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Explorez tous les épisodes du podcast Beruhigt euch - der Podcast für Eltern

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Bedürfnisorientierte Erziehung: Wenn deine Bedürfnisse nicht mehr zählen (Teil 2) | #05827 oct. 202600:32:36

Bedürfnisorientierung bringt für viele Eltern einen hohen Anspruch mit sich, möglichst immer ruhig, verständnisvoll und verfügbar zu sein. Wenn es trotzdem knallt, ist der Gedanke schnell da, etwas falsch gemacht zu haben. Im zweiten Teil der Doppelfolge sprechen Thorsten und Marie über drei weitere Missverständnisse rund um bedürfnisorientierte Erziehung. Es geht um den Druck, perfekt reagieren zu müssen, um gemeinsame Lösungen, bei denen nicht automatisch das Kind entscheidet, und um die Frage, warum Kinder immer wieder nachhaken. Und es geht um Kinder, bei denen Frust schneller überkocht, etwa bei ADHS oder Anforderungsvermeidung, und um kleine Schritte für den Alltag. Am Ende steht die Frage, ob die Kritiker der bedürfnisorientierten Erziehung recht haben. Den ersten Teil findest du in der vorherigen Folge. Eine Folge für alle, die ihr Kind zugewandt begleiten wollen und ihre eigenen Bedürfnisse dabei nicht länger hintanstellen möchten.

Bedürfnisorientierte Erziehung: Wenn deine Bedürfnisse nicht mehr zählen (Teil 1) | #05720 oct. 202600:32:21

Für viele Eltern steht bedürfnisorientierte Erziehung für den Wunsch, es mit den eigenen Kindern anders zu machen, als sie es selbst erlebt haben. Gleichzeitig ist der Begriff zu einem Sammelvorwurf geworden, in Schulen, in Kinderarztpraxen und in Kommentarspalten. Wer sein Kind liebevoll begleiten will, steht damit oft zwischen zwei Perspektiven: dem Vorwurf von außen, zu weich zu sein, und der eigenen Frage, ob man genug gibt. Im ersten Teil dieser Doppelfolge gehen Thorsten und Marie den Missverständnissen nach, die sich um den Begriff gebildet haben. Es geht darum, wo die Kritik etwas Reales trifft, wie sich Wünsche von Bedürfnissen unterscheiden und wie Wärme und Orientierung zusammengehen. Und es geht um die Frage, wo bei alldem die Bedürfnisse der Eltern bleiben. Teil zwei erscheint nächsten Dienstag. Eine Folge für alle, die zugewandt erziehen wollen, ohne sich selbst dabei zu verlieren.

Familien im Krisenmodus: Wenn der Tag gelaufen ist, bevor er beginnt | #05606 oct. 202600:42:26

Der Tag hat noch nicht angefangen, und du weißt schon, wie er laufen wird. Viele Familien mit herausfordernden Kindern rutschen langsam in einen Krisenmodus, in dem sich fast jedes Gespräch um das nächste Problem dreht und gute Momente kaum noch auffallen. Thorsten und Marie sprechen darüber, wie sich Sätze wie „Es wird doch ohnehin nie besser“ im Kopf festsetzen und warum das Gefühl, nichts tun zu können, oft mehr Kraft kostet als die Situation selbst. Marie zeigt, was sich verändert, wenn aus „Ich muss das aushalten“ ein „Ich habe mich dafür entschieden“ wird. Die beiden sprechen auch darüber, wo eine andere Haltung an ihre Grenzen stößt und es Entlastung oder professionelle Hilfe benötigt. Dazu gibt es kleine Schritte für den Alltag, vom Aufschreiben der eigenen Gedankenschleifen bis zum bewussten Wahrnehmen der ruhigen Momente mit deinem Kind. Eine Folge für alle, die sich im Familienalltag gerade wie im Dauereinsatz fühlen und den Blick wieder weiten möchten, ohne sich etwas schönreden zu müssen.

Gruppenzwang: Warum dein Kind mitmacht, obwohl es weiß, dass es falsch ist | #05522 sept. 202600:21:53

Vier Kinder auf dem Schulhof, eines davon ist das Ziel. Und dein Kind lacht mit. Zeitsprung: Ein paar Jahre später eskaliert es im Klassenchat, und dein Kind setzt ein lachendes Emoji darunter. Viele Eltern fragen sich dann, ob mit ihrem Kind etwas nicht stimmt oder ob sie etwas falsch gemacht haben. In dieser Solo-Folge erklärt Thorsten, warum das die falsche Frage ist.


Es geht darum, was in so einem Moment in der Gruppe eigentlich passiert, warum Erklären und Wertevermittlung an dieser Stelle wenig ausrichten und warum Kinder mit ADHS früher und härter in diese Lage geraten. Am Ende stehen drei konkrete Handlungsoptionen für Eltern von Grundschulkindern genauso wie für Eltern von Jugendlichen.


In dieser Folge:

  • Warum Nicht-Mitmachen für manche Kinder den Platz in der Gruppe kostet
  • Wie Gruppen eskalieren, ohne dass jemand eine Entscheidung trifft
  • Was zu Risiko- und Schutzfaktoren tatsächlich untersucht ist
  • Wiederholte Ablehnung, Impulsivität und der „Ist mir doch egal"-Panzer
  • Wenn das eigene Kind angefangen hat
  • Was sich zwischen Grundschule und Jugend ändert
  • Drei Schritte: ein zweiter Ort, Gespräche jenseits von „Joa, war okay", der eigene Ton über Schwäche


Erwähnt in dieser Folge:

Folge 048: Hör auf, pass auf, mach endlich: Raus aus der Kritik-Spirale bei ADHS


Begleitung für Eltern:

https://academy.calmi.com


Quellen:

Wolfowicz, Litmanovitz, Weisburd & Hasisi (2021): Cognitive and behavioral radicalization – A systematic review of the putative risk and protective factors. Campbell Systematic Reviews 17(3), e1174.

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/cl2.1174


Gershoff & Grogan-Kaylor (2016): Spanking and child outcomes – Old controversies and new meta-analyses. Journal of Family Psychology 30(4), 453–469.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27055181/


Ludeke & Krueger (2013): Authoritarianism as a personality trait – Evidence from a longitudinal behavior genetic study. Personality and Individual Differences 55(5), 480–484.

https://doi.org/10.1016/j.paid.2013.04.015


Kleppestø et al. (2024): The genetic underpinnings of right-wing authoritarianism and social dominance orientation explain political attitudes beyond Big Five personality. Journal of Personality 92(6), 1744–1758.

https://doi.org/10.1111/jopy.12921


Zur Einordnung: Die Befunde zu Familie und Umfeld stammen überwiegend aus Querschnittsstudien. Sie zeigen Zusammenhänge, keine Ursachen.

Zu weich oder zu hart? Warum beides die falsche Frage ist | #05415 sept. 202600:33:15

Du hast in Ruhe erklärt, die Konsequenz vorher angekündigt und sie dann auch durchgezogen. Zehn Minuten später steht ihr trotzdem im nächsten Machtkampf, und im Kopf läuft die Frage mit, ob du zu hart warst oder zu weich. Marie geht in dieser Folge der Möglichkeit nach, dass diese Frage selbst in die Irre führt. Es geht darum, was in einem hochgefahrenen Kind vorgeht, warum Worte es dann kaum noch erreichen und wie du eine Grenze halten kannst, ohne das Gespräch ausgerechnet in diesem Moment zu führen. Am Ende steht ein Perspektivwechsel vom Reagieren hin zum Vorausdenken.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Warum „hart oder weich" die falsche Frage ist und Klarheit die tragfähigere Antwort
  • Wie aus Scham und immer neuen Konsequenzen ein Kreislauf entsteht
  • Weniger die Frage, ob du etwas sagst, mehr die Frage, wann
  • Die kurze Grenze im Moment, das ausführliche Gespräch zum späteren Zeitpunkt
  • Proaktiv statt reaktiv: wiederkehrende Situationen im Vorfeld durchdenken
  • Was Kinder mit ADHS brauchen, damit eine Konsequenz überhaupt ankommt


Wenn Schlagen, Treten oder Werfen dazukommt

Manche Ausbrüche bleiben nicht bei Worten. Wenn ein Kind im Ausbruch schlägt, tritt oder Gegenstände wirft, geht es in diesem Moment weder um eine Grenze noch um ein Gespräch. Es geht um Schutz. Abstand herstellen, Geschwister und Haustiere aus der Situation nehmen, Gegenstände wegräumen, die zur Gefahr werden können. Sich selbst zu schützen hat mit Nachgeben nichts zu tun und auch nichts mit Weichsein. Das Gespräch über das Verhalten fällt dabei nicht aus. Es kommt später, wenn alle wieder ansprechbar sind.

