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Explorez tous les épisodes du podcast Wiener Börse Podcast
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| Titre | Date | Durée | |
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| EuroTeleSites FY2025: Stabilität vor Tempo | 11 Feb 2026 | 00:14:59 | |
85% Marge, sinkende Schulden und wachsendes Drittgeschäft - EuroTeleSites liefert solide Zahlen. CFO Lars Mosdorf erklärt, warum Stabilität Vorrang hat, weshalb trotz schneller Entschuldung keine Dividende kommt und wie über 400 neue Türme 2026 weiteres Wachstum sichern. Ein Infrastrukturmodell mit planbaren Cashflows und bewusst konservativer Strategie. | |||
| Marktleader statt Platzhirsch: Vienna Insurance setzt zum Sprung an | 10 Feb 2026 | 00:15:58 | |
Die Vienna Insurance Group ist eine der führenden Versicherungsgruppen in Zentral- und Osteuropa und sucht nun verstärkt die Aufmerksamkeit in Deutschland. Nicht nur deshalb ist die Gruppe auf den Hamburger Investorentagen zu Gast. In der Pre-Closing-Phase befindet sich derzeit eine Übernahme der Nürnberger Versicherungen. "Deutschland wird aber auch danach für uns ein Spezialmarkt bleiben", so CEO Hartwig Löger. Das heißt: Vienna Insurance strebt eine Profitabilisierung des Nürnberger-Geschäfts an, aber keine allgemeine Marktführerschaft in der deutschen Versicherungslandschaft. Der österreichische Vizekanzler und Finanzminister a.D.: "Wir verfolgen in unserer Assetallokation nach wie vor eine sehr konservative und defensive Strategie." Für Aktionäre bedeutet dies: "Die Dividende steigt und steigt." | |||
| Fondsmanager Wolfgang Matejka: "KI-Spending-Tsunami und Swing der Sektoren." | 17 Dec 2025 | 00:19:27 | |
2025 war stark. Aber kaum jemand hat bewusst outperformt. Wolfgang Matejka spricht Klartext. Märkte lebten vom Momentum, nicht von Überzeugung. KI trieb Kurse, aber ohne belastbares Geschäftsmodell. Europa bekam Rückenwind durch Erwartungen, nicht durch Wachstum. Für 2026 erwartet Matejka einen Sektorwechsel. Weg von KI-Spending. Hin zu Bau, Energie, Infrastruktur. Momentum bleibt wichtig. Selektion entscheidet. | |||
| Börsengang: Was spricht für ein IPO? | 09 Dec 2024 | 00:54:18 | |
Ein Börsengang bietet Unternehmen neue Finanzierungsmöglichkeiten, steigert die Bekanntheit und erhöht die Transparenz. Kein anderes Finanzierungsinstrument verschafft mehr Kapital, internationale Sichtbarkeit und bringt Ordnung in ein Unternehmen. In diesem Talk erfahren Sie, für welche Unternehmen sich der Schritt an die Börse wirklich lohnt. Die Vorteile eines Listings, die Veränderungen durch gesteigerte Transparenz und neue Öffentlichkeit sowie Best Practice-Beispiele von der PORR AG werden ausführlich erläutert. Zusätzlich werden die Anforderungen besprochen, die ein potenzieller Börsenkandidat wie PlanRadar an einen Börsenplatz hat. Zum Abschluss der Diskussion wurde der Kapitalmarkt in Europa thematisiert und erörtert, was es braucht, um diesen zu stärken.
Unsere Expertenrunde diskutiert im Rahmen des Future Forums in Kooperation mit Die Presse die Vorteile und Herausforderungen des Going und Being Publics.
Diskussionsteilnehmer:
- Karl-Heinz Strauss, CEO PORR AG
- Sander van de Rijdt, Co-CEO & Co-Founder PlanRadar GmbH
- Christoph Boschan, CEO Wiener Börse AG
Moderation: Michael Köttritsch, Redakteur bei Die Presse
Dieser Roundtable fand am 20. November 2024 im Studio von Die Presse statt.
➡️ Infos zum Service der Wiener Börse rund um das Thema Börsengang: https://www.wienerborse.at/listing/boersegang-ipo/
➡️ Infos zum einfache Kapitalmarkt-Einstieg für KMU & Scale-Ups – direct markt plus: https://www.wienerborse.at/listing/boersegang-ipo/directmarketplus/ | |||
| Assetmanager Matejka über "KI, Marktanteilsveränderungen, Globalopportunismus ... | 09 Dec 2024 | 00:18:33 | |
Wolfgang Matejka von Matejka & Partner setzt für die Zukunft voll auf die "Sprache der Wirtschaft" und wünscht sich diese endlich auch deutlicher artikuliert in Europa. Europa braucht eine Fiskalunion (nicht zuletzt als Antwort auf Trumps USA), und Deutschland sucht den Elon Musk. "KI könnte hilfreich sein." Weniger hilfreich sind "Anträge auf Erteilung eines Antragsformulars" (sprich: Bürokratie), wie Reinhard Mey singt. Matejka sieht einen "Überhang an Macht in nicht produzierenden Bereichen". Wohin fließt das Geld? "80 % sind schon in den USA. Sie haben sich selbst als besten Hafen erkannt." Europa und insbesondere Deutschland profitieren noch immer von einem Globalopportunismus. "Ich erwarte eine sehr sprunghafte, aber dann doch nachhaltige Interessenslage zugunsten kleinerer und mittlerer Werte." Eine Akquisitionswelle könnte Deutschland diesbezüglich erfassen. | |||
| Zumtobel Group: Innovation trotz Gegenwind | 05 Dec 2024 | 00:08:10 | |
Thomas Erath, CFO der Zumtobel Group, betont trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen den Fokus auf Innovation. "Wir investieren stark in Forschung und Entwicklung, um mit innovativen Beleuchtungslösungen und Designerkooperationen die Konkurrenz hinter uns zu lassen." Während Süd- und Südosteuropa mit Problemen kämpfen, sieht Zumtobel Wachstumschancen im britischen Markt. "Trotz des schwierigen Umfelds konnten wir im ersten Halbjahr wachsen, während viele Wettbewerber dies nicht geschafft haben", sagt Erath stolz. Zudem hält das Unternehmen an Kooperationen mit Siemens und ABB fest, um im Bereich der intelligenten Gebäudetechnik neue Chancen zu erschließen. Erath zeigt sich verhalten optimistisch: "Es sind Projekte in der Pipeline, die uns Zuversicht geben."
