Die besten aktuellen Platten, Features über alles zum Thema Musik, Interviews und eine Playlist mit den besten neuen Songs on top. Christopher Hunold spricht in den Reviews mit Melanie Loeper und in den Features mit Gäst*innen über das, was auf den Plattenteller gehört oder was die Musikwelt oder uns gerade bewegt. Denn: Wer ist in den Stunden der größten Niederlagen dabei? Wer hört zu, wenn sonst niemand da ist? Wer sorgt für die großen wie kleinen Momente? Eben. Nur Musik. Und genau darüber muss gesprochen werden. In Track17 treffen wir uns regelmäßig, um als helfende Hand im Release-Dschungel Empfehlungen zu geben, präsentieren Interviews oder sprechen mit Gäst*innen in Features über alles, was die Musikwelt hergibt. Auf der Playlist "Track17 - Playlist zum Podcast" gibt's die 17 Songs des Monats direkt zum Nachhören dazu. Ob Labelliebling, Outsider-Zeug, zufällige Plattenladen-Eroberung oder König des YouTube-Algorithmus. Track 17 – der Musik-Podcast
Regelmäßig ergänzte Spotify-Playlist mit Songs aus den Folgen: spoti.fi/2G5xdUG
Site
RSS
Apple
Données mises à jour le 17/09/2026
Classements récents
Dernières positions dans les classements Apple Podcasts et Spotify.
Liens partagés entre épisodes et podcasts
Liens présents dans les descriptions d'épisodes et autres podcasts les utilisant également.
Track17 - Der Musikpodcast, podcast de Christopher Hunold & Melanie Loeper - Statistiques, épisodes et classements - My Podcast Data
Podcasts Similaires Basées sur le Contenu
Découvrez des podcasts liées à Track17 - Der Musikpodcast. Explorez des podcasts avec des thèmes, sujets, et formats similaires. Ces similarités sont calculées grâce à des données tangibles, pas d'extrapolations !
#77 | Man/Woman/Chainsaw, Nia Archives, Darlynn, Fred Again, Julia Holter
Épisode 152
jeudi 10 septembre 2026 • Durée 01:40:50
Alle Links in den Shownotes.
Wollt ihr mit uns die Alben des Monats hören?
Ihr Name stammt aus einem Horror-Sachbuch, ihre Musik aus allen uns bekannten Jahrzehnten, ihre EInflüsse aus allem, was nichts mit dem Vintage-Art-Rock zu tun hat, den MAN/WOMAN/CHAINSAW für uns spielen. Was kann der Hype?
NIA ARCHIVES treibt mit ihrem neuen Album das auf die Spitze, was die urbritischen Kellergrenres Garage, Jungle und Drum n' Bass eigentlich schon immer, und gar nicht so heimlich, mit in ihrer DNA trugen: Pop sein dürfen. Ist das jetzt dennoch mehr Olivia Rodrigo als Metalheadz und ist das gut?
DARLYNN haben, geht es nach Christopher, das Album des Monats mitgebracht. Es ist eine einzige Feier queerer Liebe und spielt mit trockenem Chicago-House, early 2010s Bass-Musik, Soul, Disco und Techno auf eine so smoothe und gekonnte Art. Ein körperliches, positives, mitreißendes Album. Deshalb stellen wir hier gar nicht erst die Frage, ob man das hören soll: Hören.
Die Nahbarkeit, das Mitnehmen, das tagebuchige. Was locker und nonchalant wirkt, ist Teil des Konzeptes FRED AGAIN. Aber muss das bedeuten, dass die Musik deshalb untergeht? Das Verbindende des Mixtapes, an dessen Entstehung er per Livestream Millionen Menschen hat teilhaben lassen, stellt Fragen. Melanie antwortet. Und ist mehr als zufrieden.
Ausgerechnet JULIA HOLTER, die Art-Pop-Künstlerin, die sich musikalisch in wenigen Jahren oft dramatisch veränderte, hält jetzt inne und überarbeitet einen Song ihrer letzten Platte, um daraus eine neue aufzunehmen. Wie passen ausufernde Improvisationen als Statement dazu? Und wo steht sie jetzt?
Dazu empfehlen wir zwölf weitere Releases von Jungle, Frances Cheng, New German Cinema, Ceremony, Lord Of The Isles uvm.