Wann eine fachliche Einschätzung weiterhilft

Wenn Ausbrüche sehr häufig kommen, sehr lange dauern oder sehr heftig ausfallen, lohnt sich ein Blick von außen. Ähnliche Bilder entstehen auch durch Angst, oppositionelles Verhalten, Autismus, Schlafprobleme oder belastende Erfahrungen. Ansprechpartner sind der Kinderarzt, eine Kinder- und Jugendpsychiatrie oder eine Erziehungsberatungsstelle. Ein solcher Termin ist kein Alarmzeichen und kein Zeichen von Elternversagen. Er verschafft Klarheit.


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Unser Coaching-Angebot für Eltern von willensstarken Kindern findest du auf https://academy.calmi.com.
Wenn dir die Folge etwas gebracht hat, freuen wir uns über eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts. Das hilft anderen Eltern, den Podcast zu finden.
Schreib uns an beruhigteuch@calmi.com oder auf Instagram @calmi.official.

Beziehung ist die beste Erziehung Teil 2/2 | #05308 sept. 202600:28:19

Dein Kind kommt zu dir und erzählt dir von sich aus, dass es in der Schule etwas kaputt gemacht hat. Das ist ein Vertrauensbeweis. Was du in den nächsten Minuten sagst, entscheidet darüber, ob dein Kind beim nächsten Mal wieder zu dir kommt oder lieber schweigt.

In Teil 2 spricht Marie darüber, wie Ehrlichkeit zu Hause sicher wird und wie dein Kind trotzdem für seine Fehler geradesteht. Sie erklärt, warum Sätze wie „Hab ich dir doch gleich gesagt" die Lust am Ausprobieren bremsen, wie du in Führung bleibst, ohne in den Machtkampf einzusteigen, und was sich verändert, wenn du deine eigene Reaktion als deine Verantwortung benennst. Zum Schluss geht es um Kinder mit ADHS, die im Alltag deutlich häufiger negatives Feedback bekommen und deshalb umso mehr jemanden brauchen, der sie ermutigt.

Manchmal braucht ihr erst Abstand, damit Verbindung wieder möglich wird.

Teil 1 findest du in der Folge davor.

Eine Folge für alle Eltern, die wollen, dass ihr Kind mit Problemen zu ihnen kommt, auch wenn es Mist gebaut hat.

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Beziehung ist die beste Erziehung Teil 1/2 | #052 01 sept. 202600:26:01

Dein Kind hat den Turnbeutel vergessen, du fährst ihn hinterher, und abends rutscht dir der Satz raus: War ja klar. Solche Momente sagen mehr über eure Beziehung aus als jeder gemeinsame Spieleabend.

In Teil 1 dieses Zweiteilers spricht Marie darüber, warum keine Konsequenz und kein Erziehungsstil greift, solange die Verbindung zwischen euch fehlt. Sie erklärt, was passiert, wenn zu Hause klare Regeln gelten, aber der echte Kontakt fehlt, und was passiert, wenn eine enge Beziehung ohne Rahmen bleibt. Dazu kommen konkrete Wege für die schwierigen Momente: wie du im Konflikt dableiben kannst, ohne mitzustreiten, wie dein Kind aus den Folgen seines Handelns lernt, wenn du auf Kommentare hinterher verzichtest, und wie du die Perspektive deines Kindes anerkennst, während du bei der Handlung klar bleibst. Mit Beispielsätzen für den Geschwisterstreit, den vergessenen Turnbeutel und den Teller, der wieder auf dem Tisch steht.

Das Verhalten deines Kindes kannst du nicht direkt steuern, dein eigenes schon. Darüber verändert sich oft mehr, als Eltern erwarten.

Teil 2 folgt in der nächsten Woche.

Eine Folge für alle Eltern, die klare Grenzen setzen wollen, ohne die Verbindung zu ihrem Kind zu verlieren.


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Titelmusik von Krawuttke (https://krawuttke.com)

Wie sage ich meinem Kind wie es mir geht, ohne ihm die Schuld zu geben? #05125 août 202600:15:43

Es ist Abend, das Essen steht auf dem Tisch, und der Satz rutscht raus: „Wegen dir kann hier nie jemand in Ruhe essen." Gemeint war eine Grenze. Beim Kind kommt etwas ganz anderes an.

In dieser Folge spricht Marie darüber, wie du deinem Kind zeigen kannst, wie es dir geht, ohne ihm die Verantwortung dafür zu übertragen. Sie geht dem schmalen Grat zwischen Spiegeln und Schuld nach: Sätze, die eine Wirkung beschreiben, und Sätze, die dein Kind zum Verantwortlichen für deinen Zustand machen. Dabei geht es auch um die Frage, warum uns solche Sätze überhaupt rausrutschen, was unsere eigene Kindheit damit zu tun hat und warum es in Familien mit ADHS oft schneller eskaliert, wenn zwei reaktive Nervensysteme aufeinandertreffen. Zum Schluss gibt es eine kleine Übung für den nächsten Moment, in dem der Stress in dir hochsteigt.

Kinder brauchen keine Eltern, die ihre Gefühle verstecken. Sie brauchen echte Menschen. Dein Kind darf wissen, wie es dir geht, und trotzdem nicht dafür zuständig sein.

Eine Folge für alle, die authentisch sein wollen und dabei manchmal merken, wie schnell aus einem Gefühl ein Vorwurf wird.

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Wenn mein Kind glücklich ist, bin ich auch glücklich: Warum dieser Satz dein Kind belastet | #05018 août 202600:23:23

Dein Kind kommt schlecht gelaunt aus der Schule und der ganze Nachmittag kippt. Du machst Angebote, redest zu, versuchst die Stimmung zu drehen, und dein eigener Abend ist damit gelaufen. In dieser Folge sprechen Thorsten und Marie über einen Satz, den fast alle Eltern kennen. Wenn mein Kind glücklich ist, dann bin ich auch glücklich. Marie erklärt, wo gesunde Anteilnahme aufhört und wo ein Kind anfängt, sich für die Stimmung der ganzen Familie verantwortlich zu fühlen. Es geht darum, warum manche Kinder dann ihre Gefühle verstecken und andere bei jeder Kleinigkeit ausrasten, warum sich bemühte Eltern oft mit besonders frustrierten Kindern wiederfinden und was das für Familien mit einem ADHS-Kind bedeutet, das tatsächlich mehr Struktur und mehr Begleitung braucht. Die beiden sprechen auch darüber, warum es für ein Kind eine Entlastung ist, mal richtig mies drauf sein zu dürfen, ohne dass jemand das sofort in Ordnung bringt. Zum Schluss geht es um einen ersten kleinen Schritt und um einen konkreten Satz, mit dem du deinem Kind sagen kannst, dass du gerade eine halbe Stunde für dich brauchst.

Eine Folge für alle, die aus Liebe alles geben und sich dabei selbst aus dem Blick verloren haben.

Mehr zur Calmi Academy unter https://academy.calmi.com

Zwischen Vorfreude und Bauchweh: Wie Eltern den Schulwechsel begleiten | #049 mit Anja von @startinslehrersein11 août 202600:29:47

Der Ranzen steht im Flur, der Stundenplan hängt an der Küchentür, und nach den ersten Schultagen kommt ein Kind nach Hause, das müder ist als sonst und weniger erzählt als früher. In dieser Folge sprechen Thorsten und Marie mit Anja Hebbel, Grundschullehrerin und Mutter von drei Kindern, über den Übergang auf die weiterführende Schule. Es geht darum, wie viel Vorbereitung einem Kind Sicherheit gibt und ab wann sie Ängste schürt. Anja erzählt, welche Informationen bei Lehrkräften ankommen, wenn Eltern etwas über ihr Kind weitergeben möchten, und welche eher Türen zumachen. Sie beschreibt, woran sich erkennen lässt, ob die ersten Wochen normal holpern oder ob mehr dahintersteckt, und wann sich ein Gespräch mit der Schule lohnt. Ein eigener Teil gehört den Kindern mit ADHS, denen der Wechsel viel von dem abverlangt, was ohnehin schwerfällt: Organisation, Überblick, Selbststeuerung. Zum Schluss stellt Anja eine Frage, die am Küchentisch genauso trägt wie im Klassenzimmer. Eine Folge für alle, die ihr Kind durch den Schulwechsel begleiten und dabei weder drängen noch abwarten wollen.

