 



Bei Patienten mit chronischen Darmerkrankungen oder anderen Darmproblemen kann die Metabolomdiagnostik im Stuhl verwendet werden, um den Verlauf der Krankheit zu überwachen und die Wirksamkeit von Therapien zu beurteilen.



Die Metabolomdiagnostik im Stuhl ist also relevant, weil sie eine nicht-invasive Methode bietet, um Informationen über die Darmgesundheit und den Stoffwechselprozess im Körper zu erhalten und ist somit eine absolut effektive Ergänzung zu einer reinen Mikrobiomdiagnostik.



Lass uns einmal Metabolite anschauen, die von Darmbakterien produziert werden und uns unterstützen



1. Kurzkettige Fettsäuren (SCFAs):



Darmbakterien fermentieren Ballaststoffe und unverdauliche Kohlenhydrate, um kurzkettige Fettsäuren wie Acetat, Propionat und Butyrat zu produzieren. Diese SCFAs haben zahlreiche gesundheitsfördernde Effekte, darunter die Energieversorgung der Darmzellen, die Regulierung des Immunsystems und die Beeinflussung des pH-Werts im Darm.
24 | Verstopfung dauerhaft lösen31 Jan 202400:18:33

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Mikrobiom- und Metabolomanalyse | Stuhlanalyse







Was ist Verstopfung und ab wann spricht man davon?



Verstopfung, oder wie sie auch genannt wird die Obstipation, wird als eine ziemlich beeinträchtigte Darmfunktion definiert, bei der der Stuhlgang sehr schwierig, schmerzhaft und oft auch sehr unregelmäßig ist. Eine Verstopfung zu haben ist sehr unangenehm, vor allem wenn das ganze chronisch wird. Der Zeitrahmen für die Diagnose liegt bei über drei Monaten, das heißt wenn über mehr als 3 Monate immer wieder der Stuhlgang über 4 oder mehr Tage ausbleibt, dabei die Darmentleerung ggf. starkes Pressen erfordert und dabei auch oft ein Gefühl der unvollständigen Entleerung auftritt.



Eine Verstopfung kann dabei auch noch von anderen Symptomen begleitet werden, wie Blähungen oder Bauchkrämpfen. Diese Symptome werden bei immer wiederkehrendem Auftreten auch gerne als Reizdarm bezeichnet. Leider erklärt die Diagnose Reizdarm Dir aber nichts über die Ursache Deiner Symptome…und mit der Diagnose Reizdarm bist Du daher oftmals so schlau, wie vorher. Wenn es im wahrsten Sinne des Wortes hart auf hart kommt, werden Deine wiederkehrenden Verstopfungen vom Arzt nicht Ernst genommen oder Deine Probleme sogar als psychosomatisch abgestempelt…also auf Deine Psyche geschoben.



Lass uns daher heute mal ein wenig Licht ins Dunkle Deines Darmes bringen, denn



Chronische Verstopfung kann durch eine Vielzahl von Ursachen verursacht werden. Hier sind einige der



Hauptgründe von Verstopfung



Ballaststoffarme Ernährung: Eine Ernährung, die arm an Ballaststoffen ist, kann zu einer Verlangsamung der Darmbewegungen führen, was die Stuhlpassage erschwert. Wieviel Ballaststoffe für eine gute Stuhlpassage am Tag sinnvoll sind, klären wir gleich.



Dehydratation: Eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme kann zu einer Austrocknung des Stuhls führen, was die Stuhlpassage erschwert und zu Verstopfung führen kann. Diese Frage bekommst du wahrscheinlich immer als erstes gestellt: Trinkst Du auch genug? Die meisten antworten hier mit JA…aber auch die Trinkmenge werden wir gleich noch beleuchten und muss nicht für eine Verstopfung verantwortlich sein.



Bewegungsmangel: Ein inaktiver Lebensstil kann die Darmbewegungen verlangsamen und die Verdauung beeinträchtigen, was zu Verstopfung führen kann. Bist Du in Bewegung, kommt auch Dein Darm in Schwung. Deine Darmmuskulatur spielt nämlich eine entscheidende Rolle bei der Bewegung des Darminhalts. Eine unzureichende Kontraktion dieser Muskulatur, auch als Peristaltik bekannt, kann schon zu einer Verstopfung führen.



Medikamente: Bestimmte Medikamente wie Opioide, Antidepressiva, Eisenpräparate und einige Blutdruckmedikamente können Verstopfung als Nebenwirkung verursachen.



Neurologische Erkrankungen: Neurologische Störungen wie Parkinson-Krankheit, Multiple Sklerose oder Rückenmarksverletzungen können die normale Funktion des Darms beeinträchtigen und zu Verstopfung führen.



Schilddrüsenprobleme: Eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) kann zu einer Verlangsamung des Stoffwechsels führen, was sich auf die Darmfunktion auswirken und Verstopfung verursachen kann.



Darmverengungen oder Strukturprobleme: Angeborene oder erworbenen Strukturprobleme im Darm, wie Darmverengungen (Stenosen), Darmtumoren oder Darmdivertikel, können den Stuhlfluss behindern und zu Verstopfung führen.



Stress und psychische Faktoren: Stress und psychische Belastun...
23 | Darmsanierung – die Grundlage Deiner Darmgesundheit24 Jan 202400:15:11

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Mikrobiom- und Metabolomanalyse | Stuhlanalyse







Zunächst einmal, was ist eigentlich eine Darmsanierung und warum ist die so bedeutsam? Die Darmsanierung beschreibt vielfach einen Prozess, der darauf abzielt, deine Darmflora – oder richtiger  – Dein Darmmikrobiom zu optimieren und die Gesundheit deines Verdauungstrakts zu verbessern. Ich persönlich würde das noch etwas erweitern, denn nicht nur Deine Darmbakterien also Dein Darmmikrobiom sollte bei einer Darmsanierung im Fokus stehen, sondern Deine komplette Darmbarriere. In unserer heutigen Welt, voller Umweltgifte, ungesunder Ernährung und Stress, kann Dein Darm mit Deinen vielen kleinen Helferchen und seiner Barrierefunktion sehr schnell aus dem Gleichgewicht geraten, was zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen kann. Dies merkst Du bereits an kleinen Anzeichen…



Anzeichen für eine notwendige Darmsanierung



Symptome wie Verdauungsprobleme, Blähungen, Hautprobleme, Müdigkeit und Immunschwäche können zum Beispiel erste Anzeichen sein. Wenn diese Symptome chronisch werden, Du also merkst, dass sie dauerhaft oder immer wiederkehrend sich bei Dir einnisten, könnte eine Darmsanierung eine Überlegung wert sein. Warum? Weil Dein Darm und Deine dreischichtige Darmbarriere ganz viel für Dich regeln. Nicht nur Dein Immunsystem findet hier zum großen Teil seinen Platz, sondern Dein Darm nimmt auch großen Einfluss auf Deine Stimmung, Deine Haut, Deine Energie…naja, das hast Du sicher hier in anderen Folgen schon gehört…Dein Darm nimmt Einfluss auf fast alle Vorgänge in Dir und somit ist ein gesunder Darm die Basis, dass Du Dich wohlfühlst und Du voller Energie bist.



Wie funktioniert eine Darmsanierung?



Du fragst dich vielleicht, wie genau eine Darmsanierung funktioniert. Es gibt da verschiedene Methoden..



von Ernährungsumstellungen über Probiotika einnehmen bis hin zur Colon-Hydrotherapie, um nur einige zu nennen. Das Ziel bei jeder Methode oder Therapie ist, schädliche Bakterien zu reduzieren, eine gesunde Darmflora – bzw. ein gesundes Darmmikrobiom – aufzubauen und eine gut funktionierende Darmbarriere zu erhalten.



Wie lange dauert eine Darmsanierung?



Die Dauer einer Darmsanierung variiert dabei von Person zu Person. Es hängt natürlich von deinem individuellen Gesundheitszustand, dem Ausmaß Deiner Darmprobleme und der gewählten Methode ab. Günstig ist es, wenn Du Dir professionelle Hilfe suchst und vorab eine Stuhlanalyse durchführen lässt. Diese gibt Dir sofort Aufschluss, wie es in Deinem Darm aussieht und wohin die Reise bei den Maßnahmen Deiner Darmsanierung gehen soll. Wenn Du eine Stuhlanalyse durchführen möchtest…und zwar eine Analyse, die nicht nur Dein Mikrobiom betrachtet, sondern auch Aufschluss über Deine Darmbarriere, Entzündungsgeschehen, Immunsystem, Verdauungsrückstände und Dein Metabolom gibt…dann melde Dich gerne bei mir, denn dann bin ich für Dich da. Kontaktiere mich gerne über mein Kontaktformular in den Shownotes.



Übgrigens…Wenn Du jetzt gerade gedacht hast, Metabolom…was ist denn das? Dann folge mir auf jeden Fall, denn in der übernächsten Folge geht es um die Wichtigkeit des Metaboloms…welches die Stoffwechselprodukte beschreibt, die wir in Deiner Stuhlanalyse vorfinden und so fast noch interessanter ist, als Dein Mikrobiom.



Zurück jetzt aber zur Darmsanierung…



Selbst durchführen oder professionelle Hilfe suchen?



Natürlich gibt es Möglichkeiten eine Darmsanierung selbst durchzuführen,
22 | Richtig satt Abnehmen17 Jan 202400:16:04

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Was Du Dir wünschst, Gewichtsverlust, besseres Aussehen, mehr Energie…das ist möglich!



Um dieses Ergebnis zu erhalten, mach eine Stuhlanalyse und setze das Ergebnis Deines Ergebnisses um, um die richtigen Darmbewohner anzusiedeln. Was Deine Darmbakterien nämlich alles verhindern oder wie sie Dich beim Abnehmen unterstützen, das habe ich Dir in der letzten Folge schon erzählt.



Wenn die richtigen Darmbakterien bei Dir angesiedelt sind, dann läuft nicht nur abnehmen ganz nebenbei, sondern dann legst Du auch gleichzeitig die Basis für Deine komplette Gesundheit.



Statt übers Abnehmen nachzudenken kannst du dann einfach Freundschaft mit Deinem Darm schließen und ihn die ganze Arbeit machen!



