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Explorez tous les épisodes du podcast Studio Schnabel – der Telepfotie-Podcast

Plongez dans la liste complète des épisodes de Studio Schnabel – der Telepfotie-Podcast. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.

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TitreDateDurée
Hahnengeschrei mit Ingo und Timmi18 May 202500:47:30

Willkommen bei Studio Schnabel – dem Podcast, in dem die Tiere sprechen. Claudi Widder, Tierkommunikatorin und Lehrerin für telepathische Kommunikation, und Autorin und Journalistin Anja Rützel treten telepathisch mit Hund, Katze, Nasenbär in Kontakt und fragen für die dazugehörigen Menschen, was den Tieren auf dem Herzen liegt – oder warum sie plötzlich in den Kochtopf kacken.

 In der ersten Folge erzählt Claudi von zwei Hähnen, die mitten in der Nacht wie von Sinnen zu krähen beginnen– und deren Mensch sich völlig zurecht fragt: Was zur Henne ist hier los? In einem Live-Gespräch mit einer Krähe aus Anjas Nachbarschaftsgeschwader fragt sie nach, was Anjas tägliche Gassibegleiterin über sie denkt, und gibt direkt eine Beschwerde an die Autorin weiter. Und zwischendurch erzählt Claudi, warum das alles wirklich funktioniert.

Wer selbst eine Frage an sein Tier hat, kann den Hosts auf ihrem Instagram-Profil Studio_Schnabel eine Nachricht schreiben und mit etwas Glück in einer der nächsten Folgen zuhören, was das Tier dazu sagt  

Studio Schnabel – jeden Sonntag!


Eventpinkeln mit Katze Freya25 May 202501:01:20

In dieser Folge von Studio Schnabel widmen wir uns der Katze Freya, die sich von gesellschaftlichen Konventionen wie dem Katzenklo emanzipiert hat. Ihr sogenanntes Eventpinkeln ist keine Trotzreaktion, wie man jetzt vorschnell und ziemlich unterkomplex vermuten könnte, sondern ein gezielter Akt der Selbstverwirklichung. Warum sie gerne auch mal auf weiche oder extraharte Oberflächen pinkelt und wieso der Protestverdacht manchmal einfach zu banal ist: Claudi hat sie gefragt.

Außerdem checken wir ein im Hundehotel: Juri verbringt dort hin und wieder allein ein paar Tage – aber wie ist das eigentlich für ihn? Einsam? Entspannt? Und wie muss ein Hund sein, damit Juri sein Kumpel werden will?

Das alles und noch viel mehr in unserer zweiten Folge von Studio Schnabel, dem Telepfotie-Podcast. Immer sonntags!

Wespentalk und Fuchsgeplauder01 Jun 202500:50:27

In dieser Folge schauen wir uns das mitunter getrübte Verhältnis zwischen Mensch und Kleingetier mal aus tierischer Sicht an: Claudi spricht mit einer Wespe über ihr Imageproblem, Anja lässt sich von einer erstaunlich meinungsstarken Zecke dissen.

Außerdem gibt es ein Live-Gespräch mit einem sehr urbanen Fuchs, der in Berlin lebt, uns Menschen beobachtet und seine Wünsche für ein gelungenes Zusammenleben unserer beiden Spezies anmeldet.

Und: Studio Schnabel feiert Premiere! Zum ersten Mal melden wir uns telepathisch bei einem Hörer:innen-Tier. Wer das ist, was das Tier zu sagen hatte und was sein Mensch damit anfangen konnte? Hört selbst!

Hundetalk mit Paula und Poppy Scout08 Jun 202500:46:38

Warum pinkelt man in einen Kofferraum? Hündin Paula hat ihre Gründe, und sie teilt sie mit uns, ganz offen, ganz ehrlich und überraschend plausibel. Außerdem spricht die lustige Puggle-Seniorin Poppy über das Älterwerden, beantwortet ganz konkrete Fragen ihres Menschen Esther, – und lädt Claudi und Anja am Ende zu Kaffee und Kuchen ein, damit sie sich selbst von ihren Erzählungen überzeugen können.


Abschied nehmen mit Hund Jimmy15 Jun 202501:11:54

Triggerwarnung: Tiertod

In dieser Folge von Studio Schnabel wird es ernst und zart zugleich: Claudi erzählt aus ihrer Praxis, wie sie Hund Jimmy beim Verlassen seines Körpers begleitet hat – mit Ruhe, Respekt und der tiefen Verbindung zu seinem Menschen, die in solchen Momenten spürbar wird.

Doch wir bleiben nicht nur im Abschied: Tierschutzhund Colombo meldet sich live telepathisch zu Wort. Er erzählt, wie er als gehandicapter Hund sein Leben meistert – und richtet eine geradezu poetische Liebeserklärung an seinen Menschen, die uns sehr gerührt hat.

Es geht ans Eingemachte in dieser Episode, und Anja muss in dieser Folge zweimal weinen. Aber keine Sorge: Es ist wholesomes Weinen, muss ja auch mal sein.

Transparenzhinweis: Dies ist eine editierte Fassung, wir haben diese Folge zu Beginn um einen erklärenden Kommentar ergänzt, um Missverständnisse zu vermeiden.

Plauderei mit einem Nasenaffen22 Jun 202500:43:26

Was tun, wenn das eigene Pferd partout keinen neuen Kumpel will, weil der alte einfach unersetzlich ist? In dieser Folge gelingt Claudi eine telepathische Diplomatie-Mission der besonderen Art: Zwei Pferde, ein Stall, viele Gefühle. Und am Ende die glückliche Zusammenführung von Ben und Sunny.

Außerdem erfüllt sich Anja einen lang gehegten Traum: ein Gespräch mit einem frei lebenden Nasenaffen auf Borneo, einer von ihr heiß geliebten Spezies . Wie lebt es sich mit so einer prominenten Nase? Und was denkt man im Dschungel über die Menschheit? Das Tier ist zunächst etwas irritiert von Anjas Fangirltum, aber durchaus gesprächsbereit.



Von Zweifeln, Beweisen und Hundebrüdern29 Jun 202501:03:58

In dieser Folge schlendern wir durch das Reich der Zweifel. Claudi erklärt, was Quantenphysik mit Tiertelepathie zu tun hat (Spoiler: mehr, als man denkt), und wir fragen uns, warum sich viele Menschen so hartnäckig schon gegen die rein gedankliche Möglichkeit wehren, dass Gedanken zwischen Individuen und natürlich auch Arten reisen können, so ganz ohne WLAN.

