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Explorez tous les épisodes du podcast Was jetzt?
Plongez dans la liste complète des épisodes de Was jetzt?. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.
| Titre | Date | Durée | |
|---|---|---|---|
| Was heute Abend bei den Landtagswahlen wichtig wird | 01 Sep 2024 | 00:12:19 | |
In Thüringen und Sachsen wählen die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag
jeweils einen neuen Landtag. Im Fokus der Öffentlichkeit dürften dabei
vor allem die AfD und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) stehen. Die
AfD könnte Verfassungsänderungen künftig vielleicht blockieren. Für die
CDU könnte eine mögliche Regierungsbildung schwer werden. August
Modersohn, aus dem Leipziger Büro der ZEIT, blickt auf den bisherigen
Wahlkampf zurück und erklärt, wie die Ergebnisse die Parteienlandschaft
beeinflussen könnten.
Die Mieten in Deutschland steigen seit Jahren. Die Bundesregierung
wollte dem eigentlich Einhalt gebieten und plante 400.000 neue Wohnungen
pro Jahr zu bauen sowie das Mietrecht zugunsten der Mietenden zu ändern.
Beide Vorhaben gelten inzwischen aber als gescheitert. Die ZEIT hat nun
rekonstruiert, wie sich FDP und SPD beim Mieterschutz gegenseitig
blockierten. Wieso hat der Kanzler nicht interveniert? Diese und weitere
Fragen beantwortet Caterina Lobenstein, Redakteurin aus dem Dossier der
ZEIT.
Und sonst so? Dreijähriger Künstler verkauft seine Bilder für
Zehntausende Euros.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen: Wozu ein starkes Abschneiden
der AfD rechtlich führen kann
Landtagswahl in Thüringen: Wird Thüringen unregierbar?
Mietpreise: Die säumige Mietpartei
Wohnungsmarkt: Braucht es eine strengere Mietpreisbremse?
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| Spezial: "Hauptsache, ich wähle AfD und nicht das andere Gelumpe!" | 31 Aug 2024 | 00:37:27 | |
Plauen liegt da, wo Deutschland einen Knick nach rechts macht.
Geografisch gesehen, aber auch politisch. Im Südwesten Sachsens, in der
fünftgrößten Stadt des Bundeslandes, leben rund 64.000 Menschen. Bei der
Europawahl im Juni haben 32 Prozent die AfD gewählt. Keine andere Partei
hat mehr Stimmen erhalten. Auch bei der Landtagswahl am 1. September
könnte die AfD gewinnen.
Viele Menschen haben dieses Jahr zum ersten Mal die AfD gewählt. Isabel
zum Beispiel. Das Vertrauen in die Politik hat sie schon lange
verloren. Sie will einfach ihre Ruhe. Frieden, keinen Krieg. Vor einem
Jahr hat sie noch ausgeschlossen, die AfD zu wählen. "Also mit denen
geht es uns nicht besser. Definitiv nicht", hat sie damals gesagt. Aber
seitdem hat sich etwas verändert. Bei der Europawahl und den
Kommunalwahlen hat Isabel die AfD gewählt, erzählt sie. Dabei kann sie
sich mit kaum einem Politiker der Partei identifizieren. Warum wählt sie
eine Partei, die in Sachsen als gesichert rechtsextrem gilt?
Kassem Taher Saleh schätzt Plauen und dessen Einwohner sehr. Sie hätten
ihn zu dem gemacht, der er heute sei. Ein Grünenpolitiker mit einer
Persönlichkeit, die stark sei, "resistent und mit einem gewissen Fell
überzogen". Taher Saleh wurde im Irak geboren, aufgewachsen ist er in
der sächsischen Stadt. Heute sitzt er für die Grünen im Bundestag. Die
Partei gilt für viele Menschen in Sachsen als Feindbild. Wenn Taher
Saleh mit Leuten aus Plauen über Politik ins Gespräch kommt, spürt auch
er den Unmut über die Unterstützung der Ukraine. Da, sagt er, habe auch
seine Partei einen Fehler gemacht, nicht genügend kommuniziert. Auch
sein Fußballtrainer, der ihn sehr geprägt hat, wählt inzwischen AfD.
"Der ist ein super Typ, der extrem große und viele soziale Kompetenz
hat." Wie will er Menschen wie ihn überzeugen, nicht die AfD zu wählen?
Wer sind die Menschen, die einer gesichert rechtsextremistischen Partei
ihre Stimme geben wollen? Und was befürchten diejenigen, die zu der
Mehrheit gehören, die nicht die AfD wählt? Um das herauszufinden, sind
Pia Rauschenberger und Ann-Kristin Tlusty nach Plauen gefahren.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Paulina Kraft
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| Die Ideologie hinter dem Messerangriff von Solingen | 27 Aug 2024 | 00:12:03 | |
In Solingen wurden am Freitag drei Menschen bei einem Messerangriff
getötet. Die Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) hat sich zu dem
Anschlag bekannt. Es ist das erste Mal seit acht Jahren, dass es den
polizeilichen Behörden in Deutschland nicht gelungen ist, einen Anschlag
des IS zu vereiteln. Nun hat der IS ein Video veröffentlicht, das
angeblich den Täter von Solingen zeigt. In dem anderthalbminütigen Clip
hält ein vermummter junger Mann ein Messer in die Kamera und leistet dem
Anführer des IS einen Treueeid. Er sagt, der Anschlag sei ein Racheakt
für die Tötung von Muslimen in Syrien, Irak und Bosnien sowie für die
"Menschen in Palästina", die mit der Unterstützung von "Zionisten"
Massaker erleiden müssten. Könnten solche Anschläge nun wieder häufiger
passieren? Yassin Musharbash aus dem Investigativressort von ZEIT und
ZEIT ONLINE sagt: "Die Gefahr war nie weg." Im Podcast spricht er
darüber, wie man diese Art des Terrorismus verhindern kann.
Am Samstag wurde der Gründer von Telegram, Pawel Durow, in Paris
festgenommen. Die französischen Behörden werfen ihm vor, nicht genug
gegen kriminelle Aktivitäten auf der Plattform unternommen zu haben.
Außerdem soll Durow sich geweigert haben, mit den
Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten. Mehr über den russischen
Milliardär erfahren Sie im Gespräch mit Eva Wolfangel aus dem
Digitalressort von ZEIT ONLINE.
Und sonst so? Der erste privat finanzierte Weltraumspaziergang.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Attacke in Solingen: Was über den Anschlag auf dem Solinger Stadtfest
bekannt ist
Messengerdienst: Telegram-Chef Pawel Durow in Frankreich festgenommen
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| Update: Wie es im bombardierten Kinderkrankenhaus aussieht | 09 Jul 2024 | 00:10:27 | |
Am Montag hat Russland mehrere Großstädte in der Ukraine aus der Luft
angegriffen, darunter die Hauptstadt Kiew und die Stadt Dnipro. Nach
ukrainischen Angaben sind mindestens 41 Zivilistinnen und Zivilisten bei
den Angriffen gestorben. Getroffen wurde auch eines der größten
Kinderkrankenhäuser in Kiew. Olivia Kortas, Ukraine-Korrespondentin der
ZEIT, hat das zerstörte Kinderkrankenhaus besucht. Im Podcast erzählt
sie, wie die medizinische Versorgung der Kinder sichergestellt werden
kann.
Seit Monaten wird über die Finanzierung des 49-Euro-Tickets gestritten –
jetzt sind sich die Verkehrsministerinnen und -minister der Länder
einig: Spätestens ab 2025 soll das Deutschlandticket teurer werden.
Könnte eine Preiserhöhung den Erfolg des Tickets gefährden? Das ordnet
Jonas Schulze Pals ein, Wirtschaftsredakteur bei ZEIT ONLINE.
Außerdem im Update: Laut dem neuen Haushaltsentwurf will die Ampel
ausländischen Fachkräften in den ersten Jahren nach ihrer Einreise bei
der Einkommensteuer entgegenkommen. Daran wird nun Kritik laut.
Was noch? Zeig mir deine Socken und ich sag dir, wie alt du bist.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Mounia Meiborg, Pia Rauschenberger, Elise Landschek
Mitarbeit: Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Ukrainekrieg: Zahlreiche Tote und Verletzte bei russischen
Raketenangriffen
Liveblog: Ukrainekrieg
Ukrainekrieg: Bundesregierung verurteilt Angriff auf Kinderkrankenhaus
in Kiew
Ukrainekrieg: UN-Menschenrechtschef verurteilt russischen Angriff auf
Krankenhaus
Bahnverkehr: Bundesländer kündigen höheren Preis für Deutschlandticket
an
Deutschlandticket: Deutschlandticket soll 2024 nicht mehr teurer werden
49-Euro-Ticket: Die Angst vor der Finanzierungslücke beim
Deutschlandticket
Steuern: Heil sieht Steuervorteile für ausländische Fachkräfte skeptisch
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| Wie mächtig ist die Nato? | 09 Jul 2024 | 00:11:54 | |
Vom 9. bis 11. Juli feiert die Nato ihr 75-jähriges Bestehen bei einem
Gipfeltreffen in Washington. Aus Deutschland werden Bundeskanzler Olaf
Scholz, Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius dabei sein. Neben den
Feierlichkeiten dürften auch ernste sicherheitspolitische Probleme auf
der Tagesordnung stehen, zum Beispiel Russlands Krieg in der Ukraine.
Peter Dausend ist Redakteur in der Hauptstadtredaktion der ZEIT. Im
Podcast analysiert er, welche Stimmung auf dem Nato-Gipfel zu erwarten
ist.
Nach den Parlamentswahlen muss sich Frankreich wieder einmal neu
sortieren. Entgegen allen Erwartungen hat nicht das rechtsextreme
Bündnis Rassemblement National die Wahl gewonnen, sondern das
Linksbündnis Neue Volksfront. Jedoch erreicht kein Lager die absolute
Mehrheit von mehr als 50 Prozent der Stimmen – Frankreich dürfte also
vor einer schwierigen Regierungsbildung stehen. Und auch wenn es dem
Linksbündnis gelingt, eine Mehrheit zu vereinen: Beobachter warnen schon
jetzt vor einer zerstrittenen Regierung und einer drohenden
Instabilität, die das ganze Land erfassen könnte. Lenz Jacobsen,
Redakteur im Politischen Feuilleton von ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast,
warum er glaubt, dass unsere Erwartung an die Demokratie unrealistisch
ist.
Und sonst so? Einem Mann in Kanada wurden alle seine Gartenzwerge
gestohlen – und dann repariert und gereinigt zurückgebracht.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Parlamentswahl in Frankreich
Parlamentswahl in Frankreich: Wer wird Frankreich regieren?
Wahlergebnisse Frankreich: Wie Frankreich gewählt hat
Neue Volksfront in Frankreich: Geeint gegen Le Pen. Aber zusammen wofür?
Wahl in Frankreich: Wer rettet Frankreich?
Nato: 75. Jubiläum im Juli
Vor dem Nato-Gipfel: Nato-Generalsekretär hofft auf Beitritt der Ukraine
bis 2034
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| Update: Gewinnen heißt nicht gleich regieren | 08 Jul 2024 | 00:09:01 | |
Nach dem überraschenden Ausgang der französischen Parlamentswahlen ist
die Erleichterung groß – aber auch die Ungewissheit, wie eine Regierung
zustande kommen soll. Kein Lager hat in der zweiten Wahlrunde die
absolute Mehrheit von mehr als 50 Prozent der Stimmen erreicht. Dafür
wären 289 Sitze in der Nationalversammlung erforderlich. Wie geht es
weiter mit der Regierungsbildung in Frankreich? Annika Joeres berichtet
für ZEIT ONLINE aus Frankreich. Im Podcast analysiert sie, ob sich das
Linksbündnis nun einen Koalitionspartner aussuchen kann.
Kaum hatte Ungarn die EU-Ratspräsidentschaft übernommen, brach der
ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán zu einer umstrittenen Reise
auf: zu einer "Friedensmission", wie er auf der Plattform X verkündete.
Vergangene Woche war Orbán schon überraschend bei Russlands Präsidenten
Wladimir Putin zu Gast. Nun ist er nun nach Peking gereist, um den
chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu treffen. Das zentrale Thema, dem
sich Orbán auf seiner Reise verschrieben hat: der Krieg in der Ukraine.
Worum ging es in den Gesprächen zwischen Orbán und Xi? Jens Mühling,
China-Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, was die beiden
Regierungschefs erreichen wollen.
Außerdem im Update: Bei russischen Angriffen auf mehrere ukrainische
Großstädte sind mindestens 22 Menschen getötet worden. In Kiew wurde ein
Kinderkrankenhaus getroffen.
Was noch? Wie lange man aktuell auf einen neuen Reisepass warten muss.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Parlamentswahl in Frankreich
Parlamentswahl in Frankreich: Wer wird Frankreich regieren?
Wahlergebnisse Frankreich: Wie Frankreich gewählt hat
Neue Volksfront in Frankreich: Geeint gegen Le Pen. Aber zusammen wofür?
Wahl in Frankreich: Wer rettet Frankreich?
Viktor Orbán: Ungarischer Ministerpräsident in China
Viktor Orbán: Putin süßsauer
Ungarns Ministerpräsident: Viktor Orbán überraschend zu Gesprächen in
China eingetroffen
Liveblog: Krieg in der Ukraine
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| Wahlüberraschung in Frankreich | 08 Jul 2024 | 00:14:44 | |
Bei der Parlamentswahl in Frankreich hat am Sonntag überraschend das
linke Bündnis Neue Volksfront (NFP) gewonnen. Der rechtsextreme
Rassemblement National (RN), der im ersten Wahlgang am 30. Juni mit
großem Abstand gewonnen hat, ist auf den dritten Platz zurückgefallen
und wird nicht, wie viele befürchtet hatten, die Regierung übernehmen
können. Auf dem zweiten Platz liegt – auch das ist eine Überraschung –
das Regierungsbündnis von Präsident Emmanuel Macron. Ist das jetzt die
Rückkehr der französischen Linken? Nicht ganz, sagt unser
Frankreichkorrespondent Matthias Krupa. Und da keine der Parteien oder
Bündnisse die absolute Mehrheit erreicht hat, wird die Regierungsbildung
sehr schwierig. Auch für Präsident Emmanuel Macron ist die Lage sehr
schwierig.
