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Explorez tous les épisodes du podcast Table Today – mit Michael Bröcker und Helene Bubrowski

Plongez dans la liste complète des épisodes de Table Today – mit Michael Bröcker und Helene Bubrowski. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.

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Wie klein kann die politische Mitte werden?03 Sep 202400:25:30

Die CDU ist auf der Suche nach Regierungsoptionen in Thüringen und Sachsen


Dabei ist die erste Entscheidung offenbar schon gefallen: Es geht bis auf weiteres nicht mehr ums Ob, sondern nur noch ums Wie bei der Suche nach einer Zusammenarbeit mit dem BSW und gegebenenfalls mit der Linken. Parteichef Merz erklärte zwar, dass der Unvereinbarkeitsbeschluss gegen die Linke stehe und gelte. Und dass er die Blackbox – „oder sagen sie Redbox“ – namens BSW bis heute überhaupt nicht einschätzen könne. Zugleich aber verband er diese Hinweise mit dem Zusatz, ab jetzt müssten über all das seine Kollegen in Dresden und Erfurt entscheiden.  


Nach den miserablen Ergebnissen der Ampelparteien bei den Landtagswahlen wächst die Kritik an der Arbeit der Bundesregierung. Auch Katrin Göring-Eckardt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, ärgert sich über den schlechten Umgang untereinander. „Diese Art von Politik ist nicht mein Stil. Um es mal so zu formulieren: Ich habe da keine Lust drauf. Und viele Leute auch nicht“, sagte Göring-Eckardt im Podcast Table.Today. Personelle Konsequenzen im grünen Bundesvorstand nach den Wahlergebnissen hält die Grünen-Politikerin nicht für zielführend. Auf die Frage, ob die Partei auf die falschen Themen gesetzt habe, erklärte Göring-Eckardt, das Thema Migration „hat viele Menschen umgetrieben“. Genau das hatte die Parteivorsitzende Ricarda Lang am Sonntagabend noch verneint. 



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Die große Wahl-Analyse: Wer mit wem?02 Sep 202400:29:43

Die Menschen in Sachsen und Thüringen haben gewählt – und das Ergebnis ist auch eine politische Abrechnung mit der Bundesregierung. 


Helene Bubrowski und Michael Bröcker analysieren den Wahlausgang mit ihren Gästen: 

Ex-CDU-Chef Armin Laschet

David Scally, Deutschland-Korrespondent der Irish Times.

Katja Hoyer, Historikerin und Autorin “Diesseits der Mauer” Franziska Klemenz, Redakteurin Berlin.Table


Die CDU hat die Landtagswahl in Sachsen vor der AfD gewonnen. Sie kam laut dem vorläufigen Ergebnis auf 31,9 Prozent. Die AfD folgt mit 30,6 Prozent. 


Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erreichte aus dem Stand 11,8 Prozent und wurde die drittstärkste Kraft. Die SPD erreichte 7,3 Prozent, die Grünen schafften mit 5,1 Prozent knapp den Wiedereinzug in den Landtag. Die Linke scheiterte mit 4,5 Prozent an der Fünfprozenthürde, sicherte sich durch den Gewinn von zwei Direktmandaten aber dennoch den Sprung ins Parlament. 


Ein Bündnis von CDU mit BSW und SPD hat nach der Landtagswahl in Thüringen keine Mehrheit. Die drei Parteien kommen  auf 44 von insgesamt 88 Sitzen, wodurch ihnen ein Mandat zur Mehrheit fehlt. Wahlsieger wurde die AfD, die künftig mit 32 Abgeordneten im Parlament sitzt.


Dem vorläufigen Ergebnis zufolge kam die AfD auf 32,8 Prozent. Erstmals wurde die in Teilen rechtsextremistische Partei damit stärkste Kraft bei einer Landtagswahl.



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A Path to Victory?21 Aug 202400:28:01


Die Höhepunkte des zweiten Tages auf dem Parteitag der US-Demokraten waren die Reden von Michelle und Barack Obama. Zur besten Sendezeit in den USA haben die beiden einflussreichsten Demokraten an ihre Parteifreunde appelliert, Donald Trump zu stoppen.

Obamas Rede ist am frühen morgen um kurz vor 06:00 Uhr deutscher Zeit zu Ende gegangen. In dieser Rede hören Sie die wichtigsten Auszüge aus den Reden der beiden Obamas.


Die New York Times fasst die Reden heute früh so zusammen:

"In aufeinanderfolgenden Reden, die sowohl erhebend als auch deutlich waren, elektrisierten Barack und Michelle Obama die Demokraten am zweiten Abend des Parteitags der Demokraten in Chicago. Mit scharfen Angriffen auf den ehemaligen Präsidenten Trump forderten sie die Nation auf, seine Politik der Missgunst und Spaltung abzulehnen."



Außerdem beantworten wir die Frage, welchen Einfluss die DNC überhaupt im Wahlkampf haben kann.


Später in dieser Folge geht es um eine Recherche des Climate.Table-Teams: Der Klima- und Transformationsfonds der Bundesregierung ist offensichtlich deutlich kleiner als geplant.



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Warum glauben Sie Putin, Frau Wagenknecht?25 Apr 202400:24:40

Sahra Wagenknecht, Parteivorsitzende des BSW, kritisiert die Freigabe der Militärhilfen für die Ukraine durch den US-Kongress. „Ich hätte es besser gefunden, man hätte Russland einen Vorschlag gemacht zu sagen: ‚Wir liefern keine Waffen mehr, wenn ihr bereit seid, sofort einem Waffenstillstand zuzustimmen‘“, sagt Wagenknecht im Gespräch mit Helene Bubrowski. 

Die bisherigen Waffenlieferungen hätten den Krieg nicht gewendet. „Wir müssen raus aus dieser militärischen Logik“, so Wagenknecht. 


Die Ukraine verteidige nicht die Sicherheit des Westens. „Das scheint mir ähnlich plausibel wie damals in Afghanistan, als immer gesagt wurde: ‚Unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt.‘“ 


Die Gefahr, dass Russland auch andere Länder überfallen könnte, sieht sie nicht. „Eine Armee, die daran gescheitert ist, Kiew zu erobern, hat keine realistische Chance, irgendwann über Polen nach Deutschland zu marschieren.“ 


Sie erneuerte ihren Rat, Gerhard Schröder als Vermittler einzusetzen. „Wenn in meiner Partei jemand wäre, der einen solchen Kontakt hätte, würde ich sagen: ‚Wir reden da nicht öffentlich drüber, geh mal dahin und versuch auszuloten, unter welchen Bedingungen er einem Waffenstillstand zustimmt.‘“ 


Trotz der Versöhnung Schröders mit ihrem Ehemann Oskar Lafontaine geht Wagenknecht nicht davon aus, dass der ehemalige Kanzler Wahlkampf für das BSW machen wird.


 Ihre Partei sei kein Sammelbecken von Putin-Verstehern: „Ich weiß gar nicht, wieso Putin-Versteher oder Trump-Versteher in Deutschland ein Schimpfwort ist.“



  • Tischgespräch: Wie in Berlin die Klimakonferenz vorbereitet wird
  • Nachtisch: Wie Busse in Zukunft auch Falschparker melden.



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Sind die Grünen innen rot, Frau Stolla?24 Apr 202400:28:49

Zwei Drittel des Haushalts fließen in die Sozialpolitik – und trotzdem geht es vielen Menschen zu schlecht. Das jedenfalls ist die Analyse von Katharina Stolla, eine der beiden Sprecherinnen der Grünen Jugend. Ihr Vorwurf an die Ampel: „Sie macht genau das Gegenteil von dem, wie ich mir eine gute Sozialpolitik vorstelle.“ Ihre Forderungen an die Bundesregierung und ihren Blick auf die grüne Mutterpartei schildert Stolla im Gespräch mit Helene Bubrowski.


