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Explorez tous les épisodes du podcast Wirtschaft mit Weisbach

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Proteste, Schulden, Wahlkampf: Steht Frankreich vor einer Krise? Dr. Manuel Steinbrink von Union Investment im Gespräch22 oct. 202600:13:36

Frankreich in Aufruhr: Was hinter den Massenprotesten steckt und was sie für die Finanzmärkte bedeuten. Dr. Manuel Steinbrink von Union Investment im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es aus aktuellem Anlass nur um ein Land: Frankreich.

Rund eine halbe Million Menschen sind am Wochenende auf die Straße gegangen, in mehreren Städten kam es zu Gewalt und Plünderungen. Präsident Emmanuel Macron hat in einer Fernsehansprache harte Konsequenzen für die Randalierer angekündigt und zur Ruhe vor der anstehenden Präsidentschaftswahl aufgerufen. An den Finanzmärkten hinterlässt die Lage deutliche Spuren: Die Rendite zehnjähriger französischer Staatsanleihen ist zum ersten Mal seit 2002 über 5 Prozent gestiegen.

Ich spreche mit Dr. Manuel Steinbrink, Volkswirt bei der Union Investment. Er erklärt, warum die Unzufriedenheit in Frankreich so groß ist wie in keinem anderen europäischen Land. Laut einer aktuellen Pew-Research-Umfrage sind 85 Prozent der Franzosen mit der Wirtschaft unzufrieden, in Deutschland sind es 65 Prozent. Die wichtigsten Gründe sind der Verlust an Kaufkraft, die Sorge vor einem Rückbau des Sozialstaats und die hohe Staatsverschuldung.

Wir sprechen darüber, warum die Löhne in Frankreich schwächer gestiegen sind als in Deutschland, warum hohe Staatsausgaben nicht automatisch bessere Leistungen bedeuten und warum ausgerechnet die Rentner nicht auf die Straße gehen. Manuel Steinbrink zeigt außerdem, wer vom vergleichsweise soliden Wachstum der letzten Jahre profitiert hat und wer nicht.

Im weiteren Verlauf geht es um die politische Lage seit den Neuwahlen 2024, um die Frage, was die Proteste für die Wahl im nächsten Jahr bedeuten, und darum, warum Manuel Steinbrink trotz der steigenden Renditen noch keine Krise sieht und keinen Grund für ein Eingreifen der EZB.

Außerdem im Podcast:

  • Warum die Franzosen mit ihrer Wirtschaft unzufriedener sind als jedes andere Land in Europa
  • Warum den Menschen in Frankreich real tatsächlich weniger im Geldbeutel bleibt
  • Weshalb die hohen Staatsausgaben nicht zu einer besseren Versorgung führen
  • Warum die Jungen protestieren und die Rentner nicht
  • Welche Branchen und Regionen vom Wachstum profitiert haben und welche Rolle der Brexit für Paris spielt
  • Warum Beschäftigte in der Industrie besonders offen für politische Ränder sind
  • Wie Emmanuel Macron ohne eigene Mehrheit im Parlament regiert
  • Welche Auswirkungen die Proteste auf die Präsidentschaftswahl haben dürften
  • Warum die Auktionen französischer Staatsanleihen trotz Renditen über 5 Prozent gut laufen
  • Warum die EZB aus Sicht von Manuel Steinbrink keinen Grund zum Eingreifen hat

Ein Gespräch über die Ursachen der Proteste, die wirtschaftliche Lage Frankreichs, die politische Zukunft des Landes und die Frage, wie nervös die Finanzmärkte wirklich sein müssen.

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Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?

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Steigende Renditen - Ist das ein Regimewechsel an den Anleihemärkten? Alexander Raviol von Lupus Alpha29 sept. 202600:18:06

Warum die steigenden Renditen einen Regimewechsel an den Finanzmärkten markieren. Alexander Raviol von Lupus Alpha im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die steigenden Zinsen an den Anleihemärkten und um die Frage, ob die alte Korrelation zwischen Anleihen und Aktien überhaupt noch hält.

Die Renditen steigen und steigen, vor allem in den USA, wo die zehnjährigen Staatsanleihen inzwischen über 5 Prozent liegen. Die US-Regierung, allen voran der Finanzminister, sieht darin den Ausdruck einer starken Wirtschaft. Ganz so einfach ist es wahrscheinlich nicht, denn höhere Zinsen verteuern auch die Kredite der traditionell hoch verschuldeten US-Konsumenten, und ein immer größerer Teil der Staatsausgaben fließt in Zinszahlungen.

Ich spreche mit Alexander Raviol, Mitglied des Executive Committees bei Lupus Alpha in Frankfurt. Er blickt auf rund 150 Jahre Kapitalmarktdaten zurück und ordnet ein, warum die vier Jahrzehnte von 1980 bis 2020 mit fallenden Zinsen und niedriger Inflation eine Ausnahme waren und warum wir aus seiner Sicht keinen normalen Zinszyklus erleben, sondern einen Regimewechsel.

Wir sprechen über eine US-Verschuldung von rund 40 Billionen Dollar, die gemessen an der Wirtschaftsleistung zuletzt nur im Zweiten Weltkrieg ähnlich hoch war, über ein Haushaltsdefizit, wie es sonst nur in Kriegsphasen vorkam, und darüber, warum aus seiner Sicht am Ende nur Inflation als Ausweg bleibt. Alexander Raviol geht davon aus, dass die Notenbanken eingreifen werden, sobald es an den Märkten zu Brüchen kommt, und dass wir uns bereits mitten in einer Schuldenkrise befinden.

Im weiteren Verlauf geht es um die Frage, für welche Anleger Anleihen noch sinnvoll sind, warum Aktien als reale Assets in diesem Umfeld Rückenwind haben und worauf es bei der Auswahl von Unternehmen jetzt ankommt.

Außerdem im Podcast:

  • Warum die US-Regierung die hohen Renditen als Zeichen einer starken Wirtschaft sieht
  • Warum Aktien und Anleihen seit 2020 immer häufiger gleichzeitig fallen
  • Warum die Phase von 1980 bis 2020 für Anleihen so außergewöhnlich war
  • Wie hoch die Verschuldung der USA im historischen Vergleich wirklich ist
  • Warum aus Sicht von Alexander Raviol nur Inflation als Weg aus den Schulden bleibt
  • Weshalb die Fed die Zinsen kaum bis in eine Rezession hinein anheben dürfte
  • Warum wir uns laut Alexander Raviol bereits in einer Schuldenkrise befinden
  • Welches wenig bekannte dritte Ziel im Federal Reserve Act steht
  • Für welche Anleger Anleihen trotz über 5 Prozent Rendite noch attraktiv sind
  • Warum Aktien in diesem Umfeld Rückenwind haben und worauf es bei der Unternehmensauswahl ankommt

Ein Gespräch über steigende Renditen, eine historisch hohe Staatsverschuldung, die Rolle der Notenbanken und die Frage, wie sich Anleger in einem neuen Umfeld an den Finanzmärkten aufstellen können.

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Autonome Waffensysteme, Kill-Switch und die Frage nach Europas Souveränität – KI-Expertin Dr. Yvonne Hofstetter im Gespräch22 sept. 202600:25:07

Wie gefährlich künstliche Intelligenz im militärischen Einsatz ist. KI-Expertin Dr. Yvonne Hofstetter im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um einen differenzierten Blick auf künstliche Intelligenz im militärischen Bereich und um die Frage, wie gefährlich ihr Einsatz sein kann, wenn man die Ergebnisse einfach unkritisch nutzt und nicht hinterfragt.

Am Anfang steht ein Vorfall, der wie Science-Fiction klingt. Am vergangenen Wochenende berichteten US-Medien, dass es im April fast zu einer militärischen Eskalation gekommen wäre. Ein KI-generierter Bericht hatte behauptet, ein chinesisches Schiff transportiere im Nahen Osten Teile einer Nuklearwaffe. Die US-Streitkräfte machten sich laut CNN bereits zum Angriff bereit, bis einem Offizier auffiel, dass der Bericht von einer KI erfunden war.

Ich spreche mit Dr. Yvonne Hofstetter, KI-Expertin und CEO von 21 Strategies, einem Unternehmen, das KI-Anwendungen im militärischen Bereich entwickelt. Sie beschäftigt sich seit Ende der 90er Jahre mit künstlicher Intelligenz und ordnet ein, warum KI im Militär nichts Neues ist, sondern schon seit dem AWACS-System der 90er Jahre eingesetzt wird, und weshalb der Begriff so oft missverstanden wird.

Wir sprechen über den Unterschied zwischen der ersten, zweiten und dritten Welle der KI und darüber, warum Large Language Models keine Absicht haben, nicht planen können und auf dem Gefechtsfeld deshalb wenig verloren haben. Die eigentliche Frage sei nicht, ob Claude oder ChatGPT besser ist, sondern dass es für verlässliche Handlungsempfehlungen ganz andere Verfahren braucht.

Im weiteren Verlauf geht es um Regulierung und Haftung, um die Grenzen des AI-Acts, um die Diskussion über einen Kill-Switch und autonome Waffensysteme und um die Frage, wie souverän Europa in diesem Feld eigentlich ist.

Außerdem im Podcast:

  • Warum ein falscher KI-Bericht im April fast zu einer Eskalation im Nahen Osten geführt hätte
  • Warum künstliche Intelligenz im Militär schon seit den 90er Jahren im Einsatz ist
  • Was die erste, zweite und dritte Welle der KI unterscheidet
  • Warum Large Language Models keine Absicht haben und nicht planen können
  • Weshalb die Frage Claude oder ChatGPT im militärischen Einsatz der falsche Ansatz ist
  • Warum der AI-Act der EU aus Sicht von Yvonne Hofstetter schon wieder überholt ist
  • Warum am Ende alles auf ein Sicherheitsproblem und die Frage der Haftung hinausläuft
  • Ob sich außer Kontrolle geratene KI-Systeme mit einem Kill-Switch überhaupt noch stoppen lassen
  • Warum an autonomen Waffensystemen kein Weg mehr vorbeiführt
  • Wo Europa im KI-Wettlauf steht und warum synthetische Daten und Physical AI eine Chance sind

Ein Gespräch über die Geschichte der militärischen KI, über die Grenzen von Large Language Models, über Regulierung, Haftung und autonome Waffensysteme und über die Frage, wie souverän Europa in diesem Feld wirklich ist.

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Teurer Sprit, angespannte Märkte, gefährliche KI: Öl und künstliche Intelligenz – Thu Lan Nguyen von der Commerzbank im Gespräch15 sept. 202600:15:00

Warum der Ölpreis so hoch ist und die großen Sorgen um die künstliche Intelligenz. Thu Lan Nguyen von der Commerzbank im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um den Ölmarkt, der jeden Tanktag zum Schreck macht, und um die wachsende Angst, dass sich künstliche Intelligenz verselbstständigt.

Ich spreche mit Thu Lan Nguyen, Leiterin der Devisen- und Rohstoffanalyse bei der Commerzbank. Sie ordnet ein, warum der Brent-Rohölpreis zuletzt auf fast 110 Dollar je Barrel gestiegen ist, warum die Ölproduktpreise sogar noch stärker anziehen als das Rohöl und warum gerade Diesel besonders teuer ist.

Ein wichtiger Faktor ist die angespannte Lage im Nahen Osten. Durch die gegenseitigen Angriffe zwischen Iran und USA ist die Straße von Hormus wieder schwerer befahrbar, und das trifft die Produktmärkte härter als den Rohölmarkt. Beim Diesel kommt hinzu, dass auch Russland als wichtiger Exporteur wegen eines Exportverbots ausfällt. Wir sprechen darüber, welche Rationale die Konfliktparteien verfolgen und warum weder der Iran noch die USA aktuell großes Interesse an einem neuen Abkommen haben.

Außerdem geht es um die sogenannten Dark Transits, also Öltransporter, die mit abgeschalteten Transpondern durch die Straße von Hormus fahren, und um die Frage, warum sich die Lage am Ölmarkt trotz ungelöstem Konflikt wieder entspannen könnte.

Im zweiten Teil schauen wir auf die künstliche Intelligenz. KI-Pionier Geoffrey Hinton und inzwischen auch die CEOs der großen amerikanischen KI-Firmen warnen vor den Gefahren einer Superintelligenz und fordern eine Entschleunigung. Die große Frage bleibt, was China macht.

Außerdem im Podcast:

  • Warum der Brent-Rohölpreis auf fast 110 Dollar je Barrel gestiegen ist
  • Warum die Ölproduktpreise noch stärker steigen als der Rohölpreis
  • Warum Diesel besonders teuer ist und welche Rolle Russland dabei spielt
  • Welche Rationale Iran und USA im Konflikt verfolgen
  • Was Dark Transits sind und wie sie den Ölmarkt entlasten können
  • Warum Geoffrey Hinton vor kurzfristigen und langfristigen KI-Gefahren warnt
  • Warum inzwischen auch Sam Altman, Dario Amodei und Elon Musk einen Slowdown fordern
  • Warum Präsident Trump die KI-Ängste für eine Falschmeldung hält und welche Rolle China spielt

Ein Gespräch über Öl, Geopolitik, Diesel, Rohstoffmärkte und die großen Fragen rund um künstliche Intelligenz und ihre Regulierung.

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New Space und Physical AI: Warum Europa jetzt zwei große Chancen hat – Matthias Wachter vom BDI im Gespräch09 sept. 202600:17:30

Der erste deutsche Raketenstart ins All und der neue Investmenttrend physische KI. Matthias Wachter vom BDI im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um den historischen Raketenstart von Isar Aerospace, die Wettbewerbsfähigkeit Europas im Weltraum und die Frage, was hinter dem neuen Investmenttrend physische KI steckt.

