Explore every episode of the podcast Regionalgeschichte auf die Ohren
| Title | Pub. Date | Duration | |
|---|---|---|---|
| untold 1: Westfalen neu gedacht: Die Gebietsreform 1975 und ihre Folgen | 20 Mar 2025 | 00:43:35 | |
1975 wurde NRW neu geordnet: Aus 2300 Kommunen wurden 396. Doch was als Modernisierungsschub gedacht war, um leistungsfĂ€higeren Gemeinden zu schaffen und gleichwertige LebensverhĂ€ltnisse zwischen Stadt und Land zu ermöglichen, stieĂ vielerorts auf heftigen Widerstand. Doch war die Reform wirklich so ungewollt? Welche Herausforderungen gab es â fĂŒr wen? Wie verĂ€nderte sich das Leben der Menschen?  Die Historiker:innen Claudia Kemper und Christoph Lorke besprechen einen bedeutenden Wendepunkt der deutschen Verwaltungsgeschichte und seine Auswirkungen auf Westfalen und Lippe. Im historischen Kontext besprechen wir die oft unterschĂ€tzte Bedeutung von Emotionen in politischen Prozessen, Planungseuphorie und welche Rolle Akteure aus NRW nach der Wiedervereinigung bei der Brandenburger Reform spielten.  Weiterlesen und selber zum Thema recherchieren zum Beispiel hier:  Merschjohann, David: Umgekrempelt.Die kommunale Gebietsreform in Ostwestfalen-Lippe (1966-1975),Forschungen zur Regionalgeschichte, Brill Schöningh, 2022.  Das Projekt Schilderwechsel Zur Folgenseite: Hintergrund: Untold Stories Westfalens verborgene Geschichte[n] erzĂ€hlen Zum Themenjahr â1.250 Jahre Westfalenâ erzĂ€hlt die Podcast-Serie Untold Stories in zwölf Folgen unbekannte Kapitel der Geschichte Westfalen-Lippes. Das LWL-Institut fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte und das LWL-Medienzentrum fĂŒr Westfalen nehmen mit auf eine Reise durch die Zeit. Dabei blicken wir nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch auf die Gegenwart. Von unbekannten Helden bis hin zu vergessenen Ereignissen â âUntold Storiesâ inspiriert und eröffnet neue Perspektiven â auf Westfalen, auf Lippe, auf Geschichte.  Die Reihe wird veröffentlicht im PodcastkanalâRegionalgeschichte auf die Ohren (RadiO)â und hier: https://www.lwl-regionalgeschichte.de/de/vermittlung/untold/ Das Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung im Rahmen des Kulturprogramms zum JubilĂ€umsjahr 2025 "1250 Jahre Westfalenâ gefördert. Schirmherr des Kulturprogramms istBundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier. | |||
| Good things will happen | 11 Mar 2025 | 00:01:07 | |
Regionalgeschichte auf die Ohren - kurz RadiO - entwickelt sich: unser Coverbild wurde aufgefrischt und mit der nÀchsten Folge (am 20.3.) startet eine neue Reihe: Untold Stories. In dieser werden Aspekte der westfÀlischen Geschichte erzÀhlt, die wenig bekannt sind. Das Projekt "Untold Stories- Westfalens verborgene Geschichte[n] erzÀhlen" wird von der LWL-Kulturstiftung im Rahmen des Kulturprogramms zum JubilÀumsjahr 2025 "1250 Jahre Westfalen" gefördert. Schirmherr des Kulturprogramms ist BundesprÀsident Frank-Walter Steinmeier | |||
| âDie Reformen waren ein Weg voller WiderstĂ€ndeâ | 13 Jul 2022 | 00:27:29 | |
Seit Ende der 1960er-Jahre standen Anstalten wie Psychiatrien sowie Heime der Jugendhilfe und des Behindertenwesens in der Kritik. Sie galten als starres Instrument der Sozialpolitik, als totale Institutionen und Widerspruch zu zeitgemĂ€Ăen Lebensformen. Mit dem jetzt veröffentlichten Sammelband âEnde der Anstalten?â bietet das LWL-Institut fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte erstmals einen systematischen Ăberblick ĂŒber die Deinstitutionalisierung dieser Einrichtungen. Dr. Wilfried Rudloff, Mitherausgeber des Bandes, gibt in der zwölften Folge der Podcast-Reihe âRegionalgeschichte auf die Ohrenâ Einblicke in das Buch. | |||