  • Tischgespräch: Im Dienst der Volksrepublik -  Wie Deutsche für China spionieren
  • Nachtisch: Heimatgefühle statt Fernweh: Warum Studenten nicht weit weg wollen


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Gehört der Islam zur CDU, Frau Güler?23 Apr 202400:26:37

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seine Türkei-Reise begonnen. Begleitet wird Steinmeier von der CDU-Abgeordneten Serap Güler. 

Sie analysiert im Interview mit Helene Bubrowski die Visite des Bundespräsidenten.

Außerdem erklärt sie, wie sie die Diskussion um das neue CDU-Grundsatzprogramm sieht.  


  • Tischgespräch: Wahlrechtsreform - gerecht und verfassungsgemäß?


  • Europe.Table: Wer sind die 100 Top of the Table? Die Redaktion des Europe.Table hat die entscheidenden Köpfe der EU-Szene ausgewählt. Hier geht es zu den 100 wichtigsten Machern in der Verwaltung. 


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Soll Demokratie ein Schulfach werden, Frau Niejahr?22 Apr 202400:30:06

Vor einem Jahr haben Lehrer aus Brandenburg in einem Brandbrief über rechtsextreme Vorfälle an ihrer Schule berichtet. Aber Schule ist zugleich ein Ort, in dem Demokratie gelehrt und gelernt wird. Über die Herausforderungen und Chancen sprechen wir mit Elisabeth Niejahr, Geschäftsführerin der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.


Heute hören Sie eine neue Folge in unserer Reihe „Table Today Democracy“ in Kooperation mit der Hertie-Stiftung. 


  • Tischgespräch: Die neue EU-Flüchtlingspolitik
  • Nachtisch: Schützt Kiffen vor Demenz?


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Ist unser Sozialstaat zu teuer, Frau Engelmeier?18 Apr 202400:25:32

Die Kindergrundsicherung steht auf der Kippe, das Bürgergeld in der Kritik, und die Zukunft der Rente ist unsicher. Der Sozialstaat steht unter Druck. Im Podcast von Table.Briefings hält Michaela Engelmeier, Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), dagegen. Bevor sie zum SoVD kam, saß sie für die SPD im Bundestag.


  • Tischgespräch: Wie berechtigt ist die Diskussion über §218 in Deutschland? 
  • Nachtisch: Fertiggerichte könnten zum Klimaschutz beitragen, wenn die Hersteller die Rezepturen ändern würden


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Müssen wir für Europa wieder Schulden machen, Frau Reintke?17 Apr 202400:16:32

Terry Reintke, Grünen-Spitzenkandidatin bei der Europawahl, fordert ein neues schuldenfinanziertes EU-Investitionsprogramm. Das Programm solle in etwa ein Volumen von 800 Milliarden Euro haben – so wie der Corona-Wiederaufbaufonds Next Generation EU. Ein Investitionsprogramm von dieser Größenordnung. Das sei eine Bedingung, damit die Grünen nach der Wahl in eine Koalition zur Unterstützung der neuen Kommission eintreten könnten.


  • Tischgespräch: Reaktionen auf die ‘Wirtschaftswende’-Pläne der FDP 
  • Nachtisch: Samsung und Apple haben einen starken Verfolger auf dem Weltmarkt


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Wie retten wir die Bildungsrepublik, Frau Prien?16 Apr 202400:21:49

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Karin Prien sagt im Gespräch mit Michael Bröcker, „am Ende eines Einsparprozesses wird man die Schuldenbremse nach den Vorschlägen des Sachverständigenrats korrigieren müssen”. Sie distanziert sich damit von der Linie der Parteiführung in Berlin. Zuvor müssten alle Effizienzmaßnahmen in der öffentlichen Verwaltung geprüft werden. Aber die finanzielle Lage in den Ländern sei erheblich angespannt, sagte die Kultus- und Wissenschaftsministerin von Schleswig-Holstein. 

„Die Landeshaushalte stehen in mehrfacher Hinsicht unter Druck”, sagte Prien. „Wir sind viel stärker als der Bund durch Personalkosten geprägt und wenn dann Tarifabschlüsse in dem Umfang kommen wie derzeit, dann sind das gleich ein paar Hundert Millionen Euro mehr.” Hinzu kämen die zusätzlichen Kosten für die Migration. 


Tischgespräch: Jetzt muss die Bundesregierung ihre Iran-Politik ändern  

Nachtisch: Olaf Scholz ist mit einer überraschenden Frage in China konfrontiert worden.


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Scheitert die Kindergrundsicherung, Frau Paus?15 Apr 202400:28:45

Bundesfamilienministerin Lisa Paus hat ihren Gesetzentwurf für die Kindergrundsicherung erneut verteidigt und appelliert an die Ampel-Koalition, das Vorhaben zügig auf den Weg zu bringen. „Wir haben die Sachfragen alle miteinander geklärt. Jetzt braucht es den politischen Willen, das auch umzusetzen."

 

In Bezug auf die geplanten 5000 neuen Stellen räumt die Ministerin kommunikative Fehler ein. „Ich hätte vielleicht gleich am Anfang noch deutlicher machen sollen, dass es um die Prognosezahlen der Bundesagentur für Arbeit ging“, so Paus. Diese seien jedoch vom November 2023 und mittlerweile überholt. „Es ist eine unsinnige Debatte, die wir in den letzten zwei Wochen in diesem Land geführt haben“, sagte Paus. „Das hat nichts mehr mit der aktuellen Verhandlungssituation zu tun.“ Ob die Kindergrundsicherung wie geplant Anfang 2025 eingeführt wird, ließ Paus offen.


  • Tischgespräch: Nach dem iranischen Angriff auf Israel / Wolfgang Ischinger über die China-Reise des Bundeskanzlers
  • Nachtisch: Der Weltuntergang ist abgesagt - wie der Asteroid Apophis die Erde verfehlen wird.


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SPEZIAL Richard Grenell - Das ganze Interview13 Apr 202400:45:56

In dieser Spezial-Ausgabe hören Sie das ungekürzte Gespräch mit Richard Grenell, dem früheren US-Botschafter in Deutschland. Grenell zählt nach wie vor zu den größten Unterstützern Donald Trumps. Ihm werden auch gute Chancen auf das Amt des US-Außenministers nachgesagt, falls Trump erneut ins Weiße Haus einziehen sollte,


Wie berechenbar wäre ein Präsident Trump in einer zweiten Amtszeit? Worauf muss Europa sich einstellen? Wie gefährlich wäre Trump für die Nato?

Wie gespalten ist die Gesellschaft in den USA?


Grenells Antworten auf diese und weitere Fragen hören Sie in dieser Ausgabe in der englischen Originalversion.



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Ist die Ampel nur eine Übergangsregierung?20 Aug 202400:32:42

UPDATE: Wir haben diese Episode kurz nach dem Ende der Rede von Joe Biden gegen 06:30 MESZ auf dem Parteitag der Demokraten aktualisiert. Erste Eindrücke der Rede haben wir zusammengefasst.

Falls Sie die Episode schon vorher heruntergeladen hatten, müssten Sie die Episode in Ihrer Podcast-App möglicherweise löschen und ein weiteres Mal herunterladen. Dann sind Sie auf dem neuesten Stand


Der Büchermarkt ist voller Titel, die eine grüne Transformation fordern. Wer will da widersprechen? Doch mit der gegenseitigen Bestätigung, auf der richtigen Seite zu stehen, ist noch nichts gewonnen. Politisch beginnt die Arbeit erst hier. Armin Nassehi, Soziologe und Professor in München, stört sich sowohl am Wort „Transformation“ als auch an der „großen Geste“, mit der sie eingefordert wird. Der Mann, der oft als „grüner Vordenker“ bezeichnet wird, in Wahrheit aber ein Nachdenker ist, spart nicht mit Kritik an den Grünen.


Die Grünen lassen ihrerseits keinen Zweifel daran, dass die Ampelkoalition nicht der große Wurf ist. Aus Sicht von Co-Parteichef Nouripour handelt es sich lediglich um eine „Übergangsregierung“.