Oh mein Gott, wie geil wäre das denn?



Ist es nicht blöd, dass Leute ihr ganzes Leben nie davon erfahren?



Wenn Du die letzte Folge gehört hast, kannst Du dann nachvollziehen, wie das Abnehmen viel einfacher machen wird?



Lass mich Dich noch weiter mit auf die Reise nehmen…



Wie Du ohne zu Hungern nebenbei Kilos verlierst



Nochmal: es ist nicht Dein Verschulden, wenn Abnehmen bisher eine Qual für Dich war, oder Du nicht durchgehalten hast



Fakt ist, dass du es bisher wegen der fehlenden Kombination der Strategien noch nicht durchziehen konntest



Aber darum geht es ja jetzt: Und deswegen ist es wichtig, dass Du die Kombination von Deinen Darmbakterien und der richtigen Ernährung verstehst…



Du hast vermutlich schon zig Diäten und Abnehmversuche angefangen und wieder abgebrochen. Die meisten Abnehmprogramme reduzieren deutlich Kalorien und dadurch tritt ein Hungergefühl auf. Zu Hungern bedeutet für Deinen Körper aber immer: Hungermodus. Da verlierst Du eher noch was von Deinen Muskeln oder Organen, die aus Eiweißen bestehen, bevor Dein Körper auch nur 1 Gramm Fett hergibt. Abnehmen funktioniert nur, wenn Du satt bist…mit den richtigen Nahrungsmitteln, die dabei noch dafür sorgen, dass Dein Darmmikrobiom richtig zusammen gesetzt wird…denke an die letzte Folge.



Was solltest Du also essen, um richtig satt zu sein UND Deine Darmbakterien zu füttern?



Grundsätzlich richtet sich das natürlich nach Deinem Ergebnis Deiner Stuhlanalyse…



Ich habe euch heute 3 Punkte mitgebracht, die wichtig für euch sind in der Ernährung beim Abnehmen



Ballaststoffe



Besonders gut bist Du, wenn Du 30 g Ballaststoffe pro Tag oder mehr schaffst



Ballaststoffe machen nicht nur lange satt, sondern fördern auch Deine Darmbakterien



B werden nicht durch Dein körpereigenes Enzymsystem abgebaut, sondern durch Deine Darmbakterien, dabei entstehen wertvolle Nährstoffe



Ballaststoffe sind vor allem in Gemüse und Obst enthalten aber einen besonderen Tipp habe ich für Dich



Koche Kartoffeln und Reis wie gewohnt, lasse sie abkühlen und verarbeite sie erst am nächsten Tag weiter…kalt oder warm



Dabei entsteht aus Deinen stärkehaltigen Beilagen, die eigentlich wie reiner Zucker in Deinem Körper wirken, sogenannte resistente Stärke…ein wundervolles Nährmittel für Deine Bakterien im Darm



Eiweiße



Eiweiße machen lange satt und haben keinen Einfluss auf Deinen Blutzuckerstoffwechsel



Fermentiertes



Für euer Mikrobiom ist es wichtig



21 | Einfach DARMGESUND ABNEHMEN10 Jan 202400:14:36

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Abnehmen mit dem Darm? Wie soll das denn gehen?

Wenn Du frustriert vom Abnehmen bist, dann lass Dich mal darauf ein, wie es sein könnte, mit dem Darm abzunehmen! In dieser Folge nehme ich Dich und vielleicht auch Deine Neujahrsvorsätze mit auf die Reise zu Deiner Traumfigur. Ich erzähle Dir, wie ich für mich das Abnehmen mit dem Darm entdeckte und wie ich mit meinem Darmglücklich Konzept schon zahlreiche Kunden um etliche Kilos erleichtert habe.

Interessant für Dich? Dann geht’s jetzt los…

Einfach Darmgesund Abnehmen

Neues Jahr-neue Abnehmvorsätze? Geht es Dir so?

Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, wie der Darm immer mehr in meinen Fokus rückte…denn ich machte meine eigenen persönlichen Erfahungen zu Beginn meiner Wechseljahre als ich sehr an Gewicht zunahm.

Ich wollte endlich die überflüssigen Pfunde wieder abnehmen, also versuchte ich erst einmal das Übliche, was ich früher gelernt hatte…weniger und das vermeintlich richtige Essen…und mehr Bewegung…was mich echt angestrengt hat als Sportmuffel…

Da ich damals schon –  naja –  vom Darm besessen war, nutzte ich aber dann statt meiner früheren Methoden das Ergebnis meiner Stuhlanalyse und mein komplettes Wissen über den Darm.

Ich verlor meine Pfunde  – bei mir waren in den Wechseljahren mal eben fast 10 kg draufgekommen – ganz nebenbei – ohne Sport und Kalorien zählen – bekam mehr Energie und konnte auch endlich wieder besser schlafen. Was total beeindruckend war, war das mich meine Freundinnen damals angesprochen haben und meinten ich wäre wie ein neuer Mensch…voller Energie…was ich denn da machen würde.

Und wenn man einmal davon erzählt, was im Inneren – also im Darm alles bewegt wird – dann kommt man erst einmal gar nicht raus aus dem erzählen und so bekam ich die ersten KundInnen nach dem Schneeballprinzip erst einmal im privaten Bereich, die völlig begeistert waren und verstanden, warum Abnehmen auch nur so möglich war.

Durch meine Frau Shary – die lange die WDR Wissenssendung Wissen macht AH! moderiert hat – kam ich dann durch Zufall – naja ich glaube ja eigentlich nicht an Zufälle…ich denke es sollte einfach so sein…also durch Shary kam ich mit Dr. Kay Bredehorst zusammen. Kay von der Theralution GmbH ist Arzt und bildet eigentlich nur Ärzte in Arztpraxen aus, die ganzheitlich und ursächlich arbeiten…also auch in ihrer Therapie den Darm mit einbeziehen.

Ich hatte das große Glück eine 1jährige Ausbildung bei Kay zu absolvieren, dabei unglaublich viel Wissen zu erlernen und gleichzeitig mein Konzept zu entwickeln.

Mein Darmglücklich Konzept war geboren.             

Mein absolutes AHA-Erlebnis war schon früher die Erkenntnis über das Darmmikrobiom und die Darmbarriere durch meine einige Stuhalanalyse.

Vielleicht kennst Du es ja selber dass Dir sprichwörtlich Dein Darm sogar signalisiert, dass etwas nicht in Ordnung ist mit Blähungen, Durchfall, Verstopfung oder Krämpfen…so ging es mir jedenfalls, dass ich nach dem Essen vermehrt mit Krämpfen zu tun hatte.

Schon dieses immer wiederkehrende Unwohlsein ist ein Anzeichen, dass Dein Darmmikrobiom nicht so gut zusammengesetzt ist, wie es sein sollte.

Die Zusammensetzung…also welche Bakterienstämme vorhanden sind und welche nicht…bestimmt jedoch darüber, wie gut es Dir geht und mehr noch: Die Forschung ist sich da mittlerweile sehr sicher, dass der Darm und die Bakterienzusammensetzung Dein Gewicht bestimmen.

Und ja…wir sind meistens mit Verantwortlich dafür, dass die Zusammensetzung nicht so gut ist…mit dieser Schuld ist das aber so eine Sache, denn für manches können wir, wie vielleicht die Auswahl von Lebensmitteln zum Beispiel…für manches können wir aber auch einfach nichts, weil das so unser Zeitgeist ist oder wir es bisher einfach nicht besser wussten wie jede Menge Stress oder Medikamenteneinnahmen.

Einflüsse auf Dein Darmmikrobiom

Schon eine dauerhafte Einnahme eines Säureblockers wie Pantoprazol oder Omeprazol, die die Entstehung der Magensäure reduzieren, haben einen Einfluss auf Dein Mikrobiom…denn fehlt ständig Magensäure, gelangen viel mehr schlechte Keime in Dein Innerstes, die womöglich ansonsten durch die Magensäure zerstört worden wären…das ist nämlich eine der Aufgaben der Magensäure.

Auch unser dauerhaft hohes Stresslevel verändert unser Darmmikrobiom… Die vermehrte oder auch zu weilen dauerhafte Freisetzung von Stresshormonen wie Cortisol kann die Artenvielfalt der in Deinem Darm lebenden Bakterien vermindern.

Der Einfluss auf die Zusammensetzung Deines Darmmikrobiom fängt schon im Mutterleib an und wird massgeblich von der Art der Geburt – also ob spontan oder Kaiserschnitt – beeinflusst. Eine solida Basis wird dann im Kleinkindalter gelegt…wurdest Du gestillt, bist Du mit Tieren aufgewachsen, hast Du Geschwister, wurden viele Desinfektionsmittel im Haushalt eingesetzt…und…und…und..so viel Einfluss auf die Entwicklung Deines Darmmikrobioms.

Und wofür das ganze? Was macht das Darmmikrobiom für Dich?

Verdauung

Sättigung

Abbau (Gallensäuren, Medikamente)

  • Rund 1/3 der Abbauprodukte im Blut stammen von Bakterien

Produktion (Botenstoffe, Enzyme, kurzkettige Fettsäuren, Aminosäuren, Vitamine, Hormone)

  • Energieversorgung, Durchblutung der Darmzellen, wirken Entzündungen entgegen

Immunsystem

  • 80% des Immunsystems sitzt im Darm
  • Größte Immunorgan des Körpers

Gehirn

  • Gehirn steuert den Darm nicht direkt
  • Darm arbeitet autark mit eigenem Nervensystem: ENS
    • Darm-Hirn-Achse (80-90 % der Infos gehen von Darm an Hirn)
      • Stress, Angstempfinden

Sind die guten Bakterien die dies steuern nicht vorhanden, hat dies also einen massiven Einfluss auf Deine Verdauung, Dein Hungergefühl, Deine Psyche und den Umgang mit Stress, die Ausbreitung von Entzündungen im Darm, welche wiederum die zuverlässige Arbeit Deiner Darmbarriere beeinflusst und noch vieles mehr…

Bleiben wir aber erst einmal noch bei den Einflüssen des Darmmikrobioms auf Dein Gewicht.

