Explorez tous les épisodes du podcast WilsonstrasseFM
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| HTA Ringvorlesung: Being on Stage (Off the Record): Frank Häusermann | 14 Jun 2023 | 01:33:16 | |
Frank Häusermann, geboren 1992, absolvierte von 2010 bis Sommer 2012 die Schauspiel-Ausbildung von Theater HORA und ist seitdem festes Ensemblemitglied. Mit Jérôme Bels Produktion DISABLED THEATER wurde Theater HORA 2012 als eine der zehn besten Inszenierungen zum Berliner Theatertreffen eingeladen. In diesem Zusammenhang erfolgte auch die Verleihung des «Alfred-Kerr-Darstellerpreis für die herausragende Leistung einer jungen Schauspielerin» an Frank Häusermann. 2014 wurde er zudem für den New Yorker «Bessie Award» nominiert. Seit 2011 wird Frank Häusermann von der Dokumentarfilmerin Andrea Pfalzgraf begleitet und war Protagonist der Filme “Goethe, Faust und Julia” und “I love me”. Als Schauspieler wirkt er in zahlreichen HORA-Produktionen und -Projekten mit und erarbeitet Solo-Performances wie „No Gambling“ (mit Simone Aughertlony) und “Ich bin´s Frank“ (mit Nele Jahnke). Dazu kommen noch eigene Regiearbeiten wie “Das ist Tanz”, “Dschungelbuch” und “Gott”, zusammen mit 14 anderen HORA-Regisseur*innen. Being on Stage (Off the Record) Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23 jew. donnerstags, 18.30-20.00h
Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas. Anmeldung und Zugangsdaten unter info@hessische-theaterakademie.de | |||
| HTA Ringvorlesung: Being on Stage (Off the Record): Lisa Lucassen Ringvorlesung | 14 Jun 2023 | 01:32:12 | |
Lisa Lucassen ist Gründungsmitglied des Performance-Kollektivs She She Pop. In diesem Zusammenhang hat sie zahlreiche Produktionen vom Konzept über Textentwicklung, Proben, Kostümherstellung, Bühnenbildentwurf, technische Einrichtung bis zur Abrechnung begleitet. Und in den meisten Stücken der Gruppe stand sie als Performerin auf der Bühne, was unmittelbar die Frage aufwirft, welche Modi der Entscheidung notwendig, ratsam oder eher nicht empfehlenswert sind, wenn es darum geht, im Kollektiv vor Publikum zu agieren. Lisa Lucassen hat am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen studiert und ist derzeit Vertretungsprofessorin für Regie an der HfMDK Frankfurt. Being on Stage (Off the Record) Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23 jew. donnerstags, 18.30-20.00h
Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas. Anmeldung und Zugangsdaten unter info@hessische-theaterakademie.de | |||
| HTA Ringvorlesung: Being on Stage (Off the Record): Benjamin Radjaipour | 29 Oct 2022 | 01:32:04 | |
Benjamin Radjaipour absolvierte sein Schauspielstudium an der Universität der Künste Berlin. Im Anschluss arbeitete er als Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele unter der Intendanz von Matthias Lilienthal u. a. mit Susanne Kennedy, Trajal Harrell, Leonie Böhm, Toshiki Okada, Anta Helena Recke und Christopher Rüping zusammen. Für seine Arbeit in Rüpings zehnstündigem Antiken-Projekt „Dionysos Stadt“ wurde er 2019 in der Kritiker-Umfrage der Theater Heute zum Nachwuchsschauspieler des Jahres gewählt. Für seine Leistung in „Futur Drei“ erhielt er im selben Jahr, gemeinsam mit seinen Mitspieler:innen Banafshe Hourmazdi und Eidin Jalali, den Götz-George-Nachwuchsdarstellerpreis der First-Steps-Awards und wurde für den Deutschen Schauspielpreis nominiert. Being on Stage (Off the Record) Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23 jew. donnerstags, 18.30-20.00h Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas. | |||
| Your Pen in Your Eye: Folge 3 | 30 May 2020 | 00:36:55 | |
Your Pen in Your Eye ist eine offene Gruppe, die sich mit dem Schreiben und Sprechen von Texten auseinandersetzt. Jede*r kann sich bei melden, Texte einreichen oder Teil der Gruppe werden. Diese Woche sind wir besonders stolz auf die neue Folge, weil unterschiedliche Sprachen, Themen und Textarten vertreten sind. Es sind Texte dabei von Mathis, Judith, Nicolas, Chiara und Ricarda auf Englisch, Deutsch und Französisch. Vielleicht entstehen ja auch beim Hören Resonanzen zwischen Stimmen, Themen, Worten und Rhythmen? Zwischen Geschichten, Realitätskomplexitäten, Selbstreflexion und Storytelling... | |||
| You Only Slay Once - Folge 4: #whosinlovewithlupin | 30 May 2020 | 00:37:33 | |
You Only Slay Once - Episode 4: #whosinlovewithlupin Was passiert, wenn die Austauschlehrerin den Biolehrer frisst? Warum Giles ein schlechter Kommunist ist, Xander nervt und Angel zumindest einen seiner Jobs exzellent ausführt – Fragen, auf die wir nur mit Vermutungen antworten können… Trigger Warnungen: - Vergewaltigung, Entführung, sexueller Missbrauch (Minute 3.45 bis 6.50) - Stalking (Minuten 11.25 bis 12.25 und 31.00 bis 31.20) - Essstörung (Minute 13.30 bis 19.30) Podcast: Luise Hess, Marie Kübler Music used for Intro/Outro by Goran Andrić (https://freesound.org/people/zagi2/) | |||
| You Only Slay Once - Folge 3: Mütter | 22 May 2020 | 00:36:35 | |
You Only Slay Once - Folge 3: Mütter Marie und Luise haben viele gute Ideen diese Folge... und auch ein paar nicht so gute. Außerdem gehen sie der Frage des Genres auf den Grund und warum niemand in Sunnydale Gefühle zu haben scheint. Trigger Warning: Essstörung; Emotionale Gewalt, im Besonderen eine emotional missbräuchliche Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Explizite Referenzen zwischen Minute 18:20 bis 22:06. | |||
| Murmelbahn: Bed Time Stories for Adults - Folge 4 | 22 May 2020 | 00:06:58 | |
Murmelbahn: Bed Time Stories for Adults - Folge 4 Geschichte von Karo Krämer: Abschied | |||
| Your Pen in Your Eye: Folge 2 | 22 May 2020 | 00:12:27 | |
Your Pen in Your Eye ist eine offene Gruppe, die sich mit dem Schreiben und Sprechen von Texten auseinandersetzt. Jede*r kann sich bei melden, Texte einreichen oder Teil der Gruppe werden. Diese Woche sind Texte dabei von Ricarda, Chiara und Svenja. Die Sprache ist Englisch und Latein. Zu den Texten:
Die Umsetzung der Texte in den Tonspuren ist unterschiedlich: Spoken Word, Gesang, Lesen und Erzählen,... | |||
| The Free VST of the Week: Folge 4 | 22 May 2020 | 00:12:34 | |
In Episode 4 Frithjof finally presents a new VST-type: A Reverb! Yes, we are talking about TAL-Reverb 2. https://tal-software.com/products/tal-reverb | |||
| Murmelbahn: Bed Time Stories for Adults - Folge 3 | 18 May 2020 | 00:08:10 | |
Murmelbahn: Bed Time Stories for Adults - Folge 3 Geschichte von Jannis Wulle: Alien | |||
| Your Pen in Your Eye: Folge 1 | 18 May 2020 | 00:28:38 | |
Your Pen in Your Eye ist eine offene Gruppe, die sich mit dem Schreiben und Sprechen von Texten auseinandersetzt. Das Format startet ab dem 14.05.2020 und wird regelmäßig stattfinden. Jede/r kann sich bei uns melden, Texte einreichen oder Teil der Gruppe werden. Diese Woche sind Texte dabei von Ricarda, Chiara, Wanda und Nicolas. Die Sprache ist Deutsch und Englisch. Zu den Texten: Beiträge von Ricarda handeln diese Woche von: 1) Eine Reflexion auf die Corona Situation und kritische Gedanken dazu, was die Postion derjenigen so genau ausmacht, die das Spektakel aus einer privilegierten Position heraus beobachten. 2) Eine feministische Perspektive. 3) Einfach eine Geschichte. Chiara hat digitale Wettervorhersagen produziert, Wanda einen Brief an ihren Bildschirm geschrieben und Nicolas träumt von VoyageVoyage.... Die Umsetzung der Texte in den Tonspuren ist unterschiedlich: Spoken Word, Gesang, Lesen und Erzählen,... | |||