Anja Hebbel auf Instagram: @startinslehrersein
CALMI auf Instagram: @calmi.officialFragen und Rückmeldungen: beruhigteuch@calmi.comMehr Info zum Elterncoaching: https://academy.calmi.com

Hör auf, pass auf, mach endlich: Raus aus der Kritik-Spirale bei ADHS | #04804 août 202600:26:26

Die Kinder schnappen sich die Wasserpistolen, und in deinem Kopf läuft schon der ganze Film: nasse Scheiben, der gedeckte Tisch, gleich weint eins. Thorsten kennt diesen Alarmmodus selbst, und genau da setzt diese Solo-Folge an. Er erzählt, wie aus lauter Fürsorge eine Kritik-Spirale wird, warum dein Kind deine Anspannung spürt, bevor du ein Wort gesagt hast, und was die vielen Korrekturen mit seinem Selbstbild machen. Dazu die 80-zu-20-Idee, der Unterschied zwischen Lob und Ermutigung und die Frage, wann Belohnungen eher schaden als helfen. Am Ende stehen drei Schritte, mit denen du das Verhältnis von Kritik zu Bestärkung konkret kippst, und ein kleinster Anfang für heute. Eine Folge für alle, die den Film im Kopf kennen und ihn gern anhalten würden.

Folge #008 „Ermutigung statt Applaus", auf die Thorsten in der Folge verweist:
Spotify: https://open.spotify.com/episode/3d36JetT4nCMxk2nRYiioh?si=476d512a279b4322
Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/beruhigt-euch-der-podcast-f%C3%BCr-eltern/id1828933387?i=1000727003251

Du möchtest diese Haltung mit Begleitung entwickeln? Vereinbare ein Gespräch mit Thorsten und Marie: https://academy.calmi.com

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YouTube: https://www.youtube.com/@Beruhigt_euch_Podcast
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Wenn Angst wie Trotz aussieht und warum Druck alles nur schlimmer macht | #04728 juil. 202600:25:03

Dein Kind hat sich den Sportkurs selbst ausgesucht und wochenlang davon geredet. Am ersten Tag dann Bauchweh, Tränen und ein wütendes „Ich will da nicht hin". Du redest gut zu, du erklärst, du wirst irgendwann strenger, und je mehr Druck entsteht, desto weniger geht.

In dieser Folge spricht Marie darüber, wie oft Angst bei Kindern wie Trotz aussieht. Sie geht die typischen Verkleidungen durch, von Verweigerung über Wut und Bauchweh bis zum kompletten Dichtmachen vor den Hausaufgaben, und erklärt, warum Kinder mit ADHS in unklaren Situationen besonders viel Orientierung brauchen. Sie spricht auch über die Angst, die bei Eltern selbst hochkommt, wenn alle anderen Kinder scheinbar mühelos mitlaufen. Und sie teilt eine Idee, die im Alltag oft mehr bewegt als jedes gute Zureden. Ein Kind, das Angst hat, braucht etwas, das in seiner Kontrolle liegt und sich machbar anfühlt.

Eine Folge für alle, die bei ihrem Kind schon oft „einfach keine Lust" gehört haben und den Verdacht hatten, dass da noch etwas anderes mitspielt.

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Wenn sich alles nur noch um das „schwierige" Kind dreht (Teil 3/3) | #04621 juil. 202600:26:50

Endlich zwei Stunden für dich, und dann sitzt du da und weißt gar nicht mehr, was du damit anfangen sollst. Im dritten und letzten Teil unserer Reihe „Wenn sich alles nur noch um das schwierige Kind dreht" wird Marie konkret. Sie startet bei einer Frage, die viele Eltern lange nicht mehr gestellt haben: Was brauche eigentlich ich? Es geht ums Loslassen, auch beim Dauerthema Hausaufgaben, und um die besondere Lage von Alleinerziehenden, die kaum Entlastung haben. Marie spricht auch über die Geschwisterkinder, die oft still und angepasst werden, weil ein anderes Kind so viel Raum braucht. Und sie zeigt, warum sich für die ganze Familie etwas verändert, sobald die Eltern wieder für sich selbst sorgen. Eine Folge für alle, die viel für ihr Kind tun und dabei sich selbst aus dem Blick verloren haben.

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Wenn sich alles nur noch um das „schwierige" Kind dreht (Teil 2/3) | #04514 juil. 202600:18:29

Du gibst dir Mühe, dass zu Hause möglichst wenig Streit ist und die Stimmung hält. Und trotzdem wird der Druck immer größer. In Teil 2 unserer Reihe „Wenn sich alles nur noch um das schwierige Kind dreht" fragen Marie und Thorsten, was eine Familie eigentlich stark macht. Die Antwort hat wenig mit Harmonie zu tun und viel damit, dass die Bedürfnisse von allen zählen, auch deine. Marie erklärt, warum alle Gefühle willkommen sein dürfen, auch Wut, und warum das Verhalten trotzdem Grenzen hat. Und sie zeigt einen Hebel, der im Alltag viel verändert: dass sich beim Kind oft von allein etwas löst, sobald du wieder bei dir selbst anfängst. Eine Folge für alle, die schon alles beim Kind versucht haben und merken, dass sich so nichts löst.

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Wenn sich alles nur noch um das „schwierige" Kind dreht (Teil 1/3) | #04407 juil. 202600:26:40

Dein Kind kommt nach Hause, und schon an der Tür merkst du, ob der Abend ruhig wird oder kippt. Wenn es dem Kind gut geht, atmen alle auf. Wenn nicht, ist der Tag für alle gelaufen. In Teil 1 unserer Reihe „Wenn sich alles nur noch um das schwierige Kind dreht" sprechen Marie und Thorsten darüber, wie Familien in dieses Kreisen geraten, warum das aus Liebe passiert und die Lage trotzdem oft schwerer macht statt leichter. Marie erklärt mit dem Bild vom Eimer unter der tropfenden Decke, warum es sich lohnt, nach der Ursache zu schauen statt nur die Symptome aufzufangen. Und sie zeigt, was diese Dynamik mit den Eltern, den Geschwistern und dem betroffenen Kind selbst macht, das auf einmal viel zu viel Verantwortung trägt. Eine Folge für alle, bei denen sich zu Hause gerade alles um ein Kind dreht.

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Warum dein Kind endlos diskutiert | #04330 juin 202600:18:05

Dein Kind diskutiert über alles. Warum es noch fernsehen darf, warum es noch nicht ins Bett muss, warum die Regel heute ausnahmsweise nicht gelten soll. Du hast längst entschieden, aber dein Kind macht trotzdem weiter, immer weiter. Und irgendwann fragst du dich, worum es hier eigentlich noch geht.

In dieser Folge schaut Marie mit dir hinter dieses Verhalten. Oft lesen wir darin einen Machtkampf, und manchmal stimmt das auch. Aber bei vielen Kindern, gerade bei Kindern mit ADHS, geht es gar nicht ums Gewinnen. Es geht ihnen darum, nicht schon wieder der oder die Schlechte zu sein. Marie erklärt, was hinter dem Dauerdiskutieren stecken kann, und gibt dir ruhige, konkrete Sätze für typische Momente, vom Aufräumen über die kaputte Vase bis zu den Hausaufgaben.

Eine Folge für alle Eltern, die das endlose Diskutieren kennen und ahnen, dass dahinter mehr stecken könnte als Trotz.

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Co-Regulation und Grenzen: Wie du dein Kind begleitest ohne dich selbst zu überfordern | #04223 juin 202600:24:45

Dein Kind hatte gerade den nächsten Zusammenbruch. Es hat geschrien, vielleicht geschlagen, vielleicht Sätze gesagt, die wehtun. Du bist ruhig geblieben, hast begleitet, hast korreguliert. Und jetzt sitzt du allein in der Küche, erschöpft, leer, vielleicht verletzt, und fragst dich, warum es deinem Kind besser geht und dir überhaupt nicht.

In dieser Folge spricht Marie über Co-Regulation und über eine Frage, die dabei oft untergeht. Was musst du als Mutter oder Vater eigentlich aushalten? Sie zeigt, warum Präsenz nicht heißt, grenzenlos zu sein, wie du die Gefühle deines Kindes anerkennen und trotzdem klar bleiben kannst, und warum gerade bei Kindern mit ADHS deine eigenen Grenzen wichtiger werden, je mehr Begleitung dein Kind braucht. Mit konkreten Sätzen für den nächsten lauten Moment.

