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Explorez tous les épisodes du podcast RAKETEREI
Plongez dans la liste complète des épisodes de RAKETEREI. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.
| Titre | Date | Durée | |
|---|---|---|---|
| #149 So gelingt dein Crowdfunding garantiert | 02 Sep 2024 | 00:21:28 | |
| #148 Dank RAKETEREI verdiene ich mit meiner Musik Geld | 19 Aug 2024 | 00:41:27 | |
| In 3-3-1 Schritten zu mehr Konzerten | 20 Mar 2024 | 00:14:46 | |
In unserer Community stoße ich immer wieder auf einen großen Painpoint: das Booking. Überraschung, Überraschung! Es ist an der Zeit, darüber zu sprechen, denn Booking wird oft als eine beängstigende Aufgabe dargestellt. Aber ich sage dir, es gibt Hoffnung. In dieser Episode werde ich dir in 3-3-1 Schritten zeigen, wie du mehr Konzerte buchen und deine Gage steigern kannst.
Genau darum geht’s in dieser Podcastfolge: In 3-3-1 Schritten zu mehr Konzerten! Ich verrate dir die drei entscheidenden Stellschrauben beim Booking: deine Positionierung, dein Booking-Material und deine Kommunikation. Damit du für mehr Konzerte gebucht wirst, musst du dich von anderen Musiker:innen abgrenzen, hochwertige Materialien bereitstellen und dich professionell präsentieren.
In dieser Podcastfolge lernst du
👉 wie du deine Einzigartigkeit kommunizierst
👉 warum eine Website so wichtig ist
👉 dass du eine Beziehung zu den Menschen aufbauen musst
Ich spreche über Bullshit-Mythen und den ersten Eindruck. Was deine persönliche Heldenreise damit zu tun hat, welche Rolle ein Bauchladen dabei spielt und warum Handyvideos mit Sicherheit aus der Mode sind, erfährst du in diesem Beitrag. | |||
| #55 Wenn du aktiv bist, dann bekommt die Musikindustrie das auch mit. | 02 Mar 2020 | 00:42:09 | |
Ist ein Plattenvertrag mit einem Majorlabel tatsächlich der musikalische und auch der finanzielle Durchbruch? Und stimmt das Narrativ des »großen« und »bösen« Majorlabels, das die Künstlerin unmündig macht?
TOKUNBO ist bekannt als die Stimme von Tok Tok Tok. Sie unterschrieb vor vielen Jahren einen Vertrag bei Universal – vermutlich ein Traum von vielen Künstlerinnen und Künstlern. Gemeinsam mit ihrer Band arbeiteten sie über den Zeitraum einer Albumproduktion mit dem Major zusammen. Es war, wie sie heute sagt, eine sehr lehrreiche Zeit für sie.
Wie es zu dieser Zusammenarbeit kam, welche Rolle sie als Künstlerin einnahm, wo die Vorteile von Indie-Strukturen liegen und was sie aus dieser Zeit für ihre Solokarriere mitgenommen hat, genau darüber reden wir in dieser Podcastfolge. Vielleicht räumen wir ebenfalls das ein oder andere Narrativ aus dem Weg. | |||
| #54 Brandenburg ist bunt. Nicht braun. | 17 Feb 2020 | 00:24:42 | |
„Künstler mit Herz“ ist eine Initiative kunst- kultur- und medienschaffender Menschen, die sich für eine bunte, tolerante, offene Welt einsetzen und gemeinsam ihre Stimme gegen den Rechtsruck erheben. Die Musikerin Anja Neumann ist eine von ihnen. Sie kommt gebürtig aus Eberswalde und beobachtet das Erstarken der AfD in ihrem Bundesland mit großer Sorge. Kurz vor der Landtagswahl im September 2019 schloss sie sich mit über 200 Musikerinnen und Musikern aus ihrer Umgebung zusammen, um den Track „Wir nich“ aufzunehmen. Ein Lied, in dem sie sich mit dem Wahlprogramm einer rechtsextremen Partei auseinandersetzen. Ihr Ziel war es über die inhaltlichen Schwerpunkte dieser Partei aufzuklären. Mit über 60.000 Klicks ging das Video viral. Warum Menschen eine Partei wählen, die faschistischen Menschen wie Björn Höcke ein Zuhause bietet, darüber reden wir in dieser Podcastfolge. | |||
| #53 Gesang wird in der Öffentlichkeit nur im Wettbewerb gesehen. | 03 Feb 2020 | 00:32:48 | |
Worte haben Macht – sie können Potenziale zu Tage fördern oder aber ein Leben lang Entwicklungen hemmen. Über genau diese Verantwortung habe ich mit Birte Villnow gesprochen. Sie ist Vocal Coach, autorisierte Complete Vocal Technique Lehrerin (kurz CVT) und sie schafft mit ihrer Female Vocal School einen Raum für Frauen, die in ihr gesangliches Potenzial investieren möchten. Sie erklärt woher es kommt, dass es vor allem vielen Frauen die Stimme verschlägt, sie räumt mit dem Narrativ des „Gesangstalents“ auf und sie verrät durch welche kleine Geste man – jeder! - Frauen zu mehr Sichtbarkeit verhelfen kann. Darüber hinaus gibt sie einen Einblick in ihre Arbeit im Rahmen vom Stimmengewirr, einer Bühne für Musikerinnen, in der es nicht um Wettbewerb geht. Das geht? Oh ja! Hört selbst. | |||
| #52 Für einen Plattenvertrag reicht gute Musik allein nicht aus. | 20 Jan 2020 | 00:34:19 | |
Wenn es eine Formel dafür gäbe, wer einen Plattenvertrag bekommt und wer nicht, dann könnte sie wohl so lauten: Eine eigene Vision + einen spannenden Charakter + habe etwas zu erzählen = Plattenvertrag. Aber ist es tatsächlich so einfach? Genau darüber habe ich mit Mareike Hettler gesprochen. Sie wurde vor über zwei Jahrzehnten als Promoterin Teil der Musikbranche. Damals brachte sie Künstlerinnen und Künstler in die Zeitungen und Radios. Heute ist sie A&R und sie entscheidet darüber, wer einen Plattenvertrag bekommt und wer nicht. Ihr Netzwerk ist dabei ihr wichtiges Gut. Sie sagt, Künstlerinnen und Künstler sind dann erfolgreich, wenn 1) die richtigen Menschen zusammenarbeiten und zwar an jedem Punkt und 2) das Drumherum stimmt. Aber was genau meint sie damit? Hört selbst! | |||
| #51 Als Indie-Label kannst du nicht an allen Enden Aufbauarbeit leisten. | 06 Jan 2020 | 00:30:24 | |
Wie sieht eigentlich der Arbeitsalltag einer Labelmanagerin bei einem Indie-Label aus? Genau dieser Frage sind Marit und ich nachgegangen. Sie ist eine der Gründerinnen des Musiklabels Monkeytown Records aus Berlin. Heute hält sie als Labelmanagerin viele Fäden im Arbeitsalltag des Musiklabels zusammen. Neben der Betreuung des Masterings, der Koordination der Herstellung, über die Anlieferung bis hin zum PR-Plan-erstellen und diversen Verlagstätigkeiten. Sie macht zweierlei deutlich: Zum einen die Vorteile, die kleine Strukturen mitbringen – im Vergleich zum Major Label - und zum anderen erklärt sie, wie man Nischenkünstler im Musikmarkt positioniert und warum Printmedien für sie im 21. Jahrhundert immer noch relevant sind. | |||
| #50 Arbeitest du noch oder lebst du schon? | 19 Dec 2019 | 00:10:45 | |
Sei mal ehrlich.