| You Only Slay Once - Episode 2: Justice for Jesse | 18 May 2020 | 00:39:45 | |
You Only Slay Once - Episode 2: Justice for Jesse Erschüttert müssen wir leider feststellen, dass Jesse tatsächlich zum Köder geworden ist. Was hat Robert Pattinson mit Angel gemeinsam? Es ist Zeit für die Ernte, was auch immer das bedeutet. Wurde im Internet schon alles zur Kultserie Buffy – The Vampire Slayer gesagt, was zu sagen ist? Vermutlich. Können wir trotzdem unsere Klappe nicht halten? Genau. Egal ob ihr die Serie gesehen habt oder nicht, begleitet uns auf eine chaotische Reise in die paranormale Welt der Neunziger. Packt eure Pflöcke ein und macht euch gefasst auf das Highschooldrama der etwas anderen Art! (Spoiler Alert.) Podcast: Luise Hess, Marie Kübler Music used for Intro/Outro by Goran Andrić (https://freesound.org/people/zagi2/) | |||
| HTA-RINGVORLESUNG: Macht ?! Theater // 19.05.2022 at Theaterhaus Frankfurt // PART 2 | 29 Jun 2022 | 00:50:35 | |
Part 2 of 2 Die HTA-Ringvorlesung "Macht ?! Theater" beschäftigt sich im Vorfeld des Festivals „Politik im Freien Theater“ mit dessen Festivalthema „Macht“ in seiner Doppelbedeutung von Macht und Machen. Die Veranstaltung versteht Theater als Macht-Ort und geht davon aus, dass Macht als ungeklärter Begriff jeweils in Bezug zu Phänomenen und Strukturen neu diskutiert werden muss: Handlungsbedarf, -möglichkeiten und -strategien lassen sich erst in Bezugnahme verschiedener Akteur*innen und Aktivitäten aufeinander artikulieren. An drei Donnerstagabenden treffen jeweils vier Akteur*innen aus institutioneller, politischer und künstlerischer Theaterarbeit in Konstellationen aufeinander, um Diskussionen um Macht und Machen führen und diese Begriffe zu ordnen, zu zerstören oder zu verändern. Sie widmen sich drei Themenkomplexen: machtkritische Bildungsarbeit, machtkritische Intervention und machtkritische Kuration. Wer bringt wem was bei? Wer greift wann und wie ein? Was wird nach welchen Kriterien ausgewählt? Kuratiert und organisiert von Studierenden der HTA: Melina Brinkmann, Hannah Brown, Gil Hoz-Klemme, Ronja Lange, Laura Nikolich, Luka Schreckenberger und Paula Veenema Machtkritische Bildungsarbeit 19.5.2022, 18:30 – 21:30 Theaterhaus Frankfurt Mit: Sara Gröning (Starke Stücke Festival), Margarete Magiera (Theaterpädagogin BuT, Regisseurin), Lisa Deniz Preugschat (Theaterperipherie) und Saliha Shagasi (Theaterpädagogin Schauspiel Köln) -------------------------------------------------- Machtkritische Intervention 23.6.2022, 18:30 – 21:30 Künstlerhaus Mousonturm Mit: Rebecca Ajnwojner (Freischaffende Dramaturgin), Guy Dermossesian (Agent des Programms 360° der Kulturstiftung des Bundes im Düsseldorfer Schauspielhaus), Miriam Yosef und Thu Hoài Tran (Institut für affirmative Sabotage) --------------------------------------------------- Machtkritische Kuration 07.07.2022, 18:30 – 21:30 studioNAXOS Mit: Arpana Aischa Berndt (Autor*in für Prosa und Drehbuch und Script Consultant), Raquel Dukpa (Drehbuchautorin, Casterin, Producerin) und Jan Philipp Stange (Festival AG PiFT) | |||
| HTA-RINGVORLESUNG: Macht ?! Theater // 19.05.2022 at Theaterhaus Frankfurt // PART 1 | 29 Jun 2022 | 01:07:20 | |
Part 1 of 2 Die HTA-Ringvorlesung "Macht ?! Theater" beschäftigt sich im Vorfeld des Festivals „Politik im Freien Theater“ mit dessen Festivalthema „Macht“ in seiner Doppelbedeutung von Macht und Machen. Die Veranstaltung versteht Theater als Macht-Ort und geht davon aus, dass Macht als ungeklärter Begriff jeweils in Bezug zu Phänomenen und Strukturen neu diskutiert werden muss: Handlungsbedarf, -möglichkeiten und -strategien lassen sich erst in Bezugnahme verschiedener Akteur*innen und Aktivitäten aufeinander artikulieren. An drei Donnerstagabenden treffen jeweils vier Akteur*innen aus institutioneller, politischer und künstlerischer Theaterarbeit in Konstellationen aufeinander, um Diskussionen um Macht und Machen führen und diese Begriffe zu ordnen, zu zerstören oder zu verändern. Sie widmen sich drei Themenkomplexen: machtkritische Bildungsarbeit, machtkritische Intervention und machtkritische Kuration. Wer bringt wem was bei? Wer greift wann und wie ein? Was wird nach welchen Kriterien ausgewählt? Kuratiert und organisiert von Studierenden der HTA: Melina Brinkmann, Hannah Brown, Gil Hoz-Klemme, Ronja Lange, Laura Nikolich, Luka Schreckenberger und Paula Veenema Machtkritische Bildungsarbeit 19.5.2022, 18:30 – 21:30 Theaterhaus Frankfurt Mit: Sara Gröning (Starke Stücke Festival), Margarete Magiera (Theaterpädagogin BuT, Regisseurin), Lisa Deniz Preugschat (Theaterperipherie) und Saliha Shagasi (Theaterpädagogin Schauspiel Köln) -------------------------------------------------- Machtkritische Intervention 23.6.2022, 18:30 – 21:30 Künstlerhaus Mousonturm Mit: Rebecca Ajnwojner (Freischaffende Dramaturgin), Guy Dermossesian (Agent des Programms 360° der Kulturstiftung des Bundes im Düsseldorfer Schauspielhaus), Miriam Yosef und Thu Hoài Tran (Institut für affirmative Sabotage) --------------------------------------------------- Machtkritische Kuration 07.07.2022, 18:30 – 21:30 studioNAXOS Mit: Arpana Aischa Berndt (Autor*in für Prosa und Drehbuch und Script Consultant), Raquel Dukpa (Drehbuchautorin, Casterin, Producerin) und Jan Philipp Stange (Festival AG PiFT) | |||
| Ep. 4: QUEER ASS TV | 28 Jan 2022 | 00:34:29 | |
Wir begrüßen unseren ersten special guest! Eine dramatische Folge: (Was) wird Ted überleben? Was macht Brian da eigentlich wieder!? Und was war das mit Justin in der Schule?!?!? PS: Wir versprechen hoch und heilig, dass wir nächstes Mal weniger Störgeräusche im Audio haben! | |||
| Ep. 3: QUEER ASS TV | 12 Jan 2022 | 00:40:28 | |
Wir diskutieren, wie sich Schönheitsideale mit der Zeit verändern und wie arm dran Michael ist. Können wir inzwischen die alle Namen der Charaktere??? | |||
| Ep.2: QUEER ASS TV | 15 Dec 2021 | 00:37:27 | |
Heute reden wir tatsächlich über die Folge, die wir geschaut haben... unter anderem! Welche Charaktere mögen wir und welche Storylines sind sehr schlecht gealtert? | |||
| Ep.1: QUEER ASS TV | 13 Dec 2021 | 00:14:18 | |
In der ersten Folge strugglen wir mit der Technik und reden kurz über die erste Folge Queer as Folk. Inklusive sneak peak in unseren Arbeitsprozess: Wie kommen wir auf den Namen für einen Podcast???? (send help) | |||
| HTA Ringvorlesung SS 21 Eva Lange & Carola Unser | 12 Jul 2021 | 01:26:12 | |
