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Explorez tous les épisodes du podcast BR24 Medien
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| Titre | Date | Durée | |
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| Russische Desinformation enthüllt: Einblicke in den Maschinenraum der SDA | 20 Sep 2024 | 00:26:54 | |
”Das Schlachtfeld sind die Köpfe der Bewohner des Planeten!” Das verkündet martialisch ein Video der russischen Desinformations-Agentur SDA. Zum ersten Mal kann man jetzt umfassend nachvollziehen, wie Russland versucht, Gesellschaften zu manipulieren und zu spalten. Das Recherche-Team von WDR, NDR und SZ hat interne Dokumente der SDA zugespielt bekommen. "Das ist eine neue Dimension. Denn bisher hatten Journalisten keine Möglichkeit, in den Maschinenraum einer solchen Lügen-Agentur hineinzuschauen,” sagt Palina Milling. Sie arbeitet im WDR Investigativ-Ressort. Mit ihr spricht Linus Lüring in BR24 Medien wie die "Infokrieger” der SDA Auftrag Putins Propaganda-Kampagnen planen und umsetzen. Dabei geht es auch darum, welche wichtige Rolle Doppelgänger spielen und warum der Münchner Mietmarkt interessant ist für Desinformation.
Shownotes:
- Tiefe Einblicke in Putins Lügenmaschine - eine umfangreiche Analyse u.a. von Palina Milling und dem ARD-Team:https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/russland-propaganda-fakenews-sda-deutschland-100.html
- Propaganda vom Fließband - auch ein SZ-Team hat die geleakten Daten untersucht: https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/russland-propaganda-desinformation-social-design-agency-ilja-gambaschidse-sofia-sacharowa-facebook-telegram-memes-karikaturen-putin-ukraine-krieg-in-der-ukraine-e843184/?reduced=true | |||
| Starkes Stück? Was wir aus der Berichterstattung über die Paralympics lernen können | 12 Sep 2024 | 00:35:37 | |
200 Stunden im Livestream, 28,9 Millionen Zuschauende im TV, ein durchschnittlicher Marktanteil von über 10 Prozent. Das ist das positive Resumée von ARD und ZDF bei den Paralympics. Können wir uns damit auf die Schulter klopfen? Wie ist es um die Qualität dieser Berichterstattung bestellt, um Barrierefreiheit? Wie schaut es bei den anderen Medien aus? Und: Was können Medienhäuser, Journalistinnen und Reporter besser machen? | |||
| Wie können politische Talkshows besser werden? | 12 Jul 2024 | 00:28:37 | |
Nach den Sommerinterviews mit den AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla in ARD und ZDF gab es Kritik. Unter anderem weil Behauptungen und Unwahrheiten zum Teil unwidersprochen stehen geblieben sind. Faktenchecks kommen erst nach der Ausstrahlung und werden dann von wenigen gelesen. Gleichzeitig sind diese Formate immer noch "zentral für den politischen Diskurs", sagt die Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl. "Der Grundfehler ist, dass man möglichst viel Emotion, möglichst viel Aufgeregtheit produzieren möchte." Wie können politische Interviews und Talkshows also besser werden? Zentral könnten dabei Live-Faktenchecks werden. Aber da haben die Sender etwas verschlafen, sagt der IT-Experte und Dozent an der Hochschule Darmstadt, Rafael Bujotzek. Aber er hat eine Idee: KI könnte eine wertvolle Hilfe sein. Außerdem klärt Linus Lüring in BR24 Medien, ob "Kamikaze-Strategien" gegen die "Tiktokisierung" von solchen Debatten helfen könnten.
Shownotes:
Faktencheck zum ARD-Sommerinterview mit Tino Chrupalla:https://www.tagesschau.de/faktenfinder/sommerinterview-chrupalla-afd-100.html Faktencheck zum ZDF-Sommerinterview mit Alice Weidel:https://www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/weidel-sommerinterview-sachsen-analyse-100.html
Podcast "Freiheit Deluxe" - Jagoda Marinic im Gespräch Spiegel-Journalistin Melanie Amann:https://www.ardaudiothek.de/episode/freiheit-deluxe-mit-jagoda-marinic/melanie-amann-geheimnisse-kriege-ich-raus/hr/13514893/ | |||
| Bundestagswahl: Was sagen die Parteiprogramme zu Medienpolitik und Journalismus? | 03 Sep 2021 | 00:25:56 | |
Wahlkampf: Was in den Parteiprogramme zu Medienpolitik, Meinungs- und Pressefreiheit steht / Milliardendeal: Warum Springer die US-Mediengruppe Politico übernimmt / Analyse aus Brüssel: Politico und ich / Technologie zum Anfassen: Die abhörsichere Handybox / Radiopreis für Bayern1: So klang Radio vor 100 Jahren | |||
| Special Medien-Startups: Was daraus werden soll und was daraus geworden ist | 27 Aug 2021 | 00:24:51 | |
Was daraus wurde: "Investigate Europe" - mühsam, aber erfolgreich Experiment: Der binationale Podcast "Medusa spricht"
Was daraus wurde: Audio-Suchmaschine Spaactor auf neuen Wegen
Medien-Technologie: Hear On - eine Audiodatenbank fürs Internet
Was daraus wurde: Deine Korrespondentin - Erfahrungen für journalistische Startups | |||
| Frauen in Afghanistan: Wie kann man Journalistinnen, Filmemacherinnen, Bloggerinnen schützen? | 20 Aug 2021 | 00:28:00 | |
Frauen in Afghanistan: Wie kann man Journalistinnen, Filmemacherinnen, Bloggerinnen schützen? Gespräch mit ARD-Auslandskorrespondentin Natalie Amiri / Nach der Bombardierung: AP und Al-Jazeera im Gazastreifen / Ostbayern: Mehr Pressekonzentration oder zusätzliche Konkurrenz? PNP übernimmt Mittelbayerische Zeitung / Neues Kampagnenwerkzeug? BILD startet TV-Sender | |||