Der neue Duden erscheint heute. Wieder wurden einige Wörter neu aufgenommen, die die Zeitgeschichte der vergangenen Jahre widerspiegeln.



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Was hat Donald Trump vor, Botschafter Grenell?12 Apr 202400:34:55

„Ich liebe Donald Trump“, sagte Grenell. „Ich spreche regelmäßig mit ihm. Ich arbeite sehr hart daran, dass er gewählt wird.“ Das amerikanische Volk profitiere von Trump. Dieser habe „null Kriege produziert und jetzt sehen wir, dass Joe Biden drei Kriege produziert hat“. Der ehemalige Botschafter glaubt, dass die Russland-freundliche Politik von Biden und Merkel Putin erst ermuntert habe, loszuschlagen. Auch habe die fehlende Härte gegenüber dem Iran als Hauptfinanzier der Hamas die Attacke gegen Israel befördert.


Michael Bröcker hat knapp 50 Minuten mit Grenell gesprochen. Das komplette Interview hören Sie morgen in einer Spezials-Ausgabe von Table.Today.


  • Tischgespräch: Das Berlin/Bonn-Gesetz bekommt neue Zusatzvereinbarungen und wird damit weiter zementiert.
  • Nachtisch: Merkel bleibt bei ihrem Credo und scheut sich nicht, der CDU einen Korb für den Bundesparteitag im Mai zu geben.


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Hält die Koalition, Herr Djir-Sarai?11 Apr 202400:24:30

Die Zukunft der Ampel-Koalition hängt für FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai davon ab, ob die Koalitionspartner bereit sind, Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft zuzustimmen. „Die entscheidende Frage ist: Gelingt es uns, für Deutschland eine Wirtschaftswende einzuleiten?“, sagte Djir-Sarai im Podcast Table.Today. Dafür müssten „alle Partner ihren Beitrag leisten“. Auf die Frage, ob die Regierung bis zur nächsten regulären Bundestagswahl im Herbst 2025 bestehen bleibe, sagte der Generalsekretär: „Ich bin kein Prophet, sondern Politiker.“


  • Tischgespräch: Wie Olaf Scholz seine Innenministerin überging: Verschenkt der Kanzler die Sicherheit Deutschlands?
  • Nachtisch: Wie der Staat die private Bier-Herstellung künftig steuerlich besser stellen will.


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Warum sind wir so gewalttätig, Frau Mihalic?10 Apr 202400:24:10

Als Reaktion auf die gestiegene Anzahl von knapp sechs Millionen registrierter Straftaten im vergangenen Jahr fordert Irene Mihalic, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, eine bessere Ausstattung der Sicherheitsbehörden, die Verstetigung von Präventionsprogrammen und mehr Engagement für Integration. Sie nennt die aktuellen Zahlen aus der polizeilichen Kriminalstatistik „alarmierend“. Die Gewaltkriminalität ist dort um 8,6 Prozent gestiegen.  

Zugleich mahnt sie einen differenzierten Blick an. Zur Ausländerkriminalität, die gegenüber dem Vorjahr um 13,5 Prozent gestiegen ist, sagt Mihalic, dass man dabei auch den wachsenden Anteil von Ausländern in der deutschen Gesellschaft sowie die Lebensbedingungen der Menschen anschauen müsse.  

Mihalic äußert methodische Bedenken gegen die Kriminalstatistik. Diese gebe keinen Aufschluss über tatsächliche Verurteilungen und leuchte nur das Hellfeld aus. Sie fordert, dass der Bundestag stattdessen die gesetzliche Grundlage für einen „periodischen Sicherheitsbericht“, beschließt. Er solle „Auskunft darüber geben, wie die Zahlen tatsächlich einzuordnen sind“.


  • Tischgespräch: Harsche Reaktionen auf Christian Lindners Vorschlag eine "Lust auf Überstunden" zu wecken.
  • Nachtisch: Wie in Südkorea bald die künstliche Sonne aufgehen und Energieprobleme lösen könnte.


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Wie fragil ist unsere Demokratie, Herr Prof. Di Fabio?09 Apr 202400:36:05

In wenigen Wochen wird das Grundgesetz 75 Jahre alt. Wie stabil oder fragil ist die Demokratie, die von innen und außen so herausgefordert wird, wie in den zurückliegenden Jahrzehnten nicht? Darüber spricht Michael Bröcker mit dem früheren Verfassungsrichter Prof. Udo di Fabio. Er spricht über die Erosion von demokratischen Grundlagen, über die die Fragmentierung des Parteiensprektrums und was braucht, um die Demokratie zu verteidigen und das Vertrauen in Repräsentation und Parlamentsbetrieb wiederherzustellen.


  • Tischgespräch: Welche Aussichten Nicaragua mit seiner Klage gegen Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag hat.
  • Nachtisch: Warum Botswana zehntausende Elefanten nach Deutschland bringen will.


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Wie wird die Rente sicher, Professor Mayer?08 Apr 202400:31:42
  • Tischgespräch: Die neue Kriminalstatistik hat es in sich. NRW-Innenminister Herbert Reul mit einer Einordnung
  • Zu Gast am Runden Tisch: Thomas Mayer vom Flossbach von Storch Institut rechnet vor, warum unser Rentensystem einfach nicht funktionieren kann
  • Nachtisch: Die Deutschen Haushalte machen mit bei der Energiewende - auf dem Balkon 


Deutschland altert, die Finanzierung der Rentner wird immer teurer, und schon heute muss der Steuerzahler mit 120 Milliarden Euro die gesetzliche Rente stützen. Die Ampel-Koalition will das Rentenniveau bei 48 Prozent stabilisieren und schrittweise einen kapitalgedeckten Fonds einführen. Arbeitgeber-Präsident Rainer Dulger nannte es das “teuerste Sozialgesetz des Jahrhunderts”.  

Thomas Mayer sieht das ähnlich. Für den Ex-Chefvolkswirt der Deutschen Bank und heutigen Chef des Flossbach von Storch Research Institute reicht die Reform nicht, um die Finanzierung der Rente zu sichern. Er hält eine längere Arbeitszeit und eine erhebliche Erhöhung der Arbeitsproduktivität für unabwendbar.


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Kommt die Klinikreform noch, Frau Gerlach?05 Apr 202400:27:47
  • Tischgespräch: 75 Jahre Nato - Wo steht das Bündnis heute? Eine Einordnung von General a. D. Egon Ramms
  • Zu Gast am Runden Tisch: Die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach spricht über die Probleme in den Kliniken 
  • Nachtisch: Wir werden Stück für Stück immer älter


Die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) sieht Chancen für die von Karl Lauterbach geplante Klinikreform, sollte der Gesetzentwurf mit den Ländern beraten werden. „Wir sind nicht gegen eine Strukturreform. Aber das ist eine Reform im Blindflug. Wir dürfen die Kliniken nicht allein lassen bei diesem Prozess. Gerade ländliche Häuser haben Probleme, die Vorgaben des Bundes zu erfüllen“, sagt Gerlach. 


Gerlach warnte, dass schon jetzt „Versorgungsstrukturen“ wegbrechen. „Noch bevor die Reform kommt, werden einige Kliniken insolvent gehen.“ Sie bestätigte, dass die Ländergesundheitsminister am 17. April mit dem Bundesminister zu dem Thema zusammenkommen wollen. Lauterbach müsse den Ländern vorher seine Pläne übermitteln, forderte die CSU-Politikerin. 


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Stirbt die Solarindustrie in Europa, Herr Erfurt?04 Apr 202400:22:09
  • Tischgespräch: Wie Edmund Stoiber gleich zweimal erfolglos versuchte, Angela Merkels politische Karriere zu torpedieren.
  • Zu Gast am Runden Tisch: Dr. Gunter Erfurt, der CEO von Solar-Hersteller Meyer Burger erklärt, warum er die Produktion in die USA verlagert..
  • Nachtisch: Wie ein Roboter künftig vollautomatisch nervige Schlaglöcher stopfen könnte.


