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Explorez tous les épisodes du podcast Von Pfeifen und Pfaffen

Plongez dans la liste complète des épisodes de Von Pfeifen und Pfaffen. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.

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TitreDateDurée
Macht hoch die Tür (EG1) - der beliebte (?) Klassiker15 Oct 202400:58:50

In der ersten Folge sprechen Pastor Jaan Thiesen und Kirchenmusikerin Almut Buchholz über einen echten Klassiker aus dem Evangelischen Gesangbuch. Es ist die Nummer 1 "Macht hoch die Tür“. Natürlich geht es in dieser Folge um Musikalisches, Historisches und Theologisches. Aber Jaan und Almut sprechen auch über die liturgisch korrekte Sockenwahl im Gottesdienst, über ratlose Konfirmand:innen, über eine Partyweek im Königsberg des 17. Jahrhunderts und über die Frage, ob sich dieser Titel eigentlich auch für Beerdigungen eignet.

Warum ist "Macht hoch die Tür“ so beliebt und warum kann Jaan mit kitschigen Metaphern was anfangen, Almut aber gar nicht? Viel Spaß beim Hören!

Links zu dieser Folge:

Playlist mit zeitgenössischer Musik:

https://open.spotify.com/album/3r2yBkbZ1U6TVOYtVY6nft?si=1ZaFk9lARQ688SBN6JHrHw%0A

Posaunenchor-Einspielung nach einem Satz von Christian Sprenger:

https://youtu.be/55NNbmNs1c8?feature=shared

Wissenswertes zum Gesangbuch:

https://www.ekd.de/evangelisches-gesangbuch-52340.htm

Zum Jubiläumsjahr:

https://mit-herz-und-mund.de/

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Dieser Podcast wird produziert vom Ev.-Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg. Redaktion und Schnitt: Tim Karweick und Annkathrin Bornholdt

Gott gab uns Atem (EG 432) - der Polarisierende05 Nov 202401:01:58

In der zweiten Folge sprechen Kirchenmusikerin Almut Buchholz und Pastor Jaan Thiesen wieder über einen sehr bekannten Titel aus dem Evangelischen Gesangbuch – es ist die Nummer 432: „Gott gab uns Atem, damit wir leben“ aus dem Jahr 1982 von Eckart Bücken (Text) und Fritz Baltruweit (Melodie).

Almut und Jaan tauchen ein in die deutsche Geschichte rund um den Kalten Krieg und die (kirchen-)politischen Umstände der Entstehung dieses Gesangbuchtitels.

Es geht um Mett-Igel und andere kulinarische Höhenflüge und Almut erzählt, warum „Gott gab uns Atem“ ihr fast die Laufbahn als Organistin verhagelt hätte. Außerdem präsentieren die beiden eine unbekanntere Version des Liedes.

Warum kann man diesen Titel eigentlich fast immer bringen und warum hat er trotzdem das Potential zu polarisieren? All das erfahrt ihr in dieser Folge!

Weiterführende Links:

Fritz Baltruweit singt "Gott gab uns Atem":

https://www.youtube.com/watch?v=MZVFn8pQ64I

Wissenswertes zum Gesangbuch:

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Danke für diesen guten Morgen (EG 334) - der Revolutionäre15 Nov 202401:03:07

An diesem Titel kommt wirklich keiner vorbei: "Danke für diesen guten Morgen“! Einer der bekanntesten Ohrwürmer aus dem Evangelischen Gesangbuch beschäftigt Almut und Jaan in Folge drei des Podcasts "Von Pfeifen und Pfaffen“.

Es geht also auch diesmal um einen Song aus der Gattung "Neues geistliches Lied“. Geschrieben wurde "Danke“ im Jahr 1961 von Martin Gotthard Schneider für den Liederwettbewerb der Evangelischen Akademie Tutzing. Wusstet ihr, dass "Danke“ wochenlang in den deutschen Single-Charts war und unter anderem von den Ärzten und Mickie Krause gecovert wurde?

Warum "Danke“ in der damaligen Zeit die Kirchenmusik revolutionierte, aber auch die Gemüter spaltete und viel Häme einstecken musste, davon erzählen euch Almut und Jaan in dieser Folge! Und natürlich werden die beiden euch auch nicht ihre ganz persönliche Meinung zu diesem Titel vorenthalten (Almut ist schon am Anfang auf Zinne!).

Link zu dieser Folge:

Aufnahme des Botho-Lucas-Chor:

https://www.youtube.com/watch?v=bBrj_PNF9Rc

Wissenswertes zum Gesangbuch:

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Schmücke dich, o liebe Seele (EG 218) - der Tiefgründige04 Dec 202401:06:21

In der vierten Folge geht es musikalisch ins 17. Jahrhundert - mit dem Titel "Schmücke dich, o liebe Seele" von Johann Franck (Text) und Johann Crüger (Melodie).