Fazit: Zumtobel setzt auf Innovation und Kooperation, um trotz widriger Umstände erfolgreich zu bleiben. | |||
| "KI-Gewinner" Kontron AG nach 9 Monaten: CFO Billek: "Umsatzschub nach Katek-Akquisition" | 02 Dec 2024 | 00:12:54 | |
Die Kontron AG - IoT, Industrie 4.0, 5G - mit über 7000 Mitarbeitern in 24 Ländern tätig, ist ein klarer KI-Gewinner: "Die Basis für KI-Daten ist zu 75% IoT. IoT ist ähnlich wie bei den Gliedmaßen im Verhältnis zur künstlichen Intelligenz der Kopf oder das Gehirn." Das Kontron-Betriebssystem ist zum Beispiel in (autonom fahrenden) Zügen, an Gleisen oder in Signalleuchten verbaut. CFO Dr. Clemens Billek auf dem Frankfurter Eigenkapitalforum: "Kontron hilft allen Bahnunternehmen Europas bei der Pünktlichkeit und Effizienz." Die Kontron AG und Qualcomm kooperieren bei der Transformation von Edge-Computing und KI. Insgesamt 4.500 Kunden aus den Bereichen Green Tech (Wallboxen) sowie Aerospace und Defense, einzig der Solar-Sektor läuft derzeit nicht so gut. "Umsatzschub nach Akquisitionen, darunter die Katek Group." Die Umsatzerlöse liegen nach 9 Monaten bei 1,2 Milliarden. Konzernergebnis nach Minderheitsanteil: 62 Millionen. | |||
| UBM CEO Winkler - "Liquidität ist entscheidend, ob man das schwierige Jahr 2025 übersteht" | 28 Nov 2024 | 00:10:42 | |
Thomas Winkler, CEO von UBM Development, betont die Bedeutung einer soliden Liquidität, um schwierige Zeiten zu überstehen. "Survive 25 - Liquidität ist entscheidend, ob man das schwierige Jahr 2025 übersteht", so Winkler. Trotz hoher Investitionen und Rückzahlungen konnte UBM die Liquidität von 143 Millionen Euro halten. Die Verdreifachung der Wohnungsverkäufe stimmt ihn zuversichtlich: "Der Wohnungsmarkt erlebt einen positiven Wendepunkt." Zudem sieht Winkler Vorteile in einer Marktbereinigung, da weniger Wettbewerb die Preisdurchsetzung verbessert. Der aktuelle Aktienkurs liegt bei nur einem Drittel des Nettovermögenswerts. Winkler hält dies für eine deutliche Marktübertreibung. Übernahmegerüchten tritt er entschieden entgegen. "Unsere beiden Großaktionäre sind nicht verkaufswillig", betont Winkler. Die Stabilität des Unternehmens sieht er als Grundstein für weiteres Wachstum. | |||
| Marinomed Biotech AG gerettet? CEO Andreas Grassauer: | 27 Nov 2024 | 00:18:14 | |
Zeit ist Geld. Im August musste die Marinomed Biotech AG bekanntlich ein Sanierungsverfahren beantragen. Das österreichische Bezirksgericht gewährt einen dreimonatigen Schutz vor den Gläubigern, die Mitte November diesem Sanierungsplan zustimmten. Die Rückzahlungsquote liegt bei 30 % vor, zahlbar in mehreren Tranchen innerhalb von zwei Jahren, wobei Marinomed 5 % als Barquote hinterlegen muss. Ein Teil der Mittel soll nun durch den Verkauf des Carragelose-Geschäftsbereichs an Unither Pharmaceuticals generiert werden. CEO Andreas Grassauer: "Wir verkaufen das Tafelsilber, aber behalten das Gold. 5 Millionen kommen up front beim Closing, die Earnout-Komponente hängt dann vom Erreichen von spezifischen Meilensteinen ab." Marinomed ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen: "Es wäre besser gewesen, das Unternehmen mit mehr eigenem Kapital auszustatten", gesteht Grassauer auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt. "Die Story ist aber intakt. Es gibt noch immer 400 Millionen Allergiker da draußen." | |||
| UNIQA-Chef: "Klimawandel setzt Versicherungen massiv unter Druck" | 21 Nov 2024 | 00:13:30 | |
UNIQA-Chef Andreas Brandstetter spricht über die Folgen des Klimawandels für die Versicherungsbranche. 330 Millionen Euro Schaden durch Naturkatastrophen – eine enorme Belastung. UNIQA reagiert mit Diversifizierung, Kosteneffizienz und Digitalisierung. Die neue Strategie "UNIQA 3.0 - Growing Impact" soll Stabilität sichern und die Relevanz für Kunden erhöhen. Brandstetter sieht im digitalen Wandel die Chance, die Branche zukunftsfähig zu machen und trotz steigender Schäden Innovation zu bieten. | |||
| Oops, they did it again! Trump first. Alois Wögerbauer: "Und Europa muss sich nun eine eigene Welt bauen" | 06 Nov 2024 | 00:09:58 | |
Make America unreliable again! Trump wird auf seine alten Tage tatsächlich erneut Präsident der Vereinigten Staaten. Alois Wögerbauer, Geschäftsführer 3 Banken Gruppe der Generali Versicherung AG: "Spannend zu beobachten, ob die Republikaner nun auch beide Kammern gewinnen." Siehe da: die Tesla-Aktie steigt bereits. Allgemein reagiert die Börse, wie erwartet, positiv: "Das ist logisch und nachvollziehbar." Donald, König des Wilden Westens, "möchte die US-Wirtschaft vor der Welt schützen". Aber auch die Inflation steigt angesichts sinkender Steuern und einer restriktiven Zollpolitik. Wögerbauer hat seine Zweifel, dass auf diese Weise die hohe Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen ist. Noch mehr Autarkie? "Der Trend ist gelegt. Der wahre Konkurrent der USA sind aber China und der asiatische Raum." Europa muss eigenständiger werden und sich "eine eigene Welt bauen". Bei einem Zollwettlauf ist Europa in jedem erdenklichen Szenario auf der Verliererseite. | |||
| Wenn der Postman einmal klingelt - Q3-2024 Österreichische Post | 05 Nov 2024 | 00:08:26 | |
"Unser Paketwachstum verzeichnet weiter zweistellige Raten," erklärt Harald Hagenauer, Head of Investor Relations bei der Österreichischen Post, und hebt die starke Performance des dritten Quartals 2024 hervor. Mit dem neuen CEO Walter Oblin zeigt sich das Unternehmen stabil und wachstumsorientiert: Oblin knüpft nahtlos an die Erfolge seines Vorgängers an und konnte das operative Ergebnis (EBIT) um 11 % auf 145 Millionen Euro steigern. Der Aufschwung wird vor allem durch das Paket- und Briefgeschäft gestützt. "Besonders in Osteuropa und der Türkei sehen wir kräftiges Wachstum im Paketgeschäft," berichtet Hagenauer. Auch die Tochtergesellschaft Bank 99 legt weiter zu und erreicht nun 300.000 Kunden. Für die kommenden Jahre erwartet Hagenauer zwar weiterhin Zuwächse im Paketsegment, doch weniger Dynamik: "Zwar gehen wir nicht mehr von zweistelligen Zuwachsraten aus, aber eine Steigerung von etwa 5-6 % ist realistisch." Trotz eines leicht abgeschwächten Wachstums bleibt die Österreichische Post positiv eingestellt und sieht sich gut aufgestellt, um von der anhaltenden Nachfrage nach Paketlösungen zu profitieren. | |||
| Weltspartag vs. Weltinvestment. Boschan, CEO Börse Wien: "Aktien schlagen jede Klasse... | 31 Oct 2024 | 00:15:58 | |