Außerdem zu Gast: Emil. Ein kleiner Hund mit großen Meinungen. Wir haben Fragen, Emil macht Ansagen. Und gibt uns – trotz überschaubarem Interesse an Menschen, die nicht zu seiner Familie gehören – ein paar sehr lebenskluge Tipps mit auf den Lebensweg.

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Literaturtipps:

- Rupert Sheldrake: Der siebte Sinn der Tiere (Berichte über Tiere, die spüren, wann ihr Mensch heimkommt – mit wissenschaftlichen Versuchen)

- Rupert Sheldrake: Das schöpferische Universum (Einführung in das Konzept der morphischen Felder)

- Hans-Peter Dürr: Warum es ums Ganze geht (Quantenphysik und die spirituelle Dimension)

- David Bohm: Die implizite Ordnung (nicht einfach zu lesen, aber: mind-blowing!)

- Lynn McTaggert: Das NullpunktFeldgut )kein Roman zum schmökern, doch es beschreibt mega die Zusammenhänge zwischen Quantenphysik, morphischen Feldern und telepathischer Kommunikation)

Vermisste Tiere: Loki findet heim06 Jul 202500:51:08

Verlaufen, verirr-tiert, vermisst: In dieser Folge widmen wir uns tierischen Abenteurern, die plötzlich verschwinden und denen man über Tierkommunikation helfen kann, wieder nach Hause zu kommen. Claudi erzählt die Geschichte von Kater Loki, der neun Monate lang wie vom Erdboden verschluckt war und schon tot gefürchtet wurde. Anja berichtet von einer Suchaktion in der Berliner Sommerhitze, unterstützt von einer von Claudis Jahresgruppen , nach einem aus dem Fenster gefallener Seniorenkater. Außerdem spricht Claudi mit Schnurrsula, einer Katze mit plötzlich aufflammender Aggression gegen die Fersen ihrer Menschen. Spoiler: Es steckt mehr dahinter als schlechte Laune und zu wenig Futter.

Von angriffslustigen Katzen und ungeliebten Omas13 Jul 202500:51:03

Er trägt den Namen eines Sportwagens und ist auch sonst nicht unbedingt für seinen sanften Leerlauf bekannt: Der Kater Delorean hat ordentlich PS unter der Haube und manchmal leider auch die Krallen draußen. Was bringt ihn so in Fahrt? Und wie geht sein Mensch mit einem Tier um, das ständig unter Hochspannung steht?

Außerdem wird es detektivisch: Die Hündin Frieda, sonst ein sanftes Wesen, zeigt bei einem Mitglied ihres erweiterten Menschenrudels heftige Ablehnung. Dabei ist zwischen den beiden nie etwas vorgefallen, was also ist der Grund dafür? Claudi geht telepathisch auf Spurensuche.

Tauben-Talk mit Jochen Schropp/Der Wels vom Brombachsee 20 Jul 202501:12:12

In unserer zehnten Folge feiern wir nicht nur ein kleines Jubiläum, sondern begrüßen auch zwei prominente Gäste. Moderator und Schauspieler Jochen Schropp berichtet von seinem Hinterhof, in dem eine Gruppe äußerst stimmfreudiger Tauben das Flatterkommando übernommen hat, was vor allem frühmorgens seinen Schönheitsschlaf stört. Claudi verhandelt zwischen Mensch und Taube über spätere Gurrzeiten und gegenseitigen Respekt im urbanen Raum.

Außerdem: Ein exklusives Gespräch mit einem der berühmt-berüchtigten Welse aus dem Brombachsee, die diesen Sommer nach einer Welsattacke zum medialen Tierphänomen wurden. Was sagt der betroffene Fisch selbst zu den Vorfällen? Warum er den Menschen eher Aufarbeitung als Angriffe empfiehlt und welchen tieferen Sinn er in dieser Sommerlochgeschichte sieht, klärt sich in dieser unerwartet bewegenden Unterwasserverbindung.


Landschildkröte Knut und der blutige Zeh07 Sep 202501:12:35

Claudi und Anja sind zurück aus der Sommerpause und pflügen in dieser Folge in einem kleinen Q&A durch ihr Anfragenpostfach. Sie beantworten Hörer:innen-Fragen, die nicht an ein spezielles Tier gerichtet sind, sondern sich um Tierkommunikation allgemein drehen: Wird man, wenn man darin geübt ist, telepathisch mit Tieren zu sprechen, eigentlich im Alltag permanent von Stadttauben angequatscht, von Würmern vollgeplaudert oder von Eichhörnchen in Gesprächsfallen gelockt? Oder kann man, trotz offenem Kanal, auch mal gedankenstill durch die Gegend spazieren? Und wie ist das unter den Tieren selbst: Führen Katzen, Dachse und Wanzen eigentlich auch untereinander und artenübergreifend Smalltalk-Zirkel?

Außerdem wartet ein besonders eigensinniger Gast: Knut, die Landschildkröte, die seit Jahrzehnten einen Miethausgarten als ihr ganz persönliches Reich beansprucht und deren Fürsorge man als neue Mieter mitsamt der Wohnung mitübernimmt. Knut verteidigte sein Revier schon erfolgreich gegen eine invasive Hollywood-Schaukel und attackierte jüngst sogar den Zeh eines Gartenpartyes. Seine aktuelle Betreuerin Julia hofft nun, dass Claudi und Anja einen diplomatischen Ausgleich mit Knut verhandeln können. Kleiner Spoiler: Knut hat gute Argumente und eine sehr einnehmende Persönlichkeit.

Buckelwale vs. Orcas14 Sep 202501:05:43

In dieser Folge sprechen Claudi und Anja mit zwei Tieren, deren Verhalten von außen betrachtet erst einmal reichlich rätselhaft erscheint. Warum zieht Hündin Grete abgestandenes Pfützenwasser jedem frisch gefüllten Napf vor, den ihre Menschen ihr hinstellen? Ist sie womöglich eine bislang verkannte Wassersommelière? Und warum schnappt sie jedes Mal in den Reifen, wenn ihre Menschen mit ihr zu einer Fahrradtour aufbrechen? Aggression gegen Drahtesel? Ein Schutzreflex? Oder steckt am Ende etwas ganz anderes dahinter?