Der Chef des Solarpanel-Produzenten Meyer Burger, Gunter Erfurt, macht der Bundesregierung wegen der Absage von Zuschüssen für die Solarindustrie Vorwürfe. „Wir sprechen nicht von Subventionen. Es geht um faire Wettbewerbsbedingungen. Subventionen sind eher ein Problem in China“, sagte Erfurt im Podcast Table.Today. Die großen Volkswirtschaften USA, China und Indien würden ihre Märkte abschotten und die heimische Solarindustrie gezielt stärken. „Eine wettbewerbsfähige Produktion von Photovoltaik-Produkten in Europa ist möglich. Es geht nur um begrenzte staatliche Hilfen.” Es fehle Planungssicherheit in Europa. Erst werde die Photovoltaik-Industrie bestellt, dann wieder abbestellt.

Erfurt will an der Verlagerung des Werkes vom sächsischen Freiberg in die USA festhalten. Dort seien die Steuergutschriften ein echter Kostenvorteil, sagte er. Die US-Behörden bezuschussen die Solarmodul-Produktion mit elf Cent pro Watt-Peak. „Der Staat verzichtet für den Hochlauf der Industrie auf Steuereinnahmen und profitiert dann im Nachgang massiv als Volkswirtschaft. Das ist pragmatisch, das ist schnell. Man legt einfach los.”


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Wie stark ist die politische Mitte, Herr Korte?03 Apr 202400:20:39
  • Tischgespräch: weit rechts und gleichzeitig extrem stabil - Wie Giorgia Meloni Italien regiert.
  • Zu Gast am Runden Tisch: Prof. Karl-Rudolf Korte über die Unberechenbarkeit von Wählern und wie sich die politische Mitte neu sortiert.
  • Nachtisch: Europas Armeen sollen stark sein - und grün. Großbritannien zum Beispiel sollen Kampf und Klimaschutz vereint werden sollen.


Im Gespräch mit Michael Bröcker erklärt Prof. Karl-Rudolf Korte den Begriff "Wählermärkte" - so heißt sein neues Buch. Welche Ergebnisse, Verschiebungen und Überraschungen muss Deutschland in diesem Jahr erwarten? Warum sind Wähler nicht einfach Wiederholungstäter? Wie viel Frust hat die Ampel mit ihren Fortschrittsversprechen wirklich zu verantworten?


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Wie stopfen wir die Investitionslücke, Herr Brandis?02 Apr 202400:27:33
  • Tischgespräch mit Erdal Yalcin, Professor für internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Hochschule Konstanz: Sind Erdoğans Tage in der Türkei gezählt? 
  • Zu Gast am Runden Tisch: Investor Hendrik Brandes über Milliarden-Bürgschaften für mehr Wachstum, an denen der Staat mitverdienen könnte.
  • Nachtisch: Neue Gadgets sollen das Smartphone ersetzen 


Der Münchner Investor Hendrik Brandis schlägt einen Weg vor, wie Milliarden in das Wachstum innovativer, junger Unternehmen fließen könnte, ohne dass der Staat subventionieren muss oder die Schuldenbremse angreift. 


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Sind Bayerns Schulen besser, Frau Fleischmann?01 Apr 202400:18:25
  • Tischgespräch: Das Ende der Solidarität mit Israel?
  • Zu Gast am Runden Tisch: Sabine Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbande 
  • Nachtisch: Wissenschaftler können bald Krebs erkennen, bevor er ausbricht.


Die Präsidentin des BLLV, Simone Fleischmann, erklärt im Gespräch mit Annette Kuhn vom Bildung.Table, warum es an bayerischen Schulen besser läuft als in anderen Bundesländern. Was können andere Länder von Bayern lernen? Woran liegt es, dass Bayern besser abschneidet bei Vergleichstests? Und: Gibt es auch Defizite?


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Die große Politik-Party in Chicago19 Aug 202400:27:02

In Deutschland sind Parteitage in einer Halle, in den USA nehmen sie eine ganze Stadt ein. Und auf der anderen Seite des Atlantiks ringen die Delegierten nicht um Halbsätze im Programm, sondern es steigt eine große Politik-Party.

Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil wird bei den Demokraten in Chicago dabei sein. Helene Bubroswki hat mit ihm kurz nach der Landung in Chicago gesprochen.Was will er sich dort für den Wahlkampf 2025 abschauen? 

Außerdem im Gespräch: Martin Biesel, dem Leiter des Nordamerika-Büros der Naumann-Stiftung.


Zum Abschluss eine Exklusiv-Story des China-Briefings: Das Wirtschaftsministerium von Robert Habeck soll eine Studio zum Klimaschutz bewusst monatelang zurückgehalten haben.



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Wie weit rechts ist noch erlaubt, Herr Rödder?29 Mar 202400:33:32
  • Tischgespräch: Angela Merkel hat ihre Memoiren fertig – nun sollen sie in mehr als 30 Sprachen übersetzt werden
  • Zu Gast am Runden Tisch: Andreas Rödder, CDU-Mitglied und Professor für Neueste Geschichte
  • Nachtisch: „Stairway to Heaven“ statt lauter Musik am Karfreitag


Mit seinem Stern-Interview vor einigen Monaten hatte der CDU-Historiker Andreas Rödder den Unmut seiner Parteiführung auf sich gezogen. Er sprach über mögliche Tolerierungen von CDU-geführten Landesregierungen durch die AfD und nannte die Debatte um die Brandmauer „Hysterie“. Im Table.Today Podcast erklärt der Mainzer Wissenschaftler nun, warum er sich missverstanden fühlte und warum die Diskussion über die Brandmauer zur AfD der CDU nicht hilft. Die rechtsextreme Partei müsse man mit anderen, inhaltlichen Mitteln stellen, sagt Rödder.


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Unterschätzen die Behörden den Islamismus, Frau Badenberg?28 Mar 202400:19:40
  • Tischgespräch: Ein "Ruanda-Modell" für Deutschland sehen viele Sachverständige der Bundesregierung kritisch.
  • Zu Gast am Runden Tisch: Felor Badenberg erklärt, wie genau die deutschen Behörden den islamistischen Terror wirklich im Blick haben.
  • Nachtisch: Secondhand wird zum Trend - und lässt Billigmode billig aussehen.


Felor Badenberg ist Justizsenatorin in Berlin. Zuvor war sie Vizepräsidentin des Bundesverfassungsschutzes. Sie versichert im Gespräch mit Helene Bubrowski, dass die deutschen Sicherheitsbehörden Islamisten genau beobachten. „Die Gefahren durch den islamistischen Terrorismus werden seit Jahren sehr intensiv verfolgt“, sagt die ehemalige Verfassungsschützerin. Dass sich Politik und Medien in den vergangenen Jahren auf den Rechtsextremismus konzentriert hätten, habe auf die Arbeit der Behörden keine Auswirkungen.  

Die parteilose Senatorin spricht sich gegen eine Reform des V-Leute-Gesetzes aus. Es bestehe die Gefahr, dass dieses „wichtige Aufklärungsinstrument“, also V-Leute, dann nicht mehr zum Einsatz kommen könne.


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Hat die Bahn sich erpressen lassen, Herr Seiler?27 Mar 202400:24:14
  • Tischgespräch: Zivilschutz und Kriegsführung als Schulfach? Pro und Contra einer Bundeswehr-Präsenz in deutschen Schulen. Eine Analyse des Bildung.Table.
  • Zu Gast am Runden Tisch: Der Personalvorstand der Deutschen Bahn Martin Seiler erklärt, warum sein Konzern nun doch vor der GDL eingeknickt zu sein scheint.
  • Nachtisch: Jetzt schon olympischer Gewinner: Wie die Seine in Paris dank der Spiele zu einem der saubersten Großstadt-Flüsse Europas wird.