100 Jahre Weltspartag. Aber wäre ein Weltinvestitionstag nicht sinnvoller? Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse: "Mittlerweile ist es doch eine kleine Bürde geworden, auch weil das Sparen auf Sparbüchern oder mit Zinsprodukten zwar ein erster Ansatz sein kann, aber wer langfristig substanzielle Renditen oberhalb der Geldentwertung erzielen will, der hat damit nicht das richtige Instrument. Die Aktienanlage ist die einzige Anlage, die substanzielle Renditen oberhalb der Inflationsrate bringt. Aktien schlagen langfristig jede andere Anlageform um mindestens das Doppelte." Jeder vierte Österreicher hält derzeit Kapitalmarktprodukte: Fonds, ETFs, Anleihen, Aktien. Es sind Marktteilnehmer, die sich für die Zukunft ein Ende der "steuerlichen Diskriminierung" wünschen - wie das zum Beispiel in skandinavischen Ländern längst der Fall ist. "Eine Riesensteuereskalation entlang dieser Investmentreise", die sich zudem in der Pensionssicherung nicht einmal auszahlt. | |||
| Von der Zahnbürste bis zur Anästhesie: Gallmetzer HealthCare putzt sich für die Börse heraus: Mehr Biss im Portfolio? | 16 Dec 2025 | 00:22:02 | |
Mehr Biss im Portfolio: Familienholding Gallmetzer HealthCare will auch an der Wiener Börse durchstarten. Im Börsenradio erzählt Dietrich Gallmetzer, wie er aus einem kleinen Dentallieferanten mit 4 Mitarbeitern einen Konzern mit über 60 Mio. Euro Umsatz und der Nummer-2-Position im italienischen Dentalhandel gemacht hat. Heute bündelt Gallmetzer HealthCare mit Gerhò (40.000 Dentalartikel, 24-Stunden-Lieferung), Intermedical Pharma (Dentalanästhesie mit EU-Zulassung ab 2026) und der nachhaltigen Zahnpflegemarke Promis ein Dental-Ökosystem vom Großhandel bis zur Zahnbürste aus "Flüssigholz" mit 6.500 Borsten. Die Zahnbürste wird in über 30 Ländern bis in die USA verkauft. Themen sind auch Globalisierung, Preisdruck und warum Zuverlässigkeit für Zahnärzte oft wichtiger ist als der letzte Prozentpunkt beim Rabatt. Für Anleger spannend: das geplante Listing im direct market plus in Wien mit 16 Mio. Aktien zu einem Referenzpreis von 2,54 Euro, rund 15 % Umsatzwachstum - und ein Familienunternehmer, der den "Biss-Faktor" seiner Kunden genauso wichtig nimmt wie das EBITDA. | |||
| Q3 PALFINGER AG, CFO Strobichler: "Zweitbestes Ergebnis 2024. Unterschiedliche Geschwindigkeiten" | 28 Oct 2024 | 00:07:22 | |
Gutes Ergebnis in den ersten drei Quartalen 2024 bei der österreichischen Palfinger AG: Umsatz 1.745,0 Mio. Euro, EBIT: 158,7 Mio., EBIT-Marge von 9,1 %. CFO Felix Strohbichler über den anhaltend geringen Auftragseingang in den Kernmärkten: "Die Kaufzurückhaltung in den USA ist deutlich zu spüren, besonders seit Kamala Harris ernsthafte Chancen, die Wahlen zu gewinnen, zugesprochen werden." Gut laufen die Geschäfte in Lateinamerika und Asien (mit Ausnahme China), ein "sehr gutes Aktivitätsniveau" sieht Strohbichler in Südeuropa, insbesondere der Bereich "Marine" performt hervorragend. Weiterhin Zurückhaltung erwartet Palfinger in Deutschland, zumindest für 2025. "Langfristig gibt es in Deutschland aber einen massiven Bedarf an Wohnraum und Infrastrukturmaßnahmen." Akquisitionen hat Palfinger derzeit nicht im Blick. | |||
| Q3 A1 Telekom Austria AG. Thomas Arnoldner: | 16 Oct 2024 | 00:11:56 | |
Bei A1 Telekom Austria AG stiegt der Umsatz Q3 um 2,1 % und das EBITDA um 5,1 % - Auf 9 Monatssicht liegen Umsatz und Ergebnis noch nicht ganz auf Linie - Umsatz plus 1,5 % - Das EBITDA ist zwar um 4,4 % auf 1,5 Mrd. Euro gestiegen, das EBIT aber ist um 8,4 % auf 650 Mio. Euro zurückgegangen. "Wir kommen aus einem Rekordjahr 2023", so Thomas Arnoldner, Deputy CEO der A1 Telekom Austria AG, "in diesem Kontext ist das trotzdem ein sehr respektables Ergebnis. Ein solides Ergebnis, das in erster Linie auf die starke Performance der internationalen Märkte zurückzuführen ist. Fast 350 Millionen Cashflow, und Big Data ist im ersten Quartal um fast 29 % gewachsen. Wir rechnen insgesamt mit einem soliden Wachstum." Im 4. Quartal erhofft sich A1 eine stärkere Performance im Hardwaregeschäft (Hardwarelösungen, Smartphones). Zudem soll der Glasfaserausbau in Serbien das Unternehmen stärken. | |||
| Zuckerberg, Preisverfall und Gewinneinbruch - Agrana CEO Büttner: | 10 Oct 2024 | 00:13:57 | |
Stephan Büttner, CEO der Agrana Beteiligungs-AG, spricht über den massiven Preisverfall beim Zucker, steigende Kosten und die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs. Agrana kämpft in einem schwierigen Marktumfeld und optimiert Kosten, nutzt Synergien und setzt auf den stabilen Fruchtbereich, um langfristige Stabilität zu gewährleisten. Zudem erklärt Büttner, wie Flutschäden in Österreich die Produktion beeinträchtigen und welche Schritte Agrana unternimmt, um das Vertrauen der Investoren zu stärken. | |||
| Österreich - Das Tor zu Wachstumschancen in Zentral- und Osteuropa - Chancen bei "VIG, Strabag, Do & Co, und Andritz" | 08 Oct 2024 | 00:10:46 | |
Friedrich Mostboeck, Erste.: Diese CEE-Länder wachsen deutlich stärker als der Durchschnitt der Eurozone, was sich aber noch nicht ausreichend an der Börse widerspiegelt. Der Grund dafür ist, dass Investoren eher auf große, etablierte Unternehmen setzen, während der österreichische Leitindex ATX hauptsächlich aus kleineren, zyklischen und volatilen Werten besteht. Der ATX ist derzeit historisch günstig bewertet, mit einem KGV von 8 und einer Dividendenrendite von 6 %. Mostboeck sieht daher großes Aufholpotenzial für den ATX in den kommenden Monaten. Bei den globalen Marktnischen empfehlen wir beispielsweise Andritz, einen weltweiten Anlagenbauer, oder Do & Co, die im gesamten Luftfahrt-Catering sowie im Event-Catering tätig sind. Stark in Osteuropa ist die VIG, die in diesem Bereich sicher die führende Versicherung ist und weiteres Potenzial bietet. Auch Strabag ist führend in der Region Osteuropa, insbesondere im Bereich des Straßen- und Tunnelbaus." | |||
| IPO Spotlight: Die Rolle der Investmentbank beim Börsengang | 27 Sep 2024 | 00:25:18 | |
IPO Spotlight – gemeinsam mit Trending Topics beleuchten wir das Thema Börsengang aus unterschiedlichen Perspektiven. Investorinnen und Investoren, Unternehmen und Kapitalmarkt-Profis sprechen über ihre jeweiligen Motive, Erwartungen und Entscheidungskriterien, die ersten Schritte der Vorbereitung sowie Erfolgsfaktoren des Börsengangs. | |||
| Wolfgang Matejka: "Nehmt die 69 Seiten von Draghi und nagelt sie an die Brüsseler Tore!" | 18 Sep 2024 | 00:20:36 | |