Eine Folge für alle Eltern, die viel aushalten und langsam spüren, dass sie selbst dabei auf der Strecke bleiben.

Link zur Calmi Academy: https://academy.calmi.com

ADHS und Struktur - Halt geben ohne Überverantwortung | Elternfragen #041 16 juin 202600:24:08

Du führst einen Morgenplan ein, damit der Alltag für alle leichter wird, und dein Partner reagiert, als würdest du die ganze Familie kontrollieren wollen. Zwischen den Kindern, ihren Gefühlen und den Spannungen mit dem Partner sitzt am Ende oft eine Person, die alles auffängt und zusammenhält. In dieser Folge beantwortet Marie die Frage einer Mutter von drei Kindern, von denen zwei neurodivergent sind. Es geht um eine Unterscheidung, die im Familienalltag viel verändert: Wann gibt Struktur einem Kind mit ADHS oder Autismus Halt, und wann kippt sie in Kontrolle oder in Überverantwortung? Marie zeigt, warum Struktur für neurodivergente Kinder oft ein Geländer ist, an dem sie sich festhalten können, warum sich derselbe Plan für einen Elternteil wie Bedrohung anfühlen kann und wie sich Verantwortung dorthin zurückgeben lässt, wo sie hingehört. Eine Folge für alle, die das Gefühl kennen, ständig zwischen allen zu vermitteln und sich dabei selbst zu erschöpfen.

Link zur Academy: https://academy.calmi.com

Wunsch oder Bedürfnis (3): Warum die Frage bei ADHS nicht reicht | #04009 juin 202600:30:17

Du sagst Nein, und dein Kind geht sofort von null auf hundert. Bei Kindern mit ADHS fällt so eine Reaktion oft heftiger und länger aus, und das sagt erstaunlich wenig darüber, wie wichtig der Wunsch dahinter wirklich war.

Im dritten und letzten Teil unserer Reihe über Wünsche und Bedürfnisse schauen Marie und Thorsten darauf, was bei ADHS anders ist und was gleich bleibt.

Marie erklärt, warum die Heftigkeit kein verlässlicher Hinweis ist, bringt mit der Regulationsstrategie eine dritte Kategorie neben Wunsch und Bedürfnis ins Spiel und zeigt, warum bei einem aufgewühlten Kind erst die Ruhe kommt und dann das Sortieren. Dazu geht es um die Frage, die in solchen Momenten oft weiterhilft als jede Einordnung: Kann mein Kind gerade überhaupt anders? Vieles davon liegt an der Neurobiologie, nicht an dir und nicht an deinem Kind.

Wenn du an deiner eigenen Ruhe in diesen Augenblicken arbeiten möchtest, findest du in der Calmi Academy einen Weg dahin: https://academy.calmi.com.

Eine Folge für alle Eltern, die ihr Kind mit ADHS verstehen wollen.

Wunsch oder Bedürfnis (2): Was dein eigenes Gefühl über dein Kind verrät | #03902 juin 202600:18:38

Du willst los, dein Kind bleibt sitzen und sagt einfach nein. Du erinnerst, du wirst lauter, und irgendwann ist die Wut da. Was, wenn genau dieses Gefühl dir zeigt, was dein Kind gerade braucht?

Im zweiten Teil unserer Reihe zu Wunsch und Bedürfnis schauen wir hinter das Verhalten. Es geht um das genervte Gefühl beim ständigen Unterbrechen, um die Wut im Machtkampf, um verletzende Sätze und um Kinder, die scheinbar aufgeben. Dahinter steckt oft ein Bedürfnis, das dein Kind selbst nicht benennen kann: gesehen werden, mitbestimmen, dazugehören, etwas alleine schaffen. Und es geht um die Erschöpfung, die entsteht, wenn man versucht, jeden Wunsch zu erfüllen, und warum das gar nicht nötig ist.

Eine Folge für alle, die sich nach einem schwierigen Nachmittag fragen, was ihr Kind ihnen damit eigentlich sagen wollte.

Calmi Academy: https://academy.calmi.com

Wunsch oder Bedürfnis (1): Wenn dein Kind alles bekommt, aber trotzdem nicht zufrieden ist | #03826 mai 202600:23:07

Du gibst dir Mühe, bietest zehn Frühstücksoptionen an, tauschst den Becher aus, genehmigst nochmal fünf Minuten Bildschirmzeit. Und trotzdem: Dein Kind ist nicht zufrieden. Im Gegenteil, es wird unruhiger, je mehr du möglich machst.

In dieser Folge sprechen Thorsten und Marie darüber, warum das so ist. Warum Kinder klar formulieren können, was sie wollen, aber fast nie sagen können, was sie wirklich brauchen. Und warum Wünsche erfüllen und Bedürfnisse erfüllen zwei völlig verschiedene Dinge sind.

Mit konkreten Beispielen aus dem Familienalltag: vom Frühstückstisch über den Bildschirmstreit bis zum Klassiker mit dem falsch geschnittenen Brot. Und mit einem Gedanken, der vieles verändern kann: Verwöhnung ist kein Zuviel, sondern ein Zuwenig von dem, was dein Kind eigentlich braucht.

Das ist Teil 1 von drei Folgen zu diesem Thema. Eine Folge für alle, die das Gefühl kennen, alles zu geben, und trotzdem nicht durchzukommen.

Calmi Academy: https://academy.calmi.com

"Wir wollen doch nur dein Bestes": Wann Fürsorge zur Kontrolle wird | #03719 mai 202600:30:52

Abends, das Kind ist frustriert, die Stimmung kippt, und wir merken, wie wir innerlich denken: Warum kann es nicht einfach mal reibungslos laufen? Die meisten Eltern kennen diesen Moment. Und die meisten würden nie sagen, dass sie ihr Kind kontrollieren. Trotzdem passiert es, oft aus Liebe, aus Sorge, aus dem Wunsch, dass es das Kind später leichter hat.

In dieser Folge sprechen Thorsten und Marie darüber, wo Fürsorge aufhört und Kontrolle anfängt. Warum der Satz „Ich will, dass mein Kind glücklich ist" zur Falle werden kann. Und was Kinder eigentlich lernen, wenn sie spüren, dass sie so, wie sie sind, nicht ganz richtig sind.

Ihr bekommt eine ehrliche Auseinandersetzung mit eigenen Mustern, konkrete Reflexionsfragen für den Alltag und den Unterschied zwischen Verhalten begrenzen und Persönlichkeit bewerten.

Eine Folge für alle, die sich manchmal dabei ertappen, ihr Kind verändern zu wollen, und die wissen, dass die Antwort woanders liegt.

Calmi Academy: https://academy.calmi.com

Elternwut: Warum Zusammenreißen nach hinten losgeht | #03612 mai 202600:33:00

Morgens im Flur, die Uhr im Nacken. Dein Kind zieht sich zum dritten Mal die Schuhe wieder aus. Du merkst, wie der Druck in dir steigt, und dann passiert es: Du wirst laut. Danach das Schuldgefühl.

In dieser Folge sprechen Marie und Thorsten über ein Thema, über das kaum jemand offen redet: Elternwut. Warum Wut kein Zeichen von Versagen ist, sondern ein Signal dafür, dass die eigenen Grenzen zu lange übergangen wurden. Was im Nervensystem passiert, wenn zwei überforderte Menschen aufeinandertreffen. Und warum der Versuch, die Wut einfach wegzudrücken, meistens in die nächste Explosion führt.

Marie erklärt, warum Selbstregulation vor Ko-Regulation kommt und was Eltern konkret tun können, wenn es doch passiert ist, ohne dem Kind die Verantwortung dafür zu geben.

Eine Folge für alle, die sich nach einem lauten Abend fragen, ob sie gerade alles falsch machen.

Calmi Academy: https://academy.calmi.com

Geschwisterstreit: Wenn deine Reaktion das Muster am Laufen hält | #035 Elternfragen05 mai 202600:19:18

Zwei Geschwister, elf und acht Jahre alt. Sie können sich nicht im gleichen Raum aufhalten, ohne dass es eskaliert. Beleidigungen, Tritte, Schläge. Die Mutter fühlt sich wie ein Bodyguard, der ständig dazwischen geht, ablenkt, schllichtet. Trotzdem wird es nicht besser.

In dieser Elternfragen-Folge gehen Marie und Thorsten der Frage einer Hörerin nach: Woher kommt diese Ablehnung zwischen Geschwistern, und wie kann ich ihre Beziehung stärken? Marie erklärt, warum Geschwisterstreit oft ein eingespieltes Muster ist, das alle Beteiligten unbewusst aufrechterhalten. Warum die Schiedsrichterrolle der Eltern den Konflikt eher befeuert als löst. Und warum es so wichtig ist, hinter das Verhalten zu schauen und die Gefühle zu sehen, die ein Kind nicht in Worte fassen kann.