‚Ich esse schon fast gar nichts, und nehme trotzdem nicht ab!‘

Wer diesen Satz nicht ernst nimmt und nur belächelt, der hat sich noch nie mit dem Darm beschäftigt.

Tatsächlich gibt es Bakterienarten, die es Dir fast unmöglich machen abzunehmen.

Manche Bakterienarten holen auch noch die letzte Kalorie aus vermeintlich kalorienarmen Nahrungsmitteln raus. So kann es bei unterschiedlichen Menschen, trotz gleicher Nahrungsaufnahme alleine aufgrund der Bakterienzusammensetzung zu einer Mehraufnahme an Kalorien kommen. Diese kann 5-10 % sein..stell Dir das mal vor?

Bei anderen fehlt das Signal, dass Du Dich satt fühlst…wenn nämlich Bakterien fehlen, die kurzkettige Fettsäuren bilden und somit die Bildung von Sättigungshormonen verhindern.

Deine Darm-Bakterien beeinflussen auch den Fettstoffwechsel: wieviel weißes und braunes Fettgewebe entsteht? Braunes Fettgewebe verbraucht wesentlich mehr Energie. Hier spielt der Umgang der Bakterien mit der Gallensäure eine große Rolle, denn im Darm bauen verschiedene Bakterienarten die Gallensäuren zu unzähligen unterschiedlichen Verbindungen ab und um, die wiederum andere Prozesse anstoßen.

Man geht auch davon aus, dass der Jo-Jo-Effekt durch Darmbakterien ausgelöst wird. Bakterien sind es, die nach einer Diät mit ihrem Gedächtnis anfangen die Kalorien zu regulieren, wie vor der Hungerkur.

Der Bakterienmix in Deinem Darm ist also massgeblich an Deinem Gewicht beteiligt!

Und jetzt habe ich ein gute Nachricht für Dich!

Du hast Einfluss auf die Zusammensetzung Deine Darmmikrobioms!

Ich habe Dir vorhin aufgezählt, womit Du in Deinem Leben womöglich schon bewusst und auch unbewusst daran beteiligt warst, wie Dein Darmmikrobiom zusammengesetzt ist. Die schlechte Nachricht ist gleichzeitig die gute Nachricht:

Dein Darmmikrobiom verschlechtert oder verändert sich im Laufe der Zeit aufgrund von den vielen Einflüssen von außen.

Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, Du kannst es – wenn Du weisst WIE – auch durchaus absolut positiv beeinflussen und wieder verbessern!

Du hast es also ein Stück weit selber in der Hand, welche Bakterienstämme sich in Dir wohl fühlen, vorhanden sind und mit Dir gut und effektiv zusammenarbeiten!

Du erfährst, was in Deinem Darmmikrobiom los ist und wie Deine Darmbarriere arbeitet durch eine

Stuhlanalyse

Stuhlanalyse ist nicht gleich Stuhlanalyse…daher teile ich heute mit Dir die 5 TOP secret

Parameter, die Du unbedingt testen solltest, um Deinen Darm beurteilen zu können:

Darmmikrobiom

Darmmetabolom

Verdauungsrückstände

Reizdarmparameter

Leaky Gut Parameter

In Stuhlanalysen, die ich meine KundInnen durchführen lasse sind noch weit mehr Parameter enthalten, da ich durch meine langjährige Erfahrung sozusagen bis in die hinterste Ecke Deines Darmes schaue um Dir ursächlich helfen zu können.

Die Auswertung ist natürlich dann ganz individuell, da Dein Darmmikrobiom wie ein Fingerabdruck ist…absolut einzigartig und bei jedem anders.

Wie toll wäre es, wenn Du also die ganz normalen Vorgänge in Deinem Körper einfach nutzen könntest, um Dein Wunschgewicht zu erreichen…viel mehr noch…wie toll wäre es, wenn Du so mehr Energie und Lebensfreude erhältst.

Dann wird es Dir nämlich ebenso gehen, wie Mirja, die

mit vielfältigen gesundheitlichen Problemen zu mir kam, die von Fachärzten nicht geklärt werden konnten (ihre Worte)

Sie schrieb mir

…Ich bin so froh mit Dir gearbeitet zu haben, Linda. Das jahrelange schon fast als normal empfundene Leid beendet zu haben und meinem Körper für die Zukunft das zu geben, was er benötigt, ist einfach ein großartiges Gefühl….

Wenn Du also nun weisst, dass Dein Darmmikrobiom für Deine Gesundheit und ebenso für Dein Körpergewicht zu großem Maße verantwortlich ist….dann musst

Du also nur dafür sorgen, dass die richtigen Darmbewohner ihren Job in Dir erledigen und Dich gut aussehen lassen!

Um dies zu tun, benötigst Du von Deinem Darm eine Bestandsaufnahme.

Was würde also passieren, wenn Du wüsstest, wie es in Deinem Darm und Deiner Darmbarriere aussieht?

Als ich meine erste Stuhlanalyse gemacht hatte, war das wie eine Erleuchtung zu meinen großen Fragezeichen, die ich vorher hatte.

Auch für meine KundInnen ist es jedesmal spannend, was bei der Stuhlanalyse rauskommt. 

Es ist ein wenig so, als würdest Du feierlich einen Schlüssel für Dein Innerstes überreicht bekommen.

Was Du Dir wünschst, Gewichtsverlust, besseres Aussehen, mehr Energie…das ist also möglich!

Um dieses Ergebnis zu erhalten, musst Du also nur eine Stuhlanalyse durchführen und das Ergebnis umsetzen und die richtigen Darmbewohner ansiedeln.

Dann läuft nicht nur abnehmen ganz nebenbei, sondern dann legst Du die Basis für Deine komplette Gesundheit.

Statt übers Abnehmen nachzudenken kannst du jetzt einfach Freundschaft mit Deinem Darm schließen und ihn die ganze Arbeit machen!

Oh mein Gott, wie geil wäre das denn…Du kümmerst Dich um Deinen Darm und Dein Darm macht den Rest!

Ist es nicht blöd, dass Leute ihr ganzes Leben nie davon erfahren?

Erkennst Du auch, wie Dir das viele Kämpfe mit Dir selber ersparen würde?

Ändert das, was ich Dir gerade erzählt habe, nicht alles fürs Abnehmen?

Natürlich gehört noch jede Menge mehr zum Abnehmen dazu…denn wenn Du einmal die Stuhlanalyse gemacht hast, heißt es das Ergebnis umzusetzen.

Wenn Du hier Hilfe benötigst, dann melde Dich gerne bei mir, denn der Darm ist meine Passion und ich stehe Dir gerne zur Seite.

Den Link findest Du in den Shownotes – ich freue mich von Dir zu hören!

Deine Linda

20 | Darmgesund durch die Feiertage – und was kommt dann?13 Dec 202300:16:32

Letzte Folge in 2023 – Weiter geht es hier am Donnerstag, 11.01.2024



Interesse an einer STUHLANALYSE? oder benötigst Du Hilfe für Deine DARM DRAMEN? Kontaktiere mich!



Das DARM DRAMA QUIZ kannst Du HIER machen



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Am Mittwoch, 10. Januar 2024 gebe ich LIVE um 20 Uhr ein kostenloses Online-Webinar mit dem Titel EINFACH DARMGESUND ABNEHMEN…falls Du diese Podcastfolge nach dem 10 Januar hörst…auch kein Problem, dann schau bei mir einfach auf Instagram in den Profillinks vorbei oder kontaktiere mich über mein Kontaktformular in den Shownotes, denn es wird später eine Aufzeichnung des Webinars geben.



Bei dem Titel des Webinars hörst Du schon worum es gehen wird….



EINFACH DARMGESUND ABNEHMEN



Zunächst einmal, es ist tatsächlich sehr einfach abzunehmen, wenn man an den richtigen Stellschrauben dreht…egal, ob es um 2 kg geht oder um 20 kg.



Denn was die meisten bei ihren Abnehmversuchen nicht beachten oder auch nicht gesagt bekommen ist, dass es ohne einen gesunden Darm, ein gesundes Darmmikrobiom nicht möglich ist, gesund abzunehmen bzw langfristig das Gewicht zu halten.



Ich werde Dir in dem kostenlosen Webinar ganz genau erklären, warum verschiedene Abnehmmethoden zum Scheitern verurteilt sind, warum und wie Dein Darm Dein Gewicht steuert und was Du tun kannst um langfristig und darmgesund abzunehmen.



In meiner Darmberatung ist die Gewichtsreduktion meistens gar nicht das Hauptthema. Meine KundInnen kommen mit ganz anderen Wünschen und Problemen zu mir.



Es sind KundInnen mit Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn oder auch solche mit starken Nahrungsmittelunverträglichkeiten.



Alle haben gemeinsam, dass sie mit der Darmgesundung unwillkürlich auch ihr Gewicht normalisieren. Das geschieht einfach so ganz nebenbei…ich werde Dir im Januar erklären warum!



Eine Kundin mit entzündlicher Darmerkrankung berichtete mir zum Beispiel, dass sie ganz nebenbei während unserer 3monatigen Zusammenarbeit 8 kg abgenommen hat.



Wenn Dich das also interessiert und Du im neuen Jahr Lust hast, Dich mit mir gemeinsam um Deine Darmgesundheit zu kümmern und dabei Abzunehmen, dann schreib Dich noch heute in mein kostenloses Webinar EINFACH DARMGESUND ABNEHMEN ein…die Plätze sind begrenzt für dieses LIVE-Event!



Den Link für die Anmeldung findest Du in den Shownotes und auf Instagram in meinen Profillinks.



Wie kommst Du aber nun zunächst einmal gut durch die Feiertage?



Dafür habe ich heute schon ein paar Tipps für Dich, die Deinen Magen- und Darmtrakt entlasten und Dich nicht ganz so fertig in der Ecke liegen lassen…wenn es essensmäßig dann doch hoch her geht.



