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Explorez tous les épisodes du podcast SWR Kultur lesenswert - Literatur

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TitreDateDurée
Mia Raben – Unter Dojczen05 Sep 202400:04:09
Eine ausgebrannte Pflegerin aus Polen versucht bei einer Hamburger Matriarchin einen Neuanfang. Mia Rabens Roman „Unter Dojczen“ beleuchtet die oft übersehene Realität osteuropäischer Haushaltshilfen und zeichnet ein anrührendes, wenn auch etwas märchenhaftes Bild von Freundschaft, Selbstfindung und Hoffnung. Rezension von Oliver Pfohlmann
Katja Oskamp – Die vorletzte Frau01 Sep 202400:05:56
Von der Geliebten zur Pflegerin – das passiert der Heldin in Katja Oskamps neuem Roman „Die vorletzte Frau“. Die Leipziger Autorin erzählt von einer langjährigen Liebe zu einem Schweizer Schriftsteller – und was dabei passieren kann. Rezension von Alexander Wasner
Joan Didion – Demokratie01 Sep 202400:06:05
Ein Roman über politische Schattenräume, sprachlich präzise geschrieben und mit brisanter Aktualität im Kontext des US-Wahlkampfs. Antje Rávik Strubel über ihre Neuübersetzung. Ein Beitrag von Nina Wolf
Alte Wunden und neue Erkenntnisse: Bücher, die aus der Vergangenheit lernen. Neue Bücher von Tommy Orange, Katja Oskamp und Roman Ehrlich01 Sep 202400:54:57
Mit neuen Büchern von Tommy Orange, Katja Oskamp, Roman Ehrlich und einer Neuübersetzung von Joan Didion
Dana von Suffrin (Hg.) – Wir schon wieder. 16 jüdische Erzählungen01 Sep 202400:17:52
„Wir schon wieder. 16 jüdische Erzählungen“ – so heißt ein Band, den Dana von Suffrin gerade im Rowohlt Verlag herausgegeben hat. Die Herausgeberin stellt sich vor, wie ihre 16 Autorinnen und Autoren in einem Hinterzimmer sitzen und sich streiten. Alle sind sie jüdisch sozialisiert. Gespräch mit Dimitrij Kapitelman
Tommy Orange – Verlorene Sterne01 Sep 202400:05:57
Der US-Autor Tommy Orange verknüpft in seinem zweiten Roman „Ver-lorene Sterne“ die Schicksale zweier indigener Teenager über 150 Jah-re Kolonialgeschichte hinweg. Eine Anklage an Gewalt und Landraub, die bis heute nicht aufgearbeitet ist. Rezension von Claudia Fuchs
Roman Ehrlich – Videotime01 Sep 202400:06:27
Die Videothek als Sehnsuchtsort: Roman Ehrlichs brillanter Roman „Videotime“ erzählt von Prägungen, der Macht der Fiktion und der Konstruktion von Erinnerung. Unter der Oberfläche einer bayerischen Kleinstadt lauert das Unheimliche. Rezension von Christoph Schröder
100 Jahre Büchergilde Gutenberg – „Vorwärts mit heiteren Augen“01 Sep 202400:15:55
Hochwertige Bücher zu einem fairen Preis - mit diesem Ziel wurde vor hundert Jahren die Büchergilde Gutenberg gegründet: Ende August 1924 von Buchdruckern in Leipzig. Heute ist die Büchergilde die einzige Buchgemeinschaft in Deutschland, die weiterhin Bestand hat. Gespräch mit dem Geschäftsführer Alexander Elspas
Millay Hyatt – Nachtzugtage10 Sep 202400:04:09
Millay Hyatt erzählt in ihrem großen Essay von der Faszination der Zugreisen bei Nacht, von Beobachtungen und Erlebnissen auf ihren Fahrten kreuz und quer durch Europa. In „Nachtzugtage“ verbindet die amerikanische/deutschamerikanische/amerikanisch-deutsche Philosophin autobiographisch grundierte Reflexion mit literarischer Erzählkunst. Rezension von Jonathan Böhm
Thilo Wydra – Alma & Alfred Hitchcock | Buchkritik11 Sep 202400:03:54