Wenn ich dich auffordern würde dein Jahr 2019 zu reflektieren - auf was würdest du gucken? Eher auf deine Erfolge oder vielleicht doch auf deine Misserfolge?
Ich habe über mein Jahr 2019 nachgedacht und mein Fazit fällt anders aus, als ich es zunächst angenommen hatte. Irgendwie scheint mir meine Wahrnehmung einen Streich spielen zu wollen. Oder?
Die RAKETEREI Mein Jahr 2019 Reflexions-Vorlage findest du hier:
https://www.raketerei.com/podcast-imke-machura-reflexion-2019/ | |||
| #49 Die GEMA hat einen eigenen Tarif für Sex-Kabinen. | 09 Dec 2019 | 00:38:26 | |
Anika Jankowski hat eine Doppelrolle in der sächsischen Musikszene: Zum einen ist sie Inhaberin von Oh, my music!, einem Musikverlag der Musikerinnen und Musiker u.a. durch den GEMA-Dschungel navigiert. Zum anderen versucht sie die einzelnen Initiativen der sächsischen Musikszene zu vereinen. Stichwort: Kreatives Sachsen. Das Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft ist deutschlandweit die erste Fördereinrichtung, die – aus der Branche für die Branche – von Verbänden der Kultur- und Kreativschaffenden selbst getragen wird.
Welche Aufgaben ein Verlag übernehmen sollte, warum die GEMA ein Imageproblem hat und was Sachsen der restlichen Musikszene voraus hat, das erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.
Diese Folge ist entstanden in Kooperation mit Kreatives Sachsen. | |||
| #48 "Extreme Singing“ ist lernbar. | 25 Nov 2019 | 00:29:35 | |
Sie ist Vocal Coach für Musikstile wie Pop, Jazz und R&B. Sie vermittelt aber auch spezielle Techniken für lauten, rauhen Rock -und Metal-Gesang, also für bestimmte genretypische Sounds, die in der Szene unter den Begriffen Growling, Shouting oder auch Screaming laufen.
Nun könnte man vermuten, dass vor allem große bärtige Wacken-Besucher zu ihrer Kundschaft zählen, aber die Anzahl an Frauen, die Interesse an einer Gesangstechnik fernab von dem was an den Musikhochschulen gelehrt wird haben, wächst.
Was es dabei zu beachten gibt, woher Patricia ihr Wissen rund um Growling, Shouting oder auch Screaming hat und warum jeder Menschen singen können müsste, das erzählt Patricia Rieckhoff in dieser Podcastfolge. | |||
| #47 "Für eine Frau bist du echt gut." | 11 Nov 2019 | 00:57:37 | |
Das Hard Wax ist der wohl bekannteste Plattenladen der Berliner Techno-Szene.
Er ist maßgeblich an der Entwicklung der internationalen Szene beteiligt. Und mittendrin Susanne Kirchmayr, alias Electric Indigo.
Damals wie heute ist Musik ein ständiger Begleiter in ihrem Leben:
Sie kommt nicht nur aus einem musikalischen Elternhaus, auch ihr Freundeskreis war sehr musikaffin: Sie tauschten untereinander Mixtapes aus, Musik war permanentes Gesprächsthema und sie besuchten gemeinsam Konzerte. Ende der 1980er Jahre ist die Österreicherin dann durch eine kleine Wiener Bar aufs Plattenauflegen aufmerksam geworden, bereits 1991 kam sie mit den deutschen Technoclubs in Berührung. Sie riss ihre Zelte ab und zog von Wien nach Berlin und fing an als Techno-DJ und Musikproduzentin zu arbeiten.
Seit nun mehr als zwanzig Jahren legt sie auf und komponiert. Durch ihre Gründung von Female:Pressure sorgt sie dafür, dass Frauen in der Elektroszene besser vernetzt und dadurch präsenter sind.
Was prägte die Techno-Szene in den letzten 30 Jahren?
Welche Rolle spielen die Frauen am Plattenteller?
Und was bitte macht die CDU auf der Loveparade?
In dieser Podcastfolge gehen wir mit Susanne Kirchmayr auf technoide Zeitreise. | |||
| #46 Schreibblockaden gibt es nicht. | 28 Oct 2019 | 00:41:19 | |
Sie ist Teil der Musikbranche seitdem sie 15 Jahre alt ist. Sie arbeitete bereits mit musikalischen Größen wie Aurora, Paul van Dyk oder auch Robin Schulz zusammen, sie ist mehrfache Gold- und Platin-Gewinnern, Dozentin an der Popakademie in Baden-Württemberg und sie saß darüber hinaus in der Jury der Castingshow Popstars.
Michelle Leonard brennt fürs Songwriting und dafür Künstler/innen zu entwickeln.
Sie macht deutlich, dass ein Künstler/eine Künstlerin zwei Dinge mitbringen sollte, wenn er/sie in der Musikbranche bestehen möchte:
1) Die Kenntnis über die bestehenden Strukturen und den unbedingten Willen diese
kennen und verstehen zu lernen.
2) Eine sehr gut gefüllte Toolbox, die dabei unterstützt Songs schreiben
zu können.
Warum es wichtig ist seine Hausaufgaben zu machen, was alles zu diesen Hausaufgaben zählt, wie man seine individuelle Toolbox füllt und warum es wichtig ist, das zu kennen worüber man schreibt oder singt, erklärt Michelle Leonard in dieser Podcastfolge. | |||
| #139 So baust du dir einen YouTube-Kanal auf | 11 Mar 2024 | 00:38:18 | |
Marie-Luise Dingler ist freiberufliche Geigerin und bildet mit ihrem Bruder das Duo »The Twiolins«. In den letzten sechs Jahren hat sie sich intensiv mit dem Aufbau ihres YouTube-Kanals beschäftigt - mittlerweile mit mehr als 10.000 Follower:innen.