Menschen in Deutschland, die Bürgergeld beziehen, sollen künftig einen
Arbeitsweg von bis zu drei Stunden pro Tag akzeptieren müssen. Darauf
hat sich die Koalition während ihrer Verhandlungen zum Haushaltsentwurf
für das kommende Jahr geeinigt. Bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs
Stunden pro Tag sollen die Menschen für ihre neue Arbeitsstelle eine
Pendelzeit von insgesamt drei Stunden hinnehmen müssen. Wer weniger
arbeitet, soll bis zu 2,5 Stunden für den täglichen Arbeitsweg in Kauf
nehmen müssen. Bisher beträgt die zu akzeptierende Pendelzeit jeweils 30
Minuten weniger. Anne Jeschke, Redakteurin im Arbeitsressort bei ZEIT
ONLINE, ordnet im Podcast ein, ob die neue Maßnahme zumutbar ist. Und ob
es nicht dringendere Baustellen beim Bürgergeld gegeben hätte.
Und sonst so? Bestimmte Ameisen haben ein ausgeklügeltes
Gesundheitssystem. Sie amputieren sogar Gliedmaßen.
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Parlamentswahl in Frankreich
Ergebnisse der Frankreich-Wahl: Die Brandmauer hält
Wahl in Frankreich: Linksbündnis liegt überraschend vorn
Wachstumsinitiative: Bürgergeldempfänger sollen künftig längeren
Arbeitsweg akzeptieren
Bürgergeld: Als wenn der Arbeitsweg das Problem wäre
Studie: Macht das Bürgergeld faul?
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| Update zur Frankreichwahl: Die zerrissene Grande Nation | 07 Jul 2024 | 00:09:03 | |
Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen in Frankreich am Sonntag könnte
der rechtspopulistische Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen
als Sieger hervorgehen. In knapp 500 französischen Wahlkreisen finden
Stichwahlen statt, in den meisten liegen Kandidaten der RN und der
linksgrünen Neuen Volksfront vorn. Die Kandidaten des Rassemblement
National sind zum Teil offene Holocaustleugner und Rassisten – und doch
stoßen die extrem rechten Ansichten der Partei bei den französischen
Wählerinnen und Wählern auf Zuspruch. Im ersten Wahlgang konnten die
Rechtspopulisten 34 Prozent der Stimmen erzielen. Wie konnte die extreme
Rechte in Frankreich so erfolgreich werden? Und welche Rolle spielt
dabei das Selbstverständnis der Französinnen und Franzosen, einer Grande
Nation, also einer großen Nation, anzugehören?
Die Machtverhältnisse haben sich in Frankreich über die Jahrzehnte
verändert, sagt Annika Joeres, ZEIT-ONLINE-Autorin in Frankreich. Im
Podcast begründet sie den Aufstieg der Rechten mit der Entfremdung
zwischen den Bürgern auf dem Land und der politischen Blase in Paris und
mit der verletzten französische Seele.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Olga Ellinghaus
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Weitere Links zur Folge:
Neuwahlen in Frankreich: Die französische Seele ist verletzt
Parlamentswahl in Frankreich: Wie Linke und Liberale den RN im zweiten
Wahlgang stoppen wollen
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| Macron sucht Verbündete, doch die sind zerstritten | 07 Jul 2024 | 00:15:15 | |
Nachdem die rechtsextreme Partei Rassemblement National (RN) von Marine
Le Pen den ersten Wahlgang am vergangenen Wochenende gewonnen hat, gehen
die vorgezogenen Parlamentswahlen in Frankreich am Sonntag in die zweite
Runde. Um einen Sieg der Rechten zu verhindern, haben sich Präsident
Macrons Partei Ensemble und das linke Bündnis Neue Volksfront zu einer
republikanischen Front zusammengeschlossen. Mehr als 200 Kandidatinnen
und Kandidaten aus dem linken, grünen und sozialdemokratischen Lager
haben sich zurückgezogen mit dem Ziel, dem RN eine absolute Mehrheit zu
erschweren. Wie wahrscheinlich ein Sieg der französischen Rechtsextremen
trotz des taktischen Rückzugs ist und was passiert, wenn es bei der
Stichwahl keine absolute Mehrheit gibt, berichtet Annika Joeres, Autorin
für ZEIT ONLINE in Frankreich.
Auch im Iran kam es an diesem Wochenende zu vorgezogenen Neuwahlen. Mit
knapp 53 Prozent der Stimmen hat der moderate Massud Peseschkian die
zweite Runde der iranischen Präsidentschaftswahlen gewonnen. Der
69-Jährige kommt aus dem Lager der Reformer und will sich unter anderem
für mehr Vertrauen zwischen Regierung und Bevölkerung und bessere
Beziehungen zwischen dem Iran und dem Westen einsetzen. Michael
Backfisch ist ZEIT-ONLINE-Autor für internationale Politik und ordnet im
Podcast ein, was die Präsidentschaft Peseschkians für die Menschen im
Iran bedeutet.
Und sonst so? "Okay" ist eines der weltweit am häufigsten verwendeten
Wörter.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus
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Weitere Links zur Folge:
Parlamentswahl in Frankreich: Erst Feind, jetzt Freund
Parlamentswahl in Frankreich: Wie Linke und Liberale den RN im zweiten
Wahlgang stoppen wollen
Iran: Systemkritiker mit Samthandschuhen
Teheran: "Du hast ihn gehasst, aber für uns war er ein Diener des
Volkes"
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| Spezial: "Mir bleibt ja nichts anderes übrig, als den Rassemblement zu wählen" | 06 Jul 2024 | 00:30:12 | |
In Frankreich steht am Sonntag die Stichwahl der Parlamentswahlen an.
Und zum ersten Mal könnten auch in der Bretagne rechtspopulistische
Abgeordnete des Rassemblement National (RN) gewählt werden. Denn die
exception bretonne, die bretonische Ausnahme, gibt es nicht mehr. Lange
galt die Region als unempfänglich gegen die Ideen der Rechtspopulisten.
Aber in der traditionell links und konservativ wählenden Region im
Nordwesten des Landes ist der Frust groß.
In dieser Podcastfolge gehen wir auf eine Reise in die Bretagne.
Genauer: in den vierten Wahlkreis des Départements Côtes-d'Armor. Bisher
stellte der Wahlkreis eine linke Abgeordnete. Jetzt hat der Kandidat des
Rassemblement im ersten Wahlgang die Mehrheit bekommen. Wie kommt das?
In einer Bar in Callac treffen wir Catherine und Paulo, die sich
beklagen, dass alles zu teuer geworden ist. Das Geld vieler Menschen
reiche nicht mehr zum Leben. Supermärkte schließen, die Dörfer
verfallen. Liberté, égalité, fraternité? Das gibt es nicht mehr, sagt
Catherine. Die Franzosen und Französinnen sind gekränkt und wütend.
Die junge Aktivistin Marie-Alice will sich dafür einsetzen, dass die
Leute mehr darüber sprechen, wie es ihnen geht, sie sagt, wenn man
verstehen will, warum die Leute RN wählen, ist das wichtig.
Gefühle, sagt auch die Politikwissenschaftlerin Claire Demesmay,
spielten in diesem Wahlkampf eine große Rolle.
Für Mathieu, den Kuhzüchter in seinem kleinen Dorf, spielt vor allem
eine Rolle, ob er von seiner Arbeit einigermaßen gut leben kann. Und ob
er seine Arbeit so machen kann, wie er es gerne tut. Er hält seine Kühe
draußen, auf der Weide, sie ernähren sich von Gras, wachsen deshalb
langsamer als ihre Artgenossinnen in den Mastställen. Aber, sagt
Mathieu, das sei nicht mehr rentabel. Wenn er sich zwischen links und
rechtsextrem entscheiden müsse, sagt Mathieu, dann wähle er eben
rechtsextrem. Zum ersten Mal in seinem Leben.
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Elise Landschek
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| Wie Biden und Macron den Westen gefährden | 06 Jul 2024 | 00:16:54 | |
Man sieht es in diesen Tagen in den USA, man sieht es in Frankreich:
Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit sind in Gefahr. Die
Präsidenten beider Länder kämpfen ums politische Überleben, während die
radikale Rechte an Auftrieb gewinnt. US-Präsident Joe Biden hält trotz
offensichtlicher Schwächen an seiner Kandidatur fest. Und Frankreichs
Präsident Emmanuel Macron ist mit seiner Entscheidung, Neuwahlen
auszurufen, eine riskante Wette eingegangen, die sein Land ins Chaos zu
stürzen droht. Heinrich Wefing leitet das Politikressort der ZEIT. Im
Podcast analysiert er, inwieweit die Krisen beider Länder mit ihren
Präsidenten zusammenhängen.
Sie putzen das EU-Parlament und klagen über Stress, Schikane und
niedrige Löhne: Die Arbeitsbedingungen der etwa 200 Reinigungskräfte im
Europäischen Parlament sind offenbar alles andere als sauber. Das
belegen Aussagen von mehr als 20 Menschen, die im Parlament arbeiten,
sowie interne Dokumente, die ZEIT ONLINE vorliegen. Christian Schweppe
hat gemeinsam mit anderen europäischen Medienpartnern aufgedeckt, wie
schlecht Subunternehmen die Reinigungskräfte im EU-Parlament behandeln.
Im Podcast spricht er darüber, warum diese Menschen nicht besser
geschützt werden.
Und sonst so? In München steht das erste stellare Sonnenstudio der Welt.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Jannis Carmesin, Mounia Meiborg, Constanze Kainz, Elise
Landschek
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
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Joe Biden und Emmanuel Macron: Größe und Wahn
Das Politikteil / Joe Biden: "Ein Himmelfahrtskommando!"
Frankreich: Macrons gefährliches Spiel
Emmanuel Macron: Frankreichs Präsident
Joe Biden: Präsident der USA
Thema: Europäisches Parlament
Reinigungskräfte: Alles andere als sauber
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| Update: Ein Haushalt, mit dem die ganze Ampel leben kann | 05 Jul 2024 | 00:10:20 | |
Die Spitzen der Ampelkoalition konnten sich auf einen Entwurf für den
Bundeshaushalt für das kommende Jahr einigen. Der Entwurf sieht für das
Jahr 2025 Gesamtausgaben in Höhe von 481 Milliarden Euro vor. Läuft
alles wie geplant, hält die Bundesregierung die Schuldenbremse ein.
Darüber hinaus haben sich die Koalitionäre zum Ziel gesetzt, die
deutsche Wirtschaft mit einem Wachstumspaket wieder in Schwung zu
bringen und eine zusätzliche Wirtschaftsleistung von 26 Milliarden Euro
zu generieren. Mark Schieritz ist stellvertretender Leiter des
Politikressorts der ZEIT. Im Podcast analysiert er, wofür die geplanten
Einnahmen verwendet werden sollen.
In der Islamischen Republik Iran entscheidet sich diesen Freitag, wer
der Nachfolger des verunglückten Präsidenten Ebrahim Raissi wird. In
einer Stichwahl treten der Reformkandidat Massud Peseschkian und der
Hardliner Said Dschalili gegeneinander an. Im ersten Wahlgang am
vergangenen Freitag erhielt Peseschkian nach offiziellen Angaben 42,4
Prozent der Stimmen, Dschalili landete mit 38,6 Prozent auf Platz zwei.
Beide Kandidaten erreichten nicht die erforderliche Mehrheit von 50
Prozent der Stimmen. Christian Vooren aus dem ZEIT-ONLINE-Ressort
Politik, Wirtschaft, Gesellschaft analysiert, ob einer der beiden
Kandidaten tatsächlich für eine weniger konservative Politik steht.
Außerdem im Update:
- Die Labourpartei von Keir Starmer kann nach der Neuwahl zum
Unterhaus künftig mit absoluter Mehrheit regieren. Premier Rishi
Sunak kündigte seinen Rücktritt als Parteichef an.
- Nach einem Besuch in Kiew ist Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán
überraschend nach Russland gereist. Dort will Orbán Wladimir Putin
treffen.
Was noch? Wie sich die EM-Teams fortbewegen.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Jannis Carmesin, Mounia Meiborg, Constanze Kainz, Elise
Landschek
Mitarbeit: Henrike Hartmann
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Bundeshaushalt 2025: Bundesregierung erzielt Einigung im Haushaltsstreit
Bundeshaushalt 2025: Was der Haushaltsentwurf der Ampel vorsieht
Haushaltseinigung: "Deutschland muss jetzt ein Stabilitätsanker in
Europa sein"
Iran: Stichwahl am 5. Juli
Iran: Stichwahl um iranische Präsidentschaft hat begonnen
Iran: Im Iran kommt es zur Stichwahl um Präsidentschaft
Präsidentschaftswahl: Wahl im Iran: Zwischen Hoffnung, Misstrauen und
Machtkampf
Liveblog: Wahl in Großbritannien
Wahl in Großbritannien: Starmer verspricht Neustart, Sunak gesteht
Niederlage ein
Thema: Viktor Orbán
Umstrittener Besuch: Viktor Orbán zu Treffen mit Putin in Moskau
eingetroffen
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| Die historische Niederlage der Torys | 05 Jul 2024 | 00:13:02 | |
Die sozialdemokratische Labourpartei hat die Parlamentswahlen in
Großbritannien haushoch gewonnen, während die konservativen Torys um den
bisherigen Premierminister Rishi Sunak abstürzten. Nach 14 Jahren an der
Regierung muss die Partei nun in die Opposition. Dass Labour als Sieger
aus der Wahl hervorgeht, hat vor allem damit zu tun, dass die Wähler
gegen die Konservativen stimmen wollten, sagt Jochen Bittner. Er ist
Korrespondent in London für die ZEIT und analysiert das Wahlergebnis im
Podcast.
Die AfD findet trotz ihrer völkisch-nationalistischen Positionen auch
bei Menschen mit Migrationshintergrund Zustimmung. Im Vergleich zu
anderen Parteien umwirbt sie die rund neun Millionen migrantischen
Wählerinnen und Wähler sogar besonders aktiv. Was zieht Menschen mit
Migrationshintergrund zur AfD? Diese und weitere Fragen beantwortet
Anastasia Tikhomirova, Volontärin bei ZEIT ONLINE, die mit mehreren
migrantischen AfD-Wählern gesprochen hat.
