Explorez tous les épisodes du podcast Zamperl Amore - Der Hundepodcast aus München
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| Rückruf leicht gemacht: So klappt’s im Alltag | 06 oct. 2025 | 00:23:43 | |
Der Rückruf ist eines der wichtigsten Signale im Alltag mit Hund – und trotzdem klappt er genau dann oft nicht, wenn es wirklich darauf ankommt. In dieser Podcastfolge erkläre ich Dir, wie Du einen zuverlässigen Rückruf Schritt für Schritt aufbauen kannst, worauf es im Training ankommt und welche typischen Fehler Du ganz leicht vermeiden kannst. Ich spreche darüber, warum der Rückruf so entscheidend für Sicherheit und Freiheit ist, wie Du das passende Rückrufwort findest und warum eine starke Belohnung der Schlüssel zum Erfolg sein kann. Außerdem erfährst Du, wie ein kleinschrittiger Trainingsaufbau aussieht und woran es häufig liegt, wenn Hunde nicht zurückkommen. Kapitelübersicht – spring direkt zu dem Teil, der Dich interessiert: Wenn Du Deinen Rückruf gezielt verbessern oder ganz neu aufbauen willst, findest Du in meinem Rückruf-Leitfaden einen Selbsttest, einen Trainingsplan und viele praktische Tipps. Hier ist der Link https://zamperl-amore.de/produkt/rueckruf-leitfaden/ . Der Beitrag Rückruf leicht gemacht: So klappt’s im Alltag erschien zuerst auf . | |||
| Sami El Ayachi: Leinenführigkeit und Beziehung | 16 mars 2025 | 01:05:21 | |
Sami El Ayachi ist mal wieder zu Gast bei Zamperl Amore. In dieser Podcastfolge sprechen wir über sein neues Buch „Leinenführigkeit – Der orientierte Hund“. Das Thema ist im Hundetraining ja ein absoluter Klassiker und viele würden sich wünschen, dass es eine Art Zauberwort gibt, mit dem man das An der Leine ziehen sofort abstellen kann. (Spoiler: Gibt es nicht). Leinenführigkeit ist viel mehr als nur Technik – es geht um echte Verbindung und Vertrauen zwischen Mensch und Hund. Leinenführigkeit als Versprechen von Halt, Sicherheit und einer gemeinsamen RichtungIn dieser Folge erfährst Du u. a., warum die Beziehung zu Deinem Hund beim Thema Leinenführigkeit so entscheidend ist, wie Sicherheit und Halt Hand in Hand gehen und was Du als Hundehalterin bzw. Hundehalter konkret tun kannst. Sami El Ayachi ist erfahrener Hundetrainer und vor allem bekannt für sein körpersprachliches Longieren. Er gibt deutschlandweit Workshops für interessierte Hundehalter und Hundehalterinnen sowie für Hundetrainer und Hundetrainerinnen. Mehr Infos zu Sami findest Du auf seiner Homepage. https://www.longieren-mit-hund.de/. Sami spricht in der Folge u. a. über eine Atem-Technik, die Buteyko-Atmung heißt.. Zwei Mal war Sami schon in meinem Podcast zu Gast. Melde Dich gerne für den Zamperl Amore Newsletter an und bleibe immer auf dem Laufenden: https://www.zamperl-amore.de/newsletter Der Beitrag Sami El Ayachi: Leinenführigkeit und Beziehung erschien zuerst auf . | |||
| Hunde-Entführung mit Happy End | 19 févr. 2024 | 00:30:59 | |
Stell Dir vor, Dein Hund ist nur einen kurzen Moment unbeobachtet und plötzlich ist er nicht mehr da. Genau das erlebte Marlene, als ihr Dackelmischling Elly entführt wurde. Vier lange Wochen blieb Elly verschwunden. In dieser Zeit durchlebten Marlene und ihre Familie nicht nur eine emotionale Achterbahn, sondern fanden sich am Ende in einem echten Krimi wieder. Diese Podcastfolge berührt nicht nur, sie regt auch zum Nachdenken an. Es geht nicht nur um die Entführung eines Hundes, sondern auch um den zwischenmenschlichen Umgang in Krisensituationen. Marlene hat eine unglaubliche Welle der Hilfsbereitschaft erlebt, aber sie sah sich auch mit Herausforderungen konfrontiert. Wie sie diese meisterte, was sie daraus lernte und welche essenziellen Ratschläge sie an andere Hundebesitzer weitergibt, erfährst Du in dieser Episode. Der Tierschutzverein „Vier Pfoten“ gibt Tipps gegen Hundediebstahl. Fotocredit: Paula PeteranderlNoch eine Frage an Dich: Hast Du Lust auf einen Hundefachkongress? Im November findet einer in der Schweiz statt. Mehr Infos zu den Hundstagen findet ihr hier . Am Samstag darf ich dort die Podiumsdiskussion moderieren – zum Thema „Quo vadis – Wo führen uns die Beziehungen Mensch / Hund weiter hin? Welche Trends, Moden, Trainingsmethoden und Hilfsmittel werden auf uns zukommen und sind überhaupt sinnvoll?“ Mit dem Rabattcode ht24_denise bekommst Du zehn Prozent. Der Beitrag Hunde-Entführung mit Happy End erschien zuerst auf . | |||
| In Erinnerung an Elmar Wepper: Das Glück mit Hund | 31 oct. 2023 | 00:13:27 | |
In dieser Podcastfolge möchte ich an Elmar Wepper erinnern. Er war vor 6 Jahren mein Zamperl-Amore-Gast. Unser Gespräch habe ich wirklich in ganz toller Erinnerung, weil Elmar Wepper so unglaublich herzlich und auch ehrlich war. Allein, dass Elmar Wepper damals zugesagt hatte, hat mich unglaublich gefreut. Mit meinem Podcast war ich noch ganz am Anfang und ich hätte niemals damit gerechnet, dass er mein Gesprächsgast sein wird. Damals haben wir über seinen Hund Ferdi aus Bulgarien gesprochen. Ferdi hatte direkt am Anfang für große Schreckmomente bei den Weppers gesorgt. Und später auch für Glücksmomente. Ihr hört hier Momente aus der Folge von damals. Elmar Wepper war ein toller Schauspieler und Synchronsprecher und auch ein ganz großer Hundeliebhaber. Schön, dass ich Ihn kennenlernen durfte. Der Beitrag In Erinnerung an Elmar Wepper: Das Glück mit Hund erschien zuerst auf . | |||
| Gefährlicher Hund? Aggressionsverhalten bei Hunden verstehen. Im Gespräch mit Gerd Schuster | 08 oct. 2023 | 00:45:13 | |
Gerd Schuster hat einen ganz besonderen Draht zu Hunden, mit denen andere überfordert sind. Oft sind es Hunde, die sehr gefährlich werden können. Warum sind Hunde überhaupt aggressiv? Per se ist Aggression für Hunde Kommunikation. Der Hund will in dem Moment Distanz. Ursachen gibt es viele verschiedene: ressourcenbedingt, sozial motiviert, statusbedingt, erlerntes Verhalten, sexuell motiviert, Angst, Schmerzen, Krankheiten…Eine Ursache, auf die Gerd näher eingeht, ist folgende: wenn Hunde nicht wahrgenommen werden. Denn Hunde haben laut Gerd – wie wir Menschen – ein breites Spektrum an Emotionen. Unsere Aufgabe ist es, die Signale unserer Hunde zu verstehen und auch zu respektieren. Ihr erfahrt, warum Zeit und Vertrauen im Umgang mit situativ gefährlichen Hunden immens wichtig sind und Hau-Ruck-Maßnahmen keine gute Idee sind. Gerd erzählt außerdem, warum er Hunden schon auch mal sagt, dass er Angst hat. Wir unterhalten uns auch darüber, wie man beim Thema Aggression den passenden Trainer/passende Trainerin finden kann. Worauf man generell bei der Suche nach der richtigen Hundeschule achten sollte, darüber habe ich schon mal eine Podcastfolge gemacht. Über Gerd gibt es ein sehr sehenswertes Portrait vom BR Fernsehen der Serie „Lebenslinien“. Mehr Infos über das Hundezentrum Mittelfranken von Gerd und Carmen Schuster findet Ihr hier. Der Beitrag Gefährlicher Hund? Aggressionsverhalten bei Hunden verstehen. Im Gespräch mit Gerd Schuster erschien zuerst auf . | |||
| Sami El Ayachi: Longieren mit Hund | 19 août 2023 | 01:00:00 | |
Kommunikation geht weit über Worte hinaus. Unsere Körperbewegungen, Gesten, Blicke und Haltungen senden Nachrichten, die manchmal lauter sprechen als alles, was wir verbal ausdrücken könnten. Im Umgang mit Hunden wird diese nonverbale Kommunikation noch relevanter, da Hunde hauptsächlich durch ihre Körperhaltung und -sprache kommunizieren. Und damit sind wir schon mitten beim Gast meiner aktuellen Folge: Sami El Ayachi. Er ist DER Experte, wenn es um körpersprachliches Longieren geht. Mehr als nur im Kreis laufenDas körpersprachliche Longieren geht weit über das bloße Laufen im Kreis hinaus. „Der Blick als Einladung zur Kommunikation“, beschreibt Sami die Interaktion, die in diesem einzigartigen Training entsteht. Diese Methode kann ein Weg sein, eine Beziehung zu unserem Hund auf einer tieferen, verständnisvolleren Ebene aufzubauen. Sami möchte mit seiner Arbeit etwas Konstruktives schaffen. Nonverbale KommunikationDer Schwerpunkt beim Longieren liegt auf der nonverbalen Kommunikation. Der Mensch lernt, seine Bewegungen, Körerhaltung und Blicke bewusst einzusetzen. Ein einfacher Blick oder eine Körperdrehung kann dem Hund signalisieren, die Richtung zu wechseln, schneller zu laufen oder zu stoppen. Einfach gehen?Wir Menschen neigen dazu, unsere Bewegungen als selbstverständlich zu betrachten. Wir sind uns oft nicht bewusst, welche Botschaften unser Körper sendet, bis wir z. B. mit Hunden interagieren, die hauptsächlich durch körperliche Signale kommuniziert. Mit dem körpersprachlichen Longieren bewegt man sich ganz bewusst. Am besten so, dass der eigene Hund einen versteht. In seiner Arbeit als Trainer hilft Sami Menschen dabei, ihre Körpersprache bewusster einzusetzen, um eine harmonischere Beziehung zu ihren Hunden zu fördern. Es erinnert uns daran, dass Kommunikation in all ihren Formen eine Kunst ist, die gepflegt und geübt werden muss, um wirklich effektiv zu sein. Die Bindung vertiefenDurch das Longieren können Mensch und Hund ihre Bindung auf eine tiefere Ebene bringen. Es schafft ein besseres Verständnis und Respekt für die Bedürfnisse und Signale des anderen. Der Mensch lernt, seine Signale klar und konsistent zu senden, während der Hund lernt, auf diese Signale zu achten und entsprechend zu reagieren. Mehr über Sami El Ayachi und seine Arbeit: https://www.longieren-mit-hund.de/ – Buch „Körpersprachliches Longieren mit Hund“: https://www.kosmos.de/de/korpersprachliches-longieren-mit-hund_1147481_9783440147481 – Buch „Der zugewandte Hund“: https://www.kosmos.de/de/der-zugewandte-hund_1169193_9783440169193 – Bleibt immer auf dem Laufenden mit dem Zamperl Amore Newsletter: https://www.zamperl-amore.de/newsletter Der Beitrag Sami El Ayachi: Longieren mit Hund erschien zuerst auf . | |||
| Fellpflege beim Hund: Die besten Tipps für Dich und Deinen Hund | 26 juil. 2023 | 00:38:16 | |
Bei Fellpflege geht es nicht nur um Schönheit. In der neuen Folge von Zamperl Amore erfährst Du von der erfahrenen Hundegroomerin Margit von Lakedogs, warum die richtige Fellpflege eine große Rolle für die Verbindung zwischen Dir und Deinem Hund spielen kann. Fellpflege ist außerdem extrem wichtig für die Gesundheit, sagt Margit. Sie verrät Tipps, wie Du das Fell Deines Hundes zuhause optimal pflegen kannst, woran Du einen guten Hundefriseur erkennen kannst und warum es nicht für jeden Hund sinnvoll ist, das Fell im Sommer zu scheren. Mehr als nur ÄsthetikGesundes Fell ist nicht nur schön anzusehen, sondern erfüllt auch wichtige Funktionen für unseren Hund. Das Fell dient z. B. als Schutz vor äußeren Einflüssen wie Sonnenstrahlen, Regen und Kälte. Die Häufigkeit der Fellpflege hängt unter anderem von der Rasse und dem Felltyp des Hundes ab. Bei Rassen wie dem Labradoodle rät Hundefriseurin Margit z. B. jeden Tag eine Stunde bürsten. Fellpflege im Sommer – To scheren or not to scheren?Ein heiß diskutiertes Thema ist die Fellpflege im Sommer. Viele Hundehalter denken, dass das Scheren des Fells eine Erleichterung für den Hund bei hohen Temperaturen ist. Doch Margit klärt auf: Nicht alle Hunde sollten im Sommer geschoren werden! Durch das Scheren kann ein Hund sogar noch mehr unter der Hitze leiden. Welche Hunde betroffen sind, erfährst Du in der Podcastfolge. Statt das Fell zu scheren, empfiehlt Margit, die Unterwolle gründlich zu entfernen. So kann die Haut besser atmen. Fellpflege zuhause – Worauf solltest Du achten?Margit gibt in der Podcastfolge praktische Tipps, wie Du das Fell Deines Hundes zuhause am besten pflegen kannst. Zur optimalen Pflege gehört nicht nur das Bürsten des Fells, sondern laut Margit auch regelmäßiges Zähneputzen und Krallenschneiden. Wir sprechen auch über die Tasthaare des Hundes, die sogenannten Vibrissen. Diese sollte man übrigens nicht einfach abschneiden. Mehr Infos zu den Tasthaaren findest Du z. B. hier https://www.tfa-wissen.de/die-vibrissen-des-hundes-ein-wichtiges-sinnesorgan Woran erkennt man einen guten Hundefriseur?Wenn man die Fellpflege lieber einem Profi überlassen möchte, ist es wichtig, einen guten Hundefriseur zu finden. Margit gibt wertvolle Hinweise, worauf man achten sollte, um einen kompetenten und einfühlsamen Hundefriseur zu finden. Ein guter Hundefriseur sollte auf die individuellen Bedürfnisse des Hundes eingehen, ihn respektvoll behandeln und eine entspannte Atmosphäre im Salon schaffen. Der Beitrag Fellpflege beim Hund: Die besten Tipps für Dich und Deinen Hund erschien zuerst auf . | |||
| Wie finde ich die richtige Hundeschule? | 21 janv. 2023 | 00:28:13 | |
Mit diesen Tipps im Podcast findest Du hoffentlich die passende Hundeschule für Dich. Oder auch eine Hundetrainerin oder Hundetrainer für Einzelstunden. Hörerin Sabine hat mir geschrieben und gefragt, woher sie weiß, was zu ihr passt und worauf sie achten sollte. Diese Fragen treiben vermutlich viele Hundebesitzer und -besitzerinnen um. Deswegen habe ich mir meine Kollegin und sehr gute Freundin Anna an die Seite geholt. Gemeinsam haben wir im Gespräch für Euch ein paar wichtige Kriterien gesammelt. So kannst Du die richtige Hundeschule findenUnser erster Tipp: Die Chemie zwischen Hundetrainer/Hundetrainerin und Kunde/Kundin sollte stimmen. Wir finden auch Empathie unglaublich wichtig; dass eine Hundetrainer oder eine Hundetrainerin nicht den eigenen Schuh durchdrückt, sondern auf das Mensch-Hund-Team eingeht. Ein weiterer Tipp: Schaut Euch auf der Homepage um. Achtet u. a. darauf, ob der Hundetrainer/die Hundetrainerin überhaupt eine entsprechende Ausbildung habt. Eine Idee, bevor Ihr Kontakt mit einer Hundetrainerin/einem Hundetrainer aufnehmt: Schreibt Euch auf, was Euch ganz persönlich (in einem Training) wichtig ist. Das könnt Ihr dann direkt in der Kontaktaufnahme fragen. Kontakt zu Anna oder mirMeine Kollegin Anna Livic findet Ihr bei Instagram unter dem Namen zurpfoetelei. Sie bietet Hundetraining im Landkreis Freising und Münchner Norden an. Wenn Ihr mehr von mir als Hundetrainerin wissen wollt, findet Ihr alle Infos auf meiner Homepage. Der Beitrag Wie finde ich die richtige Hundeschule? erschien zuerst auf . | |||
| Eine Kastration löst nicht sämtliche Verhaltensprobleme | 17 juin 2022 | 00:43:41 | |