Anschließend geht’s tief hinab ins Meer, wo Buckelwale ein erstaunliches Verhalten zeigen: Sie mischen sich immer wieder in Orca-Jagden ein und gehen dazwischen, wenn die es im Verbund auf schwächere Tiere abgesehen haben, beobachten Wissenschaftler. Aber warum? Altruismus? Anti-Orca-Aktivismus? Oder einfach Wal-Logik, die wir Menschen nie ganz verstehen werden? Wir haben nachgefragt und, wie so oft, Antworten bekommen, die überraschender sind als ein Walgesang im Shuffle-Modus.

Von Socken, Schlübbern und SeeAdlern20 Sep 202500:33:40

Diese Folge ist anders.

Die Dreizehn hat uns voll erwischt - und das wilde Leben.


Leider ist Anja in dieser Folge nicht live on air - wir versenden Entschuldigungen an alle Rützel FanGirls und FanBoys und geloben: ab Folge 14 sind die Hosts wieder vereint.


Claudi schlägt sich tapfer und spricht mit der Hündin Carla, die für ihr Leben gern Kaffeetassen verbuddelt, Socken und Unterhosen in der Wohnung verteilt und mit der ein oder anderen lustigen Marotte aufwarten kann. Claudi fragt nach und erhält überraschende Antworten.


In der zweiten Runde gehts hoch hinaus in die Lüfte: hier kommen die Seeadler aus Neubrandenburg zu Wort. Warum halten die Tiere sich sich so nah an den Bahngleisen auf, wenn es doch immer wieder zu Unfällen kommt, häufig mit tödlichem Ausgang?


Handelt es hier um eine suizid-gefährdete Art, ist es ein Gendefekt oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Claudi fragt nach und bekommt wie so oft überraschende Antworten, die der begrenzte Verstand nicht geben kann.

Reunion und Orca-Talk21 Sep 202500:55:34

Claudi und Anja sind wieder vereint! Nachdem das mitunter etwas unkooperative Leben Anja kurz in Beschlag genommen hatte, sitzt sie nun wieder mit Claudi im Studio, und gemeinsam schnabeln sie sich durch neue tierische Tiefen.

Diesmal erzählt Claudi von Pedro, einem ausgesprochen wählerischen Hund, der sehr genau weiß, welche seiner beiden Menschen ihm nach dem Spaziergang die Pfoten abwischen darf – und bei welchem dieser abwegige Versuch mit abwehrendem Grummeln kommentiert wird. Die Antwort auf das „Warum das denn?“ hat Claudi direkt bei Pedro eingeholt, und was sie da erfahren hat, ist überraschend klar und durchaus rührend.

Außerdem geht’s in die Fortsetzung unseres Meeresdramas: Nachdem ein Buckelwal uns zuletzt seine wenig schmeichelhafte Meinung über Orcas gesteckt hat, wollten wir’s dabei natürlich nicht belassen und haben einen Orca selbst gefragt, wie er die Sache sieht. Und siehe da: Der Schwertwal hat nicht nur eine differenzierte Sicht auf die Buckelwale, sondern auch eine erstaunlich charmante Art, sie zu erklären.

Chicks, Chicks, Chicks!05 Oct 202500:50:58

Nach unseren tiefseetelepathischen Ausflügen zu Schwert- und Buckelwalen kehren wir zurück an Land, und zwar mitten hinein in den Hühnerhaufen. In dieser Folge sprechen Claudi und Anja mit Betty, einem Huhn, das aus wirklich miserabler Balkonhaltung gerettet wurde. Jetzt lebt sie mit einer Schar glücklicher Artgenossen bei Ulrike, erkundet staunend ihre Umgebung und wundert sich, wie wir Zweibeiner es überhaupt schaffen, uns mit diesen seltsamen Körpern durchs Leben zu manövrieren.

Betty gibt Einblicke in die hühnerische Weltsicht, erzählt vom Neu-Anfangen, und vom vorsichtigen Beobachten. Und Claudi erzählt aus ihrer langjährigen Gesprächspraxis mit Hühnern, die oft völlig unterschätzt werden und die in Wahrheit klug, witzig, und wach sind.

Außerdem berichtet Anja von ihren persönlichen Erlebnissen im Chicken Camp, einem Klickertraining-Workshop mit Hühnern, bei dem sie ihr persönliches Übungshuhn (das sie Buffy, the Vamp-Eier Layer taufte) tief beeindruckt hat.

Eine Folge über Nähe, Neugier und das vielleicht unterschätzteste Haustier der westlichen Welt.


Schweinchen Penelope trifft Tyrannosaurus12 Oct 202500:58:44

Claudi und Anja beantworten diesmal Hörer:innenfragen und wagen ein telepathisch-philosophische Gedankenspiel: Könnte man auch Kontakt mit jemandem aufnehmen, der seinen Körper schon vor mehr als 66 Millionen Jahren verlassen hat, einem Dinosaurier nämlich? Und falls ja, was würde man ihn fragen wollen? Nach diesem Ausflug in die Tiefenzeit wird’s wieder handfest: Claudi erklärt, wie man selbst erste Schritte in die Tierkommunikation wagt, und gibt Tipps für alle, die bisher nur mit Menschen gesprochen haben (und das schon anstrengend genug fanden).

Im zweiten Teil meldet sich Penelope, genannt Penny, ein zartes Meerschweinchen, das aus sehr schlechter Haltung auf einem zugemisteten Balkon gerettet wurde und jetzt im Meerschweinchenparadies lebt. Doch Freiheit kann beängstigend sein, wenn man sie nicht kennt. Penny erzählt von Respekt vor neuen Möglichkeiten, kleinen, leisen Schnüffelfortschritten und Mut in Miniaturform.

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Rayco und Rappo auf wilder Jagd19 Oct 202500:49:03

Diese Woche steigen wir auf in die Berge und sprechen mit den Pyrenäenberghunden Rayco und Rappo. Die beiden Brüder wachen normalerweise als stattliche Schutzkollegen auf der Alp über ihre Schafherde. Doch schon zwei Mal sind die beiden einfach mal zwei Tage verschwunden und haben sich, wie Rappos Trackerhalsband verriet, weit aus dem Weidegebiet ihre Herde entfernt. Geschah das rein dienstlich? Brach die Abenteuerlust durch? Waren die beiden auf mysteriöser Mission? Ihr Mensch Ruth hat sich gefragt, was die beiden wohl getrieben haben, und Claudi und Anja fragen nach.