Ich spreche mit Matthias Wachter, der beim Bundesverband der Deutschen Industrie, kurz BDI, die New Space Initiative leitet. Er ordnet ein, warum der erste erfolgreiche Start einer komplett in Deutschland entwickelten und privat finanzierten Rakete ein starkes Signal des Aufbruchs ist, das weit über den Raumfahrtsektor hinausgeht.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, warum Europa ein eigenes System für Kommunikation aus dem All braucht, um nicht von einzelnen Unternehmen oder Personen abhängig zu sein. Wir sprechen über den wachsenden innereuropäischen Wettbewerb im Trägerbereich, die großen Bedarfe der Verteidigung und die Frage, wie aus einzelnen Starts eine industrielle Serienfertigung wird.

Außerdem schauen wir auf physische KI, das neue Buzzword an den Märkten. Es geht darum, künstliche Intelligenz mit physischen Systemen wie Robotern, Fahrzeugen und Anlagen zu verbinden und der KI gleichsam einen Körper zu geben. Gerade hier könnten europäische Unternehmen mit ihrer starken industriellen Basis, ihrer Ingenieurskultur und ihrer Erfahrung in der Automatisierung ganz vorne mitspielen.

Außerdem im Podcast:

  • Warum der Start von Isar Aerospace historisch ist und ein Signal des Aufbruchs setzt
  • Warum Europa ein eigenes System für Internet aus dem All braucht
  • Wie ein innereuropäischer Wettbewerb im Trägerbereich entsteht
  • Warum die Bundeswehr Milliarden in militärische Weltraumfähigkeiten investieren will
  • Wie sich der kommerzielle Anteil an Raketenstarts perspektivisch verschieben könnte
  • Warum große Technologiekonzerne Launch, Satelliten und Betrieb in eine Hand bekommen wollen
  • Was physische KI genau bedeutet und wo sie in der realen Welt zum Einsatz kommt
  • Warum europäische Unternehmen bei Physical AI und Robotik gute Karten haben

Ein Gespräch über Raumfahrt, New Space, Satelliten, Verteidigung, Kapital für Zukunftstechnologien, physische KI und die Frage, wo Europa im internationalen Wettbewerb wirklich steht.

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Steigende Zinsen und zarter Wirtschaftsaufschwung in Deutschland - Christian Kopf und Jörg Krämer im Gespräch01 sept. 202600:23:14

Zinsen, Anleihen und Konjunktur – was Anleger jetzt wissen müssen. Christian Kopf und Jörg Kraemer im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Lage an den Anleihemärkten, die weitere Zinspolitik von Fed und EZB und die Frage, ob sich bei der deutschen Wirtschaft erste Zeichen einer Erholung zeigen.

Ich spreche mit Christian Kopf, Leiter des Rentenfondsmanagements von Union Investment. Er erklärt, warum die Nervosität an den Anleihemärkten zuletzt deutlich zugenommen hat, welche Rolle die anhaltend hohe Inflation und die steigende Staatsverschuldung in den USA spielen und warum politische Risiken wieder stärker in den Renditen eingepreist werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, ob die deutlich gestiegenen Renditen inzwischen neue Chancen für Anleger bieten. Nach Jahren, in denen kurze Laufzeiten und Unternehmensanleihen besonders attraktiv waren, könnte sich der Zeitpunkt nähern, an dem auch länger laufende Staatsanleihen wieder interessanter werden.

Außerdem spreche ich mit Jörg Kraemer, Chefvolkswirt der Commerzbank, über die deutsche Wirtschaft. Auftragseingänge und Stimmungsindikatoren zeigen erste Erholungstendenzen. Gleichzeitig bleiben die Investitionen der Unternehmen schwach und die strukturellen Probleme des Standorts Deutschland bestehen.

Außerdem im Podcast:

  • Warum die Inflation die Anleihemärkte weiter unter Druck setzt
  • Wie Fed und EZB mit den anhaltend hohen Inflationsraten umgehen könnten
  • Warum politische Risiken wieder stärker an den Rentenmärkten eingepreist werden
  • Wann länger laufende Staatsanleihen für Anleger wieder interessanter werden könnten
  • Welche Anzeichen für eine Erholung der deutschen Wirtschaft sprechen
  • Warum die Investitionen deutscher Unternehmen weiterhin schwach bleiben
  • Wie hohe Bauzinsen und Staatsverschuldung die Konjunktur belasten
  • Welche Chancen künstliche Intelligenz für Produktivität und Wachstum bietet

Ein Gespräch über Anleihen, Inflation, Zinsen, Geldpolitik, Staatsverschuldung, die deutsche Wirtschaft und die Frage, wie nachhaltig die ersten Erholungssignale tatsächlich sind.

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Anleihemärkte unter Druck: Kann der US-Finanzminister die Zinsen drücken? Thomas Romig im Gespräch24 août 202600:17:11

Schuldenkrise, steigende Zinsen und der Plan des US-Finanzministers. Thomas Romig von Assenagon im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die steigenden Zinsen an den Anleihemärkten, die wachsende Staatsverschuldung und die Frage, wo Anleger in diesem Umfeld noch Chancen finden.

Ich spreche mit Thomas Romig, Chief Investment Officer Multi Asset bei Assenagon Asset Management. Er ordnet ein, warum die Debatte um eine Schuldenkrise gerade jetzt hochkocht und weshalb der Vorstoß von US-Finanzminister Scott Bessent, langlaufende Staatsanleihen zurückzukaufen und sich kurzfristig zu refinanzieren, an den Märkten nur kurz gewirkt hat.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob ein Finanzministerium überhaupt die Rolle einer Zentralbank übernehmen kann. Thomas Romig erklärt, warum eine Kontrolle der Zinskurve ohne die Feuerkraft der Notenbank kaum durchzuhalten ist und welcher Interessenkonflikt entsteht, wenn die Fed ihre Bilanz eigentlich verkleinern will.

Außerdem geht es um die Aktienmärkte. Thomas Romig erläutert, warum sein Haus stärker in Europa und eher wertorientiert investiert ist, weshalb der Abstand zwischen Nasdaq, S&P 500 und Dow Jones in diesem Jahr kleiner ist als der Newsflow vermuten lässt und warum der deutsche Aufschwung vor allem von Staatsausgaben getragen wird.

Auch die künstliche Intelligenz steht im Fokus. Europa hat von der KI-Euphorie bisher wenig profitiert. Die Chance liegt aus Sicht von Thomas Romig in der zweiten Welle, also in der industriellen Anwendung.

Außerdem im Podcast:

  • Warum steigende Zinsen selbst Politiker unter Druck setzen
  • Weshalb der Rückkauf langlaufender Anleihen nur kurz gewirkt hat
  • Warum eine Kontrolle der Zinskurve ohne die Notenbank kaum funktioniert
  • Welche Rolle der Debasement Trade und die Stärke des Dollars spielen
  • Weshalb Value-Werte und Europa derzeit im Vorteil sind
  • Wo Europa bei der Anwendung von KI aufholen kann

Ein Gespräch über Anleihen, Zinsen, Staatsverschuldung, Yield Curve Control, Aktienmärkte, Value und Growth, künstliche Intelligenz und den Ausblick auf die letzten Monate des Jahres.

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Was bedeutet die Gesundheitsreform für die Pharmaindustrie? Oliver Kirst von Servier im Gespräch10 août 202600:17:40

Gesundheitsreform unter Druck – was jetzt auf die Pharmaindustrie zukommt. Oliver Kirst von Servier im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Gesundheitsreform, den steigenden Kostendruck auf die Pharmaindustrie und die Frage, wie Versorgungssicherheit, Forschung und Innovation gesichert werden können.

Ich spreche mit Oliver Kirst, Geschäftsführer des Pharmakonzerns Servier in Deutschland. Er erklärt, warum das aktuelle Beitragsstabilisierungsgesetz aus seiner Sicht vor allem ein Spargesetz ist und welche Folgen höhere Herstellerrabatte und neue Rabattmodelle für die Branche haben können.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Forschungsstandort Deutschland. Bürokratie, komplexe Genehmigungsverfahren und langsame Prozesse sorgen dafür, dass Deutschland bei klinischen Studien international zurückfällt. Gleichzeitig bieten Digitalisierung und künstliche Intelligenz große Chancen, Forschung und Entwicklung effizienter zu machen.

Außerdem im Podcast:

  • Warum das Gesundheitssystem vor allem ein Effizienzproblem hat
  • Welche Risiken Rabattverträge für die Arzneimittelversorgung bergen
  • Warum Deutschland bei klinischen Studien zurückfällt
  • Wie Bürokratie Forschung und Innovation ausbremst
  • Welche Chancen KI und Digitalisierung für die Pharmaindustrie bieten

Ein Gespräch über Gesundheitsreform, Pharmaindustrie, Arzneimittelversorgung, Forschung, Digitalisierung und die Zukunft des Pharmastandorts Deutschland.

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KI-Aktien unter Druck: Ist der Boom an den Tech-Märkten vorbei? Thomas Kruse im Gespräch03 août 202600:13:16

Taking Stock: Wie geht es weiter an den Kapitalmärkten? Thomas Kruse von Amundi im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die aktuelle Lage an den Kapitalmärkten, die Nervosität rund um künstliche Intelligenz und die Frage, wo Anleger noch Chancen finden können.

Ich spreche mit Thomas Kruse, Chief Investment Officer von Amundi Deutschland. Er erklärt, warum hohe KI-Investitionen zunehmend kritisch gesehen werden und weshalb gute Unternehmenszahlen allein nicht mehr ausreichen, um die Märkte zu überzeugen.

Außerdem geht es um die Unterschiede zwischen den USA, Europa und Asien, mögliche Chancen in Japan, Brasilien und Indien sowie die Risiken für China und die deutsche Automobilindustrie.

Auch Gold und Anleihen stehen im Fokus. Thomas Kruse erläutert, warum Gold zuletzt enttäuscht hat und weshalb europäische Staatsanleihen für Anleger interessant sein könnten.

Außerdem im Podcast:

  • Warum der AI-Trade unter Druck gerät
  • Welche Märkte derzeit Chancen bieten
  • Warum Japan interessant bleibt
  • Weshalb bei China Vorsicht angebracht ist
  • Welche Rolle Gold und Anleihen spielen

Ein Gespräch über Aktien, KI, Schwellenländer, Gold, Zinsen und die Perspektiven für das zweite Halbjahr.

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Autokrise, Tech-Rückstand, Führungsfrage: Jürgen Pieper und Jutta Menzenbach im Gespräch21 juil. 202600:24:29

Autoindustrie unter Druck – wie Volkswagen und Co. wieder konkurrenzfähig werden. Jürgen Pieper und Jutta Menzenbach im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Krise der deutschen Automobilindustrie, den wachsenden Wettbewerb aus China und die Frage, wie Hersteller wie Volkswagen wieder wettbewerbsfähiger werden können.

Ich spreche mit dem langjährigen Autoanalysten Jürgen Pieper über die aktuelle Lage bei Volkswagen. Er erklärt, warum Werkschließungen trotz der drastischen Forderungen des Managements schwer durchzusetzen sein dürften und welche Rolle die Arbeitnehmervertretung sowie das Land Niedersachsen dabei spielen.

Ein Schwerpunkt liegt auf den strukturellen Problemen des Konzerns. Volkswagen kämpft mit hohen Kosten, komplexen Entscheidungswegen und zahlreichen Marken und Beteiligungen. Jürgen Pieper erläutert, warum der Konzern vereinfacht werden muss, welche Geschäftsbereiche verkauft werden könnten und weshalb Einsparungen beim Einkauf und in der Entwicklung möglicherweise wichtiger sind als eine reine Senkung der Personalkosten.

Außerdem geht es um die Schwierigkeiten bei Audi und Porsche. Beide Marken leiden unter sinkenden Gewinnen und Absatzproblemen. Besonders der wechselhafte Kurs bei der Elektromobilität hat Porsche viel Geld, Reputation und möglicherweise auch das Vertrauen einiger Kunden gekostet.

Ein weiteres Thema ist der Rückstand der deutschen Autoindustrie bei Software, Konnektivität und digitalen Technologien. Während chinesische Hersteller ihre Fahrzeuge von der Software ausgehend entwickeln, versuchen traditionelle Autobauer, neue digitale Systeme nachträglich in bestehende Strukturen zu integrieren.

Im zweiten Gespräch spreche ich mit Jutta Menzenbach, Managing Partner und Global Head of Automotive Tech bei Boyden. Sie erklärt, welche Führungskräfte die Automobilindustrie jetzt benötigt und warum klassische Ingenieurskunst und die Geschwindigkeit der Tech-Welt stärker miteinander verbunden werden müssen.

Dabei geht es auch um unterschiedliche Unternehmenskulturen. Etablierte Konzerne stehen für Prozessstabilität und industrielle Exzellenz, während Technologieunternehmen schneller, experimenteller und risikobereiter arbeiten. Entscheidend sind deshalb Führungspersönlichkeiten, die zwischen diesen Welten vermitteln und gemeinsame Strukturen schaffen können.

Jutta Menzenbach erläutert außerdem, warum fachliche Kompetenz allein für Führungspositionen nicht mehr ausreicht. Gefragt sind Menschen, die Orientierung geben, Unsicherheit aushalten, Veränderungen gestalten und ihren Mitarbeitern mehr Eigenverantwortung ermöglichen.