Und sonst so? Kater Larry wartet in der Downing Street 10 auf den neuen
britischen Premierminister – und auf seinen Hamster.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Wahl in Großbritannien: Große Mehrheit, kleiner Vertrauensvorschuss
Großbritannien-Wahl: Das Königreich der Krisen
Wahlen in Großbritannien: Wie die Torys sich selbst zerlegt haben
AfD-Wähler mit Migrationshintergrund: "Mich wird niemand abschieben"
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| Update: Auf Schock und Trauer folgt die Migrationsdebatte | 26 Aug 2024 | 00:11:07 | |
Nach dem islamistischen Anschlag in Solingen werden wieder Forderungen
nach einer strengeren Migrations- und Asylpolitik laut. "Wir werden
alles dafür tun müssen, dass diejenigen, die hier in Deutschland nicht
bleiben können und dürfen, auch zurückgeführt und abgeschoben werden",
sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Montag bei seinem Besuch in Solingen.
Zuvor hatten unter anderem mehrere CDU-Politiker die Migrationspolitik
der Regierung kritisiert. CDU-Chef Friedrich Merz forderte auf seiner
Homepage sogar, Menschen aus Afghanistan und Syrien gar nicht mehr
aufzunehmen. Eva Lautsch aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE verfolgt
die Migrationsdebatte. Im Podcast analysiert sie, an welchen
Stellschrauben die Regierung tatsächlich drehen kann.
Es war noch früh am Morgen, als das israelische Verteidigungsministerium
am Sonntag den landesweiten Ausnahmezustand ausgerufen hat. Das
israelische Militär bereitete sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf einen
groß angelegten Angriff der Hisbollah vor und begann, Stellungen der
Miliz im Südlibanon zu bombardieren. Kurze Zeit darauf meldete die
Hisbollah, einen Großangriff auf Israel gestartet zu haben – als
Vergeltung für die Tötung ihres Militärchefs Fuad Schukr Ende Juli. Nach
eigenen Angaben feuerte die Hisbollah über 320 Raketen ab. Das alles sei
jedoch nur die "erste Phase" ihrer Reaktion. Israels Regierungschef
Benjamin Netanjahu erklärte wenig später, seine Armee habe den
Vergeltungsangriff der Hisbollah vereitelt. In einer Kabinettssitzung
kündigte er außerdem an, dies sei "nicht das letzte Wort" gewesen.
Stella Männer berichtet für ZEIT ONLINE aus Beirut. Im Podcast ordnet
sie ein, was am Wochenende passiert ist und warum es überhaupt so lange
gedauert hat, bis die Hisbollah ihren seit Wochen angekündigten
Vergeltungsschlag umgesetzt hat.
Außerdem im Update: Wegen einer möglichen Bedrohung wurde die
Sicherheitsstufe am Stützpunkt in Geilenkirchen verschärft. Aus
Sicherheitskreisen gibt es nun Hinweise auf russische Sabotage.
Was noch? In Australien gibt es jetzt ein Recht auf Nichterreichbarkeit
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Messerattacke: Mutmaßlicher Angreifer von Solingen sollte abgeschoben
werden
Besuch in Solingen: Bundeskanzler Scholz kündigt rasche Verschärfung des
Waffenrechts an
Messerangriff in Solingen: Friedrich Merz fordert Aufnahmestopp für
Syrer und Afghanen
Israel: Was die jüngste Eskalation in Nahost bedeutet
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Angriff auf Israel: Die Schlacht inszeniert, um den Krieg zu vermeiden
Hisbollah: Eskaliert der Krieg in Nahost?
Krieg in Nahost: Hisbollah-Miliz beendet "erste Phase" ihres
Großangriffs auf Israel
Geilenkirchen: Nato-Stützpunkt war offenbar Ziel von russischer
Sabotageaktion
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| Update: Habeck und die drei Atommeiler | 04 Jul 2024 | 00:10:01 | |
Der Bundestag befasst sich ab heute in einem Untersuchungsausschuss mit
dem Atomausstieg und der Frage, welche Rolle Bundeswirtschaftsminister
Robert Habeck (Grüne) und Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne)
dabei gespielt haben. Die CDU wirft Habeck vor, die Laufzeitverlängerung
der Atomkraftwerke über Ende 2022 hinaus angesichts der Energiekrise
nicht ergebnisoffen geprüft zu haben. Ob an dem Vorwurf etwas dran ist,
ordnet Anja Stehle im Podcast ein. Sie ist Wirtschaftsredakteurin bei
ZEIT ONLINE.
Nachdem der türkische Fußballnationalspieler Merih Demiral am Wochenende
beim Torjubel den Wolfsgruß gezeigt hat, nehmen die politischen
Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei zu. Für welche Ideologie
der Gruß der Grauen Wölfe steht und warum die rechtsextreme Gruppe in
Deutschland nicht verboten ist, erklärt Ismail Küpeli, der an der Uni
Bochum zu Nationalismus forscht.
Am heutigen Wahltag in Großbritannien wird sich entscheiden, ob das Land
tatsächlich vor einem Regierungswechsel steht. Die oppositionelle
Labourpartei steht Umfragen zufolge vor den regierenden Torys. Fiona
Weber-Steinhaus, Auslandsredakteurin bei ZEIT ONLINE, hat im Nordosten
Englands nachgefragt, warum viele Britinnen und Briten von den
Konservativen enttäuscht sind.
Was noch? Pakettransport per Förderband.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Atomausstieg: News und Infos
Atom-Laufzeitverlängerung: Unionsfraktionsspitze dringt auf
Untersuchungsausschuss
Debatte um Wolfsgruß: Recep Tayyip Erdoğan will zum Viertelfinale nach
Berlin reisen
Fußballeuropameisterschaft: Uefa startet Untersuchungsverfahren nach
Wolfsgruß von Merih Demiral
Fußballeuropameisterschaft: Türkei bestellt nach Kritik an Wolfsgruß
deutschen Botschafter ein
Steigende Preise in Großbritannien: Die fetten Jahre sind vorbei
Großbritannien-Wahl: Das Königreich der Krisen
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| Labour stellt den Sekt schon kalt | 04 Jul 2024 | 00:12:26 | |
In Großbritannien wird heute ein neues Unterhaus gewählt. Dabei könnte
erstmals seit 2010 die Labourpartei gewinnen. Auch die von
Brexit-Hardliner Nigel Farage angeführte Partei Reform UK macht den
regierenden Torys bei der Wahl Konkurrenz. Die Unterhauswahlen hat
Premierminister Rishi Sunak im Mai überraschend vorgezogen. Warum die
Konservativen so viele Stimmen verloren haben und wie die Labourpartei
zum Favoriten wurde, erklärt Bettina Schulz im Podcast. Sie berichtet
für ZEIT ONLINE aus Großbritannien.
Bruno Kahl, Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), ist heute als
Zeuge im Afghanistan-Untersuchungsausschuss geladen. Der im Juli 2022
eingesetzte Untersuchungsausschuss des Bundestags befasst sich mit dem
chaotischen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan im August 2021 sowie
mit der Evakuierung des deutschen Personals und der Ortskräfte. Welche
Verantwortung der BND für das Debakel trägt, analysiert ZEIT-Autor
Christian Schweppe. Er hat vor Kahls Zeugenaussage interne Akten des BND
einsehen können und kritisiert die sicherheitspolitische Fahrlässigkeit
der Behörde.
Und sonst so? Warum spucken Fußballer eigentlich andauernd auf das
Spielfeld?
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Wahlen in Großbritannien: Torys droht ein herber Absturz
Wahl in Großbritannien: Mr. Brexit und der Todesstoß
Nigel Farage: Der Zerstörer
Großbritannien: Neuwahl am 4. Juli
Wahl in Großbritannien: Wie Nigel Farage die Torys zerlegt
Wahl in Großbritannien: Labour kommt – der Brexit bleibt
Afghanistan: Leben unter dem Talibanregime
Afghanistan-Abzug: Die verschollenen Handys von Merkel und ihren
Ministern
Bundeswehreinsatz in Afghanistan: "Wahnsinn. Eine Riesenscheiße"
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| Update: Angriff von der Hinterbank | 03 Jul 2024 | 00:11:05 | |
Auch in der eigenen Partei schwindet nach der verpatzten TV-Debatte der
Rückhalt für Joe Biden: Der erste Abgeordnete der Demokraten, Lloyd
Doggett aus Texas, hat Biden nun dazu aufgefordert, seine Kandidatur
zurückzuziehen. Könnten prominentere Demokraten folgen? Und: Wird der
Präsident sich davon beirren lassen? Darüber spricht Rita Lauter mit
Rieke Havertz vom ZEIT-ONLINE-Podcast Ok, America?.
Die Bundesregierung hat den ersten Gleichwertigkeitsbericht vorgestellt.
Demnach unterscheiden sich die Lebensverhältnisse je nach Region stark,
nehmen aber grundsätzlich ab. Die subjektive Wahrnehmung sei jedoch eine
andere, sagt Anja Stehle aus dem Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE. Sie
ordnet die Ergebnisse im Podcast ein.
Der Haushaltsstreit in der Regierungskoalition bleibt ungelöst.
Eigentlich sollte der Haushalt 2025 bis zum heutigen Mittwoch vom
Kabinett verabschiedet werden. Stattdessen ringen Bundeskanzler Olaf
Scholz, Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Bundesfinanzminister
Christian Lindner noch immer um die Frage, wie das Milliardenloch
gestopft werden kann – und die Abgeordneten werden ungeduldig, wie die
Befragung des Kanzlers im Bundestag am Mittwoch zeigte.
Was noch? 50 Tonnen Erdbeeren und 102.000 Scones für Wimbledeon
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Clara Löffler
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Weitere Links zur Folge:
US-Präsidentschaftswahl: Bidens Debatten-Desaster
Gleichwertigkeitsbericht: So unterschiedlich sind die Lebensverhältnisse
in Deutschland
Haushaltsstreit: Wird Deutschland unregierbar?
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| Die neue Friedensstrategie der Ukraine | 03 Jul 2024 | 00:17:41 | |
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Bedingungen für
einen Frieden mit Russland verändert. Statt auf eine Rückkehr zu den
offiziellen Grenzen von 1991 zu bestehen, stellte Selenskyj in einem
Interview drei neue Bedingungen für einen Frieden auf und reduzierte die
Anforderungen. Er folgt damit einer neuen Kommunikationslinie seiner
Regierung in Bezug auf einen möglichen Frieden mit Russland. Wieso hat
die Ukraine ihre rhetorische Strategie verändert? Diese und weitere
Fragen beantwortet Maxim Kireev, er berichtet für ZEIT ONLINE über
Osteuropa.
Die internationale Schifffahrt bewegt einen Großteil des weltweiten
Handels – fast 80 Prozent der Handelswaren werden so transportiert.
Allerdings sind die Routen der Schiffe immer wieder in Gefahr. Moderne
Piraten lauern Schiffen auf, kapern sie und verlangen Lösegeld.
Besonders die See um den Jemen wird aktuell gemieden. Aber selbst
Staaten gefährden internationale Seewege. Für Reedereien bedeuten diese
Konflikte Kosten. Wie die Gefahren für die Schiffe genau aussehen, weiß
Thomas Fischermann. Er ist Auslandskoordinator im Wirtschaftsressort der
ZEIT.
Und sonst so? Wie man die Tricks der Restaurants durchschaut und Geld
spart.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Unterstützung der Ukraine: Russland ist nicht allmächtig, die Ukraine
nicht verloren
Charkiw: Der erste Rückschlag für Russland seit Langem
Konflikte in Meeresregionen: In schwerer See
Seefahrt: "Das ist asymmetrische Kriegsführung"
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| Stichwahl in Frankreich: Wer verbündet sich mit wem? | 02 Jul 2024 | 00:15:31 | |
Der rechtsextreme Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen hat die
erste Runde der Neuwahlen in Frankreich mit rund 33 Prozent der Stimmen
klar gewonnen. Damit liegen sie deutlich vor der Neuen Volksfront, einem
Zusammenschluss des linksgrünen Lagers (28 Prozent). Das liberale
Bündnis von Präsident Emmanuel Macron landete mit 20 Prozent der Stimmen
nur auf dem dritten Platz. Nun soll die Stichwahl am kommenden Sonntag
entscheiden, wer Frankreich in Zukunft regieren wird. Laut ersten
Projektionen könnte der RN tatsächlich in die Nähe einer absoluten
Parlamentsmehrheit kommen. Doch auch auf der anderen Seite wird über
mögliche Allianzen nachgedacht, um eine rechtsextreme Regierung zu
verhindern. Kann das überhaupt noch gelingen? Annika Joeres berichtet
für ZEIT ONLINE aus Frankreich. Im Podcast analysiert sie, welche
Bündnisse denkbar wären.
Katastrophale Winde, lebensbedrohliche Sturmfluten und zerstörerische
Wellen – all das könnte schon bald auf einige Inseln in der Karibik
zukommen, darunter St. Vincent, die Grenadinen sowie Grenada. Der erste
Hurrikan der Saison über dem Atlantik heißt Beryl und entwickelt sich
offenbar zu einem "extrem gefährlichen Hurrikan" mit
Windgeschwindigkeiten von derzeit 215 Kilometern pro Stunde, teilte die
US-Wetterbehörde NOAA mit. Und mehr noch: Die Behörde warnt davor, dass
dieses Jahr eines der bisher heftigsten Hurrikanjahre werden könnte.
Elena Erdmann ist Redakteurin im Ressort Wissen von ZEIT ONLINE. Im
Podcast ordnet sie ein, warum es ausgerechnet in diesem Jahr zu mehr
Hurrikanen kommen soll.