Alles, was Du über das Thema Kastration bei Hunden wissen musst, erfährst Du in dieser Podcastfolge. Etwa: Ist es überhaupt sinnvoll, seinen Hund zu kastrieren? Und wird mein Hund nach einer Kastration ruhiger? Antworten hat Verhaltensbiologin Carina Kolkmeyer, die seit Jahren zum Thema Kastration forscht. In der Folge erfährst Du u. a., warum Du einen Hund nicht schon vor oder in der Pubertät kastrieren lassen solltest und dass eine Kastration nicht automatisch Verhaltensprobleme löst – genau das ist ja oft der Grund für viele Hundehaler und -halterinnen, ihren Hund kastrieren zu lassen. Blöd, wenn dann genau das Gegenteil eintrifft. Das ist allerdings nicht wirklich überraschend. Warum, hörst Du in der Folge. Was passiert genau bei einer Kastration?Von einer Kastration sprechen wir dann, wenn wir beim Rüden die Hoden entfernen, also wenn wir chirurgisch die Organe wegnehmen und bei der Hündin die Eierstöcke entfernen und weil es meistens dann auch eine Ovariohysterektomie ist, also ein etwas größere Eingriff, wird dann meistens noch neben den Eierstöcken die Gebärmutter mit entfernt. Das heißt also, wir haben dann die Gonaden weg bei beiden Geschlechtern und in dem Moment entfällt auch die Sexualhormonproduktion. Und das wäre dann beim Rüden eben das Testosteron, was nicht mehr gebildet wird. Und bei der Hündin wird dann eben das Östrogen nicht mehr gebildet und auch das Progesteron nicht mehr gebildet. DeniseDas ist ja unter anderem nicht ganz zu verachten, weil es wichtig ist, dass es eine Balance gibt – jetzt bleib‘ ich mal beim Rüden – zwischen dem Testosteron und dem Cortisol, dem sogenannten Stresshormon. Könntest du vielleicht erklären, warum das so wichtig ist? Und was passiert bei einer Kastration dann? Carina KolkmeyerWir haben das Cortisol, unser Stresshormon und das ist tatsächlich ein sehr wichtiger Gegenspieler von unseren Sexualhormonen. Wie du es gerade schon richtig gesagt hast, haben wir bei dem Rüden das Testosteron, was der Gegenspieler von Cortisol ist. Das heißt, wenn das eine steigt, sinkt automatisch das andere. Und bei der Hündin haben wir das Östrogen und das Progesteron als Gegenspieler vom Cortisol. Und wenn jetzt ein Hund kastriert wird, dann entfällt natürlich diese wichtige stressdämpfende Wirkung. Das heißt, die Gegenspieler sind weg, also die Sexualhormone. Und in dem Moment können wir einen dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel haben bzw. ein Hund kann schneller reizbar, schneller gestresst sein und eben schneller seinen Cortisolspiegel steigen lassen. DeniseDa kommen wir jetzt gleich drauf zu sprechen, weil ich habe dir ja vorab verraten, dass ich auf meinem Instakanal meine Follower*innen gefragt habe, ob sie irgendetwas interessiert zum Thema Kastration. Und da kamen einige Fragen, die würde ich gerne so an dich weitergeben als Expertin. Zum Beispiel hat Ingeborg gefragt: Ist es denn immer sinnvoll zu kastrieren? Carina KolkmeyerDiese Frage kann man eigentlich mit einem klaren Jein oder Nein beantworten, weil es ist tatsächlich so, dass es oft ein Irrglaube ist, dass durch eine Kastration sämtliche Verhaltensprobleme gelöst werden können. Also man denkt halt oft: Ja gut, wenn ich meinen Hund jetzt kastriere, dann kann ich auf einem einfachen Wege durch eine chirurgischen Eingriff mal eben sämtliche Problematiken abschaffen. Das heißt, ich könnte meinen Rüden eventuell nachher weniger aggressiv haben oder er hat nicht mehr so ein hypersexuelles Verhalten, was eben auch leider oft als Grund genannt wird. Wunsch vs. RealitätDie Realität sieht in sehr vielen Fällen ganz anders aus. Also es gibt wirklich viele Hundehalter und -halterinnen, die hinterher diesen Schritt auch bereuen und das ist ja ein irreversibler Schritt. Das heißt, was einmal ab ist, kann halt nicht mehr wieder dran gesetzt werden. Positiv beeinflussen lässt sich zum Beispiel bei einer Kastration auch immer nur das Verhalten, was per se durch die Sexualhormone abhängig ist. Und das sind halt ganz wenige Verhaltensweisen. Und da gibt es eben oft so einen Irrglauben oder so viele Missverständnisse, dass man sofort das Testosteron zum Beispiel beim Rüden mit ganz vielen Verhaltensweisen in Verbindung setzt, die eigentlich gar nichts miteinander zu tun haben. So heißt es ganz oft der Rüde ist dominant oder er hat eine Dominanzaggression oder der Rüde hat ein Statusproblem oder der Rüde gehorcht nicht richtig oder der Rüde läuft immer läufigen Hündinnen hinterher und man denkt okay, wenn ich jetzt diesen Rüden kastriere, dann hört das alles auf oder das Markierverhalten entfällt dann auch. Und das ist tatsächlich eben ein Irrglaube, weil wir müssen wirklich schauen, welches Verhalten hängt definitiv vom Testosteron ab. Und das ist wie gesagt nur ein kleiner Bereich von Verhaltensweisen. Wann ist eine Kastration ratsam? DeniseGibt es dann doch Fälle, wo es Sinn macht, einen Hund oder eine Hündin zu kastrieren. Carina KolkmeyerGanz klar vom Tierschutzgesetz her natürlich, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, also dann, wenn ein Organ irgendwie lebensbedrohlich erkrankt ist. Also wenn ein Hodentumor vorliegt oder gefährliche Mammatumore entstanden sind, dann sollte man natürlich handeln, das ist klar. Da sollte man nicht vehement sagen, dann stirbt mein Hund jetzt lieber, als dass ich ihn kastrieren lasse. Das ist natürlich klar. Wenn das Tierwohl gefährdet ist, dann dürfen wir handeln und dann darf ein Tierarzt oder eine Tierärztin natürlich auch kastrieren. Aus verhaltensbiologischer Perspektive sieht es so aus, dass wir eigentlich wie gesagt nur dann kastrieren können, wenn wir per se eine Sexualhormonabhängigkeit haben. Das heißt zum Beispiel, wenn wir jetzt im Falle des Rüden gesprochen, wirklich mal hypersexuelles Verhalten haben. Und von hypersexuell sprechen wir aber wirklich nur dann, wenn wir von dem Rüden die gesamte Verhaltenskaskade gezeigt bekommen, die zu hypersexuellem Verhalten dazugehört. Das reicht nicht aus, dass man sagt „Mein Hund, der ist ständig am Aufreiten, der rammelt alles kurz und klein, der rammelt an Gegenständen, womöglich sogar andere Hunde oder sogar vielleicht am menschlichen Bein.“ Also der Rüde ist in dem Moment noch nicht hypersexuell, weil das Aufreiten zum Beispiel auch eine ganz andere Herkunft haben kann. Es kann auch als Ursache wieder das Cortisol mit reinspielen. Es kann wieder eine Stresshandlung sein. Eine Übersprungshandlung oder stereotypes Verhalten. Also da muss man halt ganz doll aufpassen. Empfehlung bei wirklich hypersexuellem VerhaltenWenn wir wirklich hypersexuelles Verhalten haben, dann sagen wir auch immer: „Okay, erst einmal bitte von einem Experten abschätzen lassen, beobachten lassen. Also das heißt immer eine Expertise einholen. Wir bieten zum Beispiel auch so eine Beratung an, lassen uns dann mitunter auch mal Videos schicken und gucken uns das Verhalten an und werten das dann eben aus und sagen:“ Okay, ja, das fängt an mit Maul lecken, Zähneklappern, einer gewissen T-Formation – dass sich ein Hund in einer bestimmten Formation zu einem anderen Hund stellt, schon mal das Kinn aufgelegt wird und die Deckbereitschaft gezeigt wird bis hin zu Ejakulatstropfen, die rauskommen oder schon ein richtiger Deckakt, mit einer richtigen Kopulationsbewegung. Wenn diese ganze Kaskadeabfolge da ist, dann können wir sagen: Okay, das ist hypersexuell. Wenn das nur mal auftritt, wenn eine läufige Hündin vor ihm steht, ist das noch nicht hypersexuell, sondern einfach nur reines Sexualverhalten. Aber wenn der Rüde natürlich extrem leidet, er macht eine Futterverweigerung, er schläft nicht mehr, der Hund haut ständig ab und man kann im Prinzip mit diesem Hund nichts mehr anfangen. Er ist ein Häufchen Elend. Dann kann man sagen: Okay, da könnte auch mal wirklich aus Verhaltensperspektive kastriert werden. DeniseDu hast gerade gesagt, man kann sich bei Fragen zu hypersexuellem Verhalten an euch wenden. Wie genau geht es dann? CarinaEntweder schreibt man direkt eine E-Mail an mich oder an Dr. Udo Gansloßer. der ist ja mein Doktorpapi und quasi bei uns auch – ja, das Headmitglied quasi unseres Teams, unserer Mammalia AG. Genau, wir sind ja für verhaltensmedizinische Beratungen zuständig. Tatsächlich hilft es vielen als Entscheidungshilfe einfach auch noch mal einen anderen Blickwinkel zu haben und zu schauen okay, soll ich jetzt meinen Hund wirklich kastrieren und hab ich das richtig abgeschätzt das Verhalten? Das kann auf jeden Fall ganz hilfreich sein. Kontakt zu Carinas TeamHerunterladen Verändert sich mein Hund nach einer Kastration? DeniseWeil in der Tat, also ich habe viele Kunden und Kundinnen, aber auch so Menschen in meinem Umfeld, die sich genau die Frage stellen: Soll ich meinen Hund kastrieren? Also aus unterschiedlichsten Gründen, eben oft auch in der Hoffnung, bei Rüden aggressives Verhalten abschalten zu können. Was du ja schon angesprochen hast, was eigentlich nur Sinn ergeben würde, wenn dieses Verhalten, wie du es vorhin gesagt hast, testosterongesteuert ist. Also wenn der Hund nach vorne geht, weil er Angst hat, dann ändert sich nach einer Kastration wenig. Beziehungsweise kann sogar vielleicht noch schlimmer werden. Aber da komme ich drauf noch zu sprechen, weil da gibt es auch Fragen. Und zwar: Der Martin hat mir zum Beispiel auch ein paar Fragen geschickt. Er sitzt im Rollstuhl und hat eine Hündin und die Läufigkeit seiner Hündin, die stresst ihn sehr, weil er kann dann nicht mehr alleine mit ihr raus und er hat zum Beispiel gefragt – also das bezieht sich jetzt in seinem Fall auf eine Hündin: Wie heftig ist das mit einer Wesensveränderung nach einer Kastration? Und die Frage hat mir Caro auch noch mal gestellt. Also mit welchen Wesensveränderungen muss man bei Hunden und Hündinnen nach einer Kastration rechnen? CarinaZuerst einmal großes Lob. Es ist immer super, dass man sich vorher schon mal damit beschäftigt. Nicht nur was kann ich alles abschaffen durch eine Kastration, sondern was kann alles folgen nach einer Kastration? Das ist schon mal, finde ich, der erste richtige und wichtige Schritt und der erste Gedankenschritt, den man auch gehen muss. Aggression und Angst können zunehmenWas auch auftreten kann, also ich kann jetzt mal so von unseren eigenen Studienergebnissen sprechen, sind vor allem vermehrte Aggression und da verschiedene Aggressionsformen tatsächlich auch. Vermehrt Angst natürlich, weil eben bedingt durch diesen erhöhten Cortisolspiegel der Hund schneller mal schreckhaft ist oder unsicher in gewissen Situationen ist. Er kann auch mal panisch sein. Also auch Panik kann definitiv ansteigen und Stress natürlich allgemein auch. Der Hund kann vermehrter hecheln oder kann mit gewissen Situationen nicht mehr so gelassen umgehen. Also insgesamt kann es zu einer emotionalen oder auch hormonellen Unausgeglichenheit kommen. Das heißt man hat vielleicht einen Hund, der schneller mal eine Übersprungshandlung macht, der zum Beispiel auch nach der Kastration vermehrt aufreitet oder noch mehr aufreitet als er das schon vorher gemacht hat. Also da sollte man sich auf jeden Fall vorher Gedanken machen. Auch das aufreiten kann zum Beispiel ja auch bei Rüden und Hündinnen auftreten. Alle Seiten abwägenIm Falle deines Fragenstellers, der für die Hündin fragt: Auch da sollte man sich vorher Gedanken machen. Okay, welche Probleme oder welche Schwierigkeiten habe ich jetzt gerade mit dem Hund? Und will ich die eventuellen Schwierigkeiten, die danach auftreten, auch haben? Kann ich damit umgehen? Habe ich da einen Experten oder eine Expertin an der Hand, die mir da helfen kann, gegebenenfalls? Dann kann man das vielleicht mal überlegen, aber man sollte sich halt echt dessen bewusst sein, dass danach wirklich auch eine große Veränderung kommen kann. Ich hatte auch zum Teil Hündinnen, die sehr apathisch zum Beispiel auch geworden sind nach einer Kastration. Die haben so eine Art Sozialinkompetenz entwickelt. Also die sind quasi wirklich voll in ein Individualverhalten gegangen und haben gar nicht mehr so viele soziale Verhaltensweisen gezeigt, was dann oft von den Hundehalter*innen so bewertet wurde, dass sie gesagt haben: „Ja, mein Hund ist seitdem ja total gelassen, der kommt ja gar nicht mehr in Streitigkeiten mit anderen Hunden. Ich habe mir gedacht: Ja, aber der Hund kommt auch gar nicht mehr in Kontakt mit den anderen Hunden. Also man muss sich überlegen, wie lebe ich mit dem Hund? Wie viel Kontakt hat er zu anderen Hunden und welche Folgen können vielleicht auftreten? Und kann ich damit in meiner Lebensumgebung oder meinem Lebensalltag umgehen? Hunde können nach einer Kastration unruhiger oder aggressiver werden DeniseDas heißt im Umkehrschluss auch, weil du gesagt hast, unter anderem können Hunde oder Hündinnen dann ängstlicher werden. Wenn wir bei dem Beispiel bleiben, was ich vorhin angesprochen hatte, dass ein Hund zum Beispiel jetzt nach vorne geht aus Unsicherheit. Und der Halter oder die Halterin denkt sich – warum auch immer – okay, ich lasse diesen Hund kastrieren und dann wird alles gut. Dass das dann eigentlich noch schlimmer werden kann. Die Unsicherheit und das nach vorne gehen. Carina KolkmeyerJa, gerade bei angstaggressiven Hunden und auch gerade bei Hunden aus dem Tierschutzbereich, wo ja leider noch sehr oft pauschal kastriert wird, ist es eben einfach oft der Fall, dass wir nachher so ein kleines Häufchen Elend da sitzen haben, was noch angstaggressiver ist und irgendwann vielleicht sogar schon resigniert und dann wie gesagt in so eine Apathie vielleicht auch schon fällt. Oder einfach generell eine Zurückgezogenheit. Ja, und das waren jetzt natürlich erst mal nur so die verhaltensbiologischen Konsequenzen, die medizinischen – das ist noch mal eine ganz andere große Kiste, also auch mit Inkontinenz oder generell Krebsrisiken, die ansteigen können. Also auch das sollte man immer auf jeden Fall im Hinterkopf haben. Die Gefahr der Inkontinenz DeniseStichwort Inkontinenz: Da hat der Martin nämlich auch gefragt: Wie hoch ist die Gefahr der Inkontinenz? Carina KolkmeyerJa, also da gibt es tatsächlich sehr viele Zahlen. Das Spektrum ist sehr hoch. Es gibt Studien, die sprechen von 1 bis 20 %. Aber es gibt eben einige Studien, die wirklich sagen, zu 20 % kann eine Inkontinenz auftreten. Das Risiko steigt natürlich mit dem Alter, je älter die