Eva Lange & Carola Unser im Gespräch mit Antigone Akgün Carola Unser: Geboren in der Pfalz, studierte sie nach einer Ausbildung zur Landwirtin Pädagogik und Theologie. Parallel absolvierte sie eine Ausbildung zur Spiel- und Theaterpädagogin (BUT). Sie arbeitete in verschiedenen Projekten im soziokulturellen Bereich und im Kulturmanagement (OPEN OHR Festival Mainz), lehrte u.a. an der KFH Mainz, unterrichtete am Theaterpädagogischen Zentrum Lingen und gibt seit Sommer 2019 Workshops im internationalen Kontext für die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit). 2004 bis 2008 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Regie. Im Rahmen des Studiums erfolgten Inszenierungen am Thalia Theater Hamburg, im Malersaal des Deutschen Schauspielhauses, auf Kampnagel. Außerdem wurde sie zu diversen Festivals (u.a. Unidram-Potsdam, Premieres Festival-Straßbourg) eingeladen. 2008 bis 2011 leitete Carola Unser die bühne e.V. - das theater der TU Dresden. Weitere Stationen: Theater Kiel/Werftpark sowie div. Inszenierungen in der Offszene des Rhein- Main-Gebiets u. am Pantha Theatre in Caen. Von 2012 bis 2016 leitete sie die Junge Landesbühne Niedersachsen-Nord. 2017 erarbeitete sie mit dem 3. Jahrgang der Kunstuniversität in Graz die Stückentwicklung “My lovely Europe – ein Heimatabend”, das zum NONSTOP!, dem Internationalen Schauspielschultreffen 2017 ans Theater Chemnitz eingeladen wurde. Seit der Spielzeit 2018/19 leitet sie gemeinsam mit Eva Lange das Hessische Landestheater Marburg. Eva Lange studierte Evangelische Theologie und Germanistik sowie Pädagogische Psychologie und Pädagogik in Göttingen. Schon während ihrer Schulzeit und im Studium arbeitete sie bei verschiedenen Theatergruppen und hospitierte an mehreren Bühnen im Bereich Regie. Nach Studium und Referendariat ging sie 2002 als Regieassistentin an das Theater Oberhausen, inszenierte dort „Das kunstseidene Mädchen“ und wurde für diese Arbeit mit dem Oberhausener Theaterpreis ausgezeichnet. Es folgten Engagements an den Städtischen Bühnen Münster und am Staatstheater Kassel, wo sie u.a. „The new electric ballroom“, die Uraufführungen „Himmelsstürmerin“ und „Vor-Ort-Familie“, „Drei Mal Leben“ und zuletzt „Konsens“ inszenierte. Als freischaffende Regisseurin arbeitete Eva Lange neben Münster und Kassel auch in Wilhelmshaven, Ingolstadt, Koblenz, Wuppertal, Stendal, Chemnitz und Leipzig. An der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven inszenierte sie u.a. Max Frischs „Andorra“. Für diese Arbeit wurde sie zusammen mit ihrer Ausstatterin Diana Pähler in der Saisonbilanz 2007/2008 der Deutschen Bühne in der Kategorie „herausragende Leistung im Bereich Bühne/Ausstattung“ gewürdigt. 2011 wurde sie mit Peter Weiss „Die Ermittlung“ zu den Landesbühnentagen nach Detmold eingeladen. Diese Inszenierung gehört ebenso wie „Bilal – Leben und Sterben als Illegaler“, „FaustIn ans Out“, „Die Schutzbefohlenen“, „Im Westen nichts Neues“ und „Deportation Cast“ (eingeladen zum 41. Open Ohr-Festival 2015 in Mainz) zu ihren für sie selbst inhaltlich und ästhetisch wichtigsten Theaterarbeiten für Wilhelmshaven. Von 2013-2017 Oberspielleitung der Landesbühne Niedersachsen Nord. Seit der Spielzeit 2018/19 leitet sie gemeinsam mit Carola Unser das HLTM. Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten? | |||
| HTA Ringvorlesung SS 21 Florian Lutz | 24 Jun 2021 | 01:23:29 | |
Gespräch Florian Lutz mit Marion Tiedtke Florian Lutz, 1979 in Köln geboren, studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie an der Humboldt‐Universität Berlin. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Intendant der Oper Halle. Unter seiner Leitung wurde die Oper neben vielen weiteren Auszeichnungen 2018 in der Kritikerumfrage des Fachmagazins „Die Deutsche Bühne“ das „Beste Theater abseits der Zentren“, erhielt 2017 den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ für die spartenübergreifende Raumbühne „Heterotopia“ und 2019 den Theaterpreis des Bundes. Als Nachfolger von Thomas Bockelmann tritt er mit der Spielzeit 2021/2022 die Intendanz des Staatstheaters Kassel an. Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten? | |||
| HTA Ringvorlesung SS 21 Laura Linnnenbaum | 24 Jun 2021 | 01:11:23 | |
Gespräch Laura Linnenbaum mit Marion Tiedtke Laura Linnenbaum, geboren 1986, studierte Diplom-Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Seit der Spielzeit 2011 inszenierte sie freischaffend sowie zunächst als Stipendiatin und Regieassistentin des Schauspiel Frankfurt, es folgten Inszenierungen u. a. an den Theatern Bonn, Osnabrück, Münster, den Staatstheatern Kassel und Hannover sowie dem Berliner Ensemble. 2016 zeichnete sie als Kuratorin und künstlerische Leiterin für das Theatertreffen „Unentdeckte Nachbarn“ in Chemnitz verantwortlich, das mit dem Chemnitzer Friedenspreis ausgezeichnet wurde. Für die Uraufführung von "Homohalal" 2017 am Staatsschauspiel Dresden, wurde sie in der Theater heute als Regisseurin des Jahres nominiert. "Homohalal" wurde außerdem zu den 43. Mühlheimer Theatertagen eingeladen. Ihre Arbeiten „Der zerbrochene Krug“ am Düsseldorfer Schauspielhaus und „Kafkas Haus“ am Saarländischen Staatstheater wurden 2019 erneut in der Theater als beste Inszenierung des Jahres nominiert. Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten? | |||
| HTA Ringvorlesung: Being on Stage (Off the Record): Elias Ellinghof Ringvorlesung | 14 Jun 2023 | 01:29:06 | |
Elias Eilinghoff hat bis 2015 Schauspiel an der HfMDK Frankfurt am Main studiert und danach sein Erstengagement am Theater Basel unter der Intendanz von Andreas Beck wahrgenommen. 2019 ging er mit Beck ans Residenztheater München, 2021 wechselte er an das Volkstheater Wien unter der Intendanz von Kai Voges. In seinen bisherigen Theaterjahren arbeitete er mit vielen bekannten Regiekräften zusammen, die das zeitgenössische Schauspiel nachhaltig prägen: Claudia Bauer, Sebastian Baumgarten, Thom Luz, Julia Hölscher, Nora Schlocker, Simon Stone und in diesem Jahr auch mit dem Nature Theatre of Oklahoma. Als Alumnus kann er aus seiner Perspektive sehr genau reflektieren, ob die Ausbildung ihn gut für das Berufsleben vorbereitet hat und wie einschneidend der Eintritt in die Arbeitsrealität tatsächlich war. Being on Stage (Off the Record) Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23 jew. donnerstags, 18.30-20.00h
Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas. Anmeldung und Zugangsdaten unter info@hessische-theaterakademie.de | |||
| Queer Content: Céline Sciamma Episode 1 | 14 Jun 2021 | 01:16:37 | |
Saturday 12th of June at 9PM we are launching our new show queer content. For our first episode, we talk about queer desire in the work of French filmmaker Céline Sciamma—and by talk we mean scream “omg that scene is amazing” over and over again. Join us with a glass of white wine (Céline’s favorite) and tune in! <3 | |||
| HTA Ringvorlesung SS 21 Susanne Kennedy | 10 Jun 2021 | 01:27:50 | |
Gespräch Susanne Kennedy mit Ella Schilling und Nikolaus Müller-Schöll Geboren 1977 in Friedrichshafen, studiert Susanne Kennedy Regie an der Hogeschool voor de Kunsten in Amsterdam. 2011 lädt Johan Simons sie ein, mit dem Ensemble der Münchner Kammerspiele zu arbeiten. Für ihre Inszenierung Fegefeuer in Ingolstadt wird Susanne Kennedy von der Fachzeitschrift Theater heute zur Nachwuchsregisseurin des Jahres gewählt und mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet. Die Inszenierungen Fegefeuer in Ingolstadt und Warum läuft Herr R. Amok? werden 2014 und 2015 zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen. In Zusammenarbeit mit der Ruhrtriennale entstehen 2015 der Musiktheater-Parcours Orfeo und 2016 in Zusammenarbeit mit dem Bildenden Künstler Markus Selg das multimediale Stück MEDEA.MATRIX mit Birgit Minichmayr in der Hauptrolle. An den Münchner Kammerspielen Berlin inszeniert sie 2017 Die Selbstmord-Schwestern - The Virgin Suicides nach Motiven des Romans von Jeffrey Eugenides, das 2018 auch an der Volksbühne Berlin zu sehen ist. 2017 wird Susanne Kennedy mit dem „Europe Prize Theatrical Realities" ausgezeichnet.
