In dieser Folge drehen Christian und Thomas erst mal eine Runde durch das, was gerade fotografisch los ist – und landen direkt bei einer Grundsatzentscheidung: Christian hat Instagram deaktiviert und klingt ziemlich erleichtert dabei. Außerdem: Plastikkameras mit Federverschluss, ein Aldi-Einkaufswagen im Sonnenaufgangslicht, 52 Bonner Stadtteile als Langzeitprojekt und was eine Frau mit zwei Möpsen in New York mit Polaroid-Fotografie zu tun hat.
Themen dieser Folge:
Thomas' Berlin-Trip mit der Leica M: Leica M, Santa Color 800, Black Mist Filter – und vielleicht eine chinesiche Holga als zweite Kamera.
Instagram-Pause bei Christian. Warum er seinen Account - zumindest für den Moment - deaktiviert hat.
Die Plattformfrage: Welche Plattform eignet sich am besten, um Fotografie zu zeigen?
Glass – die Alternative für Fotopuristen: Thomas findest es spannend, weiß aber nicht, ob er dran bleibt.
Das Hauptthema: Warum findet man zuhause kaum interessante Motive – und fotografiert 200 km weiter plötzlich wild drauf los?
Christians Langzeitprojekt "Bonner Veedel": Jeden Stadtteil im Sonnenaufgang, mit nur einem Objektiv. Ziel: ein Fotobuch, vielleicht erst als Zine.
Fotobücher und Zines drucken: Mixam, Farbmanagement-Frust in Photoshop, Ilford-Papiere und der Canon Selphy als Planungswerkzeug zum Vorsortieren.
Selbstbeschränkung als kreative Methode: Nur ein Objektiv. Nur eine Brennweite. Nur ein Stadtteil pro Morgen. Limitationen erzwingen andere Blickwinkel,
Street-Fotografie und Hemmungen in der Heimatstadt: Im Urlaub kein Problem, zuhause kaum möglich. Mit analogen Kameras – Yashica Mat 124G, alte Polaroids – ist die Hemmschwelle geringer.
Die Mops-Geschichte aus New York: Thomas fotografiert den Moment mit einer alten Polaroid – und verteilt Geschenke.
Portraitprojekte- und Reportage-Ideen: Altenheime, Flutgebiete an der Ahr – Environmental Portraits, Geschichten hinter den Gesichtern, Fotografie als Dokumentation.