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Explorez tous les épisodes du podcast Verurteilt! Der Gerichtspodcast

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Verurteilt! (147): Bankräuber der Herzen24 Dec 202501:07:17
Thomas F. war Serienbankräuber. Er raubte sich jahrelang durch ganz Deutschland, galt als einer der meistgesuchten Kriminellen. Seine letzte Tat allerdings unterschied sich von den anderen: In Kronberg entführte er im Dezember 2011 einen gut besetzten Linienbus. Er entkam zwar der hessischen Polizei, wurde aber zwei Monate später nach einer Verfolgungsjagd in Schleswig-Holstein gefasst. Im Herbst 2012 begann in Frankfurt vorm Landgericht der Prozess gegen ihn. Die Vorwürfe: schwerer Raub, schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung und Körperverletzung. Insgesamt hat ihn die Staatsanwaltschaft wegen 19 Taten angeklagt. Dem 47 Jahre alten Gewohnheitsräuber drohte nun die Sicherungsverwahrung.
Verurteilt! (146): Aus Verzweiflung Tochter getötet10 Dec 202500:55:26
Am 12. August 1991 geht bei der Polizei in Frankfurt ein Notruf ein. Eine Frau meldet, ihre Tochter liege ertrunken in der Badewanne. Als die Polizei kommt, findet sie nicht nur die tote Tochter in der Wohnung vor, sondern auch ihre stark blutende Mutter. Die Frau wird gerettet, liegt wochenlang auf der Intensivstation. Die Ermittlungen ergeben: Die Tochter ist nicht ertrunken, sie starb an einem Stromschlag in der Badewanne. Im Oktober 1993 steht ihre 71 Jahre alte Mutter in Frankfurt vorm Schwurgericht - angeklagt wegen Totschlags.
Verurteilt! (137): Wenn Worte töten06 Aug 202501:18:09
Fast 10 Jahre lang versucht ein Mann unter dem Pseudonym Heimu in Internet-Foren psychisch labile Frauen in den Suizid zu treiben. Er macht das ungestraft - bis die Mutter eines Opfers misstrauisch wird. Sie bringt den Fall ins Rollen. 2016 wird Heimu in Gießen vor Gericht gestellt und die Justiz betritt damit Neuland. Heimu, der tatsächlich Brunhold S. heißt, wird verurteilt. Noch während er seine Haftstrafe absitzt, klagt ihn auch die Limburger Staatsanwaltschaft an. Sie wirft ihm Mord, versuchten Mord und das Sich-Bereiterklären zum Mord zur Befriedigung des Geschlechtstriebs vor. 2020 beginnt ein weiterer Prozess gegen ihn.
Verurteilt! (53): Der Todesenkel27 Oct 202101:02:03
Anfang 2007 erschlägt Torsten W. seine Großmutter und ihren Lebensgefährten, weil er Geld für seinen bereits gebuchten Skiurlaub benötigte. Die Großmutter wollte ihm diesmal aber nichts geben. Also geht er mit ihr in den Keller und erschlägt die 83-Jährige mit einem Hammer. Damit der 78 Jahre alte Lebensgefährte der Oma ihn nicht verraten kann, muss auch er sterben. Torsten W. nimmt die Kreditkarte der Oma, hebt 1500 Euro für den Skiurlaub ab und fährt nach Tirol ins Zillertal. Doch seine Handydaten, gefundene Kleidung im Altkleidercontainer und ein Foto vom Geldautomaten lenken den Verdacht auf ihn. Im Prozess räumt der Angeklagte Stück für Stück die die Tat ein. Das Landgericht Frankfurt verurteilt ihn Ende August 2007 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe, stellt die besondere Schwere der Schuld fest und sieht gleich drei Mordmerkmale: Habgier, Heimtücke und die Ermöglichung einer Straftat.
Verurteilt! (52): Die dreifache Babymörderin15 Sep 202100:58:58
Woran starben die drei Babys von Natalija M.? Über Jahre hinweg beschäftigen sich Polizei und Staatsanwaltschaft in Mittelhessen mit dieser Frage. Dreimal wird Natalja. M. Mutter und immer wieder sterben die Kinder nach wenigen Wochen. Plötzlicher Kindstod lautet die erste Diagnose in allen Fällen. Auch die Obduktionen ergeben zunächst keine Auffälligkeiten. Doch ein Gießener Rechtsmediziner bleibt hartnäckig: Dreimal plötzlicher Kindstod ist statistisch nahezu ausgeschlossen. Schon bald richtet sich ein schrecklicher Verdacht gegen die Mutter: Hat Natalja M. ihre drei Kinder umgebracht? Und wenn ja, warum? Das Landgericht Limburg verurteilt sie 2012 wegen Totschlags zu 13 Jahren. Die Staatsanwaltschaft geht in Revison. Im Jahr darauf wird sie wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.
Verurteilt! (51): Mord mit Ansage01 Sep 202100:47:12
Am 5. Januar 2018 lauert ein 49-Jähriger in Hanau seiner Frau vor deren Wohnhaus auf. Er attackiert die 46-Jährige mit einem Messer. 21 Mal sticht er auf sie ein. Später sagt er, er habe nicht akzeptieren wollen, dass sich die Mutter seiner drei Kinder von ihm trennen wollte. Aus Eifersucht, aus einem übersteigertem Ehrgefühl und verletztem Stolz hat er zugestochen, sagt die Staatsanwaltschaft. Das Opfer hat die Tat überlebt, weil mutige Nachbarn den Mann gestoppt haben, als er auf seine Frau einstach. Eine Zeugin schlug ihm mit der Dachlatte auf den Kopf. Das Frankfurter Landgericht hat den 49-Jährigen zur Höchststrafe verurteilt: Lebenslang wegen versuchten Mordes.
