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Explorez tous les épisodes du podcast she drives mobility
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| Titre | Date | Durée | |
|---|---|---|---|
| Michael Dietz: Warum sollten wir mehr reisen und weniger Urlaub machen? | 03 Nov 2024 | 00:57:29 | |
Ist in einer Welt der Klimakatastrophe das Unterwegssein jenseits des Alltags noch Genuss? Und wenn ja: Wie sollte dieser gestaltet sein, um den sozialen Handabdruck größer zu machen als die ökologischen Fußabdruck? Gemeinsam werfen wir einen kritischen und positiven Blick auf die Art, wie wir reisen – und wie Reisen ein echter Beitrag zum Verständnis unserer Welt sein kann, GERADE in Zeiten der Klimakrise.
„Raus aus der AUTOkratie – rein in die Mobilität von morgen!“. Schon gelesen? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Meinen wöchentlichen Newsletter gibt es bei steady. Die Zusammenfassung liefert euch eine KI. Macht man ja heute so. Anfragen als Speakerin oder Panelistin an backoffice@katja-diehl.de.
Mit Charme und Tiefgang hinterfragt Michael Dietz die oberflächliche „Urlaubskultur“ und zeigt, wie nachhaltiges, langsames Reisen nicht nur die ökologischen Folgen mindert, sondern auch zu einem neuen, intensiven Reiseerlebnis führt. Für Dietz ist Reisen eine „Kulturtechnik“, die Austausch und echte Begegnungen möglich macht und so nicht nur die Perspektiven erweitert, sondern auch die Demokratie stärkt.
Schwerpunkte:
Der Unterschied zwischen Urlaub und Reisen: Dietz erklärt, warum er Reisen als „echtes Erleben“ versteht und wie es uns ermutigen kann, die Welt und andere Kulturen hautnah zu entdecken – abseits des bloßen Konsums und „Urlaubsmodus“. Er spricht darüber, wie wichtig es ist, nicht nur zu „verreisen“, sondern auch bereit zu sein, sich auf Unbekanntes einzulassen und tiefere Verbindungen zu Menschen und Orten zu knüpfen.
Revenge Travel und nachhaltiges Reisen in der Klimakrise: Die Pandemie hat in vielen Menschen einen „Nachholbedarf“ geweckt, und das oft ohne Rücksicht auf die Umwelt. Doch wie lässt sich dieser Drang umwandeln in Reisen mit weniger Umweltbelastung? Dietz und Diehl diskutieren kreative Ansätze für klimafreundliches Reisen – von Nachtzügen über Fernbusse bis hin zur bewussten Wahl von Reisezielen.
Nachhaltigkeit ohne erhobenen Zeigefinger: Michael Dietz zeigt, dass nachhaltiges Reisen auch Spaß machen kann, ohne belehrend zu wirken. Im Podcast „Reisen Reisen“ werden besondere Orte beschrieben und Geschichten erzählt, die inspirieren und zeigen, wie man anders reisen kann. Von Wanderungen durch europäische Landschaften bis zu abgelegenen Städten in Deutschland – Dietz betont, wie man durch die Wahl weniger bekannter Ziele nicht nur Neues erleben, sondern auch den Overtourism umgehen kann.
Vom Abenteuer Nachtzug und der Freude am entschleunigten Reisen: Statt dem hektischen Hin- und Herfliegen teilt Dietz seine Begeisterung für Nachtzugfahrten, die das Reisen nicht nur nachhaltiger, sondern auch abenteuerlicher machen. Eine Nachtzugfahrt nach Wien oder eine Bahnfahrt quer durch Europa: Dietz glaubt, dass diese Art des Reisens uns bewusster erleben lässt, wie weit wir uns bewegen, und uns gleichzeitig entspannt am Ziel ankommen lässt.
Tipps für den bewussten Einstieg ins Reisen: Wenn du nach Ideen suchst, wie du selbst nachhaltiger reisen kannst, gibt Dietz einfache, aber wirkungsvolle Ratschläge. Von der Buchung kleiner Gästehäuser über die Erkundung lokaler Kulturen bis hin zum bewussten Verzicht auf fest getaktete Tagespläne – er zeigt, wie Reisen zur Auseinandersetzung mit einem Ort und seinen Menschen werden kann.
Das Potential von Reisen für Völkerverständigung und Demokratie: Ein weiterer wichtiger Aspekt für Dietz ist die transformative Kraft des Reisens. Wenn wir in andere Kulturen eintauchen und mit Menschen vor Ort in Kontakt kommen, wachsen Verständnis und Respekt füreinander. Dietz beschreibt dies als demokratisches Potential des Reisens: Echte Begegnungen fördern das Verständnis über Landesgrenzen hinweg. | |||
| The Serbian ‘lithium deal’: A talk about the disastrous consequences of neo-colonialism powered by german government and car manufacturers. | 20 Oct 2024 | 01:21:13 | |
If you like this episode, put some stars on it or send it to someone who should listen to it. I make this all pro bono, but feel free to support me per Ko-Fi oder PayPal. My weekly german newsletter can be booked here steady. I work as a keynote speaker, panelist and author. Feel free to contact me!
Liljana Tomoviç is a professor from the University of Belgrade with decades of experience. As her research takes place primarily in the midst of nature, she has a very deep insight into the changes that climate change is already having on the country.
Aleksandar Matković is a member of the "Green-Left Front", the main left-wing opposition party in the Serbian parliament, where he helps shape the party's new economic policy. As a researcher he turned into a political with questioning the dependency of his country regarding Chinese corporates and got death threats after questioning lithium mining in Serbia. Read his Open letter regarding Rio Tinto and the “mining colony that Serbia is turning into”.
In this episode of my podcast, we talk about the very specific effects that the planned mining deal, which in Germany is primarily based on the lithium requirements of car manufacturers, will have on people in Serbia, from environmental destruction to displacement. We talk about state violence, which hundreds of thousands of people in the country refuse to be intimidated by because they are afraid of a future in which their country can no longer be worth living in because it has been exploited in a neo-colonialist manner. In July of this year, Belgrade gave the green light for lithium extraction, having temporarily halted it two years previously following pressure from environmentalists.
Germany needs lithium, especially in the automotive industry. Germany consumes more metal than many of its neighbouring countries, a third of which is used by the automotive industry. This means that Germany's consumption of raw materials is far above a globally fair level.
In the interview, we explain that instead of aggressively securing access to critical metals, it would be important to reduce the overall demand for raw materials, emphasises Reckordt. Above all, this would mean building smaller and fewer cars, initiating a turnaround in transport that reduces dependence on cars, recycling raw materials and drastically reducing energy consumption in industry. As a consequence, this would mean carrying out a real green transformation and actually reorganising the economy in a climate-neutral and ecological way instead of creating rebound effects and shifting environmental and human rights problems abroad. This does not go hand in hand with Germany's self-image as a growing export and leading automotive and industrial nation.
For those of you who understand German, I also recommend the previous episode that I recorded with Hannah from Powershift. Here we shed light on the almost 100 per cent metal dependency of Germany (and the German automotive industry) on neo-colonial business relationships with countries in the Global South.
Serbia Protests, Mining Project, and Environmental Concerns
Aleksandar discussed the escalating protests in Serbia due to changing laws allowing mining operations. He shared his involvement in internationalizing the struggle, establishing an ecological organization, and signing a declaration of international solidarity. He also mentioned receiving death threats after criticizing the economic aspects of the mine. Katja added that a protest group member was sentenced to two years in jail, further intimidating protesters. Aleksandar discussed the potential lithium mining project in Serbia, highlighting its potential environmental and social impacts. Ljiljana emphasized the importance of the region's unique landscape for the survival of many populations in Serbia. Both agreed that the project poses a complex problem with various economic, social, and environmental risks.