Genau darum geht es in dieser Podcastfolge: Wie baust du als Musikerin* einen eigenen YouTube-Kanal auf und generierst Follower:innen? Marie-Luise beginnt mit den grundlegenden Schritten wie dem Erstellen eines Profils und dem Hochladen von Videos.
Dabei betont sie die Wichtigkeit der Regelmäßigkeit bei der Content-Produktion und gibt Tipps zur Erstellung von Kanalbeschreibungen und Begrüßungsvideos. Denn wie im richtigen Leben ist auch hier der erste Eindruck entscheidend.
Außerdem geht es um die Optimierung von Thumbnails und Beschreibungen, die Verbesserung der Suchergebnisse und die Monetarisierung eines YouTube-Kanals. Wofür du 4.000 Stunden Watchtime brauchst, was YouTube Shorts eigentlich sind und welche Rolle Untertitel spielen, erfährst du in diesem Beitrag.
In dieser Podcastfolge lernst du:
👉 wie du einen Merch-Shop in YouTube einbindest
👉 wie oft du ein Video posten solltest
👉 warum es wichtig ist, flexibel zu bleiben | |||
| #45 DSDS - Talent spielt keine Rolle. | 14 Oct 2019 | 00:36:31 | |
Anya Mahnken ist Vocal Coach. Neben eigenen Bandprojekten gab sie ihre Stimme bereits für diverse Werbespots her oder sang im Tonstudio gemeinsam mit musikalischen Größen wie Helene Fischer.
In der neunten Staffel von DSDS formte sie als Vocal Coach hinter den Kulissen der Show die Stimmen der Künstlerinnen und Künstler. Doch trotz tatkräftiger Unterstützung durch Musikbranchen-Profis bleibt der Ruhm und die Ehre für die meisten der Kandidatinnen und Kandidaten aus. Es zeigt sich von Staffel zu Staffel: Es gewinnt die/der, die/der sich gut vermarkten lässt. Talent scheint hier zweitrangig. Dennoch lohnt es sich als Musikerin oder Musiker an einer solchen Show teilzunehmen. Aber nicht mit dem Fokus als Gewinner von der Bühne zu kommen. Aber worauf sollte dann für eine Musikerin/einen Musiker der Schwerpunkt liegen? Hört selbst. | |||
| #44 "Hip-Hop ist Männersache. Oder?" | 30 Sep 2019 | 00:26:47 | |
Hip-Hop hat sich durch die Kommerzialisierung Mitte der 1990er Jahren stark verändert. Wo zu Beginn noch ein Gefühl des Miteinanders herrschte machten sich irgendwann Machtkämpfe, Streben nach Erfolg und einem Plattenvertrag breit. Testosteron, dicke Karren, nackte Weiber. Es scheint als hätten im Hip-Hop plötzlich nur noch (und ausschließlich) die Männer das Sagen.
Mittendrin: Mansha Friedrich. Sie ist Hip-Hop-Musikerin der ersten Stunde und prägte
in den 1980er / Anfang 1990er Jahren die deutsche Hip-Hop-Szene wie keine Andere. Damals war sie gerade 14 Jahre alt, als sie anfing aufzulegen, zu rappen und
zu sprayen. Bis sie dann plötzlich von der Bildfläche verschwand und von Stund
an sie niemand mehr erwähnte. Was war geschehen? | |||
| #43 Sterben die Clubs? | 16 Sep 2019 | 00:29:13 | |
Terry Krug ist Unternehmerin und Netzwerkerin, die mit ihrer Tanzhalle St. Pauli, einem Livemusik-Club auf der Reeperbahn, Hamburger Musikgeschichte mitgeschrieben hat.
Hier traten Bands wie Revolverheld oder Moderat auf, bevor sie ihre großen Durchbrüche feierten. Ihr Club fiel allerdings der Gentrifizierung zum Opfer. Sie musste schlussendlich dicht machen.
Wie sichert man aber die musikalische Attraktivität einer Stadt, in der die Mieten durch die Decke gehen und sich dadurch der Clubbetrieb nicht mehr rechnet?
Und genau hier kommt Terry Krug ins Spiel.
Terry Krug lenkte und unterstützte als Gründungsmitglied, Geschäftsführerin und Vorstandsvorsitzende des Interessenverbandes der Hamburger Konzertbühnen und Musik-Clubs Clubkombinat Hamburg viele Jahre die Geschicke der Hamburger Musikszene.
Außerdem gehört sie zu den Geburtshelfern der einmaligen Hamburger Stiftung zur Stärkung privater Musikbühnen, in dessen Vorstand sie bis heute aktiv tätig ist.
Ihr Ziel: die musikalische Attraktivität der Stadt zu sichern und für sinnvolle Investitionen die Liquidität zur Verfügung zu stellen.
Wie genau das aussah, das erzählt Terry Krug in meiner aktuellen Podcastfolge. | |||
| #42 Liebe Musikbranche, höre endlich auf über die Verkaufszahlen zu jammern! | 02 Sep 2019 | 00:43:47 | |
Wenn man sich anguckt, wer auf den Clubbühnen steht, wer die großen Unternehmen führt, wer die Preise gewinnt, wer im Festivalsommer im Stream von Arte Concerts präsentiert wird, puh. Da kann einem nur schwindelig werden. Frauen jedenfalls haben in der Musikbranche nicht viel zu melden.
Berufsjugendliche in Naketano Hoodies so weit das Auge reicht. Aber beim Thema Diversität und Gleichberechtigung sehen diese Männer dann sehr schnell sehr alt aus. Wie lange soll dieses Spiel von „Wir hätten lieber eine Frau genommen, aber wir haben keine gefunden“ eigentlich noch gespielt werden? Schluss damit! Und genau hier setze ich mit RAKETEREI an.
Aber was genau ist eigentlich RAKETEREI?
Jovanka von Wilsdorf ist „Artistprofilerin“ u.a. beim Music Pool Berlin, sie gibt Masterclasses und ist als Songwriterin bei BMG Rights unter Vertrag. Sie hat mich in meinem Podcast besucht. Aber nicht, weil sie etwas erzählen wollte. Nein. Dieses Mal ist sie gekommen, um zuzuhören. Mit im Gepäck: fünf Fragen, die sie mir schon seit einem Jahr stellen wollte. Meine Antwort auf all ihre Fragen ist meine Vision einer Musikbranche, in der es um ein gleichberechtigtes Miteinander geht. Ohne Gejammer und Gemurre über die Verkaufszahlen. Du denkst das ist unmöglich? Nein. Es muss
lediglich umgedacht werden, anstatt die bestehenden Strukturen immer und immer wieder zu bedienen und damit zu verfestigen. Wie das gehen soll? Hört selbst. | |||
| #41 Du wirst als Frau an den Turntables nicht wahrgenommen. | 08 Jul 2019 | 00:45:18 | |
Mal ehrlich: Wie viele weibliche DJs kennst du?
