Explorez tous les épisodes du podcast Zwischenraum
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| Folge 22: Die Wut muss raus! | 15 Oct 2026 | 00:07:11 | |
48 Bewerbungen. Ein Drittel ohne Antwort. Der Rest: Absagen. Irgendwann stellt man sich unweigerlich eine Frage: Fehlen wirklich die Fachkräfte? Oder fehlt der Wille, erfahrene Menschen einzustellen? In dieser Folge von Zwischenraum wird es persönlicher und direkter als sonst. Ich spreche über die Realität der Jobsuche jenseits der 60 und über einen Widerspruch, der mich zunehmend wütend macht: Überall ist von Fachkräftemangel die Rede. Gleichzeitig erleben viele erfahrene Menschen, dass sie nicht einmal zu einem Gespräch eingeladen werden. Diese Folge ist keine Analyse. Sie ist eine Bestandsaufnahme. Und vielleicht auch eine Anklage. Vor allem aber ist sie ein Widerspruch gegen die Vorstellung, dass Menschen ab einem bestimmten Alter beruflich abgeschrieben sein sollen. | |||
| Folge 21: Tür zu. Endlich. | 12 Oct 2026 | 00:05:48 | |
Manche Entscheidungen verändern das Leben. Andere beenden vor allem eine Frage. In dieser Folge geht es um eine Entscheidung, die mich über Monate begleitet hat: die Frage nach einer erneuten Selbständigkeit. Ich habe Seminare besucht, Gespräche geführt, Ideen entwickelt und Möglichkeiten geprüft. Nicht, weil ich mich unbedingt selbständig machen wollte. Sondern weil ich sicher sein wollte. Heute lautet die Antwort: Nein. Und genau darin liegt der Wert dieser Entscheidung. Denn plötzlich werden andere Fragen wichtiger. Die Jobsuche. Neue Wege. Und die Erkenntnis, dass eine Idee weiterleben kann, auch wenn der ursprüngliche Plan verschwindet. Eine persönliche Folge über Selbständigkeit, Abschied von Möglichkeiten und die Erfahrung, dass eine Entscheidung nicht die Bewegung beendet. Sie entscheidet nur, wo sie weitergeht. | |||
| Folge 20: Es fühlt sich richtig an | 01 Oct 2026 | 00:06:01 | |
Wenn die Richtung stimmt, bevor die Ergebnisse da sind Nicht jeder Fortschritt lässt sich sofort messen. Manchmal gibt es noch keine Zusagen, keine großen Erfolge und keine sichtbaren Ergebnisse. Und trotzdem entsteht das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. Doch woran merkt man eigentlich, dass eine Richtung stimmt, wenn die Beweise noch fehlen? Warum Stimmigkeit manchmal wichtiger ist als Bestätigung Der Podcast entwickelt sich. Bewerbungen sind unterwegs. Neue Ideen entstehen. Vieles ist noch offen. Aber zum ersten Mal seit langer Zeit fühlt sich die Bewegung nicht wie Beschäftigung an, sondern sinnvoll. Eine Folge über kleine Schritte, offene Fragen und die überraschende Erfahrung, dass Vertrauen manchmal früher entsteht als Gewissheit. Die Reise vor dem Ergebnis Müssen Ergebnisse immer zuerst kommen, bevor man einem Weg vertraut? Oder gibt es Phasen im Leben, in denen die Richtung wichtiger ist als das Ziel? Eine persönliche Folge über Absagen, Möglichkeiten und die Erkenntnis, dass sich manche Wege richtig anfühlen, lange bevor sie erfolgreich aussehen. | |||
| Folge 19: Dann mach doch | 22 Sep 2026 | 00:06:26 | |
