Retour

Explorez tous les épisodes du podcast ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?

Plongez dans la liste complète des épisodes de ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.

Rows per page:

1–50 of 70

TitreDateDurée
#1 Spezial: Irma. Das Kind aus Srebrenica – Er drückt ihr sein Baby in die Hand, dann wird er abgeführt08 Jul 202500:46:08
Christine Schmitz arbeitet im Juli 1995 als  Krankenschwester für Ärzte ohne Grenzen in Bosnien. Dort wird sie Zeugin des Völkermords von Srebrenica. Und sie erlebt einen Moment, der sie danach ihr Leben lang begleitet. Ein junger Bosnier übergibt ihr seine einjährige Tochter, bevor er von einem serbischen Soldaten abgeführt wird. Christine bringt das Mädchen in Sicherheit und hilft bei der Evakuierung. In den Jahren danach fragt sie sich: Was ist aus dem Mädchen geworden? Und was aus dem Vater?   Lange bekommt sie keine Antwort auf die Fragen. Dann bekommt sie plötzlich eine Email. Lob, Kritik und Anregungen gerne per Mail an irma@zeit.de Moderation, Skript und Recherche: Bastian Berbner und Simone Gaul Projektleitung: Ole Pflüger, Constanze Kainz Produktion: Ole Pflüger, Bony Stoev Redaktionelle Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Magdalena Inou, Markus Gläser Sounddesign: Alexander Krause, Bony Stoev Übersetzungen: Samra Halilovic, Tanja Kosic, Lejla Krilić, Branislav Šovljanski Voiceover Irma: Senita Huskić Voicover Mevlida: Lisa Hrdina Bildredaktion: Michael Pfister Fotos: Vedad Divović Cover: Lea Dohle Vielen Dank an Nedzad Avdić, Hans Blom, Barbara Matejčić, Hidayeta Mujkić,, Alma Mustafić, Abdurahman Omić, Miralem Smajlović, Nemanja Stjepanović, Liesbeth Zegveld   Alle Folgen von "Irma" können Sie mit einem Digital-Abo oder Podcast-Abo der ZEIT hören. Alle Infos dazu gibt es unter www.zeit.de/podcastabo. Ein kostenloses Probeabo können Sie abschließen unter www.zeit.de/podcastabo. Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele andere, im Handel oder online im ZEIT Shop. Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser zeit.de/abo-geschichte.   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
Im Geist der Wehrmacht? Wie vor 70 Jahren die Bundeswehr entstand (Teil 1)25 Oct 202500:56:17
Am 20. Januar 1956 haben sich die ersten etwa 1000 Soldaten der neuen westdeutschen Streitkräfte in Andernach in Rheinland-Pfalz versammelt. Sie erwarten hohen Besuch, der Bundeskanzler hat sich angekündigt. Konrad Adenauer kann die Visite in Andernach als großen Erfolg verbuchen: Nur zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs darf die Bundesrepublik im Rahmen der Nato eigene Streitkräfte aufstellen. Das Besatzungsstatut ist aufgehoben worden und Westdeutschland mit wenigen Einschränkungen wieder souverän. "Soldaten", hebt Adenauer in seiner Ansprache an die noch namenlose Truppe an: "Sie stehen vor einer Aufgabe, die durch manche Schatten der Vergangenheit und Probleme der Gegenwart besonders schwierig ist. Das deutsche Volk erwartet von Ihnen, dass Sie in treuer Pflichterfüllung Ihre ganze Kraft einsetzen für das über allem stehende Ziel, in Gemeinschaft mit unseren Verbündeten den Frieden zu sichern." Den "Schatten der Vergangenheit", die über der Gründung der Bundeswehr liegen, spüren wir in diesem ersten Teil unserer Doppelfolge von "Wie war das noch mal" nach. Denn deutsche Soldaten nur wenige Jahre nach Kriegsende, das bedeutet zwangsläufig, dass man beim Aufbau der Streitkräfte auf ehemalige Angehörige der Wehrmacht angewiesen ist. Aber wie viel Wehrmacht genau steckt in der neuen Bundeswehr? Um diese Frage zu beantworten, lernen wir Hans Speidel und Adolf Heusinger kennen, zwei ehemalige Generäle Hitlers, die schon im Jahr 1950 bei ersten konspirativen Planspielen für eine bundesdeutsche Armee  mitmischen und die bald Führungsposten in der neuen Bundeswehr bekleiden. Wir erzählen von der geheimen Schnez-Truppe, einer Schattenarmee ehemaliger Wehrmachtssoldaten, die gegen den Kommunismus kämpfen wollte, und davon, wie der Wehrmachtsveteran Wolf Graf von Baudissin ein neues Soldatenbild entwirft, das den Geist des Grundgesetzes atmet und die Bundeswehr bis heute prägt. Und wir beleuchten, wie beinahe alles anders gekommen wäre: Bevor die Bundeswehr gegründet wurde, verhandeln Adenauer und die Alliierten über eine europäische Armee.   