Eine Folge für alle, die abends denken: Ich kann dieses Gestreite nicht mehr hören.

Link zur Calmi Academy: https://academy.calmi.com

Bewegung statt Worte: Wenn dein Kind nicht mehr ansprechbar ist | #03428 avr. 202600:23:03

Dein Kind sitzt vor den Hausaufgaben. Du redest, erklärst, motivierst, und mit jedem Wort wird es schwerer. In dieser Folge geht es um Bewegung als Werkzeug für solche Momente. Nicht als Sport oder Pflichtprogramm, sondern als Möglichkeit, dem Nervensystem deines Kindes beim Umschalten zu helfen, wenn Worte gerade nicht mehr ankommen. Marie und Thorsten sprechen über den Unterschied zwischen einem Wutanfall und einem echten Meltdown. Darüber, wann das Verhalten eures Kindes aus Anspannung kommt und nicht aus Trotz. Und über konkrete Werkzeuge: Wachkitzeln am Morgen, zehn Minuten toben vor den Hausaufgaben, das Tragen schwerer Dinge als Alternative zum Cardio. Eine Folge für Eltern die merken, dass mehr Druck und mehr Erklärungen oft nichts mehr ausrichten.

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YouTube: https://www.youtube.com/@Beruhigt_euch_Podcast

#033 Elternfragen: Was tun wenn das ältere Kind das jüngste ärgert?03 avr. 202600:23:43

Deine Ältere haut den Kleinen, macht ihm Angst, übergeht jede Grenze. Du sagst ihr, dass das bei euch nicht geht, aber es ändert sich nichts. Und irgendwann wirst du selbst lauter, als du willst. Eine Mutter hat uns geschrieben, weil sie in dieser Schleife steckt.

Marie und Thorsten sprechen darüber, warum hinter dem Verhalten meistens kein böser Wille steckt, sondern ein Kind, das seinen Platz in der Familie sucht. Wie man Konsequenzen einführt, die sich nicht wie Strafen anfühlen. Und warum „Führung" nicht heißt, hinterher zu schimpfen, sondern vorher umzulenken.

Eine Folge für alle, die zwischen Geschwisterstreit und schlechtem Gewissen feststecken.

Mehr Informationen auf unserer Webseite https://calmi.com

#032 Kindliche Provokation: Warum deine Reaktion das Muster am Leben hält31 mars 202600:23:16

Abends, Küche, dein Kind sagt etwas, und du merkst: Gleich passiert es wieder. Der gleiche Streit, die gleiche Eskalation, das gleiche schlechte Gefühl danach. Viele Eltern versuchen es dann mit anderen Worten oder klareren Ansagen, aber das Muster bleibt.

In dieser Folge sprechen Thorsten und Marie darüber, warum Kinder mit ihrem Verhalten oft ein emotionales Ziel verfolgen, das mit dem eigentlichen Streitthema wenig zu tun hat. Aufmerksamkeit, Kontrolle, Zugehörigkeit: Wenn Eltern auf das Verhalten reagieren statt auf das Bedürfnis dahinter, halten sie den Kreislauf unbemerkt am Laufen. Marie erklärt, wie Unberechenbarkeit der Schlüssel sein kann und warum das Gegenteil von dem, was du normalerweise tust, oft mehr verändert als jede neue Erziehungsstrategie.

Mit konkreten Beispielen aus dem Familienalltag und einem ehrlichen Blick darauf, warum Kinder unsere Knöpfe so gut kennen. Eine Folge für alle, die diesen einen Streit nicht noch einmal führen wollen.

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Zur Schnupperlektion von "Nicht falsch, sondern anders": https://calmi.com/pages/kostenlose-schnupperlektion

Teste dich selbst - was weißt Du über ADHS bei deinem Kind? https://calmi.com/pages/adhs-wissenstest

Und vielen Dank an Krawuttke für unseren Titel-Song.

#031 Elternfragen: Abendroutine und Übergänge24 mars 202600:28:21

Halb acht, Badezimmer. Dein Kind spielt mit der Zahnbürste, spritzt Wasser durch die Gegend, hört nicht auf dich — und du merkst, wie du lauter wirst. Oder: Deine Tochter liegt im Bett. Steht wieder auf. Durst. Hunger. Toilette. Zum fünften Mal.

Drei Familien haben uns genau solche Situationen geschrieben. Ein Siebenjähriger mit ADHS-Diagnose, dessen Morgen im Bad eskaliert. Eine Sechsjährige, die das Zubettgehen endlos hinauszögert. Und eine Tochter mit ADHS, die abends nicht in den Ruhemodus findet.

Marie schaut sich an, welche Funktion das Verhalten hat — und warum gut gemeinte Strukturen manchmal genau das Problem verstärken. Thorsten ergänzt, was bei ADHS am Abend im Gehirn passiert und warum Bewegung kein Widerstand ist, sondern ein Signal.

In dieser Folge geht es darum, den eigenen Anteil an der Eskalation zu erkennen, Verantwortung zurückzugeben, und mit der Natur eurer Kinder zu arbeiten statt gegen sie.

Eine Folge für alle, die abends manchmal lauter werden, als sie wollten.

Unsere Online-Kurse: https://calmi.com/pages/online-kurse


#030 Frustration bei Kindern – Warum Retten alles schlimmer macht17 mars 202600:22:36

Dein Kind sitzt an den Hausaufgaben und sagt: „Ich versteh das nicht." Oder es verliert beim Spieleabend und die Stimmung kippt komplett. In dir steigt sofort der Impuls, einzugreifen, zu erklären, zu retten, es wieder hinzubekommen.

In dieser Folge sprechen Marie und Thorsten darüber, warum Frust bei Kindern kein Problem ist, das sofort gelöst werden muss, sondern ein Moment, in dem innere Stärke wachsen kann. Und warum gerade unsere eigene Anspannung als Eltern dafür sorgen kann, dass aus einem Trainingsmoment ein Machtkampf wird.

Ihr hört, was hinter dem Impuls steckt, den Frust unserer Kinder zu beenden. Warum gut gemeintes Eingreifen langfristig Kompetenz und Selbstwert schwächen kann. Und wie Führung aussieht, die da ist, ohne zu retten, an vier konkreten Alltagsbeispielen: Hausaufgaben, Supermarkt, Bildschirmzeit und Spieleabend.

Eine Folge für alle, die spüren, dass der Frust ihres Kindes manchmal mehr mit ihnen selbst zu tun hat als mit der Aufgabe.

Link zu unseren Online-Kursen: https://calmi.com/pages/online-kurse

Danke an Krawuttke für unseren supercoolen Titelsong!

#029 Wenn Dauerverfügbarkeit zur Last wird - für dich und dein Kind10 mars 202600:27:57

Abends auf dem Sofa. Du willst fünf Minuten Ruhe – und dein Kind steht neben dir, redet, fragt, klappert rum. Du hältst es aus, schluckst runter, versuchst geduldig zu bleiben. Bis es irgendwann kippt. In dieser Folge sprechen Thorsten und Marie darüber, warum viele Eltern Bindung mit Dauerverfügbarkeit verwechseln – und warum gerade das Aushalten oft mehr schadet als eine klare Grenze. Ihr erfahrt, wie der Timer-Trick funktioniert, warum Langeweile euer Kind stärker macht und wie ihr euch Zeit für euch nehmen könnt, ohne dass die Beziehung darunter leidet. Eine Folge für alle, die abends manchmal denken: Ich hätte heute auch mal an mich denken dürfen.

Kennt ihr schon unsere neuen Online-Kurse? Der Kurs "Nicht falsch, sondern anders" wird den Blick auf dein Kind mit ADHS komplett verändern, damit du dein Kind endlich unterstützen kannst, statt immer hilflos zu reagieren. Mehr unter https://calmi.com/pages/online-kurse

#028 Das schwierige Kind – Raus aus dem Teufelskreis aus Kritik und Entmutigung03 mars 202600:26:14

Abends auf dem Sofa, die Kinder schlafen endlich, und du fragst dich: Warum ist es mit diesem einen Kind so anstrengend? Warum dreht sich alles um Machtkämpfe, Provokationen und Diskussionen?