Hündin wird. Und es steigt aber auch mit dem Alter, in dem die Hündin kastriert wurde. Und da geht es in die andere Richtung. Das heißt, je früher die Hündin kastriert wurde, desto wahrscheinlicher entwickelt sie dann auch eine Inkontinenz, entweder direkt nach der Kastration oder irgendwann im Laufe ihres Lebens. Und das hängt natürlich alles mit dem Blasenverschlussdruck zusammen. Also das heißt, da spielen auch die Sexualhormone wieder eine wichtige Rolle, dass sie die Blase sozusagen, ich sag jetzt einfach mal ein bisschen kräftiger halten, dass sie einfach nicht ihre Aufgabe verlässt oder ihre Funktion verliert, den Urin halt zu halten. Möglichkeiten der Behandlung DeniseIst das denn irreparabel? Carina KolkmeyerMan kann es manchmal behandeln. Ich glaube, es gibt ja auch eine gute Hormontherapie, die man direkt anschließen kann. Man sollte vielleicht sogar immer überlegen, hin und wieder auch auf pflanzliche Mittel zurückzugreifen. Wenn ich einen persönlichen Bericht mal mit reinbringen kann, meine Hündin zum Beispiel ist nicht kastriert, fällt aber fast nach jeder Läufigkeit in eine Inkontinenz. Und es hat lange gedauert, bis ich jetzt für mich herausgefunden habe, dass meine Hündin einfach durch diesen Wegfall der Hormone oder durch dieses Hormonchaos, was einfach nach der Läufigkeit auftritt, so ein Tief hat an Sexualhormonen so, dass ihre Blase auch einfach aufhört zu halten und sie dementsprechend für ein, zwei Wochen inkontinent ist. Wir dachten immer an Blasenentzündung und haben es behandelt mit Antibiotika. Und so weiter und meine Hündin wäre dementsprechend eine absolute Kandidatin für eine Inkontinenz nach einer Kastration. Das heißt also, wenn es sich bei meiner Hündin irgendwie vermeiden lässt, dann möchte ich sie auch wirklich niemals kastrieren lassen, weil ich glaube, ihr würde es wirklich nicht gut tun. Sie ist sowieso eine Rüdin. Also es gibt ja auch bei Hündinnen sogenannte Rüdinnen, die halt einfach auch das Beinchen heben, die mal so ein Testosteronschub eventuell schon über die Gebärmutter durch ihre Brüder quasi abbekommen haben. Und das passt bei meiner Hündin auch wie Pfote aufs Auge. Nicht zu früh kastrieren DeniseWenn sich jetzt Hörer und Hörerinnen fragen: Hä? Wie Rüdinnen? Das ist oft so, wenn zum Beispiel in einem Wurf, ich sag jetzt mal von zehn kleinen Welpis sind neun Jungs und eine kleine Dame, dann kann das eine sogenannte Rüdin sein, weil einfach so viel Testosteron da schon dabei war, nur dass wir da zum Verständnis beitragen. Dann habe ich hier noch weitere Fragen von Follower*innen und zwar hat Caro gefragt: Wann darf denn ein Hund kastriert werden? Carina KolkmeyerDa würde ich definitiv immer erst die Pubertät abwarten, das heißt also immer erst dann, wenn der Hund quasi im Erwachsenenalter angekommen ist. In der Regel sind große Hunderassen da ein bisschen Spätentwickler, das heißt die brauchen ein bisschen länger. Bei denen können das auch schon mal zweieinhalb und in ganz Extremfällen auch mal drei Jahre sein. Und bei den kleineren Hunderassen sprechen wir, so ca. von anderthalb Jahren, dass die dann ihre Pubertät durchlaufen haben als Richtwert, kann man sonst auch nehmen. Man schaut sich die Hündin an von der gleichen Rasse und guckt, wann sie ihre dritte Läufigkeit durchlaufen hat. Und wenn diese dritte Läufigkeit durch ist, dann darf man, wenn überhaupt, erst das Messer wetzen. Die Risiken einer zu frühen Kastration DeniseOder wetzen lassen, hoffe ich. Carina, warum sollte man denn Hunde auf gar keinen Fall zu früh kastrieren? Carina KolkmeyerAlso vor der Pubertät sollte es wirklich, wirklich, wirklich vermieden werden. Es sei denn so wie ich es vorhin gesagt habe, es ist medizinisch notwendig und ein Weiterleben wäre sonst nicht möglich für den Hund. Da muss man es natürlich machen, aber auch da sollte man immer mit den Konsequenzen rechnen, die passieren können. Also medizinisch große Kaskade. Wir haben während der Pubertät einfach unglaublich viele Umbaumaßnahmen, die stattfinden. Also das ganze Gehirn wird ja im Grunde noch einmal umgekrempelt. Das ist wie eine große Autobahn, die gebaut wird und die wird erst mal aufgerissen und dann werden neue Straßen gelegt. Wir haben neue Nervenbahnen, die verknüpft werden, wir haben auch im Knochengerüst oder im Sehnen und Muskelgerüst alles, das noch mal gestreckt, gedehnt und von den Wachstumsphasen her abgeschlossen wird. Das heißt das ganze System wird einmal quasi geöffnet und noch mal neu verknüpft. Und wenn wir jetzt während dieser Baustelle sagen Stopp! Und jetzt wollen wir auf der Autobahn aber weiterfahren, ohne dass wir sie weiter ausgebaut haben, finde ich das etwas gefährlich. Also ich würde mich nicht auf so eine Baustelle trauen und dann mit mein Auto drüberfahren, sondern würde sagen: Nee, das schließen wir mal lieber erst ab, bevor wir da irgendwelche Gefahren eingehen. Typisch für einen früh kastrierten HundEin Frühkastrat bleibt ganz oft eben auf dem Level eines jungen Hundes stehen. Das heißt, die wirken oft desorientiert, sind oft unsicher, die können oft nicht mit neuen Situationen gut umgehen, die sind sprunghaft, die sind halt einfach richtig jung geblieben. Ja, da fehlt es so ein bisschen einfach an der Reife, im Wachstum. Und was das Knochengerüst angeht oder generell Muskeln und Sehnen. Wir haben ein verlängertes Röhrenwachstum der Knochen, das heißt, hier haben wir oft so einen schlaksigen Gang. Sieht man finde ich auch ganz oft bei gewissen Hunden aus dem Tierschutzbereich. Und das kann natürlich auch nicht nur unschön aussehen, sondern kann auch schwere Folgen mit sich führen. Wir haben schneller eine HD also ein Hüftgelenksdysplasie oder auch generell an den Gelenken Probleme, am Knie Probleme. Sehnen reißen schneller. Also solche Hunde haben schnell auch mal einen Bänderriss oder einen Kniesehnenriss. Also da sollte man wirklich, wirklich Abstand von nehmen. Einen Hund früh zu kastrieren ist sicherlich keine gute Wahl. Und wenn man es machen muss, dann würde ich persönlich immer sehen, dass ich irgendwie versuche, noch bis zum Abschluss der Pubertät hormonell den Hund weiterhin durch Präparate oder ähnlichem zu unterstützen, damit der Hund einfach eben noch reif werden kann und das Ganze noch abgeschlossen werden kann, was da eben noch so wachsen muss. DeniseWas wären das dann für Präparate? CarinaJa, entweder kann man mal schauen. Ich weiß nicht, ob das jetzt schon bei allen Tierarztpraxen so gang und gäbe ist, aber manche bieten da direkt auch schon Präparate an. Ansonsten geben wir in unserer Beratung zum Beispiel auch immer das Mönchspfeffer als Empfehlung. Mönchspfeffer als Agnus Castus. Das ist eine ganz tolle Pflanze, auch im Humanbereich total beliebt, gerade bei Frauen in den Wechseljahren oder bei Frauen mit schweren Menstruationsbeschwerden oder so, aber auch Männer können es theoretisch auch nehmen. Im Prinzip ist es ein pflanzliches Östrogen, das man dann einnimmt. Und das kann halt wie gesagt noch mal so ein bisschen Östrogen oder so eine Sexualhormonmenge im Körper dann eben ja losschicken und dadurch kann man wieder etwas mehr ins Lot geraten. Warum wird oft noch pauschal zur Kastration geraten? DeniseZu dem Themenkomplex passt gerade auch eine Frage von Elise: Warum kastrieren so viele Tierärzte noch so oft, so früh, zum Beispiel nach der ersten Läufigkeit? CarinaJa, das ist tatsächlich eigentlich sehr traurig. Das liegt vor allem daran, dass hier oft auch mit falschen Zahlen einfach operiert wird. Hier wird noch eine Studie zitiert. Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, aus welchen Jahren sie ist, aber auf jeden Fall aus dem letzten Jahrhundert. Und diese Studie hat damals nicht die, ich sag mal direkten Zahlen rausgegeben, hat keine relativen Zahlen genannt, sondern einfach gesagt: 25 % der Hündinnen haben ein Risiko für einen Mammatumor. Und wenn man die Hündin jetzt vor der ersten Läufigkeit oder nach der ersten Läufigkeit auf jeden Fall noch vor der Beendigung der Pubertät kastriert, dann sinkt dieses Risiko so enorm ab auf nahezu weiß nicht 1, 2 %, sodass die Tierärzt*innen jetzt einfach der Meinung sind, damit könnte man einem Mammatumor definitiv entgegenwirken. Aber diese Zahlen sind halt leider irreführend und leider auch falsch zitiert und falsch berechnet worden. Das generelle Risiko für einen Mammatumor besteht zum Beispiel nur bei 1,86 Prozent und eben nicht bei jeder vierten Hündin, also bei 25 Prozent. Und das sind wirklich unter 2 %. Und wenn man eine Hündin dann vor der dritten Läufigkeit kastriert, dann sinkt das Risiko auch oft nur auf 0,5 %. Das heißt, wir haben von 1,8 % auf 0,5 % und das sind schon ganz andere Zahlen, finde ich. Aber diese Zahlen kennen die meisten Tierärzte halt nicht. Ein-paar-Infos-zu-MammatumorenHerunterladen DeniseEine Frage von Lara: Werden Hündinnen vor dem zweiten Lebensjahr kastriert: Verlängert das dann die Lebenserwartung? Sie fragt das, weil sie das jetzt schon von mehreren Seiten gehört hat. Carina KolkmeyerIn der Regel kann ich sagen: eigentlich nicht, weil vor allem die Kaskade an medizinischen Risiken, die noch auftreten können, danach einfach sehr groß ist. Das heißt also das, was eben noch an Krebsrisiken oder auch, wie es vorhin schon genannt hatte, mit dem verlängerten Knochenwachstum war, wabbelige Sehnen und die Muskeln nicht richtig ausgebildet. Also diese Liste an Folgen ist einfach viel, viel länger als das, was eventuell gegebenenfalls mal präventiv verhindert werden kann. Und wie gesagt, wenn man das mit dem Mammatumoren sich vor Augen führt, das ist ja einfach der Grund schlechthin medizinisch, dass man sagt okay, wenn ich die Hündin jetzt auch früh kastriere, dann entwickelt die keinen Mammatumor. Aber wenn wir uns da die Prozentzahlen angucken, dann rechtfertigt das in keinem Fall eine Kastration. DeniseEine weitere Folge ist – da hat mir Ingeborg geschrieben, dass ihr Hund nach der Kastration zugenommen hat. Kommt das häufiger vor? Das frage ich jetzt. Und woran liegt das denn? Carina KolkmeyerJa, das kommt tatsächlich häufig vor bzw. es kommt vor allem dann vor, wenn man nicht aufpasst bzw. wenn man die Futterration nicht dementsprechend umstellt. Das liegt daran, dass auch die Sexualhormone unseren Stoffwechsel enorm beeinflussen und alles kann dann halt einfach gebremst werden, langsamer werden und eine ganz andere Umsetzung findet einfach danach statt. Also ja, das kommt auch häufig vor und man sollte da definitiv auch dann aufpassen. Was kann ein Kastrationschip? DeniseCaro hat gefragt: Lohnt es sich, vor der echten Kastration einen Chip auszuprobieren? Carina KolkmeyerJa, auf jeden Fall. Das kann ich definitiv so unterschreiben. Wenn man wirklich natürlich den ernsthaften Gedanken einer Kastration hat. Immer mal spaßeshalber einfach einen Chip zu setzen, würde ich auch nicht. Nur um mal zu gucken, was da so passiert. Wir haben hier immerhin immer einen chemischen bzw. hormonellen Eingriff, der auch manchmal Spuren hinterlassen kann. Das heißt, der Chip ist natürlich ein Probelauf, also eine super chemische Alternative zur Kastration. Wir greifen ja nicht chirurgisch ein, es ist reversibel. Wir haben ja einmal den Halbjahreschip und der würde dann eben nach einem halben Jahr auslaufen. Oder wir haben ein Ganzjahreschip und da würde dann nach einem Jahr eben wieder alles wieder sozusagen hoffentlich im Normalzustand sein. Man kann sich das Verhalten während dieser Chipphase anschauen. Das heißt man kann beobachten, wie hat sich mein Hund jetzt verändert oder wie verändert er sich gerade? Man kann es dann eben quasi verhaltensbiologisch einschätzen und hinterher kann man im Prinzip entscheiden, ob jetzt eine Kastration vielleicht die geeignete Wahl oder eben nicht. Aber ganz kurz vielleicht noch: Man sollte immer im Hinterkopf behalten, hier ist auf jeden Fall Vorsicht geboten. Der Chip führt beim Rüden in den ersten Wochen immer erst mal zu einem Testosteronpeak. Das heißt hier kann es sein, dass der Hund auch mal richtig ausrastet, wenn das Verhalten dann testosteronabhängig war oder es vielleicht nicht so abhängig war, aber der Hund dann noch einmal total testosterongesteuert sein könnte. Danach flaut es dann aber ab. Danach ist es auch einer chirurgischen Kastration entsprechend. Die Hoden schrumpfen und danach hätten wir dann auch wirklich den Zustand einer eventuellen Kastration. Der Kastrationschip ist kein Dauerzustand DeniseDas heißt, in dem Fall sollte man auf jeden Fall einfach sich nicht von dem Anfangsverhalten abschrecken lassen, wenn das erst mal schlimmer wird, sondern wirklich ein paar Wochen warten und dann gucken, wie sich da der Hund oder die Hündin verhält. Ich könnte mir vorstellen, dass sich jetzt vielleicht einige denken: Ach cool, wenn das mit dem Kastrationschip so einfach ist. Dann erspare ich meinem Hund oder meiner Hündin so einen chirurgischen Eingriff. Dann setze ich jetzt einfach immer nach einem halben Jahr neuen Chip ein bis ans Lebensende. Carina KolkmeyerJa, den Gedanken haben einige. Theoretisch oder auch rein praktisch darf ein Tierarzt das – ich meine – nur dreimal setzen. Nach dem dritten Mal darf kein Chip mehr gesetzt werden. Es gibt sicherlich den einen oder anderen Tierarzt, der das vielleicht auch noch mal öfter macht, mit Augen zudrücken. Aber in der Regel sollte es nach drei Mal eigentlich aufhören. Dann sollte man sich wirklich entscheiden Gefällt mir mein Hund ohne Kastration oder mit Kastration besser? Die Nachteile einer Spritze DeniseUnd es gibt ja auch so eine Spritze, oder? Carina KolkmeyerJa, genau, es gibt so eine Spritze, die auch noch mal zu so einer hormonellen Unterdrückung führt. Aber die hat tatsächlich sogar etwas knackigere Nebenwirkung. Die wird auch ganz viel im Zootierbereich eingesetzt. DeniseWas sind da so für Nebenwirkungen? Carina KolkmeyerAlso ich habe mal gehört, ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, dass die tatsächlich auch ein bisschen auf die Organe gehen soll. Also wenn man sie nicht richtig gut dosiert, kann sie tatsächlich auch mal Leberschäden anrichten. Das ist aber nur das, was ich mal so in der Literatur gefunden habe. Ob das jetzt immer Einzelfälle sind oder ob das nur für eine Canidenart galt, weiß ich nicht genau. Aber ja, da sollte