Platten:
Man/Woman/Chainsaw - Cannonball (Fiction)
Nia Archives - Emotional Junglist (Universal)
Darlynn - Dyke Den (Dark Entries)
Fred again.. & LATIN MAFIA – 9 months & 50 hours
Julia Holter - Materia (Domino)
Songs für die Playlist:
Man/Woman/Chainsaw - Nosedive
Oen Sujet - Second Service
New German Cinema - Being Dead
Main Phase - Sunpetal
Ceremony - Death Destruction Mayhem
Nia Archives - There Goes Ma Head
Darlynn - Make Yr Move
Frances Chang - I Can Feel The Waves
Lavurn - Playback
Jungle - Move Like You Do
Djrum - I Wander (III)
Fred again… & Latin Mafia - benjy chord
Julia Holter - The Laugh Is In The Eyes
Fundido - Get A Grip
Lord Of The Isles - Venus Flux
Open Mike Eagle & Kenny Segal - Science Fiction/Fantasy
Initiate - Numb the Pain
Setlist:
– [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Arctic Monkeys 00er-Phase und die Reevaluation des alten Mainstreams
– [00:13:26] Man/Woman/Chainsaw - Cannonball
– [00:32:39] Playlist Part 1: Oen Sujet, New German Cinema, Main Phase, Ceremony
– [00:37:41] Nia Archives – Emotional Junglist
– [00:52:50] Darlynn – Dyke Den
– [01:03:10] Playlist Part 2: Frances Chang, Lavurn, Jungle, Djrum
– [01:09:51] Fred again.. & LATIN MAFIA – 9 months & 50 hours
– [01:25:36] Julia Holter - Materia
– [01:35:52] Playlist Part 3: Fundido, Lord Of The Isles, Open Mike, Initiate – Jetzt auf Spotify abonnieren.
#76 | Gichard, Batu & Donato Dozzy, Four Tet, Widowspeak, Hot Chip
Épisode 151
vendredi 28 août 2026 • Durée 01:18:25
Alle Links in den Shownotes.
Wollt ihr mit uns die Alben des Monats hören?
Das schottische Duo Gichard mag die Welt genauso wenig verstehen wie wir, nutzt aber vernebelten Lo-Fi-Post-Punk und wirre wie absurde, dabei trotzdem einschlagende Texte, damit wir uns dabei nicht so alleine fühlen. Eine der Platten des Jahres. Sagt zumindest Christopher. Melanie feiert ein anderes Duo. Batu und Donato Dozzy kommen für ihr erstes gemeinsames Album voll von rhythmisch vertracktem Techno zusammen.
Kieran Hebden aka Four Tet zerstört derweil unsere Bildschirme und Musik-Apps mit seinem „Windings“-Projekt, das die Frage aufwirft, ob er das Alias extra gewählt hat, um in Ruhe wieder zu seinem alten Sound zurückzukehren. Die Band Widowspeak schaut auch zurück und wir machen mit. 20 Jahre zurück, um genau zu sein, denn „The Warning“ von Hot Chip kommt zum 20. Geburtstag, neben zwei anderen Hot-Chip-Platten, noch mal heraus. Und ja, wir müssen über „Boy From School“ reden. Wie gut ist das gealtert und wie sah die Musikwelt 2006 aus?
Platten:
Gichard - Chins For Lefty
Batu & Donato Dozzy - Exhale
Four Tet - TEXT059
Widowspeak - Roses
Hot Chip - The Warning/Made In The Dark/One Life Stand
Songs für die Playlist:
Gichard - Your Private Hell
Der Assistent - Ultramarin
Emer - Time Test (feat. Ugnė Uma)
INVT - Salsa Swing
Acid Arab - Ma7boubi
Batu & Donato Dozzy - Swarm
Four Tet - Track 02
Kahn - Giallo
Worldpeace DMT - Bigger Than Jesus
The Alchemist - Gutter Pain
Luke Alessi - What Is Cool?
Widowspeak - Roses
Hot Chip - Boy From School
Cosey Müller - Neue Ungemütlichkeit
Scarlett O’Malley - Listo, Listo, Listo!
Office Dog - Front Row Seat
The Foreign Resort - Endurance
Feature 53 | Welche Zukunft hat der Musikjournalismus?