2019 folgt Coming Society, eine installative Performance, gemeinsam konzipiert und realisiert mit Markus Selg, in der das Publikum zum Akteur eines Evolutionsspiels rund um die Frage nach der zukünftigen Form von Gemeinschaft wird. Zuletzt gewinnt Lena Newtons Bühnenbild in Kennedys Bearbeitung von Anton Tschechows Drei Schwestern (2019) an den Münchner Kammerspielen, in der Kritiker*innen-Umfrage der Zeitschrift Theater heute den Titel „Bühnenbild des Jahres“. In ihrer neuen gemeinsamen Arbeit, die im Januar 2020 ihre Uraufführung an der Volksbühne hatte, entwerfen Susanne Kennedy und Markus Selg ein Modell zur Entstehung. ULTRAWORLD untersucht das Bewusstsein als virtuelle Konstruktion der Welt und simuliert die Transformation des Menschen in ihr. Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten? | |||
| HTA Ringvorlesung SS 21 Hannah Biedermann | 27 May 2021 | 01:26:58 | |
Gespräch Hannah Biedermann mit Carola Unser Hannah Biedermann (Jahrgang 1982) ist eine freie Regisseurin und Performerin, die, ihrem Studium der Szenischen Künste in Hildesheim folgend, performative und interaktive Formate jenseits klassischer Narrative für Kinder und Jugendliche entwickelt. Sie setzt sich für das Recht von Kindern auf ihre ganz eigene Kunst ein, aber bemüht sich immer auch um eine zeitgenössische Form und komplexe gesellschaftliche Themen. In ihren Stückentwicklungen wird ein Thema nie ausschließlich aus der Perspektive des Publikums gewählt, sondern immer auch aus der Erwachsenensicht der Macher*innen untersucht und erzählt. 2007 gründete Hannah Biedermann ihre Theatergruppe pulk fiktion, mit der sie seither sehr erfolgreich neue Akzente in der Szene setzt und auf nationalen und internationalen Festivals tourt. Die Produktionen wurden unter anderem mit dem Westwind Jurypreis, dem Heidelberger Jugendstücke Preis oder dem BestOFF Preis ausgezeichnet. pulk fiktion erhielt 2016 den George Tabori Förderpreis. 2016 erhielt Hannah Biedermann zudem den Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler NRW und wurde 2017 mit dem FAUST Preis in der Kategorie “Beste Regie Kinder- und Jugendtheater” ausgezeichnet. Sie inszenierte an Häusern wie Schauspielhaus Bochum, Schauspielhaus Düsseldorf, Nationaltheater Mannheim, Theater Bremen, Staatstheater Mainz, Staatstheater Karlsruhe, Stadttheater Ingolstadt, Junges Ensemble Stuttgart, Staatstheater Braunschweig oder dem GRIPS Theater Berlin. Zudem hält sie regelmäßig Vorträge über zeitgenössische Formen des Kinder- und Jugendtheaters, gibt Fortbildungsworkshops und Seminare und ist häufiger Gast auf Podien zur Zukunft des Kinder- und Jugendtheaters. Sie ist Mutter zweier Kinder. Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten? | |||
| HTA Ringvorlesung SS 21 Nele Jahnke & Manuel Gerst | 20 May 2021 | 01:29:25 | |
Nele Jahnke und Manuel Gerst im Gespräch mit Friedrike Thielmann und Philipp Schulte Als langjährige künstlerische Mitarbeiterin und Künstlerische Mit-Leiterin des Theater HORA in Zürich hat Nele Jahnke versucht, die Sichtbarkeit und Mitbestimmung von Künstler*innen mit einer „Behinderung“ im Theater und in der öffentlichen Wahrnehmung zu stärken. Sie führte bei verschieden Projekten mit dem HORA Ensemble Regie und initiierte Vermittlungs – und Publikumsformate. Sie konzipierte und leitete gemeinsam mit M.Elber und M. Bugiel das Langzeit-Experiment Freie Republik HORA, in welchem das HORA-Ensemble ihre eigenen Regiearbeiten realisierte. Nele Jahnke wuchs in Ostholstein und Berlin auf. Sie studierte Theaterregie an der Zürcher Hochschule der Künste, ist teil der Gruppenformation: Planetensystem und arbeiten auch als freie Performerin und Regisseurin. 2019 erhielt sie den Kultur Förderpreis des Kantons Zürich. Ab 2020 gehört sie als Dramaturgin und Regisseurin zum künstlerischen Leitungsteam der Kammerspiele. Manuel Gerst studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen bei Heiner Goebbels und Bühnen- und Kostümbild in München bei Katrin Brack. Er ist Gründungsmitglied der Performancegruppe Monster Truck, die seit 2005 an der Schnittstelle zwischen Theater und Bildende Kunst Projekte in der internationalen Freien Szene und am Stadttheater realisiert. Daneben Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildner. 2019 wurde er mit dem Hein Heckroth Förderpreis für Bühnenbild ausgezeichnet. Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zwölf Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. Bei den vielfältigen Künstler:innen tauchen zugleich unterschiedliche Aspekte dieses Berufes auf: Wie lässt sich im Kollektiv Regie führen? Wie kann man, teilweise über Jahrzehnte hinweg und in verschiedenen institutionellen Kontexten und Teams, konsequent an einer eigenen Ästhetik arbeiten? Wie sieht der Gang durch das Stadttheater aus? Wie gelingt der Berufseinstieg? Wie lässt sich Regie umsetzen, ohne hierarchische Strukturen zu reproduzieren? Wie kann man Regie praktizieren und zugleich ein Haus leiten? | |||
| Aktuelle Ikea Gutscheine #2 | 03 May 2021 | 00:04:01 | |
Noch immer wird es Nacht gewesen sein auf unserem Planeten - doch einsam wird niemand geblieben sein werden. german/deutsch | |||
| HTA Ringvorlesung SS 21 Brit Bartkowiak | 29 Apr 2021 | 01:23:27 | |
Gespräch Brit Bartkowiak und Eva Lange Brit Bartkowiak studierte Schauspieltheaterregie an der Theaterakademie in Hamburg. Von 2009 bis 2013 arbeitet sie als Regieassistentin am Deutschen Theater Berlin. Ihre Arbeiten wurden zu namenhaften Festivals und Gastspielen eingeladen: Neue Stücke aus Europa, Theaterbiennale Wiesbaden, Sibiu, Dresden, Bratislava, Luxemburg, Prager Theaterfestival deutscher Sprache, Mülheimer Theatertage Stücke, Heidelberger Stückemarkt, Bayrische Theatertage, Schauspielschultreffen Wien. Sie arbeitet als Regisseurin u.a. am Deutschen Theater Berlin, am Theater und Orchester Heidelberg, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Staatstheater Mainz, am Volkstheater München,am HLTM und am Schauspiel Hannover. Seit Februar 2021 ist Brit Bartkowiak Oberspielleiterin am Theater und Orchester Heidelberg. Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zehn Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. | |||
| HTA Ringvorlesung SS 21 Leonie Böhm | 22 Apr 2021 | 01:27:47 | |
Leonie Böhm im Gespräch mit Marion Tiedtke Leonie Böhm wuchs in Heilbronn auf, war dort auf der Waldorfschule und ist heute Mutter von zwei Kindern, die sie immer wieder dazu anhalten, sich selbst zu befragen, weiterzuentwickeln und in ihrem Leben noch eine ganze andere Realität einfordern. Sie ist mit drei Studienabschlüssen vielseitig aufgestellt und arbeitet heute als Regisseurin, Performerin und bildende Künstlerin sowohl in der freien Szene als auch am Stadttheater. Zunächst studierte sie Kunst und Germanistik auf Gymnasiallehramt und machte auf der documenta 7 eine Ausbildung zur Kunstvermittlerin bei Carmen Mörsch und Ulrich Schötker. Die grundlegende Frage: Was ist eine autorisierte Sprecher*in in einer Vermittlungssituation und welche Machtverhältnisse gibt es da, sowie die Suche nach mündigen Sprecher*innen und gelungener Kommunikation begleiten ihre Arbeitsweise bis heute. In ihrem Kunststudium, das sie 2011 an der Kunsthochschule Kassel als Meisterschülerin bei Urs Lüthi abschloss, versuchte sie diesen Fragen eine größere Bandbreite an Ausdrucksformen zu geben. Ins Theater gelangte Leonie Böhm schliesslich, um künstlerische Prozesse in der Kollaboration mit Menschen zu gestalten. Mit Nathan die Weise wurde gleich eine ihrer ersten Arbeiten zum renommierten Münchner Nachwuchsfestival Radikal Jung eingeladen. Heute arbeitet sie u.a. an den Münchner Kammerspielen, am Thalia Theater Hamburg, am Theater Bremen und am Theater Oberhausen. Nach wie vor interessiert sie an kanonischen Texten, wie man sich zu ihnen ins Verhältnis setzt und die eigenen Bedürfnisse und Ideen hineinschreibt. Ihre Inszenierungen vermitteln eine Haltung die gleichermassen verletzlich und fordernd ist, und die an den ebenso mündigen wie verspielten Menschen glaubt. Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zehn Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. | |||