Außerdem im Podcast:

  • Warum Volkswagen trotz der aktuellen Krise weiterhin Gewinne erzielt
  • Weshalb Werkschließungen politisch und unternehmerisch schwer durchzusetzen sind
  • Warum hohe Personalkosten nur einen Teil der Probleme erklären
  • Wie Volkswagen durch weniger Marken und Beteiligungen einfacher werden könnte
  • Weshalb Audi und Porsche ihre frühere Stärke verloren haben
  • Warum deutsche Hersteller bei Software und Konnektivität zurückliegen
  • Welche Vorteile chinesische Autobauer bei der Fahrzeugentwicklung haben
  • Welche Führungskräfte die Automobilindustrie künftig benötigt
  • Warum klassische Industrie- und moderne Tech-Kulturen häufig aneinandergeraten
  • Weshalb Führung, Unternehmenskultur und Personalentscheidungen über den Erfolg der Transformation entscheiden

Ein Gespräch über Volkswagen, Werkschließungen, Elektromobilität, Software, chinesische Wettbewerber, Kostenstrukturen, Konzernkomplexität, Automotive Tech, Future Skills, Unternehmenskultur und die Frage, wie die deutsche Automobilindustrie wieder international konkurrenzfähig werden kann.

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Sanktionen als Geschäftsrisiko: Worauf Unternehmen jetzt achten müssen – Skadden Partner Michael vom Kolke im Gespräch13 juil. 202600:17:18

Sanktionen als Geschäftsrisiko – worauf Unternehmen jetzt achten müssen. Dr. Michael Albrecht vom Kolke von Skadden im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die wachsende Zahl globaler Sanktionen, ihre zunehmende Komplexität und die Frage, wie Unternehmen mit unterschiedlichen Sanktionsregimen umgehen können.

Ich spreche mit Dr. Michael Albrecht vom Kolke, Partner im Bereich White Collar Defense and Investigations bei Skadden. Er erklärt, warum es heute nicht mehr ausreicht, sich nur an US-Sanktionen zu orientieren. Unternehmen müssen zugleich die Regeln der Europäischen Union und Großbritanniens sowie mögliche Gegenmaßnahmen anderer Staaten wie China berücksichtigen.

Ein Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung. Geschäftspartner, Lieferketten und Absatzmärkte müssen nicht nur zu Beginn einer Geschäftsbeziehung geprüft, sondern laufend überwacht werden. Besonders bei Exporten über Drittstaaten stellt sich die Frage, ob Produkte tatsächlich dort verbleiben oder weiter nach Russland geliefert werden.

Außerdem geht es um die Verantwortung von Vorständen und Aufsichtsräten. Staatsanwaltschaften, Abschlussprüfer und Hinweisgeber erhöhen den Druck auf Unternehmen, klare und rechtssichere Prozesse zu etablieren. Verstöße können zu Ermittlungen, hohen Bußgeldern und erheblichen Reputationsrisiken führen.

Auch die Rolle der USA wird beleuchtet. Dr. Michael Albrecht vom Kolke erläutert, wie Sanktionen, Zölle und Investitionskontrollen gezielt zur Durchsetzung geopolitischer Interessen eingesetzt werden. Ein weiteres Thema ist das Einfrieren von Vermögenswerten und die schwierige Frage, wer bei komplexen internationalen Eigentümerstrukturen tatsächlich hinter einem Unternehmen oder Vermögenswert steht.

Außerdem im Podcast:

  • Warum globale Sanktionen für Unternehmen immer komplexer werden
  • Welche Risiken bei Lieferketten, Geschäftspartnern und Drittstaaten entstehen
  • Welche Verantwortung Vorstände und Aufsichtsräte tragen
  • Warum Due Diligence und laufendes Monitoring unverzichtbar sind
  • Wie die USA Sanktionen als geopolitisches Instrument einsetzen
  • Warum internationale Eigentümerstrukturen die Prüfung von Vermögenswerten erschweren

Ein Gespräch über Sanktionen, Compliance, Exportkontrolle, Lieferketten, geopolitische Risiken, Unternehmenshaftung, Due Diligence, Asset Freezes und die Frage, wie Unternehmen in einem zunehmend komplexen Umfeld rechtssicher handeln können.

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EZB-Forum in Sintra: KI, Zinsen und Europas Wachstumsproblem – Christian Keller von Barclays im Gespräch06 juil. 202600:14:12

EZB-Forum in Sintra – Zinsen, KI und Europas Produktivitätsproblem. Christian Keller von Barclays im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um das EZB-Forum in Sintra, den Ausblick für die Geldpolitik, die wirtschaftliche Lage in der Eurozone und die Frage, welche Rolle künstliche Intelligenz für Wachstum, Produktivität und Finanzstabilität spielt.

Ich spreche mit Christian Keller, Global Head of Economics Research bei Barclays. Er war vor Ort in Sintra, wo sich Notenbankerinnen und Notenbanker aus aller Welt getroffen haben, um über Inflation, Zinsen, Konjunktur und die großen strukturellen Herausforderungen der Weltwirtschaft zu diskutieren.

Keller erklärt, warum die Stimmung unter den Zentralbanken trotz geopolitischer Unsicherheiten kooperativ geblieben ist. Außerdem geht es darum, weshalb der gesunkene Ölpreis den Notenbanken etwas Entlastung verschafft, warum in der Eurozone aktuell nicht mit massiv steigenden Zinsen zu rechnen ist und ob im zweiten Halbjahr ein konjunktureller Aufholeffekt möglich sein könnte.

Ein zentrales Thema ist auch der KI-Boom in den USA. Keller erläutert, warum künstliche Intelligenz, Investitionen in Datenzentren und ein weiterhin hohes Fiskaldefizit das Wachstum der US-Wirtschaft stützen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Europa beim nächsten Produktivitätsschub mithalten kann – und welche Reformen dafür notwendig wären.

Außerdem im Podcast:

  • Warum das EZB-Forum in Sintra weiterhin ein wichtiger Ort für internationale Zusammenarbeit ist
  • Weshalb der niedrigere Ölpreis den geldpolitischen Ausblick verändert
  • Ob die EZB die Zinsen noch einmal senken könnte
  • Warum die Eurozone weiterhin mit strukturellen Wachstumsproblemen kämpft
  • Wie stark die USA bereits vom KI-Investitionsboom profitieren
  • Welche Rolle künstliche Intelligenz für Produktivität und neue Geschäftsprozesse spielen kann
  • Warum Europa bei Physical AI, Robotik und industrieller Anwendung Chancen haben könnte
  • Welche Reformen notwendig wären, damit Europa produktiver wird
  • Welche Risiken KI für Finanzmärkte, Bewertungen und Finanzstabilität mit sich bringt

Ein Gespräch über das EZB-Forum in Sintra, Geldpolitik, Zinsen, Inflation, Ölpreise, die Eurozone, die US-Wirtschaft, künstliche Intelligenz, Produktivität, Arbeitsmarktreformen, Physical AI, Finanzstabilität, mögliche Bewertungsrisiken an den Märkten und die Frage, wie Europa im globalen KI-Wettbewerb bestehen kann.

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Die Zukunft unseres Essens: Wie Food-Tech und Deep Tech den Klimawandel adressieren. Felix Leonhardt im Gespräch29 juin 202600:16:21

Die Zukunft unseres Essens – Food-Tech, Klimawandel und Deep Tech. Felix Leonhardt im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Zukunft unseres Essens, den Klimawandel als Stresstest für die Lebensmittelindustrie, neue Food-Trends und die Frage, welche Rolle Deep Tech bei klimaresilienter Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion spielen kann.

Ich spreche mit Felix Leonhardt, Managing Partner von Oyster Bay VC. Das Unternehmen investiert in europäische Startups entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette – von Ernterobotik über klimaresiliente Pflanzenarten bis hin zu innovativen Konsumgütern.

Leonhardt erklärt, warum die Lebensmittelindustrie den Klimawandel schon heute massiv spürt. Steigende Temperaturen, schlechtere Bodenqualität, volatile Rohstoffpreise und geopolitische Unsicherheiten setzen ein System unter Druck, das lange vergleichsweise stabil funktioniert hat. Außerdem geht es darum, warum Gesundheit, weniger Zucker, mehr Protein und ballaststoffreiche Produkte zunehmend im Massenmarkt ankommen.

Außerdem im Podcast:

  • Warum der Klimawandel die Lebensmittelindustrie schon heute unter Druck setzt
  • Weshalb steigende Preise bei Schokolade nur ein Vorbote größerer Veränderungen sein könnten
  • Wie sich Konsumentenverhalten bei Zucker, Protein und Gesundheit verändert
  • Welche Rolle klimaresiliente Pflanzen, Gewächshäuser und Ernterobotik spielen können
  • Warum Deep Tech ein zentraler Teil der Lebensmittelproduktion der Zukunft werden kann

Ein Gespräch über Food-Tech, Klimawandel, Venture Capital, klimaresiliente Pflanzen, Ernterobotik, neue Konsumtrends, Proteinprodukte, Deep Tech, Lebensmittelpreise, nachhaltige Innovationen und die Frage, wie wir in Zukunft essen werden.

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Deep Tech made in Europe: Wie ERC System elektrische Flugzeuge industrialisieren will22 juin 202600:19:54

Schwere Drohnen, Dual Use und Europas Deep-Tech-Chance – Maximilian Oligschläger im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um schwere elektrifizierte Drohnen, Deep Tech made in Europe, militärische und zivile Einsatzmöglichkeiten und die Frage, warum Deutschland bei Zukunftstechnologien schneller industrialisieren muss.

Ich spreche auf der Hinterland of Things in Bielefeld mit Maximilian Oligschläger, Mitgründer von ERC System. Das Unternehmen entwickelt schwere Drohnen beziehungsweise elektrifizierte Flugzeuge, die sowohl für zivile Anwendungen – etwa den Patiententransport zwischen Krankenhäusern – als auch für militärische Logistik eingesetzt werden können.

Oligschläger erklärt, warum ERC System von Anfang an einen anderen technischen Ansatz gewählt hat als viele Wettbewerber: Statt möglichst schnell leichte Prototypen in die Luft zu bringen, setzt das Unternehmen auf besonders komplexe und schwere Prototypen, um technisches Risiko früh zu reduzieren. Außerdem geht es um die Kooperation mit Rheinmetall, die neue unbemannte Plattform „Victor“ und den Plan, früher als ursprünglich vorgesehen in die Serienproduktion zu gehen.

Außerdem im Podcast:

  • Warum ERC System schwere elektrische Drohnen für kritische Missionen entwickelt
  • Was zivile Anwendungen wie Patiententransport mit militärischer Logistik verbindet
  • Weshalb die Kooperation mit Rheinmetall für ERC System strategisch wichtig ist
  • Warum unbemannte Systeme schneller in die Serienproduktion gehen können als bemannte Flugzeuge
  • Was ERC System anders machen will als frühere eVTOL-Anbieter wie Lilium
  • Welche Rolle Deep Tech für Europas industrielle Zukunft spielen kann
  • Warum Deutschland bei Scale-up-Finanzierung, Förderung und staatlichen Ankerkunden schneller werden muss

Ein Gespräch über ERC System, schwere Drohnen, eVTOLs, Dual Use, Rheinmetall, Deep Tech, europäische Wettbewerbsfähigkeit, industrielle Souveränität, Scale-up-Capital und die Frage, ob Deutschland bei einer Schlüsseltechnologie der Zukunft diesmal vorne mitspielen kann.

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Neura Robotics: Deutschlands neues KI-Robotik-Einhorn. Fabian Gruner von HV Capital im Gespräch15 juin 202600:20:58

Neura Robotics, physische KI und Europas Deep-Tech-Chance – Fabian Gruner im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um Robotik made in Germany, Europas Chancen bei Deep Tech, die Zukunft humanoider Roboter und die Frage, warum kognitive Robotik eine der wichtigsten Technologien der kommenden Jahre werden könnte.

Ich spreche mit Fabian Gruner von HV Capital, einem frühen Investor in Neura Robotics. Das Unternehmen aus Metzingen wurde 2019 gegründet und hat zuletzt mit einer großen Finanzierungsrunde für Aufmerksamkeit gesorgt. Neura entwickelt kognitive Roboter, die sehen, hören, fühlen und lernen können – also KI in die physische Welt bringen.

Gruner erklärt, warum Europa bei KI zwar aufpassen muss, international nicht abgehängt zu werden, aber gerade in Bereichen wie Robotik, Photonik und Teilen der Halbleiterindustrie stark aufgestellt ist. Besonders spannend: Neura Robotics baut nicht nur einzelne Roboter, sondern den gesamten Stack – von Hardware und Sensorik über Motoren bis hin zur Plattform und KI.

Außerdem im Podcast:

  • Warum Neura Robotics als deutsches Robotik-Einhorn so viel Aufmerksamkeit bekommt
  • Was kognitive Robotik von klassischer Industrie-Robotik unterscheidet
  • Weshalb humanoide Roboter langfristig besonders vielseitig einsetzbar sein könnten
  • Welche Rolle Robotik im Kampf gegen Fachkräftemangel und demografische Probleme spielen kann
  • Warum Schaeffler mit Robotik, Aktuatoren und neuen Geschäftsfeldern ein spannender Industrie-Case ist

Ein Gespräch über Neura Robotics, humanoide Roboter, physische KI, Deep Tech, europäische Wettbewerbsfähigkeit, Fachkräftemangel, Datenschutz, Schaeffler und die Frage, ob Robotik eine der zentralen Antworten auf die großen wirtschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte sein kann.

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Standortfonds Deutschland: Wie Anleger mit bekannten Unternehmen besser investieren können08 juin 202600:22:46

Investieren in Deutschland – Thomas Niss im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um den Standort Deutschland, europäische Aktien, den richtigen Umgang mit Volatilität und die Frage, warum Deutschland für Anleger spannender sein kann, als es die aktuelle Stimmung vermuten lässt.

Ich spreche mit Thomas Niss, Gründer von Sunrise Securities, über den Standortfonds Deutschland und seinen besonderen Investmentansatz. Dabei geht es nicht nur um deutsche Unternehmen, sondern um alle Firmen, die in Deutschland Wert schöpfen – von SAP bis Apple, Microsoft oder Nestlé.