| Alles digital? Die Social-Media-Strategien im Wahlkampf | 13 Aug 2021 | 00:27:09 | |
Themen: Social-Media-Strategien der Parteien / Digitale Desinformationskampagnen / Bedeutung von Influencern / Studiogast: Thorsten Faas, Politikwissenschaftler und Wahlforscher | |||
| Verfassungsgericht urteilt pro Beitragserhöhung: Wie geht es weiter für ARD, ZDF, DLF? | 06 Aug 2021 | 00:24:47 | |
Bundesverfassungsgericht zum Rundfunkbeitrag: Wie geht es weiter? / Rundfunkbeitrag: Bundesverfassungsgericht zeigt klare Kante. Kommentar / ORF: Zu viel Einfluss von Kanzler Kurz auf Wahl des Generaldirektors? / Unausgewogen: Die Berichterstattung über Frauen im Sport und das Medien-Startup sportfrauen.net / Belarus: Angriff auf Kultur und Medien | |||
| Medienpolitik: Die Zukunft von ARD und ZDF | 16 Jul 2021 | 00:22:44 | |
Die Zukunft von ARD und ZDF: Was Verantwortliche aus der Politik streichen oder ausbauen würden / Medienschaffende im Fadenkreuz: Wie kann man JournalistInnen im Exil besser schützen? / 5. Jahrestag OEZ-Attentat: Die Rolle der Medien bei der Einordnung als rassistische Tat / Star Wars made in Bavaria: Hochmodernes LED-Studio geplant | |||
| Mordanschläge und Überfälle auf Journalisten in Amsterdam und Berlin | 09 Jul 2021 | 00:22:57 | |
Was die Ereignisse in den Niederlanden und Berlin bedeuten / Klimajournalismus - Was sich im Journalismus ändern muss? / Lokalrundfunktage: Forschungsprojekt Entwicklung des privaten Rundfunks in Bayern/ Filmfest: Wie geht es weiter mit Kino und Filmfinanzierung nach der Pandemie? | |||
| Social Audio: Nach dem Clubhouse-Hype | 02 Jul 2021 | 00:24:06 | |
Social Audio: Was kommt nach Clubhouse? / Geht ins Ohr, bleibt im Kopf: Radio für Menschenrechte in Tunesien/ 25 Jahre FilmFernsehFonds Bayern: Interview mit Digitalministerin Judith Gerlach, Aufsichtsratsvorsitzende FFF / Neues vom Lerchenberg: Der neue ZDF Intendant Norbert Himmler | |||
| Warum müssen wir anders über Ostdeutschland berichten? | 05 Jul 2024 | 00:33:25 | |
Kein überregionales Medium hat seinen Sitz im Osten, in den Führungsetagen von Medienhäusern sind kaum Menschen aus Ostdeutschland. Fast 35 Jahre nach dem Mauerfall gibt es in der deutschen Medienlandschaft eine massive Schieflage. Und das hat Folgen: Oft dominieren in der Berichterstattung über "den Osten” Klischees und Vorurteile. Thilo Mischke stammt aus der ehemaligen DDR und arbeitet heute als Undercover-Journalist für Pro7. Für viele Ostdeutsche sei es "verletzend”, was sie über sich bzw. ihre Heimat lesen oder hören, glaubt er. Und Mandy Tröger, Medienwissenschaftlerin an der Uni Tübingen, ist überzeugt, dass die Folgen dieser einseitigen Darstellung Ostdeutschlands immer noch unterschätzt werden. Zum Beispiel wenn es darum geht, die Wahlerfolge rechter Parteien zu verstehen. Was muss sich also ändern in Berichten über Thüringen, Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern? Thilo Mischke hätte da sogar eine konkrete Sendungsidee. Spoiler: Vielleicht müsste der Titel noch geändert werden. Außerdem in BR24 Medien: Zwischenbilanz eines Pilotprojektes. "Voices of Brandenburg” möchte mehr ostdeutsche Stimmen in Redaktionen bringen.
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Shownotes:
Die Film-Empfehlungen, die Thilo Mischke im Gespräch gegeben hat:
Die Kinder von Golzow - Teil 1 - Wenn ich erst zur Schule geh' ... (Weitere Teile ebenfalls bei Youtube)
https://www.youtube.com/watch?v=x2ABWn3UZt0
ARD-Serie Weissensee - Folge 1: Operation Juninacht
https://www.ardmediathek.de/serie/weissensee/staffel-1/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kZXJlaWhlbi9lNDU3OTIwNS01MmRmLTQyYzEtODIwZC1iZWJlOGQ4YjVhODE/1 | |||
| Nach Slowakei-Entscheidung: Wie ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland abgesichert? | 28 Jun 2024 | 00:26:03 | |
In der Slowakei wurde der öffentlich-rechtliche Rundfunk RTVS abgeschafft. Ein Signal für ganz Europa? Ja, sagt Marie Müller-Elmau, wissenschaftliche Mitarbeiterin von Verfassungsblog.de: "Das zeigt, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk vulnerabel ist und dass die Strategie [demokratiefeindlicher Kräfte] immer mehr Länder erfasst.” Wie ist also die Situation für öffentlich-rechtliche Sender in Europa? Wie sind ARD und ZDF in Deutschland abgesichert, vor allem wenn rechtspopulistische Parteien mehr Macht bekommen? Müller-Elmau kritisiert da, dass unter anderem deutsche Länderparlamente zu wenig Mitspracherecht haben. Linus Lüring spricht außerdem mit Dominik Speck von der TU Dortmund. Er sagt, dass jetzt viel von der EU abhängt. Konkret gehe es darum, ob und wie das neue europäische Medienfreiheitsgesetz angewendet wird - auch um eventuell ein Rechtsstaatlichkeitsverfahren gegen die Slowakei einzuleiten. Während der slowakische Journalist Michal Hvorecký auf europäische Solidarität für sein Land hofft, ist laut Kay Zeisberg für die bisherigen Mitarbeiter von RTVS unklar, wie es genau für sie weitergeht. Er arbeitet bislang für die deutschsprachige Redaktion des Auslandssenders Radio Slovakia International.