Und sonst so? Flaschenetiketten, die das Getränk kühl halten
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Pia Rauschenberger
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
Parlamentswahl in Frankreich: Wo die Rechtsradikalen punkten
Liveblog: Parlamentswahl in Frankreich
Neuwahlen in Frankreich: Die französische Seele ist verletzt
Frankreich: Rassemblement National holt ein Drittel der Stimmen in
Parlamentswahl
Emmanuel Macron: Frankreichs Präsident
Emmanuel Macron: Die Zäsur
Atlantik: Hurrikan Beryl bewegt sich auf Karibikinseln zu
Atlantik: Hurrikan Beryl könnte lebensbedrohlich für Barbados sein
Terlis Großwetterlage / Hurrikansaison: Die Hurrikansaison könnte
verheerend werden
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| Update: Ein Urteil, das den US-Präsidenten fast allmächtig macht | 02 Jul 2024 | 00:09:34 | |
Donald Trump wollte "absolute präsidentielle Immunität" – und ist damit
nun zumindest teilweise durchgekommen: Für seine Amtshandlungen als
US-Präsident bleibt der frühere US-Präsident vor Strafverfolgung
geschützt, für private Handlungen könnte er zur Rechenschaft gezogen
werden. Das entschied am Montag der US-Supreme Court in Washington. Was
das Urteil bedeutet, auch mit Blick auf den Wahlbetrugsprozess gegen
Donald Trump, analysiert Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin
von ZEIT ONLINE.
Zum ersten Mal seit sechs Jahren haben sich Polen und Deutschland wieder
zu gemeinsamen Regierungskonsultationen getroffen. Was hat sich in den
vergangenen sechs Jahren verändert? Heinrich Wefing leitet das
Politikressort der ZEIT und ist gemeinsam mit Olaf Scholz nach Polen
gereist. Im Podcast ordnet er die Vorhaben aus dem neuen Aktionsplan
ein.
Außerdem im Update: Mehr als sieben Monate nach der Parlamentswahl in
den Niederlanden hat die neue rechtsgerichtete Regierung ihre Arbeit
aufgenommen. König Willem-Alexander vereidigte den ehemaligen
Geheimdienstchef Dick Schoof als Ministerpräsidenten.
Was noch? Ein US-Start-up ist kurz davor, den Kirschkern abzuschaffen.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Henrike Hartmann, Constanze Kainz
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Weitere Links zur Folge:
Supreme Court: Ein Geschenk für Donald Trump
Immunitätsurteil: Trump-Anwälte fordern Aufhebung des Urteils in
Schweigegeldprozess
Sturm aufs Kapitol: Trump erzielt mit Immunitätsklage Teil-Erfolg vor
Supreme Court
Oberstes US-Gericht: Joe Biden kritisiert Richterspruch zu Donald Trumps
Immunität
Regierungskonsultationen: Polen und Deutschland wollen Zusammenarbeit
stärken
Scholz-Besuch in Polen: Deutschland und Polen vereinbaren engere
Zusammenarbeit
Warschau: "Die Sicherheit Polens ist auch Deutschlands Sicherheit"
Bundestag: Grünenabgeordnete Melis Sekmen wechselt zu Unionsfraktion
Bundestag: Grüne fordern von Abgeordneter Sekmen Verzicht auf Mandat
Neue niederländische Regierung: Dick Schoof als niederländischer
Ministerpräsident vereidigt
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| Update: Auf wen Joe Biden jetzt noch hört | 01 Jul 2024 | 00:10:47 | |
US-Präsident Joe Biden hat sich am gestrigen Sonntag mit seiner Familie
in Camp David getroffen, um über seine Kandidatur für die US-Wahl im
November zu beraten. Nach dem TV-Duell zwischen ihm und Donald Trump
wurdel Zweifel lauter, ob Biden trotz seines Alters für eine zweite
Amtszeit geeignet ist. Welche Rolle der First Lady Jill Biden bei den
Beratungen zukommt, erklärt ZEIT ONLINE-Korrespondentin Rieke Havertz im
Podcast.
Der Rassemblement National (RN) hat die erste Runde der vorgezogenen
Parlamentswahlen in Frankreich gewonnen und liegt vor dem linken
Wahlbündnis Neue Volksfront und dem liberalen Mittelager von Präsident
Emmanuel Macron. Was es bedeutet, wenn die Partei von Marine Le Pen
regiert, zeigt sich in der Mittelmeerstadt Fréjus, wo seit zehn Jahren
ein RN-Bürgermeister im Amt ist. ZEIT ONLINE-Autorin Annika Joeres hat
Fréjus besucht.
In Jerusalem haben am Sonntagabend Tausende ultraorthodoxe Juden dagegen
protestiert, dass sie künftig zum Wehrdienst in der israelischen Armee
verpflichtet werden. Dabei kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der
Polizei. Vergangene Woche hat der Oberste Gerichtshof geurteilt, dass es
keine Rechtsgrundlage gibt, Ultraorthodoxe vom Militärdienst
auszunehmen. Ob ein Kompromiss noch möglich ist, erklärt Jan Roß. Er ist
Nahostkorrespondent der ZEIT.
Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke ist erneut schuldig gesprochen
worden, weil er bei einer Veranstaltung eine verbotene Nazi-Parole
angestimmt hat. Das Landgericht Halle hat ihn zu einer Geldstrafe von
130 Tagessätzen zu je 130 Euro verurteilt. Wegen desselben Spruchs war
Höcke im Mai schon einmal zu einer Geldstrafe verurteilt worden.
Was noch? Care-Arbeit war bei Neandertalern wohl Gemeinschaftsarbeit.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Pia Rauschenberger und Mounia Meiborg
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Jill Biden: Sagt sie's ihm?
US-Präsidentschaftswahl: Bidens Debatten-Desaster
TV-Duell: Sie hätten es wissen müssen
TV-Duell: Der Biden-Schock
Rassemblement National: Wo Rechtsextreme die wichtigen Positionen
besetzen
Frankreich: Rassemblement National holt ein Drittel der Stimmen in
Parlamentswahl
Jerusalem: Gewalt bei Protesten ultraorthodoxer Juden gegen Wehrdienst
in Israel
Militärdienst in Israel: Es geht ums Fundament des Staates Israel
AfD: Björn Höcke erneut wegen Nazi-Parole verurteilt
Verbotene NS-Parole: Staatsanwaltschaft fordert Bewährungsstrafe für
Björn Höcke
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| Frankreich wählt rechts | 01 Jul 2024 | 00:16:01 | |
In Frankreich hat am Sonntag die erste Runde der vorgezogenen
Parlamentswahlen stattgefunden. Marine Le Pens rechtsextremer
Rassemblement National liegt nach aktuellen Hochrechnungen mit rund 33
Prozent der Stimmen vorn, gefolgt von der linken Neuen Volksfront mit 28
Prozent. Sollte der Rassemblement National die Stichwahl am 7. Juli
gewinnen, müsste Macron den französischen Premierminister und die
Minister durch Kandidaten der rechtsextremen Partei ersetzen. Matthias
Krupa ist Frankreich-Korrespondent der ZEIT. Im Podcast ordnet er die
Folgen einer rechtsextremen Regierung in Frankreich ein.
Make Europe Great Again – unter diesem Slogan übernimmt Ungarn in
Anlehnung an Donald Trump ab Juli für sechs Monate die
Ratspräsidentschaft der Europäischen Union. Die Regierung unter
Ministerpräsident Viktor Orbán ist für ihre EU-kritische Haltung
bekannt, mehrfach hat Ungarn in den vergangenen Monaten Entscheidungen
bei Abstimmungen blockiert, die EU erpresst und die Umsetzung
politischer Maßnahmen verzögert. Welches Programm Viktor Orbán für die
ungarische Ratspräsidentschaft vorgelegt hat und wie man sich in Brüssel
darauf vorbereitet hat, berichtet Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent
der ZEIT in Brüssel.
Und sonst so? Spanierin soll Wein im Millionenwert verschüttet haben –
aus Rache.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Mathias Peer, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Weitere Links zur Folge:
Frankreich: Neuwahlen nach der Europawahl
Parlamentswahl: Was Sie zu den Neuwahlen in Frankreich wissen sollten
Rassemblement National: Wo Rechtsextreme die wichtigen Positionen
besetzen
Ratspräsidentschaft: EU-Vorsitz: Ungarn will Europa wieder "great"
machen
Viktor Orbán: Einer gegen alles
Viktor Orbán: Mehr als nur ein Spieler
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| Macrons Machtpoker | 30 Jun 2024 | 00:15:31 | |
In Frankreich beginnt der erste Wahlgang der vorgezogenen Neuwahlen.
Ganz Europa schaut an diesem Tag nach Frankreich, denn diese Wahlen
haben das Potenzial für ein politisches Erdbeben: Erstmals seit dem
Zweiten Weltkrieg sieht es so aus, als könnten Rechtspopulisten an die
Regierung kommen. Der Rassemblement National von Marine Le Pen liegt mit
ihren Verbündeten in den Umfragen derzeit mit rund 36 Prozent vorn. Weit
abgeschlagen mit rund 21 Prozent: das liberale Parteienbündnis um die
Partei Renaissance von Präsident Emmanuel Macron. Nach einer
historischen Niederlage bei der Europawahl am 9. Juni hatte Macron noch
am selben Abend das Parlament aufgelöst und Neuwahlen angekündigt. Wird
Macrons Machtpoker aufgehen? Oder ist Frankreich gerade dabei, in eine
noch viel tiefere Krise zu stürzen? Matthias Krupa berichtet für die
ZEIT aus Frankreich. Im Podcast erklärt er, warum Macron so unbeliebt
ist und was es bedeuten würde, wenn das Rechtsbündnis eine Mehrheit im
Parlament bekommt.
Teurere Ticketpreise – und womöglich könnten sogar ganze
Fernverkehrsverbindungen gestrichen werden: Die Deutsche Bahn hat
offenbar massive Geldprobleme. Das zumindest geht aus einem Bericht des
Spiegels hervor, der sich dabei auf ein vertrauliches Schreiben der
Deutschen Bahn an die Bundesnetzagentur beruft. In zahlreichen Städten
sollen demnach im kommenden Jahr keine Fernverkehrszüge mehr halten. Vor
allem Orte in Sachsen, Thüringen sowie Mecklenburg-Vorpommern seien
betroffen. Grund für die Streichungen sind laut Informationen des
Spiegels gestiegene Trassenpreise, also eine Art Schienennutzungsmaut.
Die betroffenen Strecken würden so wenig genutzt, dass es sich für die
Bahn nicht mehr lohne, sie zu befahren. Die Deutsche Bahn hat den
Bericht zurückgewiesen – räumt aber ein, dass sich das Unternehmen in
einer "derzeit herausfordernden wirtschaftlichen Lage" befinde. Paul
Meerkamp berichtet für ZEIT ONLINE über Mobilität. Im Podcast sagt er,
was an den Gerüchten dran ist – und ob der Vorschlag von Finanzminister
Christian Lindner (FDP), das Deutschlandticket teurer zu machen, helfen
könnte.
Und sonst so? Zweierlei News für Harry-Potter-Fans
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann
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Neuwahlen in Frankreich: Kommt jetzt die Ära der extremen Rechten?
Das Politikteil / Neuwahlen in Frankreich: "Ein Wahlkampf mit purer
Emotion"
Frankreichs Neuwahl: Der letzte Versuch
Spiegel-Bericht: Bahn plant offenbar, Fernzüge zu streichen – besonders
im Osten
Fernverkehr: Bahn weist Bericht über Streichung mehrerer IC-Verbindungen
zurück
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| Spezial: Ein geraubtes Leben in Argentinien (Wiederholung vom 16.03.24) | 29 Jun 2024 | 00:42:10 | |
Mitte der Siebzigerjahre versinkt Argentinien im Chaos: Generalstreiks,
Hyperinflation, rechte und linke Gruppen, die sich bekämpfen. Am 24.
März 1976 putscht sich das Militär an die Macht. Der Putsch weckt bei
vielen Argentinierinnen und Argentiniern zunächst Hoffnung. Jetzt geht
es aufwärts, glauben viele. Doch die Junta beginnt eine Jagd auf
politische Aktivistinnen, Journalisten und Gewerkschafter.
Miguel Santucho Navajas ist damals noch nicht einmal ein Jahr alt. Viel
zu jung, um zu verstehen, was im Land vor sich geht – und dass das
Regime seine Eltern im Visier hat. Im Sommer 1976 dringen Soldaten in
die Wohnung ein und verhaften Miguels Mutter Cristina. Den neun Monate
alten Miguel lassen sie zurück.
Daniel wächst im Süden von Buenos Aires auf, unter ganz anderen
Umständen als Miguel. Seine Eltern sind Anhänger der Diktatur. Daniels
Vater ist Polizist in einer Spezialeinheit. Daniel vermutet, dass auch
sein Vater Menschen entführt, vielleicht sogar ermordet hat.
1983 endete die Militärherrschaft. 40 Jahre später begegnen sich Miguel
und Daniel zum ersten Mal. Ihre Vergangenheit ist grundverschieden –
aber es gibt etwas, das die beiden Männer verbindet. In diesem
"Was-Jetzt?"-Spezial erzählen wir die Geschichte von Miguel und Daniel,
deren Leben ohne das Regime wohl ganz anders verlaufen wäre.
Moderation: Pia Rauschenberger
Redaktion: Constanze Kainz
Recherche: Pia Rauschenberger, Stella Schalomon
Sounddesign: Joscha Grunewald
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| Die politischen Folgen des Anschlags in Solingen | 26 Aug 2024 | 00:12:00 | |
In Solingen wurden bei einem Messerangriff am Freitagabend drei Menschen
getötet. Acht weitere wurden verletzt. Der Tatverdächtige, ein
26-jähriger Mann aus Syrien, stellte sich am Samstag einer
Polizeistreife und wurde daraufhin festgenommen. Zuvor hatte die
Terrorgruppe "Islamische Staat" (IS) den Anschlag für sich reklamiert.
Mehrere Mitglieder der Ampelregierung fordern eine Verschärfung der
Waffengesetze für Messer. CDU-Chef Friedrich Merz hingegen plädiert für
die konsequente Abschiebung und einen Aufnahmestopp von Menschen aus
Syrien und Afghanistan. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sollte
der Tatverdächtige von Solingen 2023 nach Bulgarien abgeschoben werden.
Inwiefern kann die Migrationspolitik für den Anschlag in Solingen
verantwortlich gemacht werden? Und: Könnte die AfD bei den
Landtagswahlen in der kommenden Woche davon profitieren? Diese Fragen
beantwortet Christian Parth aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE bei
Was jetzt?.