Verurteilt! (50): Der mysteriöse Serien-Grapscher18 Aug 202101:02:09
Wegen sexueller Belästigung zahlreicher Joggerinnen und Spaziergängerinnen im Norden Frankfurts steht ein 33-Jähriger Mitte 2021 vor dem Amtsgericht. Die Anklage legt ihm 14 Taten zur Last, bei denen er auf dem Fahrrad im Feld unterwegs gewesen sein soll. Der Vorwurf: Er fiel die Frauen von hinten an, schlug ihnen fest auf den Po und radelte dann weiter. In einigen Fällen kehrte er auch nochmal zurück. Eine Frau hat er laut Anklage heftig bedrängt, in einem anderen Fall hat er einem Opfer das Handy geraubt. Er selbst hat nach seiner Festnahme die Vorwürfe bestritten. Im Prozess hat er gar nichts mehr gesagt.
Verurteilt! (49): Die Kettensägen-Mörderin04 Aug 202100:55:50
Notwehr, Mord oder ein schlechter Scherz? Fragen, die sich die Polizei im hessischen Schlüchtern stellt, als im Juni 2018 ein mysteriöser Brief eintrifft. Darin schreibt Tanja B, dass sie eine Woche zuvor ihren Lebensgefährten erstochen und dann mit einer Kettensäge zerteilt habe. Die Polizei entdeckt in der Wohnung tatsächlich die zerteilte Leiche des Busfahrers Martin F. In Dortmund finden die Ermittler Tanja B. Sie wird wegen Totschlags angeklagt. Am Ende verurteilt sie das Hanauer Landgericht wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Sie habe ihren arglosen Partner im Schlaf erstochen. Aber warum?
Verurteilt! (48): Mit Handgranaten zum Gottesdienst21 Jul 202100:49:55
1996 explodieren kurz nach Beginn der Christmette im hinteren Teil einer evangelischen Kirche im Frankfurter Stadtteil Sindlingen zwei Handgranaten. Die beiden Sprengkörper trug eine Frau am Körper. Sie selbst und zwei weitere Frauen sterben. 10 der 70 Gottesdienstbesucher werden schwer verletzt, drei leicht. Einen terroristischen Hintergrund schließen die Ermittler schnell aus. Am Tag darauf ist klar: Die Attentäterin war psychisch krank, die Tat ein Suizid.
Verurteilt! (47): Stalker-König Ibo07 Jul 202100:55:45
Jahrzehntelang stalkt ein 47-Jähriger eine Frau, verfolgt sie sogar bis in die USA. Sie hatte sich dorthin versetzen lassen, um ihm zu entkommen. Vergeblich. Er findet sie auch dort. Sie kehrt zurück, er taucht vorm Arbeitsplatz auf, an ihrer Wohnung, plündert den Briefkasten, besprüht Wände mit ihrem Namen und ihrer Telefonnummer. Die heute 56-Jährige zeigt ihn an, dokumentiert alles und das nun schon seit 1994. Ihr Verfolger wird mehrfach verurteilt, sitzt die Strafen ab, wird in sein Herkunftsland Türkei abgeschoben, kehrt zurück und stalkt sie sofort wieder. Im Mai 2021 steht er deshalb erneut vor Gericht. Er wehrt sich gegen eine Gefängnisstrafe, will eine Bewährungsstrafe.
Basti Background Special23 Jun 202100:11:28
Liebe „Verurteilt!“-Community, heute gibt es ausnahmsweise keinen neuen Fall. Heike war krank und Basti gibt euch in einem kleinen Soloauftritt einen Einblick hinter die Kulissen unseres Podcasts. In zwei Wochen geht es dann aber natürlich weiter mit der nächsten ‚richtigen‘ Folge. Viel Spaß jetzt mit Basti und bleibt gesund. Euer „Verurteilt!“-Team.
Verurteilt! (46): Die ermordeten Kinder der Monika Weimar09 Jun 202101:06:25
Am 4. August 1986 verschwinden Karola und Melanie Weimar im osthessischen Philippsthal. 3 Tage später werden ihre Leichen gefunden. Die Eltern der Kinder beschuldigen sich gegenseitig. Ende Oktober wird Monika Weimar verhaftet. Das Landgericht Fulda verurteilt sie im Januar 1988 wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Sie scheitert mit ihrer Revision und auch mit einer Verfassungsbeschwerde. Erst, als ein neuer Verteidiger ein neues Fasergutachten vorlegt, ordnete das Oberlandesgericht Frankfurt die Wiederaufnahme an. 1997 spricht das Landgericht Gießen Monika Weimar vorm Mordvorwurf frei. Die Staatsanwaltschaft legt erfolgreich Revision ein und im Dezember 1999 verurteilt das Landgericht Frankfurt Monika Weimar im dritten Prozess wegen Mordes. Insgesamt 15 Jahre sitzt sie ab und wird im August 2006 sie aus der Haft entlassen. Monika Weimar hat immer bestritten, dass sie ihre Töchter umgebracht hat.