Épisode 150
vendredi 24 juillet 2026 • Durée 01:25:12
Info: Audiofehler behoben. Neu laden bzw. Cache löschen.
Kritik? Content? Any difference?
Christopher und Kulturjournalist Kristoffer Cornils schauen auf gestern, heute und morgen.
Von "Niemand braucht noch Musikjournalismus" zu "Er muss sich doch nur neu erfinden."
Jahr für Jahr verabschieden wir Musikmagazine und Websiten, monieren Relevanzverluste und stellen uns die Frage: "Wer soll das eigentlich alles noch bezahlen?" Will das noch wer bezahlen?
Wie hat sich die Aufgabe des Musikjournalismus über die Jahrzehnte verändert?
Reicht Musik noch als Thema aus oder braucht es das Drumherum?
Ist der Vibeshift real und haben wir es verlernt, wirklich kritisch zu sein?
Welche Auswirkungen hat die Creator Economy auf Inhalte und Qualität?
Wieso kann diese ellenbogige Fantanoisierung nicht die Antwort sein?
All das führt dazu, dass Musikjournalismus zur Klassenfrage und zum Hobby wird. Ernsthaft davon leben? Good luck. Und ist der Preis dafür nicht ein ganz anderer?
Welche publizistischen Ideen braucht es deshalb? Es gibt auch positive Beispiele.
Das und weitere Themen in einem Feature, das sich große Mühe gibt, positiv zu bleiben. Klappt es auch?
#75 | Boards of Canada, DJ Seinfeld, Anadolu & Marie Klock, Loose Fit , Beatrice M
Épisode 149
vendredi 26 juin 2026 • Durée 01:33:42
Alle Links in den Shownotes.
Wollt ihr mit uns die Alben des Monats hören?
Wieso ist ausgerechnet diese unscheinbar wirkende Downbeat- und Mystery-Musik des Duos Boards of Canada in den letzten Wochen für so viel Gewese verantwortlich gewesen und hatte DJ Seinfeld eigentlich eine andere Chance als die Flucht nach vorne, um den LoFi-Fluch loszuwerden?
Und wieso soll ein Erdbeben Auslöser für den pluckernden Spieluhren-Chanson von Anadol und Marie Klock gewesen sein? Darf Dubstep dank Beatrice M wieder vor die Tür?
Fragen über Fragen. Zum Glück haben wir die Antworten in der neuen Ausgabe des Track17-Musikpodcasts.
Die ersten 15 Minuten geht es um Grönemeyer, einen ausgetauschten Sasha, silberne Fußbälle und Tornetze in Rostock. Danach starten wir mit den Besprechungen.
Platten:
Boards of Canada - Inferno
DJ Seinfeld - If This Is It
Anadol & Marie Klock - Manivelles
Loose Fit - Bittersweet Excess
Beatrice M - Sinking
Songs für die Playlist:
Boards of Canada - Father and Son
Martyn - Phantom Jazz
Gichard - Posthumous Hologramm
Anadol & Marie Klock - Rentrer A La Maison
Kalia Vandever - Waiting / Murmuray
Truthpaste - Never Gonna Give
Beatrice M - so, jadore (als Ersatz)
Shed - Double Scoop
Tujiko Noriko - Kikoeru Pon
DJ Seinfeld - Quakin’
Loose Fit - Bittersweet Excess
Architectural - Psychedelic Dancefloor Visions
Sub Basics - Rolling Thunder
DJ Sofa - Coming In
Clark - Relentless Opponent
Fabiano do Nascimento & Vittor Santos Orquestra - Tema em Harmônicos
Vince Staples - Blackberry Marmelade
Feature 52 | Musikbiopics - Wieso sind sie so erfolgreich?
Épisode 148
jeudi 21 mai 2026 • Durée 01:35:31
Michael, Rocket Man, Springsteen, Bohemian Rhapsody und und und. Musik-Biopics sind das erfolgreichste Paint-By-Numbers-Marketingtool des Musikmainstreams und des aktuellen Kinos.Kanonisierte Künstler:innen, die ihre eigene glattgeschliffene Held:innengeschichte erzählen dürfen und Wahrheit damit allzuoft einfach überschreiben. Aktuellestes Beispiel ist der Clusterfuck namens "Michael", der so fragwürdig wie erfolgreich ist.