man ein bisschen aufpassen. Bei Hündinnen oder Rüden, da müsste ich mich tatsächlich noch mal schlau machen. Aber da ist, glaube ich, auch schon mal ein Einsatz gewesen und es wird ja auch zum Teil noch eingesetzt und ich glaube, auch da weicht man eher so ein bisschen davon zurück, weil sie halt echt auf einmal gesundheitliche Nebenwirkungen hat. Es besteht noch viel Aufklärungsbedarf DeniseIch glaube jetzt habe ich alle Fragen von meinen Instafollower*innen durch und finde es total spannend, weil sich ein paar Fragen geähnelt haben. Das zeigt ja, dass da schon viel Interesse da ist. Und ich finde es super, super wichtig aufzuklären. Und deswegen freue ich mich so sehr, dass wir jetzt auch drüber sprechen, weil ich bin mir ziemlich sicher, dass die Hörer und Hörerinnen durch dich jetzt einfach Sachen erfahren, die sie sonst nie erfahren. Carina KolkmeyerTatsächlich würde ich mir an dieser Stelle auch unglaublich wünschen, dass so was mal mehr an die Tierarztpraxen gerät, weil ich glaube, es gibt super viele Ärztinnen und Ärzte, die dann auch unserer Meinung wären und sagen, da haben wir uns noch nicht so wirklich Gedanken drum gemacht. Aber gut, dass wir das mal erfahren, weil es wird in den tierärztlichen Ausbildungen, also an den Hochschulen direkt ja auch gar nicht so in der Praxis umgesetzt. Da wird halt einfach kastriert und nur wenige Hochschulen zum Beispiel bieten auch die Sterilisation als Alternative an, man kann ja einen Rüden oder eine Hündin zum Beispiel auch noch sterilisieren, indem man nur die Eileiter durchtrennt oder nur die Samenleiter durchtrennt. Der Hund ist dann eben nicht mehr fortpflanzungsfähig, was natürlich für eine Mehrundehaltung ideal ist, wenn man sagt: Ich will einfach nur den Stress nicht, dass die sich da unkontrolliert vermehren oder in irgendwelchen Tierheimen oder Auslandstierschutz. Und man hat eben aber den großen Vorteil, dass in den Hormonhaushalt nicht eingegriffen wird, denn das läuft ja weiterhin durch die Hoden, dann in die in die Blutbahn oder auch von den Eierstöcken. Die größten Kastrationsmythen DeniseBeim Thema Kastration, da gibt es ja so einige Aussagen, die so viel eher Mythos als Fakt sind. Was sind denn so die größten Mythen? Carina KolkmeyerAlso der erste Mythos ist auf jeden Fall, dass man einen ruhigeren und gelassenen Hund bekommt. Das heißt ganz oft, mein Hund ist so aktiv. Wenn ich dem jetzt erst mal seine Sexualhormone nehme, dann wird er schon ein bisschen gelassener, oder dann kann ich den auch besser erziehen. Das geht so einen zweiten Mythos über, dass man sagt, mein Hund ordnet sich mir nicht unter, ist ja leider wirklich manchmal noch wirklich auf dieser Ebene. Wir sind noch nicht da, überall angekommen zu sagen, wir wollen nur eine Bindung zum Hund und nicht nur eine Erziehung, sondern vor allem eine Beziehung, in erster Linie ein sicherer Hafen wollen wir sein für unseren Hund. Bindung vor SexEin anderer großer Mythos, der leider auch wirklich bei Tierarztpraxen oft noch gang und gäbe ist, ist der unerfüllte Sexualtrieb von Hunden. Da heißt es manchmal: „Mei, so ein armer Rüde, der in seinem Leben nie zum Zug kommt. Wie grausam. Das ist ja Quälerei, wenn man dem jetzt sein Testosteron einfach lässt.“ Das ist tatsächlich einfach erschreckend, weil da sind wir jetzt eigentlich deutlich weiter, also nicht nur bei uns in unserem Kastrationsprojekt, sondern wir haben ja noch viele andere verhaltensbiologische Projekte bei uns im Team. Wir haben zum Beispiel das Paarbindungsprojekt und da geht es vor allem im Canidenbereich darum mal zu schauen, wie eng gehen Hunde oder Hundeartige eigentlich eine Bindung zueinander ein? Und das ist so knuddelig, dass Hunde wirklich fast monogam leben, wirklich eine Bindung und ein Partner fürs Leben finden. Und dieser Partner muss auch nicht immer vier Beine haben. Das kann auch mal ein Mensch sein oder auch mal ein Meerschweinchen. Theoretisch ist ein Hund viel mehr darauf bedacht, positive Verbindungen einzugehen, eine starke Bindung zu einem anderen Sozialpartner zu haben, als eben sich fortzupflanzen und sich den ganzen Tag eigentlich nur zu vermehren. Also das ist tatsächlich auch noch leider so ein Mythos oder Irrglaube, den es gibt. Also für den Hund gedacht, sage ich mal ganz gerne, gilt einfach: Bindung vor Sex. Was tun bei Pauschalratschlägen zur Kastration? DeniseWas würdest du den Hundehalter*innen raten, die gesagt bekommen, jetzt teilen wir die Frage mal auf, die gesagt bekommen von ihren Tierärzten, dass sie ihren Hund kastrieren sollen, die sich aber nicht sicher sind. Carina KolkmeyerSehr interessant, dass du das fragst, weil das genau das ist, was wir eigentlich auch die ganze Zeit machen. Ich würde mir da mehr Hand in Hand wünschen mit den Tierärzten. Das ist einfach unser Ziel. In der Regel würde ich tatsächlich jetzt als Hundehalter oder Hundehalterin einfach den Tierarzt fragen: Okay, auf welchen Zahlen stützt sich das? Also wirklich mal die konkreten Zahlen erfragen, welches Risiko er denn jetzt auch meint. Und wenn da schon keine fundierte Datenbasis ist und es einfach heißt: Ja, das haben wir immer schon so gemacht. Dann wäre ich vorsichtig, weil dann ist da tatsächlich kein aktueller Forschungsstand vorhanden oder bzw. auch generell der Wille da für eine Diskussion. Also wenn ich das Gefühl habe, dass ein Tierarzt offen ist und sagt: Moment, ja, dann könnte ich mich ja wirklich mal, vielleicht jetzt mal noch mal damit auseinandersetzen. Da haben Sie Recht. Mit den Zahlen sollte man vielleicht auch nicht so leichtfertig umgehen. Also wenn da so eine Offenheit dann schon ist, dann könnte man vielleicht eine Ebene finden, auf der man sich dann auch gemeinsam mit dem Tierarzt entscheiden kann. Aber wenn man dann wirklich nur hört: Ja, das ist einfach so. Also das machen wir schon seit 30 Jahren und es hat immer funktioniert bei den Hunden, wäre ich vorsichtig. DeniseUnd jetzt zum zweiten Teil: Wenn die Hundehalter*innen von Bekannten oder von Freunden, Freundinnen oder von den Leuten auf der Hundewiese gesagt bekommen: Muss mal Deinen Hund kastrieren, der geht so ab. Wie kann man da am besten reagieren? Weil dann ist man ja gerne mal ein bisschen perplex, weil man nicht weiß, was man sagen soll. Carina KolkmeyerJa, manchmal kommt man sich ja schon doof vor, wenn man es nicht macht. Ja, das habe ich auch schon oft gehört, dass man eigentlich auch blöd angeschaut wird. Ich habe natürlich dann das große Glück, direkt mit meinem Steckenpferd Forschungsthema zu kommen und zu sagen Ja, ich erforsche das. Meistens sind die Leute dann auch gleich still. Entweder müsste man sich wirklich mal die eine oder andere coole Studie raussuchen. Also wenn Du da was brauchst, sag mir gerne Bescheid. Wir haben auch so einen Infoflyer ,wo dann einfach die wichtigsten Zahlen noch mal drauf sind. Sowas kann man sich auf dem Handy auch einfach mal mitnehmen, zeigen und sagen: Da! Deswegen bin ich unsicher zu kastrieren. Infokaestchen-KastrationHerunterladenOder die Leute auch einfach direkt vorher fragen: Hast du das tierschutzrechtlich vorher abgeklärt? Weil das ist zum Beispiel etwas, was wir jetzt gerade zum Thema noch gar nicht besprochen haben. Es gibt in Deutschland ein Amputationsverbot. Tatsächlich handeln Tierärzte und Tierärzte eigentlich juristisch, tierschutzrechtlich nicht ganz korrekt. Stichwort TierschutzWir dürfen einem Hund ein gesundes Organ nicht einfach so entfernen. Ja, der Paragraph 6 sagt wirklich: Ein gesundes Organ, was nur eventuell mal irgendwann entarten könnte, darf nicht entfernt werden. Dann gibt es noch den Unterpunkt mit der Populationskontrolle und da gibt es halt mittlerweile ganz viele juristische Kommentare dazu, die auch sagen, ja, der Hund gilt in Deutschland aber nun mal nicht als Streuner. Das heißt hier kann definitiv eine andere Verhütungsmaßnahme, nenn ich’s mal, dann auch getroffen werden und dementsprechend darf aus diesem Grund nicht kastriert werden. Aber alle Hunde und das sind ja sehr viele leider, die nur aus – ich nenne es wirklich mal Bequemlichkeit kastriert werden oder aus präventiven Gedanken, dass man sagt, das kann man nicht ab, das ist juristisch einfach illegal, das dürfen wir nicht machen. Das würde ich den Leuten dann vielleicht doch wirklich mal fragen Wie wird es denn juristisch abgeklärt? Durftet ihr das? Durftet ihr den Hund jetzt kastrieren? Das ist ja gar nicht so einfach hier in Deutschland. Nur leider ist es halt eine Grauzone. Es geht halt keiner hinterher, weil die Veterinärmter sind da ja auch noch ein bisschen pauschal unterwegs und da kommen wir auch noch nicht so richtig ran. Mehr auf’s Bauchgefühl hörenTatsächlich würde ich mir wünschen, dass man wirklich mehr Einzelfallentscheidungen macht, dass man wirklich mal ein bisschen mehr auf sein Bauchgefühl hört und sich wirklich auch mal fragt: Okay, was von Natur aus da ist – und das sind ja nun mal unsere Sexualhormone und auch unsere dazugehörigen Sexualorgane – das kann eigentlich nie gut sein, wenn man so was entfernt. Also wenn so was künstlich entfernt wird, sollte man sich immer fragen: Okay, das kann erhebliche Folgen haben. Es ist ein großer Einschnitt im wahrsten Sinne des Wortes Einschnitt in das Hundeleben. Und das sollte man sich einfach immer wieder bewusst machen. DeniseWenn sich jetzt Menschen nach dieser Folge denken: Puh, das sind alles Informationen, die waren mir so gar nicht bewusst. Aber wo kann ich mich jetzt gut informieren? Dann können die sich eben an euer Projekt wenden oder an dich. Und sich informieren, oder? Carina KolkmeyerUnbedingt. Klar, gerne. Wir machen ja auch Citizen Science. Das heißt, wir sind ja im Prinzip auf euch Leute da draußen angewiesen. Also falls auch noch jemand Lust hat, mal an so einer Studie mitzuwirken. Wir haben Fragebögen, die wir per Link rausgeben, gerne melden. Ich suche gerade aktuell auch wieder welche für die Kastrationsstudie, das heißt die dürfen auch kastrierte und intakte Hunde teilnehmen. Also gerne melden, dann seid ihr Teil unserer Studie. Die werden auch immer wieder veröffentlicht. Also wir machen ja im internationalen Raum dann immer wieder Publikationen und dann euer Hund, natürlich ein anonymer Weise, aber dann Teil dieser Studie. Willst Du mit Deinem kastrierten oder gechipten Hund bei einer Studie dabei sein?Herunterladen Die Zusammenfassung DeniseJa, das ist ja hier ein wunderbarer Ausblick. Ich würde gerne noch kurz zusammenfassen, Was kann man ja als Conclusio sagen? Also wenn man sich entscheidet zu kastrieren, dann nur aus medizinischen Gründen und sich vorher am besten vorher jemanden zu Rate ziehen, der davon wirklich Ahnung hat und einfach auch auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand ist. Wenn kastriert werden muss, dann auf gar keinen Fall zu früh. Carina KolkmeyerGenau. Ja. DeniseAlso nicht in der Pubertät, sondern erst wenn Hund oder Hündin erwachsen ist. Sollte es aus medizinischen Gründen doch notwendig sein, dass es schon in der Pubertät sein muss. Dann sollte man da durch Präparate den Hund gut durchbringen, wie zum Beispiel Mönchsffeffer. Du darfst gerne ergänzen… Carina KolkmeyerAls ja, eventuell kann man da direkt auch beim Mönchnspfeffer ergänzen. Das heißt, es gibt ja wahrscheinlich auch viele, die jetzt zuhören und sagen: Mein Hund ist aber schon kastriert, also was mache ich denn, wenn es schon passiert ist? Ist jetzt alles verloren? Nein, auf gar keinen Fall. Also ein Hund leidet ja nicht per se, wenn er kastriert ist. Das möchte ich vielleicht am Schluss auch nochmal sagen. Ein Hund kann trotzdem noch ein sehr, sehr glückliches Leben führen, wenn man sich dessen einfach bewusst ist und vielleicht dementsprechend auch sensibel mit manchen Verhaltensweisen umgeht oder vielleicht nicht zu sehr enttäuscht, ist es eben eine bestimmte Verhaltensweise sich nicht so toll verändert hat, wie der Wunschgedanke war. Und man kann eben entsprechend auch noch hier mit Mönchspfeffer zum Beispiel weiterarbeiten. DeniseIch kann mir vorstellen, dass ich da jetzt Leute auch gleich denken Ah, okay, ich besorge mir jetzt Mönchspfeffer. Kann man das überdosieren oder wo kann man sich informieren, wie man das richtig einsetzt beim Hund? Carina KolkmeyerJa, also tatsächlich möchte ich hier jetzt so direkt keine Empfehlung geben, weil das auch eine Anknüpfungsstudie wird, die wir an meine Kastrationstudie anknüpfen. Auch da: Wenn jemand mal Bock hat mitzumachen, gerne melden. Und da suchen wir auf jeden Fall schon ein paar Probanden. Und was die Dosierung angeht, dann am liebsten einfach noch mal per Mail an uns, weil dann können wir es auch einfach hundgerecht und individuell einschätzen, anstatt so eine pauschale Empfehlung auszugeben. Das ist manchmal etwas schwierig. DeniseSuper. Aber mir war es jetzt auch wichtig zu sagen: Jetzt nicht einfach Mönchspfeffer kaufen und dem Hund da Drops oder ins Essen reinhauen. Carina KolkmeyerIch glaube nicht, dass man da viel verkehrt machen kann, es sei denn, man gibt gleich die ganze Packung auf einmal Einwirkung der Ärztin. Aber ansonsten wir sind noch im pflanzlichen Bereich. Also ich glaube, da müsste schon echt viel schief gehen. DeniseSicher ist sicher. Wir haben ja auch eine Verantwortung. Carina! Vielen, vielen Dank. Ich hoffe sehr und glaube es aber auch, dass wir jetzt einfach mit dieser Folge viele Fragezeichen entfernt haben und hoffentlich vielen Menschen einfach weiterhelfen oder die Wissenslücke schließen konnten. Weil es geht ja nicht darum, da jetzt die Kastration per se zu verteufeln, sondern einfach wirklich sich einen Kopf vorher zu machen und sich Gedanken zu machen und sich damit auseinanderzusetzen und Bescheid zu wissen. Und deswegen vielen, vielen Dank dafür, dass du dir jetzt so viel Zeit genommen hast. Carina KolkmeyerIch bedanke mich ganz herzlich, dabei gewesen zu sein. Mir hat das sehr viel Spaß gemacht, das Gespräch und ich freue mich natürlich immer, wenn unser Wissen oder unsere Datenergebnisse einfach an die breite Masse kommen und ja, es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Der Beitrag Eine Kastration löst nicht sämtliche Verhaltensprobleme erschien zuerst auf . | |||
| Was macht eine Tierheilpraktikerin? | 21 mai 2022 | 00:17:58 | |