Mein Hack Nr 1: Nimm Bitterstoffe zu Dir



Bitterstoffe sind natürliche Verbindungen, die in vielen Pflanzen vorkommen und eine Reihe von gesundheitlichen Vorteilen bieten. Eine der wichtigsten Funktionen von Bitterstoffen besteht darin, Deinen Darm zu entlasten und die Verdauung zu unterstützen. Dies macht Bitterstoffe besonders während der Feiertage zu einer sinnvollen Ergänzung.
19 | Die SIBO – Ursachen, Symptome und was Du bei einer Dünndarmfehlbesiedlung tun kannst!06 Dec 202300:15:26

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Eine weit verbreitete, aber immer noch unterschätzte…weil oftmals nicht diagnostizierte Darmproblematik…ist die Dünndarmfehlbesiedlung. Sie wird meistens auch kurz mit der Abkürzung SIBO bezeichnet… SIBO steht für ‚Small Intestinal Bacterial Overgrowth‘ das englische Wort für Dünndarmfehlbesiedlung.



Die SIBO ist eine bakterielle Entgleisung im Darm, bei der es zu einer übermäßigen Ansiedlung von Bakterien im Dünndarm kommt. Normalerweise ist eine gesunde Dünndarmflora mit einer sehr viel geringeren Bakterienzahl besiedelt als der Dickdarm. Bei einer Fehlbesiedlung des Dünndarms befinden sich mehr Bakterien als normalerweise im Dünndarm. Die Bakterien verstoffwechseln dort vorzugsweise die von Dir verzehrten Kohlenhydrate….was normalerweise erst weiter unten im Dickdarm passiert.



Diese frühzeitige Verstoffwechselung im Dünndarm kann zu einer Vielzahl von Symptomen führen, da sofort – recht kurzzeitig nach dem Essen –  im Dünndarm bereits Abbauprodukte wie Wasserstoff, Kohlendioxid und kurzkettige Fettsäuren entstehen …bei einer SIBO für Dich spürbar mit vielen Beschwerden die Deine Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können.



Bähungen, Bauchkämpfe, Durchfall, Verstopfung…naja, diese Beschwerden hast Du schon vielfach hier im Podcast gehört und das ist auch häufig das Problem in der Diagnostik.



Die Symptome passen einfach zu vielen Erkrankungen und Unverträglichkeiten…auch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen kommt es zum Beispiel zu solchen –   also den gleichen – Symptomen.



Bei der SIBO ist es klassischerweise so, dass direkt…also innerhalb kürzester Zeit nach dem Essen dramatische Beschwerden auftreten.



Der Unterschied: Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen treten die Beschwerden eher nachts auf.



Die Blähungen bei einer SIBO sind auch gut abzugrenzen gegenüber ..naja-…‘normalen‘ Blähungen im Dickdarm, denn sie lassen sich nicht so einfach loswerden mit klassischen entblähenden Mitteln. Die Gase aus dem Dünndarm entweichen eben nicht so einfach, wie die Gase aus dem Dickdarm.



Durch die Bakterien im Dünndarm entstehen bei der SIBO viele giftige Abbauprodukte, die Auswirkung auf Deinen ganzen Körper haben können…auf Deine Organe, Deinen Stoffwechsel, Dein Gehirn.



Bekannterweise nimmt Dein Darm über die Darm-Hirn-Achse großen Einfluss auf Dein Gehirn und ist beteiligt an vielen neurologischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, Konzentrationsstörungen. So sind auch häufig Kopfschmerzen, Migräne, allgemeine Erschöpfung, Schlafstörungen und ein sich ‚benebelt fühlen‘ weitere Symptome einer SIBO, die häufig auftreten.



Vielfach kommt es auch zu Vitamin und Mineralstoffmangelerscheinungen. Darmschleimhautentzündungen führen zusätzlich zu vermehrten Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Sehr häufig tritt bei einer SIBO eine Histaminunverträglichkeit auf. Auch eine Lactoseunverträglichkeit, die erst im Erwachsenenalter auftritt, sollte Dich vielleicht einmal an eine SIBO denken lassen.



Die Ursachen einer SIBO sind ganz vielfältig. Mechanischen Blockaden im Darm, wie Darmverschlüsse oder Tumore oder auch chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Übergewicht können eine SIBO begünstigen.


18 | Lektine – ein DARM-Problemfall?!29 Nov 202300:17:29

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Lektine kommenin allen Pflanzen und auch in einigen nicht pflanzlichen Lebensmitteln vor – sie sind in Samen, Körnern, Schalen, Zellwänden und Blättern von Pflanzen – aber auch in Fleisch, Fisch und Geflügel. Lektine sind Eiweißstoffe und haben unter anderem als Aufgabe Fressfeinde abzuwehren – sie können töten…dazu gleich mehr…lähmen und verderben den Geschmack.



Lektine heften sich an spezielle Zuckerreste und binden dadurch Zellen oder Zellwände. Dies besagt übrigens auch schon ihr Name: Lektin heißt soviel wie ‚lesen, auswählen‘ und so sie sind tatsächlich im positiven Sinne für die Zell-Zell-Erkennung oder Zellbindung zuständig.



Sie helfen beispielsweise dass bestimmte Bakterien an den Wurzelhaaren von Hülsenfrüchten kleben bleiben und so die Mikroorganismen den Stickstoff aus der Luft binden, welche die Pflanze zum Wachsen benötigt.



In anderen Fällen setzten die Pflanzen jedoch Lektine zur Abwehr ein. Um Fraßschädline fernzuhalten.



Diese Abwehr machen unsere Pflanzen mittels der verschiedensten Tarnmechanismen wie Harzen, oder Farben..auch mit einer äußerer Schale und eben auch mittels Substanzen, wie den Lektinen in Obst und Gemüse..alleine zum Zweck des Überlebens und der Weitervermehrung.



Ein sehr bekanntes Lektin aus Hülsenfrüchten ist das Phasin aus grünen Bohnen. Werden grüne Bohnen von ihren Fressfeinden – wie es in der Natur vorkäme – roh verzehrt, dann bindet das Phasin die roten Blutkörperchen und lässt diese verklumpen. Auf diese Weise wird der Sauerstofftransport behindert, was zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall und schlimmstenfalls auch zum Tod führen kann. Bei Kindern könnte aufgrund des geringen Körpergewichtes schon eine sehr kleine Menge von 5-6 rohen Bohnen absolut giftig wirken.



Dieses Lektin Phasin ist allerdings hitzelabil…es wird beim Kochen zerstört und damit absolut unwirksam, wenn Du gekochte oder gedünstete Bohnen isst.



Lektine lassen sich also größtenteils durch Hitze unschädlich machen. Dennoch können sie andererseits vielen Menschen Probleme bereiten.



Denn Lektine binden sich wohl in Pflanzen an Kohlenhydrate…also Zucker.



Wenn wir diese verzehrt haben, verbinden sie sich in unserem Körper weiter zu Polysacchariden…das sind ganz große komplex Zucker.



Diese großen Zucker verbinden bzw. man könnte auch sagen verkleben sich mit Vorliebe an Sialinsäure. Sialinsäure ist ein Zuckermolekül, welches in Gehirn, Verdauungstrakt, Nervenzellen, in Gelenken, Blutgefäßen – also überall – in Deinem Körper vorkommt. Auf diese verklebte Art und Weise unterbinden die Lektine die Kommunikation auf Zellebene mit dem Ergebnis, dass Entzündungen entstehen.



An dieser Stelle möchte ich mit Dir einen kleinen Exkurs in die Botanik machen



zu den Bedecktsamern und den Nacktsamern. Im Studium war Botanik ehrlich gesagt nicht so ganz mein Favourite…aber hier ist ein Blick auf das, was unsere Pflanzen ausmacht…und vor allem auf unsere Evolutionsgeschichte tatsäclich sehr sinnvoll.



Also Bedecktsamer das sind unsereObst- oder Nussbäume



Die Frucht oder Kapsel von Obst und Nussbäumen wurde in Normalfall von Tieren oder Menschen gegessen und der Samen fiel dann als Über...
17 | Glutenfrei für alle! Hype…oder Wahrhaftigkeit?22 Nov 202300:17:21

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Glutenfreie Ernährung hat in den letzten Jahren definitiv an Popularität gewonnen. Und das für Viele…also für Viele, die gar nicht an einer echten Glutenunverträglichkeit bzw. Zöliakie leiden.



Der Hype begann in den 2000er Jahren und hat seitdem immer mehr Menschen erreicht. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig und umfassen natürlich medizinische aber auch andere gesundheitsbezogene Faktoren. Ein paar werden wir hier beleuchten.



Einer der Hauptgründe für den Anstieg der glutenfreien Ernährung ist aber tatsächlich die wachsende Zahl von Menschen, die an Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit leiden.



Lass uns das zuerst einmal klären…Zölialkie…Glutenunverträglichkeit…



Was ist eigentlich Gluten?



Gluten ist ein Protein, also ein Eiweiß, das zu der großen Gruppe der Lektine gehört. Über Lektine, die kleinen Bösewichte in unseren Pflanzen – geht es übrigens in der nächsten Podcastfolge – Folge 18 bei Darmglücklich.



Gluten ist wenn Du so willst das Prominenteste unter den Lektinen. Es kommt in vielen Getreidesorten wie Weizen, Gerste und Roggen vor…aber auch in Grünkern, Dinkel, und verwandten Getreidearten wir Emmer, Einkorn und Kamut.



An dieser Stelle in kleiner Exkurs…denn vielleicht fragst Du Dich wie ich neulich auch jetzt: Kamut? Was ist das denn?



Kamut zählt wie Einkorn und Emmer, zu den ältesten kultivierten Getreidearten und ist eine Art des Hartweizens. Die Ägypter bauten diese Art bereits 4000 vor Christus an und gaben ihm den Namen „Kamut“ – was so viel wie „die Seele der Erde“ bedeutet. Zu den Zeiten der Pharaonen wurde die Getreidesorte nämlich als heilig verehrt und daher für schlechte Zeiten in großen Mengen gehortet. Auch heute wird sie noch gerne als „Pharaonengetreide“ bezeichnet.



Zurück aber zum Gluten: Gluten ist ein Speichereiweiß und wird oft auch als Klebereiweiß bezeichnet, da es lebensmitteltechnologisch besonders für die elastische und klebrige Konsistenz in Backwaren verantwortlich ist…es ist außerdem aber auch ein guter Emulgator und Träger für Aromastoffe.