Mir fallen spontan Ellen Alien, Monika Kruse, Miss Kitten und Marusha ein.
Dann hört es auch schon fast wieder auf.
Donna Maya war eine von ihnen. Sie war DJ, ist Sound Artist und Thereministin.
Außerdem ist sie die erste Ableton zertifizierte Frau in Deutschland, sie engagiert sich u.a. im weiblichen DJ Netzwerk female:pressure und sie ist seid über 20 Jahren im Geschäft.
Sie war also sehr lange Teil von einer männlich geprägten DJ Szene. Sie hat sich aber weiterentwickelt. Heute legt sie nicht mehr auf, sondern spielt Konzerte und produziert Musik.
Wir sprechen darüber wie sie zu Ableton kam, warum sie in keinem deutschen Tonstudio mehr arbeiten würde und sie gibt einen Einblick in ihre Anfangszeit als DJ. Sie berichtet über übergriffige Begebenheiten im Club, als sie z.B. an den Turntables stand, auflegte und ein Mann ihr in die Nadel griff um ihr zu erklären wie man eine Platte auflegt.
Maya blieb ruhig und sie lernte daraus fürs Leben. | |||
| #40 RAKETEREI wächst, weil ich stets fünf Dinge verfolgt und beherzigt habe. | 24 Jun 2019 | 00:19:44 | |
Was bedeutet es eigentlich Musikerin zu sein?
Etwa am Existenzminimum rumzukrebsen, aber dafür die absolute Selbstverwirklichung zu leben? Ist das tatsächlich der Preis, der dafür gezahlt werden muss?
Musikerinnen und Musiker sind scheinbar die einzigen Unternehmerinnen und Unternehmer, die ein Geschäftsmodell betreiben, das auf eine Null im Portemonnaie hinausläuft oder sogar auf ein Minusgeschäft ausgerichtet ist.
Carsten Maschmeyer schlägt sich bei diesem Zustand die Hände über dem Kopf zusammen.
In welchem Spannungsverhältnis bewegen sich die einzelnen Akteure der Musikbranche? Welche Rolle spielt hierbei der digitale Wandel?
Und wo lauern die Mindfucks, die uns am Wachstum hindern?
RAKETEREI ist die Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche. Seit der Gründung dieser Community verzeichne ich konstanten Wachstum und meine Reichweite steigt stetig an. Innerhalb von nur wenigen Monaten konnte ich von meiner Arbeit leben.
Wie ich das geschafft habe?
Ich habe stets fünf Dinge verfolgt und beherzigt, die ich euch in dieser Podcastfolge verraten werde. | |||
| #39 Die kleinen Spiele der Macht finden auf der Hinterbühne statt. | 11 Jun 2019 | 00:45:26 | |
Die AllBright Stiftung, eine Stiftung, die sich für mehr Frauen und Diversität in den Führungspositionen der Wirtschaft einsetzt, bezeichnet die Wiederholung des immer Gleichen als den Thomas-Kreislauf. Dieser bezieht sich eigentlich auf die homogene Besetzung der deutschen Vorstände der an der Frankfurter Börse notierten Unternehmen und meint damit, dass es insgesamt mehr Vorstandsmitglieder gibt, die Thomas und Michael heißen als Frauen insgesamt.
Kommt einem sehr bekannt vor, oder? In der Musikbranche sind es nicht die Thomase oder Michaels. Dennoch lässt sich die Branche auf die Eigenschaften „weiß“ und „männlich“ reduzieren: sie wird von weißen Männern geführt, sie ist von weißen Männern geprägt und auf den Bühnen stehen auch fast nur weiße Männer.
Gleich und gleich gesellt sich bekanntermaßen gerne.
Szenenwechsel. Sobald wir einen Raum betreten und in diesem Raum befinden sich andere Menschen, werden wir umgehend Teil eines mikropolitischen Spielfeldes. In diesem Feld bewegen sich auf unterschiedlichen hierarchischen Positionen Menschen mit verschiedenen Interessen. Sind Interessen ähnlich oder gleich geartet, verbünden sie sich in der Regel, um gemeinsam diese gegenüber anderen durchzusetzen.
Warum, bezogen auf die mikropolitischen Spielfelder, die zumeist homogene - nämlich weiße und männliche - Führung einer ganzen Branche ein Problem vor allem für Frauen darstellt, das erklärt Doris Cornils in meiner aktuellen Podcastfolge. | |||
| #38 Der Hit "Mädchen" lag wie Blei in den Regalen - bis plötzlich der Durchbruch kam. | 26 May 2019 | 00:36:16 | |
Dreadlocks, Blümchen, Plateauschuhe und Girlie-Charme.
So habe ich Luci van Org in Erinnerung. Mit ihrem Song „Mädchen“ landete
sie mit ihrer Band Lucilectric einen Mega-Hit! Sie prägte in den 1990er Jahren
nicht nur meine Kindheit, sondern auch die von vielen Millionen anderer Mädchen.
Fünf Jahre später verschwand Lucilectric plötzlich von der Bildfläche.
Heute - 25 Jahre später - macht Luci noch immer Musik, sie schauspielert, schreibt Bücher und sie moderiert.
Wie sie den Durchbruch wahrnahm, was sie in der Zeit als Popstar erlebte und warum
sie diese Zeit nicht missen aber auch kein zweites Mal erleben möchte, das erzählt sie in meiner aktuellen Podcastfolge. | |||
| #37 Ich bin der erste Transmann im Deutschrap und ich haue auf die Kacke. | 13 May 2019 | 00:48:16 | |
Rap als Ausdrucksform entdeckt Sir Mantis bereits im Kindesalter. Bald schreibt er erste Texte in bester Aggro-Manier. Dass so wenige Rapperinnen Stellung gegen den im HipHop vorherrschenden Sexismus beziehen, bedauert er, und liefert mit „Positionen“ ein Werk ab, das genau das tut: Kritisch setzt er sich mit dem vorherrschenden Frauenbild auseinander und thematisiert zugleich die eigene Suche nach Identität. Ihm wird klar, dass er keine Cis-Frau ist. Der Prozess der Transition verändert nicht nur Sir Mantis‘ Leben radikal, sondern auch seine Musik.