Monatelang waren Fahrgäste die Geiseln eines nicht enden wollenden Tarifstreits zwischen der Lokführer-Gewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn. Inzwischen ist die Einigung da. Die Bahn hat die Forderung nach einer 35-Stunden-Woche akzeptiert. Hat sich der Konzern erpressen lassen? Wie sieht der Kompromiss aus Sicht der Bahn genau aus und was wird er den Konzern kosten? Diese Frage und auch die Frage, ob sich Tarifstreits wie dieser durch Automatisierung und Digitalisierung vielleicht viel schneller passé sein werden, als gedacht, bespricht der Bahn-Personalvorstand im Interview mit Michael Bröcker.


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Wie gefährlich ist TikTok, Frau Niejahr?26 Mar 202400:24:16
  • Tischgespräch: Wie sieht die Zukunft für die Northvolt-Batteriefabrik an der Nordseeküste aus?
  • Zu Gast am Runden Tisch: Elisabeth Niejahr, Geschäftsführerin der Hertie-Stiftung, sieht Social Media als Gefahr für die Demokratie
  • Nachtisch: Hunde verstehen Wörter ganz genau


Ab sofort präsentiert Table Media seinen täglichen Podcast Table Today einmal monatlich in Kooperation mit der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Wie Demokratie gelingen kann, wo sie verbessert werden muss und wie sie gegen ihre Feinde verteidigt wird, werden die Themen in diesen Folgen sein. Elisabeth Niejahr sieht die Sozialen Medien als einen der entscheidenden Verbreitungswege für rechtsextremes Gedankengut. Ein unglaubliches Maß an Desinformation werde zum Beispiel über TikTok verbreitet. Niejahr ist allerdings skeptisch, ob ein Verbot von TikTok der richtige Weg sein kann.


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Blockiert die FDP die Republik, Herr Dürr?25 Mar 202400:27:48
  • Tischgespräch: Was sind die Folgen für Putin und die Ukraine nach dem Terroranschlag in Moskau?
  • Zu Gast am Runden Tisch: Christian Dürr, Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion erklärt, warum seine Liberalen immer wieder 'Nein' sagen.
  • Nachtisch: Wie Forscher dem Geruch von Babys und Teenagern auf den Grund gehen.


Die FDP blockiert innerhalb der Ampel immer wieder und erscheint auch als deutsche Bremse in der EU. Zuletzt sorgte sie beim EU-Lieferkettengesetz für Aufsehen. Nachdem bereits ein Kompromiss gefunden war, setzten die Liberalen eine Enthaltung Deutschlands durch. Im Gespräch mit Michael Bröcker erklärt Christian Dürr, dass die Liberalen in Deutschland beim Abbau von Bürokratie vorangekommen sind. Neue bürokratische Auflagen wollen sie auch in Zukunft verhindern - in Brüssel genauso wie in Berlin.


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Brauchen wir eine Staatsreform, Herr Weil?22 Mar 202400:24:04
  • Tischgespräch: Gründung eines BSW-Landesverbandes im Saarland: Wofür Sahra Wagenknecht und ihr Bündnis wirklich stehen.
  • Zu Gast am Runden Tisch: Stephan Weil, SPD-Ministerpräsident von Niedersachsen, übt deutliche Kritik am geplanten Cannabis-Gesetz.
  • Nachtisch: Neue Hoffnung für mehr Trinkwasser weltweit.


Unmittelbar vor der Sitzung des Bundesrats hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) Verbesserungen bei der Einigung der Ampel zu den Hilfen für die Landwirtschaft gefordert.

„Ich freue mich darüber, dass in der Bundesregierung gute Pläne zur Entlastung der Landwirte gereift sind. Das ist aber nicht mehr als ein Zwischenergebnis. Das ist noch nicht das Ziel.“ Das Cannabis-Gesetz sieht Weil kritisch. „Das Gesetz ist keine Krone der Gesetzgebung“, sagte Weil. „Die Folgefragen, die wir mit einer Legalisierung haben, sind nicht ernsthaft durchdekliniert worden. Die gesamte Fachwelt sagt, lasst die Finger davon.“


Der SPD-Ministerpräsident kritisiert die Äußerungen des Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, zu einem möglichen „eingefrorenen Konflikt“ in der Ukraine. „Ich weiß nicht, was Rolf Mützenich damit gemeint hat. Wir müssen unbedingt die Unterstützung der Ukraine fortsetzen, damit es zu einem einigermaßen gerechten Frieden kommen kann. Das Schlimmste wäre, dass der Westen seine Unterstützung einstellt und damit der Ukraine den Stecker zieht. Dann gäbe es eine Friedhofsruhe. Das wäre ein russischer Diktatfrieden.“  


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Ignoriert der Kanzler die Sorgen der Wirtschaft, Frau Gönner?21 Mar 202400:26:14
  • Tischgespräch: SPD, Grüne und FDP einigen sich auf mehr Hilfen für die Landwirtschaft.
  • Zu Gast am Runden Tisch: BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner erklärt, warum die Wirtschaft mit dem Reformtempo der Ampel hadert.
  • Nachtisch: Das Europäische Parlament startet eine Initiative, damit Städte in der EU endlich kinderfreundlicher werden.


Tanja Gönner war Umwelt- und Verkehrsministerin in Baden-Württemberg, Chefin der GIZ und Bundestagsabgeordnete. Seit Ende 2022 ist sie Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Industrie. Im Interview mit Michael Bröcker spricht sie über die Sorgen vor einer Deindustrialisierung in Deutschland, schleppende Reformprozesse und warum ein Spitzentreffen von Industrie und Handwerk mit Kanzler Olaf Scholz nicht die erhofften Ergebnisse gebracht hat.


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Sind ARD und ZDF zu links, Herr Deppendorf?20 Mar 202400:28:15
  • Tischgespräch: Schrauben-Unternehmer Würth warnt davor, die AfD aus "Rabatz" zu wählen.
  • Zu Gast am Runden Tisch: Der frühere Studioleiter und Chefredakteur Fernsehen im ARD-Hauptstadtstudio über eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
  • Nachtisch: Endlich abhörsicher. Nicht Deutschland, sondern Belgien!


8,5 Milliarden Euro und jeder Cent davon ist umstritten. Die Rundfunkgebühren spalten Deutschland seit Jahrzehnten. Die Rufe nach Reformen gibt es seit Jahren. Nach und nach werden die Reformvorschläge konkreter. Wie kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk reformiert werden? Darüber spricht Michael Bröcker mit Ulrich Deppendorf.


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Wie konservativ muss die CDU sein, Frau Schröder?19 Mar 202400:29:09
  • Tischgespräch: Die Europameisterschaft in Deutschland und die Politisierung des Fußballs.
  • Zu Gast am Runden Tisch: Die frühere CDU-Bundesfamilienministerin Kristina Schröder spricht über modernen Konservatismus unter Friedrich Merz.
  • Nachtisch: Australien zurrt das Recht auf Nicht-Erreichbarkeit für Arbeitnehmer fest.


Dr. Kristina Schröder war fast 15 Jahre CDU-Abgeordnete im Bundestag für Wiesbaden. Zwischen 2009 und 2013 war sie Bundesministerin für Familie, Frauen, Senioren und Jugend. Heute ist Schröder Unternehmensberaterin, schreibt Kolumnen für die WELT und ist stellvertretende Leiterin der Denkfabrik Republik 21. Michael Bröcker spricht mit Kristina Schröder über den Entwurf zum neuen Grundsatzprogramm der CDU, die explizite Erwähnung von Muslimen in diesem Entwurf, die Forderung von Gleichberechtigung statt Gleichstellung von Frauen und was Friedrich Merz als Kanzler sowohl Gerhard Schröder, Angela Merkel als auch Olaf Scholz voraus hätte.