Gluten kommt daher in so gut wie allen Lebensmitteln vor, die aus Getreide hergestellt werden, wie zum Beispiel Brot, Nudeln, Kuchen und in allen anderen Leckereien, die es beim Bäcker so gibt. Leider ist Gluten auch in vielen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten, da es hier aufgrund seiner Eigenschaften als Bindemittel, Verdickungsmittel oder Stabilisator verwendet wird.



Für manche Menschen kann Gluten Probleme verursachen. Dabei werden Betroffene nur von eine bestimme Fraktion der Glutene geärgert, nämlich von den sogenannten Prolaminen. Die Prolamine in Weizen heißen Gliadine, die in Gerste Hordeine und die in Roggen nennt man Secaline.



Warum viele Menschen Probleme mit diesen Prolaminen haben, erkläre ich Dir anhand der Prolamine des Weizens…den Gliadinen.



Prolamine, wie die Gliadine des Weizens, sind reich an den zwei für uns sehr schwer verdaulichen Aminosäuren Prolin und Glutamin. Diese beiden Aminosäuren musst Du grundsätzlich nicht mit der Ernährung aufnehmen, sie sind also nicht essentiell, sondern sie können bei Bedarf vom Körper selber hergestellt werden.
16 | Milcheiweißallergie, Schulmilchprogramm…ist Milch gesund?15 Nov 202300:15:35

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Ehe ich zu den gesundheitlichen Aspekten von Milch und der Verträglichkeit der Milchproteine komme, möchte ich einen Blick auf unsere Politik werfen…die unsere Milch sehr gerne subventioniert:



Die Entscheidung, die Ministerien für Landwirtschaft und Ernährung in einem einzigen Ressort zusammenzufassen, hat in den letzten Jahren kontroverse Diskussionen ausgelöst und wenn man darüber nachdenkt, löst das auch bei mir Unverständnis aus.



Oder meint ihr nicht auch, dass es hier einen massiven Interessenkonflikt geben muss und so die Gesundheit der Bevölkerung beeinträchtigt? Wenn wir gute Ernährungsempfehlungen erhalten möchten, dann muss das unabhängig von Richtlinien für die Landwirtschaft sein.



Ich habe mich immer schon gefragt, wie es dazu kommt, dass die DGE –  die Deutsche Gesellschaft für Ernährung – u.a. immer noch Milch zur Versorgung mit Calcium propagiert. Finanziert – und dies nur am Rande bemerkt – wird die DGE auch von besagtem Ministerium, in dem in den verschiedenen Gremien auch unglaublich viele Landwirte sitzen.



Die Landwirtschaft ist oft bestrebt, wirtschaftliche Interessen zu fördern, was manchmal zu einer Priorisierung von profitablen landwirtschaftlichen Praktiken führen kann, die nicht unbedingt mit einer gesunden Ernährung übereinstimmen. Der Einfluss der Lebensmittelindustrie auf politische Entscheidungen kann ebenfalls zu einem Verlust an Transparenz und unabhängigen Ernährungsempfehlungen führen.



Ein Thema in diesen Verflechtungen ist die Subvention der Milch. Von der Schulmilchinitiative bis hin zur Überproduktion von Milchpulver führt dies bei mir zu Kopfschütteln.



Die Schulmilchinitiative wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eingeführt, um Kindern eine gesunde und nahrhafte Ergänzung zu ihrer Ernährung zu bieten.



Vielleicht kennst Du es noch? Ich kenne das subventionierte Schulmilchangebot sowohl aus meiner eigenen Grundschulzeit…als auch aus der meiner Kinder. Weder ich noch meine Kinder haben übrigens die Schulmilch getrunken.



Natürlich fanden es viele Kinder ganz cool aus dem Unterreicht heraus zu dürfen, um das Milchkistchen beim Hausmeister für ihre Klasse zu holen…ich glaube das war es dann aber auch schon…meine mittlerweile erwachsenen Kinder berichteten mir bereits, dass der größte Teil der Getränke stehen blieb und bei uns auf den Elternabenden gab es auch immer große Diskussionen dazu.



Natürlich…Ursprünglich war die Schulmilch als Maßnahme zur Bekämpfung von Unterernährung gedacht und wurde in Deutschland 1933 eingeführt. Mittlerweile hat sich die Schulmilch aus meiner Sicht zurecht zu einem umstrittenen Thema entwickelt.



Kritiker argumentieren, dass die Subventionierung von Milchprodukten in Schulen nicht gerechtfertigt ist…Milch ist einerseits wirklich kein Getränk, längst in seiner gesundheitlichen Förderung umstritten und schon gar nicht berechtigt in Grundschulen aufzulaufen, wenn sie als zuckersüßer Kakao daherkommt. Es gibt bessere Optionen.



Ein Glück wird zumindest gezuckerte Milch im Schulmilchprogramm nicht mehr von unseren Steuergeldern gefördert und auch das Absatzförderprogramm für die Milchwirtschaft in den meisten Bundesländern mittlerweile geändert.



15 | Lactoseintoleranz – meine 5 Tipps für dich!08 Nov 202300:18:07

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Meine fünf Tipps zur Bewältigung der Laktoseintoleranz:



1. Kenne deine Toleranzgrenze: Jeder Mensch mit Laktoseintoleranz hat eine individuelle Toleranzgrenze. Experimentiere mit verschiedenen laktosefreien Lebensmitteln und finde heraus, wie viel Laktose du verträgst, ohne Beschwerden zu bekommen. Halte dich an diese Grenze, um Symptome zu vermeiden.



2. Laktosefreie Alternativen wählen: Es gibt eine Vielzahl von Natur aus laktosefreien Lebensmitteln auf dem Markt… Diese Produkte enthalten keine oder nur eine minimalste Menge an Laktose. Eine Liste erhältst Du von Deiner Ernährungsberaterin.



3. Probiere fermentierte Milchprodukte: Einige Menschen mit Laktoseintoleranz vertragen fermentierte Milchprodukte wie Joghurt und Sauermilch besser, da der Fermentationsprozess die Laktose abbaut. Probiere verschiedene Sorten aus und beobachte, wie dein Körper darauf reagiert.



4. Achte auf versteckte Laktose: Laktose kann sich in vielen verarbeiteten Lebensmitteln verstecken..so z.B. auch in Backwaren. Lies die Zutatenliste auf den Produkten sorgfältig durch und achte auf Begriffe wie „Milchpulver“, „Molke“ oder „Laktose“. Informiere dich über versteckte Quellen von Laktose und vermeide sie, um Symptome zu verhindern.



5. Nahrungsergänzungsmittel mit Laktase: Es gibt Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt, die das Enzym Laktase enthalten. Diese Ergänzungsmittel können helfen, Laktose besser zu verdauen und Symptome zu reduzieren. Konsultiere eine/n ÄrztIn oder ApothekerIn, um herauszufinden, ob solche Ergänzungsmittel für dich geeignet sind und wie sie einzunehmen sind.
14 |  Fruktosemalabsorption – was tun bei Fruktoseunverträglichkeit?01 Nov 202300:23:05

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Fruktose ist ein Einfachzucker und gehört somit zu den kleinsten Zuckereinheiten, die direkt im Darm in Deinen Blutkreislauf aufgenommen werden können.



Fruktose wird in unserem Sprachgebrauch auch Fruchtzucker genannt. Der Name Fruktose leitet sich nämlich vom lateinischen Wort „fructus“ für Früchte…und der Endung „-ose“ für Zucker ab.



Als Einfachzucker ist Fruktose Bestandteil einer Reihe von Zweifach- und Mehrfachzuckern.



Als wichtigsten fruktosehaltigen Zweifachzucker wirst Du auf jeden Fall Saccharose kennen – denn das ist unser ganz normaler Haushaltszucker. In dem weißen kristallinen Pulver, welches wahrscheinlich in jedem Küchenschrank steht, sind die beiden Einfachzucker Fruktose und Glukose mit einander verbunden … Glucose kennst Du vielleicht auch unter dem Namen Traubenzucker. Das heißt, dass unser Haushaltszucker zu 50 % aus Fruktose – Fruchtzucker – und zu 50 % aus Glucose – Traubenzucker – besteht.



Natürlich gibt es auch Mehrfachzucker mit Fruktose. Der bekannteste – nur aus Fruktose bestehende Mehrfachzucker – ist Inulin. Inulin ist dabei nicht zu verwechseln mit unserem Hormon Insulin aus der Bauchspeicheldrüse. Inulin ist ein wasserlöslicher Ballaststoff, der in Gemüse wie Chicoree, Artischocke, Lauch und Knoblauch vorkommt und als sogenanntes Präbiotikum von Deinen Darmbakterien fermentiert…also sozusagen von diesen verdaut wird…



weil Dein eigenes Enzymsystem solche Mehrfachzucker nicht in ihre einzelnen Zucker aufspalten kann. Somit lässt Inulin nicht nur Deine guten Darmbakterien vor Freude tanzen, sondern vergrößert auch aufgrund seiner enormen Wasserbindungsfähigkeit das Volumen Deiner Nahrung und unterstützt Dich so bei Stuhlgang und Stuhlfrequenz.



Fruktose selber – also als Einfachzucker – gelangt dann entweder in ungebundener Form zum Beispiel aus Obst in den Darm oder wird aus Verbindungen wie dem Haushaltszucker freigesetzt und dann im oberen Dünndarmabschnitt über die Schleimhaut aufgenommen.



Dies geschieht ganz easy über ein Konzentrationsgefälle. Also vom Ort der höheren Konzentration im Dünndarm gelangt Fruktose zum Ort der niedrigen Konzentration in die Dünndarmzelle. Man nennt dies auch passive Diffusion. Diese Diffusion wird dem Fruchtzucker durch ein Transporteiweiß dem GLUT-5 erleichtert, welches eine Art Kanal in der Zellmembran bildet.



In der Darmzelle kann Fruktose von Dir dann bereits als Energielieferant genutzt werden. Der Großteil der Fruktose wird jedoch zur Leber transportiert. Dorthin gelangt die Fructose ebenfalls durch passive Diffusion, diesmal jedoch mit Hilfe eines anderen Transporteiweißes dem GLUT-2.