Sir Alfred Hitchcock, der „Master of Suspense“, zählt zu den bekanntesten und bedeutsamsten Regisseuren der Filmgeschichte. Doch wer war der Mann hinter der Kamera? Was macht seine Filme so besonders? Und welche Rolle spielte dabei seine Frau Alma? Hitchcock-Kenner und Biograf Thilo Wydra erzählt in „Eine Liebe fürs Leben. Alma und Alfred Hitchcock“ von bekannten und unbekannten Hitchcock-Filmen und eröffnet Einblicke in das bewegte Berufs- und Privatleben des Künstlerpaars. Rezension von Judith Reinbold
Katja Lange-Müller „Unser Ole“: Vom Los ungeliebter Töchter | Buchkritik08 Sep 202400:04:54
Drei Frauen und ein pubertierender, autistischer Jugendlicher stellen das Personal in diesem tragisch-komischen Kammerspiel. Es sind Außenseiter, gescheiterte, versehrte Figuren, die darunter leiden, nicht von ihrer Mutter geliebt worden zu sein. Katja Lange-Müller zeichnet ein schonungsloses Szenario, das von emotionaler Unfähigkeit, aber auch von großer Widerstandsfähigkeit erzählt. Rezension von Manuela Reichart
Patrick Modiano – Memory Lane | Buchkritik12 Sep 202400:04:09
Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe sehr unterschiedlicher Menschen wenige Jahre nach dem Krieg, vergnügungssüchtig und irgendwie auch zukunftslos – an dieses „Grüppchen“ denkt Patrick Modianos Erzähler im schmalen und von Pierre Le-Tan illustrierten Band „Memory Lane“ zurück. Wie immer bei Modiano hat diese Geschichte ein Thema: das Erinnern selbst. Rezension von Ulrich Rüdenauer
Ansteckend: Daniel Kehlmanns Begeisterung „Über Leo Perutz“ | Gespräch08 Sep 202400:12:37
Schon als Jugendlicher hat Bestsellerautor Daniel Kehlmann den Schriftsteller Leo Perutz für sich entdeckt, der später zum Vorbild seiner eigenen literarischen Experimente werden sollte. Die Begeisterung sei bis heute geblieben, betont Kehlmann, der sich in seinem neuen Buch „Über Leo Perutz“ mit einigen ausgewählten Werken des heute weitgehend in Vergessenheit geratenen Autors beschäftigt. Silke Arning im Gespräch mit Daniel Kehlmann
Anna Katharina Hahn – Der Chor | Autorinnen-Gespräch08 Sep 202400:12:56
Singen im Chor hat bekanntlich viele positive Effekte: es macht Spaß, fördert die Gesundheit, baut Stress ab. Und es hilft gegen die Einsamkeit, weshalb sich die ganz unterschiedlichen Frauen, die sich in dem neuen Roman von Anna Katharina Hahn zum Singen treffen, auch auf durchaus ambivalente Freundschaften einlassen. Und die Autorin tut ihr Bestes, ihre Figuren auf harte Belastungsproben zu stellen. Silke Arning im Gespräch mit Anna Katharina Hahn
Neue Bücher von Katja Lange-Müller, Daniel Kehlmann, Eric Bergkraut und Anna Katharina Hahn08 Sep 202400:54:59
Diesmal im „lesenswert Magazin“: Zweifelhafte Mütter und vertrackte Frauenbeziehungen - Bücher über emotionale Grenzerfahrungen und Daniel Kehlmanns Erinnerung an einen großen deutschen Romanautor
Eric Bergkraut – 100 Tage im Frühling | Buchkritik08 Sep 202400:06:03
Was darf ich schreiben? Das hat sich Eric Bergkraut gefragt, als er seine Aufzeichnungen über die letzten Tage der Schriftstellerin Ruth Schweikert begann, mit der er 20 Jahre lang verheiratet war. Er hat diese Gratwanderung überzeugend bewältigt. Sein Buch „Hundert Tage im Frühling. Geschichte eines Abschieds" ist ein starkes Stück biographischer Literatur. Rezension von Eberhard Falcke
Julia Phillips – Cascadia16 Sep 202400:04:09