More details on my website: https://katja-diehl.de/. | |||
| Wolfram Uerlich: Wie wird das private Auto Teil vom Öffentlichen Nahverkehr? | 16 Jun 2024 | 00:43:38 | |
Wolfram Uerlich: Wie wird das private Auto Teil vom Öffentlichen Nahverkehr? | |||
| Auf dem Land, da geht doch nix! Und ob! Landlogistik will den Postbus wieder zum Leben erwecken #48 | 20 Dec 2020 | 00:38:37 | |
Immer wieder, wenn ich über die notwendige Verkehrswende spreche, gibt es mehrere Abwehrreflexe - indem sich auf Probleme und nicht auf Möglichkeiten konzentriert wird. Ein Detail, das hier immer im Fokus steht, ist der ländliche Raum. "Abgehängt" sei er, ohne Auto ginge nix. Dem ist so - aber: War das schon immer so? Wollen wir das so belassen? Oder wollen wir mal schauen, ob es nicht in der Vergangenheit eher so war, dass ländliche Räume abgehängt wurden, indem funktionierende Systeme aufgelöst und über 8.000 Schienenkilometer abgebaut wurden? | |||
| She Drives Mobility #47 mit "Verkehrsprof" Johannes Schlaich | 07 Dec 2020 | 00:51:19 | |
Johannes Schlaich ist an einer pragmatischen Herangehensweise bei der Mobilitätswende interessiert - und er glaubt nicht daran, dass diese schnell vonstatten gehen wird. Zu groß ist unsere Autoabhängigkeit und der Unwille, vertraute Verhaltensmuster in der Alltagsmobilität aufzugeben. Zwischen mir, der Zukunftsaktivistin und Wandeloptimistin - und ihm entspannt sich daher ein gutes Gespräch über realistische Ziele und große Visionen. Ich glaube, dass es beides bedarf, denn wer klein träumt, wird auch nur kleine Schritte gehen.
Wir sprechen über
- Realismus im Mobilitätswandel
- Moderne Mobilitätsformen
- fehlende rechtliche Rahmenbedingungen
- Ridepooling als Lösung und Brückenbauer
- das Auto als Norm | |||
| She Drives Mobility meets Anjes Tjarks, Erster Verkehrs- und Mobilitätswendesenator von Hamburg #46 | 22 Nov 2020 | 00:42:49 | |
Anjes Tjarks hat als erste Amtshandlung durchgesetzt, dass in seinem Senatortitel nicht nur #Verkehr, sondern auch #Mobilitätswende steht. Starkes Statement!
Wir reden über seine ersten sechs Monate Amtszeit, Erfolge, Kompromisse im Umgang mit "geerbten" Projekten, die Mobilität seiner Kinder und den internen Blick auf eine Behörde, die jetzt aktiv den Wandel gestaltet.
Ich selbst weiß durch mein vorheriges berufliches Wirken mit Menschen wie Frank Otte, wie unsäglich frustrierend manchmal die Langsamkeit der städtischen Verkehrswende sein kann. Umso mehr, wenn Mann auch die umgebenden Räume dabei nicht vergisst.
Und ich freue mich, dass es klar agierende Menschen gibt, die zugeben, "Bock auf Gestaltung" zu haben und das auch leben - gegen Widerstände, die es immer gibt. Mitarbeitenden, die diesen Wandel nicht tragen wollen, in diesem Rahmen die Möglichkeit zum Wechsel in andere Behörden zu geben, gehört auch zum #Leadership. Wandel ist nicht verwaltbar, er muss gestaltet werden.
PopUp-Bikelanes an der Max-Brauer, #autofreier Jungfernstieg und 36 Bahnhöfe, die gebaut werden. | |||
| She Drives Mobility meets Doug Gordon (The War On Cars) #45 | 08 Nov 2020 | 00:49:03 | |
Connecting the dots is sometimes the most impossible weapon of changing the world. But sometimes this happens: One of their episodes is spotting the light on the StreetRiders having become a major presence in the Black Lives Matter movement in New York. Their weekly bike protests have taken over streets, bridges and highways and attracted thousands of people of all ages to rally against police violence. In this interview, Doug talks with StreetridersNYC co-founder Orlando Hamilton about how he found his voice as a political organizer, what bicycles bring to the protest movement and what it feels like to look out and see 10,000 people filling the streets of Times Square all in support of Black lives. Would be so precious, if us - the changers of the current world and the shapers of tomorrow - could allign on our same, not on our differences. | |||
| Christian Stöcker: Welche Jobs sind wirklich was wert und was sollten wir über exponentielles Wachstum wissen? | 25 Oct 2020 | 01:06:02 | |
Christian Stöcker studierte Psychologie und promovierte in der Kognitionspsychologie. Danach hat er Theater- und Filmkritik abgeschlossen und ging zum SPIEGEL, wo er das Ressort Netzwelt leitete. Aus dieser Funktion ging es für ihn an die HAW, wo er "Digitale Studien" lehrt. Sein jüngst veröffentlichtes Buch heißt "Wir sind das Experiment". Als "Der Rationalist" ist er weiterhin als Kolumnist für den SPIEGEL tätig. Dort widmet er sich aktuellen Debatten und sucht nach Fakten hinter "gefühlter Wahrheit". | |||
| She Drives Mobility #43 mit Petra Pinzler und Vanessa Vu | 11 Oct 2020 | 00:50:08 | |
"Bei heutigen Emissionen werden wir in etwa zehn Jahren das gesamte verbleibende CO2-Restbudget verbraucht haben. Es bleiben also weniger als zehn Jahre, um die Erderwärmung unter 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu halten. Zehn Jahre, in denen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft entschlossen handeln und die CO2-Emissionen weltweit halbieren müssen." Zwei Journalistinnen, die nicht nur aber auch die Verkehrswende im Blick haben, sind Petra Pinzler von der ZEIT und Vanessa Vu von ZEIT online. Wie handeln wir die Mobilität der Zukunft aus? Wer muss an ihr beteiligt werden? Wer war bisher von diesen Entscheidungen ausgeschlossen? Welche Mobilität ist unsichtbar und muss sichtbar gemacht werden? Darüber sprechen wir: Über den Status Quo, seine Ursachen und Vorbilder aus dem Ausland, die schon jetzt Mobilität (klima-)gerechter gestalten. | |||
| She Drives Mobility # 42 mit Auke Hoekstra | 27 Sep 2020 | 01:09:25 | |
I enjoy relaxing conversations with open-minded and inspiring people like Auke, who give me hope that climate-related ideas are being worked on in the different areas of society, research and politics. We need everyone in this team. Because we only have seven years left to make Germany climate-friendly. But we much prefer to talk about all the problems, about things we consider more important - and lose valuable time in the process. Auke is just as impatient in the best sense of the word as - together with people like him, I am confident that we will present a broad alliance of climate activists to all those who disseminate fake news and smoke candles that will help overcome this highly dangerous passivism. Climate action now! | |||
| She Drives Mobility # 41 mit Aktivisti aus dem Danni | 22 Sep 2020 | 00:29:24 | |
Viele Verbände kritisieren sowohl die Zerstörung des alten Buchenwaldes, der in einem FFH-Schutzgebiet liegt und für die Trinkwasserversorgung der Region wichtig ist, als auch den Bau der Autobahn. Ich habe mich mit zwei Aktivisti unterhalten, die den 300 Jahre alten Wald seit über einem Jahr besetzen. | |||
| She Drives Mobility mit drei e-Car-Maniacs | 13 Sep 2020 | 00:51:45 | |
Chris ist einem sofort vertraut - nicht als Mensch, aber als Stimme. Er ist professioneller Sprecher im TV. Und da Autos seine große Leidenschaft sind, hat er Beruf mit Passion kombiniert, rausgekommen ist Car Maniac. Er hat mittlerweile fast 100.000 Follower:innen bei YouTube, macht dort Reviews über Autos, die teilweise noch nicht mal auf dem Markt sind Er sieht sich als Ansprechpartner für E-Mobilität, da er privat nur noch E-Auto fährt und dort schon viele längere Touren unternommen hat. Dr. Alexander Schuller ist im Produktmanagement Elektrifizierung beim e-tron Systemangebot der Audi AG tätig. Ihn treiben Themen wie verlässliche Ladeinfrastruktur und hohe Kund:innenzufriedenheit im elektrischen Premiumsegment um. Zusammen mit Simon Schilling von Wiedergrün macht er hier auch Projekte, um Kund:innen möglichst breite Möglichkeiten von e-Tankstellen bereitzustellen. | |||
| She Drives Mobility mit Anna-Lena von HateAid | 30 Aug 2020 | 00:47:54 | |
HateAid unterstützt unabhängig und überparteilich dort, wo es bisher keine Hilfe gab. Mit persönlicher Beratung und Prozesskostenfinanzierung. "Hass im Netz bekämpfen, heißt dabei nicht nur Freiheit für sich zurückzuholen. Es heißt auch, ein Stück Meinungsfreiheit für andere zu erkämpfen." Digitale Gewalt trifft nicht jeden einzelnen, aber uns alle. Denn: Eine gesunde Demokratie funktioniert nur, wenn sich Menschen im Netz sicher fühlen, ihre Meinung zu sagen.