| âCorona ist ein VerstĂ€rker fĂŒr tiefgreifende soziale VerĂ€nderungenâ | 08 Sep 2021 | 00:18:38 | |
Im FrĂŒhjahr 2020 verĂ€nderte sich unsere Welt. Wir lebten im Lockdown und arbeiteten im Homeoffice. Wir gingen auf Distanz zur Familie und zu Freunden. Wir suchten nach Nudeln, Hefe und Klopapier. Die Coronapandemie fĂŒhrte zu massiven Verwerfungen in der Wirtschaft und Wissenschaft, in Parlamenten, in den Medien und sozialen Netzwerken, in der AuĂenpolitik ebenso wie im Alltag. Wie hat die Pandemie unsere Gesellschaft verĂ€ndert? Stellt Corona eine ZĂ€sur dar? Was wird von der Pandemie bleiben? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Dr. Malte ThieĂen, Leiter des LWL-Instituts fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte, in der elften Folge der Podcast-Reihe âRegionalgeschichte auf die Ohrenâ. | |||
| âWohnraum nimmt bei einer gelungenen Integration einen sehr groĂen Stellenwert einâ | 17 May 2021 | 00:24:49 | |
Mit dem Forschungsprojekt âMigration, Wohnen und âIntegrationâ im lĂ€ndlichen Raum 1975 bis 2000â untersucht Dr. Jens GrĂŒndler, wissenschaftlicher Referent im LWL-Institut fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte, die WohnverhĂ€ltnisse und Ankunftsquartiere migrantischer Gruppen im lĂ€ndlichen Westfalen. Welchen Stellenwert nimmt der Wohnraum fĂŒr eine gelungene Integration auf dem Land ein? Diese und weitere Fragen beantwortet der Historiker in der zehnten Folge der Podcast-Reihe âRegionalgeschichte auf die Ohrenâ am Beispiel der Hochhaussiedlung âDammanns Hofâ in Harsewinkel (Kreis GĂŒtersloh). | |||
| âEs wurden sehr unterschiedliche Willkommenskulturen gelebtâ | 22 Feb 2021 | 00:23:48 | |
Welche Willkommenskulturen gab es in der Nachkriegszeit und in der frĂŒhen Bundesrepublik gegenĂŒber FlĂŒchtlingen und Vertriebenen? Dieser Frage gehen die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes âWillkommenskulturen? Re-Aktionen auf Flucht und Vertreibung in der Aufnahmegesellschaft der Bundesrepublikâ (Forschungen zur Regionalgeschichte Bd. 86) nach. Sie zeigen anhand von lokalen und regionalen Beispielen die Erinnerungsgeschichten von IntegrationsbemĂŒhungen und Abgrenzungsverhalten der Aufnahmegesellschaften gegenĂŒber FlĂŒchtlingen und Vertriebenen auf. Mitherausgeber Dr. Matthias Frese erklĂ€rt in der neunten Folge der Podcast-Reihe des LWL-Instituts fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte, wie eine wertschĂ€tzende Integration gelingen kann und welchen Beitrag die Geschichtswissenschaft zu der immer noch aktuellen FlĂŒchtlingsfrage leisten kann. | |||
| âDie britischen Soldaten sind weitestgehend unter sich gebliebenâ | 30 Sep 2020 | 00:15:36 | |
Fast 70 Jahre lang haben die britischen StreitkrĂ€fte Gebiete in Westfalen als militĂ€rische StĂŒtzpunkte genutzt. Diese langjĂ€hrige Anwesenheit des britischen MilitĂ€rs in der Region steht fĂŒr eine weltgeschichtlich ausgesprochen seltene Konstellation: fĂŒr den allmĂ€hlichen Rollenwechsel vom Status einer Armee, die ursprĂŒnglich als Besatzungsarmee angetreten ist, zu einem militĂ€rischen Partner des Stationierungslandes. Auch die GröĂenordnung dieser Stationierung war und ist beachtlich: Zwischen 1945 und heute lebten mindestens 800.000 britische Soldaten einschlieĂlich der Familienangehörigen in Westfalen und wahrscheinlich noch einmal 1,2 Millionen im benachbarten Rheinland und in Niedersachsen. Im Jahr 2010 kĂŒndigte die Regierung Cameron den vollstĂ€ndigen Abzug des britischen MilitĂ€rs an, der 2020 abgeschlossen sein soll. Dr. Thomas KĂŒster, wissenschaftlicher Referent im LWL-Institut fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte, erlĂ€utert in der achten Folge der Podcast-Reihe âRegionalgeschichte auf die Ohrenâ die Bedeutung Westfalens als Standort fĂŒr das britische MilitĂ€r. | |||