Shownotes:
Ein Rundfunk nach polnischem Vorbild in Thüringen, Sachsen und Brandenburg? Eine Analyse des Verfassungsblog:
https://verfassungsblog.de/aufgeloste-vielfalt/
Der öffentlich-rechtliche Sender der Slowakei RTVS ist ab Juli 2024 definitiv Geschichte:https://dersi.rtvs.sk/clanky/nachrichten/367528/der-offentlich-rechtliche-sender-der-slowakei-rtvs-ist-ab-juli-2024-definitiv-geschichte | |||
| Wie konnte Medienmogul Murdoch so mächtig werden? | 21 Jun 2024 | 00:28:00 | |
Er verdient Milliarden und beeinflusst Politik weltweit. In Australien gehen viele zum Beispiel davon aus, dass es ohne Rupert Murdoch und seine Medien weniger verbrannte Erde gäbe, weil die besseren Klimaschutz verhindert haben. Wohl kein Medienunternehmer ist so mächtig wie er. Das berüchtigte Boulevardblatt Sun in Großbritannien oder der Trump-Haussender Fox News in den USA: Murdoch-Medien machen Meinung. Inzwischen ist Rupert Murdoch 93 Jahre alt und hat die Leitung seines Unternehmens News Corp. offiziell an einen seiner Söhne übertragen. Wie hat Murdoch sein Imperium aufgebaut? Wie sehr hat er Politik beeinflusst? Warum hatte er mit seinen Investitionen so oft Erfolg - nur in Deutschland nicht? Linus Lüring spricht in BR24 Medien mit den ARD-Korrespondentinnen Gabi Biesinger (London), Lena Bodewein (Australien) und Charlotte Voß (New York). Außerdem dabei: Der Mainzer Medienökonom Björn von Rimscha. Er sagt, dass Murdoch in Deutschland zwar gescheitert ist, aber die deutsche Medienpolitik trotzdem beeinflusst hat. | |||
| Originalinterview mit Dan McCrum (Financial Times) zu Wirecard im englischen Original | 14 Jun 2024 | 00:21:30 | |
Schon 2015 schrieb Dan McCrum die ersten kritischen Artikel zu Wirecard für die Financial Times. Er hatte von Anfang an Zweifel. Aber was dann folgte nahm Ausmaße an, die seine Vorstellungskraft übertrafen: Hacker, Privatdetektive, Bestechungsversuche. Am Ende waren es seine Artikel, die das Kartenhaus Wirecard zum Einstürzen brachten. | |||
| So hat Wirecard versucht die Medien zu manipulieren – Dan McCrum (Financial Times) über Hacker, Privatdetektive und Bestechungsgelder | 14 Jun 2024 | 00:30:49 | |
Hacker, Privatdetektive, Bestechungsversuche. Einblicke von Dan McCrum, dem Journalisten, der Wirecard zu Fall brachte. Seine Bilanz zu den deutschen Medien fällt wenig schmeichelhaft aus. Was ihn und seine Kollegen die ganze Zeit verblüfft hat, ist die Reaktion der deutschen Medien. Sie folgten eher den Erzählungen von Wirecard als den Artikeln der Financial Times zu glauben. Weitere Gäste: Sönke Iwersen, der Chef der Investigativ-Abteilung des Handelsblatts, der auf die Kritik von McCrum eingeht. Außerdem spricht Moderator Jonathan Schulenburg noch mit Arne Meyer-Fünffinger, dem Wirecard-Experten beim BR, der den Wirecard-Prozess in München seit Anfang an begleitet.
Shownotes:
- Tonbandaufnahmen machen Wirecard-Streit mit "Financial Times" zum beispiellosen Krimi: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/zahlungsdienstleister-tonbandaufnahmen-machen-wirecard-streit-mit-financial-times-zum-beispiellosen-krimi/24687366.html
Von Sehern, Blendern und Verblendeten: Der Fall Wirecard (Tv Dokumenation, BR) https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/dokthema/der-fall-wirecard-102.html
- Fall Wirecard: News zum Prozess und Hintergründe zum Skandal https://www.br.de/nachrichten/der-fall-wirecard,SICpima | |||
| Wie erobern wir uns das Internet zurück? | 07 Jun 2024 | 00:31:16 | |
Wenige Internet-Konzerne beherrschen den Markt und KI könnte das noch beschleunigen. Desinformation und Hassnachrichten bedrohen die Demokratie. Die Sorgen sind nicht neu, aber jetzt kommen sie in der Mitte der Gesellschaft an. Die Folge: Der Widerstand nimmt zu. Das zeigte auch etwa die re:publica in diesem Jahr. Dabei spielt die Zivilgesellschaft eine zentrale Rolle. Aber auch andere werden aktiv, dazu zählen die öffentlich-rechtlichen Sender. Was sind ihre Ansätze? Welche Chancen haben sie? Das ist das Thema in BR24 Medien.
https://hateaid.org/
https://digitalcourage.de/ | |||
| Copy and paste - brauchen wir mehr Regeln im journalistischen Alltag? | 24 May 2024 | 00:26:34 | |
Mal eben bei Wikipedia gesucht, bei den Kollegen einen Artikel gefunden, die Meldung ungeprüft übernommen - sicher haben die meisten Journalisten schon mal unsauber gearbeitet. Machen wir es uns im journalistischen Alltag manchmal zu einfach? Brauchen wir mehr Regelungen darüber, wie man mit Quellen umgeht, wo man sie verlinkt, wo nicht, oder engt das zu sehr ein? Und verschärft Künstliche Intelligenz das Problem? Nina Landhofer spricht mit dem Kommunikationswissenschaftler Klaus Meier, mit der Leiterin der Deutschen Journalistenschule Hernriette Löwisch und läßt sich von Kilian Neuwert erzählen, wie man aus Behörden und staatliche Stellen mehr herausbekommt, als das Statement zur Pressemitteilung. | |||
| Mit keiner Sache gemein machen? Das steckt hinter dem berühmten Hanns-Joachim-Friedrichs-Zitat (2/2) | 30 Aug 2024 | 00:23:12 | |
"Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten." Jedem Journalisten ist dieser Satz schon einmal begegnet. Gesagt haben soll ihn der ehemalige Tagesthemen-Moderator Hanns-Joachim Friedrichs. Aber wo hat Friedrichs diesen Satz gesagt? Hat er ihn überhaupt gesagt? Die Antwort wird vermutlich manche überraschen. Das berühmte Zitat ist Thema eines Zweiteilers von BR24 Medien: In Folge eins gehen wir der Geschichte des Satzes nach und in Folge zwei gehen wir der Frage nach: Stimmt er? Macht sich ein guter Journalist mit keiner Sache gemein? Bei der Suche nach Antworten helfen uns der ehemalige Spiegel-Journalist Cordt Schnibben, NDR-Moderatorin Anja Reschke und der Kommunikationswissenschaftler Christian Hoffman von der Uni Leipzig.