| HTA Ringvorlesung SS 21 Anta Helena Recke | 19 Apr 2021 | 01:31:14 | |
Anta Helena Recke im Gespräch mit Nikolaus Müller-Schöll Anta Helena Recke ist eine deutsch-senegalesische Regisseurin, Dramaturgin, Konzept-Künstlerin und Autorin von diskursiven sowie fiktionalen Texten. Sie studierte Szenische Künste an der Universität Hildesheim und war von 2015-2017 als Regieassistentin an den Münchner Kammerspielen, wo sie u.a. mit Susanne Kennedy, Philippe Quesne und Amir Reza Kohestani zusammenarbeitete. In der Kritiker_innenumfrage von Theater heute wurde sie zur Nachwuchskünstlerin des Jahres 2018 gewählt. 2019 erhielt sie den Preis des internationalen Theaterinstituts und nahm am Residenzprogramm “Vila Sul” des Goethe-Instituts in Salvador de Bahia teil. Ihre Regiearbeiten „MITTELREICH“ und „Die Kränkungen der Menschheit“, die sich unter verschiedenen Aspekten mit der kolonialen Amnesie und Weißsein in Deutschland beschäftigen, wurden 2018 und 2020 zum Berliner Theatertreffen sowie zum radikal jung Festival eingeladen. Sie arbeitet in Deutschland und international in verschiedenen Konstellationen u.a. mit Jeremy Nedd, Joana Tischkau, Julian Warmer und Schwabinggradballett zusammen und veröffentlichte Texte in Publikationen wie „Allianzen: Kritische Praxis an weißen Institutionen“ (transkript Verlag) und „Staging Blackness. Representations of Race in German-Speaking Drama and Theater“ (Michigan Press). 2020 wurde ihr vom Fonds Darstellende Künste die Tabori Auszeichnung verliehen. Vielfältige Veränderungen und Strukturdebatten prägen gegenwärtig den Diskurs über das Theater. Da ist es nur folgerichtig, auch die Aufgabe der Regie im Hinblick auf Produktionsprozesse und Ästhetiken zu untersuchen. Wir laden im kommenden Sommersemester zehn Regieführende ein, die ihre künstlerische Position darstellen und mit uns in ein Gespräch über ihre eigene Arbeit treten. | |||
| HTA Ringvorlesung WS 20/21 Juliane Vogel | 19 Apr 2021 | 01:21:06 | |
Juliane Vogel: Die Unbeherrschbarkeit der Szene. Potentiale einer beweglichen Form. Die Szene ist eine volatile und bewegliche Form. Ihrer ursprünglichen Bedeutung „Zelt“ nach bezeichnet sie eine provisorische Struktur, die überall errichtet und wieder abgebaut werden kann. Der Vortrag verfolgt dieses Merkmal des Provisorischen in historischer Perspektive, im Kontext des Dramas und darüber hinaus. Er untersucht das Potential einer Form, die auch dann, wenn sie wie im Drama integriert und auf dem Theater sesshaft wird, weiterhin in Bewegung ist. Szenen versetzen das Gefüge in Unruhe, in das sie eingebunden sind. Der Vortrag will in einem historischen Teil den Versuchen nachgehen, die sich darauf ausrichteten, die Szene zu disziplinieren, zugleich aber das politische Potential einer Form aufzeigen, die überall dort, wo sie hinkommt, neue Erscheinungsräume eröffnet. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Krise der Demokratie westlicher Prägung, auf die vielerorts die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen antwortet, lädt die Ringvorlesung Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus dem Umkreis des Theaters und der Performance sowie der mit ihnen beschäftigten Wissenschaften dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Dabei sollen einerseits die gegenwärtigen Probleme und Krisen der klassischen Vorstellungen von Demokratie reflektiert werden: Die nur global zu lösenden Probleme Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung, die mit der Globalisierung verbundene Entwertung der alten Akteure und Institutionen, etwa der Nation und ihres Parlaments, die Erkenntnis der Mitverantwortung des Westens und seiner Wirtschaftsordnung an einer großen Zahl der gegenwärtigen Probleme. Andererseits soll aber auch gefragt werden, welcher Mensch oder welches Subjekt auf die so beschriebenen Herausforderungen wird antworten können? | |||
| HTA Ringvorlesung WS 20/21 Marc Siegel | 19 Apr 2021 | 01:44:11 | |
Vortrag Marc Siegel: Vinge/Müller und das ideologische Leitungswasser Vom 12-Spartenhaus (2013) bis zum Nationaltheater Reinickendorf (2017) führten die norwegisch-deutschen Künstler*innen Vegard Vinge und Ida Müller eine gründliche Kritik an der Institution des deutschen Staatstheaters durch. Obwohl diese Institutionskritik in diesen beiden extravaganten Produktionen recht deutlich wurde, war sie auch in früheren Arbeiten wie John Gabriel Borkman(2011) und Die Wildente (2009-10) präsent, in denen Vinge/Müller bereits alles in Frage stellten, von der Werbung, der Kommunikation mit der Presse, den Kartenpreisen, der Probenzeit bis zur konventionellen Länge eines Theaterabends und vieles mehr. Kritische Rezensionen ihrer Arbeit konzentrierten sich verständlicherweise auf ihre radikale Überarbeitung von Ibsen und die spektakuläre Innovation ihrer Bühnenästhetik – die obsessiv handbemalten Papp- und Holz- Konstruktionen, die maskierten Darsteller*innen, die akustischen Collagen. Vinge/Müllers Überarbeitung der Institution Theater geht aber über das hinaus, was sich auf der Bühne abspielt. Es geht um das ideologische Leitungswasser selbst. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Krise der Demokratie westlicher Prägung, auf die vielerorts die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen antwortet, lädt die Ringvorlesung Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus dem Umkreis des Theaters und der Performance sowie der mit ihnen beschäftigten Wissenschaften dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Dabei sollen einerseits die gegenwärtigen Probleme und Krisen der klassischen Vorstellungen von Demokratie reflektiert werden: Die nur global zu lösenden Probleme Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung, die mit der Globalisierung verbundene Entwertung der alten Akteure und Institutionen, etwa der Nation und ihres Parlaments, die Erkenntnis der Mitverantwortung des Westens und seiner Wirtschaftsordnung an einer großen Zahl der gegenwärtigen Probleme. Andererseits soll aber auch gefragt werden, welcher Mensch oder welches Subjekt auf die so beschriebenen Herausforderungen wird antworten können? | |||
| HTA Ringvorlesung: Being on Stage (Off the Record): Joana Tischkau | 04 Jun 2023 | 01:21:52 | |
„I am not here to convince, I am here to confuse“: Die Choreographin und Performancekünstlerin Joana Tischkau nimmt eine wichtige künstlerische Position ein, indem sie sub- und populärkulturelle, theatrale und choreographische Formen mit analytischer Schärfe, aktivistischer Dringlichkeit sowie einer nicht zu unterschätzenden unterhaltsamen Leichtigkeit in die Diskursfelder von Rassismus, Feminismus, Populärkultur und Schwarzer Deutscher Identität einbringt. Studiert hat sie in am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft im Masterprogramm für „Choreographie und Performance“. Being on Stage (Off the Record) Werkstattgespräche mit Performer:innen der Darstellenden Künste Online-Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im Wintersemester 2022/23 jew. donnerstags, 18.30-20.00h