| âSeuchen schĂŒren gewaltige Ăngste, weil sie potenziell jeden treffen könnenâ | 17 Mar 2020 | 00:12:30 | |
Das neuartige Corona-Virus âSARS-CoV-2â breitet sich auch in Deutschland weiter aus. Es werden immer mehr SchutzmaĂnahmen ergriffen. Veranstaltungsabsagen, die SchlieĂung von Schulen, Kitas und Museen, HamsterkĂ€ufe in SupermĂ€rkten: Das öffentliche Leben kommt mehr und mehr zum Erliegen. Die Unruhe in der Bevölkerung nimmt zu. In der siebten Folge der Podcast-Reihe des LWL-Instituts fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte erklĂ€rt Prof. Dr. Malte ThieĂen, Historiker und Leiter der LWL-Forschungseinrichtung, woher die Angst vor Seuchen kommt, welche historischen Beispiele es gibt und warum Seuchen ein Seismograf des Sozialen sind. | |||
| âOhne die Zwangsarbeit der sowjetischen Kriegsgefangenen wĂ€re die deutsche Kriegswirtschaft vermutlich zusammengebrochenâ | 18 Feb 2020 | 00:29:02 | |
Das Stammlager â Stalag â 326 (VI K) in der Senne bei SchloĂ Holte-Stukenbrock im Kreis GĂŒtersloh war von 1941 bis 1945 Deutschlands gröĂtes Lager fĂŒr sowjetische Kriegsgefangene. Es diente als Rekrutierungs- und Durchgangslager fĂŒr mehr als 300.000 Rotarmisten, die Zwangsarbeit im Ruhrbergbau leisten mussten. Die Lebensbedingungen und hygienischen ZustĂ€nde waren katastrophal. Allein in den letzten drei Monaten des Jahres 1942 starben rund 5.000 Gefangene â so viele wie in keinem anderen Lager im Deutschen Reich. Jens Hecker, wissenschaftlicher Mitarbeiter, schildert in der sechsten Folge der Podcast-Reihe des LWL-Instituts fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte welche Bedeutung das Stalag 326 (VI K) fĂŒr die Nationalsozialisten hatte, was nach 1945 mit dem Lager geschah und warum der Ort â unterstĂŒtzt vom LWL â zu einer bundesweiten GedenkstĂ€tte ausgebaut werden soll. | |||
| âDer Ruhraufstand war eine direkte Reaktion auf den Putsch in Berlinâ | 16 Sep 2019 | 00:08:07 | |
Die Konflikte der jungen Weimarer Republik wurden sowohl in den parlamentarischen Versammlungen als auch auf der StraĂe mit der Waffe in der Hand ausgetragen. Sie eskalierten bis zum BĂŒrgerkrieg. Im MĂ€rz 1920 schlossen sich im östlichen und im rechtsrheinischen Ruhrgebiet die Gegner der antirepublikanischen Putschisten um Kapp und LĂŒttwitz zusammen. Historiker und Autor Prof. Dr. Rainer Pöppinghege spricht in der fĂŒnften Folge der Podcast-Reihe des LWL-Instituts fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte ĂŒber sein Buch âRepublik im BĂŒrgerkrieg. Kapp-Putsch und Gegenbewegung an Ruhr und Lippe 1919/20â. | |||
| Die Vergangenheit ragt in die Gegenwart | 24 Apr 2019 | 00:08:40 | |
Warum ist der politische und historische Umgang mit der Zeit des  Nationalsozialismus auch noch heute gesellschaftlich relevant? Wie hat sich die Erinnerungskultur seit 1945 verĂ€ndert? In der ersten Folge der Podcast-Reihe des LWL-Instituts fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte spricht Mitherausgeber Dr. Matthias Frese ĂŒber den Band Verhandelte Erinnerungen. Der Umgang mit Ehrungen, DenkmĂ€lern und Gedenkorten nach 1945. | |||
| Kaiser-Wilhelm-Denkmal: âEs ist ein Spiegel unseres NationalgefĂŒhlsâ | 16 Apr 2019 | 00:08:16 | |
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat am 8. Juli 2018 das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica (Kreis Minden-LĂŒbbecke)  wiedereröffnet. Die 122 Jahre andauernde Historie des Monuments ist wechselhaft. In der zweiten Folge der Podcast-Reihe des LWL-Instituts fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte spricht Institutsleiter Prof. Dr. Malte ThieĂen ĂŒber die Bedeutung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals und warum es gesellschaftspolitisch wichtig ist, sich kritisch damit auseinanderzusetzen.Â