Warum der perfekte Zeitpunkt selten auftaucht Warum sich dieser Podcast verändert Die ersten Folgen von Zwischenraum waren geprägt von Fragen, Beobachtungen und dem Versuch zu verstehen, was nach einem beruflichen Bruch passiert. Doch irgendwann taucht eine andere Frage auf: Was passiert, wenn man genug verstanden hat? Diese Folge erzählt, warum Zwischenraum heute anders klingt als noch vor fünf Monaten und weshalb das ganz bewusst so ist. Vom Verstehen zum Tun Nach Monaten voller Reflexion, Ideen und Zukunftsfragen verschiebt sich der Fokus. Plötzlich reicht das nicht mehr. Weg von der Frage „Warum ist das so?“ und hin zu einer anderen: „Was mache ich jetzt daraus?“. Ein persönlicher Blick auf den Moment, in dem Nachdenken allein nicht mehr weiterführt. Warum Bewegung wichtiger wird als der perfekte Zeitpunkt Viele Ideen scheitern nicht am Wissen. Sie scheitern daran, dass niemand den ersten Schritt macht. Doch woran merkt man eigentlich, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist? Oder kommt er vielleicht nie? Eine Folge über Entscheidungen, Eigenverantwortung und die Haltung hinter einem Satz, der einfacher klingt, als er ist: Dann mach doch! | |||
| Folge 18: Noch kein Ziel | 15 Sep 2026 | 00:05:53 | |
Warum ich trotzdem losgehe Wenn die Richtung wichtiger wird als das Ziel Nicht jeder Lebensabschnitt beginnt mit einem klaren Plan. Manchmal fehlen die großen Antworten, die langfristigen Ziele und die Sicherheit, wie der Weg weitergehen wird. Doch was passiert, wenn man aufhört, darauf zu warten und stattdessen den nächsten Schritt in den Mittelpunkt stellt? Warum Bewegung manchmal wichtiger ist als Klarheit Nach Monaten voller Gedanken über berufliche Möglichkeiten, Selbständigkeit und neue Wege entsteht eine andere Perspektive. Nicht die Frage nach dem perfekten Ziel steht im Vordergrund, sondern die Frage, was als Nächstes ausprobiert, geprüft oder begonnen werden kann. Die nächsten fünf Tage statt die nächsten fünf Jahre Muss man wirklich wissen, wo man ankommen will, bevor man losgeht? Oder entsteht Orientierung erst unterwegs? Eine Folge über Neugier, Erfahrungen, konkrete Schritte und die Entscheidung, Bewegung höher zu bewerten als Gewissheit. | |||
| Folge 17: Genug gedacht | 04 Sep 2026 | 00:06:00 | |
Warum die nächste Antwort nicht im Kopf zu finden ist Wenn eine Idee konkreter wird Manche Ideen begleiten eine lange Zeit. Sie sind interessant, aber unverbindlich. Man denkt über sie nach, ergänzt neue Gedanken und legt sie wieder zur Seite. Doch was passiert, wenn man beginnt, genauer hinzuschauen? Wenn aus einer Möglichkeit erste Fragen, Gespräche und konkrete Schritte entstehen? Vom Nachdenken ins Ausprobieren Ein Existenzgründungsworkshop sollte ursprünglich dabei helfen, eine berufliche Option besser einschätzen zu können. Statt einer Entscheidung entsteht etwas anderes: eine Idee wird greifbarer. Nicht weil plötzlich alles klar ist, sondern weil neue Perspektiven, Kontakte und Aufgaben sichtbar werden. Warum manche Antworten erst außerhalb des Kopfes entstehen Nicht jede Frage lässt sich durch weiteres Nachdenken beantworten. Manche Antworten entstehen erst durch Gespräche, Erfahrungen und das Ausprobieren von Möglichkeiten. Eine Folge über berufliche Optionen, konkrete nächste Schritte und den Moment, in dem Nachdenken allein nicht mehr weiterführt. | |||