TCM, Homöopathie, Pflanzenheilkunde – das sind nur drei der vielen Verfahren, die eine Tierheilpraktikerin oder ein Tierheilpraktiker anbietet. Bisher habe ich mich damit überhaupt nicht beschäftigt. In meinem näheren und weiteren Umfeld bekomme ich aber mit, dass alternative Tierheilkunde immer mehr Hundehalter*innen interessiert. Um meine Wissenslücke zu schließen, habe ich mir Sandra Umbreit von Zwei Hände Vier Pfoten in meinen Hundepodast eingeladen. Sandra ist Tierheilpraktikerin und Hundetrainerin. Wir kennen uns von der Ausbildung zur Hundetrainerin. Von der griechischen Straßenhündin zur TierheilpraktikerinSandra hat selbst eine Hündin. Lena kommt aus dem Tierschutz und hat ein paar körperliche Problemchen aus Griechenland mitgebracht. Weil niemand Sandra so wirklich helfen konnte, hat sie sich und Lena einfach selbst geholfen. Inzwischen hat die Tierheilpraktikerin eine eigene Praxis in Geretsried in München. In der Podcastfolge erzählt Sandra u. a., mit welchen Problemen die meisten Patienten und Patientinnen zu ihr kommen und wie sie ihnen helfen kann. Dazu hat sie auch ganz konkrete Tipps für die Hörerinnen und Hörer. Auch Hunde können traumatisiert seinGanz am Ende unseres Gesprächs kamen wir noch auf das Thema Traumata bei Hunden zu sprechen. Sandras Herzensthema ist die sogenannte Tierkinesiologie. Was das konkret ist, erfahrt ihr in der Podcastfolge. Viel Spaß beim Hören! Der Beitrag Was macht eine Tierheilpraktikerin? erschien zuerst auf . | |||
| Wie füttere ich meinen Hund richtig? | 17 janv. 2022 | 00:17:17 | |
Wenn man einen Hund hat, gibt es viele Themen, über die häufig sehr emotional diskutiert wird. Dazu zählt das Kastrieren von Hunden. Ganz weit oben steht aber auch die Ernährung. Das sorgt schon mal dafür, dass besonders Neu-Hundebesitzer*innen schnell verunsichert sein können. Aber: Wie füttere ich meinen Hund richtig? Darüber habe ich für die Podcastfolge mit Ernährungsspezialistin Dr. Petra Kölle gesprochen. Sie arbeitet in der Kleintierklinik der LMU, wo es eine spezielle Adipositas-Sprechstunde für Hunde und Katzen gibt, die erste deutschlandweit. Zuerst hat sie mir in unserem Gespräch, das wir im Frühjahr 2018 geführt haben, erklärt, was man sich unter dieser Sprechstunde vorstellen kann. Was ist eine Adipositas-Spezialsprechstunde?Dr. Petra Kölle: Also das ist eine Sprechstunde, wo die Leute mit ihren Tieren vorbeischauen können. Das ist das Neue dran. Es gibt ja viele tierärztliche Ernährungsberatungen. Das läuft auch meist per E-Mail oder per Post ab oder per Telefon. Und bei uns kommen die Leute eben mit dem Tier. Das Tier wird angeschaut, vermessen, gewogen und wir unterhalten uns direkt mit dem Besitzer vor Ort. Und es kommen natürlich hauptsächlich Leute, die beschlossen haben, ihr Tier muss abnehmen. Denise: Aber dann ist es mit Eigen- und Fremdwahrnehmung wahrscheinlich gar nicht so weit her bzw. so verkehrt, wenn die Leute sehen, dass ihre Tiere ich sage mal etwas zu viel auf den Rippen haben. Dr. Petra Kölle: Ja, häufig ist ein Leidensdruck da, weil die Tiere, die wir sehen, sind sehr häufig krank. Also ein dickes Tier alleine; da sind relativ wenig Besitzer, die beschließen: Mein Tier muss jetzt abnehmen. Aber wenn zum Beispiel die Katze diabetischen wird durch das Übergewicht, dann ist da schon ein gewisser Leidensdruck beim Besitzer vorhanden. Denise: Wie kam es denn überhaupt dazu, eine Adipositas Spezial Sprechstunde anzubieten? Dr. Petra Kölle: Also das Ganze wurde angestoßen, auch durch einen Futtermittelhersteller, der eben schon eine große Adipositas Klinik in Großbritannien unterstützt. Und zusammen haben wir dann die Idee erarbeitet, hier auch so etwas zu etablieren. Eben dass wir auch in Deutschland eine Adipositas Sprechstunde vor Ort anbieten. Wie viele Hunde und Katzen sind zu dick?Denise: Können Sie einen Prozentsatz nennen, wie viele Tiere, Hunde, Katzen in Deutschland übergewichtig sind oder gibt es da gar keine Zahlen? Dr. Petra Kölle: Doch es gibt schon Zahlen, die variieren, je nach Studie, je nachdem, wo man diese Tiere eben untersucht hat oder woher diese Untersuchungen stammen. Aber es schwankt so zwischen 40 und 48 Prozent. Photo by Jorge Zapata on UnsplashDenise: Also fast jedes zweite Tier, also jeder zweite Hund, jede zweite Katze. Und liegt es meistens daran, weil die Halter falsch ernähren oder weil die Tiere wirklich krank sind? Dr. Petra Kölle: In vielen Fällen ist es so, dass der Kalorienbedarf, also Energiebedarf des Tieres vom Besitzer überschätzt wird. Aber wenn die Tiere älter werden oder zum Beispiel kastriert werden, dann sinkt der Energiebedarf und häufig steht auf den Packungen auch relativ viel drauf. Selbst wenn man das füttert, was auf der Packung steht, was, wenn das für den Hund komplett wäre, die ganzen Extras, also Leckerli und Zahnputzsachen und Kaustreifen und Öl fürs Fell und die Leberwurst zum Eingeben von Tabletten und so weiter und so weiter. Das summiert sich unglaublich und das wird eben oft von dem Besitzer nicht bedacht. Also nicht nur das, was im Napf ist zählt, sondern im Prinzip alles, was du aufs Maul des Hundes geht oder der Katze. Denise: Dann kann ich jetzt daraus schließen, dass die Angaben auf den Packungen wirklich die Maximalangaben sind. Das heißt nicht, man muss. Das sind ja die verschiedenen Gewichtsklassen und dann steht da, ich sage jetzt mal 260 Gramm am Tag. Das heißt nicht, dass ein Tier in dieser Gewichtsklasse 260 Gramm von diesem Futter essen muss. Dr. Petra Kölle: Nein, diese 260 Gramm zum Beispiel, um bei dem Beispiel zu bleiben, sind eben für einen Hund, der ausschließlich dieses Futter kriegt, also zu 100 Prozent, wird der Energiebedarf nur über dieses Futter gedeckt. Er kriegt keine Leckerli, zusätzlich keine Kauprodukte und ähnliches. Und außerdem, wenn er kastriert und lebhaft ist, also noch eher jünger ist ab acht Jahren sinkt der Kalorienbedarf doch ziemlich deutlich. Futterrechner im Netz können helfenDenise: Gibts da einen Ratschlag, den Sie geben können, wie ich sozusagen den richtigen, den konkreten Energiebedarf erfassen kann oder wie viel Futter ich dann geben soll? Dr. Petra Kölle: Es gibt Futterrechner im Internet, wo man eben ausrechnen kann, wie hoch der Kalorienbedarf seines eigenen Hundes ist und wo man auch ausrechnen kann, wie viel Kalorien das verfütterte Futter enthält und wie viel ich davon füttern müsste. Aber das Problem ist sind ja wie gesagt eben auch noch die ganzen Leckerli. Denise: Gibt es denn Hunderassen, die anfälliger sind für Übergewicht? Dr. Petra Kölle: Ja, gibt es schon. Also vor allem Beagles und Labrador und Möpse sind doch oft recht verfressen und dementsprechend auch überdurchschnittlich häufig dick. Es gibt aber auch Rassen wie Windhunde oder auch Pudel, die selber wissen, wann Schluss ist. Denise: Was geben Sie Herrchen und Frauchen mit auf den Weg, wenn jemand zu Ihnen kommt? Und sagen wir mal, da ist jetzt die Ursache nicht die Krankheit, sondern das einfach wirklich zu viel gegeben wird. Das ist ja dann auch sensibel. Wahrscheinlich. Dr. Petra Kölle: Ja, das ist ein ziemlich sensibles Thema und wir machen erst mal eine Überprüfung, nachdem man den Hund oder die Katze eben vermessen und gewogen hat und mache eine ganz genaue Fütterungsanamnese und eine Überprüfung. Und in den meisten Fällen ist es dann schon so, dass das Tier viel mehr Kalorien rein gefüttert bekommt insgesamt als es eigentlich benötigen würde. Und dann schauen wir eben, woher diese ganzen Kalorien kommen und tauschen halt bestimmte Komponenten gegen energieärmere aus. Also zum Beispiel irgendwelche Leckerlies, dann eben gegen Scheibchen Möhre oder Apfel oder so was ziemlich wenig Kalorien enthält. Und eventuell habe ich das jetzt verfüttert Futter gegen eine Art Light Futter. Denise: Weil ich war mir zum Beispiel gar nicht sicher, ob Hunde auch Möhren vertragen. Aber Gemüse/Obst ist kein Problem. Dr. Petra Kölle: Ja, es gibt halt Gemüse- und Obstsorten, die man halt nicht verfüttern sollte, wie zum Beispiel Weintrauben oder Rosinen und auch Zwiebeln oder auch Avocado wird häufig als giftig angeführt. Da sind Vergiftungen bekannt, aber Apfel, Birne, Banane oder auch Möhren, Kohlrabi kann man bedenkenlos verfüttern. Denise: Ich habe jetzt öfter mal im Internet gelesen: Wenn ich mein Tier anschaue und man sieht leicht die Rippen, dann ist es quasi ideal. Stimmt das oder ist das totaler Quatsch? Dr. Petra Kölle: Sehen tut man das natürlich nur bei kurzhaarigen Tieren. Man sollte sie aber auf jeden Fall tasten können. Man sollte jede einzelne Rippe mit den Fingern voneinander unterscheiden können. Und wenn man den Hund oder der Katze von vorne nach hinten von oben so entlang fährt, sollte man eine Einziehung haben, also so eine sogenannte Teile. Also wenn das Tier ausschaut von oben wie eine Wurst, dann ist es definitiv zu dick. ErnährungsmythenDenise: Da fallen mir jetzt ehrlich gesagt wirklich Möpse ein, die ich kenne, die so ein bisschen wurstelig aussehen. Gibt es denn, wenn wir beim Thema Ernährung sind, Mythen, mit denen Sie aufräumen können? Dr. Petra Kölle: Ja, zum Beispiel eben einen Hund muss wie ein Wolf ernährt werden. Das stimmt so gar nicht, weil einfach auch die genetischen Unterschiede doch relativ groß sind. So hat zum Beispiel ein Hund deutlich mehr Gene für die Stärkeverdauung als ein Wolf. Das heißt, der Hund kommt mit stärkereicher Kost sehr gut zurecht. Trockenfutter vs. BarfenDenise: Also meine Hündin bekommt Trockenfutter und manche Menschen rollen dann mit den Augen und sagen: „Was Trockenfutter? Barfen ist das einzig Wahre!“ Also ich merke, Futter ist wirklich ein sehr sensibles Thema, wie Sie schon gesagt haben, aber da gibt es keine Wertung. Dr. Petra Kölle: Es gibt einfach verschiedene Wege einen Hund oder eine Katze zu ernähren. Man muss es halt richtig machen. Man kann speziell beim Barfen oder insgesamt bei selbst zusammengestellten Rationen sehr viele Fehler machen. Viele Barfer vertreten die Meinung, dass man beim Barfen nichts zusetzen muss. Aber das hängt natürlich von den Bestandteilen ab. Gerade mit Spurenelementen wie Zink, Kupfer und Jod sind sehr häufig Unterversorgungen festzustellen. Oder es ist auch für einen Laien unglaublich schwer, das richtige Calcium-Phosphor-Verhältnis rauszufinden. Es sollte bei 1,3 bis 1,5 liegen, sonst drohen Skelettprobleme oder auch Nierenprobleme und das kriegt ein Laie kaum hin. Und bei jedem Hund ist der Bedarf auch anders. In Abhängigkeit von Rasse, von Größe, vom Alter, von Kastration, Status. Die Ernährung ist eine sehr individuelle Sache. Bei selbst zusammengestellten Rationen sollte man einen Spezialisten, also darauf spezialisierten Tierarzt zurate ziehen. Denise: Also nicht einfach selbst zusammen mischen, beim Metzger irgendwas kaufen? Dr. Petra Kölle: Nein. Also es kursieren auch sehr viele Rezepte im Internet oder in sogenannten BARF Büchern, die nicht von Tierärzten, die auf Ernährung spezialisiert, geschrieben worden sind. Und wenn man da die Rationen durchhält, sind da aber massive Defizite zu sehen. Interesse an der Adipositas-Sprechstunde?Denise: Wenn sich jetzt jemand angesprochen fühlt, weil sein Hund vielleicht ein paar Kilo zu viel auf den Rippen hat, wie ist denn das Vorgehen? Kann ich einfach herkommen? Dr. Petra Kölle: Nein, man braucht einen Termin und am besten ist es vorher einfach per Email mit mir in Kontakt zu treten. Die Daten findet man oder die Adresse findet man auf der Klinik Homepage von der medizinischen Kleintierklinik und den Fragebogen auszufüllen und mir zukommen zu lassen, per E-Mail, per Post, per Fax und ich trete dann mit den Besitzern in Kontakt. Und das gilt auch, wenn die Leute einfach nur eine telefonische Beratung wollen oder auch Beratung ohne Tier oder einfach nur eine Rationsberechnung, Denise: Ja und ich habe im Internet auch gelesen, es gibt etwas, das nennt sich Diet Check. Was ist das genau? Dr. Petra Kölle: Das ist ein Computerprogramm, womit wir eine computergestützte Berechnung machen können. Wir geben die ganzen Eckdaten für das Tier in dieses Programm ein und dieses rechnet mir dann den Energiebedarf des Tieres aus. Ist natürlich auch noch so ein bisschen das Augenmaß des Benutzers dabei. Deswegen sehe ich die Tiere ganz gerne, um halt wirklich zu sagen es sind soundso viel Prozent Übergewicht, weil ich dann einfach die Daten exakter eingeben kann. Das Programm wird nur an Tierärzte verkauft, ist also nicht für Hundebesitzer verfügbar. Man braucht natürlich entsprechendes Fachwissen, um dieses Programm einmal zu bedienen und auch zu wissen, zum Beispiel wenn ich jetzt einen Nährstoff etwas höher drin habe oder etwas niedriger, ob das vertretbar ist für dieses Tier oder nicht. Denise: Würden Sie als Ratschlag sagen, abnehmen von Hunden oder von Tieren am besten unter tierärztlicher Aufsicht? Weil man ja, wenn ich jetzt so höre, Phosphat und alles Calcium, man kann ja doch einiges falsch machen. Dr. Petra Kölle: Gut, es kommt drauf an, wie man das Ganze angeht. Also wenn man zum Beispiel ein käufliches Lightfutter nimmt, kann man sozusagen nicht so viel falsch machen. Da ist alles drin, wenn es das allein Futter deklariert ist. Wenn man jetzt einfach FDH macht mit dem gewohnten Futter, dann kriegt natürlich das Tier auch nur die Hälfte der Nährstoffe und dann kann es bei einzelnen Nährstoffen tatsächlich zu einem Mangel kommen. Das heißt, wenn die Leute sagen „Okay, sie wollen es bei diesem Futter bleiben. Wir machen dann sozusagen FDH, also die Hälfte, aber wir legen das dazu, was eben dann fehlt.“ Häufig sind es halt verschiedene Spurenelemente oder eben Protein, zum Beispiel in Form von Magerquark wird dann so zugelegt, dass eben die Kalorien noch im Rahmen bleiben. Aber das das Tier eben alles hat, was es braucht. Denise: Kann man eine Zeitspanne nennen? Wenn wir jetzt mal bei einem kleinen Mops sind, der vielleicht fünf Kilo zu viel wiegt. Wie lange würde es ungefähr dauern, bis der wieder Normalgewicht hat? Oder kann man das gar nicht abschätzen? Dr. Petra Kölle: Doch man kann es etwa so abschätzen Das Tier sollte gesund abnehmen. Also nicht zu langsam und nicht zu schnell, weil gerade bei Katzen können sie Leberprobleme entwickeln, wenn die zu schnell abnehmen oder wenn die fasten. Und der optimale Gewichtsverlust wäre ein Prozent pro Woche und dann kann man das in etwa vorhersagen, wie das jeweilige Tier eben abzunehmen hat. Denise: Was würden Sie generell Herrchen und Frauchen von Hunden, aber auch von Katzen raten? Dr. Petra Kölle: Man sollte von Anfang an auf das Gewicht schauen, also schon beim Welpen sich vielleicht eine Wachstumskurve erstellen lassen und dann beim jungen/jüngeren Hund eben schon drauf achten, dass nicht da schon Übergewicht entsteht und nach Kastration mit dem Futter runtergehen oder eben Produkte für kastrierte Tiere benutzen, weil die auch weniger energiedicht sind. Und man schenkt seinem Hund oder eine Katze damit eben vermehrt Lebenszeit. Bei Hunden gibt es Langzeitstudien, die sagen bis zu zwei Jahre leben idealgewichtige Tiere länger als dicke Tiere. Also man hat deutlich mehr gemeinsame Zeit, wenn das Tier dünner ist, weil es einfach weniger anfällig ist für Krankheiten. Und es hat auch einfach mehr Lebensqualität. Das ist das, was die Leute mir immer sagen, wenn das Tier schon mal erfolgreich abgenommen hat, der ist viel lustiger. Ja, das sagen aber wahnsinnig viel Besitzer. Wer sich noch näher informieren will, ob sein Hund Unter-, Ideal- oder Übergewicht hat, hier ein Tipp: Einfach im Internet nach Body Condition Score suchen. Da werden dann Tabellen angezeigt, wo man ganz leicht selbst nachschauen kann, ob der eigene Hund ein bisschen zu viel wiegt. Da geht es dann eben um die Körperform und was man beim Hund fühlen kann oder halt nicht. Wenn ihr interessiert seid an meiner Arbeit als Hundetrainerin, schaut Euch auf meiner Homepage www.zamperl-amore.de um. 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| Leben mit mehreren Hunden | 14 nov. 2021 | 00:25:40 | |