Das alles ergibt Sinn. IPs are everything. Und wo, wenn nicht bei den größten aller Namen, können Zuschauer*innen garantiert werden? Wieso authentisch sein, wenn ohnehin nur ein Gefühl verkauft wird.
Warum boomen Musik-Biopics mehr denn je?
Wer ist wirklich dafür verantwortlich? Wieso lohnt ein Blick auf die Labels und Rechteinhaber dahinter?
Waren die Filme schon immer so formelhaft oder erwarten wir einfach zu viel?
Welche Ausnahmen gibt es und wie kann ein guter Film über die Kraft von Musik wirklich aussehen?
Und will Michael Jackson return in Avengers Doomsday?
Das sind nur ein paar der Fragen, die Christopher zusammen mit Christian Eichler vom Filmpodcast CUTS heute beantworten will.
Dieses Feature von Track17 ist eine Crossover-Folge mit "CUTS - Der kritische Filmpodcast" und ist in ähnlicher Form auch in dessen Feed verfügbar. Für die volle Experience hört ihr am besten beide Folgen.
Zu wem würdet ihr euch ein Biopic wünschen? Welches lohnt sich? Schreibt uns in die Kommentare.
Alle Links in den Shownotes.
Wollt ihr mit uns die Alben des Monats hören?
Carla dal Forno - Confessions
Durch sie wurde vernebelter Leftfield-Pop mit minimalistischem Post-Punk- und Dub-Einschlag zu seinem eigenen Genre. Ihrem eigenen Genre. Und dann schreibt sie solch wunderschöne Sätze wie: »Sometimes I miss you when I am feeling bored.« .
Treeboy & Arc - GOOSE
Die neue britische Gitarrenmusik ist in der zweiten Reihe angekommen. Aber ist das wirklich schlimm und ist Innovation wichtiger als Hits?
Seefeel - Sol.Hz
Sie waren die erste "Gitarrenband", die in den 90ern zum Label WARP wanderte. Kaum jemand hat sich in so kurzer Zeit so radikal neu erfunden. Ruhen sie sich darauf jetzt aus und was kann das erneute Comeback?
Lone - Hyperphantasia
Seit anderthalb Dekaden ist der bunte, ravige House des Briten Sonnenscheimagnet. Auf dem neuen Album schraubt er jetzt kräftig an der Intensität und auch am Kitsch. Für wen ist das eigentlich?
Makthaverskan - Glass Bones
Worauf man sich verlassen kann? Alle vier bis fünf Jahre kommen die Schwed*innen von Makthaverskan mit jangly Post-Punkt und Dream Pop zurück, der weiß, wie das mit den Melodien funktioniert.
Dazu empfehlen wir neue Musik von Loraine James, Untold, Gigi Girls, Upsammy & Valentina Magaletti, Polygonia uvm.
Setlist:
– [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: ESC-Songs und MJ Guider
– [00:05:24] Carla dal Forno - Confession
– [00:16:54] Playlist Part 1: Softcult, Loraine James, Nature Morte, Trex
– [00:22:32] Treeboy & Arc - Goose
– [00:36:39] Seefeel - Sol.Hz
– [00:47:38] Playlist Part 2: Gigi Girls, Bound By Endogamy, Alix Perez, Fireground
– [00:52:16] Lone - Hyperphantasia
– [01:03:58] Makhtaverskan - Glass & Bones
– [01:13:01] Playlist Part 3: Upsammy & Valentina Magaletti, Submarine, Polygonia, Untold – Jetzt auf Spotify abonnieren.
Neue Songs für die Playlist:
Carla dal Forno - Under The Covers
Softcult - Pill To Swallow
Loraine James - In A Rut
Nature Morte - BLUE
Trex - Wipe the Page
Treeboy & Arc - Hangnail
Seefeel - Ever No Way
Gigi Girls - Baci al Sole
Bound by Endogamy - Never Wake Up Again
Alix Perez - Cape Reinga
Fireground - Elisir
Lone - Triton
Makthaverskan - Glass and Bones
Upsammy & Valentina Magaletti - Superimposed
Submarine - Grounding
Polygonia - Ceaseless Motion
Untold - It’s Not My Fault but It Is My Problem
#73 | Die ersten Highlights 2026
Épisode 146
samedi 18 avril 2026 • Durée 57:55
Track17 ist wieder da. Weil in den ersten Monaten so viel gute Musik veröffentlicht wurde, besprechen wir die ersten Highlights des Jahres in einem Abwasch und aufgeteilt nach Genres.