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Verliert die Ukraine den Krieg, Herr Melnyk?18 Mar 202400:25:35
  • Tischgespräch: Forderungen nach einem Einfrieren des Ukraine-Kriegs: Warum Andrij Melnyk härter reagiert als je zuvor.
  • Zu Gast am Runden Tisch: Annette Kuhn vom Bildung Table über die Gründe, warum Deutschland die vierthöchste Schulabbrecher-Quote der EU hat.
  • Nachtisch: Gedächtniskünstlerin aus Deutschland bricht ihren eigenen Rekord beim auswendig aufsagen der Zahl PI.


Der frühere Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnyk, hat seine scharfe Kritik an SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich verteidigt und vor einem Kurswechsel der SPD bei der Ukraine-Hilfe gewarnt. „Es geht nicht nur um diese Person. Es geht um die alten Denkmuster der SPD. Man glaubte, dieser Pseudo-Pazifismus sei überwunden“, sagte Melnyk. Mützenich habe alte Halbwahrheiten der Merkel-Ära in seiner Rede im Bundestag verkündet. „Das ist für mich ein Warnsignal, denn es setzt vieles von dem, was erreicht wurde, wieder aufs Spiel. Es steht jetzt alles auf der Kippe.“ Mützenich habe ausgesprochen, was Kanzler Scholz denkt, glaubt Melnyk. „Diese Rede ist das, was wir seit Jahren von der AfD und jetzt auch von der Wagenknecht-Partei gehört haben. Das hat mir Angst eingejagt.“ Melnyk betonte, er glaube weiter an einen Sieg der Ukraine gegen Russland. Er unterstütze auch die Aussagen Macrons über die Option Bodentruppen.


Außerdem:

Seit etwa zehn Jahren ist die Quote der Schulabbrecher in Deutschland hoch, inzwischen ist sie eine der höchsten in der EU. Jährlich verlassen 50.000 Mädchen und Jungen die Schule ohne einen Abschluss. Eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen, nicht nur angesichts des Fachkräftemangels. Wo liegen die Ursachen für die hohe Abbrecher-Quote? Wieso schafft es ein wohlhabendes Land wie Deutschland nicht gegenzusteuern? Darüber spricht Helene Bubrowski mit Annette Kuhn, der Redaktionsleiterin des Bildung Table.



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Sommer Spezial - Die Zukunft von Chinas E-Auto-Industrie16 Aug 202400:26:50

Dieses Sommer-Spezial moderiert Julia Fiedler vom China.Table.


Im Zeitalter des Verbrenners konnten sich VW, Toyota und Co. in China hohe Marktanteile sichern. Im Zeitalter des Elektroautos sieht es anders aus. Dank einer gezielten Industriepolitik schaffte es China, aufzuholen und zu überholen. 

Die Regierung in Peking stellte schon in den 2010er Jahren die Weichen für die Elektromobilität. Mit dem Auto-Experten Daniel Kirchert, der sowohl die Konzernwelt bei BMW als auch die Arbeit in einem chinesischen Startup kennt, spricht China.Table-Redakteurin Julia Fiedler darüber, wie es China in wenigen Jahren geschafft hat, weltweit führende Unternehmen in der E-Auto- und Batterieherstellung hervorzubringen. 

Wie stehen die Chancen für die deutschen Autohersteller in diesem Wettlauf um die Zukunft der Mobilität?


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Warum blockieren Sie Wachstum, Herr Spahn?15 Mar 202400:33:11
  • Tischgespräch: Was die Wahlen in Russland für Putin, die Opposition und für den Ukraine-Konflikt bedeuten.
  • Zu Gast am Runden Tisch: Jens Spahn, CDU-Präsidiumsmitglied, spricht darüber, warum die Union das Wachstumschancengesetz blockiert.
  • Nachtisch: Wie in Niedersachsen "schnelles" Internet von der Netzagentur angeordnet wird.


Jens Spahn möchte auf dem CDU-Parteitag im Mai wieder für einen Platz im Präsidium der Partei kandidieren. Es gehe darum, die Lehren zu ziehen aus einer „bitteren Wahlniederlage“ von 2021. „Ich möchte mithelfen in der Führung der Partei, dass wir stark werden, dass wir wieder regieren, dass wir anders sind als die Ampel, auch inhaltlich.“ Seit 2014 ist er Mitglied des CDU-Präsidiums, von Januar 2021 bis Januar 2022 als einer der stellvertretenden CDU-Vorsitzenden.


Am Montag werden Vorstand und Präsidium der CDU ihr Konzept zum Bürgergeld beschließen. „Wenn man angebotene Arbeit nicht annimmt, muss das auch Folgen haben“, sagt Spahn zu den Plänen seiner Partei. „Wer arbeiten kann, sollte arbeiten. Und wer nicht arbeiten will, aber arbeiten könnte, kann sich nicht darauf verlassen, dass andere für ihn oder sie zahlen.“ Die Anreize im Bürgergeld hält Spahn für falsch, stellt aber klar, dass Unterstützung bekommen solle, wer Unterstützung brauche.


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Ist 'Made in Germany' noch ein Gütesiegel, Herr Adrian?14 Mar 202400:25:07
  • Tischgespräch: Nach dem Habeck-Lindner-Treffen: Wohin steuert die SPD in der Wirtschaftspolitik?
  • Zu Gast am Runden Tisch: Peter Adrian vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag spricht darüber, wie Standortvorteile anderer Länder immer mehr zum Nachteil Deutschlands werden.
  • Nachtisch: Fahrräder ohne Motor werden inzwischen überholt


Peter Adrian spricht über einen Trend, der Politik, Unternehmen und Beschäftigte beunruhigen muss: Deutsche Unternehmen investieren inzwischen mehr im Ausland als in ihrer Heimat.

Adrian sieht auch den Fachkräftemangel als Hemmnis für den Wirtschaftsstandort. Aus seiner Sicht ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein Teil der Lösung. „Wir müssen Frauen die Chance geben, aus der Teilzeit herauszukommen“, sagt Adrian. Er rechnet vor: „Zwei Stunden Mehrarbeit bei den Teilzeitbeschäftigten pro Woche würden 500.000 Stellen pro Jahr entsprechen.“



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Wo sind die Professorinnen, Frau Kuhrt?13 Mar 202400:24:43
  • Tischgespräch: Elon Musk in Grünheide. Warum dem Tesla-Gründer viel Ablehnung in Brandenburg entgegenschlägt.
  • Zu Gast am Runden Tisch: Nicola Kuhrt vom Research Table über die Gleichstellung von Frauen und Männern im wissenschaftlichen Betrieb.
  • Nachtisch: Von Bayern zum Mond. Was Markus Söder mit seinem Mondkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen bezweckt.


In Deutschland besteht nach wie vor ein Problem der Gleichstellung im wissenschaftlichen Betrieb. Frauen sind in Führungspositionen und in bestimmten Fachbereichen immer noch unterrepräsentiert. Obwohl Frauen mittlerweile häufiger in den Wissenschaftsbetrieb einsteigen, stoßen sie auf Hürden. Über die Gründe sprechen Helene Bubrowski und Nicola Kuhrt, der Redaktionsleiterin des Research Table.


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Wie holt man AfD-Wähler zurück, Herr Schuster?12 Mar 202400:28:13
  • Tischgespräch: Die Bahn und ihre Fahrgäste in Geiselhaft von Weselsky und Wellenstreiks.
  • Zu Gast am Runden Tisch: Der sächsische Innenminister Armin Schuster über Anfeindungen von allen Seiten und härtere Migrationspolitik.
  • Nachtisch: Street Art-Künslter Banksy droht die Enttarnung - diesmal wirklich.


Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) zieht in Betracht, Migranten, die bereits in einem anderen EU-Land Asyl beantragt haben, an der Grenze zurückzuweisen. Er fordert, dass die Bundesregierung wirksame Maßnahmen gegen illegale Migration ergreift. „Die Drittstaatenlösung zum x-ten Mal in eine Prüfschleife zu schicken, hilft mir nichts”, sagt Schuster. Er zeigte sich „fassungslos“, dass Olaf Scholz sich bei der Ministerpräsidentenkonferenz in der vergangenen Woche nur eine knappe Stunde Zeit für die Debatte über Migration genommen habe. Es sei derzeit das „Topthema“. Die Grenzkontrollen dürften vorerst nicht aufgegeben werden, so Schuster. „Wenn wir auf Zugänge wie letztes Jahr oder mehr hinlaufen, dann würde ich die Bundesregierung auffordern, von Paragraph 18 Absatz zwei Asylgesetz Gebrauch zu machen. Das heißt Zurückweisungen aufgrund der Drittstaatenregelung.“


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Schafft die SPD über Europa das Comeback, Frau Barley?11 Mar 202400:31:17
  • Tischgespräch: Kehrtwende in den USA und Deutschland? Wie allein steht Israel beim Krieg in Gaza?
  • Zu Gast am Runden Tisch: Katarina Barley, die Spitzenkandidatin zur Europawahl der SPD.
  • Nachtisch: Oscar-Verleihungen: Die wichtigsten Gewinner abseits von Oppenheimer.


Bereits die vergangene Europawahl lief nicht gut für die SPD. Für die nun anstehende nächste Wahl im Juli sehen die Umfragen nicht viel besser aus. Gleichzeitig ist die Sorge groß, dass in der EU die Rechtsaußen-Parteien so stark werden wie noch nie. Es sind längst nicht mehr nur Frankreich, Österreich. Ungarn oder Polen, in denen die Parteien ganz rechts weit vorn landen.

Die AfD in Deutschland könnte ihren Stimmenanteil verdoppeln auf über 20 Prozent bei den Europawahlen in diesem Jahr. Die Spitzenkandidaten der SPD, Katarina Barley, glaubt fest daran, dass die AfD sich selbst ein Bein stellt. Till Hoppe, Redaktionsleiter vom Europe.Table hat mit ihr über die Rechten in der EU gesprochen, aber auch über die Forderung nach einer europäischen Atombombe, Ursula von der Leyen und Friedrich Merz.


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Muss die Schuldenbremse reformiert werden, Herr Nagel?08 Mar 202400:24:03
  • Tischgespräch: Helene Bubrowski berichtet aus den USA über die Reise des Bundeswirtschaftsministers
  • Zu Gast am Runden Tisch: Joachim Nagel, Präsident der Deutschen Bundesbank 
  • Nachtisch: Wie die Spanier vom Flugzeug auf die Bahn umsteigen sollen


Bundesbankpräsident Joachim Nagel erklärt, warum trotz der sinkenden Inflation die Zinsen bisher nicht gesunken sind. Er blickt aber zuversichtlich in das zweite Halbjahr: Die Finanzierungsbedingen würden sich deutlich verbessern. Die Wahrscheinlichkeit nehme zu, dass „wir möglicherweise noch vor der Sommerpause eine Zinssenkung sehen könnten.“


Nagel geht auch davon aus, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland zurückkehren kann, „wenn wir die Hausaufgaben machen.“

„Mir gefällt dieser Abgesang auf die deutsche Wirtschaft nicht“, sagt Nagel. Es gebe gute Startvoraussetzungen für die Wirtschaft. 


Bei der Schuldenbremse darf aus Sicht des Bundesbankpräsidenten keine Denkverbote geben. Den Investitionen müsse man mehr Gewicht geben gegenüber konsumptiven Ausgaben.   


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Was war Nawalny für ein Mann, Herr Baum?07 Mar 202400:21:28
  • Tischgespräch live in Bukarest: Michael Bröcker und Markus Grabitz vom Europe.Table berichten vom Treffen der Europäischen Volkspartei in Rumänien
  • USA-Reise: Helene Bubrowski mit dem Bundeswirtschaftsminister in Washington
  • Zu Gast am Runden Tisch: Gerhart Baum, der frühere Bundesinnenminister



Gerhart Baum übt im Gespräch mit Helene Bubrowski Kritik am Internationalen Strafgerichtshof und an der deutschen Justiz. Aus seiner Sicht muss mehr passieren, um dem System Putin Einhalt zu gebieten: 

„Wir reden über die Möglichkeit, das Unrecht mit dem Recht zu bekämpfen. Auch das Recht ist eine Waffe gegen das Unrecht. Die Straflosigkeit muss beseitigt werden. Wir in Deutschland haben ein Völkerstrafrecht und das muss zur Anwendung kommen. 

Wir haben kein Verfahren und keine Anklage, die hier läuft. Das verstehe ich nicht. Es gibt unglaublich viele Fakten, die einzelne Täter identifizieren.“



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Wie kriegen Sie die AfD klein, Herr Kretschmer?06 Mar 202400:25:31
  • Tischgespräch: Super Tuesday in den USA. Trump baut seinen Vorsprung bei den Republikanern weiter aus.
  • Zu Gast am Runden Tisch: Der sächsische CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer spricht über die Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der MPK und die starke AfD in seinem Bundesland
  • Nachtisch: Für Deutschland steigen die Chancen auf ein Olympia 2036 in Berlin oder Nordrhein-Westfalen.


Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) lobt die Zurückhaltung von Olaf Scholz in der Taurus-Frage. „Ich schätze seine Verlässlichkeit“, sagte Kretschmer im Gespräch mit Michael Bröcker.

„Der Kanzler ist ein Mensch, bei dem ein Ja ein Ja und ein Nein ein Nein ist. Wenn er etwas zugesagt hat, gilt es.“ Wie Kretschmer im Ukraine-Krieg vorgehen würde und warum er die Kanzlerkandidatur der Union für geklärt hält, hören Sie in dieser Ausgabe von Table Today.


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Wie geht es den Startups, Frau Pausder?05 Mar 202400:27:07
  • Tischgespräch: Hubertus Heil und Christian Lindner stellen das Rentenpaket II vor - Wie steht es um dringend notwendige Reformen?
  • Zu Gast am Runden Tisch: Die Unternehmerin Verena Pausder sieht Nachholbedarf bei der Förderung von Start-ups, weist überzogenen Pessimismus in der Wirtschaft aber zugleich zurück.
  • Nachtisch: Verdi und die GDL bestreiken Ende der Woche das Land. Doch Alternativen, um von A nach B zu kommen, gibt es genug.


Die Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbands, Verena Pausder, mahnt eine stärkere Verzahnung von Wirtschaft und Forschung sowie eine stärkere Finanzierung der Digitalunternehmen an, um Deutschland als Innovationsstandort zu stärken. „Wir müssen dabei gar nicht in die USA schauen. In Frankreich läuft das auch schon. Macron sagt, man will eine Start-up-Nation werden, so etwas wünsche ich mir vom Bundeskanzler auch.“ Frankreich habe die Pensionskassen, Versicherer und Rentenkassen verpflichtet, mehr Geld in Venture-Capital anzulegen. „Damit ist die Start-up-Szene in Frankreich um 30 Prozent gewachsen.“ Auch die Forschung müsste stärker mit der Wirtschaft verzahnt werden, wie es die Münchner Universität TUM beispielhaft macht. Alleine elf Unicorns hätten sich aus der Hochschule gegründet.  


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Glaubt die SPD noch an den Sieg der Ukraine, Herr Klingbeil?04 Mar 202400:28:51
  • Tischgespräch: Russische Abhöraktion beschädigt die Bundeswehr und Kanzler Olaf Scholz
  • Zu Gast am Runden Tisch: SPD-Chef Lars Klingbeil verteidigt das Nein zu Taurus-Lieferungen
  • Nachtisch: Gut 100 Tage bis zur EM in Deutschland


Im Gespräch mit Table Media bekräftigt SPD-Chef Lars Klingbeil das Nein des Kanzlers zu Taurus-Lieferungen.

„Es ist richtig, dass der Bundeskanzler ein Stoppschild gesetzt hat. Wir werden nicht selbst Kriegspartei“, sagt Klingbeil bei Table Today. Der Bundeskanzler und der Verteidigungsminister hätten den Einsatz des Taurus geprüft und eine Lieferung abgelehnt. „Diesen Schritt werden wir nicht gehen. Ich vertraue dem Bundeskanzler und dem Verteidigungsminister, dass sie da richtig liegen.“

Das ganze Gespräch in dieser Episode.