Was heißt es, auf der Bühne vor Publikum etwas darzustellen - zu zeigen, zu spielen, zu performen? Welche ästhetischen, ethischen und praktischen Fragen entstehen in den Arbeitsprozessen? Was lässt sich am Ende auf der Bühne realisieren? Wieviel Freiraum bei gleichzeitiger künstlerischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz bildet sich in der eigenen Arbeit ab? Im Wintersemester 2022/23 lädt die HTA zehn bühnenerfahrene Expert:innen aus den Bereichen Schauspiel, Performance, Choreographie, Tanz und Gesang ein. Mit ihnen sprechen wir über die unterschiedlichsten Erfahrungen zu Auf- und Abtritten, Körperbildern und Spielkonzepten, Repräsentanz und Präsenz, Probenprozessen und natürlich über das (un)gewisse Etwas. Anmeldung und Zugangsdaten unter info@hessische-theaterakademie.de | |||
| HTA Ringvorlesung WS 20/21 Bettine Menke | 19 Apr 2021 | 01:35:28 | |
Vortrag Bettine Menke: Die Rechts-Ausnahme des „Flüchtlings“ – die Demokratie der Hinzu-Kommenden Giorgio Agambens Äußerung, „Flüchtling“ sei „die einzige Kategorie, die uns heute Einsicht in die Formen und Grenzen einer künftigen politischen Gemeinschaft gewährt“, taugt mir zum Ausgangspunkt. Denn „Flüchtling“ ist Figur der spezifischen, durch staatliche Regularien erzeugten, Nicht-Zugehörigkeit: Als Ausnahme von der vermeintlichen Normalität unter nationalstaatlicher Vorgabe, als Ausnahme vom Recht, die polizeilichen Maßnahmen überantwortet. Das ist, vereinfacht gesagt, der Vogelfreie; von diesen, die der National-Staat mit seiner Gründung schon (als Nicht-Zugehörige) schaffe, spricht Arendt, deren historisch gesättigte Darstellung der massenweisen Erzeugung von Flüchtlingen nach Nationalstaatsprinzip im 20 Jh. gegenwärtig diagnostisch zutrifft. Die spezifische Ausnahme, die Flüchtlinge vom Moment ihres Grenzübertritts an als Illegale definiert und im „Niemandsland“ des Irregulären festhält, muß als dringliche Frage nach dem Verhältnis von Demokratie und Repräsentation, bzw. Repräsentierbarkeit aufgefasst werden. Sie erfordert, die Unterminierung der Gewissheiten von Zugehörigkeit (zu Gemeinschaft(en)) zu denken, wie damit der Anforderung zur Delimitierung der Demokratie zu folgen: „Kein numerus claususfür die Hinzukommenden“ (Derrida). Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Krise der Demokratie westlicher Prägung, auf die vielerorts die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen antwortet, lädt die Ringvorlesung Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus dem Umkreis des Theaters und der Performance sowie der mit ihnen beschäftigten Wissenschaften dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Dabei sollen einerseits die gegenwärtigen Probleme und Krisen der klassischen Vorstellungen von Demokratie reflektiert werden: Die nur global zu lösenden Probleme Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung, die mit der Globalisierung verbundene Entwertung der alten Akteure und Institutionen, etwa der Nation und ihres Parlaments, die Erkenntnis der Mitverantwortung des Westens und seiner Wirtschaftsordnung an einer großen Zahl der gegenwärtigen Probleme. Andererseits soll aber auch gefragt werden, welcher Mensch oder welches Subjekt auf die so beschriebenen Herausforderungen wird antworten können? | |||
| HTA Ringvorlesung WS 20/21 Christine Abbt | 19 Apr 2021 | 00:55:35 | |
Vortrag Christine Abbt Befürworter und Gegner der Demokratie waren sich in der griechischen Antike überraschend einig in Bezug darauf, was demokratische Praxis auszeichne. Beide verwendeten zur diesbezüglichen Differenzierung ein Begriffspaar, mit dem demokratisches Handeln idealtypisch verbunden wurde: Allotrio- und Polypragmosyne, übersetzt Fremd- und Vieltun. Wodurch wird das Selbstverständnis der Fremd- und Vieltuer in der Antike bestimmt? Inwiefern ist ihr Verhalten als ein ,demokratisches‘ auszuweisen? Was lässt sich aus den antiken Quellen für aktuelle Debatten gewinnen? Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Krise der Demokratie westlicher Prägung, auf die vielerorts die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen antwortet, lädt die Ringvorlesung Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus dem Umkreis des Theaters und der Performance sowie der mit ihnen beschäftigten Wissenschaften dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Dabei sollen einerseits die gegenwärtigen Probleme und Krisen der klassischen Vorstellungen von Demokratie reflektiert werden: Die nur global zu lösenden Probleme Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung, die mit der Globalisierung verbundene Entwertung der alten Akteure und Institutionen, etwa der Nation und ihres Parlaments, die Erkenntnis der Mitverantwortung des Westens und seiner Wirtschaftsordnung an einer großen Zahl der gegenwärtigen Probleme. Andererseits soll aber auch gefragt werden, welcher Mensch oder welches Subjekt auf die so beschriebenen Herausforderungen wird antworten können? | |||
| HTA Ringvorlesung WS 20/21 Nature Theatre | 19 Apr 2021 | 01:33:32 | |
Gespräch Kelly Cooper & Pavol Liška mit Nikolaus Müller-Schöll Regie-Duo und Leitung des Nature Theater of Oklahoma: Kelly Copper und Pavol Liška sprechen mit Nikolaus Müller-Schöll, auch über deren neue Produktion "Burt Turrido. An Opera", welche momentan im Bockenheimer Depot geprobt wird. Ihre Choreografien, Musicals, Performances und Filme bewegen sich quer durch alle Genres und arbeiten mit Überhöhung, Subversion, Hoch-, Pop- und Trashkultur. Das Nature Theater of Oklahoma ist seit Jahren eine der interessantesten und skurrilsten internationalen Theatergruppen. Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im WS 2020/21 in Kooperation mit dem Festival Frankfurter Positionen – eine Initiative der BHF BANK Stiftung – und dem Künstlerhaus Mousonturm, koordiniert von der Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität. Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein? | |||
| HTA Ringvorlesung WS 20/21 Pat To yan | 19 Apr 2021 | 01:28:45 | |
Gespräch Pat To Yan mit Julia Weinreich Lesung von Ausschnitten aus »Eine posthumane Geschichte« durch Agnes Kammerer & Anna Bardavelidze Pat To Yan, 1975 in Hongkong geboren, ist Dramatiker, Regisseur und Lehrer. Er studierte Englische Literatur und Soziologie in Hongkong und Szenisches Schreiben in London an der Royal Holloway University. Sein Stück »Eine kurze Chronik des künftigen Chinas« war 2016 in der englischen Originalfassung als bislang erster Theatertext aus China zum Berliner Stückemarkt eingeladen. Es ist der erste Teil der Serie »Posthuman Journey«.Im zweiten Teil, »Eine posthumane Geschichte«, erforscht der Autor, was ´Menschsein´ in unserer Zukunft bedeuten könnte. Die Uraufführung wird aller Voraussicht nach am 6. Februar 2021 im Rahmen der Frankfurter Positionen am Schauspiel Frankfurt stattfinden. Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im WS 2020/21 in Kooperation mit dem Festival Frankfurter Positionen – eine Initiative der BHF BANK Stiftung – und dem Künstlerhaus Mousonturm, koordiniert von der Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität. Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein? | |||
| HTA Ringvorlesung WS 20/21 Rebecca Schneider | 19 Apr 2021 | 01:54:26 | |
Vortrag Rebecca Schneider Rebecca Schneider ist Professorin am Department für Theatre Arts and Performance Studies der Brown University, Providence. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf Theatergeschichte und Theorien der Intermedialität. Ihr Beitrag zur Vorlesungsreihe wird ausgehen von der Theorie Hannah Arendts. Bitte beachten: Diese Vorlesung findet ausschließlich digital via Zoom statt! Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im WS 2020/21 in Kooperation mit dem Festival Frankfurter Positionen – eine Initiative der BHF BANK Stiftung – und dem Künstlerhaus Mousonturm, koordiniert von der Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität. Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein? | |||
| HTA Ringvorlesung WS 20/21 Fiston Mwanza Mujila | 19 Apr 2021 | 01:35:25 | |