| Folge 16: Plötzlich scheint alles möglich | 28 Aug 2026 | 00:07:08 | |
Wenn die Jobsuche neue Möglichkeiten eröffnet Wenn die Jobsuche offen bleibt Manchmal zeigt die Jobsuche nicht sofort eine Richtung. Genau dann entstehen Gedanken, die vorher kaum sichtbar waren: wieder ehrenamtliche Arbeit, Selbständigkeit, neue berufliche Felder oder Aufgaben, die man sich plötzlich vorstellen kann. Nicht als Planwechsel, sondern als Moment, in dem der Kopf beginnt, weiter zu denken als ursprünglich vorgesehen. Wie neue Möglichkeiten wirken, obwohl der Wunsch klar ist Auch mit einem klaren beruflichen Ziel tauchen Vorschläge auf, die plausibel wirken. Menschen fragen: „Hast du daran schon gedacht?“ Und vieles klingt tatsächlich machbar. Diese Episode zeigt, wie man erkennt, ob eine Idee wirklich Interesse weckt oder nur deshalb Raum bekommt, weil gerade wenig in Bewegung ist. Was man aus dieser Phase mitnehmen kann Wie kann man viele denkbare Wege betrachten, ohne sich zu verzetteln? Wie bleibt man offen, ohne den eigenen Wunsch zu verlieren? Und warum ist es hilfreich, Möglichkeiten zunächst nur als Möglichkeiten stehenzulassen? Eine ruhige, klare Folge über berufliche Ziele, neue Optionen und die Frage, wie man herausfindet, was davon wirklich zum eigenen Weg gehört. | |||
| Folge 15: Wenn eine Auszeit den Blick verändert | 17 Aug 2026 | 00:09:51 | |
Über Abstand, Druck, Ruhe und den Sinn von Auszeiten Warum Auszeiten etwas verändern können, auch wenn man sie früher nicht für sich vorgesehen hat Was sichtbar wird, wenn Druck nachlässt Was man aus einer solchen Zeit mitnehmen kann | |||
| Folge 14: Resonanz kommt oft anders, als erwartet | 11 Aug 2026 | 00:07:04 | |
Über erste Rückmeldungen, neue Wege und kleine Zeichen von Wirkung Resonanz kommt oft anders, als erwartet Was gerade funktioniert Wie es weitergehen kann | |||
| Folge 13: Arbeit auf eigene Rechnung | 03 Aug 2026 | 00:07:20 | |
Wenn Selbständigkeit plötzlich wieder im Raum steht Arbeit auf eigene Rechnung Diese Folge zeigt einen Arbeitsmarkt, der sich verschoben hat: Bewerbungen laufen ins Leere, Erfahrung muss sich stärker erklären, und echte Aufgaben mit Substanz werden rar. In dieser Situation taucht ein Gedanke wieder auf, der nicht zufällig kommt: Selbständigkeit. Eine Option, die sich öffnet, wenn Strukturen Menschen über 55 zunehmend ausbremsen. Was Selbständigkeit sichtbar macht Die Folge beschreibt, was Selbständigkeit heute bedeutet: Arbeiten statt Warten. Verantwortung, statt Formalien. Wirkung statt Rollenlogik. Sie zeigt konkrete Situationen, in denen Klarheit, Struktur und Verantwortung gefragt sind. Und warum Selbständigkeit für viele nicht romantisch ist, sondern gelebte Praxis. Eine Frage steht im Raum: Wo kann Erfahrung heute wirklich andocken? Warum dieser Gedanke jetzt kommt Ein Satz markiert eine innere Linie: Weiterarbeiten‑Wollen ist kein Trotz, sondern eine Bauweise, die bleibt, auch wenn sich außen viel verschiebt. Die Folge ordnet ein, warum Selbständigkeit in einer brüchigen Wirtschaft zur realen Frage wird. Nicht als Antwort, sondern als Symptom eines Systems, das Erfahrung neu bewertet und Verantwortung neu verteilt. | |||
| Folge 12: Der Blick von außen | 24 Jul 2026 | 00:07:30 | |