Leider ist das oft nicht der Fall: Viele Bürgerinnen werden aufgrund ihres Engagements für eine demokratische Gesellschaft oder ihres Lebenshintergrundes angegriffen, eingeschüchtert und aus dem Netz vertrieben. Deswegen hilft HateAid in Notsituationen dabei, die Täter:innen zur Verantwortung zu ziehen. Ziel ist, Gerechtigkeit für jede*n einzelne*n und auf die Gefahren für uns alle aufmerksam zu machen.
Deswegen klärt HateAid Öffentlichkeit und Politik über digitale Gewalt auf. Sie sprechen über die Folgen für die Betroffenen und unsere Gesellschaft. Und ermutigen alle, sich online gegen Hass einzusetzen und rechtswidrige Inhalte zu melden. Dies geht nicht nur über ihr Meldeformular, sondern auch ganz praktisch über die HateAid App. | |||
| Alexandra Baum: Was haben schöne Textilschlösser aus Leipzig mit der Mobilitätswende zu tun? | 02 Jun 2024 | 00:43:19 | |
Diese Folge ist in Zusammenarbeit mit Texlock entstanden. Wenn auch du ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Studie hast, über die bei She Drives Mobility gesprochen werden sollte, kontaktiere mich gern unter backoffice@katja-diehl.de! Wenn dir die Folge gefällt, empfehle sie gern weiter, gib Sterne und Kommentare auf den Plattformen dieser Welt, mir einen kleinen Betrag bei ko-fi, abonniere meinen wöchentlichen Newsletter oder kaufe mein neues Buch, das am 29. Mai erschienen ist. DANKE!
Alexandra Baum hat lange als Produktentwicklerin und -designerin selbstständig gearbeitet. Schon damals mit dem Schwerpunkt auf Design und Entwicklung technischer Textilkomponenten. Das, was sie ärgerte, hat sie den mit einer eigenen Firma und Idee in den Fokus genommen: Fahrradschlösser, die "klappern, den Lack zerkratzen und hässlich sind" - so würde ich es mal zusammenfassen. Mit ihrem Unternehmen Texlock produziert sie jetzt aus Leipzig heraus drei verschiedene Modelle von Textilschlössern. Die Innovation liegt im Textilseil, das aus einer speziellen Kombination aus Hightech-Fasern und einem Kern aus gehärtetem Metall besteht. Diese Komponenten machen das Schloss zugleich flexibel und robust, sägefest, schnittfest, feuerfest und zudem lackschonend. Die Textilschlösser sind leichter als vergleichbar sichere Fahrradschlösser anderer Hersteller und in vier verschiedenen Längen erhältlich. Je nach Fahrrad und Abstellsituation. In einer ehemaligen Pianofabrik im Leipziger Westen erfolgt die finale Fertigung der tex–locks mit dem Gütesiegel „Made in Germany“. Entlang der Produktionslinie achtet das Unternehmen auf kurze Transportwege und bevorzugt daher Lieferanten aus der Region. Dank der Materialqualität und Verarbeitung liegt der Materialausschuss von Texlock zudem bei fast null.
Wie erfolgreich Langfinger dabei sind, zeigt die Statistik über Fahrraddiebstähle in Deutschland in 2022: Vongesamt 115.354 erfassten Fällen wurden nur 8.313 Fälle aufgeklärt. Das sind gerade mal 7%. Einziger Schutz sind hier gute Abstellmöglichkeiten, an denen es noch häufig fehlt, und gute Sicherheitsschlösser. In den Niederlanden ist ein ART-zertifiziertes Schloss deshalb sogar ein Pflichtbestandteil für Zweirad-Versicherungen. Diese Zertifizierung haben die Schlösser von Texlock erhalten. Die meisten geprüften Fahrradschlösser dieser Kategorie wiegen über zwei Kilogramm. Das tex–lock orbit nur 1,2 Kilogramm.
Alexandras Ansatz ist aber auch, dass Produkte Spaß machen sollen und auch etwas wie ein Fahrradschloss nicht nur funktional, sondern eben auch stylish sein sollte. Der Lifestyle rund um das Fahrrad zieht nachweislich ja immer mehr Menschen an, bekommt eine größere Rolle in der Mobilitätswende. Das Fahrrad an sich ist ein emotionales Produkt, da sollte auch das Schloss diesem Lifestyle entsprechen. Zudem legen immer mehr Konsument:innen Wert auf regionale Produktion, auch diese ist Alexandra bei tex-lock wichtig. Begonnen hat alles mit einem Crowdfunding, das so gut lief, dass Tausende des ersten Schlosses produziert werden durften. Nicht ganz unkompliziert, wollte Texlock doch von Beginn an ein echter Gegenentwurf zu bestehenden Konzepten aus Stahl sein, also höchste Qualität und damit Langlebigkeit garantieren, nah am Kunden sein und die Bedürfnisse verstehen, ganz nach dem Motto: „Who would have thought a bike lock could ever be sexy?“
Ich spreche mit Alexandra aber auch über die Belastung und zugleich Freiheit, die der Job als Gründerin mit sich bringt. Alexandra gibt zu, dass das, was sie macht, nicht ohne gewisse Opfer geht, die der Spagat zwischen Unternehmen und Familie mit sich bringt, gefühlt wird dies sogar immer schwerer gemacht. Als Kind der DDR ist sie da mit einem ganz anderen Bild der arbeitenden Mutter und ausreichend Krippenplätzen groß geworden. Heutigen Politiker:innen würde sie gern mal zurufen: „Wo bleibt eigentlich der rote Teppich für Unternehmerinnen, die Arbeitsplätze schaffen, Steuern einbringen UND SOGAR NOCH Kinder habe | |||
| She Drives Mobility #38 mit Andreas Knie | 16 Aug 2020 | 00:43:05 | |
Andreas schaut sehr genau auf das, was gerade mit der Verkehrswende passiert - hier die Erkenntnisse einer aktuellen WZB-Befragung: Die Deutschen haben während des Corona-Lockdowns das Zufußgehen wiederentdeckt. Sie legten fast jeden dritten Weg zu Fuß zurück. Das beliebteste Fortbewegungsmittel blieb jedoch das Auto. Mit dem Hochfahren der Aktivitäten könnte der Pkw sogar stärker genutzt werden als vor der Pandemie. In einer Umfrage gab rund ein Drittel der Befragten an, aus Angst vor dem Virus statt Busse und Bahnen in der nächsten Zeit lieber das Auto zu nehmen. „Die Ergebnisse zeigen, wie fragil die in den letzten Jahren begonnene Verkehrswende im Sinne einer Reduktion des Autoverkehrs noch immer ist und wie groß die Kraft der über Jahre eingeübten Routinen", so Andreas.