Der zweite Teil dieser Doppelfolge wird sich mit den großen Debatten nach der Gründung der Bundeswehr beschäftigen. Denn schon vor 70 Jahren stand die Bundesrepublik vor der Aufgabe, aus dem Stand Tausende neue Soldaten aufzustellen. Ob es dazu einer Wehrpflicht bedürfe, darüber haben sich schon in den Fünfzigerjahren die Geister geschieden. Der zweite Teil ist im Abobereich zu finden, wo Sie unsere Arbeit unterstützen können. Auch das aktuelle Heft von ZEIT Geschichte dreht sich um die Geschichte der Bundeswehr seit ihrer Gründung vor 70 Jahren und um die Fragen, die seit Putins zweitem Überfall auf die Ukraine wieder mit Wucht auf die Tagesordnung zurückgekehrt sind. Wir zeigen in der neuen Ausgabe, dass es in der Geschichte der Bundeswehr nicht nur eine, sondern viele Zeitenwenden gegeben hat. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde aus einer Truppe zur Landes- und Bündnisverteidigung eine weltweit operierende Einsatzarmee. Und zum ersten Mal seit 1945 starben nun auch wieder Soldaten im Gefecht, so wie der Hauptgefreite Sergej Motz, dessen Geschichte unser Heft erzählt. Unter www.zeit.de/geschichte-bundeswehr können Sie uns abonnieren. Das Heft über die Bundeswehr bekommen Sie dann als erste Ausgabe gratis. Alle Folgen des Podcasts hören Sie hier. Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter zeitgeschichte@zeit.de Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele andere, im Handel oder online im ZEIT Shop. Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser zeit.de/abo-geschichte.   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
Eine Ankündigung13 Jan 202600:02:41
Ab sofort werden wir das Archiv von "ZEIT Geschichte. Wie war das nochmal?" und vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten zugänglich machen. Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT hören, unter www.zeit.de/geschichtspodcast, auf Apple Podcasts oder Spotify. Wenn Sie noch kein Abo haben, können Sie unter www.zeit.de/podcastabo ein kostenloses Probeabo bestellen. Nach der Probephase kostet es 4,99 Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette Podcastarchiv der Zeit, sondern auch auf regelmäßige Bonusfolgen von "OK, America?", "Das Politikteil", "Verbrechen" und weiteren Podcasts. Außerdem können Sie mit dem Abo unsere teils preisgekrönten Podcastserien wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" hören. Wenn Sie die ZEIT nicht nur hören, sondern auch lesen wollen, können Sie außerdem unter www.zeit.de/mehr-hoeren unser Digitalabo ebenfalls kostenlos für einen Monat testen. Wenn Sie bereits ein Abo haben, können Sie es direkt in Ihrer App mit Apple Podcasts oder Spotify verbinden und wie gewohnt weiterhören. Bei Fragen und Problemen schreiben Sie uns gerne an kontakt@zeit.de. Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele andere, im Handel oder online im ZEIT Shop. Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser zeit.de/abo-geschichte.   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
250 Jahre USA: Der talentierte Mister Hamilton27 Jun 202601:09:05
Wieder und wieder bittet der junge Adjutant seinen Oberbefehlshaber George Washington, ihm ein Kommando zu übertragen. Der Unabhängigkeitskrieg der Amerikaner gegen das britische Empire geht ins fünfte, ins sechste Jahr, aber Washington bleibt unbeeindruckt. Er hat gute Verwendung für den jungen Mann, Alexander Hamilton ist sein Name, diktiert ihm Briefe, lässt ihn die Korrespondenz erledigen, politische Schreiben aufsetzen, diplomatische Noten verfassen. Aber ein Kommando gibt er ihm nicht. Bis sie sich Anfang 1781 zerstreiten. Da sieht Washington ein, dass Hamilton seinen Teil zum Freiheitskampf der Vereinigten Staaten beitragen will und muss – und schickt ihn mit einer Truppe in die Schlacht von Yorktown gegen die Briten. Es wird der Wendepunkt des Krieges. Die USA werden unabhängig. Hamilton ist einer der Kriegshelden. Das ist nur eine der vielen Geschichten, die es über Alexander Hamilton zu erzählen gibt, den vielleicht schillerndsten Charakter unter den Gründervätern der USA. Hamilton unterscheidet sich scharf von den Plantagenbaronen und Großstadtfürsten, von Washington, Jefferson, Franklin, Adams, die in der ersten Reihe der Urahnen der USA stehen. Hamilton stammt aus der Karibik, kommt als uneheliches Kind zur Welt, ist bald Vollwaise und verdient als Jugendlicher seinen Unterhalt als Schreiber im