Anfang August ist Bangladeschs langjährige Premierministerin Scheich
Hasina zurückgetreten. Zuvor hatten Studierende wochenlang demonstriert
– zunächst gegen eine Quotenregelung für staatliche Stellen, später
gegen den ganzen Staat. Die Regierung ging brutal gegen die
Demonstrierenden vor. Angaben der UN zufolge starben 600 Menschen. Nach
Hasinas Rücktritt übernahm Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus ihr
Amt. Die Studierenden hatten ihn vorgeschlagen. Und auch sie selbst sind
an der Übergangsregierung beteiligt. Einen dieser jungen Menschen, den
neuen Minister für Sport, Jugend und Arbeit, hat die Journalistin Verena
Hölzl begleitet. Im Podcast spricht sie darüber, wie viel
Handlungsspielraum die Studierenden in der neuen Regierung haben und ob
diese Regierung den Beginn eines demokratischen Systems in Bangladesch
markiert.
Und sonst so? Drei Tipps gegen den End-of-Summer-Blues.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Clara Löffler und Lisa Pausch
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Solinger Stadtfest: Die Ampel muss sich jetzt ehrlich machen
Messerangriff in Solingen: "Jagt eure Beute!"
Attacke in Solingen: Was über den Anschlag auf dem Solinger Stadtfest
bekannt ist
Bangladesch: Muhammad Yunus als Regierungschef von Bangladesch vereidigt
Bangladesch: Die eiserne Regentin flieht
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| Die AfD wählt ihre neue Parteispitze | 29 Jun 2024 | 00:11:04 | |
Am Wochenende findet in der Essener Grugahalle der Bundesparteitag der
AfD statt – trotz aller Versuche der Stadt Essen, dies zu verhindern.
Nun bereitet sich die Polizei in Essen auf einen Großeinsatz vor. Im
Laufe des Wochenendes rechne man mit rund 80.000 Gegendemonstranten,
sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) dem RedaktionsNetzwerk
Deutschland. Aus der AfD reisen rund 600 Delegierte an. Tilman Steffen
aus dem Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft berichtet für ZEIT
ONLINE aus Essen über den AfD-Parteitag. Im Podcast ordnet er ein,
welche inhaltlichen und personellen Entscheidungen vom Parteitag zu
erwarten sind.
Um ihre Produkte als "klimaneutral" bewerben zu können, müssen die
Hersteller in Zukunft noch einen Schritt weitergehen: Sie müssen in der
Werbung selbst erklären, was ihr Produkt klimaneutral macht. Das hat
diese Woche der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden. Zuvor
hatten sich der Fruchtgummi- und Lakritzhersteller Katjes und die
Wettbewerbszentrale darüber einen Rechtsstreit geliefert. Was für
Schlüsse zog der Bundesgerichtshof aus diesem konkreten Fall? Hannah
Knuth ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast analysiert
sie, welche Bedeutung das Urteil aus Karlsruhe hat – und welche Folgen
es für die Branche haben könnte.
Und sonst so? Keine Lebensmittelwarnung mehr verpassen
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
TV-Duell: Der Biden-Schock
US-Wahl: Biden strauchelt, Trump lügt
OK, America? / US-Präsidentschaftswahl: Bidens Debatten-Desaster
US-Wahlkampf: Joe Biden ist 81 Jahre alt. Und ja: Das merkt man ihm an
Thema: Gesundheitswesen
Gesundheitsversorgung: Experten halten Gesundheitswesen für "brutal
umständlich organisiert"
Umwelt: Erstmals CO₂-neutrales Kerosin für kommerzielle Nutzung
produziert
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| Update: Joe Biden – die Demokraten zweifeln nach dem TV-Duell an ihrem Kandidaten | 28 Jun 2024 | 00:09:38 | |
Das erste TV-Duell im Präsidentschaftswahlkampf zwischen US-Präsident
Joe Biden und Herausforderer Donald Trump verlief wohl nicht so, wie es
sich die Demokraten erhofft hatten. Joe Biden wirkte alt, seine Stimme
heiser und seine Konter kraftlos, teilweise stammelte er nur noch Sätze
vor sich hin. Noch ist Biden nicht offiziell als Kandidat der Demokraten
nominiert, das galt eigentlich nur als Formsache – bis heute. Bräuchten
die Demokraten einen neuen Kandidaten, um gegen Trump zu gewinnen? Rieke
Havertz berichtet für ZEIT ONLINE regelmäßig über die US-Politik. Im
Podcast analysiert sie, welche Alternativen den Demokraten bleiben.
Monatelang gibt es keine Termine, die Wartezimmer sind überfüllt – und
die Hausärztinnen und Hausärzte überlastet. Bundesgesundheitsminister
Karl Lauterbach hat in den vergangenen Monaten ein Gesetz auf den Weg
gebracht, das die Situation im Gesundheitswesen verbessern soll: Das
Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG). Diesen Freitag hat der
Bundestag in einer ersten Lesung über den Gesetzentwurf beraten. Was
könnte sich durch das Gesetz im Gesundheitswesen ändern? Hanna Grabbe
ist Redakteurin im Wissenressort der ZEIT. Im Podcast ordnet sie ein, ob
das Gesetz auch die Versorgung der Patienten verbessert.
Außerdem im Update: Das Unternehmen Atmosfair hat nach eigenen Angaben
erstmals CO₂-neutrales Kerosin für die kommerzielle Nutzung hergestellt.
Was noch? In welchen Städten lebt es sich am besten?
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Henrike Hartmann
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Weitere Links zur Folge:
TV-Duell: Der Biden-Schock
US-Wahl: Biden strauchelt, Trump lügt
OK, America? / US-Präsidentschaftswahl: Bidens Debatten-Desaster
US-Wahlkampf: Joe Biden ist 81 Jahre alt. Und ja: Das merkt man ihm an
Thema: Gesundheitswesen
Gesundheitsversorgung: Experten halten Gesundheitswesen für "brutal
umständlich organisiert"
Umwelt: Erstmals CO₂-neutrales Kerosin für kommerzielle Nutzung
produziert
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| Iran: Eine Wahl, die nichts verändern soll | 28 Jun 2024 | 00:13:27 | |
In der Islamischen Republik Iran wird an diesem Freitag ein neuer
Präsident gewählt. Gesucht wird ein Nachfolger für Ebrahim Raissi, der
am 19. Mai bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen war. Von den
83,5 Millionen Einwohnern des Iran sind 61 Millionen wahlberechtigt –
wirkliche oppositionelle Alternativen haben sie dabei nicht. Der
Wächterrat des Iran hatte für die Wahl nur sechs Kandidaten zugelassen.
Aktuell sind davon noch vier Kandidaten im Rennen. Laut aktuellen
Umfragen wollen mehr als 30 Millionen der Wahlberechtigten nicht zur
Wahl gehen. Gilda Sahebi, deutsch-iranische Journalistin und Autorin,
ordnet im Podcast ein, für was die Kandidaten stehen.
Deutschland hat weniger Einwohnerinnen und Einwohner als bisher
geschätzt, und zwar 82,7 Millionen. Das geht aus den neuen Daten des
Zensus hervor, basierend auf einer Erhebung vom 15. Mai 2022. Und die
Daten des Zensus geben nicht nur Aufschluss über die Größe der
Bevölkerung – sondern auch über die Lebensverhältnisse der Menschen in
den 10.786 Gemeinden Deutschlands, sowie den dortigen Gebäude- und
Wohnungsbestand. Laut Zensus gibt es in Deutschland insgesamt mehr als
43 Millionen Wohnungen und Wohnhäuser. Wem gehören die? Tina Groll ist
Redakteurin im ZEIT ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im
Podcast analysiert sie, wie sich die Eigentümerquote je nach Wohnort
unterscheidet.
Und sonst so? ZEIT ONLINE sucht neue Volontärinnen und Volontäre.
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Iran: Präsidentenwahl am 28. Juni
Iran: Sechs Kandidaten zu iranischer Präsidentschaftswahl zugelassen
Präsidentschaftswahl im Iran: Zwei Hardliner ziehen Kandidatur vor der
Wahl im Iran zurück
Wahl im Iran: Zwischen Hoffnung, Misstrauen und Machtkampf
Zensus 2022: In Deutschland leben 1,4 Millionen Menschen weniger als
gedacht
Zensus 2022: So viele Menschen leben in Ihrer Gemeinde wirklich
Zensus 2022: Wem Deutschland gehört
Miete: Wo umziehen unmöglich ist
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| Update: Was war da los in Bolivien? | 27 Jun 2024 | 00:09:54 | |
In Bolivien ist ein Putschversuch abgewendet worden. Die militärischen
Einheiten, die gestern den zentralen Platz in der Stadt La Paz stürmten,
haben sich wieder zurückgezogen. Dort befinden sich sowohl der
Präsidentenpalast als auch das Kongressgebäude des Landes. Aufnahmen im
bolivianischen Fernsehen zeigten uniformierte und bewaffnete Soldaten,
die den Platz einnahmen und ein Militärfahrzeug, das versuchte, die
Türen des Präsidentschaftspalastes zu durchbrechen. Der Anführer der
Putschisten, Ex-Armeechef Juan José Zúñiga Macías, und Präsident Luis
Arce sollen sich im Präsidentenpalast gegenübergestanden haben, als der
Präsident den Rückzug der Truppen befohlen haben soll. Macías ist
inzwischen festgenommen. In einem Fernsehstatement deutete er an, dass
der Putsch mit dem Präsidenten abgestimmt gewesen sei. Wie viel
Inszenierung steckt in dem Putsch? Und welche Rolle spielt der Präsident
selbst? Das ordnet Thomas Fischermann ein, Auslandskoordinator der ZEIT
und Lateinamerikaexperte.
Neues Spitzenpersonal und neues Sicherheitsabkommen: Nach den
Europawahlen werden auf dem EU-Gipfel in Brüssel die Posten der neuen
EU-Kommission verteilt. Es gilt bereits als sicher, dass Ursula von der
Leyen eine zweite Amtszeit als Kommissionspräsidentin antreten kann.
Außerdem soll die liberale estnische Regierungschefin Kaja Kallas
EU-Außenbeauftragte werden, während der portugiesische Ex-Regierungschef
António Costa Ratspräsident werden dürfte. Sämtliche
Personalentscheidungen der Regierungschefs müssen allerdings noch vom
EU-Parlament bestätigt werden. Woran die Wahl von der Leyens noch
scheitern könnte, erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent in
Brüssel. Er spricht auch darüber, was die neuen Sicherheitszusagen für
die Ukraine praktisch bedeuten. Denn der ukrainische Präsident Wolodymyr
Selenskyj war auch nach Brüssel gereist und unterzeichnete ein
Sicherheitsabkommen mit der EU.
Außerdem im Update: Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir will die
Mehrwertsteuer auf Fleisch erhöhen. Damit ist er in seiner Rede auf dem
Deutschen Bauerntag in Cottbus auf eine Forderung des
Bauernverbandschefs Joachim Rukwied eingegangen.
Was noch? Obdachloser gibt herrenlosen Geldbeutel bei der Polizei ab und
wird belohnt
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Weitere Links zur Folge:
Staatskrise: Militärputsch in Bolivien vereitelt
Brüssel: EU-Gipfel entscheidet über Nominierungen für Spitzenämter
Lebensmittel: Özdemir für Anhebung der Mehrwertsteuer auf Fleisch
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| Das Alter von Joe Biden schwingt immer mit | 27 Jun 2024 | 00:16:02 | |
Am Donnerstag findet in den USA das erste TV-Duell zwischen Joe Biden
und Donald Trump statt. Während des Duells dürfte Trump erneut
versuchen, Biden aufgrund seines Alters als senil bloßzustellen. Der
US-Präsident ist 81 und wäre am Ende einer zweiten Amtszeit 86 Jahre
alt. Je nach Umfrage glauben daher 70 bis 80 Prozent der Amerikaner,
dass er dem Amt nicht mehr gewachsen ist. Überschattet die Altersdebatte
wirklich alles in diesem Wahlkampf? Antworten auf diese Fragen gibt
Heinrich Wefing aus dem Politikressort der ZEIT.
Es sind die größten Jugendproteste in der Geschichte Kenias: Tausende
Menschen demonstrieren seit Tagen auf den Straßen von Nairobi. Der
Grund: Die kenianische Regierung plant, die Steuern auf Brot, Speiseöl,
Damenbinden und andere Produkte des täglichen Bedarfs zu erhöhen.
Zunächst verliefen die Proteste friedlich. Inzwischen geht die Polizei
aber mit Gewalt gegen sie vor, mindestens 23 Menschen sollen bereits ums
Leben gekommen sein. Was es mit der Steuererhöhung auf sich hat und
warum vor allem junge Menschen dagegen auf die Straße gehen, weiß Birte
Mensing. Sie lebt und arbeitet als Journalistin in Nairobi.
Und sonst so? Ein Gehirnimplantat gegen epileptische Anfälle
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Clara Löffler und Sophia Boddenberg
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Weitere Links zur Folge:
Thema: US-Wahl
Nairobi: Demonstranten stürmen Parlament in Kenia.
Demonstrationen in Nairobi: Kenias Regierung will nach Sturm auf
Parlament Militär einsetzen.
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| Update: Wie der Kanzler Zuversicht verbreiten will | 26 Jun 2024 | 00:08:53 | |
Im Vorfeld der Nato- und EU-Gipfel hat Bundeskanzler Olaf Scholz am
Mittwoch im Bundestag eine Regierungserklärung gehalten. Dabei begrüßte
er die neuen Personalentscheidungen für die EU und Nato. Mit Bezug auf
die Wahlergebnisse bei der Europawahl sagte Scholz, dass ständige Krisen
das Vertrauen der Menschen erschüttert hätten. Für die
Haushaltsverhandlungen kündigte er an, den Haushaltsentwurf noch im Juli
vorzulegen. Hat Scholz es geschafft, Zuversicht zu verbreiten? Und hat
Scholz seine Koalition bei der Haushaltsfrage geeint? Ferdinand Otto,
Politikredakteur bei ZEIT ONLINE, hat die Rede verfolgt und gibt
Antworten.
Der Whistleblower und WikiLeaks-Gründer Julian Assange ist im
australischen Canberra gelandet. Dort wurde er neben Anhängern und
Unterstützern auch von seiner Ehefrau Stella Assange, seinem Vater sowie
dem australischen Premierminister Anthony Albanese empfangen. Damit
enden für Assange 14 Jahre Rechtsstreit, Haft und politisches Asyl. In
Rahmen eines Deals zwischen Assange und dem amerikanischen
Justizministerium konnte er nun nach Australien zurückkehren.