In dieser Folge sprechen Thorsten und Marie darüber, was passiert, wenn ein Kind in der Familie das Etikett „schwierig" bekommt. Warum dieses Verhalten kein Charakterproblem ist, sondern eine Reaktion auf etwas, das dem Kind fehlt. Und warum mehr Kritik den Kreislauf nicht durchbricht – sondern verschärft.

Am Beispiel einer typischen Geschwistersituation zeigen die beiden, wie Eltern Grenzen setzen können, ohne die Beziehung zu verlieren. Und warum kleine Schritte in Richtung Ermutigung oft mehr verändern als jede Standpauke.

Eine Folge für alle, die spüren: So wie es gerade läuft, kommen wir nicht weiter, und die bereit sind, den ersten Schritt anders zu machen.

Das Modul 1 unseres Kurses "Nicht falsch, sondern anders: Kinder mit ADHS verstehen und begleiten" ist da. Für 29€ könnt ihr reinhören und eure Transformation starten (das ist das Ziel des Kurses). Wenn ihr upgrade wollt, wenn die weiteren Module veröffentlicht werden, werden euch die 29€ über einen Gutschein angrechnet. Link direkt zum Kurs: https://myablefy.com/s/calmi/adhs-verstehen-modul-1/payment

#B002: Schule, Lernen & Neurodivergenz – Was eine Lehrerin rät26 févr. 202600:41:42

Das Matheheft liegt auf dem Tisch. Dein Kind starrt es an. Du starrst dein Kind an. Und irgendwann starrst du die Decke an – weil keiner weiß, wo man anfangen soll.

In dieser Bonusfolge sprechen Marie & Thorsten mit Emilia, einer Lehrerin aus Österreich, die seit zwölf Jahren unterrichtet und selbst Autismus und ADHS hat. Sie erzählt, warum Hausaufgaben oft nicht am Können scheitern, sondern an fehlender Orientierung. Warum Kinder selbst wählen dürfen, womit sie starten. Und wie drei einfache Schritte (Pause, Anker, Entscheidung) den Hausaufgaben-Abend verändern können.

Emilia teilt außerdem zwei Buchempfehlungen, die ihr als Mutter und Lehrerin geholfen haben. Und sie erklärt, warum Begleiten nicht dasselbe ist wie Übernehmen.

Eine Folge für alle, die abends am Küchentisch sitzen und sich fragen, ob es auch anders geht.

#027 Zwischen Roblox und WhatsApp: Digitale Gefahren, die Eltern kennen sollten24 févr. 202600:33:27

Dein Kind sitzt mit dem Tablet auf dem Sofa. Es spielt, chattet, schaut Videos. Du denkst: alles in Ordnung. Aber weißt du wirklich, was deinem Kind gerade online begegnet?

In dieser Folge sprechen wir mit Alena Mess, Sachverständige im Familienrecht und Expertin für digitalen Kinderschutz. Sie erklärt, welche Risiken Eltern am häufigsten unterschätzen – von Cyber-Mobbing und Fake-Nacktbildern über Chatfunktionen in Gaming-Apps bis hin zu Mediensucht. Und sie zeigt, warum das nicht nur ältere Kinder betrifft, sondern schon in der Grundschule beginnt.

Wir sprechen darüber, warum Kinder oft nicht zu ihren Eltern kommen, wenn etwas passiert ist – und welcher eine Satz dabei den Unterschied macht. Alena bringt außerdem einen konkreten Fahrplan mit: vom Mediennutzungsvertrag bis zur Frage, ab wann ein eigenes Smartphone sinnvoll ist.

Eine Folge für alle, die ihre Kinder nicht aus der digitalen Welt fernhalten wollen – sondern sie darin begleiten möchten.

#026 Überverantwortung Teil 2: Klammern, Nörgeln, Einschlafdrama: Was dein Kind dir damit sagt17 févr. 202600:35:41

Dein Kind ruft nach dir: beim Zähneputzen, beim Spielen, beim Einschlafen. Nicht weil es dich wirklich braucht. Sondern weil es gelernt hat: Wenn ich rufe, kommt jemand. Und du gehst hin. Jedes Mal. Nicht aus freien Stücken, sondern weil sich alles andere anfühlt, als würdest du dein Kind im Stich lassen.

In dieser Folge nehmen Thorsten und Marie sich vier typische Alltagssituationen vor, in denen Nähe in Überverantwortung kippt: Kinder, die klammern und ständig Begleitung einfordern. Dauernörgeln und Unzufriedenheit, auf die Eltern mit immer neuen Angeboten reagieren. Das Einschlafritual, das kein Ende findet. Und Grenzen, die erklärt, gerechtfertigt und am Ende doch aufgeweicht werden.

Bei jedem Beispiel wird klar: Kinder handeln nicht manipulativ – sie wiederholen, was funktioniert. Und Eltern reagieren nicht aus Schwäche, sondern aus Liebe. Aber genau da liegt die Falle. Marie zeigt, was Kinder wirklich brauchen, um Sicherheit zu spüren – und warum das nicht bedeutet, immer verfügbar zu sein.

Eine Folge für alle, die das Gefühl kennen, nie genug zu tun – und trotzdem erschöpft zu sein.

#025 Warum dein Stress Widerstand bei deinem Kind erzeugt 10 févr. 202600:29:04

Dein Kind trödelt morgens und in dir steigt der Druck. Du erinnerst zum fünften Mal, wirst lauter, drängst. Und dein Kind? Wird noch langsamer.

Thorsten und Marie schauen sich in dieser Folge an, was hinter diesem Muster steckt: Warum entsteht in uns Eltern so oft innerer Druck – und was hat das mit dem Verhalten unserer Kinder zu tun?

Ihr erfahrt, warum Kinder auf Anspannung selten mit Einsicht reagieren, sondern mit Widerstand. Warum gerade willensstarke Kinder Raum brauchen, um überhaupt Ja sagen zu können. Und warum unser Drang, Situationen zu kontrollieren, oft mehr mit unseren eigenen Ängsten zu tun hat als mit der Aufgabe, die gerade ansteht.

Mit Alltagsbeispielen: vom Anziehen am Morgen über Hausaufgaben bis hin zum Mittagsschlaf-Drama. Und mit einer konkreten Idee, wie ihr als Elternpaar ein Codewort nutzen könnt, um euch gegenseitig aufzufangen, ohne den anderen zu kritisieren.

Eine Folge, die sich lohnt, wenn du das Gefühl kennst: Ich weiß, ich mache Druck – aber ich kann nicht anders.

#024 Cybergrooming: Wie Eltern ihre Kinder vor sexuellen Übergriffen im Netz schützen03 févr. 202600:29:54

In dieser Folge sprechen wir mit Alena Mess über ein Thema, das viele Eltern unterschätzen: Cybergrooming. Alena ist Sachverständige im Familienrecht mit Schwerpunkt sexualisierte Gewalt, Paar- und Sexualtherapeutin und Fachreferentin für digitale Risiken und Gefahren.

Cybergrooming – die gezielte Anbahnung von Kontakten zu Kindern über digitale Medien – kommt erschreckend häufig vor. Alena erklärt, dass in einer durchschnittlichen 7. Klasse etwa 12 von 20 Kindern bereits Erfahrungen mit solchen Kontaktversuchen gemacht haben. Die Täter nutzen dabei perfide Strategien: Sie bauen über Komplimente, Versprechungen oder das Vortäuschen von Beziehungen gezielt Vertrauen auf, um an intime Fotos und Videos zu gelangen.

Im Gespräch erfahren Eltern, welche Kinder besonders gefährdet sind – vom Außenseiter mit geringem Selbstwertgefühl bis zum Kind ohne klare Medienregeln. Alena macht deutlich, warum Kinder oft selbst nicht merken, dass sie manipuliert werden, und welche Warnsignale Eltern ernst nehmen sollten.

Besonders wertvoll sind ihre praxisnahen Ratschläge für den Ernstfall: Wie reagiert man richtig, wenn das eigene Kind betroffen ist? Wann braucht es professionelle Hilfe? Und warum sollten Eltern nicht im Affekt zur Polizei gehen, sondern sich zunächst beraten lassen?

Zum Schluss gibt Alena konkrete Tipps zur Prävention und ermutigt Eltern, sich aktiv mit dem digitalen Leben ihrer Kinder auseinanderzusetzen.

Eine Folge, die alle Eltern gehört haben sollten.