Außerdem sprechen wir mit einem Schaf aus ihrer Herde: Wie ist das eigentlich, Tag und Nacht von diesen plüschigen Bodyguards begleitet zu werden? Entsteht da sowas wie Freundschaft, oder bleibt es doch bei einem rein professionellen Kollegenverhältnis zwischen zwei Arten? Und wie sehr trübt die seit einiger Zeit ja wieder sehr reale Bedrohung durch Wölfe die Sommerfrische in den Bergen? Eine Folge über Loyalität, Grenzen und den feinen Unterschied zwischen Arbeit und Berufung auf vier Beinen.

Von Stinkmorcheln und Igel-Fetischen25 Oct 202500:18:01

Das Leben ist …wild. Weiterhin.


Für alle SchnabelFans bedeutet das: Tapferkeit ist noch mal Trumpf. Claudi bestreitet Folge 18 alone in the dark und hofft auf baldige Lichtblicke, sobald Anja bald wieder in ruhigeren Gewässern fischt.


Heute gehts nicht um gewichtige Meeresbewohner, sondern um einen kleinen, zarten Garten-Igel, der - aus menschlicher Sicht - einen recht merkwürdigen Fetisch pflegt: Nacht für Nacht werden Utes Gartenschuhe transportiert. Dies ist per Video und Nachtkamera für die Nachwelt festgehalten und wirft für Ute und ebenso für uns einige Fragen auf.

Warum sind hier Flip-Flops das Objekt der Begierde und nicht etwa Anjas geliebte Crocs?

Diesem Mysterium geht Claudi in dieser knackig kurzen Folge auf den Grund.


Dazu liefert uns Mittelschnauzer-Hündin Issy tiefe Einblicke in ihre olfaktorische Welt und bringt dabei erstaunliches zutage. Spannend vor allem für Hundeleute, die sich immer wieder fragen, warum Hühnerkacke, Pferdemist oder auch Fischgräten so attraktiv für Leute mit Fell sind.

Tjure und Pixel: Hundebrüder und Handicaps02 Nov 202500:50:28

Tjure und Pixel sind zwei Hundebrüder, die tagsüber gut miteinander klar kommen: Sie spielen und teilen Leckerlis und Laune. Doch sobald abends das Licht ausgeht, knurrt’s im Paradies. Ausgerechnet im eigens von ihren Menschen gebauten Familienbett – drei Meter breit, damit alle sechs Hunde des Haushalts zusammen kuscheln können – herrscht plötzlich Unfrieden, weil selbst diese ausladende Liegefläche für Tjure und Pixel gemeinsam zu klein zu sein scheint.

Claudi und Anja wollen wissen, warum das so ist, und fragen bei den Brüdern nach. Dabei erfahren sie Überraschendes über Nähe, Grenzen und die besondere Wahrnehmung von Tjure, der ohne Gehör geboren wurde. Und sie kommen dabei wieder mal an einem inspirierenden Knackpunkt an: Warum schauen Tiere so viel ungerührter auf ihren Körper als wir Menschen? (Kleiner Spoiler: Weil sie wissen, dass es nicht das Äußere ist, das sie ausmacht.)

Eine Folge über innere Ruhe im äußeren Chaos – und darüber, warum manchmal selbst ein drei Meter breites Bett nicht reicht, wenn man mit sich selbst noch nicht ganz zur Ruhe gekommen ist.

Love is all around – Juri und Tilda über die Liebe09 Nov 202500:57:32

Happy Schnabelversary! Zur 20. Folge feiern Claudi und Anja mit einer zarten, besonderen Episode: Sie sprechen mit ihren eigenen Tieren über die Liebe.

Dabei kommen nicht nur die Fellleute zu Wort, die noch ganz physisch neben ihnen auf dem Sofa liegen, sondern auch jene, die schon weitergezogen sind. Wer beim Thema Tierkommunikation eh schon skeptisch die Augenbrauen zerfurcht, muss jetzt also tapfer sein – ihr packt das!

Anjas Hund Juri erzählt, dass Liebe für ihn wie ein gegenseitiges Zuhause ist. Ihr verstorbener Hund Figo meldet sich mit einer Erinnerung an das unvergängliche Schatzkistchen, das er in ihrer kurzen Zeit zusammen mit Momenten und Gefühlen gefüllt hat. Claudis Katze Tilda wirft einen ihrer typisch weisen Sätze in den Raum: „Ihr Menschen habt zu viele lose Enden.“ Und rät, Verbindungen zu knüpfen, damit man sie aufwickeln kann. Und Teddy, Claudis verstorbener Kater, bringt es auf den schnabel’schen Punkt: „Liebe verschwindet nie, auch wenn der Körper nicht mehr da ist.“

Es ist eine warme, tröstliche Jubiläumsfolge geworden. Anja muss auch ein bisschen weinen. Aber auf die gute Weise.


Glitzertalk mit viel Bling-Bling30 Nov 202500:53:57

In dieser Folge sprechen Claudi und Anja mit Gio. Gio ist ein Löwchen, also ein kleiner Hund mit großer Haltung, und steht vor einer wichtigen Entscheidung: Trümmersuche oder Mantrailing? Sein Mensch Katharina steckt mitten in der Ausbildung mit ihm und will wissen, welche Disziplin ihm mehr Spaß macht. Gio hat dazu eine sehr klare Meinung, wie überhaupt zu allem, was sein Leben betrifft.

Doch es geht nicht nur um Arbeit, sondern auch um Erinnerung: Gemeinsam betreiben Gio und Katharina ein aufregendes Hobby: Sie erkunden verlassene Orte, betreiben sogenanntes Urbexing. Dabei schwingt immer auch das Andenken an Katharinas früheren Hund und Abenteuer-Komplizen Mio mit, und Gio erzählt uns, wie er mit diesem Erbe umgeht.

In der Live-Tierkommunikation wenden wir uns diesmal einer Elster zu. Wir wollen wissen: Was hat es auf sich mit der sprichwörtlichen Glitzer-Liebe? Die Elster erklärt es uns und bringt zugleich eine gewisse Enttäuschung zum Ausdruck: Dass das, was funkelt, oft an Glanz verliert, sobald es einem gehört. Ein Gefühl, das nicht nur in Nestern vorkommt. Wieder einmal zeigt sich: Tierkommunikation ist auch Lebenskommunikation. Oder, wie Anja sagt: „So ist es ja oft im Leben.“

Silvester-Tipps für Haus- und Wildtiere | Kälbchen Bruni 21 Dec 202501:11:30

Raketen, Böller, Knallerei – für viele Tiere ist Silvester keine Party, sondern blanker Horror. In dieser Folge sprechen Claudi und Anja darüber, wie man seine Tiere auf die lauteste Nacht des Jahres vorbereiten kann. Mit praktischen Tipps, beruhigenden Ideen und der dringenden Empfehlung, jetzt schon Rückzugsorte zu schaffen. Nicht nur für ängstlich schlotternde Hunde und Katzen, sondern auch für Tiere im Garten, auf dem Balkon oder mit freiem Zugang nach draußen.