Außerdem im Update:
Menschen, die terroristische Straftaten verherrlichen oder
Hasskommentare verbreiten, sollen künftig aus Deutschland ausgewiesen
werden können. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen. Wer
etwa terroristische Videos, Posts oder Texte im Internet verbreitet oder
diese zum Beispiel mit einem Like unterstützt, soll dann abgeschoben
werden können.
Was noch? Schmetterlinge überqueren laut Wissenschaftlern Ozean
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unterwasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Regierungserklärung von Olaf Scholz: Der Kanzler und die Zuversicht
Bundeshaushalt: So weit, so verfahren
Die australische Regierung und Julian Assange: Die Rückkehr des
verlorenen Bürgers
Daniel Domscheit-Berg über Assange: "Das ist ein Martyrium, das man sich
kaum vorstellen kann"
Migrationspolitik: Kabinett beschließt erleichterte Ausweisung nach
Terrorverherrlichung
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| Baerbock findet deutliche Worte in Israel | 26 Jun 2024 | 00:16:09 | |
Bereits zum zehnten Mal seit dem Terroranschlag der Hamas auf Israel am
7. Oktober ist Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in den
Nahen Osten gereist. Ziel der Reise waren Friedensgespräche mit
Vertretern verschiedener Konfliktparteien. In Ramallah im Westjordanland
traf Baerbock den palästinensischen Ministerpräsidenten Mohammed
Mustafa, in Jerusalem ihren israelischen Amtskollegen, Außenminister
Israel Katz, und anschließend reiste sie zu weiteren Gesprächen in den
Libanon. Baerbock sagte in Israel, Sicherheit für die Israelis könne es
nur geben, wenn es auch Sicherheit für die Palästinenser gebe.
Sicherheit für die Palästinenser bedeutet für Deutschland und auch für
die USA noch immer: eine Zweistaatenlösung. Dafür setzen sie auf die
Palästinensische Autonomiebehörde (PA), die sich im Frühjahr neu
aufgestellt hat. Doch seit die israelische Regierung ihre Zahlungen
eingestellt hat, geht der PA das Geld aus. Alice Bota, Redakteurin im
Politikressort der ZEIT, hat Annalena Baerbock auf ihrer Reise begleitet
und berichtet darüber im Podcast.
Die Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) gehört zu den häufigsten
angeborenen Behinderungen in Deutschland, wird aber selten
diagnostiziert. FASD fasst eine Reihe von Störungen zusammen, die bei
Kindern auftreten, deren Mütter während der Schwangerschaft Alkohol
getrunken haben. Schätzungsweise leben in Deutschland 800.000 bis eine
Million Menschen mit FASD. Von den jährlich 10.000 Babys, die mit
Alkoholschädigung geboren werden, bleiben in der Regel bis zu 80 Prozent
undiagnostiziert. Zu den Symptomen gehören unter anderem
Wachstumsauffälligkeiten, emotional-soziale oder auch kognitive
Schwierigkeiten. Durch eine frühzeitige Diagnose können Patientinnen und
Patienten gefördert werden. Warum es immer noch so wenig Informationen
über die Fetale Alkoholspektrumstörung gibt und wie sich die öffentliche
Wahrnehmung der Krankheit verändert, berichtet Amonte Schröder-Jürss,
Autorin für ZEIT ONLINE.
Und sonst so? Mit der eigenen Klimaanlage zu den Olympischen Spielen
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Olga Ellinghaus,Lisa Pausch
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Weitere Links zur Folge:
Krieg in Nahost: Baerbock ruft zu Sicherheit und schnellem Frieden im
Gazastreifen auf
Annalena Baerbock: Eine Wand der Antipathie
Nahostkonflikt: Soll Deutschland Palästina anerkennen?
Fetale Alkoholspektrumstörung: Sie schrieb: "Meine Mutter hatte bei
meiner Geburt 2,8 Promille"
FASD: Zwei Leben, die im Vollrausch begannen
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| Update: Julian Assange ist schuldig, aber frei | 25 Jun 2024 | 00:10:50 | |
Julian Assange und die US-Justiz haben überraschend eine Einigung
erzielt. Der Wikileaks-Gründer muss sich der Spionage schuldig bekennen,
wird aber von einer weiteren Gefängnisstrafe verschont. Die USA hatten
jahrelang Assanges Auslieferung aus Großbritannien gefordert, weil er
geheime US-Militärdokumente über die Einsätze im Irak und in Afghanistan
veröffentlicht hatte. Nun darf er stattdessen in sein Heimatland
Australien zurückkehren. Ist das nach langem Kampf ein Sieg für die
Pressefreiheit? Darüber spricht Rita Lauter mit Holger Stark, dem
stellvertretenden Chefredakteur der ZEIT. Außerdem diskutieren sie,
warum sich die westlichen Länder in diesem Fall so lange bedeckt
gehalten haben.
Die israelische Wehrpflicht gilt auch für ultraorthodoxe Juden. Das hat
der Oberste Gerichtshof am Dienstag entschieden. Damit stimmte er zwei
Petitionen zu, die die sofortige Einberufung wehrpflichtiger
ultraorthodoxer Männer gefordert hatten. Wie viele der 63.000
Betroffenen nun eingezogen werden sollen, führte das Gericht nicht aus.
Israel-Korrespondentin Steffi Hentschke ordnet ein.
Laut übereinstimmenden Medienberichten wird EU-Kommissionspräsidentin
Ursula von der Leyen eine zweite Amtszeit bekommen. Darauf sollen sich
Unterhändler der großen europäischen Parteienfamilien geeinigt haben.
Die Einigung sieht auch vor, dass die estnische Regierungschefin Kaja
Kallas EU-Außenbeauftragte und der frühere portugiesische
Ministerpräsident António Costa EU-Ratspräsident werden sollen.
Was noch? Pünktlich zur Ferienzeit: Wie gut ist Ihre Rechtschreibung?
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Jannis Carmesin und Constanze Kainz
Mitarbeit: Clara Löffler
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Julian Assange: Ein beunruhigender Deal
Gerichtsentscheid: Ultraorthodoxe Juden müssen in Israel künftig
Wehrdienst leisten
Europäische Union: EU-Spitzenpolitiker einigen sich auf zweite Amtszeit
für von der Leyen
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| Aufarbeitung der Coronazeit soll Vertrauen zurückbringen | 25 Jun 2024 | 00:15:54 | |
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich im ARD-Sommerinterview dafür
ausgesprochen, die Coronapandemie durch Bürgerräte aufzuarbeiten. In der
FDP wird hingegen seit Längerem gefordert, eine Enquetekommission aus
Abgeordneten und Sachverständigen zur Aufarbeitung der Pandemie
einzusetzen. Warum das politische Interesse, die Pandemie aufzuarbeiten,
gerade jetzt wieder zunimmt, analysiert Andreas Sentker,
Wissensredakteur der ZEIT.
Am Wochenende haben bewaffnete Angreifer in der russischen Teilrepublik
Dagestan im Kaukasus mehr als 20 Polizisten, Priester und Zivilisten
getötet. Unbekannte hatten in den Städten Derbent und Machatschkala zwei
orthodoxe Kirchen, eine Synagoge und Kontrollpunkte der Polizei
angegriffen. Es gibt Vermutungen, dass es sich um islamistische
Terrorakte handelt. Denn islamistische Angriffe hat es in Russland in
den vergangenen Monaten häufiger gegeben. Woran das liegt, erklärt
Michael Thumann im Podcast. Er ist Russland-Korrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Roboter Navel unterhält Krankenhauspatientinnen.
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Pandemie: Scholz für Bürgerrat zur Corona-Aufarbeitung
Coronapandemie: Was hat der Staat da angerichtet?
Parteien: BSW will Untersuchungsausschuss zur Corona-Pandemie
Russland: Zahlreiche Tote nach Angriffen in russischer Teilrepublik
Dagestan
Anschlag auf die Crocus City Hall: Weitere Verdächtige nach Moskauer
Anschlag in Dagestan festgenommen
Antisemitische Angriffe in Russland: Mit Antisemitismus gegen Putin
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| Update: Netanjahu will Truppen von Gaza Richtung Libanon verlagern | 24 Jun 2024 | 00:09:59 | |
In einem Interview mit dem israelischen Sender Channel 14 sagte
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Sonntag, dass die intensivste
Phase der Kämpfe gegen die Hamas im Gazastreifen bald vorbei sei. Ein
Ende des Krieges sei damit aber nicht in Sicht, so Netanjahu,
stattdessen sollen weitere israelische Truppen an die Grenze zum Libanon
geschickt werden. Über die die aktuelle Lage an der Grenze zwischen
Israel und dem Libanon berichtet Steffi Hentschke, Autorin für ZEIT
ONLINE aus Tel Aviv.
Bei der muslimischen Pilgerfahrt Hadsch in Saudi-Arabien sind in diesem
Jahr über 1.300 Menschen an den Folgen extremer Hitze gestorben. Das
teilte der saudische Gesundheitsminister Fahad bin Abdurrahman
al-Dschaladschel im staatlichen Fernsehen mit. Ein Großteil der Toten
hatte keine offizielle Genehmigung für die Wallfahrt nach Mekka und
somit auch keine Unterkunft, um sich vor der Hitze zu schützen.
Ob in Griechenland, der Türkei, Kanada oder Russland - in vielen
Regionen der Erde brannten in den vergangenen Jahren die Wälder. Laut
Messdaten hat die abgebrannte Fläche insgesamt aber abgenommen. Im
Podcast ordnet Claudia Vallentin aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE
die Ergebnisse einer neuen Studie ein, die diese Dissonanz ein Stückweit
auflöst.
Was noch? Der Rasenmäher als Tarnung.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Olga Ellinghaus
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Nahost: Provozieren bis zum Krieg
Nahostkonflikt: Aktuelle Karten und Grafiken zum Krieg in Israel
Israelisches Kriegskabinett: Netanjahu und die "namentlich nicht
genannten Offiziellen"
Hadsch: Mehr als 1.300 Tote durch Hitze in Mekka
Hitze: Alles, was Sie über Hitze wissen sollten
Waldbrände: Waldbrände, die sich der Mensch selbst gelegt hat
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| Nach dem Anschlag in Solingen | 25 Aug 2024 | 00:12:43 | |
Am Freitagabend hat ein Angreifer auf einem Stadtfest in der Innenstadt
von Solingen drei Menschen mit einem Messer getötet und acht weitere
verletzt. Am Samstagabend wurde der mutmaßliche Täter festgenommen. Er
hatte sich einer Polizeistreife gestellt. Die Polizei in
Nordrhein-Westfalen hat die Tat wegen des zielgerichteten Vorgehens des
Täters als Anschlag eingestuft. Am Samstagabend gibt die
Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) an, für den Messerangriff in
Solingen verantwortlich zu sein. Während die Polizei mit einem
Großaufgebot nach dem Täter sucht, besuchte Bundesinnenministerin Nancy
Faeser am Samstagabend die Stadt Solingen. Dabei appellierte sie an die
Menschen, zusammenzustehen. Carla Neuhaus berichtet aus Solingen und
ordnet ein, welche politischen Maßnahmen gegen Messerangriffe aktuell
diskutiert werden und ob Stadtfeste wie das in Solingen dadurch sicherer
werden könnten.
Von der großen Ankündigung, im Gesundheitsministerium grundlegend
aufzuarbeiten, was bei der Beschaffung von Masken zu Beginn der
Coronapandemie falsch gelaufen ist, bleibt nach Informationen der ZEIT
nicht viel übrig. Fritz Zimmermann aus dem Investigativressort von ZEIT
und ZEIT ONLINE erklärt, an welcher Stelle die Untersuchung schon wieder
eingeschränkt wurde und warum sie nur schleppend vorangeht.
Alles außer Putzen: Fledermausmenschen oder die erste Fake-News der Welt
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Angriff in Solingen: Mutmaßlicher Attentäter von Solingen in
Polizeigewahrsam
Messerangriff in Solingen: Was über den Anschlag auf dem Solinger
Stadtfest bekannt ist
Karl Lauterbach: Das Ende der Aufklärung?
Maskenaffäre: Was haben sie zu verbergen?
Coronapandemie: Karl Lauterbach lässt Maskeneinkäufe durch
Sonderbeauftragte aufklären
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| Die Frankreichwahl könnte ein Wendepunkt für die EU werden | 24 Jun 2024 | 00:15:58 | |
Frankreich steht vor Neuwahlen – und erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg
sieht es so aus, als könnten Rechtspopulisten an die Regierung kommen.
Knapp eine Woche vor der ersten Runde der französischen Parlamentswahlen
am 30. Juni liegt die rechtspopulistische Partei Rassemblement National
(RN) von Marine Le Pen laut einer Umfrage deutlich in Führung. Schon bei
der Europawahl holte die Partei über 30 Prozent der Stimmen, mehr als
doppelt so viel wie die Partei des französischen Präsidenten Emmanuel
Macron. Eine große Niederlage, er rief daraufhin Neuwahlen aus. Die 577
Sitze der Nationalversammlung werden in zwei Runden gewählt, am 30. Juni
und 7. Juli. Rund 49 Millionen Menschen in Frankreich können ihre Stimme
abgeben. Matthias Krupa berichtet für die ZEIT aus Frankreich. Im
Podcast erklärt er, was ein Sieg der Rechten für Frankreich bedeuten
würde – und warum diese Wahl für die EU gravierendere Auswirkungen haben
könnte als die EU-Wahl selbst.
Wirtschaftsminister Robert Habeck war in China und hat dort dann auch
gleich noch im aufkommenden Handelsstreit vermittelt. Nach intensiven
Gesprächen mit Habeck und anschließend mit dem zuständigen EU-Kommissar
hat der chinesische Handelsminister angekündigt, dass China nun doch mit
der EU-Kommission verhandeln wolle. Nach neun Monaten ohne Gespräche sei
dies ein "erster guter Schritt auf einem langen Weg", sagte Habeck im
Gespräch mit den Tagesthemen. Wenige Tage zuvor hatte China Strafzölle
auf Verbrennerfahrzeuge aus Europa angekündigt – eine Reaktion auf die
von der EU-Kommission geplanten Zölle auf chinesische Elektroautos.