Ist es besser, wenn man zwei Hunde hat? Und wie viele Hunde kann man eigentlich halten? Ich kenne einige Menschen, die zwei Hunde haben. Da höre ich, dass es schon eine Herausforderung sein kann. Aniko, meine Hundetrainer-Kollegin, hat doppelt so viele Hunde. Sie lebt mit vier Hunden zusammen. Wie ist das Leben mit mehreren Hunden?Das hat mir Aniko offen und ehrlich erzählt. Ihr Rudel besteht aus zwei Chihuahuas, einem Wolfsspitz Urtyp und einem Corgi-Mix. In der Podcastfolge erfahrt Ihr u. a., wie Ihr es am besten anstellt, wenn ein zweiter Hund ins Haus kommt. Oder ein dritter oder vierter Tipps für ein harmonisches ZusammenlebenWenn ihr gerade mit dem Gedanken spielt, euch einen weiteren Hund zu holen, wendet Euch gerne direkt an Aniko. Ihre mobile Hundeschule heißt McKenna Dogs. Wenn Du übrigens auf der Suche nach einer Hundetrainerin in und um München bist, kannst Du mich gerne kontaktieren. Hier findest Du alle Infos www.zamperl-amore.de. Der Beitrag Leben mit mehreren Hunden erschien zuerst auf . | |||
| Sami El Ayachi: Der zugewandte Hund | 12 sept. 2021 | 00:47:26 | |
Ein Blick sagt mehr als tausende Worte. Dieses Sprichwort gilt nicht nur für Menschen, sondern passt auch ganz gut, wenn es um Kommunikation zwischen Mensch und Hund geht. Für Sami El Ayachi ist der Blick eine Einladung zur Kommunikation. Sein Fokus als Hundetrainer liegt auf der Körpersprache zwischen Mensch und Hund. Gerade hat er sein neues Buch „Der zugewandte Hund“ geschrieben, in dem es genau darum geht. „Verstehst Du mich?“Sami gibt deutschlandweit Workshops – auch immer mal wieder in Bayern. Lucky me, denn so konnten wir uns ganz in echt für ein schönes Gespräch für meinen Podcast treffen. Unterhalten haben wir uns natürlich über sein neues Buch, ganz generell über Kommunikation mit dem Hund, im speziellen u. a. über körpersprachliches Longieren und über Hunde klopfen. Darüber gibt es übrigens auch einen Part in „Der zugewandte Hund“. LesestoffIn der Podcastfolge erwähnt Sami u. a. auch die Bücher „Schwacher Hund“ und „Der gelassene Hund“ TimecodesHier noch die Minutenangaben, ab wann wir worüber sprechen. 01:10: Sami stellt seine Hunde vor 01:30: Sami erklärt körpersprachliches Longieren 06:20: Die Bedeutung des Blicks in der Kommunikation 08:35: Was heißt „zu Deinen Konditionen“? 17:15: Finde heraus, ob Dein Hund kooperativ ist 25:35: Man kann nicht nicht kommunizieren 28:30: Klopfen am Hund 33:50: Der zugewandte Hund 36:35: Samis Weg zum Hund(etrainer) Bildnachweis: Anna Auerbach/Kosmos Der Beitrag Sami El Ayachi: Der zugewandte Hund erschien zuerst auf . | |||
| Leckerli: Belohnung oder Bestechung? | 09 mars 2021 | 00:41:19 | |
Diese Podcastfolge hat ihren Ursprung bei Instagram. Dort habe ich vor einiger Zeit eine Story gepostet und meine Community gefragt, wie sie zum Thema Leckerli bzw. Belohnung steht. Ich muss gestehen, dass ich von der Masse an Rückmeldungen überwältigt war. So viel Feedback hatte ich noch nie bei Insta. Die Idee zur Podcastfolge war geboren. Da sich so viele Menschen bei mir gemeldet haben, schoss mir dazu eine zweite Idee: Diese Podcastfolge wird eine Gesprächsrunde. Eingeladen habe ich zwei der tollen Menschen, die mir auf die Insta-Story geantwortet hatten: Ida, Hundehalterin und Florian, Hundetrainer. Unser Gespräch wurde zu einem tollen Austausch. Wir haben u. a. darüber gesprochen, was überhaupt eine Belohnung für den Hund sein kann (Spoiler: nicht nur Leckerlis) und was beim Leckerli eigentlich der Unterschied ist zwischen Belohnung und Bestechung Ein Leckerli kann eine Belohnung sein – aber nicht nurWie das so ist bei einem guten Gespräch: Man kommt von einem Thema zum anderen und so war es auch bei uns. Wir haben über viele spannende Themen für Menschen mit Hund geredet, etwa wie können mein Hund und ich ein gutes Team sein und was hat das eigentlich alles mit Intuition zu tun? Viel Spaß beim Hören! Danke!Wenn Euch der Podcast gefällt, freue ich mich, wenn ihr Zamperl Amore beim Podcastanbieter Eures Vertrauens abonniert und wenn ihr mir eine gute Bewertung gebt. Übrigens: Ihr könnt mir gerne Feedback oder Anregungen schreiben an mail@zamperl-amore.de. Der Beitrag Leckerli: Belohnung oder Bestechung? erschien zuerst auf . | |||
| Autorin Shirley Michaela Seul: Ein Handy ist kein Hundi | 13 févr. 2021 | 00:25:56 | |
Shirley Michaela Seul ist Schriftstellerin, Sprachkünstlerin und natürlich Hundeliebhaberin: Sie schreibt mit Leidenschaft und ist leidenschaftliche Hundefreundin. Ihr aktuelles Buch heißt „Das Glück hat vier Pfoten“. Das war für mich der Anlass, Shirley in meinen Hundepodcast einzuladen. Hundewissen verpackt in lustige Geschichten Beim Lesen musste ich ganz oft schmunzeln und es gab einige Passagen in dem Buch, in denen ich mich wiedererkannt habe – ob es die Kommunikation mit dem eigenen Hund betrifft oder die Irritation, wenn mir Spaziergäng*innen ohne Hund beim Gassigehen entgegenkommen. Ihr großes Hunde-Know-How hat Shirley Michaela Seul übrigens von der bekannten Tierpsychologin und Verhaltenstrainerin Stephanie Lang von Langen, mit der sie gemeinsam an mehreren Hundebüchern schrieb. Mit Stephanie habe ich übrigens auch schon eine Podcastfolge für Zamperl Amore aufgenommen. Ein Handy ist kein HundiDiesen Satz sagt Shirley in der Podcastfolge und er geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Weil es stimmt. Viele Hundehalter*innen haben draußen mehr ihr Handy als ihren Hund im Blick. Auch ich ertappe mich manchmal dabei, wie ich schnell noch eine Nachricht schreibe. Das freut übrigens auch meine Hündin. Sobald sie checkt, dass ich abgelenkt bin, wittert sie ihre Chance und folgt ihrer Jagdhundnase. To be continued…Das war übrigens unser Gesprächsmotto, könnte man sagen. Wegen technischer Probleme mussten wir mehrmals ansetzen. Dem Gespräch hört man das zum Glück nicht an. Denn Shirley ist nicht nur unglaublich herzlich, sondern auch noch die Gelassenheit in Person (daran sind übrigens ihre Hunde nicht ganz unschuldig). Mehr erfahrt ihr in der Podcastfolge. Viel Spaß beim Hören. Der Beitrag Autorin Shirley Michaela Seul: Ein Handy ist kein Hundi erschien zuerst auf . | |||
| Wenn der eigene Hund stirbt | 26 nov. 2020 | 00:12:08 | |
Es ist ein Thema, über das wahrscheinlich die wenigsten gerne sprechen: der Tod. Jeder Haustierbesitzer und jede Haustierbesitzerin ist in der Regel aber früher oder später damit konfrontiert. Denn leider leben unsere Fellfreunde nicht ewig. Sie sterben an Altersschwäche, an Krankheit oder nach einem Unfall. Da der Hund für viele ein Familienmitglied ist, sind Trauer und Schmerz groß. Die Regenbogenbrücke – und dann?Aber was muss ich eigentlich tun, wenn mein Hund gestorben ist? Weil man sich in so einem Moment vielleicht nicht unbedingt mit solchen Dingen herumschlagen will, habe ich mir gedacht, ich bringe eine Podcastfolge dazu raus. Damit man schon mal vorab gehört hat, was es für Möglichkeiten gibt. Nach dem Tod des HundesIch habe mich schon häufiger gefragt, was man eigentlich macht, wenn das eigene Tier gestorben ist. Woran muss man denken? Deswegen hatte ich für meine eine meiner ersten Folgen Wolfgang Duckstein vom Tierkrematorium Tiertrauer in München getroffen und mit ihm darüber gesprochen, wie man seinen Hund (und andere Haustiere) bestatten lassen kann. Quelle Titelbild: Robin Jonathan Deutsch/Unsplash
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| Lerne Deinen Hund kennen: Dummytrainerin Claudia Himmert | 13 sept. 2020 | 00:34:15 | |
Manchmal muss man Dinge einfach machen und lang gehegte Träume nicht weiter vor sich herschieben. So kam es, dass ich vor ein paar Monaten mit einer Ausbildung zur Hundetrainerin begonnen habe. Ich kann Euch jetzt schon sagen: absolut richtige Entscheidung! Im Rahmen dieser Ausbildung durfte ich Claudia Himmert kennenlernen. Sie ist Expertin für Dummyarbeit und hat mit unserer Gruppe samt Hunden trainiert. Für mich war das ein bisschen wie ein Augenöffner, weil ich durch nur zwei Trainingstage unglaublich viel gelernt habe – und zwar weit mehr als „nur“ über Dummyarbeit. Lerne Deinen Hund kennenSehr spannend finde ich u. a. den Aspekt, dass Dummyarbeit unglaublich im Alltag und bei der Erziehung helfen kann. Wie, das verrät Claudia in der Podcastfolge. Wir sprechen auch darüber, warum Kommunikation mit dem eigenen Hund das A und O ist und wie man sich und dem Hund das Leben so viel leichter machen kann. Dafür muss man seinen Wauz aber natürlich erst mal kennen(lernen). Damit der Vierbeiner eine/n auch versteht, hilft es ungemein, klar zu sein. Wusste ich zwar vorher schon irgendwie, habe es aber offensichtlich nicht immer hinbekommen. Und es ist übrigens völlig ok Fehler zu machen. Claudia findet es sogar super, wenn Fehler gemacht werden. So viel kann ich vorab schon verraten: nicht aus Schadenfreude Große Labbi-LiebeClaudia ist vermutlich der größte Labbi-Fan, den ich kenne – und jemals kennenlernen werde. Sie hat gleich mehrere Labradore und bestreitet mit ihnen sehr erfolgreich Wettbewerbe. Nur ein Hund, der folgt, ist freiDiesen Ansatz verfolgt Claudia. Klingt im ersten Moment fast etwas hart. Was Claudia damit genau meint, erklärt sie im Podcast. Viel Spaß beim Hören! Der Beitrag Lerne Deinen Hund kennen: Dummytrainerin Claudia Himmert erschien zuerst auf . | |||
| 101 Sachen machen mit Hund | 21 mai 2020 | 00:26:05 | |
„101 Sachen machen mit Hund – Alles, was ihr in & um München erlebt haben müsst“ heißt das neue Buch von Anne Dreesbach, das vor kurzem rauskam. Darauf aufmerksam wurde ich, weil mein Podcast darin vorkommt. Darüber war ich selbst überrascht. Wie es überhaupt dazu kam, hört ihr in der neuen Podcastfolge. Ich habe mir das Buch übrigens selbst gekauft und gleich darin rumgestöbert. Ausflugtipps und andere DingeSelbst für mich als gebürtige Münchnerin waren viele Tipps dabei, die ich noch nicht kannte. Einige davon habe ich in der Zwischenzeit schon ausprobiert und war begeistert. Da dachte ich mir, lade ich Anne doch am besten zu einem Ratsch für meinen Podcast ein. 101 Sachen machen mit HundMit Anne habe ich natürlich zunächst über das Buch gequatscht. Sie hat mir u. a. ihre drei Lieblingstipps aus dem Buch verraten. Anne ist selbst auch Hundemama. Ihr erster Hund war ein Parson Russell Terrier und seit 1,5 Jahren teilt sie ihr Leben auch noch mit einer französischen Bulldogge. Und so haben wir natürlich auch über ihr Herz für Hunde im Allgemeinen und über Frenchies im Speziellen geratscht. Aber auch über Neufundländer, Pinscher und Dobermänner. Viel Spaß beim Hören und danach ja vielleicht auch beim Lesen. Photo by 2Photo Pots on UnsplashDer Beitrag 101 Sachen machen mit Hund erschien zuerst auf . | |||
| Doga – Yoga mit Hund | 28 avr. 2020 | 00:29:30 | |
Von Doga habe ich das erste Mal vor etwa zwei Jahren in einer Zeitschrift gelesen. Ich fand das sehr interessant und habe dann gleich mal recherchiert, ob das auch in München angeboten wird. Wurde es leider nicht. Jetzt bin ich im Internet auf Petmosphere gestoßen. Das ist ein Studio in Hamburg, in dem Jenny und Jasmin unter anderem Doga anbieten. Die Kurse gibt es aber nicht nur vor Ort, sondern aktuell auch online. Ob es dabei auch nach der Corona-Krise bleibt, haben mir die beiden in der neuen Podcastfolge erzählt. Aber natürlich noch viel mehr. Photo by Eugene Chystiakov on Unsplash Wohlfühlatmosphäre für Tier und MenschDie zertifizierten Yogalehrerinnen Jenny und Jasmin bieten nicht nur Doga an, sondern zum Beispiel auch Reiki und Tiermeditation – Jasmins Spezialgebiet – oder Verhaltensberatung – nicht nur für den Hund, sondern auch für Katzen und Kleintiere. Das ist Jennys Part; sie ist Tierpsychologin. Auch darüber habe ich mit den beiden in der aktuellen Podcastfolge va Skype gesprochen. Links (einfach draufklicken) Petmosphere-Homepage von Jasmin und Jenny Englischer Wikipedia-Artikel über Yoga mit Hund So kann Yoga mit Hund aussehen
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| Tipps für’s Zusammenleben von Kind und Hund | 03 sept. 2019 | 00:27:00 | |
Wer schon ein paar Folgen von Zamperl Amore gehört hat, erinnert sich vielleicht: Vor kurzem hat mir Miri von ihren persönlichen Erfahrungen mit Kind und Hund erzählt. Sie war zu dem Zeitpunkt erst seit wenigen Monaten Mama, hatte also ein Baby (übrigens ein ziemlich süßes) und schon länger einen Hund. Jetzt wollte ich das Ganze mal aus Hundetrainer-Sicht angehen. Dafür habe ich mir Isabel von Weltstadt mit Hund zur Seite geholt. Isabel gibt ganz viele Kurse zum richtigen Umgang zwischen Kind und Hund. Sie geht zum Beispiel in Schulen und Kitas, sie bietet Schulungen für Eltern an und sie hat zahlreiche Einzelstunden mit Mamas und/oder Papas. Mir hat sie Tipps verraten und allgemeingültige Ratschläge gegeben, wie das Zusammenleben von Kind(ern) und Hund problemlos läuft. Der Beitrag Tipps für’s Zusammenleben von Kind und Hund erschien zuerst auf . | |||