Niss beschreibt Deutschland als Markt, der oft schlechter geredet wird, als er ist. Viele Unternehmen, die hierzulande eine wichtige Rolle spielen, sind international aufgestellt, profitieren von globalen Wachstumsmärkten und sind für Anleger gleichzeitig greifbar. Genau dieser lokale Bezug kann helfen, mit den Schwankungen an den Aktienmärkten besser umzugehen.

Außerdem im Podcast:

  • Warum ein Deutschland-Fonds nicht nur aus deutschen Aktien bestehen muss
  • Weshalb bekannte Unternehmen Anlegern helfen können, Volatilität besser auszuhalten
  • Wie Sunrise Securities Sektor-Ungleichgewichte klassischer Länderindizes vermeidet
  • Warum europäische Aktien langfristig attraktiver bewertet sein könnten als US-Aktien
  • Welche Rolle KI, Infrastruktur und Industriepolitik für den Standort Deutschland spielen
  • Warum der mögliche SpaceX-IPO ein Risiko-Event für die Märkte sein könnte
  • Was Anleger beim geplanten Altersvorsorge-Depot ab 2027 beachten sollten
  • Weshalb Thomas Niss Neobroker im Bereich Altersvorsorge kritisch sieht

Ein Gespräch über Deutschland als Investitionsstandort, Aktienkultur, europäische Bewertungen, künstliche Intelligenz, Neobroker, Altersvorsorge, den Kapitalmarkt und die Frage, warum Anleger den Standort Deutschland nicht vorschnell abschreiben sollten.

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Deutschland mit Bleiweste: Warum Start-ups trotz Top-Technologie ausgebremst werden. Dr. Hendrik Brandis im Gespräch01 juin 202600:18:15

Deutschland mit Bleiweste – Dr. Hendrik Brandis im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um Venture Capital, Deep Tech, New Space, Kernfusion und die Frage, warum Deutschland zwar technologisch stark ist, daraus aber zu selten große, skalierende Unternehmen entstehen.

Ich spreche mit Dr. Hendrik Brandis, der bereits 1997 das Venture-Capital-Unternehmen Earlybird mitgegründet hat und seit mehr als 30 Jahren in junge Technologieunternehmen investiert. Earlybird gehört zu den größten und ältesten Start-up-Finanzierern Europas und ist unter anderem bei Isar Aerospace, Marvel Fusion und N26 investiert.

Brandis beschreibt Deutschland als grundsätzlich hochattraktiven Standort mit starker wissenschaftlicher Basis und großer technologischer Innovationskraft. Gleichzeitig sieht er das Land durch Bürokratie, Überregulierung und falsche Kapitalallokation gebremst — wie einen leistungsfähigen Schwimmer mit Bleiweste.

Außerdem im Podcast:

Warum aus deutscher Spitzenforschung zu selten große Technologieunternehmen entstehen

Weshalb fehlende Ambition, Regulierung und Wachstumskapital zentrale Hürden sind

Was die Beispiele Lilium und Marvel Fusion über den Standort Deutschland zeigen

Warum New Space und Deep Tech heute besser zu Venture-Capital-Modellen passen als früher

Welche Rolle privates Kapital für Innovation und Wachstum spielen müsste

Ein Gespräch über Venture Capital, Regulierung, Wachstumskapital, Deep Tech, New Space, Kernfusion, die Zukunft des Technologiestandorts Deutschland und die Frage, was passieren muss, damit aus guter Forschung auch große Unternehmen entstehen.

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Reformstau, Deep Tech und Commerzbank: Philipp Herrmann von Bryck und Thomas Schweppe von 7 Square im Gespräch26 mai 202600:26:24

Reformstau, Deep Tech und Commerzbank – Philipp Herrmann und Thomas Schweppe im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen Deutschlands Reformstau, die Innovationskraft im Bereich Deep Tech sowie der weitere Verlauf im Übernahmepoker um die Commerzbank im Mittelpunkt.

Ich spreche mit Philipp Herrmann, Geschäftsführer von Bryck, über die Frage, wie Deutschland wieder mehr wirtschaftliche Dynamik entwickeln kann. Warum braucht es eine klare Agenda, mehr Umsetzungsstärke und bessere Rahmenbedingungen für Gründerinnen, Gründer und Investoren? Welche Rolle spielen Deep Tech, Forschung, Kapital und Skalierung? Und weshalb droht Deutschland trotz starker Grundlagenforschung bei der industriellen Umsetzung den Anschluss zu verlieren?

Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Thomas Schweppe von 7 Square über die Hauptversammlung der Commerzbank und die Rolle von UniCredit. Warum ist UniCredit der Hauptversammlung ferngeblieben? Wie groß ist der tatsächliche Anteil der Italiener an der Commerzbank? Welche taktischen und kapitalmarktrechtlichen Überlegungen stecken hinter dem Vorgehen? Und wie könnte es mit einer möglichen Zusammenführung der beiden Banken weitergehen?

Außerdem im Podcast:

  • Warum Deutschland eine klare wirtschaftspolitische Agenda braucht
  • Weshalb Deep Tech für Wachstum, Wohlstand und Zukunftsfähigkeit entscheidend ist
  • Warum Forschung in Deutschland oft nicht erfolgreich skaliert wird
  • Welche Rolle Kapital, Wagniskapital und steuerliche Anreize spielen
  • Was Deutschland und Europa bei Gründung, Digitalisierung und Skalierung besser machen müssen
  • Wie die Hauptversammlung der Commerzbank einzuordnen ist
  • Warum UniCredit ferngeblieben sein könnte
  • Welche Rolle Beteiligungsschwellen, Aktionäre und Kapitalmarktrecht spielen
  • Wie es mit UniCredit und Commerzbank weitergehen könnte

Ein Gespräch über Reformen, Deep Tech, Innovationskultur, Start-ups, Kapital, Europa, Commerzbank, UniCredit und die Frage, wie Deutschland wirtschaftlich wieder stärker werden kann.

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Ölmarkt unter Druck, Tech-Earnings und Large-Language-Modelle: Johannes Benigni und Daniel Kröger im Gespräch18 mai 202600:36:15

Ölpreis, Inflation und KI-Boom – Johannes Benigni und Daniel Kröger im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen der Ölmarkt, die Straße von Hormuz, steigende Energiepreise, die Inflation sowie der KI-Boom rund um Big Tech und Large-Language-Modelle im Mittelpunkt.

Ich spreche mit Johannes Benigni, dem unabhängigen Energieberater aus Wien, über die aktuelle Lage am Ölmarkt, sinkende Lagerbestände und die Frage, wie lange die angespannte Situation rund um die Straße von Hormuz noch gutgehen kann. Welche Rolle spielen Iran, China, die USA und die Golfstaaten? Warum sind die physischen Ölmärkte oft aussagekräftiger als die Futures-Märkte? Und weshalb könnte besonders der Sommer für Europa im Bereich Flugtreibstoff schwierig werden?

Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Daniel Kröger, Portfoliomanager bei der DWS, über die jüngsten Tech-Earnings, die hohen Investitionen in Rechenzentren und Halbleiter sowie die Entwicklung von Large-Language-Modellen. Warum hat Google in der Berichtssaison besonders überzeugt? Wie verdienen Big-Tech-Unternehmen mit KI bereits Geld? Welche Rolle spielen Token, Agenten und Schnittstellen im Business-Kontext? Und wie ist der Wettbewerb zwischen den USA und China im Bereich künstliche Intelligenz einzuordnen?

Außerdem im Podcast:

  • Warum hohe Energiepreise die Inflation weiter antreiben können
  • Weshalb die Straße von Hormuz für den globalen Ölmarkt so wichtig ist
  • Warum China seine Ölbestände strategisch einsetzt
  • Wie sinkende Lagerbestände in den USA und China den Markt beeinflussen
  • Weshalb der physische Ölmarkt derzeit entscheidende Signale sendet
  • Warum Europa bei Diesel und Flugtreibstoff unterschiedlich verwundbar ist
  • Weshalb die Sommersaison für Airlines zur Belastungsprobe werden könnte
  • Warum Google, Meta, Microsoft und Amazon stark vom KI-Boom profitieren
  • Wie KI-Investitionen in Cloud, Rechenzentren und Halbleiter zurückverdient werden könnten
  • Warum Large-Language-Modelle die Softwarebranche verändern
  • Weshalb Anthropic und OpenAI unterschiedliche Schwerpunkte setzen
  • Warum China im KI-Wettbewerb trotz begrenztem Chip-Zugang nicht unterschätzt werden sollte
  • Welche Chancen japanische Aktien im Umfeld von KI-Infrastruktur, Halbleitern und Yen-Bewegungen bieten

Ein Gespräch über Öl, Inflation, Geopolitik, Big Tech, Künstliche Intelligenz, Halbleiter, Japan und die Frage, wie Energie- und Technologietrends die Kapitalmärkte prägen.

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SAP, Infineon und Defense-Aktien: Johannes Schaller und Joakim Agerback im Gespräch11 mai 202600:26:07

SAP, Infineon und Defense-Aktien – Johannes Schaller und Joakim Agerback im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen der KI-Boom, die Zukunft von SAP, der Halbleitersektor und der weltweite Aufrüstungszyklus im Mittelpunkt.

Ich spreche mit Johannes Schaller von DB Research über die SAP Sapphire in Orlando, die Sorgen der Investoren rund um KI-Disruption und die Frage, warum Softwareunternehmen ihre Geschäftsmodelle grundlegend verändern müssen. Welche Rolle spielen Large Language Models für die Softwarebranche? Warum profitieren Halbleiterunternehmen wie Infineon derzeit so stark vom Ausbau der KI-Infrastruktur? Und wie lange kann der Investitionsboom rund um Rechenzentren und Datenzentren noch weitergehen?

Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Joakim Agerback, Portfolio Manager des Finserve Global Security Fund I, über den globalen Verteidigungssektor. Warum hat sein Team bereits 2019 einen Defense-Fonds aufgelegt? Weshalb sehen viele Investoren Verteidigung heute als langfristiges strukturelles Thema? Und welche Chancen ergeben sich durch steigende Verteidigungsausgaben in Europa, den USA und im Indo-Pazifik?

Außerdem im Podcast:

  • Warum SAP trotz KI-Disruption technologisch gut positioniert sein könnte
  • Weshalb KI-Modelle die Softwareindustrie massiv verändern
  • Warum Investoren verstärkt von Software in Halbleiterwerte umgeschichtet haben
  • Weshalb Infineon von Energieeffizienz und Rechenzentren profitiert
  • Warum die Investitionen in KI-Infrastruktur weiter steigen dürften
  • Wie Unternehmen beginnen, KI-Anwendungen wirtschaftlich sinnvoll einzusetzen
  • Weshalb Verteidigung längst ein globales Investmentthema geworden ist
  • Warum institutionelle Investoren erst langsam in den Defense-Sektor einsteigen
  • Welche Rolle Drohnen, autonome Systeme und Space-Technologien künftig spielen
  • Warum Südkorea, Japan und Indien im Verteidigungsbereich immer wichtiger werden
  • Weshalb die USA technologisch weiterhin führend bleiben
  • Warum Leonardo aktuell als spannender europäischer Defense-Wert gilt

Ein Gespräch über Künstliche Intelligenz, Software, Halbleiter, Verteidigungsinvestitionen, Geopolitik und die Frage, wie sich technologische und geopolitische Machtverschiebungen an den Kapitalmärkten widerspiegeln.

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China, Geopolitik und KI im Fahrschulwesen– Jörg Wuttke und Boris Polenske im Gespräch05 mai 202600:28:13

Chinas Auto-Offensive, KI und der digitale Führerschein – Jörg Wuttke und Boris Polenske im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen Chinas Vormarsch im Automarkt, der globale Technologiewettlauf und konkrete KI-Anwendungen in der Realwirtschaft im Fokus.

Ich spreche mit Jörg Wuttke, ehemaliger Präsident der Europäischen Handelskammer in Beijing, über die Automesse in Peking, den harten Wettbewerb chinesischer Hersteller und die Frage, warum China bei Elektroautos, Batterien und digitaler Fahrzeugtechnologie so stark voranschreitet. Welche Rolle spielen staatliche Planung, Überkapazitäten und Exportdruck? Warum steigt der Wettbewerbsdruck auf europäische Hersteller weiter? Und wie positioniert sich China geopolitisch zwischen den USA, Europa, Iran, Russland und Taiwan?

Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Boris Polenske, Gründer von 123 Fahrschule, über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in einer sehr traditionellen Branche. Wie lassen sich Fahrschulprozesse digitalisieren? Welche Rolle spielen Machine Learning, KI-Agenten und individuelle Lernanalysen für Fahrschüler? Und warum könnte eine Reform des Theorieunterrichts den Führerschein schneller, effizienter und günstiger machen?

Außerdem im Podcast:

  • Warum die Automesse in Peking zur wichtigsten Bühne der globalen Autoindustrie geworden ist
  • Wie chinesische Überkapazitäten den Exportdruck erhöhen
  • Warum europäische Autobauer in China unter massivem Wettbewerbsdruck stehen
  • Welche Rolle Währungen, Deflation und Produktionskosten für Chinas Wettbewerbsfähigkeit spielen
  • Wie China sich im geopolitischen Umfeld als „adult in the room“ positioniert
  • Warum KI-Anwendungen erst in der Realwirtschaft ihren wirtschaftlichen Wert beweisen müssen
  • Wie 123 Fahrschule KI nutzt, um Ausbildung, Theorie und Praxis stärker zu verzahnen
  • Warum digitaler Theorieunterricht die Expansion von Fahrschulen deutlich erleichtern könnte
  • Warum Adidas die Investition der Woche ist

Ein Gespräch über China, Elektromobilität, Geopolitik, Künstliche Intelligenz, digitale Geschäftsmodelle und die Frage, wie Technologie traditionelle Branchen verändert.

