alleinerziehend, berufstätig, erfolgreich - DER Podcast für alleinerziehende Mamas von Mama Speciale – Détails, épisodes et analyse
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alleinerziehend, berufstätig, erfolgreich - DER Podcast für alleinerziehende Mamas von Mama Speciale
Kristina Ebel
Fréquence : 1 épisode/12j. Total Éps: 101

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134. Interview mit Luisa von _leoloo_ zum Thema Selbstständigkeit
lundi 25 mars 2024 • Durée 12:17
Heute gibt es wieder ein inspirierendes Interview für dich.
Luisa von _leoloo_ hat ihre Leidenschaft für das Kreieren von tollem Schmuck durch das Alleinerziehend-Sein erst entdeckt. Aus der Not heraus ist diese tolle Geschäftsidee entstanden.
In dem Interview erzählt uns Luisa, wie sie dazu kam, welche Hürden ihr auf dem Weg begegnet sind und wie sie diese auflösen durfte. Ganz viel Spaß dir beim Anhören dieser Podcast-Folge.
Und hier findest du den wunderschönen Schmuck von Luisa: https://www.leoloo.de
Oder folge ihr auf Instagram, um keine Aktionen von _leoloo_ zu verpassen: https://www.instagram.com/_leoloo_accessoires_/
Möchtest du dich wieder so ausrichten, dass du mit Freude und Neugier nach vorne schaust und für dein Kind DAS Vorbild wirst, zu dem es aufschaut, anstatt im Außen nach Anerkennung zu suchen? Dann melde dich hier zum kostenlosen Webinar an: https://alleinerziehend-berufstaetig-erfolgreich.de/webinar-das-vorbild
Und vergiss nicht: Stell mir Fragen! Entweder hier in den Kommentaren, unter sag-es@mama-speciale.de, bei Facebook (https://www.facebook.com/kristina.mamaspeciale) oder Instagram (https://www.instagram.com/alleinerziehend.beruf.erfolg)
Sag mir, welche Themen ich für dich behandeln darf. Es geht hier ja schließlich um DICH und deine kleine Familie.
Und wenn dir mein Podcast gefällt, dann freue ich mich sehr, wenn du den Kanal abonnierst und mir eine tolle Bewertung hinterlassen würdest, damit wir noch mehr großartige Frauen erreichen und zu einer Riesen-Community voller „Mama Speciale“ werden und gemeinsam wachsen dürfen.
Ich wünsche dir wie immer: Ganz viel entspannte Zeit und ganz viel Liebe. Deine Kristina aka Mama Speciale.
#alleinerziehend #berufstätig #erfolgreich #solomama #solomütter #überforderung #hilfeannehmen #selbstbestimmt #fremdbestimmt #selbstwirksamkeit #selbstwertgefühl #kristinaebel #mamaspeciale #alleinerziehendemama #singlemom
Web: https://alleinerziehend-berufstaetig-erfolgreich.de
Coaching-Gruppe bei Facebook: https://www.facebook.com/groups/mama.speciale
133. Wie lerne ich mich besser kennen?
jeudi 7 décembre 2023 • Durée 22:02
Yessss. Ich habe es mal wieder geschafft, eine neue Folge zu produzieren. Und es hat echt Spaß gemacht. Mal sehen, ob du auf die nächste nicht mehr so lange warten musst. Ich gebe mit Mühe, versprochen.
In dieser Podcast-Folge tauche ich in das Thema Selbstwirksamkeit ein und lade dich ein, dich besser kennenzulernen. Als Mentorin für berufstätige Solo-Mamas helfe ich dabei aus dem ständigen Funktionieren und dem Gefühl der Fremdbestimmung auszusteigen, um ein Leben voller Leichtigkeit, Freude und Stabilität zu finden.
Wir reden über das Gefühl, immer mehr leisten zu müssen als andere, aus der Angst heraus, nicht genug zu sein. Zudem beschäftigen wir uns damit, wie wir uns selbst oft vernachlässigen, während wir versuchen, alles unter einen Hut zu bekommen. Trotz all unserer Bemühungen sind wir nie wirklich zufrieden mit unseren erreichten Ergebnissen.
Früher war ich genauso und möchte dich dazu einladen, in dich selbst hineinzuspüren, wenn du dir Sätze sagst wie "Ich bin nicht richtig so wie ich bin" oder "Ich leiste so viel und keiner sieht das". Welche Gefühle lösen diese Sätze bei dir aus?
Wir sprechen darüber, wie unsere Eltern und Großeltern uns behandelt haben und wie dadurch negative Glaubenssätze in uns entstanden sind. Es ist wichtig, diese Glaubenssätze zu identifizieren und sie emotional aufzulösen, um inneren Frieden zu finden. Ich empfehle dir, eine Liste von Glaubenssätzen durchzugehen und herauszufinden, welche mit dir resonieren. Diese kannst du dann emotional auflösen. Dies ist ein heilender Prozess, der es unbeschreiblich fühlen lässt, genug zu sein und keine Anerkennung im Außen zu suchen.
Ich ermutige dich, diese Technik anzuwenden und deine eigenen Sätze zu finden, um in die Freiheit zu gehen. Dabei teile ich auch meine eigenen Erfahrungen und wie ich mich früher aufgeopfert habe, um zu zeigen, dass wir uns selbst gut behandeln müssen, um das Beste für unsere Kinder geben zu können.
Es geht auch um das Thema Anerkennung im Außen. Wir erkennen, dass wir diese niemals in dem Maße bekommen werden, wie wir es uns wünschen. Daher müssen wir anfangen, uns selbst anzuerkennen und genug zu sein. Es ist nicht nötig, immer zu performen und allen zu beweisen, wie gut wir sind. Dies wäre keine Selbstlosigkeit, sondern die Suche nach Anerkennung, die uns letztendlich in einen Burnout führen kann.
Wir lernen uns immer besser kennen und verstehen, indem wir unsere Trigger erkennen und uns dankbar zeigen für die Spiegelung unserer Kinder, die uns unsere eigenen Wunden und Verletzungen aufzeigen. Durch das Identifizieren unserer Glaubenssätze können wir besser verstehen, warum wir in bestimmten Situationen so handeln. Je mehr wir uns damit beschäftigen, desto stabiler und klarer werden unsere Reaktionen. Unsere alten negativen Glaubenssätze beeinflussen uns oft wie Marionetten, doch wenn wir uns von ihnen befreien und uns selbst besser verstehen und handeln, können wir in bestimmten Situationen anders reagieren und uns von unseren verletzten inneren Kindern distanzieren. Indem wir uns von der Vergangenheit lösen und uns von negativen Einflüssen befreien, können wir zu den Menschen werden, die wir sein möchten und das Leben mit Freude und Spaß genießen.
Dieser Prozess bringt uns Stabilität und innere Ruhe, die es uns ermöglichen, Nein zu sagen und unsere eigenen Bedürfnisse zu achten. Ich wünsche dir eine entspannte und liebevolle Zeit und freue mich auf unser baldiges Wiedersehen.
Und vergiss nicht: Stell mir Fragen! Entweder hier in den Kommentaren, unter sag-es@mama-speciale.de, bei Facebook (https://www.facebook.com/kristina.mamaspeciale) oder Instagram (https://www.instagram.com/mama.speciale).
Sag mir, welche Themen ich für dich behandeln darf. Es geht hier ja schließlich um DICH und deine kleine Familie.
Und wenn dir mein Podcast gefällt, dann freue ich mich sehr, wenn du den Kanal abonnierst und mir eine tolle Bewertung hinterlassen würdest, damit wir noch mehr großartige Frauen erreichen und zu einer Riesen-Community voller „Mama Speciale“ werden und gemeinsam wachsen dürfen.
Ich wünsche dir wie immer: Ganz viel entspannte Zeit und ganz viel Liebe. Deine Kristina aka Mama Speciale.
#alleinerziehend #berufstätig #erfolgreich #solomama #solomütter #überforderung #hilfeannehmen #selbstbestimmt #fremdbestimmt #selbstwirksamkeit #selbstwertgefühl #kristinaebel #mamaspeciale #alleinerziehendemama #singlemom
Web: https://alleinerziehend-berufstaetig-erfolgreich.de
Coaching-Gruppe bei Facebook: https://www.facebook.com/groups/mama.speciale
124. Interview Marita Strubelt zum Thema "Mama-Skills im Job einsetzen und umgekehrt"
mercredi 8 juin 2022 • Durée 19:00
In der heutigen Folge darf ich die wundervolle Marita Strubelt zum Thema "Mama-Skills im Job einsetzen und umgekehrt" interviewen.
Oft denken wir Mamas ja, dass wir Zuhause nur Mamas sind und sonst nichts weiter "leisten" bzw. dass wir uns im Familienleben nichts aneignen, was wir auch sehr gut im Berufsleben einsetzen können. Das sieht Marita ganz anders. Hör dir das Interview an und lass dich überraschen. Es gibt wirklich viel mehr Parallelen, als du denkst.