In diesem Lied, das oft nur älteren Gottesdienst-Besuchenden noch bekannt ist, dreht sich alles um die Vorbereitung aufs Abendmahl. Wie es hier zu ein bisschen "Jesus-Erotik" kommt und was es mit dem "Gnaden-Hammer" auf sich hat, darüber sprechen Jaan und Almut in dieser Folge.

Worum geht es im Abendmahl eigentlich - um Gemeinschaft oder die ganz persönliche Verbindung zu Gott? Am Ende wird es tiefgründig und persönlich, denn Jaan und Almut philosophieren über ihre Erfahrungen und Gedanken zum Abendmahl.

Links zu dieser Folge:

"Das Bergwerk woll'n wir preisen" - Melchior Franck

https://www.youtube.com/watch?v=4y0Jg-qKdUs

Wissenswertes zum Gesangbuch:

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Bleib bei mir, Herr! (EG 488) - der Seelentröster18 Dec 202401:06:18

In der fünften und letzten Folge dieser Staffel stellen euch Almut und Jaan nochmal einen echten Schatz aus dem evangelischen Gesangburch vor: das Abendlied "Bleib bei mir, Herr! Der Abend bricht herein“ (EG 488) aus dem Jahr 1847 von Herny Francis Lyte. Ins Deutsche übertragen von Theodor Werner im Jahr 1952. Die Melodie stammt von William Henry Monk aus dem Jahr 1861.

Abend- oder doch Sterbelied? Almut und Jaan tauchen in die Geschichte des Titels ein. Sie sprechen über den Zauber (und Schauder) der dunklen Nacht, über Einsamkeit und Trost und die göttliche Botschaft "Du bist nicht allein!“.

Was hat dieser Titel mit Fußball zu tun und was bringt Almut auf Idee, im Gottesdienst mal was von Billie Eilish zu spielen? Darf man weltliche und "profane“ Musik überhaupt vermischen? Auch darum geht es in dieser Folge. Viel Spaß beim Hören!

Wissenswertes zum Gesangbuch:

https://www.ekd.de/evangelisches-gesangbuch-52340.htm

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Lobe den Herren (EG 316/317) - der Klassiker02 Apr 202501:05:49

Neues aus der Kürbishütte! Mit einem echten "Gassenhauer" und einem der wohl bekanntesten Titel aus dem Evangelischen Gesangbuch starten Jaan und Almut in die zweite Staffel von "Von Pfeifen und Pfaffen“.

Der Pastorensohn und Hilfsprediger Joachim Neander schrieb das Lied "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren" im Jahr 1680 "für die Christen-Ergötzung im Grünen" - kurz, bevor er mit nur 30 Jahren starb. Almut und Jaan sprechen über Neanders bewegtes Leben, seine Liebe zum Pietismus und die Kritik seiner Zeitgenossen. Und wir erfahren, was er mit dem Neandertal zu tun hat.

Können wir heute noch an einen Gott als "König" glauben, der "alles so herrlich regieret"? Es geht in dieser Folge um sprachliche Besonderheiten und theologische Deutungen. Viel Spaß beim Hören!

Wissenswertes zum Gesangbuch:

https://www.ekd.de/evangelisches-gesangbuch-52340.htm

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Oh Haupt voll Blut und Wunden (EG 85) - das Passionslied16 Apr 202501:01:47

Mit "Oh Haupt voll Blut und Wunden" (EG 85 / Text: Paul Gerhard / Musik: Hans Leo Haßler) haben sich Jaan und Almut das wohl bekannteste Passionslied des Christentums vorgenommen. Das Lied mutet uns textlich einiges zu und hat dennoch eine ungeahnte Tiefe, zu der sich Almut und Jaan vortasten.

Wir erfahren, dass die Melodie ursprünglich für ein Liebeslied geschrieben wurde und dass Paul Gerhardt mit seinen Texten und Liedern in den grausamen Jahren des 30-jährigen Krieges Hoffnung spendete.

Wusstet ihr, wie viele moderne Songs die Melodie von "Oh Haupt voll Blut und Wunden" gecovert haben? Warum Jaan und Almut es trotz eines gewissen "Cringe-Faktors" nicht missen wollen, davon erzählen Sie in dieser Folge – viel Spaß beim Hören!