Verurteilt! (45): Fliehender Holländer26 May 202100:58:21
Es war eine Verbrecherkarriere wie aus einem Krimi, die vor dem Landgericht in Wiesbaden endete: Einer der meist gesuchten Verbrecher Deutschlands, Thomas Wolf, wird Ende 2011 zu 13einhalb Jahren Haft verurteilt. Der 58-Jährige hat 2009 die Ehefrau eines Bankers entführt und 1,8 Millionen Euro erpresst. Außerdem verurteilt ihn das Gericht wegen zwei Banküberfällen. Wolf war schon mit 15 Jahren straffällig geworden. Drei mal gelang ihm die Flucht aus dem Gefängnis. Nach seiner letzten lebte er 8 Jahre lang unentdeckt unter falschem Namen mit einer Frau in Frankfurt zusammen. Sie glaubte, er sei Niederländer.
Verurteilt! Spezial - Aus dem Frauenknast23 Jul 202500:51:45
Eine Mutter gibt ihrer unruhigen 2-jährigen Tochter abends ein Schlafmittel und ein müd machendes zweites Medikament. Am 17.12.2021 wacht das Mädchen nicht mehr auf. Es dauert einige Monate, bis feststeht, das Kind ist an den Folgen des Medikamentencocktails gestorben. Die Staatsanwaltschaft klagt die Frau wegen heimtückischen Mordes an. 2023 fällt am Landgericht Frankfurt das Urteil: 5einhalb Jahre wegen Körperverletzung mit Todesfolge. „Sie sind keine Mörderin und haben ihre Tochter nicht vorsätzlich getötet“, sagt der Vorsitzende Richter. Und: „Sie tragen eine lebenslange Hypothek“. Für lange Zeit bleibt sie im Gefängnis. Mitte 2025 beginnen die Vorbereitungen für ein Leben in Freiheit
Verurteilt! (44): Schrauben gelockert, Merkel erpresst12 May 202101:00:02
Im März 2020 bemerkt ein Lokführer das veränderte Fahrverhalten seines ICE auf der Theißtalbrücke bei Niedernhausen. Und tatsächlich Auf einer Länge von 83 Metern sind Schrauben gelockert. Bis dato sind bereits fast 400 Züge mit bis zu 300 Stundenkilometern über die Brücke gefahren. Bald darauf nimmt die Polizei einen 52-Jährigen fest. Der Mann hatte Briefe mit Hinweisen auf die Sabotage an Bundeskanzlerin Merkel geschickt. Wegen versuchten Mordes und gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr klagt ihn die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht Wiesbaden an. Er habe aus Geltungssucht und heimtückisch gehandelt. Anfang 2021 wird der Mann verurteilt: zu neun Jahren und 10 Monaten wegen versuchten Mordes.
Verurteilt! (43): Ehefrau im Müll entsorgt28 Apr 202101:07:11
Ende Oktober 2019 wird die 43 Jahre alte Iryna U. aus Frankfurt-Nied als vermisst gemeldet. Von ihrem Ehemann. Wenige Wochen später wird er selbst festgenommen und zwar wegen Mordverdachts. Im April 2021 verurteilt ihn das Frankfurter Landgericht zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Wegen Mordes. Der 38-Jährige hat die Tat bis zum Schluss bestritten. Staatsanwaltschaft und Gericht sind aber davon überzeugt: Er hat seine Ehefrau getötet, weil er die Wohnung für sich, seine schwangere Geliebte und deren 2 Kinder haben wollte. Wie er Iryna U. getötet hat, darüber gibt es nur Spekulationen. Denn von ihrer Leiche tauchten nur noch drei Kochenfragmente auf - auf der Mülldeponie in Flörsheim-Wicker in der Nähe von Frankfurt am Main.
Verurteilt! (42): Späte Gerechtigkeit für Johanna Bohnacker14 Apr 202101:00:46
Johanna Bohnacker (8) aus der Wetterau kommt im September 1999 nicht mehr vom Spielen zurück. 7 Monate später wird ihre Leiche 90 Kilometer entfernt in einem Waldstück gefunden. Jahrelang wissen die Eltern nicht, was mit ihrem Kind passiert ist. 2017 fällt aufmerksamen Bürgern der 41 Jahre alten Rick J. bei sexuellen Handlungen an einer Jugendlichen auf. Polizei und Staatsanwaltschaft überführen ihn schließlich wegen des Mordes an Johanna. Das Landgericht Gießen verurteilt ihn 2018 wegen Mordes, versuchter sexueller Nötigung und Kinderpornografie zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe und stellt außerdem die besondere Schwere der Schuld fest.
Verurteilt! (41): Messermord im Hundepark31 Mar 202101:05:15
Im Mai 2018 wird im Frankfurter Niddapark eine Tote gefunden. Sie ist stark entstellt. Ihr Mörder hat mindestens 21mal zugestochen. Es dauert einige Tage, bis klar ist, dass es sich bei der Toten um die 29 Jahre alte Irina A. handelt. Kurz danach wird ihr ehemaliger Geschäftspartner als mutmaßlicher Täter festgenommen. Der 50-Jährige ist bekannt, ein Frankfurter Szenegastronom. Er soll sie getötet haben, weil er Schulden bei ihr hatte. Er bestreitet die Tat. Im März 2020 verurteilt ihn das Landgericht Frankfurt wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Er habe heimtückisch getötet, weil er sich seiner Schulden entledigen wollte. Der mutmaßliche Mörder und sein Opfer sollen Anfang 2017 noch gemeinsam den so genannten Sexmob erfunden haben. Sie hatten ein Jahr nach der Silvesternacht von Köln Medien von ähnlichen Übergriffen von Migranten in ihrer Bar bereichtet. Doch das war erfunden. Eine Woche nach ihrem Tod hätten sie sich deshalb vorm Amtsgericht Frankfurt verantworten müssen.