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Warum bricht der Markt nicht ein trotz Krieg und Energiekrise und Irankrieg - Christian Nolting und Helen Windischbauer im Gespräch27 avr. 202600:36:23

Iran-Krieg, Energiekrise und robuste Märkte – Christian Nolting und Helen Windischbauer im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen der Iran-Krieg, die Blockade der Straße von Hormuz und ihre Folgen für Weltwirtschaft, Kapitalmärkte und Anleger im Fokus.

Ich spreche mit Christian Nolting, Managing Director und Globaler Chief Investment Officer der Privatkundenbank, darüber, warum sich die Aktienmärkte trotz geopolitischer Risiken und steigender Energiepreise bislang erstaunlich robust zeigen. Welche Rolle spielen Unternehmensgewinne, Berichtssaison und Künstliche Intelligenz? Warum reagieren die USA, Europa und Asien unterschiedlich auf die Energiekrise? Und welche Bedeutung haben Ölpreise, Inflationserwartungen und Gold in diesem Umfeld?

Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Helen Windischbauer, Leiterin Multi Asset Solutions bei Amundi Deutschland, über die makroökonomische Lage. Der IWF spricht von der größten Energiekrise der Neuzeit – doch was bedeutet das konkret für Europa, Deutschland und die Weltwirtschaft? Wie stark belasten höhere Energiepreise Unternehmen und Verbraucher? Und wie könnte die Europäische Zentralbank reagieren, falls Inflationserwartungen und Zweitrundeneffekte zunehmen?

Außerdem im Podcast:

  • Warum die Aktienmärkte bislang durch die Iran-Krise hindurchzuschauen scheinen
  • Welche Regionen besonders stark von der Blockade der Straße von Hormuz betroffen sind
  • Warum Europa und Asien verwundbarer sind als die USA
  • Welche Rolle Künstliche Intelligenz weiterhin für die Märkte spielt
  • Warum Gold für viele Anleger ein wichtiges Diversifikationsinstrument bleibt
  • Wie höhere Energiepreise die Inflation und die Zinsmärkte beeinflussen
  • Warum die deutsche Konjunkturerholung eher auf Eis gelegt als abgesagt sein könnte

Ein Gespräch über Geopolitik, Energiepreise, Inflation, KI und die Frage, wie Anleger in einem zunehmend unsicheren Umfeld auf die Märkte blicken können.

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China im Aufwind – Warum die Volksrepublik geopolitisch profitiert. Frank Sieren im Gespräch07 avr. 202600:17:08

Diese Woche im Podcast: China im Aufwind – Warum die Volksrepublik geopolitisch profitiert. Frank Sieren im Gespräch

China zeigt sich in der aktuellen geopolitischen Lage erstaunlich resilient: volle Energielager, stabile wirtschaftliche Fundamentaldaten und eine klare strategische Ausrichtung.


Ich habe mit Frank Sieren, China-Experte und Bestsellerautor, darüber gesprochen, warum die Volksrepublik aktuell weniger stark unter Krisen leidet als der Westen – und welche Rolle dabei Themen wie Energieversorgung, BRICS-Allianzen und technologische Innovation spielen.




Besonders spannend:


👉 Warum China wirtschaftlich stabiler aufgestellt ist als viele westliche Länder

👉 Wie sich neue geopolitische Allianzen rund um BRICS entwickeln

👉 Weshalb China bei E-Autos und Innovationen mittlerweile die Richtung vorgibt

👉 Und welche Herausforderungen das für Europa bedeutet




Ein Gespräch über Machtverschiebungen, wirtschaftliche Strategien und die Zukunft der globalen Ordnung.


#China #Geopolitik #Wirtschaft #BRICS #Innovation


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Iran-Krieg und Inflation: Steigen jetzt die Zinsen in der Eurozone? Christian Kopf im Gespräch01 avr. 202600:10:57

Diese Woche im Podcast: Iran-Krieg und Inflation – Steigen jetzt die Zinsen in der Eurozone? Christian Kopf im Gespräch. In dieser Oster-Edition von „Wirtschaft mit Weisbach“ spreche ich mit Christian Kopf, Leiter des Rentenportfolio-Managements bei Union Investment.

Die Inflation in der Eurozone ist zuletzt wieder gestiegen – getrieben durch höhere Energiepreise infolge des Iran-Krieges. Doch was bedeutet das konkret für die Geldpolitik der EZB?

Drohen steigende Zinsen und teurere Kredite?

Wir sprechen darüber, warum die aktuelle Situation nicht mit 2022 vergleichbar ist, wie die Kapitalmärkte auf die veränderten Erwartungen reagieren und weshalb insbesondere kurzlaufende Anleihen aktuell interessant sein könnten.


Außerdem: Warum Unternehmensanleihen derzeit gegenüber Staatsanleihen bevorzugt werden.


Vielen Dank fürs Zuhören!

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China, Iran, globale Lieferketten und die Schifffahrt: Prof. Eberhard Sandschneider & Jan Tiedemann im Gespräch23 mars 202600:23:25

China, Iran und globale Lieferketten – Prof. Eberhard Sandschneider und Jan Tiedemann im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen die geopolitischen Spannungen im Mittleren Osten und ihre weitreichenden Folgen für die Weltwirtschaft im Fokus.


Ich spreche mit dem Ostasien-Experten Prof. Eberhard Sandschneider darüber, welche Bedeutung der Iran-Konflikt für China hat. Wie stark ist die chinesische Wirtschaft von Energieimporten aus der Region abhängig? Welche Rolle spielen geopolitische Spannungen mit den USA – und wie stabil ist China innenpolitisch wirklich? Außerdem geht es um die strategischen Interessen Chinas im Iran, die Bedeutung der Belt-and-Road-Initiative und die Frage, warum eine Eskalation rund um Taiwan aktuell eher unwahrscheinlich ist.


Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Jan Tiedemann, Shipping-Analyst bei Alphaliner, über die Auswirkungen der Krise auf die globale Schifffahrt. Welche Rolle spielt die Straße von Hormus für den Welthandel? Wie reagieren Reedereien auf gesperrte oder unsichere Routen? Und warum könnten steigende Ölpreise und blockierte Transportwege die Frachtraten weltweit beeinflussen – selbst auf Strecken, die gar nicht direkt betroffen sind?


Außerdem im Podcast:


  1. Warum China trotz hoher Abhängigkeit kurzfristig auf strategische Ölreserven zurückgreifen kann
  2. Welche wirtschaftlichen Risiken durch steigende Energiepreise für China entstehen
  3. Wie eng die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und dem Iran tatsächlich sind
  4. Warum geopolitische Konflikte auch westliche Unternehmen indirekt treffen können



Ein Gespräch über Geopolitik, Energieabhängigkeiten und die Verwundbarkeit globaler Lieferketten.




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KI, Vorstandboni und Energie-Investments – Michael Kramasch und Patrick Vogel im Gespräch16 mars 202600:27:42

KI, Vorstandboni und Energie-Investments – Michael Kramasch und Patrick Vogel im Gespräch

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um zwei Themen, die Wirtschaft und Kapitalmärkte derzeit besonders prägen: die Rolle von künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt und Investitionschancen rund um Energieinfrastruktur und Rechenzentren.


Ich spreche mit Dr. Michael Kramasch, Corporate Governance Experte und Strategieberater, über die aktuelle Bonusdebatte bei großen Unternehmen. Warum können Vorstände Millionenboni erhalten, obwohl Unternehmen wirtschaftlich schwächeln? Wer legt diese Vergütungssysteme fest – und wo liegen die Schwächen im Zusammenspiel von Vorstand, Aufsichtsrat und Aktionären? Außerdem diskutieren wir, wie künstliche Intelligenz die Arbeitswelt verändert und warum gerade viele White-Collar-Jobs stärker unter Druck geraten könnten als klassische Industriearbeitsplätze.


Im zweiten Teil der Sendung spreche ich mit Patrick Vogel von TBF Global Asset Management über Investitionsmöglichkeiten im Umfeld von Energieeffizienz, Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Denn der Boom der künstlichen Intelligenz sorgt weltweit für einen massiv steigenden Energiebedarf. Welche Unternehmen profitieren davon? Und wie können Investoren in diesem komplexen Markt die Spreu vom Weizen trennen?


Außerdem im Podcast:

  1. Warum das Prinzip „Pay for Performance“ bei Managervergütungen oft nicht funktioniert
  2. Welche Verantwortung Aufsichtsräte bei der Gestaltung von Bonusstrukturen tragen
  3. Warum KI vor allem Wissensarbeit und Einstiegsjobs verändern könnte
  4. Welche Rolle Erfahrung und menschliche Einordnung im KI-Zeitalter spielen
  5. Warum der Ausbau von Rechenzentren und Energieinfrastruktur zu den großen Investmenttrends gehört
  6. Weshalb der steigende Energiebedarf durch KI neue Chancen für Anleger schafft
  7. Warum viele Investitionen in diesem Bereich derzeit stark in den USA stattfinden

Ein Gespräch über Corporate Governance, technologische Umbrüche und die Frage, wo die großen Investitionstrends der nächsten Jahre liegen.


Vielen Dank fürs Zuhören!

Themenvorschläge gerne an: kontakt@wirtschaftmitweisbach.de

Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?

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Krieg im Nahen Osten, Energiepreise und fragile Lieferketten – Dr. Felix Schmidt (Berenberg) und Bruno Teuber (Integrity Next) im Gespräch09 mars 202600:21:38

Energiepreise, Krieg im Nahen Osten und fragile Lieferketten – Dr. Felix Schmidt und Bruno Teuber über Risiken für Wirtschaft und Unternehmen

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die wirtschaftlichen Folgen der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten – und darum, wie anfällig globale Lieferketten in einer zunehmend unsicheren Welt geworden sind.

Ich spreche mit Dr. Felix Schmidt, leitender Volkswirt bei Berenberg, über die Auswirkungen des Konflikts auf Energiepreise, Inflation und Finanzmärkte. Wie stark könnten Öl- und Gaspreise steigen? Welche Szenarien erwarten Ökonomen für Europa und die USA? Und warum reagieren die Märkte bislang vergleichsweise gelassen?


Im zweiten Teil der Sendung erklärt Bruno Teuber, CEO von Integrity Next, warum Lieferketten für Unternehmen zu einem der größten strategischen Risiken geworden sind. Wir sprechen über Transparenz in globalen Liefernetzwerken, regulatorische Anforderungen und darüber, wie Künstliche Intelligenz Unternehmen hilft, komplexe Lieferketten besser zu steuern.


Außerdem im Podcast:

  1. Warum die Straße von Hormus für rund ein Fünftel der globalen Ölversorgung entscheidend ist
  2. Welche Folgen steigende Energiepreise für Inflation und Geldpolitik haben könnten
  3. Warum Europa stärker von Energieschocks betroffen ist als die USA
  4. Weshalb geopolitische Krisen schnell zu Volatilität an den Finanzmärkten führen können
  5. Wie Unternehmen Risiken in ihren Lieferketten frühzeitig erkennen können
  6. Welche Rolle AI bei der Analyse und Steuerung globaler Liefernetzwerke spielt


Ein Gespräch über geopolitische Risiken, Energiepreise und die Frage, wie Unternehmen und Märkte mit einer immer komplexeren Welt umgehen.



Vielen Dank fürs Zuhören!

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Stefan Knoll und Jan Schildbach im Gespräch: Bürgerversicherung, Aktienrente und der Reformstau im Sozialstaat02 mars 202600:24:00

Bürgerversicherung, Reformstau und Aktienrente – Stefan Knoll und Jan Schildbach über die Zukunft unseres Sozialstaats

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Zukunft der Kranken- und Rentenversicherung – und um die Frage, wie lange unser Sozialmodell noch tragfähig ist.

Ich spreche mit Stefan Knoll, Gründer der Deutschen Familienversicherung, über Reformbedarf im Gesundheitssystem. Brauchen wir wirklich 94 gesetzliche Krankenkassen? Wäre eine Bürgerversicherung mit klar definierter Grundversorgung die bessere Lösung? Und warum sieht Knoll gerade in der privaten Krankenversicherung erhebliches Wachstumspotenzial?

Im zweiten Teil der Sendung ordnet Jan Schildbach, Volkswirt bei DB Research, die geplante Reform der privaten Altersvorsorge ein. Warum stößt das Umlageverfahren an seine Grenzen? Weshalb kosten Garantien Rendite? Und warum könnte eine höhere Aktienquote langfristig unverzichtbar sein?

Außerdem im Podcast:

  1. Warum das duale Krankenversicherungssystem gesellschaftlich unter Druck gerät
  2. Weshalb Selbstbehalte und Zusatzversicherungen Teil einer Reform sein könnten
  3. Warum die Riester-Rente als gescheitert gilt
  4. Welche Chancen ein aktienbasiertes Vorsorgedepot bietet
  5. Wie andere Länder wie Schweden Altersvorsorge erfolgreicher organisieren
  6. Welche Rolle der demografische Wandel für beide Systeme spielt

Ein Gespräch über Reformwillen, politische Blockaden – und die Frage, ob wir jetzt mutigere Entscheidungen brauchen.

Vielen Dank fürs Zuhören!

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KI-Gipfel in Delhi und was das alles mit Kochrobotern zu tun hat23 févr. 202600:20:28

Herzlich Willkommen und schön, dass Sie mit dabei sind bei dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach. Wir sind zurück im normalen Modus und deswegen heute auch mit verschiedenen Themen aus der internationalen Tech- und Unternehmenswelt.

Wie immer freue ich mich über Ihr Feedback – schreiben Sie gerne an kontakt@wirtschaftmitweisbach.de oder vernetzen Sie sich mit mir über LinkedIn.