Neben der bevorstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed heute diskutiert Wolfgang Matejka auch die Vorschläge von Mario Draghi zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas durch Bürokratieabbau und bessere Nutzung von Technologien: "Was ich tun würde, wäre es, die 69 Seiten, die Mario Draghi vor knapp drei Wochen emittiert hat, was Europa tun müsste, ausdrucken und irgendwo hin nageln. An die Brüsseler Tore oder an andere Tore. So wie es früher die Thesen an die Kirchen waren. Das sind einige der Thesen: Du brauchst weniger Bürokratie, weniger Administration. Du brauchst eine Art Fiskalunion. Ohne die geht das nicht." … - Was passiert mit der Rheinmetall-Aktie, wenn es zu einem Frieden kommen? Welche Aktien geraten durch die Überschwemmungen unter Hochwasser? Und: Einen Blumenstrauß der Leiden bei den Small- und Mid Caps, schuld ist auch Mifid-II. - Wann lernt die Politik, dass Investoren auch Wähler sind? | |||
| Alois Wögerbauer: "Die Chefs von Microsoft und Apple werden keine schlaflosen Nächte wegen des US-Wahlausgangs haben!" | 17 Sep 2024 | 00:14:15 | |
Alois Wögerbauer: "Die Chefs von Microsoft und Apple werden keine schlaflosen Nächte wegen des US-Wahlausgangs haben, da geht es um Megatrends und neue Technologien. Ich glaube, dass die Auswirkungen der Wahl tendenziell überschätzt werden. Man sollte sich hier nicht nervös machen lassen." - Fed Zinskommentar: "Natürlich kommt die Aussage "sinkende Zinsen sind gut für Aktienmärkte", das ist die historische Erfahrung, sie stimmt aber nur mit einer Einschränkung. Sie stimmt dann, wenn wir nicht in eine Rezession gehen. - Warum gibt es immer wieder Rekorde im Goldpreis? - Aktienstrategie der Stunde: "Amerika bleibt der wesentliche Aktienmarkt. Es ist zu früh, jetzt in Small- und Mid Caps zu gehen. Wir sind zurückhaltend bei China und Emerging Markets. Viele Anleger machen den Fehler, dass Sie die Lage und Stimmung in Österreich und Deutschland auf die globale Welt ausrollen und das ist einfach falsch. | |||
| Heike Arbter von der Raiffeisen Bank International auf dem BSW-Forum: "Zertifikate sind unser Steckenpferd" | 13 Sep 2024 | 00:09:31 | |
Heike Arbter (EUSIPA-Präsidentin und Head of Raiffeisen Zertifikate) über das Anlageuniversum der Produkte bei der Raiffeisen Bank International AG: "Kapitalschutz ist nach wie vor wichtig. In Österreich ist auch der Teilschutz gut etabliert." Die Turbulenzen an den Börsen im August nennt Arbter ein "volatiles Ereignis" - von einer Korrektur oder gar einem Crash könne nicht die Rede sein. Dennoch rät Arbter dazu, die Erträge über Hebelzertifikate abzusichern: "Oder man switcht zu Kapitalschutz- oder Bonuszertifikaten", so Arbter beim BSW-Forum des Bundesverbands für strukturierte Wertpapiere. Die Nachfrage nach diesen Produkten steigt auch bei der Raiffeisen. "Das ist nichts für ein Spezialistenpublikum, sondern für eine breite Öffentlichkeit." Weitere Informationen zur Raiffeisen Bank International und ihren Produkten gibt es schon bald im Börsenradio. | |||
| Gregor Rosinger "ROSGIX klettert auf 4.000 Punkte - Vervierfachung in 10 Jahren" | 12 Sep 2024 | 00:09:06 | |
Gregor Rosinger, Generaldirektor der Rosinger Group, ist stolz auf seinen Rosinger-Index (ROSGIX https://go.brn-ag.de/362 ), der in zehn Jahren eine Vervierfachung erreicht hat. Vergangene Woche sprang er erstmals über 4.000-Punkte. Der ROSGIX basiert auf einem Total-Return-Ansatz, bei dem sich die enthaltenen Werte ausgleichen. Rosinger betont, dass der Index in Krisenzeiten stabile Renditen bietet und noch niemals ein negatives Jahr erlebt hat. Auch im Corona Jahr nicht. Scharfe Kritik dagegen äußert Rosinger zur aktuellen Krise in der Autoindustrie, speziell zu Volkswagen. Er bemängelt, dass der Konzern vom Kurs abgekommen ist und Autos produziert, die am Markt vorbeigehen. "Früher stand VW für bezahlbare Autos mit Fahrspaß - heute überfordern teure E-Modelle die Kunden." Rosinger sieht VW gefährdet, Absatz und Arbeitsplätze zu verlieren. | |||
| 20 Jahre CCP Austria - die zentrale Rolle in Österreichs Kapitalmärkten | 11 Sep 2024 | 00:09:45 | |
Die CCP Austria, eine zentrale Gegenpartei, ist ein zentraler Akteur im österreichischen Kapitalmarkt. Sie fungiert als Vermittler an der Wiener Börse, indem sie Geld- und Wertpapierflüsse abwickelt und die Erfüllung von Verträgen garantiert. "Sicherer, einfacher, besser!" - so beschreibt Prokurist Manuel Kurz die Arbeit der CCP Austria. Diese Rolle erhöht das Vertrauen der Anleger und stärkt die Marktstabilität. Ein ausgeklügeltes Risikomanagement schützt vor Ausfällen, falls ein Clearing-Teilnehmer seine Verpflichtungen nicht erfüllen kann. Insbesondere seit der Übernahme der Abwicklungsgeschäfte für die österreichische Strombörse EXA 2021 spielt die CCP Austria auch im Energiemarkt eine bedeutende Rolle. In Zeiten hoher Energiepreise beweist sie ihre Bedeutung. Zukünftig wird die CCP Austria durch strenge Regulierung der ESMA und regelmäßige Stresstests weiter gestärkt. Der Fokus bleibt auf der Verbesserung von Sicherheit, Einfachheit und Effizienz. "Die CCP Austria bleibt ein unverzichtbarer Akteur für Stabilität und Vertrauen im Kapitalmarkt." | |||
| "Noch nie wurde ein Crash in der Tageszeitung angekündigt" | 15 Dec 2025 | 00:10:36 | |
Crash-Warnungen füllen Tageszeitungen. Alois Wögerbauer bleibt ruhig. Er erklärt, warum Gold Versicherung bleibt und Aktien weiter getragen werden. Drei starke Börsenjahre schließen weiteres Wachstum nicht aus. Risiken sieht er bei der US-Notenbank und im KI-Sektor. Ein Gespräch über Vertrauen, reale Assets und einen klaren Blick auf 2026. | |||
| IPO Spotlight: Warum Blockpit den Börsengang will – feat. CEO Florian Wimmer | 04 Sep 2024 | 00:21:43 | |
PO Spotlight – gemeinsam mit Trending Topics beleuchten wir das Thema Börsengang aus unterschiedlichen Perspektiven. Investorinnen und Investoren, Unternehmen und Kapitalmarkt-Profis sprechen über ihre jeweiligen Motive, Erwartungen und Entscheidungskriterien, die ersten Schritte der Vorbereitung sowie Erfolgsfaktoren des Börsengangs.
In dieser Ausgabe begrüßen wir Florian Wimmer, CEO und Mitgründer der Blockpit AG. Mit Blockpit gibt es in Österreich einen internationalen Player in Sachen Krypto-Steuern, der mit seiner Software Kunden dabei hilft, korrekt Steuern für Bitcoin und Co zu bezahlen. Das Scale-up ist bereits eine Aktiengesellschaft und zeigt klare Ambitionen, einmal einen Börsengang zu machen – und genau darüber sprechen wir heute in unserem Podcast.