| Wilder Hund: Outdoorzubehör für Hunde und Wanderungen | 23 juil. 2019 | 00:31:30 | |
Klar. Wir gehen alle (hoffentlich) jeden Tag mehrere Male mit unseren Hunden Gassi. Wer’s aber gerne etwas länger hat, dem kann ich „Wilder Hund“ empfehlen. Bianca und Antonio bieten unter anderem Wanderungen für Hunde und Feierabendspaziergänge an. Das Tolle daran: Dabei können die Wauzis das passende Equipment ausprobieren. Denn Bianca und Antonio haben auch Outdoorzubehör für Hunde in ihrem Repertoire. Da ist einiges dabei, z. B. Schwimmwesten, Geschirre, Kühlwesten, Hunderucksäcke… Als Dora und ich Bianca, Antonio und ihren Dobermann Pablo in Bad Tölz besucht haben, haben wir eine schöne große Runde im Grünen gedreht. Dabei habe ich nicht nur erfahren, worauf man beim Wandern mit Hund achten sollte, welche Ausrüstung Standard ist und welche Hunde besonders gerne am Berg unterwegs sind. Ich habe auch einiges über Dobermänner gelernt. Die Rasse kannte ich bisher nämlich nur vom Hörensagen. Der Beitrag Wilder Hund: Outdoorzubehör für Hunde und Wanderungen erschien zuerst auf . | |||
| Hundezüchter Philipp und seine Parson Russell Terrier | 02 juil. 2019 | 00:38:23 | |
Was macht eigentlich ein Hundezüchter? Klar, Hunde züchten. Aber da steckt oft viel mehr dahinter. Dinge, die Welpeninteressenten gar nicht mitbekommen. Da meine Hündin aus dem Tierheim ist, kannte ich Hundezüchter nur vom Hörensagen. Deren Arbeit interessierte mich aber schon länger. Deswegen hatte ich auch schon häufiger Hundezüchter kontaktiert, die ich für Zamperl Amore interviewen wollte. Aber leider habe ich von keinem einzigen eine Antwort erhalten. Bis ich auf Philipp Meessen und seine Rooftoppers stieß. Er züchtet mitten in München Parson Russell Terrier. Ich durfte ihn und seine Hundebande treffen. Aktuell besteht sie aus vier Welpen, Mama Mia und Nemo – alles Parson Russell Terrier natürlich. Wie soll ich sagen? Ich war verzaubert von diesen kleinen süßen Rackern. Philipp hat mir im Gespräch natürlich erzählt, wie es den Welpen geht, wie er für sie sorgt, wie ein Parson Russell Terrier eigentlich so tickt und mit welcher Leidenschaft er Hunde züchtet. All das hört Ihr in der aktuellen Podcastfolge von Zamperl Amore. Der Beitrag Hundezüchter Philipp und seine Parson Russell Terrier erschien zuerst auf . | |||
| Urlaub mit Hund: Am Gardasee | 28 mai 2019 | 00:06:51 | |
Wenn Ihr in den Urlaub fahrt, nehmt Ihr Euren Hund dann mit oder bleibt er daheim? Bei mir heißt es ganz klar: Urlaub mit Hund. Und weil ich Erfahrungen austauschen toll finde, erzähle ich Euch in der Spezialausgabe von Zamperl Amore von Urlaub mit Hund in Italien. Wir fahren an den GardaseeUns hat es ans Westufer des Gardasees verschlagen. Glücklicherweise (bzw. extra so geplant) sind wir in der Nebensaison gefahren, da war dort noch nicht so viel los. Deswegen meine Empfehlung: Wer die Möglichkeit hat, in der Nebensaison zu verreisen, sollte das tun und den Gardasee in der Hauptreisezeit meiden. Außer man liebt Trubel, volle Gassen und lange Staus. Am Gardasee war ich zum ersten Mal mit Dora. Wir waren aber schon häufiger in Italien. Bisher immer auf einem sehr coolen Campingplatz am Levicosee, der Hunde herzlich willkommen heißt – u. a. mit einem eigenen Agilitypark. Mehr Infos, Tipps und Tricks hört Ihr in der aktuellen Podcastfolge. Der Beitrag Urlaub mit Hund: Am Gardasee erschien zuerst auf . | |||
| Der Alltag mit Baby und Hund | 07 mai 2019 | 00:19:26 | |
Wenn ein Baby da ist, verändert sich von heute auf morgen oft alles. Das ganze Leben wird auf den Kopf gestellt. Besonderes Elternmanagement braucht es, wenn zur Familie ein Hund gehört. Welche Herausforderungen gibt es, worauf sollte man achten und lässt sich der Alltag mit Baby und Hund am besten meistern? All diese Fragen und noch einige mehr hat mir Miri aus Augsburg beantwortet. Sie ist vor wenigen Monaten Mama geworden. In der Familie war bereits Cody, ein Mischling aus dem Tierschutz. Mich hat unter anderem interessiert, ob man einen Hund auf ein Baby vorbereiten kann, wie Cody und die kleine Antonia miteinander auskommen und ob der Hund eifersüchtig auf das Baby ist. Ich durfte „das Rudel“ vor kurzem zu Kaffee und lecker Käsekuchen besuchen und dabei habe ich ziemlich viele spannende Dinge erfahren. ist Die Podcastfolge ist übrigens nicht nur für werdende Mamis und Papis interessant. Viel Spaß beim Hören! Der Beitrag Der Alltag mit Baby und Hund erschien zuerst auf . | |||
| Ein Ratsch über Archäologiehund Flintstone | 16 avr. 2019 | 00:36:05 | |
Knochen finden viele Hunde ziemlich toll. Flintstone auch. Der altdeutsche Hütehund hat in diesem Zusammenhang sogar ein ganz besonderes Talent. Er ist europaweit der einzige Hund, der Menschenknochen erschnüffeln kann. Denn Flintstone ist ein zertifizierter Archäologiehund. Was macht ein Archäologiehund?Flintstone unterstützt sein Herrchen Dietmar Kroepel bei Grabungen und findet Jahrhunderte alte Knochen, zum Beispiel von Etruskern und Römern. Wie er Knochen erschnüffelt, warum Flintstone inzwischen auch der Polizei hilft und warum er und sein Herrchen sich sogar auch mal vom Huschrauber abseilen lassen müssen, hört ihr in der aktuellen Podcastfolge von Zamperl Amore. Der Beitrag Ein Ratsch über Archäologiehund Flintstone erschien zuerst auf . | |||
| Ein Ratsch über die Hundesteuer | 26 mars 2019 | 00:34:31 | |
In dieser Podcastfolge von Zamperl Amore steht ein Thema im Mittelpunkt, das jeden Hundebesitzer etwas angeht: die Hundesteuer. Mich haben da gleich mehrere Fragen interessiert. Warum zahlen wir die eigentlich, was wird mit dem Geld gemacht, wieso zahlt man in München weniger Hundesteuer als z. B. in Berlin? Diese und noch viel mehr Fragen zum Thema hat mir Stadtdirektor Sebastian Dusch beantwortet. Er hat selbst einen Hund. Seit sieben Jahren wird er von Brackenmischling Lilly begleitet. Auch darüber haben wir natürlich gesprochen. Wie viele Hunde gibt es eigentlich in München?In der bayerischen Landeshauptstadt leben rund 37.000 Hunde; zumindest wird für so viele Wauzis Hundesteuer gezahlt. Am beliebtesten sind laut Sebastian Dusch Mischlinge. Er hat mir auch verraten, welche Rassen bei den Münchner am höchsten im Kurs stehen. Für mich gab’s da schon eine Überraschung. Wenn ihr mir darüber erfahren wollt, hört in die Podcastfolge rein. Viel Spaß! Der Beitrag Ein Ratsch über die Hundesteuer erschien zuerst auf . | |||
| Ein Ratsch über Schulhund Elfie | 05 mars 2019 | 00:32:04 | |
Dieses Internet kann ganz schön viel. Ohne das world wide web bzw. ohne Instagram hätte ich Christa und Elfie wahrscheinlich nie kennengelernt. Elfie ist ein Labradoodle und ein Schulhund in Ausbildung. Was macht ein Schulhund? Christa Martin ist Lehrerin an der Emile-Montessori-Schule in München. Elfie darf zwei Mal in der Woche mit in die Schule und wird von den Schülern heiß und innig geliebt. Es gibt zahlreiche Untersuchungen über die positiven Auswirkungen auf Kinder. Und die Mädels und Jungs haben mir das auch bestätigt: Besonders gut kann Elfie zuhören und trösten. Wenn ihr mehr über das Thema Schulhund erfahren wollt – etwa über die Ausbildung, dann hört die neue Podcastfolge von Zamperl Amore. Und wer Elfie auf Instagram folgen will: Ihr findet sie unter @elfiedoodle. Der Beitrag Ein Ratsch über Schulhund Elfie erschien zuerst auf . | |||
| Ein Ratsch mit Jäger Thomas | 11 févr. 2019 | 00:33:40 | |
Wer das Wort Jäger oder Jagd hört, hat oft gleich ein bestimmtes Bild im Kopf. Habt Ihr Euch schon mal näher mit dem Thema beschäftigt? Ich nämlich nicht. Zeit, diese Lücke zu schließen. Ich habe mich mit Thomas getroffen, der sein Revier im Landkreis München hat. Dort ist er regelmäßig mit seinen drei Jagdhunden unterwegs. Thomas hat zwei kleine Münsterländer (Rüde und Hündin) und einen Parson Russell Terrier.
Was macht ein Jäger eigentlich?
Wie gesagt, so richtig Ahnung hatte ich bisher davon nicht. Und viele andere offenbar auch nicht. Denn Thomas hört diese Frage sehr oft. Und beantwortet sie auch immer wieder gern. Was er geantwortet hat auf diese und viele andere Fragen – etwa, warum nicht jeder Hund im Wald freilaufen sollte – hört ihr in der neuen Podcastfolge von Zamperl Amore. Viel Spaß beim Hören! Der Beitrag Ein Ratsch mit Jäger Thomas erschien zuerst auf . | |||
| Elke Schwalbenbach und ihr Bettwanzensuchhund Cody | 22 janv. 2019 | 00:31:55 | |
Für die neue Podcastfolge von Zamperl Amore war ich wieder etwas außerhalb von München. Ich habe Elke Schwalbenbach und ihren Border-Collie-Mischling Cody besucht. Von Codys Fähigkeiten hatte ich bis dato wirklich noch nie etwas gehört: Er ist ein Bettwanzensuchhund. Elke hat mir erzählt, wie Codys Arbeit aussieht, wie sie an ihre Trainingsobjekte (also die Bettwanzen) kommt und was man tun kann, um sich die Viecher vom Hals zu halten. Ich durfte den beiden auch beim Training zuschauen. Übrigens: Die Bettwanzen werden dabei nicht rausgelassen, sondern sie befinden sich sicher in einem Röhrchen mit kleinen Löchern. Dadurch dringt ausreichend Geruch nach außen, den Cody wahrnimmt. Der Beitrag Elke Schwalbenbach und ihr Bettwanzensuchhund Cody erschien zuerst auf . | |||
| Renate Hiltl trainiert Filmhunde und andere Tiere | 01 janv. 2019 | 00:51:36 | |
Willy Wuff, Kommissar Rex, Lassie, Beethoven, Huutsch, Kalle…Das sind nur ein paar Beispiele für berühmte Filmhunde. Eines haben all diese Hunde gemeinsam. Sie wurden für ihre Rollen trainiert. Was in Film und Fernsehen ziemlich einfach aussieht, ist oft harte Arbeit. Eine der bekanntesten Filmtiertrainerinnen Deutschlands ist Renate Hiltl. Sie hat zum Beispiel Willy Wuff und Kalle zu tierischen Stars gemacht. Was müssen Filmhunde können?Klar gibt es Hunde, die besondere oder spektakuläre Dinge im Film zeigen müssen. Viel häufiger kommt es aber vor, dass Filmhunde sich wie ganz normale Hunde verhalten sollen. Das ist gar nicht so leicht, wenn am Filmset viele verschiedene Menschen rumwuseln. In der neuen Podcastfolge von Zamperl Amore hört ihr, wie Renate Filmtiertrainierin geworden ist,, wann ein Hund ein Filmhund werden kann und noch viele andere spannende Sachen. Der Beitrag Renate Hiltl trainiert Filmhunde und andere Tiere erschien zuerst auf . | |||
| Hundetrainerin Eva Bulla beantwortet Eure Fragen | 11 déc. 2018 | 00:18:57 | |
Brauche ich eine Krankenversicherung für meinen Hund? Welche Impfungen sind wichtig? Wie finde ich die richtige Hunderasse für mich und meinen Alltag? Das sind nur drei der Fragen, die ihr mir für meine Zamperl-Amore-Spezialausgabe geschickt habt. Die Antworten hat Hundetrainerin Eva Bulla geliefert. Ich habe mal wieder viel dazu gelernt und wurde auch zum Nachdenken angeregt. Denn eine Frage hat sich mit dem Thema Tod und dem „Danach“ beschäftigt. Gibt es das überhaupt? Haben Hunde ein Bewusstsein dafür? Das alles und noch viel mehr gibt es in der aktuellen Podcastfolge, der letzten vor Weihnachten. Viel Spaß beim Hören! Der Beitrag Hundetrainerin Eva Bulla beantwortet Eure Fragen erschien zuerst auf . | |||
| Wie arbeitet ein Spürhund beim Zoll? | 20 nov. 2018 | 00:17:17 | |
Mich hat es schon immer fasziniert, wie vielseitig Hunde einsetzbar sind. Diesmal war ich beim Zoll am Münchner Flughafen. Fabian Dantscher hat mir erzählt, wie sein Berufsalltag aussieht – mit dabei war natürlich auch sein Kollege, Spürhund Nando. Bei Nando handelt es sich um einen Deutsch-Kurzhaar, also um einen reinrassigen Jagdhund. Am Flughafen ist er damit eher die Ausnahme. Seine (Spür-)Nase ist spezialisiert auf Drogen. Wie die beiden im Team arbeiten, hört ihr in der neuen Podcastfolge von Zamperl Amore.
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| Erste-Hilfe-Kurs für Hunde | 30 oct. 2018 | 00:15:14 | |
Seid ihr schon mal mit eurem Hund in eine Notsituation gekommen? Ich bisher zum Glück nicht. Das kann gerne auch so bleiben. Aber so ein Notfall ist ja schnell passiert – ob eine Glasscherbe in der Pfote, ein Fremdkörper im Maul, ein Insektenstich im Rachen…Da gibt es theoretisch ganz schön viele Möglichkeiten. Deswegen wollte ich mal einen Erste-Hilfe-Kurs für Hunde besuchen, um im worst case richtig reagieren zu können. Erste-Hilfe-Kurs für Hunde: Ja gern! Aber wo?Einige Hundeschulen bieten solche Kurse an, aber auch ab und an Tierärzte. In meinem Fall bin ich über die Hundetrainerin Eva Bulla darauf aufmerksam geworden. Sie hat sich mit der mobilen Tierärztin Susanne Jahn zusammengetan.
Der erste Erste-Hilfe-Kurs der beiden war ziemlich schnell ausgebucht, wie ich im Nachhinein erfahren habe. In dem Kurs waren noch einige andere wissbegierige Hundebesitzer. Uns allen hat Susanne viel erklärt und viel gezeigt. Wir Teilnehmer waren ohne unsere Hunde da. „Zeigeobjekt“ war Sammy, ein sehr gutmütiger Golden Retriever. Ihm wurde u. a. die Pfote verbunden. Was Susanne uns noch alles gezeigt hat und was wir über mögliche Notfälle erfahren haben, hört ihr in der neuen Podcastfolge von Zamperl Amore.
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| Ein Ratsch über Tierkommunikation mit Sabrina Hinneberg | 09 oct. 2018 | 00:39:43 | |
Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn ihr mir eurem Hund sprechen könntet? Es gibt jemanden, der das kann. Sabrina Hinneberg bietet Tierkommunikation an. Wer jetzt an Dr. Dolittle denkt, der liegt komplett falsch. Die Hunde, Katzen, Pferde, Hamster oder all die anderen Tiere bewegen nicht ihre Schnauzen und erzählen im menschlichen Sinne aus ihrem Alltag oder von ihren Problemen. Da geht es eher um Empathie, Bilder und Gefühle. Wie das genau funktioniert, habe ich mir von Sabrina erzählen lassen. Dafür bin ich nach Türkenfeld gefahren. Was ich Spannendes erfahren habe, hört ihr in der neuen Podacstfolge von Zamperl Amore. Der Beitrag Ein Ratsch über Tierkommunikation mit Sabrina Hinneberg erschien zuerst auf . | |||
| Ein Ratsch über Hundephysiotherapie mit Elke Pfeiffer | 18 sept. 2018 | 00:25:18 | |
Was passiert eigentlich bei der Hundephysiotherapie?