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Shownotes:
Spiegel: Interview mit Hanns-Joachim Friedrichs: »Cool bleiben, nicht kalt«
https://www.spiegel.de/politik/cool-bleiben-nicht-kalt-a-73e327d0-0002-0001-0000-000009176410
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Übermedien: Mit keiner Sache gemein? Die Wahrheit über das Hanns-Joachim-Friedrichs-Zitat
https://uebermedien.de/64851/mit-keiner-sache-gemein-die-wahrheit-ueber-das-hanns-joachim-friedrichs-zitat/
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NDR: "Wir müssen uns gemein machen - mit unserer Verfassung"
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/aktuell/Wir-muessen-uns-gemein-machen-mit-unserer-Verfassung,reschke510.html
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MDR: Wo bliebt die Ausgewogenheit? Haltung im Journalismus
https://www.mdr.de/medien360g/medienwissen/haltung-meinung-journalismus-100.html | |||
| Schülermedientage im BR: Mehr als nur Tiktok? | 03 May 2024 | 00:27:33 | |
Social Media, Fake News, Künstliche Intelligenz - die Medienbranche ändert sich rasant. Währenddessen müssen die Verlage sparen, Privatsender durchlaufen strukturelle Umbrüche. Gleichzeitig wird die Pressefreiheit in vielen Teilen der Welt immer mehr eingeschränkt, kämpfen Demokratien gegen Populismus und Falschnachrichten. Im Rahmen des Schülermedientages beim Bayerischen Rundfunk sprechen einige Jugendliche mit Nina Landhofer darüber, was sie von der Branche halten und was sie besser machen würden. Unterstützt wird sie von der Leiterin des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) beim Bayerischen Rundfunk, Maya Götz. | |||
| Mit keiner Sache gemein machen? Das steckt hinter dem berühmten Hanns-Joachim-Friedrichs-Zitat (1/2) | 30 Aug 2024 | 00:23:09 | |
"Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten." Jedem Journalisten ist dieser Satz schon einmal begegnet. Gesagt haben soll ihn der ehemalige Tagesthemen-Moderator Hanns-Joachim Friedrichs. Aber wo hat Friedrichs diesen Satz gesagt? Hat er ihn überhaupt gesagt? Die Antwort wird vermutlich manche überraschen. Das berühmte Zitat ist Thema eines Zweiteilers von BR24 Medien: In Folge eins gehen wir der Geschichte des Satzes nach und in Folge zwei gehen wir der Frage nach: Stimmt er? Macht sich ein guter Journalist mit keiner Sache gemein? Bei der Suche nach Antworten helfen uns der ehemalige Spiegel-Journalist Cordt Schnibben, NDR-Moderatorin Anja Reschke und der Kommunikationswissenschaftler Christian Hoffman von der Uni Leipzig.
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Shownotes:
Spiegel: Interview mit Hanns-Joachim Friedrichs: »Cool bleiben, nicht kalt«
https://www.spiegel.de/politik/cool-bleiben-nicht-kalt-a-73e327d0-0002-0001-0000-000009176410
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Übermedien: Mit keiner Sache gemein? Die Wahrheit über das Hanns-Joachim-Friedrichs-Zitat
https://uebermedien.de/64851/mit-keiner-sache-gemein-die-wahrheit-ueber-das-hanns-joachim-friedrichs-zitat/
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NDR: "Wir müssen uns gemein machen - mit unserer Verfassung"
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/aktuell/Wir-muessen-uns-gemein-machen-mit-unserer-Verfassung,reschke510.html
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MDR: Wo bliebt die Ausgewogenheit? Haltung im Journalismus
https://www.mdr.de/medien360g/medienwissen/haltung-meinung-journalismus-100.html | |||
| Deepfakes und KI-generierte Desinformation: Wie Faktenchecker Lügen entlarven | 23 Aug 2024 | 00:27:50 | |
In Zeiten von Landtagswahlen und US-Wahl kursieren viele Fakes, Lügen und Desinformationen. Heute schauen wir in BR24Medien darauf, was Faktenchecker machen, wie sie Lügen entlarven, welche Rolle Künstliche Intelligenz bei Desinformation spielt und wie man solche KI-generierten Fotos, Audios oder Videos erkennen kann. Max Gilbert vom BR24 Faktenfuchs, dem Faktencheck-Team des Bayerischen Rundfunks gibt Einblicke in seine Arbeit und hat mit Experten wie Josef Holnburger (CeMas) und Aljoscha Burchardt (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) gesprochen. Burchardt ist der Meinung, dass wir gerade in einer Übergangsphase seien, aber dass wir uns schon daran gewöhnen werden, dass das Meiste, was wir in Social Media finden werden, bearbeitet, gepimpt oder gefaked wurde.
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Shownotes:
Faktencheck zu Kipp-Punkten
https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-was-wir-ueber-kipppunkte-wissen-und-was-nicht,UJXtbzL
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Text über die Rolle von KI bei Desinformation
https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/bots-bilder-deepfakes-wie-ki-fuer-desinformation-genutzt-wird-faktenfuchs,UKCyvx8
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Tipps um KI-Fakes zu erkennen
https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/ki-bilder-stimm-klone-ki-generierte-fakes-erkennen-faktenfuchs,UKCLt6o
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Unsere "Toolbox", wie man selbst Fakten checken kann
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/faktenfuchs-toolbox-wie-sie-fakten-selber-pruefen-koennen,TZz2u8T
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Und der allgemeine Artikel darüber, wie wir arbeiten
https://www.br.de/nachrichten/wissen/br24-faktenfuchs-faktenchecker-wie-wir-arbeiten,ScNSHNZ | |||
| Thüringer Medienlandschaft vor der Landtagswahl | 16 Aug 2024 | 00:25:22 | |
Kritische Berichterstattung über Inhalte und den Wahlkampf ist wichtig. Aber im Osten ziehen sich ganze Medien zurück. Dazu kommen noch Angriffe auf Journalisten, schleppende Digitalisierung aber auch Finanzierungsprobleme. Ein anderes Problem: Viele Medien konzentrieren sich auf nur wenige Verlage. Kostenlose Anzeigenblätter mit AfD-nahen Inhalten füllen die Lücke. Linus Lüring war in Thüringen unterwegs und hat mit Lesern aber auch Medienmachern gesprochen. Zum Beispiel mit Nils Kawig, dem Chefredakteur der Ostthüringer Zeitung. Dessen Zeitung vor eineinhalb Jahren verkündete in einem bestimmten Landkreis keine Zeitung mehr auszuliefern. Die Digitalisierung lief dann aber schleppender als er gedacht hatte. | |||
| BR-Intendantin Wildermuth: “Brauchen nicht mehr 8 verschiedene Tipps zum Heizen” | 18 Oct 2022 | 00:16:37 | |
Gut dreieinhalb Monate ist es jetzt her, dass die Verfehlungen der inzwischen entlassenen rbb-Intendantin Patricia Schlesinger bekannt wurden. Die Kritik an den öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland ist seitdem groß. Anfangs waren die Intendantinnen und Intendanten eher in der Defensive. Inzwischen hat sich das geändert. Im Interview mit Linus Lüring blickt die BR-Intendantin Katja Wildermuth auf die Berichterstattung über die öffentlich-rechtlichen Sender und die Kommunikationsstrategie der ARD zurück. Außerdem formuliert Katja Wildermuth weitreichende Ideen für die Umgestaltung des BR und der ARD insgesamt - dabei geht es auch um Literaturempfehlungen oder Tipps für Hüftoperationen. | |||
| Pro-russische Propaganda: Gefälschte Medienseiten im Netz | 14 Oct 2022 | 00:27:20 | |
Deutsche können sich ihre eigene Beerdigung nicht mehr leisten, Supermarktregale sind leergefegt: Solche Falschmeldungen sind nichts Neues, ungewöhnlich ist, dass sie auf gefälschten Medienseiten erscheinen wie Spiegel, Süddeutsche, BILD, T-Online. Beworben werden sie über Fake-Accounts in Social-Media-Kanälen. Betroffene Medien versuchen, diese Fälschungen möglichst schnell löschen zu lassen, auch Facebook, Twitter & Co. haben angefangen, Fake-Accounts zu löschen. Der Ursprung dieser Kampagne liegt höchstwahrscheinlich in Russland, sie soll Menschen hierzulande verunsichern. Doch die Reichweite ist eher gering. Wir geben Tipps, wie man solche Fake-Websites erkennt.