China dürfe diese Maßnahme nicht als Strafzölle verstehen, so lautete
Habecks Botschaft an Peking. Vielmehr gehe es darum,
Wettbewerbsverzerrungen entgegenzuwirken. Roman Pletter leitet das
Wirtschaftsressort der ZEIT und hat Habeck auf seiner Reise begleitet.
Im Podcast erklärt er, worum es eigentlich geht und was Habeck nun für
eine Rolle gespielt hat.
Und sonst so? Olivenöl ist teuer geworden. In Spanien steht es nun auf
der Liste der "lebensnotwendigen Güter".
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Das Politikteil / Neuwahlen in Frankreich: "Ein Wahlkampf mit purer
Emotion"
Jordan Bardella: Ihr Ziehsohn
Frankreich: Rechtspopulisten eine Woche vor Parlamentswahl deutlich vorn
Neuwahlen in Frankreich: Radikal gegen die Rechtsextremen
Besuch in China: Wie Robert Habeck Chinas Fallen trotzt
Robert Habeck: Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler
Robert Habeck in China: "Es geht und ging nie darum, sich von China
abzukoppeln"
China: Aktuelles zur Volksrepublik
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| Warum Javier Milei in Deutschland Fans hat | 23 Jun 2024 | 00:14:49 | |
In seiner Heimat stoßen seine Reformpläne auf Widerstand, in Deutschland
erhält er dafür Lob: Argentiniens Präsident Javier Milei, an diesem
Wochenende zu Gast in Deutschland, wurde am Samstag mit der Medaille der
wirtschaftsliberalen Hayek-Gesellschaft ausgezeichnet. Die Begründung:
Seine angeblich "klare Sicht auf die Kraft einer marktwirtschaftlichen
Ordnung" und sein "unerschrockenes Eintreten für individuelle
Selbstbestimmung und freie Märkte". Zum Abschluss seines
Deutschlandbesuchs trifft sich Milei am Sonntag noch mit Bundeskanzler
Olaf Scholz. Ingo Malcher ist Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Im Podcast ordnet er ein, was sich Milei von dem Treffen mit Scholz
verspricht.
Weiterhin streitet die Ampelregierung über den Bundeshaushalt für das
kommende Jahr. Mal wieder muss an allen Ecken und Enden gespart werden.
Nach den vorliegenden Zahlen fehlen im Haushalt etwa 40 Milliarden Euro.
Der linke Flügel der SPD versucht nun, die geplanten Einsparungen zu
verhindern und hat ein Mitgliederbegehren auf den Weg gebracht. Unter
dem Titel Unsere Demokratie nicht wegkürzen, in unsere Zukunft
investieren! sprechen sich die Initiatorinnen und Initiatoren gegen
Kürzungen in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie,
Bildung, Demokratie und Entwicklungszusammenarbeit aus. Lisa Caspari ist
Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im
Podcast analysiert sie, welche Folgen das Mitgliederbegehren für
Bundeskanzler Olaf Scholz haben könnte.
Und sonst so? Namibia kippt Anti-Homosexuellen-Gesetz
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de
Weitere Links zur Folge:
Javier Milei: Er will Geschichte schreiben
Javier Milei: Der Feind seines Staates
Javier Milei: Argentiniens Präsident wird in Deutschland ausgezeichnet
Argentinien: Javier Milei als Präsident Argentiniens vereidigt
SPD-Linke: Mit ein paar Milliarden ist die SPD nicht zu retten
Bundeshaushalt: Der Bundesregierung fehlen 40 Milliarden, mindestens
Bundeshaushalt 2025: Christian Lindner fordert Einsparungen bei
Sozialausgaben
Haushaltsverhandlungen: SPD-Parteilinke legen Mitgliederbegehren zu
geplanten Kürzungen vor
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| Spezial: WHITE – Geständnis eines Neonazis (Folge 1/9) | 22 Jun 2024 | 00:34:42 | |
Das ist die erste Folge von "WHITE – Geständnis eines Neonazis". Ein
Doku-Podcast der ZEIT, in dem wir die Geschichte von Mike Kent erzählen.
Einem Ex-Neonazi aus Arizona, der unserem Reporter mitten im Interview
einen Mord gestanden hat. "Was ich dir gerade erzählt habe, weiß
niemand", sagte er. So ging alles los: Zwei Reporter, drei Jahre, neun
Folgen. Die ganze Geschichte gibt es unter www.zeit.de/white
Die nächste Folge von WHITE, Folge 2: "Was ich dir gerade erzählt habe,
weiß niemand", gibt es hier. Und hier finden Sie alle neun Folgen des
Podcasts.
Schreiben Sie der Redaktion an podcast@zeit.de.
Moderation und Skript: Bastian Berbner und Amrai Coen
Produktion: Pia Rauschenberger, Ole Pflüger
Redaktion: Pia Rauschenberger, Ole Pflüger und Constanze Kainz
Sounddesign: Alexander Krause, Bony Stoev
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| Putins Asien-Bündnis gegen den Westen | 22 Jun 2024 | 00:16:00 | |
Der ehemalige Regierungschef der Niederlande, Mark Rutte, soll
voraussichtlich neuer Nato-Generalsekretär werden. Der Personalwechsel
dürfte auch in Russland beobachtet werden. Der russische Präsident Putin
schließt derzeit zahlreiche Abkommen mit asiatischen Staaten wie
Nordkorea, Vietnam und China ab. Wie intensiv will Putin seine
Beziehungen mit Staaten wie Nordkorea ausbauen? Diese und weitere Fragen
beantwortet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
Bei der Parlamentswahl in Großbritannien in zwei Wochen sehen Umfragen
die Labourpartei weit vorn. Sie könnte die Wahl haushoch gewinnen.
Sollte Labour die Wahl gewinnen, könnte die EU wieder auf bessere
Beziehungen zu dem Land hoffen, da besonders die Konservativen den
Austritt aus der EU vorangetrieben haben. Wie weit sich die Beziehungen
zwischen der EU und Großbritannien überhaupt verbessern können und ob
die Union dafür auch auf die Briten zugeht, weiß Bettina Schulz. Sie
berichtet für die ZEIT und ZEIT ONLINE aus Großbritannien.
Und sonst so? Eine halbe Stunde am Tag Spazierengehen hilft gegen
Rückenschmerzen
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Helena Schmidt und Constanze Kainz
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Nato: Mark Rutte kann Nato-Generalsekretär werden
Wladimir Putin in Nordkorea: Zwei Diktatoren, ganz ungeniert
Keir Starmer: Radikaler der Mitte
Wahl in Großbritannien: Wie Nigel Farage die Torys zerlegt
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| Update: Warum die USA Kaspersky-Software verbieten | 21 Jun 2024 | 00:10:04 | |
Am Mittwoch wurden in Frankfurt drei mutmaßliche Agenten festgenommen.
Das teilte die Bundesanwaltschaft mit. Die drei Männer aus der Ukraine,
Armenien und Russland sollen für einen ausländischen Geheimdienst
Informationen über eine ukrainische Person gesammelt haben, die in
Deutschland lebt.
Die US-Regierung verbietet die russische Antivirensoftware Kaspersky.
Die Software sei in der Lage, Informationen von US-Unternehmen und
Bürgern zu sammeln. Diese könnten dann wiederum von der russischen
Regierung missbraucht werden, warnte eine Unterbehörde des
US-Handelsministeriums. Der Verkauf wird ab dem 20. Juli untersagt. Das
Unternehmen weist die Vorwürfe zurück. Was ist dran? Eva Wolfangel aus
dem Digitalressort von ZEIT ONLINE hat sich mit dieser Frage genauer
beschäftigt.
In Frankreich wurde ein zwölfjähriges jüdisches Mädchen antisemitisch
beschimpft und vergewaltigt. Die zwei älteren der drei zwölf- und
13-jährigen mutmaßlichen Täter sitzen in Haft. Der Fall löste landesweit
Entsetzen aus. In Paris demonstrierten am Donnerstag mehrere Hundert
Menschen gegen den zunehmenden Antisemitismus. Marine Le Pen,
Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National (RN),
machte die Linkspartei La France insoumise (LFI) mitverantwortlich. Ende
Juni wird in Frankreich ein neues Parlament gewählt, Le Pens RN liegt
bei aktuellen Umfragen vorn.
Im kurdischen Südosten der Türkei sind fünf Menschen bei Waldbränden ums
Leben gekommen. 44 weitere Personen wurden verletzt. Im Nordwesten des
Landes kämpfte die Feuerwehr ebenfalls gegen einen Waldbrand. In der
Türkei herrscht derzeit eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Hitze.
Was noch? 377.000 Bäume für australische Koalas.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Constanze Kainz und Helena Schmidt
Mitarbeit: Clara Löffler
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Kaspersky-Software: Warum die USA Kaspersky-Software verbannen
Antisemitismus: Hunderte protestieren nach Gruppenvergewaltigung in
Frankreich
Brandkatastrophe: Fünf Menschen sterben durch Waldbrände im Südosten der
Türkei
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| Robert Habecks China-Strategie | 21 Jun 2024 | 00:14:01 | |
China zählt zu den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands, doch seit
die EU-Kommission Strafzölle auf chinesische Elektroautos angekündigt
hat, droht ein Handelskrieg die Beziehungen zu überschatten. Zum ersten
Mal seit Amtsantritt reist Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck
(Grüne) am Freitag mit einer Delegation nach Peking, um über die
Wirtschaftsbeziehungen der Länder zu verhandeln. Roman Pletter leitet
das Wirtschaftsressort der ZEIT und ordnet im Podcast ein, welche Rolle
China für die deutsche Wirtschaft spielt und wie Habeck zu den
EU-Strafzöllen auf chinesische E-Auto-Importe steht.
Mehr als zwanzig Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001
in den USA zeigen Studien weitere tödliche Spätfolgen des Attentats.
Denn Menschen, die damals in den Trümmern versucht haben, andere zu
retten, waren toxischem Staub ausgesetzt und erkranken häufiger an Krebs
und Demenz. Was genau die Studie untersucht hat und welche Bedeutung die
Ergebnisse für die Kriege in Gaza und der Ukraine haben, berichtet Ingo
Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE.
Und sonst so? Im brasilianischen Senat wird ein sterbender Fötus
performt.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Elise Landschek, Pia Rauschenberger, Hannah Grünewald
Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Weitere Links zur Folge:
Robert Habeck in China: "Es geht und ging nie darum, sich von China
abzukoppeln"
China: Wem die EU-Zölle wirklich schaden
Robert Habeck: "Ich sage mit Konrad Adenauer: Keine Experimente"
Frühdemenz: "Manche Patienten sind erst Mitte 30"
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Liveblog: Ukraine-Krieg
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| Update: 120 Millionen Menschen auf der Flucht | 20 Jun 2024 | 00:09:00 | |
Am Weltflüchtlingstag hat Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze
(SPD) angemahnt, dass alle Geflüchteten Schutz und Solidarität
verdienen. Weltweit waren Ende 2023 rund 120 Millionen Menschen auf der
Flucht vor Verfolgung, Krieg und Gewalt – ein Höchstwert. Das zeigt ein
neuer Bericht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR)
für 2023. Für Geflüchtete, die nach Europa kommen, hat sich die
Situation an den EU-Grenzen in den vergangenen Jahren verschärft. Das
erklärt ZEIT-ONLINE-Autorin Franziska Grillmeier im Podcast.
Beim Bund-Länder-Treffen haben Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die
Regierungschefs und -chefinnen der Länder über Migrationspolitik
beraten. CDU und CSU hatten sich bereits im Vorfeld dafür ausgesprochen,
Asylverfahren in Drittstaaten auszulagern. Ein weiteres Thema des
Treffens waren mögliche Abschiebungen von Schwerstkriminellen und
Gefährdern nach Afghanistan und Syrien, die Scholz bereits in seiner
Regierungserklärung vor zwei Wochen in Erwägung gezogen hatte.
Die EU-Staaten haben sich auf neue Sanktionen gegen Russland geeinigt.
Sie sollen verhindern, dass bereits bestehende Sanktionen von Russland
umgangen werden können, etwa um mit westlichen Technologien Waffen für
den Krieg gegen die Ukraine herzustellen. Zudem sieht das neue
Sanktionspaket erstmals vor, gegen Russlands milliardenschwere Geschäfte
mit Flüssigerdgas (LNG) vorzugehen.
Nachdem Rumänien seine Blockade aufgegeben hat, kann der Niederländer
Mark Rutte zum 1. Oktober das Amt des NATO-Generalsekretärs von Jens
Stoltenberg übernehmen.
Was noch? Magische 45.000 Pfund, etwa 53.200 Euro, ist eine Erstausgabe
von Harry Potter wert.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Pia Rauschenberger und Hannah Grünewald
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Bulgarien: Hier läuft Europas Abschreckung
Geflüchtete in Niger: Tod bei 45 Grad
Ministerpräsidentenkonferenz: CDU-Ministerpräsidenten fordern
Asylverfahren in Drittstaaten
Asylpolitik: News und Infos
Ministerpräsidentenkonferenz: Union bekräftigt Forderung nach strengerer
Migrationspolitik
EU-Sanktionen: EU-Staaten einigen sich auf neue Sanktionen gegen
Russland
Handel mit Russland: Die Geschäfte mit Putin boomen im Geheimen
Nato: Mark Rutte kann Nato-Generalsekretär werden
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| Union will Ruanda-Modell auch für Deutschland | 20 Jun 2024 | 00:15:48 | |
Die CDU fordert, Asylverfahren nicht mehr in Deutschland, sondern
künftig in Drittstaaten durchzuführen. Diese sogenannte
Drittstaatenlösung dürfte auch auf der am Donnerstag stattfindenden
Ministerpräsidentenkonferenz für Diskussion sorgen. Befürworter erhoffen
sich davon, Geflüchtete abzuschrecken, die in Deutschland Asyl
beantragen wollen. Ob die Drittstaatenlösung in Deutschland rechtlich
möglich ist und wie die Bundesregierung auf die Forderung der CDU
reagieren dürfte, weiß Simon Langemann, Redakteur im Politikressort der
ZEIT.