Links aus dieser Folge:

Corinna Marti – Sea Interludes

https://open.spotify.com/intl-de/album/0tvhbBeyolUEzP9XbqAca1?si=Mfb5WOtGSFO6yH8gz7asKg

The Playfords – Luther tanzt

https://open.spotify.com/intl-de/album/3p3ZPfvbrPa8WCC4y1XylO?si=nbPWuLQYQ-ydFlrQvHpj7A

Text-Zyklus "Salve Mundi salutare" von Arnulf von Löwen

https://www.hymnarium.de/hymni-ex-thesauro/diversa.html

Chanson "Mille regretz" von Josquin des Prez mit Profeti Della Quinta

https://www.youtube.com/watch?v=9UQBJcOYc98

Podcast-Folge zu "Mille regretz"

https://youtu.be/9UQBJcOYc98?feature=shared

Paul Simon – American Tune

https://youtu.be/0OEWBq_jzuA?feature=shared

Hannes Wader – Tagtraum

https://youtu.be/QiEyWJdupSA?feature=shared

Auf, auf, mein Herz, mit Freuden (EG 112) - das Osterlied15 May 202501:09:25

Die österliche Zeit ist noch nicht vorbei! Und darum geht es in dieser Folge um ein Lied, das auch gern noch in den Wochen nach Ostern gesungen wird. Dennoch gehört es zu den eher unbekannten Stücken im Evangelischen Gesangbuch: "Auf, auf, mein Herz, mit Freunden" stammt von Paul Gerhardt (Text) und Johann Crüger (Musik) - dem "Dreamtteam" des "EG".

Sprachlich baut der Titel einige Hürden auf, finden Jaan und Almut (Stichwort: "die Höll und ihre Rotten"). Es geht um martialische Sprache, um gewagte Interpretationen und die Gottesdienst-Tauglichkeit des Titels.

Das Lied erzählt von der Überwindung von Leid und Tod. Was hat es den Menschen in einer Zeit voller Elend und Krieg gegeben und warum tun wir uns heute so schwer damit, uns auf den "Himmel" vertrösten zu lassen?

Am Ende steigen Jaan und Almut in einen kleinen Exkurs zum Thema Gottesdienst-Liturgie ein.

Link zu dieser Folge:

Bearbeitung für Bläser von Christian Sprenger:

https://www.youtube.com/watch?v=46wOVeeEh-U

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Komponistin und Organistin Helene Streck zu Gast19 Jun 202501:11:06

Hoher Besuch bei Almut und Jaan! In Folge 9 haben sich die beiden die Komponistin und Musikerin Helene Streck in ihre "Kürbishütte" eingeladen. Helene ist 24 Jahre alt, lebt in Heidelberg und ist vielseitig musikalisch aktiv. Unter anderem hat sie bereits mehr als 200 neue Kirchenlieder geschrieben!

Wie entsteht so ein Lied? Welche Themen sind Helene wichtig, woraus schöpft sie Inspiration und warum ist es so schwer, berühmt zu werden?

Drei Lieder von Helene könnt Ihr dieser Folge hören. Es geht – wie immer – natürlich nicht nur um die Musik, sondern auch um den Glauben, um biblische Geschichten, um Empowerment, queere Perspektiven und die Kraft der Liebe. Viel Spaß mit dieser Folge!

Links zu dieser Folge:

Mehr über Helene Streck und freie Downloads der Noten: https://helenestreck.de

Helenes YouTube Kanal:

https://www.youtube.com/channel/UCyddJkolskvij6SLgxwrVFQ

Helene auf Instagram:

https://www.instagram.com/helenestreck_music/

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"Weißt du, wieviel Sternlein stehen" (EG 511) - das Schlaflied01 Aug 202501:02:09

Ist es nun ein Schlaflied, oder nicht? Darüber lässt sich streiten. In der 10. Folge von "Von Pfeifen und Pfaffen" geht es um das bekannte Lied "Weißt du, wieviel Sternlein stehen", dessen Text der Pfarrer und Dichter Wilhelm Hey Anfang des 19. Jahrhunderts geschrieben hat. Aus seiner Feder stammt übrigens auch "Alle Jahre wieder" sowie zahlreiche Fabeln und Tier-Gedichte für Kinder.

In dieser Folge geht es um Kinderglauben, biblische Bezüge und Anspielungen, um die Geschichte und Umbrüche des 18. und 19. Jahrhunderts und es gibt einen kleinen Exkurs zum Thema „Gottesdienst-Formate“ für Groß und Klein.

Mit der letzten Folge der zweiten Staffel verabschieden sich unsere Hosts in eine längere Pause. Wann und wie es weitergeht, erfahrt ihr auf unseren Kanälen! Danke fürs treue Dabeisein, Zuhören und Unterstützen! Wir freuen uns, wenn ihr dem Podcast Likes und positive Kommentare hinterlasst und ihn weiter empfehlt!

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Link zu dieser Folge:

Liederprojekt des Carus-Verlags:

https://liederprojekt.org/

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"So nimm denn meine Hände" (EG 376) - der Beerdigungs-Dauerbrenner24 Jun 202601:02:12

Endlich ist sie da – unsere dritte Staffel! Mit einem "Dauerbrenner auf Beerdigungen" eröffnen Kirchenmusiker Tom Buchholz (er hatte mittlerweile sein Coming-out als Transperson) und Pastor Jaan Thiesen die neue Staffel "Von Pfeifen und Pfaffen".