Verurteilt! (40): Der Mordfall Lübcke03 Mar 202101:15:09
In der Nacht zum 2. Juni 2019 wird der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke auf der Terrasse seines Wohnhauses in Wolfhagen-Istha erschossen. Knapp zwei Wochen später finden die Experten vom Landeskriminalamt auf dem Hemd von Walter Lübcke eine DNA-Spur. Sie stammt von dem mehrfach vorbestraften Rechtsextremisten Stephan Ernst. Gut drei Wochen nach der Tat gesteht er. 6 Monate später zieht er sein Geständnis zurück. Am 16. Juni 2020 beginnt der Prozess gegen ihn und gegen Markus H.. Auch er gehört zur rechten Szene. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm psychische Beihilfe zum Mord vor. Am 28. Januar 2021 verurteilt der 5. Strafsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt Stephan Ernst zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen Mordes, stellt die besondere Schwere der Schuld fest und behält die Sicherungsverwahrung vor. Markus H. wird vom Vorwurf der Beihilfe zum Mord freigesprochen. Er wird lediglich wegen eines Waffendelikts zu einer eineinhalbjährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Alle Beteiligten gehen in Revision.
Verurteilt! (39): Hells Angel an der Tür17 Feb 202100:59:16
Am frühen Morgen des 9. September 2006 wird das Hells-Angels-Mitglied Nils Christian H. nicht in die Frankfurter Diskothek Cooky’s reingelassen. Das ärgert den 24-Jährigen sehr. Er telefoniert mit einem einflussreichen Mitglied der Rockergruppierung, der interveniert und er kommt doch noch rein. Doch die Abfuhr ärgert ihn so sehr, dass er auf den Türsteher losgeht, ihn ersticht. Dann verschwindet Nils Christian H., taucht - unterstützt von seinen Rocker-Brüdern - unter. Vier Monate später stellt er sich. Die Staatsanwaltschaft klagt ihn wegen Totschlags an und das Frankfurter Landgericht verurteilt ihn zu neuneinhalb Jahren Haft. Der Verteidiger des Hells Angel spricht von einem Fehlurteil.
Verurteilt! (38): 33 Messerstiche03 Feb 202101:08:49
Anfang Oktober 2019 am späten Abend. Ein 44-Jähriger Mann geht mit seiner ehemaligen Freundin in einen Supermarkt im Frankfurter Stadtteil Bornheim. Dort kauft die Frau ein Messer. Vor der Tür packt der Mann das Messer aus und sticht 33 Mal auf die Frau ein. Sie stirbt, die Staatsanwaltschaft klagt Totschlag an. Der 44-Jährige sei mit der Trennung nicht klar gekommen. Die Schwurgerichtskammer des Frankfurter Landgerichts verurteilt ihn zu 12 Jahren Haft. Wegen Totschlags. Für einen Mord fehlte das Mordmerkmal, sagen die Richter. Obwohl die Frau arg- und wehrlos gewesen sei.
Verurteilt! (37): Der Katzen-Sniper20 Jan 202101:02:58
Ein 52-Jähriger soll aus seiner Wohnung heraus mit dem Luftgewehr auf die Katze seiner Nachbarin geschossen haben. Die Besitzerin von Kitta Fussel sagt, er habe zuvor auch schon auf ihren Hund und eine weitere Katze geschossen. Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt ermitteln. Ein Waffensachverständiger untersucht das Geschoss, das in Kitta Fussel gefunden worden war. Das Amtsgericht Königstein verurteilt den Mann wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldstrafe. Doch der Angeklagte geht in die Berufung. Nun verhandelt das Landgericht Frankfurt den Fall.
Verurteilt! (36): Neues von der Sadistin06 Jan 202100:55:47
Das Landgericht Gießen hat eine notorische Sadistin zu 3 Jahren Haft verurteilt, weil sie ihren Ex-Ehemann schwer misshandelt hat. Es ging dabei um den zweiten von mittlerweile vier Ehemännern der 41-Jährigen. Die Frau ist bei der Justiz keine Unbekannte. Schon 2006 hatte das Landgericht Frankfurt sie ebenfalls zu drei Jahren verurteilt. Auch damals hatte sie ihren damaligen Ehemann unter anderem mit einer Heißklebepistole schwer gequält. Ehemann Nummer 3 soll sie ebenfalls misshandelt haben. Und ihr vierter Mann ist tot. Gestorben unter mysteriösen Umständen.