Ich spreche mit ihm über die Möglichkeiten einer Verhaltensänderung, dem unbedingten Muss von Mobilitätswandel und die Macht der Autolobby. | |||
| She Drives Mobility #37 mit Lasse Rheingans | 02 Aug 2020 | 00:48:47 | |
Lasse Rheingans ist Medienwissenschaftler und seit 20 Jahren in der Digitalbranche tätig. Er ist Geschäftsführer der Rheingans Digital Enabler, einer Digitalagentur in Bielefeld. Mit seiner Idee, den 5 Stunden Tag in Deutschland einzuführen, hat er weltweit für Aufsehen gesorgt. Lasse Rheingans ist überzeugt davon, dass Unternehmen mutiger in der Gestaltung neuer Arbeitszeitmodelle sein müssen, damit sie nachhaltig erfolgreich bleiben und im Kampf um Fachkräfte nicht verlieren. Er schreitet voran und hat den 5h-Arbeitstag bei gleichem Lohn- und Urlaubsanspruch in seinem Unternehmen eingeführt und seine Erfahrungen in einem Buch gesammelt. | |||
| She Drives Mobility #36 mit Prof. Hermann Knoflacher | 19 Jul 2020 | 00:47:03 | |
Die Lehrschwerpunkte von Prof. Knoflacher sind Raum- und Stadtplanung sowie Einflüsse der Mobilität. Seine Thesen stellen einen wesentlichen Beitrag zum Konzept der Sanften Mobilität dar. Wikipedia: "Sanfte Mobilität steht für ein politisches Konzept, das als nachhaltige, umweltschonende, sozial verträgliche und unfallarm bezeichnete Fortbewegungsarten wie zu Fuß gehen, Radfahren und die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel (ausgenommen Flugverkehr; vgl. Umweltverbund) insbesondere im Rahmen einer Verkehrswende fördern will.
Vertreter einer sanften Mobilität sehen als Ursache für die Entwicklung von Verkehrsaufkommen und Infrastruktur (räumliche Verteilung von Mobilitätszielen wie Arbeitsplatz, Wohnung, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeiteinrichtungen, Erholungsgebiete …) hauptsächlich die Verkehrspolitik und die Verkehrsplanung. Konsequenterweise fordern sie daher von der Verkehrspolitik und -planung, in die Entwicklung des Verkehrsaufkommens und der Infrastruktur einzugreifen und diese so zu steuern, dass unnötiges Verkehrsaufkommen vermieden wird, und nötiges Verkehrsaufkommen in einem möglichst hohen Anteil über sanfte Mobilitätsformen abgewickelt werden kann.
Im Gegensatz dazu sehen Vertreter einer „konventionellen“ Verkehrspolitik und -planung die Entwicklung des Verkehrsaufkommens als weitgehend unbeeinflussbar: für sie besteht die Aufgabe der Verkehrspolitik und -planung darin, dem vorhandenen oder prognostizierten Verkehrsaufkommen nachzukommen (etwa durch Straßenbau und Stilllegung als unrentabel bezeichneter öffentlicher Verkehrsmittel).Hermann Knoflacher findet deutliche Worte: Das Auto ist in den tiefsten Ebenen des Stammhirns bei den Menschen verankert. Der Mensch sieht die Welt nicht mehr so, wie er sie gesehen hat, bevor es das Auto gab. Er sieht die Welt so, wie es das Auto haben möchte. Sonst würde es draußen nicht so ausschauen. Für jemanden, der sich von der Abhängigkeit des Autos befreit hat, ist es unerträglich, was im öffentlichen Raum passiert - vor allem für Kinder. Die werden in Wien in Käfigen gehalten, wo sie spielen dürfen, und die Autos fahren um sie herum. Das ist völlig absurd, aber verständlich, wenn man bedenkt, wie tief verankert das Auto bei den Menschen ist. Gehandelt wird im Interesse des Autos. | |||
| She Drives Mobility #35 mit Prof. Claudia Kemfert | 05 Jul 2020 | 00:50:29 | |
Prof. Claudia Kemfert und ich sind uns noch nie persönlich begegnet - leider. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass sie sofort zugesagt hat, bei #SheDrivesMobility zu Gast zu sein. Denn wir unterstützen uns stets bei Shitstorms, sind Wingwomen für ein gemeinsames Ziel: Eine (klima-) gerechte Zukunft für Deutschland und Europa. Claudia hat ihren Schwerpunkt auf der Energiewende, diese wirkt sich aber auch massiv auf die Zukunft der Mobilität aus. Die Themen sind nicht zu trennen. | |||
| She Drives Mobility #34 mit Birgit Hebein, Vizebürgermeisterin von Wien | 22 Jun 2020 | 00:42:49 | |
Das bisherige Ergebnis von Birgits mutiger und tatkräftiger Politik kann sich sehen lassen:
WIR WOLLEN:
Raus aus Öl und Gas
Wien zur Klimahauptstadt machen
die Stadt abkühlen und Wien vor den Folgen der Klimakrise schützen
WIR HABEN ERREICHT:
Klimaschutzpaket für Wien
Kein Öl und Gas bei Neubauten in den Klimaschutzgebieten
Sonderbudget für mehr Bäume in Wien
Mit der Radoffensive 2020 schafft Wien Möglichkeiten, um das Radeln in der Stadt leichter und noch sicherer zu machen. Da angesichts der Corona-Krise viele Menschen auf das Rad umsteigen, wurden Planungen für wichtige Radinfrastrukturprojekte priorisiert. Bereits im Sommer wird mit den Arbeiten für über 30 Projekte gestartet.
Wien bekommt in den kommenden Jahren zwanzig neue fahrradfreundliche Straßen und Fahrradstraßen. Mit diesen und weiteren Bauprojekten führt Wien 2020 konsequent die Förderung des Radverkehrs fort.
Birgit sagt:
Niemand ist nur RadfahrerIn. Viele RadlerInnen benutzen auch die Öffis oder borgen sich gelegentlich ein Auto aus. Es geht nicht darum, die VerkehrsteilnehmerInnen gegeneinander auszuspielen, sondern Möglichkeiten für alle zu schaffen. Gerade jetzt sind immer mehr Menschen in Wien mit dem Fahrrad unterwegs. Dafür braucht es eine faire Verteilung des Platzes und sichere Wege. | |||
| She Drives Mobility #33 mit Neuland21 | 07 Jun 2020 | 00:51:14 | |
Während Großstädte derzeit einen wahren Boom an immer neuen Mobilitätsangeboten erleben, sehen sich ländliche Regionen mit alten Herausforderungen konfrontiert: Lange Wege und immer weniger öffentliche Verkehrsangebote erhöhen für viele Menschen die Abhängigkeit vom privaten PKW. Doch auch das Land kommt langsam in Bewegung. Mobility Analytics und digital vernetzte multimodale Mobilitätsangebote, Flächen-Rufbusse und Carsharing-Plattformen bieten neue Chancen. Seit Jahren verlassen junge Menschen ländliche Regionen und ziehen für Ausbildung und Studium in attraktive Ballungsräume. Die meisten kehren nicht zurück – auch weil Arbeitsplätze in Wissensberufen auf dem Land noch immer spärlich sind und viele das urbane Milieu nicht missen wollen. Doch muss das auch in Zukunft so bleiben? Immer mehr Menschen arbeiten schließlich digital, allen voran Wissensarbeiter und Kreative. Geht das nicht auch auf dem Land?
Und tatsächlich: In einigen Dörfern entwickeln sich gemeinschaftliche Wohnprojekte, die Wohn- und Arbeitsraum für viele Erwachsene und Kinder schaffen. Dort entsteht der Coworking Space neben der neuen Schreinerei, wird das vegane Café neben dem Virtual-Reality-Startup eröffnet, gründen junge Familien Waldkitas und teilen sich ihre Autos. In zahlreichen Interviews mit Menschen, die auf dem Land in Ostdeutschland solche neuartigen Arbeits- und Lebensräume aufbauen, sind wir den Chancen und Herausforderungen dieser „urbanen Dörfer“ auf den Grund gegangen. | |||
| She Drives Mobility #32 mit David Rollik von der BVG | 24 May 2020 | 00:31:00 | |
Mein Gast: David Rollik und ich kennen uns schon seit *hüstel* knapp 25 Jahren. Ich gründete damals die Plattform "Junge Journalisten" mit Thomas Rebbe und Alexander Häntzschel, um jungen Medienschaffenden eine übergreifende Plattform zum Austausch zu schaffen. David war hier auch Mitglied. Im Gegensatz zu mir blieb er länger dem Journalismus treu. Und wie viele andere hier im Podcast kam er als Quereinsteiger in die Mobilität. Mittlerweile leitet er die Stabsabteilung Kommunikation bei den Berliner Verkehrsbetrieben und hat hier schon mehrere Preise erhalten. U. a. für die Mitarbeiterkampagne. Denn wie viele andere Branchen sieht auch die BVG sich mit einem Fachkräftemangel konfrontiert.