Die Themen:
Das Geschäftsmodell von Blockpit
Ausweitung auf den „Business 2 Governments“-Bereich (B2G)
Warum Blockpit zur Aktiengesellschaft wurde
Gründe & Ziele für einen IPO
Wie sich das Scale-up auf einen möglichen Börsengang vorbereitet
Wie man die Wiener Börse und US-Investoren kombinieren könnte
Mehr zum Thema Börsengang und Listing an der Wiener Börse: https://www.wienerborse.at/listing/boersegang-ipo/
https://www.wienerborse.at/ipo-spotlight/ | |||
| UBM Development trotz Herausforderungen auf Kurs | 29 Aug 2024 | 00:11:42 | |
Nach dem schwierigen Jahr 2023 hatte UBM-CEO Thomas Winkler gesagt, "Es wird wieder Tag werden - und wenn es hell wird, wollen wir nicht nackt dastehen!". Ein halbes Jahr später ist es heller geworden in der Branche und bei UBM. "Wir tragen mehr als ein Feigenblatt". Also Aufatmen, "die Stufe Survive until 25 ist überschritten. Wir haben den Verlust mehr als halbiert. Liquidität oberste Priorität." Trotz eines negativen Vorsteuerergebnisses von 10,9 Mio. Euro erwartet Winkler im zweiten Halbjahr deutliche Verbesserungen. Ein erfolgreich abgeschlossenes Liquiditätsprogramm brachte 75 Mio. Euro ein, und der geplante Verkauf des Projekts Timber Pioneer in Frankfurt wird im vierten Quartal erwartet. Das Unternehmen setzt verstärkt auf Holzbau, um Kosten zu senken und den steigenden Bedarf an Wohnraum zu decken. "Unser Geschäft muss wieder repariert werden, damit der Motor wieder läuft und Gewinn produziert, der ausgeschüttet werden kann." Die Standardisierung und Modularisierung sollen helfen, die Effizienz zu steigern und gleichzeitig Nachhaltigkeit zu fördern. | |||
| FACC CFO Heindl auf dem HIT: | 27 Aug 2024 | 00:15:58 | |
Florian Heindl, der neue CFO der FACC AG, besucht Airbus, den wichtigsten Kunden des Unternehmens. "Die Wahrheit liegt in der Brieftasche", betont Heindl und hebt die Notwendigkeit hervor, effizienter zu werden und Kosten im Griff zu behalten. Die FACC liefert seit über 30 Jahren Flugzeugteile wie Sharklets an Airbus und feiert die Auslieferung des 2000. Airbus-Flugzeugs mit FACC-Komponenten als Meilenstein.Florian Heindl konzentriert sich auf Kostenkontrolle und die Verbesserung der Liquidität. "Wachstum werden wir haben", sagt Heindl, "müssen aber aufpassen, dass uns die Kosten nicht davonlaufen." Eine Taskforce soll Prozesse optimieren und den Cashflow verbessern, um blockierte Liquidität freizusetzen. Trotz 25 % Umsatzwachstum und 50 % Ergebnisanstieg im ersten Halbjahr bleibt der Jahresausblick stabil. Die FACC setzt auf die zivile Luftfahrt und erweitert ihre Produktion nach Kroatien, um Kosten zu senken. Die Botschaft: FACC zielt durch Effizienz und strategische Expansion auf nachhaltiges Wachstum in der zivilen Luftfahrt. | |||
| H1/2024 Uniqa AG. CEO Brandstetter: "Osteuropa zieht deutlich kräftiger an als Österreich" - EBIT +20 % - Prämien 4 Mrd. | 22 Aug 2024 | 00:14:22 | |
Nur ein Krieg macht Sinn. Der gegen den Klimawandel. Deshalb geht UNIQA seit Juli den Weg des ESG-Beratungshauses mit Sustainable Business Solutions und möchte die eigene Wertschöpfungskette entsprechend ausdehnen. "Wachstum ist möglich." Warum nicht in Bosnien-Herzegowina? "Osteuropa zieht deutlich kräftiger an als Österreich", so Uniqa-CEO Andreas Brandstetter, der zurzeit in Sarajevo weilt. Bei der Gesundheitsvorsorge (Corporate Health) wächst die Ukraine am stärksten. "Das zeigt auch, wie Osteuropa generell mit Krisen umgeht." Zu den H1-Zahlen: Das Ergebnis vor Steuern steigt um fast 20 % auf gerundete 277 Mio. Euro. Die Prämien klettern auf über 4 Mrd. Euro. Ein starkes Wachstum mit über 10 % verzeichnet das Unternehmen im Bereich der Schaden- und Unfallversicherungen sowie Krankenversicherung. | |||
| Frequentis HJ24 - CEO Haslacher: "Starkes Wachstum auch im Jahr 2024" | 14 Aug 2024 | 00:17:13 | |
Frequentis AG, ein Wiener Hightech-Unternehmen und Global Player für Flugsicherungssysteme und Software für Sicherheitsbehörden, verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 einen Anstieg von 10 % beim Auftragseingang und Umsatz. Erfreulich auch der Auftragsbestand mit einem Plus von fast 20 %. CEO Norbert Haslacher: "Wir wachsen in allen Bereichen und in allen Regionen. Wir hatten ein sehr gutes Jahr 2023. Den Weg konnten wir auch im ersten Halbjahr 2024 fortsetzen." Das Ergebnis ist wie erwartet rückläufig - typisch für Frequentis. "Das ist aufgrund der Saisonalität im Public Sector. Wir zeigen bis zur Kundenabnahme nur Kosten. Die Projekte werden im zweiten Halbjahr abgeschlossen. Dann erst fließt Umsatz. An unserer Guidance für 2024 hat sich aber nichts geändert." Außerdem hat Frequentis kürzlich die österreichische Firma Groiss Informatics erworben, um deren Workflow-Management-Tool in die eigenen Produkte zu integrieren. Darüber hinaus gibt es eine neue Partnerschaft mit der neuseeländischen Firma Tate, um im öffentlichen Sicherheitsbereich in den USA Fuß zu fassen, da dort das Vertriebsmodell anders als in Europa ist. | |||
| Q2/2024. Polytec Group. CEO Markus Huemer: | 14 Aug 2024 | 00:15:51 | |
Ob Elektromobilität oder Verbrenner: die Polytec Group kann mit beiden Antriebsformen gut leben, wünscht sich aber mehr Planbarkeit. CEO Markus Huemer: "Der Trend bei den Nutzfahrzeugen ist rückläufig, gut hingegen läuft es bei Smart Plastics (intelligente Kunststofflösungen). Das kompensiert das eine oder andere aus dem Automotive-Geschäft." Das Q1 hatte den Turnaround gebracht für Polytec - das Q2 hat diesen bestätigt. Auf Jahressicht will Polytec wieder profitabel sein, auch unterm Strich. Der Konzernumsatz steigt in H1 um 3 % auf 349,6 Mio. Das EBIT kletterte auf 3,5 Mio. Euro. Der Gesamtverlust reduziert sich auf 2,7 Mio. "Mit einem negativen Nettoergebnis können wir nicht zufrieden sein", so Huemer, "die Planbarkeit in einem hohen Zinsumfeld macht uns Kopfzerbrechen." | |||
| Q2-24 Österreichische Post IR Hagenauer: | 07 Aug 2024 | 00:08:50 | |
Harald Hagenauer, Head of Investor Relations der Österreichischen Post, über Georg Pölzl, der nach 15 Jahren als CEO in den Ruhestand. "Er hat eine große Transformation vom Briefgeschäft hin zum lukrativen Paketgeschäft vorangetrieben." Trotz Inflationsherausforderungen verzeichnete die Post im zweiten Quartal 2024 das beste Quartal ihrer Geschichte, begünstigt durch die Europawahlen und die steigende Briefwahl-Nachfrage. Hagenauer betont, dass Preisanpassungen nötig sind, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Diskussion dreht sich um Herausforderungen bei der Briefwahl, die Inflation in der Türkei und die Dominanz von Online-Händlern wie Amazon auf dem österreichischen Paketmarkt. Mit Walter Oblin als neuem CEO wird Stabilität signalisiert, das Geschäftsmodell bleibt weitgehend unverändert. Investoren können weiterhin auf attraktive Dividenden setzen. "Der neue CEO wird Zeit benötigen, seine Strategie zu schärfen, die Grundausrichtung bleibt jedoch bestehen." | |||
| IPO Spotlight: Die wichtigsten Tipps & Tricks für den Börsengang – feat. Martin Steinbach | 29 Jul 2024 | 00:28:03 | |
IPO Spotlight – gemeinsam mit Trending Topics beleuchten wir das Thema Börsengang aus unterschiedlichen Perspektiven. Investorinnen und Investoren, Unternehmen und Kapitalmarkt-Profis sprechen über ihre jeweiligen Motive, Erwartungen und Entscheidungskriterien, die ersten Schritte der Vorbereitung sowie Erfolgsfaktoren des Börsengangs. In dieser Ausgabe begrüßen wir Dr. Martin Steinbach, Head of IPO and Listing Services beim Unternehmensberater EY in Deutschland. Mit ihm sprechen wir darüber, was es braucht, um an die Börse zu gehen und wie echte „IPO-Readniness“ aussieht.