Zu seinem Transsein zu stehen, musste Sir Mantis sich erkämpfen. Dazu gehörte auch die Erkenntnis, dass Transidentität keine Wahl ist, die man trifft, sondern dass er schon immer männlich war. „Jennifer Gegenläufer war der Weg, und Sir Mantis ist ihn gegangen.“
Abonniere den RAKETEREI Newsletter www.raketerei.com/newsletter/ und erhalte weitere spannende Podcastfolgen rund um die Musikbranche. Außerdem bietet dir der Newsletter einen Einblick in die aktuellen Strömungen, Trends sowie Strukturen des Musicbusiness, jede Menge zum Lesen und zum Stöbern zum Thema „Frauen in der Musikbranche“, Selbstvermarktungs-Tipps und Inspiration für dich und dein persönliches Wachstum: www.raketerei.com/newsletter/ | |||
| #36 Was braucht es um erfolgreich zu sein? | 29 Apr 2019 | 00:20:54 | |
Imke Machura ist die Gründerin von RAKETEREI – der Räuberleiter für Musikerinnen in die Musikbranche. Sie blickt auf zwei Jahre Gründungserfahrung zurück. Es waren zwei Jahre voller Höhen und Tiefen. Zwei Jahre zwischen Tränen und Verzweiflung aber auch zwei Jahre voller schöner Momente und vielen Erfolgen.
In dieser RAKETEREI – Behind The Scenes Podcastfolge erzählt sie von ihren fünf zentralen Learnings, die sie in dieser Zeit sammelte. Es sind Erkenntnisse, die offenbaren, was es braucht um erfolgreich zu sein. | |||
| #138 So organisierst du dich selbst (Adieu Frust und Stress) | 26 Feb 2024 | 00:35:29 | |
Selbstorganisation klingt jetzt erstmal nicht nach dem typischen Musik-Thema. Aber sich selbst organisieren zu können, ist essenziell, wenn du vorankommen möchtest – ganz egal womit. Nicht organisiert zu sein ist keine Option, dafür ist die Musikbranche zu schnelllebig.
Genau darum geht es in dieser Podcastfolge: Ich verrate dir praktische Tipps und teile Einsichten, wie du dein Leben organisieren kannst, um Stress und Frust zu reduzieren. Für dich als Musikerin* ist es wichtig, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Struktur und kreativem Chaos zu finden – so erledigst du Routineaufgaben, hast aber gleichzeitig Raum für Unvorhergesehenes und für deine Musik.
Es geht um ganz einfache Dinge wie die Ordnung auf deinem Notebook, um Digitalisierung und um Routinen. Was ein krankes Kind damit zu tun hat, womit du Zeit und Geld verschwendest und wie du genau das verhindern kannst, erfährst du in diesem Beitrag.
In dieser Podcastfolge lernst du
👉 wie du deine Bedarfe erkennst
👉 welche Tools dir beim Organisieren helfen können
👉 warum Vorausplanung so wichtig ist | |||
| #35 Mit "The Lovecats" sang ich mich bei The Voice of Germany ins Team von Fanta 4. | 14 Apr 2019 | 00:34:21 | |
Black-Swift-Frontfrau Sally Grayson ist Musikerin und ehemalige Teilnehmerin von
The Voice of Germany. Sie arbeitete in der 6. Staffel mit den beiden Rappern Michi und Smudo von den Fantastischen Vier zusammen. Wie sie Kandidatin wurde, welchen Rat Robbie Williams ihr gab und welche Erfahrungen sie mit der Castingshow sammelte, das erzählt sie in meiner aktuellen Podcastfolge. | |||
| #34 Wer macht denn Politik in Europa? Google oder die europäischen Institutionen? | 25 Mar 2019 | 00:28:31 | |
Sollten Plattformen wie YouTube nicht endlich anfangen die Musikerinnen zu vergüten?
Bereits seit vielen Wochen geistert der Hashtag "#Artikel13" in meiner Twitter-Timeline umher. Ich habe den Eindruck, dass kaum ein Thema so kontrovers diskutiert wird wie dieses.
Die Debatte ist mittlerweile sehr aufgeheizt. Von sogenannten Bots ist die Rede, die sich per Email an die EU-Parlamentarier wenden, um sich gegen die Reform auszuprechen. Schlagworte wie "Uploadfilter" oder "Zensur des Internets" stehen im Raum. Wikipedia war sogar einen Tag offline. Die Plattform wollte sich damit gegen die Reform aussprechen. Am 23. März 2019 fanden Deutschlandweit Demos unter dem Motto "Save the Internet" und damit gegen #Artikel13 statt.
Aber warum eigentlich? Was genau ist dran an der Urheberrechtsreform? Wer genau steht sich in dieser Debatte eigentlich gegenüber? Und warum klafft da ein so tiefer Graben zwischen den Befürwortern und den Gegnern?
Hier kann man schnell den Überblick verlieren. Aus diesem Grund habe ich mich mit Laureen Kornemann getroffen. Sie ist Referentin für Öffentlichkeitsarbeit vom Verband Unabhängiger Musikunternehmen e.V. (kurz: VUT). Wir haben uns gemeinsam mit der Debatte auseinandergesetzt und uns die unterschiedlichen Argumente beider Seite angeguckt. | |||
| #33 Wir fördern die Berliner Musikszene mit Hilfe von Steuergeldern. | 17 Mar 2019 | 00:37:56 | |
2013 bekam sie 1 Million Euro und baute damit das Musicboard Berlin auf. Sie stellte ein Team zusammen, richtete sich ein Büro ein und stürzte sich in die Arbeit in der Berliner Musikszene.
Klaus Wowereit bezeichnete sie damals als Musikbeauftragte des Landes Berlin.
Tatsächlich ist sie aber die Geschäftsführerin des Musicboards. Sie setzt mit ihrer Arbeit Impulse für die Berliner Popmusikszene.
Wen genau das Musicboard fördert, wo der Unterschied zur Initiative Musik liegt, was die Berliner Musikszene sowie die Clublandschaft prägt und warum große Investoren ein Problem darstellen, dass erzählt Katja Lucker in der aktuellen Podcastfolge. | |||
| #32 Als Frau im Jazz brauchst du ein dickes Fell. | 05 Mar 2019 | 00:23:48 | |
1967 sagte der Jazz-Kritiker George T. Simon «Nur Gott kann Bäume erschaffen und nur Männer spielen guten Jazz.» Damit sprach er damals wohl den führenden Musikergewerkschaften aus der Seele. Denn sie sorgten dafür, dass über Jahrzehnte in den führenden Orchestern und Big Bands ausnahmslos Männer saßen.
Aber wie sieht es heute im Jazz aus?
Der Blick in die Musikhochschulen zeigt vor allem eins: männliche Monokultur. Einzige Ausnahme ist da die Hochschule für Musik, Tanz und Medien in Hannover. Denn hier unterrichtet Eva Klesse Schlagzeug. Sie ist damit die erste Intrumentalprofessorin in Deutschland.
Sie wird erzählen, wie sie Frauen und auch die Musikbranche wahrnimmt. | |||
| #31 Man darf sich nicht entmutigen lassen. Niemals. | 18 Feb 2019 | 00:36:23 | |
Nach der Wende zog die Jazz-Pianistin und Komponistin Julia Hülsmann von Bonn nach Berlin und studierte Musik. Sie hatte sich nie vorgenommen erfolgreich zu sein. Trotzdem ist sie es.