Marita hat auch einen Artikel über das Thema geschrieben. Hier kannst du ihn lesen: https://www.patchworkaufaugenhoehe.de/2021/11/14/kind-und-karriere/
Über Marita Strubelt: Sie ist geboren am 11.11.1981 in Hamburg, studierte Chinesisch und BWL, bevor sie sich ganz dem Thema Kommunikation widmete und als Familiencoach selbständig machte. Sie ist Mutter und Stiefmutter von "zwei Bauchkindern und einem Bonuskind". Mit ihrem Blog "Patchwork auf Augenhöhe" (www.patchworkaufaugenhoehe.de) leistet sie einen wertvollen Beitrag für eine wertschätzende Kommunikation in Patchwork-Familien. Ihr Buch Patchwork Power erschien 2021 im migo Verlag. Sie lebt mit ihrem Mann und den Kindern in Frankfurt am Main.
Links:
https://www.patchworkaufaugenhoehe.de
https://www.facebook.com/patchworkaufaugenhoehe
https://www.instagram.com/patchworkaufaugenhoehe
https://www.youtube.com/c/maritastrubelt
Ich wünsche dir, wie immer, ganz viel entspannte Zeit und ganz viel Liebe.
Und vergiss nicht: Schreib mir! Stell mir Fragen! Unter sag-es@mama-speciale.de oder direkt unter der jeweiligen Podcast-Folge unter https://www.mama-speciale.de/podcasts, bei https://www.facebook.com/alleinerziehend.berufstaetig.erfolgreich oder https://www.instagram.com/alleinerziehend.berufstaetig/. Sag mir, welche Themen du noch mit mir behandeln möchtest. Es geht hier ja schließlich um DICH.
Und wenn dir mein Podcast gefällt, dann freue ich mich sehr, wenn du ihn abonnierst und mir bei iTunes eine tolle Bewertung hinterlassen würdest, damit wir noch mehr großartige Frauen erreichen und zu einer Riesen-Community voller "Mamas Speciale" werden und gemeinsam wachsen dürfen.
Alles Gute, deine Kristina aka Mama Speciale
123. 5 Tage mal spüren, wie es sein kann...
mercredi 25 mai 2022 • Durée 22:41
Der erste Workshop #DuBistEineHeldin ist vorbei und ich fand es so so großartig. In den 5 Tagen hab ich alles gegeben, um dir zu zeigen, wie es sich anfühlt, eine Mama zu sein, die sich für die Veränderung entschieden hat. Und du hast gespürt, wie es sein kann, wenn du
- Dich priorisierst
- Für dich und deine Familie gehst
- Dich für mehr als "ganz okay" entschieden hast
- Das alles nicht alleine machen musst, sondern jemanden an deiner Seite hast, die genau weiß, wie du dich fühlst und wo sie ansetzen muss, wenn du nicht weiterweißt
Wenn der Workshop dir gut getan hat und du jetzt merkst, dass die Energie, die dich in dieser Zeit so gepusht hat, weg ist, dann lass uns reden. Buche hier ein Gespräch mit mir: https://calendly.com/mamaspeciale/mama_zu_mama
Ich freue mich auf dich. Lass uns gemeinsam ein schöneres Umfeld für unsere Kinder schaffen und uns gleichzeitig verwirklichen.
Ich wünsche dir ganz viel entspannte Zeit und ganz viel Liebe. Deine Kristina aka Mama Speciale
Und vergiss nicht: Schreib mir! Stell mir Fragen! Unter sag-es@mama-speciale.de oder direkt unter der jeweiligen Podcast-Folge unter https://www.mama-speciale.de/podcasts, bei https://www.facebook.com/alleinerziehend.berufstaetig.erfolgreich oder https://www.instagram.com/alleinerziehend.berufstaetig/. Sag mir, welche Themen du noch mit mir behandeln möchtest. Es geht hier ja schließlich um DICH.
Und wenn dir mein Podcast gefällt, dann freue ich mich sehr, wenn du ihn abonnierst und mir bei iTunes eine tolle Bewertung hinterlassen würdest, damit wir noch mehr großartige Frauen erreichen und zu einer Riesen-Community voller "Mamas Speciale" werden und gemeinsam wachsen dürfen.
Alles Gute, deine Kristina aka Mama Speciale
122. Heute erzähle ich dir etwas über mich
mercredi 4 mai 2022 • Durée 31:35
Bevor ich mit dem Thema starte: Ich habe den wundervollen Workshop #DuBistEineHeldin kreiert, der am 16. Mai 2022 startet und 5 Abende geht. Er ist für dich als alleinerziehende, berufstätige Mamas. Er findet jeweils immer etwa eine Stunde in meiner Facebook-Gruppe um 20:30 Uhr statt. Und dort erfährst du, wie du geduldiger und entspannter wirst, damit du viel gelassener auf Alltagssituationen, ob jetzt privat oder beruflich reagieren kannst. Wie du dein:e Kind:er besser verstehen und wahrnehmen kannst, damit ihr ein harmonisches Zusammensein habt. Wie du deine Bedürfnisse erkennst und kommunizierst, damit du aus diesem Hussle-Modus rauskommst und wirklich mal in dich hinein hörst, was brauche ich gerade, was wäre jetzt toll. Und wie du dir Freiräume schaffen und freie Zeit finden kannst, damit du das alles in Leichtigkeit machen kannst. Melde dich jetzt an: http://dubisteineheldin.de
Jetzt starten wir mit dem Thema. Heute möchte ich dir über mich erzählen, damit du ein Gefühl dafür bekommst, warum und weshalb ich das hier mache.
Ich bin 1978 in Kasachstan geboren und bin da mit meinen Eltern in einer, für die Verhältnisse von Kasachstan, Kleinstadt, aber für deutsche Verhältnisse war das eine sehr große Stadt, aufgewachsen. Und eigentlich würde ich sagen, dass ich als Kind einer alleinerziehenden Frau groß geworden bin. Meine Eltern haben zwar bis zum Tod meines Vaters zusammengelebt, aber bereits in Kasachstan war mein Vater so gut wie nie anwesend. Ich kann mich an ein paar Situationen erinnern, bei denen er dabei war und die auch schön waren. Und ansonsten eigentlich immer nur an Streit zwischen meinen Eltern, an einen wirklich massiven Streit. Mit Gewaltandrohungen, von beiden Seiten und weiteren solchen Geschichten. Und ich erinnere mich daran, dass ich mich schützend vor meine Mutter gestellt habe, weil ich nicht weiter wusste. Ich habe ganz viel geweint und habe mich immer vor meiner Mutter gestellt. Solche Bilder kommen in mir hoch, wenn ich an meine Kindheit denke.
Mein Vater war ein Alkoholiker. Er hat zwar immer gearbeitet. Aber seine Rolle als Vater nicht wirklich leben können. Und ich habe schon von klein auf gelernt, dass es nicht sicher ist, mit einem Mann zusammen zu sein. Und dass ich einem Mann nicht vertrauen kann.
Meine Eltern lebten in einer krassen Co-Abhängigkeit, was mir jetzt erst am Erwachsenenalter bewusst geworden ist. Mein Vater hat immer die starke, leitende Frau gesucht, also seine Mutter im Prinzip.
Was meine Mutter auch komplett bedient hat. End meine Mutter hat diesen schwachen Mann an ihrer Seite gebraucht, um ihre eigene Schwäche nicht zu fühlen. Weil das für sie vermutlich unerträglich war. Ich weiß es nicht genau, aber es war ein Zusammenspiel. Definitiv. Es war jetzt nicht so, die eine Seite da mehr reingegeben hat als die andere.
Na ja, du kannst dir ja vielleicht vorstellen, wenn wenn ein Kind in so einem Haus aufwächst, welch ein Bild das von einer Familie hat. Genau. Und wie soll ein Kind, was solch ein Bild von der Familie hat, als Erwachsene eine normale Familie gründen können? Das ist gar nicht machbar. Das ist ja so, als würde jemand von mir auf einmal verlangen, dass ich gut Englisch sprechen soll, wenn ich bislang weder Unterricht hatte, noch es irgendwo gesehen und gehört hätte. Das dürfen wir ja auch ich erstmal lernen, ne?
Und, klar gibt es Frauen oder Männer da draußen, die den richtigen Menschen ihr Leben ziehen, der/die sie dadurch begleitet. Ich aber habe mir tatsächlich, weil ich in der Zeit völlig unbewusst gelebt habe, meinen Vater ins Leben gezogen. Und mich dann gewundert, warum es mir immer wieder passiert. Ich habe immer gedacht “Man, das Leben bestraft mich! Ich muss irgendwas ausbaden! Es ist in unserer Ahnenreihe, muss irgendwas Schlimmes ausbaden, deswegen kommen immer wieder diese Menschen in mein Leben. Bis ich das ausgebadet habe. Und wenn ich mir ganz viel Mühe gegeben habe, dann wird das vorbei sein.”
Ich habe damals noch nicht verstanden, dass ich mir das alles selber kreiert habe. Ich dachte immer, ich gebe mir noch nicht genug Mühe. Deshalb passiert mir das. Mir war nicht klar, dass ich da selber den Hebel ziehen kann. Und hab immer wieder den Typ Mann in mein Leben gezogen, der nicht für eine Familie geeignet war. Jedenfalls nicht mit mir. Vielleicht gibt es da andere Konstellationen, wo das besser gepasst hätte. Mit mir hätte das einfach nicht funktionieren können. Und das ging so weiter, bis einschließlich dem Vater meiner Tochter dann. Das war wirklich die Krönung. Er hat einfach all die Männer vor ihm übertroffen.