Die Themen:
EY Listing Service vs. Investment-Banken
Welche Eigenschaften (Größe, Strategie, Industrie) ein Unternehmen idealerweise zum IPO mitbringt
Die Auswahl des Börsenplatzes
IPO Fenster
Rolle des EY Listing Services nach dem IPO
technologische Entwicklungen des IPO-Prozess
regulatorische Herausforderungen
Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien
Risiken minimieren
Trends für die IPO-Märkte
Mehr zum Thema Börsengang und Listing an der Wiener Börse: https://www.wienerborse.at/listing/boersegang-ipo/
https://www.wienerborse.at/ipo-spotlight/ | |||
| HJ24 Palfinger AG. CFO Strohbichler: "Zweitbestes Jahr!" | 26 Jul 2024 | 00:10:46 | |
Beim Wiener Börse Preis im Juni hatte Palfinger gepunktet. 3. Platz in der Mid-Cap-Kategorie. Fritz Mostböck, der Chefanalyst der Erste Group Bank. Sprach begeistert von der "echten Wachstumsstory Palfinger". Sprecher Hannes Roiter deutete an, 2024 könnte das zweitbeste Jahr für Palfinger werden.
Jetzt sind die HJ Zahlen da: Starkes erstes Halbjahr: Umsatz: EUR 1.175,4 Mio., EBIT: EUR 112,2 Mio. - und eine sehr gute EBIT-Marge von 9,5 %. CFO Felix Strohbichler: "Wir werden dieses Rekordniveau nicht über das ganze Jahr halten können. Aber wir gehen davon aus, dass wir 2024 als zweitbestes Jahr für Palfinger abliefern, was das EBIT betrifft." Weltweit läuft es, mit Abstrichen in Europa und China, insbesondere wegen einer schwachen Baukonjunktur: "Kapazitätsanpassungen sind notwendig." In Spanien hingegen baut das Unternehmen die Profitabilität aus. | |||
| VAS Holding - CEO Lukas Thurner: "Beinahe 90 % des Holding-Bilanzgewinnes werden als Dividende ausbezahlt" | 25 Jul 2024 | 00:12:01 | |
Keine Vernichtungsanlagen für Müll ohne nachhaltigen Nutzen - also TURN WASTE INTO ENERGY. Die VAS Holding baut Anlagen, beginnend bei der Konzeptionierung bis zur schlüsselfertigen Fertigstellung. Das Kern-Know-how liegt in der Verbrennung und in der Abgastechnologie. "Eine saubere Energieerzeugung beginnt schon in der Verbrennung", so Lukas Thurner, CEO der VAS Holding. Auf der Hauptversammlung Anfang Juli 2024 wurde beschlossen, die Ausschüttungsquote zu erhöhen (0,06 Euro). "Beinahe 90 % des entsprechenden Bilanzgewinnes können über die Dividende ausbezahlt werden." Die Auftragsbücher innerhalb der AG sind voll. | |||
| Aktienmarktstratege Schleifer: "Das kann doch nicht so weitergehen!? Doch!" | 12 Dec 2025 | 00:12:50 | |
Ein starkes Börsenjahr geht zu Ende – und viele fragen sich: Kann das so weitergehen? Manuel Schleifer von der RBI sagt klar: Ja. 2025 war ein Lehrbuch für Resilienz. Erwartungen prallten auf Realität, Risiken verloren ihren Schrecken. Old Economy überraschte, KI blieb umstritten, Bewertungen hoch. Warum genau das Chancen für 2026 eröffnet und weshalb Sorgen aktuell kein Warnsignal sind. | |||
| IPO Spotlight: Wie es Scale-ups an die Börse schaffen – feat. neoom | 23 Jul 2024 | 00:24:02 | |
IPO Spotlight – gemeinsam mit Trending Topics beleuchten wir das Thema Börsengang aus unterschielichen Perspektiven. Investorinnen und Investoren, Unternehmen und Kapitalmarkt-Profis sprechen über ihre jeweiligen Motive, Erwartungen und Entscheidungskriterien, die ersten Schritte der Vorbereitung, sowie Erfolgsfaktoren des Börsengangs.
In dieser Ausgabe begrüßen wir CFO Philipp Lobnig und Patrick Freier, Director Corporate Investments, die beim oberösterreichischen Scale-up neoom in Sachen Finanzen und Investoren die Hebel in der Hand haben. neoom, das ist das CleanTech-Scale-up, das als potenzieller Kandidat für einen IPO gilt.
Die Themen:
- Die 4 Säulen des neoom Geschäftsmodelle
- Finanzierungslösungen für PV-Anlagen und Co.
- Eigenkapital vs. Fremdkapital
- Die Exit-Frage und die IPO-Möglichkeit
- Anforderungen an den Börsenplatz
- Vorteile der Wiener Börse
- Vorbereitung für den IPO
- Ausbaupläne bis 2030
Mehr zum Thema Börsengang und Listing an der Wiener Börse: https://www.wienerborse.at/listing/boersegang-ipo/
https://www.wienerborse.at/ipo-spotlight/ | |||
| IPO Spotlight: Der Weg an die Börse feat. Julia Reilinger von B&C Innovation Investments | 23 Jul 2024 | 00:22:12 | |
IPO Spotlight – gemeinsam mit Trending Topics beleuchten wir das Thema Börsengang aus unterschiedlichen Perspektiven. Investorinnen und Investoren, Unternehmen und Kapitalmarkt-Profis sprechen über ihre jeweiligen Motive, Erwartungen und Entscheidungskriterien, die ersten Schritte der Vorbereitung sowie Erfolgsfaktoren des Börsengangs.
In dieser Ausgabe begrüßen wir Julia Reilinger, Geschäftsführerin der B&C Innovation Investments. Dabei handelt es sich um den Venture-Arm der B&C-Gruppe, der Beteiligungen an IndustrialTech-Scale-ups macht und unter anderem neoom, TTTech, ParityQC oder Trilite im Portfolio hat.