Verurteilt! (35): Mutter. Ärztin. Angeklagt!23 Dec 202001:06:19
Vor dem Frankfurter Amtsgericht steht eine Ärztin. Die 45-Jährige muss sich wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten. Ihrem 10 Jahre alten Kind geht es im Herbst 2017 nicht gut. Sie ruft den Rettungsdienst, spricht von grippeähnlichen Symptomen ihres Sohnes. Die Sanitäter wollen den Blutzucker messen, doch sie erlaubt es nicht. Nachts geht es dem Kind so schlecht, dass es auf die Intensivstation muss. Die Mutter ist bei dem Jungen, gibt ihm Wasser, obwohl die Ärzte das ausdrücklich untersagt haben. Sie hätte als Ärztin erkennen müssen, dass ihr Sohn alle Anzeichen einer Diabetes hatte, wirft ihr nun die Staatsanwaltschaft vor. Der Junge ist seit dieser Zeit ein hundertprozentiger Pflegefall.
Verurteilt! (136): Die Exorzisten09 Jul 202501:18:33
Im Dezember 2015 stirbt eine 41 Jahre alte Frau in einem Hotelzimmer. Sie ist erstickt. 5 Verwandte macht die Staatsanwaltschaft für die Tat verantwortlich. Darunter auch der 16 Jahre alte Sohn der Frau und sein Cousin. 2 Stunden lang sollen er und die anderen die 41-Jährige gequält haben. Sie sollen sie fixiert, sie geschlagen haben und ihr den Mund zugedrückt haben. Warum? Weil sie der Frau den Teufel austreiben wollten. Sie habe Selbstgespräche geführt, sei aggressiv gewesen. Die Staatsanwaltschaft nennt das grausamen Mord. Ein Vierteljahr lang versucht die Schwurgerichtskammer des Frankfurter Landgerichts den Vorkommnissen in dieser Hotelanacht näher zu kommen.
Verurteilt! (34): Der Mörder und der Rollstuhlfahrer09 Dec 202000:59:55
2019 wird ein Mann nach 19 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Der 69-Jährige saß wegen Mordes, weil er seine Verlobte in der Badewanne ertränkt hatte. Es war nicht seine erste Verurteilung. Insgesamt hat er schon 3 Jahrzehnte im Gefängnis verbracht. Nur wenige Monate nach seiner letzten Haftentlassung gerät er in Frankfurt mit einem gelähmten Rollstuhlfahrer in Streit. Aus Wut schiebt er den Rollstuhlfahrer aufs Gleisbett der U-Bahn und schlendert davon. Die nahende Bahn macht eine Vollbremsung. Die Staatsanwaltschaft klagt ihn wegen versuchten Mordes an. Und es stellt sich die Frage der Sicherungsverwahrung.
Podcast Verurteilt! (33): Faustrecht im Stadion25 Nov 202000:50:54
14. April 2019, Frankfurter Waldstadion: Die Frankfurter Eintracht spielt gegen den FC Augsburg. In der Halbzeit liegt sie schon mit 1:2 zurück. Da gibt es Ärger im Block der Augsburger Fans. Die Ordner greifen ein. Einer allzu rabiat, sagt die Staatsanwaltschaft und klagt ihn an: wegen Körperverletzung. Der 24-Jährige soll einen betrunkenen Augsburg-Fan ohne Not mit beiden Händen weggestoßen und ihm einen Faustschlag verpasst haben. Mitte Oktober 2020 treffen die beiden vor dem Amtsgericht Frankfurt wieder aufeinander.
Verurteilt! (32): Künast und ihr Hater11 Nov 202001:02:13
Gegen Anfeindungen im Netz wehrt sich die ehemalige Bundesministerin der Grünen Renate Künast juristisch. Das hat auch ein 55-jähriger Frankfurter gemerkt. Er hatte Künast auf Facebook auf das Übelste beschimpft, weil sie angeblich 1986 im Berliner Abgeordnetenhaus gesagt haben soll, Sex mit Kindern sei ganz ok, solange keine Gewalt im Spiel sei. Künast hatte das aber nie gesagt, es war eine klassische Internet-Lüge in den sozialen Netzwerken. Das Frankfurter Amtsgericht hat den Mann zu einer 10-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Nicht nur wegen der Beleidigungen. Bei ihm wurden auch Kinderpornos gefunden.
Verurteilt! (31): Zwei Leichen in Südfrankreich28 Oct 202001:00:56
Im November 2010 machen Polizisten in Südfrankreich einen grausigen Fund. Auf einem Acker finden sie die Leichen eines Vaters und seines Sohnes - eingewickelt in Teppiche. Die beiden Männer aus Deutschland werden seit Monaten vermisst. Schnell gerät der zweite Sohn des ermordeten Vaters in Verdacht. Die Staatsanwaltschaft ist davon überzeugt: der Mann hat seinen Vater und den blinden Bruder erschossen, weil er das Haus erben wollte. Am 29. April 2013 verurteilt das Frankfurter Landgericht den damals 41-Jährigen wegen Doppelmordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe und stellt außerdem die besondere Schwere der Schuld fest. Der Sohn bestreitet die Tat bis heute. Vater und Bruder hätten in Spanien überwintern wollen. Offenbar sei ihnen unterwegs etwas zugestoßen.
Verurteilt! (30): Horror an Gleis 723 Sep 202001:02:36
Am 29. Juli 2019 stößt ein Mann zunächst eine 40-Jährige und dann deren Sohn vor einen einfahrenden ICE im Frankfurter Hauptbahnhof. Die Mutter kann sich retten, der 8-jährige Junge wird überrollt. Ein Jahr später beginnt der Prozess gegen den Täter, einen 41 Jahre alten Mann, geboren in Eritrea, wohnhaft in der Schweiz. Dort galt er 13 Jahre lang als gelungenes Beispiel für Integration. Dann ist er schwer psychisch erkrankt. Er verschwand und tauchte wenige Tage später wieder auf: in Frankfurt auf dem Hauptbahnhof am Gleis 7.