Wenn Fremdwahrnehmung Muster sichtbar macht „Das liegt in Ihrer DNA.“ Manchmal reicht ein einzelner Satz, um etwas sichtbar zu machen, das man selbst nicht greifen kann. Ein Gespräch beim Arzt zeigt, wie Fremdwahrnehmung berufliche Muster präzise benennt. Weiterarbeiten‑Wollen wirkt darin nicht zufällig, sondern als Teil einer inneren Linie. Gerade in beruflichen Übergängen wird spürbar, wie klar ein Blick von außen sein kann, wenn man selbst mitten in Entscheidungen steckt und die eigene Haltung selbstverständlich erscheint. Muster, die man selbst nicht versteht Was bleibt, wenn Rollen enden und neue noch nicht sichtbar sind? Viele berufliche Muster wirken leise: weitergehen, Verantwortung übernehmen, Struktur schaffen, wenn vieles unsortiert ist. Diese Haltungen sind oft so vertraut, dass man sie nicht hinterfragt. Erst Fremdwahrnehmung macht deutlich, dass sie nicht zufällig entstehen, sondern Ausdruck einer stabilen Grundhaltung sind. Berufliche Identität zeigt sich hier nicht über Aufgaben, sondern über innere Muster. Warum solche Sätze Orientierung geben Am Ende wird deutlich: Übergänge in der Lebensmitte sind selten klar. Vieles ist „noch nicht“ und gleichzeitig „nicht mehr“. In solchen Phasen kann ein präziser Blick von außen Orientierung geben. Nicht als Rat, sondern als Hinweis darauf, was bleibt, auch wenn sich vieles verändert. Genau deshalb wirken solche Momente: Sie machen Übergänge verständlicher und leichter auszuhalten. | |||
| Folge 11: Ghosting! Wenn Schweigen zur Methode wird | 17 Jul 2026 | ||
Über vermeintliche Macht und fehlende Haltung im Job Die Wirkung von Schweigen Eine Praxis, die sich etabliert hat | |||
| Folge 10: Arbeit als Lebensraum | 09 Jul 2026 | 00:06:38 | |
Sinn, Erfüllung und neue Perspektiven im Job Was Arbeit mit Menschen macht Warum wir Arbeit neu denken sollten | |||
| Folge 9: Weshalb man bleibt | 02 Jul 2026 | ||
Was Arbeit im Übergang trägt Wenn Bleiben mehr über Arbeit erzählt als Aufhören Unterschiede, die etwas bewegen Was Arbeit haltbar macht | |||
| Folge 8: Warum Arbeit mehr ist als Geld | 23 Jun 2026 | ||
Was finanzielle Argumente nicht erklären Wenn Arbeit auf Geld schrumpft Diese Folge zeigt, wie oft Arbeit im rentennahen Alter auf finanzielle Argumente reduziert wird und wie sehr diese Sicht den Blick verengt. Sie macht sichtbar, dass Arbeit im Übergang weit mehr bedeutet als Geld: Wirksamkeit, Zugehörigkeit, Identität und das Gefühl, weiterhin Teil eines sinnvollen Arbeitskontextes zu sein. Was Geld nicht erklären kann Im Zentrum steht die Frage, warum finanzielle Sicherheit nicht automatisch bedeutet, dass ein beruflicher Übergang geklärt ist. Die Folge zeigt, was Geld nicht abbilden kann: Bedeutung, Rhythmus, Verbundenheit und das Bedürfnis, wirklich gemeint zu sein. Sie macht deutlich, warum Arbeit im Leben vieler Menschen weit über den reinen Erwerb hinausgeht. Der Wert des Bleibens Am Ende wird klar: Bleiben ist keine Frage des Kontostands, sondern eine Frage von Haltung, Verantwortung und dem Wunsch, Teil eines Teams zu bleiben, das trägt. Arbeit ist mehr als Einkommen und Absicherung. Sie ist ein Ort der Wirksamkeit und Zugehörigkeit. Und genau deshalb lohnt es sich, über Arbeit im Übergang anders zu sprechen. | |||