Zur Illustration haben die beiden mit einem jungen Kräherich aus Anjas Spaziergeh-Schwarm gesprochen, einem dieser schlauen Stadtvögel, die wissen wollen, was da bald los ist. Und ihm geraten, sich rechtzeitig ein stilles Plätzchen zu sichern. Spoiler: Er nimmt’s gefasst, aber nicht auf die leichte Schulter.

In der zweiten Tierkommunikation sprechen Claudi und Anja als kleine Ochs-und-Esel-Bethlehem-Referenz mit einem Rinderkind. Wir lernen wir Bruni kennen, ein Kälbchen, das allein auf einer Alm stand, bis ihr Mensch Conny kam und sie adoptierte. Heute lebt Bruni auf dem Lebenshof Gut Aiderbichl. Und was sie über Conny erzählt, ist zart, rührend und eine kleine Erinnerung daran, wie tief Tiere Bindung empfinden.

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Mile High Club der Mauersegler 11 Jan 202600:58:20

Nach einer Phase mit besonders vielen bellenden und sehr gesprächigen Vierbeinern wird es bei Studio Schnabel diesmal wieder großformatiger: Endlich sind wieder Pferde zu Gast.

Claudi erzählt von zwei alten Bekannten aus ihrer tierkommunikativen Praxis, den beiden Stuten Bounty und Freydis. Die beiden sind Teil einer Herde und dramatisch aneinandergeraten, eine handfeste Klopperei, bei der Bounty Freydis empfindlich verletzt hat. Claudi versucht, dem Konflikt auf den Grund zu gehen: Was ist da eigentlich passiert? Und was lässt sich im Nachhinein noch klären, verstehen, vielleicht sogar befrieden?
Kleiner Spoiler: Pferde sind manchmal auch nur Menschen. Und diese Geschichte zeigt sehr schön, was Tierkommunikation leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen.

Außerdem sprechen Anja und Claudi auf Anregung von Hörerin Michaela mit einem Mauersegler, der sich gerade noch im warmen Überwinterungsgebiet südlich der Sahara aufhält. Michaela möchte wissen, warum er und sein Schwarm die komfortablen, sicheren Nistkästen an ihrem Haus verschmähen und stattdessen weiterhin direkt unter dem Dach brüten, wo es im Hochsommer gefährlich heiß wird und immer wieder Küken sterben.
Die Antwort führt uns in eine nahezu schwerelose Welt, die mit unserer Lebensrealität nur sehr wenig zu tun hat. Kein Wunder also, dass der Mauersegler Menschen für eine Art bewegliche Bäume hält – minimal dynamischer als Eichen, aber ganz schön schwerfällige Klötze.

Vielen Dank an alle, die uns bei Ko-Fi einen Kaffee (und unseren Tieren ein Leckerli) ausgeben! Hier könnt ihr unseren Podcast unterstützen: https://ko-fi.com/studioschnabel



TippEx, Housekeeping und Schaf Barbara31 Jan 202601:03:31

TippEx ist zurück! Claudi und Anja geben ein erleichtertes, positives Update zur jungen Krähe mit den weißen Flügelspitzen, die nach Silvester verschwunden war. In der letzten Folge hatte Claudi mit ihr gesprochen, doch vieles blieb vage: Wie geht es ihr? Lebt sie noch? Nun ist TippEx glücklicherweise wieder bei Anjas und Juris Gassirunden aufgetaucht, etwas vorsichtiger, aber augenscheinlich gesund. Ein guter Anlass, um noch einmal darüber zu sprechen, was Tierkommunikation leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen.

Richtig gut hat dafür das telepathisches Hundesitting bei Juri funktioniert, für das Claudi spontan einsprang, als Anja ihren mitunter ängstlichen Hund trotz Böllerei im Hinterhof für ein paar Stunden alleine lassen musste. Stunde für Stunde checkte Claudi bei ihm ein und schickte Beruhigungs-Updates. Im Podcast gleichen Anja und Claudi live ab, wie treffsicher Juris Beschreibung der gemeinsamen Wohnung war (Spoiler: Anja ist erleichtert, dass er eine gewisse Grundunordnung großzügig aussparte).

In der Live-Kommunikation führen die beiden schließlich ein Gespräch, das mitten ins Herz blökt: Barbara, ein überaus bezauberndes Schaf, erzählt, warum sie so glücklich ist, nicht mehr in einer riesigen Herde unterzugehen, sondern bei Eva endlich gesehen zu werden. Eine kleine Erinnerung daran, dass uns alle der Wunsch eint, jemand sein zu dürfen, egal, ob wir ein Fell haben oder nicht.



Dschungelcamp: Schlangen packen aus!22 Feb 202601:07:04

Dieses Mal wird’s prominent, wechselwarm und erstaunlich erkenntnisreich: Claudi und Anja sprechen mit zwei Schlangen, die gerade erst einen großen TV-Auftritt im Dschungelcamp hatten. In einer Dschungelprüfung waren sie gemeinsam mit Hardy Krüger jr. in einer Kiste eingesperrt, ihr klarer Auftrag: umschlängeln, gruseln, Quote machen.

Während man von den menschlichen Mitwirkenden bei derlei Spektakel ja mitunter schon währenddessen lautstark schrillend hört, wie sie diese Herausforderung so empfinden, fragt die tierischen Protagonist:innen leider anschließend niemand im Interview, wie sie das eigentlich erlebt haben. Studio Schnabel ändert das.

Im Gespräch zeigt sich, wie unterschiedlich selbst Tiere derselben Art dieselbe Situation wahrnehmen können: Während die erste Schlange die Kisten-Nummer neugierig und beinahe wie ein Abenteuer beschreibt, berichtet die andere von Stress und Unwohlsein.