Verurteilt! (29): Mord verjährt nicht09 Sep 202000:59:10
Am 11. Dezember 1981 trifft die 16-jährige Trixi S. auf dem Heimweg von der Disko auf ihren Mörder. In einem Frankfurter Einkaufszentrum wird sie von hinten angegriffen, erstochen und anschließend vergewaltigt. Ein Gerüstbauer gerät ins Visier der Polizei, hat aber ein Alibi. Jahrzehnte später führt die Spur erneut zu ihm - und die DNA-Spurenbank nennt einen Treffer. Der Mann gibt die Begegnung mit Trixi zu, bestreitet aber den Mord. Kann die Staatsanwaltschaft ihm diesen nachweisen? Denn alles andere ist bereits verjährt.
Verurteilt! (28): Blausäure im Adventskalender26 Aug 202000:54:28
Ende der 90er Jahre versetzt ein Gift-Erpresser Verbraucher und vor allem Eltern in Angst und Schrecken. Über Jahre deponiert der damals 43Jährige Alexandru N. mit Blausäure vergiftete Thomy-Lebensmittel auf Kinderspielplätzen, in Adventskalendern und Supermarktregalen. Der gelernte Schlosser versucht damit den Mutterkonzern Nestle zu erpressen. Er fordert 25 Millionen Mark, die ihm von Brieftauben überbracht werden sollen. Eine der Tauben führt die Polizei dann aber direkt zum Erpresser. Das Frankfurter Landgericht verurteilt Alexandru N. zu 11 Jahren Haft. Nestle ist durch die Erpressung ein Schaden in zweistelliger Millionenhöhe entstanden.
Verurteilt! (27): U2 in den Tod12 Aug 202001:04:20
Am 26. Juni 2019 schwankt ein betrunkener 33-Jähriger über den Bahnsteig an der Haltestellte Nieder-Eschbach in Frankfurt. Der Mann macht Turnübungen, verliert das Gleichgewicht und fällt auf die Gleise. Er versucht sich aufzurappeln, bleibt schließlich auf dem Rücken liegen. Eine U-Bahn fährt ein. Der Fahrer sieht den Mann nicht, überrollt ihn, bemerkt den Unfall nicht, fährt weiter. Der 33-Jährige verblutet. Laut Staatsanwaltschaft war die Station hell beleuchtet und der Fahrer hätte den Betrunkenen im Gleisbett sehen müssen. Der 23-Jährige steht deshalb am 23. Juli 2020 wegen fahrlässiger Tötung vorm Amtsgericht Frankfurt.
Verurteilt! (26): Raus aus dem Knast29 Jul 202001:00:38
Am 1. August 2019 flieht ein Häftling aus einem Frankfurter Gefängnis und wird erst zwei Monate später wiedergefunden und festgenommen. Im Sommer 2020 muss sich deshalb ein 37-Jähriger wegen Gefangenenbefreiung in Frankfurt vor dem Amtsgericht verantworten. Er soll dem verurteilten Drogenhändler per Räuberleiter in die Freiheit verholfen haben. 2 Verhandlungstermine benötigt das Amtsgericht, um den Fluchthelfer für schuldig zu befinden. Dann verhängt es eine Gesamtfreiheitsstrafe von 10 Monaten.
Verurteilt! (25): Wischmop statt Blowjob15 Jul 202000:58:43
Am 23. Dezember 2019 geht ein 25-Jähriger in Frankfurt ins Bordell, verabredet Sex mit einer Prostituierten für 30 Euro, ist aber unzufrieden. Er will sein Geld zurück und wird gewalttätig. Eine Kollegin hilft der Prostituierten mit einem Wischmop. Doch den bekommt der wütende Freier zu fassen und schlägt erneut zu. Die beiden Frauen wehren sich mit Pfefferspray. 3 Sicherheitsmänner greifen ein, die Polizei kommt. Der Freier bleibt aggressiv, wirft einer Polizistin eine Wasserflasche an den Kopf und wird schließlich festgenommen. Im Juni 2020 wird er vom Amtsgericht Frankfurt zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
Verurteilt! (135): Fake-Pilot auf Beutezug25 Jun 202501:03:13
Ein Hochstapler, der sich als Pilot ausgibt, spricht wildfremde Menschen an, zum Beispiel am Bahnhof, wenn sie ihren Zug verpasst haben. Er ist hilfsbereit, bietet Jobs in der Luftfahrt an oder begleitet sie auch mal zum Klamottenkauf. Tatsächlich ist der angebliche Pilot aber ein Dieb und Betrüger. Das sagt jedenfalls die Staatsanwaltschaft Frankfurt. 5 Taten wirft sie ihm vor - begangen in nur vier Wochen im Frühsommer 2016. Und offenbar waren es nicht die ersten und scheinen auch nicht die letzten gewesen zu sein. Der Mann ist nämlich Wiederholungstäter.