Ich habe mit ihm wirklich die schönste Zeit meines meines Lebens als Paar gehabt. Aber auch mit die schlimmste. Mit krassen Streitereien mit Gewaltandrohungen und solche Geschichten. Also im Prinzip das, was meine Eltern auch hatten. Und als ich endgültig entschieden habe, dass er nicht mehr wiederkommen soll, war Clara 1,5 Jahre alt. Das heißt, sie hat auf jeden Fall was mitbekommen. Was mir aber wichtig ist, dass ich mich entschieden habe, das ich es diesmal anders gemacht habe, weil ich einfach auch gemerkt habe, ich bin hier nicht nur für mich verantwortlich. Ich war ja diesmal für ein anderes Wesen verantwortlich, was mir komplett ausgeliefert war und ist, mit ihren sechs Jahren. Und mir war klar, wenn das so weitergeht, dann wird das immer schlimmer werden. Es wird nicht besser werden, wenn ich alles so lasse. Und da habe ich mich entschieden. dass ich alleine weitergehe.
Und vermutlich kennst du das auch, was so alles dann über einen einbricht. Die Trennung, als Familie versagt zu haben und Sätze wie “Ich habe das ja kaputt gemacht” und “Ich bin schuld daran, dass dieser Mensch in meinem Leben war” und “Ich nehme meiner Tochter den Vater weg, weil ich mich getrennt habe” und “Ich, ich, ich, ich, ich”. Ich habe ganz viel Schuld auf mich gelegt.
Zum anderen spürte ich aber auch diese Freiheit, dass dieser Mensch weg war, der mich sehr viel Energie und Kraft gekostet hat. Ich habe es ihm erlaubt, mich so zu manipulieren und mich so zu beeinflussen und habe mir so viel Quatsch erzählen lassen. Ich war hier mitverantwortlich. So etwas würde mir jetzt nicht mehr passieren, weil ich genau spüre, wenn mir jemand etwas erzählt, was nicht zu mir gehört.
Und 1,5 Jahre später bin ich in einer übelste Überforderung geschlittert. Die Geschichte kennst du ja vielleicht. Wenn nein, dann höre dir gerne die 5. Folge an. In dieser Folge erzähle ich auch warum und weshalb wir da überhaupt landen. Denn unser Anspruch an uns ist einfach viel zu hoch ist, viel zu unrealistisch. Und in dieser Überforderung hatte ich mal wieder einen krassen Wutausbruch. Meine Tochter ist damals weinend ins Bett gelaufen und ich dann nach 10 Sekunden hinterher, weil ich es, wieder, total bereut hatte. Das kennst du bestimmt auch, dieses Bereuen sofort nach dem Ausraster. Da bin ich halt hinterher und habe mich tausend Mal entschuldigt. Diesmal war es aber anders. Normalerweise haben wir halt nur zusammen geweint, ich habe mich tausend Mal entschuldigt und mich schon selber gar nicht mehr so richtig ernst genommen. Ich dachte “Man, wie oft willst du dich eigentlich noch entschuldigen, ohne, dass sich was ändert?” Und dieses Mal hat sie mich, mit ihren dreieinhalb Jahren, angeguckt und gesagt “Mama, wenn du so bist, tut mir mein Herz weh.”
Du kannst dir vielleicht vorstellen, was alles in mir vorging. Wie ich mich geschämt habe. Und auch direkt wütend auf mich wurde, weil ich das hab alles passieren lassen, ohne dass ich auf mich aufgepasst habe und achtsam war. Ich dachte, wenn ich mir bloß noch mehr Mühe gebe und noch mehr Bücher lese und noch mehr YouTube-Channels gucke, dann wird das schon werden. Und das ist es halt nicht. Das ist leider nicht besser geworden, sondern eher schlimmer. Und ab dem Moment war mir klar, ich gehe jetzt für mich.
Und ich gehe jetzt für meine Tochter und für uns als Familie. Und auch ab da hab ich gezielt nach Lösungen gesucht und auch angefangen, Geld in mich zu investieren. Hab mir Hörbücher gekauft und hab angefangen Online-Kurse zu machen, weil es als alleinerziehende, berufstätige Frau total praktisch war. Ich war so dankbar für jeden Impuls und jede Stütze, die ich bekommen habe. Weil ich jedes Mal gemerkt habe, dass mich das näher zu meinem Herzen, näher zu meinem wahrem Ich, bringt. Und ich konnte mich mehr spüren, und verstehen, was ich brauche. Hab so meine Bedürfnisse wieder gesehen und was ich mag, was mir Spaß macht. Das habe ich ja auch alles komplett verlernt. Vorher hatte ich ja gar keine Zeit dafür, dachte ich immer, weil ich gar nicht gemerkt oder gesehen habe, wie viel Zeit ich für Sachen verschwende, die überhaupt gar keine Relevanz haben und überhaupt nicht wichtig sind.
Und, ich kann dir auch sagen, dass es für mich ein krasser Schritt war, Geld in mich zu investieren. Ich wollte immer alles kostenlos haben, weil es sich für mich total unnatürlich angefühlt hat, dass ich für etwas, was mir guttun würde, was mir helfen würde, Geld ausgeben soll. Mittlerweile weiß ich, das ich es mir damals nicht wert war. Das ist wirklich verrückt.
Und dann habe ich auch ganz lange gedacht, dass das alles bei den anderen funktioniert, aber doch nicht bei mir. Ich bin ja ganz besonders und speziell. Ich bin ja ganz anders, das wird bei mir nicht funktionieren, weil keine Ahnung, ne?
Ich hab immer und immer wieder irgendwelche Gründe gefunden, warum es bei mir nicht gehen wird. Aber an diesem einen Tag war mir klar: Jetzt muss sich was verändern und da habe ich mich geöffnet und da kam alles nötige irgendwie zu mir. Es gibt ja diesen einen Spruch: “Wenn der Schüler so weit ist, dann kommen die Lehrer”. Und so war es auch, sie sind gekommen. In egal welcher Form, ich bin Bodo Schäfer lange gefolgt. Ich bin Robert Betz ganz lange gefolgt. Habe dann Gedankentanken für mich entdeckt und habe dann bei Greator die Coaching-Ausbildung gemacht. Das war für mich eine krasse Investition. 7.000 € habe ich da in mich investiert. Das war für mich so eine Krasse Überwindung. Ich erinnere mich, wie ich in meiner Wohnung durch die Räume gegangen bin und das richtig körperlich gespürt habe, dass ich gerade etwas tue, was genau richtig für mich ist, aber das ganze Geld…. “Wie willst du das bezahlen und was was passiert wenn's bei dir nicht klappt? Das wird bestimmt bei den anderen funktionieren und bei dir nicht. Du bist doch kein Coach. Guck dich doch mal an. Du bist doch Programmiererin. Was denken denn die anderen?” Bli bla blu… Und was auch immer da alles abging?
Und ich hab's trotzdem möglich gemacht. Ich habe mir Geld geliehen. Von einem sehr guten Freund, der finanziell gut aufgestellt ist. Das war für mich auch eine krasse Überwindungen, ihn danach zu fragen. Da musste ich erneut aus der Komfortzone gehen. Das war mir wirklich unangenehm, aber ich hab's trotzdem gemacht, weil ich im Herzen wusste, wie sehr ich das möchte. Und ich hab's nicht bereut, keine einzige Sekunde. Das hat mich so weit nach vorne katapultiert und das in so kurzer Zeit.
Und ich möchte dich mit dieser Folge auch dazu einladen, dass du bei dir mal schaust, wie gut du dir erlaubst, dir etwas zu schenken, was dir gut tun würde und dich in kurzer Zeit so weit nach vorne bringen wird. Es ist möglich, ein entspanntes Leben als alleinerziehende, berufstätige Mama zu führen. Dafür musst du dich aber priorisieren. Du kennst dieses Beispiel mit dem Flugzeug: Wenn das Flugzeug abstürzt, dann kommen Sauerstoffmasken runter und erst kümmerst du dich um dich und dann um dein Kind. Und genauso läuft das auch im Leben. Du setzt die Prioritäten. Du hast es in der Hand, was in deinem Leben passiert. Hör auf dein Herz. Das weiß immer, was für uns das Richtige ist. Das ist unser unser Navigationssystem zum Glück, zur Erfüllung, zur Entspannung, zur Geduld, uvm. Setz dich an erste Stelle, denn nur so kannst du auch für dein Kind da sein.
Und hier möchte ich dich noch mal an den Workshop #DuBistEineHeldin erinnern. Den Workshop habe ich für dich gemacht, weil ich dich einfach wirklich zu diesem Leben führen möchte. Ich möchte dich dahin begleiten. Ich habe das ja schon alles erlebt. Das brauchst du alles gar nicht durchgehen. Und du musst auch gar nicht wissen, wie. Ich zeige dir das alles. Komm einfach dahin und lass dich da einfach von mir inspirieren, von mir leiten, von mir in die Hand nehmen. Ich habe mir das damals so sehr gewünscht, deswegen habe ich das auch ins Leben gerufen. Klicke dafür einfach hier http://dubisteineheldin.de
Ich freue mich auf dich und wünsche dir ganz viel entspannte Zeit und ganz viel Liebe.
