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Explorez tous les épisodes du podcast Was Bleibt

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Hinter der Geschichte #11 | Zwischen Medizin und Justiz – Die Kastration als vermeintliche Therapie29 Jul 202600:22:16
Nach seiner Verurteilung erklärte sich Jürgen Bartsch zu einem Eingriff bereit, der heute kaum noch vorstellbar erscheint: einer operativen Kastration. Ärzte und Juristen hofften damals, dadurch seinen Sexualtrieb zu kontrollieren und weitere Straftaten zu verhindern. Der Eingriff endete jedoch tödlich. Doch warum glaubte man überhaupt, Sexualstraftäter auf diese Weise behandeln zu können? Welche medizinischen Vorstellungen herrschten damals? Und wie hat sich der Umgang mit psychisch gestörten Straftätern bis heute verändert? In dieser Folge von Hinter der Geschichte werfen wir einen Blick auf die Geschichte der forensischen Psychiatrie, die damaligen Behandlungsmöglichkeiten und die schwierige Frage, wo die Grenze zwischen Therapie, Strafe und Menschenwürde verläuft.
Jürgen Bartsch – Das Grauen im Luftschutzbunker28 Jul 202600:49:11
Triggerwarnung: Diese Episode behandelt sexualisierte Gewalt an Kindern, Mord und psychische Erkrankungen. Bitte höre diese Folge nur, wenn du dich dieser Themen gewachsen fühlst. Zwischen 1962 und 1966 verschwinden im Bergischen Land immer wieder Jungen spurlos. Die Suche endet schließlich an einem verlassenen Luftschutzstollen – und mit einer Entdeckung, die die Bundesrepublik erschüttert. Der Täter ist erst 19 Jahre alt. Jürgen Bartsch wird schnell als „Kirmesmörder“ oder „Bestie von Langenberg“ bekannt. Doch hinter diesen Schlagzeilen verbirgt sich ein Fall, der weit mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert. Wie konnte aus einem misshandelten und vernachlässigten Kind ein Serienmörder werden? Welche Rolle spielten seine Kindheit, seine psychischen Erkrankungen und die damalige Medizin? Und warum beschäftigt dieser Fall Juristen, Psychologen und Kriminologen bis heute? In dieser Folge erzählen wir die Geschichte von Jürgen Bartsch – von seiner Kindheit über die Ermittlungen, den aufsehenerregenden Prozess bis zu seinem Tod im Jahr 1976. Am Ende bleibt – wie immer – die Frage: Was bleibt?
Hinter der Geschichte #10 | Indizien, Irrtümer und Zweifel – Wie Gerichte entscheiden23 Jul 202600:26:44
Ein Gericht soll die Wahrheit finden. Doch was passiert, wenn es keine eindeutigen Beweise gibt? Wie zuverlässig sind Zeugenaussagen, Geständnisse oder Gutachten wirklich? Und warum kommt es trotz eines rechtsstaatlichen Verfahrens immer wieder zu Justizirrtümern? In dieser Folge von Hinter der Geschichte werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Strafjustiz. Wir sprechen über Indizienprozesse, menschliche Fehlwahrnehmungen, den Einfluss der Medien und darüber, warum manche Urteile Jahrzehnte später erneut diskutiert werden. Eine Hintergrundfolge zum historischen Kriminalfall Vera Brühne, die zeigt, warum die Suche nach Wahrheit oft komplizierter ist, als sie auf den ersten Blick erscheint.