Deutsche können sich ihre eigene Beerdigung nicht mehr leisten, Linus Lüring im Gespräch mit BR-Netzexperte Bernd Oswald. Mit O-Tönen von Tina Groll (Bundesvorsitzende der Deutschen Journalistinnen- und Journalistenunion, dju) Josef Holnburger (Geschäftsführer des Centers für Monitoring, Analyse und Strategie), Julia Smirnova (Analystin beim britischen Think Tank Institute for Strategic Dialogue) und Lars Wienand (Journalist bei T-Online.de) | |||
| Der Lokaljournalismus ist tot - und lebt! | 30 Sep 2022 | 00:26:18 | |
Was macht guten Lokaljournalismus aus? Und braucht man ihn überhaupt noch? Die Auflagen der Regional- und Lokalzeitungen kennen seit vielen Jahren nur eine Richtung: nach unten. Viele Verlage versuchen gegenzuhalten und auf den Digitalisierungszug aufzuspringen: mit Webseiten, Apps, Blogs, Podcasts, anders aufbereitete Geschichten auf Social-Media-Kanälen. Dennoch ist es schwierig, jüngere UnserInnen zu gewinnen. Das Medienmagazin hat mit Redaktionsverantwortlichen gesprochen, die versuchen, Lokaljournalismus modern und unentbehrlich zu machen. | |||
| Only bad news are good news? Nachrichtenvermeidung und was man dagegen tun kann | 23 Sep 2022 | 00:29:39 | |
Krieg, Klimakrise, Energieknappheit, Inflation, steigende Preise... schlechte Nachrichten dominieren die Medien. Was macht das mit uns? Zum einen mit den Medienmacher:innen, die täglich stundenlang mit solchen Meldungen umgehen müssen, oder mit den Reporter:innen vor Ort, die mit Toten, Verletzten, Gefolterten, Traumatisierten konfrontiert werden. Zum anderen mit den Lesern, Hörerinnen, Zuschauenden, Usern, von denen sich immer mehr von aktuellen Nachrichtensendungen und News-Tickern verabschieden. Darüber reden wir mit Betroffenen und lassen das Gesagte einordnen von Maren Urner, Neurowissenschaftlerin und Medienpsychologin. Was sollte sich ändern? Helfen positive Nachrichten, rettet uns der konstruktive Journalismus? | |||
| Presselandschaft unter Druck: Steigende Papierpreise, langsame Digitalisierung | 16 Sep 2022 | 00:29:23 | |
Die Zeitungskrise ist nichts Neues: Seit Vielen Jahren sinken Abos und Werbeeinnahmen, jetzt wird die Krise durch steigende Papierpreise und Zustellkosten verschärft. Auch die Digitalisierung der Presseangebote geht nicht so schnell voran wie erhofft, die Konkurrenz durch die großen US-Plattformen Google, Facebook & Co. ist erdrückend. Doch der ein oder andere Verlag sieht auch positiv in die Zukunft. | |||
| Systemwende? Die Lage des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Europa | 09 Sep 2022 | 00:27:18 | |
In Deutschland gerät der öffentlich-rechtliche Rundfunk durch den Skandal beim rbb und Ungereimtheiten in anderen Sendern wie NDR oder BR massiv unter Druck. Manche Politiker sehen das gesamte System in Frage gestellt, andere fordern zumindest weitgehende Reformen. In anderen Ländern Europas ist schon mehr passiert: In Frankreich hat Präsident Macron die Rundfunkgebühr nach seiner Wiederwahl abgeschafft; die öffentlich-rechtlichen Radio- und TV-Sender werden vorrübergehend über einen Teil der Mehrwertsteuer finanziert. In Großbritannien steht die BBC, die Mutter aller öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, im Feuer: Die konservative Regierung will ebenfalls den Rundfunkbeitrag abschaffen und den Sender, der auch regierungskritisch berichtet, zurückschneiden. In den skandinavischen Ländern dagegen erfährt der öffentlich-rechtliche Rundfunk hohe Akzeptanz beim Publikum, stellt sich aber auch neu auf. | |||
| Drohungen, Abhöraktionen und ein Mord: Pressefreiheit in Griechenland in Gefahr | 02 Sep 2022 | 00:23:25 | |
Korruption, Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Geheimdienste aber auch Mord. Es hört sich an wie ein Hollywood-Film ist aber alles so passiert und zwar in Griechenland. Verena Schälter unsere Korrespondentin vor Ort, hat unter anderem mit einem Journalisten gesprochen, der vom Geheimdienst überwacht wurde. Das ist nur ein Beispiel dafür wie die Pressefreiheit in Griechenland systematisch eingeschränkt wird. Auch der Mord an dem Journalisten Giorgos Karaivaz ist immer noch nicht aufgeklärt. | |||
| rbb-Skandal: Wie die Rundfunkaufsicht besser organisiert werden könnte | 26 Aug 2022 | 00:30:11 | |
Der Skandal um den rbb und die inzwischen fristlos gekündigte Intendantin Patricia Schlesinger sowie den zurückgetretenen Verwaltungsratsvorsitzenden Wolf-Dieter Wolf haben eines gezeigt: Die Rundfunkaufsicht beim rbb hat eindeutig versagt. Der Verwaltungsrat hat weder die Intendantin, wie es seine Aufgabe ist, noch seinen Vorsitzenden kontrolliert. Auch der Rundfunkrat hat nicht richtig gearbeitet - auch dessen Vorsitzende ist inzwischen zurückgetreten. Wie sieht das bei anderen Rundfunkanstalten aus? Wir haben uns die Aufsichtsgremien beim BR genauer angeschaut und mit Verantwortlichen gesprochen. | |||
| Gibt es in Polen wieder freie Medien? | 09 Aug 2024 | 00:24:19 | |