Da Fruktose im Gegensatz zu Glukose passiv – also ohne Energieverbrauch und auch ohne Insulin – durch die Dünndarmschleimhaut transportiert wird, gelangt Fruktose wesentlich langsamer in Deinen Körper. Wichtig zu wissen ist dabei, dass dieser passive Transportmechanismus nur solange funktioniert, wie die Konzentration im Darm höher ist als in der Zelle.



Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Fruktose nie vollständig aufgenommen wird und ein kleiner Teil immer weiter aus dem Dünndarm nicht in die Zellen gelangen kann, wenn das Transportgefälle fehlt…und deshalb im Dickdarm ankommt.
13 | Histamunverträglichkeit? Was Du tun kannst!25 Oct 202300:17:33

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Bei vielen meiner KundInnen finden wir im Stuhl bei der Mikrobiom- und Darmwandanalyse erhöhte Histaminwerte.



Werden hohe Histaminkonzentrationen im Stuhl gemessen, dann könnte es sich um eine Histaminintoleranz handeln, aber auch um Nahrungsmittelallergien,



oder Histamin produzierende Erkrankungen sowie chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Zöliakie oder Morbus Crohn.



Ein bisschen viel von ‚könnte sein‘…oder?



Und das ist bei vielen auch das, was zermürbend ist, denn sie werden oftmals alleine gelassen mit der Frage…‘was ist denn nun das, was da in mir vor sich geht…und was kann ich selber tun?‘



Wenn Du Dir diese Frage auch schon gestellt hast, dann schreib mir einfach über mein Kontaktformular in den Shownotes…und wir quatschen einmal über Dein Darm Drama.



Meine KundInnen spüren dies, was wir da in ihrem Stuhl entdecken – also die erhöhten Histaminwerte – entweder direkt nach dem Essen bestimmter Nahrungsmittel mit Magen-Darm-Problemen, aber auch teilweise einfach recht undefinierbar mit auftretendem Bluthochdruck, mit asthmatischen Problemen oder Migräne, mit Nasenschleimhautreizungen…so einer Art Fliesschnupfen oder auch mit auftretenden Hautrötungen, die sich bis hin zu einer Art Akne entzündlich entwickeln können.



Das ZUVIEL des Histamins im Körper kann dafür verantwortlich sein.



Ehe wir das Warum um dieses ZUVIEL und das WAS KANNST DU TUN klären…



…klären wir erst einmal was dieses Histamin eigentlich ist.



Histamin ist eine chemische Verbindung, die natürlicherweise in Deinem Körper vorkommt.



Sie ist eine Stickstoffverbindung – und gehört zu den sogenannten biogenen Aminen. Histamin wird von speziellen Zellen Deines Immunsystem, den sogenannten Mastzellen, produziert und spielt als Botenstoff eine wichtige Rolle bei der Regulierung Deiner verschiedener Körperfunktionen.



Dabei ist Histamin zum Beispiel an der Steuerung von Entzündungsreaktionen, der Regulierung Deines Blutdrucks und Deiner Verdauung beteiligt



und ein zu viel von Histamin beeinträchtigt dann eben immer genau diese Bereiche.



Bist Du AllergikerIn, dann kennst Du die Wirkung des Histamins. Bei Allergikern wird durch einem Allegieauslöser…also Allergieauslöser können ja sehr vielfältig sein… das können Pollen, Tierhaare, aber auch Nahrungsmittel sein…



bei einem solchen Kontakt mit dem persönlichen Allergieauslöser setzt bei Allergikern der Körper aus den Mastzellen das Histamin als Botenstoff frei, um einen Schutzmechanismus vor diesen Stoffen auszulösen.



Die Reaktion des Körpers ist dann hinreichend bekannt mit Anschwellen der Schleimhäute…Nase, Augen tränen oder die Haut reagiert…aber bei Nahrungsmitteln reagiert eben auch die Schleimhaut des Verdauungsbereiches.



Histamin kann aber noch mehr, als nur Abwehren…es ist Botenstoff und Gewebshormon und ist an so wichtige Aufgaben wie Magensäureproduktion, Blutdrucksenkung, Appetit und Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt.



Wenn der Histaminspiegel im Körper aus dem Gleichgewicht gerät oder der Abbau von Histamin gestört ist,
12 | Hunger, Appetit, Hormone, Intuition – Was Deine Essensauswahl bestimmt?!18 Oct 202300:17:59





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Unser Körper verfügt über ein komplexes Netzwerk aus mehr als 50 Substanzen, die an der Regulation von Hunger und Sättigung beteiligt sind. Das Gehirn spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn es übersetzt die verschiedenen Signale und Eindrücke in Gefühle von Hunger oder Sättigung. So wissen wir, wann und wie lange wir nach einer Mahlzeit satt sind und wann wir wieder Hunger oder Appetit verspüren.



Bevor wir uns weiter mit dem Thema beschäftigen, möchte ich zunächst einige wichtige Begriffe klären.



Hunger ist das Gefühl, das durch das Bedürfnis nach Essen ausgelöst wird. Es unterscheidet sich jedoch deutlich von



echtem Hunger, der auf einen anhaltenden Mangel an Nahrung hinweist.



Appetit hingegen bezieht sich auf das Verlangen, eine bestimmte Nahrung oder Mahlzeit zu essen.



Wenn wir also ehrlich sind, dann haben wir in unserem Leben keinen echten Hunger, da wir grundsätzlich immer Zugriff auf Nahrungsmittel haben. Auch wenn wir sagen, ‚ich habe Hunger‘, ist meist eher das Verlangen nach einer bestimmten Nahrung…also eher Appetit.



Denn ist es nicht so, dass wir meist aus Gewohnheit schon längst etwas essen, ehe wir überhaupt dazu kämen richtig Hunger zu verspüren?



Wenn Du etwas Leckeres riechst oder siehst…oder auch nur daran denkst… sendet Dein Körper bereits erste Signale an Dein Gehirn. Es kann also allein der Gedanke an Dein Lieblingsessen Dir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen und Dich glauben lassen, dass Du hungrig bist.



Diese Signale bereiten Deinen Körper darauf vor, dass Energie und Nährstoffe im Anmarsch sind. Daher wirst Du auf diese Art oft von Gelüsten überrollt, wenn Du zum Beispiel durch Einkaufsstraßen oder „Fressmeilen“ schlenderst. Was machst Du hier mit Deiner Intuition…also Deinem Bauchgefühl…hörst Du darauf? Dazu später mehr…



In der Achtsamkeitslehre spricht man übrigens von 7 verschiedenen Arten des Hungers, die ich kurz beschreibe



1. Augenhunger



Der Hunger der Augen entsteht, wenn Du appetitlich aussehende Speisen siehst. Das kann auf Bildern in Zeitschriften, im Internet oder auf Speisekarten sein. Auch bei Werbespots im Fernsehen sind wir alle ganz im Unterbewussten empfänglich und unser Appetit wird angeregt.



2. Nasehunger



Der Hunger der Nase wird durch Deinen Geruchssinn ausgelöst. Der Duft von frisch gebackenem Brot in einer Bäckerei, der Geruch von gebratenen Würstchen auf der Straße oder der aromatische Geruch von Essen aus der eigenen Küche kann Dein Verlangen nach Nahrung wecken. Bei mir regt sich im Magen zum Beispiel einiges, wenn mein Team Kaffee kocht. Ich trinke selber keinen Kaffee, weil er mir zu bitter ist, aber verbinde damit sofort leckeres Essen.



3. Mundhunger



Der Hunger des Mundes entsteht durch den Geschmack von Essen. Süßigkeiten salzige Snacks oder würzige Delikatessen können Deinen Hunger im Mund wachrufen.



4. Magenhunger



Der Hunger des Magens wird oft als ein Gefühl von Leere oder Knurren im Bauch wahrgenommen. Betonung auf ‚wahrgenommen‘. Dieser Hunger signalisiert Dir, dass Du Nahrung aufnehmen solltest,
11 | Ganz schön süß – mein 6 Punkte-Plan für gesunde Kohlenhydrate11 Oct 202300:16:09

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30 g Ballaststoffen pro Tag wird empfohlen und wie Du das schaffst, schau hier auf Instagram











Kleiner 6-Punkte-Plan für Dich, wie Du es schaffst mehr Ballaststoffe in Deinen Alltag zu integrieren:












* Planung




Nicht nur weil ich Sternzeichen Wassermann bin und unheimlich gerne plane, ist HIER wirklich Planung eine unglaublich gute Hilfe! Sie schützt Dich nämlich nicht wahllos zuzugreifen und Deine für Dich gesunden Optionen entweder als Meal-Prep mit dabei oder zu Hause zu Hand zu haben. Daher bin ich ein Freund Mahlzeiten im Voraus zu planen und mit entsprechender Liste einzukaufen, um sicherzustellen, dass Du Deine für Dich gesunde Optionen zur Hand hast




* Mahlzeiten in großen Mengen vorbereiten




Bereite Deine Mahlzeiten einfach mal in größeren Mengen vor und portioniere sie direkt bevor Du an zu essen anfängst. Damit hast Du beim nächsten Hunger schnell Zugriff auf etwas Gesundes, sparst Dir Zeit oder hast direkt eine gesunde Alternative für unterwegs.




* Vielfalt




Probiere neue Lebensmittel und Rezepte aus, um Abwechslung in Deinen Speiseplan zu bringen und den Genuss zu steigern. Dein Gehirn braucht ein wenig, um sich an neue Dinge zu gewöhnen, daher musst Du öfter einmal ganz bewusst die Entscheidung treffen, von Deinen herkömmlichen Ernährungsgewohnheiten abzuweichen. Integriere hier entsprechend Deiner Verträglichkeit Gemüse und Obst zu jeder Mahlzeit. Besonders bekömmlich sind für die Meisten Möhren, Spinat und Beerenobst.




* Snack-Alternativen




Ersetzen Sie ungesunde Snacks durch gesunde Optionen wie Nüsse – zum Beispiel Macadamia- oder Pekannüsse, Gemüsesticks oder Obst.




* Mache aus Stärke eine resistente Stärke




Da Stärke aus Kartoffeln und Reis wie Zucker bei uns wirkt, kannst Du in der Zubereitung einen kleinen Trick benutzen. Koche, lasse erkalten und verarbeite – ob kalt oder wieder erwärmt – erst am nächsten Tag weiter.