Als Hörer:innentier meldet sich außerdem Kater Tommy: Er bekommt aus medizinischen Gründen täglich ein extrem unerquicklich schmeckendes Serum ins Maul massiert – und ergreift gern die Flucht, sobald das Fläschchen nur gezückt wird. Sein Mensch Lisa möchte wissen: Wie kann man ihm verständlich machen, dass das Ekelzeug leider wirklich sein muss, damit er etwas kooperativer wird? (Kleiner Spoiler: Tierkommunikation kann vieles erklären, aber Medizin nicht automatisch wohlschmeckender machen.)

Gedanken von Nacktschnecke und Borstentier15 Mar 202601:27:43

In dieser Folge sprechen Claudi und Anja mit zwei Tieren, die auf sehr unterschiedliche Weise etwas über das Leben im Jetzt zu sagen haben.

Zuerst mit einer Nacktschnecke, genauer gesagt einem Bierschnegel, der mit seiner Sippe auf einem Balkon lebt und dort bei seinen Kriechereien allabendlich ein großes Risiko in Kauf nimmt, denn im Dunkeln sind Schnegel auf Fliesen nun einmal nicht besonders auffällig. Die Menschen vor Ort geben sich alle Mühe, vorsichtig zu sein, trotzdem bleibt das nächtliche Überleben für einen Balkon-Schnegel naturgemäß eine heikle Angelegenheit. Umso überraschender ist die lässige Haltung, mit der dieser Schnegel auf die Dinge blickt: mit Sinn für Genuss, Gegenwart und die Entscheidung, sich nicht von jeder möglichen Katastrophe den Tag verderben zu lassen.

Dann sprechen wir mit Helga, einem Schwein, das vor der drohenden Schlachtung aus einem Ferkelproduktionsbetrieb gerettet wurde, also einem jener Systeme , in denen Tiere nicht als fühlende Wesen existieren, sondern als Einheiten in einer grausamen Produktionslogik. Nun darf Helga auf einem Lebenshof alt werden . Dort zeigte sich, dass das als nicht mehr produktionsfähig ausgemusterte Tier tatsächlich doch noch einmal unbemerkt schwanger war. Für Helga bedeutete diese Rettung also nicht nur, selbst dem Tod zu entkommen, sondern auch etwas erleben zu dürfen, das ihr in der brutalen Welt, aus der sie kam, niemals vergönnt gewesen wäre: Ihre Kinder zu behalten und bei sich aufwachsen zu sehen. Im Schnabel-Gespräch erzählt sie von diesem Glück.

Schnegel und Schwein machen auf sehr unterschiedliche Weise deutlich, wie viel Weisheit in Wesen steckt, denen Menschen oft nicht einmal ein volles Innenleben zugestehen.


Wal 🐳 Spezial 30 Mar 202600:21:34

Sonderfolge

Wir haben viele, viele Nachrichten von euch bekommen, in denen ihr eure Sorgen und eure Gedanken um den gestrandeten Wahl in der Ostsee äußert. Unsere Gedanken dazu – und auch einen kurzen Talk mit dem Wal – hört ihr in dieser Sonderfolge.

Hund Hauke im Auto | Alarm im Ziegenstall05 Apr 202600:56:55

Triggerwarnung: Explizite Schilderung körperlichen Unwohlseins

In dieser Folge wird es ziegig, zart und zwischendurch ziemlich bewegend: Claudi und Anja sprechen mit Emma und Milli, zwei sechsjährigen Ziegenschwestern, die bei Ricarda in einer größeren Herde leben. Früher war dort alles klar verteilt, jede Ziege hatte mit ihrem ganz eigenem Charakter ihren Platz im freundlichen Gruppengefüge. Dann wurde Milli schwer krank. Sie erkrankte an Listeriose, kämpfte fünf Wochen in der Tierklinik um ihr Leben und kam verändert zurück: Zeitweise blind, unsicher auf den Beinen und aus dem Gleichgewicht geraten. Vieles hat sich zum Glück wieder gebessert, aber bis heute sieht Milli schlechter und sendet offenbar andere Signale als früher.

Das Problem: Die Herde versteht sie nicht mehr richtig. Damit Milli nicht zu grob behandelt wird, lebt sie derzeit von den anderen getrennt – in Sichtweite, aber hinter einem Zaun. Claudi spricht mit Milli darüber, wie sie selbst ihre neue Situation erlebt, und mit Leitziege Emma, die plötzlich vor einer Schwester steht, die noch dieselbe ist und doch irgendwie anders. Eine berührende Kommunikation darüber, wie man mit Veränderung umgeht, warum Missverständnisse nicht nur unter Menschen vorkommen und wie Verständigung im besten Fall den Weg zurück in die Gemeinschaft ebnen kann.

Außerdem sprechen Claudi und Anja mit Hauke, einem neunjährigen Hörerhund, für den Autofahrten bisher vor allem Stress bedeuten. Schon nach kurzer Zeit wird er unruhig, jault und gerät sichtlich in Not, obwohl die Fahrt meist zu etwas Schönem führt, etwa in den Wald oder in die Ferienwohnung. In der Kommunikation wird buchstäblich spürbar, dass hinter diesem Verhalten keine bloße Aufregung steckt, sondern ganz reales körperliches Unwohlsein. Hauke sendet Claudi seine Reiseübelkeit so deutlich und plastisch, dass ihr während des Gesprächs selbst kotzübel wird. Und auch hier zeigt sich, wie unmittelbar Tierkommunikation helfen kann: Haukes Mensch Tim hat bereits zurückgemeldet, dass sich durch die neuen Erkenntnisse sehr schnell etwas zum Besseren verändert hat.

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PutenTalk mit Ute und Paula vom Eibenshof 25 Apr 202601:25:35

In dieser Folge ziehen sich Claudi und Anja kurz den kleinen Trenchcoat der Ermittlungsarbeit an, denn es wird ausnahmsweise true-crimig bei Studio Schnabel. Es geht um ein junges Adlerweibchen mit dem fast schon beleidigend schnöden Namen F23, das in Florida aus seinem Horst verschwindet – was in diesem Fall besonders auffällt, weil dieser Horst von einer Webcam beobachtet wurde. Das Adlermädchen hatte also eine echte Community, die irgendwann sehr beunruhigt feststellte: Sie ist nicht mehr da.

Leider ist dies kein Fall mit glücklichem Ausgang. Claudi spricht mit dem gefiederten Opfer und kann dabei einen Verdacht bestätigen, der vielen schon im Kopf herumflog.