Mit ihrem Debütroman „Das Verschwinden der Erde“ wurde Julia Phillips zur Bestsellerautorin. Ihr neues Buch „Cascadia“ erzählt von prekären Familienverhältnissen, zerplatzenden Träumen – und einem Bär, der zur Sehnsuchtsfigur wird. An die Qualität des Vorgängers kommt „Cascadia“ allerdings nicht heran. Rezension von Christoph Schröder
Ulrike Edschmid – Die letzte Patientin09 Sep 202400:04:15
Eine Frau, die vor Nähe flieht und das Alleinsein nicht aushält. Und ein traumatisiertes Mädchen, das ihre Therapeutin zehn Jahre lang anschweigt. Ulrike Edschmids brillanter Roman „Die letzte Patientin“ erzählt kühl und raffiniert von Biografien, die sich ineinander spiegeln. Rezension von Christoph Schröder
Sara Weber – Das kann doch jemand anderes machen!17 Sep 202400:04:09
Ob im Krankenhaus, der Backstube, im Klassenzimmer oder Logistikzentrum: KI ist bereits fester Bestandteil unseres Arbeitslebens und fast täglich eröffnen sich neue Möglichkeiten. In „Das kann doch jemand anderes machen! Wie KI uns alle sinnvoller arbeiten lässt“ zeigt Sara Weber, warum weder restriktive Verbote noch Laisser-Faire zielführend sind. Sie plädiert für einen konstruktiven Umgang mit der neuen Technologie, um Arbeit effizienter zu machen und zugleich Raum für mehr Menschlichkeit zu schaffen. Rezension von Judith Reinbold
Ulrike Draesner – zu lieben | Buchkritik15 Sep 202400:04:18
Ulrike Draesner und ihr damaliger Mann reisen nach Sri Lanka, um ein kleines Mädchen zu adoptieren. Nach erster Fremdheit wächst die kleine Familie zusammen, doch die Eltern entfernen sich voneinander. Ein kluges Buch darüber, was Familie alles sein kann. Rezension von Katja Weise
Ilko-Sascha Kowalczuk – Freiheitsschock19 Sep 202400:04:12
Die meisten Ostdeutschen haben nie Gelegenheit bekommen, Demokratie zu lernen, meint der Autor Ilko-Sascha Kowalczuk. 1989/1990 kam der „Freiheitsschock“. Wie damit umgehen?  Kowalczuk plädiert für mehr aktive Eigenverantwortung und die Abkehr von der eigenen Opferrolle. Rezension von Michael Kuhlmann
Pajtim Statovci – Meine Katze Jugoslawien18 Sep 202400:04:09
Von archaischen Traditionen der Albaner im Kosovo erzählt Pajtim Statovci ebenso wie von der Anonymität der Großstadt Helsinki. Sein Roman „Meine Katze Jugoslawien“ wurde mit dem „Internationalen Literaturpreis“ des Berliner Haus der Kulturen der Welt ausgezeichnet. Er handelt von Migration, Heimatverlust und Fremdheit. Rezension von Jörg Magenau
Sieben Jahre Haft für einen Roman? Gespräch mit Sandra Hetzl (PEN-Berlin)15 Sep 202400:06:03
Sieben Jahre Haft drohen dem kurdisch-türkischen Schriftsteller Yavuz Ekinci in der Türkei. Angeklagt ist er für seinen Roman „Traumsplitter“, der bereits vor neun Jahren veröffentlicht wurde. Der Vorwurf: Terrorpropaganda. Sandra Hetzl von der Autorenvereinigung PEN-Berlin begleitet den Prozess in Istanbul. Im Lesenswert-Gespräch spricht sie darüber, wie die türkischen Behörden zusammen mit regierungstreuen Medien, unbequeme Autoren, wie Yavuz Ekinci verfolgen.
Clemens J. Setz zum Schreiben: Ohne Nebenjobs geht es nicht!15 Sep 202400:05:56
Clemens J. Setz ist ein etablierter und preisgekrönter Autor. Doch von seinen Buchverkäufen allein könnte er nicht leben. „Ich brauche immer mehrere, kleine Nebenjobs, wie Übersetzungen oder Artikel“, erzählt er im Lesenswert-Gespräch. Über das Thema Geld wird unter Autorinnen und Autoren kaum gesprochen, sagt er, das sollte sich ändern.