"Wir haben die besten und glaubwürdigsten Testimonials für den Kampagnenfilm gefunden: echte BVGer in Ausbildung, die mit Begeisterung vor der Kamera agieren und authentische Einblicke in ihren Ausbildungsalltag bei der BVG geben", sagt David Rollik, Leiter der BVG-Unternehmenskommunikation. Und Klaus Rehm, Geschäftsführer der Agentur die Botschaft, ergänzt: "Die Azubi-Kampagne ist eine von mehreren Employer Brand Kampagnen, die auf Basis eines strategischen Employer Brand Prozesses von uns entwickelt wurde. Wir sind stolz auf die Erfolge, die die BVG seitdem im Recruiting verzeichnet und sicher auch wieder mit dieser Kampagne." | |||
| She Drives Mobility #31 mit Timo Daum | 10 May 2020 | 00:26:37 | |
Mein Gast: Timo Daum ist Gastwissenschaftler bei der Forschungsgruppe Digitale Mobilität am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung" und arbeitet als Hochschullehrer in den Bereichen Online, Medien und Digitale Ökonomie und veranstaltet Vorträge und Seminare zum Thema Digitaler Kapitalismus. Sein Buch »Das Kapital sind wir« wurde mit dem Preis »Das politische Buch 2018« der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgezeichnet.
Elektrischer Antrieb, geteilte Nutzung, selbststeuernde Fahrzeuge – der digitale Kapitalismus
erobert die Straßen. Doch befinden wir uns damit auch auf dem Weg in eine nachhaltigere
Mobilität? »Keineswegs«, sagt Timo Daum und plädiert in seinem neuen Buch »Das Auto im
digitalen Kapitalismus. Wenn Algorithmen und Daten den Verkehr bestimmen« (ET 07.10.2019) für
einen kritischen Umgang mit diesen Trends – und den dahinter stehenden Akteuren.
Der digitale Kapitalismus schickt sich an, ein neues Feld zu erobern: den Verkehr. Für Timo Daum
ist klar: »Die Tage des klassischen Automobils sind gezählt, wodurch auch die Kompetenz der
traditionellen Autoindustrie immer weniger gefragt ist.« Die Herausforderungen reichen vom
elektrischen Antrieb bis zum selbstfahrenden Auto – und die Konkurrenz kommt dabei vor allem
aus dem Silicon Valley. Digitalkapitalistische Konzerne wie Tesla, Uber und Google erobern die
Verkehrsbranche. Doch was folgt für die Mobilität der Zukunft, wenn Algorithmen und Daten eine
immer größere Rolle spielen? Wie wirkt sich diese Entwicklung auf unsere Städte und unsere
Lebensqualität aus?
Das Buch »Das Auto im digitalen Kapitalismus. Wenn Algorithmen und Daten den Verkehr
bestimmen« skizziert den Status Quo der technischen Entwicklung im Bereich der Mobilität. Es
erläutert Strategien und Geschäftsmodelle der Digitalunternehmen und plädiert für einen kritischen
Umgang mit den Herausforderungen, die damit einhergehen. Denn digital bedeutet nicht
automatisch nachhaltig. | |||
| She Drives Mobility #30 mit Tobias Kremkau, Head of Coworking bei St. Oberholz | 26 Apr 2020 | 00:36:52 | |
30 Folgen #SheDrivesMobibility - und es gefällt mir sehr, dass es "beim Jubiläum" um Arbeitsräume geht. Ich unterhalte mich mit Tobias über den Start vor vier Jahren, wie St. Oberholz das Wachstum aufbaut und mit wem mittlerweile fast 100 Mitarbeitende zusammen neue Spaces entstehen lassen. | |||
| She Drives Mobility #29 mit Jens Stoewhase | 05 Apr 2020 | 00:51:17 | |
Jens Stoewhase ist einer von zwei Geschäftsführern bei Rabbit Publishing und u. a. verantwortlich für intellicar, einem Branchendienst für Entscheider mit dem Fokus auf Autonomes Fahren, Connected Cars und neue Mobilität. | |||
| Louisa Schneider: Warum ist auch dir Gerechtigkeit wichtiger als CO2? | 19 May 2024 | 00:49:43 | |
It´s the final countdown! In zehn Tagen kommt mein Buch! Daher gnadenlose Promo an dieser Stelle: Ich bitte euch sehr, „Raus aus der AUTOkratie – rein in die Mobilität von morgen!“ vorzubestellen. Ich freue mich, wenn du das machst, denn das hilft nischigen Sachbüchern wie dem meinen, wahrgenommen zu werden. Ihr wisst schon: Kapitalismus – Carpitalism – und dann erst das Paradies für alle. Ich gebe euch auch ein paar gute Argumente, warum das total Sinn macht! 1. Ich habe 105 inspirierende Personen interviewt, deren Ideen, Anregungen und Analysen euch helfen werden, nach der Lektüre SOFORT mit der klima- und sozial gerechten Mobilitätswende vor eurer Haustür zu beginnen. 2. Nur jedes 5. Sachbuch wird von einer Frau geschrieben. Frauen werden zudem sehr viel weniger rezensiert als Männer. Studie dazu hier. Daher brauche ich viele Vorbestellungen, um es auf die für den weiteren Buchverkauf und die mediale Aufmerksamkeit so wichtige Bestsellerliste zu schaffen. 3. Ganz persönlich gesprochen, ist dieses Buch im hoffentlich persönlich auf lange Sicht schwersten Jahr entstanden. Ich bin schwer darin, auf mich selbst stolz zu sein, hier bin ich es. Weil ich weiß, wieviele Menschen und Ereignisse verhindern wollten, dass das Buch erscheint.
Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Meinen wöchentlichen Newsletter gibt es bei steady. Seit ein paar Tagen steht auch fest, wo die Buchpremiere stattfinden wird:
Am 3. Juni um 20 Uhr sehen wir uns im Frannz Club Berlin! Mit meiner Gästin! Louisa Schneider wird die Veranstaltung, auf die ich mich natürlich schon sehr freue, moderieren.
Louisa hat in den letzten zwei Jahren Menschen auf der ganzen Welt besucht, die von der Klimakrise betroffen sind und die Hoffnung nicht aufgeben. Sie berichtet von den konkreten Situationen an den Orten, die wir als "Klimakippunkte" so schön depersonalisieren und damit von uns schieben. Sie spricht vom Senegal und Brasilien, von Menschen, die in Zelten leben müssen, ohne echte Wasserversorgung, weil ihr Lebensraum zerstört wurde. Sie schildert, wie es war, in brennenden Wäldern zu stehen, anerkennend, selbst Teil des Problems zu sein. Sie erzählt aber auch davon, wie sehr die Einheimischen an ihrer Liebe festhalten, sogar sie, die sie als weiße Frau aus dem Globalen Norden ganz klar von dort stammt, wo durch massiv fossilen Lebenswandel ihre Lebensqualität geraubt wird.