Wichtige Anlaufstellen

  • ​Beratungsstellen gegen sexualisierte Gewalt
  • ​Medien-Nutzungs-Vertrag zum Download
  • ​Informationsportale: klicksafe, Innocence in Danger, Medienzeit Elternblog

Mehr Infos zu Alena Mess findet ihr hier:

  • https://www.am-praevention-sexualisiertergewalt.de/
  • https://www.linkedin.com/in/alena-mess-b94aba18a/
  • https://www.instagram.com/alena.mess
#023 Erklärschleifen, Dauerverfügbarkeit, Rettungsmodus. Woran du Überverantwortung erkennst13 janv. 202600:27:57

Du liebst dein Kind, und trotzdem fühlst du dich manchmal innerlich verantwortlich dafür, dass es wieder gut drauf ist? Genau darum geht es in dieser Folge.

Wir sprechen über Überverantwortung. Du erkennst sie daran, dass du in Stress sofort erklärst, rettest, glättest oder dauerhaft verfügbar bist, damit dein Kind schneller wieder ruhig wird, und damit du selber wieder Ruhe bekommst. Wir trennen dabei sauber zwischen Trost und Co-Regulation auf der einen Seite, und dem Übernehmen von Zuständigkeit auf der anderen Seite.

In dieser Folge bekommst du klare Alltagsbeispiele, du verstehst, was diese Dynamik im Kind auslösen kann, und du bekommst konkrete Sätze, mit denen du verbunden bleibst, ohne die Gefühle deines Kindes reparieren zu müssen.

Du nimmst am Ende eine einfache Praxis mit. Drei Sätze, die du in der Situation sagen kannst, ruhig, klar, ohne Diskussion.

  • Ich sehe, dass du wütend bist.
  • Ich bleibe bei meiner Entscheidung.
  • Ich bin da, wenn du Nähe willst.
#022 Wenn Kinder blockieren - Verweigern richtig verstehen23 déc. 202500:32:44

Kinder verweigern nicht, um dich zu ärgern. Hinter dem Nein stecken oft Überforderung, Angst vor Fehlern, geringes Zutrauen, das Bedürfnis nach Autonomie oder schlichte Erschöpfung.

Bei ADHS sieht Verweigerung schnell wie Trotz aus. Häufig blockiert aber das Starten. Ohne Unterstützung springt das Gehirn nicht an. Reize prasseln dazu ungefiltert rein. Das kostet Kraft und führt oft in diesen Shutdown.

Was hilft dir im Alltag, kurz und klar:

  • Gefühle spiegeln statt Verhalten bekämpfen. Sag zum Beispiel. Das wirkt gerade viel.
  • Aufgaben klein schneiden und mit der 5-Minuten-Regel starten. Timer an. Nur fünf Minuten.

  • Wahl geben für mehr Autonomie. Erst Mathe oder erst Deutsch. Am Tisch oder unterm Tisch.

  • Ermutigen statt loben oder predigen. Den Prozess sehen. Du hast angefangen.

  • Feste Routinen und Pausen. Nach der Schule erst essen und runterkommen, dann Hausaufgaben.

Du führst ruhig. Dein Kind kommt wieder ins Tun.

Hör rein und nimm dir heute eine Sache vor, die du sofort ausprobierst.

Dies ist unsere letzte Folge im Jahr 2025. Wir wünschen euch allen Frohe und RUHIGE Festtage. Lasst euch nicht von der Verwandschaft ärgern und wir hören uns wieder im Januar 2026.

Vielen Dank für euren Support und dafür, dass ihr euch für das Wohl eurer Kinder und für euch als Eltern stark macht.


#021 Wie Du für dein Kind da bist, ohne dich zu überfordern16 déc. 202500:30:30

Elternsein heute fühlt sich oft an wie Dauerfeuer. Job, Haushalt, Termine, Schule, Bedürfnisse der Kinder. Und überall Erwartungen. Diese Folge ordnet das klar ein und zeigt dir, wie du präsent sein kannst, ohne dich zu verlieren.

Du hörst, warum Überverfügbarkeit schnell zu Überbehütung wird und wie das dem Selbstwert von Kindern schadet. Wir trennen Wunsch von Bedürfnis, erklären gesunde Bindung als verlässliche Beziehung statt ständige Erreichbarkeit und geben dir praktische Schritte für den Alltag.

Kernpunkte dieser Folge:

  • Moderne Belastungen verstehen und Prioritäten setzen

  • Bindung vs. ständige Verfügbarkeit klar trennen

  • Überbehütung vermeiden und Selbstwirksamkeit stärken

  • Wünsche von echten Bedürfnissen unterscheiden

  • Ruhig führen: Grenzen benennen, Frust beim Kind lassen, in Verbindung bleiben

Praxis aus dem Alltag: Hausaufgaben ohne Machtkampf, Übergänge mit Timer, Freundschaften reflektieren statt verbieten, Geschwisterstreit begleiten, Pause nehmen statt explodieren.

Du darfst Grenzen haben. Dein Kind darf Gefühle haben. Ihr bleibt beide im Kontakt. 

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#020 Weniger Diskussionen, mehr Sicherheit: Wie Du Medien klar regelst09 déc. 202500:29:11

Weniger Diskussionen, mehr Sicherheit bei der Mediennutzung. Genau darum geht es in dieser Folge. Du bekommst eine klare Orientierung, wie du Medien mit deinem Kind so regelst, dass ihr beide wisst, woran ihr seid.

Du hörst, was ein Mediennutzungsvertrag leisten kann, warum er im Alter zwischen 6 und 12 Jahren am besten funktioniert und wie ihr damit typische Streitpunkte entspannt lösen könnt. Du lernst, wie du ruhig führst, klare Folgen vereinbarst und dein Kind Schritt für Schritt in die Verantwortung begleitest. Diese Folge hilft dir, Sicherheit zu geben, ohne in Kontrolle oder Machtkampf zu rutschen.

Link zum Mediennutzungsvertrag: https://www.mediennutzungsvertrag.de

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#019 Wenn Du nur noch meckerst, wird es Zeit für echte Grenzen02 déc. 202500:29:10

Grenzen und Meckern sind nicht das Gleiche. In dieser Folge lernst du, wie du klar führst, ohne in den Machtkampf zu rutschen. Du setzt Grenzen, die wirken, wenn du in Verbindung bleibst und vorhersehbar handelst. Beziehung statt Kontrolle. 

Dein Kind testet Zugehörigkeit und Autonomie. Wenn du nur auf Fehlverhalten reagierst, übernimmt es die Führung. Wenn du es ruhig anleitest und Wahlmöglichkeiten gibst, entsteht Kooperation. Das hilft besonders bei starken Kindern mit hohem Autonomiebedarf. 

Das nimmst du mit

  • Grenze heißt führen, nicht reagieren. Du bestimmst Zeitpunkt, Ort und Rahmen.
  • Sprich von dir. Benenne dein Bedürfnis und die Rechte der anderen.
  • Gib eine echte Wahl. Klare Option A oder B und kündige die Folge ruhig an.
  • Halte vorhersehbare Konsequenzen ein. Ohne Drohungen. Ohne Vorträge.
  • Bleib in Verbindung. Korrigiere Verhalten, nicht den Menschen. 

Konkrete Szenen: Zappeln beim Essen. Medienzeiten, die überzogen werden. Geschwister, die handgreiflich werden. Zu spät nach Hause kommen. Du hörst Formulierungen, Alternativen und Folgen, die du sofort nutzen kannst. 

Bonus: Grenzen in der Partnerschaft. Wie ihr respektvoll sprecht, Arbeit fair verteilt und Gespräche beendet, wenn der Ton kippt, ohne die Tür zuzumachen. 

Am Ende hast du eine klare Haltung. Weniger Meckern. Mehr Führung. Mehr Frieden am Tisch. Hör rein und speichere die Folge, wenn du das nächste Essen entspannter willst. 

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#018 Warum Kinder Schimpfwörter benutzen und was dahinter steckt25 nov. 202500:19:33

In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Kinder Schimpfwörter benutzen und warum das Eltern oft so trifft. Marie erklärt, welche Ziele hinter dem Verhalten stehen können. Kinder kopieren Worte, testen Reaktionen, suchen Aufmerksamkeit oder brauchen ein Ventil für ihre Gefühle. Thorsten zeigt, warum impulsive und reizoffene Kinder schneller zu starken Ausdrücken greifen und wie ein überlastetes Nervensystem daran beteiligt ist.


Wir besprechen, wie Eltern führen, ohne das Verhalten aufzuwerten. Keine Bühne geben, klare Grenze formulieren, Alternativen anbieten und in ruhigen Momenten klären. Du erfährst auch, wie du reagierst, wenn Geschwister sich beleidigen. Ohne Richter zu sein, ohne Partei zu ergreifen und mit klaren Familienwerten, die Orientierung geben.