Alles Elektronische:
Roska - Green Apple 12”
Shackleton - Euphoria Bound
Xylitol - Blumenfantasie
Carre - Hibiscus EP
Placid Angles - Canada
VA - Tempa Allstars 9
Servicio al Cliente - Alien Tropical
Sub Basics - Zero Point
Suzukie & Cash Kru - Far Away in the Distance
Molecular - One Dub
Nørbak - Chuva
Gitarre:
deathcrash - Somersaults
VA - Help (2)
Blackwater Holylight - Not Here Not Gone
Dagmar Zuniga - in filth your mystery is kingdom / far smile peasant in yellow music
PVA - No More Like This
Bibi Club - Amaro
Ellende - Zerfall
Andere Musik:
Laurel Halo - Midnight Zone
Julinko - Naebula
Delphine Dora - L'inéluctable pulsation du temps
Diagonale Des Yeux - Madeleine
Ben Vince - Street Druid
Renatto Olivares - Aguas Raras
YIN YIN - Yatta
Julianna Barwick & Mary Lattimore - Tragic Magic
Hip-Hop/Rap/R&B:
Ms Ray - Melt
Sassy 009 - Dreamer+
SY3 - Sleepwalker
A$AP Rocky - Don’t Be Dumb
Setlist:
– [00:00:00] Was ist 2026 bislang für ein Musikjahr?
– [00:13:07] Elektronisches: Shackleton, Placid Angles, Sub Basics uvm.
– [00:30:04] Gitarre: deathcrash, PVA, Bibi Club uvm.
– [00:40:38] Andere Musik: Laurel Halo, Renatto Olivares, Ben Vince uvm.
– [00:51:53] Rap/RnB: Ms Ray, A$AP Rocky, Y3 uvm.
Songs für die Playlist:
- Shackleton - Contagious Illusion
- Xylitol - Südwestwind
- Placid Angles - We Cry With You
- Sub Basics - Loon
- D1 - Oni
- Molecular - Cold Classic
- Nørbak - Sonho
- Servicio al Cliente - Suelta Por La Pampa
- Suzukie - Illumination
- deathcrash - NYC
- PVA - Mate
- Blackwater Holylight - Bodies
- Laurel Halo - Twilight Zone
- Ben Vince - Street Druid
- Julianna Barwick & Mary Lattimore - Melted Moon
- YIN YIN - In Search of Yang
- Renatto Olivares - Trabajo del Tiempo
Feature 51 | Die Alben des Jahres 2025
Épisode 145
lundi 5 janvier 2026 • Durée 02:08:37
Alle Links zu den Playlists, die kompletten Top-50-Alben- und Top-100-Songlisten inkl. ihrer Texte findet ihr in den Shownotes und auf track17podcast.de
Was war die beste Musik aus den "Genres" House/Techno, Gitarre, Pop/Art Pop, Bass/Beats, Rap/RnB und unserem Klassiker Andere Musik? Was waren die wichtigsten Reissues, Compilations und was war der einzig wahre Song des Jahres?
Der letzte Podcast des Jahres ist wieder der große Jahresrückblick, in dem wir das Beste, was die Musik uns dieses Jahr gegeben hat für euch noch einmal hervorheben und in jeder Kategorie unsere Sieger küren. Von Joanne Robertson über Elaine Howley, Rapt, billy woods, Erika de Casier, Raisa K, lynyn bis Bloc Party (!) und Molly Nilsson. Und und und.
Ja, wir wurden verwöhnt. Aber wer war denn nun besser als alle anderen? Als Service gibt's dazu wieder die Playlists mit den Top 100 Songs des Jahres und den Top 50 Alben des Jahre. Jetzt folgen und direkt nachhören.
[Setlist]
- [00:00:00] Wie war das Musikjahr 2025?