Wir unterhalten uns darüber, warum wir Bücher schreiben, warum es oft Zeit ist, die Menschen im Globalen Norden fehlt, um das Ausmaß der Katastrophe zu erkennen, während den Menschen im Globalen Süden die Zeit davonläuft, die ihnen gute Lebensumstände bewahrbar halten könnte. Wir sprechen darüber, dass es eben nicht um Dekarbonisation allein geht, sondern um eine von außen auf uns eindringende Chance zur echten Gerechtigkeit zu finden. Das eint uns beide sehr, da wir auf unterschiedlichen Ebenen mit Menschen im Kontakt sind, denen große Ungerechtigkeit widerfährt. Jeden Tag. In der Reflektion unserer Privilegien sehen wir aber eine wundervollen Verantwortung, genau für diese Menschen Reichweite zu schaffen, ihren Bedürfnissen Raum zu geben in der öffentlichen Debatte. | |||
| She Drives Mobility #28 mit Raul Krauthausen | 21 Mar 2020 | 00:42:36 | |
Raul Krauthausen lässt - zum Glück - nicht locker. Er setzt sich ein für Menschen, die eben nicht "einfach so" mobil sein können. Mit den Sozialhelden zeigt er auf, wo die Lücken im System der heutigen Mobilität liegen. | |||
| She Drives Mobility #27 mit Laura Gebhardt | 08 Mar 2020 | 00:33:27 | |
U.a. im Forschungsprojekt „Reallabor Schorndorf“ denkt Laura mit ihren Kolleg*innen über potentielle Lösungen nach. So wurde beispielsweise in Schorndorf, einer Kommune in Süddeutschland unter Realbedingungen die Idee erprobt, dass der Stadtbus nicht mehr zu einem festen Zeitplan an vorgeschriebene Haltestellen fährt, sondern dass Fahrzeuge komplett bedarfsorientiert, auf Bestellung fahren. Dieser neue Dienst macht es den Bewohnern möglich z.B. von der eigenen Haustür zum nächsten zentralen Ort (z.B. zur U-Bahn Station) zu gelangen und wenn der Bus nicht gebraucht wird, werden Emissionen und Leerfahrten vermieden. Laura berichtet von diesem spannenden Experiment und der Macht von Gewohnheiten beim Unterwegs-sein. Aber auch spreche ich mit Laura über ihre Vision der Stadt von morgen, die für Laura mehr Raum für Fahrradfahrer*innen und Begegnung haben sollte. | |||
| She Drives Mobility #26 mit Dr. Sophia Becker | 23 Feb 2020 | 00:47:03 | |
Sophia Becker ist Leiterin der interdisziplinären Nachwuchsgruppe Die Verkehrswende als sozial-ökologisches Realexperiment (EXPERI) an der TU Berlin. Die Gruppe EXPERI wird vom BMBF gefördert und ist ein Verbundprojekt von der TU Berlin, dem Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) Potsdam und dem DLR Institut für Verkehrsforschung Berlin.
Von 2017 bis 2019 war Sophia Becker als Mobilitätsforscherin (PostDoc) am IASS Potsdam tätig. Sie hat in Münster und Paris Diplom-Psychologie studiert und 2017 ihre Promotion (Thema: Rebound-Verhalten und individuelle Pkw-Mobilität) in Umwelt- und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart abgeschlossen, gefördert durch die Helmholtz Allianz ENERGY TRANS. Im Jahr 2015 war sie Gastwissenschaftlerin an der University of California Berkeley, am Transportation Sustainability Research Center, Department for Innovative Mobility. | |||
| She Drives Mobility #25 mit Lara Söring von abellio | 09 Feb 2020 | 00:49:15 | |
Eine neue Folge #SheDrivesMobility - diesmal zu Gast: Lara Söring von der Abellio Rail.
Lara ist - wie bisher nahezu alle meiner weiblichen Gäste im Podcast - eine Quereinsteigerin in der Mobilitätsbranche. Und damit umso wichtiger für diesen Bereich, der gerade richtig Aufwind erfährt durch seine zentrale Rolle für den Klimaschutz und die menschenzentrierten Bewegung. | |||
| She Drives Mobility #24 mit Stephan Dörner von T3N | 28 Jan 2020 | 00:48:00 | |
Jahresstart für #SheDrivesMobility! Mein Podcast hat im letzten Jahr den Schwerpunkt auf das Sichtbarmachen kompetenter und spannender weiblicher Rolemodels gelegt, die heute schon die Mobilität von morgen gestalten.
In 2020 wechselt der Schwerpunkt von #She zum #Drive - zumal das Weibliche durch mich ja eh gesichert bleibt🤓
Und ich habe mir für diesen Auftakt einen echten #Digitalexperten geschnappt, der - so seine eigene Aussage - kaum Ahnung von Mobilität hat.
Stephan ist Online-Chefredakteur von t3n Magazin und hat somit einen sehr übergreifenden Blick auf die Zukunft.
Wir sprechen über:
- mobiles Arbeiten in einer Redaktion
- die Ergänzung zwischen Print und Online-Journalismus
- das Dasein als Berufspendler
- die Folgen vom Rezo-Video, die Stephan als „Erdbeben der politischen Kommunikation bezeichnet
- den Cybertruck von Tesla
- die Rolle von Deutschland im digitalen Wandel
- das notwendige Ankommen des Digitalen in der Politik - auch durch Menschen wie Dorothee Bär
und die Podcasts, die Stephan hört.
Ich habe einiges verändert, es gibt ein Intro.
Daher freue ich mich über Feedback! | |||
| She Drives Mobility #23 Gäste: Sascha Barthel, Thorsten Möginger, Prof. Christian Haas, Michael Lindhof und Mark-Oliver Diwisch | 12 Jan 2020 | 01:17:20 | |
Katja war zu Gast im HOLM - House Of Logistics & Mobility. Was hinter diesem Namen steckt, wie sich hier StartUps und etablierte Unternehmen vernetzen und wer dort vor Ort tätig ist, erfahrt ihr in Katjas Gesprächen mit Sascha Barthel, Thorsten Möginger, Prof. Christian Haas, Michael Lindhof und Mark-Oliver Diwisch. | |||
| She Drives Mobility #22 Gast: Isabell Eberlein | 22 Dec 2019 | 00:50:45 | |
In zwei Etappen hat sich Katja mit Isabell Eberlein unterhalten, warum das so ist, erfahrt ihr im Podcast. Isabell ist maßgeblich am Radentscheid von Berlin beteiligt und bringt das Mobilitätsgesetz der Hauptstadt mit Changing Cities voran. | |||
| She Drives Mobility #21 Gäste: Dr. Elisabeth Oberzaucher und Thijs und Helge | 08 Dec 2019 | 00:34:03 | |
Heute ist Katja zu Gast auf dem 1. Summit des Netzwerks "Women in Mobility", wo in Frankfurt ausschließlich Frauen das Programm auf der Bühne bestritten. Eine von ihnen. Dr. Elisabeth Oberzaucher - Verhaltensbiologin Universität Wien, spricht mit Katja über die wichtigen "nicht-technischen" Aspekte von Mobilität, und Thijs und Helge kommen nach dem Summit mit ihrem Fazit zu Wort - als zwei von acht teilnehmenden Männern. | |||
| She Drives Mobility #20 Gast: Sabine Kaiser | 24 Nov 2019 | 00:43:03 | |
Heute unterhält sich Katja mit Sabine Kaiser vom Berliner Softwareunternehmen door2door. Die ehemalige Landschaftsgärtnerin leitet mittlerweile ein Entwickler:innenteam, das die Mobilität für Verkehrsunternehmen durch neue Angebotsformen transformieren und digitalisieren will. Sabine spricht über ihren Weg in die Mobilität, die Faszination für Daten und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in einem modernen Unternehmen. | |||
| She Drives Mobility #19 Gäste: Catherine-Marie Koffnit und Carola Garbe | 10 Nov 2019 | 00:47:44 | |
Heute spricht Katja mit Catherine-Marie Koffnit und Carola Garbe von der Deutschen Bahn. Die beiden teilen sich die Leitung des HR Bereichs der DB Netz AG im Regionalbereich Ost mit 4.600 Mitarbeitern und großen Standorten in Cottbus, Schwerin, Neustrelitz und Berlin. Was sie zum Jobsharing brachte, wie sie es organisieren und welche Vorteile es für sie und den Konzern bringt - das erfahrt ihr in dieser Folge genauer. | |||
| Jacob Spanke: Warum brauchen wir nur maximal zehn Millionen Autos, um in Deutschland mobil zu sein? | 05 May 2024 | 00:42:34 | |
Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Meinen wöchentlichen Newsletter gibt es bei steady. Mein zweites Buch „Raus aus der AUTOkratie – rein in die Mobilität von morgen!“ kann ab sofort vorbestellt werden. Ich freue mich, wenn du das machst, denn das hilft nischigen Sachbüchern wie dem meinen, wahrgenommen zu werden. Ihr wisst schon: Kapitalismus – Carpitalism – und dann erst das Paradies für alle. Seit ein paar Tagen steht auch fest, wo die Buchpremiere stattfinden wird:
Am 3. Juni um 20 Uhr sehen wir uns im Frannz Club Berlin!