Bisher habe ich mir kaum Gedanken gemacht, wenn meine Hündin Dora aus ihrem Körbchen kommt und sich erst mal schön reckt und streckt. Inzwischen weiß ich: Das ist ein gutes Zeichen. Denn würde sie das nicht tun, hätte sie möglicherweise Schmerzen. Ein großes Stück schlauer bin ich dank Elke Pfeiffer. Sie ist Physiotherapeutin für Hunde. Ich durfte Elke in ihrer Praxis im Münchner Stadtteil Trudering besuchen und mir mal alles ansehen. Bei H&Huf wird nicht nur Hundephysiotherapie angeboten, auch Pferde gehören zu den Kunden. Hunde mögen MassagenSchwimmen finden viele Vierbeiner ebenfalls toll. Und wer sich unwohl fühlt – egal ob Hund oder Mensch, dem steht Poncho zur Seite. Poncho ist Elkes Hund und wie sie sagt, der beste Therapiehund ever. Warum, das hört ihr in der aktuellen Podcastfolge von Zamperl Amore. Dabei erfahrt ihr auch, wie ihr erkennen könnt, ob euer Hund Schmerzen hat. Oder was ihr im Vorfeld schon machen könnt, damit erst gar keine Probleme entstehen. Viel Spaß beim Hören! Der Beitrag Ein Ratsch über Hundephysiotherapie mit Elke Pfeiffer erschien zuerst auf . | |||
| Ein Ratsch über Pflegehunde | 28 août 2018 | 00:19:38 | |
Was macht eigentlich eine Pflegestelle für Hunde? Und warum ist das so wichtig? Antworten auf diese und andere Fragen hat mir Helene Bauer gegeben. Sie beherbergt Pflegehunde. Ihr aktueller Gast ist Wastl, ein kleiner süßer Racker aus Portugal. Woher kommen die Pflegehunde?Alle Hunde des Vereins Hope4friends stammen aus Portugal. Für diese Organisation nimmt Helene Pflegehunde auf. Auch Familienhund Lucy kommt von dieser Organisation, ist also ebenfalls eine kleine Portugiesin. All das und noch viel mehr hört ihr in der neuen Folge von Zamperl Amore. Einfach oben auf den Play-Button drücken. Oder den Podcast bei iTunes und Co abonnieren und keine Folge verpassen Der Beitrag Ein Ratsch über Pflegehunde erschien zuerst auf . | |||
| Sänger Benjamin Grund und sein Labrador | 07 août 2018 | 00:21:02 | |
Es war ein heißer Sommertag, als ich mich nach Neuhausen aufmachte, um Benjamin Grund und seinen Labrador Emilio zu besuchen. Benjamin Grund ist ein Tausendsassa. Er ist Mitglied bei „Stimmen der Berge“, die gerne als Boygroup der Volksmusik bezeichnet werden. Benjamin tritt aber auch als Solist auf. Und im Fernsehen ist er ebenfalls ein gern gesehener Gast. Aber mich hat vor allem eins interessiert: sein Hund. In love with Labrador EmilioEmilio ist ein ziemlich feiner Kerl. Hat er bestimmt von seinem Herrchen. Benjamin hat mir einiges verraten, z. B. dass auch Emilio Scheinwerferlicht gewohnt ist, dass Emilio überhaupt nicht gerne am Ohr gekrault wird und dass die beiden in Neuhausen und der Maxvorstadt bekannt sind wie die bunten Hunde…Sorry, der Wortwitz musste sein Hört rein in die neue Podcastfolge und erfahrt noch mehr über Benjamin und Emilio. Viel Spaß! Der Beitrag Sänger Benjamin Grund und sein Labrador erschien zuerst auf . | |||
| Spezialausgabe vom Hundepodcast Zamperl Amore | 13 juil. 2018 | 00:19:14 | |
Der Hundepodcast aus München
Yeah! Es gibt schon 20 Folgen von Zamperl Amore. 20 Folgen, in denen Menschen von ihren Hunden schwärmen, Tipps und Tricks verraten, Ratschläge geben, von ihrer Arbeit und dem Alltag mit Hunden erzählen etc. Es wurde also mal Zeit, für ein paar Highlights der bisherigen Folgen (wobei natürlich jede Folge für sich ein Highlight ist Diesmal mit dabei: Nina Ruge mit ihrem Entlebucher Lupo und ihrer Großen Schweizer Sennenhündin Vroni, Schauspieler Elmar Wepper, Tierpsychologin Stephanie Lang von Langen, die Lawinenhundestaffel Hochland, Moderatorin und Sprecherin Kathie Kleff mit ihrem Husky Akinci, Pfarrer Rainer Schießler und Kabarettistin Constanze Linder mit ihrem Mops Bruno. Hört rein, habt Spaß und wenn Euch Zamperl Amore gefällt, könnt ihr gerne bei iTunes oder einem anderen Podcastanbieter eine Bewertung da lassen oder den Podcast abonnieren.
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| Ein Ratsch über Auslandstierschutz mit Hundetrainerin Gloria Volkheimer | 26 juin 2018 | 00:39:53 | |
Vom Züchter, aus dem Tierheim, von Bekannten vermittelt…Es gibt viele Wege, wie ein Hund den Weg zu einem findet. Häufig ist dieser Weg sogar ziemlich lang. Nämlich dann, wenn der „neue“ Wauz aus dem Ausland kommt. Was es dabei alles zu beachten gibt, hat mir Gloria Volkheimer verraten. Sie ist Hundetrainerin mit dem Spezialgebiet Auslandstierschutz. Gloria arbeitet ehrenamtlich für den Verein „Ein Herz für Streuner“. Dabei hilft sie bei der Vermittlung von Hunden, aber auch wenn Fragen oder sogar Probleme nach der Vermittlung auftreten. Unterwegs waren wir übrigens am Friedensengel. Bis dato wusste ich nicht, wie schön und grün es dort ist. Aber das ist ein anderes Thema. Vor allem bei Hunden aus dem Ausland gibt es ja viele Mythen, viel Klischeedenken, aber sicherlich auch einige Aspekte, die unterschätzt werden. Wer sich für einen Hund aus dem Ausland interessiert, der erfährt in der neuen Podcast-Folge von Zamperl Amore sicherlich viele hilfreiche Tipps.
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| Ein Ratsch mit Kabarettistin Constanze Lindner | 12 juin 2018 | 00:43:21 | |
In der neuen Podcastfolge von Zamperl Amore geht es sozusagen heiß her, denn am Tag der Gassiratschrunde mit Kabarettistin, Moderatorin und Schauspielerin Constanze Lindner und ihrem Mops Bruno hatte es knapp 30 Grad. Wir waren aber gut vorbereitet. Für genügend Wasser war auch gesorgt, denn die Isar war unser Spazierrevier. Das Leben mit MopsAuf unserem Spaziergang hatten wir ziemlich viel zu lachen. Denn Constanze ist nicht nur auf der Bühne lustig. Ich habe viel von ihr erfahren, etwa warum sich Constanze für einen Mops entschieden hat, dass Bruno einen besonderen Nachnamen hat (wie schon sein Vorgänger Paul) und dass man als Mopsbesitzer/in manchmal doch ein dickes Fell braucht. Constanze Lindner auf der BühneIhr aktuelles Programm trägt den Titel „Jetzt erst mal für immer“. Darin kommen auch Möpse vor. Zumindest thematisch. Wie es dazu kam, verrät Constanze auch. All das und noch viel mehr, hört ihr in dieser Zamperl-Amore-Folge. Der Beitrag Ein Ratsch mit Kabarettistin Constanze Lindner erschien zuerst auf . | |||
| Ein Ratsch mit Viecherlfahnderin Eveline Kosenbach | 30 mai 2018 | 00:31:01 | |
Wem der eigene Hund in oder um München wegläuft, der kann auf Eveline Kosenbach zählen. Sie leitet die Vermisstenstelle des Münchner Tierheims, die einzige Vermisstenstelle für entlaufene Tiere in ganz Deutschland. Eveline bezeichnet sich selbst am liebsten als Viecherlfahnderin. Und ihre Arbeit gleicht auch der einer Ermittlerin. Eveline Kosenbach lässt sich nach der Vermisstenmeldung vom Besitzer zuerst alle Infos über das entlaufene Tier geben und dann braucht sie vor allem eines: Ausdauer. Sie legt sich auf die Lauer – auch nachts und lässt nichts unversucht, bis der verlorene Hund oder die verlorene Katze wieder daheim ist. Das kann auch schon mal Jahre dauern. Aufgeben ist aber keine Option für sie. Das zahlt sich aus: Evelins Erfolgsquote liegt bei über 90 Prozent. Happy End nach 16 JahrenDie unglaublichsten Geschichten aus dem Leben von Eveline Kosenbach, der Retterin entlaufener Tiere, gibt es übrigens auch als Buch zu lesen: Liebling verzweifelt gesucht. Der Beitrag Ein Ratsch mit Viecherlfahnderin Eveline Kosenbach erschien zuerst auf . | |||
| Ein Ratsch mit Rapper Roger Rekless | 15 mai 2018 | 00:32:49 | |
Eines schönen Frühlingstages habe ich mich auf den Weg in den Truderinger Forst gemacht. Da war ich zu einer Gassirunde mit Musiker und Moderator Roger Rekless und seiner Bulldogge Biggie verabredet. Das war für mich gleich eine doppelte Premiere: In meinem Podcast über Hunde hatte ich bisher noch keinen Rapper im Gespräch. Und ich durfte zum ersten Mal die Hunderasse Bulldogge kennenlernen. Roger Rekless und Bulldogge Biggi Warum Roger unbedingt eine (Old English) Bulldogge wollteWenn Roger über Biggie spricht, hört man sofort raus, das ist true love. Kein Wunder. Biggie ist wirklich ein toller Hund. Und auch sehr lustig. Außerdem ist Biggie inzwischen auch schon quasi ein Teil der deutschen Hip-Hop-Szene. Sie hat es zum Beispiel schon in den ein oder anderen Freestyle geschafft. Die Charaktereigenschaften einer Hunderasse: Was ist typisch Bulldogge?Bulldoggen haben ihren eigenen Kopf, hat mir Roger erzählt. Das fängt schon beim Spielen an. Hyperaktivität ist jetzt auch nicht unbedingt ein Merkmal dieser Hunderasse. Ich kann auf jeden Fall sagen: Biggie habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Wenn ihr die Podcastfolge hört, versteht ihr sofort warum. Der Beitrag Ein Ratsch mit Rapper Roger Rekless erschien zuerst auf . | |||
| Ein Ratsch mit Tierpsychologin Stephanie Lang von Langen | 01 mai 2018 | 00:40:30 | |
Gibt man bei Google „Kommunikation ist…“ ein, werden einem u. a. vorgeschlagen: Kommunikation ist alles, Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung, Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg. Da ist viel Wahres dran und gilt meiner Meinung nach nicht nur für Menschen, sondern auch für das Zusammenleben zwischen Mensch und Hund. Auch Hunde sprechen eine ganz klare Sprache. Nur wir verstehen oft nicht immer, was uns unsere Wauzis sagen wollen. Das wiederum kann zu blöden Missverständnissen führen. Um da mal ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, habe ich mich mit Tierpsychologin und Verhaltenstrainerin Stephanie Lang von Langen getroffen. Sie ist Expertin, was die Sprache der Hunde betrifft. Und so viel darf ich verraten: Ich war nach dem Gespräch schlauer als vorher. Das Gespräch fand übrigens in einer urgemütlichen Location statt: in einem umgebauten Zirkuswagen, der auf Stephanies Grundstück steht. Mit einem sensationellem Ausblick. Der Beitrag Ein Ratsch mit Tierpsychologin Stephanie Lang von Langen erschien zuerst auf . | |||
| Ein Ratsch über Lesehunde mit Kimberly Ann Grobholz | 17 avr. 2018 | 00:26:48 | |
Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert, was Hunde alles können bzw. in welchen Bereichen sie eingesetzt werden können. Vor einiger Zeit bin ich auf den Verein Lesehund gestoßen. Was Lesehunde machen? Eine ganze Menge. Sie nehmen Kindern zum Beispiel die Angst vor dem Vorlesen. Wie das funktioniert, darüber habe ich mit Kim gesprochen. Sie hat den Verein gegründet und steckt sehr viel Herzblut in ihr Projekt. Kim ist aber generell ein außergewöhnlicher Mensch, wie ich finde. Sie hat nicht nur in München den Verein Lesehund gegründet, sondern ist auch Tierheilpraktikerin, musiziert, unterrichtet, hat den schwarzen Gürtel in Taekwando und eine ansteckend gute Laune. Mit Kim und ihrem Goldendoodle Jenny (natürlich auch ein Lesehund) war ich in den Maximiliansanlagen spazieren und wir hatten eine Menge Spaß. Es werden übrigens noch ganz dringend Lesehund-Teams in München und Umgebung gesucht! Alle Infos dazu hier. Der Beitrag Ein Ratsch über Lesehunde mit Kimberly Ann Grobholz erschien zuerst auf . | |||
| Ein Ratsch mit Moderatorin Tina Kaiser | 03 avr. 2018 | 00:50:20 | |
Auf dieses Gespräch hatte ich mich schon im Vorfeld sehr gefreut, denn der Kontakt verlief bereits äußerst nett. Und es war dann im Real life noch viel, viel lustiger. Mit Moderatorin, Model und Bloggerin Tina Kaiser und ihrer Mischlingsdame Paula habe ich mich im Nordteil des Englischen Garten getroffen, um über den Alltag mit Hund zu quatschen. Es wurde ein langer und spannender Spaziergang mit Aha-Momenten, lustigen Anekdoten und Denkanstäßen. Neben ihren vielen beruflichen Tätigkeiten engagiert sich Tina auch sehr für Tiere. Ihr Herz schlägt aber nicht nur für Hunde, sondern für alle Tiere. Dafür geht sie auch auf die Straße. Um den Lebewesen, die keine Stimme haben, eine zu geben. Der Beitrag Ein Ratsch mit Moderatorin Tina Kaiser erschien zuerst auf . | |||
| Ein Ratsch über Hundefutter mit Dr. Petra Kölle | 20 mars 2018 | 00:16:25 | |
Trockenfutter, Nassfutter, Barfen, Selbst Kochen, Rohkost….Beim Thema Hundefutter gibt es unzählige Möglichkeiten. Jede Variante hat ihre glühenden Verehrer. Aber egal was der eigene Hund zu Essen bekommt: Zu viel ist nie gut. Für alle übergewichtigen Exemplare gibt es seit einiger Zeit in München eine Adipositas Spezialsprechstunde für Hunde und Katzen an der medizinischen Kleintierklinik der LMU. Ansprechpartnerin ist Dr. Petra Kölle. Mit der Ernährungsspezialistin, Tierärztin und Privatdozentin habe ich mich getroffen und dabei äußerst interessante Dinge zum Thema Hundeernährung erfahren.
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| Ein Tag mit Diensthundeführern der Bundespolizei | 06 mars 2018 | 00:28:35 | |
Der ein oder andere hat sie vielleicht schon mal am Münchner Hauptbahnhof gesehen: Bundespolizisten mit ihren Hunden. Oft ein beeindruckendes Bild. Aber wie läuft eigentlich deren Zusammenarbeit ab? Was müssen die Hunde alles können? Wann kann ein Hund ein Polizeihund werden? Ich hatte also viele Fragen im Gepäck, als ich bei einer Übung von Diensthundeführern der Bundespolizei München zuschauen durfte. An meiner Seite waren Polizeihauptmeister und Diensthundeführer Mario Bornkessel und sein Schäferhund Finn. Der Beitrag Ein Tag mit Diensthundeführern der Bundespolizei erschien zuerst auf . | |||
| Ein Ratsch mit Journalistin Nina Ruge | 20 févr. 2018 | 00:39:13 | |
Für die elfte Folge von Zamperl Amore war ich mit Nina Ruge und ihren beiden Hunden Lupo und Vroni, einem Entlebucher und einer Großen Schweizer Sennenhündin, auf Gassirunde. Wir haben über Herzensdinge gesprochen: natürlich über den Alltag mit Hunden, aber auch über Projekte, die Nina Ruge unterstützt. Da gibt es zum Beispiel die Initiative „Liebe fürs Leben„, die Tierschutzunterricht für Schüler und Schülerinnen anbietet. Nina Ruge war außerdem die allererste „Botschafterin des Hundes“ des Verbands für das deutsche Hundeswesen (VDH). Ein Gesprächsthema auf unserem Spaziergang war aber auch, wie man mit sich umgeht und wie man sich und andere wahrnimmt.
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| Ein Tag mit der Lawinenhundestaffel Hochland | 08 févr. 2018 | 00:48:53 | |
Die zehnte Folge von Zamperl Amore ist eine ganz Besondere. Ich habe einen Tag lang die Lawinenhundestaffel Hochland begleitet – konkret durfte ich bei einer Übung auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze dabei sein. Es war ein spannender und ereignisreicher Tag bei zweistelligen Minustemperaturen, viel Schnee und Wind. Ich durfte sogar auch in ein tiefes, kleines Schneeloch, das zugeschüttet wurde. Am Schluss gab es dann sogar noch wirklich einen Einsatz. Quelle: Lawinenhundestaffel Hochland Quelle: Lawinenhundestaffel Hochland Lawinenhund in schützender Schneekuhle
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| Ein Ratsch mit Eishockey-Profi Konrad Abeltshauser und Dogwalkerin Sam | 23 janv. 2018 | 00:37:54 | |
Für die neunte Folge von Zamperl Amore war ich mit Eishockey-Profi Konrad Abeltshauser vom EHC Red Bull München und seine Shiba-Inu-Lady Luna auf großer Gassirunde. Kony, seine Frau Erica und Luna sind ein unzertrennliches Dreiergespann. Außerdem habe ich mich mit Sam von Follow Sam getroffen. Während wir ein Kaltgetränk zu uns genommen haben, hat sie mir von ihrem Beruf, dem Dogwalken, erzählt. Da steckt nämlich viel mehr dahinter als „einfach nur Hunde ausführen“. Der Beitrag Ein Ratsch mit Eishockey-Profi Konrad Abeltshauser und Dogwalkerin Sam erschien zuerst auf . | |||