- [00:26:36] Genre 1: Avantgarde-Pop/Art-Pop/Synth-Pop
- [00:45:00] Genre 2: House/Techno
- [00:52:34] Genre 3: Bass/Beats
- [01:00:11] Genre 4: Gitarre
- [01:19:10] Genre 5: Rap/RnB
- [01:27:50] Genre 6: ~andere musik~
- [01:45:22] Bonus 1: Reissues
- [01:54:05] Bonus 2: Compilations
- [01:58:19] Song des Jahres
#72 | Rat Heart, Sudan Archives, Just Mustard, Silvana Estrada, Efdemin
Épisode 144
lundi 24 novembre 2025 • Durée 01:16:13
Alle Links in den Shownotes.
Was waren die Alben des Monats? Wir besprechen heute:
Rat Heart – Dancin’ In The Streets (Modern Love)
Mit wenig mehr als einer Gitarre, etwas Hall und einer brüchigen Stimme baut Tim Boogizm ein Universum, das gleichzeitig karg und überwältigend wirkt. Der staubige, schroffe und dennoch schöne Songwriter-Soul ist so betont unheimlich, finster und nicht von dieser Welt. Das ergibt eine der spektakulärsten Platten des Jahres. Auch wenn wir uns nicht ganz einig werden: Eine zweite Platte wie diese hat es 2025 nicht gegeben.
Sudan Archives – The BPM (Stones Throw Records)
Y2K-Retrofuturismus und digital gedachte, empowernde Themen spielen die Hauptrolle auf dem neuen Album der Violinenvirtuosin Sudan Archives. Vielleicht zündet hier nicht jeder Track, aber die bewusst nicht negativ ausgelegte Technikthematik fordert uns ein bisschen heraus und hinterfragt die Rolle des Menschen in unserer Zukunft. Wenn es denn noch eine gibt?
Just Mustard – We Were Just Here (Partisan Records)
Die irische Band Just Mustard hat sich nach einem eher introvertierten letzten Album jetzt für die lauteren Töne entschieden. Auch die Songtitel werden mittlerweile in ALL CAPS geschrieben. Die Vocals von Katie Ball drehen sich durch die turmhohen Gitarrenwände, und die Songs kämpfen in all dem Noise um jede Melodie. Erfolgreich. Oder?
Silvana Estrada – Vendrán Suaves Lluvias (Glassnote Music)
Melanie zieht gen Mexiko und bringt ein Kammer-Folk- und Singer-Songwriter-Album mit, das übersetzt so viel bedeutet wie „Sanfter Regen wird kommen“. Und wenn die Platte auch noch genau danach klingt, dürfte man auch mal reinhören.
Efdemin – Poly (Ostgut Ton)
Philip Sollmann alias Efdemin hat zuletzt vor sechs Jahren ein Album veröffentlicht. Zeit wurde es also für eine Rückkehr. Das Update seines ohnehin schon sehr deepen Techno-Ansatzes geht voll auf, weil er mit teilweise mikroskopisch kleinen Verschiebungen und einem feinen Gespür für Rhythmus und Repetition eines der spannendsten Technoalben des Jahres veröffentlicht.
Dazu empfehlen wir neue Musik von Carrier, Betty Hammerschlag, billy Woods, Wednesday, hat-girls, Clark uvm.
Setlist:
– [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Gorillaz und Haftbefehl
– [00:10:15] Rat Heart - Dancin’ In The Streets (Modern Love)
– [00:19:45] Playlist Part 1: Carrier, Betty Hammerschlag, billy woods, Wednesday
– [00:25:54] Sudan Archives - The BPM (Stones Throw)
– [00:36:03] Just Mustard - We Were Just Here (Partisan Records)
– [00:45:21] Playlist Part 2: eat-girls, Onion, Saba, César y su Jardín
– [00:50:07] Silvana Estrada - Vendrán Suaves Lluvias (Glassnote Music)
– [00:57:25] Efdemin - Poly (Ostgut Ton)
– [01:07:52] Playlist Part 3: The Reds, Pinks and Purples, Juana Molina, Armand Hammer & The Alchemist, Clark – Jetzt auf Spotify abonnieren.