Use Case aus Deutschland: Circus Robotics

Ein konkretes Beispiel für die Verbindung von KI und Robotik ist die Circus Group aus München. Das Unternehmen entwickelt kommerzielle Kochroboter – vereinfacht gesagt: ein hochskalierbarer, vollautomatisierter „Thermomix“, der ohne menschliche Arbeitskraft auskommt.

Ich habe mit dem Gründer Nikolas Bullwinkel gesprochen.

Besonders bemerkenswert: Circus ist offiziell zertifiziert durch die NATO Support and Procurement Agency (NSPA). Das Münchner Unternehmen ist damit berechtigt, an Verteidigungsbeschaffungen und Direktvergaben aller Mitgliedsstaaten teilzunehmen. Circus ist aktuell der einzige gelistete Anbieter vollautomatisierter KI-Robotiklösungen für die taktische Truppenversorgung.

Hier zeigt sich sehr konkret, wie KI nicht nur Software bleibt, sondern physische Infrastruktur, Logistik und sogar militärische Versorgung verändern kann.

Bayer und Monsanto – Befreiungsschlag oder neues Risiko?

Es sollte ein Befreiungsschlag für die Aktie werden: Bayer gab vergangene Woche einen milliardenschweren Vergleich im Glyphosat-Rechtsstreit in den USA bekannt.

Der DAX-Konzern ist bereit, bis zu 7,25 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von 21 Jahren an bestehende und neue Kläger zu zahlen. CEO Bill Anderson sprach von einem wichtigen Meilenstein und einem „Weg zur finalen Klärung“.

Zunächst reagierte die Börse euphorisch. Doch schon am nächsten Tag kamen Zweifel auf.

Der Plan hat eine lange Liste möglicher Hürden:

  1. Ein Richter in Missouri muss zustimmen.
  2. Teilnehmer der Sammelklage können sich gegen den Vergleich entscheiden.
  3. Bayer kann den Deal platzen lassen, falls nicht genügend Kläger zustimmen.
  4. Für den Erfolg braucht es nahezu 100 Prozent Zustimmung.

Hinzu kommt: Ein ähnlicher Vergleich aus dem Jahr 2020 war letztlich gescheitert.

Politische Unterstützung erhält Bayer nun jedoch aus Washington.

US-Präsident Donald Trump unterzeichnete eine Executive Order, um die Versorgung der US-Verteidigungsindustrie und der heimischen Landwirtschaft mit Phosphor und Glyphosat sicherzustellen. Rechtsgrundlage ist der Defense Production Act.

In dem Dokument wird Bayer ausdrücklich als einziger verbliebener US-Produzent sowohl für Phosphor als auch für Glyphosat genannt – von Marktbeobachtern bereits als „Lex Bayer“ bezeichnet.

Die Aktie liegt auf Jahressicht rund 60 Prozent im Plus – notiert jedoch weiterhin deutlich unter dem Niveau vor Beginn der Monsanto-Klagen. Vor zehn Jahren begann mit der Monsanto-Übernahme ein Kapitel, das den Konzern bis heute prägt.

Nächste Woche spreche ich mit dem Gründer der Deutschen Familienversicherung. Es geht um private Krankenversicherungen – und um neue Gesetzesvorhaben der Bundesregierung.

Ich freue mich, wenn Sie auch dann wieder mit dabei sind.

Vielen Dank fürs Zuhören!

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Drohnen, Defense-Tech und AI-Disruption: Lippold Oldershausen und Serge Nussbaumer bei Wirtschaft mit Weisbach16 févr. 202600:30:11

Defense-Tech, Hybrid Warfare und KI-Scare-Trade – Lippold Oldershausen und Serge Nussbaumer über Sicherheit und Märkte

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um geopolitische Verschiebungen, technologische Souveränität und die Nervosität an den Kapitalmärkten.

Nach der Münchner Sicherheitskonferenz spreche ich mit Lippold Oldershausen, Gründer von BASED, über das europäische Defense-Ökosystem. Wie finden Start-ups, Investoren, Industrie und Staat im Bereich Verteidigungstechnologie zusammen? Welche Rolle spielen Drohnen, Cybersecurity und sogenannte Hybrid-Warfare-Konzepte? Und warum ist jetzt die Industrialisierung entscheidend – nicht nur die Innovation?

Im zweiten Teil analysiere ich mit Serge Nussbaumer von Maverix Securities aus Zürich die aktuelle Marktlage. Der sogenannte KI-Scare-Trade sorgt für deutliche Kursausschläge – von Softwarekonzernen bis hin zu Finanzdienstleistern. Handelt es sich um eine Überreaktion? Wo entstehen neue Chancen durch AI? Und warum könnten die USA technologisch weiter die Nase vorn haben?

Außerdem im Podcast:

Die Deutsche Börse im Fokus. Ist die Angst vor KI-Disruption übertrieben – und wird künstliche Intelligenz hier eher zum Produktivitätshebel als zur Bedrohung?

Thematisiert werden unter anderem:

  1. Wie BASED Investoren und Defense-Start-ups in Europa vernetzt
  2. Warum Drohnen nur ein Teil moderner Verteidigungsstrategien sind
  3. Welche Bedeutung Hybrid Warfare für Europas Sicherheit hat
  4. Weshalb Industrialisierung der nächste große Schritt für Defense-Tech ist
  5. Was hinter dem KI-Scare-Trade steckt – und ob selektive Einstiegschancen entstehen
  6. Warum etablierte Software- und Infrastrukturunternehmen nicht so leicht ersetzbar sind
  7. Weshalb die USA im Tech-Bereich strukturelle Vorteile haben
  8. Ob europäische Rüstungswerte trotz Kursrally weiter profitieren könnten
  9. Warum die Deutsche Börse KI eher als Chance denn als Risiko sieht

Ein Gespräch über Sicherheitspolitik, Technologie, Kapitalmärkte – und die Frage, ob Disruption wirklich immer Zerstörung bedeutet.

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Wie KI die Märkte bewegt – Supercomputing und Zinsausblick mit Prof. Lippert & Holger Schmieding09 févr. 202600:24:01

Zwischen Supercomputern, Quanten und Zinsen – Prof. Thomas Lippert und Holger Schmieding über Technologie und Geldpolitik

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um zwei große Themen an der Schnittstelle von Technologie, Wissenschaft und Märkten: die rasante Entwicklung von Supercomputern und Quantencomputern – und die geldpolitischen Weichenstellungen, die die Märkte bewegen.

Ich spreche mit Prof. Dr. Dr. Thomas Lippert, Direktor des Supercomputing Centers in Jülich, über Europas leistungsfähigsten Supercomputer Jupiter, der für KI-Anwendungen gebaut wurde. Was kann diese neue Infrastruktur, wo steht Europa im globalen Vergleich – und wann werden Quantencomputer marktreif?

Mit Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Berenberg Bank, diskutiere ich die geldpolitischen Implikationen: Was bedeutet die mögliche Ernennung von Kevin Warsh zum neuen Fed-Präsidenten? Bleibt die EZB auf Kurs – oder drohen überraschende Zinsschritte?

Außerdem im Podcast: SAP im Fokus – nach dem Kursrutsch steigen Insider ein. Ist das eine Kaufchance?

Thematisiert werden unter anderem:

  1. Wie Supercomputer wie Jupiter KI-Modelle ermöglichen – und welche Rolle sie in Forschung & Industrie spielen
  2. Was Quantencomputer leisten können – und welche disruptiven Effekte sie haben könnten
  3. Warum Europa technologisch aufholen muss – besonders bei Chips und Netzwerktechnologien
  4. Welche geldpolitische Richtung Kevin Warsh einschlagen könnte – und was das für Anleihen bedeutet
  5. Warum die EZB trotz Unsicherheiten vorerst stillhält
  6. Ob jetzt der richtige Moment für neue Finanzierungen ist – bevor die Zinsen wieder steigen


Ein Gespräch über KI-Infrastruktur, Technologie-Souveränität und das komplexe Zusammenspiel von Wirtschaft, Wissenschaft und Notenbanken.


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US-Wirtschaft, Tech-Schulden und Anleihen: Henning Gebhardt und Moritz Krohn im Gespräch02 févr. 202600:23:17

Zwischen KI, Schulden und Wachstum – Henning Gebhardt und Moritz Krohn über den US-Markt

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um zwei zentrale Entwicklungen an den Märkten: das starke Wachstum der US-Wirtschaft – trotz geopolitischer Unsicherheiten – und die massiven Investitionen der Tech-Konzerne in KI-Infrastruktur, finanziert durch Unternehmensanleihen.

Ich spreche mit Henning Gebhardt, langjähriger Investor und Kapitalmarkt-Experte, über die Sonderkonjunktur in den USA, getrieben von KI-Ausgaben und fiskalischen Impulsen. Wie stabil ist dieses Wachstum – und wie nachhaltig?

Mit Moritz Krohn, Portfolio Manager bei Union Investment, diskutiere ich, was die Milliardeninvestitionen in KI für den Markt für Unternehmensanleihen bedeuten. Sind AI-getriebene Bonds ein Risiko oder eine Chance?

Außerdem im Podcast: Die Investmentidee der Woche – Schwellenländer. Nach langer Vernachlässigung könnten EM-Märkte wieder in den Fokus rücken – auch wegen des schwachen US-Dollars.


Thematisiert werden unter anderem:

  1. Warum die US-Wirtschaft trotz Zinsen und Krisen real um 5 % wächst
  2. Welche Rolle KI-Investitionen für Wachstum und Börse spielen
  3. Wie Tech-Konzerne wie Microsoft, Meta & Co ihre KI-Ausgaben finanzieren
  4. Warum Unternehmensanleihen mit KI-Bezug zunehmen – und worauf Investoren achten sollten
  5. Ob der Tech-Boom die Wall Street weiter trägt – oder bald kippt
  6. Welche Rolle Schwellenländer 2026 für Anleger spielen könnten


Ein Gespräch über AI, Anleihen, Amerika – und wie sich Risiken und Chancen neu sortieren.


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Europa zwischen Krieg und Ordnung – Dr. Liana Fix & Nico Lange über Geopolitik nach Davos26 janv. 202600:35:54

Europa, Sicherheit & Software: Was von Davos bleibt

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen zwei Themen im Mittelpunkt: die sicherheitspolitischen Herausforderungen Europas und die Bewertung von Softwareaktien nach dem KI-Hype.

Ich spreche mit Dr. Liana Fix, Senior Fellow for Europe beim Council on Foreign Relations in Washington, und mit Nico Lange, Senior Fellow bei der Münchner Sicherheitskonferenz, über die sicherheitspolitischen Lehren aus der Davos-Woche und Europas Rolle in einer zunehmend multipolaren Welt.

Im Fokus stehen die geopolitische Lage in der Ukraine, Europas strategische Handlungsfähigkeit – und die Frage, wie realistisch eine sicherheitspolitische Eigenständigkeit ist.

Außerdem im Podcast: Die Investmentidee der Woche. Nach massiven Kursverlusten bei Tech-Werten könnten Softwareaktien wieder interessant sein – zumindest wenn man Private-Equity-Investor Orlando Bravo glaubt.

Thematisiert werden unter anderem:

  1. Was die Davos-Woche über den geopolitischen Zustand der Welt verrät
  2. Warum Europa mehr sicherheitspolitische Verantwortung übernehmen muss
  3. Wie die Ukraine-Krise Europas Handlungsfähigkeit auf die Probe stellt
  4. Warum „Eigenständigkeit“ nicht mit Gleichwertigkeit gegenüber den USA zu verwechseln ist
  5. Welche sicherheitspolitische Rolle Deutschland und Frankreich spielen könnten
  6. Warum Softwareaktien nach dem KI-Schock möglicherweise unterbewertet sind
  7. Welche Unternehmen im Fokus von Investoren wie Thoma Bravo stehen


Ein Gespräch über strategische Realität, transatlantische Spannungen – und die Suche nach Stabilität in unsicheren Zeiten.


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Trump, Iran, Venezuela & Japans Neuwahlen – Einschätzungen von Johannes Benigni und Lilian Haag19 janv. 202600:25:45

Ölmarkt, Geopolitik & Japans Neuwahlen – Risiken und Chancen für Anleger

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um zwei zentrale Themen der globalen Wirtschaft: den angespannten Ölmarkt und die politische wie wirtschaftliche Lage in Japan.

Ich spreche mit Johannes Benigni, Energieberater bei JBC Vienna, über die aktuellen Entwicklungen am Ölmarkt.

Im Fokus stehen Venezuela, der Iran und die Frage, wie sehr geopolitische Spannungen den Ölpreis beeinflussen – und warum der Markt derzeit besonders nervös reagiert.

Außerdem zu Gast: Lilian Haag, langjährige Japan-Portfoliomanagerin bei der DWS.

Wir sprechen über die anstehenden Neuwahlen in Japan, die wirtschaftspolitischen Pläne der Premierministerin und die Auswirkungen auf Aktienmarkt, Yen und Investoren.

Thematisiert werden unter anderem:

  1. Warum Venezuela und der Iran wieder stärker in den Fokus der Ölmärkte rücken
  2. Welche Rolle die Politik von Donald Trump für Energiepreise spielt
  3. Wie groß die Risiken rund um die Straße von Hormus wirklich sind
  4. Warum Japans Premierministerin Neuwahlen ansetzt
  5. Welche Impulse neue Fiskalprogramme für Wirtschaft und Börse bringen könnten
  6. Welche Chancen Japan bei Technologie, Robotik und KI hat
  7. Wie der schwache Yen Exporteure und Anleger beeinflusst


Ein Gespräch über geopolitische Unsicherheit, Energie als Machtfaktor – und warum Japan für Investoren weiterhin spannend bleibt.