Und vergiss nicht: Schreib mir! Stell mir Fragen! Unter sag-es@mama-speciale.de oder direkt unter der jeweiligen Podcast-Folge unter https://www.mama-speciale.de/podcasts, bei https://www.facebook.com/alleinerziehend.berufstaetig.erfolgreich oder https://www.instagram.com/alleinerziehend.berufstaetig/. Sag mir, welche Themen du noch mit mir behandeln möchtest. Es geht hier ja schließlich um DICH.
Und wenn dir mein Podcast gefällt, dann freue ich mich sehr, wenn du ihn abonnierst und mir bei iTunes eine tolle Bewertung hinterlassen würdest, damit wir noch mehr großartige Frauen erreichen und zu einer Riesen-Community voller "Mamas Speciale" werden und gemeinsam wachsen dürfen.
Alles Gute, deine Kristina aka Mama Speciale
121. Interview mit Andrea Cohen zum Thema Mut, Entscheidung und einfach mal machen!
mercredi 20 avril 2022 • Durée 31:30
Möchtest du erfahren, wie du als alleinerziehende, berufstätige Mama endlich alles unter einen Hut bekommst und dabei geduldiger und entspannter wirst?
Dann komm zu meinem Workshop #DuBistEineHeldin. Dieser findet vom 16.-20.05.22 um 20:30 Uhr live und online statt. Klicke dafür hier und melde dich an: http://dubisteineheldin.de
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In der heutigen Folge darf ich mal wieder eine tolle Frau, die alleinerziehend und berufstätig, in diesem Fall sogar selbstständig ist, interviewen. Die liebe Andrea erzählt uns ihre Geschichte. Was bei ihr der Auslöser war, dass sie mutig wurde und für sich gegangen ist, obwohl sie zwei kleine Kinder (1, 4) zu dem Zeitpunkt hatte.
Ihr Leitsatz ist "Einfach machen, könnte ja gut werden." und genau diese Grundstimmung hat diese Podcast-Folge auch. Lass dich von Andrea inspirieren und schau auch mal bei dir, ob du dich vielleicht gerade auch in dem "Eigentlich-läuft-es-ja-ganz-okay" befindest, oder dem "Bei-den-anderen-läuft-es-ja-noch-viel-schlimmer" und dir dadurch ein viel schöneres Leben verwehrst. Wenn du dich gerade ertappt fühlst, dann scrolle jetzt nach ganz oben und klicke auf den Link zu meinem Workshop und entscheide dich, FÜR DICH und deine Familie zu gehen.
Ich wünsche dir, wie immer, ganz viel entspannte Zeit und ganz viel Liebe.
Und vergiss nicht: Schreib mir! Stell mir Fragen! Unter sag-es@mama-speciale.de oder direkt unter der jeweiligen Podcast-Folge unter https://www.mama-speciale.de/podcasts, bei https://www.facebook.com/alleinerziehend.berufstaetig.erfolgreich oder https://www.instagram.com/alleinerziehend.berufstaetig/. Sag mir, welche Themen du noch mit mir behandeln möchtest. Es geht hier ja schließlich um DICH.
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Alles Gute, deine Kristina aka Mama Speciale
120. Es lastet so viel auf meinen Schultern
mercredi 6 avril 2022 • Durée 35:07
Werbung: Individuelle Einzelnachhilfe für eur:e Kind:er im modernen virtuellen Klassenzimmer. Ihr bekommst einen Nachhilfelehrer, der genau zu deinem Kind und seinen Bedürfnissen passt, gemeinsam werden Lernlücken gefunden und aufgearbeitet, sodass dein Kind im aktuellen Stoff wieder mitkommen kann. Mach jetzt eine kostenlose Probestunde aus: Klicke dazu auf diesen Link https://probestunde.tutorspace.de/code-einloesen/ und trage als Gutscheincode SPECIALE ein.
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Als alleinerziehende, berufstätige Mama haben wir einfach echt viel auf dem Plan stehen. Frühstück machen, Kind wecken, zum Anziehen zwingen, zum Zähneputzen zwingen, haha. Danach dann, je nach Alter, zum Kindergarten bzw. Schule begleiten. Wenn das Kind/die Kinder zur Schule gehen, müssen wir checken, ob auch die Hausaufgaben gemacht wurden, ob das Kind mal wieder in die Badewanne muss, neue Schuhe oder Jacke braucht, essen, trinken, Liebe….. AAAAHHH. Und das sind nur die Aufgaben um das Kind/die Kinder herum. Und was ist mit dem Haushalt? Und, leider sehr häufig bei uns, erst als letztes denken wir an uns. Was ist mit mir? Ich möchte ja auch ab und an auch mal was für mich tun. Aber wann soll das denn sein? Da es für uns die einzig schlüssige Erklärung bzw. auch die einfachste Lösung ist (denn uns und unsere Bedürfnisse stellen wir ja immer hintern an, das sind wir ja gewohnt), fällt dieser Teil oft einfach weg. Dabei ist dieser Teil der Wichtigste. Du hast bestimmt schon oft gehört “Ein glückliche Mutter hat glückliche Kinder.“. Und das ist wirklich wahr. Du kannst mir das glauben. Ich weiß es. Denn ich war mal unglücklich und das wirkte sich sehr auf meine Tochter aus. Und mittlerweile bin ich glücklich und auch das spiegelt sich in meiner Tochter und unserer Beziehung. Und das ist so großartig.
In der Zeit, in der es mir so schlecht ging, hab ich mir ein ToDo nach dem nächsten aufgebürdet. Ich dachte, das kann ja keiner außer mir erledigen. Entweder, weil ich wirklich nicht nach Hilfe fragen konnte und dazu gab es auch schon eine Folge, also wie du lernst, Hilfe anzunehmen. Oder, weil ich dachte, dass es eh keiner besser kann als ich. Dazu kamen dann noch Anfragen von Bekannten, weil ich Programmiererin bin/war, die ich auch schlecht ablehnen konnte. Ich wusste, dass der Markt einfach keine Kapazitäten hergab und ich teilweise die einzige Lösung für diese Menschen war. Ich konnte nicht nein sagen. Hier hat also mein Helfersyndrom richtig zugeschlagen. Und der Berg an Belastung wuchs und wuchs und ich wusste überhaupt nicht mehr, wie ich den stoppen sollte. Bis dieser eine Tag kam, den du kennst, wenn du die 5. Podcast-Folge kennst “Überfordert, wer erwartet hier wirklich etwas von mir?“. Wenn du die Folge nicht kennst, dann höre sie dir unbedingt an. Da erzähle ich dir, warum ich Mama Speciale geschaffen und mich auf den Weg für mich und meine kleine Familie gemacht habe. In Kurzform verrate ich dir, dass meine Tochter mich zum Wachwerden mehr oder weniger gezwungen hat. Mir wurde einfach klar, dass wenn ich weiterhin das gleiche tue, ich auch weiterhin das gleiche erlebe. Ich hab also angefangen zu schauen, was ich anders machen kann.
Ich hab zuerst mal gecheckt, wie ich mir mehr Zeit einräumen kann. Was kann ich auslagern. Jaaaaa, eine Putzfee wäre doch super. Ich hasse es, zu putzen. Das ist doch nahliegend, dass ich das auslagere. Natürlich hatte ich auch mit mir zu kämpfen. Eine fremde Person in meiner Wohnung, die dann auch auf all meine Sachen Zugriff hat. Vielleicht durchstöbert sie ja alles oder womöglich klaut sie noch was. Das alles ging mir durch den Kopf. Und auch der Satz “Was?! Du kannst dir eine Putzfrau leisten?!“. Dieser Satz war fast noch schwerwiegender in meinem Kopf. Konnte ich mir denn überhaupt eine Putzfrau leisten bzw. eher erlauben? Ich meine das jetzt nicht finanziell, ich meine das eher von meiner Erziehung her. Ich hab mir immer meine Mutter vorgestellt, wenn ich ihr das erzähle. Das war nicht schön. Aber, mal ehrlich, was ist denn die Alternative?! Weiterhin mindestens 1x alle zwei Wochen 3-5 Stunden etwas tun, was mir überhaupt keinen Spaß macht und mich Kraft raubt?! Nee! Genau das wollte ich ja abschaffen. Ich wollte ja mehr Freude in mein Leben bringen und mir auch mehr qualitativ hochwertige Zeit verschaffen. Also hab ich mir eine Putzfee angeschafft und bereue nichts. Ja, okay, es hat etwas gedauert, bis ich es meiner Mutter erzählt habe und als sie das Klemmbrett der Putzfee entdeckt hatte, dachte sie doch tatsächlich, dass ich als Putzfee arbeiten würde und mich gefragt, ob ich Geldsorgen hätte, haha. Kannst du mal sehen, von wem wir dieses Nicht-Erlauben-es-sich-einfach-mal-leichter-zu-machen haben. Aber ich feiere jedes Mal, wenn ich meine Wohnung betrete und sie glänzt und ich hab keinen Finger dafür gerührt, bis auf vorher etwas Ordnung geschaffen.