Sie sagt, dass sie zur richtigen Zeit, in der richtigen Musiker-Konstellation und mit der richtigen Musik mit Siggi Loch, einem der bedeutendsten Labelchefs im Jazz, telefonierte. Und schwupps hatte sie den ersten Plattenvertrag mit einem deutschen Jazz-Musiklabel, nämlich ACT.
Ob Jazzmusiker tatsächlich chronisch pleite sind und wie sie Frauen in der Musikbranche wahrnimmt, dass erzählt sie in meiner aktuellen Podcastfolge. | |||
| #30 Alles, was ich nicht konnte, habe ich auf dem Weg zum Ziel gelernt. | 04 Feb 2019 | 00:34:34 | |
Kirbanu ist in Adelaide geboren und aufgewachsen. Die Liebe holte sie schließlich nach Deutschland. Hier arbeitete sie eine Zeit als Englischerlehrerin, bis sie von ihrer Musik leben konnte.
Wie eine Australierin den Deutschen Musikmarkt wahrnimmt und wo die Unterschiede
zum australischen Markt lauern, das erzählt sie in meiner aktuellen Podcastfolge. | |||
| #29 Türsteherei ist 98% soziale Arbeit und 2% boxen. | 21 Jan 2019 | 00:18:14 | |
Wo bitte geht's nach Panama?
Eine Frage die für Gewalt und Schutz gleichermaßen steht. Das mag jetzt komisch klingen, gehört aber zum Alltag von Navina Nicke.
Sie hat äußerliche Merkmale, die auf Punk schließen lassen. Sie liebt aber den Techno und die Technosubkultur. Sie sagt, für sie ist die Härte des Basses das verbindende Element.
Zudem spricht sie Gebärdensprachen sowie Isländisch und beendet gerade ihre Masterarbeit im Bereich der Sozialen Arbeit.
Tagsüber sitzt sie also am Notebook und in der Nacht arbeitet sie als Türstehern.
Warum sie einen Verein mitbegründet hat, der sich für sichere Clubnächte einsetzt, das wird sie nun erzählen. | |||
| #28 Die digitale Transformation wurde - mit Blick auf die Rechteverwertung - von der Musikbranche verschlafen. | 07 Jan 2019 | 00:42:17 | |
Claudia Schwarz ist Vizepräsidentin von MusicTech Germany sowie Mitgründerin und CEO von pixiesound und WickedWork. Sie besetzt die Schnittstelle zwischen Kultur-/Kreativwirtschaft und Technologie insbesondere im Bereich MusicTech.
Wir tauchen gemeinsam in die Welt der Blockchains ein. Claudia erklärt, was Blockchain auszeichnet, wo sie bereits zum Einsatz kommt und welchen Einfluss die neue Technologie auf die Musikbranche nehmen kann. Wir gehen u.a. den Fragen nach, ob Blockchain möglicherweise dafür sorgen kann, dass zukünftig mehr Geld bei den Musikerinnen ankommt und wir fragen uns welche Rolle die Major-Labels dabei spielen werden. | |||
| #27 Meine Aufgabe ist es Musik zum klingen zu bringen. Völlig unabhängig von meiner Rolle, die ich auf der Bühne habe. | 10 Dec 2018 | 00:48:27 | |
Sarahjane hat fünf Geschwister - sie ist die älteste.
Ihre Mutter ist Deutsche, ihr Vater gebürtig aus England. Sie ist zweisprachig groß geworden, irgendwo in einem kleinen Kaff in Niedersachen.
Ihre Eltern sind Musikliebhaber. Neben einer riesigen CD Sammlung - die vor allem
durch den Sound des Mowtown geprägt war, besaßen sie ein Musikzimmer mit Klavier und Schlagzeug.
Von Haus aus musikalisch also. Dennoch spielte sie nach dem Abitur mit dem Gedanken Geschichte zu studieren.
Sie entschied sich schlussendlich für die Hamburg School auf Music und schlug damit den Weg einer Musikerin ein.
Für unser Interview besuche ich Sarajane in ihrer Altbauwohnung im Westen
von Hamburg. Sie erzählt mir, warum sie ein Musiklabel gegründet hat und erklärt,
warum eine Labelgründung in sich nicht schlüssig ist. Zudem reden wir darüber
wie sie sich als Backgroundsängerin von Ina Müller fühlt. | |||
| #26 Dein Preis vermittelt eine Botschaft. | 26 Nov 2018 | 00:41:47 | |
Mal ehrlich, wann hast du dich das letzte Mal mit deinen Finanzen beschäftigt?
Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie es um deine Altersvorsorge steht? Das Thema Geld ist unsexy. Aber wichtiger denn je.
Wusstest du z.B., dass 75 Prozent der Frauen eine Rente unter 400 Euro erwartet? In Deutschland ist Altersarmut weiblich.
Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich bin bereits über 30 und ich kann
mir vorstellen eine eigene Familie zu gründen.
Nun bin ich eine Frau und werde - sobald ich schwanger bin und in Elternzeit
verschwinde - strukturell benachteiligt. Will ich das? Ich denke nicht. Und
spätestens an diesem Punkt ist es an der Zeit, sich über Geld Gedanken zu machen. Und noch viel mehr, nämlich über Geld zu sprechen.
Aus diesem Grund habe ich mich mit Marie Luise Dingler getroffen.
Sie spielt Geige und ist die eine Hälfte von den Twiolins, einem Violinduo.
Wenn man sie fragt, was ihre Kindheit prägt, dann erzählt sie von einem Leben mit
Hühnern und Gänsen, Obstbäumen, Gemüsebeeten und von einem späteren Studium an der Musikhochschule in Mannheim, von Konzerten und vielen Reisen.
... und dann brauche sie plötzlich ein Auto. Geld hatte sie keins.
Tja und dann? Hört selbst. | |||
| #137 Mit dieser Facebook-Ads-Strategie habe ich meinen Newsletter-Verteiler aufgebaut | 12 Feb 2024 | 00:30:53 | |
Dir einen Newsletterverteiler aufzubauen, ist essenziell, wenn du mit deiner Musik Geld verdienen willst. Ich teile meine wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einem umfangreichen Verteiler und zeige dir, wie ich persönlich mit RAKETEREI eine große Anzahl von E-Mail-Adressen sammeln konnte.