Fiston Mwanza Mujila liest aus "Der Garten der Lüste" Fiston Mwanza Mujila, in der Demokratischen Republik Kongo geboren, lebt und arbeitet in Graz. Er schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke und unterrichtet afrikanische Literatur an der Universität Graz. Sein Debütroman „Tram 83“ wurde vielfach ausgezeichnet und inzwischen für die Bühne adaptiert. Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein? | |||
| HTA Ringvorlesung WS 20/21 Gernot Grünewald | 19 Apr 2021 | 01:40:44 | |
Gernot Grünewald im Gespräch mit Matthias Pees Gernot Grünewald verknüpft in seinen Arbeiten immer wieder Recherchematerial mit literarischen Fragmenten zu hochkomplexen theatralen Geweben. Seine nächste Arbeit „Un/True“ befragt die Konstruktion unserer Wirklichkeiten im Widerspruch von Thesen, Behauptungen und Fakten. Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im WS 2020/21 in Kooperation mit dem Festival Frankfurter Positionen – eine Initiative der BHF BANK Stiftung – und dem Künstlerhaus Mousonturm, koordiniert von der Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität. Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein? | |||
| HTA Ringvorlesung WS 20/21 Ulrike Haß | 19 Apr 2021 | 01:41:59 | |
Ulrike Haß (Ruhr-Universität Bochum/Berlin) Vortrag: „Vom Eigensinn der Pluralität“ Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im WS 2020/21 in Kooperation mit dem Festival Frankfurter Positionen – eine Initiative der BHF BANK Stiftung – und dem Künstlerhaus Mousonturm, koordiniert von der Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität. Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein? | |||
| HTA Ringvorlesung WS 20/21 Carsten Nicolai | 19 Apr 2021 | 01:39:37 | |
Carsten Nicolai im Gespräch mit Rainer Römer Carsten Nicolai (Künstler und Musiker) Beeinflusst von wissenschaftlichen Bezugssystemen beschäftigt sich Nicolai häufig mit mathematischen Mustern wie Grids und Codes, aber auch mit Fehlern, Zufall und selbstorganisierenden Strukturen. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine elegante und konsequent minimalistische Ästhetik aus. Ringvorlesung der Hessischen Theaterakademie im WS 2020/21 in Kooperation mit dem Festival Frankfurter Positionen – eine Initiative der BHF BANK Stiftung – und dem Künstlerhaus Mousonturm, koordiniert von der Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität. Die Demokratie westlicher Prägung ist in einer Krise: Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung gehen mit der Entwertung der alten Akteure und Institutionen einher, etwa der Nation und ihres Parlaments. Vielerorts ist die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen die Antwort. Vor diesem Hintergrund lädt die Ringvorlesung Künstler*innen des Festivals „Frankfurter Positionen 2021“ und Wissenschaftler*innen aus den mit Theater und Performance beschäftigten Disziplinen dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Wie reagieren neue Formen des Theaters, der Choreografie, der Gattungen und Spielarten überschreitenden Darstellungsformen auf diese Krise? Wie geht sie in ihre Formen, Organisationsweisen und Inhalte ein? | |||
| Prozessbeobachtung: Episode 18 | 29 Mar 2021 | 00:50:25 | |
Am 16. Juni 2020 hat am Oberlandesgericht die Hauptverhandlung zum Mord an Walter Lübcke begonnen. Verhandelt wird auch der Angriff auf den Geflüchteten Ahmed I., angeklagt sind die Rechtsextremen Stephan E. und Markus H. für Mord sowie psychische Beihilfe zu diesem aus völkisch-nationalistischen und rassistischen Gründen Arthur Romanowski und Laura Schilling haben begonnen diesen Prozess zu beobachten und teilen zusammenfassend nach jeder Prozesswoche Beobachtungen, Wahrnehmungen und Entwicklungen der Verhandlung mit. In der achtzehnten Episode sprechen wir über das Ende des Prozesses: die Urteilsverkündung vom 28.01.2021, dessen Einordnung und Wirkung. | |||
| Turkish and Kurdish Theatre in Istanbul | 09 May 2023 | 00:28:56 | |
Podcast. From Gaston Glock; Justus Liebig University Gießen Interviews: Eylem Ejder (Dramaturg), Handan Salta (Theatre Critic), Heja Netirk (Actress, Singer), Kardelen Ezgi Yildiz (Actress), Öykü Eraslan (Actress) English Voice: Matea Buzuk Theatre plays: Medea “on -a thin- line” (Emre Koyuncuoğlu, Yasemin Nur, Simon Wachsmuth); Who Is Out There? The Last Hamlet of Mr. Muhsin - Kim Var Orada? Muhsin Bey’in Son Hamlet’i (Bogazici Performing Arts Ensemble (BGST)); The Death of an Anarchist (adapted from Dario Fo by Teatra Jiyana Nû) Theatre Companies: Dot (https://go-dot.org/), BAN Theater (www.bantheatre.com) Musik: Heja Netirk – Sobe (mbH) | |||
| Prozessbeobachtung: Episode 17 | 29 Mar 2021 | 00:48:28 | |
Am 16. Juni 2020 hat am Oberlandesgericht die Hauptverhandlung zum Mord an Walter Lübcke begonnen. Verhandelt wird auch der Angriff auf den Geflüchteten Ahmed I., angeklagt sind die Rechtsextremen Stephan E. und Markus H. für Mord sowie psychische Beihilfe zu diesem aus völkisch-nationalistischen und rassistischen Gründen Arthur Romanowski und Laura Schilling haben begonnen diesen Prozess zu beobachten und teilen zusammenfassend nach jeder Prozesswoche Beobachtungen, Wahrnehmungen und Entwicklungen der Verhandlung mit. In der siebzehten Episode sprechen wir über das Ende die Plädoyers der Verteidigung von Stephan E. und der Verteidigung von Markus H. Wir entschuldigen uns, die Qualität ist leider auch diesmal unerwartet schlecht gewesen. | |||
| Prozessbeobachtung: Episode 16 | 29 Mar 2021 | 01:04:46 | |
Am 16. Juni 2020 hat am Oberlandesgericht die Hauptverhandlung zum Mord an Walter Lübcke begonnen. Verhandelt wird auch der Angriff auf den Geflüchteten Ahmed I., angeklagt sind die Rechtsextremen Stephan E. und Markus H. für Mord sowie psychische Beihilfe zu diesem aus völkisch-nationalistischen und rassistischen Gründen Arthur Romanowski und Laura Schilling haben begonnen diesen Prozess zu beobachten und teilen zusammenfassend nach jeder Prozesswoche Beobachtungen, Wahrnehmungen und Entwicklungen der Verhandlung mit. In der sechzehnten Episode sprechen wir über das Ende der Beweisaufnahme und die Plädoyers der Bundesanwaltschaft und der Nebeklage. | |||
| HTA Ringvorlesung WS 20/21 Juliane Vogel | 22 Feb 2021 | 01:21:06 | |
Juliane Vogel: Die Unbeherrschbarkeit der Szene. Potentiale einer beweglichen Form. Die Szene ist eine volatile und bewegliche Form. Ihrer ursprünglichen Bedeutung „Zelt“ nach bezeichnet sie eine provisorische Struktur, die überall errichtet und wieder abgebaut werden kann. Der Vortrag verfolgt dieses Merkmal des Provisorischen in historischer Perspektive, im Kontext des Dramas und darüber hinaus. Er untersucht das Potential einer Form, die auch dann, wenn sie wie im Drama integriert und auf dem Theater sesshaft wird, weiterhin in Bewegung ist. Szenen versetzen das Gefüge in Unruhe, in das sie eingebunden sind. Der Vortrag will in einem historischen Teil den Versuchen nachgehen, die sich darauf ausrichteten, die Szene zu disziplinieren, zugleich aber das politische Potential einer Form aufzeigen, die überall dort, wo sie hinkommt, neue Erscheinungsräume eröffnet. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Krise der Demokratie westlicher Prägung, auf die vielerorts die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen antwortet, lädt die Ringvorlesung Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus dem Umkreis des Theaters und der Performance sowie der mit ihnen beschäftigten Wissenschaften dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Dabei sollen einerseits die gegenwärtigen Probleme und Krisen der klassischen Vorstellungen von Demokratie reflektiert werden: Die nur global zu lösenden Probleme Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung, die mit der Globalisierung verbundene Entwertung der alten Akteure und Institutionen, etwa der Nation und ihres Parlaments, die Erkenntnis der Mitverantwortung des Westens und seiner Wirtschaftsordnung an einer großen Zahl der gegenwärtigen Probleme. Andererseits soll aber auch gefragt werden, welcher Mensch oder welches Subjekt auf die so beschriebenen Herausforderungen wird antworten können? 