Was wäre also der nächste Step, wie ich mir Zeit verschaffen kann? Die Antwort war recht klar: Ich darf meine Tochter regelmäßig mit anderen Kindern verabreden. Ob die Kinder nun zu uns kommen oder Clara geht dann dahin. Es ist in beiden Fällen eine Erleichterung. Natürlich ist es für mich viel entspannter, wenn sie woanders ist. Dann muss ich mich nicht ums Essen kümmern und auch nicht im Nachhinein aufräumen. Aber in beiden Fällen komme ich um das Spielen herum, was mir auch in seltenen Fällen Spaß gemacht hat. Ich bin da eher die Kuscheln-aber-nicht-spielen-Mama. Klar spiele ich auch mit Clara, aber es gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, wenn ich ehrlich bin. Ich habe also dafür gesorgt, dass ich meine Tochter regelmäßig verabredet hab. Und, es ist bis Heute noch so, dass ich oft nach den Treffen bei den Eltern frage und bei mir oft das Gefühl aufkommt, dass es vielleicht nerven könnte. Aber auch hier: Was ist denn die Alternative? Entweder ich spiele den halben Tag mit meiner Tochter, setze sie vor den Fernseher oder freue mich, wenn sie doch mal alleine spielt, was tatsächlich recht häufig vorkommt. Was soll sie machen bei der Mutter, haha?
Und als nächstes war mir klar, dass ich wirklich aufhören darf, mir immer mehr Aufgaben auf den Berg drauf zu legen. Und das hieß, dass ich mental stärker werden, mich aus diesem Helfersyndrom rausziehen muss. Ich dachte früher so oft, dass ich etwas wiedergutmachen müsste. Keine Ahnung, wo das herkam. Und oft war dieses “Och, eigentlich ist doch alles gut. Anderen geht es ja noch viel schlechter.“. Ja, klar gibt es immer Menschen, denen es schlechter geht. Aber mal ganz ehrlich: Du fühlst doch ganz tief in dir, dass du ein viel cooleres Leben verdient hast, als nur “es geht schon irgendwie“, oder? Bei mir war es auf jeden Fall so und ich habe angefangen, mich mit mir zu beschäftigen. Was möchte ich, wobei fühle ich mich wohl, was tut mir gut. Und oft kam ich an diese eine Grenze, dass ich mir selber vieles gar nicht erlauben konnte, sogar den inneren Befehl hatte, alles alleine schaffen zu müssen. Es war für mich teilweise richtig absurd, dass ich mir Hilfe holen soll!!! Das war so weit weg aus meiner Vorstellung, dass ich das nicht mal greifen konnte. Aber warum fällt es mir so schwer, mir etwas Gutes zu tun, bzw. es mir leichter zu machen? Warum denke ich, dass ich es nicht verdient habe bzw. dass es schwer sein muss. Halte ich mich etwa für so wertlos, dass ich mir nicht mal vorstellen kann, mir Hilfe, Leichtigkeit und Freude zu gönnen?! Muss ich hier gefühlt noch etwas ausbaden oder es mir verdienen?! Autsch… Das hat auf jeden Fall ordentlich gesessen, als mir das klar wurde. Und für mich stand fest, dass ich genau hier ansetzen muss, um in das Leben einzutauchen, was ich mir eigentlich für mich vorgestellt habe. Wobei ich damals nicht genau wusste, was ich eigentlich will, nur, dass es anders sein sollte als es war. Mittlerweile weiß ich ganz genau, wie ich leben möchte. Dazu aber ein anderes Mal.
Ich möchte dich mit dieser Folge einfach mal dazu einladen, dass du bei dir mal schaust, warum du gerade nicht weißt, wo vorne und wo hinten ist. Ich weiß, wir haben gerade wirklich besondere Zeiten wegen den Bestimmungen und Corona. Und gerade jetzt ist es umso wichtiger, dass du dir selber erlaubst, dich zu entlasten. Sag es dir am besten jeden Tag vorm Spiegel: “Ich erlaube mir, mein Leben leichter zu gestalten und Hilfe zu holen.“ Und dann schau, was dir helfen würde. Hast du vielleicht Kinder im Home-Schooling und kannst das Lernen bzw. Hausaufgaben machen outsourcen? Das kostet ja nicht nur Zeit, sondern auch sehr viele Nerven und ist oft belastend für die Eltern-Kind-Beziehung. Höre dir dazu sehr gerne die Werbung am Anfang dieser Folge an. Oder wie wäre es mit einer Putzfee? Wie wäre es mit einem Lieferdienst für die Lebensmittel und/oder Getränke? Kannst du deine Kinder regelmäßig verabreden oder sie in irgendeinem Verein anmelden? Natürlich sollten sie es im besten Fall auch wollen, haha. Öffne dich dieser Hilfe. Erlaube es dir. Wir stellen das Geld oft auf eine viel zu hohe Stufe und wollen es nicht gehen lassen. Auch, wenn es bedeutet, dass unsere Gesundheit und unsere Beziehungen darunter leiden. Dazu gebe ich dir gerne ein Szenario: Stell dir vor, das Geld wäre eine Freundin. Klar, du freust dich immer, wenn sie zu dir kommt. Du machst aber immer voll die Szene, wenn die Freundin wieder gehen möchte. Was denkst du denn, wie gerne deine Freundin dich noch mal besuchen kommt, wenn sie weiß, wie schwer der Abschied wird. Und verstehe mich hier nicht falsch, du sollst das Geld nicht für Konsum-Quatsch ausgeben, der dich sowieso nicht auf Dauer glücklich macht. Das hast du vermutlich auch schon mitbekommen. Setze das Geld dafür ein, um dich nachhaltig glücklich zu machen, um dir Freiräume zu schaffen und um dich weiter zu entwickeln. Denn das sind die Themen, die dich dem Leben näher bringen, welches das Universum für dich gedacht hat, nämlich eins mit Lebensfreude, Leichtigkeit und ganz viel Liebe.
Und genau dabei kann ich dich unterstützen. Ich bin diesen Weg gegangen. Ich weiß, wo du gerade stehst und dass du dir vieles noch nicht erlauben kannst. Schritt für Schritt nehme ich dich hier an die Hand und zeige dir, wie das geht. In den Shownotes findest du ganz oben einen Link zu meinem Kalender. Klicke drauf und buche ein Mama-zu-Mama-Gespräch und lass uns schauen, wohin die Reise gehen darf. Erlaubst du es dir?
Ich wünsche dir, wie immer, ganz viel entspannte Zeit und ganz viel Liebe.
Und vergiss nicht: Schreib mir! Stell mir Fragen! Unter sag-es@mama-speciale.de oder direkt unter der jeweiligen Podcast-Folge unter https://www.mama-speciale.de/podcasts, bei https://www.facebook.com/alleinerziehend.berufstaetig.erfolgreich oder https://www.instagram.com/alleinerziehend.berufstaetig/. Sag mir, welche Themen du noch mit mir behandeln möchtest. Es geht hier ja schließlich um DICH.
Und wenn dir mein Podcast gefällt, dann freue ich mich sehr, wenn du ihn abonnierst und mir bei iTunes eine tolle Bewertung hinterlassen würdest, damit wir noch mehr großartige Frauen erreichen und zu einer Riesen-Community voller "Mamas Speciale" werden und gemeinsam wachsen dürfen.
Alles Gute, deine Kristina aka Mama Speciale
119. "Wie schaffst du das alles bloß?!"
mercredi 23 mars 2022 • Durée 14:36
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Kennst du diese Frage? Und? Wie oft hast du sie schon gehört? Ich gefühlt schon 10.000 Mal. Und anfangs fand ich das eigentlich auch ganz okay, sie zu hören. Irgendwie ging sie so rein und wieder raus. Ich hab dann immer als Antwort gegeben “Ich hab ja keine andere Wahl. Wer soll es denn sonst machen?“.
Aber irgendwann merkte ich, dass mich diese Frage immer aggressiver machte. Ich dachte dann immer mehr als Antwort “KEINE AHNUNG! MICH FRAGT JA NIEMAND! ICH MUSS HALT!“. Upps, was staut sich denn da bitte an?!
Und ich wäre ja nicht ich, wenn ich es mir nicht anschauen würde, ne?! Ich hab angefangen, es zu durchleuchten. Warum genau macht mich diese Frage denn so aggressiv? Die Menschen, die mir diese Frage stellen, fragen sich das ja wirklich. Für die ist das Leben als Zwei-Eltern-Familie schon anstrengend. Und wenn sie dann alleine wären… Nicht auszumalen… Und ich weiß auch ganz sicher, dass diese Menschen mich auch sehr mögen und zum Teil auch lieben. Sie würden mir die Frage nicht stellen, um mich zu ärgern. Sie stellen mir diese Frage, um mir eher ihre Anerkennung zu zeigen. Dass sie meine Leistung sehen und bewundern, bzw. mich.