Mein heutiger Gast Jacob schaut auf die Pkw-Flotte Deutschlands und analysiert, wieviele Autos wir für Deutschland benötigen, um die gleiche Mobilität zu gewährleisten.
Das Spannende an Jacob: Er hat sich vor der Recherche zu dem Buch, an dem er da aktuell schreibt, zuvor nie für Verkehrspolitik interessiert. Das änderte sich durch Jacobs Wahrnehmung, dass wir als Gesellschaft uns so verhalten, als ob wir auf einen möglichst hohen Berg steigen, runterspringen und dabei hoffen, dass uns Flügel wachsen, während wir fallen. Als er vor einem Jahr hörte, dass die Zulassungszahlen schon wieder gestiegen sind, die Staus wachsen und wir den unterzeichneten Zielen der Pariser Klimaverträge nicht näher kommen, war das der erste Anlass, aktiv zu werden. Der zweite, für ihn weitaus schlimmere war, dass in Mainz, wo er lebt, ein kleines Kind bei grüner Ampel von einem Suv überfahren worden und getötet worden ist. 30 Meter von seiner Haustür entfernt. Zweimal täglich kommt er seitdem an dieser Stelle vorbei, was ihn emotionalisierte und auch wütend gemacht hat über den Status Quo.
Wie ging Jacob vor, um zu eruieren, wie groß die deutsche Autoflotte sein muss, um Mobilität aller zu gewährleisten. Natürlich gab es die klassischen Statistiken wie Mobilität in Deutschland oder die Berichte vom Statistischen Bundesamt, aber auch Klimaberichte zu den Zielen der Klimagesetze. Sowohl bei der Zielzeit als auch bei der Größe des Bestandes ist Jacob recht entspannt, er denkt sogar mittlerweile, dass es weniger als zehn Millionen Autos braucht. Wichtig für ihn ist nach seiner Fleißarbeit:
50 Millionen Autos sind eine Eskalation in Ressourcen und Folgeschäden, die in keinerlei Bezug zu der im Vergleich eher geringen Mobilität, die dieser absurd hohe Bestand gewährleisten muss. Jacob denkt, dass die Umsetzung der Veränderung definitiv möglich ist. Das haben seine Recherchen gezeigt. Die Frage sei vielmehr: Wollen wir es politisch und gesellschaftlich?
Zudem: Wenn wir uns Eisen, Kupfer, Lithium, viele weitere Rohstoffe anschauen, die es braucht, um ein Auto zu bauen: All das importieren wir. Und auch gerade DAMIT wir überhaupt die Antriebswelle schaffen können, vor allem, was den Gesamtenergieverbrauch von Elektroautos angeht, der deutlich, deutlich besser ist als der von Verbrennern, dann – so hat Jacob es nachgerechnet – kommen wir bei Lkw und Pkw auf konservativ gerechnet 172 Terawattstunden. Die aktuell erneuerbar erzeugte Energieleistung liegt bei 190 Terrawattstunden.
Zudem: Wir brauchen die erneuerbaren Energien zum Heizen, für unsere Industrie, die laut Jacob auch immer stärker erkennt, wie wichtig die Mobilitätswende ist, damit Autobesitzer:innen ihnen nicht als Energiekonkurrent:innen begegnen. Jacob betont: „Die Elektromobilität ist viel, viel effizienter als ein Verbrenner, aber im Vergleich zur Schiene ist sie unfassbar uneffizient."
Was brauchen wir nun, um die Fahrzeugzahl deutlich zu reduzieren?
Vor allem den Aufbau von Bus- und Bahnangeboten, bessere Fahrradwege, mehr Möglichkeiten, zu Fuß zu gehen. Der Modal Split vom Auto liegt momentan bei über 80%, die wir in Zukunft überwiegend mit geteilten Autos fahren.
1. Maßnahme: repräsentatives Kostenbeispiel beim Automobilkauf
2. SUV-Verbot oder -Besteuerung
3. Raus aus 500 Milliarden Euro Kosten, die wir als Gesellschaft für Autos jährlich aufwenden | |||
| She Drives Mobility #18 Gast: Tinia Muehlfenzl | 27 Oct 2019 | 00:44:04 | |
Heute unterhält sich Katja mit Tinia Muehlfenzl – Director of Market Development bei TIER Mobility, die gerade erst 55 Millionen Euro für ihr Scooter-Business eingesammelt haben. Tinia hat sich bereits auf verschiedene Arten mit Dienstleistungsangeboten beschäftigt und sieht in der Mobilität vor allem in der Kooperation mit Kommunen und Städten hohe Veränderungskraft. | |||
| She Drives Mobility #17 Gast: Anastasia Umrik | 13 Oct 2019 | 00:32:15 | |
Heute unterhält sich Katja mit Anastasia Umrik. Aus Kasachstan kommend hat Anastasia auf viele Weisen eine Reise hinter sich - und gestaltet ihre Reise als Coach und Keynotespeakerin immer direkt und offen. Sie hat Spinale Muskelatrophie und deswegen einen besonders spannenden Blick auf Mobilität von Menschen, die nicht zu Fuß gehen. | |||
| She Drives Mobility #16 Gäste : Olaf-Ulrich Krause, Julia Kümper, Gunnar Gburek und Steffen Hochhaus. | 29 Sep 2019 | 00:48:50 | |
Heute macht Katja einen Ausflug in die Logistikbranche. Auf der trans4log treffen in Hannover etablierte Unternehmen der Branche auf Start-Ups und tauschen Ideen zur Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Lösungen aus. Im Gespräch mit Olaf-Ulrich Krause, Geschäftsführer, Logiline, Julia Kümper, Geschäftsführerin der VentureVilla Accelerator, Gunnar Gburek, Head of Business Affairs, TIMOCOM, und Steffen Hochhaus, Supply Chain Director, Lyreco Deutschland, beleuchtet Katja vier unterschiedliche Blickwinkel auf eine Branche, die vor großen Herausforderungen steht. | |||
| She Drives Mobility #15 (Shortpod) Gäste : Ann Kathrin Stärkel und Annika Brahmann | 15 Sep 2019 | 00:20:56 | |
Heute unterhält sich Katja gleich mit zwei Ladies, die mit ihr zusammen auf der Internationalen Funkausstellung waren. Ann Kathrin Stärkel ist seit zweieinhalb Jahren Head of Market Intelligence & Ventures at Beyond1435, einer open Innovation Plattform, die u. a. von der DB und Siemens gegründet wurde. Mit ihr in einem Büro sitzt Annika Brahmann, Junior Analyst Business Innovation bei Deutsche Bahn - und ebenfalls bei beyond1435 aktiv. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Wir haben das Panel, das ich für den Bundesverband StartUps auf der IFA moderierte, genutzt, um uns kurz auszutauschen. | |||
| She drives mobility #14 (Sonderfolge) Gast : Janna Aljets | 08 Sep 2019 | 00:48:04 | |
Heute unterhält sich Katja in einer Sonderfolge mit Janna Aljets - und damit der ersten Person, die sich vor allem politisch für die Verkehrswende einsetzt. Sie war eine der Pressesprecherinnen des Bündnisses "Ende Gelände", die sich gegen den Braunkohleabbau eingesetzt haben. Jetzt ist sie bei "Sand in Getriebe" und wird durch friedlichen Protest die Internationale Automobilausstellung in Frankfurt blockieren. Das Bündnis will deutlich machen, dass die Automobilindustrie aus seiner Sicht es billigend seit Jahren in Kauf nimmt, die Klimakrise zu verstärken. | |||
| She drives mobility #13 Gast: Dr. Carmen Köhler | 01 Sep 2019 | 00:41:09 | |
Heute unterhält sich Katja mit Dr. Carmen Köhler, die auch auf dem ersten Summit der Women in Mobility im November auf der Bühne sein wird. Carmen startete ihre berufliche Laufbahn als Frisörin und ist heute Analogastronautin. Aber auch Meteorologin und ehrenamtlich in Afrika tätig. Was das alles genau ist und was ihr wichtig ist im beruflichen Alltag - das erfahrt ihr in dieser Folge. | |||