12.11.2: Carsten Nicolai im Gespräch mit Rainer Römer 19.11.20: Ulrike Haß „Vom Eigensinn der Pluralität“ 26.11.20: Gernot Grünewald im Gespräch mit Matthias Pees 3.12.20: Fiston Mwanza Mujila im Gespräch mit Friederike Emmerling 10.12.20: Rebecca Schneider: “Appearing to Others as Others Appear” 17.12.20: Pat To Yan und Julia Weinreich (Schauspiel Frankfurt) 14.1.20: Nature Theater of Oklahoma im Gespräch mit Nikolaus Müller-Schöll 21.1.20: Christine Abbt: „Der antike Fremd- und Vieltuer und die Demokratie“ 26.1.20: Geumyhung Joeng – Entfällt 4.2.20: Bettine Menke: „Die Rechts-Ausnahme des „Flüchtlings“ – die Demokratie der Hinzu-Kommenden“ 11.2.20: Marc Siegel: „Vinge/Müller und das ideologische Leitungswasser“ 18.2.20: Juliane Vogel: „Die Volatilität der Szene. Potentiale einer beweglichen Form“ | |||
| HTA Ringvorlesung WS 20/21 Marc Siegel | 22 Feb 2021 | 01:44:11 | |
Vortrag Marc Siegel: Vinge/Müller und das ideologische Leitungswasser Vom 12-Spartenhaus (2013) bis zum Nationaltheater Reinickendorf (2017) führten die norwegisch-deutschen Künstler*innen Vegard Vinge und Ida Müller eine gründliche Kritik an der Institution des deutschen Staatstheaters durch. Obwohl diese Institutionskritik in diesen beiden extravaganten Produktionen recht deutlich wurde, war sie auch in früheren Arbeiten wie John Gabriel Borkman(2011) und Die Wildente (2009-10) präsent, in denen Vinge/Müller bereits alles in Frage stellten, von der Werbung, der Kommunikation mit der Presse, den Kartenpreisen, der Probenzeit bis zur konventionellen Länge eines Theaterabends und vieles mehr. Kritische Rezensionen ihrer Arbeit konzentrierten sich verständlicherweise auf ihre radikale Überarbeitung von Ibsen und die spektakuläre Innovation ihrer Bühnenästhetik – die obsessiv handbemalten Papp- und Holz- Konstruktionen, die maskierten Darsteller*innen, die akustischen Collagen. Vinge/Müllers Überarbeitung der Institution Theater geht aber über das hinaus, was sich auf der Bühne abspielt. Es geht um das ideologische Leitungswasser selbst. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Krise der Demokratie westlicher Prägung, auf die vielerorts die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen antwortet, lädt die Ringvorlesung Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus dem Umkreis des Theaters und der Performance sowie der mit ihnen beschäftigten Wissenschaften dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Dabei sollen einerseits die gegenwärtigen Probleme und Krisen der klassischen Vorstellungen von Demokratie reflektiert werden: Die nur global zu lösenden Probleme Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung, die mit der Globalisierung verbundene Entwertung der alten Akteure und Institutionen, etwa der Nation und ihres Parlaments, die Erkenntnis der Mitverantwortung des Westens und seiner Wirtschaftsordnung an einer großen Zahl der gegenwärtigen Probleme. Andererseits soll aber auch gefragt werden, welcher Mensch oder welches Subjekt auf die so beschriebenen Herausforderungen wird antworten können? 12.11.2: Carsten Nicolai im Gespräch mit Rainer Römer 19.11.20: Ulrike Haß „Vom Eigensinn der Pluralität“ 26.11.20: Gernot Grünewald im Gespräch mit Matthias Pees 3.12.20: Fiston Mwanza Mujila im Gespräch mit Friederike Emmerling 10.12.20: Rebecca Schneider: “Appearing to Others as Others Appear” 17.12.20: Pat To Yan und Julia Weinreich (Schauspiel Frankfurt) 14.1.20: Nature Theater of Oklahoma im Gespräch mit Nikolaus Müller-Schöll 21.1.20: Christine Abbt: „Der antike Fremd- und Vieltuer und die Demokratie“ 26.1.20: Geumyhung Joeng – Entfällt 4.2.20: Bettine Menke: „Die Rechts-Ausnahme des „Flüchtlings“ – die Demokratie der Hinzu-Kommenden“ 11.2.20: Marc Siegel: „Vinge/Müller und das ideologische Leitungswasser“ 18.2.20: Juliane Vogel: „Die Volatilität der Szene. Potentiale einer beweglichen Form“ | |||
| Platte die 4_11.02.2021 | 11 Feb 2021 | 00:22:32 | |
Platte die Folge 4 Musik und Allerlei von der Straße dieses Mal mit Geräuschen und Betten und Geräuschen - ice ice baby | |||
| HTA Ringvorlesung WS 20/21 Bettine Menke | 09 Feb 2021 | 01:35:28 | |
Vortrag Bettine Menke: Die Rechts-Ausnahme des „Flüchtlings“ – die Demokratie der Hinzu-Kommenden Giorgio Agambens Äußerung, „Flüchtling“ sei „die einzige Kategorie, die uns heute Einsicht in die Formen und Grenzen einer künftigen politischen Gemeinschaft gewährt“, taugt mir zum Ausgangspunkt. Denn „Flüchtling“ ist Figur der spezifischen, durch staatliche Regularien erzeugten, Nicht-Zugehörigkeit: Als Ausnahme von der vermeintlichen Normalität unter nationalstaatlicher Vorgabe, als Ausnahme vom Recht, die polizeilichen Maßnahmen überantwortet. Das ist, vereinfacht gesagt, der Vogelfreie; von diesen, die der National-Staat mit seiner Gründung schon (als Nicht-Zugehörige) schaffe, spricht Arendt, deren historisch gesättigte Darstellung der massenweisen Erzeugung von Flüchtlingen nach Nationalstaatsprinzip im 20 Jh. gegenwärtig diagnostisch zutrifft. Die spezifische Ausnahme, die Flüchtlinge vom Moment ihres Grenzübertritts an als Illegale definiert und im „Niemandsland“ des Irregulären festhält, muß als dringliche Frage nach dem Verhältnis von Demokratie und Repräsentation, bzw. Repräsentierbarkeit aufgefasst werden. Sie erfordert, die Unterminierung der Gewissheiten von Zugehörigkeit (zu Gemeinschaft(en)) zu denken, wie damit der Anforderung zur Delimitierung der Demokratie zu folgen: „Kein numerus claususfür die Hinzukommenden“ (Derrida). Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Krise der Demokratie westlicher Prägung, auf die vielerorts die Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen und Strukturen antwortet, lädt die Ringvorlesung Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus dem Umkreis des Theaters und der Performance sowie der mit ihnen beschäftigten Wissenschaften dazu ein, sich über das Verhältnis von Theater und Demokratie Gedanken zu machen. Dabei sollen einerseits die gegenwärtigen Probleme und Krisen der klassischen Vorstellungen von Demokratie reflektiert werden: Die nur global zu lösenden Probleme Migration, Erderwärmung und ökonomische Monopolisierung, die mit der Globalisierung verbundene Entwertung der alten Akteure und Institutionen, etwa der Nation und ihres Parlaments, die Erkenntnis der Mitverantwortung des Westens und seiner Wirtschaftsordnung an einer großen Zahl der gegenwärtigen Probleme. Andererseits soll aber auch gefragt werden, welcher Mensch oder welches Subjekt auf die so beschriebenen Herausforderungen wird antworten können? 12.11.2: Carsten Nicolai im Gespräch mit Rainer Römer 19.11.20: Ulrike Haß „Vom Eigensinn der Pluralität“ 26.11.20: Gernot Grünewald im Gespräch mit Matthias Pees 3.12.20: Fiston Mwanza Mujila im Gespräch mit Friederike Emmerling 10.12.20: Rebecca Schneider: “Appearing to Others as Others Appear” 17.12.20: Pat To Yan und Julia Weinreich (Schauspiel Frankfurt) 14.1.20: Nature Theater of Oklahoma im Gespräch mit Nikolaus Müller-Schöll 21.1.20: Christine Abbt: „Der antike Fremd- und Vieltuer und die Demokratie“ 26.1.20: Geumyhung Joeng – Entfällt 4.2.20: Bettine Menke: „Die Rechts-Ausnahme des „Flüchtlings“ – die Demokratie der Hinzu-Kommenden“ 11.2.20: Marc Siegel: „Vinge/Müller und das ideologische Leitungswasser“ 18.2.20: Juliane Vogel: „Die Volatilität der Szene. Potentiale einer beweglichen Form“ | |||