Und da kam es mir: Es ist also etwas in mir, was die triggern, was sie berühren durch diese Frage. Aber was könnte es sein? Es hat wirklich etwas länger gedauert, bis ich die Antwort darauf bekommen habe. Und ich erkannte für mich, dass hier ein Bedürfnis nicht gestillt wird und dadurch immer lauter wird. Und dass dadurch, dass ich immer weitermache, ich auch ständig meine eigenen Grenzen nicht beachte und überschreite. Und das macht mich wütend und aggressiv. Das würde es auch machen, wenn es ein anderer Mensch machen würde. Da würde ich es aber viel früher erkennen und kommunizieren. Da ich hier aber selber “am Werk bin”, nenne ich ich es mal, und meinen eigenen Schatten nicht erkannt bzw. gesehen habe, habe ich diese fragenden Menschen immer als Projektionsfläche oder als meinen Spiegel genutzt. Und so waren sie die vermeintlich bösen, haha.
Aber was genau bringt mich dazu, so zu handeln? Na ich selber natürlich! Dieses “Immer alles und überall, und am besten auch noch perfekt, schaffen zu müssen“ war mein eigener unrealistischer Anspruch an mich und dem wollte ich gerecht werden, komme, was wolle. Natürlich ist dieser Anspruch in der Kindheit entstanden. Als unsere Eltern uns immer wieder für unsere Leistungen gelobt und womöglich uns auch nur dann Liebe geschenkt haben. Dadurch haben wir abgespeichert: Leistung = Liebe. Und so schreiten wir durchs Leben. Und merken oft gar nicht, dass wir so stark in diesen Mustern gefangen sind. Wie oft hab ich mich sagen hören “Es ist echt alles in Ordnung“ oder “Das passt schon“. Und dabei hab ich mir ganz insgeheim gewünscht, dass irgend jemand, einfach ungefragt, bei mir vorbeikommt und mir für ein paar Stunden entweder meine Tochter abnimmt oder mich anders unterstützt, im Haushalt oder mir Einkauf oder oder oder. Das zu kommunizieren konnte ich aber nicht, zu stolz, zu sehr in diesem “Ich möchte nicht bedürftig wirken“ gefangen. Und irgendwann fand ich mich nur noch in diesem Strudel wieder “Ausrasten-Mich bei meiner Tochter entschuldigen-Reue zeigen-Wieder überkochen-Ausrasten-…“ und so weiter und so fort…
Ich hab festgestellt, dass es für uns viel einfacher ist, durch andere Menschen zu sehen, dass irgendwas gerade nicht so läuft, wie wir es uns vorgestellt haben. Und zwar, weil diese Menschen uns triggern, wir uns also “über“ diese Menschen aufregen. “Der spinnt ja wohl!“ oder “Was fällt ihr ein?!“ und dabei ist es oft so, dass wir das eigentlich zu uns sagen. Und flipp jetzt nicht aus, haha. Ich höre dich schon gerade sagen: “Was fällt ihr ein?! Wenn mich ein Mensch aufregt, dann ja wohl, weil dieser Mensch irgendwas tut, was mich aufregt. Und nicht, weil ich etwas falsch mache!“. Beobachte dich gerne hier mal dabei. Leg mal deine Hand auf dein Herz und fühl in dich hinein. Ist es vielleicht so, dass der Mensch, der dich aufgeregt hat, dir einfach nur die Stelle gezeigt hat, die heilen darf? Muss so natürlich nicht sein. Aber sei hier offen und bedenke, wenn es dich trifft, dann betrifft es dich auch. Sonst würde es komplett an dir abprallen, ohne jegliche Emotionen. Das so reflektiert alles sehen zu können, ist natürlich Übungssache. Irgendwann durchschaust du das nach kurzer Zeit und wirst sofort wissen, welcher Knopf bei dir gerade gedrückt wurde. Ob du deine Bedürfnisse wieder nicht siehst oder deine Ängste bestärkt werden oder oder oder. Ich wünsche dir ganz viel Neugier dabei. Denn das schlägt sich überall nieder. In der Beziehung zu deinem Kind/deinen Kindern, im Job, mit deinen Freunden und in Partnerschaften. Wirklich überall. Denn du durchschaust dann einfach, was da gerade passiert und gehst gar nicht in den Vorwurf oder eine falsche Annahme oder projizierst “dich“ auf einen anderen Menschen. Das wird wirklich so viel leichter.
Und wenn du jetzt denkst: “Ich weiß gar nicht, wie das gehen soll”, dann lass es mich dir zeigen. Ich nehme dich an die Hand und zeige dir Schritt für Schritt, wie du immer klarer deine Bedürfnisse siehst und diese auch lebst. Wie du immer mehr erkennst, wann du andere Menschen als Projektionsfläche/Spiegel nutzt. Und wie du dich immer mehr davon befreist, dich aufopfern zu müssen. Denn du bist es wert, du darfst es dir erlauben, dich an erste Stelle zu setzen, denn eine glückliche und zufriedene Mama, hat glückliche und zufriedene Kinder. Nimm jetzt meine Hand und buche ein Impulsgespräch mit mir: Kostenloses Coaching
Ich freue mich auf dich und wünsche dir, wie immer, ganz viel entspannte Zeit und ganz viel Liebe.
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Alles Gute, deine Kristina aka Mama Speciale
118. Immer dieses schlechte Gewissen und dieses Zerrissen-Sein...
mercredi 9 mars 2022 • Durée 19:58
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Kennst du das, dass du irgendwie in allen Bereichen schlechtes Gewissen hast? Deinem Kind/deinen Kindern oder auch deinem Chef/deiner Chefin gegenüber oder auch, wenn du einen Partner/eine Partnerin hast, auch da? Wir sind ja irgendwie permanent in einem latenten schlechten Gewissen drin. Und da meine Facebook-Gruppe ja “Mehr Energie und gutes Gewissen als alleinerziehende & berufstätige Mama” heißt, dachte ich mir: Es wäre sinnvoll, wenn ich auch mal darüber eine Folge mache.
Ich möchte auch gerne mein Erlebtes von früher mit dir teilen, denn das schlechte Gewissen hat mich früher eigentlich immer begleitet. Es fing schon damit an, als ich die Entscheidung getroffen hatte, dass ich nach einem Jahr Elternzeit wieder arbeiten gehe. Da kamen Kommentare wie “Oh, du willst dein Kind schon so früh weggeben? Das ist ja noch so winzig und das braucht dich ja vielleicht”. Und dann war ich in den Zweifeln “Ja, okay, sie ist wirklich noch ganz schön winzig”. Aber ich hab mich entschieden, dass ich arbeiten gehen möchte, dass ich wieder mit erwachsenen Menschen mich austauschen möchte und nicht nur Gugu Gaga hören will, haha. Wenn du meinen Podcast schon länger zuhörst, dann gehörst du auch zu den Frauen, die sich in der Mutterrolle nicht zu 100 % erfüllt fühlen. Du erwartest auch mehr vom Leben, bzw. lebst du einfach gerne unterschiedliche Rollen, in denen du glücklich bist. Aber es kommt ja trotzdem dazu, das wenn eine Frau von außen solche Kommentare hört, dass sie sich halt auch fragt, ob das so in Ordnung ist. Darf ich das? Sollte ich das? Macht das eine gute Mutter? Bla bla bla. Dieses Typische “Bin ich eine gute Mutter?” Und das hat mich damals permanent begleitet.
Und es gibt ja auch die umgedrehte Variante, also dass die Frau dann für sich entscheidet, drei Jahre zu Hause zu bleiben und von anderen hört: “Kannst du dir das denn vorstellen, dass du so lange raus aus dem Job bist und du stehst ja dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Fühlst du dich denn als Frau da überhaupt noch attraktiv, wenn du nur Mutter sein willst?” Und ich war auch nicht anders. Ich habe auch zu der Frau von meinem Cousin gesagt “Ich kann mir das für mich nicht vorstellen.”. Allerdings habe ich das nicht bewertet. Ich hoffe natürlich, dass sie das auch so wahrgenommen hat. Kann auch sein, dass sie es ganz anders aufgenommen hat. Weil wir Frauen ja schon auch dazu neigen, gar nicht zu hören, was unser Gegenüber sagt, bzw. aus welcher Intention heraus sie oder er das sagt. Wir projizieren das häufig auf uns selbst. Und genau deswegen lade ich dich einfach hier mal ein, für dich zu schauen, was ist denn gerade wirklich bei dir Phase?
Wir haben nun mittlerweile seit zwei Jahren Corona und diese Bestimmungen. Und wie stark trägt diese Zeit gerade zu der Zerrissenheit bei. Was für einen Kampf herrscht da bitte zwischen dem “Ich kümmere mich um meine Kinder” und “Ich bin aber trotzdem auch noch die berufstätige Frau, die dann halt irgendwie dem Arbeitgeber auch noch 100 % geben möchte”?!
Das ist aber nicht möglich, wenn das Kind die ganze Zeit neben einem sitzt oder die Kinder um einen herum sind. Das ist einfach nicht möglich! Punkt!