Hafenkontor. Nichts deutet darauf hin, dass er einmal der erste Finanzminister der USA werden wird. In der neuen Folge von Wie war das noch mal? erzählen wir die Geschichte Alexander Hamiltons, der als Außenseiter im Machtzentrum der jungen USA steht und der keinen Konflikt scheut. Wir zeichnen die tiefen politischen Konflikte nach, die er austrägt und die sich im Kern um das drehen, was die USA sein sollen und wollen: ein lockerer Bund souveräner Einzelstaaten – oder eine starke Republik mit Zentralregierung? Wir sprechen auch darüber, wie es kam, dass Hamilton vor einigen Jahren zum Helden eines gleichnamigen Broadway-Musicals avancierte und sogar Barack Obama sich am Ende seiner zweiten Amtszeit 2017 von einem Hamilton-Song aus dem Weißen Haus begleiten ließ. Das Musical präsentiert Hamilton als genialen Außenseiter, Aufsteiger und Revolutionär – als Mann von schwindelerregendem Ehrgeiz und ebenso großem Talent. Doch was ist da dran? Weshalb lohnt es sich gerade heute, im Jubiläumsjahr 2026, einen genaueren Blick auf ihn zu werfen? Und welches dunkle Geheimnis verbirgt sich hinter Hamiltons frühem und gewaltsamem Tod? Das aktuelle ZEIT Geschichte-Heft 250 Jahre USA. Die Geburt der Vereinigten Staaten – und der Angriff auf das Erbe der Gründerväter bekommen Sie online im ZEIT Shop oder im Handel. Unter diesem Link können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter zeitgeschichte@zeit.de. Folgende Bücher haben wir für diese Sendung verwendet: Ron Chernow: Alexander Hamilton, Bloomsbury, London 2020 Joseph J. Ellis: Sie schufen Amerika. Die Gründergeneration von John Adams bis George Washington, C. H. Beck, München 2002 Den besonderen Auftritt der Hamilton-Besetzung im Weißen Haus ist in voller Länge auf YouTubezu sehen. Außerdem gibt es dort auch Washingtons Farewell Address, gelesen von Barack Obama. Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele andere, im Handel oder online im ZEIT Shop. Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser zeit.de/abo-geschichte.   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
Wie wehrhaft war Weimar? Hitlers Putsch und Aufstieg (2/2)15 Aug 202601:15:43
Als Außenminister Walther Rathenau am 24. Juni 1922 in Berlin von Mitgliedern der rechtsextremen Organisation Consul ermordet wurde, stand die junge Weimarer Republik unter Schock. Es war nicht der erste politische Mord nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Seit ihrer Gründung war die erste deutsche Demokratie Angriffen ihrer Gegner ausgesetzt. Rechte Freikorps marschierten auf und wollten den Umsturz, Monarchisten wünschten sich den Kaiser zurück und im Münchner Hofbräuhaus wurde 1920 die NSDAP gegründet. Auch die von Moskau gesteuerte KPD wollte ein anderes System. Doch kampflos gaben sich die Verteidiger der Republik nicht geschlagen.  Aber wie genau wehrt sich eine Demokratie? Wie wehrhaft war Weimar? Diese Frage diskutieren wir in unserer neuen Doppelfolge.  Der zweite Teil der Doppelfolge widmet sich dem gescheiterten Putschversuch Adolf Hitlers und seiner Unterstützer in München im Herbst des Krisenjahres 1923 – und der Frage, warum Hitler trotz Haft und NSDAP-Verbot zur größten Gefahr für die Demokratie aufsteigen kann. Wir sprechen über den Ausnahmezustand, in dem sich Deutschland damals befindet. Darüber, dass Hitler nur knapp der Ausweisung entgeht, und wie auch in Thüringen und Sachsen die Demokratie unter Druck gerät, allerdings von links. Und wir diskutieren die Frage der Parteiverbote: 37 Mal werden in Weimar antidemokratische Parteien verboten, aber immer nur für kurze Zeit. Warum haben die Verteidiger der Republik ihr schärfstes Schwert immer wieder aus der Hand gegeben? In beiden Folgen zeichnen wir nach, wie die NSDAP trotz der Gegenwehr zur Massenpartei aufsteigt – und wie sich das gesellschaftliche Klima in Deutschland so sehr gegen die Republik dreht, dass der Kreis ihrer Verteidiger immer kleiner wird und die Deutschen in der Mehrheit Parteien wählen, die die Republik abschaffen wollen. Und schließlich stellen wir die Frage: Was bedeutet das für unsere Gegenwart? Was lehrt uns Weimar?  Auch das aktuelle ZEIT Geschichte-Heft widmet sich dem Thema „Weimar. Das langsame Sterben der einer Demokratie – und was wir daraus lernen können“. Sie bekommen es online im ZEIT Shop oder im Handel. Unter diesem Link können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen.  