Marta Barone – Als mein Vater in den Straßen von Turin verschwand15 Sep 202400:07:12
Nach dem Tod ihres Vaters erfährt Marta Barone von dessen Mitgliedschaft in der kommunistischen Partei PCIM-L. Aber war er tatsächlich an den Attentaten einer parteinahen Terrorgruppe beteiligt? Marta geht auf Spurensuche und deckt dabei nicht nur die geheimnisvolle Vergangenheit ihres Vaters auf, sondern erzählt eindrücklich von den gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen im Turin der 70er- und 80er Jahre. Rezension von Judith Reinbold
Wie gut lebt es sich vom Schreiben: „Für die Villa reicht es nicht" | Gespräch15 Sep 202400:06:12
Selten wird darüber gesprochen, was Autorinnen und Autoren in Deutschland mit ihren Büchern verdienen. Buchwissenschaftler Gerhard Lauer kennt die Zahlen und sagt: „Die meisten brauchen einen zweiten Job.“ Im Lesenswert-Gespräch erklärt er, warum Lesungen immer wichtiger werden und warum Neulinge kaum noch eine Chance haben ohne Agentur auf dem Buchmarkt Fuß zu fassen. Gespräch mit Prof. Dr. Gerhard Lauer (Uni Mainz)
Wer schreibt, lebt gefährlich (und arm) - Kluge Bücher für den Frühherbst. Mit neuen Büchern von Ulrike Draesner, Mithu Sanyal und Marta Barone15 Sep 202400:54:47
Mit neuen Büchern von Ulrike Draesner, Mithu Sanyal und Marta Barone und einen Gespräch über den kurdisch-türkischen Schriftsteller Yavuz Ekinci
Mithu Sanyal – Antichristie | Buchkritik15 Sep 202400:04:08
Durga, erfolgreiche Drehbuchautorin aus Köln, soll die Agatha Christie Krimis neu überarbeiten. Gegen einen schwarzen Hercule Poirot regt sich Widerstand - doch dann stirbt die Queen. Plötzlich ist es 1906 und Durga mitten im indischen Unabhängigkeitskampf. Rezension von Peter Helling
Olga Grjasnowa – Juli, August, September | Buchkritik22 Sep 202400:05:26
Wer bin ich eigentlich und wo liegen meine Wurzeln? Das fragt sich die Protagonistin Lou in Olga Grjasnowas Geschichte einer modernen jüdischen Familie, die von der Vergangenheit noch immer eingeholt wird. Rezension von Jürgen Deppe
Ross Thomas – Die Narren sind auf unserer Seite26 Sep 202400:04:09
Der 1995 gestorbene US-Amerikaner Ross Thomas ist einer der großen Krimi-Autoren des 20. Jahrhunderts. Nun ist in der hervorragenden Werk-Ausgabe des Alexander-Verlags sein umfangreichster Roman erschienen: In „Die Narren sind auf unserer Seite“ soll ein Wahlkampf in einer Kleinstadt beeinflusst werden. Parallelen in die Gegenwart sind klar zu erkennen. Rezension von Sonja Hartl
Neige Sinno – Trauriger Tiger24 Sep 202400:04:09
Neige Sinno wurde als junges Mädchen von ihrem Stiefvater jahrelang sexuell missbraucht. In „Trauriger Tiger“ erzählt sie, was die extreme Erfahrung mit und aus ihr gemacht hat. Ein so schonungsloses wie kluges Buch. Rezension von Holger Heimann
Clemens Tangerding – Rückkehr nach Rottendorf23 Sep 202400:04:09
Wo findet die soziale Wirklichkeit statt? Dort, wo analysiert, dramatisiert und geredet wird oder dort wo gearbeitet und gelebt wird? Clemens Tangerding hat das Gefühl in zwei Welten zu leben, im medialen „Debattenplaneten“ einerseits und in der Erfahrungswirklichkeit andererseits. Davon handelt sein Buch „Rückkehr nach Rottendorf. Von Rechten, Linken und anderen normalen Leuten“. Rezension von Eberhard Falcke
Finanzielle Kürzungen beim Deutschen Übersetzerfonds - Was sind die Folgen? | Gespräch22 Sep 202400:08:46
Leo Tolstoi oder Margret Atwood: ihre Werke würden wir kaum kennen, gäbe es nicht die immens wichtige Arbeit von literarischen Übersetzerinnen und Übersetzern. Um sie zu fördern, gibt es den Deutschen Übersetzerfonds, maßgeblich finanziert vom Bundesministerium für Kultur und Medien. Nun drohen dem Fonds schmerzliche Kürzungen: 650.000 Euro soll es im kommenden Jahr weniger geben. Der DÜF spricht von einem „eklatanten Schaden im Bereich der Übersetzungskunst“. Wir sprechen darüber mit Marie Luise Knott, Vorstandsmitglied beim DÜF.