Genau darum geht es in dieser Podcastfolge: Wie habe ich es erreicht, mir einen mittlerweile recht großen Newsletter-Verteiler aufzubauen? Das Wichtigste dabei: Ich habe meinen klaren Fokus auf den Newsletter gelegt. Diese Entscheidung zog wiederum weitere Entscheidungen nach sich, die ich bereit sein musste, zu treffen. Ich berichte dir von meinem Commitment, regelmäßig zu texten, mich mit Kennzahlen wie Öffnungsraten auseinanderzusetzen, die Inhalte an meine Analysen anzupassen, in gute Tools zu investieren und so weiter. Konstante Weiterbildung ist hier das A und O.
Außerdem spreche ich über organische Wachstumsstrategien, Lead-Ads und die Kosten, die entstehen, aber auch darüber, dass du deine Zielgruppe genau kennen und zielgerichtet ansprechen solltest. Welche Rolle frische Brötchen dabei spielen, was Zapier ist und warum du dich mit Anzeigen nicht aufdrängst, erfährst du in dieser Podcastfolge.
In dieser Podcastfolge lernst du:
👉 dass ein klarer Fokus auf den Newsletter der Schlüssel zum Aufbau eines erfolgreichen Verteilers ist.
👉 dass organische Wachstumsstrategien und gezielte Lead-Ads entscheidend sind, um den Verteiler zu erweitern.
👉 wie wichtig kontinuierliche Weiterbildung ist, um den Newsletter-Erfolg zu maximieren. | |||
| #25 Der Förderer möchte fördern!" | 12 Nov 2018 | 00:38:06 | |
Sprachen liegen ihr. Sie kann nicht nur akzentfrei französisch sprechen, auch studierte sie ebendiese Sprache an der FU in Berlin sowie Sinologie, also Chinesisch. Naja und "Behördendeusch", dass beherrscht sie ebenfalls.
Sie? Das ist Rosita Kürbis. In den 1990er Jahren als Bookerin sowie Managerin in der elektronischen Szene aktiv, arbeitete sie u.a. mit musikalischen Größen wie Dr. Motte zusammen. Dem Gründer der Loveparade.
Aber nicht nur das prägte Rositas Leben. Sie hatte ebenfalls ihre Finger im Spiel, als das Deutsche Musikexportbüro gegründet wurde. Hier kam sie das erste Mal mit dem Thema "Förderung" in Berührung. Es packte sie. Die Arbeit des Exportbüros wurde zwar nach einigen Jahren wieder eingestellt, ihre Leidenschaft für die Förderlandschaft aber blieb.
Heute berät und unterstützt sie Unternehmen, Hochschulen, Institutionen, Kreative und Ehrenamtliche und schlägt mit ihrer Arbeit eine Brücke zwischen dem Förderer und dem Antragsteller. Ihr Ziel: Sie will Hemmungen abbauen, ermutigen mutig auf die angebotenen Förderprogramme zuzugehen und diese zu beantragen. Wie das am besten funktioniert? Hört selbst! | |||
| #24 Wir entscheiden demokratisch, welcher Song in die Rotation kommt. | 29 Oct 2018 | 00:34:00 | |
Anja Caspary, heute Musikchefin bei Radio Eins, damals Physiotherapeutin, Gymnastik- und Sportlehrerin. Glaub man gar nicht, oder? Aber die Musikbranche findet einen. So war es auch bei ihr. Nach ihrer Ausbildung studierte sie Germanistik und Theaterwissenschaft und kam zunächst als Praktikantin in der Musikredaktion beim SFB, also dem Sender Freies Berlin, unter. Der SFB und der ORB, also der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg fusionierten 2003 zum RBB, dem Rundfunk Berlin-Brandenburg.
Beim SFB jedenfalls findet Anjas Radiogeschichte ihren Anfang. Sie half im Anschluss u.a. beim Aufbau von Radio Fritz bevor sie schließlich Moderatorin bei Radio Eins wurde. Ein Job, den sie 20 Jahre lang machte bevor sie hier den Posten der Musikchefin übernahm.
Wie sie gemeinsam mit ihrem Team die Songs aussucht, die sie im Radio spielen, das erzählt sie mir in dieser Podcastfolge. | |||
| #23 Streaming sorgt für eine fairere Aufteilung des Musikmarktes. | 14 Oct 2018 | 00:28:48 | |
"Streaming sorgt für eine fairere Aufteilung des Musikmarktes."
Die Möglichkeit Musik zu streamen stellte die Musikwelt auf den Kopf. Heute - 10 Jahre später - fehlt wohl in keiner Record Release Strategie die Überlegung, wie man die Musik bei Deezer & Co. platzieren sollte, um sich die Aufmerksamkeit seiner Fans zu sichern - Aufmerksamkeit ist DIE Währung im Internetzeitalter.
Simone Schiborr ist "Manager Editorial & Label Relations" bei dem Streaming-Dienst Deezer und ist u.a. verantwortlich für das Kuratieren von Playlisten. Sie erzählt, wonach sie die Songs für ihre Playlisten aussucht und erklärt, wo sie Chancen für Musikerinnen sieht. Zudem erzählt sie wie sie die Veränderungen des Musikmarktes wahrnimmt." | |||
| #22 Ein Überangebot an Möglichkeiten sorgt nicht für Kreativität. | 01 Oct 2018 | 00:39:10 | |
"Ein Überangebot an Möglichkeiten sorgt nicht für Kreativität."
Heute ist Tele 5 geprägt von "Supersharks", Riesenechsen oder filmisch schlecht animierten Unwetterkatastrophen. Dabei nahm der Sender Ende der 1980er Jahre - noch lange vor VIVA und MTV - als erstes deutsches "Musikfernsehen" seinen Sendebetrieb auf und wurde damit wohl zur "Versuchsküche" des deutschen Kabelfernsehens.
Die ehemalige "Off-Beat" Moderatorin Susanne Reimann erzählt, wie die Musikbranche und die Fernsehlandschaft damals aussahen und erklärt, warum es keine musikalischen Jugendbewegungen mehr gibt. | |||
| #21 FluxFm bietet Vielfalt fernab von einer von Verkaufszahlen getriebenen Industrie. | 17 Sep 2018 | 00:29:29 | |
"FluxFm bietet musikalische Vielfalt fernab von einer von Verkaufszahlen getriebenen Musikindustrie."
Mona Rübsamen ist Gründerin und Programm-Geschäftsführerin von FluxFm und FluxMusic. Sie erzählt, warum FluxFm nicht nur gute Musik spielt, sondern sich ebenfalls als Impulsgeber versteht. Auch klären wir, warum sie sich von anderen Radiostationen abheben und was Mona mit MTV Deutschland damit zu tun hat. | |||
| #20 Die Music Business Summer School | 03 Sep 2018 | 00:40:41 | |
"Die Music Business Summer School ist eine Antwort auf die schlechte Ausbildungssituation in der Branche."
Zwei Frauen. Zwei Berufe und dazwischen die Music Business Summer School.