| Folge 7: Nicht nur das Aufhören zählt | 17 Jun 2026 | ||
Warum der eigentliche Verdienst im Bleiben liegt Wenn „verdient“ mehr über Arbeit erzählt als über Rente Zwei Stimmen, zwei Sichtweisen Der Wert des Bleibens | |||
| Folge 6: Menschen, die nachwirken | 11 Jun 2026 | ||
Momente, die nachhallen Wenn ein Moment nachwirkt, obwohl alles gesagt ist Menschen, Zusammenarbeit und das leise Fehlen Wenn Erinnerungen schneller sind als der Kopf | |||
| Folge 5: Aus dem Rhythmus fallen | 09 Jun 2026 | ||
Wenn der Körper schneller reagiert als der Kopf Wenn ein vertrauter Takt plötzlich bricht Nach dem abrupten Ende des beruflichen Alltags entsteht ein Moment, der sich erst leise zeigt und dann spürbar bleibt: ein feiner Riss im Rhythmus. Diese Episode beschreibt, wie sich dieser Bruch anfühlt. Und warum er sichtbar macht, dass Vorbereitung nicht das Erleben ersetzt. Nächte und Tage, die ihren eigenen Rhythmus finden Der gewohnte Ablauf löst sich auf. Nächte wechseln zwischen Ruhe und Wachheit, Tage verlieren ihre Struktur. Der Körper reagiert früher als der Kopf, holt sich Pausen, setzt Signale, organisiert sich neu. Ein leerer Kalender kann irritieren und gleichzeitig Freiheit öffnen. Der Körper als Sensor und der Beginn eines neuen Takts Veränderung folgt einem eigenen Tempo. Der Körper spürt es zuerst und weist darauf hin, dass etwas neu sortiert werden muss. Das Aus-dem-Rhythmus-Fallen wird so zu einem Übergang, in dem der Körper vorangeht und der Kopf nachkommt. | |||
| Folge 4: Die Kraft der Etiketten | 02 Jun 2026 | 00:08:02 | |
Was Einordnung auslösen kann Wenn Worte plötzlich einen selbst meinen In dieser Episode geht es um den Moment, in dem zwei sachliche Begriffe „rentennah und sozialverträglich“ plötzlich persönlich wurden. Nicht als Information, sondern als Einordnung, die näher ging als erwartet. Die Folge zeigt, wie stark Worte wirken können, wenn sie das eigene Selbstbild berühren. Zwischen großen Debatten und persönlicher Realität Während öffentlich über Rente, Fachkräftemangel und Arbeitsmarkt diskutiert wird, entsteht im Alltag eine Lücke: Zwischen dem, was gesellschaftlich erzählt wird, und dem, was man selbst erlebt. Besonders dann, wenn man sich in einer Kategorie wiederfindet, die nicht zu einem passt. Das Offene – und das Weitergehen Am Ende bleiben Fragen, die sich nicht rational lösen lassen: Wie viel Kontrolle bleibt, wenn andere einordnen? Was lässt sich beeinflussen? Was nicht? Die Episode zeigt, dass Weitergehen oft beginnt, bevor Antworten da sind. | |||
| Folge 3: Zwischen den Zeilen | 27 May 2026 | 00:05:39 | |
Wenn Moral auf Lebensrealitäten trifft Wenn Worte Druck erzeugen In wirtschaftlich angespannten Zeiten entstehen Sätze, die mehr bewirken, als sie sollen. Moralische Botschaften wie „Die Jungen brauchen den Platz“ oder „Ihr findet schneller etwas“ setzen Erwartungen und verschieben Verantwortung. Diese Episode schaut darauf, wie solche Formulierungen wirken. Leise, aber spürbar und warum sie Entscheidungen beeinflussen. Zwischen Rollen und Lebensrealitäten Die Kategorien „jung“ und „alt“ erklären wenig. Ältere müssen finanzielle Folgen früherer Ausstiege bedenken, Jüngere bewegen sich zwischen hohen Kosten und