Alle Folgen des Podcasts hören Sie hier. Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter zeitgeschichte@zeit.de.   Folgende Bücher haben wir für diese Sendung verwendet: Julius Gumbel: »Vier Jahre politischer Mord, Verlag der neuen Gesellschaft«, Berlin 1922   Als Neuauflage: dto., Verlag das Wunderhorn, Heidelberg 1980 Katrin Stein: »Parteiverbote in der Weimarer Republik«, Duncker & Humblot Verlag, Berlin 1999 Christoph Gusy: »Weimar – die wehrlose Republik? Verfassungsschutzrecht und Verfassungsschutz in der Weimarer Republik«, Mohr Verlag, Tübingen 1991 Heinrich August Winkler: »Weimar 1918–1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie«, C. H. Beck, München 2024 Ein Protokoll der Reichstagsdebatte kann man auf dieser Seite der Bayerischen Staatsbibliothek nachlesen. Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele andere, im Handel oder online im ZEIT Shop. Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser zeit.de/abo-geschichte.   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
Wie wehrhaft war Weimar? Die Republik verteidigt sich (1/2)15 Aug 202600:49:11
Als Außenminister Walther Rathenau am 24. Juni 1922 in Berlin von Mitgliedern der rechtsextremen Organisation Consul ermordet wurde, stand die junge Weimarer Republik unter Schock. Es war nicht der erste politische Mord nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Seit ihrer Gründung war die erste deutsche Demokratie Angriffen ihrer Gegner ausgesetzt. Rechte Freikorps marschierten auf und wollten den Umsturz, Monarchisten wünschten sich den Kaiser zurück, und im Münchner Hofbräuhaus wurde 1920 die NSDAP gegründet. Auch die von Moskau gesteuerte KPD wollte ein anderes System. Doch kampflos gaben sich die Verteidiger der Republik nicht geschlagen.  Aber wie genau wehrt sich eine Demokratie? Wie wehrhaft war Weimar? Diese Frage diskutieren wir in unserer neuen Doppelfolge.  Im ersten Teil erzählen wir, wie politische Morde und Attentate die junge Republik erschüttern. Wir zeigen, wie die Reichsregierung mit dem Republikschutzgesetz von 1922 eine scharfe Waffe gegen Extremisten schafft. Doch wie soll ihr Kampf gegen Demokratiefeinde gelingen, wenn selbst an den Schaltstellen der Justiz Sympathisanten mörderischer Geheimorganisationen sitzen? Außerdem blicken wir darauf, wie der Freistaat Bayern immer wieder die Verteidigung der Demokratie sabotiert – und zur Brutstätte für den Aufstieg der NSDAP wird. In beiden Folgen zeichnen wir nach, wie die NSDAP trotz der Gegenwehr zur Massenpartei aufsteigt – und wie sich das gesellschaftliche Klima in Deutschland so sehr gegen die Republik dreht, dass der Kreis ihrer Verteidiger immer kleiner wird und die Deutschen in der Mehrheit Parteien wählen, die die Republik abschaffen wollen. Und schließlich stellen wir die Frage: Was bedeutet das für unsere Gegenwart? Was lehrt uns Weimar?  Auch das aktuelle ZEIT Geschichte-Heft widmet sich dem Thema Weimar. Das langsame Sterben einer Demokratie – und was wir daraus lernen können. Sie bekommen es online im ZEIT Shop oder im Handel. Unter diesem Link können Sie eine Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen.  Alle Folgen des Podcasts hören Sie hier. Die Redaktion erreichen Sie per Mail unter zeitgeschichte@zeit.de.   Folgende Bücher haben wir für diese Sendung verwendet: Julius Gumbel: Vier Jahre politischer Mord, Verlag der neuen Gesellschaft, Berlin 1922. Als Neuauflage: Verlag das Wunderhorn, Heidelberg 1980. Katrin Stein: Parteiverbote in der Weimarer Republik, Duncker & Humblot Verlag, Berlin 1999. Christoph Gusy: Weimar – die wehrlose Republik? Verfassungsschutzrecht und Verfassungsschutz in der Weimarer Republik, Mohr Verlag, Tübingen 1991. Heinrich August Winkler: Weimar 1918–1933. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie, C. H. Beck, München 2024. Ein Protokoll der Reichstagsdebatte kann man auf dieser Seite der Bayerischen Staatsbibliothek nachlesen.   Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT Geschichte zum Testen bestellen. Sie bekommen das Heft zum Bauernkrieg, aber auch viele andere, im Handel oder online im ZEIT Shop. Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT GESCHICHTE-Leser zeit.de/abo-geschichte.   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
© My Podcast Data · Projet indépendant · Données issues d'Apple & Spotify