"Das ist doch so ziemlich das einzige Lied im Gesangbuch, das von einer Frau komponiert wurde", meint Tom. "Nicht ganz, da waren schon noch so zwei bis drei mehr", kontert Jaan. Wie man es auch sieht: im Gesangbuch sind Frauen krass unterrepräsentiert.

Daher widmen sich die Hosts in der Auftaktfolge von Staffel drei intensiv der Dichterin Julie Hausmann und ihrem von Friedrich Silcher vertonten Lied „So nimm denn meine Hände“. Der Text wurde 1862 das erste Mal gedruckt. Hausmann lebte in einer von Männern dominierten Gesellschaft, war sehr kränklich, litt unter Migräne und lebte eine tiefe Jesus-Frömmigkeit.

Trotzdem wurde ihr Lied auch durch die Melodie von Silcher zu einer Art Gassenhauer im 19. Jahrhundert. Wie es dazu kam und welche – teils absurden – Interpretationen und Deutungen das Lied im Laufe der Jahrzehnte erfahren hat, hört ihr in dieser Folge.

Viel Spaß damit und, wenn ihr diesen Podcast noch nicht kennt, dann hört doch gern mal in die ersten beiden Staffeln rein.

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"Gib dich zufrieden und sei stille" (EG 371) - der Underdog20 Jul 202601:05:39

„Gib dich zufrieden und sei stille“ ist die Nummer 371 aus dem Evangelischen Gesangbuch. Was klingt wie die genervte Ansage eines Erziehungsberechtigten, ist die zentrale Zeile eines Liedes von Paul Gerhardt. Die Melodie stammt von Jacob Hintze (1622-1702).

1666 wurde es erstmals veröffentlicht – in einer Zeit, die für Paul Gerhardt richtig schwer war. Der Dreißigjährige Krieg wütete und persönliche Schicksalsschläge prägten das Leben des Lieddichters. Das Thema des Liedes ist sind Leid und Elend und die damit verbundenen Gefühle. Es erzählt von Gottes Beistand in schweren Zeiten und will Seelsorge sein.

Wie gehen wir heute mit Ohnmacht und Leid um? Passt die zentrale Liedzeile überhaupt noch und was ist wirklich damit gemeint?

Was ist „Alte Musik“? Was war ein Stadtpfeifer? Wie würde ChatGPT das Lied texten? Und was ist eigentlich die Ewigkeit? In dieser Folge geht es mit Tom und Jaan rein wieder in viele religiösem, historische und musikalische Themen.

Viel Spaß beim Hören!

Weiterführende Links:

Vertonung aus dem „Vierstimmig Choralbuch, worinnen alle Melodien des Schleswig-holsteinischen Gesangsbuchs enthalten sind“ – um 1755:

https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10525191?page=64,65

Handschriftliches Notenblatt aus dem 18. Jahrhundert:

https://sachsen.digital/werkansicht/6558/153?tx_dlf_tableofcontents%5Baction%5D=main&tx_dlf_tableofcontents%5Bcontroller%5D=TableOfContents&cHash=145bb0d0ea4a15a87a59a89b7eaeffa4

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"Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen" (EG 266) - das Abendlied28 Aug 202601:03:33

Jaan Thiesen und Tom Buchholz sprechen diesmal über das bekannte Abendlied “Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen”, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als "The day Thou gavest, Lord, is ended" in England von John Ellerton geschrieben wurde. Die Melodie stammt von Arthur Sullivan.

Das Besondere: Das Lied machte weltweit Karriere, denn Königin Victoria wünschte es sich 1897 zur Feier ihres Diamantenen Thronjubiläums und so wurde es im gesamten British Empire gesungen.

1958 fand die erste deutsche Übersetzung von Karl Albrecht Höppl Einzug in die Weltgebetstagsliturgie. Später verbreitete sich die heute bekanntere Übertragung von Gerhard Valentin und ist heute kaum noch aus Abendgottesdiensten wegzudenken.

In der dritten Folge der dritten Staffel sprechen Jaan Thiesen und Tom Buchholz über die Unterschiede zwischen klassischer und populärer Kirchenmusik, über Kolonialismus, über Liturgie und Stundengebet und darüber, ob es sowas wie ein Weltkirchen-Gefühl gibt.

Außerdem lassen sie nochmal das Kirchenmusikfest der Nordkirche in Lübeck Revue passieren, denn dort war Tom als Reporter mit dem Mikrofon und drei Fragen unterwegs. Er wollte wissen: Was finden die Menschen an der Kirchenmusik eigentlich so toll?"

Übrigens: Die Reels mit den Interviews findet Ihr auf unserem Instagram-Kanal @kirche_LL - also folgt und uns mal gern und liked das! :-)

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