Tilman Birr – Gestrandet22 Sep 202400:03:04
Wir vom Lesenswert Magazin auf SWR Kultur sind ja immer bemüht, Ihnen wertvolle und kompetente Lese-Anregungen an die Hand zu geben: Gute Lektüren können das Leben unendlich bereichern - und schlechte: ziemlich verärgern. Dass gute oder eben schlechte Bücher im heimischen Regal auch - quasi schicksalhaft - über sich anbahnende Beziehungen entscheiden können: darüber hat der Kabarettist, Autor und Musiker Tilman Birr ein wunderbares Lied gemacht.
Rachel Eliza Griffiths – Was ihr uns versprochen habt | Buchkritik22 Sep 202400:05:42
Rachel Eliza Griffiths erzählt fesselnd vom Rassismus in den USA der ausgehenden 50er Jahre. „Versprechen“ und Realität klaffen weit auseinander. Eine bewegende Geschichte von Mut und Selbstermächtigung, leider immer noch hoch aktuell. Rezension von Cornelia Zetsche
lesenswert Magazin – Neues aus der Mischpoke: Familiendramen und Ich-Suche22 Sep 202400:55:06
Neue Romane von Olga Grjasnowa, Sally Rooney, Maria Stepanowa und Eliza Griffiths
Maria Stepanova – Der Absprung | Buchkritik22 Sep 202400:04:04
Eine russische Schriftstellerin, die ihre Heimat verlässt, weil „das Untier“ einen Angriffskrieg gegen die Ukraine angezettelt hat. Bei einem Lesefestival, wo sie auftreten soll, kommt sie nie an. Maria Stepanova erzählt mit leisen Anspielungen, literarischen Verweisen, traumhaft und realistisch zugleich von einem langen Abschied - einem Abschied von ihrer Heimat und auch, zumindest in Teilen, von sich selbst. Rezension von Ulrich Rüdenauer
Sally Rooney – Intermezzo | Buchkritik22 Sep 202400:03:48
Aufwühlend und tröstend zugleich erzählt die Irin Sally Rooney in ihrem neuen Roman von zwei ungleichen Brüdern: eine Geschichte von Verlust, Schuld, Trauer und Liebe. Rezension von Maren Ahring
Michael Lentz – Grönemeyer | Buchkritik25 Sep 202400:04:10
Die erste umfassende Werkbiographie des großen deutschen Musikers Herbert Grönemeyer, verfasst vom Lautpoeten und Literaturprofessor Michael Lentz. Eine tiefgehende Analyse des Grönemeyerschen Musik-Kosmos, nach deren Lektüre man viele Songs neu hören wird. Rezension von Ina Beyer
Robert Macfarlane – Alte Wege | Buchkritik02 Oct 202400:04:09
Den Kopf voll Literatur begeht der in Cambridge lehrende Literaturprofessor Robert Macfarlane alte Routen. Seine Wege führen ihn vorwiegend entlang der Küsten Englands und Schottlands, er nächtigt ihm Freien und kennt Flora und Fauna. Die Landschaft verändert sich auf Schritt und Tritt und führt ihn sowohl in die Vergangenheit es Landes als auch zu sich selbst. Rezension von Andrea Gnam
Ljuba Arnautovic – Erste Töchter01 Oct 202400:04:09
Die in Österreich und der damaligen Sowjetunion verwurzelte Ljuba Arnautovic vervollständigt mit ihrem neuesten Band die Trilogie über ihre Familiengeschichte. „Erste Töchter“ heißt dieser Teil. Rezension von Michael Kuhlmann
Andreas Nöthen – Brasilien30 Sep 202400:04:09
Brasilien ist das größte Land auf der Südhalbkugel, das fünfgrößte der Welt. Es ist gesellschaftlich und wirtschaftlich hoch entwickelt, aber es gibt auch weite Gebiete extremer Armut und Elend. Aufschlussreiche Einblicke in die Widersprüche dieses großen Landes gibt jetzt das Buch des Brasilien-Experten Andreas Nöthen. Rezension von Peter B. Schumann 