Schau dir einfach mal an, was bei dir gerade los ist. Wer ist denn da, der da was erwartet? Denkst du, dass dein Chef oder deine Chefin das alles erwarten, was du da gerade leistest? Tun sie das wirklich? Beleuchte mal deine Situation ganz genau. Führ mal rein. Hast du eine Ansagen bekommen, dass das so funktionieren soll? Oder ist es tatsächlich eher dein eigener Anspruch, der da einfach so krass greift und dich so sehr unter Druck setzt? Nimm dir dafür Zeit und sei ganz ehrlich zu dir. Du kommst sonst aus diesem Hamsterrad nicht raus! Du kommst auch aus dieser Zerrissenheit nicht raus! Du wirst immer wieder versuchen, beiden Seiten oder vielleicht sogar drei Seiten zu genügen. Du wirst so nach deinem Gefühl nie die 100 % erreichen. Weder bei deinen Kindern, noch bei deiner Partnerin/deinem Partner, noch bei der Arbeit. Geh da jetzt mal rein, fühl mal dieses “Scheiße, ich habe mir grad vorgenommen, Vollgas zu geben für dieses eine Projekt und dann kommt das Kind an 'nervt'!” Du weißt ja, wie ich das meine. Das Kind macht das ja nicht mit Absicht, aber wir fühlen uns genervt. Warum kommt das jetzt grade? Warum muss das jetzt unbedingt sein? Ich denke, du weißt genau, wovon ich spreche. Und ich kann dir nur sagen, der einzige Weg daraus ist wirklich, sich genau das anzuschauen, was gerade Phase bei dir ist. In welcher Situation steckst du?
Wenn du jetzt gerade ganz, ganz frisch aus der Elternzeit in deinen Job wiedergekommen bist, dann darfst du dir hier auch etwas Zeit lassen. Denn das ist ein ganz neuer Lebensabschnitt für dich. So etwas hast du noch nie erlebt. Das ist wie Laufen lernen. Du hast noch nie gearbeitet, während du ein Kind hattest. Das ist das erste Mal! Mach dir das mal klar. Das ist eine besondere Situation, die Achtsamkeit und Weichheit benötigt und weniger Druck. Gib Liebe in die Situation. Nimm an, dass du grade etwas ganz Neues erlebst. Geh raus aus diesem “Immer hetzen hetzen hetzen hetzen” und diesem “Das muss doch, das muss doch, das muss doch.”. DAS MUSS NICHT! Das muss wirklich nicht. Nimm dir Zeit, um zu lernen.
Und wenn du bereits wieder länger in dem Job bist und trotzdem dieses “Sich ständig hetzen, die Erwartungen ganz hochschrauben und immer denken, dass die Erwartungen so hoch von der Arbeit aus geschraubt worden sind” lebst, dann nimm dich auch hier gerade mal raus und schreib dir mal alles auf. Was denkst du, während du arbeitest und während du dich selber so abhetzt?
Du weißt ja, wenn du eine Veränderung haben willst, dann verändere auch etwas. Dann darfst du einfach mal was anders machen. Und am besten geht es, wenn wir es immer schön aufschreiben. Alles, was wir verbessern/optimieren wollen, müssen wir aufschreiben.
Nimm dir deine Glaubenssätze mal unter die Lupe. Hol sie mal aus dem Schatten raus. Was denkst du denn, wenn du arbeitest und dich selber so stresst? Hast du Angst, dass deine Vorgesetzten oder deine Kollegen/Kolleginnen denken, dass du nicht mehr so einsatzbereit bist und deshalb nicht mehr so viel wert bist? Oder hast du sogar Angst, dass du deinen Job dann verlierst, weil du nicht 100 % gibst? Oder ist es sogar das “Ich werde nur geliebt, wenn ich Leistungen bringe.”, also ein Glaubenssatz aus der Kindheit.
Schreib dir einfach alles auf, was da kommt. Und mach dir klar, dass du dir die ganze Zeit mit diesen Sätzen Druck und auch Versagensängste machst. Und das sind beide Kandidaten aus der Gebiet des Mangels.
Mit dem Mangel ziehst du allerdings noch mehr Mangel an, das Gesetz der Anziehung. Das heißt, du bewegst dich nicht raus aus diesem “Ich muss, ich muss, ich muss. Leistung, Leistung, Leistung, Leistung.”, sondern du fütterst es noch mehr mit deinen Gedanken. Und du versuchst es dadurch zu eliminieren, indem du dir noch mehr Aufgaben aufbürdest und versuchst, noch mehr in der kurzen Zeit zu schaffen.
Du kommst da nur raus, indem du dich tatsächlich erstmal rausnimmst und dir das alles mal anschaust, was da los ist. Und wenn du dann diese Sätze hast, dann formuliere sie um. Was genau sind denn deine Sätze? Zum Beispiel “Als Mutter kann ich nicht die Leistungen bringen.” kannst gerne umwandeln nach “Ich entwickle gerade Stärken in ganz anderen Bereichen, die für meinen Arbeitgeber, meine Arbeitgeberin interessant werden.”.
Und trage deine Mutterschaft nicht als etwas, was hinderlich im Job ist. Sondern sei da einfach stabil, sicher und klar. Denn es ist etwas ganz Tolles! Und wenn du das ausstrahlst, wenn du so rausgehst mit diesem Statement “Das es einfach cool ist, Mutter zu sein und zu arbeiten und dass es vereinbar ist.”, dann wirst du auch genau das von deinem Umfeld ernten. Glaube mir.
Und sei realistisch mit deinen Ansprüchen. Du bist jetzt Mutter. Das heißt, dein Fokus hat sich verlagert. Du kannst jetzt nicht mehr 100% überall geben. Und das musst du auch nicht. Erlaube dir das. Denke einfach, dass die ganze Welt dafür Verständnis hat. Die ganze Welt hat Verständnis dafür, dass du jetzt Mutter bist und dass sich deine Prioritäten verändert haben und dass du dadurch, dass du jetzt Mama bist, dem Unternehmen ein viel größeren und tolleren Wert bringst. Denn du erlernst gerade ganz andere und neue Skills! Mega, oder?! Wie wundervoll ist das denn?! Stehe dahinter, du bist Mama, du bist alleinerziehend.
Und trotzdem gehst du arbeiten und wupps so viel und genau das trage auch nach außen. Sei stolz auf dich! Du machst das so, so großartig! Du bist eine ganz großartige Mama, du bist eine wundervolle Frau und du bist auch eine wundervolle Angestellte oder Selbstständige!
Lebe das und du wirst merken, dass diese Selbstsicherheit in dir auch ganz anders nach außen strahlt und du auch anderes Feedback von den Menschen zurückbekommst.
Wenn du dich immer in dieser Schuldzuweisung und dieser Opferrolle aufhältst, dir sagst “Ja, ich habe es schon wieder nicht geschafft. Ich habe schon wieder zu wenig gemacht.”, dann strahlst du auch das aus und kriegst das auch zurück.
Und hier die Learnings:
- Schau dir deine Glaubenssätze an, wandele sie um
- Setze deine Prioritäten anders, setzte deine Ansprüche realistisch. Du bist nicht mehr dieselbe Person, also kannst du auch nicht mehr dieselben Aufgaben mit denselben Ergebnissen erledigen
- Und lebe eine stolze, selbstsichere Mutter nach außen
Und wenn du jetzt sagst: “Ich will genau das! Ich möchte das Leben! Ich möchte gutes Gewissen leben! Ich möchte diese Selbstsicherheit nach außen leben! Ich weiß aber gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich habe gar keine Zeit, gar kein Gefühl, wo ich starten soll.” => Dann schreib mir auf jeden Fall, mache einen Termin mit mir aus. Du musst gar nicht wissen, wie das gehen kann. Dafür bin ich ja da. Ich werde dich an die Hand nehmen und werde dich in diesem unverbindlichen Termin schon mit Impulsen versorgen und dann schauen wir gemeinsam, was noch alles möglich ist. Ich freue mich auf dich.
Ich wünsche dir, wie immer, ganz viel entspannte Zeit und ganz viel Liebe, deine Kristina aka Mama Speciale.
Und vergiss nicht: Schreib mir! Stell mir Fragen! Unter sag-es@mama-speciale.de oder direkt unter der jeweiligen Podcast-Folge unter https://www.mama-speciale.de/podcasts, bei https://www.facebook.com/alleinerziehend.berufstaetig.erfolgreich oder https://www.instagram.com/alleinerziehend.berufstaetig/. Sag mir, welche Themen du noch mit mir behandeln möchtest. Es geht hier ja schließlich um DICH.
Und wenn dir mein Podcast gefällt, dann freue ich mich sehr, wenn du ihn abonnierst und mir bei iTunes eine tolle Bewertung hinterlassen würdest, damit wir noch mehr großartige Frauen erreichen und zu einer Riesen-Community voller "Mamas Speciale" werden und gemeinsam wachsen dürfen.
Alles Gute, deine Kristina aka Mama Speciale
117. Die 5-Million-Euro-Frage
mercredi 2 mars 2022 • Durée 22:02
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Was genau soll das sein, die 5-Millionen-Euro-Frage?