| |||
| zBG05: "Digitalgeschichte nicht von der Technik her zu denken, sondern von der Gesellschaft" | 20 Feb 2025 | 00:36:39 | |
1952 baut die Stadt GĂŒtersloh ihr erstes Rechenzentrum - ein Computer so groĂ wie ein Haus. Warum die Digitalisierung unsere Gesellschaft so tiefgreifend verĂ€ndert hat, wie aus dem "Kollegen Computer" ein allgegenwĂ€rtiger Begleiter wurde und welche Rolle Social Media in unserem Alltag spielt â all das beleuchtet diese Folge. Der Band zu den Forschungen in GĂŒtersloh erscheint im Mai 2025: Lorke, Christoph (Hrsg.). GĂŒtersloh â Geschichte einer Stadt (1945â2025). 1. Auflage. Bielefeld: Verlag fĂŒr Regionalgeschichte, 2025. ISBN 978-3-7395-1527-4. Hier gehts zur Wayback Machine: https://web.archive.org/ | |||
| 68er-Bewegung: âEs ging um den Protest am Establishmentâ | 16 Apr 2019 | 00:10:11 | |
Verschnarchte Provinz versus revolutionĂ€re GroĂstadt? Angesichts des 50-jĂ€hrigen JubilĂ€ums der 68er-Bewegung fragt der Band Bewegte Dörfer. Neue soziale Bewegungen in der Provinz 1970-1990 danach, ob es die 68er auch auĂerhalb der Metropolen wie Frankfurt, Berlin oder MĂŒnchen gab. Herausgeberin Dr. Julia Paulus erlĂ€utert in der  dritten Folge der Podcast-Reihe des LWL-Instituts fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte was die Protestbewegung in KleinstĂ€dten und auf dem Land charakterisierte und warum eine regionale Forschungsperspektive sinnvoll ist. | |||
| Die wissenschaftliche Aufarbeitung eines der gröĂten Kriegsendphaseverbrechen in Deutschland | 16 Apr 2019 | 00:20:46 | |
Zwischen dem 21. und 23. MĂ€rz 1945 â kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs â verĂŒbten die Nationalsozialisten zwischen Warstein und Meschede im Sauerland eines der gröĂten Kriegsendphaseverbrechen in Deutschland. An drei Stellen im Arnsberger Wald wurden 208 polnische und russische Zwangsarbeiter ermordet. Dr. Marcus Weidner berichtet in der vierten Folge der Podcast-Reihe des LWL-Instituts fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte ĂŒber die wissenschaftliche Aufarbeitung der Ereignisse. | |||
| Die âGedenkstĂ€tte Stalag 326 (VI K) Senneâ: Erweiterung und zukĂŒnftige Ausrichtung | 12 Nov 2024 | 00:21:40 | |
Von 1941 bis 1945 wurden im damals gröĂten Kriegsgefangenenlager âStalag 326 (VI K) Senneâ in SchloĂ Holte-Stukenbrock mehr als 300.000 Rotarmisten registriert, ĂŒberwiegend aus den ehemaligen 15 Sowjetrepubliken. Sie leisteten Zwangsarbeit in Industrie und Landwirtschaft im âWehrkreis 6â, der in etwa dem heutigen Nordrhein-Westfalen entspricht. Tausende von ihnen starben an UnterernĂ€hrung und Infektionskrankheiten. Seit 1996 befindet sich in einer ehemaligen Arrestbaracke des frĂŒheren Rekrutierungs- und Durchgangslagers die âGedenkstĂ€tte Stalag 326 (VI K) Senneâ, die vom gleichnamigen Förderverein unterhalten wird. Die Forschungs- und Vermittlungsarbeit der GedenkstĂ€tte soll ausgebaut werden. Der LWL bereitet die Erweiterung organisatorisch und wissenschaftlich vor. Christoph Herkströter, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Projektstelle âStalag 326 (VI K Senne) des LWL-Instituts fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte, spricht in dieser Folge mit Susanne Kneer darĂŒber, an welchem Punkt der Ausbau der GedenkstĂ€tte steht, welche Projekte es gibt und wie sich dem Thema Kriegsgefangenschaft zukĂŒnftig angenĂ€hert werden könnte â digital wie analog. Hinweis: In dieser Podcast-Folge ist ein Ausschnitt der Rede des BundesprĂ€sidenten a.D. Joachim Gauck zu hören, die er bei der Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges am 6. Mai 2015 in SchloĂ Holte-Stukenbrock hielt. Quelle des Mitschnitts ist phoenix. Tipp: Wer sich zur Geschichte des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers âStalag 326 (VI K) Senneâ informieren möchte, dem sei unsere Podcast-Folge mit dem Titel âOhne Zwangsarbeit wĂ€re die deutsche Kriegswirtschaft vermutlich zusammengebrochenâ empfohlen. | |||