Neue Songs für die Playlist:
Rat Heart - Always Be A Brave Little Cunt
Carrier - Outer Shell
Betty Hammerschlag - Fake Girl
billy woods - Waterproof Mascara
Wednesday - Townies
Sudan Archives - A Bug’s Life
Just Mustard - We Were Just Here
eat-girls - Off The
Onyon - Schiefe Bahn
Saba - high tides
César y su Jardín - Todos los Fuegos al Fuego
Silvana Estrada - Dime
Efdemin - Signal To Noise
The Reds, Pinks & Purples - Upside Down In An Empty Room (Slow Version)
Juana Molina - uno es árbol
Armand Hammer & The Alchemist - Crisis Phone
Clark - Negation Loop
Alle Links in den Shownotes.
Was waren die Alben des Monats? Wir besprechen heute:
>> Molly Nilsson – Amateur (Dark Skies Association)
Wann sind wir eigentlich Profis, in dem, was wir tun? Wenn wir unseren Themen mit Leidenschaft begegnen? Wenn wir sie außerhalb des kapitalistischen Systems angehen? Wer bewertet das eigentlich? Molly Nilsson stellt auf ihrem neuen Album „Amateur“ viele dieser Fragen und singt uns die Antworten durch den dichten DIY-Nebel ihres hymnischen Wave-Pops mit Hang zu House und Cold Wave zu.
>> Princess Nokia – GIRLS (Artist House)
„Theres nothing else in this world i wanna be but a girl“ singt Princess Nokia auf ihrem besten Album seit „1992“, das sie vor acht Jahren auf die Rap-Landkarte gesetzt hat. GIRLS ist ein feministisches, wuchtiges und lautes Album, das nicht nur zwischen den Zeilen auf Community, Teilhabe und Empowerment setzt.
>> AFAR – Changing Rules (Laut & Luise)
Es braucht ja gar nicht viel. Die Drummachine peitscht, die Stimme powert sich durch, die Gitarre sorgt für Atmosphäre. Das ist Musik, die ist so cool und unterkühlt, dass sie ihren eigenen Atem sehen kann. Synth-Wave, Post-Punk. Kalt, minimalistisch, aber trotzdem immer wieder sehr intim.
>> Neinzer – Voil (Neinzer)
Treibender verträumter Techno, der trotz aller Wucht etwas super Zartes in sich trägt. Zwischen Dub, IDM und Techno war wohl doch noch ein Stuhl frei? Wie geht sowas?
>> Lukid - Underloop (Death Is Not The Answer)
Mitten in der Nacht: ein abgefangener Schiffsfunkspruch, darauf die letzte Kassette des Bord-DJs. Verwaschene Beats geistern, Loopfragmente drehen ihre Runden, alles zittert und bleibt doch auf ewig im Endlosschlaufen-Modus. Das kann dann doch niemand so gut wie Luke Blair.
Dazu empfehlen wir neue Musik von Jessy Lanza, Titanic, Famous, Nightbus, S. Carey, Blawan uvm.
**Setlist:**
- [00:00:00] Intro + Zuletzt gehört: Polygon Window und Molchat Doma
- [00:06:31] Molly Nilsson - Amateur (Dark Skies Association)
- [00:22:57] Playlist Part 1: Nightbus, Bambounou, Ostraca, Titanic
- [00:30:10] Princess Nokia - GIRLS (Artist House)
- [00:44:18] AFAR - Changing Rules (Laut & Luise)
- [00:53:38] Playlist Part 2: Blawan, Jessy Lanza, Agriculture, S. Carey
- [01:00:10] Neinzer - Voll (Neinzer)
- [01:08:15] Luzid - Underloop (Death Is Not The Answer)
- [01:18:33] Playlist Part 3: Automatic, Famous, Ann Annie, Wata Igarashi & Polygonia - Jetzt auf Spotify abonnieren.
Neue Songs für die Playlist:
Molly Nilsson - Die Cry Lie
Nightbus - Angles Mortz
Bambounou - Soul Trippin
Neinzer - Taladay
Ostraca - Esau
Princess Nokia - Blue Velvet
AFAR - Born & Die
Jessy Lanza - Slapped By My Life
Blawan - Style Teef
Agriculture - Bodhidharma
S. Carey - Daylight
Neinzer - Taladay
Lukid - Underhand Brokery
Automatic - Is It Now?
Famous - Europe
Ann Annie - the meadow
Wata Igarashi & Polygonia - Cross Passage