unsicheren Verträgen. Menschen in der Lebensmitte stehen zusätzlich in einem Zwischenraum, der weder in Einstiegsprogramme noch in Rentenmodelle passt. So entsteht ein Gegensatz, der oft eher entsteht, als dass er tatsächlich besteht. Der stille Kern des Drucks Am Ende geht es um die Frage, wer die Folgen wirtschaftlicher Entscheidungen trägt. Ältere verlieren Rentenpunkte, Jüngere Stabilität, Unternehmen kaum etwas. Moralische Botschaften überdecken diese Verschiebung und lassen sie persönlicher wirken. Dadurch wird sichtbar, warum gerade Menschen im beruflichen Zwischenraum diese Dynamiken besonders wahrnehmen. | |||
| Folge 2: Zwischen Statistik und Realität | 27 May 2026 | 00:07:41 | |
Die falsche Schublade Was diese Folge aufgreift Im Mittelpunkt steht die Schlagzeile „Rente mit 63 ist so beliebt wie nie“. Ein Satz, der Erwartungen erzeugt, die mit der Realität vieler Menschen in der Lebensmitte wenig zu tun haben. Die Folge zeigt, was passiert, wenn öffentliche Erzählungen und persönliche Erfahrungen auseinandergehen.
Worum es geht Beleuchtet wird die Lücke zwischen Statistik und Alltag: unpassende Kategorien, vorschnelle Einordnungen und das Gefühl, im beruflichen Übergang falsch einsortiert zu werden. Gleichzeitig wird sichtbar, warum viele Menschen in der Lebensmitte weiterarbeiten möchten: aus Kompetenz, Motivation und Haltung. Warum diese Folge relevant ist Die Episode richtet sich an Menschen im beruflichen Zwischenraum, die in gängigen Arbeitsmarkt‑Kategorien nicht vorkommen. Sie lädt dazu ein, diese Lebensphase neu zu betrachten: als Raum für Erfahrung, Klarheit und Selbstbestimmung. Mitten im Leben. | |||
| Folge 1: Hier stehe ich | 12 May 2026 | 00:05:59 | |
Ein Moment, der alles verschiebt Die erste Folge beginnt mit einem Tag, der äußerlich unspektakulär wirkt und innerlich alles verändert. Ein Gespräch, ein Satz. Und plötzlich ist ein langes Berufsleben nicht mehr der feste Rahmen, der es jahrzehntelang war. Die Folge zeichnet nach, wie dieser Moment wirkt: nicht laut, nicht dramatisch, sondern wie ein feiner Riss, der sich erst langsam zeigt. Ein beruflicher Übergang, der niemanden vorbereitet trifft und doch vielen vertraut ist. Der ungewohnte Raum dazwischen Im Mittelpunkt steht das Erleben der Zeit danach. Dine Phase, die sich schwer benennen lässt. Routinen lösen sich auf, Tage verlieren ihre Struktur, und gleichzeitig entsteht ein Raum, der weder Ziel noch Richtung vorgibt. Die Folge beschreibt diesen Zwischenraum mit ruhiger Genauigkeit: das Schwanken zwischen Klarheit und Ratlosigkeit, das leise Sortieren, das Gefühl, plötzlich auf sich selbst zurückgeworfen zu sein. Ein Ort der Neuorientierung, der fordert, weil er nichts vorgibt. Warum dieser Zwischenraum erzählt werden muss Zum Schluss wird deutlich, warum dieser Podcast entsteht. Nicht, um Antworten zu liefern, sondern um eine Lebensphase sichtbar zu machen, die oft übergangen wird, besonders für Menschen in der Lebensmitte. Die Folge zeigt, dass dieser Zwischenraum Teil vieler Lebensläufe ist, nur selten ausgesprochen. Das Erzählen wird hier zu einer Form der Orientierung: ruhig, ehrlich, ohne Versprechen – aber mit dem Bewusstsein, dass geteilte Erfahrungen Halt geben können. | |||