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Wie gespalten sind die USA wirklich?15 Aug 202400:26:05

In landesweiten Umfragen liegt Kamala Harris derzeit knapp vor Donald Trump. Ebenso in vermutlich entscheidenden Swing States. Aber wie kommt es, dass der Mann, der wegen Straftaten verurteilt wurde und so oft gelogen und sogar politische Freunde beschimpft hat, trotzdem noch viele Anhänger in den USA hat, sogar unter Afro-Amerikanern, Latinos und Frauen? Darüber sprechen wir mit Kerstin Kohlenberg, langjährige US-Korrespondentin der Zeit und Autorin des Buches „Das amerikanische Versprechen“.


Im Zoo von Dublin hat die MUtter eines Orang-Utan-Babys ungewöhnliche Hilfe bekommen. Frauen haben mit ihren Babys den Zoo besucht und gezeigt, wie sie ihre Kinder stillen. 



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Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlman@table.media

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Wie holen wir Fachkräfte nach Deutschland, Frau Rasche?01 Mar 202400:23:05
  • Tischgespräch: In seiner Rede zur Lage der Nation droht Putin dem Westen. Eine Analyse gemeinsam mit Vassili Golod.
  • Zu Gast am Runden Tisch: Uta Rasche von Talent Orange über den Bedarf und die Hürden für ausländische Fachkräfte in Deutschland
  • Nachtisch: Wie ein Zahnarzt-Termin die enge Verbindung zwischen einem Pferd und einem Schaf untermauert.


Uta Rasche arbeitet bei Talent Orange, einem Unternehmen aus Frankfurt/Main. Es hat für das Wachstum der Wirtschaft und die funktionierende Gesellschaft in diesem Land eine erhebliche Bedeutung, denn es hat sich darauf spezialisiert, Fachkräfte aus dem Ausland nach Deutschland zu holen - in die Pflege, das Gesundheitswesen und in den sozialen Sektor.

Am heutigen Freitag, an dem die zweite Stufe des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes in Kraft tritt, spricht Helene Bubrowski mit ihr über die Hürden, die es für Fachkräfte aus dem Ausland in Deutschland gibt und wie sich Talent Orange einen "One-Stop-Shop" bei den Anerkennungsverfahren vorstellt.


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Wie stärken die Grünen die Wirtschaft, Herr Nouripour29 Feb 202400:30:06
  • Tischgespräch: Biden und Trump besuchen unabhängig voneinander die Grenze zwischen den USA und Mexiko.
  • Zu Gast am Runden Tisch: Der Ko-Chef der Grünen erklärt, warum seine Partei die Bedeutung der Wirtschaft längst erkannt hat.
  • Nachtisch: Wie späte Erkenntnis nicht zu Reichtum, aber zu Zufriedenheit führen kann.


Grünen-Chef Omid Nouripour fordert einen milliardenschweren, staatlich organisierten Investitionsfonds für Bildung, Digitalisierung und Infrastruktur. Dafür müsse die Schuldenbremse reformiert werden.

“Ein solcher gesamtstaatlicher Fonds ist ein Novum. Die Modernisierung des Landes kann nicht vom Staat alleine geschultert werden, aber die öffentliche Hand kann Kapital hebeln. Alleine die Kosten für die Klimaneutralität liegen im mittleren dreistelligen Millardenbereich.”, sagt Nouripour. Auf die Frage, ob der Fonds das Volumen des Sondervermögens für die Bundeswehr übersteigen müsste, sagte der Grünen-Chef: “Wenn man es ambitioniert macht, ja.” Die Schuldenbremse müsse um eine Investitionsklausel ergänzt werden. Außerdem kündigt der Grünen-Politiker nach der Klausurtagung der Grünen in Leipzig eine wirtschaftspolitische Offensive der Ampel an. “Wir haben zu lange Verfahren, wir haben zu viel Bürokratie. Und wir haben ein internationales Umfeld, in dem die USA oder China massiv investieren.”


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Wann kommt die Bahn wieder pünktlich, Herr Wissing?27 Feb 202400:27:30
  • Tischgespräch: Der Bundeskanzler erklärt sein kategorisches 'Nein' zur Taurus-Lieferung an die Ukraine
  • Zu Gast am Runden Tisch: Verkehrsminister Volker Wissing über Milliarden für die Deutsche Bahn und Ladesäulen für die E-Auto-Zukunft  
  • Nachtisch: Mary Poppins sollten britische Kinder nur noch unter Aufsicht schauen


Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) will in den kommenden Jahren stabiles Handy-Netz in allen Fernzügen verfügbar machen. „Das wird jetzt schnell gehen. Das Problem sind private Güterzugunternehmen.“

Denn jeder einzelne Zug im Netz müsse umgerüstet werden auf sogenannten gehärteten Bahnfunk, damit es nicht zu Interferenzen mit dem Mobilfunk kommt“, sagte Wissing in diesem Table.Media-Podcast.

Er habe alle Zugunternehmen aufgefordert, zeitnah einen Plan für die Umrüstung vorzulegen. 

Wissing kündigte weitere Investitionen in die Bahn in den kommenden Haushalten an. „Es gibt 31,5 Milliarden Euro mehr als bisher vorgesehen. Der Investitionsbedarf liegt mit 40 Milliarden Euro noch darüber, deswegen brauchen wir in den nächsten Haushalten noch eine Aufstockung.“


Die Rücktrittsforderungen und Vorwürfe der Klimaschützer und Umweltorganisationen bewertete der Minister als „Bla Bla“.

Die Menschen müssten in der Fläche mobil bleiben, und die Läden in der Stadt müssten gut gefüllt sein. „Die Waren werden da ja nicht hingebeamt. Da sollten sich einige ehrlich machen.“ 


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Wissing kündigte ein Gesetz für die Elektro-Ladeinfrastruktur an Autobahntankstellen und nicht bewirtschafteten Autobahnparkplätzen an.


Ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen lehnt Wissing weiter ab. „Klimaschutz durch Tempolimit ist viel Ärger mit wenig Effekt.“ Weiter sagte er: „Wenn man auf einer freien Autobahn fährt und möchte ans Ziel kommen und dann einer Beschränkung unterworfen wird, das muss nicht schön sein.“

Auch zur Bundestagswahl rät der FDP-Politiker seiner Partei, keine Kurskorrektur bei dem Thema vorzunehmen.



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Was muss die Wirtschaft für die Demokratie tun, Frau Niejahr?26 Feb 202400:32:18

Table Today Democracy - in Kooperation mit der Hertie-Stiftung


  • Tischgespräch: Wie der FDP und ihrem Vorsitzenden Christian Lindner die Oppositionsrolle in der Ampel gelingt.
  • Gast am Runden Tisch: Elisabeth Niejahr von der Hertie-Stiftung erklärt, wie Demokratie in kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen gelingen kann.
  • Nachtisch: Paul McCartney überrascht mit einer Erklärung zu einer Zeile aus dem Beatles-Hit 'Yesterday'.


Ab sofort präsentiert Table Media seinen täglichen Podcast Table Today einmal monatlich in Kooperation mit der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Wie Demokratie gelingen kann, wo sie verbessert werden muss und wie sie gegen ihre Feinde verteidigt wird, werden die Themen in diesen Folgen sein. Den Auftakt macht Elisabeth Niejahr, die Geschäftsführerin des Bereichs "Demokratie stärken" von der Hertie-Stiftung. Im Gespräch mit Helene Bubrowski geht es darum, wie Demokratie im Alltag und professionellen beruflichen Umfeld gelingen kann. Die beiden sprechen über praktische Beispiele aus großen Konzernen und mittelständischen Unternehmen und wie Bedenken und Hürden aus dem Weg geräumt werden können.


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