Liebesleid und Leseglück – Neue Bücher von Elke Schmitter, Hape Kerkeling und zum 100. von Siegfried Unseld29 Sep 202400:54:59
Neue Bücher von Elke Schmitter, Hape Kerkeling, Jane Campbell und zum 100. von Siegfried Unseld
Zum 100. Geburtstag von Siegfried Unseld29 Sep 202400:10:18
Siegfried Unseld war der bedeutendste deutsche Verleger des 20. Jahrhunderts. Den kleinen Suhrkamp Verlag verwandelte er ab 1959 in ein florierendes Unternehmen - und in ein geistiges Zentrum seiner Epoche. Zum hundertsten Geburtstag des großen Verlegers bieten mehrere Neuerscheinungen Gelegenheit, das Erfolgsgeheimnis Unselds zu verstehen. Rezension von Jörg Magenau
Elke Schmitter – Alles, was ich über Liebe weiß, steht in diesem Buch29 Sep 202400:11:28
Seelenerkundung am offenen Herzen. Elke Schmitter erzählt vom Rausch der Verliebtheit und von den Qualen, die eine unerfüllte Liebe mit sich bringt. Amüsant, tiefgründig und mit scharfem analytischen Blick.
Huxley – Along the Road. Aufzeichnungen eines Reisenden29 Sep 202400:06:07
Erstmals auf Deutsch: Aldous Huxleys geistreiches Reisebuch aus dem Jahr 1925. Hier erfährt man, weshalb Touristen oft ein unschönes Bild abgeben, wo das schönste Bild der Welt zu finden ist, welches Buch man unbedingt auf Reisen braucht und warum die Welt ein gewaltiges Freizeitproblem bekommt. Rezension von Wolfgang Schneider
Samar Yazbek – Wo der Wind wohnt08 Oct 202400:04:09
Dem 2011 entfachten Bürgerkrieg in Syrien sind bis dato, so schätzt man, rund eine halbe Million Menschen zum Opfer gefallen. Ein junger Soldat in seinen letzten Lebensstunden steht auch im Mittelpunkt des neuen Romans „Wo der Wind wohnt“ der syrischen Autorin Samar Yazbek, mit dem sie einmal mehr anschreibt gegen den Krieg und das Vergessen. Rezension von Claudia Kramatschek
Richard Powers – Das große Spiel13 Oct 202400:04:41
Wird eine kleine Insel im Pazifik zum Spielball internationaler Investoren? Ein vielschichtiger Roman über ein gigantisches Wohnprojekt auf dem Meer, die faszinierende Welt unter Wasser und die Zukunft der Ozeane. Rezension von Niels Beintker
Delphine Horvilleur – Wie geht's? Miteinander Sprechen nach dem 7. Oktober07 Oct 202400:04:09
Wenn die Sprache versagt, braucht man neue Wege, wieder zu ihr zu finden. Miteinander zu sprechen ist für Delphine Horvilleur eine Möglichkeit, das Schweigen zu überwinden, dass sich bei vielen Jüdinnen und Juden nach den Ereignissen des 7. Oktober 2023 eingestellt hat. In „Wie geht’s? Miteinander Sprechen nach dem 7. Oktober“ nähert sich die Pariser Rabbinerin verschiedenen Gesprächspartnern – fiktiven und realen –, um zu klären, was fragwürdig geworden ist seit dem vergangenen Herbst. Ihr Buch ist eine ebenso einfühlsame wie konsequente Analyse der aktuellen Situation von Jüdinnen und Juden – nicht nur in Frankreich. Rezension von Clemens Klünemann
Erasmus von Rotterdam – Die Klage des Friedens14 Oct 202400:04:09
Der Humanist Erasmus von Rotterdam hat nicht ahnen können, wie sehr die Kriege in Nahost, in der Ukraine, im Sudan und anderswo die Welt in Unruhe versetzen. Und doch schrieb Erasmus 1517 ein Traktat für den Frieden, das zu einem Klassiker des politischen Denkens wurde - zeitlos, aufrüttelnd, unbequem. Rezension von Michael Kuhlmann
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