Vera Brühne – War sie wirklich schuldig?23 Jul 202601:16:00
Vera Brühne zählt zu den bekanntesten und zugleich umstrittensten Kriminalfällen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Im April 1960 werden der Münchner Arzt Otto Praun und seine Haushälterin Helga Matura erschossen aufgefunden. Schnell geraten Vera Brühne und ihr Begleiter Johann Ferbach in den Mittelpunkt der Ermittlungen. Es folgt ein Indizienprozess, der die Öffentlichkeit spaltet und bis heute kontrovers diskutiert wird. War das Urteil gerecht? Welche Rolle spielten Medien, Zeugenaussagen und öffentliche Erwartungen? Und warum wird der Fall auch Jahrzehnte später immer wieder neu bewertet? In dieser Folge von „Was bleibt“ begleiten wir Vera Brühnes Lebensweg, rekonstruieren die Ereignisse rund um den Doppelmord, werfen einen Blick auf den Prozess und fragen, weshalb dieser Fall bis heute als einer der größten Justizstreitfälle der Bundesrepublik gilt. Quellen Joachim Käppner: Der Fall Vera Brühne Friedrich Christian Delius: Die Frau, für die ich den Computer erfand (zeitgeschichtlicher Kontext) Zeitgenössische Berichterstattung (u. a. Der Spiegel) Bundeszentrale für politische Bildung Bayerischer Rundfunk NDR Veröffentlichungen zum Fall Vera Brühne und zum HS-30-Komplex Zeitgeschichtliche Literatur und Gerichtsdokumentationen
Hinter der Geschichte #9 | Der Wert eines Menschen – Wie entstand die Eugenik?15 Jul 202600:48:39
📖 Folgenbeschreibung (Podigee) Nach der Sonntagsfolge über die Heilanstalt Sonnenstein stellt sich eine entscheidende Frage: Wie konnte eine Gesellschaft überhaupt zu der Überzeugung gelangen, dass manche Menschen weniger wert seien als andere? In dieser Folge von Hinter der Geschichte geht es nicht um einen einzelnen Täter oder einen bestimmten Ort, sondern um die Ideen, die den nationalsozialistischen Krankenmorden vorausgingen. Wir sprechen über Charles Darwin und seine Evolutionstheorie, über Francis Galton, den Begriff der Eugenik und darüber, wie aus wissenschaftlichen Erkenntnissen eine gefährliche Ideologie entstehen konnte. Außerdem werfen wir einen Blick auf den Sozialdarwinismus, die internationale Eugenikbewegung und darauf, warum viele Ärzte damals glaubten, im Sinne der Wissenschaft und der Gesellschaft zu handeln. Denn um die Geschichte der Heilanstalt Sonnenstein wirklich zu verstehen, müssen wir zuerst verstehen, wie aus einer Idee schließlich ein Verbrechen wurde.
Die Heilanstalt Sonnenstein – Der Ort, an dem Hoffnung endete13 Jul 202601:14:05
Hoch über der Elbe, auf einem Felsen über der Stadt Pirna, entstand im Jahr 1811 eine der fortschrittlichsten psychiatrischen Einrichtungen Europas. Die Heil- und Pflegeanstalt Sonnenstein galt über Jahrzehnte als Ort der Hoffnung, der Menschlichkeit und des medizinischen Fortschritts. Doch innerhalb weniger Jahre wurde aus diesem Ort ein Schauplatz eines der größten Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes. In dieser Folge von Was bleibt erzähle ich die Geschichte der Heilanstalt Sonnenstein – von ihren humanistischen Anfängen bis zu ihrer Rolle als Tötungsanstalt der sogenannten „Aktion T4“. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht die Täter, sondern die Menschen, deren Leben hier gewaltsam endete. Stellvertretend begleiten wir die Schicksale von Elfriede Lohse-Wächtler sowie weiterer Opfer und fragen uns, wie aus einem Ort der Heilung ein Ort des systematischen Mordes werden konnte. Eine Geschichte über Menschlichkeit, Ideologie und die Verantwortung, Erinnerung lebendig zu halten.
Hinter der Geschichte #8 | Wie weit war die Forensik um 1920?08 Jul 202600:26:11
In der Sonntagsfolge haben wir den Fall Karl Denke betrachtet. Doch während der Recherche blieb eine Frage offen: Wie weit war die Forensik eigentlich vor rund 100 Jahren? Gab es bereits Fingerabdrücke? Konnten Ermittler Blut untersuchen? Wie wurden Tatorte gesichert, lange bevor DNA-Analysen möglich waren? In dieser ersten Folge von Hinter der Geschichte werfen wir einen Blick auf die Entwicklung der Kriminalistik – von den ersten Irrwegen über Cesare Lombroso bis hin zu Ernst Gennat, Hans Gross und den Anfängen moderner Spurensicherung. Eine Reise durch die Geschichte der Forensik und die Frage, wie Verbrechen um 1920 tatsächlich aufgeklärt wurden.
Karl Denke – Das Geheimnis des Schlesischen Kannibalen05 Jul 202600:53:58
Er galt als freundlich, hilfsbereit und unauffällig. In der schlesischen Kleinstadt Münsterberg kannte nahezu jeder Karl Denke. Der ältere Mann half Bedürftigen, verschenkte Lebensmittel und führte ein scheinbar bescheidenes Leben. Doch hinter der Fassade verbarg sich eines der erschütterndsten Verbrechen der deutschen Kriminalgeschichte. Als im Dezember 1924 ein verletzter Mann aus Denkes Haus fliehen konnte, begann eine Ermittlung, die selbst erfahrene Kriminalbeamte erschütterte. In seinem Haus fanden sie Hinweise auf zahlreiche Opfer und ein Ausmaß des Grauens, das bis heute Fragen aufwirft. Wie konnte Karl Denke über Jahre unentdeckt bleiben? Warum schöpfte niemand Verdacht? Und welche Möglichkeiten standen Polizei und Gerichtsmedizin damals überhaupt zur Verfügung? In dieser Folge von Was bleibt begeben wir uns in das schlesische Münsterberg der 1920er Jahre und erzählen die Geschichte eines Mannes, dessen wahres Gesicht erst nach seinem Tod sichtbar wurde.
