In der ersten Folge von „Wärmewende Lausitz“ dreht sich alles um die Herausforderungen der tiefgreifenden Transformation der Wärmeversorgung in der Region. Unter dem Titel „Drei Städte, eine Mission“ geht es um den strategischen Ausstieg aus der Braunkohlewärme, die bisher als Nebenprodukt der Kraftwerke Schwarze Pumpe und Boxberg gewonnen wurde. Um diesen massiven Richtungswechsel hin zu klimaneutralen Lösungen zu meistern, haben sich die Stadtwerke von Hoyerswerda, Spremberg und Weißwasser zusammengeschlossen. Das „Spitzentrio“ der Wärmewende – Katrin Bartsch (Stadtwerke Weißwasser), Wolf-Thomas Hendrich (Versorgungsbetriebe Hoyerswerda) und Michael Schiemenz (Städtische Werke Spremberg) – erläutert im Gespräch, warum diese Kooperation essenziell ist, um Kompetenzen zu bündeln, Planungskosten zu teilen und mit einer starken regionalen Stimme gegenüber der Politik aufzutreten.
Die Gesprächspartner skizzieren dabei die enormen Herausforderungen einer „Operation am offenen Herzen“ der städtischen Infrastruktur, bei der neue Quellen wie industrielle Abwärme erschlossen werden müssen, während die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit für die Bürger stets gewährleistet bleiben muss. Im weiteren Verlauf der Folge geben die Geschäftsführer einen detaillierten Einblick in die spezifischen Konzepte ihrer Städte.
Diese Episode bildet den Auftakt für eine regelmäßige Berichterstattung über den aktuellen Stand des Transformationsprojektes. Wer tiefer in die Materie eintauchen möchte, findet weiterführende Informationen auf der Website waermewende-lausitz.de und ist herzlich eingeladen, an den Bürgerinformationsveranstaltungen teilzunehmen, die im Sommer dieses Jahres in den drei Städten stattfinden werden.
Glück Auf.
Episoden
00:00 Begrüßung
01:25 Die Mission
04:46 Spremberg: Neuer Liefervertrag als Übergangslösung
06:26 Weißwasser: Prüfung neuer Abwärmemöglichkeiten
09:16 Hoyerswerda: Umbau Heizwerk und Unabhängigkeit
10:35 Verabschiedung