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger steht wegen einer
Affäre um einen möglichen Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit in der
Kritik. Die jüngsten Probleme der Ministerin könnten auch das Ergebnis
schlechter Führung sein. ZEIT ONLINE hat mit Personen aus der Umgebung
des Bildungsministeriums gesprochen. Einige werfen der FDP-Ministerin
vor, eine "Bunkermentalität" geschaffen zu haben. Was ist dran an den
Vorwürfen gegen die Ministerin? Und hat sie von der Prüfung tatsächlich
nichts gewusst? Diese und weitere Fragen beantwortet Martin Spiewak,
Wissensredakteur bei der ZEIT.
Und sonst so? Der längste Tag des Jahres
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Weitere Links zur Folge:
Bettina Stark-Watzinger: Gefährdet diese Ministerin die Freiheit der
Wissenschaft?
Bettina Stark-Watzinger: Die Ministerin will von nichts gewusst haben
Asylpolitik: Setzt Scholz auf Ruanda?
Migrationspolitik: Sollen wir Flüchtlinge nach Ruanda schicken?
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| Update: Israel droht mit Offensive im Libanon | 19 Jun 2024 | 00:07:54 | |
Die israelische Armee hat Einsatzpläne für eine Offensive im Libanon
genehmigt. Außenminister Israel Katz hat der Hisbollah auf der Plattform
X außerdem mit einem "umfassenden Krieg" gedroht. Zuvor hatte die
libanesische Hisbollah Drohnenaufnahmen veröffentlicht, die nach eigenen
den Hafen von Haifa und andere wichtige strategische Orte in der Gegend
zeigen. ZEIT-ONLINE-Autorin Stella Männer berichtet aus der
libanesischen Hauptstadt Beirut. Sie ordnet im Podcast ein, ob es zu
einem Krieg zwischen der Hisbollah und Israel kommen könnte und was das
für die Region bedeuten würde.
Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer (SPD) hat
angekündigt, zum 10. Juli von ihrem Amt zurückzutreten. Ihr fehlten die
Kraft und Energie, ihre Aufgaben wie bisher zu erfüllen, sagte Dreyer
auf einer Pressekonferenz. Die SPD-Politikerin ist seit Januar 2013
Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Ihre Nachfolge tritt der
rheinland-pfälzische Arbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD) an.
Wegen zu hoher Neuverschuldung leitet die EU-Kommission Defizitverfahren
gegen Frankreich, Italien und fünf weitere EU-Länder ein. Laut dem
Budgetbericht der Kommission verstoßen die Staaten gegen die
europäischen Schuldenregeln. Die EU-Finanzminister müssen der
Einschätzung der EU-Kommission noch zustimmen, dann könnten den
verwarnten Ländern im äußersten Fall hohe Geldbußen drohen. Insbesondere
für Frankreich kommt das Defizitverfahren aufgrund der bevorstehenden
Neuwahlen zu einem schlechten Zeitpunkt.
Was noch? WHITE, der neue Dokupodcast von ZEIT ONLINE.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Paulina Kraft
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Weitere Links zur Folge:
Nahost: Israels Armee beschließt Einsatzplan gegen Hisbollah im Libanon
Hisbollah: Eskaliert der Krieg in Nahost?
Nahost: Provozieren bis zum Krieg
Rheinland-Pfalz: Ministerpräsidentin Malu Dreyer tritt zurück
Malu Dreyer: "Ich muss feststellen, dass meine Kraft endlich ist"
Brüssel: EU-Kommission startet Defizitverfahren gegen Frankreich und
Italien
EU-Kommission: Die Exekutive der Europäischen Union
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| Von der Küstenwache über Bord geworfen | 19 Jun 2024 | 00:15:50 | |
Nach Recherche der BBC ist die griechische Küstenwache für den Tod von
mehr als 40 Migrantinnen und Migranten verantwortlich. Die britische
Rundfunkanstalt untersuchte nach eigenen Angaben 15 Vorfälle zwischen
2020 und 2023, bei denen Menschen starben, weil sie aus griechischen
Gewässern herausgedrängt oder nach Erreichen der griechischen Inseln
wieder ins Wasser zurückgebracht wurden. In fünf dieser Vorfälle sollen
Migranten von der Küstenwache ins Meer geworfen worden sein. So
schildern Überlebende es in der zu den Recherchen veröffentlichen
Dokumentation. Die griechische Regierung weist alle Anschuldigungen von
sich. Wie glaubwürdig sind sie? Darüber spricht Pia Rauschenberger mit
Felix Keßler, der aus Athen berichtet.
Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, haben in Deutschland
einen besonderen Schutzstatus. Das bedeutet unter anderem, dass sie,
anders als andere Geflüchtete, Bürgergeld beziehen können. Doch nun
fordern Politiker aus der Union und der FDP, dieses Geld zu streichen.
Stattdessen sollen die ukrainischen Geflüchteten ebenfalls unter das
Asylbewerberleistungsgesetz fallen, wie FDP-Generalsekretär Bijan
Djir-Sarai gegenüber der Bild sagte. Ob diese Forderung realistisch
umsetzbar ist, analysiert Tina Groll von ZEIT ONLINE.
Und sonst so? Ein Bürgerrat verteilt 25 Millionen aus dem Erbe von
Marlene Engelhorn.
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Lisa Pausch, Clara Löffler
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Weitere Links zur Folge:
Seenotrettung: Griechische Küstenwache warf laut Bericht Migranten über
Bord
BBC: Greek coastguard threw migrants overboard to their deaths,
witnesses say
Ukraine: Kritik an Bürgergeld für Flüchtlinge sorgt für Empörung
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| Podcast-Empfehlung 5: Bücher von Wolfgang Schäuble bis Susan Sonntag (Was liest du gerade?) | 24 Aug 2024 | 00:55:31 | |
Wir machen Sommerpause mit den Was jetzt?-Spezialfolgen. Aber wir
möchten die Zeit nutzen, um Ihnen andere schöne Dinge zum Hören zu
empfehlen: Deshalb veröffentlichen wir hier unsere Lieblingsfolgen aus
anderen ZEIT-Podcasts.
Dieses Mal empfiehlt Was jetzt?-Host Mounia Meiborg den Bücherpodcast
"Was liest du gerade?" mit einer Folge über Sachbücher: Darin reden Maja
Beckers und Alexander Cammann über die Autobiografie von Wolfgang
Schäuble und das spezielle Genre der Politikermemoiren. Und sie
besprechen eine Essay-Sammlung von Susan Sonntag aus den 70er Jahren und
diskutieren darüber, was man aus 50 Jahre altem Feminismus für die
Gegenwart lernen kann.
Ab dem 31.8. erscheinen samstags wieder reguläre Was
jetzt?-Spezialfolgen. Sie erreichen uns jederzeit unter wasjetzt@zeit.de
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| Update: Russisch-nordkoreanische Tauschgeschäfte | 18 Jun 2024 | 00:09:45 | |
Erstmals seit 24 Jahren besucht der russische Präsident Wladimir Putin
Nordkorea. Der Kreml spricht von einem "freundschaftlichen Staatsbesuch"
auf persönliche Einladung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un.
Beobachter vermuten, dass es bei dem Treffen vor allem um strategische
Interessen geht. In einem Schreiben, das nordkoreanische Staatsmedien am
Dienstag veröffentlicht haben, kündigt Putin die Entwicklung
"alternativer Handelsmechanismen" an, die "nicht vom Westen kontrolliert
werden". Kim Jong Un wiederum sprach schon zuvor von einem "neuen Kalten
Krieg" – und darin sieht er Russland als seinen treuesten Verbündeten.
Was ist das für eine Allianz, die sich da formt? Maxim Kireev ist
ZEIT-ONLINE-Redakteur für internationale Politik. Im Podcast ordnet er
ein, was Nordkorea von Russland will und was es mit den sogenannten
alternativen Handelsmechanismen auf sich hat.
Die Klimaschutzgruppe Ende Gelände – erkennbar an weißen Maleranzügen
und bekannt für Großaktionen in deutschen Braunkohlerevieren – wird vom
Bundesverfassungsschutz nun als extremistischer Verdachtsfall
eingestuft. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2023
hervor, den Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Verfassungsschutzchef
Thomas Haldenwang an diesem Dienstag vorgestellt haben. Damit darf der
Verfassungsschutz die Gruppe künftig strenger überwachen, zum Beispiel
mithilfe von V-Leuten. Der Verfassungsschutz sieht bei Ende Gelände eine
"Verschärfung von Aktionsformen bis hin zur Sabotage". Christian Parth
aus dem ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft berichtet
im Podcast, was Mitglieder der Gruppe dazu sagen.
Außerdem im Update: Vor dem Oberlandesgericht in München beginnt der
dritte große Prozess gegen das mutmaßliche Reichsbürgernetzwerk um
Heinrich XIII. Prinz Reuß.
Was noch? Die Menschen in Deutschland schlafen überraschend lange.
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Russland: Wladimir Putin reist nach Nordkorea und Vietnam
Korea-Konflikt: Südkorea gibt Warnschüsse an Grenze zu Nordkorea ab
Diplomatie: Putin besucht Nordkorea und Vietnam
Verfassungsschutzbericht: Ende Gelände als extremistischer Verdachtsfall
eingestuft
Verfassungsschutzbericht: Ende Gelände kritisiert Einstufung als
extremistischer Verdachtsfall
Bundesministerium des Innern und Heimat: Verfassungsschutzbericht 2023
Thema: Verfassungsschutz
Extremismus: Dritter Terrorprozess gegen Reichsbürger-Gruppe Reuß
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| Der Haushalt, und wie der Streit um ihn enden könnte | 18 Jun 2024 | 00:15:54 | |
Bis zum 3. Juli soll sich die Bundesregierung auf den Haushalt 2025,
also die Etats der einzelnen Ministerien für das kommende Jahr einigen.
Doch die Verhandlungen gestalten sich als schwierig. Während das
Verteidigungsministerium schon jetzt mehr Geld als vorgesehen benötigt,
soll im Vergleich zum Vorjahr ein zweistelliger Milliardenbetrag
eingespart werden. Über eine mögliche Einigung auf den Bundeshaushalt
2025 berichtet Ferdinand Otto, Redakteur für Innenpolitik bei ZEIT
ONLINE.
Abgeholzte Wälder, entwässerte Moorgebiete, begradigte Flüsse – 80
Prozent der Lebensräume in der Europäischen Union sind nach offiziellen
Angaben in einem schlechten Zustand. Um gegen das Sterben der Natur
vorzugehen, haben die Umweltministerinnen und Umweltminister der
EU-Mitgliedsländer am Montagmorgen das Renaturierungsgesetz beschlossen.
Fritz Habekuß aus dem Wissensressort der ZEIT ordnet im Podcast das
umstrittene EU-Gesetz und seine Ziele ein.
Und sonst so? Vandalismus, Dreck und mangelnde Hygiene. Beim ersten
Deutschen Schultoilettengipfel geht es um die bundesweite Verbesserung
der Situation auf den Schulklos.
Moderation und Produktion: Roland Jodin
Mitarbeit: Anne Schwedt, Olga Ellinghaus
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Ampelkoalition: Lindner bestreitet Abbau von Sozialleistungen
Bundeshaushalt 2025: Christian Lindner warnt SPD vor Koalitionsbruch im
Haushaltsstreit
SPD: Linke SPD-Mitglieder fordern Konsequenzen aus Wahlniederlage
EU-Renaturierungsgesetz: Wird das wieder gut?
Naturschutz: EU-Umweltminister beschließen umstrittenes
Renaturierungsgesetz
Karl Nehammer: Umweltschutzgesetz löst Koalitionskrise in Österreich aus
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| Update: Verwirrung über Israels Militärstrategie | 17 Jun 2024 | 00:09:43 | |
Über das weitere Vorgehen im Gazastreifen herrscht offenbar zunehmend
Uneinigkeit zwischen dem israelischen Militär und der israelischen
Regierung. Am Wochenende verkündete das Militär, mit täglich
mehrstündigen Feuerpausen im südlichen Teil des Gazastreifens mehr
Hilfslieferungen ermöglichen zu wollen. Nur kurze Zeit später stellten
Regierungsvertreter klar: Die Entscheidung sei nicht mit der Regierung
abgestimmt. Aus dem Umfeld von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hieß
es, dass dieser solche Pausen für "inakzeptabel" halte. Ebenfalls am
Wochenende: Zehntausende Menschen haben in Tel Aviv und anderen
israelischen Städten wieder einmal gegen Ministerpräsident Netanjahu und
seine Gaza-Politik protestiert. Steffi Hentschke berichtet für ZEIT
ONLINE aus Tel Aviv. Im Podcast ordnet sie ein, wie viel Rückhalt
Netanjahu und die harte Linie seiner Regierung noch haben.
Deutlich mehr Kinder als noch vor zehn Jahren streben in Deutschland das
Abitur an, und auch nach einer Berufsausbildung entscheiden sich immer
mehr Menschen für ein Studium. Das sind die positiven Befunde des neuen
Nationalen Bildungsberichts. Trotzdem bleibt das deutsche Bildungssystem
in allen Altersgruppen ungerecht. Woran liegt das? Parvin Sadigh ist
Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und
hat sich den Bericht genauer angeschaut. Im Podcast analysiert sie die
Erkenntnisse aus dem neuen Nationalen Bildungsbericht.
Außerdem im Update:
- Nach langen Diskussionen haben die EU-Staaten das
Renaturierungsgesetz verabschiedet. Es verpflichtet die EU-Länder,
bis 2030 mindestens je 20 Prozent ihrer geschädigten Flächen und
Meeresgebiete wiederherzustellen und bis 2050 alle bedrohten
Ökosysteme.
- In Grevesmühlen wurden am Freitag zwei Mädchen aus Ghana attackiert
und rassistisch beleidigt. Jetzt ermittelt der Staatsschutz wegen
gefährlicher Körperverletzung und Volksverhetzung.
Was noch? Gedenken an den 17. Juni 1953
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Henrike Hartmann
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Liveblog: Krieg in Israel und Gaza
Israel: Netanjahu hält Kampfpausen laut Regierungsvertreter für
"inakzeptabel"
Israel: Zehntausende demonstrieren gegen Benjamin Netanjahus
Gaza-Politik
Thema: Bildungsbericht
Thema: Bildung
Bildung: So schaffen wir das nie
Naturschutz: EU-Umweltminister beschließen umstrittenes
Renaturierungsgesetz
Tarifrunde: IG-Metall-Vorstand empfiehlt Lohnforderung von sieben
Prozent
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