Danach besuchen Claudi und Anja wieder den Eibenshof, Heimat des schon bekannten Talkgast-Schweins Helga, wo heute zwei Puten auf uns warten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Ute und Paula. Ute ist eine Art gefiederte Forschungsreisende. Seit sie aus der Mast befreit wurde, scheint sie jeden Winkel des Hofs erkunden zu wollen: Schweinematsch, Kaninchengehege, Wege, Ecken, Gerüche, alles wird geprüft, begangen, beschnabelt. Ute lebt, als hätte jemand endlich die Tür aufgemacht und sie wolle nun höflich, aber gründlich nachschauen, was es da draußen eigentlich alles gibt – und glücklicherweise ist das nicht nur eine Metapher, sondern jetzt ihr echtes Leben.

Paula dagegen ist sachter und sehr menschenbezogen – und in ihren Zuneigungen sehr entschieden. Franzi liebt sie. Florian wird von ihr regelmäßig über den Hof gejagt, was man natürlich nicht gutheißen muss, aber als Ausdruck einer klaren Haltung verstehen kann. Claudi versucht herauszufinden, worauf Paulas Empörung gründet.

Und dann erzählt Paula, wovon sie nachts träumt, und das ist einer der berührendsten Studio-Schnabel-Momente, die wir in diesem Podcast bislang erzählen durften. Man möchte Paulas Worte sofort guerillamäßig auf alle Supermarkt-Fleischpackungen kleben.

Wenn Ihr Paula, Ute, Helga und alle anderen Leute mit Federn, Borsten oder Fell auf dem tollen Eibenshof unterstützen wollt, findet Ihr hier Möglichkeiten:
https://eibenshof.de/

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Radio Krah-Krah und Scam-Alarm bei Claudi16 May 202601:16:30

In dieser Folge bekommen wir zunächst eine kleine Erinnerung daran, warum es oft so viel angenehmer ist, mit Tieren zu sprechen, als sich mit dem zu beschäftigen, was Menschen einander alles antun.

Claudi ist auf eine besonders fiese Betrugsmasche aufmerksam geworden: Menschen, deren Tiere entlaufen sind und die in ihrer Sorge nach jedem Strohhalm greifen, werden von angeblichen Tierkommunikator*innen ausgenutzt. Statt Hilfe gibt es falsche Versprechen und Abzocke – also exakt das Gegenteil von dem, was Tierkommunikation im besten Fall sein kann.

Claudi hat deshalb auf ihrer Webseite eine Broschüre zusammengestellt, in der sie erklärt, woran man seriöse Angebote erkennt und wann lieber alle inneren Warnkrähen laut krächzen sollten. Ihr könnt sie hier downloaden: https://www.gespraeche-mit-tieren.com

Umso tröstlicher ist danach die Geschichte von Krähbert, einer Krähe mit einer ganz besonderen Menschenfreundschaft. Krähbert ist eng verbunden mit Kathi, die allerdings bald umziehen muss. Also sprechen Claudi und Anja mit Krähbert darüber, dass auch künftig für seine Erdnüsse gesorgt sein wird, künftig übernimmt nämlich Kathis Oma die Versorgungsstation.

Krähbert nimmt diese Information nicht nur erstaunlich pragmatisch auf, sondern handelt außerdem regelmäßige Besuche seines Menschen aus. Man muss schließlich nicht gleich jedes Bindungsmodell kündigen, nur weil sich die Zuständigkeiten bei den Snacks ändern.

Royal Spezial07 Jun 202601:26:20

Zum festlichen Anlass der 30. Schnabelfolge wird es im Studio angemessen feierlich, ein bisschen staatstragend und wie immer natürlich sehr weich gepolstert: Claudi und Anja sprechen mit zwei royalen Gästen, Susan und Willow, zwei Corgis von Queen Elisabeth II.

Diese Folge ist darum ein wenig anders als sonst, was vor allem daran liegt, dass sich alle Beteiligten nicht mehr in ihren Körpern befinnden. Normalerweise gehört es ja zum Studio-Schnabel-Prinzip, nicht nur mit Tieren zu sprechen, sondern danach auch bei ihren Menschen anzuklopfen: Erkennen sie ihr Tier wieder? Was fangen sie mit dem an, was wir empfangen haben? Gibt es diese kleinen, schönen Momente der Validierung, in denen jemand überrascht sagt: Ja, das ist unverkennbar mein Hund, meine Katze oder mein Flusspferd, der, die oder das da sendet?

In diesem Fall war das leider nur eingeschränkt möglich, denn die Queen konnten wir aus oraktischen Gründen nicht mehr um eine Sprachnachricht bitten. Dafür erzählen Susan, der erste eigene Corgi der Queen, den sie 1944 zu ihrem 18. Geburtstag bekam, und Willow, der letzte Corgi aus ihrer direkten Zuchtlinie, der 2018 starb, umso eindrücklicher von ihrem Leben mit Elisabeth, wie sie sie nennen. Von Palästen und Teppichen, von Staatsbesuchen und Premierministern, aber vor allem von den Momenten, in denen all das keine Rolle spielte. Denn auch ein königliches Leben besteht aus Hundesicht am Ende nicht aus Protokoll, sondern aus Nähe, Gewohnheiten und gemeinsamen Wegen.

Und tatsächlich kommt einem die Queen durch diese Corgigespräche noch einmal ganz anders nah: Nicht als Monarchin, nicht als historische Figur, sondern als Hundemensch. Als eine, die lacht, wenn ein Corgi sich danebenbenimmt, und die in der Gesellschaft ihrer Hunde am wenigsten eine Rolle spielen musste.

Oder, wie Susan sagt: Am schönsten war es immer, wenn wir alleine waren.

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Very British: Schnabel on tour🇬🇧28 Jun 202601:39:36

It finally happened. folks: Nach langer Ankündigung haben Claudi und Anja ihre London-Reise tatsächlich angetreten und dort nicht nur mit Tieren gesprochen, sondern einigen von ihnen zuvor sogar leibhaftig gegenübergestanden. Die mitgeführte Technik zeigte sich von diesem Vorhaben allerdings weniger begeistert, weshalb ein Teil der Folge später in Deutschland aufgenommen werden musste. Bitte entschuldigt also die Tonunterschiede: London war ready für die beiden, die Aufnahmegerätschaften nur bedingt.