Die Themen:
- Zum Stand der Startup-, Scale-up- und Tech-Märkte
- IndustrialTech & die Investment-Strategie
- Voraussetzungen für Scale-ups
- Portfolio-Scale-ups am Weg an die Börse
- IPO-Fenster
- Kapitalmarkt & Wirtschaftsstandort
- Zukunft des österreichischen IPO-Geschehens
Mehr zum Thema Börsengang und Listing an der Wiener Börse: https://www.wienerborse.at/listing/boersegang-ipo/ | |||
| A1 Telekom Austria HJ 2024 - stellv. CEO Thomas Arnoldner | 17 Jul 2024 | 00:14:01 | |
Thomas Arnoldner, Deputy CEO der Telekom Austria AG, äußert sich zufrieden mit dem zweiten Quartal. Der Umsatz steigt zwar nur leicht, das EBITDA dagegen mit knapp 4 % deutlicher. Der Nettogewinn allerdings geht zurück. "Das Netto-Ergebnis ist sehr stark getrieben durch Änderungen in den Abschreibungen, die sich aufgrund der Abspaltung der Funktürme ergeben haben." Trotz Herausforderungen aufgrund der Inflation und Abschreibungen verzeichnete A1 Telekom Austria Wachstum im Service-Umsatz und beim Free Cashflow. Der Free Cashflow stieg um 42 % aufgrund geringerer Capex und besserer operativer Performance. In Österreich konnten sowohl die Kundenzahlen als auch der Revenue Market Share im Festnetz und Mobilfunk gesteigert werden. Der österreichische Markt ist gekennzeichnet durch einen Verdrängungswettbewerb, aber es gibt weiterhin steigenden Bedarf an Bandbreite, Datenvolumen und neuen Dienstleistungen. Den Jahresausblick bestätigt Arnoldner mit einem Umsatzwachstum von 3- 4 %, Capex von rund 800 Mio. Euro. | |||
| Fondsmanager Wögerbauer: "US-Politik nicht zu hoch aufhängen... | 11 Jul 2024 | 00:12:21 | |
"Die Märkte sind jetzt in einer gesunden Konsolidierungsphase nach einem starken ersten Halbjahr", sagt Fondsmanager Alois Wögerbauer von der 3-Banken-Generali in Linz. Das Sommerloch steht bevor, aber die langfristige Aussicht bleibt stabil. Die bevorstehende Gewinnberichtssaison wird wichtig sein, insbesondere für große Unternehmen wie Microsoft, Apple, Amazon und Nvidia. "Egal, was die Berichtsaison bringen wird, der strategische Aktienblick ist nach wie vor intakt! Es liegt unglaublich viel Geld am Rand, das investiert werden möchte." Es wird immer noch über Rezessionen geredet, die aber nicht stattfinden. "Die Weltwirtschaft wächst stabil. Was in Österreich und Deutschland passiert, ist für die Weltwirtschaft völlig unerheblich und auch für die Geldanlage." Weiter ein global ausgerichtetes Aktienportfolio mit Schwerpunkt USA. "Auch im Bereich der Unternehmensanleihen gab und gibt es interessante Möglichkeiten." | |||
| Zu viel Zucker (-Preisdruck) - CEO: "Agrana nutzt Jahr, um die Hausaufgaben zu machen!" | 11 Jul 2024 | 00:11:36 | |
Eher bitter als süß, die Q1-Bilanz bei Agrana (1. März - 31. Mai 2024). Zu viel Zucker aus der Ukraine drücken die Preise. Das drückt den Gewinn von Agrana im 1. Quartal 24/25. Das Ebit halbierte sich fast auf 32 Mio. Euro und das Konzernergebnis lag bei 16,1 Mio. Euro (-57,6 %; Vorjahr: 38,0 Mio.Euro). CEO Stephan Büttner: "Es wird ein herausforderndes Jahr werden. Wir brauchen aber auch nicht in eine Weltuntergangsstimmung zu verfallen. Also, wir haben die Dinge, glaube ich, gut im Griff. Wir werden dieses Jahr auch dafür nutzen, um unsere Hausaufgaben zu machen, an unserer Konzernstrategie weiterzuarbeiten und uns für die Zukunft gut aufzustellen. Zucker wird sicher das herausforderndste Segment sein in diesem Jahr. Aber in Summe denke ich schon, dass wir die Ziele, die wir uns gesetzt haben, dann auch erreichen werden." | |||
| Reinhard Friesenbichler und die Schwelle zum VÖNIX: | 09 Jul 2024 | 00:20:32 | |
Der VÖNIX Nachhaltigkeitsindex ist seit fast 20 Jahren die Benchmark des österreichischen Aktienmarktes. Da die Nachhaltigkeit "ein dynamisches Gebilde" ist, ist die Messbarkeit schwierig, aber nicht unmöglich. "Das objektive Maß gibt es jedoch nicht", so Reinhard Friesenbichler. Der Gründer der rfu research GmbH setzt auf Vielfalt statt Standards, wobei die ESG-Kriterien für ihn noch immer das "klassische Konzept" darstellen. "Als Kapitalmarktakteur kommt man daran nicht mehr vorbei. Aber es gibt noch modische Überlagerungen." Vielleicht ist Katjes in diesem Zusammenhang ein gutes Beispiel: Der BGH prüft derzeit, ob das Süßwarenunternehmen tatsächlich klimaneutral produziert. "Die Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein anerkannter ökonomischer Erfolgsfaktor." | |||
| Assetmanager Wolfgang Matejka: "Die Statistik in Amerika spricht mit gespaltener Zunge!" | 08 Jul 2024 | 00:16:53 | |
Unabhängig und stabil: "Die österreichischen Unternehmen behaupten sich im globalen Markt teilweise ausgezeichnet", sagt Fondsmanager Wolfgang Matejka und nennt Beispiele, "FACC, Andritz oder die Addiko Bank sind in ihren Nischen jeweils hervorragend positioniert." Die Unabhängigkeit und Fokussierung auf eigene Strategien werden als Erfolgsfaktoren hervorgehoben. "Die Gemeinsamkeit der Unternehmen in Österreich besteht darin, dass sie unabhängig agieren und sich auf ihre eigene Geschäftsstrategie konzentrieren, ohne sich von externen Einflüssen leiten zu lassen." Die Wirtschaft und Industrie passen sich Krisen an, lernen daraus und handeln eigen initiativ. "Politiker halten oft nicht ihre Versprechen, deshalb übernehmen Unternehmen mehr Verantwortung." Der Aktienmarkt in den USA ist sehr hoch bewertet, zugleich wird die Wirtschaft schwächer. Die europäischen Unternehmen sind solider, jedoch weniger auf Profit ausgerichtet als die in den USA. "In Europa bist du mit 25 % Ebitmarge der Superstar. In Amerika schwimmst du grad so mit." | |||
| Google des Lichts! Zumtobel FY 23-24 - CFO Erath: | 03 Jul 2024 | 00:09:52 | |
"Das Geschäftsjahr 2023-2024 war schwierig", sagt Thomas Erath, CFO der Zumtobel-Gruppe, "die Lichtbranche hängt an der Baukonjunktur. Und hohe Zinsen sind Gift für die Bauwirtschaft." Das hatte bereits nach dem ersten Quartal zu einer Gewinnwarnung geführt. Letztendlich war das "Lichtgeschäft" relativ zufriedenstellend; Probleme gab es im Bereich "Komponenten". Für Zumtobel bedeutet das: 7 % weniger Umsatz, ein Drittel weniger Ebit, unterm Strich fast schon magere 25 Mio. Euro. Das Geschäft hat sich bereits stabilisiert. "Bald ist Jetzt! Wir erwarten im laufenden Geschäftsjahr leichten Rückenwind, aber keinen Jetstream." Neue Märkte wie IoT und Datenschatz zeigen Potenzial, sind aber noch nicht entwickelt. "Man hat uns schon als die Google des Lichts bezeichnet." Trotz der gedimmten Zahlen bekommen Anleger eine Dividende von 25 ct (nach 40 ct). "Wir sind solide finanziert und können uns diese Dividende auch leisten." | |||