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Den Mittelstand, wie wir ihn kennen, wird es 2030 nicht mehr geben“ – Boyden-Partner im Gespräch05 janv. 202600:17:59

Private Equity, Nachfolge & Strukturwandel – Der Mittelstand vor 2030

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um nichts Geringeres als die Zukunft des deutschen Mittelstands.

Ich spreche mit Dr. Marcus Hoffmann und Ulrich Schumann, beide Partner bei der Boyden Personalberatung, über eine steile, aber fundierte These:

👉 Den Mittelstand, wie wir ihn heute kennen, wird es 2030 nicht mehr geben.

Warum? Weil sich Eigentumsverhältnisse, Führungsstrukturen und Unternehmenskulturen in rasantem Tempo verändern.

Thematisiert werden unter anderem:

  1. Warum Private Equity zunehmend Familienunternehmen übernimmt
  2. Wie Buy-and-Build-Strategien ganze Branchen neu strukturieren
  3. Welche Rolle Nachfolgeprobleme und Kapitalknappheit dabei spielen
  4. Wie sich die Anforderungen an CEOs und CFOs verändern
  5. Warum Kulturwandel und Jobabbau fast zwangsläufig folgen
  6. Welche Industrien besonders betroffen sind
  7. Was das für Standort, Arbeitsplätze und Gesellschaft bedeutet

Ein Gespräch über Kapital, Konsolidierung – und darüber, wie viel Mittelstand in Zukunft noch mittelständisch sein wird.


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Ohne unsere Salze gäbe es keine Infusionen“ – K+S über ihre Rolle in der Grundversorgung29 déc. 202500:24:05

Kali, Salz & Souveränität – Wie K+S für stabile Lieferketten sorgt

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um ein Thema, das oft übersehen wird – aber systemrelevant ist: Heimischer Bergbau und Rohstoffsouveränität.

Ich spreche mit Dr. Carin-Martina Tröltzsch, COO des Bergbauunternehmens K+S aus Kassel, über die Bedeutung von Kali- und Salzförderung für Ernährung, Industrie und medizinische Versorgung – und darüber, warum Deutschland den Wert eigener Rohstoffe neu bewerten muss.

K+S versorgt weltweit rund eine Milliarde Menschen mit Düngemitteln, liefert essentielle Pharma-Salze für Infusionen und Dialyse – und sichert kritische Infrastruktur direkt aus dem Herzen Deutschlands.

💡 Thematisiert werden unter anderem:

• Warum K+S eine Schlüsselrolle für Ernährungssicherheit und Gesundheitssysteme spielt

• Wie deutsche Bergbauinnovation aussieht – von autonomen Maschinen bis zum Digital Twin

• Welche Rolle Kanada im globalen Wettbewerb um Kali spielt

• Wieso fehlende politische Akzeptanz, Bürokratie und Energiepreise den Standort belasten

• Was das Transformationsprojekt „VERA 2060“ für Klima und Umwelt bedeutet

• Wie stillgelegte Bergwerke sinnvoll umgenutzt werden – z. B. für die größte Garnelenfarm Europas

Ein Gespräch über unterschätzte Rohstoffe, strukturelle Hürden – und die Frage, wie viel Abhängigkeit sich ein Industrieland heute noch leisten kann.

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"Deutschland ist zu langsam" – EY-Topmanager Brorhilker über Bürokratie, Energiepreise und Standortprobleme22 déc. 202500:17:25

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach sprechen wir über den Zustand der deutschen Industrie – mit einem Gast, der die Herausforderungen sehr konkret benennt: Jan Brorhilker, Mitglied der Geschäftsführung von EY Deutschland.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie wettbewerbsfähig ist der Industriestandort Deutschland noch?

Laut einer aktuellen EY-Studie sind seit 2019 mehr als 271.000 Industriearbeitsplätze verloren gegangen – vor allem in der Automobilbranche.

Jan Brorhilker erläutert, was hinter diesem Trend steckt – von Investitionsflaute über Strukturwandel bis zur Überregulierung.

Thematisiert werden unter anderem:

• Warum Investitionen zunehmend ins Ausland verlagert werden

• Wie Bürokratie Innovationen und Industrieprojekte ausbremst

• Welche Rolle Energiekosten und Fachkräftemangel spielen

• Wieso der Standort Deutschland dringend reformiert werden muss

• Was sich in Berlin und Brüssel ändern sollte – und wie realistisch das ist

Ein Gespräch über Stillstand, Standortpolitik – und darüber, wie Deutschland zurück in die wirtschaftliche Offensive kommen könnte.

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Anleihen als Risikobarometer - Christian Kopf im Gespräch15 déc. 202500:15:26

Rentenmärkte, Inflation, politische Risiken – Warum Anleihen 2026 wieder im Fokus stehen

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach sprechen wir mit einem der renommiertesten Anleiheexperten Deutschlands über die aktuelle Lage an den Rentenmärkten, politische Einflussnahme auf Zentralbanken – und darüber, warum das Jahr 2026 erneut ein Jahr der Re-Inflation werden könnte.

Mit dabei:

Christian Kopf, Leiter des Rentenportfoliomanagements bei Union Investment

Im Fokus steht die Frage, welche Rolle Anleihen im aktuellen Marktumfeld spielen – und warum die vermeintlich langweilige Assetklasse gerade jetzt wieder spannend ist.

Thematisiert werden unter anderem:

• Warum steigende Renditen nicht immer ein gutes Zeichen sind

• Wie politischer Druck auf Zentralbanken in den USA und Japan wirkt

• Weshalb „3 das neue 2“ beim Inflationsziel in den USA sein könnte

• Welche Risiken die Schuldenpolitik der Industriestaaten birgt

• Warum die EZB aktuell als glaubwürdigste Zentralbank gilt

• Welche fiskalischen Impulse das Wachstum in Deutschland antreiben könnten

• Wie Anleger auf Re-Inflation und Währungsrisiken reagieren sollten

Ein Gespräch über Zinsen, Inflation, politische Eingriffe – und den Mut, sich auch mit Anleihen zu beschäftigen.

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Von Lithium bis Leitzins - Stefan Müller und Thomas Kruse über Europas Rohstoffpolitik und Märkte08 déc. 202500:28:34

Rohstoffe sichern, Märkte verstehen – Was 2026 für Deutschland und Europa bedeutet

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach sprechen wir mit zwei Gästen, die aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf die wirtschaftliche Zukunft blicken – vom geopolitischen Wettlauf um kritische Rohstoffe bis hin zur Kapitalmarktstrategie für 2026.

Mit dabei:

🔋 Stefan Müller, Geschäftsführer der DGWA und Mitglied im Rohstoffausschuss des BDI

📉 Thomas Kruse, Chief Investment Officer der Amundi Deutschland GmbH

Im Fokus stehen zwei zentrale Entwicklungen:

🏗 Rohstoffsouveränität für Europa: Stefan Müller erklärt, warum der deutsche Rohstofffonds zu spät kommt, wie Projekte wie Vulcan Energy funktionieren – und weshalb Europa im globalen Wettlauf um Lithium, Kupfer & Co. deutlich schneller werden muss.

📊 Kapitalmärkte 2026 & KI-Investitionen: Thomas Kruse gibt Einblick in die Markterwartungen für das kommende Jahr, spricht über die Chancen von Quality Stocks, Risiken im Tech-Sektor und warum europäische Staatsanleihen wieder spannender werden.

💡 Thematisiert werden unter anderem:

• Warum Kupfer zur Schlüsselressource der Zukunft wird

• Weshalb europäische Rohstoffpolitik global denken muss

• Wie KI-Investitionen die Märkte treiben – und wo Risiken lauern

• Wieso die EZB 2026 zweimal die Zinsen senken könnte

• Was Anleger über Staatsanleihen, Gold und Diversifikation wissen sollten

Zwei Gäste, zwei Perspektiven – und viele Einblicke in eine Welt zwischen Rohstoffmangel und Börsendynamik.

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Zwischen KI-Boom und Industriefrust – Christian Nolting (Deutsche Bank) & Carlo Lazzarini (PWO) über Chancen und Risiken01 déc. 202500:30:49

Industrie am Limit, Märkte im Wandel – Was 2026 für Deutschland und die Welt bringt

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach sprechen wir mit zwei Gästen, die die wirtschaftlichen Herausforderungen und Chancen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten:

Mit dabei:

📊 Christian Nolting, Chefstratege der Privatkundenbank der Deutschen Bank

🏭 Carlo Lazzarini, CEO des Automobilzulieferers PWO Gruppe

Im Fokus stehen zwei zentrale Entwicklungen:

📈 Kapitalmärkte & KI-Boom: Christian Nolting erklärt, warum 2026 ein starkes Jahr für die US-Wirtschaft werden dürfte, wie Anleger mit Blick auf KI investieren sollten – und ob wir wirklich vor einer Blase stehen. Dazu: Warum Infrastrukturwerte im KI-Zeitalter spannend bleiben.

🏗 Industriekrise in Deutschland: Carlo Lazzarini spricht offen über die dramatische Lage am Industriestandort Deutschland – und warum sein Unternehmen weltweit wächst, nur nicht im Heimatmarkt. Seine Forderung: Steuerreform, Sozialreform, weniger Bürokratie – jetzt.

💡 Thematisiert werden unter anderem:

  • Warum US-Aktien wieder attraktiver werden
  • Wie die Produktivität über die Zukunft der Weltwirtschaft entscheidet
  • Was seltene Erden mit dem Handelskonflikt zu tun haben
  • Wieso die deutsche Industrieproduktion auf einem 14 %-Tief seit 2017 liegt
  • Welche Reformen der Mittelstand jetzt von der Politik erwartet

Zwei Gäste, zwei Blickwinkel – auf eine Wirtschaft zwischen Innovation und Standortfrage.

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Investieren in die Zukunft: KI-Infrastruktur & Weltraumpolitik mit Pflugi und Wachter24 nov. 202500:24:27

Innovation & Sicherheit: Wie KI-Investments und Raumfahrtstrategie die Zukunft gestalten

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach sprechen wir mit zwei spannenden Gästen, die zeigen, wie technologische Innovation und geopolitische Sicherheit neue Maßstäbe setzen – am Kapitalmarkt und im Weltraum:

Mit dabei:

💡 Evelyn Pflugi, Gründerin und CEO der Schweizer Investmentfirma The Singularity Group

🚀 Matthias Wachter, Abteilungsleiter Internationale Zusammenarbeit, Sicherheit, Rohstoffe und Raumfahrt beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)

Im Fokus stehen zwei große Themen:

📊 Innovatives Investieren: Evelyn Pflugi erläutert, wie KI, Energieeffizienz und Automatisierung die nächste Welle der Wertschöpfung antreiben – und was sie konkret in ihrem Portfolio verändert

🛰 Weltraumsicherheit: Matthias Wachter erklärt die neue Weltraum-Sicherheitsstrategie der Bundesregierung – und warum Europa dringend eigene Fähigkeiten im All aufbauen muss, um souverän zu bleiben

💡 Thematisiert werden unter anderem:

  • Warum KI-Infrastruktur nicht überbewertet ist – und welche Unternehmen davon tatsächlich profitieren
  • Wie die Energieeffizienz in Rechenzentren durch spezialisierte Hardware gesteigert wird
  • Welche Rolle Europa im Cloud- und Software-Sektor wirklich spielt
  • Wieso Satelliten heute systemkritisch für Wirtschaft und Verteidigung sind
  • Wie private und staatliche Raumfahrtakteure zusammenarbeiten müssen – und was bisher fehlte

Zwei Gäste, zwei Schlüsselthemen – mit Blick auf das, was Märkte und Sicherheit morgen bestimmt.

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Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?

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Wir erklären KI und Quantencomputing und gucken auf Schwellenländer17 nov. 202500:24:34

Chips, Quanten, Schwellenländer – Wie KI und globale Märkte das Investieren verändern

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach sprechen wir mit gleich drei Gästen, die aktuelle Trends aus Technologie und Finanzmärkten auf den Punkt bringen:

Mit dabei:

Johannes Schaller, Analyst bei der Deutschen Bank

Richard Kuncic, Bereichsleiter bei Infineon

Alina Eidt, Portfoliomanagerin bei Union Investment

Im Fokus stehen drei große Themen:

⚡ KI-Rechenzentren & Infineon: Warum der Halbleiterkonzern vom AI-Boom massiv profitiert – und wo Analyst Johannes Schaller weiteres Potenzial sieht

🧠 Quantum Computing: Richard Kuncic erklärt, wie Infineon im Quantenrennen mitmischt – und warum das kein Zukunftstraum mehr ist, sondern ein Markt im Entstehen

📈 Schwellenländer-Anleihen: Alina Eidt analysiert, warum Länder wie Südafrika oder Marokko für Anleger wieder interessant werden – trotz globaler Unsicherheiten

💡 Thematisiert werden unter anderem:

  • Wie Infineons Chips den Stromverbrauch in Data Centern drastisch senken könnten
  • Welche Rolle Quantum Computing für KI, Pharma und Logistik künftig spielt
  • Warum Schwellenländer wirtschaftlich stabiler sind als ihr Ruf
  • Was ein schwacher Dollar für Anleihen-Investoren bedeutet
  • Und: Welche Region überraschend als Vorbild bei Reformen dient

Drei Gäste, drei Perspektiven – Technologie trifft Kapitalmarkt mit Substanz.

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KI-Bubble oder nicht? Analyst Mike Glöckner und Krypto-Experte Ulli Spankowski im Gespräch10 nov. 202500:24:51

KI-Bubble oder Bitcoin-Basics? Zwischen Tech-Hype und Krypto-Realität

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach sprechen wir mit Mike Glöckner, Analyst im Researchteam der DJE Kapital, und Ulli Spankowski, CEO von BISON – der Krypto-Plattform der Gruppe Börse Stuttgart.