Im Green Park betrieben Claudi und Anja zunächst Ko-fi-finanzierte Körnerdiplomatie (DANKE für alle Eure großzügigen Gaben!) mit erstaunlich zutraulichen Tauben und einem bemerkenswert durchtrainierten Muskelhörnchen. Wie die Tiere das üppige Mahl und die anschließende Begegnung mit zwei deutschen Tierpodcasterinnen fanden, fiel sehr unterschiedlich aus: Das Muskelhörnchen ließ sich von den dargebotenen Körnermassen ungefähr so sehr beeindrucken wie ein Türsteher von der Ankündigung, man sei die Schwippschwägerin von jemandem auf der Gästeliste.

Logistisch weniger leicht persönlich zu treffen waren die Aale, die tief unten in der Themse leben und von dort aus eine überraschend eigene Perspektive auf die Welt über der Wasseroberfläche pflegen. Gut, dass Telepathie ohne Tauchgang auskommt.

Und schließlich sprechen Claudi und Anja mit einem Raben aus dem Tower of London. Einer alten Weissagung zufolge fällt erst der Tower und schließlich das ganze Königreich, sobald der letzte Rabe diesen Ort verlässt. Eine staatstragende Verantwortung, die sich selbstverständlich Menschen für erst mal unbeteiligte Tier ausgedacht haben. Höchste Zeit also zu fragen, was der Betroffene selbst davon hält.

An dieser Stelle so viel: Dieser Rabe weiß Bescheid: He knows things.

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MausTalk🐭 de luxe!19 Jul 202600:46:52

Zum Abschluss ihres kleinen London-Spezials steigen Claudi und Anja noch einmal tief hinab – nicht nur ins U-Bahn-System, sondern auch in die gefährliche Unterwelt vorschneller menschlicher Urteile. Denn wer bei einer Maus, die in der Tube lebt, sofort an ein beklagenswertes Dasein ohne Sonne, Wiese und laue Sommerabende denkt, hat die Rechnung ohne die Maus gemacht.

Die erweist sich als äußerst eifrige Gesprächspartnerin und stellt schnell klar: Sie lebt nicht bedauerlicherweise unter der Erde, sondern ziemlich bewusst. Wo andere nur Neonlicht und gekachelte Gänge sehen, erkennt sie ein gut geheiztes, hervorragend angebundenes Wohngebiet mit zuverlässiger Lebensmittelversorgung. Vor allem aber fahren die meisten Fressfeinde erfreulicherweise nicht U-Bahn. Die vermeintlich arme kleine Tube-Maus empfindet sich deshalb keineswegs als benachteiligt, sondern als ausgesprochen privilegiert: fidel und jederzeit nur wenige Krümel vom nächsten Festmahl entfernt.

Was sie in dieser Folge erzählt, ist eine wichtige Erinnerung daran, dass ein Leben nicht schon deshalb traurig sein muss, weil wir selbst es uns so nicht ausgesucht hätten. Und dass Glück manchmal keine Blumenwiese braucht, sondern nur einen warmen Lüftungsschacht und Menschen, die ihr Sandwich nicht ordentlich aufessen.

Nicht zu Wort kommt dagegen eine Stubenfliege, die sich während der Aufnahme mit großer Hartnäckigkeit ins Bild drängte, Anja umkreiste und mehrfach demonstrativ auf dem Mikrofon Platz nahm. Ihr Anliegen wirkte dringend, ihre Medienstrategie allerdings etwas übergriffig. Da Claudi und Anja sich nun wieder den heimischen Tieren zuwenden, bekommt sie bei Studio Schnabel vielleicht bald doch noch eine eigene Audienz. Offenbar hat sie etwas mitzuteilen.


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Vielen Dank!

Spinne Hannelore zieht um | Eure Fragen zur Telepathie 09 Aug 202600:34:13

In dieser Folge hat das wilde Leben erneut zugeschlagen: die eine Hälfte unseres SchnabelDuos, unsere wundervolle Oooonscha ist leider krankheitsbedingt in dieser Folge nicht dabei.


Gemeinsam mit Spinne Hannelore und ihrer menschlichen Mitbewohnerin Franziska gebe ich mein Bestes, um euch zu entertainen und ein paar wichtige Weisheiten auf den Weg zu bringen :).


Außerdem erfahrt ihr, das Telepathie nichts mit Glauben zu tun hat, sondern viel mehr mit dem Vertrauen in sich selbst und die eigenen Wahrnehmungen.


Bitte entschuldigt die teilweise unterschiedlichen Qualitäten der Aufnahme - ich habe teilweise mit den OriginalDateien gearbeitet, die ich den Menschen geschickt habe- ist natürlich keine Studio Qualität, habe aber so gut wie möglich, das über die entsprechenden Programme versucht auszugleichen


Falls ihr es gar nicht aushaltet ohne Anja: skipped diese Folge. Am 30. August sind wir dann wieder vereint.



Putzplatz-Panik bei Wallach Keks30 Aug 202600:43:29

In dieser Folge wird es bei Studio Schnabel zunächst einigermaßen rätselhaft: Claudi und Anja lernen Keks kennen, einen Wallach, der bisweilen in eine Art Panikmodus verfällt .


Aus einem ansonsten sehr entspannten Pferd wird aus unerklärlichen Gründen eines, was fluchtartig davonstürzt.  Und da Pferde selten grundlos beschließen, an einem bestimmten Ort die Nerven zu verlieren, findet Claudi heraus, was genau in Keks vorgeht.


Dabei führt die Spur -wie so oft - nicht unbedingt dorthin, wo man sie zunächst vermutet. Keks beschreibt anschaulich seine Gründe und liefert ein schönes Beispiel dafür, dass auffälliges Verhalten nicht immer dort seinen Ursprung hat, zu dem unser Verstand uns führt. Fazit: Es lohnt sich IMMER, das Geschöpf einfach selbst zu fragen.


Außerdem gibt es erfreuliche Nachrichten aus dem„Mile High Club der Mauersegler“ - das Leerstandsproblem des letzten Sommers hat sich in diesem Jahr weitgehend erledigt.

Michaela vermutet Claudis Mauersegler Newsletter und ist höchst erfreut über den überaus guten Verlauf dieser Brutsaison - während Claudi sich sicher ist, dass Michaelas eigene Kommunikationsversuche ebenso Früchte tragen. 


Anja und Claudi philosophieren erneut über eine bessere Welt, in der ein jeder auf den anderen achtet, man mit allem kommuniziert, was gerade da ist und im Bett bleibt, wenn es gerade nicht geht.


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