Der Kampf um die Medien geht in Polen in die nächste Runde. PiS-Präsident und Medienaufsichtsrat arbeiten gegen die Regierung, die Koalition versucht den Medienaufsichtsrat loszuwerden, indem sie den Jahresbericht nicht annimmt. Aber es ist noch komplizierter. Während also in der Slowakei die Medien immer mehr eingeschränkt werden, ist es in Polen mehr als ein dreiviertel Jahr her, dass die neue Regierung unter Donald Tusk versucht, die Medien und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wieder unabhängig zu machen. Die Sender TVP und Co. waren unter der PiS-Regierung ein Propaganda-Instrument der Regierungspartei. Der Rückbau aber ist ein Unterfangen, dass gar nicht so einfach ist. Nina Landhofer spricht mit dem ARD-Korrespondenten in Warschau Martin Adam, Bartosz Dudek, dem Leiter des polnischen Programms der Deutschen Welle, und Bartosz Wielinski, dem stellvertretenden Chefredakteur der polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza darüber, wie erfolgreich das Unterfangen bisher ist. "Man verliert was", resumiert Wielinski die 8 Jahre PiS-Regierung in Bezug auf Journalismus. "Das spüre ich auch. Man verliert Distanz, man ist kein unabhängiger Beobachter mehr, man ist ein Teil des Krieges." Und er fordert eine EU-weite Förderung von unabhängigem Journalismus. Aber, so Kollege Bartosz Dudek, eine Aufarbeitung finde statt und die Berichterstattung habe sich relativ schnell erholt. Allerdings führten die finanzielle Situation in Polen und die strukturellen Probleme der Medien weltweit dazu, dass es weiter für die Branche nicht leicht sei, vor allem das Vertrauen der Nutzerinnen und Nutzer wieder zurück zu gewinnen. | |||
| BR-Intendantin Wildermuth zur rbb-Affäre: "Besorgt mich sehr" | 20 Aug 2022 | 00:37:12 | |
Nach der Abberufung der rbb-Intendantin Patricia Schlesinger äußert sich die Intendantin des Bayerischen Rundfunks, Katja Wildermuth, im BR24-Medienmagazin erstmals öffentlich zu den erhobenen Vorwürfen. "Das Vertrauen, das wir genießen, wird überschattet durch neue Enthüllungen, durch individuelle Verfehlungen - das besorgt mich sehr, macht mich auch ein Stück weit fassungslos und wütend", so Wildermuth.
Mit Blick auf den BR betont die Intendantin, dass schon weit vor den Enthüllungen um die rbb-Spitze einige Prozesse "nachgeschärft" worden seien, darunter das Vier-Augen-Prinzip bei externen Verträgen und die Compliance-Regeln. Beim rbb hatte ein Bonussystem für Führungskräfte für viel Kritik gesorgt, etwa beim Erreichen von Sparzielen. Dies gebe es beim BR nicht, betont sie. Wildermuth äußert sich auch zur Kritik am Vertrag der BR-Technikdirektorin Birgit Spanner-Ulmer und erläutert, welche Umbauten es in ihrem Büro nach ihrem Amtsantritt im Jahr 2021 gegeben hat. | |||
| Die Affäre um den rbb und die Folgen | 12 Aug 2022 | 00:25:56 | |
Luxus, Protz, Vetternwirtschaft und dubiose Beraterverträge - am Ende waren die Vorwürfe gegen rbb-Intendantin Patricia Schlesinger so groß, dass sie zurücktreten musste, als ARD-Vorsitzende und als Chefin des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Zweite Hauptperson in dieser Affäre ist der bisherige Vorsitzende des rbb-Verwaltungsrates, Wolf-Dieter Wolf. Er war gleichzeitig Aufsichtsratschef der einflussreichen Messe Berlin. Von beiden Posten ist er nach einigem Zögern inzwischen zurückgetreten. Wolf und der Verwaltungsrat sollen eigentlich die Geschäftsführung der Intendantin kontrollieren - doch es gibt geschäftliche Verflechtungen zwischen Schlesinger und Wolf, so dass die Generalstaatsanwaltschaft Berlin inzwischen wegen des Verdachts auf Untreue und Vorteilsnahme ermittelt. Nicht nur der rbb, sondern der öffentlich-rechtliche Rundfunk generell stehen inzwischen in der Kritik. | |||
| "Nah dran, aber trotzdem kritisch" - Berichterstattung über Männer- und Frauenfußball | 05 Aug 2022 | 00:22:13 | |
Ab diesem Wochenende rollt der Ball wieder in der Fußball-Bundesliga. In der der Männer. Die Frauen starten erst Mitte September, und nach der Begeisterung für die EM der Frauen wird es interessant sein, zu sehen, ob auch die Frauen-Bundesliga mehr Aufmerksamkeit bekommt. Den Männern ist diese seit Jahrzehnten gewiss. Der Profifußball hat sich längst zu einem Milliardengeschäft entwickelt. Mit den größten Finanziers sind die Fernsehanstalten. Hier hat sich der Markt enorm entwickelt. Inzwischen teilen sich zwei Pay-TV-Anbieter die Live-Rechte an den über 300 Saisonspielen auf. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer wird es entsprechend teurer. Noch können sie allerdings ohne Zusatzkosten auf die Zusammenfassungen im Öffentlich-Rechtlichen bauen: auf die ARD-Sportschau am frühen, das ZDF-Sportstudio am späteren Samstagabend und auf die Dritten Programme der ARD, die am Sonntag ab 21.45 Uhr die Zusammenfassungen der Spiele zeigen. Wie steht es angesichts dieses großen Geschäfts um kritische Berichterstattung? Um Nähe und kritische Distanz zwischen Reportern und Sportlern? Wie viele Reporterinnen arbeiten inzwischen hinter dem Mikrofon? Antworten geben im BR24-Medienmagazin die SWR-Hörfunk-Reporterin Julia Metzner, die als erste Frau im vergangenen Jahr ein EM-Finale der Männer kommentiert hat, und Joscha Bartlitz, der seit rund zehn Jahren u.a. für die ARD-Sportschau über die Bundesliga berichtet. | |||
| Warum die Medienbranche über soziale Herkunft sprechen muss | 29 Jul 2022 | 00:24:30 | |