Diese Folge hilft dir zu verstehen, was dein Kind zeigt, was es braucht und wie du in angespannten Situationen ruhig und klar bleiben kannst.

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Die Calmi Webseite erreicht ihr unter https://calmi.com

#017 Medienzeit ohne Machtkampf: Wie Kinder lernen, ohne Streit aufzuhören.18 nov. 202500:22:23

Kinder lieben Tablets und Smartphones und viele Eltern fragen sich, wie viel Medienzeit noch gut ist und wie sie in diesem Thema Führung übernehmen können, ohne ständig zu diskutieren. In dieser Folge klären wir eine grundlegende Frage, die oft übergangen wird: Warum geben wir unseren Kindern überhaupt diese Geräte in die Hand? Du hörst, wie du Klarheit über deine eigenen Gründe bekommst, warum feste Regeln so entlastend sind und wie Kinder lernen, Medien verantwortungsvoll zu nutzen.

Du erfährst:

  • warum Selbstkontrolle nicht vom Himmel fällt
  • wie klare Zeitfenster Stress aus dem Familienalltag nehmen
  • wie Kinder lernen, selbstständig auszuschalten
  • welche Rolle dein eigenes Verhalten spielt
  • welche Warnsignale zeigen, dass Medien zum Problem werden

Am Ende weißt du, wie du den Medienkonsum so strukturierst, dass dein Kind Orientierung hat und du wieder Ruhe in den Alltag bringst.

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#B001: Schulbegleitung für dein Kind finden - was Eltern unbedingt wissen sollten14 nov. 202500:19:00

Hierbei handelt es sich um das Audio Extrakt unseres gleichnamigen YouTube Videos. Ihr findet unseren YouTube-Kanal unter dem folgenden Link: https://www.youtube.com/@Beruhigt_euch_Podcast

Eine Schulbegleitung ist für viele neurodivergente Kinder eine große Unterstützung. Thorsten erzählt von seinen persönlichen Erfahrungen, wie er eine Schulbegleitung gefunden hat, wie der Ablauf ist und worauf ihr achten solltet, damit euer Kind die bestmögliche Unterstützung bekommt.

Folgt uns auch auf Instgram und TikTok unter calmi.official.

#016 Wenn Kinder sagen "Ich habe keine Lust" 11 nov. 202500:23:00

„Ich hab keine Lust!“ – kaum ein Satz bringt Eltern so schnell auf die Palme.

Warum das so ist, was Kinder damit wirklich sagen wollen und wie du ruhig bleiben kannst, ohne nachzugeben, darum geht es in dieser Folge.

Du erfährst:

  • warum „Keine Lust“ selten Faulheit ist
  • wie du dein Kind trotzdem in die Verantwortung bringst
  • wie du Machtkämpfe vermeidest und Klarheit schaffst
  • und warum Kinder lernen müssen, Dinge auch ohne Lust zu tun


Eine Folge über Führung, Selbstverantwortung und die Kunst, ruhig zu bleiben, wenn dein Kind es gerade nicht ist.

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#015 Warum Kinder über Gefühle sprechen müssen – und Eltern auch04 nov. 202500:24:32

Gefühle steuern Verhalten. Wenn Kinder nicht verstehen, was in ihnen passiert, wird Alltag schnell anstrengend. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Kinder und Eltern eine gemeinsame Sprache für Gefühle finden und warum das die Basis für Kooperation, Konfliktlösung und Nähe ist.

Was du mitnimmst

  • Warum fehlende Gefühlswörter zu impulsivem Verhalten und Missverständnissen führen
  • Wie Ich-Aussagen klingen und warum sie Verbindung schaffen
  • Spiegeln und Benennen von Kindergefühlen im Alltag
  • Hilfen wie Gefühlskarten, Tagebuch und kurzes Abendritual
  • Als Erwachsener nachlernen und sich gegenseitig unterstützen


Du musst kein Profi sein. Du darfst üben und wachsen. Jede klare Gefühlsaussage senkt den Druck und verbessert eure Verbindung.

Folge uns gern auf Instagram unter calmi.official, TikTok oder unserem neuen YouTube Kanal.

#014 Q&A: Was bedeutet liebevolles Begleiten?28 oct. 202500:13:11

Viele Eltern wollen ihre Kinder heute einfühlsam und bedürfnisorientiert erziehen. Doch oft steht dabei eine Frage im Raum: Was heißt es eigentlich, ein Kind „liebevoll zu begleiten“, besonders, wenn es gerade schreit, wütet oder verzweifelt ist?

In dieser Folge sprechen Marie und Thorsten, aus dem Urlaub in Andalusien, darüber, wie Eltern in solchen Momenten Ruhe bewahren, Nähe zeigen und trotzdem die Führung behalten können. Anhand eines ganz praktischen Beispiels zeigen sie, wie liebevolles Begleiten in der Realität aussieht: nicht reden, nicht retten, nicht verharmlosen, sondern sehen, anerkennen und Halt geben.

Du erfährst:

  • warum Kinder in solchen Momenten unsere Ruhe brauchen, nicht unsere Lösungen
  • wie du Emotionen anerkennst, ohne sie zu verstärken
  • wie Grenzen liebevoll bleiben – auch wenn’s stressig wird
  • und warum Kinder durch Erfahrung, nicht durch Worte, lernen


Ein kurzes und knackiges Gespräch über echte Präsenz und klare Führung.

#013 Denkst Du manchmal, Du bist ein/e schlechte/r Mutter oder Vater?21 oct. 202500:29:35

Manchmal reicht ein einziger Gedanke, wie „Ich bin eine schlechte Mutter“ oder „Ich mache alles falsch“ , und plötzlich ist alles in Frage gestellt.

In dieser Folge sprechen wir darüber, warum so viele Eltern an sich zweifeln, was Vergleiche, Perfektionismus und ungebetene Ratschläge damit zu tun haben, und wie du wieder Vertrauen in dich findest.

Du erfährst,

  • warum Fehler kein Zeichen von Schwäche sind,
  • wie du dich von Vergleichen löst,
  • was echte Führung bedeutet,
  • und warum Zweifel oft ein Zeichen von Liebe sind.


Eine Folge für alle Eltern, die sich manchmal zu viel abverlangen, und die sich erinnern wollen: Dein Kind braucht keine perfekte Mutter oder keinen perfekten Vater. Es braucht dich.


#012 Zwischen Wut und Wille: Wie du ruhig bleibst, wenn dein Kind trotzig ist14 oct. 202500:29:39

Dein Kind schreit, stampft, weigert sich? Und du fragst dich: Warum passiert das ständig, und wie soll ich reagieren? In dieser Folge sprechen Marie und Thorsten über Trotzverhalten und warum es so viele Eltern aus der Fassung bringt.

Du erfährst, was wirklich hinter Trotz steckt, warum Kinder in diesen Momenten nicht ungehorsam, sondern überfordert sind, und wie du ruhig und klar bleiben kannst, ohne dich durchsetzen oder aufgeben zu müssen.

Mit Maries 5-Punkte-Plan lernst du, wie du in hitzigen Momenten Führung übernimmst, ohne Machtkämpfe zu verlieren: ruhig bleiben, Ziel verstehen, Raum geben, Grenzen wahren und nach dem Orkan wieder Nähe herstellen.

Eine Folge für Eltern, die nicht perfekt sein wollen, sondern echt, zugewandt und sicher in stürmischen Momenten.

#011 Wütend und hilflos? Wenn Kinder die Kontrolle übernehmen07 oct. 202500:23:58

Machtkämpfe gehören zum Familienalltag – aber warum geraten wir da immer wieder rein?

In dieser Folge sprechen wir darüber, woran du erkennst, dass es deinem Kind gerade um Kontrolle geht, warum hinter dem Verhalten kein böses Machtmotiv steckt und welche Bedürfnisse eigentlich erfüllt werden wollen.

Du erfährst:

• Welche Gefühle dir verraten, dass ein Machtkampf beginnt

• Welche Fehler Eltern oft machen – und wie du sie vermeidest

• Wie du dich aus eskalierenden Situationen souverän zurückziehst

• Welche Wahlmöglichkeiten deinem Kind echte Selbständigkeit geben

• Warum klare Grenzen UND Beteiligung die perfekte Kombination sind

Wenn du dich oft wütend, genervt oder hilflos fühlst, wenn dein Kind die Kontrolle übernimmt, dann ist diese Folge für dich. Sie zeigt dir Wege raus aus dem Kräftemessen, hin zu mehr Gelassenheit und echter Verbindung.

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