Im Fokus stehen zwei große Fragen:

Ist der KI-Boom an den Börsen überhitzt? Und: Warum verliert Bitcoin – trotz langfristiger Stärke – kurzfristig an Wert?

📊 Bewertungen unter der Lupe: Warum Nvidia, OpenAI und die „Magnificent 7“ zu zirkulären Risiken werden könnten

💣 Ist die KI-Infrastruktur eine Blase mit Ansage – oder einfach nur ambitioniert?

💸 Bitcoin im Rückwärtsgang: Was hinter dem jüngsten Absturz steckt – und warum Spankowski langfristig optimistisch bleibt

💡 Thematisiert werden unter anderem:

  • Die Bewertungsexzesse im KI-Sektor – wo stehen wir im Vergleich zur Dotcom-Blase?
  • Warum OpenAI, Nvidia & Co. sich gegenseitig hochfinanzieren – und was daran gefährlich ist
  • Energie als neuer Engpass: KI-Rechenzentren, Stromverbrauch und geopolitische Folgen
  • Die Rolle von Bitcoin in deutschen Altersvorsorge-Portfolios
  • Warum institutionelle Anleger zunehmend über ETFs in Krypto gehen
  • Wie Banken jetzt beginnen, Bitcoin für den Massenmarkt zugänglich zu machen

Mike Glöckner und Ulli Spankowski liefern pointierte Einblicke in zwei Assetklassen, die derzeit für Gesprächsstoff sorgen – zwischen Euphorie, Risiko und Realität.

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Drohnen, Daten, Deutschland – Florian Köhler von Helsing und Marc Schattenberg von Deutsche Bank Research im Gespräch03 nov. 202500:28:58

Drohnen, Daten, Deutschland: KI in der Verteidigung und Optimismus für die Wirtschaft

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach sprechen wir mit Florian Köhler, General Counsel beim Verteidigungs-Tech-Startup Helsing, und Marc Schattenberg, Volkswirt bei der Deutschen Bank Research.

Im Zentrum steht die Frage, wie moderne Verteidigungstechnologie – von autonomen Drohnen über Weltraumüberwachung bis hin zu Unterwasserrobotik – Europas Sicherheit stärken kann. Gleichzeitig analysieren wir, wie es wirtschaftlich weitergeht in Deutschland – trotz stagnierender Konjunktur.

🛡 Helsing als Gamechanger in der Verteidigung: KI, Drohnen und der geplante Drohnenwall

🚀 Weltraum und Unterwasser: Warum Europas Sicherheit nicht am Boden endet

📈 Trotz schwachem Q3: Warum Marc Schattenberg vorsichtig optimistisch auf Deutschlands Wirtschaft blickt

💡 Thematisiert werden unter anderem:

  • Die Rolle von KI in der modernen Kriegstechnologie – zwischen Innovation und ethischer Verantwortung
  • Der Verteidigungshaushalt Deutschlands und was er für Startups wie Helsing bedeutet
  • Was der "Drohnenwall" an der NATO-Ostflanke leisten kann – und was nicht
  • Warum staatliche Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung die Konjunktur stützen sollen
  • Arbeitsmarkt im Wandel – zwischen Automobilkrise und öffentlichem Dienst
  • Multiplikatoreffekte: Warum nicht jeder Staats-Euro gleich viel Wachstum erzeugt
  • Was das alles für Investoren, Unternehmen und Beschäftigte bedeutet

Florian Köhler und Marc Schattenberg liefern einen fundierten Einblick in zwei der aktuell zentralsten Themen: Sicherheit und wirtschaftliche Zukunft.

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Warum der Finanzmarkt jubelt – Milei, Reformen und das Comeback Argentiniens28 oct. 202500:14:38

Argentinien im Umbruch: Warum Präsident Milei auf Schocktherapie statt Staatswirtschaft setzt

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach ordnet Dr. Hans-Dieter Holtzmann, Projektleiter der Friedrich-Naumann-Stiftung für Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay, die wirtschaftspolitischen Entwicklungen in Argentinien ein – nach dem Wahlsieg von Präsident Javier Milei.

Im Zentrum steht die Frage, ob radikale Reformen tatsächlich den Turnaround für eines der lange Zeit krisengeplagtesten Länder Südamerikas bringen können.

🇦🇷 Mileis Wahlerfolg als Vertrauensbeweis – trotz harter Einschnitte

📉 Von 212 % auf 30 % Inflation – wie glaubwürdig ist Mileis Kurs?

🌍 Warum Argentinien wieder in den Fokus von Investoren und geopolitischen Akteuren rückt

💡 Thematisiert werden unter anderem:

  • Die wirtschaftspolitische Agenda: Arbeitsmarkt-, Steuer- und Rentenreformen
  • Vertrauen an den Finanzmärkten – wie der Peso und der Aktienmarkt reagieren
  • Seltene Erden, Wasserstoff, Energie: Das enorme Potenzial der argentinischen Wirtschaft
  • Strategisches Interesse der USA und Chinas in der Region
  • Die Rolle Europas und die Bedeutung des EU-Mercosur-Abkommens
  • Was die junge Generation in Argentinien plötzlich wieder hoffen lässt

Dr. Holtzmann liefert eine differenzierte Einordnung zur Lage in Argentinien – zwischen Aufbruch, politischem Risiko und wirtschaftlichem Potenzial.

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Globale Ordnung im Wandel – Lars-Hendrik Röller über Europas Rolle20 oct. 202500:16:41

Globale Ordnung im Wandel: Warum Jan Hendrik Röller auf Dialog statt Abschottung setzt

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach analysiert Lars-Hendrik Röller, ehemaliger Wirtschaftsberater von Angela Merkel und Gründer des Berlin Global Dialogue, die geopolitischen Verschiebungen und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Politik.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Deutschland und Europa angesichts globaler Herausforderungen zukunftsfähig bleiben können.

🌍 Multilaterale Zusammenarbeit im Rückzug – welche Alternativen braucht es?

🇩🇪 Warum Deutschland bei Bürokratieabbau, Innovation und Industriepolitik dringend handeln muss.

📉 Was passieren muss, damit demokratische Systeme wieder Vertrauen und Handlungsfähigkeit gewinnen.

💡 Thematisiert werden unter anderem:

  • Die Rolle Europas in einer fragmentierten Weltordnung
  • Strategische Industriepolitik und gezielte Investitionen statt Gießkannenförderung
  • Internationale Handelsbeziehungen – Chancen durch neue Allianzen
  • Künstliche Intelligenz und Regulierung: Europas technologische Souveränität
  • Klimaschutz als globales Wirtschaftsthema mit Verantwortung für Unternehmen
  • Der Berlin Global Dialogue: Plattform für Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft

Röller plädiert für eine realistische, werteorientierte Wirtschaftspolitik und zeigt auf, warum Dialogformate wie der Berlin Global Dialogue wichtiger denn je sind.

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Schweizer Aktien als sichere Bank – Börsen-Guru Kistler im Gespräch13 oct. 202500:17:00

Solide Schweizer Werte: Warum André Kistler auf Aktien statt Anleihen setzt

In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach ordnet der schweizerische Börsenexperte André Kistler die aktuellen Entwicklungen an den Kapitalmärkten ein und gibt Einblicke in seine langfristige Anlagestrategie.

📉 Wie realistisch ist die Angst vor einem Crash – und was steckt tatsächlich hinter der Marktverunsicherung?

📈 Warum Aktien aus seiner Sicht auch in Krisenzeiten die überlegene Anlageklasse darstellen.

🇨🇭 Welche Rolle der Schweizer Franken für ihn spielt – und weshalb heimische Qualitätsaktien für Anleger besonders interessant sind.

💡 Thematisiert werden unter anderem:

  • Chancen in Sektoren wie Versicherungen, Banken und Technologie
  • Die Bedeutung von Dividendenrenditen in volatilen Märkten
  • Risiken durch Währungen und warum Euro-Anlagen kritisch gesehen werden
  • Die langfristige Stärke der Schweizer Wirtschaft und Börse

Außerdem erklärt Kistler, warum Unternehmensanleihen im aktuellen Umfeld oft attraktiver als Staatsanleihen sind – jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen.

💥 Investment der Woche:

Hensoldt – das Unternehmen steht im Fokus der europäischen Sicherheitsstrategie. Mit Technologien zur Drohnenabwehr und der Beteiligung an der EU-Initiative „Drone Wall“ dürfte es vom wachsenden Bedarf an Verteidigungslösungen profitieren.

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Rohstoffe als Machtfaktor und US-Politik im Stillstand – mit Christian Hell & Martin Lueck06 oct. 202500:25:10

Seltene Erden unter Druck, US-Regierung im Shutdown – mit Christian Hell & Martin Lueck

Zwei Top-Themen, zwei hochkarätige Gäste:

📌 Seltene Erden und Industriemetalle – Europas Abhängigkeit von China

Lieferengpässe bei kritischen Rohstoffen setzen Auto- und Rüstungsindustrie zunehmend unter Druck.

Warum sind gerade seltene Erden so wichtig – und warum beherrscht China fast den gesamten Markt?

Könnte Recycling zum Gamechanger werden?

Darüber spreche ich mit Christian Hell, Senior Manager Germanium and Minor Metals bei Tradium, einem der führenden Händler für Technologie- und Industriemetalle in Europa.

Themen u.a.:

  • Wie angespannt ist die Versorgungslage wirklich?
  • Rohstoffe als geopolitisches Druckmittel
  • Chancen & Grenzen des Recyclings
  • Folgen für Automobil- und Verteidigungsindustrie

📌 Shutdown in den USA – Blockadepolitik mit Folgen

Zum ersten Mal seit sechs Jahren legt ein Government Shutdown große Teile der US-Regierung lahm.

Was bedeutet das für Bürger, Wirtschaft und Märkte – und warum ist es so schwer, Kompromisse zu finden?

Eine Einschätzung dazu gibt Martin Lueck, Gründer von Macro Monkey und früher Kapitalmarktstratege bei BlackRock.

Themen u.a.:

  • Warum sich Republikaner und Demokraten so verhaken
  • Welche Rolle Donald Trump spielt
  • Auswirkungen auf Märkte und Investoren
  • Wie lange der Shutdown dauern könnte

📌 Investment der Woche: Siemens

Ein möglicher Spin-off von Healthineers könnte für Aktionäre interessant werden – wir beleuchten die Hintergründe.

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Argentinien vor Schicksalswahl - warum das Land auch geopolitisch wichtig ist29 sept. 202500:23:43

📌 Argentinien am wirtschaftlichen Scheideweg

Präsident Javier Milei hat der Inflation in Argentinien den Kampf angesagt – mit Erfolg. Doch wie nachhaltig ist der aktuelle Kurs?

Warum springen plötzlich die USA mit Milliardenhilfen ein – anstelle des IWF? Welche Rolle spielt China im geopolitischen Machtkampf in Südamerika?

Darüber spreche ich mit Dr. Simon Gerards Iglesias, Wirtschaftswissenschaftler am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln und Argentinien-Experte.

Themen u.a.:

  • Mileis radikaler Reformkurs – Erfolg oder Experiment?
  • Die Rolle der USA und Donald Trump
  • China als Gegenspieler in Südamerika
  • Was bedeutet das alles für Investoren?

📌 Porsche unter Druck: Rückzug bei Elektrostrategie

Porsche fliegt aus dem DAX, kürzt seine Ziele und rudert bei der Elektromobilität zurück. Der Mutterkonzern VW wirkt angeschlagen – was ist los in der deutschen Autoindustrie?

Eine Einschätzung dazu gibt Frank Schwope, Autoexperte und Lehrbeauftragter für Automobilwirtschaft an der FHM Berlin.

Themen u.a.:

  • Warum die Elektroplattform gestoppt wurde
  • Die Rolle von Oliver Blume und die Doppelspitze VW/Porsche
  • Absatzchancen in Asien trotz chinesischer Konkurrenz
  • Wie tief ist die Krise – und kommt Porsche wieder zurück?

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Was hält die US-Wirtschaft aus – und wie unabhängig ist Europas Zahlungsverkehr? Mit Sandra Ebner & Chris Scheuermann22 sept. 202500:24:35

In dieser Folge geht es um zwei zentrale Themen, die Wirtschaft und Politik aktuell prägen:

Die Lage der US-Wirtschaft unter Donald Trump – und der Kampf Europas um digitale Souveränität im Zahlungsverkehr.

Sandra Ebner, Senior Economist bei Union Investment, analysiert:

  • Warum der US-Konsum stark bleibt, aber der Arbeitsmarkt erste Schwächesignale zeigt
  • Wie sich Trumps Einwanderungspolitik negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirkt
  • Welche Rolle die Fed in diesem Spannungsfeld spielt – und warum Zinssenkungen nicht die Lösung aller Probleme sind
  • Ob das Vertrauen in US-Institutionen schwindet – und was das für Kapitalmärkte und den Dollar bedeutet

Chris Scheuermann, Deutschlandchef der European Payment Initiative (EPI), erklärt:

  • Warum Europa eigene Lösungen wie „Vero“ im Zahlungsverkehr braucht
  • Wie Banken sich aus der Abhängigkeit von Visa, Mastercard & PayPal lösen wollen
  • Was Vero anders macht – und warum es für Banken und Nutzer attraktiv ist
  • Wie die Expansion in neue Märkte und der Einstieg in den Onlinehandel geplant ist

Außerdem in der Folge:

SAP ist das Investment der Woche –

Die Aktie steht unter Druck, doch Analysten sehen Potenzial.

Warum der Fokus auf KI ein echter Wachstumstreiber sein könnte und wieso SAP ein zentraler Baustein europäischer Tech-Souveränität ist.

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