Bachelor, Master, drei bis fünf Praktika und danach ein redaktionelles Volontariat: Das gilt als klassischer Weg in die Medien. Der Journalismus ist mittlerweile sehr akademisch geprägt - und damit zu elitär? Welche Perspektiven gehen verloren? Wie wirkt es sich auf die Berichterstattung aus? Braucht es die Skills aus dem Studium zwingend, um guten Journalismus zu lernen? Das Medienmagazin legt den Fokus auf einen Ausschlussmechanismus, der oft zu kurz kommt: Soziale Herkunft, Bildung und Armut. Denn auch unbezahlte Praktika kann sich längst nicht jeder leisten. Zu Gast sind: Olivier David, freiberuflicher Journalist und Autor von "Keine Aufstiegsgeschichte: Warum Armut psychisch krank macht", Raphaela Naomi Heinzl, BR-Podcast-Host und Absolventin des PULS Talente Programms, Clemens Finzer, Leiter Ausbildungsredaktion BR und Hendrik Zörner, Pressesprecher Deutscher Journalisten-Verband. | |||
| Warum werden Whistleblower in Deutschland nicht besser geschützt? | 22 Jul 2022 | 00:21:07 | |
Menschen, die Missstände aufzeigen in der Gesellschaft oder am Arbeitsplatz sind extrem wichtig. Ihre Hinweise sind wie ein Frühwarnsystem. Oft bringen diese Whistleblower Medien dazu größere Recherchen anzustoßen und damit auch die Politik zum Handeln. Aber sie sind in Deutschland nur schlecht geschützt. Teilweise werden Sie als Denunzianten verunglimpft und gemobbt. Eigentlich müsste es seit langem ein Gesetz zum besseren Schutz von Whistleblowern in Deutschland geben. Justizminister Marco Buschmann hat im April einen Gesetzentwurf vorgestellt. Aber die Politik tut sich schwer. Woran liegt das? Was müsste getan werden, um Whistleblower besser zu schützen? Und warum könnte eine Auslieferung des Wikileaks-Gründers Julian Assange an die USA problematisch sein, was die Pressefreiheit angeht? | |||
| Verboten, Totgeschwiegen, Geflohen: Russische Oppositionsmedien im Exil | 15 Jul 2022 | 00:28:59 | |
Unabhängige Medien gibt es in Russland nicht mehr, die Pressefreiheit wurde abgeschafft. Stattdessen drohen kritischen Medienschaffenden langjährige Haftstrafen, der Angriff gegen die Ukraine darf nicht "Krieg" genannt werden. Immer mehr Zeitungen, Sender, Webseiten werden verboten, ob russische oder ausländische wie beispielsweise die "Deutsche Welle" oder die russischsprachigen Seiten der Tageszeitung die "Welt". | |||
| Netzausbau, Medien, Cybersicherheit: Aspekte der geplanten Digitalstrategie der Bundesregierung | 08 Jul 2022 | 00:23:43 | |
Im Spätsommer wird die Ampel ihre Digital-Strategie vorlegen. 226 Mal findet sich das Wort "digital" im Koalitionsvertrag, gleich das erste Kapitel beschäftigt sich mit dem "digitalen Aufbruch", auf den sich SPD, Grüne und FDP einhellig verständigt haben. Durch den Krieg gegen die Ukraine wurde die Umsetzung in den verschiedenen Ministerien verzögert. Was ist geplant, was bereits angeschoben? Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche, hier geht es um die, die im weitesten Sinne mit Medien und der Nutzung des Internets zu tun haben. | |||
| Exiljournalismus: Wie umgehen mit Fluchterfahrungen und Trauma? | 01 Jul 2022 | 00:28:40 | |
JournalistInnen, die aus Kriegs- und Krisengebieten nach Deutschland flüchten, sind hier zwar relativ sicher. Aber wie verarbeiten sie oft traumatische Fluchterfahrungen, wie gehen sie damit um, dass sie Familienangehörige und KollegInnen zurücklassen mussten? Was hilft ihnen, in deutschen Medien anzukommen, Arbeit zu finden, mit der Sprache umzugehen? Darum geht es in diesem MedienMagazin, das u.a. mit einer Journalistin aus der Ukraine spricht, die bei KATAPULT Ukraine in Greifswald angekommen ist, und mit einem Journalisten aus Somalia, der innerhalb Afrikas ins Exil gehen musste. | |||
| Anyway the wind blows: Von der Digitalkonferenz re:publica | 10 Jun 2022 | 00:26:45 | |
"Anyway the wind blows" war das Motto der diesjährigen re:publica, der größten Digitalkonferenz Europas. Das Zitat aus dem Song "Bohemian Rhapsody" von Queen illustriert die Ungewissheit, die die gesamte Gesellschaft angesichts von Klima und Corona-Krise sowie des Angriffskrieges gegen die Ukraine erfasst hat. Tausende diskutierten in Berlin Folgen und Chancen der Digitalisierung in allen Lebensbereichen, nach zwei Jahren Pandemie-Pause wieder im "real life", ganz analog. | |||
| Ist das Publikum kriegsmüde? Wie konstruktiver Journalismus im Krieg aussehen könnte | 03 Jun 2022 | 00:29:05 | |
Das Thema Krieg gegen die Ukraine begleitet uns seit nunmehr drei Monaten. Sonderseiten, Spezialsendungen, Brennpunkte gibt es kaum mehr, Talkshows dafür umso mehr. Sind wir dabei, uns an den Krieg zu gewöhnen? Oder werden wir seiner gar überdrüssig? Könnten wir auch anders berichten nach 100 Tagen Krieg mitten in Europa, weniger negativ? Funktioniert konstruktiver Journalismus überhaupt bei einem Krieg und so viel Leid? | |||
| Die US Wahl und der Medien-Zirkus: Zwischen Trump-Attentat, Biden-Rückzug und Harris-Memes | 02 Aug 2024 | 00:27:03 | |
Was die letzten Wochen im US-Wahlkampf passierte, nimmt neue Dimensionen an. Natürlich war da das Attentat auf Donald Trump, das Biden-Desaster beim TV- Duell, dann der Rückzug von Joe Biden und jetzt der mediale Hype um Kamala Harris. Wir fragen: Wie haben die US-Medien das ganze begleitet? Hätten sie schon viel früher über Bidens Gesundheitszustand schreiben müssen? Und welche Rolle spielen die sozialen Medien im US-Wahlkampf? Hilft der mediale Hype um Harris, um wirklich Stimmen zu sammeln? Zu Gast in der Sendung ist Ralf Borchard, ARD-Korrespondent in Washington und er sagt der Wahlkampf und die Berichterstattung dazu wird wohl eher eine Schlammschlacht. Außerdem ist er der Meinung, dass die Medien gerade beim Thema Alter von Biden doch tiefer hätten bohren können und kritischer sein sollen. | |||