Eine Weiterbildungsmöglichkeit, auf die Beine gestellt durch die Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft (Kurz IHM). Hier ist Lene Eckert als Projektleiterin tätig und Aissata Hermann gibt als Dozentin und Boardmitglied ihren Wissensschatz weiter.
Was die Music Business Summer School ausmacht und warum sie so dringend gebraucht wird, das erzählen die beiden in dieser Podcastfolge. | |||
| #19 Meine Philosophie: Einfach machen. | 16 Jul 2018 | 00:24:30 | |
"Meine Philosophie: Einfach machen."
Nach der Schule ging es zunächst an die Universität, um "Fremdsprachen und Tourismus" zu studieren. Es folgte aber kein Job im Reisebüro, sondern in der Musikbranche, denn heute ist Kat Wulff Musikerin, Entertainerin, Speakerin und Start-up Gründerin. Kurz: Ein Hansdampf in allen Gassen.
Auf die Frage wie sie soweit kommen konnte antwortet sie trocken "Einfach machen.“ | |||
| #18 Vier Monate nach dem Schlaganfall stand ich wieder auf der Bühne. | 02 Jul 2018 | 00:30:38 | |
"Vier Monate nach dem Schlaganfall stand ich wieder auf der Bühne."
Kathrin Christians ist Flötistin, die auf einen beeindruckenden Werdegang zurückblickt und kurz vor dem Release ihres Debütalbums stand, als sie plötzlich Nackenschmerzen bekam - Der erste Vorbote eines sich anbahnenden Schlaganfalls, der sie aus dem Leben riss. Sie erzählt, wie sie den Weg zurück auf die Bühne fand und was sie in dieser Zeit über sich gelernt hat. | |||
| #17 Spotify ermöglicht, dass Musiker auch nach dem Release noch an ihrer Musik verdienen. | 18 Jun 2018 | 00:38:52 | |
"Spotify ermöglicht, dass Musiker auch nach dem Release noch an ihrer Musik verdienen."
Die Nutzungszahlen der Streamingdienste steigen stetig an. Anbieter wie Spotify oder Deezer veränderten - wie wohl keine anderen Dienste zuvor - die Arbeit in der Musikbranche grundlegend. Dennoch gibt es für Musiker*innen (auch ohne großes Budget) Möglichkeiten auf sich aufmerksam zu machen. Shari Hosseini erzählt, wie sie als Content Marketingmanagerin mit einem sich stetig wandelnden Musikmarkt umgeht. | |||
| #16 Musik darf für ein Werbespot nicht weichgespült sein, sie braucht eine Ecke. | 04 Jun 2018 | 00:26:08 | |
"Musik für ein Werbespot darf nicht weichgespült sein, sie braucht eine Ecke."
Nadin Lefkeli ist Geschäftsführerin von White Horse Music. Scouting, Auftragsproduktionen, Lizenzverhandlungen - Sie platziert Musik in der Werbung und hatte u.a. Alice Merton oder auch Woodkid in Spots von Vodafone zu verantworten. Als Musiker einen Song in der Werbung zu platzieren ist wie Lotto spielen, dennoch sollten Musiker die Zusammenarbeit mit Werbeagenturen in die Releasestrategie aufnehmen. Aber wo trifft man die Verantwortlichen aus der Werbung und worauf kommt es an, dass ausgerechnet meine Musik für einen Spot gepickt wird? | |||
| #136 Booking - mache es richtig oder lasse es sein. | 29 Jan 2024 | 00:35:18 | |
Caro Trischler ist Musikerin und Sängerin, hat eine eigene Band und spielt in verschiedenen Projekten. Außerdem arbeitet sie als Gesangslehrerin und Chorleiterin. Nachdem coronabedingt viele Konzerte verschoben oder abgesagt worden, hat sie sich entschlossen, am RAKETEREI Booking Bootcamp teilzunehmen, um das Booking selbst in die Hand zu nehmen.
Genau darum geht es in dieser Podcastfolge: Caro spricht über ihre Entwicklung und die Herausforderungen beim Booking, wie sie es geschafft hat, durch Reflexion, klare Ziele und das strukturierte Booking-Bootcamp-Programm Auftrittsmöglichkeiten zu finden und sich als Künstlerin unabhängig und profitabel aufzustellen. Dabei geht es um passende Spielstätten, verschiedene Genres und die eigene Positionierung.
Warum sich 99,5 % der Menschen auf den Hosenboden setzen müssen, welche Rolle eine Castingshow dabei spielt und wieso Caro mittlerweile ein unemotionales Verhältnis zum Booking hat, hört ihr in diesem Beitrag.
In dieser Podcastfolge lernst du:
👉 warum eine feste Routine so wichtig ist
👉 wie du dir das Telefonieren mit Veranstalter*innen leichter machen kannst
👉 dass Nachfassen ganz einfach sein kann | |||
| #15 Wenn es um Karriere geht, dann fallen die Frauen weg. | 22 May 2018 | 00:31:53 | |
"Wenn es um Karriere geht, dann fallen die Frauen weg."
Im November 2016 gründeten Zora Brändle und Jaqueline Mellein die DELTA FRAUEN – Ein Netzwerk von Frauen für Frauen. Damit haben sie einen Ort geschaffen, an dem sich Frauen austauschen und sich gegenseitig unterstützen können. Sie erklären, wie sich das Netzwerk entwickeln soll und warum sie unbedingt mit Männern kooperieren wollen. | |||
| #14 Warte nicht darauf entdeckt zu werden. | 07 May 2018 | 00:40:02 | |
"Warte nicht darauf entdeckt zu werden."
Sarah Gulinski ist Geschäftsführerin von „What Sarah Said“, einer Agentur die sie noch vor gar nicht allzu langer Zeit gründete. Mit dieser möchte sie Musikern dabei behilflich sein, sich im Markt zu positionieren und die richtige Vermarktungsstrategie zu finden. Das tolle! Sie richtet ihr Angebot vor allem an die kleineren Künstler mit Schwerpunkt auf den Livebereich. | |||
| #13 Hinfallen gehört dazu. | 23 Apr 2018 | 00:38:48 | |
"Hinfallen gehört dazu." (Jovanka Von Wilsodorf)
Jovanka von Wilsdorf ist „Artistprofilerin“ u.a. beim Musikc Pool Berlin, sie gibt Masterclasses und ist als Songwriterin bei BMG Rights unter Vertrag. Sie erklärt, wo der Unterschied ihrer Arbeit zum Coach liegt, warum sie „Menschen Leben Tanzen Welt“ von Jan Böhmermann großartig findet und welche Parameter einen Popsong zu einem erfolgreichen Popsong machen können. Ich betone „Können“, weil am Ende – wie sie sagt – ist das schreiben eines Hits wie Roulette spielen. | |||
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