| zBG04: "Feuerwehren sind die RĂŒckversicherer der Moderne" | 31 Oct 2024 | 00:29:02 | |
Eine stĂ€dtische Feuerwehr, zwei Werksfeuerwehren, zahlreiche freiwillige Feuerwehren und bis 1993 auch noch die Feuerwehr der Royal Air Force â GĂŒtersloh ist gut geschĂŒtzt. Doch wie kam es zu dieser Konstellation, was zeigt das aus stadtgeschichtlicher Perspektive und wie entwickelt sich das Sicherheitsdenken â in GĂŒtersloh und darĂŒber hinaus? Christopher Kirchberg, wissenschaftlicher Referent fĂŒr das Projekt: "Gefahrenabwehr und Daseinsvorsorge lernen: Eine Geschichte des Instituts der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen zwischen Diktatur und Demokratie" beschreibt Feuerwehrgeschichte als Stadtgeschichte in der vierten Folge der Reihe: zBGĂŒtersloh (zBG04). | |||
| zBG03: âDas Jugendzentrum gab es nicht geschenktâ | 18 Mar 2024 | 00:22:57 | |
Im Januar 1974 eröffnete das Jugendzentrum in GĂŒtersloh - nach einer
jahrelangen Suche nach geeigneten RĂ€umen fĂŒr Jugendliche, die nicht
(oder nicht nur) die Freizeitangebote der Kirchengemeinden wahrnehmen,
sondern sich einfach so im Stadtzentrum treffen wollten. Die in der Folge genannte Literatur ist: Matthias Frese, Thomas KĂŒster und Malte ThieĂen (Hg.), Varianten des Wandels. Die Region in der jĂŒngsten Zeitgeschichte 1970-2020. (Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 89), Paderborn 2023. Zeitzeug*innen können sich gerne melden bei Tim Zumloh: Tim.Zumloh[at]lwl.org | |||
| âQueerness so wie wir das heute kennen, lĂ€sst sich ohne die Homosexuellenbewegung der 70er und 80er Jahre nicht vollstĂ€ndig verstehenâ | 14 Dec 2023 | 00:30:27 | |
 âQueerâ ist heute ein gĂ€ngiger Begriff, doch das ist erst seit wenigen Jahren so. Wer in den 1970er oder 1980er Jahren fĂŒr sexuelle Selbstbestimmung kĂ€mpfte, bezeichnete sich eher als schwul oder lesbisch. Erst seit den 1990er Jahren wurden immer mehr Transpersonen in der Bewegung sichtbar. Der Begriff âqueerâ setzte sich als Selbstbezeichnung durch fĂŒr ein breites Spektrum von IdentitĂ€ten und Diskursen. Im Sommersemster 2022 wurde diese Geschichte in einer âHistoriographie von Queernessâ in einem Seminar aufgearbeitet. RĂ€umlicher Bezugspunkt der Recherchen war MĂŒnster: wohlhabend, gebildet, katholisch â und 1972 Schauplatz der ersten bundesweiten Homosexuellen-Demo.  Warum das so war, wie ein Seminar erst Ausstellung und dann Studierendenprojekt wurde und wie die Erforschung sozialer Bewegungen funktionieren kann, das erlĂ€utern die Ausstellungsmacherinnen Dr. Julia Paulus und Dr. Claudia Kemper im GesprĂ€ch. Die Ausstellung kann ausgeliehen werden und ist vollstĂ€ndig online abrufbar unter: https://queer-muenster.de/ | |||
| zBG02: âSchmutz existiert nicht einfach soâ | 06 Sep 2023 | 00:29:44 | |
âSchmuddeleckenâ fallen wohl niemandem als erstes ein, wenn es um die jĂŒngste Geschichte GĂŒterslohs geht. Joana Gelhart, wissenschaftliche
Mitarbeiterin des Projekts: âGĂŒtersloh im 20. und 21. Jahrhundert: Verwandlungen einer Stadt von 1945 bis 2025â spricht mit Dr. Greta Civis ĂŒber (empfundenen) Schmutz und Moral in der Stadtgesellschaft am Beispiel: GĂŒtersloh. Es handelt sich um die zweite Folge der Reihe: zBGĂŒtersloh (zBG02).