Peter Kürten – Die Stadt, die nichts sah23 Jun 202601:14:53
Triggerwarnung: Diese Folge enthält Themen wie Gewalt, Tötungsdelikte, Angriffe auf Frauen und Kinder, sexualisierte Gewalt sowie psychische Belastungen. Die Inhalte werden zurückhaltend und nicht sensationsorientiert erzählt, können aber belastend sein. Düsseldorf, Ende der 1920er Jahre. Die Straßen sind voller Menschen. Straßenbahnen fahren. Fenster leuchten. Das Leben geht weiter. Und irgendwo dazwischen bewegt sich ein Mann, den niemand wahrnimmt. Peter Kürten wächst in einfachen Verhältnissen auf. Ein Leben zwischen Enge, Gewalt, Gefängnis und Neuanfängen. Jahrzehnte später wird sein Name zu einem der bekanntesten der deutschen Kriminalgeschichte. Doch diese Folge fragt nicht nur nach den Taten. Sondern nach dem, was davor lag. Nach den Räumen. Den Entscheidungen. Dem Schweigen. Wie wird aus einem unauffälligen Ehemann ein Mann, vor dem eine ganze Stadt Angst hat? Und warum sah niemand hin? Eine Geschichte über Düsseldorf im Ausnahmezustand. Über Angst, Öffentlichkeit und einen Täter, der sich lange sicher fühlte. Und über die Frage, die bleibt: Wie nah kann das Unvorstellbare dem Alltag kommen — ohne erkannt zu werden?
Der Fall Fritz Haarmann Warte, warte nur ein Weilchen07 Jun 202601:25:51
Viele kennen den Reim. „Warte, warte nur ein Weilchen …“ Über Generationen wurde er weitergegeben. Geflüstert, gesungen, weitererzählt — oft ohne zu wissen, woher er eigentlich stammt. Doch hinter diesen Zeilen steht eine reale Geschichte. Hannover in den 1920er Jahren. Eine Stadt zwischen Aufbruch und Unsicherheit. Menschen kommen am Bahnhof an, andere verschwinden. Lange Zeit scheint niemand ein Muster zu erkennen. In dieser Folge von *Was bleibt* geht es um Fritz Haarmann – und um mehr als nur einen Kriminalfall. Es geht um eine Zeit, in der nicht jeder vermisst wurde. Um Gerüchte, Angst und die Frage, warum manche Geschichten Jahrzehnte überdauern. 🎧 Historische Kriminalfälle – atmosphärisch und immersiv erzählt. Den Podcast findet ihr auf: Spotify · Podimo · Apple Podcasts · YouTube · Amazon Music
Der Totmacher – Rudolf Pleil und die Angst im Nachkriegsdeutschland26 May 202601:14:54
Deutschland, 1946. Ein zerstörtes Land. Grenzen, die Familien trennen. Menschen auf der Flucht. Und mitten im Chaos der Nachkriegszeit beginnt eine grausame Mordserie. Frauen verschwinden entlang der Zonengrenze zwischen Ost und West. Viele von ihnen wollen nur nach Hause. Oder hoffen auf Nahrung, Sicherheit und einen Neuanfang. Doch sie geraten an Rudolf Pleil. Einen Schmuggler. Grenzführer. Und einen Mann, der sich selbst später den besten „Totmacher“ aller Zeiten nennt. In dieser Folge geht es nicht nur um die Taten selbst. Sondern auch um das Deutschland der Nachkriegszeit. Um Schwarzmarkt, Besatzungszonen, Angst und ein Land ohne Ordnung. Eine Geschichte über Gewalt, Macht und menschliche Abgründe. Auf Instagram bei „was_bleibt_podcast “ findet ihr außerdem Bilder zum Fall, Karten der Besatzungszonen und weitere Hintergrundinformationen.
Der Schatten von St. Pauli – Der Fall Fritz Honka22 Apr 202600:53:31
Ein Mann. Unauffällig. Fast unsichtbar. Und doch verbarg sich hinter seiner Tür etwas, das niemand sehen wollte. In den engen Straßen von St. Pauli beginnt eine Geschichte, die lange übersehen wurde. Zwischen Alkohol, Einsamkeit und Verdrängung. Wer war Fritz Honka wirklich? Und warum schaute niemand genau hin? Diese Folge erzählt von den Menschen am Rand. Von Stimmen, die niemand hörte. Und von einem Täter, der genau das ausnutzte. Eine Geschichte, die bleibt. Auch lange nachdem die Tür sich schließt.