Die Stärke hat sich durch das Erwärmen und im Erkalten neu geordnet. Es ist sogenannte resistente Stärke entstanden, die durch Deine Darmbakterien aufgeschlossen werden muss und somit Deine Darmgesundheit fördert.




* Trinke ausreichend Wasser




Du benötigst Wasser, um die aufgenommen Ballststoffe gut quellen und verarbeiten zu können, denn sie neigen sonst dazu, Dir eine Verstopfung zu bescheren.







In der nächsten Folge geht es um unseren Hunger und Appetit, die nicht nur durch unseren Insulinspiegel gesteuert werden, aber einen maßgeblichen Anteil daran haben, was wir essen, wann wir essen und wieviel wir zu uns nehmen.



Auch das hat natürlich – wie immer – einen Einfluss auf Deine Darmgesundheit und somit auf Körper und Psyche.



Bis dahin wünsche ich Dir eine darmglückliche Zeit



Deine Linda
10 | Der 6 Punkteplan, schlechte Gewohnheiten los zu werden04 Oct 202300:13:04

#darmimmunboost CHALLENGE vom 15. -29. Oktober 2023 – MELDE DICH HIER AN!



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Indem wir uns unserer schlechten Gewohnheiten bewusst werden und dann bewusste Entscheidungen in eine andere Richtung treffen, können wir nach und nach neue, positive Gewohnheiten entwickeln.



Das erfordert ganz klar…Geduld, Strategien und bewusstes Handeln und aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer dies sein kann…daher ist dies auch ein fester Bestandteil meiner 1:1 Beratung, wenn es darum geht die Darmbarrieren wieder zu gesunden. Wenn Du auch denkst, dass Du das alleine nicht schaffst, dann geht es Dir wie ganz vielen Menschen…dann schreib mir gerne und wir treffen uns einmal virtuell, um Dein Darm Drama zu besprechen.



Ich habe Dir aber auch heute schon ein paar Tipps zusammengestellt, am Beispiel ein neue Ernährungsumstellung erfolgreich umzusetzen und Dein Gehirn davon zu überzeugen, alte Automatismen zu überwinden.



1. Setze Dir ganz klare Ziele: Definiere, was du mit deiner Ernährungsumstellung erreichen möchtest. Das kann neben der Darmgesundheit ja auch beispielsweise Gewichtsverlust, mehr Energie oder eine allgemein verbesserte Gesundheit sein. Indem du dir Ziele setzt, fokussiert sich dein Gehirn auf die positiven Veränderungen, die du erreichen möchtest.



2. Führe Veränderungen schrittweise ein: Versuche nicht, deine Ernährung von einem Tag auf den anderen komplett umzustellen. Das kann überwältigend sein und es ist schwierig, alte Gewohnheiten sofort komplett abzulegen. Beginne stattdessen mit kleinen Schritten und integriere nach und nach gesündere Lebensmittel in deine Ernährung. So kannst du dein Gehirn allmählich an neue Geschmäcker und Gewohnheiten regelrecht gewöhnen. Sei dabei auch gnädig mit Dir selber…damit meine ich: Verzeihe Dir Ausrutscher, solange sie nicht zur neuen Regelmäßigkeit werden.



3. Bewusstes Essen: Nimm dir Zeit für deine Mahlzeiten und konzentriere dich bewusst auf Dein Essen. Vermeide Ablenkungen wie Fernsehen oder das Scrollen durch soziale Medien während des Essens. Kaue dabei auch bewusst länger als sonst…dies hilft nicht nur bei der Verdauung, die schon im Mund anfängt. Indem du dich auf den Geschmack und die Textur der Lebensmittel konzentrierst, hilft es deinem Gehirn, neue Geschmackserlebnisse zu schätzen.



4. Suche nach Alternativen: Finde gesunde Alternativen für deine Lieblingslaster. Statt Chips könntest du zum Beispiel Gemüsechips ausprobieren. Es gibt viele kreative Rezepte und gesunde Snack-Optionen, die dir helfen können, deine alten Gewohnheiten zu überwinden, ohne auf Genuss verzichten zu müssen.



5. Hol dir Unterstützung: in meinem von LEAKY zu LUCKY Konzept um Deinen Darm wieder gesund zu machen, steht das K von der LUCKY Formel, also der Formel für Deine Darmgesundheit, für die Konditionierung. Das bedeutet, dass ich Dir auf Deinem Weg helfe, neue Gewohnheiten zu etablieren und Dein Partner in Crime bin, wenn Du so willst. Es ist viel einfacher, Veränderungen umzusetzen, wenn Du nicht alleine bist und jemand an Deiner Seite ist, der Dich ab und an liebevoll in den Hintern tritt, Dich anspornt oder Dir sogar ein paar Belohnungen schickt. Und das ist auch schon das Stichwort….



6. Belohnungen setzen: Belohne dich selbst für deine Fortschritte. Das kann zum Beispiel ein kleines Geschenk sein oder eine Aktivität, auf die du dich freust.
9 | Was Corona mit Deinem Darm macht27 Sep 202300:14:13

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Studie zu Corona und Darm



Coronaviren beeinflussen Dein Darmmikrobiom dermaßen, dass auch nach einer abgeklungenen Coronainfektion Dein Darmmikrobiom einer Dysbiose entsprechend geschädigt ist und oftmals als entgleist gilt.



Die Schwere einer Coronainfektion steht im Zusammenhang mit dem guten oder schlechten Zustand Deines Darmmikrobioms. Ein schon zum Zeitpunkt einer Infektion vorhandener schlechter Darmzustand bedingt einen hefigeren Coronaverlauf und der wiederum verschlechtert zusätzlich auch wieder unseren Darm.



Unser Darmmikrobiom kommuniziert auf mehreren Achsen mit unseren Organen. Daher kann ein schlechter Darmzustand mit einer Dysbiose oder sogar einem Leaky Gut über die Darm-Hirn-Achse uns ein Chronique Fatigue Syndrom bescheren mit großer Abgeschlagenheit und dem beschissenen Gefühl eines Burn Out – im Zusammenhang mit Coronaviren in Deinem Darm auch Long-Covid genannt.



Die großen Erkenntnisse aus diesen Studien-Ergebnissen sind vielleicht jetzt diese Zwei:




* 1. Du kannst die Schwere einer Coronainfektion reduzieren, in dem Du Deinen Darm, Deine Darmbarriere, Dein Mikrobiom und somit Dein Darmimmunsystem fit machst.




Ich hoffe Dir ist klar, dass Du natürlich nicht nur Coronainfektionen damit reduzierst, sondern Dein Immunsystem allgemein fitter gegen andere Infektionen wird, Du Autoimmunerkrankungen positiv beeinflusst und Nahrungsmittelunverträglichkeiten reduzierst.



Daher nimm vom 15.-29. Oktober an meiner #darmimmunboost Challenge teil. Ich fordere Dich 14 Tage lang auf Instagram heraus, dich mit Deinem Darm und Deinem Immunsystem zu beschäftigen und kleine Challengeaufgaben anzunehmen. Melde Dich hierzu über den Link in den Shownotes oder in der Bio meines Instagram-profils @diewebapothekerin an.unkt 2 – der Erkenntnisse aus den Studien…




* 2. Bei Long Covid oder allgemein…bei Abgeschlagenheit, Burn Out schaust Du bitte nach Deinem Darm und dem Zustand Deiner Darmbarriere und Deines Mikrobioms.




Behandle immer zunächst die Ursache…also die in Deinem Darm…auf natürliche Weise, denn nur ein gesunder Darm, kann Energie und gute Laune produzieren.



Eine Mikrobiom- und Darmwandanalyse gibt hier Aufschluss, was tief in Dir so los ist. Melde Dich gerne bei mir…den Kontakt findest Du ebenfalls in den Shownotes.



In der nächsten Folge möchte ich mich mal gerne um unseren kleine Mistkröte Gehirn kümmern…Unser Gerhirn hat nämlich so Anwandlungen, die ziemlich steinzeitalterlich und vor allem total bequem sind, die es uns schwer machen aus unserer Komfortzone herauszukommen und Veränderungen anzugehen. Wenn Du aber etwas in Deinem Leben verändern möchtest, Deine DARM DRAMA zum Beispiel angehen willst, dann brauchst Du meistens ein paar Tricks und Kniffe, wie Du die Bequemlichkeit, die Dein Gehirn so an den Tag legst ausmanövrieren kannst.



Ich freue mich, wenn Du genau wie ich darauf Bock hast…ich Dich bei der #darmimmunboost Challenge sehe und Du Dich mit mir connectest…



Bis zum nächsten Mal



Deine webApothekerin



Linda
8 | Wer macht hier den Stress? Darm oder Psyche…20 Sep 202300:16:53

#darmimmunboost CHALLENGE vom 15. -29. Oktober 2023 – MELDE DICH HIER AN!



Interesse an einer STUHLANALYSE? oder benötigst Du Hilfe für Deine DARM DRAMEN? Kontaktiere mich!



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Ich habe Dir bereits in den ersten Folgen erzählt, dass Dein Darm eine noch viel größere Schutzschicht zur Außenwelt ist, als Deine Haut und dies vielen nicht so ganz bewusst ist.



Auch dass Dein schlauer Darm mit gleich 3 Barrierestufen arbeitet, weißt Du bereits. Auf und  in einer dicken undurchdringlichen Schleimschicht wehren die Darmbakterien direkt im Darm ankommende Fremdlinge ab. Unter dieser Schicht befindet sich ein Schleusersystem, welches Nützliches wie z. B. Vitamine durchdringen lässt, ansonsten aber eine Sperre für Fremdes darstellt. Und zusätzlich befinden sich in der Darmbarriere Deine Immunzellen, Dein körpereigenes Abwehrsystem, welche Antikörper ausbilden und Eindringlinge vernichten kann.



In dieser Außenfläche Darm sitzen ca. 80 % aller Immunzellen und sind mit verantwortlich dafür, was Dein Darm ans Gehirn meldet. Dies passiert über den Vagusnerv und Dein Darm meldet gehorsamst, was so in ihm vor sich geht und ob irgendwas an Maßnahmen vom Gehirn getroffen werden sollten. Du weißt ja auch schon, dass Dein Darm daher auch das zweite Gehirn genannt wird.