Â
In der Podcastfolge wird etwas Literatur genannt, und zwar:
Greta Civis, Entsorgungspraxis im mittelalterlichen Dorf. Die Abfallfunde von Diepensee. Forschungen zur ArchĂ€ologie im Land Brandenburg 22 (WĂŒnsdorf 2022). Bzw.: Dissertationsschrift: Entsorgungspraxis im mittelalterlichen Dorf. Die Abfallfunde von Diepensee. (kostenloser Download unter: http://othes.univie.ac.at/38680/).
Mary Douglas, Reinheit und GefÀhrdung. Eine Studie zu Vorstellungen von Verunreinigung und Tabu. 1985. (Original 1966: Purity and Danger: An Analysis of Concepts of Pollution and Taboo).
Joana Gelhart / Christoph Lorke, Schmuddelecken in der Provinz. Zur Konstruktion von âSchmutzâ in der mittelstĂ€dtischen Gesellschaft, 1970-2000, in: Zeitgeschichte in Hamburg. Jahrbuch 2023 [im Erscheinen].
Â
Â
| |||
| zBG01: âWir wollen eine behutsame Stadtgeschichte von GĂŒtersloh schreibenâ | 15 Aug 2022 | 00:16:22 | |
Das Projekt âGĂŒtersloh im 20. und 21. Jahrhundert: Verwandlungen einer Stadt von 1945 bis 2025â erforscht die Geschichte der Stadt GĂŒtersloh vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis heute. Anlass fĂŒr die Untersuchung ist das 200-jĂ€hrige StadtjubilĂ€um im Jahr 2025. Das Vorhaben ist am LWL-Institut fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte und der Forschungsstelle fĂŒr Zeitgeschichte in Hamburg angesiedelt. In dieser Folge der Podcast-Reihe âRegionalgeschichte auf die Ohrenâ schildert Projektleiter PD Dr. Christoph Lorke, vor welchen Herausforderungen das Team bei der Erstellung eines Buches in so kurzer Zeit steht. Die Folge beschlieĂt die Serie âGeschichte schreiben â wie Historiker:innen arbeitenâ und eröffnet die neue Reihe âzB:GĂŒterslohâ. | |||
| âDie Geschichtswissenschaft ist ein sehr dynamisches Feldâ | 15 Aug 2022 | 00:25:16 | |
Taxi fahren, brotlose Kunst, Elfenbeinturm: Historiker:in sein, ist das ein Beruf oder eine Berufung? Was bedeutet Grundlagenforschung in der Geschichtswissenschaft? Welche Arbeitsbedingungen herrschen in der Wissenschaft? Wie hĂ€ufig ist man im Berufsalltag mit Vorurteilen konfrontiert? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt PD Dr. Claudia Kemper, wissenschaftliche Referentin am LWL-Institut fĂŒr westfĂ€lische Regionalgeschichte, in dieser Podcast-Folge der Reihe âRegionalgeschichte auf die Ohrenâ. Die Folge ist Teil der Serie âGeschichte schreiben â wie Historiker:innen arbeitenâ. | |||