Verurteilt! (24): Der schizophrene Mörder01 Jul 202000:55:38
Am 21. September 2019 wird der Betreiber eines Schreibwarenladens in Frankfurt mit drei Messerstichen getötet. Der ganzer Stadtteil trauert um den 57-Jährigen, der wenige Tage nach der Tat erneut Vater geworden wäre. Nachbarn sammeln für seine Familie Geld, Kondolenzbücher liegen aus, Kunden und Freunde legen Blumen, Kerzen und Abschiedsbriefe vor seinem Geschäft ab. Schon kurz nach der Tat fasst die Polizei den mutmaßlichen Täter. Es ist ein 30-Jähriger, psychisch schwerkranker Mann. Das Motiv lässt sich nicht klären. Im Prozess wird es später um seine dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie gehen. Die Staatsanwaltschaft hält ihn für schuldunfähig, aber sehr gefährlich.
Verurteilt! (23): Der große Kunstraub17 Jun 202001:05:55
Am 28. Juli 1994 passiert der bis dato größte Kunstraub: In der Frankfurter Kunsthalle Schirn werden drei Gemälde mit einem Versicherungswert von damals 70 Millionen Mark gestohlen, zwei Werke von William Turner und eines von Caspar David Friedrich. Viereinhalb Jahre später verurteilt das Frankfurter Landgericht zwei Räuber zu elf und acht Jahren Haft und einen Gehilfen zu zweieinhalb Jahren Haft. Doch es dauert insgesamt zehn Jahre, bis die wertvolle Kunst wiederbeschafft ist. Und das gleicht einem Krimi. Die Hintermänner der Tat wurden nie gefasst.
Verurteilt! (22): Beuth gegen Banner03 Jun 202001:06:28
Am Abend vor dem Europa-League-Rückspiel gegen Schachtar Donezk im Februar 2019 sagt Eintracht-Präsident Peter Fischer, er wolle, dass am Folgetag das Stadion brenne. Am Spieltag durchsuchen deshalb Polizisten die Lagerräume der Ultras unterhalb der Nordwestkurve im Frankfurter Fußballstadion. Sie finden nichts - außer wütenden Ultras. Die sagen daraufhin ihre Choreographie ab, hängen ein Banner mit einem beleidigenden Schriftzug auf. Die Polizei will das Spruchband beschlagnahmen, die Fans wollen das verhindern. Einer ist besonders renitent. Er wird abgeschirmt, Richtung Bande geschubst. Dann stoßen ihn 2 Polizisten über die Bande.
Verurteilt! (21): Der Triebtäter im Stadtwald20 May 202001:07:22
Am 30. September 2018 joggt eine 21-Jährige im Frankfurter Stadtwald. Plötzlich stürzt sich von hinten ein kräftiger Mann auf sie, bringt sie zu Boden, würgt sie. Ihr wird schwarz vor Augen, sie stellt sich tot. Der Täter lässt kurz von ihr Frau ab, kehrt aber zurück, würgt sie erneut, bis er von einer Fahrradfahrerin gestört wird. Der Täter türmt, wird erst Monate später gefasst: ein Fernfahrer, der bereits mehrfach wegen Sexualdelikten verurteilt worden ist. In Frankfurt klagt ihn die Staatsanwaltschaft wegen versuchten sexuellen Übergriffs mit Gewalt und versuchten Mordes an - und beantragt die Sicherungsverwahrung für den Wiederholungstäter.
Verurteilt! (20): Der Kannibale von Rotenburg01 Apr 202001:07:08
2001 entmannt der sogenannte "Kannibale von Rotenburg" Armin Meiwes seinen Internet-Bekannten Bernd. Er filmte die Tat, portionierte das Fleisch, frierte es ein - und isst Teile davon. Sein Opfer überlebt die Tat nicht. 2002 wird Meiwes verhaftet und zwei Jahre später in Kassel wegen Totschlags zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Doch der Bundesgerichtshof hebt das Urteil auf. 2006 verurteilt ihn das Landgericht Frankfurt wegen Mordes und Störung der Totenruhe zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe.
Verurteilt! (19): Liebesbetrüger Gerry Mason18 Mar 202000:55:53
Er nannte sich Gerry Mason. Und war die große Liebe von Frau B. Die 63-Jährige hatte ihn im Internet kennengelernt. Er fand schöne Worte für sie. Doch plötzlich schrieb Gerry von einer Notlage - und Frau B. half gerne. 35 000 € schickte sie ihm insgesamt. Dann wurde sie aber doch ein bisschen misstrauisch und wollte ein Treffen. Gerry schickte seinen Freund Mouhamed A. Ihm gab sie 5200 €. Aber schon bald wurde ihr klar: sie war auf zwei Liebesbetrüger reingefallen. Immerhin konnte die Staatsanwaltschaft Mouhamed A. ermitteln und wegen Betrugs anklagen. Ein Schöffengericht verurteilte ihn zu 11 Monaten mit Bewährung. Der Mann, der sich Gerry Mason nannte, ist bis heute verschwunden.
Verurteilt! (18): Der Stalker04 Mar 202001:00:04
Ahmet Ü. sieht 2008 auf einer Veranstaltung in der Abendschule eine junge Frau. An diesem Abend entscheidet er: diese Frau ist für ihn bestimmt. Und von diesem Tag an verfolgt er sie. Wochenlang. Monatelang. Jahrelang. Der 38-Jährige ist ein Stalker - und er ist gewalttätig. Er quält nicht nur die junge Frau, er quält auch seine Eltern und andere Menschen. Wegen Nachstellung, gefährlicher Körperverletzung, räuberischer Erpressung, Beleidigung und Nötigung steht er schließlich in Frankfurt vor dem Landgericht.