Dieses Gespräch zwischen Darm und Hirn ist aber nicht einseitig, sondern tatsächlich eine regelrechte Kommunikation…denn Dein Gehirn sendet ebenfalls…an alle Organe im System.



Und so kommt es, dass das, was Dein Gehirn beschäftigt – heute beleuchten wir ja den Stress – auch massiv Deine Organe beeinflussen kann…und vor allem Deinen Darm.



Du kennst das wahrscheinlich auch…ich denke jede/jeder kennt Stress. Ich bin zum Beispiel gerade viel in meiner Apotheke gefragt, da einige meiner Mitarbeiterinnen Urlaub haben. Alleine die Tatsache, dass ich mich nicht so viel um mein Herzensthema Darmglücklich kümmern kann, keine Zeit für Reels oder gleich Vorbereitungen mehrerer Podcasts habe, stresst mich. Stress ist also ziemlich vielfältig und sehr individuell, was wir als Stress empfinden und manchmal entwickelt sich der Stress bei uns ein wenig zur Frage wie nach dem Huhn und dem Ei: Was zuerst unser Darm geschädigt oder hatten wir zuerst Stress und unser Darm hat darauf reagiert?



Grundsätzlich ist es uns ja wunderbar möglich mit Stress umzugehen, denn so wurden wir evolutionstechnisch gepolt. Wir brechen bei hoher psychischer oder körperllicher Belastung nicht direkt zusammen, sondern schaffen oftmals unter Stress absolut gut zu funktionieren…ähnlich wie unsere Vorfahren auch schon.



Und da diese Fähigkeit mit Stress umzugehen im Laufe der Millionen von Jahren nicht abhandengekommen ist, muss die Natur sich irgendwas dabei gedacht haben…bei diesem Stresssystem.



Unser Stresssystem geht immer von irgendeinem Auslöser aus, so unterschiedlich er auch sein mag.



Bei unseren Vorfahren war das häufig einfach nur der Wille zum Überleben, denn begegnete den Urmenschen ein Mammut auf ihrem Weg – beim Jagen und Sammeln  – ging es lediglich darum ‚fight or flight‘ also fliehen oder kämpfen. Eine Situation also, in der intuitiv gehandelt wurde, ohne lange Überlegungen oder Strategien, ohne Pläne zu schmieden. Mit der Wahrnehmung einer Gefahr wurde im Körper eine reinste Signal-Ketten-Reaktion ausgelöst, die auch heute immer noch gleich abläuft:



7 | Die Stuhlanalyse für Deine Löffel- oder Bucket-Liste13 Sep 202300:14:08

DARM DRAMA QUIZ | Finde heraus, wer der Hauptdarsteller in Deinem Darm ist!



Du möchtest mir mir über Deine DARM-DRAMA sprechen? Dann kontaktiere mich hier über mein KONTAKTFORMULAR für ein kostenloses Erstgespräch



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Es gibt diese ‚einmal im Leben‘ Dinge…also die Dinge, die Du gemacht haben solltest…wenigstens einmal im Leben.



Hat Du so eine ‚bucket-list‘ oder ‚Löffel-Liste‘? Also eine Liste auf der Dinge stehen wie ‚überwinde Deine Angst und mache einen Bungee Sprung‘ und ‚Halte eine öffentliche Rede‘ oder was hältst Du von ‚lache solange, bis Dir die Tränen runter laufen‘…?!



Solche Dinge und natürlich vielleicht noch viel tiefgründigere, die Du tun möchtest, bevor Du den Löffel abgeben musst…eben eine Löffel-Liste…



Naja, ob Du schon so eine Liste hast oder nicht..



…ich hätte da auf jeden Fall noch eine Idee für Dich, die ich von meiner Liste bereits getan habe und die meines Erachtens unbedingt auf so eine Liste gehört:



Mache wenigstens einmal im Leben…am besten in der Mitte Deines Lebens…eine Mikrobiom- und Darmwandanalyse.



Warum?



Weil Du durch so eine Analyse mehr über Dich erfährst, als Du denkst…Du einen ganz wertvollen Schatz findest: die Kenntnis über Dein Mikrobiom und Deine Darmwandbarriere und damit die Chance etwas zu ändern in Deinem Leben, viele Beschwerden zu senken und Erkrankungen vorzubeugen oder bereits bestehende zu verbessern.



Nehmen wir zum Beispiel einmal Allergien. Allergien nehmen seit den 80er Jahren laufend zu, so dass mittlerweile fast jeder oder jede Dritte im Laufe des Lebens eine Allergie entwickelt. Diese sind in den Beschwerden sehr vielfältig…Asthma, Heuschnupfen, Ekzeme sind nur ein paar Symptome des Allergiespektrums. Neben Deiner Ernährungsgewohnheiten spielt vor allem auch der sehr hygienische Lebensstil eine große Rolle.



Je besser Dein Immunsystem trainiert ist, mit Keimen umzugehen, desto weniger entstehen bei Dir Allergien. Daher haben auf Bauernhöfen lebende Kinder viel seltener Allergien, als Stadtkinder. Und daher nimmt nach der Corona-Maskenzeit und in unserer sehr steril gehaltenen Umgebung die Allergien nun noch rasanter zu.



Ein gesundes Immunsystem ignoriert vielfach die Allegieauslösenden Partikel. Zwischen unserem Immunsystem und einer intakten Darmbarriere besteht nämlich eine sehr ausgeklügelte Beziehung.



Um diese Beziehung zwischen Darmwelt und Immunsystem geht es übrigens in meiner #darmimmunboost Challenge im Oktober 2023.



Ich lade Dich herzlich ein, Dich mit mir zusammen 14 Tage lang mit Deinem Darmimmunsystem auseinanderzusetzen und zu schauen, was Du tun kannst, um Dich gut auf die kalte Jahreszeit, die mit Corona- und Grippeviren wieder vor uns liegt, vorzubereiten.



Dazu kannst Du Dich kostenlos anmelden und Du erhältst 14 Tage kleine Challengeaufgaben und viel Input von mir für Dein Darmimmunsystem.



Sei dabei!  Den Anmeldelink findest Du hier in den Shownotes und in der BIO meines Instagram-Profils @diewebapothekerin.



Ich freue mich mega, wenn wir eine große Darmglückliche-Familie werden und uns gemeinsam um unser Darmimmunsystem kümmern.



Unsere Darmbakterien steuern nämlich unser Abwehrsystem und sind wicht...
6 | Auf Ursachenforschung in meinem Stuhl (Teil 2) – Das Darmimmunsystem06 Sep 202300:15:54

KOSTENLOSE #darmimmunboost Challenge vom 15.10. bis 29.10.2023 – BOOSTE Dein IMMUNsystem bevor die nächste Corona- und Grippewelle startet! Alle Infos und Anmeldung HIER



DARM DRAMA QUIZ | Finde heraus, wer der Hauptdarsteller in Deinem Darm ist!



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Was ist die Instagram-Challenge mit dem Hashtag #DarmImmunBoost?



Die nasse und kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Coronafälle häufen sich jetzt schon wieder bei mir in der Apotheke und die nächste Grippeweile wird kommen. Dein Darm spielt wie Dur gehört hast eine entscheidende Rolle für Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden. Er ist nicht nur für die Verdauung von Nahrung zuständig, sondern auch für die Aufnahme lebenswichtiger Nährstoffe und die Stärkung Deines Immunsystems. Mit der #DarmImmunBoost-Challenge möchte ich Dich dabei unterstützen, Deinen Darm und Dein Immunsystem auf ein neues Level zu bringen, denn wir haben nicht nur mit dem Tragen der Masken und dem ständigen Desinfizieren in den letzten Jahren unser Immunsystem ziemlich geschwächt.



Was erwartet Dich bei Der #darmimmunboost Challenge?



Eine ausgewogene Ernährung: Vom 15.- 29.Oktober 2023 wirst Du 14 Tage lang lernen, wie Du Deine Ernährung optimal auf Deine Darmgesundheit abstimmen kannst. Ich werde Dich mit einigen köstlichen und darmfreundlichen Rezepten versorgen, die nicht nur Deine Geschmacksknospen explodieren lassen, sondern auch Deinem Darm guttun.



Gesunde Gewohnheiten: Neben der Ernährung werde ich Dir auch Tipps und Tricks zur Verbesserung Deiner allgemeinen Lebensgewohnheiten geben. Erfahre, wie Du Stress reduzieren, ausreichend Schlaf bekommen und regelmäßige Bewegung in Deinen Alltag integrieren kannst, um Dein Immunsystem zu stärken.



Eine unterstützende Community wird an Deiner Seite sein: Ich glaube an die Kraft der Gemeinschaft! Während der Challenge wirst Du Teil einer inspirierenden Gruppe von Menschen sein, die sich gegenseitig motivieren und unterstützen und die vor allem auch gemeinsam Spaß hat. Teile Deine Erfahrungen, Rezepte und Fortschritte mit dem Hashtag #DarmImmunBoost auf Instagram und lass uns gemeinsam ein starkes Immunsystem aufbauen.



Wie kannst Du teilnehmen?



Es ist ganz einfach! Klicke einfach auf den Link zur #darmimmunboost Challenge in den Shownotes oder in der BIO meines Instagramprofils @diewebapothekerin um Dich anzumelden. Anfang Oktober sende ich Dir dann alle Informationen zur Challenge. Du wirst von mir einen Zugang zu meinem exklusiven Mitgliederbereich erhalten, auf dem Du kostenlos auf die Rezepte, Tipps und Ressourcen zugreifen kannst. Außerdem erhältst Du regelmäßige E-Mails mit den Challenges, Motivationen und Unterstützung auf Deinem Weg zur gestärkten Darmgesundheit und Immunsystem.







Weitere Infos zur Folge:



Dass Dein Immunsystem vor allem im Darm beheimatet ist, weißt Du wahrscheinlich schon und deshalb beginnen auch viele Erkrankungen wie Autoimmunerkankungen im Darm.



Es ist falsch, dass Du keinen Einfluss auf solche Erkrankungen hast. Du kannst Einfluss auf Dein Darmimmunsystem nehmen und Deine Beschwerden verbessern. Dazu am Ende der Folge mehr.
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