| Blick hinter die Kulissen: Wie liefen die Recherchen für Xinjiang Police Files? | 27 May 2022 | 00:28:31 | |
Wie kommt der BR zu Insider-Informationen über die Straflager in Xinjiang? Wie prüft man, ob Daten und Fotos über verfolgte und inhaftierte Uiguren echt sind? Mitte Mai konnten die lange schon vermuteten Menschenrechtsverletzungen an der ethnischen Minderheit im Norden Chinas erstmals belegt werden, mit teils brutalen Bildern. Die Aufnahmen sind Teil eines umfassenden Leaks, das der BR mit dem Spiegel, BBC News und zahlreichen weiteren internationalen Medienpartnern ausgewertet hat. Wir sprechen darüber mit Hakan Tanriverdi, BR Datenjournalist, und Astrid Freyeisen, BR China-Expertin, selbst lange Jahre ARD-Korrespondentin in Shanghai. | |||
| Politische Kommunikation: Brauchen wir auch da eine "Zeitenwende"? | 20 May 2022 | 00:29:29 | |
Bundeskanzler Scholz hat eine "Zeitenwende" in der internationalen Politik angekündigt. Gleichzeitig wird dem Bundeskanzler und anderen immer wieder vorgeworfen, seine Maßnahmen schlecht zu erklären. Sind also auch Veränderungen in der politischen Kommunikation nötig? Welche Aspekte wären dabei wichtig? Annalena Baerbock und Robert Habeck kommunizieren anders. Habeck gibt Unsicherheiten zu und spricht auch unangenehme Wahrheiten aus. Baerbock thematisiert zum Beispiel ihre eigenen Kinder immer wieder. Ist diese Art Politik zu vermitteln sinnvoller? Welche Gefahren birgt diese Strategie? Wird politische PR generell überbewertet? | |||
| Was auf die Ohren: Hält der Podcast-Boom in Deutschland an? | 13 May 2022 | 00:27:44 | |
Podcasts gibt es zu allen erdenklichen Themen und für jede Lebenslage: Kriegsberichte aus der Ukraine, Tipps vom Jobcoach, Update zur Pandemie, True Crime, Literaturklassiker gelesen oder Hörspiele spannend inszeniert - oder doch lieber was Sanftes zum Einschlafen? Podcasts werden immer mehr gehört, und immer mehr Anbieter drängen auf den Markt, in dem sich auch die Öffentlich-Rechtlichen behaupten. Geht der Podcast-Boom immer weiter? Wer hört eigentlich zu? Mainstream oder Nische? Und welche Genres sind besonders erfolgreich? Darüber spricht das Medienmagazin mit drei Expertinnen und Experten. | |||
| Pressefreiheit weltweit in Gefahr | 29 Apr 2022 | 00:24:34 | |
Das freie Wort hat es weltweit immer schwerer - das wird deutlich am Internationalen Tag der Pressefreiheit. Wenn am 03. Mai die neue Rangliste von Reporter ohne Grenzen veröffentlicht wird, zeigen sich viele dunkle Flecken, zahlreiche Länder sind weiter abgerutscht. Ein paar besonders negative Beispiele haben wir ausgesucht: Russland, wo immer mehr Medien und Internetdienste verboten, JournalistInnen verhaftet werden. China, wo Pressefreiheit überhaupt nicht mehr existiert und das frei zugängliche Netz hinter der "great firewall" verschwunden ist. Afghanistan, wo die Taliban gegen Medien wüten, was aber gerade niemanden interessiert angesichts des Krieges gegen die Ukraine. Das gleiche gilt für Myanmar, wo die Militärdiktatur brutal gegen ReporterInnen vorgeht - aber ein Jahr nach dem Putsch ist das südostasiatische Land aus der Öffentlichkeit verschwunden. Darüber und über die kleinen Funken Hoffnung reden wir mit Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen Deutschland. | |||
| (K)ein Thema unter vielen: Ist Journalismus zu wenig nachhaltig? | 22 Apr 2022 | 00:26:07 | |
Der Klimawandel ist eines der drängendsten Probleme unserer Zeit. Fast alle Medien berichten darüber, aber die meisten nicht als Querschnittsthema in allen Ressorts, sondern als ein Thema unter vielen.
Die Frage ist daher: ist Journalismus zu wenig nachhaltig? | |||
| Investigativer Journalismus: Zukunft oder Zeitvertreib? | 15 Apr 2022 | 00:24:37 | |
Exklusive Inhalte, investigative Recherchen - das ist ein Medientrend, ob bei Zeitungen, Radiosendern oder in Fernsehfilmen. Das ist oft spektakulär, so wie die Panama-Papers, bringt Aufmerksamkeit - aber es kostet auch viel Zeit und Geld. Lohnt sich das?
Brauchen wir sogar mehr investigative Geschichten, gerade auch im Lokalen, um das Überleben von Regionalzeitungen zu sichern? Wo liegen die Probleme, wie stark gehen Anwälte gegen solche Recherchen vor? Wie kommt der journalistische Nachwuchs in diese Themengebiete hinein, und haben es Frauen da schwerer als Männer? Viele Fragen an Daniel Drepper, der mit Correctiv vor Jahren das erste Recherchenetzwerk in Deutschland mitgegründet hat, Isabell Beer, junge, erfolgreiche Investigativjournalistin, und Jonathan Sachse, der bei Correctiv Projekte im Lokaljournalismus befördert. | |||
| Medien-Engagement: Infos von und für ukrainische Geflüchtete | 08 Apr 2022 | 00:24:10 | |
Deutsche Medien wollen in ukrainischer Sprache der russischen Propaganda etwas entgegensetzen. Von ARD bis RTL, von Radio Cosmo bis zu regionalen Zeitungen: Immer mehr Sender und Publikationen bieten Information, aber auch Unterhaltung speziell für Kriegsflüchtlinge an. Das Greifswalder Startup Katapult geht noch einen Schritt weiter: Es hat Räume geschaffen, auf Gehälter verzichtet und Spenden-Abos gesammelt, um aus der Ukraine und aus Russland geflüchteten JournalistInnen Arbeitsmöglichkeiten zu bieten. Außerdem sprechen wir mit einem erfahrenen Kriegsreporter darüber, was traumatische Bilder mit dem Publikum, aber auch mit den Fotografen und Videojournalistinnen machen. | |||
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