Verurteilt! (17): Kein Mord ohne Leiche19 Feb 202000:54:08
Am 15. Oktober 2004 verschwindet der Fabrikantensohn Andreas Sascha Grimm in Frankfurt auf dem Weg zu seiner Freundin. Vier Wochen lang sucht seine Familie nach ihm. Die Polizei durchkämmt Felder und Wälder. Zunächst sieht alles nach einer Entführung aus. Doch es kommt keine Lösegeldforderung. Die Ermittler erhalten einen Tipp, der sie zu dem 22 Jahre alten Jens A. führt. Er erzählt viele Versionen, in denen es auch um Rauschgift und Drogendeals geht. Mörder aber sei er nicht. In dem Indizienprozess wird Jens A. zu 11 Jahren verurteilt. Und das, obwohl die Leiche von Andreas Sascha Grimm bis heute nicht gefunden wurde.
Verurteilt! (16): Die Naziplatten05 Feb 202000:46:58
Manfred J. geht gerne auf Flohmärkte und versteigert die Schnäppchen später auf Ebay. Auch eine Kiste mit alten Platten bietet er zum Verkauf an. Kurz darauf meldet sich allerdings die Polizei. Es handelt sich bei den Scheiben um Nazi-Platten, stilecht mit Reichsadler und Hakenkreuz auf dem Cover. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm das "Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" vor und beantragt einen Strafbefehl.
Verurteilt! (15): Doppelmörder Söring22 Jan 202001:22:30
Am 17. Dezember 2019 landet der in den USA verurteilte Doppelmörder Jens Söring auf dem Frankfurter Flughafen und damit in der Freiheit. Ein Vertreter der Bundesregierung, Dutzende Journalisten und ein knappes Dutzend seiner Unterstützer begrüßt ihn wie einen Popstar. Der 53-Jährige deutsche Diplomatensohn ist jetzt frei, aber nicht freigesprochen. Die amerikanische Justiz hält nach wie vor an ihrem Urteil und ihrer Überzeugung fest: Danach hat Jens Söring im März 1985 die Eltern seiner damaligen Freundin Elisabeth Haysom umgebracht. Er gesteht das auch zunächst. Aus Liebe, sagt er, als er sein Geständnis widerruft, um Elisabeth vor der Todesstrafe zu bewahren. 1990 wird er wegen Doppelmordes zu zweimal Lebenslang verurteilt. Doch Söring beteuert all die Jahre seine Unschuld. Ende 2019 entscheidet das zuständige US-Gremium nach 33 Jahren Haft: Söring kommt auf Bewährung frei und wird abgeschoben.
Verurteilt! (134): Der Todespfleger11 Jun 202501:06:52
Der 37-jährige Grzegorz W. war Hilfspfleger und besuchte viele Menschen in ganz Deutschland. Er war Haushaltshilfe, versorgte sie und immer wieder verabreichte er ihnen auch Insulin - selbst dann, wenn es gar nicht induziert war. Nachdem 2018 ein 87 Jahre alter Pflegebedürftiger starb und seine Leiche obduziert wurde, geriet Grzegorz W. in Verdacht. Noch am Tag der Obduktion wurde er verhaftet. Die Staatsanwaltschaft München I hat ihn wegen 6 Morden und 3 versuchten Morden angeklagt. Außerdem wirft sie ihm Raub, Diebstahl, Betrügereien und gefährliche Körperverletzung vor.
Verurteilt! (14): Die Leiche im Müllcontainer08 Jan 202000:49:58
Jozsef S. und Jessica B. haben eine On-Off-Beziehung. Im Juli 2015 streiten beide in der Küche von Jessica B. in deren kleiner Wohnung im Frankfurter Nordend. Jozsef S. wird so wütend, dass er seiner 22 Jahre alten Freundin und Mutter seines kleinen Sohns so lange den Hals zudrückt, bis sie blau anläuft und stirbt. Danach wickelt er die Leiche der jungen Frau in ein Betttuch und steckt sie in den Müllcontainer. Ein Jahr nach der Tat beginnt der Prozess gegen den 24-Jährigen. Das Urteil: 12einhalb Jahre Gefängnis.
Verurteilt! (13): Free Kachelmann25 Dec 201900:52:20
2010 ist die steile Karriere des Wettermoderators Jörg Kachelmann erst mal vorbei. Im März wird er auf dem Frankfurter Flughafen festgenommen, als er von den Olympischen Spielen in Kanada zurückkommt. Der Vorwurf: er soll seine frühere Lebensgefährtin Claudia D. mit einem Messer bedroht und vergewaltigt haben. Acht Monate später wird Kachelmann vom Landgericht Mannheim allerdings freigesprochen. Anschließend verklagt er seinerseits seine Ex-Freundin vor dem Frankfurter Oberlandesgericht auf Schadensersatz.
Verurteilt! (12): Tod nach Kaiserschnitt11 Dec 201900:45:52
Eine 31 Jahre alte Frau stirbt Mitte 2014 nach einem Kaiserschnitt. Es hatte Komplikationen gegeben, sie hat dabei viel Blut verloren. Die Staatsanwaltschaft klagt 3 Gynäkologinnen an. Sie wirft ihnen fahrlässige Tötung vor. Die Anklage sagt, sie hätten zu spät reagiert und nicht die richtigen Medikamente gegeben. Einen Monat nach Prozessauftakt werden die Gynäkologinnen aber freigesprochen.
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