Ist es eine Frage, die einfach so gut ist, dass sie 5 Millionen wert ist? Oder gewinnst du bei der Frage 5 Millionen? So wie in dieser Sendung mir Günter Jauch. Nee, das ist tatsächlich was ganz anderes. Und ich möchte dich in der heutigen Folge dazu einladen, mit mir auf eine kleine Reise zu gehen, eine Traumreise. Wenn du also gerade keine Ruhe hast, dann verschieb das Hören auf später. Wenn du von deinen Kindern/deinem Kind umgeben bist, und du auch auch mal unter diesen Bedingungen meditieren möchtest, oder es zumindest mal probieren, dann kann ich dir gerne meine Tipps an die Hand geben: Wenn meine Tochter dann auf mir rumturnt, weil sie meine Nähe oder Aufmerksamkeit braucht, dann sage ich ihr ganz entspannt, dass das für mich wichtig ist und ich diese Zeit gerade für mich brauche und wenn ich fertig bin, mich ihr widme. Und ich sehe das nicht als “Sie achtet gerade nicht meine Grenzen“, sondern eher “Sie lernt gerade erst, meine Grenzen zu achten“. Und ich erlaube mir dann die Störung durch meine Tochter und sage mir, dass mich jede Berührung und jedes Geräusch noch mehr in die Entspannung bringen. Und das funktioniert! Es funktioniert wirklich. Nicht gleich von Anfang an. Da war ich noch recht gereizt, wenn sie auf einmal auf mir saß. Jetzt ist sie sogar recht sanft geworden, wenn sie bei mir sein möchte. Das ist echt voll schön. Und ganz im Ernst: Jeder Mensch kann meditieren, wenn er Ruhe hat. Wenn du unter solchen Bedingungen es trotzdem schaffst, in die Ruhe zu kommen, dann bist du eine richtige Pro!
Komm mit auf eine TraumreiseAber zurück zum Thema, haha. Nimm dir jetzt also Zeit und lehn dich zurück. Es ist ein kleines Spiel, was in der Persönlichkeitsentwicklung recht bekannt ist und da ich die letzten Podcast-Folgen alle als recht schwer empfand, dachte ich mir ‘Heute mal was schönes, leichtes, was Weite und Freiraum gibt’. Stell dir vor, ein Multimillionär, der kürzlich verstorben ist, wollte gerne ganz vielen alleinerziehenden Mamas helfen und jeder einzelnen, die in einer ausgewählten Gruppe sind, 5 Millionen Euro vererbt. Es gibt ein Bedingung, damit du das Geld erhältst:
Du musst weiterhin einer Beschäftigung nachgehen, ob angestellt oder selbstständig.
Und als du Zuhause ankommst, ist ein goldener Briefumschlag in deinem Briefkasten. Du öffnest ihn und liest genau diese Nachricht: Hey du Liebe, du gehörst zu einem außerwählten Kreis, der von dem verstorbenen Herrn Multimillionär ein Geschenk in Höhe von 5 Millionen Euro erhält. Das Geld ist bereits auf deinem Konto und was wir noch brauchen, ist, dass du uns Heute noch deinen Plan zukommen lässt, wie du dein Leben ab jetzt führen möchtest.
Du musst dich vermutlich erst mal setzen und durchatmen. Dann nimmst du dein Handy und schaust auf deinem Konto nach und tatsächlich, da steht die Zahl! Du hast tatsächlich 5 Millionen Euro auf deinem Konto. Schau dir die Zahl ganz genau an. Sie dir all die Nullen hinter der 5 an. Wie geil ist das denn?! Das kann doch gar nicht wahr sein, oder? Doch, es ist wahr. Schau genau hin. Du hast jetzt 5 Millionen Euro. Atme diese Summe ein. Fühl dich in diese Weite und Freiheit, die dir diese Summe gibt. Keine Sorgen und Ängste mehr, kein Müssen mehr, nur noch Genießen, Leben und Gutes dir und anderen tun.
Du denkst nach: “Was könnte ich alles mit dem Geld anstellen? Ich könnte reisen oder Wellness machen, oder mir ganz tolle Klamotten kaufen. Und was würde ich denn beruflich tun? Ich muss ja jetzt nicht mehr arbeiten, ich darf mir aussuchen, was ich arbeiten möchte!“ Geh da voll rein in dieses Gefühl: DU MUSST NIE WIEDER ARBEITEN GEHEN, UM GELD ZU VERDIENEN. Du musst jetzt lediglich einer Beschäftigung nachgehen, ob es 2 oder 8 Stunden täglich ist, oder nur 3 Tage die Woche, ist dir überlassen. Was ist es, was du dann gerne machen möchtest? Und ganz wichtig ist, du hast keine Begrenzungen hier. Träume richtig groß! Es ist niemand da, der dir sagt, dass dieses oder jenes nicht geht. Und es ist niemand da, der/die dich komisch beäugt für das, was du tust. Was genau würdest du dann gerne machen? Möchtest du vielleicht in der Natur sein und Bäume pflanzen oder pflegen? Möchtest du ein kleines Café eröffnen und Stammgäste bedienen? Möchtest du Bloggerin werden und all deine Erlebnisse mit anderen teilen? Was ist es, wofür dein Herz brennt, wenn die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen? Und wenn diese Hirn-Scheißer kommen “Ah, das geht aber nicht.“ oder “Nee, das kannst du nicht machen.“, dann sag denen “Doch, kann ich wohl! Ich habe 5 Mille aufm Konto!“ Und gehe wieder zurück zu deinem Herz, leg auch sehr gerne deine Hände auf dein Herz und verbinde dich. Und höre ganz genau zu, was es dir sagen möchte, wo es hinmöchte, was es erleben möchte. Sag dir “Ich erlaube mir zu träumen und zwar richtig groß zu träumen. Ich erlaube mir, zu genießen und Spaß zu haben in meinem neuen Job.“ und warte, was sich dir für Bilder zeigen. Was siehst du? Wo bist du? Welches Wetter ist da gerade? Bist du vielleicht am Strand und organisierst kleine Ausflüge für deine Hotelgäste? Oder bist du vielleicht gerade unterwegs zu einer Messe für dein Business, um dir Impulse zu holen und dich mit anderen tollen Menschen zu verbinden? Oder zeigst du deinen Kundinnen gerade, wie du aus Ton wunderschönes Geschirr herstellen kannst?
Und was tust du danach, wenn du deine Arbeit, die sich nicht wie Arbeit anfühlt, für Heute beendet hast? Gehst du mit deinem wunderschönen Partner oder deiner wunderschonen Partnerin schön Abendessen, während ein:e super-ausgebildete:r Babysitter:in auf dein Kind/deine Kinder aufpasst? Oder schnappst du dir eher dein Kind/deine Kinder und ihr fahrt in den Wald, um dort ein kleines Abenteuer zu erleben? Denn du hast ja genug Geld, um z. B. eine kleine Agentur zu beauftragen, genau das für euch zu organisieren?! Wie genial ist das denn?! Oder?! Geh da so richtig rein! Fühl diese Weite und Fülle, einfach alles machen zu können, was dir ganz viel Freude und Glück bereitet. Wir vergessen so oft, dass das Leben genau das für uns sein sollte, nämlich Freude und Glück. Genieße sehr gerne diesen Moment und wenn du wieder hier ankommst, dann schreib alles auf, was du gesehen und erlebt hast. Denn diesen Zettel musst du ja dem Anwalt von Herrn Multimillionär geben.
Was brauchen wir wirklich?Was steht auf deinem Zettel? Schau mal genau hin. Stehen da Sachen drauf, die du vielleicht jetzt bereits realisieren und leben kannst? Also auch ohne die 5 Mille? Und schau dir auch die anderen an. Was brauchst du, um diese zu realisieren? Brauchst du dafür tatsächlich 5 Mille, oder reicht hier ein kleiner Betrag, den du ab Heute z. B. anfangen könntest zu sparen? Oder reicht auch einfach eine andere Einstellung zum Leben?
Mach dieses kleine Spiel gerne öfters, um dir das Träumen wieder zu erlauben und dich auch mit deinem Herzen zu verbinden. Denn das weiß am besten, was für dich das richtige ist. Und wenn du hier noch Unterstützung brauchst, dann helfe ich dir sehr gerne. Mach hier einen Termin zu einem 1:1 Gratis-Coaching mit mir und lass uns gemeinsam schauen, wie wir dich mit deinem Herzen und deinen Träumen besser connecten können. Ich freue mich auf dich.
Ich wünsche dir, wie immer, ganz viel entspannte Zeit und ganz viel Liebe, deine Kristina aka Mama Speciale.
Und vergiss nicht: Schreib mir! Stell mir Fragen! Unter sag-es@mama-speciale.de oder direkt unter der jeweiligen Podcast-Folge unter https://www.mama-speciale.de/podcasts, bei https://www.facebook.com/alleinerziehend.berufstaetig.erfolgreich oder https://www.instagram.com/alleinerziehend.berufstaetig/. Sag mir, welche Themen du noch mit mir behandeln möchtest. Es geht hier ja schließlich um DICH.
Und wenn dir mein Podcast gefällt, dann freue ich mich sehr, wenn du ihn abonnierst und mir bei iTunes eine tolle Bewertung hinterlassen würdest, damit wir noch mehr großartige Frauen erreichen und zu einer Riesen-Community voller "Mamas Speciale" werden und gemeinsam wachsen dürfen.
Alles Gute, deine Kristina aka Mama Speciale