| She drives mobility #12 Gäste: Svea Rasmuß | 18 Aug 2019 | 00:48:17 | |
Heute unterhält sich Katja mit Svea Rasmuß über die größte Onlineplattform Deutschlands, Lernen durch Krisen und Agilität nicht nur in den Köpfen von Teams. Svea ist Leiterin Online-Redaktion bahn.de & Media-Management. | |||
| She drives mobility #11 Gäste: Florian Walberg und Sebastian Hofer | 11 Aug 2019 | 00:50:40 | |
Heute sind bei Katja erstmalig Männer zu Gast. Anlass ist die emotionale und zum Teil unsachliche Debatte rund um die seit kurzem zugelassenen E-Stehroller. Diese nimmt #SheDrivesMobility auf, um mit Florian Walberg, seit 2003 mit E-Rollern im Geschäft und seit 2011 Gründer von Walberg Urban Electric, und Sebastian Hofer, Projektleiter Mikromobilität bei der Hamburger Hochbahn, etwas zur Versachlichung beizutragen. | |||
| She drives mobility #10 Gast: Brigitte Strathmann | 04 Aug 2019 | 00:43:37 | |
Heute unterhält sich Katja mit Brigitte Strathmann über städtische Räume, Bedürfnisse von Menschen und die Rückbesinnung auf das Wesentliche. Brigitte leitet mit einem Kollegen der Stadtwerke Osnabrück das Projekt MOBIL>e ZUKUNFT. | |||
| She drives mobility #9 Gast: Julia Holze | 21 Jul 2019 | 00:52:05 | |
Heute ist Julia Holze bei Katja zu Gast. Sie ist bei Siemens Mobility vor allem für die agilen Arbeitsformen und neue Herangehensweisen an Projekte verantwortlich. | |||
| Wer gefährdet eigentlich wen? Lastenräder Kinder oder Autos Kinder in Lastenrädern? | 21 Apr 2024 | 00:24:14 | |
Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Meinen wöchentlichen Newsletter gibt es bei steady. Mein zweites Buch „Raus aus der AUTOkratie – rein in die Mobilität von morgen!“ kann ab sofort vorbestellt werden. Ich freue mich, wenn du das machst, denn das hilft nischigen Sachbüchern wie dem meinen, wahrgenommen zu werden. Ihr wisst schon: Kapitalismus – Carpitalism – und dann erst das Paradies für alle. Seit ein paar Tagen steht auch fest, wo die Buchpremiere stattfinden wird:
Am 3. Juni um 20 Uhr sehen wir uns im Frannz Club Berlin!
Bei mir zu Gast: Isabell Eberlein von velokonzept und Hanna Bauer von Schindelhauer Bikes. Natürlich konnten wir nicht über Lastenräder sprechen, ohne auf die erhitzte Debatte rund um die Sicherheit von Kindern in Lastenrädern zu blicken. Erfreulicherweise sind mittlerweile wieder ein Drittel aller Kinder mit dem Rad unterwegs. Davon einige auch im Lastenrad. Und auch wenn die Gesamtzahl der verkauften Lastenräder anteilig am Fahrradmarkt gemessen eher nischig ist (2023 wurden 235.250 Lastenräder neu gekauft), entspricht die Empörung, die manche gegenüber dieser Radform zu empfinden in der Lage sind fast dem Hass auf Sharing-E-Scooter. Beiden gemein: Sie lenken mit der Wut, die ihnen entgegenschlägt, unfreiwillig vom eigentlichen Problem ab: 49, 1 Millionen Pkw in Deutschland - und damit der mit Abstand größten CO2-Quelle im Verkehrssektor.
Der aktuellen Empörung vorausgegangen war ein Skandal rund um die zuvor aufgrund ihrer vergleichsweise niedrigen Preise beliebten Lastenrad-Marke Babboe aus den Niederlanden. Hier wurden durch die niederländische Behörde NVWA massive Sicherheitsmängel festgestellt, nachdem zuletzt vermehrt Rahmenbrüche aufgetreten waren. Hier ist Isabell ganz klar: Fahrräder müssen wie alles andere, was auf der Straße bewegt wird, sicher für Nutzer:innen und Umgebung sein. Dennoch ist sie im Gespräch mit mir auch anderweitig ganz klar: Der aktuelle "Skandal", der eine Untersuchung der Unfallversicherer nutzt, um Lastenräder als gefährlich für Kinder darzustellen, ist ebenso unzulässig. Zumal die UDV selbst in der Studie hervorhebt: Nach den für 2022 verfügbaren Zahlen ereigneten sich in Deutschland 222 Unfälle, zwölf Kinder wurden dabei schwer verletzt. Unfallgegner bei Radunfällen mit mitfahrenden Kindern ist laut UDV meist ein Auto. Zum Vergleich: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kamen 2022 25 800 Kinder unter 15 Jahren bei Unfällen im Straßenverkehr zu Schaden, Im Schnitt wurde alle 20 Minuten ein Kind bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getötet. 51 Kinder überlebten die Kollisionen nicht.
DESTATIS weiter: Unter 6-Jährige sind oft im Auto mit betreuenden Erwachsenen unterwegs, dem zufolge verunglücken sie hier am häufigsten. Schulkinder sind mit zunehmendem Alter selbstständig im Straßenverkehr unterwegs. 6- bis 14-Jährige verunglückten am häufigsten auf ihrem eigenen Fahrrad (42 %), 28 % in einem Auto sowie 21 % zu Fuß.
Hanna Brauer hat sich einer anderen Facette des Lastenrads gewidmet.
Die Nachhaltigkeits-Managerin untersuchte in ihrer 237-seitigen Bachelor-Arbeit, inwieweit aktuelle Lastenräder den Anforderungen von verschiedenen Nutzer:innengruppen entsprechen.
Größtes Problem: Meist wird so ein Rad im Laden gekauft, ohne dass Gepäck, Kind, Abdeckung.. im Praxistest im und am Rad untergebracht werden. Daher wünschen sich auch viele nach ihrem ersten Lastenradkauf: "Ich hätte mir das Rad gern mal eine Woche ausgeliehen, um alles daran zu testen!" Hanna hat hier die Herangehensweise der Nutzer:innenbeobachtung angewandt. So entstand ein Anforderungskatalog für Lastenrad-Design mit zehn 10 Schwerpunkten, die von Hanna jeweils mit praktischen Beispielen hinterlegt worden sind.
Besonderes Augenmerk von Hanna liegt dabei auf den nicht-körperlichen Merkmalen, die sich aus den etablierten Gesellschaftsstrukturen und den traditionell verankerten Genderrollen ergeben. | |||
| She drives mobility #8 Gast: Johanna Reinhardt | 07 Jul 2019 | 00:50:13 | |
Heute unterhält sich Katja mit Johanna Reinhardt, von CleverShuttle - und der ersten Frau, die von Beginn an für die Zukunft der Mobilität arbeitet. Es geht über Buzzwording, Angst vor Neuem und bessere Studiensysteme im Ausland - aber natürlich auch über die Geschichte vom StartUp zur DB-Beteiligung. | |||
| She drives mobility #7 Gast: Sabrina Meyer | 23 Jun 2019 | 00:39:58 | |
Heute unterhält sich Katja mit Sabrina Meyer, Leiterin Customer Success bei door2door, über Langmut im Mobilitätswandel, ländlichen Raum und wie Mutter werden die Mobilität verändert. | |||
| She drives mobility #6 Gäste: Tanja Kampa und Saskia Schulz | 09 Jun 2019 | 00:40:19 | |
Heute spricht Katja mit Tanja Kampa, Leiterin Kommunikation Deutschland, Österreich & Schweiz, und Saskia Schulz, Project Manager Infrastructure Fuel Cell Trains beide von Alstom Germany. Warum Tanja ihren Chef bereits nach der Rente fragte und Saskia einen eigenen Zug und eine eigene Tankstelle hat - aber auch, was Wasserstoff mit Disruption verbindet, das erfahrt ihr in dieser Folge. Lasst uns gern Kommentare und Bewertungen da! | |||
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