| Das Unternehmen mit Uhrvertrauen. MWB Watches neu an der Wiener Börse: | 01 Jul 2024 | 00:15:25 | |
Von Fälschungsdetektiven zu Händlern von Luxusuhren: Die beiden Vorstände Leon Schelske und Robin Haas haben ihr Münchner Unternehmen MWB Watches nun an die Wiener Börse gebracht. Was macht eine Luxusuhr als Anlageobjekt so interessant? Robin Haas: "Wenn man sich Uhren auf lange Sicht anschaut, dann haben sie so gut wie alles übertroffen. Sie sind wahnsinnig wertbeständig." CEO Leon Schelske: "Wir sind die Anlaufstelle für das gesamte Thema rund um die Uhr bei An- und Verkauf." Der Umsatz verdoppelte sich auf 10 Mio. Euro im Jahr 2023. Wie genau verdient MWB Geld? "Ein Großteil liegt im Kommissionsgeschäft und bei den Suchaufträgen." Das Unternehmen generiert ebenso Geld mit Reparaturaufträgen und Keramikversiegelungen. Der Gang an die Wiener Börse im Segment direct market plus zum 1. Juli 2024 bringt Cash für weitere Investitionen (Marketing, IT, z.B. KI-Erkennung von Fälschungen). "Wir rechnen damit, auch weiter profitabel zu sein." | |||
| Der Flughafen Wien hebt ab. Auch beim Wiener Börse Preis | 07 Jun 2024 | 00:06:16 | |
Cleared for Takeoff am Flughafen Wien. Die Passagierzahlen liegen bereits wieder im Bereich von vor der Corona-Krise. CFO Günther Ofner: "Möglicherweise erreichen wir das Rekordniveau schon in diesem Jahr. Geplant ist es für 2025." Rückenwind kommt von der Tourismusindustrie. "Umfragen zeigen, dass 2024 eines der besten Reisejahre Österreichs wird." Noch spürt Ofner in den Zahlen die Auswirkungen der Kriege in Nahost und in der Ukraine. Auch die zögerliche Rückkehr des chinesischen Marktes schlägt sich nieder. Für die Jury des Wiener Börse Preises ist der Flughafen Wien „MidCap of the Year.“ Und ganz nebenbei feiert VIE ein kleines Jubiläum: 5 Jahre erfolgreiche Digitalisierung mit Plug & Play | |||
| Build, Boost, Börse - vom Hotel-Website-Check-in zum Börsen-Check-in: Zeppelin Hotel Tech in Wien | 11 Dec 2025 | 00:18:56 | |
Was passiert, wenn eine klassische Webagentur ihr Geschäftsmodell auf den Kopf stellt? Im Podcast erklärt Michael Mitterhofer, Vorstand der Zeppelin Hotel Tech AG, wie aus "Handarbeit" im Hotel-Webdesign eine skalierbare SaaS-Plattform mit KI geworden ist. Unter dem Motto "Build - Boost - Communicate" liefert Zeppelin emotionale, template-basierte Hotel-Websites, automatisierte Kampagnen über alle Kanäle und begleitet Gäste entlang der gesamten Customer Journey - von der ersten Suche bis zur Wiederbuchung. Mitterhofer zeigt, warum das Abo-Modell mit wiederkehrenden Erlösen deutlich planbarer ist als Agenturumsätze - und wie Subscriptions bei Wachstum fast exponentiell skalieren können. Wie ist Zeppelin in das Commercial-OS von Re:Guest und in die Re:Guest-Gruppe eingebettet, welche Rolle Agenturen künftig als Partner spielen sollen und warum das Team nach dem Re:Guest-Erfolg nun den nächsten Schritt an die Wiener Börse geht: Listing 5 Mio. Aktien zu 1,24 Euro. Und natürlich geht es auch um die Frage: Welche Kennzahlen sollten Investoren bei Zeppelin im Blick behalten - Umsatz, Wachstum, Margen oder Erlöse je Hotel? | |||
| Georg Pölzl, CEO Österreichische Post: | 07 Jun 2024 | 00:04:24 | |
Die Post ist da beim Wiener Börse Preis 2024! "Palais Niederösterreich, Herrengasse, mitten in der Stadt. Einer der schönsten Plätze in Wien - obwohl Wien viele schöne Ecken hat." Georg Pölzl, CEO Österreichische Post, spricht über die Postwelt, die sich drastisch verändert hat. Pölzl überrascht etwas, wenn er sagt: "Unser größtes und profitabelstes Geschäft ist nach wie vor das Briefgeschäft. Ein Ausnahmefall im internationalen Konzert." Das Paketgeschäft ist Wachstumsgeschäft. Ebenso "hochprofitabel" läuft es für das Unternehmen mittlerweile in der Türkei. | |||
| Sprecher Hannes Roither:"2024 könnte das zweitbeste Jahr für Palfinger werden." | 06 Jun 2024 | 00:06:30 | |
"Die Palfinger ist eine echte Wachstumsstory", sagt Fritz Mostböck, der Chefanalyst der Erste Group Bank. Er belegt diese Aussage mit Zahlen aus den vergangenen 25 Jahren seit dem Börsengang. Umsatz 900 % gestiegen, Mitarbeiter 800 %, Ergebnis 550 %, Dividende 650 %, Kurs 460 %. "Damit kommt Palfinger auf einen Total Return von 7,8 % - das schlägt alles!" Beim Wiener Börsenpreis holt sich Palfinger den 3. Platz in der Mid-Cap-Kategorie. Unternehmenssprecher Hannes Roither: "Diese Auszeichnung freut uns sehr, Analysten und Investoren honorieren unsere Arbeit." Die Zahlen für das Q2 / 24 liegen zwar noch nicht vor, aber Roither ist zuversichtlich. "2024 wird wahrscheinlich das zweitbeste Jahr der Firmengeschichte." | |||
| "Contrarian" Herbert Schmarl geht in Rente: "Nervosität ablegen, gelassen bleiben, an den eigenen Meinungen festhalten" | 06 Jun 2024 | 00:19:34 | |
"Und der Mensch heißt Mensch, weil er vergisst, weil er verdrängt" … Börsencrash 1987, Mauerfall, zweiter Golfkrieg, Dotcom-Blase, Finanzkrise, Pandemie, Kriege in Osteuropa und im Nahen Osten … das Börsenleben des selbst ernannten "Contrarian" Herbert Schmarl von Erste Asset Management ist auch geschichtlich betrachtet äußerst spannend - und soll mit seiner Pensionierung in vier Monaten noch lange nicht enden: "Ich bleibe dem Markt erhalten." (Gefühlte) Krisen und noch tiefere Tiefpunkte … entscheidend sind die Ergebnisse in den Unternehmen. "Und die Erwartung, dass die Zinsen in den nächsten Jahren nur noch eine Richtung kennen. Der Contrarian würde jetzt sagen: Verkaufen." Seinen Nachfolgern unter den Fondsmanagern rät Schmarl zu mehr Gelassenheit und Meinungsstärke: "Schaut euch auch die Börsenhistorie und die relativen Bewertungen von Assetklassen an." | |||
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