Die verschwundenen Kinder von St. Pauli – Der Fall Elisabeth Wiese27 Mar 202600:45:33
Die verschwundenen Kinder von St. Pauli – Was geschieht, wenn niemand hinsieht Hamburg um 1900: Eine Stadt im Wandel – zwischen Armut, Hoffnung und den Schattenseiten der Gesellschaft. In den engen Straßen von St. Pauli verschwinden Kinder. Neugeborene, die niemand vermisst. Oder zumindest scheint es so. Im Zentrum steht eine Frau: Elisabeth Wiese. Hebamme. Pflegemutter. Und später bekannt als die „Engelmacherin von St. Pauli“. Doch dieser Fall ist mehr als nur die Geschichte einer Täterin. Es ist die Geschichte von Müttern, die keinen anderen Ausweg sehen. Von Kindern, die nie eine Stimme hatten. Und von einer Gesellschaft, die lange nicht hinsieht. Wie konnte das geschehen? Warum blieb es so lange unentdeckt? Und was bedeutet es, wenn Menschen einfach verschwinden? In dieser Folge tauchen wir ein in einen der erschütterndsten Fälle der Hamburger Kriminalgeschichte – und stellen am Ende die Frage: Was bleibt?
Der Lord von Barmbek – Hamburgs berühmtester Einbrecher12 Mar 202600:52:55
Hamburg in den 1920er Jahren: eine Stadt zwischen Aufbruch, Armut und rasantem Wandel. Während im Hafen Schiffe aus aller Welt anlegen und neue Kontorhäuser aus dunklem Backstein entstehen, wächst in den Arbeitervierteln auch eine ganz andere Welt – die der Einbrecher, Glücksspieler und Ganoven. Einer von ihnen wird zur Legende der Hamburger Unterwelt: Julius Adolf Petersen, besser bekannt als der „Lord von Barmbek“. Elegant gekleidet, charmant im Auftreten – und gleichzeitig Kopf einer Bande, die über Jahre hinweg Versicherungen, Geschäfte und wohlhabende Bürger bestiehlt. Petersen gilt als Spezialist für Geldschränke und entwickelt raffinierte Methoden, um Tresore zu öffnen oder heimlich an ihre Schlüssel zu gelangen. Sein spektakulärster Coup: der Einbruch in das Hamburger Postamt in der Susannenstraße im Jahr 1920. Wenig später folgt ein weiterer dreister Überfall auf einen Geldtransport der Farmsener Trabrennbahn – ein Verbrechen, das ganz Hamburg in Atem hält. Doch irgendwann holt die Polizei den „Lord von Barmbek“ ein. Nach seiner Verhaftung beginnt ein Prozess, der in der Stadt großes Aufsehen erregt. Zeitungen berichten ausführlich über die Verhandlungen, und Petersens Geständnis enthüllt ein weit verzweigtes Netzwerk von Einbrüchen und Komplizen. Wer war dieser Mann, der gleichzeitig als Gentleman auftrat und doch zu den bekanntesten Verbrechern Hamburgs gehörte? Und was ist heute noch von seiner Geschichte geblieben?
Beelitz-Heilstätten – Was von einem Ort bleibt01 Mar 202600:27:53
In dieser Folge von Was bleibt geht es um die Beelitz-Heilstätten – einen Ort, der einst für Heilung gebaut wurde und heute für Wandel, Vergänglichkeit und Erinnerung steht. Wir reisen zurück in die Zeit der Tuberkulose-Heilstätten, sprechen über das Leben der Patienten, den architektonischen Anspruch der Anlage und ihren Wandel durch Krieg, Militärzeit und Verfall. Auch die dunkleren Kapitel fehlen nicht: Verbrechen in den umliegenden Wäldern, Geschichten aus der Zeit nach dem Abzug der Sowjetarmee und die besondere Atmosphäre eines Ortes, der bis heute Menschen anzieht – Fotografen, Besucher und Suchende nach Geschichte. Eine Folge über Vergangenheit, Veränderung und die Frage: Was bleibt, wenn ein Ort seine ursprüngliche Aufgabe verliert? 🎙️ Neue Folgen von Was bleibt erscheinen alle zwei Wochen.
Trailer Alles was Bleibt01 Mar 202600:01:02
Ein dokumentarischer Podcast über Entscheidungen und das, was bleibt.
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